Bücher mit dem Tag "koma"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "koma" gekennzeichnet haben.

476 Bücher

  1. Cover des Buches Fall with Me (ISBN: 9783492307086)
    Jennifer L. Armentrout

    Fall with Me

     (459)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Roxy war schon immer in Reece verliebt, eines Abends kommt es zu einer Nacht die die beiden zusammen verbringen, am Morgen danach möchte aber Reece nichts festes von ihr und bricht ihr das Herz. Sie bricht den Kontakt zu ihm ab und die beiden sprechen fast ein Jahr nicht miteinander bis Reece die Freundschaft zu ihr wieder aufleben lassen möchte...

    Uff... Ich meine die vorherigen Geschichten konnten mich auch nicht wirklich begeistern, hatten aber immer etwas an sich das mich zum weiterlesen bewegt hat, hier leider gar nicht der Fall.

    Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin und mir gefällt das sie mehrere Elemente in ihre Geschichten einbaut, was mir nicht gefällt ist wie sie die Dynamik zwischen den Liebespaar aufbaut und der Verlauf der Liebesgeschichte...

    In diesem Band ist die Vorgeschichte, diese das die beiden miteinander eine Nacht verbracht haben und am Morgen danach er diese bereut und ihr somit das Herz bricht, jedoch ist in dieser Nacht nichts gelaufen da er zu betrunken war und dieses Geheimnis steht dann ewigs (ich habe bis zur Mitte gelesen) zwischen ihnen und sie spricht es nicht an, obwohl mehrere Möglichkeiten dazu bestehen... Und das war bis jetzt in allen Büchern von ihr so...

    Als dazu kam, das die Protagonistin zu begriffsstutzig ist um zu merken, dass jemand in ihrer Wohnung war und sie evtl. in Gefahr sein könnte, wurde mir der Anteil des Buches auch nicht mehr interessant der normalerweise für mein weiterlesen gesorgt hat... 

    Ich habe leider noch weitere Bücher von ihr auf dem SuB, die sind aber in einem anderem Genre, deswegen bekommt sie noch eine Chance... ansonsten wird aussortiert...


  2. Cover des Buches Sag ihr, ich war bei den Sternen (ISBN: 9783426524282)
    Dani Atkins

    Sag ihr, ich war bei den Sternen

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe das Buch eben beendet und bin noch immer mitgenommen und zutiefst beeindruckt! 

    Es gab bzw. gibt soviele Punkte, die mich verwirren und zum Nachdenken anregen und gleichzeitig bin ich wahnsinnig fasziniert.

    Mich beeindruckt Ryans unendlich große Liebe zu Cloey so sehr und trotzdem frage ich mich, wie er aufhören konnte Maddie auf dieselbe Art zu lieben. Was muss dafür passieren? Diese Frage wird mich wohl am längsten beschäftigen. 

    Die Autorin schafft es wirklich einen zu verzaubern und nochmal gründlich über alles nachzudenken.

    Obwohl Cloey anfangs große Wut von mir geerntet hatte, dass all die schönen Dinge aus Maddies Leben jetzt ihr gehören, war sie mir am Ende genauso ans Herz gewachsen, wie alle anderen Personen auch. 

    Durch die verschiedenen Perspektiven, kann man die Geschichte aus mehreren Seiten verstehen und das fande ich besonders gut. 

    Jetzt, wo das Buch zu Ende gelesen ist, kann ich nicht genau sagen, wer für mich am Ende des Tages wirklich zu Ryan gehört; ich kann nicht sagen wer für mich mehr Hopes Mutter darstellt und ich kann auch nicht sagen, wer von beiden der Engel in der Geschichte ist. 

    Wenn du also überlegst, das Buch zu lesen, dann tu es bitte auch, denn das was Dani Atkins da gezaubert hat, ist nichts, was sich in Worte fassen lässt. 

  3. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (204)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warmherzig erzählte Geschichte um die Folgen der Sturmflut 1962 in Hamburg für die Menschen, die das hautnah erleben mussten.

    Sehr schön geschriebenes Buch, sehr zu empfehlen!

  4. Cover des Buches One more Chance – Befreit (ISBN: 9783492305679)
    Abbi Glines

    One more Chance – Befreit

     (388)
    Aktuelle Rezension von: LissyMarie

    Erst war ich sauer auf Grant und jetzt will ich noch ein Buch über ihn und Harlow lesen können. Wenn man ein Buch zum weinen will dann ist dass das richtige.😍

  5. Cover des Buches H.O.M.E. - Das Erwachen (ISBN: 9783570312308)
    Eva Siegmund

    H.O.M.E. - Das Erwachen

     (192)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    War ganz okay, hat mich aber teilweise aufgrund der Charaktere und vorhersehbaren Handlung nicht ganz gepackt. Dennoch werde ich vermutlich Teil 2 noch eine Chance geben, daher noch 3,5 Punkte.

  6. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (469)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  7. Cover des Buches 10 Stunden tot (ISBN: 9783550200052)
    Stefan Ahnhem

    10 Stunden tot

     (197)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk riskiert für seine Arbeit als Mordermittler den Zusammenhalt seiner Familie und stürzt sich verbissen in einen neuen Fall, in dem ein Mörder scheinbar zufällig und ohne bestimmtes System in der schwedischen Küstenstadt Helsingborg sein Unwesen treibt. Risk hat kaum einen Ansatzpunkt, da der Mörder seine Taten nur aus reiner Lust am Töten verübt…

    Stefan Anhem hat mit „10 Stunden tot“ einen Romanzweiteiler verfasst, der in seiner Reihe um Kommissar Fabian Risk den Band vier und fünf markieren. Man sollte sich also vor dem Lesen bewusst sein, dass der Fall am Ende nicht aufgeklärt wird und viele Fragen offenbleiben. Vorkenntnisse aus den anderen Bänden sind zwar nicht zwingend notwendig, da sich die wichtigsten Zusammenhänge schnell erschließen oder einige kleine Erklärungen mitgeliefert werden. Dennoch: Kennt man die Probleme von Fabian Risk, insbesondere in seiner zerrütteten Ehe, kann man noch mehr mitfiebern, dieser Teil der Handlung erschießt sich dann besser. Schön ist, dass sich die Charaktere hier noch einmal weiterentwickeln können und neue Herausforderungen entstehen, was die Bindung zu ihnen noch einmal verstärkt. Sie sind gut beschrieben und bringen einen individuellen Charme mit ein.

    IM eigentlichen Fall vereinen sich gleich mehrere Handlungsstränge, die Idee des Würfelmörders ist nur ein Teil davon. Es ist etwas unübersichtlich, was nun im Fokus steht, was gerade ermittelt wird, was wozu gehört. Und das stört den Lesefluss leider etwas, der Roman wirkt dadurch recht ruckelig. Und dann – auch wenn klar ist, dass das Ende offen ist – bleibt doch ein etwas ratloses Gefühl zurück. Sehr positiv anzumerken ist allerdings, dass hier eben nicht nach Schema F erzählt wird, sondern ein sehr eigenständiger und innovativer Roman entstanden ist, die sich auch von den bisherigen Romanen um den schwedischen Ermittler unterscheiden und viele neue Stimmungen mit einbringen.

    Es ruckelt an einigen Stellen, der Erzählfluss will sich nicht so recht einstellen, immer hat man das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Dennoch ist „10 Stunden tot“ von Stefan Ahnhem voller interessanter Ideen, packenden Momenten, gelungenen Wendungen und einer gehörigen Portion Grausen, da die Taten sehr brutal verübt werden. Dass die Grenze zum guten Geschmack zwar – mal wieder – gestreift, aber nie überschritten wird, ist dem Autor ebenfalls positiv anzurechnen.   

  8. Cover des Buches Wir von der anderen Seite (ISBN: 9783550200373)
    Anika Decker

    Wir von der anderen Seite

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Rahel Wald kann sich anfangs überhaupt nicht erklären wie sie ins Krankenhaus gekommen ist und vor allem warum denn. Koma? Krankheit? Ohje, was ist denn passiert und vor allem was hat sich entwickelt in der Zeit, als sie nicht wirklich in der Welt war? Die Drehbuchautorin ist Dankbar, dass ihr Bruder, ihre Eltern und auch ihr Freund ihr helfen. Aber es ist auch bitte, denn es gibt so viele Untersuchungen, so viele Kontrollen und Wege und manchmal hat sie keine Lust mehr darauf und es gibt auch keine Antworten auf ihre Fragen. Das Essen ist nur ein Thema und dann fallen ihr wieder Sachen ein und sie beginnt ins Leben zurück zu kommen. Anika Deckers Buch ist Geschmacksache, wie immer bei Literatur. Hier aber noch viel mehr, weil Rahel eine Figur ist die polarisiert. Entweder man mag sie oder eben nicht. Ich liebe sie! Sie erzählt so nüchtern, so bissig mit solch herrlichen Metaphern, dass man trotz der Schwere des Themas immer wieder Lachen muss und manche Sätze einfach mehrfach lesen muss/will. Ich finde es großartig und eine echte Entdeckung und Danke an Sarah Connor, denn durch sie wurde ich auf diesen tollen Roman aufmerksam.      

  9. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Vincent Ruiz ist ein hartgesottener Ermittler der London Metrolpolitan Police und ist völlig neben sich, als er aus der Themse gezogen wird, mit fehlendem Ringfinger samt Ehering (dabei war er dreimal verheiratet!), mit Morphium vollgepumpt erwacht er 8 Tage später aus dem Koma im St. Mary`s Hospital in Paddington. Auf einem Boot in der Nähe hat man sein Boot und das drei anderer Personen gefunden, von ihnen fehlt jede Spur. So nach und Nch stellt sich die Erinnerung wieder ein, er weiß, daß er ein entführtes Mädchen finden wollte, die der Rest der Welt für tot hält....Der Ermittler ohne Gedächtnis ist nun nicht gerade die originellste Konstellation, die man sich für eine Thriller aussuchen kann, wenn das Ganze aber so rasant und pageturnerisch geschrieben ist und man in die erfolglose Suche nach dem Mädchen so elegant hineingezogen wird, schrammt das Buch knapp an der Höchstwertung vorbei. So macht man das, liebe Thrillerschreiber!

  10. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (122)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  11. Cover des Buches Das Gesicht meines Mörders (ISBN: 9783499272738)
    Sophie Kendrick

    Das Gesicht meines Mörders

     (105)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Was für eine unheimliche  und aufregende Geschichte: Clara erwacht aus dem Koma und weiß nicht wer sie ist, bzw. kann sich an ihr früheres Leben nicht erinnern. Ihr fehlt jegliche Erinnerung.  Der Mann, der an ihrem Krankenbett sitzt gibt sich als ihr Ehemann aus, doch sie kennt ihn nicht! Als Clara erfährt, dass sie vermutlich einen Mordanschlag überlebt hat, ist völlig überfordert und traut niemanden.

    Mit aller Macht versucht Clara hinter die wahre Geschichte ihrer  Vergangenheit  zu kommen. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich gefährlich, denn irgendjemand möchte dies auf jeden Fall verhindern…..

    Ein wirklich sehr gut geschriebener Thriller aus Sicht der Protagonistin. Der Leser erlebt alle Ängste und Sorgen und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.

    Absolut spannend ist es, da man selbst als Leser den eigentlich Täter versucht zu entlarven.

    Dazu gehört ein absolut grandioses Finale….

    Ich habe das Buch bis auf einen winzigen Teil verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.   

  12. Cover des Buches Ich versprach dir die Liebe (ISBN: 9783404169429)
    Priscille Sibley

    Ich versprach dir die Liebe

     (197)
    Aktuelle Rezension von: _Buchseele

    Klappentext: 

    Nach einem tragischen Unfall liegt Elle im Koma, ohne Hoffnung auf Heilung. Schon immer hat sie sich gegen lebensverlängernde Maßnahmen ausgesprochen. Doch dann erfährt ihr Ehemann: Seine Frau ist schwanger - und er weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen -

    Was bedeutet es, über Leben und Tod eines geliebten Menschen, der keine Stimme mehr hat, entscheiden zu müssen? Davon handelt dieser weise Roman und erzählt zugleich eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte.

    Meine Meinung:

    "Ich klammerte mich an dieses Baby als könnte es mich erlösen – anstatt andersherum." (Quelle: Ich versprach dir die Liebe)

    Lang lag dieses Buch auf meinem SuB, obwohl der Klappentext so gut und spannend klang. 

    Das Thema, welches in diesem Buch beschrieben wird, ist sehr bewegend und als Leser fiebert man je nach eigener Meinung der 'richtigen' Entscheidung entgegen. Ein Buch mit einer Thematik, welche mehr als strittig ist und bis zu letzt weiß man nicht, wie diese Geschichte enden wird. Denn ist es ok, gegen den ursprünglichen Willen einer Frau, diese weiter am Leben zu halten, weil ein Kind in ihr heranwächst? Wer hat das Recht darüber zu entscheiden? Fragen über Fragen, die dieses Buch aufwirft und in seinem Zusammenhang entscheidet.

    Leider konnte trotz dieses bewegenden Thematik die Spannung nicht immer aufrechterhalten werden. Im Mittelteil der Geschichte wurde es leider etwas zäh. 

    Fazit: 

    Ein Geschichte mit einer bewegenden Thematik, was einen nicht so recht wieder loslassen will.. 

  13. Cover des Buches Out of the Shallows - Herzsplitter (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286914)
    Samantha Young

    Out of the Shallows - Herzsplitter (Deutsche Ausgabe)

     (183)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Es ist sehr schade,

    aber der zweite Band der INTO THE DEEP Dilogie hat mir noch weniger gefallen,

    als der erste Teil.


    Nach dem Happy End im ersten Band sind Jake & Charly nicht mehr ganz so happy.

    Ihre Beziehung wird von Charlys Familie weiterhin verachtet,

    und nach einem unglücklichen Ereignis fügt sich Charlie ihrem Schicksal

    und stößt Jake von sich.

    Wie und warum genau, werden durch Rückblenden aufgearbeitet.


    Der Verlauf und die Aussage dieses zweiten Bands haben mich einfach nur wütend gemacht.

    Seine Träume aufgeben, weil anderen, hier der Familie, etwas nicht in den Kram passt?

    Wo ist die starke, ehrgeizige und felsenfest entschlossene Charly hin?


    Und auch Jake war mehr ein Nebenprotagonist statt mittendrin dabei.


    Große Gefühle? Rosarote Brille? Schmetterlinge im Bauch?

    Fehlanzeige.


    Leider fehlte der Story auch der rote Faden.

    Die erneuten Zeitsprünge, vor und zurück,

    machten die Handlung zudem sehr unübersichtlich.


    Mein Fazit:

    Nicht nur eine unnötige Fortsetzung,

    sondern leider auch eine Geschichte,

    die, meiner Meinung nach, eine falsche Botschaft vermittelt.

    Das war ein Satz mit X …


    Aus Mitleid mit den Hauptprotagonisten und wegen des angenehmen Schreibstils,

    gibt es von mir ...


    2 Sterne.

  14. Cover des Buches Ich soll nicht lügen (ISBN: 9783548289182)
    Sarah J. Naughton

    Ich soll nicht lügen

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Botte05

    Abe liegt im Koma. Seine Verlobte Jody gibt bei der Polizei zu Protokoll, dass es ein Selbstmordversuch war. Seine Schwester Mags glaubt dies hingegen nicht. 

     

    Die Anwältin Mags hat seit vielen Jahren keinen Kontakt zu ihrem Bruder Abe. Doch nun ist sie als von Abe bevollmächtigte Angehörige nach London zurückgekehrt, um seine Angelegenheiten zu regeln. Sie kann sich nicht vorstellen, dass ihr Bruder depressiv und selbstmordgefährdet gewesen sein soll. Nur sicher wissen kann sie es aufgrund der Entfremdung nicht. Somit begibt sie sich selbst auf Spurensuche, zumal sie Jody nicht glauben will. 

     

    Die Autorin hat einen soliden Psychothriller verfasst, welcher die Gegenwart sowie die Vergangenheit der Protagonisten beleuchtet. Ungereimtheiten treten zu Tage, aber auch Geheimnisse bis hin zu handfesten Lügen. Aber Mags lässt nicht locker, um sowohl für Abe, als auch für Jody die Gerechtigkeit obsiegen zu lassen und begibt sich dabei selbst in größte Gefahr.

     

    „Ich soll nicht lügen“ hat eine angenehme Spannungskurve, scheut auch vor deutlicher Sprache sowie gewisser Brutalität nicht zurück. Allerdings scheint mir diese im Kontext angemessen und dient nicht einer Effekthascherei. 

     

    Ein gutes Buch für Thrillerfans.

     

     

    Sarah J. Naughton, Ich soll nicht lügen, Psychothriller, Paperback, Ullstein Verlag, 12,99 €, 384 Seiten, Erscheinungstermin 08.09.2017

  15. Cover des Buches Zwei fürs Leben (ISBN: 9783548286723)
    Julia Hanel

    Zwei fürs Leben

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Als Anni nach einem Unfall aus dem Koma aufwacht hört sie plötzlich Bens Stimme in ihrem Kopf. Jeden Tag für ein paar Minuten. Erst hat sie überhaupt keine Lust auf diese Gespräche, dieses ungewollte Eindringen in ihre ganz privaten Gedanken. Doch mit der Zeit werden Ben und Anni Freunde, ja sogar mehr als das.
    Das Buch von Julia Hanel ist gut geschrieben und liest sich schnell durch. Zwar ist von Anfang an abzusehen, wie die Geschichte enden wird, aber das ist in Ordnung so. Man will es auch gar nicht anders haben.
    Die Mischung aus den Gedanken, die man als Leser mitliest, und der Geschichte, mal aus Annis und mal aus Bens Sicht, gefällt mir sehr gut. Durch die Ich-Schreibweise bin ich als Leser nah an den Personen dran, und auch sonst mag ich den Schreibstil und die Wortwahl, und die Charaktere sind sympathisch. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Gespräche, die die beiden führen, etwas tiefgründiger sind. Aber insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, es gibt auch ein paar lustige Stellen.
    Leider erinnert mich das Buch sehr an Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“, was mir, wenn ich es direkt vergleiche, besser gefallen hat. Und es scheint mir etwas merkwürdig, dass zumindest Ben das mit der Sprache nie aufgefallen ist, und auch sonst nie ein Hinweis kam, der die beiden hat stutzig werden lassen. Allerdings kann dadurch natürlich der Leser ein wenig rätseln, warum sich die beiden wohl nicht begegnen.
    Es ist nicht das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, aber insgesamt hat mir „Zwei fürs Leben“ gefallen und als Debütroman ist es ein guter Anfang für Julia Hanel. Ich bin gespannt, was sie in Zukunft noch so schreiben wird.

  16. Cover des Buches Colors of Life - Lavendelmond (ISBN: B00SZU0ET4)
    Mella Dumont

    Colors of Life - Lavendelmond

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Dieser Teil konnte mich gar nicht fesseln, ich hab das Buch auch nicht zu Ende gelesen sondern abgebrochen. Das mache ich sehr selten, weil ich jedem Buch eine faire Chance geben will, aber bei diesem ging leider kein Weg rein. Sehr schade.

  17. Cover des Buches Die Zitronenschwestern (ISBN: 9783328100409)
    Valentina Cebeni

    Die Zitronenschwestern

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Anfangs hat mir der Roman eigentlich ganz gut gefallen. Als sich Elettra auf Spurensuche nach ihrer Vergangenheit bzw der Lebensgeschichte ihrer im Koma liegenden Mutter begibt, ahnt man schon dass sie bald auf ein Geheimnis stoßen wird. Die Atmosphäre im Kloster auf der kleinen italienischen Insel und die geheimnisvollen jungen Frauen, die dieses bewohnen unterstützen dies noch. 

    Insgesamt hat sich ein guter Spannungsbogen ergeben. Bis zu dem Punkt an dem Elettra das Geheimnis gelüftet hat. Dann war irgendwie die Luft raus und das Buch zog sich. 

    Insgesamt ist mir der zweite Teil des Buches zu blumig und ausschweifend umschrieben. Häufig finden sich Passagen wie die folgende: 

    Der Wind hatte den süßen melancholischen Duft der Brötchen mit sich fortgetragen, der im Handumdrehen die Dorfmitte erreichte, der Kirchturm erklomm und die Glocken der Erinnerung für die vielen Seelen läutete,....

    Immer wieder werden Zutaten und Gewürzen menschliche Eigenschaften und Handlungen zu geordnet, was mich auf Dauer echt genervt hat. 

    Insgesamt ist der Roman oke, aber definitiv nichts besonderes.



  18. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1) (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)

     (1.083)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Ein toller Auftakt, die Geschichte und der Mut von Mia hat mich tief beeindruckt 

  19. Cover des Buches Hirngespenster (ISBN: 9783426515495)
    Ivonne Keller

    Hirngespenster

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Schneeflocke1

    Die ganze Rezension

    Der Roman hat mir nichts gegeben und keinerlei Gefühle oder Emotionen hinterlassen. Es war zwar spannend und konnte mich auch „fesseln“, aber das reichte mir irgendwie nicht. Ich konnte keinen der Charaktere so wirklich greifen oder Bezug zu ihm aufbauen. Das Ende war für mich ein Schlag in den Magen, es hat mir eigentlich das ganze Buch noch mehr zerstört. Das liegt aber sehr wahrscheinlich an mir und an dem Thema und nicht am Buch direkt.

  20. Cover des Buches Kreuzfahrt (ISBN: 9783036957371)
    Mireille Zindel

    Kreuzfahrt

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jan und Meret begegnen einander auf einer Terrasse eines menschenleeren Cafes in einem Urlaubsort. Sie fühlen sich sofort extrem zueinander hingezogen. Beide sind jedoch mit anderen Partnern verheiratet und haben kleine Kinder. Es stellt sich heraus, dass sie nicht voneinander weg in der Schweiz zu Hause sind. Sie bleiben in der Nähe, vertiefen ihre Bekanntschaft auch nach der Rückkehr. Es geht hier um die Beziehungen der Paare untereinander und miteinander. Wie gehen Jan und Meret mit ihren Gefühlen um. Wie geht es Dres und Romy dabei. Was macht alle vier in ihren jeweiligen Partnerschaften so unglücklich?

    Es ist die Geschichte von Leuten, die keine materiellen Sorgen haben, die nicht zusammenhalten müssen, die irgendwie nicht erwachsen geworden sind. Sie haben alles, können aber nicht wirklich etwas damit anfangen.

    Beide Paare leben zwar in jeweils derselben Wohnung, teilen aber nicht besonders viel miteinander. Sie haben keine Nähe zueinander, haben auch getrennte Schlafzimmer. Es sind einsame Inseln. Meret möchte eine Affäre mit Jan und nähert sich ihm an. Er lässt sich schließlich darauf ein. Aber es kommt auch zwischen den beiden nicht wirklich zu Vertrautheit. Meret beschäftigt sich sehr mit Jan und dessen Frau Romy, die sich ständig in eine esoterische Phantasiewelt flüchtet. Romy und Jan sind schwedischer Herkunft. Sie haben schon an sehr verschiedenen Orten auf der Welt gewohnt, nie jedoch länger. Australien, Indien, Schweiz sind die Stationen. Jetzt zieht es Romy nach den USA. Bloß keine Wurzeln schlagen, bloß keinen Kontakt zum wirklichen Leben.

    Im Grunde ist Jan für Meret auch nur eine Projektionsfläche für ihre Sehnsucht nach Liebe und Nähe. Jan ist und bleibt ein Fremder. Auch er ist im Grunde immer auf dem Weg. Oder auf der Flucht? Er ist Marathonläufer und somit ständig mit Trainingskilometern beschäftigt.

    Man möchte rufen, Mensch Meret, du HAST doch einen guten Mann. Dres ist ein treusorgender Familienvater, der zuverlässig ist und Geborgenheit und Berechenbarkeit für die Kinder bietet. Nimm IHN in den Arm, lebe die Leidenschaft mit IHM, verwirkliche deine Träume mit Dres! Stattdessen leben sie nebeneinander her. Sie wissen nicht, was zu tun ist, um die nächste Etappe in der Beziehung zu erreichen. Es schließt sich wohl irgendwie für sie aus, Eltern UND Liebespaar zu sein.

    Als Jan einen Unfall hat und mehrere Wochen im Koma liegt, zerplatzt die Liebesphantasie. Nichts bleibt mehr übrig davon. Meret und Dres machen weiter wie vorher, sind nicht in der Lage, miteinander zu reden, sich ihre Träume gegenseitig mitzuteilen und vielleicht auch zu leben. Romy und später auch Jan (nach seiner Genesung) ziehen fort zurück nach Schweden.

    Ein Buch, das mir einen pelzigen Geschmack im Hals gemacht hat

  21. Cover des Buches Ich träumte von deiner Liebe (ISBN: 9783960871408)
    Bettina Kiraly

    Ich träumte von deiner Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Rebecca ist Immobilienmaklerin und lernt dadurch Daniel Forst kennen. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen während des anschließenden gemeinsamen Essens. Auf der Autofahrt danach gibt es einen Unfall bei dem nur Rebecca überlebt. Nach 4 Jahren erwacht sie aus dem Koma und ist der Meinung, sie hat 4 wunderbare Jahre mit Daniel verbracht als ihren Ehemann. Doch wie kann das sein? Ihr einziger Vertrauter in dieser schweren Zeit ist Daniels Freund Valentin.
    Eine gute Idee für eine emotionale Geschichte. Rebeccas Gefühle befinden sich in einem Strudel, den man gut verstehen kann. Sie wacht aus dem Koma auf und ihre Träume von Daniel waren so echt und schön. Plötzlich ist alles vorbei und weit weg, und sie kommt mit der Realität nur schwer zurecht. Sie weiß teils gar nicht mehr, was Realität und Traum ist, und so geht es auch uns trotz unterschiedlicher Schriftarten, denn die Perspektiven wechseln ständig. Dabei sind die Figuren wieder sehr authentisch, und Rebecca steht auch ansonsten mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist eine nette Person. Der Schreibstil liest sich angenehm, und das Ende ist absolut rund.
  22. Cover des Buches Was geschah mit Mara Dyer? (ISBN: 9783423715362)
    Michelle Hodkin

    Was geschah mit Mara Dyer?

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Letizia

    Als Mara Dyer aus dem Koma erwacht, kann sie sich nicht mehr an den Unfall erinnern. Oder wie ihre Freunde dabei gestorben sind. Aber sie muss sich daran erinnern, nur sie weiß, was geschehen ist. Auch nach dem Umzug wird Mara von Albträumen und Halluzinationen geplagt und kommt der unglaublichen Wahrheit immer näher. 

    Es ist recht schwierig das Buch zu bewerten. Anfangs dachte ich, es handelt sich um einen normalen Jugendthriller. So fing die Geschichte auch an. Verwirrt erwacht Mara im Krankenhaus und erfährt, dass ihre Freunde bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Nur sie hat überlebt. 

    Es beginnt also sehr spannend, da man natürlich wissen möchte, was geschehen ist und wie Mara überlebt hat. Genauso weiß man, dass mehr hinter der ganzen Sache stecken muss. Leider nimmt die Spannung nach dem Umzug dann rapide ab. Größtenteils geht es um Maras Alltag und wie sie Noah hinterher schmachtet. Es weitet sich daher eher zu einer Jugendliebesgeschichte aus und wird nur ab und zu durch kurze Szenen von Maras Albträumen und ihren Halluzinationen unterbrochen, um noch irgendwie beim Thema zu bleiben.

    Um so mehr man sich dem Ende nähert, fragt man sich schon, was für eine Auflösung kommen mag, da man bis jetzt keine wirklichen Anhaltspunkte erhalten hat. Das Genre der Geschichte ändert sich dann nochmal und geht ins Übernatürliche, etwas Fantasymäßige über. Das kommt dann schon überraschend, da es nirgendwo Anzeichen dafür gab. Gleichermaßen ist es aber auch enttäuschend, denn für die Aufklärung der Vorkommnisse muss sich die Autorin keine logischen Zusammenhänge überlegen, sondern kann alles mit dem Übernatürlichen erklären. Am Ende wirkt das Ganze dann auch sehr konstruiert. 

    Mara konnte ich stellenweise auch nicht verstehen. Sie hinterfragt Sachen kaum oder lässt schnell locker. Sie erfährt, dass Noah sie schon vor ihrem Umzug kannte, aber sie spricht ihn kein einziges Mal darauf an. Später wird auch klar warum. Es hätte sonst zu einer zu frühen Aufklärung geführt. 

    Das Buch ist ein komischer Misch aus Genres und es kommt das Gefühl auf, dass sich die Autorin nicht festlegen wollte. Es hätte mir deutlich besser gefallen, wenn es ein normaler Jugendthriller gewesen wäre oder man hätte den übernatürlichen Anteil von vornherein mit einbezogen und die Geschichte anders aufgebaut. 

  23. Cover des Buches Das Fremde Meer (ISBN: 9783833309908)
    Katharina Hartwell

    Das Fremde Meer

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Tiniwiniii

    “Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt so viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. […] Und es ist eine Kunst, eine Herausforderung, eine unbedingte Notwendigkeit, jeden Tag und immer wieder aufs Neue nicht unterzugehen,“ (S. 556, Katharina Hartwell – Das fremde Meer).

    In ihrem Roman ‘Das fremde Meer’ erzählt Katharina Hartwell die Geschichte zweier Menschen, die das Leben zusammengeführt hat. Zehn Kapitel, eine Liebe.

    Jan stolpert regelrecht in Maries Leben. Bevor Marie Jan kennen lernt, glaubt sie, dass sie niemand retten kann. Die Außenseiterin, eher ruhig und zurückhaltend, ängstlich und verzweifelt, wer sollte sie schon retten wollen? Sie glaubt, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten. Jan scheint so völlig anders zu sein als sie. Von ihm fühlt sie sich gefunden, mit ihm teilt sie Geheimnisse, stille Stunden und wache Nächte. Natürlich vertraut sie nicht darauf, dass alles bleibt wie es ist, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«.

    Kein Buch, was ich bisher gelesen habe, war so facettenreich und magisch erzählt, wie dieses. Eine Geschichte in zehn unterschiedlichen Stilen und Genren geschrieben, vom Märchen, über einen historischen Roman bis hin zu einer Fantasy Reise. Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken. Anfangs begreift man überhaupt nicht, wie die zehn Geschichten miteinander verbunden sind, doch am Ende fügt sich alles.

    Ich kann Marie verstehen. Wie oft ging es mir selbst schon so, dass ich einen Glückszustand oder Momente, in denen alles in Ordnung ist, nicht genießen konnte. Irgendwo hat sich doch mit Sicherheit ein Haken versteckt, ich muss etwas übersehen haben, warum sollte ausgerechnet ich so viel Glück haben? Ständig alles in Frage zu stellen ist nahezu wie ein Zwang, um sich selbst zu schützen. Doch geht das überhaupt? Glücklich und zufrieden wird man so eher nicht. In Jan findet Marie einen Menschen, der sie mit anderen Augen sieht. Der ihre Ängste begreift und ihr Halt gibt, den ihr Elternhaus ihr nicht vermittelt hat und der ihr in ihrem Leben fehlt. Doch selbst vor dem Moment in dem sie ihn kennenlernt, als er aus dem Paternoster auf sie fällt, weil sie ihn gerettet hat, hat sie Angst. Und dabei bemerkt sie erst gar nicht, dass auch er sie gerettet hat.

    Den ganzen Roman hindurch, ist in jeder einzelnen Geschichte das Mädchen die Heldin, die Retterin und nicht die zu Rettende. Mir gefällt das Spiel der unterschiedlichen Genre sehr gut. Dadurch kommen nicht zuletzt die Charakterzüge der Hauptfiguren sehr deutlich ans Licht. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich ganz auf den Roman einzulassen und zwischendurch musste ich das Buch für einige Wochen beiseitelegen. Nachdem ich nun die letzten Seiten gelesen habe, kann ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Ende ist so überraschend traurig und schön zugleich und es fügt sich alles, was vorher Rätsel aufgeworfen hat. Der Roman verdeutlicht, was Worte zu bewegen vermögen. Und wie viel Gewicht ein Wort oder ein Satz haben, uns gleichzeitig aber auch etwas Leichtes geben kann. Das Ende ist vollkommen offen, denn vielleicht ist es nicht das Ende. Und vielleicht kann man doch nicht alles trennen, teilen und spalten wie ein Atom. Immerhin gibt es auch noch so etwas wie die Atombindung. Eine Bindung, die alles fest zusammen hält und sich wie ein rotes Band durch unser Leben zieht.

  24. Cover des Buches Ein MORDs-Team - In den Trümmern (ISBN: 9783958340947)
    Andreas Suchanek

    Ein MORDs-Team - In den Trümmern

     (63)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Mason, Randy, Danielle und Vince sind in den Trümmern der Schule - ebenso wie Jamie, der Bürgermeister und dessen Tochter Alice - gefangen. Olivia ist bei Chris im Krankenhaus, der um sein Leben kämpft. Können alle Protagonisten gerettet werden?

    Das Cover passt wieder hervorragend zum Buch und zur bisherigen Reihe und ist wieder grandios gelungen.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; die Charakter sind gut dargestellt und entwickeln sich stetig weiter.

    Einiges wird aufgelöst, viele Fragen bleiben (noch). Der ganze Fall wird immer komplexer, obwohl man auch schon dem großen Ganzen näher kommt. 

    Der Plot ist wieder gut gewählt.

    Die Spannung ist das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau und kann so sicher nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere Semester in den Bann ziehen. Zu Beginn ist man wirklich in den Trümmern und es dauert etwas, bis neue Enthüllungen kommen. Ab der Mitte des Teiles kommen dann aber neue Indizien über den Mord an Marietta King.

    Fazit: Spannende Weiterführung der Jugend-Krimi-Reihe. 5 von 5 Sterne

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