Bücher mit dem Tag "könig artus"

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91 Bücher

  1. Cover des Buches Weltenmagie - Der letzte Drache (ISBN: 9783442480449)
    Aileen P. Roberts

    Weltenmagie - Der letzte Drache

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Über das Buch allgemein

    Titel: Der letzte Drache
    Autor: Aileen P. Roberts
    Verlag: Goldmann
    Reihe: Weltenmagie Band 1
    Preis:  12.99 € [D], 13.40 € [A]
    Inhalt: Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird...

    Meine Meinung

    Cover und Innengestaltung
    Das Cover des Buches finde ich traumhaft schön. Es zeigt eine Frau mit Bogen im Vordergrund, die mit dem Rücken zum Betrachter steht. Im Hintergrund ist eine wunderschöne Landschaft. Allgemein wirkt dieses Cover sehr magisch, welches auch zum Inhalt des Buches passt.
    Außer einer Karte vorne im Buch ist es innen eher schlicht gehalten.

    Schreibstil
    Der Schreibstil von Aileen P. Roberts war angenehm zu lesen. Ich konnte schnell in das Buch einsteigen, auch wenn mich zu Beginn die vielen Charaktere etwas verwirrt haben. Diese Verwirrung wurde jedoch schnell beendet und ich konnte schön in die Geschichte einsteigen. Während des Lesens konnte ich mich ganz in die Geschichte hineinversetzten, der Schreibstil hat mich also wirklich mitreisen können.
    Der Schreibstil konnte mich an einigen Stellen zum Lächeln, an einigen zum Nachdenken und auch zum Weinen bringen.

    Geschichte und Charaktere
    Die Haupthandlung des Buches hat mich überzeugen können. Es war und blieb von der ersten bis zu letzten Seite spannend.
    Mein Lieblingscharakter ist Leána. Sie hat eine so starke Persönlichkeit und schafft es immer sich gegen die Jungs durchzusetzen. Sie ist mutig und schlau.
    Auch Rob mochte ich sehr gerne. Seine mysteriöse Art hat mich von Anfang an faszinieren können.

    Mein Lieblingszitat: "Ich liebe dich, und jeder meiner Gedanken wird dir gelten, bis wir uns erneut begegnen." (S.461, Z.23 f.)
    Zu diesem Zitat werde ich nicht viel sagen, da es sonst etwas spoilern würde.

    Der letzte Drache bekommt von mir 5/5 Sternen.
  2. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.270)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  3. Cover des Buches Elayne (Band 1): Rabenkind (ISBN: 9783906829777)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 1): Rabenkind

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Elayne – Rabenkind“ ist mein erstes Buch der Autorin Jessica Bernett und der Auftakt einer Reihe rund um Elayne von Corbenic. Wir befinden uns hier im Norden Britanniens im Mittelalter. Man hört im Buch von der Britischen Legende um König Artus und den Rittern der Tafelrunde, von Avalon und einigen weiteren Mythen und Sagen, was dem Buch einen mystischen Touch verlieh. Das Setting trug sein Übriges dazu bei, die Autorin schreib von nebelverhangene Wälder, alten Burgen, die nur so vor Geheimnisse strotzen und und und. Ich konnte mir wirklich sehr gut die Umgebung vorstellen und die Stimmung, die die Autorin damit eingefangen hat.
    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir unheimlich gut. Ich habe das Buch in einem Rutsch weggelesen, da ich es einfach nicht zur Seite legen konnte. Ich wurde einfach in den Bann der Geschichte gezogen, die die Autorin da erschaffen hat.
    Die Protagonistin des Buches Elayne – Tochter von König Pelles - ist 15, als man sie kennenlernt. Sie gefällt mir sehr gut und war mir auf Anhieb sympathisch. Für ihr doch recht junges Alter, kommt sie deutlich reifer herüber. Das liegt auch daran, dass sie sehr selbständig ist und schon einige Aufgaben in der Burg ihres Vaters oder im angrenzenden Dorf übernimmt. Bereits jetzt ist sie eine starke und mutige junge Frau. Aber auch die Nebencharaktere wie Elaynes Amme Briesen oder die beiden Liams sind mit viel Liebe ausgestaltet und wirken so lebendig.

    Bei dem Buch handelt es sich insgesamt eher um einen eher ruhigen Auftakt der Reihe, den ich unglaublich gerne gelesen habe. Das Buch ist durchzogen von einem mystischen Hauch und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte um Elayne entwickelt. Ich vergebe dem Buch fünf Sterne. 


  4. Cover des Buches Göttin der Legenden (ISBN: 9783596193899)
    P.C. Cast

    Göttin der Legenden

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Als die Fotografin und Journalistin Isabel durch einen Autounfall davor ist, das Zeitliche zu segnen, wird sie von der Wassergöttin Coventina gerettet. Diese schickt sie durch die Zeit nach Camelot, damit sie den Ritter Lancelot verführt, um so das gebrochene Herz Athurs zu vermeiden. Doch was sie nicht bedacht hat, war die Anziehungskraft zwischen dem König und der modernen Frau.


    Mir hat der Band gefallen. Wie auch die anderen zuvor war er humorvoll geschrieben, hat viele unerwartete Wendungen gezeigt und einige Mal auf ganz herrliche Art gezeigt, wie sich alles verändern kann, wenn Frauen das Kommando übernehmen.

    Klar gab es einige Dinge, die nicht so recht gepasst haben, wie etwa das keiner so richtig hinterfragt, warum Isabels Sprache, ihre Art und auch ihr Verhalten so anders sind, sondern es einfach als Abwechslung hingenommen wird oder aber auch (was ich schade fand) dass man Arthur entgegen der bisher bekannten Fakten so... schwach und jämmerlich dargestellt hat. Ich hab nicht erwartet, dass er jetzt irgendwem den Kopf abschlägt, aber mir hat ein wenig die Autorität gefehlt.

    Aber ich fand das nicht störend, es ist nunmal keine geschichtliche Erzählung die auf Fakten beruht (so weit man das von einer Mythologie behaupten kann), sondern nunmal eine abgewandelte Version. In gewisser Weise hat es ja auch gezeigt, wie es damals hätte sein können, wenn jemand autoritär genug seinen Mund aufgemacht hätte.


    Die einzigen zwei Punkte, die mich persönlich gestört haben, war zum einen, wie schnell sich die emotionale Bindung zwischen Arthur und Isabel entwickelt hat (Anziehungskraft, schön und gut, aber nach nicht mal 24h von Verliebtsein reden war dann doch etwas zuviel des Guten) und zum anderen der Schluss. Dieser war so abrupt, plötzlich und abgehakt, dass es nach dem ganzen auf und ab im Buch richtig enttäuschend war. Da hätte ich mir ein wenig mehr Input gewünscht.


    Insgesamt aber eine schöne Geschichte.

  5. Cover des Buches Rabenkönig (ISBN: 9783499267307)
    Elly Griffiths

    Rabenkönig

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71
    Die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway erfährt, dass ihr alter Studienfreund Dan Golding gestorben ist. Sie hat ihn fast zwanzig Jahre nicht mehr gesehen, doch ein paar Tage nach seinem Tod erhält sie einen Brief von ihm. Darin bittet er sie, zu Ausgrabungen nach Lancashire zu kommen. Dan ist überzeugt, dass er die Gebeine des sagenumwobenen König Artus gefunden hat. Das wäre natürlich eine Sensation und der spektakulärste Knochenfund ihrer Karriere. Zusammen mit ihrer Tochter Kate und ihrem Druidenfreund Cathbad reist sie an die Nordküste unweit von Blackpool, wo ihre große Liebe DCI Nelson gerade Urlaub mit seiner Familie macht. 
    Es stellt sich heraus, dass die Umstände von Dans Tod ziemlich mysteriös sind und Nelsons alter Partner von der Polizei Blackpool glaubt nicht an einen Unfall. Wurde der Archäologe zum Schweigen gebracht, weil er tatsächlich das wahre Grab des Rabenkönigs gefunden hat? Aber wer will verhindern, dass dies publik wird und warum? Es dauert nicht lange und auch Ruth schwebt in Gefahr...

    Im fünften Fall für die sympathische Ruth Galloway geht es um den Mord an einem alten Studienkollegen, der anscheinend auf etwas gestoßen ist, das ihn das Leben kostete. Weitere Aspekte in der Handlung sind natürlich die Legenden um König Artus, den Mythos des Rabenkönigs. Durch die Mitwirkung des Druiden Cathbad hat das Ganze auch wieder einen Hauch von Mystik, ohne aber dabei ins Esoterische abzudriften. Am Pendle Hill gab es tatsächlich damals Frauen, die als Hexen verurteilt wurden, das kannte ich bereits aus einem anderen Krimi. Es war interessant, diese Geschichte hier wiederzufinden. 

    Ich mag an den Büchern von Elly Griffiths die Mischung zwischen Kriminalfall und Privatleben der Hauptfiguren, allen voran Ruth. Allein erziehend mit Kleinkind und Job hat sie es nicht leicht. Noch dazu, weil der Mann, den sie liebt und der der Vater ihrer Tochter ist, mit einer anderen verheiratet ist, die auch noch von Kate weiß. Trotzdem meistert sie alles sehr gut, nicht ohne eine gesunde Portion Selbstironie und Humor. 

    Dieser Fall um den Rabenkönig hat mir sehr gut gefallen, vielleicht weil mich die Artussage immer schon interessiert hat. Ich mag auch den Schreibstil der Autorin, flüssig, lebendig und anschaulich. Oft musste ich schmunzeln, besonders in Szenen mit Ruth und Kate oder Ruth und Cathbad. Und ich hoffe, Thing bleibt uns in Zukunft erhalten. 

    Nach und nach kommt Schwung in die Handlung und am Ende führen alle Fäden zu einem für mich zufriedenstellenden Ende.

    Fazit: Beste englische Krimiunterhaltung mit der richtigen Portion Humor und Herz und einer sympathischen Hauptfigur.
  6. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch schliesst zeitlich und inhaltlich direkt an den Vorgängerband an. Auch das Grundkonzept der "Geschichte in der Geschichte" bleibt unverändert. Das ist auch gut so, denn das gibt dem Buch Struktur und Halt. 

    In diesem Band geht es viel turbulenter und spannender zu - insofern wird das erste Buch deutlich in den Schatten gestellt.

    Viele der Figuren sind ja schon aus Band 1 dem Leser bekannt, genauso wie die Orte. Von daher habe ich mich jetzt auch leichter damit getan der Handlung zu folgen. 

    Das Buch hat ein ordentliches Tempo, nur ganz selten von ein paar Längen unterbrochen. Dafür gibt es aber jede Menge Kampfgetümmel und auch etliche sehr gruselig Untaten. Das historische Umfeld hat der Autor sehr realistisch heraus gearbeitet und dem Leser so einen tollen Einblick in das 5. Jahrhundert gegeben. 

  7. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zeitlich und inhaltlich geht es direkt dort weiter, wo Band 2 geendet hat. Auch das Grundkonzept bleibt gleich, wieder wird die Geschichte als "Geschichte in der Geschichte" erzählt.

    Die überwiegende Zahl der Figuren sind dem Leser ja aus den beiden ersten Büchern bereits hinlänglich bekannt. Sie sind alle sehr klar und deutlich gezeichnet mit all ihren Schrecken und Makeln. 

    Wieder ist das Geschehen durchdrungen von Intrigen und Verrat und vielen daraus resultierenden schrecklichen Schlachten. Letzteren kann der Autor eine ungeheuere Spannung mit all ihrem Gemetzel und der Lust am Töten geben, die den Leser atemlos mitfiebern lässt. 

    Ein tolles Buch und ein krönender Abschluss der Trilogie.

  8. Cover des Buches Bretonische Geheimnisse (ISBN: 9783462054224)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Geheimnisse

     (82)
    Aktuelle Rezension von: eiger

    Der siebte Fall von Kommissar Dupin ist ungewöhnlich und geheimnisvoll. Alles  beginnt mit einem Betriebsausflug zum sagenhaften Wald von Brocéliande. Riwal, der immer viel Interessantes zu Geschichte, Geographie und Traditionen der Bretagne  zu berichten weiß, hat sich dennoch akribisch vorbereitet, denn die Gegend des Waldes ist aufs Engste mit der Sagenwelt von König Artus und seinen Rittern verbunden. Hier befinden sich Schauplätze, an den man tief in die Geschichte eintauchen kann, das Val sans retour , die Fontaine de Barenton oder  der See der Fee Viviane.

    Zur gleichen Zeit tagt im Schloss von Comper  eine illustre Runde von Wissenschaftlern, die die neuesten  Ergebnisse  der Artusforschung diskutiert.

    „ Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert. Was wissen die versammelten Wissenschaftler über die jüngsten Ausgrabungen in der Gegend?“ (aus der Inhaltsangabe des Verlages)

    Jean-Luc Bannalec  erzählt eine spannende Geschichte mit viel Lokalkolorit und zauberhaften Landschaftsbeschreibungen. Die Lösung des Falls gestaltet sich schwierig. Irgendetwas verschweigen die Artus-Forscher. Plötzlich verschwinden auch noch Riwal und Kadeg spurlos. Kommissar Dupin muss auch seine Kollegen finden und mehrere Mordfälle lösen. Glücklicherweise ist auf Nolwenn Verlass und auch sein lokaler Kollege Aballain ist ein Glücksfall.

    Dabei muss Dupin sich jetzt intensiv mit der Geschichte von König Artus und dem heiligen Gral auseinandersetzen, denn hier scheint das Mordmotiv verborgen. Wissenschaftler sind keine Heiligen. Ehrgeiz und Geltungssucht liegen nah beieinander.    

    Wie es Kommissar Dupin und seinen Kollegen gelingt Licht in das Dunkel zu bringen und die Mordfälle zu lösen möchte ich nicht verraten, denn den Leser und die Ermittler  erwarten noch einige Überraschungen.

    Fazit:

    Der Krimi ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen. Ein phantasievoll  ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat der Krimi „Bretonische Geheimnisse“ gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich  eine 5 Sterne sowie eine klare und eindeutige Leseempfehlung.

     

  9. Cover des Buches Die Wälder von Albion (ISBN: 9783596509966)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Wälder von Albion

     (382)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Geschichte dieses Buches knüpft direkt an "Die Hüterin von Avalon" an und lässt die Leser_innen die weitere Entwicklung von Lhiannon verfolgen. Im Fokus stehen aber die keltische Priesterin Eilan und der Römer Gaius. 

    Zwischen Kelten und Römern herrscht aufgrund der Besatzung Britanniens durch die Römer und deren Gräueltaten ein vergiftetes Klima, so dass an eine Liebe zwischen einer Keltin und einem Römer unter keinen Umständen zu denken ist. Beide Seiten heizen die Stimmung immer weiter auf, so dass es Eilan und Gaius, die sich in einander verliebt haben, unmöglich ist, ihre Liebe zueinander zu leben. Sie müssen sich den jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen anpassen und ihr Herz verleugnen. Doch im Augenblick der ärgsten Not begegnen sie einander wieder...

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit diesem phänomenalen  Buch erneut ein sehr detailierter und einfühlsamer Blick auf die Geschichte und Kultur der Kelten in Britannien und ihren Kampf um kulturelle und spirituelle Selbstbestimmung. Als Leser_innen lernen wir Geschichten über Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen und Machtspiele kennen und vor allem über den Kampf zweier junger Menschen gegen einengende gesellschaftliche Konventionen. 

    Es handelt sich um ein sehr berührendes Buch, dass ich nur allen ans Herz legen kann. Es lohnt sich.

  10. Cover des Buches Die mit dem Werwolf tanzt (ISBN: 9783802582165)
    Mary Janice Davidson

    Die mit dem Werwolf tanzt

     (155)
    Aktuelle Rezension von: GilbertvonLuck

    Och herrje, sehr leichte Kost, amüsant soll sie sein, na ja, manchmal ziehe ich die Augenbrauen hoch. Eine Frau, die eben noch als Verheererin der Welt umgebracht werden soll, akzeptiert auf mündliche Eröffnung, die Wiedergeburt der Fee Morgana zu sein und reist mit ihrem gescheiterten Auftragsmörder zu denen, die für die Mordversuche an ihr verantwortlich sind, um sie niederzumachen.

    Was literarisch betrachtet stirnrunzeln ließ, kann aber auch an der Übersetzung liegen, die z.B. keine Lastwagen, Lkw, Kleinlaster oder Pritschen kennt, sondern nur Trucks (sic.) und Werwölfe als "eine ganz andere Art" bezeichnet, obwohl sie mit Menschen vermehrungsfähig sind. Demzufolge wäre als Übersetzung von möglicherweise "race" im Original hier "Rasse" richtig gewesen. Auch ansonsten gibt es vereinzelte Probleme mit der deutschen Sprache ("wegen denen", ist das nun Dativ oder Akkusativ statt Genitiv deren-/derentwegen?)

    Interessant ist, dass die sonst eher unappetitlich oder bestenfalls noch als tragische Erscheinungen dargestellten Werwölfe hier nicht als widerlich beschrieben werden, sondern als familiäre Kavaliere überlegener Physiognomie.

  11. Cover des Buches Der König auf Camelot (ISBN: 9783608949704)
    Terence H. White

    Der König auf Camelot

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Auf den ersten Seiten hatte ich hier wirklich Sorge, ob ich das Buch lesen kann ... der Schreibstil ist mehr als gewöhnungsbedürftig und der Start ist ziemlich misslungen mit einer Aufzählung von Fertigkeiten und Übungen, die Artus und sein Vetter Kay zu vollbringen haben.

    Der Stil bleibt schwierig, zumindest für mich, aber die Geschichte weckt dann doch Interesse, da vieles in Erinnerung gerufen wird, was ich kannte. Ich hab die Artus Sage ja nie komplett gelesen, nur manche Schnipsel aus Filmen oder Büchern im Kopf gehabt, die Elemente aus dieser alten Sage über das Stein im Schwert, den Zauberer Merlin, die Dame vom See, die Ritter der Tafelrunde usw. Aber so richtig in Zusammenhang bringen konnte ich das ganze nicht und hab mir deshalb hier - auch durch die vielen guten Bewertungen - eine schöne Zusammenfassung erhofft.

    Das erste Buch "Das Schwert im Stein" hat mich etwas enttäuscht. Die vielen lustig gemeinten Passagen haben meinen Humor nicht wirklich getroffen und der Stil ist einfach nicht so meins. Vielleicht hat sich der Autor hier nah am Original halten wollen, das weiß ich nicht, aber ich hab mir echt schwer getan. Man lernt Arthur kennen, der von allen als Spitzname nicht "Art" genannt wird, sondern "Wart" (die Warze) und wie er zusammen mit seinem Stiefbruder Kay am Hof von Sir Ector aufwächst.
    Der Zauberer Merlin tritt bald auf den Plan, um Arthur zu unterrichten, was sich hier hauptsächlich darin zeigt, dass er ihn in verschiedene Tiere verwandelt. Hier lernt er tatsächlich auch einiges und es gibt auch interessante Stellen mit philosophischen Einsichten; die umständliche Schreibweise dabei macht es aber sehr zäh.
    Das Turnier und die Krönig König Arthurs sind am Ende dann relativ schnell abgehakt.

    Weiter gehts mit dem zweiten Buch "Die Königin von Luft und Dunkelheit" und damit der Königin Morgause mit ihren vier Söhnen. Sie ist die Schwester von der mir eher bekannten Morgan le Fay und der mir bisher unbekannten Elaine. Sie sind die Töchter von Igraine, die von König Uther Pendragon verführt wurde. Diese Abschnitte habe ich teilweise nur noch überflogen, weil ich immer wieder den Faden verloren habe. Der Autor schweift immer wieder ab und es fiel mir zusehends schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren.
    Ebenfalls Gegenstand in diesem Teil ist König Arthur, der mittlerweile im Krieg mit den anderen Königen im Norden Britanniens und entwickelt die Idee, sie alle an einem runden Tisch zu versammeln und ihr Machtgebaren auf andere, ritterliche Weise zu nutzen. Also die Idee von den "Rittern der Tafelrunde". Auch wenn mich grade dieser Aspekt interessiert musste ich an dieser Stelle das Buch abbrechen.

    So viele Rezensionen sind begeistert von der Umsetzung durch T. H. White, aber ich konnte mit dem Humor und dem wirren Stil leider gar nichts anfangen. Auch seine vielen Vergleiche mit zukünftigen Ereignissen, die er mit eingewoben hat - da Merlin ja sozusagen rückwärts lebt hat er zukünftiges in seiner Jugend erlebt - haben mich eher irritiert als dass ich es als gewitzten Zug hätte sehen können.
    Einzig die Botschaften, die Merlin dem jungen Arthur bis dahin mitgegeben hat sind für mich positiv hervorzuheben, alles andere war einfach nicht meins.

    Im dritten Buch "Der missratene Ritter" wäre Lanzelot im Mittelpunkt gestanden. Seine Liebe zu Ginevra hat ihn in einen Konflikt mit seiner Loyalität zu König Arthur gebracht.
    Im vierten Buch "Die Kerze im Wind" schließlich befasst sich mit den weiteren Ereignissen rund um König Arthur, Lanzelot und den Intrigen von Mordred, Arthurs Sohn.

    Das fünfte und letzte "Das Buch Merlin" ist hier leider nicht mehr enthalten.

    Wer die Artus Sage kennt und sich auf eine humorvollen, unorthodoxe Fassung einlassen will, kann es hiermit auf jeden Fall versuchen. Ich würde aber dazu raten, vorab in eine Leseprobe reinzuschauen.

    Weltenwanderer

  12. Cover des Buches Die Herrin von Avalon (ISBN: 9783453352148)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Herrin von Avalon

     (311)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Erneut führen uns Marion Zimmer Bradley und Diana L.Paxson durch die bewegende Geschichte Avalons. Während in den vergangenen Bänden eine Geschichte chronologisch erzählt wurde finden wir in diesem Band nun die Geschichten von drei verschiedenen Priesterinnen von Avalon im Laufe der Zeit. 

    Im ersten Teil wird direkt an die Geschehnisse des Buches "Die Wälder von Albion" angeknüpft und die Leser_innen dürfen das weitere Schicksal von Caillean und Gawn weiter verfolgen. 

    Der zweite Teil beginnt knapp 160 Jahre später und hier verbünden sich die Hohepriesterin Dierna und der römische General Carausius, um Brittanien vor den Angriffen der Sachsen zu bewahren. 

    Und der dritte Teil - wieder 150 Jahre später - erzählt dann die Geschichte der Riesterinnen Viviane und Igraine und bildet damit direkt die Vorgeschichte der "Nebel von Avalon". 

    Auch wenn diese Dreiteilung vielleicht zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig erscheint und mensch sich vielleicht wünscht, auch mehr über die fehlenden Zeiträume dazwischen zu erfahren, so liegt die Stärke dieses Buches darin, das es das fehlende Zwischenstück zwischen den "Wäldern" und den "Nebeln" darstellt. 

    Erneut gelingt es den beiden Autorinnen auf herausragende Art und Weise die Welt von Avalon vor den Augen der Leser_innen entstehen zu lassen und diese auf eine ganz besondere Reise zu entführen. Für Liebhaber_innen der Avalon Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss und natürlich auch für alle Fantasy Freund_innen.


  13. Cover des Buches Im Bann der Nacht (ISBN: 9783453354913)
    Alexandra Ivy

    Im Bann der Nacht

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...ist Teil 4 aus der Guardians of Eternity-Reihe.
    Die Geschichte von Anna und Cezar hat mir sehr gut gefallen. Als jemand versucht ihr übles zu tun ist Cezar zur Stelle um sie zu retten. Doch genau dieser Typ wäre alles andere als Annas erste Wahl ihr bei diesem Problem behilflich zu sein.
    Beide ergeben in dieser Geschichte ein tolles Gespann. Cezar, der ein Geschehen aus der Vergangenheit wieder gut machen will, und Anna ist eine starke und mitfühlende Frau, die weiß was sie will. Die Dialoge, die sich die beiden liefern, erwecken die Geschichte zum Leben und machen einfach Spaß.
    Mir hat diese Geschichte wunderbar gefallen und deshalb gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne von mir.

  14. Cover des Buches Gralszauber (ISBN: 9783570304648)
    Wolfgang Hohlbein

    Gralszauber

     (96)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Eine bekannte Legende mit Magie gepaart. - Es hätte echt super werden können.

    Inhalt:
    Dulac lebt in einem Gasthaus. Der Wirt hat ihn als Baby aufgenommen, als er am Ufer eines Sees gefunden wurde. Er arbeitet auf Camelot als Küchenjunge und träumt den Traum, eines Tages selber ein großer Ritter zu sein.
    Eines Tage findet Dulac, ausgerechnet in einem See, eine silberne Rüstung. Als er sie anlegt, scheint er ein anderer Mensch zu sein. Er reitet auf einem Einhorn, was einstweilen sehr blutrünstig zu sein scheint.
    Doch Camelot stehen schwere Zeiten bevor. Artus gewährt einem Paar Unterschlupf, was ihm Angriffe einer feindlichen Armee einbringt.
    Dulac kämpft seinen eigenen Kampf. Von der Rüstung geht eine seltsame Macht aus, von der er sich nicht komplett einnehmen lassen will.

    Der erste Satz:
    „Das Ungeheuer war schnell“

    Der letzte Satz:
    „Er hatte sich entschieden.“

    Fazit:
    Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Hohlbein gelesen. Ich war ja ein wenig von seinen Büchern ab gekommen, weil er bei seinen Erklärungen immer so weit ausholt. - Diesem Stil ist auch in diesem Fall treu geblieben. Allerdings hat auch seine Frau mit am Text gewerkelt. Die kann auch super weit ausholen. Werke von ihr allein habe ich angelesen, jedoch nie fertig.
    Der Kern der Handlung dreht sich um die Artus-Sage. Die kenne ich in groben Zügen, nur so gut, um sie in der Handlung zu erkennen. Hohlbein hat die eigentliche Sage aber mit jeder Menge fantastischen Elementen ausgeschmückt. Die Rede ist in diesem Fall von einer silbernen Rüstung, die aus einem Küchenjungen den Ritter Lancelot werden lässt.
    Sieht man von den weit ausschweifenden Bögen der Handlung mal ab, birgt diese Story alles, was ein gutes Buch braucht. Spannung ist da, wenn man sich auf die Art des Schreibens einlässt. Dazu kommt noch Dramatik und Fantasie und ein Protagonist, der sich selber erst einmal finden muss. Der Stoff, aus dem gute Stories wachsen können.
    Stellenweise habe ich beim Lesen die Handlung vor meinem geistigen Auge ablaufen sehen. Aber eben leider nur teilweise. Wenn alles so gut beschrieben war, bin ich aus der Handlung raus geflogen, habe den Text nur überflogen und bin später wieder eingestiegen.
    Der Wiedereinstieg in die Handlung ist mir immer wieder gut gelungen. So viele handelnde Personen waren es nicht. So stellte das ein Problem dar.
    Das Buch ist Teil einer Trilogie, wovon ich aber nur diesen Band, den ersten, und den dritten bekommen habe. Somit war dieser Band kein großes Problem, was das Verständnis angeht. Bei Band 3 bleibt zu hoffen, dass ich die Handlung trotzdem verstehe.
    Abschließend muss ich noch erwähnen, dass man schon merkt, dass dieses Buch schon älteren Erscheinungsdatums ist. Die Fantasy von damals und heute unterscheiden sich schon enorm. Nicht unbedingt weniger spannend, aber nicht so groß und episch angelegt. Die Handlungen sind "kleiner" dafür aber fantasievoller und magischer.
    Mal sehen, was Band 3 so mit sich bringt.

    Man merkt, dass Wolfgang das nicht allein geschrieben hat. Das Buch ist mal so gar nicht zu empfehlen. Das Lesen hat mich gelangweilt. Die Handlung schien so gar nicht von der Stelle zu wollen und meine Zeit kam mir verschwendet vor. - Er kann es eindeutig besser, als wie er es hier abgeliefert hat.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  15. Cover des Buches Wo Drachen sind (ISBN: 9783570400104)
    James A. Owen

    Wo Drachen sind

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Charles_Lee_Ray
    Als erstes, der Schluss ist der Hammer, dafür hat es sich gelohnt durchs Buch zu quälen.

    Das Buch fängt echt gut an, aber schon bald wurde mir der Schreibstil zu viel. Ich hatte das Gefühl zwischen einem reißenden Bach und dem unheimlich langsamen dahin plätschern eines Bächleins rum geschuppst zu werden. Die für die Geschichte relevanten Teile, wie Kämpfe und wichtige Informationen bekommt man einfach mal schnell aufs Brot geklatscht ohne das es jedes mal auch schlüssig ist. Ich habe mich oft nach der Logik dahinter gefragt, wenn es mir überhaupt eingeleuchtet hatte. Auf der anderen Seite hatte ich oft das Gefühl dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurde. Z.b. gab es oft Dialoge die alles wiederholten, was schon beschrieben wurde und das mehrfach. Auch kamen mir zu oft hinter einander die gleichen Worte und zwei wichtige Charakter hatten fast identische Namen (Charles und Charys), mich hat das oft durcheinander gebracht.

    Die Geschichte selbst war sehr gut, ich mag es wenn berühmte Figuren in anderen Geschichten vorkommen, da fühlt man sich zu Hause und wohl. Allerdings gab es sehr spannende Teile der Geschichte die man wirklich besser aus arbeiten könnte.
  16. Cover des Buches Die Krone von Camelot (ISBN: 9783746625034)
    Gillian Bradshaw

    Die Krone von Camelot

     (39)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Der dritte Teil der „Die Ritter der Tafelrunde“-Reihe wird aus der Sicht von Gwynhywaf erzählt und ist damit an sich bereits etwas Besonderes. Die Frau Artus erinnert eher an die Frauen der Gegenwart, ist sie doch emanzipiert. Ihr Leben am Hofe meistert sie mit Bravour, denn sie hat alles was sie benötigt um zu überleben: Fleiß und Bildung, doch dann gerät sie in einen dunkles Netz aus Intrigen und Verrat. Ihre wahren Gefühle  gewinnen die Oberhand und damit scheint ihr Schicksal besiegelt … Auch Medraut stiftet weiterhin Unfrieden und schmiedet Intrigen unter Artus Rittern. Dieser hat es nun endgültig satt und ein unerbittlicher (End)Kampf beginnt.

    Liebe, Verrat, Hass, Neid, Gier, … eigentlich hat „Die Krone von Camelot“ all das, was es zu einem guten Thriller benötigt. Auch wer die Geschichte rund um die Tafelrunde kennt, wird hier das eine oder andere mit anderen Augen sehen, was mit Sicherheit auch der anderen Perspektive zu verdanken ist. Was mir jedoch absolut nicht gefallen hat, ist der Schreibstil. Vielleicht liegt es auch eben daran, dass alles von einer betroffenen Frau „anno dazumal“ erzählt wird, aber mir war es zu viel „Geschnörkel“, zu weinerlich, eben einfach zu sehr überzogenes (High)Fantasy. So hat mir das Lesen absolut keinen Spaß bereitet.

  17. Cover des Buches Das Königreich des Sommers (ISBN: 9783746625027)
    Gillian Bradshaw

    Das Königreich des Sommers

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "*Gillian Bradshaw*" schrieb den zweiten Teil ihrer Artus-Trilogie "*Das Königreich des Sommers*" im Jahre 1981. Meine Ausgabe ist ein Hardcover aus der "*Büchergilde Gutenberg*" von 1983.

    Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus historischem Roman und Fantasy. Das Grundthema ist die Heldensaga um König Artus.
    Protagonist dieses 2. Teils ist Gawain von den Orkneys, ein junger Ritter bzw. der Erzähler dieses Buches, sein Knappe Rhys ap Sion. Dieser begleitet Garwain auf seinen Wegen als Ritter der Tafelrunde im Dienst von König Artus an der Seite des Ritters Agravain, der sein älterer Bruder ist. 
    Gawain zieht mit Rhys seiner großen Liebe hinterher. Es ist die tragische Königin Gwynhwyfar.

    Die Ritter behaupten, Gawain sei vom Krieg besessen und daher nicht mehr vertrauenswürdig. Doch Rhys steht weiterhin treu zu seinem Herrn.
    Morgas, Gawains Mutter, ist eine Zauberin und versucht Rhys auf ihre Seite zu ziehen. Auch sein Bruder Medraut ist seinem Halbbruder Gawain übel gesonnen. Hasserfüllt und von seiner Mutter dazu angetrieben, versucht er Artus Reich zu zerstören.

    Dieser Roman hält mit seiner Sprache und den althergebrachten walisischen Namen eine besondere Atmosphäre von Mysthik und Sage bereit. Es ist unterhaltsam, spannend durch die vielen dramatischen familiären Intrigen und ein gelungener Einblick in die Artussage.
    Besonders gut gelungen sind die Schilderungen der Ausbildung im Schwertkampf der Ritter und Knappen,  das Alltagleben am Hofe König Artus, sowie das Leben von Priestern. Es wird alles sehr bildhaft beschrieben und man wird automatisch in die Zeit des Mittelalters hinein versetzt.
     
    Historisch Interessierte werden gut unterhalten werden und das Ritterleben in der Tafelrunde wird nachvollziehbar. 
  18. Cover des Buches Elbenschwert (ISBN: 9783570305799)
    Wolfgang Hohlbein

    Elbenschwert

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Für Erwachsene nicht unterhaltsam und für Jüngere eher uninteressant. Ziemlich uninspiriert und zäh kommen die fast 500 Seiten daher ohne wirklich zu unterhalten oder zu packen.

  19. Cover des Buches Once & Future 1 (ISBN: 9783966581820)
    Kieron Gillen

    Once & Future 1

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Jarlina

    Die Handlung des ersten Bandes ist sehr spannend und hat mich bestens unterhalten. Der Zeichenstil ist fantastisch. Sie beinhalten viele Details und es macht Spaß, sie genauer zu betrachten. Auch der Humor hat mir gut gefallen.

  20. Cover des Buches Avalons Rückkehr (ISBN: 9783404155026)
    Stephen R. Lawhead

    Avalons Rückkehr

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Ein gelungener Mix aus Phantasie, Geschichte und Realität. Der Autor berstand es meisterhaft den Sinn und Unsinn einer Monarchie als Thema zu besetzten. Sehr gelungen.
  21. Cover des Buches Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof (ISBN: 9783423123938)
    Mark Twain

    Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof

     (48)
    Aktuelle Rezension von: franzzi
    "Er war der Meinung, einer Nation, der jemals die Freude zuteil geworden war, eine Königsfamilie anzubeten, könne man sie nie wieder rauben, ohne daß diese Nation dahinwelke und am Trübsinn einginge. Ich erklärte mit Nachdruck, Könige seien etwas Gefährliches. Er sagte, man solle stattdessen Katzen nehmen."

    Eine heitere Zeitreisengeschichte. Ein Mann aus Mark Twains 19. Jahrhundert reist in König Artus’ 6. Jahrhundert, sticht Merlin aus, bringt den Briten den Fortschritt und zerbricht an der Hartnäckigkeit, mit der Artus’ Bürger an ihren Überzeugungen zu Ungleichheit und Sklaverei festhalten.

    Es ist Twain. Es ist Satire.

    Er kämpft für seine Überzeugungen von Freiheit und Gerechtigkeit, in dem er eine verklärte Mittelalterwelt ins Lächerliche zieht: dem romantisierenden Blick von Walter Scotts “Ivanhoe” einen ironischen entgegen setzt.

    Es ist amüsant, wie sich der von allen nur “Boss” genannte Protagonist dank Sonnenfinsternis dem Scheiterhaufen entzieht und dank Feuerwerk über Merlin triumphiert. Der Boss schafft das Rittertum zugunsten von Baseball ab und nimmt den König verkleidet mit auf Wanderschaft, um ihm die wahre Welt zu zeigen. Und er macht das auf eine plaudernd lakonische Art.

    Nichts scheint der Boss so richtig ernst zu nehmen. Alles passiert so nebenbei. Seine Versklavung ebenso wie seine Verliebtheit. Doch von Twains Zeitreisenfantasie bleibt letztlich doch nur wieder die Katastophe, die totale Zerstörung.

    Twains Werk wäre noch kurzweiliger, wenn er seine Botschaft vom rückschrittlichen Mittelalter nicht gar so holzhammermäßig unter die Leser gebracht hätte. Mark Twain holt auf den knapp 400 Seiten aber nicht nur gegen den Feudalismus aus, auch für die Deutschen hat er Spott übrig.

    "Jedesmal, wenn der literaturkundige Deutsche in einen Satz taucht, bekommt man ihn nicht wieder zu sehen, bis er auf der anderen Seite seines Atlantischen Ozeans mit dem Verb zwischen den Zähnen wieder auftaucht."

    Für alle, die mehr von Twain kennen wollen, als seinen Tom Sawyer - und die dafür auch verzeihen können, dass Merlin ein Arsch ist und Artus ein Trottel. Beim Lesen unbedingt schiefes Lächeln und Ironiefilter bereit legen.

    Liest sich, wie das hier klingt: http://www.youtube.com/watch?v=CmK08xwlK0g

    _____________________________
    Diese Rezension schrieb ich vor drei Jahren, fand sie jetzt wieder und füge sie deshalb hier hinzu.
  22. Cover des Buches König Artus (ISBN: 9783401502021)
    Auguste Lechner

    König Artus

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MoorMieze
    NICHT KAUFEN ES LOHNT SICH NICHT!
  23. Cover des Buches Die Legende von Camelot (ISBN: 9783800051663)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Legende von Camelot

     (22)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die Gebeine von Avalon (ISBN: 9783499255816)
    Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ajana
    *Inhalt*

    Panik am Hofe von Elisabeth I: Nostradamus hat den Sturz der jungen Königin vorhergesagt, gelingt es ihr nicht, die Gebeine ihres Ahnherren zu finden. Als in Glastonbury offenbar das Grab König Arthurs entdeckt wird, schickt Elisabeth sogleich ihren gelehrtesten Berater. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse, und der junge Doctor Dee muss mit grässlichen Morden und der verführerischen Tochter einer Hexe fertig werden.

    *Meine Meinung*

    Das Buch stand schon lange auf meinem Wunschzettel und Dank dem Ausmisten bei Lovelybooks konnte ich es jetzt endlich mal auch lesen.

    Ich habe mir viel von dem Buch erwartet, liebe ich doch Bücher König Arthus und alles was mit ihm zu tun hat. Die Inhaltsbeschreibung des Buches hatte mich auch schon ziemlich neugierig gemacht.

    Das Buch wird von Dr. John Dee erzählt, dem Astrologen und Berater der Königin Elisabeth(auch Maria genannt) von England. Er wird auf die Reise geschickt die Gebeine von König Arthus zu finden, da die Königin sonst befürchtet nicht mehr lange auf dem Thron zu sitzen. Doch gab es Arthus wirklich und wenn ja wo sind die Gebeine?

    Die Geschichte führt den Leser nach Glastonbury, an einen Ort wo die Menschen sehr gottesfürchtig sind. Dr. Dees Suche nach den Knochen von Arthus bleibt nicht unbemerkt. Doch wem kann er wirklich vertrauen? Etwas merkwürdiges geht in dieser Stadt vor und es hat nicht nur mit den Gebeinen zu tun.

    Das Buch ist ein Mix aus wahrer Geschichte, Fiktion, ein wenig Krimi und ein kleiner Liebesgeschichte.

    An sich hat mir das Buch gut gefallen, jedoch zogen sich manche Stellen ziemlich lange. Ich hatte mir nach der Suche nach den Gebeinen auch ein bisschen mehr erwartet. Manchmal fehlte mir doch die Spannung und die Verbindung zum dem eigentlichen Grund für die Suche für die Königin.
    Ich habe für das Buch jetzt tatsächlich über 10 Tage gebraucht, was bei mir wirklich lang ist.

    Die Liebesgeschichte in diesem Buch von Dr. Dee kam bei mir auch nicht so richtig an. Es hat zwar in die Zeit gepasst, aber hat mich eigentlich eher gestört, als dass es sie mir gut gefallen hätte.

    Die Schreibweise des Autors hat mir aber gut gefallen, auch dass er das Buch aus der Sicht von Dr. Dee geschrieben hat. Dabei kommt es einem vor wie selbst in seiner Zeit zu leben und alles hautnah mit zu erleben.

    Man merkt der Geschichte auch an, dass der Autor einige Recherche betrieben hat. VIele Charaktere aus diesem Buch gab es wirklich z.B. auch die Hauptfigur Dr. Dee. Natürlich kann ein Autor sich trotzdem viele Freiheiten herausnehmen, da man ja nie wirklich sagen kann, wie es wirklich damals zu ging und ob im Laufe der Jahrhunderte nicht doch das eine oder andere verändert wurde.

    *Mein Fazit*

    An sich ist es eine tolle Geschichte, jedoch hatte ich mir doch ein wenig mehr über Arthus und besonders über Avalon erwartet, so wie es der Buchtitel auch verspricht. Da konnte es leider auch nicht der gute Schreibstil des Autorswieder gut machen. So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben, aber immerhin habe ich das Buch nach Jahren auf meinem Wunschzettel dank Lovelybooks endlich mal lesen können =) Und das Buch wird mich auch nicht davon abhalten, weiterhin nach guten Büchern über Avalon und König Arthus zu suchen ;)

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