Bücher mit dem Tag "kriminalfälle"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriminalfälle" gekennzeichnet haben.

98 Bücher

  1. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (ISBN: 9783551313966)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

     (1.242)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Da der erste Teil mit einem spannenden Cliffhanger endete, habe ich sofort zum zweiten Band gegriffen.

    Fay stolpert im zweiten Band mehr schlecht als recht durch die Zeit. Ohne Lee ist das alles gar nicht so einfach, dieser ist seit geraumer Zeit spurlos verschwunden und niemand will Fae helfen.

    Also macht sie sich alleine auf die Suche und strandet in Versailles.

    Sie ist hin und her gerissen zwischen der Freundschaft mit Lee und der Romanze mit Richard.

    Felicity hat sich enorm weiterentwickelt und ist im zweiten Band richtig selbstbewusst.

    Ciaran ist ein unglaublich interessanter Charakter, dem ich am Anfang stark misstraut habe.

    Sowieso lernen wir im zweiten Band sehr viele neue Dinge, Orte und Personen kennen, sodass man bei den Männern doch hin und wieder den Überblick verloren hat.
    Aber die wichtigsten waren um Glück immer da.

    Der Schreibstil der Autorin spricht mich auch total an, da es zum großen Teil genau meinen Humor getroffen hat.

    In dem Buch ist vieles anders, als es auf den ersten Blick aussieht.

  2. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  3. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783785725672)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

     (160)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Thriller handelt vom goldenen Schnitt.
    Erst verschwinden Schönheitsköniginnen die nach ihrer Rückkehr alles andere als schön sind. Es setzt ein weltweites Bienensterben ein, ein Computer Virus verändert digitale Fotos und ein spektakulärer Kunstraub ist geplant. Greg Millner, FBI-Agent, hat eine Menge zu tun. Die Neuroästhetikerin Helen Morgan muss sich auf die Suche nach Ihrer Tochter Madeleine begeben. Madeleine hält sich z.zt. in einer Klinik auf und verschwindet spurlos. Helen schließt sich dem Antivirus-Spezialisten Patryk Weisz an, der widerum seinen Vater Pavel Weisz, einen sehr Reichen Unternehmer, vermißt. Die Spur führt bis nach Madrid ins Museo del Prado.
    Der Anfang ist etwas verwirrend. Beginnt er doch mit sehr vielen verschiedenen Erzählsträngen.Tibor Rode ist es gelungen die vielen Erzählstränge zu einem sehr spannenden, intelligenten und auch etwas mystischen Thriller zu verbinden. Der Leser muss sich auch mit der Frage, was ist Schönheit und wer bestimmt was schön ist, auseinandersetzen. Ein sehr spannendes und bis zum Schluß fesselndes Buch.

  4. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Shenjaliest

    Ferdinand von Schirach berichtet in „Verbrechen“ über wahre Geschichten aus seinem Beruf als Strafverteidiger.
    Schirach beleuchtet die Motive der Täter hinter dem Verbrechen und regt zum Nachdenken über Schuld und Gerechtigkeit an. Er schreibt sachlich und verständlich, er bleibt objektiv und doch entwickelt man Mitgefühl für die Täter.
    Ganz besonders bewegte mich die Geschichte, in der eine Frau ihren Bruder aus Liebe tötete.

  5. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (789)
    Aktuelle Rezension von: lovelylarki

    ... Diese Frage habe ich mir beim Lesen die ganze Zeit gestellt.
    Auf die Auflösung wäre ich von allein vermutlich nie gekommen, aber eins kann ich verraten: Poirot löst das Rätsel um den Mörder im Zug auf geniale Weise!

    Obwohl das Buch nun fast 100 Jahre alt ist, lässt es sich gut lesen. Agatha Christie schreibt nicht viel um den heißen Brei herum, sondern kommt direkt zur Sache, sodass die Handlung durchgehend spannend bleibt. Zwar hatte ich ein paar Schwierigkeiten, die Namen auseinanderzuhalten, doch durch die Aussagen und Beschreibungen der Figuren konnte ich sie zuordnen. Die Befragungen fand ich total interessant. Am Ende kommt es immer auf die Details an, die den Detektiven Poirot auf die richtige Spur bringen.

    Es war mein erstes Buch von A. Christie und ich habe mir direkt ein weiteres Werk besorgt.


  6. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (419)
    Aktuelle Rezension von: PoeEA1809

    Dr. Watson erzählt von seiner ersten Begegnung mit Sherlock Holmes, ihrem Kennenlernen und wie es dazu kam, dass die beiden Junggesellen sich eine Wohnung teilen. Bald wird Holmes durch die ermittelnden Londoner Polizisten, die durchweg als intellektuell beschränkt dargestellt werden, als beratender Detektiv zu einem Mordfall hinzugezogen und stößt dabei auf ein Verbrechen, dessen Motiv knapp zwanzig Jahre zurückliegt. Selbstverständlich löst der Meisterdetektiv den Fall im Handumdrehen und Dr. Watson erhält Gelegenheit, den kriminalistischen Scharfsinn seines Mitbewohners zu bestaunen. 

    Das eigentlich Interessante an dieser Geschichte ist allerdings nicht der Teil, der um 1880 in London spielt, sondern der abrupte Szenenwechsel zur Vorgeschichte des Verbrechens, der den Leser zu Mitte des Buches in die 1850/60er Jahre nach Amerika und zur Gründung Salt Lake Citys, der Hauptstadt des späteren Bundesstaates Utah, durch die Religionsgemeinschaft der Mormonen führt und damit hinein in eine veritable Westerngeschichte aus der Gründerzeit der USA. In diesem Teil des Romans steckt das eigentliche Potential der Geschichte und es ist fast schade, dass er nicht wesentlich ausführlicher erzählt wurde. Das hätte dann allerdings wohl den Rahmen des ganzen Buches gesprengt. 

    Der erzählerische Aufbau des Romans ist unglücklich gewählt, da nach dem Ende des 1. Teils (etwas) die Spannung fehlt, was für eine Kriminalgeschichte nicht wirklich hilfreich ist. Immerhin regt das Buch auch noch dazu an, sich ein wenig mit der Geschichte Utahs und der Mormonen zu beschäftigen. 


  7. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (519)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    📖

    “𝘝𝘦𝘳𝘵𝘦𝘪𝘥𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨 𝘪𝘴𝘵 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧, 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧 𝘶𝘮 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘉𝘦𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘵𝘦𝘯.“ [...] 

    𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘴 𝘌𝘹𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘷𝘰𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘱𝘢𝘢𝘳 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘈𝘯𝘸𝘢𝘭𝘵𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘻𝘶𝘨𝘦𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘐𝘤𝘩 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘵𝘦 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘢𝘵𝘻. 𝘐𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘶̈𝘴𝘴𝘵𝘦, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵. [...]

    𝘞𝘪𝘳 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘜𝘯𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘢𝘴 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘙𝘰𝘭𝘭𝘦 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘵𝘦. 𝘞𝘪𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘡𝘶𝘨. [...] 𝘶𝘯𝘥 𝘢𝘭𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘵𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦𝘯.


    Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. 

    Fünfzehn meisterhaft erzählte Geschichten. Ferdinand von Schirach stellt leise, aber sehr bestimmt die Frage nach der Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse. 


    💭

    Ich lese so gern von Schirach. So war auch Schuld wieder ein Lesevergnügen. 

    Er nimmt uns in der ersten Geschichte mit zu seinen Anfängen als Anwalt und wie er diesen Fall erlebte. 

    Durch den prägnanten Stil erlebt man jede Geschichte in ihrer individuellen Vollständigkeit und Tragik; stellt man sich die Frage der Schuld und kommt durchaus ins Hadern mit seinen eigenen Schlüssen. 

    Aber auch lachen musste ich bei der letzten Geschichte - mein Liebling in dieser Sammlung und ein gelungener Abschluss. 

    Leseempfehlung, nicht nur für Schirach-Fans. 


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  8. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.

  9. Cover des Buches Der Mensch ist böse (ISBN: 9783833871320)
    Julian Hannes

    Der Mensch ist böse

     (103)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Nervenkitzel pur! Julian Hannes lässt uns 13 wahre Kriminalgeschichten nacherleben. Die Mystery-Größe auf YouTube mit mehr als 2 Millionen Fans lehrt uns das Gruseln: alle Geschichten sind wahr, ungelöst und hochdramatisch. Neben der Faszination über das Verbrechen beschäftigt sich der YouTube-Star mit Fragen wie: Warum wird jemand zum Täter? Kann es mir auch passieren, dass ich zum Mörder werde? Julian Hannes alias Jarow beleuchtet in seinen Kriminalgeschichten all die verschiedenen Facetten der Handlung. Im Mittelpunkt steht nicht nur die grausame, schauderhafte Tat, sondern auch immer die darin verwickelten Menschen. Er möchte nicht nur Wissen, wie es zu den Kriminalfällen kam, sondern er interessiert sich auch für das Schicksal der Opfer und Angehörigen und warum jemand zum Täter wurde. Getreu seinem Motto: „Die Welt ist Böse, passt auf euch auf!“. 

    Ich lese sehr gerne True Crime Bücher und da hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Das Buch spricht und behandelt 13 Fälle, die alle sehr unterschiedlich waren und unterschiedliche Themen und Schwerpunkte beinhielten. Es gab zwei Fälle, die mir bekannt waren und einer der sogar noch sehr frisch und aktuell ist. Die Fälle waren sehr gut recherchiert und gut wiedergegeben. Sie waren verständlich und nachvollziehbar. Das Buch konnte nicht ganz mithalten mit den Büchern, die ich gelesen habe, die von Profis geschrieben wurden. Das muss es aber auch nicht. Ich werde mir definitiv auch sein erstes Buch zulegen und lesen. Das Buch bekommt 4 Sterne.

  10. Cover des Buches Wenn Kinder töten (ISBN: 9783426301869)
    Stephan Harbort

    Wenn Kinder töten

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Hornita

    Anhand von sieben echten Fällen analysiert der Autor das seltene Phänomen tötender Kinder (Alter unter 14 Jahren) sehr anschaulich. Das Buch ist gut geschrieben und die Sachverhalte werden sehr sachlich dargestellt und die Lebensgeschichten und Handlungen der TäterInnen analysiert. Die Fälle stammen aus den USA, Kanada, Deutschland und auch aus unterschiedlichen Jahrzehnten der letzten 70 Jahre. Es wird klar, dass das jeweilige Rechtssystem teilweise keine Einrichtungen hat bzw. hatte, um mit den selten jungen TäterInnen umzugehen. Die Synopse am Ende hinsichtlich der Charakteristiken der untersuchten Taten fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Sehr lesenswert, da der Umgang mit den Täterinnen auch ein Spiegel der jeweiligen Zeit, Sozialsysteme, Rechtsauffassungen, usw. sind.

  11. Cover des Buches Mordmethoden (ISBN: 9783404605453)
    Mark Benecke

    Mordmethoden

     (85)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Das war mein erstes Buch von Mark Benecke, obwohl mir der Name schon seit Jahren gehäuft über den Weg läuft. Und ich bin echt froh, nun endlich mal ein Buch von ihm gelesen zu haben.
     Das war auch mein erstes True Crime Buch. Ich hatte schon länger mal halbherzig nach sowas Ausschau gehalten, da mich solche Fälle sehr interessieren. Und auch hier bin ich froh, als allererstes zu diesem Buch gegriffen zu haben – wenn auch mehr durch Zufall.

    Keines meiner gelesenen Bücher hat so viele Pagemarker aufgedrückt bekommen wie dieses. Ich habe mir durchweg Stellen markieren müssen, die mich überrascht oder fasziniert haben, die ich mir merken und später weitererzählen wollte. Denn das Buch ist nicht nur voller spannender realer Geschichten, sondern erklärt nebenbei auch Ermittlungsmethoden – von ihren Anfängen bis „heute“ (das Buch ist ja nun schon 20 Jahre alt, mittlerweile wäre ich wahrscheinlich noch sehr viel überraschter davon, was so alles möglich ist). Manche Stellen waren nicht hundertprozentig verständlich, da mir unbekannte Fälle mit eingestreut wurden, ohne näher darauf einzugehen. Oder auch davon ausgegangen wurde, dass der Leser berühmte Namen – sei es von Politikern oder anderen geschichtsträchtigen Menschen – kennt. Das war für mich leider nicht der Fall, was aber vermutlich an meinem Alter und dem eben schon erwähnten Alter des Buches liegen mag. Diese Stellen habe ich mir aber einfach ebenfalls markiert, um selbst noch einmal nachlesen zu können. Oder noch tiefer in bestimmte Fälle eintauchen zu können.

    Fazit:

    Inhaltlich war dieses Buch für mich genau das, was ich erwartet hatte und konnte mich sehr begeistern. Die Art, wie das Wissen vermittelt wurde, fand ich jedoch leider eher mangelhaft. Aber durch den Inhalt konnte ich darüber leicht hinwegsehen. Ich freue mich schon, das nächste Buch von Mark Benecke zu lesen und hoffe, daraus eben so viel mitnehmen zu können wie aus diesem!

  12. Cover des Buches Die Zeichen der Furcht (ISBN: 9783404171507)
    David Pirie

    Die Zeichen der Furcht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.
    Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.
    Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.
    Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.
    Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.
  13. Cover des Buches Die Klaviatur des Todes (ISBN: 9783426785836)
    Michael Tsokos

    Die Klaviatur des Todes

     (111)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    In "Die Klaviatur des Todes" stellt der Rechtsmediziner Michael Tsokos seinen Beruf und den Zusammenhang mit der Strafverfolgung dar. Dabei geht er auf die typischen Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, durch die Untersuchung der Leiche, Schlussfolgerungen auf die Todesursache zu schließen ein. Den Schwerpunkt legt Tsokos auf die Darstellung vergangener Fälle, in denen die Rechtsmedizin einen wesentlichen Teil zur Aufklärung der Straftat beigetragen hat.


    Vorab: Das Buch ist nichts für schwache Nerven oder Menschen die mit dem Tod bzw. der Beschreibung einer rechtsmedizinischen Untersuchung nicht umgehen können. Es wird teilweise sehr bildhaft beschrieben in welchem Zustand eine Leiche ist oder wie ein Mensch gestorben ist. Für mich macht allerdings gerade das den reiz des Buches aus. Die Zusammenhänge und die Arbeitsweise werden nachvollziehbar erläutert, ohne dass das Niveau sinkt. 


    Der Schreibstil ist angenehm. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei vielen Fällen mit der Erzählung bereits vor dem Tod angefangen wurde, also auch die Tat, so wie sie vermutlich abgelaufen ist, dargestellt wurde. Das ist für mich als Leserin sehr angenehm gewesen und hat es leichter gemacht nachvollziehen zu können, wie die Tat dann im Nachhinein aufgeklärt wurde. Teilweise wurde auch auf strafrechtliche Zusammenhänge oder Besonderheiten hingewiesen, sodass es für einen juristischen Laien einfacher ist zu verstehen, warum es manchmal auf bestimmte Einzelheiten ankommt.


    Einen kleinen Abzug bekommt das Buch von mir, weil ein Kapitel mir etwas zu langatmig war. Es wurden verschiedene Fälle aufgegriffen, die alle auf der gleichen Todesursache beruhen. Da wurde mir manches zu oft wiederholt. Insgesamt war die Lektüre aber sehr kurzweilig und informativ. Eine klare Empfehlung für True-Crime Fans oder strafrechtlich Interessierte.

  14. Cover des Buches Mordspuren (ISBN: 9783404606184)
    Mark Benecke

    Mordspuren

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Kristinas_Buecherwelt

    Wie der Titel schon verrät, werden im vorliegenden Buch vor allem die Spuren an einem Tatort beleuchtet, wofür mehr oder weniger bekannte Kriminalfälle ausgewählt worden sind. Benecke typisch passiert das mit vielen Querverweisen und einer ordentlichen Hintergrundrecherche zu den Verbrechen und den Verbrechern.

    Es unterscheidet sich dabei in der Tat sehr von „Aus der Dunkelkammer des Bösen“. Auf die Psyche der Täter wird nicht explizit eingegangen, die Täteraussagen stehen größtenteils für sich, dafür sind die Fallschilderungen um einiges sachlicher. Genau diese Sachlichkeit trägt aber an der ein oder anderen Stelle maßgeblich zum Gruselfaktor bei. Wie im Vorwort so schön gesagt, bewegt man sich als Leser am Rand des Randes, extra aufpuschen muss man die Taten dafür wirklich nicht, denn sie sind schon in ihrer simpelsten Beschreibung erschütternd genug.

    Allerdings wird man sanft in das Buch eingeleitet, die Beschreibung wie es zum Vampirglauben in Europa kam, sind äußerst interessant und spannend zu lesen. Wenn ich einen persönlichen Lieblingsabschnitt angeben müsste, dann genau diesen. Die Verwicklungen sind toll dargestellt und am Ende dieses Kapitels, braucht sich wohl niemand mehr die Frage zu stellen, woher dieser Aberglaube und die tiefe Faszination herrühren mag. Die extrem sachliche Aufarbeitung gefiel mir dabei ganz besonders. Wieder ohne Zeigefinger oder Besserwisserei. Einfach schnörkellos und glaubhaft.

    Was allerdings auch in diesem Buch auffällt, ist die manchmal etwas sehr weitläufige Art von den Taten zu berichten. Natürlich erhalte ich als Leser dadurch eine menge Informationen, allerdings ermüdet diese Form der „Berichterstattung“ auch schnell. Daher mein Tipp: In Ruhe nacheinander lesen, dabei aber vielleicht die Hauptkapitel am Stück. Gerade das 3. Kapitel ist sonst schwer erfassbar, da vor allem Briefe von einem Serientäter enthalten sind, die weitgehend unkommentiert für sich stehen. Um alle nötigen Informationen daraus zu erhalten, sollte man mit einem wachen Geist rangehen.

    Die Kapitel in sich hätten für mich auch etwas ‚griffiger‘ sein können, wann ein Teilthema abgeschlossen und ein anderes begonnen wird, ist häufig nicht ganz ersichtlich und hat mich hier und da etwas verwirrt. Was mir besonders aufgefallen ist, auch wenn es im Vorwort extra erwähnt und erläutert wird, ist die Vielzahl an Berichten von Dritten, die an geeigneten Stellen zitiert werden. Diese Zitate füllen ganze Unterkapitel, wodurch man sich immer wieder auf den jeweiligen Erzählstil einstellen muss (und das ist einigermaßen anstrengend!). Darüber war ich tatsächlich etwas enttäuscht, denn ich hätte mir dazu öfter eine begleitende Bemerkung gewünscht, bzw. eigene Schilderungen statt der ewig langen Zitate bevorzugt.

    Die inhaltliche Tiefe kann ich sicherlich nicht bemängeln, wie oben erwähnt, wird das meiste haarklein dargelegt. Das aktiv geforderte Mitdenken der Leserschaft kann daher gut gelingen und hat mich immer wieder in eine sehr nachdenkliche Stimmung versetzt. Die grauen Zellen müssen tatsächlich auf Hochdruck arbeiten, wenn man nicht nur den Anspruch hat sich berieseln zu lassen. Einzelne Aspekte/ Kapitel werde ich mir aus diesem Grund später noch mal vornehmen, für mich war es nicht möglich, alles sofort greifbar zu erfassen. Ich werde die Informationen einfach erst einmal sacken lassen (müssen).

    Der Leser bekommt für sein Geld ein wirklich detailtiefes Buch, welches über viele Stunden für aktive Unterhaltung sorgt. Zartbesaiteten kann ich es aber nicht empfehlen. Auch wenn durchaus Fälle dabei sind, die sich weit weg vom Grauen bewegen, so befindet man sich trotzdem oft genug am ‚Rand des Randes‘, was eine menge Stoff für unruhige Nächte geben kann.

  15. Cover des Buches TRUE CRIME DEUTSCHLAND 2: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle (True Crime International 7) (ISBN: B09B8NWW4M)
    Adrian Langenscheid

    TRUE CRIME DEUTSCHLAND 2: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle (True Crime International 7)

     (40)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Die ,,True Crime Deutschland‘‘ Reihe bekommt nun Zuwachs mit einem zweiten Band. In diesem Buch gibt es zehn Kurzgeschichten, in denen es um wahre Kriminalfälle und Verbrechen aus Deutschland handelt. Auch hierbei werden alle unterschiedlichen Themen angeschnitten. Sei es Mord, Totschlag, Missbrauch oder etwas ganz anderes. Lasst euch selbst davon überzeugen und auch überraschen.

    Ich habe natürlich auch die vorherigen sechs Bände gelesen, jedoch habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut, dass es einen zweiten Teil aus Deutschland geben wird. Also habe ich mir auch das zugelegt und sehr schnell verschlungen, da diese Bücher immer mehr auf True Crime machen und da ich als True Crime Liebhaber alles verschlinge was damit zu tun hat, ist das ja eigentlich nichts neues mehr. 

    Alle Fälle die hier in diesem Buch beschrieben sind, wurden sehr gut recherchiert und alle Hintergründe und Zusammenhänge gut beschrieben wurden. Auch in diesem Buch gibt es wieder einige Fälle die einem bekannt sind und auch auf der anderen Seite gibt es Fälle, die für einen neu sind und man hier auch wieder etwas neues lernt und wieder etwas neues erfährt und wozu manche Menschen im Stande sind. Teilweise ist das echt erschreckend und wahnsinnig grausam.

    In diesem Buch gibt es keine Trigger Warnungen, weshalb man sich hier überraschen lassen muss und sich dementsprechend natürlich bewusst sein muss, dass hier Themen wie Vergewaltigung, Missbrauch, Mord oder andere Dinge behandelt werden. Deshalb wenn ihr meine Rezension vorher lest, seit euch bewusste, dass in diesem Buch unschöne Dinge beschrieben werden, die auch unschöne Dinge wieder hervorrufen kann. Also passt gut auf euch auf!

    In diesem Buch merkt man generell, dass Adrian Langenscheid eine große Entwicklung hinter sich hat. Gerade an den beiden Deutschland teilen merkt man, dass er große Fortschritte gemacht hat und das finde ich super. Denn nicht nur inhaltlich merkt man, dass der Autor Fortschritte gemacht hat, sondern auch an der Haptik an den Taschenbüchern hat die Qualität zugenommen. Der Schreibstil von Adrian Langenscheid ist wie immer spannend und fesselnd und sorgt dafür, dass man das Buch sehr schnell verschlingt und man es gar nicht erst aus der Hand legen möchte, sondern erst, wenn man das Buch beendet hat. Außerdem merkt man auch hier wieder, dass sachlich auf die Fälle eingegangen werden und sie auch sachlich dargestellt werden und man sich darüber keine Meinung bildet.

    ,,True Crime Deutschland 2‘‘ war erneut ein grandioses Buch, was ich sehr schnell beendet habe, da ich immer mehr haben wollte. Ich bin gespannt ob es auch noch weitere Bände innerhalb der Deutschland Reihe geben wird, dass wäre unglaublich cool! Dieses Buch ist definitiv ein Muss für True Crime Liebhaber! Daher bekommt dieses Buch von mir auch eine Lese- und Kaufempfehlung!

  16. Cover des Buches FINNLAND TRUE CRIME I Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle I: schockierende Kurzgeschichten über Mord, Raub, Entführung, Missbrauch und Diebstahl I (True Crime International, Band 6) (ISBN: 9798735574484)
    Adrian Langenscheid

    FINNLAND TRUE CRIME I Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle I: schockierende Kurzgeschichten über Mord, Raub, Entführung, Missbrauch und Diebstahl I (True Crime International, Band 6)

     (36)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,True Crime Finnland‘‘ ist der sechste Band der ,,True Crime International‘‘ Reihe. Dieses Mal reisen wir in das wunderschöne und zauberhafte Finnland, das uns aber dieses Mal die dunklen Abgründe aus dem Land zeigt. Hierbei ist es recht egal, ob man die Namen oder die Länder aussprechen kann, denn es handelt sich um die grausamen und furchtbaren Verbrechen, die dort verübt wurden…

    Auch der sechste Band der True Crime Reihe konnte nicht an mir vorbei gehen und ich habe ihn mir geschnappt und auch verschlungen. Ich bin auch in diesem Band wieder sehr fasziniert und erschüttert von den furchtbaren Verbrechen, die wir in diesem Buch kennenlernen. Ich kannte kein einziges Verbrechen aus Finnland und war daher sehr überrascht, was genau mich in diesem Buch erwarten wird.

    In diesem Buch werden 14 Kurzgeschichten beschrieben, wo eine grausamer ist, als die andere. Hierbei handelt es sich um kurze und knackige Geschichten, die einen die tiefen Abgründe der Menschen zeigen. Jede Geschichte spannend und fesselnd und man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und hierbei handelt es sich um Fälle, die nicht an Grausamkeit zu überbieten. Es gibt viele Geschichten, die einen sprachlos zurücklassen.

    Vorab möchte ich anmerken, dass es in diesem Buch gibt es keine Trigger Warnung, deshalb solltet ihr euch bewusst machen, dass es in diesem Buch echt grausame Dinge beschrieben werden. Daher achtet bitte auf euch und seit euch bewusst, dass diese Themen bestimmte Dinge hervorrufen können, die eigentlich nicht hervorgerufen werden sollte. Deswegen lest dieses Buch bitte mit Vorsicht.

    Adrian Langenscheid schafft es immer wieder einen so sehr in seinen Bann zu ziehen, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Er schreibt flüssig, spannend und fesselnd, weswegen man so sehr in diesem Buch gefangen ist, dass man es erst aus der Hand legt, wenn man alles verschlungen hat. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste ständig wissen wie es weitergeht. Die Geschichten sind faszinierend und auch grausam zugleich.

    ,,True Crime Finnland‘‘ ist der sechste Band der ,,True Crime International‘‘ Reihe und auch dieser konnte mich komplett überzeugen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie sachlich und authentisch Adrian Langenscheid an diese Themen herangeht und sich dazu keine Meinung bildet. Ich bin ganz gespannt auf welche Reisen wir uns noch mit dem Autoren begeben und welche Länder wir noch bereisen werden. Von mir gibt es eine dicke Lese- und Kaufempfehlung!

  17. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover) (ISBN: 9783957891006)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover)

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ellen_Lang

    In diesem Comic wird man selbst zum Detektiv und kann einiges über die Fälle selbst herausfinden. Entweder man schlüpft in die Rolle von Sherlock Holmes oder in die von John Watson. Man kann selbst Entscheidungen treffen und kommt somit im jeweiligen Fall weiter. Auch scheinen die Fälle miteinander zusammen zu hängen. Je nachdem welche Entscheidung man trifft, kann man den Fall lösen oder nicht.

    Diese Art von Spiel hat mich schon immer fasziniert. Doch die Gestaltung als Comic macht es das Spiel noch lebendiger. Ich konnte sehr gut in die Geschichten eintauchen und hatte sehr viel Spaß damit in den Fällen zu rätseln und die kniffligen Aufgaben zu lösen. Leider konnte ich die Fälle auf den ersten Versuch nicht lösen. Aber das macht das Buch umso interessanter, da ich mir die Fälle nochmal von vorne anschauen kann und rätseln kann, was ich beim ersten Mal übersehen habe.

    Ich freue mich auf weitere Spiele-Comics und bin jetzt schon süchtig danach. Viel Spaß beim Rätseln.

  18. Cover des Buches Der Profiler (ISBN: 9783453603592)
    Axel Petermann

    Der Profiler

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Jasminh86

    ,,Der Profiler-Ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet’’ von Axel Petermann ist am 15. Juni 2015 im Heyne-Verlag erschienen. Dieses Buch enthält wahre Fälle, die ich unheimlich interessant fand. Der Autor bot mir grobe, aber dennoch gute und teilweise erschreckende/spannende Einblicke in die Köpfe von Tätern, aber auch die Arbeit eines Profilers wurde mir nähergebracht. Er beschreibt seine Arbeit als Profiler und als damaliger Leiter der Mordkommission Bremen und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen, als das Bild eines Profilers noch nicht bekannt war. Da Axel Petermann auch über seine anfänglichen Ermittlungen schreibt, wurde mir sehr deutlich, wie fortgeschritten die heutige Kriminalistik arbeitet. Da Ermittler damals ohne große Technik ermitteln mussten, zeigte mir die mühsame und schwierige Spurensuche.

    In diesem Buch wurden vier unglaubliche Kriminalfälle veröffentlicht, die zwar leider nicht alle aufgeklärt werden konnten, jedoch setzen diese Veröffentlichungen eine deutliche Erinnerung an den Täter/die Täterin, falls er/sie noch leben sollte. Es wird sachlich und neutral geschildert, man merkt sofort die jahrelange Erfahrung aus der Welt des Grauens, in die der Autor lebt. Es sind traurige, reale und brutale Kurzgeschichten von (teilweise namenlose) Mörder, die berühren und einfach unglaublich erscheinen. Besonders der erste hier beschriebene Kriminalfall hat den Leidensweg einer Familie geschildert, der mich sehr berührt hat.1995 wurde die 19-jährige Heike Rimbach grausam auf einem Dachboden in Lüttgenrode umgebracht. Der Täter ist bis heute unbekannt, aber ihre Eltern geben die Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht auf. Die Trauer, die die Familie heutzutage noch auffrisst und was dieses Schicksal mit ihnen angestellt hat, hat mir wirklich Gänsehaut beschert. Oder aber auch eine Ermittlung in der Justizvollzugsanstalt Bremen und dem Geheimnis der Zelle 26 fand ich unglaublich. Hier hatte Axel Petermann ausgiebig ermittelt und einen Folterskandal aufgedeckt. Was seine Ermittlungen hinter den vier Meter hohen Mauern ergeben haben, damit habe ich anfangs überhaupt nicht mit gerechnet. Diese Geschichte hat mir gezeigt, wie vielseitig seine Ermittlungen sind und dass er nicht nur an Fälle mit Leichen arbeitet. Aber auch bei den restlichen Kriminalfällen musste ich mehrmals mit dem Kopf schütteln. Das Böse, was in den Köpfen der Täter vorging, wurde trotzdem nicht respektlos rübergebracht.

    Wie der Autor mit besonderen Methoden und außergewöhnlichen Sichtweisen der operativen Fallanalyse hilft, Verbrechen aufzuklären, die andere als unlösbar betrachten, fand ich interessant und faszinierend zugleich. Als Profiler ist er ein Spezialist für ungeklärte Morde und ein Grübler/Querdenker unter den Ermittlern. Da seine Ansätze, die er ebenfalls gut erklärt beschrieben hat, oft ungewöhnlich und nahezu verrückt sind, war und ist er heute noch bei seinen Kollegen der Mordkommission nicht immer beliebt. Deshalb berichtet er in diesem Buch über spektakuläre Fälle, die größtenteils nur durch die unkonventionellen Methoden des Profilings gelöst werden konnten. Der Gesamtinhalt ist nicht nur eine Abhandlung über die kriminalistische Arbeit bei Tötungsdelikten und die Erstellung von Täterprofilen. Detailliert wurde mir aufgezeigt, wie der Profiler im Zusammenspiel von Fakten und Beweisen, von Theorien und Studien, von Aussagen und Expertenmeinungen eine Ermittlungsstrategie entwirft. Außerdem erklärt er, was man alles aus Spuren eines Tatorts lesen kann und wie am Ende ein Täterprofil entsteht. Auch schlüpft er in die Rolle des Mörders, um das Verbrechen mit seinen eigenen Augen sehen zu können. Nach jedem gelesenen Fall habe ich mir die Zeit genommen, mich im Internet, falls vorhanden, nach weiteren Informationen zu erkundigen, da mich diese wahren Begebenheiten natürlich auch sehr neugierig gemacht haben. Die hier geschilderten Fälle haben alle eins gemeinsam: man vergisst sie danach mit Sicherheit nicht mehr. Denn der Blick auf das Böse offenbart, dass es jeden zu jederzeit treffen kann. Ich finde diese True Crime-Geschichten deshalb spannender als einen fiktiven Krimi. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die in die wahre Welt der Abgründe schauen möchte.

  19. Cover des Buches TRUE CRIME DEUTSCHLAND 3: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle (True Crime International 8) (ISBN: B09K7MH5M2)
    Adrian Langenscheid

    TRUE CRIME DEUTSCHLAND 3: Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle (True Crime International 8)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: hilde

    Einerseits erschreckend, die vielen Verbrechen in Deutschland. Andererseits eine faszinierende Buchreihe!

    Die Auswahl der Fälle ist wieder sehr durchwachsen,ältere und neue.Verbrechen, Missbrauch, Fehlurteile, Attentat, Fälscher, Stalking,..

    Manch einer ist mir bekannt aus den Nachrichten, von anderen habe ich noch nie etwas gehört. Auf jeden Fall sind alle interessant und haben mich ans Buch gefesselt.

    Durch Hintergrundinformationen erfährt der Leser mehr über Motive, Tat- und Ermittlungshergang und die Verurteilungen. Durch das Buch bekommt man auch einen Blick auf die verhängten Strafen. Da versteht man manchmal die deutsche Justiz nicht!

  20. Cover des Buches Portugiesische Tränen (ISBN: 9783453419469)
    Luis Sellano

    Portugiesische Tränen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Ein Whiskey, ein Lieferschein und eine Fahne, drei Dinge, die auf den ersten Blick nichts gemein haben, und doch führen sie Henrik Falkner auf die Spur eines weiteren ungeklärten Falls, den sein verstorbener Onkel ihm gemeinsam mit dem Antiquariat vererbt hat. Die Hinweise führen Falkner zur japanischen Botschaft und mitten hinein in einen Kampf um einen seltenen Koi. Die Beteiligten würden töten für den wertvollen Fisch. Aber wer von ihnen geht tatsächlich bis zum äußersten?

    Obwohl der dritte Band einer Reihe, so kann er doch vollständig für sich alleine stehen und ist auch ohne Vorkenntnisse verständlich. Im Verlauf wird über vergangene Ereignisse, die zumindest einen geringen Einfluss auf die aktuellen Geschehnisse haben, ausreichend informiert. Selbst wenn man erst nach der Lektüre später erschienener Bände auf diesen Fall zurückgreift, merkt man sofort, dass nichts relevantes vorweggenommen wurde, das Rätsel absolut ungelöst vor einem liegt.

    Nicht immer sind die Gedankengänge Falkners für den Leser sofort nachvollziehbar, dennoch folgt man ihm bereitwillig in jede noch so brenzlige Situation. Vermutlich könnte er selbst nicht beantworten, ob er sich der bevorstehenden Gefahren nicht bewusst oder einfach nur lebensmüde ist. Allerdings muss man trotz allem unumwunden zugeben, dass durch seinen Leichtsinn immer mehr Gegenspieler ihre Maske fallen lassen, wodurch die Handlung merklich angetrieben wird.

    Zunächst noch ein bisschen verhalten, schließlich müssen die gefundenen Artefakte erst einmal einen Sinn ergeben, wird der Spannungsaufbau stetig vorangetrieben. Konzentration ist ebenso geboten, um nicht die Orientierung zu verlieren oder gar in eine geschickt platzierte Falle zu tappen. Einmal gefangen im Kosmos rund um den angebeteten Fisch, scheint ein geordneter, gewaltfreier Rückzug unmöglich. Die Frage ist nun, wie stark die Blessuren sein werden, die man davonträgt.

    Luis Sellano gelingt es regelmäßig aus eher unscheinbaren, fast schon trivial anmutenden Hinweisen eine komplexe Geschichte zu formen, deren Ausmaß womöglich selbst für den Autor im Vorfeld nicht unbedingt zu erfassen ist. Über unbedachte Aktionen der Hauptfigur lässt sich mitunter streiten, aber gerade die Unberechenbarkeit des Charakters zieht den Leser in den Bann. Ab und an wird das Tempo ein bisschen zu sehr heruntergefahren, hier wünscht man sich ein wenig mehr Kontinuität. Ansonsten ist man schlichtweg gespannt welche Geheimnisse das Antiquariat noch preisgeben wird.

  21. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Auch wenn die ein oder andere Wendung durchschaubar und in der Geschichte einiges an  altbackenem Zeitgeist enthalten ist, ein meist kurzweiliger und unterhaltsamer Roman.

  22. Cover des Buches Todesdunkel (ISBN: 9783764505073)
    A.J. Waines

    Todesdunkel

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eines Morgens im September erhält die Psychologin Juliet Grey eine SMS von einer ihr unbekannten Nummer. Sie soll zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Brücke in London sein. Zuerst zögert sie, aber am Ende gewinnt doch ihre Neugier und die macht sich auf den Weg, nur um mit ansehen zu müssen wie die Leiche einer Frau aus der Themse gezogen wird. Juliet gefriert bei diesem Anblick das Blut in den Adern, aber es kommt noch schlimmer, denn die tote trägt ihre Kleidung. Schon bald gerät sie in den Fokus der Ermittlungen, aber der Detective Brad Madison glaubt an ihre Unschuld. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach einem irren Mörder, der bald darauf wieder zuschlägt. Was soll Juliet tun und was hat der Brand ihres Elternhauses, in dem ihr Bruder umgekommen ist, mit der ganzen Sache zu tun?

    Das Cover zeigt eine Brücke, ein Boot und einige Vögel, die über das Wasser fliegen. Der Hintergrund ist in einem grau-weißen Ton gehalten und soll wahrscheinlich Nebel darstellen, was absolut zu London passt. Obwohl auf dem Cover nicht viel zu sehen ist und der Name der Autorin einen großen Teil davon einnimmt, passt es hervorragend zu dem Buch. Worauf sich der Titel bezieht hat sich mir jedoch nicht vollends erschlossen. Womöglich eine Anspielung darauf, dass die Leiche der Frau mitten in der Nacht an der Themse abgelegt wurde.

    Die Protagonistin Juliet ist eine sympathische, aber manchmal auch etwas schwierige Persönlichkeit, welche den Mörder auf eigene Faust finden will, wenn die Polizei nicht in die Richtung ermittelt, die sie für die Richtige hält. Dabei geht sie auch unkonventionelle Wege und konsultiert mehrmals ein Medium um an Informationen zu kommen.  Andererseits scheut sie auch nicht davor zurück zu lügen und das Gesetz ein wenig zu Recht zu biegen um an ihre Ziele zu kommen. Außerdem befindet sie sich gerade in einer schwierigen Zeit, denn sie hat sich erst vor kurzem von ihrem Freund getrennt und der Tod ihres Bruders lastet immer noch schwer auf ihren Schultern. Verschlimmert wird die ganze Situation auch noch, als sie im Laufe ihrer Nachforschungen herausfindet, dass die Ursache seines Todes womöglich gar kein tragischer Unfall war.

    Die Geschichte ist ziemlich dicht aufgebaut und es gibt immer wieder neue Verdächtige und Richtungen in welche die Ermittlungen gehen, aber bis zum Schluss bleibt die Identität des Täters geheim. Allerdings ist es eine Person die mehrmals während der Handlung auftaucht und deshalb war ich von der Enthüllung ziemlich überrascht. Ebenso von dem Motiv mit dem die grauenhaften Taten gerechtfertigt wurden.

    Die Autorin, welche selbst mehr als 15 Jahre als Psychotherapeutin gearbeitet hat, lässt ihre Erfahrungen in das Buch und in ihre Protagonistin einfließen. So erfährt man ein wenig über diesen Beruf und Juliet hat auch den Hang jede Person auf die sie trifft zu analysieren. Was mich ein wenig irritiert hat ist, dass Brad sie in seine polizeilichen Ermittlungen eingebunden hat, da er der Meinung war, dass Juliets Fähigkeiten nützlich sein könnten. Dagegen will ich gar nichts sagen, aber es kommt mir etwas merkwürdig vor, dass die Londoner Polizei anscheinend keine eigenen Psychologen hat, die sie mit diesen Aufgaben betrauen könnten. Zumindest hat das Buch mir das vermittelt. Zwar nur ein kleiner Kritikpunkt, aber meiner Meinung nach erwähnenswert.

    Der Stil war zwar angenehm zu lesen, aber leider hat mir bis auf die letzten 30-40 Seiten ein wenig die Spannung gefehlt, was meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmacht. Obwohl Juliet die ein oder andere Dummheit begangen hat, hatte ich nie das Gefühl, dass sie wirklich in Gefahr schwebte. Trotzdem kann ich das Buch für alle Freunde von gut durchdachten Geschichten mit einer überraschenden Wende am Ende empfehlen, vergebe aber wegen des niedrigen Spannungsfaktors allerdings nur

    3.5 von 5  Punkten

  23. Cover des Buches Das Albtraumreich des Edward Moon (ISBN: 9783492266932)
    Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon

     (133)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Eigentlich liebe ich die englischen noir-viktorianisch-angehauchten Geschichten mit typisch britisch untermalten schwarzen Humor mit geheimnisvollen Andeutungen. Genau das hat der Autor auch geliefert. Aber? Ein paar Details, die eingeflochten waren, wurden leider nicht erklärt, bzw. aufgelöst und andere Details sind in den Wirrungen der Geschichte verloren gegangen und ein paar Szenenfortsetzungen wurden vom Autor verweigert. Die drängendste Frage ist dennoch: wer oder was ist der Stumme?
    Ich habe trotzdem zufrieden das Buch nach der letzten Seite zur Seite gelegt und noch einige Minuten darüber sinniert. Und genau das macht es zu einem 5 Sterne General.
    Wie auch immer - alles bedient!
  24. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

     (268)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die junge Mary Morstan wendet sich an Sherlock Holmes und Dr. Watson, da sie ein Geheimnis in ihrem Leben von den beiden klären lassen will. Vor Jahren nahm ihr unbekannter Vater Kontakt zu ihr auf, wollte sich mit ihr treffen, verschwand dann aber spurlos. Seitdem bekam die junge Frau in jedem Jahr eine Perle zugeschickt, die ihr laut einem beiliegendem Schreiben zusteht. Nun möchte Mary endlich wissen, was es damit auf sich hat.

    Ich wollte endlich mal die alten Sherlock-Holmes-Fälle lesen und habe mit diesem hier meinen dritten Fall von Holmes und Watson gelöst.

    Leider muss ich sagen, dass mir „Das Zeichen der Vier“ am wenigsten gefallen hat. Irgendwie war die Geschichte sehr langgezogen und für mich auch nicht richtig stimmig. Der Fall zog sich einfach nur und war auch wenig spannend. Viel zu früh hat Holmes das Rätsel gelöst, so dass es nur noch um das Auffinden der Bösewichte ging.

    Anfangs war ich noch gut unterhalten, doch spätestens ab der Hälfte des Buches wollte ich nur noch, dass es vorbei ist. Anders als bei „Eine Studie in Scharlachrot“ und „Der Hund der Baskervilles“ fühlte ich mich einfach nicht sehr gut unterhalten.

    Schade, aber natürlich kommt „Das Zeichen der Vier“ in meine Sammlung von Klassikern, wird mir aber nicht in besonders guter Erinnerung bleiben.

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