Bücher mit dem Tag "kolonialismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolonialismus" gekennzeichnet haben.

492 Bücher

  1. Cover des Buches Ein untadeliger Mann (ISBN: 9783446249240)
    Jane Gardam

    Ein untadeliger Mann

     (179)
    Aktuelle Rezension von: skyrell

    Ständig dachte ich, da muss noch etwas kommen, irgendein Hammer, irgendein Höhepunkt. Aber da kam nichts. Für mich war es langweilig und langatmig.

    Der einzig interessante Aspekt war, wie dieser „untadelige Mann“ langsam auseinandergenommen wurde. Unter der perfekten Schale kam ein kümmerliches Etwas zum Vorschein und ein Leben, das von vorn bis hinten ein Lüge war.

  2. Cover des Buches Die ferne Hoffnung (ISBN: 9781542047883)
    Ellin Carsta

    Die ferne Hoffnung

     (147)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von der Hansensaga habe ich schon viel positives gehört und musste sie unbedingt selber lesen. 

    Ich bin sehr begeistert von dieser Familiensaga und konnte kaum aufhören mit lesen. Ab der ersten Seite konnte mich diese Geschichte fesseln. Es wurde nie langweilig und der Schreibstil ist so flüssig. Für mich ein richtiger Pageturner und 5 Sterne von mir. Eine absolute Leseempfehlung. Freue mich schon auf den nächsten Teil...habe alle zum Glück hier....

  3. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (470)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Was soll man sagen? Überwältigend! Auch nach so vielen Jahren immer noch herausragend aus der Masse trivialer SF-Bücher. Schön, dass es endlich eine brauchbare Verfilmung gibt. Leider hat Herbert das Niveau nicht halten können, denn die weiteren Teile mochte ich nicht. Aber Dune ist und bleibt genial.

  4. Cover des Buches Eine allgemeine Theorie des Vergessens (ISBN: 9783406713408)
    José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens

     (81)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Angola 1974, die angolische Revolution ist in vollem Gange, die Portugiesen werden aus dem Land gejagt, es herrscht Chaos, Hunger, Gesetzlosigkeit. 

    In diesem dramatischem Umfeld wird die Geschichte von Ludovica gezeichnet. Diese mauert sich für 28 Jahre in ihrem Haus ein nachdem sie einen Einbecher erschossen hat und um dem ganzen Horror zu entkommen, hofft 'vergessen' zu werden und selber zu vergessen, lebt von Hühnern, verbrennt den ganzen Parkett und all ihre Bücher für das tägliche Feuer, zämt einen Affen um diesen letztlich auch zu verspeisen. Ihr einziger Begleiter ist ein halbblinder Hund welcher schlussendlich kläglich verhungert.

    Nach Jahren wird sie von einem Jungen entdeckt und sie schliessen Freundschaft.


    Nicht recht schlau wird der Leser ob die Geschichte denn nun wahr ist oder teilweise wahr - (da habe ich verschiedens darüber gelesen)


    Vielmehr hatte ich Mühe mit den vielen Nebenschauplätzen und den zahllosen Figuren von denen Agualusa erzählt und die alle letztlich miteinander verwoben sind. Ein Buch welches aufmerksames Lesen erfordert möchte man nicht den 'Faden' verlieren'.

  5. Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
    Maria W. Peter

    Eine Liebe zwischen den Fronten

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Teby

    In "Eine Liebe zwischen den Fronten" wagt sich Maria W. Peter in die Wirren des Deutsch-Französischen Krieges.

    Mittelpunkt ihres Romans sind die Französin Madeleine und der deutsche Arzt Paul. Sie sind gerade dabei, in Berlin ihre Verlobung bekannt zu geben und zu feiern, als der Krieg ausbricht. Paul muss sofort aufbrechen zu seinem Regiment und Madeleine in ihre Heimatstadt Metz. Von nun an sind sie auf unterschiedlichen, ja verfeindeten Seiten. 

    Ab da spinnt sich eine rundum hervorragend recherchierte und durchdachte Geschichte um Liebe, Freundschaft und Familie. Maria W. Peter versteht es, Geschichte und Politik in ihren Figuren lebendig werden zu lassen. Selbst das Nachwort ist hervorragend geschrieben und lässt das Gelesene noch runder werden. Die Sicht auf beide und aus beiden Seiten eines Krieges ist eindrucksvoll. Der Leser hat die Chance, beide Seiten zu betrachten und mitzuerleben. Es gelingt ihm nicht, sich bedingungslos auf eine Seite zu schlagen. Das ist hohe schriftstellerische Kunst!

  6. Cover des Buches Der Glanz von Südseemuscheln (ISBN: 9783453418196)
    Regina Gärtner

    Der Glanz von Südseemuscheln

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Samoa, 1914: Mathilde Hinrichs wartet auf eine letzte Maschine, um mit ihrem Bruder Fritz endlich die Konservenfabrik für Ananas in Betrieb zu nehmen, die sie auf ihrer Plantage anbauen. Doch der Erste Weltkrieg kommt ihren Plänen zuvor. Mit der neuseeländischen Besatzung verliert die Insel nicht nur den Status als deutsches Hoheitsgebiet, auch die deutsche Bevölkerung verliert nach und nach ihren Besitz und ihre Rechte. Mathilde kämpft aber weiterhin für die Erfüllung ihres Traums.


    Mathildes Cousine Alma ist mit ihrem Mann Joshua nach Sydney gezogen, wo er als Kapitän meist auf See ist. Daher bekommt er zunächst gar nicht mit, dass mit dem Kriegsausbruch eine extrem antideutsche Stimmung in Australien herrscht, die Alma und den Sohn Max vor Schwierigkeiten stellt. Als Joshua schließlich während einer Tour als verschollen gilt, muss Alma ebenfalls mit ungeahnten Widrigkeiten kämpfen.


    Es ist schon mehrere Jahre her, dass ich das Vorgängerbuch „Unter dem Südseemond“ gelesen habe, und ich hatte etwas Sorge, nicht mehr zu den Charakteren und in die Handlung zurückzufinden. Doch Alma und Joshua sind mir in Erinnerung geblieben und die Sorge war unbegründet. Mathilde war ebenfalls ein sehr spannender und interessanter Charakter. Sie ist sehr unabhängig und unternehmerisch, das hat mir imponiert. Überhaupt sind die Frauen hier die Starken. Die Männer sind mit Ausnahme Scott Turners, beinahe ständig unterwegs oder interniert, so dass die Hauptlast der Versorgung bei den Frauen liegt. Das empfand ich als sehr authentisch.


    Man merkt, dass Regina Gärtner wieder sehr gut recherchiert hat, um die Atmosphäre während des Ersten Weltkriegs, sowohl in Australien als auch auf Samoa, einzufangen. Dies ist ihr hervorragend gelungen. In der Schule haben wir damals eher die Auswirkungen als die Details des Ersten Weltkriegs behandelt, daher war es mir zum Beispiel neu, dass deutsche Kriegsschiffe bis in den Indischen Ozean hinein in Kampfhandlungen verwickelt waren. Die Besetzung Samoas durch neuseeländische Soldaten bis hin zum Gewissenskonflikt bei Mathilde, als sie für Turner arbeitet und sich dann in ihn verliebt, sind authentisch und fesselnd dargestellt. 

    Im Gegensatz dazu war Almas Teil oft geradezu gemächlich erzählt. Bei beiden Frauen wünschte ich mir an einem Punkt, dass die Handlung nun den nächsten Schritt tut, sonst wäre es über kurz oder lang zu eintönig. Zum Glück geschah dieser Schritt dann auch kurz darauf.


    In einem Punkt war mir der glückliche Zufall dann etwas zuviel, nämlich als es um den Jungen Patrick und seine Herkunft ging. Daher vergebe ich „nur“ vier Sterne. Das obligatorische Happy End kommt aber sehr stimmig daher, wie ich es von einem Historischen Roman mit Liebesgeschichte erwarte. Insgesamt empfand ich sowohl „Unter dem Südseemond“ als auch „Der Glanz von Südseemuscheln“ als sehr stimmig und atmosphärisch erzählt. Dabei habe ich außerdem noch viel über das Leben in der ehemaligen deutschen Kolonie Samoa gelernt, einen literarischen Schauplatz, den ich bis dato noch nie „besucht“ habe.

    Ich kann die beiden Romane um Alma und Mathilde allen empfehlen!

  7. Cover des Buches Die Sonnenschwester (ISBN: 9783442491728)
    Lucinda Riley

    Die Sonnenschwester

     (310)
    Aktuelle Rezension von: DianaS

    In diesem Band erfahren wir mehr über das glamouröse Leben des Topmodels Elekrta, die unter Drogenmissbrauch leidet und von diesen loskommt. Wir tauchen ein in das Leben ihrer Großmutter und das Leben in Afrika und Amerika. Wir lernen, wie Hautfarbe als trennendes Element auf beiden Kontinenten für traurige Ereignisse sorgt und wie Liebe alles das überwinden versucht. 

    Wieder eine spannende Reise in die Vergangenheit und das Kennenlernen eines anderen Kontinents. Einfach toll.

  8. Cover des Buches Das Hurenschiff (ISBN: 9783426513835)
    Martina Sahler

    Das Hurenschiff

     (118)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Im Genre historische Romane bin ich nicht so oft unterwegs und auch die Autorin kannte ich bisher noch nicht, daher war ich sehr neugierig, was mich erwartet. 

    Enttäuscht wurde ich nicht, das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. 

    Das Cover spricht mich schon sehr an.Vorallem das Schiff gefällt mir sehr. 

    Molly,Hannah und die anderen Frauen auf der "Lady Juliana" wurden gut beschrieben und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und an ihrem Schicksal auf der Überfahrt teilgenommen.

    Auch der Schreibstil sagte mir zu.

    Nun bin ich auf den Folgeband gespannt 

  9. Cover des Buches Kenia Valley (ISBN: 9783455002775)
    Kat Gordon

    Kenia Valley

     (55)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Mit dem vorliegenden Roman über das Kenia der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts ist Kat Gordon ein echter Pageturner gelungen.  TOLL

  10. Cover des Buches Alle, außer mir (ISBN: 9783803132963)
    Francesca Melandri

    Alle, außer mir

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Kurzmeinung: Vielschichtiger Roman, bei dem Geduld und Ausdauer gefragt sind. Eine Familiengeschichten die zum Nachdenken anregt und viele Fragen aufwirft. In verschiedenen Perspektivwechseln zeigt und Francesca Melandri die Gegenwart, aber auch die Zeit der 30er und 40er Jahre sowie späterer Jahrzehnte in Italien, Äthiopien und Lybien. Eine Geschichte über eine verdrängte Vergangenheit in dem Themen wie dem Kolonialismus und Faschismus angesprochen werden.
    Eine Lektüre die mich sehr mitgenommen hat, und immer noch in mir nachhallt.

  11. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nachdem Noras erste Liebe stirbt und mit ihm der Traum an ein gemeinsames Leben in der Karibik, heiratet sie einen verwitweten Zuckerrohrpflanzer, um diesem gemeinsamen Traum auf Jamaika und damit dem Geist ihres verstorbenen Geliebten näher zu sein. Dort muss sie entsetzt miterleben, wie die Sklaven gehalten und behandelt werden und sie tut alles, um diesen das Leben etwas zu erleichtern. Und verliert dabei ihr Herz.

     

    Meine Meinung:

    Mit ihrem Roman „Die Insel der tausend Quellen“ entführt uns Sarah Lark diesmal nicht nach Neuseeland, sondern vom London des Jahres 1732 ins Jamaika der Jahre danach. Dabei beginnt sie eine neue Familiensaga, in der wieder auf eindrucksvolle Weise historische Details mit fiktiven Erlebnissen verbunden werden. Und wieder hat die Autorin es geschafft, mich komplett eintauchen zu lassen in das 18. Jahrhundert in der Karibik. In die Flora und Fauna, aber auch in die Welt der Menschen dieser Zeit.


    Mit Nora stellt sie uns eine Person vor, die einfach unglaublich ist. Wir erleben mit, wie sie von einer verliebten Jugendlichen zur erwachsenen Frau wird. Wie sie sich den Umständen ihres Lebens immer wieder aufs Neue anpasst. Dann haben wir noch Granny Nanny, die Königin der Maroons, und die Obeah-Frau Tolo. Ebenfalls beeindruckende Persönlichkeiten. Und Adwea, die als Köchin bei Nora und ihrem Mann arbeitet. Auch sie eine Frau, die man einfach gernhaben muss. Und natürlich Doug, Noras Stiefsohn. Alle Personen in diesem Roman hat Sarah Lark wieder auf ihre einzigartige Weise zum Leben erweckt. Die sympathischen wie die unsympathischen. Und beim Lesen hat sich alles so real angefühlt, wie ein Stück lebendig gewordene Geschichte.

     

    Noras Leben in London war schon spannend. Der Unterschied zwischen Arm und Reich. Und erst das Leben auf der Zuckerrohrplantage. Die Behandlung der Sklaven. Überhaupt das Verschleppen der Sklaven in die Kolonien, die grausamen Zustände, die dort herrschten. Und die Maroons, die sich in den Bergen einen eigenen kleinen Staat erschaffen haben. Es war ergreifend und mitreißend, darüber zu lesen und auch über die Friedensverhandlungen zwischen dem Gouverneur und Granny Nanny mit dem anschließenden Vertragsschluss. Diese ganzen historischen Details fliesen wieder so gekonnt in die Geschichte von Nora, Doug, Máanu und Akwasi ein, dass es einfach nur Spaß macht, sich auf die Reise ins 18. Jahrhundert zu begeben. Ich habe Nora auf den Seiten wirklich ins Herz geschlossen und obwohl das Ende vorhersehbar war, habe ich mich doch von Herzen für sie gefreut und bin schon sehr auf die Fortsetzung dieser weiteren genialen Familiensaga aus der Feder von Sarah Lark gespannt!


    Fazit:

    „Die Insel der tausend Quellen“ ist Sarah Larks Auftakt zu einer weiteren genialen Familiensaga. Sie entführt uns mit Nora nach Jamaika. Wir erleben mit, wie Sklaven im 18. Jahrhundert behandelt werden. Wie deren Leben auf den Zuckerrohrplantagen aussieht. Und wir sind bei den Vertragsverhandlungen der Maroons mit dem Gouverneur von Kingsley mit dabei. Neben historischen Fakten dürfen wir dann am fiktiven Leben der Menschen teilhaben – Sarah Lark hat auch hier wieder wunderbare und außergewöhnliche Charaktere erschaffen, die alles noch lebendiger machen und einen noch näher in Geschehen führen.

     

    5 Sterne für diese mitreißende Reise in die Karibik und ich freue ich schon auf die Fortsetzung!

  12. Cover des Buches Ein angesehener Mann (ISBN: 9783453421738)
    Abir Mukherjee

    Ein angesehener Mann

     (55)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Eine bildreiche Geschichte aus dem alten Kalkutta (heute Kolkata).
    Intrigen und Verschleierung sind hier genauso zu finden wie Mut und Vertrauen.

  13. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt: Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  14. Cover des Buches Der Vogelgott (ISBN: 9783990272145)
    Susanne Röckel

    Der Vogelgott

     (50)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein Vater und seine drei erwachsenen Kinder geraten auf verschiedensten Wegen in den Dunstkreis eines archaischen Kultes, der einen Vogelgott verehrt. Das ist weder Thriller noch Fantasy, sondern am ehesten ein schwarzromantischer Schauerroman, der an Kafka, Poe und Lovecraft erinnert.

  15. Cover des Buches Risiko (ISBN: 9783453419568)
    Steffen Kopetzky

    Risiko

     (67)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Nach Ausbruch des 1 Weltkrieges plante die deutsche Militärführung, zunächst einen raschen Sieg gegen Frankreich zu erreichen um anschließend alle Kräfte für den Feldzug gegen Russland frei zu haben. Der Überfall auf das neutrale Belgien veranlasste jedoch Großbritannien zum Kriegseintritt, was das Kaiserreich vor ein Problem stellte. Neben Österreich hatte man keine starken Verbündeten, und als Italien sich auf die Seite der Entente schlug, war die letzte Hoffnung, das Osmanische Reich auf die Seite der Mittelmächte zu ziehen, was dan auch gelang. Um England zu schwächen, plante Deutschland die sog. Oskar-Niedermayer-Expedition, welche das Ziel hatte, nach Kabul zu reisen um den Emir von Afghanistan zu bewegen, einen Aufstand der Paschtunenstämme gegen die Briten im heutigen Pakistan anzuzetteln. So sollten die Briten entscheidend geschwächt werden. Dies ist der historische Ausgangspunkt zu diesem sehr spannenden Roman, der eine Vielzahl von bisher wenig bekannten Details erzählt. Anhand von vorwiegend erfundenen Protagonisten wird die wahre Geschichte dieser Expedition erzählt, wobei natürlich auch viel Fantasie des Autors im Spiel ist.

    Steffen Kopetzky gelingt mit dem Werk ein historischer Roman, der sprachlich auf hohem Niveau erzählt ist und die Figuren liebevoll und glaubwürdig schildert. 

     

  16. Cover des Buches Koala (ISBN: 9783442749089)
    Lukas Bärfuss

    Koala

     (52)
    Aktuelle Rezension von: KINSKINSKI

    Ein Roman über Suizid und darüber, wie Intoleranz zu Verständnis wird. Indirekt lehrt Bärfuss das heikle Thema Suizid und führt den Leser dabei dennoch nicht belehrend an die Impulse und versteckten Anzeichen heran. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, denn Anzeichen gibt es im geplanten Fall selten. Bei all dem spart Bärfuss die Arroganz einer (Auf)Lösung aus.

    Historische Berichterstattung über Australien wechselt im Roman mit Gegenwartsszenarien, was für mich gut funktioniert hat. Einzig ein zu langer Mittelteil, der die Hauptfigur neben sich herschiebt, hat mir nicht so ganz gefallen.

  17. Cover des Buches A Rising Man (ISBN: 9781784701345)
    Abir Mukherjee

    A Rising Man

     (18)
    Aktuelle Rezension von: c_awards_ya_sin

    'A rising man' lässt den Leser eintauchen in das Calcutta des frühen 20. Jahrhunderts. Die Kolonialmacht der Briten beginnt langsam zu wanken, denn die Inder streben nach mehr Gerechtigkeit und Freiheit im eigenen Land. Diese werden ihnen jedoch durch neue Gesetze der Briten eher genommen als gegeben.

    In dieser politisch geladenen Lage geschieht ein grausamer Mord an einem hohen Offiziellen, ein Funke der zünden könnte. Captain Sam Wyndham, grade frisch aus London angekommen und Sergeant 'Surrender-not' Banerjee, wollen den wahren Täter finden. Etwas das nicht von allen gewollt ist. Schon gar nicht von den Briten selbst.

    Dieser Krimi besticht durch seine gelungene historische Einbettung und den für mich unheimlich guten Humor Mukherjees an den richtigen Stellen. Die Wärme der Stadt, die geladene Stimmung der Gesellschaft und die Schwierigkeiten Gerechtigkeit zu finden, kommen hier nur so aus den Seiten geströmt und man tauch ganz darin ein.

    Ideal für Krimifans, die etwas mehr von einem Buch erwarten!

  18. Cover des Buches Why I'm No Longer Talking to White People About Race (ISBN: 9781408870563)
    Reni Eddo-Lodge

    Why I'm No Longer Talking to White People About Race

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Very educational and informative. I wish everyone would read this book so that less people stay ignorant!

    I was a little shocked how some passages spoke to me in a way I never thought they would, but then again that was the point for me to start reading. Also: I bet this will happen to everyone who reads this book (especially white people).

    While reading 'Why I'm no longer talking to white people about race' I started to overthink my own behaviour and thinking and now that I finished it, I know that I will read it again in the near future.

    I found myself marking pages and passages to find them again to maybe use them in an argument to come. There will always come an argument and I am really bad at handling words (especially when I get emotionally invested), so I will use some of Reni Eddo-Lodge.

  19. Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge (ISBN: 9783596521685)
    Arundhati Roy

    Der Gott der kleinen Dinge

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    "Der Mai in Ayemenem ist ein heisser, brütender Monat. Die Tage sind lang und feucht. Der Fluss schrumpft, und schwarze Krähen laben sich an leuchtenden Mangos in reglosen, staubgrünen Bäumen. Rote Bananen reifen. Jackfrüchte platzen auf. Schmeissfleigen brummen stumpfsinnig in der nach Früchten duftenden Luft. Dann prallen sie gegen Fensterscheiben und sterben verdutzt in der Sonne"

    "Der Gott der kleinen Dinge" ist ein Roman, den ich vor etlichen Jahren gelesen habe: Ein aussergewöhnlicher Lesegenuss, schillernd, saftig, ergreifend, bildgewaltig, brutal und dicht. Noch ganz genau erinnere ich mich an die wachsende Faszination für diese tragische Familiengeschichte und wie tief ich abgetaucht bin in das ländliche Kerala, in die indischen Machtverhältnisse, in die Auswirkungen des Kastensystems. Wie mich diese ganz eigene Magie von Roys Sprache verhext hat, wie ich gebannt hineingezogen wurde in diesen eigenwilligen, farbenprächtigen Roman. Ein absolutes Lesehighlight. Irgendwann werde ich zurückkehren nach Kerala und dieses Buch noch ein mal lesen. 

    Roy schildert in "der Gott der kleinen Dinge" die Geschichte einer der oberen Kaste angehörenden Familie: Das Zwillingspaar Rahel und Estha wachsen in den 60er Jahren im ländlichen Kerala auf und erleben, wie sich das Leben von einem Moment auf den anderen für immer dramatisch verändern kann. Jahrzehnte stehen sich die Zwillinge nach langer Trennung wieder in Ayemenem, dem Ort ihrer Kindheit, gegenüber...

    Bei aller Begeisterung muss ich allerdings sagen, dass "Der Gott der kleinen Dinge" keine einfache Lektüre ist! Der Roman ist komplex und die Vielzahl an Figuren kann anfangs verwirrend sein. Zeitsprünge und kurze, nur angerissene Absätze erfordern Konzentration. Roy schreckt nicht davor zurück, auch Unglück, Elend und Ekelerregendes bildhaft und ungeschminkt darzustellen. Allen, die anspruchsvolle Familiengeschichten ohne Kitsch mögen, kann ich den Roman jedoch wärmstens empfehlen. Neben der Geschichte an sich sind die kraftvoll geschilderten Figuren wie auch die Einblicke in die indische Geschichte und Gesellschaft unvergesslich. Für mich ein ganz grosser, zeitloser Roman!

    (unbezahlte Werbung | alle Rechte beim btbVerlag)

    Erstveröffentlichung 1997

  20. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601488)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.589)
    Aktuelle Rezension von: living_in_a_bookworld

    Anna möchte eigentlich nur den Urlaub mit ihren Eltern in Venedig möglichst wenig gelangweilt hinter sich bringen, als sie durch Zufall in der Zeit zurück katapultiert wird und sich im Jahr 1499 wiederfindet. Was die geheimnisvolle Katzenmaske, die sie kurz zuvor gekauft hat, eine rote Gondel und der unwahrscheinlich gutaussehende Sebastiano damit zu tun haben, ist ihr in diesem Moment noch nicht bewusst.

    Bei dem Versuch, wieder zurück in ihre eigene Gegenwart zu gelangen, wird sie in ein spannendes Abenteuer verwickelt und hilft dabei, einen Mord zu verhindern und die Zukunft Venedigs zu retten.

    Da die Reihe schon etwas länger erschienen ist und nun neu aufgelegt wurde, fand ich es ganz spannend nochmal in die Lebenswelt von 2009 einzutauchen, als Hannah Montana, Schüler VZ und ICQ in Mode waren.

    Abgesehen davon ist das Buch aber auf einem sehr aktuellen Stand, der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, wenn auch etwas einfach da es ja ein Jugendbuch ist, dafür aber sehr amüsant und unterhaltsam.

    Ich persönlich habe oft ein paar Probleme mit Zeitreise Büchern, muss aber sagen, dass es hier sehr gut gelöst wurde, sodass kaum Ungereimtheiten entstanden und die Protagonistin auch selbst über einige Paradoxa reflektiert hat, was ich sehr cool fand. Auch die Abschnitte in der Vergangenheit haben mir gut gefallen, da alles gut recherchiert wurde und man auch viele Einlicke in das alltägliche Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen zu dieser Zeit erhalten hat.

    Anna als Protagonistin mochte ich sehr, sie verhält sich ihren 17 Jahren entsprechend, ist manchmal etwas impulsiv und naiv, aber auch schlagfertig und loyal, hinterfragt vieles und war mir durchweg sympathisch.

    Sebastiano war zuerst der typische geheimnisvolle Love Interest, doch mit der Zeit hat er sich auch verletzlich gezeigt, was mir gut gefallen hat. Nur die Beziehung zwischen den beiden ist mir ein bisschen zu schnell gegangen, da diese auch nicht im Fokus der Geschichte zieht und somit für mich nicht ganz so gefühlsbetont rübergekommen ist.

    Natürlich gab es auch eine Menge Nebencharaktere, an denen mir besonders gut gefallen hat, dass manche nicht das waren, was sie auf den ersten Blick zu sein schienen und dadurch einige Plot Twists und Überraschungen entstanden sind.

    Ein besonderes Highlight für mich war auch das Setting Venedig, da ich selbst bereits einmal dort war und die besondere Atmosphäre der Stadt im Buch sehr gut aufgegriffen wurde, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.

    Nach Annas erstem Abenteuer in der Vergangenheit bin ich nun sehr darauf gespannt, wie es in den nächsten beiden Bänden weitergehen wird, was sie noch erleben und über das Zeitreisen erfahren wird.

  21. Cover des Buches Jenseits von Afrika (ISBN: 9783717524380)
    Tania Blixen

    Jenseits von Afrika

     (75)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die hohe Sinnlichkeit von Blixens Prosa ergibt sich gleichermaßen durch ihr hohes Maß an Empathie wie durch ihre erstaunliche Beobachtungsgabe, dem genauen Blick für die Natur wie für die Sitten der Kikuyu und Massai, der Somalis und Suahelis. In der wunderbar dezent erzählten Liebesgeschichte zu dem Großwildjäger und Flieger Denys Finch Hatton gelingen der Schriftstellerin Tania Blixen ihre stärksten Passagen.« ARD druckfrisch, Denis Scheck

  22. Cover des Buches Alles zerfällt (ISBN: 9783596905744)
    Chinua Achebe

    Alles zerfällt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der afrikanische Autor Chinua Achebe (geb. 1930 in Nigeria) erzählt die Geschichte und den Untergang eines Stammesvolkes zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ablösung alter Gewohnheiten und Rituale durch britische Kolonialherren und deren christliche Mission geschieht äusserst schmerzvoll. Der Wechsel in diese neue Welt ist insbesondere für den Protagonisten des Buches nicht nachvollziehbar. Einige sehen in der Kolonisation Chancen für eine wirtschaftliche Modernisierung veralteter Strukturen, andere erachten die expansive und aggressive Besiedlung als Bedrohung ihrer Traditionen.


    Zweifellos ein grosser Schriftsteller, der sein Land und die Geschichte besser kennt, als manch anderer und darüber fundiert zu erzählen vermag.


    Die Hinweise am Schluss des Buches sind unerlässlich, um den Text zu verstehen. Das macht das Lesen etwas schwerfällig, da viel geblättert werden muss. Eingeprägt haben sich bei mir nur die wenigsten Erklärungen. Alles in allem hat mich die Thematik sowie die Umsetzung der Geschichte zu wenig interessiert, darum hielt sich meine Lesefreude in Grenzen. Zu empfehlen ist das Buch aber sicher all jenen, die sich mit der Kultur und Geschichte Afrikas näher auseinandersetzen möchten.

  23. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  24. Cover des Buches Kongo (ISBN: 9783518464458)
    David Van Reybrouck

    Kongo

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein Sachbuch, dass man einfach nur als grandioses episches Meisterwerk bezeichnen kann. 140 Jahre kongolesischer Historie, dargeboten als packende, erkenntnisreiche und zu tiefst faszinierende Reportage, offenbart sich für den naiven mitteleuropäischen Leser als berührende Weltgeschichte. Ein Fest für Neugierige und Interessierte. Absolut empfehlenswert.

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