Bücher mit dem Tag "kontrollverlust"

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73 Bücher

  1. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Der Auftakt zu dieser Trilogie hätte perfekter nicht sein können. Die Handschrift von del Toro ist unverkennbar, denn er schafft es (in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan) das Kopfkino anzukurbeln. Aber der Reihe nach.
    Die Geschichte beginnt mit der Legende von Jusef Sardu, die der kleine Abraham Setrakian vor dem zweiten Weltkrieg von seiner Großmutter erzählt bekommt. Schon hier sitzt man mit am Tisch und lauscht der alten Frau, wie sie ihrem Enkel von dem großen Mann erzählt, der zum Vampir wurde. Ein wohliger Schauer läuft einem den Rücken hinunter und man spürt, dass diese Einleitung noch bedeutsam für die Geschichte wird.
    In der Gegenwart landet auf dem New Yorker Flughafen eine Maschine aus Deutschland und sofort gehen alle Lichter aus. Kein Lebenszeichen ist auszumachen. Ephraim Goodweather und seine Kollegin, Mitarbeiter der Seuchenschutzbehörde, werden zu Rate gezogen und finden die Passagiere sowie sämtliches Flugpersonal tot vor, bis auf Vier. Diese werden in Quarantäne gesteckt, doch die Regierung möchte unliebsame Pressenachrichten oder gar Klagen vermeiden, so wird das Ganze vertuscht. Am Tag darauf erfolgt eine Sonnenfinsternis und in der darauffolgenden Nacht beginnt das Grauen...
    Hier wird geradezu ein Kinoblockbuster in Form eines Buches präsentiert. Die Charaktere wirken glaubhaft und sympathisch, und auch ihre privaten Hintergrundgeschichten sind interessant. All das wird erzählt, ohne dass es zu viel wird, ohne dass es von der eigentlichen Haupthandlung zu sehr abdriftet. Sie bringen die Figuren näher, um ihr späteres Handeln im Lauf der Geschichte zu erklären. Hervorzuheben ist hier in meinen Augen die Figur von Abraham Setrakian, dem alten, weisen Pfandleiher, der sein Leben der Jagd nach den Strigoi gewidmet hat. In mehreren Rückblendungen wird sein Lebensweg geschildert, hauptsächlich seine Begegnungen mit den Vampiren. Man versteht, warum dieser alte Mann auf der Jagd ist.
    Die Geschichte selbst wirkt sehr erfrischend und lebendig, werden hier doch mehrere Genres bedient. Vampirfreunde, die keine Lust auf melancholische und emotionale Blutsauger haben, kommen hier auf ihre Kosten. Die Strigoi ähneln eher Zombies, doch sind sie für mich gar einen Ticken gefährlicher als diese.
    Des weiteren wird hier ein Endzeit-Szenario beschrieben, wie es besser nicht sein könnte. Die ganze Bedrohung kommt gar nicht mal so brachial und abrupt daher, sondern weitet sich aus, Nacht für Nacht, Tag für Tag. Glaubhaft wird geschildert, wie die Öffentlichkeit die Augen vor der Bedrohung verschließt, nur um Tourismus und Handel aufrecht zu erhalten und damit auch die Börse. Der Politik geht es lediglich um Geld und um Schadensbegrenzung.
    Die ganze Geschichte hat für mich auch noch einen leisen Hauch von Bram Stokers "Dracula" an sich. Der Meister, der im Verborgenen wirkt; der alte, weise Mann mit Vornamen Abraham (Auch Van Helsing in "Dracula" heißt mit Vornamen Abraham); alte Mythen und Legenden werden erzählt; und doch wird all das in eine moderne Rahmenhandlung gebettet. Selbst die Erklärung, wie die Strigoi sich vermehren, fand ich super und es wirkt glaubwürdig.
    Das Buch weist zudem geschickte Rhythmen auf, so wird mal Fahrt aufgenommen und es kommen brutale (ja wirklich brutale) Szenen vor, die einen atemlos machen und Action ohne Ende bieten. Aber auch ruhigere Passagen sind vertreten, die Zeit zum Atemholen geben. Und dann gibt es aber auch mystische, sehr unheimliche Stellen, bei denen man durch die Dunkelheit schleicht, auf der Suche nach den Vampiren, oder gar nach dem Meister... es ist fantastisch.
    All das bietet ein wunderbares Lesevergnügen. Ich konnte mich kaum von diesem Buch losreißen und habe (zum Glück) alle drei Teile zuhause.
    Wer Lust hat, sich von einem Regisseur zur Abwechslung mal einen Blockbuster in den Kopf zaubern zu lassen, ein Kopfkino voller Spannung, Grusel und Action und dabei auch noch Vampire, die als echte Bedrohung gelten, der macht mit dieser Geschichte keinen Fehler. Selten ein so starkes Buch gelesen. Eines meiner Highlights in den letzten 5 Jahren.

  2. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 7) - Duell der Dimensionen (ISBN: 9783785579053)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 7) - Duell der Dimensionen

     (240)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Ich hatte dieses Buch immer als den schwächsten Teil von Skulduggery-Phase-1 in Erinnerung. Nicht mehr so bunt und nicht mehr so witzig wie die vorherigen Teile – das ist bei mir hängen geblieben.

    Jetzt, nach ein paar Jahren, kann ich bestätigen: Ja, es ist düster und die Spannung steigt:

     

    Skulduggery und Walküre müssen sich um einige Sterbliche kümmern, die plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt haben und so grausame Handlungen passieren. Doch als sie auf den Verursacher stoßen, müssen sie feststellen, dass sie es mit so einem Gegner noch nie zutun hatten: Das geht soweit, dass sie an ihren eigenen Moralvorstellungen zweifeln müssen.

     

    Spätestens ab diesem Band würde ich die Reihe nicht mehr als Kinderbücher klassifizieren. Natürlich vermisst man hier nicht den typischen Landy-Humor – allerdings wird es ernster. Auch die Themen werden erwachsener.

    Mitunter tauchen etliche philosophische Fragen auf. Ab welchem Punkt ist Gewalt gerechtfertigt? Wieviel Leid kann man im Augenblick akzeptieren – für potentielles unbegrenztes Glück in der Zukunft? Sollte jeder die gleiche Macht besitzen?

    In der letzten Frage steckt wohlmöglich Kritik an dem Waffenbesitz in den USA: Würde es friedlicher zu gehen, wenn jeder Waffen besitzen würde? (Nope.)

    Es wurde bisher immer wieder thematisiert, weshalb es so wichtig ist, dass die Menschheit nichts von der Magie weiß: Hier wird es zu einer konkreten Gefahr.

     

    Während mein größter Kritikpunkt bei den ersten Bänden war, dass ich mich nicht mit Walküre (immerhin die Hauptfigur) identifizieren konnte, war das hier ganz anders: Ich mochte sie hier sehr. Sie wirkte einfühlsamer, gereifter und nicht mehr so arrogant. Vielleicht, weil sie erfahren muss, was jeder erfahren muss: Im Leben läuft nicht alles nach Plan. Es reicht darüber hinaus nicht aus, neben seinem Vorbild Leute zu verprügeln, um gut zu sein: Man muss Lockungen der Macht widerstehen.

    Nebenbei wird hier die Trennung vom Elternhaus erzählt, die jeder durchmachen muss. (Auch wenn es hier auf ziemlich übernatürliche Weise vonstattengeht.)

     

    Auch sonst mochte ich alle Charaktere und fand den Bösewicht richtig interessant! Ich mochte die verschiedenen Handlungsstränge, die großen Plot-Twists, das hohe Tempo und die hohe Spannung sehr. Und: Ich mochte auch die düsteren Szenen. Am Ende gab es einen ultrabrutalen Showdown zwischen mehreren ultramächtigen Wesen – Derek Landy erschafft hier meines Erachtens eine ganz neue Art des Magiekampfs: Superhelden-Götter-Nahkampf mit viel abgehackten Körperteilen

    Kurzum: Mir ist ein Rätsel weshalb ich das Buch nicht mochte – es ist für mich nun das Beste bisher.

    95/100

  3. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Du bist auserwählt eine wichtige Position einzunehmen,

    auserwählt, um dein Volk zu retten 

    und die Menschheit.

    Doch leider weißt du nicht, 

    dass du kein Mensch bist.

    Und der Mann, der dich einfach mit zu seinem Volk nehmen will,

    den hälst du für einen Irren.

     

     

    Zum Inhalt:

    Kara MacAllisters beschauliches Kleinstadtleben ist mit einem Schlag vorbei, als ein mysteriöser Fremder sie aus ihrem Haus entführt. Der gut aussehende Lyon ist jedoch kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört einem Volk unsterblicher Gestaltwandler an. Lyon glaubt, dass Kara dazu ausersehen ist, ihn und sein Volk vor einer uralten Bedrohung zu retten. Auch wenn es Kara schwer fällt, seinen Worten Glauben zu schenken, fühlt sie sich zu dem wilden Krieger unwiderstehlich hingezogen. Da bricht das lange prophezeite Unheil über die Welt herein, und nur gemeinsam können Kara und Lyon der Gefahr begegnen.

    Cover:

    Das Cover hatte mich auf den ersten Blick angesprochen, da man hier sehr schnell Informationen entnehmen konnte, ohne dass man auf den Inhalt sehen musste. Wir haben hier auf bläulichem Grund das Gesicht eines Mannes und im Hintergrund das Antlitz eines Löwen. Eigentlich ein richtig typisches Cover für die Anfänge, als ich den Lyx-Verlag für mich entdeckt habe. Die Cover der Reihe ähneln sich übrigens in ihrer Art und haben so einen Wiedererkennungsfaktor. Zwar wechseln Gesichter, Tiere und Farben, aber das Schema ist doch immer wieder das Gleiche.

     

    Eigener Eindruck:
     Die junge Kara lebt inmitten eines Scherbenhaufens. Bei ihrer Mutter wurde unheilbarer Krebs diagnostiziert und somit ist sie es, die die Frau auf ihrem letzten, schweren Weg begleitet. Als sie denkt, dass es kaum noch schlimmer werden kann, steht plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus, behauptet, dass sie auserwählt worden wäre ihr Volk zu retten und entführt sie kurzerhand harsch aus dem Haus in dem sie mit ihrer Mutter lebt. Kara ist wild entschlossen zu ihrer Mutter zurück zu kehren und es gelingt ihr, sich aus den Fängen des Irren zu befreien. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mutter stirbt und sie werden von unbekannten Wesen angegriffen. Der unbekannte Entführer entpuppt sich dabei als ihre einzige Rettung und seine wirre Geschichte die er ihr vorher aufgetischt hat, scheint plötzlich mehr als wahr zu sein. Schließlich geht Kara mit dem jungen Krieger Lyon mit und gelangt so in eine ihr völlig unbekannte Welt aus Gestaltwandlern, Hexen und einem uralten Kampf gegen die Dämonen, mit der sie sich nur sehr schwer anfreunden kann.

     

    Die Geschichte von Kara und Lyon fand ich von der Grundidee her sehr interessant und hätte mich durchaus begeistern können, wären da nicht so viele schwache Stellen in der Umsetzung gewesen beziehungsweise hätte ich mich beim Lesen nicht so oft aufregen müssen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, jedoch hatte ich zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, weil man viele Informationen einfach nur dahin geklatscht bekommt und irgendwie die Zusammenhänge fehlen. Auch die Charaktere waren für mich teilweise schwer einzuschätzen, teilweise einfach nur nervig. So soll ja Lyon ein Anführer durch und durch sein, wird im Rest des Buches als solch fürsorglicher Chef beschrieben und doch ist er zu Beginn des Buches wie eine Axt im Walde und schlussendlich wie ein blutiger Anfänger. Kara hingegen hat mich dahingehend genervt, dass sie scheinbar an einer richtig ausgeprägten Form vom Stockholm-Syndrom leidet, da sie sich quasi auf den Fuß in Lyon verleibt und irgendwie auch jeden Quatsch mit sich machen lässt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn eine Absurdität des Buches ist das Rumgerödel unter Publikum. Schlimmer geht also immer. Hinzu kommt eine zeitweise recht derbe Wortwahl und derbe Umgangsformen, sodass man sich wirklich wie im Tierkäfig fühlt. Das Ganze verpackt sich nun also als Geschichte bei der mir dann an vielen Stellen die Details gefehlt haben. Warum ist das nun so, wie kam es denn dazu, etc. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte recht unrund ist und zu 85 Prozent aus Gejammer seitens Kara besteht. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man schlussendlich die Romanze zwischen Lyon und Kara nicht ganz glauben konnte. Mir hat der überspringende Funke gefehlt. Von wegen Romanze und Schmachtfaktor. Das wird zwar versucht zu vermitteln, geht aber anhand des Gesamtpaketes irgendwie immer wieder unter. Richtig Fahrt nahm das Buch erst zum Ende hin auf und das war dann der Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich dem zweiten Band vielleicht doch eine Chance geben könnte. Fakt ist, dass mich dieses Buch wirklich recht unschlüssig zurück lässt. Denn die Grundidee hat durchaus Potential.

     

     

    Fazit:

    Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Die Idee ist durchaus genial, aber die Umsetzung war für mich einfach grobschlächtig. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802583100

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 348 Seiten

    Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG

    Erscheinungsdatum: 05.07.2010

     

     

     

     

  4. Cover des Buches Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte (ISBN: 9783992001521)
    Emily Walton

    Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte

     (48)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Dieses Buch handelt von Fitzgerald nach dem großen Roman "Der große Gatsby". Er erhoffte sich durch den Roman der neue Star der amerikanischen Literatur zu sein, doch die Verkaufszahlen sind nicht so hoch wie erwünscht und die Resonanz ist eher durchschniittlich. Er und Zelda ziehen zu den Murphys an die Riviera, um Abstand von Paris und dem Sauffreunden zu erreichen. Damit Fitzgerald an seinem neuen Roman arbeitet, Zelda zu Kräften kommt und sie sich wieder als Paar annähern.

    Doch nichts dergleichen geschieht. Fitzgerald kann seine Energie nicht bündeln für den Roman lenkt sich mit Saufen und Streichen mit MacArthur. Sein Verhalten wird immer schlimmer, so dass er von seinen Freunden ausgegrenzt wird. Dabei versucht er durch negative Verhaltensweisen Aufmerkasamkeit zu erlangen, da Hemmingway der neue Star an der französichen Riviera ist.  Die Murphys wissen das Potenzial von Hemmingway zu schätzen und Fritzgerald tritt immer mehr in den Hintergrund der Aufmerksamkeit.

    Darüber hinaus wird die körperliche und geistige Gesundheit von Zelda immer schlechter. Sie kann kein zweites Kind bekommen. Sie leidet an undiffinierten Unterleibsbeschwerden und erhält eine Blinddarm- OP. Jedoch können ihre Beschwerden trotzdem nicht gelindert werden.

    Darüber hinaus wird in diesem Buch sehr ausführlich über das selbstzerstörerisches Verhalten /destruktives Verhalten des Ehepaars Fitzgerald porträtiert. Ich empfinde es schon extrems pathologisch und es wundert mich nicht, dass Scott Fitzgerald in die Depression abdriftet und Zelda in die Schizophrenie.

    Alles in allem habe ich von dem Buch zuerst etwas anderes erwartet. Es ist kein Roman. Es findet keine wörtliche Rede/ Dialoge statt. Sondern es wird alles eher nacherzählt. Als Leser merkt man, dass die Autorin sehr gut und intensiv recherchiert hat. Jedoch empfand ich das Buch stellenweise etwas trocken.

    Von daher kann ich es nur Fans empfehlen, die sich intensiver mit Fitzgeralds Leben auseinander setzen wollen.

  5. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (71)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eric Stehfest gehört zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, er war Hauptdarsteller in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« und brillierte in der Tanzshow »Let’s dance«. Was nur wenige wissen: In seiner Jugend war er jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Erst über eine einjährige Entziehungskur – Auslöser war ein neun Tage langer Rausch, den er fast nicht überlebte – schaffte er den Absprung. Heute ist er clean und hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären. In »9 Tage wach« berichtet Eric Stehfest schonungslos über seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und ein jahrelanges Doppelleben.


    Ich finde es sehr schwer zu lesen, dennoch bin ich gut voran gekommen. Dass der Autor hin und wieder kurze Passagen mit seinen eigenen Gedanken teilt, macht es spannender aber auch wirr. 

  6. Cover des Buches Call of Crows - Entfacht (ISBN: 9783492280914)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfacht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Jace Berisha hatte kein leichtes Leben und dann hat ihr Mann sie auch nun ja ermordet. Sie kämpft jetzt für die mächtigen Götter der Wikinger, Seite an Seite mit den gefährlichen Crows. Jace liebt Sprachen und Bücher, deshalb soll sie den Protektor helfen. Obwohl die beiden Clans nicht gerade gut aufeinander zu sprechen sind. Ski Eriksen ist ein friedliebender Kerl und fühlt sich von Jace angezogen. 

    Nach dem letzten Band glauben die Crows, dass sie die Göttin aufgehalten haben. Doch als Leser wissen wir das es nicht der Fall war. Doch auch die Crows und die anderen Clans kommen in diesem Band dahinter. Ein auffallender Beginn der Geschichte von Jace. Die etwas gruselig ist. ;) Wie auch schon bei Band 1 ist hier viel dunkler Humor vorhanden und das liebe ich. Die Geschichte ist nicht nur witzig, sondern auch voller Spannung und Action. Jace und Ski Gespräche sind einfach einzigartig und ich liebe es. Diese Reihe überrascht mich von den Charakteren immer wieder. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und man fragt sich ob die Crows die Welt wirklich retten können. Denn eine Party feiern können sie auf jeden Fall. Natürlich taucht auch ein Haufen alte Bekannte auf. 


  7. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarzer Kuss (ISBN: 9783899416497)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarzer Kuss

     (196)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Gena Showalter – Die Herren der Unterwelt, 2, Schwarzer Kuss


    Anya ist die Göttin der Anarchie und wird von Kronos gejagt, der unbedingt etwas haben will, was in ihrem Besitz ist, aber auch weil sie jemanden getötet hat. Da Kronos nun die allumfassende Macht hat, beauftragt er Lucien, der den Dämon des Todes in sich trägt, sie zu ermorden. Wenn Lucien es nicht macht, werden er und die restlichen Herren der Unterwelt große Qualen erleiden.

    Doch diesmal fällt es Lucien nicht leicht, den Auftrag auszuführen, da Anya sich immer wieder in seiner Nähe aufhält, ihn herausfordert und ihn scheinbar begehrt. Aber vor allem ist er mit der Suche nach den Artefakten beschäftigt, die ihn und seine Freunde zu der Büchse der Pandora führen soll.

    Je öfter Anya ihn von der Arbeit abhält, mit ihm kämpft, sich ihm entgegen stellt desto anziehender findet er sie und schon bald muss er sich entscheiden: seine Freunde oder Anya.


    Auch der zweite Teil der „Herren der Unterwelt“-Reihe steht schon seit geraumer Zeit in meinem Buchregal bei den SUB´s, und nachdem ich vor einiger Zeit den ersten Band gelesen habe, bin ich neugierig geworden wie es weiter geht.


    Auch in diesem Buch ist die Handlung , temporeich, überraschend, abwechslungsreich, spannend, komplex und erotisch, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Der flüssige Schreibstil und die recht kurzen Kapitel machten es zu einem Pageturner, der die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hielt.

    Die Grundstimmung des Buches ist nicht so düster und beklemmend wie im ersten Band, was sicherlich an Anya liegt, die immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.

    Die bereits bekannten Charaktere werden weiter ausgearbeitet und auch die neuen Charaktere sind lebendig, facettenreich und detailliert beschrieben, sodass ich mir ein noch besseres Bild von ihnen machen konnte.

    Im Vordergrund stehen diesmal Anya und Lucien.

    Lucien, war mir schon im ersten Band sehr sympathisch, klug, stark und angsteinflössend, dennoch scheint er das Herz am rechten Fleck zu haben. Er ist für mich der Anführer der Lords und mit seinem eher distanzierten Gemüt, denn er versucht seinen Dämon und seine Wut unter Kontrolle zu halten, erscheint er mir der stärkste der Krieger. Anya lässt ihn allerdings immer wieder an seiner Grenzen gehen, und das mitzuerleben macht mir Freude, weil es die Geschichte aufgelockert hat.

    Anya, die Göttin der Anarchie, die zerstören, stehlen, lügen und betrügen muss, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ein Blick lohnt sich, um hinter die Fassade zu schauen. Hier wünsche ich mir wirklich, dass sie auch in den Folgebänden eine Rolle spielt.

    Ein weiterer Handlungsstrang geht um Paris, der mit seinem Dämon der Vielweiberei, in Gefahr schwebt und auch Aaron und Reyes bekommen ihren eigenen Handlungsstrang, sodass es ein Wiedersehen mit Danica gibt.

    Die Handlungsorte sind auch in diesem Buch bildhaft beschrieben.


    Die erotischen Szenen werden detailliert beschrieben, sodass das Buch für Kinder/Jugendliche nicht geeignet ist.


    Mich hat das Buch gut unterhalten, es war kurzweilig und vielseitig.


    Das Cover passt zu zum ersten Band und ist mit seinem düsteren, dunklen Farben ein Blickfang.


    Fazit: Gelungene Fortsetzung der „Herren der Unterwelt“-Reihe mit viel Spannung, Action und Erotik.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.658)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Ach, ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, da es vor allem meine allererstes Buch von Stephen King war, aber ich wurde enttäuscht. Ich möchte hiermit sagen, dass ich gerne für andere Buchvorschläge von King offen bin, da ich meine Rezension nur ungern so stehen lasse, ohne einen direkten Vergleich zu einem weiteren Buch von ihm in naher Zukunft zu haben. Also her mit den Vorschlägen!
    Die gesamte Geschichte klang wirklich zu Beginn wahnsinnig spannend und ich hatte mich auf einen wirklich guten Thriller nach langer Zeit mal wieder gefreut, aber die aufbereitete Spannung zu Beginn schien sich einfach nicht durchsetzen zu wollen, sondern flachte, je mehr ich las, immer weiter ab, bis ich zum Ende hin das Buch zuklappte und mich unbefriedigt fühlte. Geärgert hat mich insbesondere, dass die Geschichte so viel Potenzial aufweist hinsichtlich der verschieden Erzählsstränge der einzelnen Charaktere, jedoch bei weitem nicht den Tiefgang und den Detailreichtum erreicht, den ich mir gewünscht hätte. Insbesondere der Sohn spielt eine unglaublich interessante Rolle, die jedoch im Laufe des Buches immer mehr verblasst (vor allem in Bezug auf Tony) und auch werden die wachsenden Probleme des Vaters zum Ende hin nicht genauer beschrieben oder auch im Epilog nicht nochmals erläutert. Im Großen und Ganzen fehlte mir persönlich vor allem die Spannung. Ich habe mir absichtlich den Film nicht zuvor angeschaut, bin jedoch auch jetzt nicht sicher, ob ich ihn ansehen möchte. Ich habe King trotzdem nach diesem ersten Buch von ihm noch nicht abgeschrieben, jedoch erhoffe ich mir inständig von einem anderen Buch von ihm mehr Nervenkitzel und Horror, deswegen letzter Appell: was ist der beste und gruseligste Stephen King Roman?
     

  9. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  10. Cover des Buches It was always love (ISBN: 9783499003158)
    Nikola Hotel

    It was always love

     (440)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Nikola Hotel hat einen tollen Einstieg ins Buch gefunden.

    Man möchte sofort wissen was passiert ist und warum. Als Leser wurde ich sofort ans Buch gebunden.


    Mit den Seiten erfährt man was Aubree passiert ist und ich habe mir so unglaublich viele Gedanken gemacht.

    Wie würde ich mich fühlen etc. Und meine Gedanken kommen mit Sicherheit nicht ansatzweise in die Nähe der Realität.

    Jede Ihrer Sorgen, Gedanken und Handlungen konnte ich nachvollziehen.

    Nur gab es eine Sache, die es sehr unauthentisch gemacht hat…

    Bei jedem Mann hat sie heftig reagiert, was absolut nachvollziehbar war, nur Noah hat sie nach wenigen Sekunden sofort vertraut.


    Am schönsten fand ich, dass Aubree sich immer mehr zurück gekämpft hat und irgendwann eingesehen hat, dass es nicht ihre Schuld war. 

    Es wurde eine so schöne Entwicklung gezeigt.


    Was mich dazu veranlasst hat „nur“ 3 Sterne zu vergeben, war großenteils Noah Verdienst und die o.g. Situation.

    Auf der einen Seite ist er sensibel und auf der anderen Seite so schnell aus dem Konzept zubringen, dass er sofort ausfallend wird.

    Noah hat mit vulgären Ausdrücken und Flüchen nur so um sich geschmissen. Es war nervig zu lesen, wenn jedes zweite Wort Fuck, Scheiße etc. war.

    Dazu kamen seine sexistischen Sprüche à la „wenn ihr Frauen heult, dann immer gleich einen ganzen verfickten Ozean."


  11. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Rachel, geschieden, arbeitslos und alkoholabhängig, beobachtet jeden Tag aus dem Zug heraus das gleiche Haus. Das Haus in dem Jason und Jess, das perfekte Pärchen mit dem perfekten Leben wohnen. Jeden Tag sieht sie sie und jeden Tag malt sie sich das Leben der beiden aus, das komplette Gegenteil zu ihrem trostlosen, einsamen Leben. Bis Jess, die eigentlich Megan heißt, eines Tages verschwindet, und das ausgerechnet am Tag nachdem Rachel sie vor ihrem Haus mit einem anderen Mann gesehen hat. Rachel weiß, sie muss etwas unternehmen, doch die Alkoholabhängigkeit, ihre Gedächntnislücken und nicht zuletzt ihr Ex-Mann und seine neue Frau vernebeln ihr das Hirn

    Meine Meinung: Rachel hat mir als Hauptcharakter richtig gut gefallen, sie ist einfach völlig anders ist als man es für gewöhnlich von Hauptcharakteren kennt. Sie hat ihr Leben völlig gegen die Wand gefahren, es geht ihr richtig schlecht und das merkt man auch wirklich, man bekommt es nicht nur erzählt, ohne es tatsächlich in ihren Handlungen und in ihrer Art zu sehen. Sie ist einfach total interessant zu lesen. Auch alle anderen Charaktere waren interessant, ich mochte den häufigen Perspektivwechsel zwischen den drei Frauen sehr gerne. Gestört hat mich lediglich der Aufbau der Story. Es war schon interessant, aber bis sich endlich mal richtige, anhaltende Spannung eingestellt hat, hat es einfach unfassbar lange gedauert. Es war ein gutes, interessantes Buch, aber keines, das ich auf keinen Fall aus der Hand legen wollte. 

  12. Cover des Buches Wohin du auch fliehst (ISBN: 9783453355859)
    Elizabeth Haynes

    Wohin du auch fliehst

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mir gefällt die Thematik, ihr Schreibstil ist toll, man fühlt mit den Protagonisten und das schafft Elizabeth Haynes sehr gut. Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist sehr spannend, auch wenn nicht so viel passiert, schafft sie es, die Spannung zu erhalten, sodass man wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht, Das Ende hat mir auch gut gefallen.
  13. Cover des Buches Scarpetta (ISBN: 9783442471669)
    Patricia Cornwell

    Scarpetta

     (105)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Seit Cornwell Benton Wesley hat sterben und dann völlig unlogisch wieder hat auferstehen lassen, lese ich die Scarpetta-Reihe nur noch mit viel Skepsis und weil ich einige der Charaktere sehr mag. Aber auch diesmal bin ich enttäuscht worden, die Geschichte bleibt flach, ich hatte nie wie in den ersten Bänden das Gefühl, mittendrin zu stecken. Und die Aussage von Marino, die versuchte Vergewaltigung von Scarpetta sei die ehrlichste Tat in seinem Leben gewesen? Sehr fragwürdig...

  14. Cover des Buches Seelenbruch (ISBN: 9781514721315)
    Eva Lirot

    Seelenbruch

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    Dieses Buch erschien 2015 und beinhaltet 238 Seiten.

    „Dreister Mord im Kaiserdom!“

    Das Ist die Schlagzeile der Boulevardblätter nach dem Verbrechen, das während der Bischofsweihe im Dom von Frankfurt stattfand. Dabei steht die Mordkommission unter Hochdruck. Händeringend suchen Jim Devcon und sein Team nach einer Spur zu dem kaltblütigen Täter. Aber der Mord wurde nur scheinbar geplant verübt, denn der Gesuchte ist alles andere als abgebrüht. Er ist gefangen in einer düsteren Vergangenheit und ringt verzweifelt mit sich. Er wird von seinen Dämonen verfolgt und bekommt seine Lust nicht mehr unter Kontrolle. So verkriecht er sich im Internet, wo er auf Lola M. trifft. Er riskiert ein Date und es kommt zur Katastrophe. Lola M. ist nämlich nicht die, die sie vorgibt, zu sein… 

    Das Cover ist der Wahnsinn, es hat mich magisch angezogen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin Eva Lirot. Sie versteht es aufgrund ihres Schreibstils einfach super, mich als Leser sofort mitten in die Handlung zu katapultieren. Die Handlung ist ziemlich düster. Was war ich wieder fasziniert, was für eine spannende, aufregende, fesselnde und packende Geschichte sie hier zu Papier gebracht hat. Ich hatte Herzklopfen ohne Ende und besonders gut gefallen mir die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. So lernt man auch die Gedanken des Täters kennen. Ich habe mit Jim und seinem Team echt mitgefiebert und finde, dass sie wieder super zusammen gearbeitet haben. Die Autorin schreibt ihre Thriller auch zu allgemeinen und aktuellen Themen, sodass man auch am Ende noch darüber nachdenkt. Das Internet ist eine tolle Sache, wenn es für die richtigen Dinge eingesetzt wird! Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und hatte wundervolle Lesemomente. Dieses Buch ist Teil einer Reihe, wobei man es auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen kann, weil die Handlung in sich geschlossen ist. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, Der Spannungsbogen steigert sich vom Anfang bis zum Ende ins Unermessliche und am Ende saß ich dann komplett sprachlos da. Auch dieser Jim Devcon-Fall hat mir wieder Herzklopfen beschert und die Autorin hat mich begeistert und überzeugt!     

  15. Cover des Buches Im Schatten der Dämonen (ISBN: 9783442475902)
    Aileen P. Roberts

    Im Schatten der Dämonen

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Jajena
    Der Kampf ums Überleben! Die letzte Schlacht! Drachenfeuer und Dämonenbann!

    Achtung! Band 3 einer Trilogie!

    Vom zweiten Teil noch teilweise richtig gefesselt habe ich mich erwartungsvoll in den dritten und letzten Band von Aileen P. Roberts Weltennebeltrilogie gestürzt. Voller Erwartungen las ich Seite um Seite, nur um feststellen zu müssen das mein Lesefluss immer mehr ins Stocken geriet. Da ich diese etwas zähen Einstiege bereits von den Vorgängern gewohnt war biss ich mich natürlich auch weiterhin tapfer durch, aber die Euphorie welche ich zeitweise bei den anderen beiden Bänden gewohnt war blieb leider für mich aus.

    „Im Schatten der Dämonen“ wirkte lange nicht mehr so humorvoll auf mich. Das hat ein dramatisch anmutender Abschlussband wohl so an sich, doch insgesamt kam mir die Handlung etwas merkwürdig vor in ihrer Erzählweise. Zum einen gehetzt und an anderen Stellen wiederum zäh wie Kaugummi. Mit der Gewichtung wurde ich bedauerlicherweise überhaupt nicht warm. Und die Handlung … Naja. Ein kopfloses Hin und Her auf der Weltkarte. Nicht gerade verlockend. Dieser Band war einfach nicht zu vergleichen mit „Das Reich der Dunkelelfen“ meinem absoluten Lieblingsband der Reihe.

    Cover:

    Nichts herausreißendes. Schlicht und einfach gehalten. Wie immer ist es allerdings schön zu sehen das sich die Landschaft im Inneren des Taschenbuches, sowie auf der Rückseite fortsetzt. Durch diese zarte Eleganz kommt dafür der Charakter, der das Cover ziert, besser zur Geltung. Ganz in grün gehüllt zeigt sich – Ich würde sagen – Lharina. Eine tapfere Elfe und mein absoluter Lieblingscharakter. Ich fand sie in ihrem Wesen einfach faszinierend.

    Inhalt:

    Dunkle Tränen fallen auf die schwarze Erde Albanys.
    Der Tod wütet unerbittlich.
    Träume sterben, vergehen in Unendlichkeit, verloren zwischen Zeit und Raum – erwachen wieder in der Surrealität.

    Samukal hat es geschafft: Der Königsthron gehört ihm, seine Macht steigt ins unermessliche und das zitternde Volk zahlt ihm hohe Steuern, um „die Götter zu besänftigen“. Eigentlich könnte es nicht besser laufen für den Zauberer, doch der machtbesessene Regent bekommt einfach nie den Hals voll genug und treibt seine perfiden Spiele bis auf die Spitze. Immer mehr Dämonen gelangen durch die Weltennebel zu ihm, um dem Mächtigsten zu dienen.

    Dies bleibt natürlich nicht lange vor Darian und seinen Gefährten verborgen. Gemeinsam schmieden sie Pläne um die Portale, gemeinsam mit Aramias begabter Tochter Leàna, für immer zu versiegeln.

    Doch bald schon scheint es als würden die Freunde nur die Spitze des Eisberges wahrnehmen, denn am Horizont braut sich bereits das nächste große Unheil zusammen. Die Magie scheint aus dem Gleichgewicht zu geraten, wilde Dämonen streifen umher und ein großer Krieg um Freiheit und Gerechtigkeit scheint unvermeidbar zu werden.

    Werden Darian und seine Gefährten es schaffen die Dämonenhorden zu durchbrechen und ihren Thron zurückzuerobern? Oder werden sie gnadenlos zugrundegehen, in diesem gewaltigen Gewitter aus Blut und Schmerzen? Wer ist ihr geheimnisvoller, neuer Gegenspieler? Und was hat es mit der plötzlich schwindenden Magie auf sich?

    Zitat (Aus Lharinas Sicht):

    „Hoch droben, zwischen all den glitzernden Silberpunkten jagte ein Stern über den Himmel, einen Schweif aus silbrigem Staub hinter sich herziehend. Immer mehr des Staubes verteilte sich über den Himmel, während der Stern zu Boden stürzte.“

    Seite 373

    Pro:

    Namensverzeichnis und Karte erhalten wieder Pluspunkte. Außerdem finde ich diese Widmung immer sehr herzlich:

    Für alle, die von fremden Welten träumen.

    Auch ein paar der Charaktere konnten sich erneut, mit ihrer besonderen Art, bei mir einschmeicheln.

    Ich mochte …
    … Kaya, für ihre Natürlichkeit.
    … Lharina für ihre Sanftheit.
    … Athene für ihre gewiefte Art, die mir so manche Szene versüßen konnte.
    … Aramia die eindeutig klüger handelte als Darian.

    Kontra:

    Und wo ich schon bei den Charakteren bin: Da gab es einen der raubte mir wirklich den letzten Nerv – nämlich Darian! Ich weiß man sollte eigentlich den Hauptcharakter ganz gerne haben und das war auch sicher nicht so von der Autorin geplant, aber dieser Mann machte mich einfach nur wahnsinnig! Er handelte oftmals impulsiv und regte sich wirklich über jede (!) Kleinigkeit auf, wie ein kleines Kind. Auch nach drei Bänden gelang es mir leider nie mich komplett mit ihm anzufreunden. Einzelne Aktionen und Handlungen von ihm wirkten einfach zu dumm und unüberlegt.

    Was mich langweilte waren die oftmals vorhersehbaren Szenen in dem Buch. Es war mir einfach zu leicht gefallen dem Geschehen zu folgen und mit ein bisschen überlegen befand ich mich meist sofort auf der richtigen Spur. Das hat mir leider gewaltig die Spannung und das Interesse an der Geschichte verhagelt. Überraschungen gab es vielleicht ein bis zwei Stück für mich, aber das war es dann auch schon.

    Auch mit der Gewichtung der ganzen Szenen wurde ich einfach nicht warm. Manches schien mir so grob und sprunghaft das ich mich vom Geschehen, und den einzelnen Personen, regelrecht distanziert fühlte. Mir fehlte der Kampf, die spürbare Angst, der Nervenkitzel und die großen Gefühle geschildert in bunten Farben. Andere Abschnitte wiederum zogen sich zäh wie Kaugummi. So beispielsweise Darians Reise quer durch Albany und seine Suche nach Anhängern.

    Fazit:

    Bedauerlicherweise lange nicht mehr so packend wie die beiden Vorgänger. Ich tat mir wirklich schwer damit am Ball zu bleiben und wartete vergeblich auf den Punkt an dem ich sagen konnte „Wow! Was für ein geniales Buch!“

    Nichtsdestotrotz punktet der Band mit ein paar alten Bekannten die ich mit der Zeit liebgewonnen habe und vielleicht sogar etwas vermissen werde.

    Empfehlen würde ich das Buch eher denjenigen die wenig Fantasy lesen, da dieses Buch, zumindest für mich, nicht aus der grauen Masse des breitgefächerten Angebotes an diesem Genre herausstach.

    Wer mag kann sein Glück gerne mit der Trilogie versuchen, denn gesamt betrachtet war sie nicht so schlecht, nur der letzte Band konnte meinen Geschmack leider nicht treffen.

    Daher vergebe ich diesmal nur solide, aber nicht herausragende 3*.

    Bereits erschienene Bücher der Weltennebel-Trilogie:

    Buch 1: Das magische Portal
    Buch 2: Das Reich der Dunkelelfen
    Buch 3: Im Schatten der Dämonen

    Hier geht es zur Rezension von Buch 1:

    http://www.lovelybooks.de/autor/Aileen-P.-Roberts/Das-magische-Portal-494784305-w/rezension/1156811769/

    Bereits erschienene Bücher der Weltenmagie-Trilogie (Folgebände):

    Buch 1: Der letzte Drache
    Buch 2: Das vergessene Reich
    Buch 3: Das Lied der Elfen
  16. Cover des Buches Mein (ISBN: 9783499291807)
    JL Butler

    Mein

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Inhalt

    Francine Day ist Scheidungsanwältin und mit ihrem neuesten Fall erhofft sie sich die nötige Aufmerksamkeit, um die Karriereleiter emporsteigen zu können. Doch als sie Martin Joy, der sich von seiner Frau Donna scheiden lassen will, kennen lernt, wird alles anders als erwartet. Wider besseren Wissens geht Francine eine Beziehung mit dem millionenschweren Mann ein und gefährdet damit nicht nur ihren aktuellen Fall, sondern auch ihre Karriere. Als Donna Joy schließlich spurlos verschwindet gerät Martin in Verdacht. Francine wird nervös, denn auch sie hat ein Geheimnis: sie ist die Letzte, die Donna Joy lebend gesehen hat.


    Wenn ich eine Mail vom Rowohlt Verlag bekomme bin ich immer versucht, das angebotene Rezensionsexemplar anzunehmen. Selten habe ich aus diesem Verlag ein Buch gelesen, das nicht zu mir gepasst hat. Der Klappentext zu „Mein“ von JL Butler hat mich direkt angesprochen. Solche Romane rufen mir förmlich „Twist“ zu und solche Geschichten habe ich lieben gelernt.

    Schon der Prolog hat die besondere Stimmung in dem Buch sehr schön zur Geltung gebracht. Das Buch ist düster, verwirrend und gefährlich. Man wird auf jeder Seite mit neuen Gedanken und Handlungen durcheinander gebracht. Man bekommt nach und nach das Gefühl, dass einem alles entgleitet, dass man nicht mehr weiß wem man eigentlich vertrauen kann und sollte. Der Schein trügt bei allem, was man eigentlich dachte zu wissen und das fand ich absolut grandios. JL Butler schafft es, mich mit ihrem Schreibstil an ihr Buch zu fesseln, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Und das, obwohl mir Francine Day nach einigen Kapiteln alles andere als sympathisch ist.

    Francine ist eine zielstrebige und sehr erfolgreiche Anwältin. Sie kümmert sich vor allem um Scheidungen und liebt es, reiche Männer zu vertreten. In solchen Scheidungen springt am meisten Geld für sie als Anwältin heraus und es sind seltener Kinder im Spiel. Zu Beginn wirkt sie gefasst, organisiert und vor allem sehr kontrolliert. Sie scheint zufrieden mit ihrem Leben und glücklich mit ihrem Beruf. Doch als Martin Joy in ihr Leben tritt wird alles anders und Francine tut etwas, das eigentlich nicht zu ihr passt: sie beginnt eine Affäre mit ihrem Mandanten. Ab hier beginnt es abwärts mit ihr zu gehen. Sie wird zunehmend fahrig, durcheinander, fast schon durchgeknallt. Nichts von ihrem Verhalten lässt auf Professionalität hindeuten und obwohl sie kaum etwas von Martin weiß, verzehrt sie sich regelrecht nach ihm. Zu Beginn war ihre Veränderung noch nachvollziehbar für mich, doch irgendwann wurde mir Fran zu anstrengend. Sie hat jegliche Vorsicht über Bord geworfen und sich in meinen Augen komplett falsch verhalten. Natürlich hängt das auch ein wenig mit ihrer Persönlichkeit zusammen, die man eben nach und nach näher kennen lernt, doch das hat sie nur unsympathischer wirken lassen. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden. Ich habe weder die Anziehungskraft zwischen ihr und Martin nachvollziehen können, noch ihr Verhalten im Bezug auf ihn. Sie hat sich teilweise wie ein Teenager aufgeführt, aber nicht wie eine Frau, die Ende 30 sein soll und eigentlich fest im Leben steht.

    Auch Martin Joy war mir überhaupt nicht sympathisch. Über ihn erfährt man im Buch nach und nach einige Details, die für viel Verwirrung sorgen. Auch das war sicherlich von der Autorin beabsichtigt und hat ihre Wirkung keinesfalls verfehlt. Aber dieser reiche Mann, der praktisch jede Frau haben könnte, die er nur möchte, nimmt sich ausgerechnet seine Scheidungsanwältin. Als nach kurzer Zeit von Liebe die Rede war, habe ich der Beziehung kaum mehr Glauben geschenkt. Es war für mich einfach nicht greifbar, wieso diese beiden Menschen sich ineinander verlieben sollten.

    Letztlich spielte die Beziehung zwischen den beiden aber keine so große Rolle, wie es hier gerade den Anschein nimmt. Denn im Vordergrund steht vor allem die Suche nach Donna. Die Ehefrau von Martin Joy ist wunderschön, beliebt, ehrgeizig und einfach nicht aufzuspüren. Niemand hat etwas von ihr gehört oder weiß, wo sie abgeblieben ist. In ihrer Wohnung wird Blut gefunden und natürlich gerät sofort ihr Noch-Ehemann ins Visier der Ermittlungen. Francine möchte natürlich alles tun, um ihren Mandanten und Geliebten aus der Schusslinie zu bekommen und verstrickt sich nach und nach selbst in dem Fall, der sie als Scheidungsanwältin eigentlich gar nichts an geht. Die Wendungen, Irrungen und Verwirrungen der Autorin haben mir wirklich richtig gut gefallen. Sie hat es geschafft mich auf jeder Seite neu überdenken zu lassen, was zuvor passiert ist. Ich hatte immer mal wieder Ideen im Kopf, wie das Ganze ausgehen könnte und ebenso oft habe ich diese Ideen wieder verworfen. Es war ein großes Auf und Ab und die Atmosphäre hat ihr übriges getan. Ich habe mitgedacht, mitgerätselt und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich war mittendrin. Und dann kam das Ende.

    Das Ende war gut und hat mir gleichzeitig irgendwie doch nicht gefallen. Was ich sagen kann ist, dass mich das Ende zufrieden gestellt hat aber nicht komplett überzeugt. Es war nicht der Knall, den ich mir vorgestellt habe. Nicht dieser große „Wtf“-Moment den ich mir erhofft habe. Die Art und Weise wie das Ende geschrieben wurde war gut, denn es ist eben nicht ganz zu Ende, wie man sich das als Leser manchmal so vorstellt. Das Ende der Geschichte spiegelt ein wenig auch die gesamte Geschichte wider, was ich gut finde. Aber es war in meinen Augen dann doch irgendwie zu „lahm“ und einfach. Als hätte die Autorin auf den letzten Metern entschieden den großen Knall lieber doch weg zu lassen, was ich einfach schade gefunden habe. Es gab eine Überraschung aber die hat mich eben nicht so gepackt, wie es ein anderer Knall vielleicht vermocht hätte.

    Fazit

    Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die Handlung ist rasant und spannend, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und unbedingt herausfinden wie es weiter geht. Auch wenn die Charaktere nicht unbedingt Sympathieträger sind und ihre Handlungsweisen teilweise mehr als fragwürdig, so will man das Ende der Geschichte erfahren. Die Handlung hat eine Sogwirkung auf mich ausgeübt und mich sehr begeistert. Einzig das Ende war für mich ein Manko, über das ich nicht hinwegsehen konnte.

  17. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.319)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also ich war BEGEISTERT von diesem ausergewöhnlichem Buch!!! Nach den Biss-Büchern die ich auch schon gelesén habe dachte ich, na kann die Autorin nach diesen Bücher so etwas ganz anderes gut rüberbringen??? JA, sie kann!!!

    Ein supertolles Buch, mit einer tollen Handlung, wenn man die ersten 100 eher noch langatmigen Seiten hinter sich gebracht hat...

    Man fiebert voll mit den Protagonisten mit, auch wenn die Entscheidungen von einigen Hauptpersonen manchmal ganz schön bescheuer sein können...aber lest bitte selbst-es lohnt sich!!!!!!!!!

  18. Cover des Buches Das Washington-Dekret (ISBN: 9783862312030)
    Jussi Adler-Olsen

    Das Washington-Dekret

     (16)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Alle sind sich einig: Bruce Jansen wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten. In jeder Situation beweist er Stärke - selbst als seine Frau hochschwanger Opfer eines Attentats wird. Frisch im Amt erlässt er ein Dekret für Frieden und Sicherheit. Doch bald wird klar, was sich dahinter versteckt: die Einschränkung von Bürgerrechten und der Verlust der Presse- und Meinungsfreiheit. Das Land gerät immer mehr außer Kontrolle und steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Nur Doggie Rogers, eine der engsten Vertrauten des Präsidenten, wittert ein Komplott auf höchster Ebene - und beginnt zu ermitteln
    Inhaltsangabe von amazon.de

    Jussi Adler-Olsen und ich hatten ein paar Anlaufschwierigkeiten. Seine Reihe um Karl Mørck und das Sonderdezernat Q hat mich erst ab dem 2. Teil begeistert. Denn der 1.Teil hat mir nicht gefallen und ich hätte die Serie fast nicht weiter gelesen.
    Doch mittlerweile mag ich seinen Schreibstil und seinen manchmal feinsinnigen Humor sehr gerne.
    Ich war sehr gespannt, ob mir auch ein amerikanischer Thriller von ihm gefallen wird.

    Er hat mir nicht nur gutngefallen, "Das Washington Dekret" hat mich regelrecht begeistert. An keiner Stelle empfindet man den Autor als schlecht informiert oder merkt, daß er kein Amerikaner ist. Vielleicht liegt das auch an der unerwarteten Aktualität (und ungewollte Parallelität) da wir ja gerade durch den Putschversuch in der Türkei erleben, wie hart eine Regierung unter gewissen Umständen durchgreifen kann. Daran muß man bei diesem Thema und beim lesen/hören hier sehr viel denken.
    Glaubhaft und mit realistischen Szenarien wird die Story erzählt. Beängstigend, was manche Menschen machen um ihren Willen durchzusetzen. Man hat immer das Gefühl, daß die Geschichte genau so möglich ist.

    Dadurch finde ich sogar, hiermit hat der Autor eine noch bessere Geschichte verfasst als es die Serie um seinen Sonderermittler Mørck ist.
    Hier hat man echte Gänsehaut. Die Figuren und Charaktere sind absolut glaubhaft und man hat eine klare Vorstellung von ihnen im Kopf, als ob man das Buch schon als Verfilmung gesehen hätte. Das ist mir bisher nur ganz selten mal beim lesen/hören eines Buches so gegangen.
    Ein echter politischer Gänsehaut-Thriller, erstaunlich, daß so eine Story von einem Skandinavier kommt!!!
    Sehr empfehlenswert!
  19. Cover des Buches Die Korrekturen (ISBN: 9783499255496)
    Jonathan Franzen

    Die Korrekturen

     (489)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Ein Familienroman, amerikanischer Art, voller Traditionen und wie man sich gut vorstellen kann ist da einiges im Unargen.

    Die drei Geschwister Gary, Chip und Denise könnten unterschiedlicher nicht sein und entsprechen so gar nicht den Vorstellungen der Mutter. Enid (die Mutter) will nicht wahrhaben dass ihre erwachsenen Kinder nicht nach ihrer Lebensphilosophie leben und wünscht sich ein letztes mal ein Weihnachstfest im Elternhaus - nur zu gut weiss sie doch dass es wohl das letzemal sein würde, ist ihr tyrannischer Ehemann Alfred doch an Demenz erkrankt und wohnt eigentlich mehrheitlich im Keller zwischen dem blauen Sofa (sein Lieblingsrückzugsort), einem Tischtennistisch und einer Jagdflinte..


    Etwas viele Längen mit unterschiedlichsten Schauplätzen (von turbulenter Kreuzfahrt bis undurchsichtigen politischen Querelen in Litauen) hat dieser Roman, weniger wäre evtl. mehr wie man so schön sagt. Doch alles in allem gefiel mir die Sprache und der Plot, die fünf Hauptpersonen sind vortrefflich gezeichnet und das eine oder andere mal werden amüsante Dialoge, Situationen ausgebreitet - die sind auch nötig denn nur allzu gegenwärtig spürt man wie der Zusammenhalt dieser Amerikanischen Familie bröckelt und zerfällt.

  20. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  21. Cover des Buches Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (ISBN: 9783596198870)
    S.J. Watson

    Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

     (1.638)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Was mich an diesem Buch so sehr gefesselt hat, waren die Emotionen der Protagonist, die man nach nur einer kurzen Zeit schon so nachvollziehen konnte.

    Die Amnesie und ihre kleinen Erinnerungsfetzen haben die Story so richtig spannend gemacht. Leider haben sich viele Situationen wiederholt (was bei diesem Leben ja auch passend ist) aber das Ende hat alles wieder wett gemacht. 

    Absolut empfehlenswert!

  22. Cover des Buches Schattenauge von Blazon. Nina (2010) Gebundene Ausgabe (ISBN: B00IVRCZXE)

    Schattenauge von Blazon. Nina (2010) Gebundene Ausgabe

     (28)
    Aktuelle Rezension von: SolarisAmaterasu
    Kapitelanzahl: 18
    Seitenanzahl: 478
    Erscheinungsdatum: 2010
    ISBN: 978-3-473-35314-9

    Weitere Bücher: Keine

    Cover:

    Das Cover zeigt Zoë und im Hintergrund ihren Panthera. Es ist aussagekräftig, aber es fehlt etwas, das das Titelbild komplett machen würde, denn irgendwie wirkt es zu offensichtlich 'gephotoshopped'.

    Klappentext:

    Gelbe Augen, ganz nah.
    In Zeitlupe sah sie, wie der Mann auf sie zurannte. Pupillen, die sich im Schein einer plötzlich aufleuchtenden Taschenlampe zu Schlitzen zusammenzogen.

    Ein Fauchen, ein Knurren, ein stechender Geruch. Das kann nicht sein, wiederholte Zoë die Beschwörung. Das bin nicht ich und das passiert nicht mir. Es ist alles nur ein böser Traum.

    Inhalt:

    Zoë liebt das Nachtleben in den Clubs, wo sie beim Tanzen alles um sich herum vergisst. Eines Nachts wird sie auf einer Straße angegriffen, von wem, weiß sie nicht: Ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der schöne, geheimnisvolle Gil, den sie aus dem Club kennt, warnt sie davor, abends auszugehen. Und als auf dem Sportplatz ihrer Schule ein grausamer Mord geschieht, erkennt Zoë: Irgendetwas streift da draußen herum. Etwas, das keine Gnade kennt ...

    Charaktere:

    Am liebsten hatte ich Gil und  Rubio.

    Zoë kennt die Szene der Katzenmenschen nicht. Sie liebt es zu tanzen und weiß wo sie hin will im Leben. Selten lässt sie sich von jemandem etwas verbieten, aber sie hat auch ein starkes Pflichtgefühl gegenüber ihrem kleinen Bruder Leo

    Gil ist erst seit wenigen Monaten ein Panthera. Auf ihm lastet ein ungeheures Schuldgefühl und er kommt nur schwer mit seinem neuen Dasein zurecht, aber versucht so weit wie möglich ein normales Leben zu führen. Als er Zoë das erste Mal sieht ist ihm klar, dass er sie beschützen möchte.

    Rubio ist praktisch schon sein ganzes Leben ein Katzenmensch, aber hat sich nach einem Vorfall zurückgezogen. Er weiß sehr vieles über die Panthera, aber teilt sein Wissen nur ungern.

    Irves, der Albino-Asiate. Er hat einen äußerst eigensinnigen Charakter, hat aber auch ein wenig von einem Träumer und Visionär.

    Gizmo ist ein totaler Geek und nutzt seinen Panthera nur zu seinem eigenen Vorteil. Trotzdem hilft er Gil und Zoë wenn sie ihn brauchen.

    Leo ist der kleine Bruder von Zoë und ein kleiner verwöhnter Fratz, aber trotzdem liebt er seine Schwester über alles und macht sich auch schnell einmal Sorgen um sie.

    Frau Thalis ist die Lehrerin von Zoë und scheint es mit ihr Gut zu meinen. Außerdem mag sie Sport und unterrichtet diesen deswegen auch.

    Gestaltung:

    Fun-Fact: Genau von diesem Buch habe ich vor Jahren ein Bild gemacht, damit ich es im Geschäft kaufen kann. Mein Handy von damals ist dann leider kaputt gegangen und das Buch hatte ich mir nicht gekauft. Durch Zufall bin ich dann in der Bibliothek auf diesen Titel gestoßen und sofort wusste ich: Das ist das Buch, das ich damals lesen wollte! (Dank sei dem Klappentext, auch wenn dieser ein wenig irreführend ist, aber er sagt ja nichts über das komplette Buch aus).

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur am Anfang hat es mich irritiert, wie die 'Verwandlung' funktioniert, denn ich dachte zuerst, dass es eine klassische Gestaltenwandler-Verwandlung wäre, aber in Wirklichkeit war es mehr so eine Art Totemtier-Verwandlung.
    Die Hintergrundgeschichte und vor allem auch als Gil mehr über die Panthera herausfindet, war einfach wunderbar. Es war eben nicht dieses klassiche 'Ja... Verwandeln wir uns vom Menschen in eine Katze, ne?', sondern eben etwas Neues.
    Die Aufmachung im Buch selbst hat mir auch gefallen. Wenn etwas aus Gils Sicht geschrieben wurde, war es in Serifenschrift und für Zoës Sicht wurde eine serifenlose Schrift verwendet. Die individuellen Trennzeichen, die an Katzenaugen erinnern, haben dem Buch ebenfalls eine eigene Note gegeben.
    Schade ist nur, dass der Schluss des Buches viel zu blauäugig geschrieben wurde.
    Ich finde das Buch hätte durchaus noch ein paar Seiten zusätzlich haben können, denn vor allem wenn es ums Kämpfen geht, ist es ein wenig zu schnell und harmlos abgelaufen, aber es ist immerhin auch für Jugendliche ab 12 Jahren. 
    Der Schreibstil war angenehm zu lesen, nur hier und da habe ich einen Satz entdeckt, der selbst nach mehrmaligem Lesen - vom Aufbau her - noch immer komisch aussah.

    Fazit:

    Ich kann es nur weiterempfehlen! Es ist ein erfrischendes Buch zum Thema Gestaltenwandler und ich konnte es nur selten zur Seite legen. Im Großen und Ganzen war das Buch stimmig und ich habe es gerne gelesen. Einzig und allein den Schluss fand ich ein wenig unpassend.
  23. Cover des Buches Die Welt im Rücken (ISBN: 9783499272943)
    Thomas Melle

    Die Welt im Rücken

     (80)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Diesem Mensch, der freiwillig seine ganze Bibliothek aufgibt, kann es nicht gut gehen… Dies war mein erster Gedanke, welcher mir beim Lesen von „Die Welt im Rücken“ kam. Wenn selbiger hinzu noch Schriftsteller und Übersetzer ist, trifft mich das als Bibliophile ganz besonders.

    Das es Thomas Melle nicht gut geht, ist sogar noch untertrieben. Er leidet an einer manisch-depressiven Erkrankung. Laut Buch erkrankt er hieran (bewusst) das erste Mal im Jahre 1999. Er erzählt ungeschönt, wie sich nach und nach die normative Welt um ihn herum demontiert.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil sichtbar wird, dass eine Depression eine Krankheit ist, die nicht nur den Erkrankten enorm einschränkt, sonder auch Freunde und Familie betrifft. Ich frage mich, was wäre aus Herrn Melle geworden, hätte er keinen Freund an seiner der Seite gehabt, der ihn (immer wieder auf’s Neue) in Kliniken einwies.

    Er erzählt ehrlich und aufrichtig, wie es dazu kam, dass er seinen Status als aufstrebender Autor für Theaterstücke und Romane und die Unterstützung seines Verlages Suhrkamp verlor. Thomas Melle lernt, seine Krankheit als solche zu akzeptieren und Hilfe anzunehmen. Das diese Krankheit nie so richtig geheilt werden kann, ist eine zentrale und wichtige Aussage des Buches.

    „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle ist 2016 im Rowohlt Verlag erschienen.

  24. Cover des Buches Beautiful Bastard (ISBN: 9783956490545)
    Christina Lauren

    Beautiful Bastard

     (567)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Beautiful Bastard* von Christina Lauren hat mir als Taschenbuch leider kaum gefallen. Die derbe Sprache macht die ganze Geschichte zur Nebensache. 

    Chloe hasst ihren Chef Bennett, lässt ihn sie jedoch berühren, was zu einer Arbeitsaffäre der expliziten Art führt. Alles was folgt wirkt wie eine Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten und ist kaum ergreifend. 

    Zu Beginn gefiel mir der bissige Ton von Chloe, da sie sich gegenüber ihrem Chef scheinbar durchsetzen konnte. Als sie ihn dann deutliche Grenzen überschreiten lässt, bewegt sich die Geschichte stetig an gesellschaftlichen Grauzonen, wie nah darf der eigene Chef einem sein? Und schnell wurde mir die derbe Sprache zu viel.

    Als er sie Miststück nennt und genau erläutert, was er ihr "antut" war es für mich endgültig vorbei und die Geschichte nicht mehr zeitgemäß. 

    Kämpfen nicht weltweit Frauen um Unabhängigkeit und Respekt? Jemandem zu verfallen ist nicht generell etwas schlimmes, aber wo bleibt denn da die eigene Würde? 

    Ich empfehle eine Angabe über expliziten Inhalt. Dann kann jede*r selbst entscheiden und ist vorgewarnt. 

    Andere Bücher des Autorinnen-Teams haben mir bislang immer sehr gut gefallen. 


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