Bücher mit dem Tag "koran"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "koran" gekennzeichnet haben.

94 Bücher

  1. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (501)
    Aktuelle Rezension von: booksonfire

    In dem 1987 erschienen Roman „Nicht ohne meine Tochter“ erzählt Betty Mahmoody von der Zeit, in der sie und ihre Tochter von ihrem Ehemann im Iran festgehalten werden.

    Zu Beginn habe ich etwa 50 Seiten gebraucht, um in das Buch reinzukommen, da der Anfang sehr direkt ist und man wenige Hintergrundinformationen bekommt. Nach kurzer Zeit nimmt der Schreibstil der Autorin einen jedoch in den Bann und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach und nach werden Motive und frühere Geschehnisse erläutert. Die lebendigen und ehrlichen Schilderungen von Betty machen ihren Charakter nahbar und für den Lesenden nachvollziehbar. Da auch die Autorin nach westlichen Standards aufgewachsen ist, spiegelt sich ihre erschrockene Reaktion über die iranische Kultur in meinem Unglauben. Und glaubt mir, ihr werdet schockiert sein!

    Bemerkenswert finde ich auch die stetigen Entwicklungen im Buch. Die Autorin schafft es, Passagen nicht unnötig in die Länge zu ziehen und dabei dennoch durch Schilderungen einzelner Momente einen Eindruck der Lebensabschnitte zu verschaffen. Ständig staunt man über neue Entwicklungen und ist somit nie gelangweilt während der 500 Seiten.

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, da man viel über die extreme Auslebung der muslimischen Kultur im Iran erfährt und dabei die persönliche Geschichte Betty Mahmoodys verfolgen darf. Obwohl der Roman schon 35 Jahre alt ist, ist das Thema der Frauenunterdrückung heutzutage leider immer noch aktuell.

  2. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist einfach wunderbar gestaltet, drückt aber in keiner Weise die Tragik dieser berührenden Geschichte aus. Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und  ich hatte gleich die Gesichter dazu, so wie es mir mit den weiteren Protagonisten auch gegangen ist.

    Es ist die Geschichte zweier Frauen, die versuchen zunächst alleine, später gemeinsam  ihr Schicksal  in die Hand zu nehmen.

    In einem sehr einfühlsamen und flüssigen Schreibstil hat der Autor hier eine authentische Geschichte geschrieben,Man konnte physisch und emotional  das Leid und die Gefühle der Frauen spüren, ihre Machtlosigkeit und Auswegslosigkeit.

    Man wird gleichzeitig durch die Geschichte des Landes der letzten 30-40 Jahre mitgerissen und erlebt das reale Leben, das keines Falls nur eine Geschichte ist. Leider ist dies nicht der Fall, es entspricht der Realität, die wir auch heute noch in vielen Ländern vorfinden.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn diese Geschichte rüttelt schonungslos auf, klärt auf und bringt den Lesern zu einer stillen Ohnmacht.

  3. Cover des Buches Theos Reise (ISBN: 9783446203426)
    Catherine Clément

    Theos Reise

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Theo ist 14 Jahre alt und liebt Bücher über die alten Götter. Plötzlich wird er schwer krank. Daraufhin nimmt seine Tante Martha ihn mit auf eine Weltreise zu den Religionen.

    Ich bin bei diesem Buch nur so über die Seiten geflogen. Die Religionen werden ganz toll beschrieben. Man lernt sehr viel über sie und ihre Bräuche. Auch die verschiedenen Orte der Reise werden so beschrieben, dass man sich gleich dorthin versetzt fühlt. Mehr kann ich gar nicht schreiben, ohne zu spoilern.

    Meiner Meinung nach ist das Buch eine klare Empfehlung für Menschen, die sich über die Religionen informieren möchten.

  4. Cover des Buches Couchsurfing in Saudi-Arabien (ISBN: 9783890295701)
    Stephan Orth

    Couchsurfing in Saudi-Arabien

     (25)
    Aktuelle Rezension von: eulenmatz

    MEINUNG:

    Ich habe von Stephan Orth bereits Couchsurfing in Chinagelesen und habe dazu auch eine Veranstaltung mit dem Autor besucht, in der wir direkt mit ihm über das Buch gesprochen haben. Ich war sowohl vom sehr sympathischen Autor als auch von seiner Art über seine Erlebnisse auf Reisen in doch recht spezielle Länder zu erzählen, sehr angetan.

    So ein spezielles Land ist auch Saudi-Arabien. Saudi-Arabien war bisher eines der verschlossensten Länder dieser Erde und möchte sich nun für Touristen öffnen. Diese Chance hat Stephan Orth genutzt und hat sich mit seinem Rucksack wieder einmal auf den Weg gemacht. Stephan ist Couchsurfer, d.h. er schläft kostenfrei bei Einheimischen und auch bietet Schlafmöglichkeiten im Gegenzug bei sich an. Dazu gibt ein spezielle Plattform. In Saudi-Arabien gestaltet sich das gar nicht so einfach und er muss doch das eine oder andere Mal im Hotel übernachten.

    Saudi-Arabien ist kein Land, welches ich bisher wirklich im Blick hatte als Reiseziel und auch nach dieser Lektüre bleibt das so, aber ich weiß nun ein bisschen mehr als nur die Lage auf der Weltkarte. Saudi-Arabien ist und bleibt auch immer noch ein Männern dominiertes Land und so sind Stephan Orths Gastgeber und Fremdenführer eigentlich durchgängig Männer, aber diese sind sehr gastfreundlich und nehmen sich die Zeit ihm ihr Land zu zeigen. Neben seinem Reiseerlebnisse gibt der Autor auch immer Einblicke in die politische Ereignisse und kulturelle und landestypische Hintergründe, wie z.B. die Kleidung und die kleine Kamelkunde, die am Ende eines jeden Kapitels steht.

    Es gibt außerdem zwei große Fototeile, in dem man seine Erlebnisse auch bebildert mitverfolgen kann. Auch im Text gibt es immer wieder kleine Schwarz-Weiß-Bilder. Optisch und auch inhaltlich ist das Buch sehr gelungen. Ich mag auch die Art von Stephan Orth, sowohl wie er schreibt als auch wie als Reisender in den Ländern auftritt. Er ist neu- und wissbegierig, aber er wart auch immer den Respekt gegenüber den Einheimischen. Er erzählt vieles, aber er bewertet es nicht. Seine Reiseberichte können ein erste Schritt sein andere Kulturen besser zu verstehen, auch wenn dort vielleicht niemals hinkommen wird.

    FAZIT:

    Stephan Orth hat es wieder geschafft mich in mir bis dato völlig unbekanntes Land mitzunehmen. Natürlich habe ich von Saudi-Arabien gehört und weiß, wo es auf der Landkarte liegt, aber ich habe festgestellt, dass ich so viel einfach nicht wusste. Dieses Wissen hat meinen Horizont definitiv erweitert. Ich mag es wie respektvoll Stephan Orth mit den vielen Konfliktthemen umgeht, sich aber auch nicht scheut diese anzusprechen. Mal wieder ein umfangreicher Reisebericht gespickt mit viel Hintergrundwissen. Freue mich auf den nächsten Reisebericht! :)

     

  5. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Naluja1110

    Ist eine Beschreibung von ihren Leben, von Verstümmelung,Flucht sowie ein erfolgreiches Leben. Trotz vieler Hindernisse und Rückschläge hat sie ihren Weg gemeistert. Vorallem, es ist eine wahre Geschichte.

  6. Cover des Buches Mein ist die Macht (ISBN: 9783740804336)
    Leon Sachs

    Mein ist die Macht

     (27)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    >>Darüber das alles zeigen sollte, wie weltoffen der Islam ist. Ulbricht wurde schlecht bei dem Gedanken. Noch schlechter wurde ihm aber bei dem Gedanken, dass das ach so tolerante Deutschland dieses Märchen schluckte<<

    KÖLN. Während der Rat der Religionen an einem Friedensvertrag arbeitet wird die Zentralmoschee in Köln bei einem Anschlag komplett zerstört. Gefährdet der Terroranschlag die Verhandlungen? Die Tochter des US-Präsidenten möchte bei der Unterzeichnung des Vertrages dabei sein. Dazu kommt es jedoch nicht, da es Hinweise auf ein Attentat auf die First-Daughter gibt. Verdächtigt wird der französische Rabbiner Fabrice. Seine Frau Esther, Nichte Natalie Villeneuve und ihr Mann Alexander Kauffmann versuchen verzweifelt seine Unschuld zu beweisen.

    Zu Begin habe ich das Buch mehrmals weggelegt, da ich den Anfang ziemlich langweilig fand. Wenn man sich jedoch vorarbeitet gewinnt der Thriller etwas mehr an Spannung.

    Brillant fand ich die Hauptcharaktere. Man konnte sie sich gut vorstellen. Ebenso intelligent werden die Ursachen der Gewalt zwischen den Religionen beschrieben. Ich ziehe nur einen Stern ab, wegen der Spannung.

  7. Cover des Buches How to Be Gay (ISBN: 9783733500924)
    Juno Dawson

    How to Be Gay

     (32)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    In diesem Buch beschreibt Juno Dawson viele Dinge, die in der LGBTQIA+ Community stattfinden. Dabei geht es darum, wie es sich anfühlt, dass erst mal in ein Mädchen verliebt zu sein. Was passiert dann? Wie findet man schwule Jungs? Und warum gibt es Menschen, die im falschen Körper gefangen sind? Juno Dawson geht mit viel Authentizität und Humor an all diese Themen heran. Durch dieses Buch möchte er zeigen, dass all das gar nicht so kompliziert ist, wie es ausschaut…

    Ich habe dieses Buch noch in der Ausführung, wo die Autorin noch im falschen Körper steckte. Ich weiß nicht, ob sich das Buch dann sehr unterscheidet, aber ich denke nicht. Außerdem möchte ich auch nicht den Dead Namen nennen, denn dazu habe ich überhaupt keine Berechtigung. Von daher werde ich in dieser Rezension die Autorin Juno Dawson nennen, dass dient nur zur Orientierung. Trotz allem ist dieses Buch eine dicke Empfehlung, denn jeder kann etwas daraus mitnehmen!

    Bei diesem Buch hat die Autorin eine Menge Arbeit reingesteckt. Das merkt man daran, dass sie bereits einige Erfahrungen gemacht hat und diese hier mit eingearbeitet hat, aber auch, dass andere Menschen zu Wort kommen und die Möglichkeit von ihrem Leben und ihren Erfahrungen zu erzählen. Und alleine das ist für mich ein sehr großer Pluspunkt, denn dadurch wird das Geschriebene noch einmal unterstrichen und bei Bedarf noch näher erläutert.

    In diesem Buch gibt es so viele sexuellen Orientierungen, Entwicklungen, Meinungen und Religionen rund um das Thema LBGTQIA+. Auf wenn man sich für einen bereits sehr aufgeklärten Mensch hält, so wie ich das bei mir dachte, bekommt man dennoch immer wieder neue Informationen aus der Commuinty und klärt uns Menschen noch weiter auf. Ich bin wirklich sehr überrascht über dieses kleine Büchlein und bin Juno Dawson total dankbar dafür, dass sie dieses Buch geschaffen hat.

    Der Schreibstil von Juno Dawson war für mich neu, da ich bis dahin noch gar kein Buch von ihr gelesen hatte. Trotz allem konnte sie mich mit diesem Buch komplett von ihrer Schreibweise überzeugen. Sie schreibt locker, leicht und total flüssig, weshalb man sehr gut durch den Inhalt kommt. Außerdem finde ich es richtig toll, dass sie ein bisschen Humor und Sarkasmus mit eingebaut hat. Das sorgt dafür, dass das Buch nicht so stumpf ist, sondern auch ein bisschen Witz beinhält.

    ,,How to Be Gay‘‘ ist ein sehr wichtiges Buch, was sich jeder Mal zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ausschließlich in dem Buch von der LGBTQIA+ Commuinty die Rede ist, kann sich wirklich jeder etwas aus dem Buch mitnehmen. Denn das sorgt auch dafür, dass wir uns als Menschen weiterhin weiter entwickeln. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung. Abgesehen davon bin ich total gespannt darauf, welche Bücher die Autorin noch so auf den Markt bringen wird.

  8. Cover des Buches Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat' (ISBN: 9783328100836)
    Jürgen Todenhöfer

    Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Frank_Schitty

    Habe das Buch aus Interesse am Islamischen Staat gekauft. Habe zuvor einen Bericht darüber im Internet gesehen.

    Ich war von der Berichterstattung von Anfang an mitgerissen. 

    Man konnte tiefe Einblicke in den Islamischen Staat erhalten, von der Ideologie und von den Menschen die dort leben.

    Es war sehr aufschlussreich und man erfährt Dinge die so nirgends gebracht werden.

  9. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  10. Cover des Buches Die verschleierte Gefahr (ISBN: 9783958900776)
    Zana Ramadani

    Die verschleierte Gefahr

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Levus
    Zana Ramadani spricht offen aus, worüber in den Leitmedien und in der Öffentlichkeit wegen falschverstandener Toleranz und übertriebener politischer Korrektheit immer noch nicht geredet wird. Sie benennt Ursachen, erklärt Hintergründe und beleuchtet insgesamt, worin die vielfältigen Probleme mit dem Islam und seinen Anhängern bestehen. Ein sehr informativer und wichtiger Beitrag zur aktuellen Diskussion. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein für Politiker (und für Wähler) unabhängig von Religion und politischer Einstellung.
  11. Cover des Buches Mein Mann, seine Frauen und ich (ISBN: 9783453359437)
    Hera Lind

    Mein Mann, seine Frauen und ich

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Tini2006

    Hera Lind, die Meisterin des Chicklit, hat dieses Genre für sich abgehakt und schreibt jetzt Romane, die auf einer wahren Geschichte basieren. Sie lesen sich allerdings weiterhin wie Chicklit. Das ist für mich total okay, weil ich nach der Arbeit einfach mal entspannen will, allerdings gibt es einen Haken: während ich bei ihren früheren Romanen davon ausging, dass die Hauptperson schlicht erfunden ist, muss ich nun zur Kenntnis nehmen, dass es für die mental herausfordernden Protagonistinnen eine reale Vorlage gibt. Hier nicht ab und zu einen Schreikrampf zu kriegen, weil man sich fragt, ob`s noch dümmer geht, erfordert wahre Disziplin. So bezieht sich meine Kritik nicht primär auf Hera Linds Stil....man kaft Hera Lind und weiß eigentlich, was man kriegt...sondern auf den Inhalt.

    Wie schon im Klappentext angekündigt, heiratet Nadia den geheimnisvollen Mann aus dem Orient, Karim, und zieht mit ihm nach einiger Zeit in den Oman. Sie darf dort sogar arbeiten, aber nur strikt verschleiert und unter gewissen Auflagen. Ihre Freizeit verbringt sie damit, zu Hause auf ihn zu warten, denn dass sie da draußen herumschwirrt und eventuell eigene Kontakte knüpft, will Karim absolut nicht. Er dagegen hat eine Erstfrau mit Familie, die irgendwann frustriert zu ihren Eltern nach Jordanien flüchtet, und schließlich auch eine Drittfrau. Und Nadia?`- Die lässt sich einlullen durch sich wederholende Versprechen, die nicht gehalten werden, betören durch Sex und Liebesschwüre, bezaubern durch den vermeintlichen Glanz des Orients und schonungslos durch die Regeln des Islams einschränken. Letztere werden von dem ach-so-religiösem Karim immer wieder gebrochen, aber das fällt Nadia in ihrem Hormonrausch gar nicht so sehr auf.

    Beim Lesen gewann ich den Eindruck, dass Nadia zwar eine herzliche, liebenswerte und auch sehr lebenslustige Frau ist, dass ihr aber gerade all dies und ihre Offenheit immer wieder zum Verhängnis werden. Die fast 50-jährige hat die Seele eines naiven Teenagers, was ich manchmal schon beim Lesen als schwer erträglich hielt. Sie trifft Karim, der macht ihr nach nur 20 Minuten einen Heiratsantrag, sie amüsiert sich darüber noch prächtig - und heiratet zwei Monate später den ihr nahezu unbekannten Mann dennoch. Was rational schwer zu verstehen ist, kann noch durch Liebe entschuldigt werden. Abgesehen davon schwingt für mich da auch mit: uh, in Deutschland bin ich arbeitslos, ich habe kaium Geld, was für eine praktische Lösung! - Doch die Ehe bringt nicht nur Freuden mit sich, sondern eben auch radikale Einschränkungen. Die lebenslustige Frau nimmt in Kauf, ein Leben zu führen, dass von Karims religiösen und persönlichen Überzeugungen bestimmt wird. Sie unterwirft sich. Nadia wird nicht geschlagen, nicht misshandelt. Und dennoch wirkte dieses Gefängnis, in das sie sich da begab, auf mich wie ene einzige demütigende Misshandlung. Schlimm war beim Lesen, wie sich diese Frau in jenes Leben fügte und immer wieder zu ihrem schleimischen., verlogenem Ehemann zurückkehrte. Das machte mich beim Lesen teilweise richtig wütend! Auch ohne Karims Zweit- und Drittfrau fand ich ihr Leben im Oman (und auch zuvor in Amsterdam) demütigend und schlimm. Ich werde nie verstehen können, warum sich eine westlich sozialisierte Frau so etwas antut.

    Die Geschichte war trotz allem insgesamt unterhaltsam und in der Hinsicht bewegend, dass sie bei mir Emotionen weckte, wenngleich auch nicht unbedingt positive für die Protagonistin....aber Hera Lind kann unterhalten, sie kann schreiben und hat einen echten Riecher für Geschichten, die viele Frauen interessieren. Ich bin überzeugt davon, dass es sehtr viele Leserinnen gibt, die Nadias "Ausflug" in die islamische Welt als echtes Abenteuer betrachen, ihren Mut bewundern und insgeheim (zumindest anfangs) auch von einem orientalischen Prnz träumen....


  12. Cover des Buches Nomadentochter (ISBN: 9783426785935)
    Waris Dirie

    Nomadentochter

     (286)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Wieder ein absolut tolles Buch über eine so starke Frau. Viele denken Waris hätte es geschafft ihren Traum zu leben. Von einer Nomadentochter zum Supermodel, aber schnell wird klar, dass ihr Lebennicht perfekt ist und sie immer noch schwere Lasten mit sich rumzutragen hat. Ihre Beziehung geht in die Brüche, viele Leute reden ihr in ihr Leben rein, in ihrem Heimatland herrscht Krieg und ihre Familie hat sie jahrelang nicht mehr gesehen und weiß nicht mal, ob sie alle noch am Leben sind. Sie fasst den Entschluss zusammen mit ihrem Bruder, der mittlerweile in Amsterdam lebt, nach Hause zu fliegen und sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen. Nach einer holprigen und langen Reise finden sie endlich das Dorf ihrer Familie und man merkt wie glücklich Waris war, ihre Familie und Verwandten wieder zu sehen. Was mich hier aber fassungslos macht, wie wenig Frauen dort wertgeschätzt werden. Hochschwangere müssen kilometerweit laufen und Wasser schleppen während Männer vor den Hütten sitzen und nichts tun, oder teilweise dürfen Frauen nicht zusammen mit Männern im Restaurant in einem Zimmer essen, was bei uns einfach undenkbar wäre.

    Das Buch öffnet einem einfach wieder die Augen, wie glücklich wir sein können in was für guten Verhältnissen wir leben. Sei es fließendes Wasser zu haben oder eine gute medizinische Versorgung. In diesem Buch prallen einfach Welten aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch Wüstenblume von ihr besser, da die Story teilweise ein bisschen sprunghaft und abgehackt war.

  13. Cover des Buches Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (ISBN: 9783104013633)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

     (755)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen und berührte mich sehr. Der Schreibstil gefiel mir sehr. Eine besondere Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir und 5 Sterne. Von diesem Autoren möchte ich unbedingt noch mehr lesen. 

  14. Cover des Buches Dschihad Calling (ISBN: 9783423717236)
    Christian Linker

    Dschihad Calling

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Literatur-Universum
    Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Lied hören und es Sie nicht mehr loslässt? Wenn es Sie so sehr mitzieht, dass Sie Probleme und Sorgen vollkommen ausblenden können? In diesem Buch geht es um kein Lied. Jedoch arbeitet es mit ähnlichen Instrumenten. Es manifestiert wie sich durch neue, fremde Klänge von außen eine grundveränderte Melodie des Lebens ergeben kann. Filigran zeigt es die Stufen der Veränderung eines Menschen.

    Das Buch ist äußerst interessant aufgebaut. Die Erzählzeit erstreckt sich von Ende Oktober bis Juli und liefert in dieser äußerst kurzen Zeitspanne, eine große Fülle an Ereignissen. Es wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive des 19-jährigen Jakob und in Tagebuchform aus der Sicht des 19-jährigen Adil erzählt. Anfangs scheinen ihre Geschichten weit auseinander zu liegen, doch fügen sie sich Kapitel für Kapitel ineinander und bilden letztendlich zusammen eine großartige Erzählung.

    Doch worum geht es eigentlich? Veränderung wurde bereits angesprochen. Diese ist auch das Kernstück dieses Buches. Jakob ist 19 und führt eine Beziehung mit Liz. Er studiert VWL und lebt in einer WG in Bonn. Außerdem arbeitet er nebenbei in einer Marketingfirma. Er stellt dem Leben keine Fragen und ist mit seiner Situation absolut zufrieden.

    Eines Tages trifft er in einem Tunnel eines Bahndammes auf ein Rudel von Pöblern, die ein junges Mädchen mit Kopftuch attackieren. Mutig lenkt er die Aggressoren ab, damit sie flüchten kann. Seit diesem Moment geht ihm dieses Mädchen, welches Samira heißt, nicht mehr aus dem Kopf. Er will und muss sie unbedingt wiederfinden. Als er sie in einem Zeitungsartikel bei einer Salafistenversammlung wiederentdeckt, beginnt sein Interesse sich weiter zu steigern. Schleichend langsam und gefühlvoll beginnt eine Romanze sich zu entwickeln. Auf der anderen Seite beginnt eine Mauer, zwischen seinem alten Leben und seinen neuen Gefühlen, heranzuwachsen. Er fragt sich, ob er tatsächlich zufrieden mit seinem Leben ist. Ob das denn alles schon gewesen ist und es entsteht in ihm eine Blockade für das Gegenwärtige.

    Rasant beginnt er sich von alten Dingen zu trennen, weil sie ihm plötzlich als störend und falsch vorkommen. Ohne Reue und Sehnsucht beginnt seine Formatierung des Verstandes. Er interessiert sich nur mehr für den Islam. Trägt auch auffällige Kleidung, damit man ihn als Moslem auf den Straßen erkennt. Erst als alles zu spät ist, fragt er sich, was er eigentlich gemacht hat. Was sind das für Dinge, mit denen sein neuer Freund Adil ihn konfrontiert? Will er tatsächlich zu dieser Art Organisation dazugehören? Seine Gefühle zu Samira sind so exorbitant, dass er jedoch denkt, dass dies der einzige Weg ist, sich einen Weg zu ihrem Herzen verschaffen zu können.


    Christian Linker, dem Autor dieses Buches, ist ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Es ist eine Anekdote, die dem Zeitgeist auf dem Zahn fühlt. Linker ist ein preisgekrönter Schriftsteller und Theologe. Sehr schnell merkt man, dass er sich mit der Materie der Religion sehr gut auskennt und sich lange damit beschäftigt hat. Besser könnte man die Prozesse, die in vielen jungen Menschen in unserer heutigen Welt vorgehen, kaum beschreiben.


    Mit einer sehr prägnanten Erzählweise manifestiert uns der Autor die Trümmergeschichten unserer Zeit. Er taucht tief in die innere Welt von Jugendlichen ein und zeigt uns auf eine präzise Art und Weiße, wie sich diese verändern kann. Religion wird wieder aktueller. Leider aus Gründen der Zerstörung. Die tiefe Auseinandersetzung mit jener kann weitreichende Folgen haben. Für viele auch zu Glück und Zufriedenheit führen. Wie schmal jener Grad jedoch ist, zeigen die Aktualitäten unserer Welt. Dieses Buch liefert einen Grundriss dessen, wie Jugendliche abdriften können und was wahrer Islam im Gegensatz zu jenem des IS ist. Außerdem zeigt es auf, wie wenig die Menschen tatsächlich darüber Bescheid wissen. Es wäre eine Überlegung wert, es in den Schulen als Lektüre einzuführen. Eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik sollte insbesondere für Jugendliche ein essentieller Bestandteil ihres Wissensvorrates werden. Aber auch für Erwachsene stellt es einen Inhalt dar, mit dem man sich unbedingt auseinandersetzen sollte, um sich mit den Dingen unserer heutigen Zeit menschlicher und ethischer auseinandersetzen zu können.
  15. Cover des Buches Die verbotene Frau (ISBN: 9783426419632)
    Verena Wermuth

    Die verbotene Frau

     (71)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-


    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.



    Meiner Meinung nach hat der Klappentext auch etwas anderes versprochen als das Buch halten kann.






    "Meine Jahre mit Scheich Khalid"... also die beiden haben mehr getrennte Zeit wie gemeinsame Zeit. Ich glaube nicht dass man auch nur auf ein einziges Jahr kommt, wenn man das zusammen rechnet.



    Dann steht im Klappentext weiter: "Sie beschließen sich nicht länger zu verstecken und zu ihrer Liebe zustehen." Das ist überhaupt nicht der Fall. Bis zum Schluss verstecken sie sich und dann wenn es soweit wäre es wirklich öffentlich zu machen und zu ihrer Liebe zu stehen trennen sie sich statt dessen.






    Also ich hatte einfach völlig andere Erwartungen an das Buch.






    Mit über 30 ist die Hauptperson doch etwas sehr naiv. Dieses ewige hin und her und die ganzen Streitereien sind schon nervig. Ich kann nicht nachvollziehen wieso sie so an ihm hängt. Was ist an ihm so toll, dass sie das alles nicht sonderlich zu stören scheint? Das kam für mich aus der Erzählung überhaupt nicht raus. Die meisten anderen hätten das vermutlich schon mehrmals beendet.






    Mich hat die Geschichte nicht gefesselt, ich fand es eher langatmig.


  16. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257801873)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Tracy arbeitet als Kassiererin in einem Supermarkt und weil ich die alltäglich Arbeit dort zu eintönig ist, macht sie in Gedanken aus jedem Kunden eine bekannte Persönlichkeit. Mal ist der Herr in ihrer Vorstellung Laurence aus Arabien oder die ältere Dame eine Filmdiva.

    Soviel Verträumtheit kann ihr nur eine Kündigung einbringen. Da ihre Familie in einem heruntergekommenen Hochhaus in mehr als bescheidenen Verhältnissen lebt, kann sie es sich nicht leisten, auf den großen Job zu warten. Sie macht sich auf und versucht in einem persischen Restaurant als Bedienung angestellt zu werden.

    Von da an verzaubert dieser Roman seine Zuhörer. Man findet sich im Morgenland wieder, fühlt sich in die Erzählungen von 1001 Nacht versetzt. Sam, der persische Restaurantbesitzer könnte Tracys Vater sein. Er ist nicht besonders schön, hat Bauch und kahle Stellen auf dem Kopf. Aber wie er beschrieben wird, versteht man Tracy, dass sie sich in ihn verliebt und zum Entsetzen ihrer Eltern, nur ihn will. Auch dass sie seine Drittfrau ist, kann ihren Entschluss nicht ins Wanken bringen, Sam zu heiraten. Glücklich leben die drei Frauen mit Sam und den Kindern in einem großen, eleganten Haus. Es liest sich wie ein Märchen. Doch die Realität klopft sehr schnell an die Tür.  
    Ein Harem in der westlichen Welt? Undenkbar! Doch im Grunde kritisieren ihn nur diejenigen, die ihn in Wirklichkeit um sein Leben mit 3 Frauen gleichzeitig beneiden. Die Moralvorstellungen werden seltsam auf den Kopf gestellt. Und der Hörer ist voll auf der Seite von diesem liebenswerten Sam, der so gar nichts von einem Casanova an sich hat und eher etwas linkisch wirkt.

    Es klingt wie ein zauberhaftes Märchen. Doch sie leben in London und nicht in Persien mit den dortigen Gepflogenheiten. 

    Das Ende ist dann auch zuerst traurig. Doch die große Überraschung bleibt nicht aus und lässt jedem Hörer genügend Raum für eigene Phantasie.

    Ich fand dieses Hörbuch wunderbar. Dem Sprecher Rufus Beck gilt ein ganz großes Lob für seine stimmliche Wandelbarkeit. Dieses Hörbuch reißt einen aus dem Alltag und gibt dem Hörer große Einblicke in eine uns fremde Kultur.  
  17. Cover des Buches Mohamed (ISBN: 9783426300794)
    Hamed Abdel-Samad

    Mohamed

     (22)
    Aktuelle Rezension von: AlisonBurgers

    Der Autor - ehemaliger Muslimbruder und nunmehriger Kritiker - analysiert mit Scharfsinn und der nötigen Distanz. Abdel-Samad betrachtet in diesem Werk Mohamed als historische Persönlichkeit ohne den Deckmantel eines anbetungswürdigen Propheten. Und zwar so, wie man auch Napoleon oder Caesar aus der Geschichtsschreibung heraus beurteilen würde. Abdel-Samad veranschaulicht wie einzelne Suren des Korans entstanden sein müssen. Logik ersetzt blinden Glauben an den Sinngehalt der Suren in seinen Ausführungen. Ein Diskurs der üblicherweise unerwünscht ist. Besonders die Hintergründe in Mohameds Beziehungen zu Frauen sind faszinierend und geben interessante Rückschlüsse warum das Frauenbild des Islam so geprägt wurde wie wir es heute erleben.

     

    Andere Werke von Abdel-Samad sind für den Einstieg und einen generellen Überblick sicher einfacher und flüssiger zu lesen („Mein Abchied vom Himmel“, „Der Untergang der islamischen Welt“). Wer noch etwas tiefer in die Thematik und die historischen Kontexte eindringen will, ist mit diesem Buch bestens beraten.

  18. Cover des Buches Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (1 CD) (ISBN: 9783898132787)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (1 CD)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Die hinreißende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur »der Araber an der Ecke« ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns."

    Cover: Das Cover passt zu der Geschichte durch die Abbildung von Monsieur Ibrahim vor seinem Laden. Moses ist hier allerdings nicht abgebildet, was noch passender gewesen wäre. Den Titel finde ich auch sehr schön mit der Metapher der "Blumen".

    Sprecher: Da es sich um eine Hörspielversion handelt, gibt es mehrere Sprecher. Ich muss sagen, dass es insgesamt angenehm war, zuzuhören, aber ich einige Stimmen besser, authentischer fand als andere.

    Charaktere: Moses ist ein gewitzter Junge, der mir zu Anfang nicht ganz so sympathisch war, sondern eher Leid tat. Das änderte sich dann jedoch. Er ist schon ein kleiner Rebell. Monsieur Ibrahim ist mir sehr sympathisch. Er hat immer einen weisen Ratschlag und wirkt auch sehr erfahren und weise.

    Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden und konnte mich auch sehr gut darauf konzentrieren. Die Ratschläge waren sehr interessant und auch immer mal zum Nachdenken anregend. Es hat mir Spaß gemacht, die beiden hier bei ihren Unterhaltungen und Ausflügen zu begleiten. Ich kann diese Geschichte weiterempfehlen, vor allem für zwischendurch, da sie ja sehr kurz ist.

  19. Cover des Buches Wer ist Wir? (ISBN: 9783406685866)
    Navid Kermani

    Wer ist Wir?

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    „Und doch habe ich in letzter Zeit häufiger den Alptraum, daß es gar keinen Ort mehr geben könnte in Europa, an dem die Muslime leben können.“ [Kermani (2016), S. 98]

    Kaum ein Thema beherrscht die Medien mehr, als das des Terrorismus, des Fundamentalismus. Kaum ein Tag scheint zu vergehen, ohne eine neue Gräueltat, die im Namen des Islam begangen wird. Und kaum eine Religion wird daher heißer diskutiert als der Islam. 

    Doch was ist der Islam? Was lehrt der Koran? Sind Muslime in Europa integrierbar, wo sie doch angeblich von westlichen Werten nichts halten, schließlich lehre der Koran anderes? Und was sind diese westliche Werte, auf die europäische Nationen immer wieder pochen? 

    Diesen, zugegeben überspitzt, formulierten Fragen geht Navid Kermani in seinem preisgekrönten Buch „Wer sind Wir? Deutschland und seine Muslime“ nach. Fragen, die relevanter sind denn je. Doch stellen wir überhaupt die richtigen Fragen? 

    Kermani jedenfalls tut es. Besonnen und durchdacht tritt er, der beinah hysterisch anmutenden Berichterstattung der Medien jeder Coleur entgegen. Weder gibt es „den Islam“ – ein Ausdruck der suggeriert es gäbe eine richtige, wahre Auslegung einer Religion – so wie es auch nicht „das Christentum“ gibt - es herrscht schlichtweg kein Konsens in der Auslegung von Religion, so wie es kein einheitliches Verständnis von westlichen Werten geben kann. Noch predigt der Koran explizit Gewalt. Man muss religiöse Schriften in ihrer Ganzheit verstehen. Das herausreißen einzelner Suren, die losgelöst von ihrem Kontext gelesen werden, bringt etwa genauso viel, wie Passagen der Bibel losgelöst zu betrachten. Man muss Differenzieren. „Denn nur Differenzierung ist die Voraussetzung, auf ein Problem angemessen zu reagieren“, schreibt Kermani.

    Er plädiert für ein Miteinander, für Akzeptanz, für den Dialog zwischen den Menschen. Damit sein Alptraum nicht wahr wird. 

    Fazit: Wer ein kluges, differenziertes Buch zum Thema sucht, dem sei Kermani wirklich ans Herz gelegt.
  20. Cover des Buches Der Sanaa-Code (ISBN: 9783961483464)
    Andrea C. Hoffmann

    Der Sanaa-Code

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ascora
    Klappentext: „… Durch Säureanschläge werden in New York und Berlin die Fotografien der ältesten Koran-Schriften der Welt vernichtet. Ein bizarrer Zufall – oder ein lang vorbereiteter terroristischer Akt? CIA und Polizei beginnen, fieberhaft zu ermitteln. Auch die Restauratorin Katharina Sternberg macht sich auf die Suche nach Antworten: Ihr Vater, der einst zu den Entdeckern der islamischen Artefakte gehörte, ist nach einer Explosion in seinem Haus spurlos verschwunden. Gibt es einen dunklen Zusammenhang? Katharina folgt einer Spur in den Jemen. Sie ahnt nicht, dass ihr die CIA-Agentin Grace folgt – und eine mächtige Institution begonnen hat, Zeugen und Ungläubige skrupellos aus dem Weg zu räumen …“

    Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und man spannt kaum wie schnell man schon auf den letzten Seiten angekommen ist. Begünstigt wird das, durch das hohe Tempo der Handlung und einen ständigen Wechsel der Schauplätze. Sehr früh wird eine enorme Spannung aufgebaut und kann dann bis zum Schluss gehalten werden. Die Hauptprotagonisten als auch die Nebendarsteller werden gut und authentisch beschrieben, sind aber so zahlreich wie die Handlungsorte, hier den Überblick zu behalten kann ein bisschen schwierig werden, wird aber durch Zwischenüberschriften erleichtert.
    Alles in allen ein spannender Thriller um ein sehr brisantes Thema, bei dem es teilweise schwer fällt Fakten und Fiktionen zu trennen, hier hätte ich mir ein Nachwort der Autorin gewünscht.
  21. Cover des Buches Himmelssucher (ISBN: 9783442747511)
    Ayad Akhtar

    Himmelssucher

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Sky

    Die geliebte Mina und der Islam

    Als Hayat die Nachricht vom Tod seiner geliebten Mina, eine Ersatztante für ihn, erfährt, stirbt ein Teil seines Lebens. Mittlerweile ein Student der Islamwissenschaften, war er ihr zutiefst verbunden, seit sie aus der Zwangsheirat ihres pakistanischen Mannes herausbrach und mit ihren Sohn zu Hayats Eltern zog. Sie war es, die ihm die Welt des Islams erklärt ihn, ihn beigebracht hat wie man betet, was es mit den Koran auf sich hat und was Glauben aus einem Menschen macht. Doch hinter dieser Beziehung steht ein Fehler, der das Leben von Mina beeinflusst hat und der alles zwischen Ihnen änderte. Ein Fehler, der nie wieder gut zu machen ist. Denn Minas Liebe zu Nathan, Jude und Kollege von Hayats Vater, stellt Probleme da, die unausweichlich scheinen.
    Ayad Akhtar erzählt eine Geschichte von Liebe, Glauben und dem inneren Selbstzweifel. Sein Protagonist Hayat, der von seiner eigenen Geschichte erzählt, nachdem er von Minas Tod gehört hatte, war ein Junge, der sich zwischen zwei Welten bewegen musste. Einerseits die westliche Welt, die amerikanische, die christliche Welt, in der er lebte und seine Eltern hauptsächlich agieren und der östlichen, der pakistanischen, der muslichen Welt, die er durch Mina kennenlernt. Beides prallt aufeinander und wirft den Jungen in eine schwierige Situationen, bei dem ihm die Antworten fehlen, weil er zu jung ist, um es zu begreifen oder es ihm falsch vermittelt wurde. Die disharmonische Familie, mit dem heimlich trinkenden Vater und der betrogenen Mutter, die bei ihren Mann bleibt, macht die Sache nicht besser.
    Was hier Akhtar damit aufwirft, ist vor allem die Fragen nach dem Glauben und inwieweit er unser Leben bestimmen kann und darf. Wie weit Erziehung uns beeinflusst und Kultur unser Leben bestimmt, unabhängig von welchen Ort wir stammen und wir sie mitbringen. Er lässt verschiedene Religionen aufeinandertreffen, sei es das Judentum, Christentum oder der Islam, stellt Gemeinsamkeiten fest und spart nicht den Fanatismus aus. Egal welche Religion es ist, alle werden kritisch hinterfragt und beleuchtet und was einem immer wieder überrascht, wie radikal der Konflikt sein kann, dass man "Gottes/Allahs/Jawehs" Wort predigt, ein friedliches Zusammenleben propagiert, aber sich auf allen Seiten Spitzfindigkeiten finden, die die Toleranz zerstören. Das hier der Islam im Zentrum steht, ist fast nur am Rand wichtig, wenn einem klar wird wie Glauben den Menschen beeinflussen kann oder sie uns beeinflussbar für Ideologen macht, die man blind vertritt, aus der Überzeugung heraus, das Richtige zutun. Blindes Vertrauen in eine Religion, die jeder anders sieht, betrachtet und ausführt. Dabei umschifft Ayad Akhtar den Radikalismus ins Extrema und fokussiert diesen inneren Glaubenskonflikt auf einen Jungen, der seinen Platz im Leben sucht, einen Jungen, der versucht zwischen westlicher und östlicher Kultur einen Grad zu finden, wo er seine eigenen Traditionen beibehalten kann ohne die von anderen Kulturenkreisen zu verletzen und diese Aufgabe ist gar nciht so einfach. Denn Vorurteile bestimmen das Bild, welchen man sich nicht immer entziehen kann, die aber zu furchtbaren Katastrophen führen können. Vor allem im Islam, der in vielen verschiedenen Richtungen unterschiedliche Ansichten hervorbringt, ist es schwer, den Weg zu finden, der einen richtig erscheint oder allgemeingültig als der Richtige erscheint. Weiterhin spielt die Eifersucht eine große Rolle, die uns blind macht gegenüber allen Dingen, sei es über uns selbst oder über andere hinweg. Hayat selbst schildert uns von ihr und wie er sie entfunden hat, welche Fehler er begangen hat und welche er bereut und man selbst sieht dabei auf ihn herunter und kann ihn nur verzeihen. Wie sollte er es anders wissen? Er war ein Kind... und genau diese Tatsache verleitet den Leser dazu sich milde mit Themen auseinanderzusetzen, die man schnell abtut. Glauben betrifft eigentlich alle, egal ob Atheist oder nicht, wir alle glauben an Etwas. Und sind uns bei Weitem nicht einig darüber, was richtig oder falsch ist. Die große Sträke, dass Ayad Akhtar dieser Entwurf und dieser innere Konflikt gelingt, liegt an seiner vielschichten Charakteren, die man nur zu oft ins Herz schließt, weil sie besonders sind. Egal ob es der junge Hayat ist, der uns mit Hingabe seine Welt schildert, der jüdische Freund von Hayats Vater oder die mütterliche Art Minas gegenüber der ehrlich gemeinten Strenge der Mutter, die an der Ignoranz ihres Mannes zu zerbrechen. Alle zusammen bilden sie ein Portfolio des Glaubens, deren verschiedenen Auffassungen davon, die jeweiligen Typen beschreiben. Für die einen ist Glauben etwas, woran man sich festhält, für andere eine Randerscheinung und für die Nächsten ein striktes Gesetz ohne Abweichungsmöglichkeiten. Es geht um Sühne, Versöhnung und dem Verzeihen, dem Abstrafen und den Hinnehmen, das Resignieren und Senieren und schlussendlich darum, ob das, woran man festhält, auch wirklich das ist, was man für immer behalten soll. Ob der Kompromiss nicht die Lösung ist? Diese Lebendigkeit findet sich auch in der Sprache, die von der pakistanischen Kultur geprägt ist und spezielle Metaphern aufwirft, die sehr bildkräftig und vor allem poetisch daherkommen. Sie sind verspielt, sehr farbenfroh und freuen einen und geben den Roman einen entsprechenden Rahmen, auch wenn man sich an vielen Stellen noch mehr von den sprachlichen Spielereien wünscht. Und genau da herrscht auch das Problem des Romans: Das große Ganze erschafft eine bewegte Geschichte über die Liebe, den Glauben und der Suche nach sich selbst, deren Details es aber oftmals an Tiefe fehlt. Es fehlt an Feinschliff, der dem gesamten Roman in die richtige Richtung hebt. So wackelt leider manchmal das Gerüst, auf den Ayad Akhtar seinen Roman baut und der versucht Vorurteile abzubauen und Einblicke in Kulturen geben, die man selbst nicht immer vor Augen hat, unter den Rahmen der Emotionen, die uns Menschen auszeichnen, bei denen unser Hintergrund keine Rolle mehr spielt.

    Fazit

    "Himmelssucher" ist eine bewege Geschichte über unseren inneren Zweifel nach der Suche nach sich selbst und nach dem, was wir Glauben nennen. Einfühlsam, oftmals raffiniert und vor allem sehr einpragsam erzählt Ayad Akythar eine Geschichte, die einen rührt und einen nicht so schnell wieder verlässt.
  22. Cover des Buches Eskandar (ISBN: 9783442471089)
    Siba Shakib

    Eskandar

     (24)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Irgendwie habe ich mich immer ein wenig gedrückt darum dieses Buch zu beginnen, obwohl mich das Thema sehr gereizt hat. Was bin ich nun im Nachhinein froh, endlich den Anstoß zum Lesen bekommen zu haben, denn das Buch stellte sich für mich, die ich sehr an der Geschichte ferner Länder interessiert bin, als wahrer Glücksgriff heraus.

    Erzählt wird die Lebensgeschichte des jungen Eskandar, der völlig verarmt im Dorf ohne Namen im Iran aufwächst. Eskandar, dessen Name in der westlichen Welt besser bekannt ist als Alexander, mutiert in seiner Verzweiflung und seinem ewigwährenden Hunger zum kleinen Helden, denn er bezwingt die angeblichen Ungeheuer und schlägt sich hinüber in die Welt der englischen Männer auf der Suche nach Naft, das wir als Petroleum kennen. Schließlich hält ihn nichts mehr in seiner alten Heimat und so wird er im Laufe seines Lebens selbst zum Entdecker. Er verdient sein Auskommen als Diener, Gärtner, Übersetzer, Fotograf und eben mit allen Jobs, die ihn und schließlich seine Familie über Wasser halten. Seine wahre Leidenschaft jedoch ist das Geschichtenerzählen und so berichtet er auf fesselnde Weise über die Entwicklungen im Iran über einen Zeitraum von vielen Jahrzehnten. Er beschreibt unzählige Notizbücher und schmückt diese mit zahlreichen Zeichnungen und später auch Fotografien „gegen das Vergessen“. Kein Geschichtsunterricht kann interessanter sein, kein Sachbuch spannender … die Autorin, vielen vielleicht bekannt durch ihr Buch "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen", hat mit ihrem Roman „Eskandar“ eine wahre Meisterleistung vollbracht. Sie führt ihre Leser durch hundert Jahre Geschichte des eigentlich so reichen Landes Iran, dessen Menschen jedoch immer wieder viel Leid und Armut erleiden mussten. Geprägt durch immer wieder neue radikale Machthaber schwankte Iran stets zwischen Fortschritt und Rückschritt und man kann sich nur wünschen, dass das Land und seine Einwohner endlich Frieden finden mögen.

    Für diesen Wälzer, der sich jedoch so flüssig und eindringlich lesen ließ, vergebe ich fünf Sterne mit einem dicken Ausrufezeichen und einer unbedingten Leseempfehlung für all die Leser, die sich so für Geschichten ferner Länder begeistern können wie ich.

    Inspirieren zu ihrem Roman ließ sich die deutsch/iranische Autorin Siba Shakib übrigens von der Biografie ihres Großvaters Eskandar-Agha, die die Geschichte Irans darstellt.

  23. Cover des Buches Der Islam (ISBN: 9783421045201)
    Dietmar Pieper

    Der Islam

     (3)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    In diesem Buch bringen verschiedene Islamwissenschaftler:innen einen zum Beginn dieser Religion und ermöglichen, einen Einblick in fundiertes Wissen zur Kultur und zum Glauben – damals wie heute.

    Die Fakten im Buch werden sachlich wiedergegeben. Auch wenn ich teils das Gefühl hatte, dass absichtlich auf die bekanntesten Vorurteile eingegangen wurde, damit man genau die Menschen, die diese Ansichten hegen, abholt. Dabei spürte ich einen Unterton heraus, der mir nicht ganz behagte, da die Vorurteile meiner Meinung nach auch sachlicher adressiert hätten werden können. Gläubigen empfehle ich dieses Buch deshalb nicht, da Vieles aus wissenschaftlicher Sicht angezweifelt wird.

    Für Leute, die sich bisher noch nicht mit dem Islam auseinandergesetzt haben, ist das Buch etwas viel aufs Mal. Die Geschehnisse wirken zusammengepresst und hastig erzählt. Manchmal hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn die Menge an Informationen etwas weniger gewesen wäre. Auch springt man in den Jahrtausenden hin und her: In einem Kapitel ist man im Jahr 700, im nächsten wieder in der Gegenwart, was verwirrend zu lesen war.

    Wichtige politische Themen, die von vielen heutzutage falsch angenommen werden, wurden angesprochen und aufgeklärt. 

    Gegen Ende wurde es mir persönlich dann leider doch zu politisch, mit all den Präsidenten, die nach muslimischem Recht regierten - oder eben nicht regierten. Oder internationale politische Konflikte, die doch schon einige Jahre zurücklagen und mit denen ich leider nicht so viel anfangen konnte. Es gibt Vieles darüber zu erzählen, wie Muslime und Musliminnen aktuell leben, mit welchen Problemen sie konfrontiert sind, ohne auf die grossen Herrscher einzugehen.

    Viele Gläubige leiden, werden unterdrückt oder noch Schlimmeres, was in diesem Buch keinesfalls ignoriert wurde, aber für mich zu wenig im Fokus stand für das, dass dieses Buch zur »Aufklärung« dient.

    Trotz allem liefert das Buch interessante historische Fakten rund um die Anfänge und die Geschichte des Islam.

  24. Cover des Buches Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt (ISBN: 9783462049664)
    Helmut Schmidt

    Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    Ein kurzes, kompaktes Buch mit besten Kurzinterviews die damals in „Die Zeit“ veröffentlicht wurden. Helmut Schmidt nimmt darin Stellung zu aktuellen weltpolitischen Themen, Religion und eigenen Erfahrungen und Ansichten. Leicht wegzulesen, war innerhalb kürzester Zeit durch. Ein Muss für jeden Schmidt-Interessierten und lesenswert für andere Neugierige.

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