Bücher mit dem Tag "kolumbien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolumbien" gekennzeichnet haben.

152 Bücher

  1. Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)
    Tami Fischer

    Sinking Ships

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Endlesspages_

    Noch nie zuvor hatte ich ein New Adult Buch gelesen. Und an sich hatte ich das überhaupt nicht mehr vor, ABER der Klappentext von "Sinking Ships" hat es geschafft meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und tadaaaa.

    Der Roman lässt sich sehr angenehm lesen. In diesem Punkt kann sich die Autorin definitiv auf die Schulter klopfen. Ihr Schreibstil ist flüssig und man kann sich mühelos in das Geschehen und die Charaktere hineinversetzen.

    Aus zwei Sichtweisen wird diese Geschichte erzählt. Carla und Mitchell, die aus zwei komplett verschiedenen Welten stammen. Er, der beliebte, starke und mitfühlende Kapitän des Schwimmteams. Sie, die hartarbeitende, verschwiegene und feurige Latina.

    Der Leser wird langsam durch das Buch getragen, an manchen Stellen vielleicht sogar zu langsam. Jedoch ist das keine negative Kritik, immerhin verläuft im wahren Leben auch alles nach seinem eigenen Rhythmus und Bücher, die diese Realität wiederspiegeln, verdienen jeden Respekt.

    Im Laufe des Romans lernt Carla, dass sie alleine nicht das gesamte Gewicht der Welt auf ihren Schultern zu tragen hat. Es ist okay Hilfe anzunehmen und Gefühle zuzulassen. Vor allem begreift Carla, dass sie sich von ihren Ängsten nicht unterkriegen lassen darf, denn das Leben bietet einem so viel mehr...

    Eine dramatische Vergangenheit, Freundschaft, Ängste, eine Prise Humor, Leidenschaft, Familie... all das erwartet uns in "Sinking Ships", was ich nur weiterempfehlen kann.

  2. Cover des Buches Tage der Toten (ISBN: 9783518463406)
    Don Winslow

    Tage der Toten

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Die Romane von Don Winslow sind knallhart und unfassbar brutal. So sind auch die Untaten der mexikanischen Drogenkartelle, insofern passt das sehr gut. Trotzdem ist die Handlung an einigen Stellen schwer erträglich, das sollte man wissen, bevor man sich diesem Thriller widmet. Tage der Toten stellt eine Abrechung mit dem Krieg gegen die Drogen dar, der unendlich viele Ressourcen kostet, ohne dem Problem jemals an die Wurzel zu gehen. Stattdessen verwandelt der sinnlose und erfolglose Krieg Mexiko in ein Schlachtfeld, auf dem zehntausende von Zivilisten bereits gestorben sind. Ich finde das Buch absolut lesenswert, allerdings ist es hier und da etwas langatmig.

  3. Cover des Buches Das Gift der Wahrheit (ISBN: 9783453359772)
    Julia Corbin

    Das Gift der Wahrheit

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Das Gift der Wahrheit" ist der 2. Fall für die Kriminalbeamtin Alexis Hall und die Biologin Karen Hallstern aus der Feder von Julia Corbin. Eines vorweg, den ersten Teil dieser Reihe hatte ich nicht gelesen, schaden dürfte das aber nicht, denn im 2. Teil wird man in eine Reihe von Beziehungsgeflechten geworfen... Man steigt da auch zu großen Teilen ohne Vorkenntnisse durch, aber einfacher dürfte es sein, wenn man den ersten Teil vorher kennt, denke ich mal....

    Also, worum geht es? Als eine Frau ermordet im Bereich einer Kläranklage aufgefunden wird und ein Spinennmedaillon um den Hals trägt, wird Alexis Hall und Karen Hallstern schnell klar, dass sie es hier mit einem ungewohnten Verbrechen zu tun haben.... Sie ermitteln, dass die Tote ein auch eher unkonventionelles Leben geführt hat und grausam durch Spinnenbisse zu Tode kam.... Schnell findet sich im privaten Umfeld der Toten ein Verdächtiger, doch sind die beiden damit auch wirklich auf der richtigen Spur? Nach und nach tuen sich mehrere Spuren auf und jede wird akribisch verfolgt.....

    Unterstützung bekommen die beiden dabei von verschiedenen Seiten, wie Europol, der Staatsanwaltschaft, den Kollegen, oder auch Alexis direkter Vorgesetzter.... Insgesamt haben mir in diesem Buch beinahe alle Charaktere gut gefallen!

    Neben dem Fall dreht sich auch sehr viel um die persönlichen Beziehungen untereinander.... Sowohl Alexis, wie auch Karen haben dabei schwer zu tragen, was die Vergangenheit betrifft.. Dies führt auch zu regelmäßigen Konflikten.....

    Die Story an sich ist sehr spannend, letztendlich wird ein Handlungsstrang, der in Kolumbien beginnt auch mit der Handlung verwoben, was gut gemacht ist! Die Auflösung an sich fand ich dann aber doch etwas zu arg konstruiert bzw. etwas drüber... Dennoch sorgt ein spannender Showdown für einen guten Schlussakt! 

    Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen für "Das Gift der Wahrheit". Ein bisschen weniger Seitenumfang und eine etwas "normalere" Auflösung hätten dem Buch vielleicht ganz gut getan! Insgesamt aber absolut lesenswert und sicher mal einen Blick wer! Ich würde mich über neue Stories für Hall und Hallstern freuen! 

  4. Cover des Buches GRIMM - Suicide Love (Band 1) (ISBN: 9783947738465)
    Mika D. Mon

    GRIMM - Suicide Love (Band 1)

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Nalupaxxx

     • Cover: 

    Das Cover ist einfach der Hammer. Es ist dunkel und düster. Der Totenkopf passt perfekt zu dem Buch. Ohne den Klappentext überhaupt gelesen zu haben, ist es in meinen Einkaufswagen gelandet! Im Buch selber wird deutlich wieso dieses Cover gewählt wurde. 100 Prozent passend.  

     • Story & Charaktere 

    Die Geschichte ist spannend und düster. Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte verraten. Nur so viel : Die Charaktere entwickeln sich in der Geschichte und man lernt jeden einzelnen sowie deren Hintergründe kennen. Ich habe die Reihen davor nicht gelesen und direkt mit Grimm gestartet. Ein bisschen Romantik ist vorhanden. Nicht diese typische Klischeeromantik, sondern eher verquert, aber passend zu diesem Paar. Grimm gehört definitiv zu meinen Lieblingscharakteren. Ich warne vor: Suchtgefahr! Kauft unbedingt Band 2 und 3 dazu, ansonsten werdet ihr gequält. Auf euch wartet ein gemeiner Cliffhanger.   Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der nicht diese typische Mafiaboss trifft auf schüchternes Mädchen Gehabe wünscht. Hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Protagonistin ist dunkel und sinnt nach Rache. Der Protagonist tot, düster und gefühlskalt. Wie das zusammen passt? - Findet es heraus!
     

    Dario ist ein gut gewählter Bösewicht. Anfangs wird man richtig um die Nase geführt. Ich habe sogar Sympathie für ihn entwickelt. Böser Fehler von meiner Seite, aber als Bösewicht in dem Buch perfekt gewählt.
      

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ für Band eins!

  5. Cover des Buches Die schwarze Orchidee (ISBN: 9781503935730)
    Annis Bell

    Die schwarze Orchidee

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Greyswan

    In diesem Fall wird Jane zu ihrer besten Freundin nach Nordengland gerufen, weil diese im Haus ihrer Cousine ein komisches Gefühl hat und ehe es sich Jane versieht, steckt sie in einem Kriminalfall um Mord und wertvolle Orchideen fest.

    Dieser Teil hat neben der interessanten Geschichte rund um die Orchideenzüchter und -jäger, was ich als geradezu bereichernden Rahmen der Geschichte empfand, eine deutliche Besserung zum ersten Band. Im ersten Band empfand ich Jane als extrem pubertär und unreif, was hier nur zu Beginn vorkam. Im Verlauf der Geschichte wirkt Jane reifer und vernünftiger. Die Beziehung zu David vertieft sich und sie wachsen langsam zu einem Team zusammen.

    Die Briefe aus Übersee boten einen Einblick in eine ganze eigene Welt und waren eine angenehme Auflockerung.

    Ein besonderes Schmankerl stellt der Plot-Twist zu Ende hin dar und rundet die Geschichte ab.

    Ab hier bin ich offiziell Fan der Reihe :-)

  6. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  7. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

     (544)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Hundert Jahre Einsamkeit" ist die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang einer kolumbianischen Familie und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, eine Familiensaga über sieben Generationen. Die Bewohner von Macondo, die anfangs durch den Regenwald von der Umwelt isoliert sind, nur durch vagabundierende Zigeuner von technischen Errungenschaften erfahren und ohne Kirche, staatliche Verwaltung und Wirtschaftsbeziehungen auskommen, erleben schließlich, wie ihr Dorf durch eine Bahnlinie erschlossen wird. Amerikaner legen eine Bananenplantage an, und ein Europäer träumt von einem Flugplatz in Macondo. Auch von den Bürgerkriegen zwischen den Liberalen und den zentralistischen Konservativen wird das Dorf heimgesucht.

    Realistisches verschmilzt in diesem Roman mit Volksgeschichten, Mythen und grotesken Fantasievorstellungen. 

    Gabriel García Márquez verzichtet in "Hundert Jahre Einsamkeit" auf eine durchgängige Handlung und reiht stattdessen aktionsbetonte Episoden aneinander, die er ausgesprochen bildhaft schildert und ausschmückt. Neugierde wird dadurch kaum geweckt und Spannung entsteht auf diese Weise auch nicht. Spätestens nach der Hälfte der knapp 500 Seiten hat man den Überblick verloren, zumal die meisten Nachfahren des Stammvaters der Familie Buendía José Arcadio oder Aureliano heißen. Allein während des Bürgerkriegs zeugt Oberst Aureliano Buendías 17 gleichnamige Söhne, und die Zwillinge Aureliano und Juan Arcadio sind vielleicht miteinander vertauscht worden.

  8. Cover des Buches DIE WAHRHEIT (ISBN: 9783442716906)
    Melanie Raabe

    DIE WAHRHEIT

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Nachdem ich bereits im letzten Jahr sehr begeistert von „Die Falle“ von Melanie Raabe war, habe ich mich sehr auf ihren neuesten Thriller „Die Wahrheit“ gefreut. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mir einige spannende und ereignisreiche Lesestunden erhofft. Zum Glück wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht, denn „Die Wahrheit“ hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist wieder einmal hervorragend. Die Geschichte liest sich durchweg spannend, besitzt keine unnötigen Längen und auch die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Dazu wird die Geschichte auch noch aus zwei Perspektiven erzählt, was mir immer besonders gut gefällt, denn so lernt man nicht nur Sarah sehr gut kennen, sondern auch den sogenannten Fremden.

    Hier geht es hauptsächlich um Sarah und ihren kleinen Sohn, die bereits einiges durchmachen mussten, denn vor sieben Jahren ist Sarahs Ehemann Philipp während einer Geschäftsreise spurlos verschwunden, sodass Sarah seitdem vergebens auf ein Lebenszeichen gehofftt hat und ihr Leben für sich und ihren Sohn neu aufbauen musste.

    Plötzlich erfährt sie jedoch, dass ihr Mann angeblich noch am Leben sei, doch der zurückgekehrte Philipp ist ganz anders als der Mann, mit dem sie zuvor noch verheiratet war, denn er ist ihr vollkommen fremd, was im Laufe der Geschichte den ein oder anderen spannenden Moment mit sich bringt.

    Interessant ist hierbei nicht nur die Thematik und der Aufbau der Geschichte, sondern auch die Tatsache, dass die Geschichte durchgehend authentisch wirkt und man den Eindruck erhält, dass dies jedem Menschen passieren könnte. Dadurch konnte ich mich sehr gut in Sarah hineinversetzen, aber auch den Gefühlen und Gedanken des sogenannten Fremden gut folgen, sodass die Geschichte letztendlich mitsamt seiner Auflösung recht rund wirkt.

    Das Cover ist schlicht, aber durchaus passend und somit auch ein kleiner Hingucker. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt in den Bann gezogen, sodass ich unbedingt erfahren wollte, was es mit der Geschichte auf sich hat.

    Kurz gesagt: Melanie Raabe hat es wieder einmal geschafft, mich mit einer spannenden Geschichte, vielseitigen Figuren und einem großartigen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Wer bereits ihr erstes Werk „Die Falle“ mochte, sollte auch dieses Werk unbedingt lesen.

  9. Cover des Buches Lena Halberg - Paris '97 (ISBN: 9783868411256)
    Ernest Nyborg

    Lena Halberg - Paris '97

     (28)
    Aktuelle Rezension von: AngelaK

    Begonnen hatte ich den Lebensweg von Lena Halberg mit dem nachfolgenden „Der Cellist“ zur Triologie. Darin hatte mir Lena sehr gut gefallen: eine gut vernetzte Journalistin, die sich an Geschichten so richtig festbeißen kann. Bei ihren waghalsigen Motorradfahrten habe ich zwischenzeitlich auch mal um ihr Leben gefürchtet. Durch die sehr gute Geschichte und einige Andeutungen auf vorherige Begebenheiten wurde ich neugierig auf die Triologie. 

    In dem Buch „Paris '97“ verarbeitet der Autor wieder wahre Begebenheiten in den Geschehnissen, hier der Tod von Lady Di in Paris 1997. Der damalige Lebensgefährte von Lena kommt bei einem Unfall ums Leben. Viele Jahre später kommt Lena per Zufall drauf, daß es dabei Ungereimtheiten gibt. Sie meint, den Schlüssel dafür in der Hand zu haben, daß Francos Unfalltod in einem Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen von Lady Di steht. Ihr wurde seinerzeit mitgeteilt, daß Franco an einem anderen Ort verunglückt ist. Wie es Ihre Art ist, will sie dies klären und kommt einer ungeheuerlichen Geschichte auf die Spur. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch mal aus der Hand zu legen.

    Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten ebenfalls, allen voran Lena. Den zweiten und dritten Band der Triologie habe ich bereits hier liegen und freue mich nun auf die weiteren Geschehnisse.



  10. Cover des Buches Falsch (ISBN: 9783455403855)
    Gerd Schilddorfer

    Falsch

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Falsch" ist der erste Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Ein alter Mann wird im kolumbianischen Dschungel in seiner Hütte überfallen. In letzter Minute schickt er drei Brieftauben in den Himmel und richtet sich selbst bevor er ein Geheimnis ausplaudern kann. Die Tauben erreichen mit ihren drei Hinweisen Bogota, Medellin und Sao Gabriel, wo drei Freunde aus alter Zeit ihre Heimat fanden. Zur gleichen Zeit am Münchner Flughafen als eine Diamantenraub gerade noch vereitelt wird. Warum interessieren sich die Yakuza, MI5 und weitere dubiose Personen für all dies? Es scheint, dass der Ursprung des Geheimnis weit in der Vergangenheit liegt. Der alternde Pilot und Abenteurer John Finch wird in Südamerika von einem der Freunde für eine horrende Summe engagiert, um die beiden anderen Hinweisträger zu ihm zu bringen. Denn nur gemeinsam können sie das Geheimnis lüften. Und alle sind verbunden durch ein gemeinsames Kriegsschicksal. Doch bevor Finch's Auftrag erfüllt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Es beginnt ein Wettlauf rund um den Globus. Gerd Schilddorfer erzählt diese Story über drei verschiedene Zeitebenen und Orten total verstreut über die Welt. Was anfangs noch ein großes Fragezeichen für den Leser ist, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenführen könnten, wird im Laufe der Geschichte immer klarer. Dabei verwebt er reale historische Ereignisse wie das Ende des Zarenreichs, die Geldfälschaktion "Operation Bernhard" der Nazis oder das Flugzeugunglück in Mir 2009 mit der fiktiven Story rund um das Geheimnis der vier Auswanderer in Südamerika. John Finch ist dabei Pilot eines Wasserflugzeugs, der viele Jahre schon in Nordafrika und anderswo in diversen gefährlichen Missionen unterwegs war. Derzeit hat ihn das Schicksal nach Südamerika verschlagen. Für mich hat er ein wenig etwas von Indiana Jones. Deswegen ist dieses Buch auch nicht nur ein Thriller für mich, sondern hat auch einen Touch von Abenteuerroman. Aber diese Mischung gefällt mir extrem gut. Von Anfang bis Ende empfand ich es sehr spannend, flüssig zu lesen und als rasanten Pageturner. Mir hat es sehr gut gefallen und definitiv werde ich die Folgebände des Whisky trinkenden Abenteurer und Piloten John Finch lesen.

  11. Cover des Buches GRIMM - Sweet Revenge (Band 2) (ISBN: 9783947738472)
    Mika D. Mon

    GRIMM - Sweet Revenge (Band 2)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nalupaxxx

    ‼️Achtung enthält Spoiler zu Band 1‼️


    Cover:

    Schon wie beim ersten Buch spricht das Cover für sich. Der Totenkopf steht für Grimm das Rissener für Lucia. Dieses dunkle ist ist fesselnd und gleichzeitig richtig schön. Ich liebe das Cover.


    Klappentext:

    Mein Name ist Lucia.

    Und mein Leben ist die Rache. Meine Liebe ist der Tod. Ich wünschte, wir wären zusammen die Klippen hinabgesprungen, als wir die Chance dazu hatten. Dann wäre ich nun bei dir. Aber ich lebe und bin eingesperrt wie ein Tier. Ich werde meinen Peiniger töten. Und wenn es das Letzte ist, was ich tue.


    Mein Name ist Grimm.

    Und mein Leben ist der Tod. Innerlich bin ich leer und kalt. Nur in ihrer Nähe empfinde ich plötzlich etwas, das ich nicht kenne, nicht verstehe. Was ist dieses warme Gefühl in meiner Brust? Ich verzehre mich nach ihr, nach ihren Tränen, nach ihrem Leben.

    Ich komme dich holen, mein Racheengel.


    Meine Meinung: 

    Nach diesem bösen Cliffhänger in Band 1 setzt es genau bei Lucia und ihre Gefühlswelt an. Es wird schnell die Frage geklärt: Ist Grimm tot?! - Definitiv nicht. Grimm ist ein Kämpfer. 

    Ich muss gestehen, dass mich zu Beginn die Kapitel von Grimm (findet es selbst heraus) nicht so gepackt haben. Es war mir etwas zu lang an dieser Stelle. Nachdem man dann mehr bei Lucia wieder ist, passiert auch viel bei Grimm. Endlich!!! Und spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte ich nicht loslassen. Das Buch und die Geschichte von Lucia und Noah aka Grimm fesselt mich immer noch. Ich habe das Buch heute beendet und werde mich anschließend an das letzte Band begeben. Alles hat leider ein Ende. So auch diese Reihe. 

    Die Sexszenen sind wie immer sehr heiß, leidenschaftlich und einnehmend. Definitiv bleibt mir eine von vielen im Gedächtnis. Verstörend, krank und dennoch irgendwie einnehmend. 

    Hier kann man wirklich von Dark Romance reden. Es kribbelt, es ist spannend, es ist fesselnd und selbst nachdem man es beendet hat, will man mehr.

    Man lernt vieles und entdeckt auch neues. Eines davon habe ich mir bereits gedacht, aber pscht…das verrate ich nicht. ;) Dario und ich werden weiterhin keine Freunde mehr. Spätestens bei seinem Traum hat er mich dazu bekommen ihn noch mehr zu hassen und zu bemitleiden. Schließlich will der Kerl nur Lucia und ihre Liebe (sieht man von der Macht ab). 

    Ace und Gabriel gehören mit zu meinen Lieblingsnebencharakteren. Ich liebe das Kapitel von Ace und die Dominanz von Gabriel. Dieser Mann ist furcht einflößend und herzlich zugleich.  


    Ich kann immer nur wieder betonen. Ihr müsst diese Reihe lesen. Klare Kaufempfehlung und dafür gibt es von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 


  12. Cover des Buches Und morgen die Welt (ISBN: 9783959102087)
    Samira Mousa

    Und morgen die Welt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Und morgen die Welt" ist die Geschichte von Samira Mousa, die junge Frau, die an Multipler Sklerose erkrankt ist, sich davon aber nicht einschüchtern lässt. Nach ihrer Diagnose muss sie erst mal lernen, besser auf ihren Körper zu achten, sich nicht dauernd zu stressen und sich zu viel vorzunehmen. Alles Dinge, die bei dieser Krankheit weitere Symptome hervorrufen können. Kurzerhand kündigt sie ihren sicheren Job, macht sich selbstständig, indem sie Schreibaufträge annimmt und reist. Ihren Laptop hat sie immer dabei, da sie von überall schreiben kann. Der Leser wird mit auf ihre Reise genommen und Samira Mousa erzählt neben den Orten, die sie bereist, auch von ihrem Leben und ihrer Krankheit. Und vor allem auch davon, was sie aus ihr macht und wie sie mit ihr umgeht. Samira ist eine sehr mutige und starke Frau. Sie ist hilfsbereit und offen für andere Menschen. Das, verbunden mit ihrer Art zu schreiben, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gern gelesen und habe auch fest vor das andere bereits von ihr erschienene Buch zu lesen. An manchen Stellen fand ich es ein wenig zu viel "Selbstmitleid" und "Gejammer", das ist aber denke ich voll im Rahmen, da es ja um eine Frau geht, die eine chronische Krankheit hat. Und da darf auch mal gejammert werden, wenn es einem schlechter geht. Es sollte schließlich nicht NUR ein Reisebericht werden. Sondern ein Reisebericht, der TROTZ chronischer Krankheit zustande kam. Ich für meinen Teil möchte mir ein Beispiel an Samira Mousa nehmen. Meinen Job werde ich vermutlich nicht kündigen, da ich kein Mensch bin, der für Risikos gemacht ist. Aber auch ich muss auch erst lernen nach meiner Diagnose auf meinen Körper zu hören, mir weniger Stress zu machen, das Leben JETZT zu genießen und einfach ich selbst zu sein. Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn man diese Art zu leben von manchen Personen vorgeworfen bekommt. Veränderung ist nicht immer schlecht. Veränderung kann auch etwas Gutes bedeuten. Samira Mousa hat das mit diesem Buch bewiesen. Ohne die Multiple Sklerose hätte sie diese Reise SO nie angetreten. Lest dieses Buch!

  13. Cover des Buches KGI - Dunkle Stunde (ISBN: 9783802586743)
    Maya Banks

    KGI - Dunkle Stunde

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Nein ! Nein ! Um Himmels willen ! Aber ich mache mir Sorgen, was passiert, wenn ihr wieder einfällt, dass ich mich wie ein Schwein benommen habe. Ich...ich liebe sie."
    "Hast du schon jemand anderem davon erzählt ?"
    Ethan schüttelte den Kopf. "Dafür schäme ich mich viel zu sehr. Ich habe Scheiße gebaut. Ich habe richtig Scheiße gebaut."
    //S.279//


    Meine Meinung:

    Maya Banks ist mittlerweile eine Autorin, die ich richtig gerne lese. Sie schreibt überwiegend sehr emotional fesselnd, ihre Charaktere finde ich null klischeehaft und ihr Schreibstil ist einfach nur toll.

    Deswegen habe ich in meiner Stadtbücherei sofort nach dem 1. Band der "KGI" Reihe gegriffen.
    Bei Crimeromance oder Thrillromance ist das so eine Sache...entweder es gefällt dir oder nicht. Ab und zu habe ich mal wirklich ein gutes Buch aus dem Bereich oder eines, wo ich nur die Augen verdrehen kann und k***en möchte...

    "Dunkle Stunde" gehört zu der Kategorie "Mag ich".
    Es  hat mir wirklich gut gefallen. Der Anfang ist wirklich sehr mysteriös und spannend geschrieben worden. Ist das wirklich seine Frau, was soll er tun ?
    Glaubwürdig und vor allem eben spannend...
    Nach ihrer Rettungsaktion verlor sich diese Grundspannung leider und auch wenn es interessant war, wie sie versuchte, sich wieder in ihr altes Leben reinzufinden, so lag die Spannung eigentlich nur brach und es wirkte auch mich eher wie ein Melodrama....
    Erst im letzten Viertel passierte endlich das, was mir im Klappentext versprochen wurde und Action sowie Spannung erschienen auf der Bildfläche !!
    Nich falsch verstehen, es hat mir von Anfang an gefallen, aber ich finde, dass Banks ihren Mix aus Crime & Drama & Liebe nicht so ganz perfekt hinbekommen hat...manchmal war er mir einfach zu unausgeglichen....
    Mir hätte es besser gefallen, wenn diese Attentate vielleicht etwas früher oder zumnidestens offensichtlicher verübt worden wären...
    Oder sie das Gefühl bekommen hätte, verfolgt zu werden...usw...ist nur mein Gedankengang.

    Das einzigste, was mich wirklich permanent nervte waren diese ständigen Kraftausdrücke...ich bin nicht prüde oder so...aber ich muss ich nicht ständig lesen, wie er jemanden die Eier oder sonstwas abreißen will usw.
    Sowas gefällt mir nicht so wirklich...

    Die Charaktere haben mir durchweg super gefallen. Okay..Rachel konnte ich manchmal nicht so ganz verstehen, aber ich fand, dass sie sehr mutig war.
    Ethans Eifersucht und seine Selbstorwürfe fand ich galubwürdig und auch echt mitreißend...der Mann tat mit des öfteren einfach nur Leid!
    Seine Bruder und generell seine Familie sind Menschen, die füreinander da sind und sich beschützen.
    Rusty kann ich noch nicht so wirklich einschätzen...mal sehen, ob sie in den nächsten Bänden auch mit vorkommt.

    Der Schreibstil...ich mag ihren Schreibstil so sehr !! Der ist einfach nur toll & super zu lesen ♥

    Auf jeden Fall leihe ich mir heute nich die Fortsetzung aus...danach muss ich kaufen...falls mir auch diese gefällt ;)

    Bewertung:

    Ein super Reihenauftakt, der genügend Crime & Liebe beinhaltet...super spannend und ich liebe ihren Schreibstil einfach...
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

  14. Cover des Buches Der Fluss ist eine Wunde voller Fische (ISBN: 9783351051044)
    Lorena Salazar

    Der Fluss ist eine Wunde voller Fische

     (17)
    Aktuelle Rezension von: esmerabelle

    Das Boot ist unterwegs auf dem Fluss Altrato in Kolumbien. Unter den Passagieren sind eine Frau und ihr kleiner Sohn. Nichts Ungewöhnliches, außer, dass die Mutter weiß, der Junge aber schwarz ist. Und die Frau eben nicht die biologische Mutter des Kindes. Einige Jahre ist es her, dass die leibliche Mutter der Frau den Jungen, damals noch ein Baby, in die Arme drückte und verschwand. Und die Frau den Kleinen aufzog, als wäre er ihr eigenes Kind. Aber jetzt ist ein Brief von jener „echten“ Mutter gekommen, der sagt, dass sie ihr Kind sehen möchte. Und so hat sich die Frau aufgemacht zu einer Reise auf einem Fluss, der sie in die Erinnerungen der Vergangenheit und die Schrecken der Zukunft führen wird.

    „Der Fluss ist eine Wunde voller Fische“ von Lorena Salazar ist ein Buch, dass ich mir allein wegen seines bizarren Titels fast hätte entgehen lassen. Aber zum Glück nur fast. Dieser Roman hat mich in erster Linie durch seine Sprache beeindruckt. Dass eine junge Autorin schon in ihrem Debüt eine ganz eigene Ausdrucksweise findet, erlebt man nicht so häufig. Noch dazu eine, die sich dem Leser nicht anbiedert, sondern ein Stück weit seine Aufmerksamkeit fordert. Ohne aber je anstrengend zu werden. Eine poetische Sprache mit Ecken und Kanten, ähnlich einem Fluss, der gleichmäßig dahin strömt, aber durch viele kleine Hindernisse Turbulenzen verursacht. Und auch die Geschichte selbst passt sich der Fluss-Metapher an. Lange fließt sie, wiegt einen in Sicherheit, bis die Ereignisse sich plötzlich überschlagen und kalt erwischen.

     „Der Fluss ist eine Wunde voller Fische“ ist einer jener Schätze, die noch nach der Beendigung der Lektüre in einem nachklingen. Die ihre Wirkkraft dann sogar erst richtig entfalten. Eines jener Leseereignisse, die man nur schwer in Worte fassen kann. Lorena Salazar wird man jedenfalls im Auge behalten müssen. Eine große Leseempfehlung!

  15. Cover des Buches Fernweh im Herzen (ISBN: 9783959102049)
    Nina Sedano

    Fernweh im Herzen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Das Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.

    Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
    Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.

    Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
    So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe.

  16. Cover des Buches Fragwürdige Identität - Band 2 (ISBN: 9781514803301)
    Angela Planert

    Fragwürdige Identität - Band 2

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ilonaL

    Nahtlos geht es von Teil 1 in den zweiten Teil über.

    Wie konnte es es zur Explosion seiner Yacht kommen? War es ein Anschlag auf sein Leben oder steckt ein anderer Grund dahinter? Warum mussten alle darauf sterben? Und warum empfindet Nicolas keine Trauer?! Immerhin ist seine Frau und sein Freund ums Leben gekommen. Was ist los mit ihm? Ist er genauso gefühlskalt wie sein Vater oder steckt mehr dahinter? Diese Bevormundung und Überwachung seines Vaters müssen einfach einen Grund haben. NUR WELCHEN?

    Die Autorin versteht es einen auch in diesem Teil in den Bann zu ziehen und auf Trab zu halten. Spannend geht es auch in hier weiter und macht absolut neugierig auf Teil Drei und damit letzten Teil von "Fragwürdige Identität".

    Angela Planert hat einen faszinierenden Schreibstil, absolut fesselnd und spannend. Es machte mir große Schwierigkeiten anderen Arbeiten nachzugehen, denn der Drang endlich das "WARUM" zu ergründen war phänominal.

    5 wohlversdiente Sterne für nichtabnehmende Spannung!

  17. Cover des Buches Das Geräusch der Dinge beim Fallen (ISBN: 9783596036141)
    Juan Gabriel Vásquez

    Das Geräusch der Dinge beim Fallen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    [..kurz danach verlor ich die Besinnung, aber das letzte Bild ist mir noch klar im Gedächtniss: mein hochgehobener Körper und zwei Männer, die mich keuchend auf die Ladefläche hieven, mich neben Laverde legen, ein Schatten neben dem anderen, und auf der Karosserie ein Blutfleck, der im spärlichen Licht dieser Stunde schwarz ist wie der Nachthimmel..]


    Die Geschichte spielt in Kolumbien und erzählt vom dunklen Kapitel der Drogenmafia und des Drogenhandels. Es ist aber kein blutiger Roman, nicht voller Mord und Totschlag - viel eher lässt es den Leser erahnen wie die Gesellschaft durchtränkt war von der Angst und dem Schrecken. Wunderbar erzählt und liest sich in einem durch.

  18. Cover des Buches Bis zum späten Morgen (ISBN: 9783960870456)
    D. B. Blettenberg

    Bis zum späten Morgen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Das Cover und der Titel haben mich neugerig gemacht, aber ich muss sagen ich habe nach eine ganzen Weile die Geschichten abgebrochen, weil ich den Sinn des Buches nicht gefunden habe und es mir auch sehr langatmig vorkam.

    Der Schreibstil ist leider nicht so mein. Schade ich habe mehr erhofft.

  19. Cover des Buches Weltnah (ISBN: 9783218011655)
    Jakob Horvat

    Weltnah

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Kleine_Raupe82

    Jakob Horvat ist ein Fernsehjournalist aus Österreich. Eines Tages hat ein Freund von ihm eine verrückte Idee: Er möchte die Welt umrunden und zwar ohne Flugzeug, sondern nur mit dem Boot und per Anhalter. Ihnen wird schnell klar, dass das nicht zu schaffen sein wird und sie setzen sich als Ziel, von Wien nach Amerika zu trampen. Ihre Reise führt sie zunächst in acht Tagen mit dem Segelboot nach Teneriffa. Schließlich findet Jakob tatsächlich eine „Mitfahrgelegenheit“ und segelt in drei Wochen über den Atlantik, sein Freund kehrt aus persönlichen Gründen nach Hause zurück. Jakob bereist Kolumbien und weitere südamerikanische Länder, die USA und schließlich Indien. Er lernt zahlreiche verschiedene Menschen kennen, die ihn mal mehr und mal weniger beeindrucken, er erlebt Höhen und Tiefen und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Den Leser lässt er teilhaben, sowohl an der äußeren als auch an der inneren Reise. Das ist nicht immer schön, denn in uns allen schlummern Seiten, die wir wohl (zumindest manchmal) gerne verstecken würden. Aber es ist immer erkenntnisreich, sowohl für Jakob als auch für den Leser.

    Ich bin sehr gerne mit Jakob um die Welt gereist, er war mir von Anfang an sympathisch, ich mochte seine klugen Gedanken und die Zitate, die er in sein Buch eingebracht hat. Am Ende jedes Kapitels gibt es „Weltnah für zu Hause“, Denkanstöße, um einfach mal was Neues auszuprobieren, vielleicht auch um sich weiterzuentwickeln, beispielsweise schlägt Jakob vor, ab sofort die beiden ersten Menschen, die man morgens trifft wenn man das Haus verlässt, zu grüßen. Andere Exkurse sind das „Waldbaden“ oder Affirmationen. Ich empfand diese Tipps nie als aufdringlich, sondern einfach als Tipp, wie man die Welt auch zu Hause erfahren kann. Jakob erlebt viele Abenteuer, die er in seinem Buch auch festgehalten hat, angefangen bei der Atlantiküberquerung als Segelneuling, über den „Run to the Sun“ auf Maui (56 km und 3000 Höhenmeter in etwa 12 Stunden) bis hin zu einsamen Sternennächten am Strand einer kleinen Insel. Ich habe definitiv Fernweh bekommen. Aber dieses Buch ist so viel mehr als ein Reisebericht. Jakob streut auch immer wieder Erzählungen über besondere Menschen ein, die er getroffen hat und immer wieder betrachtet er sich selbst, sein Leben, seine Ziele, seine Gewohnheiten. Ja, diese Reise verändert Jakob und der Leser bekommt dies hautnah mit. Das mag manchem zu viel Nabelschau sein, ich fand es sehr interessant.

    Das letzte Drittel des Buches beschäftigt sich intensiv mit Yoga und Spiritualität. Ich bin selbst kein besonders spiritueller Mensch, mir hat es aber trotzdem gefallen. Ich würde auch gerne wieder mit Yoga anfangen und konnte auch ansonsten einige Erkenntnisse aus diesem Buch mitnehmen, einige der Tipps werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Fazit: Wie schon der Untertitel („Raus aus der Komfortzone und rein ins Leben“) und der Klappentext deutlich machen, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen gewöhnlichen Reisebericht. Die Reise spielt eine große Rolle, aber Jakobs persönliche Entwicklung ebenfalls. Wer sich für so etwas nicht interessiert, sollte das Buch vielleicht besser nicht lesen. Allen anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen, ein Abenteuer gepaart mit klugen Gedanken über die großen Sinnfragen des Lebens.

  20. Cover des Buches Fragwürdige Identität -  Band 3 (ISBN: 9783739602219)
    Angela Planert

    Fragwürdige Identität - Band 3

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Svarta
    Inhalt:
    "Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater gelingt es Nicolás endlich Santa Marta zu verlassen. In Cartagena findet er einen Job als Türsteher in einer Bar. Auf der Suche nach einer anspruchsvollen Arbeit in der Chemiebranche trifft er auf einen Unbekannten, der ihn zu kennen glaubt, nur spricht er ihn mit falschen Namen an, was bei Nicolás zu großer Verwirrung führt.Genau zu diesem Zeitpunkt taucht sein Onkel Diego bei ihm auf und bittet ihn zurückzukommen, um die Geschäfte seines ermordeten Vaters zu übernehmen. Erst nach einem Besuch in Barranquilla scheint Nicolás endlich dem Geheimnis seiner echten Vergangenheit auf die Spur zu kommen…
    Das furiose Finale des Dreiteilers von Angela Planert."


    Vielen Dank an Autorin Angela Planert, die mir netterweise nun auch den letzten Teil ihrer Reihe zur Verfügung gestellt hat!

    Da der zweite Teil für mich schon eine Weile zurück liegt, habe ich etwas gebraucht um wieder in die Geschichte rein zu finden und auch um mit den Namen zurecht zu kommen. (Wer ist wer?)
    Nach kurzer Zeit war ich wieder in der Geschichte gefangen und konnte mich abermals gut von Angelas tollen Schreibstils unterhalten lassen!

    Im nun letzten Teil der Trilogie fügt sich nun alles nach und nach wie zu einem Puzzle zusammen und ich war wieder begeistert, wie gut die Geschichte durchdacht und aufgebaut ist.
    Auch die Beziehung zwischen Katharina und Antonio/Nicolás hat sich in meinen Augen gut in die Geschichte eingefügt. Es war sehr schön und auch emotional, aber es war nicht zu viel Romanze bzw. zu viel des Guten. Mich hat nur die ständige Wiederholung des spanischen Kosenamens für Katharina gestört... was wohl auch daran lag, dass ich nicht mehr wusste was es bedeutet und es in diesem Teil auch nicht mehr genannt wurde. Falls ich es nicht überlesen habe... ;)

    Die Story ist spannend bis zum Schluss und für den Leser durchgehend interessant. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht! Mit dem Ausgang der Geschichte bin ich persönlich auch wirklich sehr zufrieden. Man kann abschließend zur Trilogie sagen, dass es sich um eine gelungene und wirklich gut durchdachte Geschichte handelt.

    Ich habe zum Schluss nur zwei kleine negative Punkte anzumerken:
    Die Motivation der beiden "bösen" Onkel von Antonio war mir nicht gut genug bzw. die Gründe haben den betriebenen Aufwand für mich nicht wirklich ausgeglichen.
    Außerdem fand ich es Schade, dass auf Antonios richtige Eltern nur sehr kurz eingegangen wird. Ich finde auf seine Eltern hätte man ein bisschen mehr Beachtung schenken können, es ist ja schließlich ein Elternteil sogar noch am Leben...

    Fazit:
    Eine tolle und spannende Trilogie, die ich jedem Krimi- und Thriller-Fan absolut empfehlen kann!
    Ich vergebe 4,5 (= gerundet 5) Sterne!


    Meine Rezensionen zu ihren bisherigen Büchern:
  21. Cover des Buches Die Kosmetikerin (ISBN: 9783453423367)
    Melba Escobar

    Die Kosmetikerin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth
    Ich hasse alles, was diese nicht biologisch abbaubaren Frauen mit ihren gezupften Augenbrauen repräsentieren. Ich hasse ihre schrillen, gekünstelten Stimmen, als wären sie vierjährige Püppchen, kleine Drogenbaron-Schlampen, die wie ein Phallus in den Körper einer Frau gezwängt sind. Alles ist so verworren, diese Macho-Kind-Frauen verstören mich, sie deprimieren mich, bei ihrem Anblick muss ich daran denken, was alles kaputt und faul ist in diesem Land, in dem der Wert von Frauen an der Größe ihres Hinterns, der Form ihrer Brüste und ihrer Wespentaille gemessen wird. (Auszug Seite 7/8)

    Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht die alleinerziehende Karen aus der Provinz in die Hauptstadt Kolumbiens. In Bogotá findet sie einen Job in einem renommierten Kosmetikinstitut in einem mondänen Viertel. Im ‚Haus der Schönheit‘ lässt sich die weibliche Oberschicht  behandeln und vertraut Karen ungewollt alle möglichen Geheimnisse an. Sie spart ihr Geld um schnellstmöglich ihren vierjährigen Sohn nachzuholen, den sie in der Obhut ihrer Mutter in der Hafenstadt Cartagena gelassen hat. 

    Haus der Schönheit

    Eines Tages behandelt sie die minderjährige Schülerin Sabrina Guzmán, die sich, offensichtlich angetrunken für ein bevorstehendes Date mit einem älteren Mann verschönern lassen möchte. Als Karen erfährt, dass das Mädchen am nächsten Morgen tot aufgefunden wurde, ist sie geschockt und kann an einen vermuteten Selbstmord nicht glauben. Auch die verzweifelten Eltern lassen nichts unversucht, um herauszufinden, was in den letzten Stunden ihrer Tochter geschah. Sabrinas Mutter besucht Karen sogar im Salon, denn die war die letzte, die das Mädchen lebend gesehen hat. Doch Karen hat selbst genug Probleme, die ihr Leben in einen Abwärtsstrudel verwandeln. Sie findet eines Tages ihre Wohnung ausgeraubt vor, auch ihre gesamten Ersparnisse unter der Matratze sind weg. Sie wird von ihrem Vermieter brutal vergewaltigt und dann von dessen Ehefrau aus der Wohnung geworfen. Aus der Not heraus beginnt sie nebenher als Prostituierte zu arbeiten und gerät dadurch ständig in gefahrvolle Situationen. Die traumatischen Erfahrungen und ihr Nebenjob als Callgirl werfen sie aus der Bahn und sie gerät ahnungslos in den Dunstkreis der an dem Tod des Schulmädchens Beteiligten. Der Täter verfügt über ein einflussreiches Netzwerk aus politischen und kriminellen Akteuren und damit gerät Karen in Gefahr.

    Eine ihrer Kundinnen ist die 57-jährige Psychoanalytikerin Claire. Sie lebte viele Jahre in Paris und ist jetzt nach der Trennung von ihrem Ehemann in die Stadt zurückgekehrt, die sie eigentlich verabscheut und in der sie sich immer fremd fühlt. Regelmäßig besucht sie den Schönheits-Salon, allerdings mit ambivalenten Gefühlen. Eigentlich misstraut sie den zementierten Klassenschranken, auch wenn sie als gebildete Frau ein Teil davon ist, und verachtet die Arroganz der Schickeria. Von der attraktiven Karen und ihrer Ausstrahlung ist sie aber fasziniert. Als sie bemerkt, dass die schöne Mulattin sich verändert, will sie ihr helfen und schreibt ihre tragische Geschichte auf. 

    Ambitioniert und anstrengend

    Ich muss zugeben, dass es mir der Roman sehr schwer gemacht hat. Das lag zum einen an den ständig wechselnden Erzählperspektiven. Größtenteils erzählt Claire Karens Geschichte, zwischendurch aber auch ihre Freundin Lucía, teilweise wird auch schon mal mitten im Text die Perspektive ohne einen Hinweis gewechselt. Auch die großen Handlungssprünge machten mir das Lesen sehr anstrengend und dämpften den Lesefluss. Ich hatte ständig das Gefühl etwas verpasst zu haben und war irgendwann des Zurückblätterns müde. Die tote Schülerin spielt anders als nach dem Lesen des Klappentextes vermutet, nur am Rande eine Rolle. 

    Vielmehr geht es der Autorin in ihrem multiperspektivisch erzählten Roman neben dem Aufzeigen der wirtschaftlichen Ungleichheiten um den allgegenwärtigen Machismo. Wie ein Kriminalroman inszeniert, ist ‚Die Kosmetikerin‘ doch eher ein Sittenbild der Gesellschaft. Dabei stehen mal nicht die Kartelle oder die Kämpfe der Drogenbarone im Fokus. Escobar zeigt deutlich, dass Kolumbien auch jenseits des Drogenhandels  von mächtigen Clans beherrscht  wird, dass diese mafiösen Strukturen sich zudem in den besseren Kreisen sowie in der politischen Elite ausbreiten und Sexismus und Korruption an der Tagesordnung sind.

    Exemplarisch für die gesellschaftlichen Schichten steht der Kosmetiksalon, in dem reiche privilegierte Damen und arme Angestellte aufeinander treffen. Die Frauen, die sich hier behandeln lassen, unterwerfen sich den gängigen Schönheitsidealen. Sie haben ihre Rolle in der patriarchalen Macho-Kultur scheinbar akzeptiert und lassen ihren Frust an Frauen in schwächeren Positionen aus. 

    Escobar schreibt sehr ambitioniert mit einigen fast philosophischen Sätzen über die Zustände in Bogotá. Viele schonungslose Passagen werden mit einem großen Hang zur Brutalität geschildert, die mir an die Nieren gingen. Ich fand es an vielen Stellen sehr aufwühlend, aber aufgrund der verwirrenden Erzählweise nicht mitreißend genug, viel zu düster und deprimierend. 

    ‚Die Kosmetikerin‘ ist der vierte Roman der kolumbianischen Schriftstellerin und Journalistin Melba Escobar. ‚La casa de la belleza‘ wurde 2016 als bester Roman mit dem kolumbianischen Premio Nacional de Novela ausgezeichnet. 

  22. Cover des Buches Ohne Geld bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783462041811)
    Michael Wigge

    Ohne Geld bis ans Ende der Welt

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Wer träumt nicht irgendwann einmal davon den Alltag zu verlassen und sich auf zu machen dsie eigenen Träume zu leben? Die eigenen Ängste hinter sich zu lassen und einfach los zu gehen? 

    Genau dies tut der Autor dieses Buches Michael Wigge, indem er sich entscheidet von Deutschland aus zum Südpol zu reisen ohne dabei einen einzigen Cent in der Tasche zu haben? Wird es ihm gelingen und wird er Wege finden seinen Traum in die Tat umzusetzen?

    Michael Wigge lässt die Leser_innen teilhaben an seiner Reise von Berlin über Antwerpen, Kanada, die USA, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile bis zur Antarktis, aber vor allem - was für mich noch wichtiger ist - an seinen Erfahrungen mit den Menschen, denen er begegnet und seinen eigenen Entwicklungsprozessen.

    Eine solche Reise wie er sie bestritten hat mag nicht für jede_n etwas sein, der Mut und das Vertrauen in das Leben, was vom Buch vermittelt wird, sind es aber allemal und ich wünsche jeder_m, den eigenen Träume zum Leben zu verhelfen.

  23. Cover des Buches Unnoticed (ISBN: 9783754337622)
    B. B. Stiffers

    Unnoticed

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel

    Ohja meine lieben ich habe es endlich gelesen und es nicht bereut. Es stand schon so lange auf meiner Leseliste. Es war mein erstes Buch von B.B. Stiffers
    und ich muss sagen es werden noch sehr viele weitere folgen 🥰

    Liz flieht vor ihrem Bruder damit sie nicht zwangsverheiratet wird und landet dann bei Mic 🤤 ( oh dieser Mann) oh sorry ich schweife ab, wo war ich? Achja Mic ob es jetzt bei ihm besser ist als bei ihrem Bruder ist zu Anfangszeiten noch sehr fraglich 😎 aber um so weiter wir kommen um so mehr zeigen sich die Gefühle der beiden, denn diese Anziehung...puuuuh die ist schon von Anfang an spürbar. Naja Wer würde sich da nicht angezogen fühlen? Düster, Geheimnissvoll, gefährlich usw. usw ich liebe solche Geschichten einfach 🤭

    Über den Prolog dieser Geschichte brauchen wir hier garnicht reden oder? 😎 Ab da hatte Sie mich eigentlich schon fest in ihrer Buch Gewalt danach gab es kein zurück für mich, ich wollte mehr. Mit jeder weiteren Seite bin ich tiefer in diese Story abgetaucht.

    Jetzt zu Mic ihm wurde alles genommen und er will Rache! Rache für den Tod seiner Familie! Als er zufällig Liz in die Finger bekommt ahnt er zunächst nicht das er den Schlüssel zu seiner Rache auf einem Silbertablett serviert bekommen hat. 😎

    Aber was wird am Ende Siegen die Rache oder die Liebe? Wie werden sie sich entscheiden oder können sie selbst überhaupt eine entscheidung treffen?

    Am Ende angekommen...dachte ich mir nur whaaaaat?! NEIN das kann nicht sein niemals, naja zum Glück konnte ich direkt weiter lesen 🤭 ich frag mich nur immer wieder, wie haben die Leser, die es vor Band zwei gelesen haben, dass überhaupt ausgehalten? 😄 aber lest es doch einfach und überzeugt euch selbst. 🤎

  24. Cover des Buches Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam (ISBN: 9783499614590)
    Marina Chapman

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Amiga
    Es handelt sich um die wahre Geschichte von Marina Chapman die ihre  Kindheit im kolumbischen Regenwald verbrachte.
    Sie wurde von Kidnappern  entführt und diese setzten sie dann im Dschungel aus.
    sie konnte es gar nicht fassen dass ihre Eltern nicht bei ihr waren.Sie fühlte sich sehr einsam und weinte stundenlang.
    Ausserdem hatte sie schrecklichen Hunger.Aus lauter Erschöpfung schlief sie ein.
    Als Marina aufwachte war sie umzingelt von vielen Affen. Grossen und kleinen Kapuziner Affen.
    Ein grösserer und älterer Affe schaute sie streng an. Sie nannte ihn Opa Affe später.
    Sie wussten nicht was sie mit dem kleinen Mädchen  machen sollten.
    Sie hatten auch keine Angst for ihr und fühlten sich auch nicht bedroht.
    Von den Affen lernte sie zu klettern auf den Bäumen und auch welche Früchte man essen konnte und welche nicht.
    Doch eines Tages hatte sie wohl etwas falsches gegessen und wurde sehr krank.
    Affe Opa trug sie zum Fluss und tauchte sie ins Wasser. Marina dachte er würde sie umbringen.
    Dabei wollte Opa nur dass sie viel Wasser zu sich nahm.Marina nahm sehr viel Wasser in sich auf.
     Affe Opa trug sie wieder an Land. Dort erbrach sie sich fürchterlich und das ganze schleimige Gift von der Frucht quoll alles aus ihr heraus.
    Marina fühlte sich gleich besser und gesundete wieder.
    Tag für Tag lebte sie glücklich mit ihrer Affen Familie zu sammen.

    Eines Tages hörte sie die Stimme einer Frau und das Weinen eines Kindes. Marina lief der Frau nach und hatte grosse Sehnsucht nach einem Gefühl das sie schon sehr lange vermisst hatte.
    Einige Tage später kam diese Frau mit einem Mann den Pfad entlang.
    Da hatte Marina wieder diese Sehnsucht nach dieser Frau.
    SIe stellte sich ganz plötzlich in den Weg auf. Wie ein wilder Affe rannte sie auf die beiden zu.
    Die beiden waren erschrocken als sie das verschmutze etwas sahen. Was es wohl war das es vor ihnen in der Hocke sass wie ein zerzausster Affe.
    Marina ganz ergriffen legte ihre Hand in die Frau der Hand. SIe hatte eine solche Sehnsucht nach der Frau.
    Sie wusste ja nicht das das Jäger sind die Affen jagen und sie töten.
    Ich folgte Ihnen einfach weil ich sehr neugierig war mit Hoffnung auf ein neues und besseres Leben.
    Doch dies stellte sich bald als Irrtum heraus und sie bedauerte sehr  ,
    dass sie nicht bei ihrer Affen Familie geblieben ist.
    Marina wurde in ein schmutziges kleines Haus entführt wo viele junge Frauen lebten. Ein sogenanntes Bordell was sie aber noch nicht wusste. Es standen ihr schwere Zeiten bevor.
    Sie ging oft in den Park wo sie anderen Kinder begegnete und nun auch ein Strassenkind wurde.
    sie hasste die Frau in dem Haus.Sie wurde wie eine Sklavin behandelt und musste das ganze Haus putzen und kochen und vieles mehr.
    Eines Tages begegnete ihr eine Frau namens Maruja in dem Park die es sehr gut mit ihr meinte. Die Frau erzählte ihr von einem Ort wo Marina es besser haben würde als im Bordell leben zu müssen.
    Ein Kloster.
     Maruja und Marina machten sich einen Zeitpunkt aus und dann verliess Marina voller Freude das schreckliche Haus.
    Doch leider ging es ihr nicht viel besser im Kloster was Maruja auch nicht gewusst hatte. Dort wurde sie auch sehr streng gehalten und bekam auch sehr wenig zu essen.
    Marina wurde immer trauriger und einsamer.
    Wo war dieser gütige Gott der immer sagt ich helfe Dir....auf mich hat er anscheinend vergesssen.
    Doch das Schicksal hatte Marina  dann doch nicht vergessen und ihr
    Leben nahm eine sehr positive Wende an...........

    Dieses Buch hat ihre TochterVanessa James geschrieben im Jahr 2006 .
    Bis zu einer ersten Version des Buches brauchte Vanessa zwei Jahre, in denen sie Marinas Erinnerungen zu einem Gesamtbild zusammen fügte.

    Mich hat das Buch sehr stark beeindruckt. Sehr oft war ich fassungslos über die Geschichte von Marinas Leben im Kolumbianischen  Regenwald.
    Ein kleines Mädchen von etwa 4 bis 5 Jahren einfach ausgesetzt im Dschungel.
    Ich bewundete  Marinas sehr starken Mut und Lebens Willen . 
    Ich mag ihre Art wie sie mit allem so gut umgehen konnte.
    Diese wahre einzigartige Geschichte werde ich mit Sicherheit noch einmal lesen.
    Für mich das beste Buch  seit langem..........


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks