Bücher mit dem Tag "knappe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "knappe" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.404)
    Aktuelle Rezension von: Moritz_Hoffmann

    England 1360 bis 1399: Der zwölfjährige Robert (Robin) of Waringham wird von einem Tag zum Anderen vom Lord zum Knecht - durch den Tod seines Vaters Earl Gervais. Gervais ist als Verräter beschuldigt worden und richtete sich daraufhin - wie Robin erfährt - selbst. Da der Junge sich nicht zu einer geistlichen Karriere entscheiden kann, tut er gemeinsam mit seiner Schwester Agnes das, was niemand erwartete: Die beiden Kinder kehren heim in ihre Grafschaft Waringham, wo Robin ein Leben als Pferdeknecht, Agnes ein Leben als Heilerin beginnt - unter den Fittichen des Stallmeisters Conrad, des freundlichen neuen Earl Geoffrey Dermond, und unter der Fuchtel von dessen missgünstigem Sohn Sir Mortimer. Mit der Zeit lernt Robin, dass nicht alles ist, wie es scheint: dass sein Vater kein Verräter, sondern Opfer einer Intrige und eines Mordanschlages war. Und dass sein König Edward III. nicht die Lichtgestalt ist, für die er ihn hielt. Als Earl Geoffrey stirbt und Mortimer der neue Herr über Waringham wird, beschließt Robin, zu fliehen - und sich nach sechs Jahren Knechtsdasein den Weg zurück in die Welt des Hofes und der Politik zu erkämpfen ... 


    DAS LÄCHELN DER FORTUNA ist ganz sicher einer der besten Mittelalterromane, die ich je gelesen habe! Perfekt recherchiert, spannend erzählt und auf eine Weise schonungslos und unbeschönigend ohne dabei voyeuristisch oder gewaltverherrlichend zu werden. Das Rittertum ist ein höfisches Spiel, in der Schlacht gibt es keine (oder nur vorgetäuschte) Ehre, es ist dreckig und brutal und die Feldlager sind Orte der Krankheit und des Sterbens - das alles kommt glaubhaft hinüber, ohne dass wir uns (wie z.B. bei Bernard Cornwell) hundertseitige Kampfgetümmel antun müssen. Die Schlachten sind kurz, knapp und verlieren gerade dadurch jede Glorifizierung. Das Miteinander der Krieger ist geprägt vom Verschwinden von Kameraden - weil diese gefallen sind.

    Im zweiten Teil des Buches rückt dann die Politik bei Hofe in den Fokus: genauso ehrlos, schmutzig und heuchlerisch.

    Und dennoch bleibt Hoffnung: Das liegt nicht nur daran, dass Robin während der ganzen Zeit sympathisch bleibt, sondern auch an realen historischen Persönlichkeiten, die Sympathie wecken, wie John of Gaunt und sein Sohn Henry Bolingbroke, der spätere König Heinrich IV.

    Nichts kommt hier zu kurz: Nicht das Leben bei Hofe, nicht die Grausamkeit des Krieges, nicht das Schicksal des Volkes und auch nicht Liebe, Freundschaft und Feindschaft. Die Figuren haben Tiefgang ...

    Für jeden, der am Mittelalter interessiert ist, ein unverzichtbares Buch! Auf der selben Liga würde ich nur noch die weiteren Teile der Waringham-Saga (bis auf Teil 5 und 6), Die Puppenspieler von Tanja Kinkel und die Romane von Peter Berling einstufen. Klischeehafter Unsinn wie Die Säulen der Erde oder der Erzlangweiler Der Name der Rose (obwohl ich sonst nichts gegen Klöster habe) kommt da nicht ran!

  2. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404189137)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das Buch hab ich zum ersten Mal vor etlichen Jahren gelesen und keine große Erinnerung mehr an die Ereignisse gehabt. Ich wusste, dass es mit der nächsten Generation der Familie Waringham weitergeht und nur noch vage, dass ich viel Zeit am Königshof verbringen werde - wobei man sich das aus dem Titel ja auch schon erschließen könnte ;)
    Protagonist ist hier John, der jüngste Sohn von Robin Waringham aus "Das Lächeln der Fortuna" und auch seine älteren Brüder spielen teilweise eine größere Rolle.

    Anders als im ersten Band ist John Warringham als Knappe im Dienst am Hof des Königs und eher weniger zuhause auf ihrem Anwesen und im Gestüt. Natürlich hat er aber auch die Gabe geerbt, ein besonderes Verständnis für die Pferde zu haben, was hier aber gar nicht so groß zum Tragen kam.

    Es startet direkt mit einer Menge spannender Momente, die John auch direkt nach Westminster bei London bringen. Obwohl alles für ihn gut läuft und er schnell Freunde findet, taucht bald sein Gegenspieler auf: Arthur Scrope. Ein fieser Geselle der noch einige böse Überraschungen für ihn bereit hält.

    Ich finde es immer faszinierend, wie die typischen Charakterzüge der damaligen Zeit und der Umgang miteinander beschrieben wird. Wissen tun wir es ja nicht mit Sicherheit - aber es wirkt schon sehr stimmig und passt zu den Lebensumständen, in denen die Menschen damals überleben mussten.
    Gerade der Stolz war für viele extrem wichtig. Bei Verfehlungen gab es ja oft Schläge und dabei zu weinen oder einen Ton von sich zu geben, hätte die Würde extrem angekratzt. Auch bei schlechten Nachrichten durfte man nicht die Fassung verlieren - was übrigens auch von den Frauen erwartet wurde.

    Der Krieg mit Frankreich nimmt sehr viel Raum ein. John ist als Krieger oft mit im Feld und erlebt die grauenvollen Erlebnisse eines Schlachtzuges hautnah mit - seien es die tagelangen Märsche, die vielen Krankheiten, die verbotene Todesangst im Angesicht der Feinde oder die grausamen Plünderungen eroberter Städte.
    Das nagt sehr an ihm, auch wenn er es nicht wahrhaben möchte und dieser dunkle Schatten begleitet ihn noch viele Jahre.

    Wir erleben den Wechsel von König Henry zu König Harry, der noch als Kleinkind mit dieser Bürde geschlagen war und damit aufwachsen musste. Wir lernen Owen Tudor kennen - einen Waliser, dessen Name doch einigen bekannt sein dürfte; und die Jungfrau von Orleans, die sich als Frau auf dem Schlachtfeld ihren umstrittenen Namen gemacht hat.
    Ein buntes Sammelsurium vieler berühmter Namen in dieser Zeit, in der der Krieg allgegenwärtig war und viele Intrigen und Ränke um die Machtpositionen geführt wurden.

    John of Warringham hat zum Glück einen hochrangigen Fürsprecher, denn er muss sich desöfteren gegen Verrat und böswillige Unterstellungen verteidigen.

    Die Autorin hat diese Zeit wieder sehr lebendig aufleben lassen. Mit all den historischen Überlieferungen und mit ihrer eigenen Note, was zu einem spannenden, unterhaltsamen und farbenprächtigen Lesevergnügen geführt hat! Es gibt immer wieder überraschenden Wendungen und ja, einen großen Anteil an Kriegserlebnissen und Verhandlungen zwischen England und Frankreich. Im Gesamten aber ein großartiger Mix aus den Einblicken des Schicksals einzelner sowie auch der Länder, die so lange schwer umkämpft waren.

    Sehr flüssig zu lesen mit einfachem, aber anschaulichen Stil und dem richtigen Gespür für Hoffnungen, Ängste, Liebe, Glück und Trauer aus dieser vergangenen Epoche.

  3. Cover des Buches Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg (ISBN: 9783906739472)
    Cornelia KEMPF

    Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Cornelia Kempf ist mit diesem exzellent recherchierten Roman ein wunderbarer historischer Roman gelungen, der mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen hat.

    Hier geht es um Zwillingsbrüder, deren Wege sich nach einer unbekümmert verbrachten Kindheit trennen.

    Einer der Brüder zieht mit Kaiser Friedrich Barbarossa gegen die Lombarden, und der andere stellt sich in den Dienst von Heinrich dem Löwen, seines Zeichens Herzog und eine der schillerndsten Figuren des Mittelalters. Und man kann gar nicht genug über diese Zeit erfahren.

    Der Autorin gelingt es, diese so anschaulich und bildhaft zu beschreiben, dass man sich inmitten der Geschichte wähnt. Auch die Charaktere der Protagonisten und vieler Nebenfiguren sind fein und stimmig herausgearbeitet.

    Unglaublich viel Hintergrundwissen über die damaligen Lebensumstände, Gepflogenheiten und auch die Mode der Zeit bringt die Autorin auf sehr spannende Weise dem Leser Nahe. So macht Geschichte wirklich Spaß.

    Dieser erste Band hat mich komplett begeistert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Meine absolute Leseempfehlung für alle, die vergangene Zeiten leben und erleben wollen.

  4. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.888)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Krabat habe ich gelesen, da meine Tochter es für die Schule lesen muss und ich mit ihr dann darüber sprechen kann .

    Die Geschichte und auch die Wortwahl haben mir das Lesen am Anfang nicht leicht gemacht. 

    Der arme Landstreicher Krabat bekommt die Chance eine Lehre bei einem Müller zu machen und ein "sorgenfreies" Leben zu führen. Aber so sorgenfrei ist das Leben nicht und Krabat lernt schnell, dass das neue Leben auch eine Schattenseite hat. Er sucht nach einem Ausweg.

    Wenn man erst einmal im Lesefluss ist, macht  Krabat richtig Spaß.  Es ist düster und vielleicht nicht für jedes Kind geeignet, aber es gibt auch amüsante Stellen (ok, nicht viele).

    Und die Moral von Krabat regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es lohnt sich auch als Erwachsener Krabat noch zu lesen.


  5. Cover des Buches Don Quijote von der Mancha Teil I und II (ISBN: 9783423144698)
    Miguel de Cervantes Saavedra

    Don Quijote von der Mancha Teil I und II

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Von allen Büchern die ich bisher gelesen habe, hat mir keines soviel Freude bereitet wie die Abenteuer dieses Ritters. 

    Ich habe zwar keine andere Übersetzung als die von Susanne Lange gelesen, aber ich muss sagen dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine bessere Übersetzung existiert. 

    So unendlich herrlich liest sich dieser Roman, mit der Liebe zu ihren Charakteren und Abenteuern. 

    Manchmal verliert sich Cervantes, bzw Don Quijote selbst in seinem Wahn und Szenen ziehen sich schier unendlich in die Länge. Trotz dieser Tatsache liebe ich diesen Roman dennoch wie kein anderes Buch und vergebe hiermit die höchste Punktzahl. 

    Don Quijote auf immer und ewig!

  6. Cover des Buches Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel (ISBN: 9783407743343)
    Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Durch Zufall in der örtlichen Bücherei gefunden, zog mich das Cover des ersten „Trix Solier“-Bandes fast schon magisch an. Die Illustrationen waren einfach nur wunderschön erstellt und ergaben spätestens beim Lesen auch Sinn. Alle Personen oder Wesen waren nämlich im Buch zu finden, weswegen ich beim Lesen, mir gerne noch einmal das Cover ansah. Aber auch die dekorativen Elemente waren toll platziert und ergaben zusammen mit den illustrierten Personen ein wunderschönes Gesamtbild. 


     


    Bei der Kurzbeschreibung war ich allerdings erst skeptisch, da es doch sehr nach klang, als dürfte ich die weinerliche Geschichte eines verwöhnten Adeligen lesen, der seinem Vermögen hinterher rennt. Da aber auch von Magie die Rede war, wollte ich dem Buch eine Chance geben, welche ich nicht bereut habe.


     


    Natürlich begann das Buch trotzdem mit der Geschichte des adeligen Trix Solier, welcher aufgrund einer Verschwörung alles verliert und  der am königlichen Hof sein Hab und Gut wiederhaben möchte. Doch in der Zeit bis der junge Trix sein Ziel erreichte, lernte er nicht nur verschiedene Personen und Zauberwesen kennen, sondern zeigte selbst die Fähigkeit ein Magier zu werden. Ein Glück, das er einen Zaubermeister trifft, der ihn doch glatt in die Lehre nimmt. 


     


    Was anfangs noch sehr hochtrabend klang und  sich überhaupt nicht wie ein Fantasyroman anfühlte, mauserte sich aber immer mehr zu einer unterhaltsamen Geschichte, in der viele tolle Ideen steckten. Besonders die Charaktere hatten es mir angetan, da sie außergewöhnliche Persönlichkeiten aufwiesen und dabei einen tollen Humor an den Tag legten. Das Trix z.B. eigentlich ein Adeliger war ließ er nur in Momenten durchblicken, an denen es auch nötig war. Ansonsten zog er als höflicher junger Mann durch das Land, welcher nun auch noch lernte, wie das wirkliche Leben aussah. 


     


    Einen magischen Aspekt des Buches möchte ich dann aber doch noch anmerken. Wer des Öfteren Bücher mit Zauberern liest, der weiß, dass es entweder einen kurzen Zauberspruch ála „Abrakadabra“ oder eben eine etwas längere Beschwörungsformel gibt. Doch was ist, wenn man dies miteinander verbindet? In der Welt von Trix Solier, musste ein Zauberer den gewünschten Gegenstand mit wohlklingenden Wörtern beschreiben, wobei die Länge des Zauberspruchs auch noch die Qualität festlegte. Unterhaltsam und spannend, da sich hier ordentlich Mühe gegeben werden musste.


     


    Das Ende setzte dem Ganzen dann doch tatsächlich noch das Krönchen auf und überraschte mich mit einer Wendung, die ich so nicht erwartet hatte. Alles zusammen sorgte schließlich dafür das ich mich jetzt schon auf den Nachfolger freue. 




    Anfangs etwas schleppend, mauserte sich Trix Solier und seine Welt zu einem kleinen Lesehighlight, das mich mit magischen und unterhaltsamen Momenten überraschte. Doch auch das Cover zieht immer noch meine Blicke auf sich, da es die wundervollen Charaktere des Buches aufzeigte und dazu auch noch wunderschön illustriert wurde. Ein echter Hingucker!

  7. Cover des Buches Im Feuerkreis der Liebe (ISBN: B014U1O37K)
    Ute Jäckle

    Im Feuerkreis der Liebe

     (33)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    An Ninas zwanzigstem Geburtstag jagt nicht nur eine Katastrophe die nächste, obendrein versetzt ein Amulett sie unvermutet ins tiefste Mittelalter. Auf Burg Adlerfels findet sie Zuflucht und begegnet dem charismatischen Ritter Markus von Buchenfels, der leider das Wort Emanzipation noch nie gehört hat. Auch Markus ist von der seltsamen jungen Frau fasziniert, obwohl ihn Ninas selbstbewusstes Auftreten zum Verzweifeln bringt.
    Nina arrangiert sich so gut es geht mit dem fremdartigen Leben, immer auf der Suche nach einem Weg zurück in ihre Zeit. Doch Verrat und Intrigen spinnen ein tödliches Netz um Nina, und sie muss ihr Schicksal ausgerechnet in Markus’ Hände legen. Die Geschehnisse heizen das Feuer ihrer Leidenschaft an, denn längst sind Gefühle im Spiel, wo eigentlich keine sein dürften.
    (Quelle: Amazon )

    Meine Meinung

    Nina bekommt von ihrem Fechttrainer eine Kette mit geschichtlichen Hintergrund geschenkt und landet nach einen Streitigkeiten mit dem Exfreund in einer Höhle. Es passieren seltsame Dinge und plötzlich ist Nina im Mittelalter gelandet.
    Sie tut sich unglaublich schwer sich zu integrieren und erweckt durch ihre unverfrorene Art einige Neider, die sie lieber heute als morgen von der Burg werfen würden.
    Doch auch einige Männer werden auf sie aufmerksam und bringen ihr Gefühle entgegen, besonders angetan ist sie von Markus. Sie verlieben sich, dürfen aber nicht zusammen sein…

    Zu Beginn war ich noch ganz angetan von Nina und ihrer Art, doch als sie ins Mittelalter gekommen ist, hat sie sich gewandelt. Sie hat es nicht geschafft sich anzupassen um unterzutauchen. Wäre es ihr gelungen, hätte sie mit Sicherheit deutlich weniger Kämpfe austragen müssen und wäre schneller wieder in ihrer Zeit gelandet. Doch darauf legt sie anscheinend keinen Wert. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Markus und verliert dabei auch den Kopf –  wieder geht sie viel zu offensichtlich vor. Da ist es natürlich klar, das es allen auffällt und sie ausgelöscht werden soll. Irgendwie scheint sie einen Teil ihrer Intelligenz bei der Zeitreise verloren zu haben.
    Markus war mich auch nicht sonderlich symmpathisch, er ist ein altmodischer Schürzenjäger, der zwar nur bei der Stadtfreudenfrau seine Lust auslebt, aber trotzdem reihenweise Herzen bricht. Er ist einer der wichtigsten Ritter des Burgherren – er hat ihm sogar das Leben gerettet und hat damit einen höheren Rang innerhalb der Hierarchi inne.

    Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen, da er sehr eintönig war und mir beim Lesen langweilig wurde. Auch mit dem Erzählstil wurde ich nicht warm, zu Beginn (in den Kapiteln, die in der heutigen Zeit spielen) hatte ich noch große Hoffnung, das ich noch Gefallen am Erzählstil finde, doch nachdem Nina im Mittelalter landete, habe ich es aufgeben. Es gab kaum Spannung innerhalb der Geschichte, was mich sehr enttäuscht hat.
    Die Story plätscherte dahin und hatte kaum Überraschungen parat. Es zieht sich zäh wie Kaugummi…
    Besonders enttäuschend war das Ende: viel zu schneller Ablauf und sehr realitätsfern, auch für das Mittelalter. So viel „Glück“ und „Pech“ kann man gar nicht zeitgleich haben.

    Bedingte Leseempfehlung – falls ein Kindle Unlimited-Abo vorhanden ist, vielleicht einen Leseabend wert. Sonst würde ich vom Kauf abraten.

    Schönstes Zitat

    gab leider keins.

     Sterne

  8. Cover des Buches Der Heckenritter von Westeros (ISBN: 9783764531225)
    George R. R. Martin

    Der Heckenritter von Westeros

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Hierbei handelt es sich um drei Kurzgeschichten über den Heckenritter Dunk und seinen Knappen Ei, die aber inhaltlich zusammenhängen. Wir reisen hier mit den beiden interessanten Charakteren durch Westeros , sehen das wunderbar ausgestaltete Hochmittelalter in Verbindung mit den eigenen Bräuchen, Glauben und Gesetzen dieser Welt und erfahren viel Neues über die Vorgeschichte von GoT. Wer Ritterturniere, Intrigen, eine komplexe Welt und viele Hintergrundgeschichten mag und eher ein kurzweiliges Abenteuer sucht, ist hier richtig. Wer mit sehr vielen Namen, einer etwas niedrigen Spannungskurve und den Alltäglichkeiten eines Heckenritters seine Probleme hat, sollte eher zu einem anderen Buch greifen. Mich konnte es unterhalten und auch an der einen oder anderen Stelle überraschen, aber dieses Prequel ist sicher nichts für alle Leser. Insbesondere die, die von GoT noch nichts gehört haben, dürften ihre Schwierigkeiten damit haben.

  9. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783828997073)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Spannend gehts im zweiten Band der Hebammen-Reihe weiter. Marthe und Christian sind in Christiansdorf angekommen. Marthe ist mit ihrer Stieftochter Johanna beschäftigt, die Kranken des Dorfes zu pflegen. Dabei gerät Marthe wieder ins Visier, als Hexe verurteilt zu werden. Sie muss von heute auf morgen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder im Dort zurücklassen und kaum konnte sie sich umdrehen, fand sie sich im Kerker wieder.

    Dies Methoden, die früher angewandt wurden, um eine Frau der Hexerei zu überführen waren übel. Ich wollte nicht an Marthes Stelle sein. Ich hatte gehofft, dass sie irgendwie entfliehen kann. Kaum war dies überstanden, kam der nächste Schock.

    Der Schreibstil ist gleichbleibend flüssig und ich konnte gut folgen.

    Ich bin gespannt, wie die Reise mit Marthe und den Christiansdorfern weitergeht.

  10. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme – Das Buch zum Film (ISBN: 9783426520154)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme – Das Buch zum Film

     (738)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Marthe wurde als Kind von Fine aufgenommen und hat bei ihr die Heilkunst erlernt. Als sie bei einer Todgeburt nicht helfen konnte , musste sie fliehen.
    Sie schloss sich Ritter Christian und einer Schar Siedler an, die für den Markgrafen ein Stück Land in der Nähe von Meißen urbar machen sollten.
    In Christiansdorf muss sie so manches Leid ertragen und kann doch mit Hilfe ihrer Freunde Grosses erreichen.

    Das Cover zeigt Marthe und sogleich das es sich um einen Mittelalterroman handelt.

    Dunkles Mittelalter kann man hier nur sagen. Mit seiner ganzen Härte und Grausamkeit geschildert, wo ein Menschenleben, und gerade das der niedrigsten unter den Niedrigen nichts galt.
    Die Beherrscher trafen die Entscheidungen und die Beherrschten mussten es erdulden.
    Rechtsprechung war noch in den Kinderschuhen und man konnte auf leichte Art seine Widersacher durch Verleumdung oder Unterschieben falscher Beweise aus dem Weg schaffen.

    Marthe ist eine taffe Protagonistin, die jedoch auch vieles ertragen muss. Durch ihre besondere Gabe, die ihr durch Josefa näher gebracht wurde, kann sie erkennen was die Zukunft ihren Leuten bringt.

    Erstaunlich was sie alles auf sich nehmen kann, um den ihren Hilfe angedeihen zu lassen.

    Und über allem eine tolle Liebesgeschichte zweier Menschen, die gesellschaftlich so gar nicht zusammen passen wollen.

    Mich hat das Buch begeistert und ich freue mich nun auf den zweiten Band, wenn es sicher mit den Todfeinden ein Wiedersehen geben wird 


  11. Cover des Buches Die Braut des Ritters (ISBN: B004OL2W5M)
    Elizabeth Chadwick

    Die Braut des Ritters

     (24)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Das Buch steht jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner TBR Liste und endlich, endlich, bin ich damit durch. Ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen und bin dann doch positiv von der Story und den Charakteren überrascht worden.

    Wenn mich eines gestört hat, dann, dass das letzte Drittel des Buches eigentlich viel zu lange dauert. Ein früherer Schluss hätte dem Buch sicher nicht geschadet, ansonsten versucht die Autorin hier viel zu krampfhaft die Handlung noch über Jahre hinweg auszudehnen.

    Weiß noch nicht, ob ich wieder etwas von der Autorin lesen werde, war aber ein solider historischer Roman. Verdiente 3 Sterne von mir.

  12. Cover des Buches Blut und Silber (ISBN: 9783426638361)
    Sabine Ebert

    Blut und Silber

     (169)
    Aktuelle Rezension von: lille12

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.

     

    Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war?

    Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken.

    Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt.

    Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder. 

    Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten. 

    Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch. 

    So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.

     

    Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder?

    5 von 5 Mäxchen!

     

    Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber".



    mehr auf http://celinesbuchwelt.jimdo.com

  13. Cover des Buches Die Templer - Der Hüter des Grals (ISBN: 9783841500427)
    Michael P Spradlin

    Die Templer - Der Hüter des Grals

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Jamen100

    Als Erwachsener gehört man in der Regel nicht zur Zielgruppe der Jugendbücher, aber sie können auch einen im gestandenen Erwachsenenalter positiv überraschen.

    Eines solcher Jugendbücher ist der erste Teil der Templer-Triologie von Michael P. Spradlin – Der Hüter des Gral.

    Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Tristans geschildert. Tristan ist Knappe von Sir Thomas, einem Tempelritter, der mit König Löwenherz ins Heilige Land zieht und im Weiteren von seinem Herren eine Lebensaufgabe erhält – den Heiligen Gral nach Schottland zu bringen. Sein Leben als Knappe und die ihm erteilte Aufgabe gestalten sein Leben sehr turbulent und gefahrenvoll.

    Der Autor greift in seinem Buch Figuren auf, die man aus der Geschichte um Robin Hood kennt und spannt sie mit einem anderen Background in die Geschichte ein.

    Im Kloster, wo Tristan als Waisenjunge aufgewachsen ist gibt es den stummen Tuck. In Dover, der ersten Station auf seiner Reise mit Sir Thomas lernt Tristan den riesigen Schmied mit dem Namen Little John kennen und auf seiner Reise nach Tyrus den königlichen Bogenschützen Robard, der Sohn eine Gutsbesitzers aus Sherwood Forrest  kennen.

    Ich bin gespannt, welche Figuren in den anderen beiden Teilen der Trilogie noch auftauchen. 

    Im Ganzen ist das Buch mit einem Spannungsbogen geschrieben, der nicht abnimmt. Man fiebert und leidet mit Tristan richtig mit. Der Schreibstil ist super flüssig und leichtlebig. 

    Auch wenn es ein Jugendbuch, ist es auch für Erwachsene empfehlenswert. Ich war richtig begeistert. 

  14. Cover des Buches Nachtkrieger - Unsterbliche Liebe (ISBN: 9783426508404)
    Lisa Hendrix

    Nachtkrieger - Unsterbliche Liebe

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Der 1. Teil der Nachtkrieger-Reihe, einer wahrscheinlich neunteilige Reihe, entführt ins 11. Jahrhundert nach England. Hier wird Ivar, als Lord Ivo für seine guten Dienste vom König mit einer Grafschaft und der Hand der jungen Alaida belohnt. Soweit die grobe Handlung, die nach einem klassischen Liebesroman im historischen Gewand klingt, aber weit gefehlt…Ivo gehört zu einer Gruppe von neun nordischen Krieger, die von einer Hexe zu einem ewigen Dasein als Gestaltwandler verflucht wurden.

    Lisa Hendrix ist eine tolle Mischung aus historischem Liebesroman, Märchen und paranormalen Elementen gelungen, die mich toll unterhalten hat.

    Besonders gelungen fand ich die Darstellung, wie sich das Verhältnis von Alaida und Ivo entwickelt. Die beiden nähern sich behutsam aneinander an und müssen auch immer wieder Rückschläge durch Missverständnisse, etc. überwinden. Ein für diese Genre relativ realistische und damit ungewöhnliche Entwicklung ;-)

    Teil 2, ich komme =D

    Bisherige Reihenfolge:
    Nachtkrieger – Unsterbliche Liebe
    Nachtkrieger – Ewige Begierde
    Nachtkrieger – Unendliche Sehnsucht


  15. Cover des Buches Der Weg nach Camelot (ISBN: 9783473523566)
    Peter Schwindt

    Der Weg nach Camelot

     (42)
    Aktuelle Rezension von: MissDuncelbunt
    Inhalt. 
    Die Hauptperson ist der Schweinehirte Gwyn aus Cornwall, der nach einem Angriff der Sachsen auf sein Dorf beschließt, seinen Traum zu verwirklichen und Ritter zu werden. Mithilfe eines ungewöhnlichen Tricks schafft er es tatsächlich, in Camelot aufgenommen zu werden und erlangt nach und nach Respekt und Anerkennung. Gleichzeitig wird er hinter die Kulissen des sachentrotzenden und mordredabwehrenden Camelots gezogen und somit ein Teil der Welt, in der es nicht immer sehr ritterlich zu geht. Außerdem kommt er dem Geheimnis seiner Vergangenheit näher.

    Meine Meinung.
    Ich finde die vier Bücher um Gwydion schon deswegen interessant, weil ich mich sehr für die Sage um König Artus interessiere. Der Schreibstil des Autors liest sich gut und flüssig. Der Verlauf der Geschichte ist meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und beantwortet ungefähr so viele Fragen, wie er für den nächsten Teil offen lässt. Meiner Meinung nach stehen Action und ruhige Momente in einem sehr guten Verhältnis, was die Geschichte nicht langweilig werden lässt.
    Die Hauptfigur Gwyn ist ein Mensch aus dem einfachen Volk, dessen Handlungen die ganze Zeit über nachvollziehbar sind und dem man gern auf seinem Weg folgt. Dazu wird man von den geschickt gesponnenen Intrigen geradezu eingesogen und ein Teil davon, ich persönlich konnte diesen Intrigen nicht entfliehen, bis die letzte Seite umgeblättert war.
    Ganz nebenbei lernt man die Tafelrunde und Britannien zur Zeit von König Artus kennen, ohne das man das Gefühl hat, sich trockenes Wissen reinzuballern.
    Die einzigen Kritikpunkte sind eine teilweise vorhersehbare Geschichte und der Klappentext. Der verrät zu viel!

    Ich kann dieses spannende Buch jedem empfehlen, der ein gewisses Interesse für Britannien unter König Artus mitbringt.
  16. Cover des Buches Dämonenblut (ISBN: 9783404285174)
    Uschi Zietsch

    Dämonenblut

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines

    Und da bin ich wieder, zurück von einem aufregenden Abenteuer, zurück aus der magischen Welt Waldsees, zurück bei alten und fernab von neuen Freunden!

    Über tausend Seiten lang habe ich mich nun in dem erschaffenen Fantasy-Werk von Uschi Zietsch aufgehalten, welches den Titel "Die Chroniken von Waldsee" trägt. 

    Doch zuallerst, worum geht es denn überhaupt?! Vor langer Zeit wurde ein magisches Artefakt gefunden, das ungeheure Kräfte birgt. Nur der Zwiegespaltene, so heißt es, kann es aktivieren - doch niemand weiß, was dann geschieht. Trotzdem wollen verschiedene Seiten und Völker das Artefakt für sich beanspruchen, und der jahrtausendelange Kampf darum entbrennt. In einer zerstörerischen Schlacht zerbricht das Artefakt in sieben Teile. Sechs Teile werden durch einen Sturm davongewirbelt und finden Hüter. Der siebte Splitter geht verloren. Doch das beendet den Kampf keineswegs, und auch die Suche nach dem Zwiegespaltenen wird fortgesetzt. Wer mag es sein? Wird er die Kräfte zum Guten oder zum Schlechten verwenden? Der zwanzigjährige Rowarn ist im abgeschiedenen Tal Inniu bei Zieheltern, den zentaurenartigen Velerii aufgewachsen. Die Ereignisse überschlagen sich, als Rowarns beschauliche Welt durch grausige Morde an jungen Mädchen erschüttert wird - und zudem aus einem Land jenseits des Gebirges eine Schar Ritter auftaucht, die Rekruten für den Kampf um das Artefakt anwerben will. Rowarns erste Prüfung liegt in der Aufklärung der Mädchenmorde, denn so wie es aussieht, ist er aufgrund seiner Vergangenheit daran beteiligt. Und damit treibt er sich selbst in die Geschichte...

    Zuallererst war ich ja doch etwas abgeschreckt von diesem dicken Wälzer aber das hat sich schon nach den ersten paar Seiten gelegt, was ich wirklich als positiv bezeichnen muss! Durch den leichten und unterhaltsamen Schreibstil konnte ich nämlich gut und vor allem schnell in das Universum von Waldsee eintauchen.

    Was einem direkt ins Auge fällt, sind die malerischen Namen der Charaktere. Diese haben mir wirklich gut gefallen und haben der ganzen Story einen gewissen Fantasy-Charme verliehen.

    Die Wesens- und Charaktergestaltung ist originell gehalten und auch gut kombiniert. Vor allem die vielen verschiedenen Geschöpfe haben meinen inneren Film bereichert.

    Mit den Hauptprotagonisten konnte ich mich ebenfalls problemlos identifizieren, diese waren mir größtenteils wirklich sympathisch und jetzt, wo ich am Ende der Geschichte angelangt bin, muss ich ehrlich zugeben, dass sie mir doch irgendwie ans Herz gewachsen sind.

    Zwischendurch war für mich als Tolkien-Liebhaber zwar die eine oder andere Parallele zu "Herr der Ringe" erkennbar, dennoch muss ich betonen, dass die Geschichte sich selbst treu bleibt. Es werden immer wieder neue Ideen mit eingestreut, die dann für eine überraschende Wendung sorgen.

    Das gesamte Worldbuilding mit all seinen Details wird hier wirklich groß geschrieben! Einerseits fand ich das toll, andererseits wirkte es an einigen (wenigen) Stellen doch etwas "too much". Auch die umfassenden Landschaftsbeschreibungen kommen hier nicht zu kurz, mir persönlich gefällt so etwas fürs innere Auge ja sehr gut aber das muss man mögen. Auch die übrigens wirklich schöne Einbindung von Lyrik und Poesie, muss ich hier noch kurz erwähnen.

    Was mir nicht gefallen hat, war die handlungsinbegriffene Vorherbestimmung von wirklich vielen Ereignissen, sowie einzelne (überschaubare) Längen. Ansonsten habe ich aber eine geradlinige gute Story erhalten, die tragisch und spannend ist, zugleich aber auch humor- und gefühlvoll. Die hineingepackte Portion Gefühl war meiner Meinung nach gerade richtig, denn für mich ist es wichtig, dass das eigentliche Abenteuer im Vordergrund steht!

    Es gibt übrigens immer wieder im gesamten Verlauf der Geschichte fremde und anderssprachige Bezeichnungen, die man aber schnell zu verstehen lernt und für die auch ein ausführliches Glossar zur Verfügung steht.

    Das Ende war mir schlussendlich dann doch ein kleines bisschen zu karg, allerdings lässt es keine Fragen offen und ist im Allgemeinen gut durchdacht.

    Somit beinhaltet diese Trilogie eine gute Mischung aus Abenteuer und Märchen, hat mir große (langanhaltende) Freude bereitet und ist wirklich lesenswert. Man merkt, wieviel Mühe sich die Autorin bei jeder Seite gegeben hat. 

    Ich werde mich nun noch ein wenig länger in Waldsee aufhalten und mich nun noch der einen oder anderen Einzelgeschichte widmen, welche allerdings alle unabhängig von der Haupttrilogie gelesen werden können. Ihr müsst Waldsee also noch nicht vollkommen verlassen 😉

  17. Cover des Buches Die Thannhäuser-Trilogie - Band 1: Der indische Baum (ISBN: 9783958241138)
    Helga Glaesener

    Die Thannhäuser-Trilogie - Band 1: Der indische Baum

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ribanna
    Mack ist ein Minnesänger, der auf Wunsch des Königs zum Ritter ausgebildet werden soll. Auf der heimischen Burg trachtet ihm der Onkel nach dem Leben, am Hof des Königs wird er von den anderen Knappen gedemütigt und verprügelt. Er ist ein rechter Feigling und will mit Waffen nichts zu tun haben, die Herzen der Frauen fliegen ihm dennoch zu. Schließlich wird Gunther, der Waffenmeister des Königs, zu seinem Freund und Beschützer. Mal ein erfrischend anderer historischer Roman, der mich gespannt sein lässt auf den nächsten Teil der Trilogie.
  18. Cover des Buches Das Siegel des Templers (ISBN: 9783962150150)
    Ulrike Schweikert

    Das Siegel des Templers

     (41)
    Aktuelle Rezension von: MamaBuecherschrank
    Juliana von Ehrenberg wird scheinbar Zeugin eines Mordes. Doch ist ihr Vater wirklich der Täter? Um das heraus zu finden verkleidet sie sich als Junge und folgt ihrem Vater auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Wie meine kurze Inhaltsangabe schon vermuten lässt erwartet die Leser von historischen Romanen nicht allzu viel neues. Mädchen verkleidet sich als Junge und durchlebt einige haarsträubende Abenteuer. Die Tempelritter werden hier nur als Aufhänger benutzt, um das ganze interessanter zu machen. Alles in allem könnte das noch mittelmäßige Unterhaltung sein, würde Ulrike Schweikert hier die Handlung nicht auch noch mit wilden Zeitsprüngen aus einander reißen, bei denen niemand mehr so wirklich weiß, woran er jetzt gerade ist. Schade, bin ich doch gerade von dieser Autorin besseres gewöhnt! Das können Sie besser, Frau Schweikert!
  19. Cover des Buches Das Juwel der Macht (ISBN: 9783401042732)
    Tamora Pierce

    Das Juwel der Macht

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Donata
    Im letzten Band der Reihe um Alanna macht sie sich auf um das Juwel der Macht zu finden. Dabei muss sie sich selbst "besiegen" und einem gefährlichen Schneesturm trotzen. Ein schönes Ende und gleichzeitg ist es schade, dass es nicht weitergeht. Gott sei Dank hat Tamora Pierce mit der Tochter von Alanna eine weitere Reihe begonnen (Lia). Reihenfolge: 1. Die schwarze Stadt 2. Im Bann der Göttin 3. Das zerbrochene Schwert 4. Das Juwel der Macht
  20. Cover des Buches Blut und Seide (ISBN: 9783426517178)
    Marita Spang

    Blut und Seide

     (63)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Bei meiner Aktion "vergessene Schätze" stellte Sabine vom Blog "Buchmomente" damals unter anderem "Blut und Seide" von Marita Spang als eines ihrer Highlights vor. Das ist nun fast 7 Jahre her und ich habe es endlich geschafft, den Roman selbst in die Hand zu nehmen.

    Ich kannte die Autorin vorher nicht, bin jedoch angetan von ihrem Schreibstil.
    Zum einen, weil sie viele alte Worte verwendet und dadurch das Mittelaltergefühl bei mir verstärkt hat. (ich mag so etwas sehr)
    Zum anderen ist er locker-leicht, sodass ich oft durch die Seiten flog.

    Mittelalterromane habe ich tatsächlich noch nicht so viele gelesen. Daher habe ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Ist das, was die Autorin schreibt, authentisch? Für mich klingt es danach.
    Ihre Figuren sind ein wenig eindimensional und vorhersehbar. Auch der Plot ist teilweise nicht überraschend. Gerade das Ende habe ich früh geahnt.

    Manche Begebenheiten konnte ich nicht ganz nachvollziehen und die Verfasserin hat auch keine Erklärung dazu abgegeben. Das fand ich schade, denn dadurch wurde die Geschichte ein wenig in die Länge gezogen.

    Nichtsdestotrotz wurde ich gut unterhalten, denn die Charaktere müssen einiges wegstecken. Streckenweise ist es nichts für schwache Gemüter, denn mit Details wird nicht gespart. Ich habe Fakten über diese Zeit gelernt, die ich mir niemals angeeignet hätte, weil es keine Epoche ist, die mich sonderlich interessiert. Marita Spang jedoch vermochte sie in eine interessante Erzählung zu packen.

    ©2023

  21. Cover des Buches Die Rose von Salerno (ISBN: 9783442371525)
    Dagmar Trodler

    Die Rose von Salerno

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Mein Buch ist ein Hardcover-Buch mit Schutzumschlag. Auf dunklem Hintergrund sind Mutster in verschiedenen Farben gemalt. Im unteren Coverbereich ist eine goldene Münze abgebildet. Der Titel ist in blauer Schrift. Ich finde die Farben passen zusammen und das Buch wirkt für mich edel.

    Inhalt
    In dem historischen Roman „Die Rose von Salerno“ von der Autorin Dagmar Trodler befindet sich Ima von Lindisfarne 1083 gemeinsam mit ein paar anderen Leuten auf Pilgerreise nach Santiago. Dort möchte sie um ihren verstorbenen Verlobten beten. Doch als Aidan, der Bruder ihres Verlobten, auf die Idee kommt sich einer Kriegergruppe anzuschließen, die für den normannischen Herzog Robert Guiscard Rom erobern sollen, wendet sich Ima der Pilgergruppe ab und versucht den verschwunden Aidan zu finden und von seinem Vorhaben abzubringen. Dabei trifft sie auch auf den Ritter Gérard, der ihr kürzlich das Leben gerettet hat. Auf Imas schwierige Reise nach Rom lernt sie eine Gauklertruppe, eine Ärztin in Salerno und viele andere Personen kennen. In Rom geht es schließlich um Leben und Tod. Nur Gérard kann ihr vielleicht noch helfen…

    Meine Meinung
    Selten lese ich reine historische Romane und nun habe ich auch wieder gemerkt, dass diese Genre nicht so mein Fall ist. Ich interessiere mich schon für Geschichte. Allerdings scheint es als Unterhaltungsliteratur nicht für mich geeignet zu sein bzw. die Zeit, in der „Die Rose von Salerno“ spielt interessiert mich nicht großartig. Ich habe mich zu Beginn gequält in die Handlung hineinzufinden. Später wurde es teilweise dann doch noch interessanter. Dass mir das Buch etwas Probleme bereitet hat, hat meiner Meinung nach aber nichts mit dem Schreibstil von Dagmar Trodler zu tun. Mich hat die Handlung einfach nicht mitgerissen.

    Die Autorin scheint sich sehr gut mit der Geschichte auszukennen bzw. sich gut informiert zu haben. Man lernt einiges über die Zeit um 1083 kennen, wie die Leute gelebt haben, welche Vorurteile es gab  usw.
    Eine richtige Bindung zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen. Das hat aber sicherlich mit dem anfangs erwähnte zu tun, dass mich die Geschichte nicht so richtig mitgerissen hat.

    Das 11. Jahrhundert war auch keine angenehme Epoche. Die Zeit war auch, wie heute, mit Kriegen geprägt. Krankheiten brachen aus und viele starben aufgrund der mangelnden Kenntnisse in der Medizin. Es gab Frauen, die als Hexe bezeichnet wurden und behinderte Kinder, die als Kind des Teufels angesehen wurden. Darüber kann man in „Die Rose von Salerno“ einiges erfahren.

    Außerdem erzählt Dagmar Trodler über eine Liebesbeziehung die standesmäßig nicht erlaubt ist. Adel mit einfachen Ritter, das ging gar nicht zur damaligen Zeit.

    Mein Fazit
    Ich gebe dem historischen Roman 3 Sterne, da ich leider nicht so richtig in den Bann gezogen wurde. Trotzdem mein Respekt für solch ein historisches Wissen an die Autorin.

  22. Cover des Buches Der Totengräbersohn: Buch 3 (ISBN: 9783947515028)
    Sam Feuerbach

    Der Totengräbersohn: Buch 3

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Danni152
    Ich habe das Buch seid es erschienen ist auf meinem Reader und lese es erst jetzt, da Teil 4 im November heraus kam😍 damit ich beide nacheinander lesen kann🤩
    Ich habe mich wieder fix ins Geschehen gelesen und lauschte den Abenteuern von Farin und seinen Freunden 🤩 die Geschichte riss mich mit und der Schreibstil ließ keine Wünsche offen😉 ich fieberte wieder reichlich mit.  Im Wechsel mit Aross und Farin 😂 
      Zitat: "Wurm , wenn du ausgeschlafen bist und für Mühe gibst,  lernst du schnell, "
    Ich freue mich auf Teil 4😉🤩😉🤩 wie es mit Aross weiter geht....
  23. Cover des Buches Der Totengräbersohn: Buch 2 (ISBN: 9783947515011)
    Sam Feuerbach

    Der Totengräbersohn: Buch 2

     (52)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Aross wurde als Baby vor die Tür des Waisenhauses in Nabenstein abgelegt. Auf der Kiste, in der sie lag, standen die Buchstaben AROSS, daher hat sie ihren Namen. Mittlerweile ist sie 14 Jahre alt. Sie selbst nennt sich »Aross Schlammfuß, Königin der Ratten.« Schon als kleines Mädchen hat sie es immer wieder geschafft, die Aufmerksamkeit der grausamen und schlagfreudigen Oberin auf sich zu ziehen und jeden Abend eine Strafe in Form von Prügel zu kassieren. Ihr beiden Freundinnen wurden von der Oberin als Huren verkauft, Aross weiß, dass ihr ein ähnliches Schicksal blüht, sofern die Oberin sie nicht vorher totschlägt.

    Bei ihren Streifzügen durch das Hafenviertel der Stadt trifft sie auf eine alte Frau, die ihr von einer seltsamen Prophezeiung berichtet. Kurz danach wird die alte Frau, die sich »die die weiß« genannt hat, als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt und Aross muss dabei zusehen. Das Mädchen ist beeindruckt von der alten Frau, der kein einziger Schrei über die Lippen kommt bis nur noch Asche von ihr übrig ist. Sie selbst wünscht sich diese Tapferkeit die sie teilweise schon besitzt, denn auch sie schreit nie, wenn die Oberin sie mal wieder schlägt. Nachts schleicht sich Aross zum Scheiterhaufen zurück und findet einen Zahn der alten Frau, den sie als Erinnerung an sich nimmt. Bald stellt sie fest, dass es damit eine besondere Bewandtnis hat.

    Als der Hund Gram, Aross einziger Freund im Waisenhaus, mit einer Mistgabel erstochen wird, beschuldigt ein anderes Kind Aross der Tat. In ihrer größten Not geschieht etwas unfassbares und sie wird auf erstaunliche Art und Weise gerettet. Sie flieht aus dem Heim, verfolgt von der Stadtgarde, und sucht sich einen Unterschlupf in einer Höhle am Meer. Bei ihren Streifzügen trifft sie auf den Künstler KI, einem seltsam sprechenden kleinen Mann, der über ein sanftes Wesen und unerschöpfliche Weisheiten verfügt. Eine eigenartige Freundschaft und ein  großes Abenteuer beginnt für das Mädchen.

     

    Kommentar:

    Dies ist der zweite Band der Serie. Schon im ersten Band wechseln sich die Erzählstränge zwischen Farin und Aross ab. Ich habe mich bei meiner ersten Rezension aber auf Farin konzentriert, nun erzähle ich etwas über Aross Schlammfuß, einem Mädchen, dass sofort unsere Herzen gewinnt. Sie hat in ihrem Leben viel Schlimmes erlebt und es ist absehbar, dass auch die Zukunft nicht besser werden wird. In der Scheune des Waisenhauses hat sie sich ein geheimes Versteck eingerichtet, in dem sie Essen oder Fundsachen bunkert. Sie lernt schnell zu überleben und jeden noch so kleinsten Vorteil für sich zu nutzen. Sie hat Respekt vor niemandem und sie zeigt keine Angst. Sie ist alleine und einsam, Freundschaften im Waisenhaus enden stets damit, dass die Mädchen als Huren an eine der beiden Banden der Stadt verkauft werden. Aross fühlt sich ohnmächtig und hilflos, dass sie ihren Freundinnen nicht helfen kann aber sie weiß, dass sie diesem Schicksal entfliehen muss.

    Als sie auf den seltsamen Ki trifft, der in einer merkwürdigen Sprache und in vielen Metaphern zu ihr spricht, ändert sich das Leben des Mädchens. Sie, die nichts besitzt, teilt ihr Brot mit ihm und eine Freundschaft beginnt, die an Merkwürdigkeit kaum zu überbieten ist.

    Auch hier nutzt der Autor wieder die seltsame Form der Doppelung in einem Satz, was der Erzählung einen besonderen Reiz gibt. 

     

    Beispiel:

    »Emichos Brauen brauten sich zusammen.«

     »Dort sah Farin wütendes Leiden und leidende Wut.«

     

    Dazu kommt Kis seltsame Sprache, der Aross stets »eine Freundin« und sich selbst »einen Künstler« nennt.

    Beispiel:

     »Eine Freundin und ein Künstler sollten hier tunlichst verschwinden.

     

    Mir gefällt der Sprachstil in dieser Geschichte ungemein und er macht einen Teil ihres Reizes aus.

    Als ihr der Boden unter den Füßen in Nabenstein zu heiß wird, beschließt Aross, die Stadt zu verlassen und sich auf die Suche  nach ihrer Herkunft zu begeben. Einen Tipp von Gildenführer Fürst Zolkan führt sie auf eine erste Spur. Ki lässt es sich nicht nehmen seine Freundin zu begleiten. Unterwegs treffen sie auf Farin, der das Dorf Haufen mittlerweile verlassen und den das Schicksal auf einen merkwürdigen Weg geführt hat. Doch noch immer ist er der ehrliche, naive und vertrauensvolle Totengräbersohn von damals. Das erste Treffen zwischen Farin und Aross steht unter keinem guten Stern aber Aross und Ki schließen sich später doch der Gesellschaft um den Totengräbersohn an, weil die Reisegruppe Sicherheit verspricht.

    Ich möchte hier nicht in die Details gehen, weder, was Farin betrifft, noch, wohin die Reise geht und aus welchen Personen die Gesellschafft besteht, denn das würde zu viel verraten.

    Eines ist gewiss. Band zwei steigert sich enorm und Humor und Spannung geben sich die Klinke in die Hand. Ich mag es nicht, wenn eine junge Person ohne Lebenserfahrung plötzlich zu einer Art Held mutiert aber hier hat der Autor einen Kniff verwendet, der so unglaublich witzig ist, dass die Wandlung absolut glaubhaft ist. Ich Idee habe ich in dieser Ausführlichkeit bisher nur bei der Serie »Schwerter des Zorns« von David Weber erlebt. Seine Serie richtet sich aber eher an erwachsene Leser während ich diese Serie als all age bezeichnen würde.

    Das Cover vermittelt einen etwas düsteren Eindruck aber die Serie ist sehr amüsant und leicht und locker zu lesen. Ich habe alle vier Bände innerhalb von knapp zwei Wochen durchgelesen. Für moch war das Suchtstoff.  

    Und nein - keine Werbung aber ich habe einen neuen Verlag mit wunderbaren Büchern entdeckt und da Torsten Weitze jetzt auch dort ist, werde ich da wohl öfter vorbei schauen.

     

    Fazit:

    Eine großartige, spannende und humorvolle Serie mit Personen, die einem sofort ans Herz wachsen. Seien es Aross, Ki oder Farin. Und auch die Nebenfiguren wissen zu beeindrucken. 

  24. Cover des Buches Ritterleben auf der Burg (ISBN: 9783737364348)
    Christa Holtei

    Ritterleben auf der Burg

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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