Bücher mit dem Tag "klonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klonen" gekennzeichnet haben.

104 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.275)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover finde ich sehr gut ausgesucht und passt wunderbar zum Buch. Ich würde es zwischen Jugendbuch ab 14/16 ansiedeln das aber auxh Erwachsene sehr gut lesen können die Science Fiction gut finden.
    Zum Inhalt: Es leben nur noch sehr alte und sehr Junge Menschen auf der Erde. Die alten Menschen meist gut betucht. Die Jungen in ärmlichen Verhältnissen wenn sie nicht das Glück haben reiche Grosseltern zu haben.
    Um Geld zu verdienen können die Jungen den alten Ihren Körper ausborgen. In dieser Zeit fallen die Jugendlichen in eine Art Schlaf aber eines Tages geht es bei der Jugendlichen Callie schief und sie wacht vorher wieder auf....
    Ein fesselndes, sehr brisantes Thema und eine beängstigende Zukunftsversion. Super geschrieben, tolle Idee man fiebert mit und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und eine gaaaaanz böse Wendung am Ende!

  2. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Oh mein Gott......was müssen die Menschen grausiges tun um einen Schutz vor dem Virus zu erlangen..... ich verrate hier in meiner Rezension natürlich nichts davon, nur so viel sei verraten, immer, wenn man beim lesen gerade wieder zu Atem kommt, dann passiert schon das nächste Unfassbare..... das Ende ist nicht das Ende ich lese natürlich in Kürze Band 2! 

    Dieses Buch zeigt auf, dass es irgentwie immer noch schlimmer geht und es lässt dem Leser keinerlei Pause.... ich bin entsetzt von den grausamen Ideen, habe nicht immer alles Technische verstanden und ich bin total von der Spannung gefangen! 

  3. Cover des Buches Eve & Adam (ISBN: 9783473401048)
    Katherine Applegate

    Eve & Adam

     (367)
    Aktuelle Rezension von: Bluestone21

    Eve hat die Möglichkeit eine realitätsnahe Simulation ihres Traummannes zu entwerfen. Aber dann staunt sie als er plötzlich wirklich vor ihr steht, genau wie sie ihn geschaffen hat.

    Fast komplett durchgelesen heute durch den spannenden Plot und auch den Twist am Ende, weswegen ich das Buch eigentlich fast nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Konnte mich gut in Eve und Solo hineinversetzen und Aislin ist ein sehr schön gestalteter Charakter, die das ganze Buch etwas auflockert. 

  4. Cover des Buches Becoming Elektra (ISBN: 9783764170943)
    Christian Handel

    Becoming Elektra

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Ida_Ti

    Becoming Elektra möchte ich schon ewig lesen und ich habe mich mega gefreut, dass es nun so weit war. Von Anfang an hat es mir sehr gut gefallen.

     

    Das Thema Klone ist sehr interessant, das Heranzüchten von Klonen als Lebensversicherung wirklich beängstigend (weil irgendwie realistisch).

     

    Isabel gerät in eine Welt der Extreme. Moderne, Luxus, Geld, Macht, Geheimnisse und mehr Intrigen, als ein einziger Mensch durchblicken kann. Wem können wir vertrauen, lautet die zentrale Frage.

     

    Ich fand das Buch sehr spannend. Isabel hat mir gefallen, eine sehr authentische Protagonistin. Hektor fand ich toll, aber auch Philipp und irgendwie habe ich sogar für Sabine gewisse Sympathien.

     

    Der Epilog lässt mich vor Band 2 fürchten! Da kommt noch einiges auf uns zu. Ich bin mir sicher, es wird eine wahre Achterbahnfahrt!

  5. Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)
    Jens Lubbadeh

    Neanderthal

     (48)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal...

    Jens Lubbadeh ist es gelungen, eine komplexe Handlung zu kreieren, die intelligent Authentizität und Dystopie vermischt. Vor allem aber zeichnet er eine Zukunftsidee, die im Jahr 2053 von der Regierung und dem Ministerium für Glück und Gesundheit gesteuert wird und so abwegig gar nicht erscheint. 

    Dieser Roman ist thematisch äußerst vielschichtig und informativ. Er hat sicher zeitintensive Recherchen eingefordert, die stimmig und fundiert glaubwürdig in die Handlung einfließen. Die Kultur der Amische, das Leben eines Gehörlosen, Gentechnologie, internationale wissenschaftliche Erkenntnisse, Medizinisches, politische Strukturen, historische Geschichte und aktuelles Zeitgeschehen sind intelligent in der Handlung verwoben.

  6. Cover des Buches Lost Girl. Im Schatten der Anderen (ISBN: 9783473400805)
    Sangu Mandanna

    Lost Girl. Im Schatten der Anderen

     (117)
    Aktuelle Rezension von: theresa_st
    Das Cover ist in verschiedenen Farben von Lila gehalten - grundsätzlich ja keine schlechte Idee, aber es wirkt auf mich dadurch ein klein wenig eintönig. Die Idee mit den 2 Gesichtern gefällt mir dafür gut. Was genau der Tintenklecks bedeuten soll, war mir dafür nicht wirklich klar.

    Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Das Buch war aus der Ich-Perspektive von "Eva" - Amarras Echo - geschrieben. Weiters war es in verschiedene Unterteile gegliedert, die zu den verschiedenen Geschichtsabschnitten gepasst haben.

    Die Hauptfigur der Geschichte ist Eva. Sie ist ein Echo. Als solches ist vieles in ihrem Leben anders, als es für normale Menschen ist. Eigentlich soll sie ein Ebenbild Amarras sein, aber sie hat ihren eigenen Kopf. Dass sie sich den Namen Eva gibt, ist nur ein Beispiel dafür. Sie ist eigentlich ziemlich lieb und kreativ. Oft wirkt sie wie ein Vogel in einem Käfig, der sich nach Freiheit sehnt. Ihre "Familie" - bestehend aus ihren Vormünden war ziemlich bunt gemischt - wobei man gemerkt hat, dass jeder Eva auf seine Weise geliebt hat. Amarras Familie war mir auch sympatisch. Ihre Geschwister Sasha und Nik habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Auch die Eltern waren wirklich sehr schön ausgearbeitet. Man hat richtig mit ihren zwiespältigen Gefühlen mitfühlen können.
    Die Meister empfand ich auch als sehr spannende Charaktere. Ihre Variation war sehr faszinierend. Matthew hat mir am Besten gefallen. Man merkt, dass er irgendwie sehr im Zwiespalt ist, zwischen der Person, die er mal war und der Person, zu der er sich entwickelt hat.

    Die Grundidee der Geschichte fand ich ziemlich spannend und originell. Was ich leider etwas vermisst habe - was aber glaube ich irgendwie Absicht der Autorin - war die Entstehung der Echos. Mich hätte es brennend interessiert, wie nun diese Echos geschaffen werden. Dies blieb aber leider bis zum Schluss ein Mysterium. Die Auswirkungen, die die Echo-Erschaffung auf die Meister hat, fand ich aber sehr überzeugend - auch wenn es sich irgendwie auf jeden anders ausgewirkt hat.

    Der Schluss hat mich leider generell nicht so wirklich glücklich zurückgelassen. Ich hätte mir irgendwie etwas anderes gewünscht.



    Fazit:
    Tolle Grundidee, aber gesamt leider nicht so überzeugend - von mir 3 von 5 Sternen ;)
  7. Cover des Buches In einem anderen Buch (ISBN: 9783423212946)
    Jasper Fforde

    In einem anderen Buch

     (273)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Wenn man noch weiß wer Thursday, Bowden und Landen ist, dürfte man keine Schwierigkeiten haben.

    Der zweite Teil ist sogar noch abgedrehter als der erste. Ich würde sagen, dass der erste Teil schon etwas Verrücktes an sich hatte, aber dieser Teil ist wirklich abgedreht.

    Das meine ich nicht mal negativ, weil ich sowas liebe! Aber das muss man mögen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich werden.

    Dieses Mal wird auch mehr Blick auf die Welt und Thursdays Familie gelegt. Die beide so einiges zu bieten und entdecken haben.

    Jeder hat in seiner Familie diesen einen verschrobenen, leicht verrückten Onkel oder Tante. Bei Thursday sind ALLE Mitglieder ihrer Familie so. Und das ist absolut sympathisch – man möchte ein Teil davon sein.

    Die Detailliebe für diese Welt/Gesellschaft ist unglaublich und wirklich alles fügt sich zu einem perfekten Bild zusammen – auch wenn es noch so abgedreht ist.

    Selbst vermeintlich alltägliche Dinge werden zum Erlebnis. Allein die Darstellung eines Buchverkaufes von stark reduzierten Büchern in einem modernen Antiquariat, war der Hammer!

    In diesem Band wurde viel Fokus auf Zeitreisen gelegt.

    Das Ganze auch mehr auf die fiktive, als wissenschaftliche Sicht. Es gab da durchaus Paradoxien, aber die wurden von dem Buch selbst aufgegriffen bzw. angesprochen und sehr charmant erklärt. Deshalb finde ich das wirklich gut gemacht und natürlich ist es auch sehr kreativ in Szene gesetzt. 

    Allerdings erlaubt dieses Konzept der Geschichte sehr viel. Auch außerhalb der Zeitreisesache gibt es ein paar Dinge, wo sich logische Fehler finden lassen. Die werden in aller Regel aber gut kaschiert.

    Man übertreibt bei dieser Reihe auch wirklich nicht, wenn man sagt, dass so ziemlich alles an dem Buch kreativ ist.

    Da wird auch nicht von Parallelwelten, Zeitrealitäten oder auch eine ganze Welt der Gedanken halt gemacht.

    Es werden allgemein sehr viele Themen an- oder besprochen. Wie z.B. Zeitreise, Ausmaß von Erinnerungen, Konzernmonopole, Überwachung, Zensur, der Frage was Kunst ist usw.

    Aber natürlich steht im Mittelpunkt, die Liebe zur Literatur, die man auch in diesem Band überall herauslesen kann – vielleicht sogar noch mehr als im ersten Band, weil sich hier nicht auf ein Roman fokussiert wird.

    Allerdings müsste man alle Werke gelesen haben, auf die hier angespielt werden, weil man sonst ein paar Raffinessen verpasst.

    Das dumme ist, dass man vorher nicht wissen kann, auf was für Werke oder Figuren angespielt werden. Denn es gibt keine Liste oder so etwas. Man merkt das Defizit also erst, wenn es zu spät ist (zumindest wenn man keine Lust hat das Buch zu unterbrechen und das betreffende Werk nachzulesen).

    Was ich auch etwas schade fand war, dass das Buch nicht so ganz in sich abgeschlossen ist – damit hatte ich aber gerechnet, weil es bei dem ersten Band der Fall war.

    Es ist auch nicht gänzlich offen, ich würde sagen es gab in dem Band zwei große Handlungsthemen – eine davon wurde aufgelöst, die andere nicht. Irgendwie fühlte ich mich da fast ein wenig halbherzig zurück gelassen – aber macht nichts, ich habe den dritten zum Glück bereits griffbereit.

     

    Fazit

    Insgesamt bin ich bisher sehr begeistert von der Reihe – ich finde den zweiten Band sogar noch etwas besser als den ersten.
    Es ist unglaublich kreativ, es ist vielschichtig, sehr unterhaltsam und eine Liebeserklärung an die Literatur.

  8. Cover des Buches Twin Souls - Die Verbotene (ISBN: 9783570308585)
    Kat Zhang

    Twin Souls - Die Verbotene

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Mara_Katharina_Denker

    Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte an sich lässt sich flüssig lesen und der Schreibstil ist sehr angenehm. 

  9. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Artemis42

    Ubbo Heide schickt seine beiden besten Ermittler Ann Kathrin und Frank nach New York, weil seine Tochter glaubt, dort ihren verstorbenen Freund gesehen zu haben. Zeitgleich geraten Wellers Töchter in einen furchtbaren Unfall. Neben privaten Tragödien entspannen sich verschiedene Handlungsstränge, am Ende verknüpfen sich wieder mal alle Fäden in Ostfriesland.


    Tolle Idee, spannend umgesetzt, es gibt wieder typische Klaasen-Reaktionen und wie immer kommt die Kommissarin mit ihrer besonderen Art und einigen Schutzengeln ans Ziel. Schöner Krimi mit sympathischen Ermittlern und Nordsee-Stimmung. Empfehlenswert.

  10. Cover des Buches Elementarteilchen (ISBN: 9783832162788)
    Michel Houellebecq

    Elementarteilchen

     (428)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Ich habe dieses Buch vor allem deshalb gelesen, weil es zu den Klassikern und meist diskutierten Werken überhapt gehört - und war leider schnell abgestoßen davon. Dies ist vor allem meinem persönlichen Geschmack "geschuldet", denn ich lese einfach ungern Bücher mit so extrem expliziten Inhalten - mir geben solche Beschreibungen leider nichts außer ein ungutes Gefühl und den Drang, die Passage schnell zu überspringen oder das Buch gar weg zu legen; hier habe ich es zwar bis zum Ende geschafft, jedoch mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Es mag durchaus genug Leser*innen geben, die damit kein Problem haben oder so etwas sogar gerne lesen - für diese könnte Elementarteilchen bestimmt eine fesselnde Lektüre sein, nur gehöre ich eben leider nicht dazu. Inhaltlich hat mir der Text nichts gegeben, leider ein absoluter Reinfall für mich.

  11. Cover des Buches Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue (ISBN: 9783401600345)
    Jessica Khoury

    Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue

     (49)
    Aktuelle Rezension von: ihkft

    Der Klappentext gefiel mir äußerst gut, doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht richtig mitgenommen hat. Ab der Mitte habe ich nur noch gelesen, um es fertigzubekommen und zu wissen, wies ausgeht. 

    Aber woran lags?

    Die Story war gar nicht schlecht. Aber es wirkte auf mich etwas mechanisch und abgehetzt. Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin eine Checkliste abarbeiten: Einleitung ✓  Hintergrundstory der Protagonistin ✓  Lovestory ✓  Inselpanorama beschreiben ✓  Verfolgungsjagd ✓  Twist ✓  Spannung lösen ✓  Spannung wieder aufbauen ✓  Explosion ✓  etc.

    Durch den Wechsel der drei Erzähler wurde die Sache nicht wirklich besser. Im Normalfall erhoffe ich mir von verschiedenen Perspektiven mehr über die Situation und Beweggründe der jeweiligen Person zu erfahren, aber selsbt das wirkte irgendwie ...künstlich und konstruiert. Ja, teilweise sogar stereotyp. Das ist echt schade, denn die Story hatte so viel potenzial. 

    Wem der Klappentext gefällt sollte das Buch ruhig lesen - die anderen Meinungen sind ja durchaus positiver :)


  12. Cover des Buches Verdorbenes Blut (ISBN: 9783404172818)
    Geoffrey Girard

    Verdorbenes Blut

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Zephaya
    Für 3,99 € habe ich bei Netto wahllos drei Bücher aus dem Mangelware-Karton gezogen. Dieses hier war eins davon. Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war und immer noch bin. Dieses Buch war bereichernd, auf so vielen Ebenen! Ich kann euch nicht sagen, wie froh ich bin, es gefunden zu haben.

    Die Story-Idee allein war es mir wert, dem Mangelexemplar mit fettem Schlatz auf der Rückseite eine Chance zu geben.
    Klone, Serienkiller,Monster...
    Dieses Buch ist alles wovon  eine Leseratte mit potenziellen psychpathischen Zügen nur träumen kann.
    Der Hauptcharakter Shawn Castillo sprach mich persönlich stark an. Er ist der typische Ex-Militär mit Ausbildung zum Töten, nachkrieglicher PTBS und Albträumen von Folterkammern. Sein Gewissen verfolgt ihn ständig und beeinflusst ihn maßgeblich.
    Dann gibt es noch Jeff.
    Ein Junge, ein Klon eines Serienkillers.
    Nach langer Periode des Misstrauens stellt Castillo fest, dass dieser Junge nicht nach seinem "Original" kommen wird.
    Es entwickelt sich eine wunderschöne Freundschaft.
    Die Mordsequenzen sind schön krank und das Ende ein bisschen kaputt. Anders kann man es von solch "unnormalen" Charakteren nicht erträumen.

    Ich liebe dieses Buch und vor allem die Prämisse, das das Böse nicht im Blut liegt. Am Ende stellt der Autor die Falschheit seines eigenen Buchtitels dar. Es gibt kein verdorbenes Blut. Es hängt von den äußeren Einflüssen ab, wie man sich entwickelt. Und man ist nie an irgendein biologisch vorprogrammiertes "Schicksal" gebunden.

    5 Sterne und keinen weniger.
  13. Cover des Buches Blueprint Blaupause (ISBN: 9783407741028)
    Charlotte Kerner

    Blueprint Blaupause

     (294)
    Aktuelle Rezension von: stellagrace____

    Die hochbegabte Komponistin Iris leidet an einer unheilbaren Krankheit. Damit ihr Talent nicht mit
    ihr aus der Welt schwindet, lässt sie sich klonen. Iris und ihre Tochter Siri sind damit eineiige Zwillinge
    und zugleich Mutter und Kind. Als "Blueprint", als Kopie ihrer Mutter, lebt Siri ein vorgegebenes,
    vorgelebtes Leben. Wo genau verläuft die Grenze zwischen ihren Persönlichkeiten? Wer ist hier Ich
    und wer Du? Erst nach dem Tod der Mutter gelingt es Siri, zu sich selbst zu finden.

    Das Buch ist überwiegend aus Siris Sicht geschrieben, somit bekommt man einen Einblick in ihr
    Leben. Charlotte Kerner wechselt oft die Perspektiven, mal erzählt Siri aus der Ich Perspektive, mal
    spricht Siri Iris direkt an. Der Perspektivwechsel ist nicht besonders gut gelungen, da dies in meinen
    Augen ein Störfaktor darstellt und sich das Buch dadurch schwieriger Lesen lässt.
    Allgemein ist das Buch sehr trocken geschrieben, ich konnte mich gar nicht in die Protagonisten
    einfühlen.
    Beim Lesen wirkte das ganze Buch sehr eintönig, es hat mich an sich nur gelangweilt, außerdem sind
    die Kapitel alle viel zu lang, womit ich auch sehr schnell das Interesse verloren habe wie die
    Geschichte weitergeht und wie es endet.

  14. Cover des Buches Jurassic Park (ISBN: 9783453811508)
    Michael Crichton

    Jurassic Park

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Nessa

    John Hammond hat seinen Traum eines echten Dino Parks verwirklicht. Zusammen mit einigen Wissenschaftlern hat er es geschafft Dinosaurier DNS aus Insekten in Bernstein zu extrahieren. Kurz vor der Eröffnung läd' er ein paar seiner Berater und Inverstoren zu sich auf die Insel, um ihnen sein Werk vorzuführen. Doch die Sicherheitszäune versagen und plötzlich bewegen sich die Dinosaurier frei über die Insel. 

    Dieses Buch ist tatsächlich die Romanvorlage für den Jurassic Park Film. Wenn man dieses Buch gelesen hat, findet man den Film sehr kurz. Es geht in dieser Geschichte sehr viel mehr in die wissenschaftliche Ebene und obwohl die Charaktere fast identisch zum Film sind, sind ihre Schicksale und Handlungen nicht komplett gleich. 

    Ich fand es sehr spannend so viel über Dinosaurier und Wissenschaft zu erfahren, dass ich das Buch in sehr kurzer Zeit durch hatte. Man sollte sich auf jeden Fall zuerst den Film anschauen, weil das Buch dann einen gewissen Mehrwert bietet. Super Interessant, actionreich und spannend.

  15. Cover des Buches Das Mondmalheur (ISBN: 9781500176044)
    Anette Kannenberg

    Das Mondmalheur

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Wie sehr müsste man als Politiker seinen Job verinnerlicht haben, um das Problem wie gewohnt auf die nächste Generation zu schieben?“ (Pos. 3297)

    Zum Inhalt: Man nehme einen Gentechniker mit einem Vogel – genauer gesagt einem Dodo, welchselben dieser aus rein wissenschaftlichen Interesse zum Leben erweckte -, mit einer „prinzipiellen Ablehnung gegenüber allem, was auf zwei Beinen lief“ (Pos. 728). Weiters einen ebenso genialen Techniker dessen bahnbrechende Erfindung es ermöglicht, die Gravitation zu beeinflussen, überdies einen gewissenhaften russischen Geologen, sowie einen global agierenden Konzern und den ein oder anderen Standardpolitiker. Aus diesen per se noch nicht speziellen Zutaten webt Annete Kannenberg eine SciFy-Geschichte, die amüsant, witzig, gleichzeitig aber auch hintergründig düster, die skrupellose Ausbeutung des revolutionären Mondrohstoffes Tuttofarium, dem „Material des einundzwanzigsten Jahrhunderts“ (Pos. 965) und vor allem dessen globale Folgen schildert. Die „skurrilen Exzentriker“ (Pos. 1750) auf deren Schultern Wohl und Weh der Welt liegen, schweißt ein gemeinsames – für einige lebenslanges – Abenteuer zusammen, in dessen verwinkeltem Verlauf immer wieder fragwürdige und doch nachvollziehbare Entscheidungen moralischer und / oder wissenschaftlicher Tragweite von Menschen getroffen werden, deren ethischer Kompass des öfteren derangiert scheint. Diese schicksalshafte Tragweite der Handlungen reicht dabei weit in die nächste Generation hinein, die ihren Eltern ähnlicher ist als zuerst… geplant.

    Fazit: Begeistert! So könnte man schlicht und ergreifend mein Gefühl während der Lektüre des Debüt-Romans von Annete Kannenberg bezeichnen. Und ausgesprochen positiv überrascht / beeindruckt vom Sprachgefühl der Autorin, sowie ihrer beeindruckend souveränen Art mit Wortwitz, Spannungsbögen, Charakterzeichnungen, Verhaltensnuancen und Sprachmelodie umzugehen. Die agierenden Personen – und natürlich Tiere, sowie Einzeller – überzeugen, sind in sich stimmig, weisen individuelle Entwicklungen, aber keine logischen Brüche auf und vermögen es den Leser zu vereinnahmen. Dies gilt für die Storyline als Ganzes. Weder Spannung noch – dort wo zum Verständnis nötig – im Kontext notwendige Erklärungen fehlen. Man könnte es gesamt als eine „Beinahe-Dystopie“ titulieren, unterm Strich aber auf jeden Fall als solide SciFy vom Feinsten – mit dem ein oder anderen wissenschaftlichen Schönheitsfehler.
    Wer Wert auf sprachlich gehobene, kurzweilige und auf hohem Niveau heitere,witzig-amüsante Leseunterhaltung legt, der ist hier definitiv richtig! Es bleibt zu hoffen, dass wir als LeserInnen noch viel von dieser ungemein talentierten Autorin hören werden. Einzger Wermutstropfen ist der etwas abrupte Schluss… aber vielleicht geht’s ja doch noch weiter…

    P.S.: Das Buch hat im Web seinen eigenen Auftritt und zwar hier.

  16. Cover des Buches Alles, was wir geben mussten (ISBN: 9783896676962)
    Kazuo Ishiguro

    Alles, was wir geben mussten

     (584)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books
    Meinung:
    Oh man, wurde dieses Buch damals gehyped und ich habe Jahre gebraucht, um es mir mal zuzulegen.
    Hätte ich das mal gelassen. Das Thema für sich gesehen, ist wirklich spannend. Die Umsetzung in diesem Buch empfand ich als ziemlich mau. Die Einführung dauert ein Weilchen und ich dachte: "Okay, er nimmt sich Zeit für den Charakter der Figuren und beschreibt ihr noch junges Leben." Leider wird das Buch auch kein bißchen interessanter, als die drei Hauptcharaktere dann endlich erwachsen wurden. Die Geschichte plätschert weiter so dahin und der große Twist lässt nicht nur auf sich warten, er taucht erst gar nicht auf. Die Protagonisten erleben ihre Kindheit, Jugend und das Erwachsenenalter und erleben halt die Dinge, die man in dem Alter so erlebt. Erste Freundschaften, erste Liebe und die damit verbundenen Enttäuschungen. Die Protagonistin hält an ihrer Freundschaft zu einer Figur fest, die keine wirkliche Freundin und zudem äußerst unsympathisch ist.
    Ich glaube, was mich ganz besonders an der Geschichte gestört hat, war die Passivität der Charaktere. Sie wissen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt mit ihnen geschieht und nehmen das einfach so hin. Als Erwachsene können sie sich frei bewegen und sie versuchen noch nicht einmal ihrem Schicksal zu entkommen. Nicht mal die Idee keimt in ihnen. So endet das Buch wie es begonnen hatte: langatmig, langweilig und mit einem großen Fragezeichen über meinem Kopf.

    Fazit:
    Schade, um das schöne Thema. Ein bißchen Spannung, in dem die Charaktere mal irgendwie aufbegehren, hätte der Geschichte gut getan. So kann ich nur sagen: Das war nix.

    Leseempfehlung: Nä!

    Von mir gibt’s:
    2 von 5 Sterne


  17. Cover des Buches Das letzte Sakrament (ISBN: 9783404166749)
    Thomas Kowa

    Das letzte Sakrament

     (43)
    Aktuelle Rezension von: ingo101
    Ein interessanter Ansatz für eine Geschichte und viele philosophische was-wäre-wenn Fragen. Diese sind in einer spannenden Geschichte untergebracht, die zum Weiterlesen animiert. Am Anfang ist der Schreibstil noch etwas ungewohnt, aber das bessert sich deutlich nach 20-30 Seiten, vielleicht weil es das Erstlingswerk des Autors ist? Aber letztendlich entfaltet die Erzählung eine Spannung.

    Viele Szenen nur oberflächlich beschrieben werden, das ist gewöhnungsbedürftig. Das scheint dem Schreibstil geschuldet zu sein, der, ungefähr ab dem zweiten Drittel an Tempo und Geschwindigkeit immer wieder nachlegt. Tiefere oder überhaupt vollständige Beschreibungen der Umwelt, der Gefühlswelt, der Charaktere oder der aktuellen Situation sind da – offensichtlich - fehl am Platz. Glaubwürdigkeit (auf die Erzählweise/Beschreibungen bezogen) leider auch. Viele Szenen werden rasch und schnell abgehandelt – Schlag auf Schlag, ohne tiefer eintauchen zu wollen.
    Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen. Sie haben ihre Macken und Schrullen und Problemchen. Allen gemeinsam ist, dass wenig über ihr Leben vor den Ereignissen erzählt wird. Es gibt zwar einige Rückblenden, die den Hintergrund beleuchten, diese sind aber selten. Trotzdem fühlt man sich nach einigen Seiten (siehe oben) mit den Figuren verbunden. Erstaunlich wie es der Autor schafft, die Charaktere nur mit den aktuellen Ereignissen dem Leser oberflächlich näherzubringen.

    Spannend, nach den ersten 20-30 Seiten gut zu lesender Krimi. Charaktere bleiben blass, aber gleichzeitig interessant. Das Tempo der Erzählung wird zum Ende hin immer schneller. 
  18. Cover des Buches Paradise City (ISBN: 9783518471579)
    Zoë Beck

    Paradise City

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Deutschland in der Zukunft: Die meisten Menschen leben in großen Städten, wenige auf dem Land. Berlin ist nicht mehr der Regierungssitz, sondern Frankfurt, das mit dem Rhein-Main-Gebiet zu einer riesigen Megacity verschmolzen ist. Liina ist eine Rechercheurin bei einer der letzten nicht-staatlichen Nachrichtenportalen. Als sie eine alltägliche Meldung auf dem Land überprüfen soll, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall und eine andere Rechercheurin wird ermordet aufgefunden. Beide haben an der selben Geschichte gearbeitet. Liina muss unbedingt herausfinden, warum ihre Kollegen gestorben sind.

    Die Idee von dem Staat, der in der Geschichte beschrieben wird, finde ich gut und kreativ. Auch die Auflösung, die große Geschichte, die Liinas Kollegen das Leben gekostet hat, ist spannend und passt genau in das Bild des Staates, der beschrieben wird.
    Das ist aber eigentlich das Einzige, was sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig. In kurzen knappen Sätzen wird das Geschehen erzählt. Die Geschichte ist aus Liinas Sicht in der Er/Sie-Perspektive geschrieben worden. Zusätzlich zum Geschehen erhält man aber auch einen Einblick in Liinas Gedanken. Das passt irgendwie nicht mit der Erzählperspektive zusammen und hat mich häufig irritiert. Im Verlauf des Buches habe ich mich aber an den Schreibstil gewöhnt und habe ihn ganz akzeptabel gefunden.
    Durch diesen Schreibstil habe ich viele Dinge auch nicht verstanden. Die Auflösung am Ende habe ich nur verstanden, weil ich nochmal genau darüber nachgedacht habe und gegenfalls nochmal nachgeschlagen habe, was da passiert ist.
    Im Verlauf der Handlung erfährt man immer mehr über Liina. Leider ist sie immer noch eine sehr blasse Hauptperson und ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr ausgearbeitet wäre.

    Insgesdamt ist "Paradise City" von Zoë Beck nur ein mittelmäßiger dystopischer Thriller. Leider hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen, trotzdem stekct hinter dem Buch eine interessante Idee.

  19. Cover des Buches Stich ins Herz (ISBN: 9783442370450)
    J. D. Robb

    Stich ins Herz

     (67)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Manche Bücher der „Eve Dallas“ Reihe kommen mir wie ein Thriller vor, doch bei Band 21, welcher den Titel „Stich ins Herz“ trägt hatte ich das Gefühl eher ein Science-Fiction Roman zu lesen. Da die Bücher in der Zukunft in New York spielen, der Band im Jahr 2059 ist das meistens okay, doch diesmal fand ich es zu stark im Vordergrund. Ich muss sagen, dass ich mir so etwas in der Zukunft leider vorstellen könnte. Vor allem ist es ein Thema, über das man nachdenken muss, und vor allem noch bevor es zu spät ist. Denn die Ziele der Gruppe haben es mir eiskalt über den Rücken laufen lassen und ich wusste in dem Moment gar nicht was ich genau denken sollte bis auf die Tatsache, dass ich so eine Zukunft nicht haben möchte. Doch erst einmal zu den Grundlagen, wie alle Bücher der Reihe wurde auch dieses von Nora Roberts geschrieben und veröffentlich unter ihrem Pseudonym J.D. Robb. Dieses Buch ist am 20.02.2012 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten. Die Bücher sind in der dritten Person Singular, hauptsächlich aus der Sicht von Eve Dallas, Lieutenant der Mordkommission geschrieben.

     

    Ich empfehle immer alle Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil Eve geprägt durch ihre schreckliche Vergangenheit ein ganz spezieller Mensch ist. In diesem Buch ist es nicht mehr so aufgefallen und dennoch würde ich vorschlagen mit „Rendezvous mit einem Mörder“ anzufangen. Das würde vor allem erklären wieso Roarke so überwältigt von seiner irischen Familie ist, welche zu Besuch ist. Roarke ist übrigens einer der reichsten Männer der Welt, wenn nicht sogar der Reichste und dennoch ist er mit Eve verheiratet und hilft ihr bei ihren Fällen. Da er nicht immer eine weiße Weste hatte, ist es sehr spannend diese Dynamik zwischen Ihnen zu lesen. In diesem Buch gab es auch nicht so viele Sexszenen, wie in anderen Büchern der Reihe, so dass dies nicht weiter ins Gewicht gefallen ist.

     

    Nun ist natürlich die Frage um was geht es in ihrem 21 Fall. Es ist eigentlich ganz einfach erklärt ein Schönheitschirurg wird in seiner Klinik ermordet, von einer unbekannten Frau, welche wie eine Profikillerin wirkt, aber es wirkt auch als ob die Beiden sich kennen würden. Je tiefer Eve gräbt umso näher kommt sie einem schrecklichen Geheimnis. Der Krimi war langweilig, viel zu schnell wusste man wer der Täter war und um was es im Grunde geht, deshalb muss ich einen Stern abziehen, denn bei dieser Reihe erwarte ich nun einmal einen spannenden Krimi. Dennoch fand ich das Buch grandios, es lag nicht nur an Nora Roberts wunderbaren Schreibstil, welcher sich wie immer flüssig lesen ließ und bei denen die Charaktere wie auch die Orte sehr gut und detailliert beschrieben werden, sondern am Thema, an dem Geheimnis des Doktors. Über dem ganzen Buch schwebt die Frage wie weit darf die Wissenschaft gehen. Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Dennoch würde ich jedem das Buch ans Herz legen, denn dies ist eine Möglichkeit wie die Zukunft aussehen könnte und ich finde man muss dies unbedingt aufhalten.

  20. Cover des Buches Dolfi und Marilyn (ISBN: 9783328100263)
    François Saintonge

    Dolfi und Marilyn

     (103)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was für ein großartiger, skurriler, grotesker Roman! Ein verrückter und grandioser Einfall jagt den nächsten in dieser abgedrehten Zukunftsversion. Einfach genial!                                

  21. Cover des Buches The Lost World - Vergessene Welt (ISBN: 9783442466818)
    Michael Crichton

    The Lost World - Vergessene Welt

     (183)
    Aktuelle Rezension von: ylvie_wolf

    „Jurassic Park – Vergessene Welt“ von Michael Crichton aus dem Jahre 1995 ist der direkte Nachfolger des bekannten „Dino Park“ und behandelt eine weitere Episode gentechnisch hergestellte Dinosaurier, die auf einer Inselgruppe vor Costa Rica ins Leben gerufen wurden.

    Der Wissenschaftler Levine ist von der Idee dieser vergessenen Welt so begeistert, dass er immer mehr Nachforschungen anstellt und schließlich herausfindet, wo sich die Insel mit den Dinosauriern befinden soll.

    Dr. Ian Malcolm, den Chaostheoretiker, den man bereits im ersten Teil kennenlernte, reist ihm mit einer kleinen Gruppe hinterher, der sich im Heimlichen auch die beiden Kinder Arby und Kelly anschließen. Vor Ort entdecken sie ein funktionierendes Ökosystem und werden sogleich vom Tyrannosaurus aufgeschreckt.

    Ihr Gegenspieler ist Lewis Dodgsons, der bereits in „Dino Park“ seine Intrigen spann. Dieser reist ebenfalls auf die Insel und nimmt die Verhaltensforscherin Dr. Sarah Harding mit sich, die eigentlich zu Malcolm gehört.

    Letzten Endes passiert genau das, was Malcolm prophezeit: Die Menschen dringen zu sehr ins Territorium vor und mischen sich ein. Was folgt, ist eine spannende Jagd ums Überleben.

    Die Figuren sind gut gezeichnet und herausgearbeitet. Vor allem die Kinder Arby und Kelly schließt man schnell ins Herz. Während man beim gleichnamigen Kinofilm eher von Malcolm und seiner Art genervt ist, ist es im Roman Levine, der mit seiner überheblichen und besserwisserischen Art eher negativ ankommt. Malcolm selbst ist oft demotiviert und lässt sich schnell hängen und muss sich von Harding immer wieder aufbauen lassen. Es macht ihn menschlicher und daher auch sympathischer.

    Crichton gibt an unzähligen Stellen durch die Charaktere interessante Fakten über die Chaostheorie, die Evolution und viele andere Themen wider. Da dies eigentlich immer im Dialog mit den Kindern geschieht, wirkt es nicht als Info-Dump wirkt und ist angenehm.

    Die Originalität dieses Romans ist unbestritten. Crichton gelingt es, Spannung und eine in sich logische Storyline mit einer Unmenge an Informationen zu verbinden, die trotzdem keine Langeweile aufkommen lassen. Insgesamt ist der Roman vermutlich nichts für Leserinnen und Leser, die ununterbrochene Action mögen. Wenn man sich jedoch für die Theorien und die Welt der Dinosaurier interessiert, ist es ein gelungenes Abenteuer. Man darf sich nur nicht wundern, dass der gleichnamige Film sich lediglich lose an der literarischen Vorlage bedient.

    Ein wirklich lohnenswerter Roman!

  22. Cover des Buches Die Formel (ISBN: 9783492704694)
    Dan Wells

    Die Formel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    In „Die Formel“ von Dan Wells geht es um eine Lotion, die Menschen in Klone anderer verwandelt. Erschienen ist der Roman bei Piper im April 2018. 


    Lyle Fontanelle ist Chef-Wissenschaftler bei NewYew, einer Kosmetikfirma, die einst durch ein Mittel für die Chemotherapie reich wurde und nun nach neuen Erfolgen strebt. Er forscht an einer AntiAging-Creme und hat durchschlagende Erfolge, doch bei der letzten Testreihe treten komische Symptome bei den Testpersonen auf. Bei einer näheren Untersuchung wird festgestellt, dass die Lotion nicht verjüngt, sondern stattdessen die DNA der Nutzer überschreibt und diese dadurch in Klone anderer verwandelt. An der Einführung des Produktes möchte NewYew dennoch festhalten und so wird eine weltweite Katastrophe ausgelöst. 


    An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Weltenwanderer, dass sie mir das Buch nach dem Lesen zugesendet hat. Das war so eine tolle Geste und ich habe mich so darüber gefreut, weil es so überraschend kam. Schade, dass mir das Buch nicht so sehr gefallen hat wie dir. 

    Achtung, ich werde bei dieser Rezension nicht ohne massive Spoiler auskommen. Wenn ihr das Buch unvoreingenommen lesen wollt, dann lest besser nicht weiter. Die Kurzzusammenfassung: Die Geschichte passt vorne und hinten nicht und ich habe selten eine negativere Darstellung der gesamten Menschheit gelesen. 

    Zum Schreibstil mag ich gar nichts sagen, weil ich recht schnell mehr quer gelesen habe. Ich war echt sehr abgelenkt von der abstrusen Geschichte, die für mich so gar nichts mit der Realität zu tun hatte und ich komme mir etwas komisch vor, wenn ich das schreibe, denn ein Buch über ein Raumschiff, dass ich am selben Wochenende gelesen habe, fand ich viel realistischer und auch da hat der Autor die Theorien genommen, die am besten in seine Geschichte passen, aber dennoch hat es ein rundes Bild ergeben. 

    Bei diesem Buch hat an der Geschichte für mich gar nichts gepasst. Das Buch ist eine Fundgrube für alle Verschwörungstheoretiker. Impfgegner, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen, werden hier komplett in ihrer Skepsis bestätigt. In der Lotion wird ein Retrovirus benutzt, der eigentlich nur die Information an die Zelle liefern soll, mehr Kollagen zu produzieren um so die Falten zu mindern. Durch eine zufällige Mutation macht dieser Retrovirus allerdings genau das Gegenteil. Die vollständige DNA einer Person wird abgespeichert. Diese prägt die Lotion. Beim Anwender wird dann hingegen die komplette DNA überschrieben und dieser so in einen Klon dieser Person verwandelt. Das ganze vollzieht sich über einen Zeitraum von 4 Wochen: Größe, Aussehen, Hautfarbe, Geschlecht und Blutgruppe werden vollkommen an die DNA der prägenden Person angepasst und obendrauf bekommt man noch die komplette Beendigung des Alterungsprozesses, weil die DNA fortwährend mit der des Originals überschrieben wird. 

    Das bietet natürlich einiges an Möglichkeiten und eines kann ich hierzu festhalten: Keine absurde Möglichkeit wird ungenutzt gelassen. Verbrechen werden begangen und können nicht mehr zurückverfolgt werden, weil sich die DNA der Klone nicht von der des Originals unterscheidet. Ein Guru bekommt die Lotion und fängt an Menschen von seltenen Krankheiten zu heilen. Die Lotion wird als Biowaffe genutzt, um eine ganze Insel in kleine Kinder zu verwandeln und anschließend zu erobern. Staaten prügeln sich darum, dass Zeug in die Finger zu bekommen, weil es die beste Spionageerfindung ever ist. Eine christliche Sekte möchte Jesus wieder zum Leben erwecken und auch vorm prägen der Lotion mit Affen-DNA wird nicht Halt gemacht. 

    Ein weiteres Problem, dass ich mit dem Buch hatte: Ich habe glaube ich noch nie von so negativen Menschen gelesen. Ich traue der Menschheit allerlei böse Dinge zu, aber das in diesem Buch war echt zu viel. Alle Manager bei der Kosmetikfirma NewYew sind so dermaßen skrupellos. Die Lotion ist eine Art Gentherapie? Egal, verschweigen wir. Es macht wirklich jünger und ist das AntiAging Produkt schlechthin. Ach, die DNA von den Menschen wird komplett überschrieben. Ist ja noch besser. Wir verkaufen den Leuten, dass sie wie das Supermodel aussehen können, dass sie so bewundern und zwar exakt genauso, aber das die DNA komplett verändert wird, verschweigen wir natürlich. Ist ein harmloser Kräuterzusatz. Wir haben keine Zeit für jahrelange Freigabeprozesse mit den Behörden. Wird schon keinen stören. 

    Der Chefwissenschaftler meint, er hätte so edle Motive, aber alles was er will, ist berühmt werden, für seine tolle Erfindung in Wissenschaftskreisen gelobpreist werden und seine junge Assistentin flachlegen. Der Typ ist über 50, kann aber an nichts anderes als Sex denken, wenn er seine blonde Assistentin sieht. Es war so ekelhaft. Gleichzeitig hat der Typ aber auch so extreme Minderwertigkeitskomplexe und kann sich überhaupt nicht durchsetzen. Irgendwann versucht er sich ein wenig aufzubäumen und sich selbst zu reflektieren, aber das ist nicht wirklich von Erfolg gekrönt. 

    Die Message von der bösen Schönheitsindustrie und einer Welt, in der niemand man selbst sein möchte, kam so überhaupt nicht an, weil das Buch alles total überspitzt, so dass ich das nicht ernst nehmen konnte. In der Mitte des Buches hatte ich mich fast an die Absurditäten dieser Geschichte gewöhnt, doch dann kamen neue Sachen hinzu. Das Buch begnügt sich nicht damit, dass eine Lotion komplett außer Kontrolle gerät. Nein, die Welt muss natürlich auch untergehen. Über jedem Kapitel steht, wie viele Tage es noch bis zum Weltuntergang dauert. Dann beschränkt sich die Geschichte aber weitgehend auf den Handlungsort New York und irgendwann plötzlich zum Ende des Buches hin, sind ganze Regierungen zusammengebrochen, es gibt kein Strom, kein Essen, etc.. Man hat schon irgendwie die Entwicklungen mitbekommen, die sich immer weiter gesteigert haben, aber alles eben nur im Raum New York. Ein weltumspannendes Bild hat sich daraus einfach nicht für mich ergeben. 

    Noch mehr zu den Dingen, die für mich an dieser Geschichte nicht gepasst haben, möchte ich jetzt nicht aufführen. Ich möchte nur noch einmal betonen, dass dies meine Meinung zu diesem Buch ist. Wenn euch das Szenario gefallen hat, dann freut mich das. Ich kenne das selber von mir, wenn ich ein Buch mag, dann sehe ich auch gerne über den ein oder anderen Fehler in der Geschichte hinweg und unterhalten hat mich diese Geschichte auf jeden Fall, wenn auch nicht im positiven Sinne. Ich musste dennoch herausfinden, was sich der Autor noch alles an Absurditäten ausgedacht hat und habe das Buch nicht abgebrochen, auch wenn ich das ein oder andere Mal drüber nachgedacht habe. 


    Fazit: Das ganze Konstrukt der Geschichte passt für mich hinten und vorne nicht und ich habe noch nie von einer schlechteren Menschheit als in diesem Buch gelesen. Der Autor lässt keine absurde Möglichkeit der Anwendung für seine klonende Lotion aus. Mich konnte das Buch nicht zum Nachdenken über den Schönheitswahn in unserer Gesellschaft anregen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen und ich kann auch nicht sagen, für wen dieses Buch etwas sein könnte.

  23. Cover des Buches Zweiunddieselbe (ISBN: 9783737342599)
    Mary E. Pearson

    Zweiunddieselbe

     (366)
    Aktuelle Rezension von: -NB-

    In diesem Jugendbuch, in dem die Protagonistin aus dem Koma erwacht, wird einem in gewisser Weise schon alles vorgekaut. Statt miträtseln zu können, wird einem des Rätsels Lösung präsentiert. Es geht vielmehr darum, wie die Protagonistin mit ihren Gefühlen und der Situation umgeht. Auch der Umgang mit den Mitmenschen wird thematisiert. Daher wird dieses Buch zurecht als Jugendbuch eingestuft.

    Zu kritisieren ist, dass die Nebencharaktere teils sehr einseitig dargestellt werden. Sie haben oft nur eine Funktion. So ist Ethan durchgängig der Nette und Ally die Vertreterin einer ethischen Meinung. Vor allem Dane dient lediglich als Antagonist. Es wurde nie aufgeklärt, warum er sich in dieser Weise verhält. Auch gibt es so gut wie keinen Handlungsstrang mit ihm. Er ist nur da, um die Reize in der Pubertät zu verdeutlichen.


  24. Cover des Buches Die Möglichkeit einer Insel (ISBN: 9783832163655)
    Michel Houellebecq

    Die Möglichkeit einer Insel

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    In einer fernen Zukunft besteht die Menschheit nur mehr aus Klone, die ihr Leben fernab von dem, was eine Gesellschaft ausmacht bestreiten. Isoliert, ihren Aufgaben und der Arbeit nachgehend und getrieben vor der Angst des Altwerdens leben die Klone. Daniel 1,24 und Daniel 1,25 sind mit diesem Leben nicht mehr zufrieden und wollen es nicht weiter führen. Daniel 1,25 lernt Marie 23 kennen und lieben. Beide begeben sich auf den Weg ein anderes, gemeinsames Leben zu finden, das ihnen mehr Glück beschert.

    Der Autor entwirft ein teils sehr düsteres Bild einer Zukunft aus Klonen und einer aufgelösten Gesellschaft aus Individuen, die wie eine Sekte gleich, zusammenleben. Immer wieder kommt jedoch eine gewisse Romantik zum Vorschein, die bislang beim Autor fehlte, aber das Buch durchzieht. Ein wenig schwierig zu lesen, da immer wieder zwischen den Figuren und damit der Gegenwart und Vergangenheit hin und her gesprungen wird, bleibt das Buch für mich hinter anderen Werken des Autors zurück. Wer den Autor gern liest wird auch dieses Buch mögen, für Einsteiger aber weniger geeignet.

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