Bücher mit dem Tag "koffer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "koffer" gekennzeichnet haben.

118 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.267)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  2. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Der Roman von Kate Morton spielt in Australien und England (London, Cornwall). Es geht um drei Frauen aus drei Generationen in drei Zeitebenen.
    Tatsächlich erfordern die ständigen Zeitsprünge maximale Aufmerksamkeit und Flexibilität im Denken, aber das ist ein besonderer Reiz dieses außergewöhnlichen Romans. Ganz toll, wie es die Autorin schafft, die Geschichten erst nach und nach zusammenzuführen und die zahlreichen Rätsel aufzulösen. Manches kann man erahnen, anderes ist wirklich überraschend, teilweise aber auch schockierend.

    Absolute Leseempfehlung für ale die gerne tief in eine Geschichte eintauchen!

  3. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (122)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  4. Cover des Buches Elisa Hemmiltons Kofferkrimi (ISBN: 9783959913973)
    Lin Rina

    Elisa Hemmiltons Kofferkrimi

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Kleine-Mami

    Man nehme einen Mordfall im London des späten 19. Jahrhunderts; zwei liebenswerte Hauptprotagonisten mit Ecken und Kanten; eine große Portion Humor und eine fabelhafte, junge Schriftstellerin, die all diese Zutaten geschickt miteinander verbindet. Und heraus kommt ein spannender, wendungsreicher Krimi, der gekonnt falsche Fährten legt und den Leser aufs Glatteis führt. 

    Ein Buch für vergnügliche Lesestunden. Auch das Cover und die gesamte Gestaltung des Werkes sind eine Augenweide und laden dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen und darin zu blättern. 

    Selbst die Danksagung der Autorin ist wunderschön geschrieben und absolut lesenswert.

    Ein tolles Buch einer besonderen Autorin! 

  5. Cover des Buches Die Zuckermeister - Der magische Pakt (ISBN: 9783401605333)
    Tanja Voosen

    Die Zuckermeister - Der magische Pakt

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder


    Elina und Charlie sind Nachbarn. Die beiden können sich nicht ausstehen und immer wieder versucht Charlie das Leben von Elina noch schwerer, als es schon ist, zu gestalten.


    Als Charlie an eine etwas ungewöhnliche Schokolade kommt und plötzlich merkwürdige Dinge mit ihr geschehen, empfindet Elina Mitleid mit ihr und möchte Charlie dabei helfen, an das Geheimnis der Schokolade zu kommen. Verzauberte Süßigkeiten? So etwas gibt es doch nur in Filmen, oder etwa nicht?


    Die beiden Mädchen hoffen Hilfe bei den Zuckerhuts zu bekommen. Die Zuckerhuts gehören zu den Familien der Stadt, die von allen anderen gemieden werden, da sie merkwürdig und nicht ganz normal erscheinen.


    Sie bekommen Hilfe von Robin Zuckerhut. Doch Robin ist kein gewöhnlicher Junge, er hat eine besondere Gabe und vor allem klärt er die beiden Mädchen über die verzauberten Süßigkeiten auf. Die Schokolade ist nicht die einzige Süßigkeit, die magische Fähigkeiten enthält. Es gibt unendlich viele Leckereien und jede davon hat ihre eigene Magie.


    Zwischen den Zuckermeistern gibt es einen geheimen Pakt. Die Süßigkeiten sollen nur für gute Zwecke eingesetzt werden. Doch nicht jeder hält sich an den Pakt und schon bald finden sich die drei Jugendlichen in Gefahr. 


    Der erste Band der "Zuckermeister" Reihe von Tanja Voosen. 


    Als aller erstes muss ich dieses wunderschöne Cover loben. Es gefällt mir sehr gut und ist ein richtiger Hingucker.


    Auch ein großes Lob an diese wundervolle Geschichte. Sie hat mich wirklich verzaubert und ich träume schon von magischen Süßigkeiten. Wie gerne hätte ich die ein oder andere Leckerei probiert.


    Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte begeistern können. 


    Sie fängt spannend an und die Spannung hält sich bis zum Ende. Man möchte sofort mit dem zweiten Band "Die verlorene Rezeptur" starten, um mehr über die Zuckermeister zu erfahren.


    Elina, Charlie und Robin sind mir sehr ans Herz gewachsen. Alle drei sind auf ihre Art und Weiße unterschiedlich. Man weiß gar nicht, wenn man von den dreien am liebsten hat. Sie alle sind starke, mutige Jugendliche, die man sofort ins Herz schließt.


    Ich kann die Reihe nur empfehlen und bin schon ganz gespannt wie es weiter geht.

  6. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (521)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    📖

    “𝘝𝘦𝘳𝘵𝘦𝘪𝘥𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨 𝘪𝘴𝘵 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧, 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧 𝘶𝘮 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘉𝘦𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘵𝘦𝘯.“ [...] 

    𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘴 𝘌𝘹𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘷𝘰𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘱𝘢𝘢𝘳 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘈𝘯𝘸𝘢𝘭𝘵𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘻𝘶𝘨𝘦𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘐𝘤𝘩 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘵𝘦 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘢𝘵𝘻. 𝘐𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘶̈𝘴𝘴𝘵𝘦, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵. [...]

    𝘞𝘪𝘳 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘜𝘯𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘢𝘴 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘙𝘰𝘭𝘭𝘦 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘵𝘦. 𝘞𝘪𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘡𝘶𝘨. [...] 𝘶𝘯𝘥 𝘢𝘭𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘵𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦𝘯.


    Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. 

    Fünfzehn meisterhaft erzählte Geschichten. Ferdinand von Schirach stellt leise, aber sehr bestimmt die Frage nach der Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse. 


    💭

    Ich lese so gern von Schirach. So war auch Schuld wieder ein Lesevergnügen. 

    Er nimmt uns in der ersten Geschichte mit zu seinen Anfängen als Anwalt und wie er diesen Fall erlebte. 

    Durch den prägnanten Stil erlebt man jede Geschichte in ihrer individuellen Vollständigkeit und Tragik; stellt man sich die Frage der Schuld und kommt durchaus ins Hadern mit seinen eigenen Schlüssen. 

    Aber auch lachen musste ich bei der letzten Geschichte - mein Liebling in dieser Sammlung und ein gelungener Abschluss. 

    Leseempfehlung, nicht nur für Schirach-Fans. 


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  7. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

    .

    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  8. Cover des Buches KEEP (ISBN: 9783736308268)
    Helena Hunting

    KEEP

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Keep von Helena Hunting•

    Im Gegensatz zu Ruby und Bane konnten Lex und Amie mich von Anfang an mit ihrer emotionalen und intensiven Geschichte begeistern und mein Herz höher schlagen lassen. Dieses Buch war so überraschend gut, dass ich es einfach nicht mehr weglegen konnte und immer weiterlesen musste!🤍


    Auch die Gestaltung von diesem Cover mag ich nicht allzu gerne, aber es passt genau zu der von Band 1 und reiht sich somit super ein. Allerdings habe ich mich ein weiteres Mal in den intensiven, leidenschaftlichen und emotionalen Schreibstil verliebt, der einen regelrecht süchtig macht und tief in der Geschichte versinken lässt.


    Ich mochte Amie bereits im ersten Band sehr und das hat sich auch kein bisschen verändert. Sie ist einfach so ein erfrischender Charakter mit Biss und jede Menge Schlagfertigkeit. Amie weiß sich zu verteidigen und selber zu helfen und hat sich niemals aufhalten lassen. Ich finde es super, wie sie Armstrong gehändelt hat, und dass sie sich nie hat kleinkriegen lassen von ihm. Da ich nun auch Lex endlich mehr kennenlernen konnte, hat dieser sich direkt mal tief in mein Herz geschlichen. Denn Lex ist ein wundervoller, sanfter und liebevoller Mann, der Amie auf Händen getragen hat. Er war wirklich das genaue Gegenteil von Armstrong und hat Amie so wundervoll und aufrichtig behandelt. Er hätte nicht besser sein können!


    Natürlich hat mich das Wiedersehen mit alten Charakteren sehr gefreut, gerade von Ruby und Bane hat man viel mitbekommen und natürlich auch irgendwie mitgefiebert. Ich fand es super unterhaltsam, wie Bane sich selbst zum Moralapostel und Aufpasser von Lex ernannt hat. Zudem habe ich Lex‘ und Banes Eltern wirklich sehr ins Herz geschlossen, gerade Mimi ist wirklich wundervoll! Und auch Amies Bruder Pierce, auf dessen Geschichte ich mich nun sehr freue, mochte ich unfassbar gerne. Mein ganzer Hass hingegen geht gegen Armstrong. Wie kann ein Mann so ein großes Schwein sein? Ich war regelrecht sprachlos, bei den Dingen, die er sich erlaubt hat.


    Nachdem Rubys und Banes Geschichte mich nicht so sehr überzeugen konnte, habe ich große Stücke auf Lex und Amie gesetzt, und wurde tatsächlich kein bisschen enttäuscht. Denn Lex und Amie waren genau das, was ich bei Bane und Ruby vermisst und mir gewünscht habe. Schon der Prolog war unfassbar vielversprechend und hat mich sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht, weil es schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Amie-und-Lex-Energie gab. Außerdem habe ich mich dadurch sofort wohl gefühlt und wollte mehr, auch die ersten Kapitel haben mich darin nur bestärkt. Es war einfach nur schockierend, wie sehr Amies Leben durch Armstrong und seine Machenschaften auf den Kopf gestellt wurde. Aber gerade deswegen war die erste Begegnung von Amie und Lex nach Monaten für mich umso schöner. Die Umstände waren zwar keineswegs schön, aber man hat sofort wieder diese perfekte Chemie gespürt, zumal ich schon direkt lachen musste. Aber Amie und Lex haben von dem Moment an für mich zusammengehört und mein Herz höher schlagen lassen. Die Leidenschaft zwischen ihnen wurde von Mal zu Mal größer und die spicy Szenen waren echt der Hammer. Amie und Lex haben mich gleichermaßen zerstört wie zusammengesetzt. Lex war so unfassbar sanft und verständnisvoll mit ihr und Amie hat in ihm eine Zuflucht gefunden, die sie vor Armstrong beschützt hat. Ich fand den Zusammenhalt zwischen ihnen so schön, sowohl auf Bora Bora als auch wieder in New York. Es war manchmal schwierig mit ihnen und da waren einige Hindernisse, aber alles in allem ist diese Lovestory wunderschön. Wie Lex für Amie empfunden hat, hat mir den Atem geraubt! Außerdem fand ich, dass dieses Buch so viel mehr Spannung hatte als Band 1. Der Konflikt zwischen Armstrong und Lex, die weitere Story rund um Ruby und Bane, Banes Gehabe als Moralapostel und Aufpasser für Lex, die Verhandlungen um die Scheidung…all das und noch vieles mehr hat mich super gut unterhalten und das ein oder andere Lächeln auf die Lippen gezaubert. Außerdem mochte ich das anfängliche Setting auf Bora Bora, das irgendwie total erfrischend war. Ich habe mich grundsätzlich so wohl gefühlt und dann vor allem das Ende genossen. Es war einfach nur wunderschön!


    Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Amie und Lex definitiv 5 von 5 Sternen. Es war vollkommen unerwartet ein richtig gutes Buch, das mich noch jetzt zum Lächeln bringt. Lex und Amie sind einfach nur wundervoll. 

  9. Cover des Buches Sterbenskalt (ISBN: 9783596188345)
    Tana French

    Sterbenskalt

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die Originalausgabe erschien 2010 unter dem Titel „Faithful Place“. Interessanterweise hat der Leser es erneut mit einem anderen Ich-Erzähler der Dubliner Polizei zu tun. Nach Detective Rob Ryan von der Mordkommission im ersten, seiner, im zweiten Band bereits ehemaligen, Teamkollegin Cassie Maddox im zweiten, handelt es sich in diesem dritten Band um Frank Mackey, den Leiter verdeckte Operationen, der im zweiten Band Cassies Chef war. Mackey wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als nach zwanzig Jahren der Koffer seiner damaligen Freundin Rosie Daly gefunden wird, mit dem sie vorhatte, nach England durchzubrennen. Bis dahin hat Mackey geglaubt, Rosie habe ihn versetzt und sei ohne ihn abgereist. Als dann Rosies Leiche gefunden wird, wenig später sein Bruder Kevin stirbt und die Polizei bei Kevin den ersten Teil von Rosies damaligem Abschiedsbrief findet, wird Frank Mackey bewusst, dass die Ereignisse vor über 20 Jahren anders abliefen als er die ganze Zeit glaubte.

    Allen bisherigen drei Bänden ist gleich, dass die Vergangenheit eine tragende Rolle spielt und die aktuellen Ereignisse ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben.

    Ausführlich beschreibt die Autorin das Milieu, aus dem der Ermittler stammt, eine alte, teils heruntergekommene Arbeitersiedlung, deren Gentrifizierung gerade begonnen hat. Dem ein oder anderen mag das zu wenig actionreich sein, ich fand es in diesem Krimi ausgesprochen gut passend. Wer sich für diesen Roman interessiert, dem sei geraten, sich an der auf der Vorderseite aufgedruckten Genreeinordnung „Kriminalroman“ zu orientieren und nicht an dem dort sogar fett aufgedruckten deutschen Titel „Sterbenskalt“, der deutlich zu reißerisch gewählt und deshalb unpassend ist. Es ist mir ein Rätsel, was den Verlag geritten hat, den passenden Originaltitel „Faithful Place“ zu dergestalt verändern, dass der Titel einen Thriller vermuten lässt. Ich vermute mal, dass die Autorin dafür am wenigsten etwas kann.

    Eindrucksvoll schildert French die Schwierigkeiten, die sich für den Protagonisten Frank Mackey aus seiner Herkunft ergeben, Probleme, die vielfach in ihm selbst angelegt sind und auch durch eine wohlmeinendes, enges Umfeld nicht aus der Welt geschaffen werden können, sondern ihn ein Leben lang begleiten. Auch durch Kappung der Verbindung zu seiner Familie kann er ihnen nicht auf Dauer entgehen, sondern sie nur eine Zeitlang ignorieren. 

    Immer wieder lässt die Autorin Frank Mackey und seine Familie in die Vergangenheit zurückblicken und motiviert so für den Leser die gegenwärtige Handlung. Sie lässt dabei durchblicken, dass es Nuancen im Werdegang sein können, die ein ganzes Leben beeinflussen können bis hin zum verfrühten Tod.

    Der Kriminalfall gerät darüber fast ein wenig in den Hintergrund, schwingt aber in jeder Zeile latent mit, auch wenn die Auswahl an Tatverdächtigen klein ist. Überhaupt kommt die Geschichte mit einer erstaunlich kleinen Personenzahl aus.

    Am Schluss hätte ich mir noch ein wenig mehr Aufklärung gewünscht, wie es nun genau abgelaufen ist, gestehe der Autorin aber zu, dass ein Geständnis der vorherigen Charakterisierung des Täters zuwidergelaufen wäre. Dennoch fällt das Ende ein wenig ab, weil aus meiner Sicht einige Dinge nicht so richtig auserzählt sind. Vier Sterne.

  10. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  11. Cover des Buches Spinner (ISBN: 9783257609288)
    Benedict Wells

    Spinner

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                         

    "Spinner" ist mein vierter Roman von dem Autor Benedict Wells. Nur sein erst erschienenes "Becks letzter Sommer" habe ich noch nicht gelesen. "Spinner" wurde nach Angaben des Autors mit 19 Jahren verfasst, aber nicht gleich verlegt, da er gleichzeitig an beiden Romanen arbeitete. Der Protagonist Jesper ist in gleichem Alter wie Benedickt Wells selbst zu der Zeit war und zieht nach Berlin, wie auch der Autor. Es scheinen sich einige Parallelen zu dem Leben des Autors in dem Buch zu finden. Ich hatte schon beim Lesen das Gefühl, dass die Geschichte autobiografische Züge trägt, gehabt. Sogar der junge Mann auf dem Cover ähnelt äußerlich dem Autor. Als ca. dreißigjähriger hat Benedickt Wells die Geschichte überarbeitet und ich finde, dass die ihm hervorragend gelungen ist.

    Der Hauptcharakter Jesper Lier ist nicht sonderlich sympathisch, denn der ist reichlich kompliziert, unerfahren, verträumt und nicht bodenständig. Allerdings das Gute an den erzählerischen Künsten von dem Autor ist, dass man dies als Leser sehr gut nachvollziehen kann. Man versteht, aus welchem Grund dem Protagonisten so geht, wieso er so und nicht anders handelt. Wie kein anderer kann Herr Wells mit den Ängsten, Nöten, Sehnsüchten, Hoffnungen und Problemen junger Menschen umgehen.

    Der Titel der Geschichte passt komplett, denn der Jesper spinnt tatsächlich.

    Auch wenn der Roman in ersten Moment vielleicht trivial erscheint, ist die Geschichte tiefgründig und lässt einen nachdenklich oder in Erinnerung schwelgend zurück.

    Ich finde, das Buch ist sehr gut gelungen. Von mir gibt es vier Sterne.

                            

  12. Cover des Buches Sag kein Wort (ISBN: 9783809026785)
    Raphael Montes

    Sag kein Wort

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Inibini
    Teo ist ein sehr interessanter Charakter und mir hat es gefallen eine Geschichte mal nur aus der Täterperspektive zu lesen. Auch den Zwiespalt in Bezug auf Teo, den man während des Lesens hatte, fand ich klasse! Einerseits war er einem sympathisch, aber andererseits hat er auch wirklich schlimme Dinge getan 🤔 Deswegen konnte ich oft nur den Kopf schütteln und wollte ihn so gerne in Realität zurück holen, weil er an sich ja ein sehr netter Mensch ist... Sowas finde ich immer total super 😄
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    Der Schreibstil von Montes war sehr flüssig und ich wollte immer weiter lesen, sodass die Seiten nur so davon flogen!
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    Insgesamt war die Story sehr spannend und es gab einige Szenen, die schon etwas krasser waren und für die man starke Nerven brauchte, was ich zu Beginn gar nicht gedacht hätte! 🙄
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    Das Ende war sehr unvorhersehbar, konnte mich total umhauen und hat mir sehr gut gefallen!!
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    Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall 5/5 Thrillersternchen und eine klare Leseempfehlung für diejenigen, die psychologischen Thrill lieben 😊
  13. Cover des Buches Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer (ISBN: B071RLP4RD)
    Karin Koenicke

    Sweet Surprise - Der Mann aus dem Koffer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper

    Eine tolle Idee, eine Protagonistin einen Koffer ersteigern zu lassen und den dazu passenden Mann zu suchen. Melissa ersteigert einen alten abgewetzten Lederkoffer samt Inhalt, den sie genau untersucht und sich dabei den dazugehörigen Besitzer vorstellt. Sie verliebt sich schon in ihn, noch bevor sie ihn gesehen hat. 

    Ich finde, die Geschichte hat was von einem modernen Märchen. Sie ist romantisch, fantasievoll, magisch, voller schöner Metaphern, enthält gute und böse Charaktere, ist daher auch etwas traurig, liefert aber ein Happy End. Und die Moral? Es lohnt sich, sich nicht zu verstellen und zu sich selbst zu stehen.


  14. Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)
    Carla Berling

    Der Alte muss weg

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Dieser Roman ist mir zufällig in der Onleihe über den Weg gelaufen, das war ein totaler Glücksgriff. Er ist spannend, lustig, nachdenklich und immer wieder überraschend, eine prima Mischung!

    Auch dieser Roman passt in die #Ü45_Protagonistinnen Challenge, weil Steffi über 50 Jahre alt ist.

  15. Cover des Buches Der Gepäckträger (ISBN: 9783963621505)
    David Rawlings

    Der Gepäckträger

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Buch:

    Der Gepäckträger

    Eine Erzählung über die Kunst, unbeschwert zu leben


    Inhalt in meinen Worten:

    Drei Menschen an einem Flughafen. An sich nichts besonderes, wäre da nicht der Griff zum falschen Gepäck. Begegnen tun sich die drei Menschen nicht, aber sie haben etwas gemeinsam. Sie müssen hinsehen, sich bewegen lassen, altes Loslassen und bereit sein, für das Neue. Doch ist das so einfach? Gillian muss lernen sich selbst zu akzeptieren, sich aus dem Schatten heraus bewegen. David muss erkennen, das Verbitterung nicht hilft sondern zerstört, doch nicht unbedingt ihn alleine und Michael muss sich aus den Fängen seines Vaters frei schwimmen, denn dieser möchte, das sein Sohn in seine Fußstapfen läuft, das diese Schuhe aber nicht passen können müsste jedem klar sein, doch einen neuen Weg einzuschlagen ist nicht immer einfach. 

    Wie wird es diesen drei Menschen ergehen? Werden sie Gepäck loslassen? Und wie sieht das mit deinem Lebensgepäck aus?

    Das kannst du anhand der Fragen die am Ende der Geschichte auf dich warten, vielleicht beantworten, vielleicht spricht aber schon die Geschichte allein für sich. Lass dich bewegen und sei offen für das, was kommen mag.


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Ich finde die Geschichte extrem intensiv. Das liegt nicht unbedingt an der Geschichte von den drei Menschen, auch wenn diese mich berührt. Denn irgendwie konnte ich mich sehr gut in alle drei Menschen hineinversetzen und sie verstehen, sei es auch nur weil ich in dem einen Menschen einen Menschen sah, der selbst seine Verbitterung und Verletzung nicht loslassen kann, und mich dadurch mitgerissen hat in seinen Abgrund, oder weil ich selbst mich ständig vergleiche oder weil ich in Fußspuren laufe in denen ich gar nicht sein möchte. Somit ist wirklich im jeden Charakter eine Spur die mich selbst bewegt. 

    Die Geschichte ist leicht dargestellt, aber es war nicht leicht, was sie mit mir machte. Denn es geht um das Herz in mir selbst drin. Es geht darum Loslassen zu üben, mich bewegen zu lassen von dem, was mich in meinem Leben beschwert. Es geht aber auch um einen Gepäckträger der helfen möchte und für mich irgendwie die Rolle von Jesus einnimmt, auch wenn dieser Name kein einziges mal im Buch vor kommt. 


    Die Geschichte:

    Es ist schon allein nervig wenn man versehentlich das falsche Gepäck am Flughafen mitnimmt, wenn man dann aber noch mit sich selbst konfrontiert wird, ist es noch schwerer. Vor allem wenn es die Zukunft mehr als beeinflussen wird. So muss der eine erkennen, das es gar nicht um ihn geht, was sein Vater von ihm möchte, die andere muss erkennen, das sie aus dem Schatten heraus treten darf und muss, denn auch sie ist Jemand! Und es geht um jemanden, der betrogen wurde, der seine Wut, seinen Schmerz aber nicht loslassen kann, wird er es dank dem Gepäckträger jedoch schaffen? Wie gut das jeder selbst für sich entscheiden kann, was er möchte. Loslassen oder Weitergehen, Stehenbleiben und Festhalten, Aufatmen oder Ersticken. Nicht immer einfach.


    Die Sprache:

    Die Sprache ist leicht verständlich, und mit guten Sätzen geschrieben. Jedoch ist das Gelesene am Arbeiten in mir. So kam ich nicht so schnell voran, wie erwartet, aber dafür intensiv und nachhallend das schafft selten ein Werk so wie dieses.


    Spannung:

    An sich ist die Geschichte klar und am Ende nicht weiter überraschend, wenn ich mich nicht berühren lassen würde, wenn ich nicht erkennen würde, dass das Gelesene mit mir selbst etwas macht, mich hinterfragen lässt, und genau das ist das spannende an diesem Werk. Aber ich muss offen und bereit dafür sein und mich nicht scheuen auch auf schmerzhafte zu schauen, nur so wachse ich. Dadurch ist das Werk unglaublich spannend.


    Gedanken: 

    Ich selbst fand mich in allen drei Menschen in der Geschichte wieder, einfach weil es Grundthemen sind, die mir nicht fremd sind, andererseits ist es eine Geschichte, die auch dich berühren kann, die dich vielleicht aber auch erschüttern wird und du Zeit brauchen wirst um das Gelesene zu verarbeiten, denn ich denke, das Werk lässt niemanden kalt, es wird jeden Leser in irgendeiner Form berühren, die Frage ist nur, wie!

    Ich selbst muss sagen, das ich es toll fand, das der Glaube im Buch keine riesige Rolle spielt, obwohl es in einem christlichen Verlag erschienen ist, es ist eher wie ein philosophischer Gedanke, das einzige wo ich das Gefühl hatte Jesus zu begegnen war durch den Gepäckträger der mich berührte. Ich finde ihn auch in diesem Buch unfassbar weitsichtig, realistisch und er hält das aus, was nicht jeder aushalten würde, wenn er die Rolle vom Gepäckträger hat. Wie Jesus eben. 

    Ich finde die Geschichte sollte jeder lesen, der an einem Wegkreuz steht und nicht weiß wie er weiter laufen soll, denn durch dieses Buch kommen Antworten!


    Empfehlung:

    Dieses Buch sollte jeder lesen, der an einem Punkt in seinem Leben steht, wo er nicht weiß wie es weiter gehen soll, zudem aber auch jeder der es liebt zu hinterfragen, sich selbst anzusehen und keine Angst davor hat, auch mal intensiver an sich zu arbeiten. Lesenswert egal in welchem Alter.

    Und es könnte sein, das wenn du mit den Zeilen fertig bist, du direkt noch einmal das Buch lesen möchtest. Es ist wie eine Schatztruhe die dich selbst beschenkt, während du lesen wirst.


    Bewertung:

    Der Geschichte möchte ich fünf Sterne geben. Sie berührte mich, half mir etwas zu erkennen wo ich gerade selbst feststeckte und weckte Hoffnungen. 

  16. Cover des Buches Jeder neue Tag mit dir (ISBN: 9783734104251)
    Luisa Valentin

    Jeder neue Tag mit dir

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kathrin und Markus,



    ein glückliches Paar all die dreizehn Jahre, als Ehepaar.

    Bis zu Kathrins Geburtstag…an dem Markus’ Überraschung

    für Kathrin, zu seiner für ihn unangenehmen wird.



    Plötzlich sehen sie sich mit Irritationen von außen konfrontiert.

    Ein Hochzeitskoffer den Inhalt , mit den Erinnerungen

    an den Beginn ihrer Liebe, bringen das

    „ Miteinanderredenkönnen „ & die Schmetterlinge im Bauch zurück.



    Eine Geschichte zum Nachdenken und über das Vertrauen.!!
  17. Cover des Buches Die Klaviatur des Todes (ISBN: 9783426785836)
    Michael Tsokos

    Die Klaviatur des Todes

     (112)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    In "Die Klaviatur des Todes" stellt der Rechtsmediziner Michael Tsokos seinen Beruf und den Zusammenhang mit der Strafverfolgung dar. Dabei geht er auf die typischen Arbeitsweisen und die Möglichkeiten, durch die Untersuchung der Leiche, Schlussfolgerungen auf die Todesursache zu schließen ein. Den Schwerpunkt legt Tsokos auf die Darstellung vergangener Fälle, in denen die Rechtsmedizin einen wesentlichen Teil zur Aufklärung der Straftat beigetragen hat.


    Vorab: Das Buch ist nichts für schwache Nerven oder Menschen die mit dem Tod bzw. der Beschreibung einer rechtsmedizinischen Untersuchung nicht umgehen können. Es wird teilweise sehr bildhaft beschrieben in welchem Zustand eine Leiche ist oder wie ein Mensch gestorben ist. Für mich macht allerdings gerade das den reiz des Buches aus. Die Zusammenhänge und die Arbeitsweise werden nachvollziehbar erläutert, ohne dass das Niveau sinkt. 


    Der Schreibstil ist angenehm. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei vielen Fällen mit der Erzählung bereits vor dem Tod angefangen wurde, also auch die Tat, so wie sie vermutlich abgelaufen ist, dargestellt wurde. Das ist für mich als Leserin sehr angenehm gewesen und hat es leichter gemacht nachvollziehen zu können, wie die Tat dann im Nachhinein aufgeklärt wurde. Teilweise wurde auch auf strafrechtliche Zusammenhänge oder Besonderheiten hingewiesen, sodass es für einen juristischen Laien einfacher ist zu verstehen, warum es manchmal auf bestimmte Einzelheiten ankommt.


    Einen kleinen Abzug bekommt das Buch von mir, weil ein Kapitel mir etwas zu langatmig war. Es wurden verschiedene Fälle aufgegriffen, die alle auf der gleichen Todesursache beruhen. Da wurde mir manches zu oft wiederholt. Insgesamt war die Lektüre aber sehr kurzweilig und informativ. Eine klare Empfehlung für True-Crime Fans oder strafrechtlich Interessierte.

  18. Cover des Buches Der Trick (ISBN: 9783257244007)
    Emanuel Bergmann

    Der Trick

     (165)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Schon viel zu lange schlummerte dieser Roman aus der Feder des deutschen Autors Emanuel Bergmann auf meinem SUB, so dass mir diese berührend-schöne Geschichte fast entgangen wäre. Da ich ein großer Fan realistischer Romane bin und wesentlich skeptischer bezüglich der Magie der Dinge, war ich mir nicht ganz so sicher, ob die Geschichte um den Juden Mosche Goldenhirsch tatsächlich meinen Lesernerv treffen würde. Aber meine Zweifel waren absolut unberechtigt, denn die Story vereint so ziemlich alles, was für mich gute, nicht triviale Unterhaltungsliteratur ausmacht.

     Inhalt

    Im Zentrum der Erzählung steht der mittlerweile betagte Herr Goldenhirsch, der seinem Leben ein Ende setzen wollte und den Gashahn in seiner Wohnung in der Altersresidenz für Arme aufgedreht hat. Es bleibt jedoch beim misslungenen Versuch, denn in letzter Sekunde agiert der junge Max Cohn ausgesprochen geistesgegenwärtig und dreht den Hahn zu. Max ist auf der Suche nach dem „Großen Zabbatini“, einem Zauberer mit Weltrang, der angeblich einen mächtigen Liebeszauber anwenden kann. Und nun hat er ihn endlich gefunden und ist überzeugt davon, dass dieser alte, grummelige Mann genau der Richtige ist, um die Scheidung seiner Eltern mittels Magie zu verhindern. Doch Mosche wollte nicht mehr zaubern, weil sein Glauben an die Magie vollkommen desillusioniert ist. Sein Lebtag lang war der Zaubermantel sein Schutzschild, gerade in Anbetracht seiner jüdischen Herkunft und seines Berühmtheitsgrades während des Nationalsozialismus in Deutschland. Und selbst wenn ihn seine spektakuläre Show vor dem Schlimmsten bewahren konnte, seine Verluste gleicht auch ein präparierter Koffer nicht aus. Ganz gegen seinen Willen, entdeckt er in dem kleinen Max ein schlaues Kerlchen und greift ein letztes Mal in die Trickkiste, um der Familie Cohn klarzumachen, was eine Scheidung doch für bittere Konsequenzen hätte …

     Meinung

    Erzählt wird aus zwei Perspektiven, wobei die Lebensgeschichte des Mosche Goldenhirsch den größeren Anteil übernimmt. Pendelnd zwischen der Vergangenheit als Künstler, Geächteter, Geliebter und Verlorener und der Gegenwart als ein unbedeutender, alter Mann offenbart sich die ganze Vielfalt eines Menschenlebens. Egal ob es dabei um politische Aktionen, hilflose Reaktionen oder die einfache Willkür geht – der „Große Zabbatini“ blickt auf ein bewegtes Leben zurück und bezieht den Leser fast nebenbei mit ein. 

     

    Fazit

    Hier vergebe ich gerne 5 Lesesterne, weil es sich um eine emotionale Erzählung handelt, die zahlreiche Sympathien weckt und mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringen konnte. Selbst der ein oder andere kitschige Moment passt ins Gesamtbild. Zwischen Zauberern und Künstlern fühlt man sich als Leser wohl und entdeckt immer wieder Lebensweisheiten, denen niemand entgehen kann. Dabei spielt die Magie an sich kaum eine Rolle, Sie beschreibt nur das Umfeld der Handlung und mit einem Augenzwinkern noch die Motivation all derer, die an kleine und große Wunder glauben. Weder depressiver Schwermut noch irrsinniger Leichtsinn kommen hier vor und doch berührt dieser Text eine breite Palette an Emotionalitäten. Auch eine Verfilmung könnte ich mir auf Grundlage des Buches gut vorstellen, denn die Bilder entstehen bereits während der Lektüre. 

  19. Cover des Buches Ach, wär ich nur zu Hause geblieben (ISBN: 9783404169733)
    Kerstin Gier

    Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist recht schön gestaltet worden. Das Buch ist sehr witzig geschrieben worden. Es fängt eigentlich damit an, das in den ersten Kapiteln über ganz viele Phobien berichtet wird. Dann wird von vergangenen Urlauben erzählt, richtig lustig. Ich habe so oft geschmunzelt. Klasse Buch.

  20. Cover des Buches Wo die ungesagten Worte bleiben (ISBN: 9783734103247)
    Marie Jansen

    Wo die ungesagten Worte bleiben

     (27)
    Aktuelle Rezension von: TimeeBrauchle
    "Irgendwo waren die ungesagten Worte geblieben, und sie würden sie finden."

    Die Autorin konnte die Landschaft, Gebäude, Menschen und Gefühle so gut beschreiben. Man hatte beim Lesen wirklich das Gefühl dabei zu sein.
    Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt, einmal in der Häutigen Zeit und auf der anderen Seite in den 40-er Jahren. Doch trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten das Buch zu lesen und zu verstehen. Die Charaktere waren mir von Anfang an Sympathisch und ich habe während de Lesen fleißig mit ihnen mit gefiebert. Spannung gab es beim Lesen genug und ständig war man damit beschäftigt die Puzzleteile zusammenzufügen und das Rätsel zu lösen (leider ist es mir nicht gelungen es allein zu lösen).
  21. Cover des Buches Das Licht der Fantasie (ISBN: 9783492280488)
    Terry Pratchett

    Das Licht der Fantasie

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Viel intelligenter Witz, Spannung und plastische überzeichnete Charaktere. Das alles in einer Scheibenwelt, die auf 4 Elefanten ruht, die auf eien Schildkröte durchs All ziehen.

    Sagt denke ich schon alles^^

  22. Cover des Buches Wiedersehen in Virgin River (ISBN: 9783745700817)
    Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

     (148)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Virgin River, Band 2: John „Preacher” Middleton ist mit seinem Leben ganz zufrieden. Er lebt zurückgezogen in Virgin River, liebt seine Arbeit als Koch, hat gute Freunde. An eine Frau in seinem Leben hat er schon lange nicht mehr gedacht. Als Paige Lassiter mit ihrem kleinen Sohn Christopher in der Bar auftaucht, ist Preachers Beschützerinstinkt geweckt – und auch bereits verloren geglaubte Gefühle. Paige ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann: kann sie sich in Virgin River erfolgreich verstecken?

    Erster Eindruck: Die Gestaltung des Covers (Ausgabe 2010) entspricht leider gestalterisch nicht meinem Geschmack. Die Neuauflage hingegen gefällt mir sehr.

    Dies ist Band 2 einer Reihe, kann jedoch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden (schöner ist es jedoch schon, die Protagonisten von Anfang an zu begleiten). Da ich Band 1 erst vor ein paar Tagen gelesen habe, war ich noch ganz in der Welt von Virgin River drin.

    Preacher ist kein Mann der grossen Worte. Durch sein Aussehen und seine Grösse wirkt der Ex-Marine auf Fremde häufig sehr einschüchternd. Aber diese junge, zierliche Frau, die kurz vor Schluss in der Bar steht, zeigt keine Angst vor ihm. Ihre grösste Sorge ist, dass es ihrem dreijährigen Sohn, der auf der Reise zu fiebern begonnen hat, nicht gut geht. Preacher verspricht, ihr zu helfen. Ihr selbst scheint es auch nicht gut zu gehen – sie schiebt es jedoch auf einen Unfall mit der „Autotür“. Aha… Sie will am nächsten Tag unbedingt weiterreisen. Preacher merkt an ihrer Panik, dass da sehr vieles im Argen liegt. Er überzeugt sie, ein paar Tage zu bleiben und zur Ruhe zu kommen.
    Im letzten Band waren Jack und Mel die Hauptpersonen. Diese sind selbstverständlich auch wieder mit von der Partie, insbesondere, da Jack der Barbesitzer ist und Mel als Krankenschwester und Hebamme im Ort arbeitet. Mel und Jack erwarten selbst Nachwuchs. Mir haben insbesondere die Gespräche von Jack mit seinen Schwägern gefallen, die alle bereits mehrfach Vater waren – sehr amüsant!
    Es war sehr berührend, wie Preacher – von Paige jedoch ausschliesslich mit seinem richtigen Namen John genannt – auftaut und sich um Paige und den kleinen Christopher bemüht. Seine Freunde erkennen ihn kaum wieder. Wie sollen sie auch, wenn Preacher von sich selbst am meisten überrascht ist?

    Mein lesetechnischer Ausflug nach Virgin River war sehr unterhaltsam: Freud‘ und Leid in punkto Nachwuchs, Misshandlung, Drogen, Entführung – jede Menge Drama –, aber zum Glück auch Liebe und Freundschaft. Wiederum beeindruckend fand ich das Gemeinschaftsgefühl. Von mir gibt es 4 Sterne.

  23. Cover des Buches Der Koffer der tausend Zauber (ISBN: 9783789115080)
    Antonia Michaelis

    Der Koffer der tausend Zauber

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt

    Der elfjährige Rabé lebt auf den Straßen von Madagaskars Hauptstadt und kämpft dort täglich ums Überleben. Als er eines Tages einen alten Koffer voller Geheimnisse erbt, macht er sich auf die Suche nach dem Schatz, zu dem eine Karte aus dem Koffer führt. Begleitet wird er dabei von dem deutschen Jungen Benja. Dabei werden sie jedoch von einem fremden Mann verfolgt und begegnen immer wieder einer geheimnisvollen buckligen Frau. 


    Gestaltung

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, da die Suche nach dem Schatz die beiden Jungen in den madagassischen Dschungel führt. Der Koffer und der Maki im Mittelpunkt des Bildes spielen auch in der Geschichte eine wichtige Rolle. 

    Außerdem gibt es im Buch weitere Bilder, die den Anfang von jedem Kapitel schmücken und sehr gelungen sind. 


    Schreibstil

    Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Sicht des Straßenjungen Rabé geschrieben, was ich für eine sehr interessante Perspektive halte, da man auf diese Art viel über das Leben, insbesondere der Straßenkinder, in Madagaskar erfährt. 

    Die Sprache ist, wie bei der Autorin üblich, sehr bildhaft und magisch. Da es sich um ein Kinderbuch handelt, sind die Formulierungen entsprechend einfach und auf die Zielgruppe angepasst. 


    Meine Meinung zur Geschichte

    Antonia Michaelis ist es mal wieder wunderbar gelungen, Magie und Realität miteinander zu verbinden. Ich finde es immer toll, wie sie es schafft, dass man entweder an die Magie glauben oder eine wissenschaftliche Erklärung finden kann. Gleichzeitig nimmt die logische Erklärung der Erzählung aber nichts von ihrer Magie, was sie zu etwas Besonderem macht. 

    Die Geschichte ist dabei sehr unterhaltsam und spannend, spricht aber auch wichtige Themen wie Armut, Geldgier und Umweltzerstörung an. Der Autorin gelingt es dabei hervorragend, diese Dinge realistisch und gleichzeitig kindgerecht darzustellen. 

    Da die Autorin selbst für längere Zeit in Madagaskar gelebt hat, konnte sie ihre eigenen Erlebnisse und Eindrücke gut in für die Geschichte nutzen, was sie umso bildhafter macht. Es sind immer mal wieder Begriffe in der Landessprache Malagasy eingeflochten, was das Ganze sehr authentisch macht. Die fremden Wörter erklären sich in der Regel aus dem Kontext, zusätzlich gibt es aber auch noch eine Erklärung zu Aussprache und Bedeutung am Ende des Buches. Dort erfährt man auch einiges über ein Schulprojekt in Madagaskar, bei dem die Autorin mitgeholfen hat. 


    Es handelt sich also um ein tolles Buch für Kinder ab 10 Jahren. Ich als junge Erwachsene habe mich aber auch unterhalten gefühlt und konnte noch etwas dazulernen. Ich empfehle das Buch also sehr weiter.

  24. Cover des Buches Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! (Band 1) (ISBN: 9783833906350)
    L. D. Lapinski

    Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! (Band 1)

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Viele Koffer und viele Geheimnisse. Sofort buchen!

    Die 12-jährige Flick ist gerade neu nach Little Wyvern gezogen. Bei einem Streifzug durch den Ort findet sie das merkwürdige Reisebüro "Strangeworlds". Der Beginn von vielen magischen Abenteuern.

    Flick, oder eigentlich Felicity Hudson, ist eine ziemlich erwachsene 12-jährige. Ihre Eltern sind beide berufstätig und sie wird nicht nur im Haushalt eingespannt, sondern muss auch immer wieder bei der Versorgung ihres kleinen Baby-Bruders helfen. Dadurch verhält sie sich nicht immer typisch für ihr Alter. Ich fand Flick aber sehr sympathisch. Sie ist praktisch veranlagt, mutig und neugierig. 

    Auch Jonathan hat mir sehr gut gefallen. Er ist mehr der verwirrte Professor, und nicht der erwachsene 18-jährige Ladenbesitzer. Das war immer wieder sehr lustig. Aber er hatte auch emotionale und ernste Momente. Beide Protagonisten haben eine tolle Entwicklung während des Buches durchgemacht, die sich toll in die Handlung eingefügt hat.

    Da dies der erste Band der Stangeworlds-Reihe ist, konzentriert sich die Handlung vor allem darauf, das Reisebüro zu erklären. So lernen wir direkt mehrere Welten kennen, die wirklich großartig beschrieben werden. Sie werden auf wenigen Seiten schnell lebendig und greifbar. Und natürlich müssen sich unsere beiden Protagonisten erstmal zusammenraufen. Allerdings lässt sich der Spannungsbogen relativ viel Zeit. Wirklich dramatisch und spannend wird es vor allem im letzten Drittel des Buches.

    Das Buch ist gedacht für Leser*innen zwischen 10 und 12 Jahren. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Handlung und die vielen Orte für jene, die weniger lesen, schon ziemlich anspruchsvoll und kompliziert sein könnte. Aber da Flick sich ziemlich erwachsen verhält, ist das Buch auch für ältere (auch erwachsene) Leser absolut lesenswert.

    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Die Dialoge sind dynamisch und lassen sich immer gut verfolgen. Flick und Jonathan entwickeln schnell eine Freundschaft, die auch eine gute Portion Humor mit sich bringt. Alle Welte und ihre Bewohner werden anschaulich und detailreich beschrieben. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und war total gefesselt. Das Cover ist einfach herrlich gestaltet. Leider gibt es innen keine Illustrationen, außer einer wiederkehrenden an jedem Kapitelanfang. Dafür scheint das gesamte Buch auf alten, leicht verschmutzen Papier gedruckt zu sein, wie ein altes, oft benutztes Reisetagebuch. Das macht nochmal einen ganz besonderen Charme aus.

    Fazit:

    Ich hatte großen Spaß auf der ersten Reise von Flick und Jonathan. Sehr verschiedene magische Welten, die für mich sofort lebendig wurden. Zwei interessante Protagonisten, die schon im ersten Band eine tolle Entwicklung zeigen. Für die Zielgruppe ist Strangeworlds vielleicht etwas anspruchsvoll, aber für (etwas) ältere Leser wartet hier der Auftakt zu spannenden Abenteuern!


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