Bücher mit dem Tag "königinnen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "königinnen" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (415)
    Aktuelle Rezension von: BuchLiebhaberin

    In der schwarze Thron eins geht es um drei Schwestern, die gegeneinander kämpfen müssen, um nicht zu sterben, denn nur einer darf überleben. 

    Die Charaktere sind toll und mystisch gestaltet.

    Diese Reihe ist nichts für zarte Seelen, aber für Leute, die gerne dunkle Storys mögen, ist das genau das richtige!

  2. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Drillinge kämpfen nun um die Krone. Doch wie wollen sie das nun anstellen? Mirabella weiss inzwischen, dass sie, wenn sie überleben will, ihre Schwestern töten muss. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht will. Arsinoe hingegen hat ein Geheimnis aufgedeckt und versteht nun einiges besser, was ihre Gabe betrifft. Und Katharine? Sie ist nicht mehr das süsse Mädchen und will alles daran setzen, die Krone zu bekommen. Alle Schwestern haben einen Plan. Doch wer wird gewinnen?

    Im zweiten Band geschieht unglaublich viel. Während wir im ersten Band hauptsächlich die Charaktere, die Insel und Regeln kennengelernt haben, geht es hier so richtig ab. Es wird Ernst und die Drillinge müssen irgendwie einander auslöschen. Jede von ihnen hat sich auf ihre Art geändert, wobei Katharine es am schlimmsten getroffen hat. Was ist da ganz genau passiert? Eine Art Magie? Nichts desto trotz mag ich im Grunde alle Schwestern. Es gefiel mir, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. Was sie tun mussten, wie sie sich entwickelt haben und vor allem, was die Nebencharaktere für eine Rolle gespielt haben. Die Nebencharaktere sind das i-Tüpfelchen und sind genau so wichtig wie die Schwestern selbst. Allerdings ist nicht jeder von ihnen treu und loyal. Wobei es nicht verwunderlich ist, wer Intrigen schmiedet. Dennoch gab es immer wieder sehr überraschende Wendungen und vor allem Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jules zum Beispiel hat auch ein Geheimnis und der hat mich aufkeuchen lassen. Billy's Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Kurz war ich skeptisch, aber der verflog ziemlich schnell. Allerdings weiss ich immer noch nicht, was Pietyr genau vor hat. Er ist ein sehr spezieller Charakter, der mir zwar auch gefällt, aber ich nicht sicher bin, welche Absichten er hat. Nicolas mochte ich von Anfang an nicht, dies bestätigte sich auch gegen Ende. Das Setting ist etwas düsterer und es gab auch schaurige Momente. Trotzdem blieb es immerzu spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiss definitiv, wie man den Leser nervös machen muss. 

    Was wird jetzt aus den Schwestern? Denn das Ende war einfach nur ein "WTF-Moment". Die Karten sind neu gemischt, aber was werden sie nun unternehmen? Gegen Ende gab es einige Verluste, die zum Teil auch unerwartet kamen. Dann sind auch noch unerwartete Verbündete aufgetaucht, die hoffentlich im nächsten Band noch öfters vorkommen werden. Eine gelungene Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Schwestern.

    Ausserdem gab es diesmal ein Glossar, der sehr nützlich war. Wobei er vor allem im ersten Band eher gebraucht wurde. Auch die Karte der Insel war wieder dabei, die mir übrigens sehr gut gefällt.

  3. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Kriegerin (ISBN: 9783764532178)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Kriegerin

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Arsinoe und Mirabella konnten von Fennbirn fliehen und leben nun auf dem Festland. Billy hat sie bei sich aufgenommen und sorgt für sie. Die beiden tun sich aber schwer in dieser neuen Welt zu leben. Mirabella, weil sie nicht mehr ihre Gabe benutzen kann und Arsinoe, weil sie zu temperamentvoll ist, um einfach nur eine gehorsame Dame zu werden und Kinder zu gebären. Eines Nachts wird Arsinoe von merkwürdigen Träumen heimgesucht und diese wollen sie dazu bringen, wieder nach Fennbirn zurückzukehren. Ein Zeichen, oder eine Falle? Währenddessen tut sich Katharine schwer sich als Königin zu behaupten. Denn die toten Königinnen wollen mitentscheiden...

    Ich empfand den dritten Band als eine Art Übergang zum Finale. Es hat sich leicht gezogen, aber passieren tut dennoch einiges. Jedoch kamen die Schwestern nicht wirklich vom Fleck, denn die Ereignisse haben sich mehr oder weniger wiederholt.
    Das Leben auf dem Festland ist ein krasser Gegenteil zu Fennbirn. Denn dort wird von den Frauen erwartet, einfach eine anständige Dame zu sein, sich einen reichen Mann zu angeln und Kinder zu gebären. Mirabella schien weniger Probleme damit zu haben, aber Arsinoe war einfach nur rastlos. Was sich nachvollziehen konnte, denn dieses Leben wäre für sie langweilig und täte ihr überhaupt nicht gut. Als die Träume kamen wurde es spannender und wir wurden 400 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt und erfuhren Stück für Stück die Geschichte der blauen Königin. Das hat mich eigentlich mehr interessiert als der Rest der Geschichte. Am Ende erfuhren wir schliesslich das Geheimnis der blauen Königin und was das mit dem Nebel auf sich hat.
    Katharine tat mir irgendwo Leid. Früher wurde sie als die schwächste Schwester angesehen, und nun ist sie Königin und versucht alles richtig zu machen. Wären da nicht unzählige toten Königinnen in ihr. Sie verliert mehr und mehr Kontrolle über sie und tut Dinge, die sie eigentlich gar nicht will. Mich wunderte es daher nicht, dass das Volk sich gegen sie stellt und Gerüchte über sie verbreitet. Am Ende hat sie dann bewiesen, dass sie eigentlich ohne die toten Königinnen nichts ist. Aber was wird jetzt passieren und was wird jetzt aus ihr?
    Dann noch Jules. Ich weiss nicht, was ich von ihr halten soll. Sie ist sehr stark, als Naturbegabte, aber auch als Kriegerin. Bastiansburg hat sie aufgenommen und sie wird von Emilia unterrichtet. Allerdings gefielen mir ihre Gedankengänge überhaupt nicht. Sie ist so sehr auf die Prophezeiung fixiert, dass Jules Meinung sie überhaupt nicht interessieren. Ich ahnte schon Böses und schliesslich endete es dementsprechend so: Chaos. Emilia will das nicht einsehen und das macht sie so unberechenbar. Sie denkt wie eine Kriegerin und nimmt null Rücksicht auf andere. Sie könnte nebst Katharine zum Problem werden.

    Wie gesagt: für mich was er bis jetzt der schwächste Band. Auch wenn mich die Vergangenheit sehr überzeugen konnte, haben sich die Schwestern nicht wirklich weiterentwickelt. Jede von ihnen hat ihre eigenen Sorgen und entscheiden dementsprechend auch so. Ob das gut kommt? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was nun passiert und was die Schwestern nun unternehmen werden. Gut fand ich auch, dass einige Nebencharaktere mehr in den Vordergrund gerückt sind. Das dürfte auch für das Finale von Bedeutung sein. Ich freue mich jedenfalls auf die Auflösungen über die Insel.

  4. Cover des Buches Four Dead Queens (ISBN: 9783492281713)
    Astrid Scholte

    Four Dead Queens

     (105)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Die Königinnen der vier Quadara leben nicht in ihren Reichen, sondern im Palast, der den Mittelpunkt zwischen den Ländern bildet. Keralie Corrington lebt im Reich Toria und sie ist die beste Taschendiebin. Mackiel ist ein Freund und derjenige, der ihr alles beigebracht hat. In letzter Zeit jedoch, fragt sich Keralie, ob zwischen ihnen noch wahre Freundschaft herrscht. Nun hat sie erstmal den Auftrag, einem Boten die Erinnerungschips stehlen, die er überbringen soll. Diese Chips sind auf dem Schwarzmarkt sehr begehrt, schließlich kann man mit ihnen die Erinnerungen anderer Menschen nacherleben. In einer brenzligen Situation schluckt Keralie die Chips und sie ist entsetzt, was sie dann mit ansehen muss.


    Mit ihrem Fantasy-Debüt vermag die in Melbourne lebende Autorin zu überraschen. Keralie Corrington hat bei Mackiel Zuflucht gesucht. In die Fußstapfen ihres Vaters wollte sie nie treten, das hat sie immer gesagt. Nach dem Unfall ihres Vaters, ist sie noch überzeugter, dass sie auf dem Wasser nichts zu suchen hat. Der Bote wirkte eigentlich nicht unsympathisch, doch als er bei der Auktion auftaucht, um seine Chips wiederzubekommen, ist ihm deutlich anzumerken, dass er nicht begeistert war. Nachdem Keralie den Inhalt der Chips kennt, machen sie und der Bote sich auf den Weg, um noch Schlimmeres zu verhindern.


    Beim Lesen des Klappentextes kommt man auf den Gedanken, es könnte sich hier um einen Einzelband handelt, was genauere Nachforschungen bestätigen. Ein echtes Kaufargument für so einen Zufallsfund, der sehr angenehm überrascht. Die vier Reiche, deren Königinnen in großer Gefahr schweben. Geschickt spielt die Autorin mit den Wirklichkeiten, die sich in den Erinnerungschips darstellen. Damit bereitet sie mehr als eine Überraschung. Mit den eigenen Vermutungen liegt man immer wieder daneben und damit hebt sich dieser Fantasy-Roman von einigen ab, die man sonst so kennt. Das ist erfrischend. Die Story überzeugt, ist manchmal etwas schwer zu schlucken, doch für ein Erstlingswerk sehr gelungen. Da wurde ein gutes Buch vom Grabbeltisch gerettet.

  5. Cover des Buches Zorngeboren (ISBN: 9783038800200)
    Claire Legrand

    Zorngeboren

     (59)
    Aktuelle Rezension von: laraisapotato

    Ich dachte wirklich, ich würde dieses Buch mögen, denn ich hatte (fast) nur Gutes darüber gehört. Die Prämisse war interessant: Zwei Königinnen, bei denen man nicht weiß, welche von beiden Licht- und welche Blutkönigin ist. Klingt doch toll. Und dann noch mit Bi-Repräsentation und morally grey characters? Klingt doch toll. Auch der Prolog war vielversprechend und sehr interessant. Doch danach ging es meiner Meinung nach bergab.


    Wenn ihr das Buch liebt und keine schlechten Dinge darüber hören wollt, oder keine Spoiler lesen wollt, dann lest am besten nicht weiter :))


    Aber ersteinmal, was ich mochte:

    - Die kleinen Auszüge am Anfang der Kapitel. Das hat etwas zu der Welt beigetragen und sie größer gemacht.

    - Die Idee und der Prolog.


    Was ich nicht mochte:

    - Rielle: Man weiß schon gleich von Anfang an, dass ACHTUNG SPOILER! (aber irgendwie ja auch nicht, es ist ja von Anfang an klar) Rielle die Blutkönigin ist. Das an sich wäre ja auch gar nicht so schlimm, doch dadurch wurde der Story die Spannung genommen. Ich fand Rielles Teil der Geschichte zum Teil todlangweilig, weil sie sieben Tests bestehen muss (die für mich nicht einmal Sinn gemacht haben, denn was genau hat sie denn dadurch bewiesen? Dass sie Kräfte hat, ja, aber nicht dass sie sie diszipliniert einsetzt, finde ich); und diese Tests enden natürlich alle gleich: Rielle schafft sie, Überraschung! Zum anderen Teil war ich SO genervt von ihr. Weil nichts, was sie getan hat, Sinn gemacht hat. Und versteht mich nicht falsch, ich mag morally grey und böse Charaktere, doch Rielle war inkonsistent. Auf der einen Seite wollte sie Gutes tun, mit Audric zusammen sein und die Sonnenkönigin werden; auf der anderen Seite will sie einfach zum Spaß Leute umbringen und leiden sehen und Coriens Zuflüsterungen kann sie einfach nicht widerstehen, obwohl sie ihn ja so sehr hasst. Und auch alle anderen Charaktere in ihrer POV haben es mir nicht angetan: Sie geben Rielle die Schuld am Tod ihrer Mutter, obwohl sie damals fünf Jahre alt war. Audric fand ich langweilig, Ludivine war ok, Corien hat mich auch genervt. Jedes mal, wenn es zu Rielles Sicht wechselte musste ich mich zwingen, weiterzulesen. 

    - Eliana: Kommen wir zu Elianas Sicht: Hier ist wenigstens etwas passiert? Sie war auch inkonsistent, aber wenigstens gab es einen Plot. Und ihre "Entwicklung" war, finde ich, auch nicht sonderlich gut umgesetzt. Mir haben da der langsame Prozess der Einsicht und gute Beweggründe gefehlt. Es wirkte auf mich eher so: Eliana ist "böse" und kaltherzig, lässt ihre Schuldgefühle nicht zu; dann reist sie mit Navi und Simon nach Astavar und Navi bietet ihr Freundschaft an. Woraufhin Eliana sich anscheinend denkt: "achsooo, man kann auch nett sein und Freund*innen haben? Na, klar, jetzt setzte ich alles aufs Spiel um Navi zu retten!". So ein Umdenken kommt doch nicht einfach aus dem nichts? Harkan, ihre Mutter und ihr Bruder, die sie alle liebt, konnten sie nicht einsehen lassen, was falsch läuft, aber Navi, die sie seit gefühlten zehn Seiten kennt, kann sie umstimmen? Wieso? Das hat auf mich unausgereift gewirkt, und als hätte die Autorin keine Lust mehr auf die böse Eliana und will sie einfach schnell zur guten Eliana machen.

    - Die Welt hätte besser sein können. Alles von der Magie über die Religion bis zur Politik und der Geschichte der Länder war oberflächlich. Ich fand die ganze Magie also irgendwie sehr "tropey". Was ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss, doch gepaart mit Charakteren und einem Plot, die ich schlecht geschrieben finde, hat es mich schon genervt. Doch viel schlimmer, als dass die Magie meiner Meinung nach nicht wirklich originell ist, ist, dass vor allem Rielles Magie keine Grenzen hat. Sie kann einfach alles und das ist es auch teilweise, was ihren Teil der Geschichte so unspannend für mich gemacht hat: Sie ist das inkarnierte Empirium, bei ihr steht nichts auf dem Spiel, weil sie zu stark ist, als dass ihr irgendetwas schaden könnte. Zu den anderen Teilen der Welt: man erfährt nichts über die damaligen schlimmen Engelskriege (nur, dass es sie gab). Und auch nichts, was in den 1000 Jahren zwischen Rielle und Eliana alles passiert ist (nur, dass Corien jetzt Kaiser ist und es allen schlecht geht). Bei Rielle glauben alle an die sieben Heiligen und das Empirium, niemand betet zu Gott. Und doch werden Phrasen in der Art von "Oh mein Gott" oder "Möge Gott dich schützen" benutzt. Das hat mich dann immer total aus der Geschichte geworfen.

    - Rielle und Eliana werden von den Fans als iconic bi queens gefeiert; und doch sind beide in einem love-triangle-Ding (auch wieder sehr klischeemäßig) mit zwei Männern. Rielle mit Audric und Corien (und ein bisschen mit Ludivine, aber das wird irgendwie nur kurz angeschnitten) und Eliana mit Simon und Harkan. Sie hatte zwar mal etwas mit Frauen, doch das wird nur kurz erwähnt und liegt in der Vergangenheit. 

    - Die Länge: Ich finde, das Buch hätte durch 200 Seiten weniger sehr viel gewonnen. Denn wie schon erwähnt, fand ich vieles langweilig und monoton, und wenn ich schon keine ausgearbeiteten Charaktere und Plot bekomme, dann will ich wenigstens nicht 500 Seiten darüber lesen.


    Ich dachte wirklich, dass ich dieses Buch mögen werde, und mochte es trotzdem nicht. Ich habe mich durchgebissen und dachte, die nächsten Teile werden vielleicht besser, weil sie auch besser bewertet sind, doch ich bin auf Seite 323 vom zweiten Teil und ich mag es genau gleich wenig. Und nach den Rezensionen, die meiner Meinung sind, werde ich auch den Rest der Bücher nicht mögen. Vielleicht lese ich noch weiter, vielleicht nicht; wir werden es sehen.

    Update: Ich habe den zweiten Teil doch weiter gelesen und finde ihn nicht mehr sooo schlecht. Doch ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll, dass erst nach 400 Seiten endlich mal etwas passiert, was ich nicht komplett langweilig finde.

    Und bitte beachtet: Das hier ist nur meine Meinung, ich bin froh, wenn euch das Buch gefallen hat :)

    2,5/5 



  6. Cover des Buches Wolfsschwestern (ISBN: 9783499291159)
    Philippa Gregory

    Wolfsschwestern

     (37)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Inhalt:

    Herrscherinnen, Rivalinnen, Liebende

    Ein kurzer Blick in die Augen von Katharina von Aragón genügt, und Margaret Tudor weiß: Auf ewig wird ihr Schicksal miteinander verbunden sein - ob in Aufstieg oder Fall. Wenig später ist Katharina Königin von England. Margaret heiratet den schottischen König und sichert so den Frieden zwischen beiden Ländern. Doch das Bündnis hält nicht lang. Margarets Mann fällt in der Schlacht, Katharina verschleppt seine Leiche als Trophäe nach England - und beide Frauen werden zu Feindinnen. Ein leidenschaftlicher Reigen voller Ränkespiele entspinnt sich, und nur eines ist sicher: Nie lässt sich das Band, das die beiden Herrscherinnen verbindet, lösen.


    Meine Meinung:

    Dieser Klappentext und Titel hatten es mir von Anfang an angetan und mich unheimlich neugierig gemacht. Ganz besonders, da ich die turbolente Geschichte von Henry VIII. und seinen Ehefrauen kenne, aber von seinen Schwestern mir bisher nur wenig bekannt war. Daher war ich umso gespannter auf dieses Buch von einer meiner liebsten Autorinnen für historische Romane.

    Zu Beginn der Geschichte war eher Margaret Tudor eine unsympathische Protagonsitin, wie sie über ihre Schwägerin spricht. Doch im Laufe des Buches, vor allem als wir uns schließlich in Schottland aufhielten und Margaret immer älter und reifer wurde, wuchs mein Bewundern für diese starke, unabhängige Frau, die für sich und ihre Stellung kämpfte. ALs ich nun am Ende angekommen war, wollte ich mich gar nicht mehr von ihr und Schottland trennen.

    Ich liebe den Aufbau von Philippa Gregorys Romanen. Durch die ständige Angabe der Zeit und des Ortes behält man immer den Überblick und auch wenn die Ereignisse überschlagen, hat man immer Anhaltspunkte wann man sich wo befindet. Auch das Einbetten von Briefen zwischen den beiden Königshöfen hat mir sehr gut gefallen.

    Über die Geschichte Katharina von Aragons ist viel bekannt, über sie wird immer wieder gesprochen und geschrieben. Dies war hier anders und der Blick einer anderen Protagonistin, welcher Katharina und dem englischen Hof trotzdem sehr nahe stand, eröffnete mir noch einmal eine ganz neue Perspektive auf diese Frau. Genauso erging es mir mit dem König Henry VIII.

    Die Dritte im Bunde war mit Prinzessin Mary, der Königinnenwitwe von Frabkreich, eine mir ebenso unbekannte Person wie Margaret es war. Auch wenn man über ihr Leben beiweiten (aber logischerweise) nicht so viel erfuhrt wie über Margarets gefiel mir unheimlich gut, wie Philippa Gregory die Verbindungen und Parallen in den Leben der drei Königinnen und Schwestern darstellte und beschrieb. Ihr Kommentar dazu im Nachwort ergänzte den Roman perfekt.


    Fazit:

    Ich bin von je her begeistert und fasnizinert von den Tudors und ihrer turbolenten Geschichte. Diese beschränkte sich bisher auf das Zentrum des englischen Königshofes Henry VIII. Dieses Buch hat mir eine völlig neue, aber nicht weniger spannende Perspektive eröffnet und meinen Wunsch, möglichst viel über diese Zeit und die Personen zu erfahren, nur noch größer gemacht. Ich hätte mich am liebsten gar nicht von diesem Buch, Margaret, Schottland, England, den Tudors getrennt - doch das muss ich auch nicht, schließlich gibt es genug Romane dieser großartigen Autorin.

  7. Cover des Buches Der Schwarze Thron 4 - Die Göttin (ISBN: 9783764532185)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron 4 - Die Göttin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die drei Schwestern haben nun ihre eigenen Aufgaben: Katharine führt einen Kampf mit den toten Königinnen, Mirabella versucht die drei Schwestern wieder zusammen zu bringen und Arsinoe muss ihre Gaben mehr den je nutzen, um alle zu retten. Alle drei bereiten sich auf den Kampf ihres Lebens vor, nebenbei versuchen sie dahinter zu kommen, wie das Ganze überhaupt entstanden ist. Auf der Suche nach der Wahrheit wird jeder von ihnen mit allem möglichem konfrontiert und schon bald erweisen sich einige Feinde als Freunde und Freunde werden zu Feinden. 

    Diesen Krieg hat die Autorin sehr episch dargestellt. Die Sichtweisen wechselt stetig von einen Schwester zur anderen und so erfahren wir immer, was die andere denkt, wer welches Geheimnis gelüftet hat, was die andere vor hat... Im letzten Band wird nicht nur Kampf im Vordergrund gestellt, sondern auch die Beziehung zwischen den Schwestern. Wir erleben, wie Katharine mit den toten Königinnen um ihren Körper kämpft. In den vorherigen Bändern war schon klar, dass sie gierig und bösartig sind, aber hier wurde es nochmal verdeutlicht. Katharine ist nicht so bösartig wie alle glauben. Das hat mittlerweile auch Mirabella begriffen. Doch sie weiss noch nichts von dem Kampf, die ihre Schwester zu führen hat. Arsinoe hingegen hat die grösste Entwicklung durchgemacht. Ihre Gaben werden hier mehr und mehr gebraucht und so lernen wir die wahre Arsinoe kennen. Jules wurde zu einem grossen Risiko und Emilia wurde energischer und impulsiver den je. Sie war und ist mir einfach nicht sympathisch, weil sie meiner Meinung nach ein Wunschdenken verfolgt hat und keine Rücksicht auf andere genommen hat. Zum Teil widersprach sie sich selbst, so dass für mich klar war, dass sie eigentlich gar nicht mehr weiss wo ihr der Kopf steht. Eins muss ich ihr aber lassen: sie ist eine krasse Kriegerin und weiss definitiv was sie tut. Jules tat mir in ihrer Rolle Leid, weil sie selbst ein anderes Bild von sich hat. Sie will zwar die Königin stürzen, aber nicht wirklich ihren Platz einnehmen. Dennoch hat sie am Schluss Mut bewiesen und kurz hatte ich einen Herzinfarkt, als der Krieg nun los ging. Nebst den ganzen Vorbereitungen und Kämpfen haben die Schwestern mehr über die Göttin versucht herauszufinden. Eine nach der anderen fanden Indizien und Beweise und langsam fügen sich alle Puzzleteile zusammen. Dann ist noch dieser Nebel. Wie kann man ihn endgültig vertreiben? Es gab einige Schockmomente und unvorhersehbare Wendungen, die mich komplett aus der Bahn geworfen haben. Ich wollte nicht glauben, was da gerade passiert ist. 

    Ein sehr episches Ende einer sehr düsteren Fantasy-Reihe. So viele Geheimnisse und Intrigen. Action und Brutalität ebenso. Sowie Zusammenhalt, Liebe und Trauer. So viel ist in diesem Buch passiert, jedoch hat es sich für mich nicht überschlagen. Ich genoss jede Seite und hab mit jedem mitgefiebert. Das Geheimnis wurde gelüftet, doch nicht alle fragen wurden beantwortet. Ich hätte gerne noch mehr über die toten Königinnen erfahren und auch über den Nebel. Aber die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen und es wurde auch sehr gut umgesetzt.

    Ein würdiges Ende einer grandiosen Reihe. Für jeden empfehlenswert, der gerne epische und düstere Fantasy-Geschichten mag.

  8. Cover des Buches Das Fundament der Ewigkeit (ISBN: 9783404177707)
    Ken Follett

    Das Fundament der Ewigkeit

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das dritte Buch der Reihe  "KINGSBRIDGE", war wie seine Vorgänger schwere historische Kost, aber es hat sich gelohnt. Im Mittelpunkt der Geschichte, steht Ned Willards. Seine Lebensgeschichte führt uns in das Europa des 16. Jahrhundert. Ned gefiel mir sehr gut, man erlebt mit ihm Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge und vor allem fühlte man mit ihm mit. Die Charakterzeichnung ist diesmal überraschend ausgefallen, manche Follett-typisch zuerst einfach nur böse Bösewichte werden in der Folge recht unerwartet erstaunlich detailliert und nachvollziehbar beschrieben, was mir sehr gut gefiel.
    Die Kombination aus Fantasie und Historie macht das Buch so spannend

     Ken Follett schreibt einfach spannend, leicht und flüssig. Man taucht in eine Geschichte ein bei den man die Konflikte zwischen den Katholiken und Prostanten hautnah mitbekommt

  9. Cover des Buches Witchborn (ISBN: 9783551521057)
    Nicholas Bowling

    Witchborn

     (93)
    Aktuelle Rezension von: mond48

    Dieses Buch habe ich vor ca. 2 Jahren das erste Mal gelesen. Es baut eine tolle Atmosphäre auf - sowohl vom Wortschatz als auch von der Beschreibung der Orte und des Geschehens. Intrigen werden gesponnen, Geheimnisse gelüftet und gehütet und über all dem schwebt irgendwie eine düstere Stimmung. Kurzum: ich würde es jederzeit wieder lesen

  10. Cover des Buches Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz (ISBN: 9783863960179)
    Kimberly Derting

    Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt: 

    In dem von Aufständen erschütterten Königreich Ludania bestimmt die Zugehörigkeit zu einer Klasse, welche Sprache du sprichst - oder verstehst. Wenn du vergisst, wo dein Platz ist, kennen die Gesetze der Königin keine Gnade. Allein auf den Blickkontakt mit gesellschaftlich Höhergestellten steht der Tod. Die siebzehnjährige Charlaina - kurz Charlie - versteht alle Sprachen, jeden Dialekt. Eine gefährliche Fähigkeit, die sie schon ihr ganzes Leben lang verstecken muss. Nur in den illegalen Clubs im Untergrund der Stadt kann sie das für kurze Zeit vergessen. Dort trifft sie den geheimnisvollen Max, der eine Sprache spricht, die Charlie noch nie gehört hat, und der beinahe ihr Geheimnis entdeckt. Und als die Rebellen die Stadt schließlich überrennen, ist er es, der erkennt, dass Charlie der Schlüssel für ihren Sieg sein könnte. Doch für wen wird Max sich entscheiden, für das Mädchen, das ihn fasziniert, oder für seine Königin?


    Meine Meinung: 

    „Dark Queen“ bringt leider nicht viel Neues: 

    - Eine böse Königin, die das Land regiert. 

    - Ein Mädchen, welches an sich selbst besondere Fähigkeiten entdeckt. 

    - Rebellen, welche die Fähigkeiten des Mädchens erkennen. 

    - Ein junger gutaussehender Mann, der das Herz des Mädchens erobert, aber auch Geheimnisse hat. 

    Ja, all das kommt einem durchaus bekannt vor. 

    Die Geschichte bringt zwar auch originelle neue Ansätze zum Beispiel, dass die Gesellschaft durch verschiedene Sprachen voneinander getrennt wird und auf diese Weise in Klassen eingeteilt wird, dennoch werden diesen originellen und neuen Ansätze nicht wirklich weiter verfolgt, sondern sind nur ein Nebenteil der Geschichte. Im Endeffekt ist nur der Aufbau der Welt neu. Was in dieser Welt passiert, hat man schon in vielen Jugendbüchern gelesen. Dadurch wird die Story vorhersehbar und überrascht den „geübten“ Fantasy-/Jugendbuch-Leser nicht mehr. 

    Irgendwie kann ich in dieser Rezi gar nicht so viel schreiben, obwohl ich sonst immer sehr viel zu sagen habe. Ich gebe dem Buch mittlere 3 Sterne, denn es handelt sich um eine wirklich gute und solide Geschichte, die wenige interessante neue Anreize liefert. Die Charaktere sind alle sympathisch, insbesondere die kleine Angelina bringt spannende Aspekte in die Geschichte und entwickelt sich auch ganz anders als ich vermutet hatte. Trotzdem wirkt das Ganze irgendwie uneinfallsreich und zu wenig neu. Die Autorin konnte mich leider nicht fesseln und auch wenn der Epilog Möglichkeiten bietet, die Geschichte weiter zu schreiben, würde ich nicht gerade vor Freude schreien, wenn die Geschichte weitergehen würde. Ich denke, dass man dafür einfach noch mehr Neues finden muss, um eine einzigartige Geschichte zu erfinden. 


    Fazit: 

    Eine grundlegend gute Fantasygeschichte, die leider nur wenige neue und originelle Ansätze liefert. Die meisten Aspekte (junges Mädchen mit besonderen Fähigkeiten, böse Königin, die erste Liebe, Rebellion) kennt man halt einfach schon und man kann daher auch den Verlauf der Geschichte leicht vorhersagen. Mich hat es nicht überrascht, aber auch nicht enttäuscht. Daher lande ich bei soliden 3 Sternen!

  11. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783518188538)
    Friedrich Schiller

    Maria Stuart

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Schulbuch, Pflichtlektüre... Naja, normalerweise kann mich das, was ich für die Schule lesen "muss" tatsächlich nicht so überzeugen. Nicht, dass ich die Romane/Dramen schlecht finde, auch kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, warum vieles "älteres" heutzutage noch gelesen werden soll, aber die Geschichten konnten nie dieses brennende Begeisterung in mir wecken, die mich privat dazu bringt, Seite um Seite umzublätter, ohne zu merken wie die Zeit vergeht, gar zu vergessen, dass ich überhaupt lese, und die Figuren nicht nur vor meinem inneren Auge lebending werden, sondern tatsächlich neben mir zu stehen scheinen. "Maria Stuart" war aber wider Erwarten anders als die Schullektüren, die ich bisher gelesen habe. 

    Zugegebenermaßen war ich anfangs recht skeptisch, denn das Lesen von Schillers "Die Räuber" war wirklich ein Kraftakt für mich und auch als ich die ersten Szenen dieses Dramas gelesen habe, hat mir die nicht so leicht zugängliche Sprache zu schaffen gemacht und vor allem wie unfassbar lang ich fürs Lesen gebraucht habe. Auch dass Figuren an verschiedenen Stellen anderes genannt wurden oder über sie gesprochen wurde, während sie nicht anwesend oder überhaupt noch nicht aufgetreten waren, hat es kompliziert gemacht. Das fehlende geschichtliche Hintergrundwissen hat das Ganze nicht vereinfacht.

    Mit diesen Schwierigkeiten bin ich allerdings zunehmend gut zurecht gekommen, was den Lesefluss natürlich ungemein verbessert hat. Ich habe angefangen, weit über die vorgegebenen Szenen hinauszulesen, weil ich tatsächlich wissen wollte, wie es weiter geht. 

    Auch für die Figuren sind immer lebendiger geworden, sodass ich nicht wie anfangs verwirrt war, sondern ein Gefühl für sie bekommen habe, sie einschätzen konnte und gespannt war, welche Entscheidungen sie treffen würden.

    Was auch zu meinem Vorteil war, war, dass mir Schauplatz und Handlungszüge nicht so fremd waren, da ich auch sonst sehr gerne Romane lese, die an Königshöfen spielen, in denen Intrigen und Macht, Familie und Liebe eine große Rolle spielen. 

    Auch das sie Emanzipation der Frau eine so große Rolle gespielt hat, hat mir sehr gut gefallen, da ich das nicht erwartet hätte - gerade da es sich um so ein "altes" Drama handelt. Jedoch waren Maria und Elisabeth beides starke Frauenfiguren und insbesondere erstere auch in anderen Bereichen ein Vorbild. 

  12. Cover des Buches Die Geisterkönigin (ISBN: 9783764532116)
    Sarah Beth Durst

    Die Geisterkönigin

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Emkeyseven

    Enthält Spoiler zu den Vorgängern!   

    Daleina wird immer besser in ihrer Rolle als Königin. Sie ist zwar nicht so mächtig wie Naelin, aber geschickter, bedachter und versteht auch die Geister immer besser. Die ältere Königin Naelin hingegen ist eine Naturgewalt, hat es aber nicht so ganz unter Kontrolle. Sie agiert eher impulsiv, auch wenn sie langsam lernt, wie sie sich eigentlich verhalten sollte. Auch wenn Naelin als "Mutter" bezeichnet wird, denkt sie als erstes an das Wohl ihrer eigenen Kinder, während Daleina immer das ganze Volk im Blick hat. Das führt durchaus mal zu Meinungsverschiedenheiten.

    Königin Merecot sorgt auch wieder für viel Wirbel. Man muss sie nicht unbedingt böse nennen, aber sie ist ziemlich skrupellos wenn es um das Erreichen ihrer Ziele geht. Es ist aber auch irgendwie süß, wie sie so oft überrascht ist, wenn sie auf selbstlosere Charaktere trifft und diese nett zu ihr sind.

    Der Vorgänger ist schon wieder eine ganze Weile her, aber ich habe sehr gut in die Geschichte gefunden. Die Welt ist wieder magisch und bietet mit den Geistern wieder viel Spannung. Hier sieht man auch ein bisschen mehr von den anderen Ländern und erfährt auch mehr über die Vergangenheit des Landes. Der Klappentext hat für meinen Geschmack schon wieder etwas zu viel verraten und die vielen Perspektiven haben auch viele Einblicke gewährt, da hätte es gern etwas geheimnisvoller sein können.


    Letztendlich hat es mir aber gut gefallen. Die Konflikte zwischen den Königinnen und den Geistern waren spannend und viele Punkte wurden hier schön abgerundet. Die kleinen Einblicke in die anderen Reiche und das Ende, das noch so viele Möglichkeiten offen lässt, machen auch Lust auf mehr, obwohl das schon das Ende der eigentlichen Trilogie ist.


    Fazit

    Die Welt der Geistern in "Die Geisterkönigin" hat mir wieder sehr gut gefallen. Ein schöner Abschluss der Reihe, der aber gern noch einen Ticken spannender hätte sein können.

  13. Cover des Buches Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit: Fünf Romane in einem Band (ISBN: 9783961487127)
    Kaitlyn Abington

    Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit: Fünf Romane in einem Band

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Hannah-Lena
    „Moonlight- Ein Flüstern in der Dunkelheit“ ist ein Sammelband und enthält 5 Bände der Reihe, die bereits unter dem Titel „Wolfsbraut“ als Einzelbände erschienen sind.

    Lynn wächst sehr abgeschottet und behütet als Kronprinzessin im Landschloß ihres Vaters auf.
    Als sie kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrer großen Liebe Lord Duncan ein schreckliches Ereignis beobachtet, wird ihr gesamtes bisheriges Leben völlig in Frage gestellt.
    Wer ist Freund ? Wer ist Feind?
    Wem kann sie trauen?
    Auf ihrer Flucht in den Wald trifft sie auf einen geheimnisvollen Fremden, der ihr hilft und sie mitnimmt.
    Je länger sie gemeinsam unterwegs sind, um so mehr Lügen deckt Lynn in ihrem Leben auf und um so mehr fühlt sich Lynn zu dem geheimnisvollen Fremdem hingezogen.
    Wird die behütet aufgewachsene Lynn den Aufgaben gewachsen sein, um ihr Land von Leid und Tyrannei zu befreien?

    Das wunderschöne, geheimnisvolle und mythische Cover dieses Sammelbandes ist mir direkt ins Auge gefallen und hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht.
    Der angenehme und locker- leichte Schreibstil der Autorin hat mich direkt in die Geschichte eintauchen lassen und mich begeistert auf Lynns und Ulfs Reise mitgenommen.

    Im ersten Teil werden viele Fragen aufgeworfen, die sich in den folgenden Teilen nach und nach selbst beantworten.
    Lynn entwickelt sich von der naiven und behüteten Prinzessin zu einer mutigen jungen Frau, die bereit ist für Freiheit und Liebe zu kämpfen.

    Besonders gut hat mir die Vielfalt der unterschiedlichen Arten gefallen, die sich im Kampf gegen die Tyrannei zusammenfinden.
    Hier hebt die Autorin sehr schön den Zwiespalt zwischen Instinkt und dem gemeinsamen Wunsch nach Freiheit hervor.
    Es war sehr schön zu lesen, wie die gemeinsame Aufgabe Vorurteile aufhebt und Freundschaften eine Chance gibt.

    Die ersten drei Bände bilden eine inhaltliche Einheit, die mich dazu bewogen hat, danach eine kleine Lesepause einzulegen.
    Die nachfolgenden zwei Bände habe ich anschließend ebenfalls gerne gelesen.
    Neue Charaktere und spannende Verwicklungen bringen neue Aufgaben für Lynn.

    Ich habe gerne mit Lynn gelacht und geweint, gezweifelt und gehofft und vergebe für dieses unterhaltsame Lesevergnügen gerne 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️.
  14. Cover des Buches Die jungen Königinnen (ISBN: 9783641234119)
    Kendare Blake

    Die jungen Königinnen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Kara_Fey

    Das Cover:

    Das Cover ist in dem gleichen Stil gehalten wie die Hauptcover und hat somit direkt einen Erkennungswert und kann eigentlich sofort zugeordnet werden. Es ist schön und schlicht und würde im Bücherregal eine wirklich gute Figur machen. Ich liebe diese Covergestaltung.

    Um was es geht:

    Es gab eine Zeit, in der Mirabella, Arsinoe und Katharine noch nicht alles dafür getan hätten, den Thron zu erringen. Eine Zeit, in der sie nicht von rivalisierenden Herrscherhäusern darauf trainiert wurden, ihre Schwestern zu töten. Eine Zeit, in der sie einfach Schwestern waren. Dies ist die Geschichte der drei Königinnen bevor sie getrennt wurden, als sie sich noch lieben und beschützen durften. Und es ist die Geschichte ihrer Trennung, die Geschichte wie sie zu Rivalinnen bis auf den Tod wurden ...   

    Wie es gefällt:

    hier muß ich eine Korrektur zum Klappentext machen. Es geht nicht um die Zeit als sie noch zusammen waren. Ja, dieser Abschnitt wird auch angeschnitten aber Hauptsächlich geht es um die Zeit nach der Trennung und wie die drei Mädchen in ihren "Familien" ankommen und aufgenommen werden. Ich fand es sehr interessant zu lesen und fand die Reaktionen nachvollziehbar. Es ist kurzweilig und auch unterhaltsam. Natürlich bringt es nichts Neues wenn man die Hauptserie gelesen hat aber ich fand es als kleinen Abschluß um mich von den drei Königinen zu "verabschieden" sehr schön.


  15. Cover des Buches Die Orakelkönigin: Short-Story (ISBN: B07L7QW6KD)
    Kendare Blake

    Die Orakelkönigin: Short-Story

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    In den Hauptgeschichten wurde es schon mehrfach erwähnt, dass man keine Orakelkönigin mehr haben darf, da ihre Gabe sie verschlingen würde und verrückt wird. Deswegen, sobald ein Mädchen mit der Sehergabe geboren wird, wird sie sogleich ertränkt. Zurecht?

    In dieser Kurzgeschichte lernen wir die Königin Elsabeth kennen. Eine sehr gütige und liebe Person, mit doch kleinen Komplexen. Sie ist stehts freundlich und höflich zu jedem, benutzt aber ihren eigenen Kopf. Dies gefällt dem schwarzen Rat überhaupt nicht, insbesondere nicht der Arron. Wenn man die Hauptgeschichten gelesen hat, weiss man automatisch, dass nun eine Intrige folgt. Denn die Arrons können mit nichts anderem umgehen und sind lieber hinterlistig als aufrichtig. Die Art und Weise wie Elsabeth betrogen wurde, tat mir im Herzen weh. Alles wurde gegen sie verwendet, insbesondere ihre Eifersucht gegen ihren Gemahl. Egal was sie tat, niemand hielt es für angemessen. Ganz im Gegenteil. Gerade wegen ihren Emotionen hat man sie in die Falle gelockt und für verrückt erklärt. Ein Opfer, missverständlich eingeschlossen. Weil sie das Volk liebte und auf ihr Gefühl gehört hat, anstatt auf den schwarzen Rat.

    Der Beweis, dass die Königinnen nie wirklich regieren, sondern lediglich Marionetten sind. Befolgen sie nicht den Anweisungen, werden sie eliminiert. Auf irgendeiner kranken Art und Weise. Und auffallend sind immer die Arron's, die die Intrige schmieden und Lügengeschichten verbreiten. Unehrenhafter geht es echt nicht.

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt und ich wünsche mir, dass diese Machtspiele ein Ende haben. Zu Wohle aller. Insbesondere den unschuldigen Königinnen. 

    Ein sehr schönes, aber trauriges Buch. Für die Fans der Königinnen ein Muss.

  16. Cover des Buches Königsfreunde - Band 2 (ISBN: B01M143SAF)
    Isabell Schmitt-Egner

    Königsfreunde - Band 2

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Schoensittich

    Der Roman „Königsfreunde – Band 2“ der Autorin Isabell Schmitt-Egner erschien im September 2016. Es handelt sich um ein Taschenbuch mit 555 Seiten. Dies ist die Fortsetzung des Buches „Königsfreunde“.



    Inhalt:

    Seit einem halben Jahr leben Clara und Robin nun zusammen, aber bis heute hat er ihr keinen Heiratsantrag gemacht. Und leider ist Robin als junger König nicht nur sehr beschäftigt, sondern auch begehrt - als Heiratskandidat für Prinzessinnen aus den Nachbarreichen. 


    Schon bald läuft Besuch auf im Palast, und die Königinnen sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, Clara als unerwünschte Nebenbuhlerin loszuwerden …



    Cover:

    Das Cover zeigt eine bewaldete Landschaft. Im Hintergrund liegt ein Schloss im Halbdunkel vor einem schönen blauroten Himmel. Vorn ist ein Pferd zu sehen, auf dem eine in weiß gekleidete Frau liegt. Während Sie zu schlafen scheint oder anderweitig ausgeknockt ist, hat das Pferd einen glasklaren Blick und scheint genau zu wissen, wo es hin will. Im oberen Viertel findet sich der Name der Autorin. Der Titel des Buches ist mittig auf dem Cover.



    Stil und Story:

    Das Buch macht vom Stil da weiter, wo der erste Teil aufhört und „Adam – Eine Königsfreunde-Geschichte“ als Zwischenstück das Grundthema mit aufgegriffen hat. Die Geschichte setzt ein paar Monate nach dem ersten Band ein. Wie auch in den anderen Bänden ist der Stil sehr bildlich. Man kann perfekt in die Welt von Robin und Clara sowie dem Sklaven Adam abtauchen und sich beim Lesen fallen lassen. Trotz der beachtlichen Zahl an Seiten gibt es zu keiner Zeit irgendwelchen Leerlauf in der Geschichte, da in diesem Königreich immer was los ist. Die Freundschaften werden in einem Mix aus Liebe, Sklavenhandel, Eifersüchteleien und Ränkespielen auf eine Probe gestellt. Besonders Adam erweist sich als große Hilfe für die Anderen. Insgesamt haben sich die Figuren sehr gut weiterentwickelt. Man hat sie im zweiten Teil nun endgültig ins Herz geschlossen. Wie auch in den anderen Bänden sind die Orte der Handlung schön beschrieben und ausgeschmückt. Die insgesamt 31 Kapitel sind jeweils noch in zahlreiche Absätze unterteilt, so dass man das Lesevergnügen einteilen kann und das Buch auch mal ein paar Minuten aus der Hand legen kann, sofern man das überhaupt möchte.



    Fazit:

    Eine Fortsetzung, die nicht nur alles vom ersten Band perfekt weiterführt, sondern sich auch noch steigern kann. Was will man mehr.  

  17. Cover des Buches Die Feuer von Troia (ISBN: 9783596139200)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich kann euch gar nicht sagen wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe. Ich habe jedes Mal das Gefühl, dass ich es auswendig kenne, doch dann finde ich doch immer wieder Kleinigkeiten, die ich vergessen hatte. Schon wenn ich darüber nachdenke, will ich es gleich noch mal lesen. Ich finde Kassandra ist eine so Interessante Figur, die so viele verschiedene Perspektiven rund um diesem mystifizierten Krieg zeigt.
  18. Cover des Buches Die Orakelkönigin (ISBN: 9783641234102)
    Kendare Blake

    Die Orakelkönigin

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Knorr
    Klappentext:

    Eine Kurzgeschichte über die legendäre Orakelkönigin aus der Welt von "Der schwarze Thron"

    Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. Niemals darf eine Seherin um den Thron Fennbirns kämpfen, da sie den Wettstreit durch ihre Gabe zu ihren Gunsten beeinflussen könnte ... Dies war nicht immer so. Erst die Herrschaft von Königin Elsabet machte diese brutale Maßnahme nötig. Denn sie war die letzte Orakelkönigin, und ihre Herrschaft war gezeichnet von Blut und Gewalt – so sagt es die Legende. Doch ist es die Wahrheit?



    Meine Bewertung: 

    Zum Cover: Das Buchcover finde ich unglaublich gelungen! Diese Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" bleibt dem Stil der Reihe treu. Zu sehen ist eine Krone aus Gold, an dessen Enden sich ein schwarzer Nebel aus schwarzen Krähen erhebt. Die Krone wirkt rein und unbefleckt. Das Cover passt total zur Handlung!

    Zum Inhalt: In diesem Band geht es nicht um die typischen Themen, wie Macht und Ansehen oder Intrigen, aus der eigentlichen Reihe, auch weniger um Mirabella, Arsinoe und Katharine. Hier wird sich vor allem auf die Geschichte der Orakelkönigin. Diese Vorgeschichte richtet sich auf vergangene Zeiten, um deutlich zu sein nämlich um 500 Jahre noch vor der Handlung in "Der schwarze Thron". Die letzte Orakelkönigin wollte eigentlich nur Frieden für ihr Volk, sowie ein wenig Glück und Liebe für sich selbst, doch genau dies wird letztendlich zu ihrem Verhängnis. Was aber auch noch aufgegriffen wurde, ist das Zusammenspiel aus der Königin und dem Schwarzen Rat.

    Zum Schreibstil: Kendare Blake hat einen sehr flüssigen, leichten und detailreichen Schreibstil. Von der ersten Seite an war ich wieder in Handlung drin! Diese Handlung wird aus der Sichtweise einer dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wird die Handlung aus der Sichtweise von Elsabet erzählt, aber zum Teil werden einige Abschnitte auch aus der Perspektive der engsten Vertrauten und Freunden erzählt. Die Charaktere sind wie immer interessant und gut ausgearbeitet. Königin Elsabet ist eine sehr aufrichtige, offene und ehrliche Königin, was total rübergekommen ist! Auch hier gibt es einen stetigen Szenenwechsel zwischen den Charakteren und der Szenerie. Spannung ist auch vorhanden und es gibt einige überraschende Wendungen. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen.



    Mein Fazit:

    "Der schwarze Thron" ist ein guter Fantasyroman, der den Leser mit seinen Giftmischern, Naturbegabten, Elementariern und vor allem seinen Drillingsköniginnen sehr unterhält. 

    Diese Vorgeschichte kann ich jedem begeisterten "Der schwarze Thron"-Leser nur empfehlen. Es ergänzt die Welt von Fennbirn ausgezeichnet! "Die Orakelkönigin" spielt 500 Jahre vor der Haupthandlung, macht diesen Band aber dennoch wichtig. Auch hier wurde wieder etwas fortgeführt, was bereits in der Hauptreihe kurz aufgegriffen wurde.

    Insgesamt gebe ich dieser Vorgeschichte 5 von 5 Punkten. Eine klare Leseempfehlung!


    Danke an das Bloggerportal und dem Blanvalet- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
  19. Cover des Buches Die württembergischen Königinnen (ISBN: 9783874077149)
  20. Cover des Buches Englands Königinnen (ISBN: 9783492236829)
    Marita A. Panzer

    Englands Königinnen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Linda-Odd
    Da ich ein großer Fan der letzten beiden Staffeln von "The Tudors" war und mich sowieso für Englands Geschichte interessiere, fand ich dieses Buch äußerst spannend. Jeder Königin ist ein Kapitel gewidmet. Es wird [je nach Geburtsstand] entweder ihre Geschichte von Geburt an erzählt. Oder ab dem Zeitpunkt, in dem sie für das Land wichtig wurde. Ich habe allerdings "nur" den ersten Teil über das Haus Tudor gelesen und den letzten Teil über die aktuelle Königin von England. Mir hat das Buch sehr gefallen. Gut geschrieben und absolut nicht langweilig! Edit: Hab ich vergessen: In dem Buch sind auch Porträts der Königinnen abgebildet. Die meisten sogar farbig. Einige davon findet man in der Londoner National Portrait Gallery.
  21. Cover des Buches Die Herrinnen der Loire-Schlösser (ISBN: 9783492238052)
  22. Cover des Buches Beiß mich, wenn du dich traust (ISBN: 9783401502397)
    Mari Mancusi

    Beiß mich, wenn du dich traust

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel
    Sunny und Rayne sind erstmal geplättet.Nicht das sie soeben erfahren haben das ihre Eltern Elfen sind,nein das sie nun auch noch in gefahr sind,weil der Elfenhof sie sich holen wollen.
    Beide WErden in der Vampirjäger schule versteckt,was besonders für Rayne nicht einfach wird.Was ist wenn einer der Jäger herrausfindet das neben einer Jägerin auch noch eine Vamp elfe ist?
    Und was ist mit ihren Eltern,wie geht es ihnen?
    Es geht diesmal spannend her.
  23. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer - Band 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 - Band 1-10 - SOFORT PER DHL LIEFERBAR - KEINE VERSANDKOSTEN (ISBN: B008M68TQQ)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer - Band 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 - Band 1-10 - SOFORT PER DHL LIEFERBAR - KEINE VERSANDKOSTEN

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Indira8173
    Was soll man hierzu noch schreiben? Ich glaube, inzwischen hat jeder zumindest schonmal was von Game Of Thrones gehört.

    Spannend, spannend und nochmal spannend! Der Winter naht... und das letzte Buch hoffentlich auch bald.
  24. Cover des Buches Die preußischen Königinnen (ISBN: 9783492238144)

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