Bücher mit dem Tag "kopenhagen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kopenhagen" gekennzeichnet haben.

178 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (529)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Das Cover mit dem Fliegenpilz mag ich gern und es ist zusammen mit dem Titel absolut stimmig zum Inhalt der Geschichte. Erst ab etwa der Hälfte des Buches entfaltet es seine volle Wirkung, weil dann das Motiv mit dem Fliegenpilz erklärt wird.

    „Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe rund um den Profiler Maarten S. Sneijder, der sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen lassen würde. Ich empfehle dennoch mit „Todesfrist“ zu Beginnen und im Anschluss „Todesurteil“ zu lesen, ehe ihr „Todesmärchen“ lest. Denn um die Beziehung zwischen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wirklich zu verstehen, sind die anderen Teile wichtig. Beide Figuren entwickeln sich kontinuierlich weiter und wachsen an den Herausforderungen, die sich ihnen in den Weg stellen.

    Generell besticht dieser Thriller durch extrem vielschichtige Charaktere, die in keine Schublade so richtig passen wollen. Herzstück ist und bleibt Maarten S. Sneijder, der trotz seiner sehr zynischen Art und Weise ein liebenswerter Typ ist. Ja, er ist bisweilen sehr harsch, dennoch bleibt er immer ehrlich. Seine direkte Art stößt dabei viele Menschen vor den Kopf, aber seine genialen Sprüche machen ihn zu einem Unikat der Sonderklasse. Ohne ihn wäre diese Reihe nur halb so schön.
    Sabine Nemez ist ganz anderes als Sneijder. Sie ist umgänglich und mir sehr sympathisch. Zudem fand ich es beeindruckend, wie sehr sie sich gemausert hat. Nun ist sie ebenfalls eine stolze Profilerin und hat definitiv ein stärkeres Selbstbewusstsein als noch in Band 1. Besonders die Wortgefechte zwischen ihr und Sneijder waren mir wieder eine wahre Freude.

    Während Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez die verlässlichen Konstanten dieser Reihe sind, waren es die junge Psychologin Hannah Norland und der Rechtsbrecher Piet van Loon nicht. Charakterlich waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht, dennoch faszinierten mich beide. Hannah mochte ich sehr gern, ihre freundliche und zugewandte Art gefiel mir. Ihr eigentliches Vorhaben blieb lange im Dunkeln, was es umso spannender machte, ihr über die Schulter zu schauen und sie zu begleiten. Mit ihr fieberte ich wohl am meisten mit.
    Piet van Loon brillierte mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, Meister der Manipulation zu sein. Ein bisschen habe ich es bedauert, nicht mehr von ihm lesen zu können, ein intensiverer Blick auf ihn und seine Handlungen wäre reizvoll gewesen.

    Aber auch so war dieser Thriller extrem packend und das schon von der ersten Seite an. Das liebe ich so an den Büchern von Andreas Gruber. Er fängt mich sofort ein und lässt mich bis zum Schluss einfach nicht mehr los. Seine verschiedenen Handlungsstränge sorgten stets für eine fesselnde Atmosphäre und ich kann am Ende gar nicht sagen, welchen Strang ich lieber verfolgt hätte.
    Insgesamt gab es zwei starke Handlungsstränge, einmal den von Nemez und Sneijder, die einen aktuellen Serientäter jagten. Und dann den von Hannah und Piet, die sich umkreisen wie die Geier und ich nie wusste, was jeder von den beiden eigentlich im Schilde führte.

    Es gab kaum Nebenschauhandlungen und wenn, dienten sie einzig und allein dazu, die Haupthandlungsstränge voranzutreiben. Manchmal wurde erst später deutlich, wie alles ins Gesamtbild passte, aber ich kann versprechen, dass alles sehr stimmig und logisch gewesen ist.

    Wer „Todesmärchen“ liest, lässt sich auf einen sehr starken und dynamischen Spannungsaufbau ein, der konsequent hoch bleibt und reichlich überraschende Wendungen bis zum Schluss parat hält. Manchmal verschwommen die Grenzen zwischen Gut und Böse, nur um sie kurze Augenblicke später wieder haarscharf hervortreten zu lassen.
    „Todesmärchen“ ist nichts für zarte Gemüter, denn die Tötungsarten sind reichlich brutal, perfide und äußerst detailliert beschrieben. Dennoch schafft es Andreas Gruber durch die auktoriale Erzählperspektive Abstand zu schaffen, sodass ich nie an meine Grenzen kam und emotional nicht so verschreckt wurde, dass ich das Buch hätte aus der Hand legen wollen.

    Fazit:
    Bei „Todesmärchen“ erwartet euch ein superschlüssig konstruierter Thriller, der sich nah an der Realität bewegt und durchgängig zum Mitfiebern und raten einlädt. Volle Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.111)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf einer Fähre. Jahre später wird dieser Fall wieder aufgerollt und der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Kann Mørck den Fall nach Jahren lösen und besteht vielleicht noch eine Chance, für die im Betongefängnis lebende Frau?

    Erbarmen ist der erste Teil der Reihe um Carl Mørck, aus dem Sonderdezernat Q. Mir gefällt die Idee des Sonderdezernats ausgesprochen gut. Ungelöste Fälle als Hauptthema sind mir in Büchern bisher nicht oft untergekommen, weswegen ich mich auch schon auf die weiteren Fälle freue.

    Der Schreibstil von Jussi Adler Olsen sorgt für ein schnelles Ankommen im Geschehen. Sein Protagonist Carl Mørck ist kein großer Sympathieträger, seine Vergangenheit beschäftigt und beeinflusst ihn stark, seine Arbeitslust ist gering und so dümpelt er mit relativ schlechter Laune durch die Gegend. Doch durch die Kombination mit seinem „Mädchen für alles“ Assad wächst auch Mørck immer mehr ans Herz.

    Die Tätermotive für den ersten Fall von Carl Mørck waren für mich sehr schnell deutlich, das hat dem Spannungsbogen jedoch keinen Abbruch getan und auch das Ende konnte mich überzeugen. Lediglich der Einstieg war für mich etwas langatmig, dennoch war das für einen Reihenauftakt ein sehr guter Start!

  3. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Sophia_J

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte aufjedenfall seine Längen, diese haben mich jedoch überhaupt nicht gestört, da ich gerne mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahre und dies für mich auch einen wesentlichen Beitrag zur Spannung leistet.
    Anfangs habe ich leider sehr schwer nur in die Geschichte hineingefunden, dies liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass ich versehentlich mit Band 6 in die Reihe gestartet bin.
    Ich werde die Reihe aufjedenfall weiter verfolgen und werde dann aber wohl Band 1 weitermachen.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
    Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen.
    Ich gebe dem Buch 4.5 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.519)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus

    Diesen Thriller machen vor allem die Darstellungen von brutaler Gewalt, der Lust am Töten und auch sexueller Gewalt aus. In der Summe war es ziemlich harter Tobak. 

    Der zweite Fall für das Sonderdezernat Q hat es in sich, denn die Verdächtigen sind einflussreiche Persönlichkeiten mit Bekanntheit im öffentlichen Leben. Dementsprechend werden die Ermittlungen erschwert. Nichtsdestotrotz kommt es kaum zu spannenden Wendungen oder Überraschungen, da der Autor große Einblicke in das Leben der Verdächtigen gibt und dadurch die Zusammenhänge recht schnell klar und bekannt sind. Wie der Ermittler Carl und sein (inoffizieller) Assistent Assad sowie die neu hinzugekommene Sekretärin Rose letztlich an Informationen und das Gesamtbild des Falles kommen, war grundsätzlich interessant zu lesen und hatte auch spannende Passagen. Zwischen Situationskomik, die mir gut gefällt, tauchen aber immer wieder übertriebene Phrasen auf. Vor allem, dass der Ermittler Carl sich teilweise nicht konzentrieren kann, weil er wie ein pubertierender Jugendlicher auf weibliche Geschlechtsmerkmale reagiert und die primitive Ausdrucksweise dieser Empfindungen, finde ich eher irritierend. Das war mir auch im ersten Fall schon aufgefallen. 

    Das Ende ist spannend geschrieben, um dann doch jäh zum Schluss zu kommen. Das war mir etwas zu einfach aus dem Hut gezaubert.

    Fazit:

    Eine gute Reihe, die eine Mischung aus spannenden und witzigen Passagen bildet. Dieser 2. Fall war für meinen Geschmack in der Ausdrucksweise oftmals zu primitiv mit überbordenden Gewaltdarstellungen, sodass es letztlich "nur" drei Sterne geworden sind, auch wenn ich grundsätzlich gut unterhalten wurde und auch den nächsten Fall lesen werde.

  5. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.214)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also bis auf den Punkt dass ich Teil 3 als das zweite Buch bezeichnen würde und dass ich den kleinen plot twist mit Rose feiere gibt es nicht viel über dieses Buch zu sagen. Die Story ist mega fesselnd an ein paar Stellen verwirrend so das mit der Kopf qualmte. Ich mag die Charakter mega und bin gespannt was in Teil 4 passieren.


    Meine Lieblingszitate :

    * so lautlos, das nicht einmal sie selbst es hörte.

    * "Um den Pudding" 

  6. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

     (237)
    Aktuelle Rezension von: bookspirit

     Das war nicht mein Buch. Es geht um Parker, der gemeinsam mit seinen beiden Freunden die Firma International Guy führt und gut betuchten Frauen dabei hilft, erfolgreich zu sein. So weit so gut. Leider wirkt Parker bereits zu Anfang des Buches sehr unsympathisch, da er die Frauen, welche Kundinnen von ihm sind, stark sexualisiert und objektisiert. Dabei legt er ein vollkommen unprofessionelles und in meinen Augen auch zum Teil übergriffiges Verhalten an den Tag, indem er sich zum Beispiel bei einer Outfitanprobe von hinten an seiner Kundin reibt.


    Außerdem ist es in der ersten Hälfte des Buches so, dass ihn ausnahmslos alles, was seine Kundinnen machen erregt. Egal, in welcher Situationen sich die beiden befinden, Parker wird in JEDER Situation erregt. Dies wurde erst nach über der Hälfte des Buches besser und auch erst ab da wurde das Buch wirklich gut und unterhaltsam. Es hatte ein bisschen was von einer Royal-Geschichte.


    Die für einen erotischen Roman typischen Sexszenen konnten hier leider nicht punkten. Es wurden Begriffe und Beschreibungen verwendet, die die gesamte Erotik in einem Satz haben verschieden lassen. Ein Beispiel: „Ihre Lippen öffnen sich mir sofort. Ich nehme die Einladung an und trinke lange und tief aus dem Brunnen ihres Mundes.“ Da dreht sich bei mir leider eher der Magen um, als dass erotische Stimmung aufkommt.
    Alles in allem hat das Buch sehr schwach begonnen, wurde zum Ende hin (sobald die Erotik und das ganze sexualisierte Verhalten weg waren) aber lesbar und unterhaltsam. Aufgrund des wirklich schlechten Frauenbildes, welches in dem Buch vermittelt wird, gebe ich nur 1,5-2/5 Sterne.

  7. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Marco ist 15 Jahre alt und lebt bei einem Clan, angeführt von dem brutalen Zola. Er geht nicht zur Schule und muss mit anderen Jugendlichen tagsüber in Kopenhagen betteln oder Taschendiebstahl begehen, um Geld zu verdienen. Wer nicht genug verdient, bekommt abends Schläge vom Clan. Eines Tages beschließt Marco, wegzulaufen und stößt dabei auf einen Toten, der von Clan ermordet wurde. Daraufhin wird er gnadenlos vom Clan verfolgt, die ihn deswegen tot sehen wollen.
    Das Sonderdezernat Q bekommt ein neues Mitglied: Gordon Taylor, mit dem Carl Mørk überhaupt nicht klar kommt. Gleichzeitig stolpert Rose durch Zufall über einen Vermisstenfall von vor ein paar Jahren: Der Mann verschwand kurz nach einem Afrikaaufenthalt. Das Sonderdezernat Q beginnt zu ermitteln...

    Ich habe das Gefühl, dass Jussi Adler Olsen die Ideen ausgehen. Dieser Fall war sehr langweilig, weil man eigentlich schon von Anfang an wusste, wer wofür verantwortlich ist und nur darauf wartet, dass Carl Mørk & Co das herausfinden. Außerdem braucht die Story sehr lange, um wirklich in Fahr zu kommen: Zuerst beschäftigt sich das Sonderdezernat Q mit einem ganz anderen Fall.
    Mir erscheint es auch unrealistisch, dass sowohl Marco, ein Fünfzehnjähriger und René Eriksen mehrmals Profikillern entkommen können.
    Es gibt aber auch positive Punkte: Mir gefällt es, dass Rose in diesem Fall als Ermittlerin wirklich mitermittelt statt nur Sachen vom Büro aus zu recherchieren.
    Ich hoffe, dass der 6. Teil interessanter und spannender wird.

  8. Cover des Buches Nordlicht - Die Tote am Strand (ISBN: 9783734107221)
    Anette Hinrichs

    Nordlicht - Die Tote am Strand

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Bibi_Szy

    Tolles, spannendes Buch

  9. Cover des Buches Das kleine Café in Kopenhagen (ISBN: 9783499275531)
    Julie Caplin

    Das kleine Café in Kopenhagen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    „Das kleine Café in Kopenhagen“ ist der erste Band der Reihe. Es geht um Journalistin Kate, die sechs andere Journalisten, mithilfe einer Pressereise nach Kopenhagen, von der dänischen Lebensweise „Hygge“ überzeugen soll. Besonders einer der Kandidaten macht ihr den Job nicht gerade leicht. 


    Nachdem so viele von dieser Buchreihe geschwärmt haben, wurde ich ganz neugierig darauf. Meiner Meinung nach ist Hygge ein interessantes Thema und daher wollte ich gerne wissen, wie es im Buch umgesetzt wird. Ich persönlich finde, dass einem das Buch gut zeigt, was Hygge ist und dass mehr dahinter steckt als ein bisschen Deko. Allerdings war die Stimmung durch die Pressesreise und die Zwischenfälle oft nicht so hyggelig, wie ich erwartet habe. 


    Kate wollte mit der Reise eigentlich nur ihren Job machen, hat aber dadurch Hygge für sich entdeckt und alles ganz anders gesehen, als zu Beginn der Reise. 


    Ben mochte ich lange nicht so gern, da man erst relativ spät seinen wahren Charakter erkennt. Zum Ende hin, hab ich aber auch ihn ins Herz geschlossen.


    Die verschiedenen Charaktere waren alle für sich speziell und einzigartig, aber am liebsten mochte ich Eva! Sie ist so ein unglaublich lieber, herzlicher Mensch. Sie unterstreicht nochmal die Bedeutung von Hygge durch ihr Handeln. 


    Auch wenn die Stimmung nicht ganz so hyggelig war, wie erwartet und das Thema nicht so sehr vertieft wurde, mochte ich das Buch ganz gerne und kann es jeden empfehlen, der mal eine Geschichte für zwischendurch braucht.

  10. Cover des Buches Blutmond (ISBN: 9783257070583)
    Katrine Engberg

    Blutmond

     (100)
    Aktuelle Rezension von: JudithP

    Solide Fortsetzung, der Spannungsbogen war nicht ganz so rasant wie noch im ersten Band, trotzdem wird man in einem angenehmen Tempo durch die Geschichte geführt.

    Der Protagonist hat sein Leben glücklicherweise etwas mehr im Griff, auch wenn sich am Horizont schon neues Männerdrama abzeichnet. Gut fand ich, dass es mehr Perspektivenwechsel gab und wir auch etwas mehr über seine Partnerin erfahren.

  11. Cover des Buches Leichenblume (ISBN: 9783651000933)
    Anne Mette Hancock

    Leichenblume

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Magda

    Im Jahre 2015 hat Anna Kiel einen wohlhabenden Anwalt kaltblütig ermordet und ist seitdem auf der Flucht. Jetzt bekommt Heloise Kaldan mysteriöse Briefe von der gesuchten Mörderin. Obwohl Heloise bisher diese Frau nicht getroffen hat, scheint Anna ziemlich viele Details aus ihrem Leben zu kennen.

    Auch der Kommissar Erik Schäfer erhält Hinweise auf den Verbleib von Anna Kiel. Heloise informiert ihn über die mysteriösen Briefe, die sie selbst nicht richtig deuten kann. Beide beginnen nach der Mörderin zu suchen. Während Erik Anna Kiel endlich hinter Gitter bringen will, hofft die Journalistin Heloise auf eine brisante Story. Dabei begreift Heloise lange nicht, dass sie selbst in Gefahr schwebt.

     

    „Leichenblume“ eröffnet die Thriller-Reihe mit dem Kommissar Erik Schäfer und der Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan. Beide Protagonisten sind mir von Anfang an sehr sympathisch. Erik Schäfer punktet mit seiner offenen und direkten Art den Menschen gegenüber zu treten. Auf den ersten Blick scheint Heloise der kühlere Typ zu sein; sie hat einige Vertrauensbrüche hinter sich und braucht mehr Zeit um sich auf die Menschen einzulassen. Sie ist kühn und ehrlich. Ohne auf die Gefahren zu achten unternimmt sie einige Alleingänge; doch Erik Schäfer scheint auch auf der richtigen Spur zu sein. 

    Die Story ist sehr spannend und ihr Thema brisant. Der flüssige Schreibstil, der leicht zu lesen ist, fesselt und lässt nicht los. Auf die Fortsetzung der Reihe bin ich sehr gespannt. 

  12. Cover des Buches Winterland (ISBN: 9783764507244)
    Kim Faber

    Winterland

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_H

    Juncker ist ein erfolgreicher Ermittler in Kopenhagen. Er begeht jedoch einen großen Fehler in dem er eine Affäre mit einer Staatsanwältin beginnt. Da beide für den selben Fall zuständig sind, rollt der Kopf von Juncker. Er wird Zwangsversetzung nach Sandstedt und soll dort eine Polizeistation eröffnen. Diese Affäre bekommt natürlich auch seiner Ehe nicht. Seine Frau Charlotte möchte die Scheidung. 

    Juncker vermisst in Sandstedt vor allem seine gute Kollegin Signe Kristiansen. Mit ihr hat er ein erfolgreiches Team gebildet. Auch sie sehnt sich nach dem schlimmen anschlag in Kopenhagen nach ihrem erfahrenen Partner zurück. Juncker hat jedoch gleich mit einem großen Fall zu tun: ein Ehepaar würde ermordet und ein Brandanschlag wurde auf das Flüchtlingsheim in Sandstedt verübt. Doch hängen die beiden Fälle irgendwie zusammen? 

    Juncker hat auch privat zu kämpfen. Sein Vater leidet an starker Demenz und dies wird immer schlimmer.  

    Ein spannender Fall der in die höchsten Kreise des Polizeiapparats einzieht und man erstmal noch seinen Feind kennenlernen muss.

    Unglaublich spannend und sehr gut, dass auch die Protagonisten und deren Privatleben gut beleuchtet sind und eine große Rolle einnehmen. 

    Absolut lesenswert. 

  13. Cover des Buches Nordlicht - Die Spur des Mörders (ISBN: 9783734107238)
    Anette Hinrichs

    Nordlicht - Die Spur des Mörders

     (85)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Ein ermordeter 73jähriger wird am Idstedt-Löwen in Flensburg gefunden. Der ehemalige Lehrer gehörte der dänischen Minderheit an, die Medien überschlagen sich und sehen das friedliche Miteinander zwischen Deutschen und Dänen in Gefahr. Vibeke Boisen und ihr dänischer Kollege Rasmus Nyborg nehmen die Ermittlungen auf. Alles deutet auf ein altes Verbrechen im 2. Weltkrieg, doch der Weg zur Aufklärung ist schwierig.

    Der zweite Teil der Nordlicht-Reihe und wir sind wieder mit Boisen und Rasmus sowie dem restlichen gemischten Ermittlerteam auf Mördersuche. Den Fall fand ich sehr spannend, da eine zeitgeschichtliche Tatsache erzählt wurde, die mir so nicht bekannt war. Die grausame Behandlung von Kriegsflüchtlingen in Dänemark unter der Besatzung Deutschlands und danach war stellenweise wirklich schwierig zu lesen, vor allem wenn es um Kinder ging.

    Die Verdächtigen in diesem Mordfall sind viele, so dass man gut mitspekulieren kann, wer einen Vorteil von dieser Tat haben könnte. Am Ende war ich tatsächlich überrascht über den tatsächlichen Täter.

    Einziges Manko für mich war das oft viel zu kratzige Verhalten Vibeke Boisens ihren Kollegen gegenüber. Hier empfand ich sie oft als etwas zu empfindlich und strikt, konnte aber auch verstehen, dass sie persönlich von dem Fall betroffen war, da auch sie ein Waisenkind gewesen ist. Insofern konnte ich ihr vieles nachsehen.

    Insgesamt ein spannender Krimi mit einem tollen Thema, von dem ich vorher nicht viel wusste. Gut!

  14. Cover des Buches NATRIUM CHLORID (ISBN: 9783423282802)
    Jussi Adler-Olsen

    NATRIUM CHLORID

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der neunte Fall für das Sonderdezernat hat es in sich! Corona hat Dänemark im Griff, Lockdowns, Maskenpflicht, Quarantäne - aber Verbrechen geschehen trotzdem. Während das Sonderdezernat Q wieder einem verzwicktem Cold Case nachgeht, muss das Team pandemiebedingt zusätzlich einen aktuellen Mord übernehmen - und schnell finden sich Spuren die zu ihrem alten Fall passen. Schon bald ergibt sich ein Netz von miteinander in Zusammenhang stehender Fälle die sich alle einem Täterprofil zuordnen lassen. Ein Serienkiller treibt seit über 20 Jahren sein Unwesen und der Zeitpunkt des nächsten Mordes steht bereits fest. Parallel zu diesem Hauptfall finden jedoch auch interne Ermittlungen statt, die Carl immer stärker belasten - dabei steht, wie nicht anders zu erwarten, der allgegenwärtige Druckluftnaglerfall im Focus. Es entwickelt sich eine rasante Story, einerseits die fast schon verzweifelte Jagd auf den Serienmörder - andererseits die Schlinge welche sich immer enger um Carls Hals zieht. Jussi Adler - Olsen schafft es den Leser zu fesseln und hält den Spannungsbogen bis zur letzten Seite hoch, wobei der Schluss einen voller Fragen zurücklässt und die Zeit bis zum 10. Band wieder sehr lang wird.

    Klare Leseempfehlung von mir!

  15. Cover des Buches Narbenherz (ISBN: 9783651000940)
    Anne Mette Hancock

    Narbenherz

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Rinoa

    Eigentlich recherchiert Journalistin Heloise Kaldan gerade zum Thema traumatisierte Soldaten, da erfährt sie zufällig vom Verschwinden eines zehnjährigen Jungen. Vor Ort trifft sie auf Kommissar Erik Schäfer, mit dem sie ein freundschaftliches Verhältnis verbindet. Und auch Heloise beginnt zu ermitteln…

    Der Schreibstil ist, wie auch schon beim Vorgänger, richtig angenehm und gut zu lesen, doch auch im zweiten Band wurde ich mich Heloise nicht richtig warm. Aber das ist ja auch nicht unbedingt nötig. Außerdem hatte ich schon das Gefühl, mit ihr und Erik Schäfer auf alte Bekannte zu treffen.

    Es war mir aber insgesamt ein bisschen zu viel aus dem Privatleben von Heloise und ihrem Umfeld, und zufällig hängt da auch ganz viel zusammen, das war mir ein wenig zu konstruiert und teilweise auch etwas vorhersehbar.

    Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, der Fall ist spannend und ich habe gerne die Ermittlungsarbeit mitverfolgt. Etwas behäbig fand ich das Ganze zwar schon und die Geschichte wird mir wohl auch nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben. Die Lektüre an sich war aber auf jeden Fall unterhaltsam und kurzweilig.

    Das Ende kam dann tatsächlich überraschend für mich (und insbesondere der letzte Satz hat es in sich), da hatte die Autorin einige falsche Fährten parat, denen ich auch prompt gefolgt bin.

    Alles in allem hat mir „Narbenherz“ gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall auch den dritten Band lesen.

  16. Cover des Buches Der Panzer des Hummers (ISBN: 9783257071788)
    Caroline Albertine Minor

    Der Panzer des Hummers

     (152)
    Aktuelle Rezension von: eulenmatz

    MEINUNG:

    Momentan lese ich sehr viel dänische Literatur. Ich wollte mich mal ein bisschen außerhalb meiner Komfortzone der dänischen Thriller und Krimis bewegen. Nach Meter pro Sekunde, welches mich nicht so richtig begeistern konnte, wage ich mich nun mit Der Panzer des Hummers an den nächsten dänischen Belletristik Roman. Übersetzt wurde das Buch von Ursel Allenstein, die u.a. auch Tove Ditlevsen übersetzt.

    Im Vorfeld hat mir eine Freundin, die bei einer Lesung der Autorin war, erzählt, dass die Autorin die sogenannte Carrier-Bag-Theorie von Ursula K. Le Guin verwendet in ihrem Roman. Das kann man ebenfalls in dem Interview lesen, welches hinten im Buch ist. Bevor ich das Buch angefangen habe, habe ich mich also dazu belesen. Im Wesentlichen verfolgt die Carrier-Bag-Theorie einen abweichenden Erzählaufbau. Viele fiktiven Geschichten folgen der bekannten Heldenreise. Die Carrier-Bag-Theorie ist praktisch das Gegenteil davon. Es gibt nicht eine zentrale Person (den/ die Held/in), sondern es ist eine Aneinanderreihnung vielen Protagonistin und deren Geschichten. Fokus liegt auf dem Alltag. Vielleicht sollte man sich vorher damit beschäftigten, um am Ende hier nicht enttäuscht zu werden.

    Aus diesem Grund gibt es in der Der Panzer des Hummersauch keinen wirklich gut erkennbaren roten Faden bzw. ein Ziel, auf das hingearbeitet wird. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der drei Geschwister Sidsel, die alleinerziehende Mutter ist und in Kopenhagen wohnt, ihr jüngerer Bruder Niels, der ebenfalls Kopenhagen wohnt und Plakatierer ist und ihre älteste Schwester Ea, die in San Francisco lebt. Ea nimmt Kontakt zu einer Seherin auf, die Kontakt zu der verstorbenen Mutter der drei aufnehmen soll. 

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der drei Geschwister, der Seherin und quasi aus dem Jenseits aus der Sicht der Mutter geschrieben. Sidsel hat einen Auftrag in London und da sowohl die Seherin als auch Ea in den USA leben, spielen große Teil eher außerhalb von Dänemark. LeserInnen, die hier viel dänisches Flair erwarten, kommen hier also nicht unbedingt auf ihre Kosten. Ich fand den Schreib- und Erzählstil der Autorin sehr angenehm zu lesen. Es liegt hier eindeutig der Fokus auf den drei Geschwistern und auch wenn erst nicht den Anschein erweckt auch auf der Seherin, die von allen vieren am liebsten mochte. Auch sie hat ihr Päckchen zu tragen und die Beziehung zu ihrer Tochter ist etwas kompliziert. Stück für Stück erfahren wir was alle vier zu bewegt und wo ihre Konflikte liegen. Man erfährt, warum Sidsel alleinerziehend ist, warum Ea keine Kinder möchte, warum Niels kein wirkliches Zuhause und wie die Beziehung zwischen den Eltern der drei war. Auch diese war von Verlust geprägt. Es fehlt ein bisschen die Interaktion zwischen den dreien. Gefühlt besteht nur eine Beziehung zwischen Sidsel und Niels, aber auch diese würde ich nicht als sehr innig beschreiben.

    FAZIT:

    Der Panzer des Hummerswar sehr angenehmes, aber auch kurzweiliges Buch, dessen Charaktere ich aber sehr mochte. Die Autorin erzählt relativ unaufgeregt von vier Menschen und deren Lebensbiographien, mit denen sich sicherlich der ein oder andere Leser identifizieren kann. Ich bin gespannt, was uns von Caroline Albertine Minor noch erwarten wird.

     

  17. Cover des Buches Der Susan-Effekt (ISBN: 9783446249042)
    Peter Hoeg

    Der Susan-Effekt

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Wie wahrscheinlich viele kenne ich Peter Høeg noch von dem Film „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Auch hier habe ich auf Grund einer Empfehlung, dass Høegs Geschichten besonders und etwas skurril sind, gerne zu einem Buch des Autors gegriffen. Und es stimmt: eine durchaus besondere, nicht alltägliche Geschichte, die sehr skurril daherkommt. Aber leider hat es meinen Nerv nicht richtig getroffen. Susan und Laban Svendsen haben 16-jährige Zwillinge. Susan ist Experimentalphysikerin und ziemlich intelligent. Sie hatte schon als junges Mädchen ein eigenartiges Verhältnis zu Jungs und Männern, man könnte sie durchaus als "Man-eaterin" bezeichnen. Laban ist ein gefeierter und hochgelobter Komponist. Susan hat eine besondere Eigenschaft: in ihrer Gegenwart kommen alle zum Quatschen. Plaudern Dinge aus, die sie niemandem erzählen würden, vertrauen sich ihr an, obwohl sie doch ein völlig fremder Mensch ist. Dieser Effekt wird zusammen mit Laban noch verstärkt. Eigentlich sind die vier eine Vorzeigefamilie, doch auf Grund eines Vorkommnisses steht die Familie kurz davor ins Gefängnis zu wandern. Sie bekommen einen Deal: Informationen einer streng geheimen Zukunftsmission beschaffen, doch nach und nach kommen die Mitglieder auf rätselhafte Weise zu Tode und bald ist die Familie selbst die gejagte Instanz...

    Eigenartig trifft es wohl am besten. Die ganze Familie ist sehr speziell, besonders die Zwillinge haben in meinen Augen irgendwie zu viel Wissen, zu viel Charakter für ihre 16 Jahre. Sie sind frech und vorlaut und dazu noch gemein. Das macht sie allerdings interessant. Es war mehr die Geschichte, mit der ich einfach nicht viel anfangen konnte. Durcheinander, für mich wenig nachvollziehbar und einfach nur wirr. Vielleicht probiere ich es lieber nochmal mit dem Buch „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“.

  18. Cover des Buches Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2) (ISBN: 9783548613147)
    Stefan Ahnhem

    Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)

     (180)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk, angesehener Ermittler bei der Stockholmer Polizei, ist mit seinen Eheproblemen beschäftigt, das ständige Auf und Ab in seiner Beziehung kostet ihn viel Kraft. Und dennoch muss er den Fokus auf einen politisch äußerst brisanten Fall lenken: Der Justizminister ist nach einer Sitzung im Parlament nicht zu Hause angekommen und gilt seitdem als vermisst. Risk, dem eigentlich strenges Stillschweigen auferlegt wurde, muss die eine oder andere Grenze überschreiten, um den Fall zu lösen…


    Fabian Risk kennt der geneigte Leser bereits aus „Und morgen du“ aus der Feder von Stefan Anhem, mit „Herzsammler“ hat er den zweiten Band der Reihe vorgelegt – und dieser ist zeitlich vor dem anderen Fall angesiedelt. Sicherlich macht das für die eigentlichen Ermittlungen keinen sonderlich großen Unterschied, in der Entwicklung des Privatlebens des Ermittlers und in Bezug auf einige polizeiinterne Angelegenheiten bringt das aber eine interessante Note mit ein. Vieles ergibt nun einen engeren Sinn, zumal es mir viel Spaß gemacht hat, dass näher auf einige Hintergründe eingegangen wird und viele Zusammenhänge klarer sind. Das Privatleben von Risk nimmt stellenweise etwas zu viel Raum ein, die Streitereien mit seiner Frau sind aber treffend und vielseitig dargestellt. Die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen, man bekommt einen offenen Eindruck von ihnen und kann Beziehungen mit ihnen aufbauen – insbesondere da Fabian Risk ein recht bodenständiger und normaler Typ ist, der mal ganz ohne psychischen Knacks auskommt.


    Die Handlung ist in zwei verschiedene Stränge aufgeteilt, neben dem Verschwinden des schwedischen Justizministers wird auch der Mord an einer jungen Frau im dänischen Kopenhagen erzählt, in dem die engagierte Polizistin Dunja Hougaard ermittelt. Dem Leser ist natürlich klar, dass es einen Zusammenhang gibt, doch wie sich dieser gestaltet, ist lange Zeit unklar, die Verflechtungen werden aber sehr gekonnt zusammengeführt. Diese dynamische Erzählweise mit seinen recht kurzen Kapiteln und den schnellen Wechseln wird durch Einblicke in die Psyche eines Täters ergänzt, der mit seinen Gewaltfantasien und -beschreibungen schockiert. Das ist schon hart an der Grenze geschrieben und sicherlich nichts für schwache Nerven, durch die Themenwahl bekommt der Roman aber auch eine Schärfe verliehen, die die Spannung merklich erhöht.


    „Herzsammler“ lässt sich auch gut vor dem eigentlichen ersten Teil der Reihe um Fabian Risk lesen und erzählt einen früheren Fall des Ermittlers, der spannend, dynamisch und ziemlich heftig erzählt wurde. Da wird mit Leser wie Charakteren nicht gerade zimperlich umgegangen, was für eine düstere Faszination und viele spannende Momente sowie eine markante Entwicklung der Geschichte sorgt. Heftig, aber auch lesenswert!

  19. Cover des Buches Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6) (ISBN: 9783864931727)
    Stefan Ahnhem

    Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6)

     (154)
    Aktuelle Rezension von: malo2105

    Nachdem ich alle vorigen Bücher um Fabian Risk sehr gern gelesen habe, war ich auf „Meeressarg“ sehr gespannt. Aber eines vorweg: dieses Mal konnte mich Stephan Ahnhem nicht wirklich überzeugen. Der Klappentext und der Inhalt des Buches haben recht wenig miteinander zu tun und auch Fabian Risk spielt nur eine eher untergeordnete Rolle. Es gibt zwar immer wieder einzelne Kapitel um ihn, aber in denen kämpft er mit seinen eigenen Dämonen.

    Selbst der eigentliche Fall, der Fund des Autos mit zwei Leichen am Meeresgrund, spielt nur eine Nebenrolle.

    Aus meiner Sicht ist es erforderlich die anderen Bände der Reihe zu lesen um überhaupt zu wissen, um was es hier geht. Es wird zwar versucht, die Geschehnisse einzubinden, aber ich denke ohne Vorkenntnisse verliert man den Überblick. Und ganz ehrlich, den Schluss fand ich einfach nur unglaubwürdig und haarsträubend. Anscheinend hat der Autor hier zu viel gewollt.

    Trotz allem ist der Schreibstil sehr flüssig und zeitweise kommt sogar Spannung auf, aber ich habe von Stephan Ahnhem besseres erwartet.

    Wenn es mit der Fabian Risk Reihe weitergeht, wünsche ich mir wieder einen soliden Krimi ohne die ganzen Nebenschauplätze.

  20. Cover des Buches Eis. Kalt. Tot. (ISBN: 9783839200247)
    Anne Nordby

    Eis. Kalt. Tot.

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Malibu

    Wenn der Mörder mehr Fantasie hat als die Mordermittlung und alles im Dunkeln tappt, ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem es um Leben und Tod geht...


    In Kopenhagen passieren grotesk zur Schau gestellte Morde, die Polizei tappt erst Mal im Dunkeln. Für den neuen Ermittler Baek gleich ein doppeltes Unterfangen - neuer Job mit zickiger Chefin und ein Fall wie er ihn noch nie erlebt hat. Die Zeit rennt gegen ihn und seine Chefin Kirsten Vinther, es wird erst heller als Superrecognizerin Marit Rauch Iversen hinzugerufen wird und das lässt allen das Blut in den Adern gefrieren...


    Die Charaktere in diesem Buch sind unterschiedlicher wie sie nicht sein können. Das Barsche, zickiger Auftreten der Ermittlerin Vinther geht wohl nicht nur Baek auf die Nerven. Dieser ist eher ein ruhiger, etwas langweiliger Charakter wogegen Marit wieder sehr interessant und schlüssig ist. Das Zusammenspiel dieser drei allerdings macht das ganze wieder lesenswert.


    Die Morde sind bizarr und nicht gerade etwas für schwache Nerven. Genau wie die Ermittler tappt auch der Leser ewig im Dunkeln und kommt lange nicht drauf, was es damit eigentlich auf sich hat. 


    Sehr interessant ist es auch, mehr über die grönländischen Legenden zu erfahren und wie diese in diesem Buch umgesetzt werden. Worauf es am Ende allerdings hinaus läuft, ahnt man bis zum Schluss nicht ganz.


    Es war mein erster Thriller dieser Autorin und es scheint ein Auftakt des Ermittler Trios zu sein, worauf man noch auf weiteres gespannt sein darf. Außer ein paar Längen und vielen privaten Dingen der Charaktere, war es dich ein gelungenes Lesevergnügen.


  21. Cover des Buches Das dänische Mädchen (ISBN: 9783442472796)
    David Ebershoff

    Das dänische Mädchen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Stayystrong

  22. Cover des Buches Selfies. Der siebte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q (ISBN: 9783862319879)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies. Der siebte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Wieder erfindet Jussi Adler-Olsen  eine ganz neue Form für seine Carl Morck Krimis.
    Diesmal steht neben den zu ermittelnden Todesfällen Rose, die bereits bekannte Assistentin , im Fokus. Es geht ihr nicht gut... und das macht schließlich die Reihe aus: Es geht immer um viel mehr als um die Kriminalfälle.

    Dieser ist besonders interessant, weil sich in einen alten Fall drei junge Frauen einmischen und man lange nicht weiß, wer jetzt eigentlich mehr hinter der anderen her ist.

    Adler-Olsens Erzählstil ist wirklich besonders fesselnd. Die Fehdenkämpfe im Kommissariat sind weiterhin so nervig wie amüsant. Leider kann Wolfgang Kochs Lesestil da überhaupt nicht mithalten.

  23. Cover des Buches Todland (ISBN: 9783764507299)
    Kim Faber

    Todland

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Leseflamingo

    Der schreckliche Terroranschlag in Kopenhagen wirft immer noch seinen Schatten auf den Ermittler Martin Juncker : Während er im Fall eines toten Anwaltes zu ermitteln beginnt, erhält seine Frau Charlotte einen anonymen Hinweis: der Anschlag 6 Monate zuvor hätte verhindert werden können-  Martin soll in die Vertuschung verwickelt gewesen sein. Als Journalisten konfrontiert Charlotte ihren Mann, doch der bestreitet alles. Insgeheim fürchtet er um das Leben seiner Frau, wenn sie die Story weiterverfolgt. Als Charlottes Informant brutal ermordet wird, beschließt Junkers frühere Partnerin Singe , den Fall zu übernehmen. Und so kommt sie einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur, die bis in die höchsten Kreise der dänischen Politik reicht und in die auch Junckers ermordeter Anwalt verwickelt ist....

    MEINUNG ZUM BUCH :

    Dies ist der zweite Fall von den Kommissaren singe und Juncker. Dieser Kriminalromane knüpft direkt an den ersten Teil Winterland an. Mann kommt direkt in die Geschichte gut rein es ist sehr flüssig und gut geschrieben mit viel Spannung und rechts kurze Kapitel. Die Protagonisten sind sehr im Detail beschrieben mit ihren Höhen und Tiefen. Der Hauptcharakter Juncker, Singe Kristiansen und seine Ehefrau Charlotte spielen natürlich eine sehr große Rolle in dem Buch. Es wird auch in verschiedenen Handlungen erzählt zu den polizeilichen und politischen Verwicklungen und Vertuschungen.  Einige Familiengeheimnisse werden auf gedeckt. Was das Buch noch umso spannender macht. Mich hat das Buch mehr als überzeugt es ist sogar ein Tick spannender als der erste Teil. Es ist so gut geschrieben dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und ich freue mich auf den Dritten teilen. Dieses Buch bekommt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.



  24. Cover des Buches Selfies (ISBN: 9783423199049)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies

     (332)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Nachdem die Hypnose bei Rose voll angeschlagen ist, wird sie mit immer mehr Erinnerungen an ihre Vergangenheit gequält und baut psychisch immer weiter ab. Dabei ist ihr Einsatz beim Sonderdezernat Q einmal mehr entscheidend, denn wie bereits vor einigen Jahren wurde auch nun eine Frau in einem Park auf erschreckend ähnliche Weise getötet. Carl Morck vermutet einen Zusammenhang, doch der zunehmende Zeitdruck erschwert ihm die Arbeit…

    Natürlich lebt die Krimi-Reihe um Carl Morck von Jussi Adler Olsen durch die ungelösten Fälle, die nach vielen Jahren durch ihn und sein Team vom Sonderdezernat Q gelöst werden. Doch auch die Charaktere sind ein spannendes Element, können sie sich doch über mehrere Bände hinweg weiterentwickeln und – fast noch wichtiger – scheint jeder ein dunkles Kapitel in seinem Leben zu haben. Im siebten Teil mit dem Titel „Selfies“ erfährt der Leser nun mehr aus der Vergangenheit von Rose, aus der es in den letzten Bänden immer wieder Andeutungen gab, die sich nun aber manifestieren. Dabei werden viele schreckliche Details aufgedeckt, die starke Auswirkungen auf die Psyche der unkonventionellen Figur haben. Nun setzt sich vieles zu einem stimmigen Bild zusammen, man lernt Rose noch einmal aus einem anderen Blickwinkel kennen und kann die ein oder andere Verhaltensweise nun besser verstehen. Dabei baut sich ein ganz eigener Handlungsbogen durch den Roman auf, der (fast) so wichtig und präsent erscheint wie der eigentliche Fall, der eine eigene Dynamik entwickelt und mich sehr fesseln konnte – ein sehr gelungener Wendepunkt innerhalb der Serie. Von den anderen lieb gewonnenen Charakteren erfährt man hingegen nur wenig, mit Ausnahme einiger nebulöser Andeutungen kommt der Autor vielen Mysterien nicht weiter auf den Grund. Doch eben dieser Fokus auf einer Figur gefällt mir gut, zumal ich mich nun darauf freue, wenn auch die anderen Figuren eine derart intensive Betrachtung erhalten.

    Der Fall an sich ist leider deutlich schwächer geraten als man es von der Serie gewohnt sein kann. Die Spannung baut sich nur langsam auf und erhält nicht die gleiche Intensität wie beispielsweise „Erbarmen“ oder „Erlösung“, auch die psychische Komponente fällt nicht so intensiv aus, wenngleich sie durchaus vorhanden ist. Ungewohnt ist es aber, dass doch ein paar Logiklücken erhalten und sind Täter und Motiv doch überspitzt wirken – die Erfahrungen, die gemacht wurden, rechtfertigen kaum die teils extremen Handlungen. So konnte mich dann auch die Auflösung nicht so sehr fesseln, wie ich es von dem Autor (zumindest zu großen Teilen) kenne.

    „Selfies“ punktet insbesondere mit dem großen Part um Rose’ Vergangenheit, der intensiv, düster und sehr ausgefeilt erzählt wird. Ich mag es, dieses andere Licht auf dem Charakter zu sehen und die lieb gewonnene Figur noch besser kennenzulernen. Der Fall an sich ist leider nicht so stark und wirkt deutlich überzogen, ist sprachlich und atmosphärisch aber wieder gut gelungen, sodass insgesamt ein solider Roman entstanden ist.   

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