Bücher mit dem Tag "klimawandel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klimawandel" gekennzeichnet haben.

401 Bücher

  1. Cover des Buches Eve of Man - die letzte Frau (ISBN: 9783423640558)
    Tom Fletcher

    Eve of Man - die letzte Frau

     (224)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Eines Tages werden nur noch Jungen geboren. Doch nach 50 Jahren kommt endlich wieder ein Mädchen zur Welt: Eve. Sie soll die Menschheit retten. Jetzt ist sie 16 Jahre alt und soll drei Kandidaten kennen lernen, von denen einer mit ihr zusammen neues Leben in die Welt bringen soll.

    Meine Meinung:
    Ich fand die Idee sehr spannend. Eine Welt voller Männer. Eine Welt, in der nur noch Jungen zur Welt kommen. Bis endlich eine Frau mit einem Mädchen schwanger ist und die Schwangerschaft nicht vorzeitig endet, so wie es bisher immer war. Etwas unglaubwürdig war allerdings die Zeitspanne. In welchem Alter die Frauen hier noch auf natürlichem Wege schwanger werden, ist recht unrealistisch. Auch die Wissenschaft wirkt dabei etwas rückschrittlich. Aber für das Setting kann ich darüber hinwegsehen.

    Aber mir ist auch die Fixierung auf den Frauen, die untersucht werden und auf ihre Rolle als Gebärende reduziert werden, negativ aufgefallen. Es hat den Eindruck, dass man hier den Frauen die Schuld gibt und sie erniedrigt, in dem man sie zu Untersuchungen zwingt und zudem zwingt, schwanger zu werden. Was ist mit den Männern?

    Lange war auch die Rolle von Eves Vater unklar. Immerhin hat er es geschafft, ein Mädchen zu zeugen. Wo ist er? Genau wie Eves Mutter. Warum hat man nicht alles versucht, sie zu retten?

    Nach und nach kommen dann doch ein paar Hintergründe ans Licht. Eve wächst sehr behütet auf und beginnt erst jetzt, die Dinge zu hinterfragen. Ihr ganzes bisheriges Leben verbrachte sie isoliert und "beschützt" vor den Männern, was ihr ein völlig falsches Bild der Realität vermittelte. Erst mit dem Kennenlernen der potenziellen Kandidaten werden Ereignisse in Gang gesetzt, die Eve zum Nachdenken bringen.

    Die Geschichte lässt sich gut lesen. Sie wird wechselnd aus der Perspektive von Eve und Bram erzählt. Bram steckt hinter einem Hollogram, das Holly darstellt. Sie ist Eves beste Freundin und wurde entwickelt, um ihr seit ihrer Kindheit Gesellschaft zu leisten und Austausch mit einer Gleichaltrigen zu ermöglichen. Hinter Holly stecken drei junge Männer, die sich abwechseln.

    Immer wieder stellt sich mir auch die Frage, wer die Mütter von all diesen jungen Männern sind. Bram ist im gleichen Alter wie Eve. Über seine Eltern erfahren wir einiges, aber auch hier bleiben viele Fragen offen. Die Eltern seiner Altersgenossen bleiben ein Geheimnis.

    Alles in allem sind einige Dinge unlogisch. Manches wirkt nicht komplett durchdacht. Vor allem Brams Rolle in der Befreiungsaktion von Eve fand ich doch sehr unrealistisch. Kaum ist er da, gibt es Erfolge. Allen vorher soll da gar nichts gelungen sein?

    Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, weswegen ich Band 2 nun auch noch lese. Vielleicht gibt es doch noch logischere Erklärungen. Zumindest hoffe ich auf einige Antworten.

  2. Cover des Buches Zwischen uns die Flut (ISBN: 9783841503510)
    Eva Moraal

    Zwischen uns die Flut

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch war der Hammer außer die letzten 100 Seiten 😂😂😂 ich mit meinen letzten 100 Seiten🤣
    Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch in die Richtung von Fantasy geht aber es war echt richtig gut! Ich glaub würde ich das heute nochmal lesen, würde ich denke: Boah warum machst du so?😂😂😂😂
    Die Geschichte ist richtig GUT! Ich bin wirklich richtig in dem Buch vertieft gewesen. Die Beziehung zwischen Arm und Reich. Zwischen Max und Nina war echt derbe gut, also als Jugendbuch.
    Vor allem, wie das so beschrieben wurde und die ganzen Geheimnisse boah!

    Ich warte seit 7 oder 8 Jahren jetzt auf den 2 Teil aber es wird keiner kommen...
    UND WENN IHR DAS ENDE WÜSSTET😱😱😱😱 Ich sag euch, das hat man einfach nicht erwartet! Das Ende fand ich irgendwie nicht passend...

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Das Bee-Team (ISBN: 9783982152004)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Nirvia

    Das Thema des Buches ist so wichtig, Umweltschutz, Insektensterben und ein gutes Vorhaben das Kindern nahe zu bringen.

    Leider war selbst ich als Erwachsene schnell überfordert weil von Anfang an so viele Charaktere zusammenkommen. Ich hab den roten Faden immer wieder verloren und mich schwer damit getan die Lust am Lesen zu behalten.

    Meine Tochter erinnert das Textformat eher an ein Schulbuch, weil es so große Textblöcke sind ohne größere Absätze die zu einer Pause einladen oder kleinen Zeichnungen. 

  5. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (91)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  6. Cover des Buches Awakening (ISBN: 9783401604923)
    Jennifer Alice Jager

    Awakening

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Addy ist der Natur sehr viel mehr verbunden als die meisten anderen Menschen. Sie musste mit ihrer Mutter das laute, dreckige London verlassen, um in die idyllischere kleine Stadt Orsett zu ziehen. Gerade zur richtigen Zeit, wie sich herausstellt, denn als sie gerade auf dem Weg zur Schule ist, sieht sie wie London bombardiert wird. Und das ist noch nicht alles. Naturkatastrophen häufen sich, Pflanzen wachsen und zerstören Häuser und ganze Städte, es wirkt fast, als hätte sich die Natur plötzliche gegen die Menschen gewandt. In de Chaos ist es Addy, die mit drei anderen Jugendlichen auserwählt scheint, den Untergang der Welt für die Menschen zu verhindern. Aber was können vier 17 jährige schon groß gegen Mutter Natur ausrichten?

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Es greift hochaktuelle Themen auf, beschäftigt sich mit Klimawandel, der Ausbeutung der Erde und hebt den Zeigefinger gegen den Unwillen der Menschen, daran etwas zu ändern. Leider konnte mich die Umsetzung nicht so recht überzeugen.

    Es beginnt schon mit dem Schreibstil, der sehr einfach und schlicht gehalten wird. Die Dialoge waren irgendwie platt und nicht ganz authentisch und die Botschaften sehr plakativ. Auch wenn die Message natürlich absolut richtig ist, möchte ich sie nicht so entgegengeschleudert bekommen. Botschaften werden viel besser transportiert, wenn sie durch die Geschichte und de Geschehnisse vermittelt werden. Manchmal muss man auch einfach sagen, was man meint, aber manchmal darf es auch geschickt in ein Abenteuer eingeflochten werden, denn sonst hätte ich auch einfach ein Sachbuch zum Klimawandel lesen können. So, wie die Botschaften im Buch vermittelt worden sind, hatte ich das Gefühl, belehrt zu werden und das war unangenehm.

    Zunächst begleiten wir Addy und später noch Liam durch das Buch. Ich hatte Schwierigkeiten, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und konnte nicht so viel mit ihnen anfangen. Gegen Ende werden dann noch schnell zwei weitere Figuren eingeführt, auf eine Art und Weise, die mir das Gefühl gaben, die müssen jetzt kurz vor Schluss noch schnell auftauchen, damit sie in den Folgebänden ihre wichtigen Rollen einnehmen können. Das wirkte gehetzt und irgendwie deplatziert.

    Die Story an sich fand ich ganz spannend. Grundsätzlich kann ich mich auch für die Idee begeistern, ich bin nur noch nicht vollends überzeugt. Da sehr viele Fragen am Ende noch offenbleiben, bin ich trotz aller Kritik neugierig, wie es weitergeht.

    Für dieses Buch hätte ich mir mehr Postapokalypse und weniger Fantasy gewünscht. Die Idee war spannend, die Umsetzung aber in meinen Augen nicht ganz stimmig. Mir ist nicht ganz klar geworden, warum es für diese Geschichte unbedingt diese fremdartigen Wesen brauchte. Das alles kam mir alles einfach nicht so richtig durchdacht vor. Ich bleibe skeptisch…

  7. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.406)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Was für eine Handlung. Wie hängt alles auf der Welt zusammen. 

    Frank Schätzing hat ein Meisterwerk geschaffen das ich persönlich jedem RATE zu lesen. Am Anfang sind es eine kurze Kapitel- die jeweils für sich einen neuen Anfang bilden- doch schnell geht es zu Sache. Nach diesem Buch sieht man die Welt durch andere Augen. Vor einigen Jahren habe ich es schon gelesen und jetzt erneut - um auf die Verfilmung zu warten. 


  8. Cover des Buches Undying – Das Vermächtnis (ISBN: 9783737356008)
    Meagan Spooner

    Undying – Das Vermächtnis

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

    Cover

    Ein Portal in eine andere Welt und zwei Silhouetten die durch dieses Portal schweben. Die Farben wirken gefällig, wobei das Cover in Natur viel besser wirkt als auf dem Bild.

    Mein Eindruck 

    Dieses Buch lag nun schon etwas länger auf meinem SuB und von daher habe ich mich jetzt entschieden, es zu lesen. 

    Die ersten Seiten habe ich mich etwas schwergetan und konnte weder zu Mia noch zu Jules eine Verbindung herstellen. Auch der Start auf dem Planeten Gaia hat mich nicht wirklich gefesselt. Erst allmählich gelang es mir der Geschichte zu folgen und nachdem ich den fremden Planeten ausgeblendet hatte und mich auf den Kern der Geschichte über die Unsterblichen und ihre Tempel konzentriert habe, fing die Geschichte an mich abzuholen.

    Mia und Jules ergänzen sich gut mit ihren Fähigkeiten – er ein kleines Oxford Genie mit einem Hang zu Archäologie und Geschichte sowie Mia mit einem super funktionierenden mathematischen Verständnis lösen Rätsel für Rätsel und dringen immer weiter in das innere des Tempels vor. Dicht verfolgt von einer Gruppe Plünderer, die zudem äußerst brutal handeln. Mia und Jules agieren zeitgleich an zwei Fronten und geraten unter Druck.

    Zum Ende hin offenbarte sich für mich eine gut durchdachte Geschichte, allerdings stellte sich bei mir keine Befriedigung ein. Irgendwann hatte ich mein AHA Erlebnis und wusste was mir fehlte. Es gibt kein gemeinsames Ziel von Mia und Jules, zumindest nicht bis zum Schluss. Beide haben jeweils ein eigenes Ziel – Mia möchte ihre Schwester freikaufen und deswegen geht sie Plündern um Geld zu verdienen und Jules möchte seinen Vater rehabilitieren, der wegen seiner Meinung zu den Unsterblichen im Gefängnis sitzt. Obwohl beide ums Überleben kämpfen und sich einander annähern,  schließt sich erst auf den letzten 10 Seiten der Kreis und ein gemeinsames Ziel entwickelt sich. Der Schwerpunkt liegt nun im Folgeband, der allerdings bislang nicht erschienen ist. 

    Fazit

    Ein gut aufgebauter Roman für Jugendliche, der sich allerdings auf einer Ebene bewegt, die außerhalb jeglichen Mainstreams liegt. Eine gut ausgestaltete Entwicklung die von Gegensätzen und Ablehnung zu Freundschaft (mit kleiner Romanze) und Vertrauen führt. Dadurch dass den Protagonisten in ihrer Entwicklung sehr viel Raum gegeben wird, führt es zu einigen Längen und der Spannungsbogen ist dann stellenweise sehr niedrig. Erst zum Schluss hat mich dieses Abenteuer von Jules und Mia gepackt. Leider war es nur ein kleiner Moment.

  9. Cover des Buches Bis zum letzten Tropfen (ISBN: 9783453268975)
    Mindy McGinnis

    Bis zum letzten Tropfen

     (91)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel
    Lynn lebt allein mit ihrer Mutter in einem alten Farmhaus an einem Weiher. In ihrer Welt ist Wasser zu einem kostbaren Gut geworden - so kostbar, dass man es mit seinem Leben verteidigen muss.



     Doch schließlich kommt ihre Mutter ums Leben und Lynn ist auf sich gestellt.
    Hier begann eine Phase, die für mich zunächst schwierig und unbefriedigend war. Nicht, weil sie schlecht geschrieben gewesen wäre - überhaupt nicht! Sondern, weil der Klappentext davon spricht, Lynn würde die Farm verlassen und Hilfe holen oder einfach wegziehen. Und darauf habe ich gewartet, gewartet, gewarten ohne dass es kam. Weil das nämlich auch gar nicht der Plot dieses Buches ist! Ich habe schlichtweg das Falsche erwartet aufgrund eines falschen Klappentextes.


    Vielmehr geht es darum, wie Lynn aus dieser Situation heraus langsam und höchst skeptisch Kontakte zu anderen Menschen knüpft und wie dies ihr Leben verändert, wie Lynn sich selbst schließlich verändert. Als ich das verstanden hatte, war ich plötzlich wieder hoch zufrieden mit diesem Buch!


    Teilweise fand ich die Handlung sehr vorhersehbar, anderes wiederum nicht ganz glaubwürdig. Im Großen und Ganzen finde ich die Erzählung aber sehr stimmig, das Tempo genau richtig um alles zu entwickeln, ohne dass es gestellt wird. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und passend. Manchmal sehr poetisch, an anderen Stellen wieder sehr geradeheraus und nüchtern, eben so wie Lynn.


    Unter'm Strich ist dieses Buch trotz einiger Abstriche sehr gelungen und für Genrefans auf jeden Fall empfehlenswert.


    Eine noch ausführlichere Rezi ist auf meinem Blog zu finden.
    https://pieni-lepakko.blogspot.de/2017/09/bis-zum-letzten-tropfen-von-mindy.html
  10. Cover des Buches Die Traumdiebe (ISBN: 9783453272699)
    Cherie Dimaline

    Die Traumdiebe

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Viktoria

    Das Cover und der Klappentext haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ich habe mich richtig aufs Lesen gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln und auch die vielen verschiedenen Personen sind teilweise ziemlich verwirrend. Auch muss ich leider sagen, dass die Geschichte sehr langatmig ist und ich nicht, wie in anderen Büchern, das Gefühl hatte es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
    Was ich allerdings sehr gut gelungen fand, war wie viel Wert die Autorin auf die Geschichte und Tradition kanadischer Ureinwohner legt und deshalb auch traditionelle Namen verwendet, die man sonst eher nicht so oft liest. Auch die Beschreibungen der verschiedenen Orte und Szenarien, in denen sich Frenchie und seine „neue“ Familie befinden, und in denen sich die Welt das zurückholt, was ihr gehört, fand ich sehr authentisch.

  11. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe) (ISBN: 9783551314901)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

     (1.209)
    Aktuelle Rezension von: Nessisworld

    Ich habe dieses Buch geliebt! Es war immer spannend und hat mich so oft staunen gelassen. Die Story ist wirklich gut gelungen und auch die Charaktere wachsen einem ans Herz. Die Emotionen konnte ich mitfühlen 

  12. Cover des Buches Dürre (ISBN: 9783453441187)
    Uwe Laub

    Dürre

     (82)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    «Nicht im Traum hätte Alex Baumgart jemals gedacht, dass ein zerknitterter, nach Bier stinkender Kassenbon einer verrauchten Studentenkneipe in Karlsruhe sein Leben verändern würde. Doch manchmal hielt das Schicksal Überraschungen bereit»

    Zusammen mit einem Kumpel entwickelt Baumgart die App „Aequitas“, die den CO2-Fußabdruck jedes Bürgers misst. Von der EU ein paar Jahre später verpflichtend für jeden Bürger eingeführt, werden CO2 Credits zur neuen Währung. Jeder hat nur eine bestimmte Anzahl an Credits, alles, was verbraucht wird (Strom, Wasser, Transport) kostet Credits. Einige sind sparsam, können ihre Credits weiterverkaufen, andere verfallen in Armut, weil sie zu viele verbrauchen und dann gibt es natürlich noch die, die illegalen Profit daraus ziehen. Klar, dass sich aus diesem Grundthema ein spannender Plot stricken lässt. 

    Im Zentrum der Handlung steht das Geschwisterpaar Julian und Leni, die einen Hof in Bayern betreiben, der allerdings auf den Namen ihres verstorbenen Vaters läuft. Dies fliegt auf, als der Hof abbrennt. Zudem haben sie Lebensmittelmarken für drei kassiert. So kommen sie in Kontakt mit der Kontrollgesellschaft, der ACON und ihren „Bluthunden“ und ein Kampf gegen Korruption und gegen die Zeit beginnt.  

    Also, der Hintergrund ist natürlich spannend, die Frage, welche Mittel notwendig sind, um den Klimawandel aufzuhalten, wie sehr der Staat in das Leben des Einzelnen eingreifen darf, um sicherzustellen, dass auch jeder seinen Anteil dazu leistet, ist eine notwendige Frage, die sich sicher auch in einem Roman spannend umsetzen lässt.

    Nur wird dieses Thema „Überwachungsstaat“ ebensowenig thematisiert wie die Folgen des Klimawandels. Abgesehen von der Tatsache, dass wir erfahren, dass Wasser knapp ist, erfahren wir so gut wie nichts über die Umwelt und die Auswirkungen des veränderten Klimas. Der Wissenschaftsthriller zeigt das gleiche Problem, dass es auch meiner Meinung nach in der ganzen Debatte um CO2 Emission gibt, zeigt sich hier: die Auswirkungen des Klimawandels werden ausschließlich in Bezug zum Menschen betrachtet, die Natur spielt hier in dem Roman so gut wie keine Rolle. 

    Was er aber dennoch ist: Es ist ein flott geschriebener Wissenschaftsthriller. Wer sich für Technik, Apps, Hacker usw. interessiert, wem vielleicht auch die letzten drei von Arno Strobel gefallen haben, der ist mit diesem Roman gut bedient. 

    Wer gerne eine Dystopie möchte, in der es um die Umwelt geht, sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen. 

     

     

     

     

  13. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.260)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich weiß, ich bin vermutlich wieder mal die letzte die auf den Hype Train aufspringt, aber ich hab es endlich gelesen. Und was soll ich sagen? Ich hab’s geliebt!


    Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas vorhersehbar war, hatte sie einen wahnsinnigen Sog und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Besonders liebe ich die Protagonisten. Endlich mal intelligente Menschen, die nicht sofort all ihre Ansichten über Bord werfen, sobald der/die loveinterest um die Ecke kommt. 


    Band zwei wird direkt im Anschluss gelesen und ich hab so im Gefühl, dass das eine Reihe sein könnte, die sich von Band zu Band steigert…

  14. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  15. Cover des Buches Die Inselgärtnerin (ISBN: 9783734104909)
    Sylvia Lott

    Die Inselgärtnerin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Sonja lebt in Scheidung von ihrem Ehemann Michael, der sich ein eine jüngere Frau verliebt hat. Sie hat die Trennung von ihm noch nicht verwunden, als sie auch noch ihre Anstellung als Landschaftsarchitektin verliert. Sonja steht mit 38 Jahren vor den Trümmern ihres Lebens, hat jedoch vor knapp einem Jahr überraschend von ihrer verstorbenen Tante Sandy ein Anwesen in Florida geerbt. Zur Abwicklung wurde bereits ein Nachlassverwalter engagiert, aber nun nutzt sie die Gelegenheit, um vor Ort die Dinge selbst zu klären und verliebt sich dabei in das altmodische Holzhaus und Dophin Island. Sie träumt schon bald davon, sich dort als Landschaftsarchitektin mit einer eigenen Inselgärtnerei selbstständig zu machen und erhält schon kurz nach ihrer Ankunft den Auftrag, das Anwesen eines Multimillionärs auf Juno Island umzugestalten. Während dieser unverhohlen mit ihr flirtet, ist es Philosoph und Ernest Hemingway-Double Sam, ein Bekannter ihrer Tante, der sie bei den Arbeiten tatkräftig unterstützt.

    Alle Zeichen stehen auf Neuanfang, aber die Gründung der Inselgärtnerei stellt sie vor ungeahnte Schwierigkeiten, denn offenbar ist keine Konkurrenz durch eine Frau aus Deutschland gewünscht.

    "Die Inselgärtnerin" ist ein Roman, der nach einem altbewährten Prinzip aufgebaut ist: Frau verliert Mann und Job, erhält ein Erbe und versucht sich daraufhin mit einem Neuanfang an einem anderen Ort. Dort findet sie schnell Freunde, hat jedoch die ein oder anderen beruflichen Probleme bei ihrem Neustart und findet nebenbei vielleicht noch einen neuen Mann fürs Leben.

    So bietet auch dieses Buch nicht allzu viele Überraschungen, hat deshalb auch seine Längen, überzeugt jedoch durch die anschaulichen Beschreibungen der Insel Floridas und der dortigen Flora. Das Anwesen direkt am Meer, das Sonja, die sich schon bald "Sunny" nennt, geerbt hat sowie die Gärten, die sie zum Schutz von Umwelt und Klima nachhaltiger umgestalten möchte, sind bildlich vorstellbar. Auch die schwüle Hitze in den Frühlings- und Sommermonaten und die Abkühlungen im Golf von Mexiko sind spürbar und machen Lust darauf, diesen Ort selbst einmal zu besuchen. Der Motown-Groove, zu dem im örtlichen Kulturzentrum gesungen und getanzt wird sowie der Ernest Hemingway-Wettbewerb sorgen abseits der Pflanzenwelt für Abwechslung. Stimmiger wären diese Episoden gewesen, wenn sie mehr mit Sonja und vor allem auch mit Sandy zu tun gehabt hätten, von der man trotz bewegter Vergangenheit als schauspielende Schwimmerin an der Seite von Stars und Sternchen nur wenige Einzelheiten erfährt. Hier wären Rücklenden in die 1960er-Jahre zur Erfolgsgeschichte von Motown sehr passend gewesen.

    Das Liebesdreieck von Sunny, Millionär Nick und Philosoph Sam konnte mich wenig überzeugen. Der Flirt mit Nick pinselt zwar Sonjas Selbstbewusstsein, bleibt aber auf eine reine körperliche Anziehung reduziert. Emotionen zwischen Sonja und Sam konnte ich gar nicht spüren, eine platonische Freundschaft zwischen den beiden hätte ich als authentischer empfunden.

    Die beruflichen Herausforderungen als Dünengärtnerin Floridas sind etwas sehr blauäugig geschildert. Noch ohne Arbeitserlaubnis übernimmt Sonja bereits einen Auftrag und macht sich erst später Gedanken über eine Selbstständigkeit und die erforderlichen Schritte dafür. Die Folgen ihrer Unbedarftheit und die gegen sie geschmiedeten Intrigen sorgen dann am Ende aber doch noch für Spannung, wobei die Lösung letztlich sehr glücklich ausfällt.

    "Die Inselgärtnerin" bietet eine wenig überraschende Geschichte über einen Neuanfang in einem anderen Land, ist dabei in Bezug auf die beruflichen Ambitionen jedoch stark vereinfacht beschrieben. Die Handlung bleibt oberflächlich, so dass das Buch im Wesentlichen durch die lebendige Beschreibung Floridas, von Land und Leuten, Flora und Fauna überzeugt.

  16. Cover des Buches Die Reinsten (ISBN: 9783946503903)
    Thore D. Hansen

    Die Reinsten

     (81)
    Aktuelle Rezension von: tala-t-alsted

    Das Thema des Buchs ist immer noch brandaktuell – sowohl was die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen und die Dominanz von technischen Eliten angeht, als auch hinsichtlich der Klimaproblematik. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, denn die zukünftige (von neuen Techniken geprägte) Welt wird sehr detailverliebt und technisch beschrieben.

    Auch hat es etwas länger gedauert, bis ich mit Hauptperson Eve und ihren Freunden warm geworden bin. Das ist aber nicht so verwunderlich, denn die Künstliche Intelligenz Askit, die die Geschicke der Menschheit steuert, hat die Reinsten speziell dahingegen trainiert, dass sie unnütze Emotionen unterdrücken. Denn diese Überreaktionen hat die KI als eins der Probleme der Menschheit ausgemacht, welche in der Vergangenheit zu Missgunst und Kriegen geführt hatten.

    Umso eindrucksvoller wirkt dann Eves spätere Entwicklung und allmähliche Veränderung im weiteren Handlungsverlauf. Für meinen Geschmack hätte die kleine Romanze, die es ebenfalls gibt, einen größeren Platz einnehmen können. Trotzdem habe ich Eves Recherche mit großem Interesse mitverfolgt. Auch wenn das Buch kein „Pageturner“ in dem Sinne war, blieb es immer spannend.

    In Erinnerung bleiben wird es mir vor allem wegen der Zukunftsversion, die es zeichnet. Ich hoffe, dass es nie so kommen wird und wir Menschen stattdessen in den kommenden Jahren noch die Kurve kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt – und Zukunftsforscher sind sich sicher, dass die Zukunft besser wird als die Gegenwart.

  17. Cover des Buches Klima (ISBN: 9783442491803)
    David Klass

    Klima

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Tom Smith, ein taufrischer FBI Field Agent, jagt den berüchtigten Terroristen „Green Man“, der in den vergangenen zwei Jahren mehrere spektakuläre Anschläge in den USA unternommen hat, um der Welt vor Augen zu führen, dass die Menschheit am Abgrund steht – wenn sie nicht gewillt ist, von ihrem selbstzerstörerischen Handeln abzuweichen. Doch kann Gewalt wirklich ein Weg sein, um die Menschen, die Wirtschaft und die Politik zur Umkehr zu bewegen?

    Mit „Klima“ legt der Autor einen Thriller zu einem brandaktuellen Thema vor. Die Erde schlittert sehenden Auges auf eine unumkehrbare Umweltkatastrophe zu. Diese unfassbare Lage veranlasste „Green Man“ dazu, verschiedenste Anschläge in den USA zu unternehmen, die ihn inzwischen zu einem Held der weltweiten Öko-Szene gemacht haben. Selbst eine Heerschar von einigen hundert FBI-Agenten, die vom Präsidenten höchstpersönlich mit der Ergreifung des Terroristen beauftragt worden ist, konnte bislang keinerlei stichhaltige Hinweise ermitteln, die die Identität des Staatsfeinds Nr. 1 hätte eingrenzen können. Ein weiterer Anschlag auf einen Staudamm, der zig Menschen das Leben kostet, setzt dem ganzen die Krone auf. Während das FBI weiterhin vergeblich nach Indizien sucht, folgt Tom Smith seinen Instinkten – und hat plötzlich eine heiße Spur, als er einen Polizisten ausfindig macht, der nach erfolgter Sprengung des Staudamms einen Autofahrer angehalten hat. Zum ersten Mal sieht sich das FBI im Aufwind. Und „Green Man“ spürt, dass er seiner Ergreifung nicht mehr lang wird aus dem Weg gehen können ...

    Was bleibt, abgesehen von der Story, zu sagen? Mich schlug dieser Roman von Anfang an vollkommen in seinen Bann. Der gelungene Schreibstil, die kurzen Kapitel, die vielschichtigen Charaktere, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, sowie die sich abzeichnende Konfrontation von Öko-Terrorist und aufrechten Staatsbediensteten bilden einen perfekten Rahmen für Spannung. Alle Protagonisten mit ihren teils widersprüchlichen Beweggründen zeigen Schwächen und wuchsen mir, je länger ich las, immer mehr ans Herz. Dies wiederum sorgte dafür, dass ich mit sämtlichen Rollen mitfieberte.

    Warum hat es das Buch trotzdem nicht zur Bestwertung geschafft? Zum einen verliert sich das Leben von „Green Man“, aber auch von Tom Smith und der Umweltaktivistin Ellen, zunehmend in Vergangenheitsbewältigung, was der Spannung und der Handlung gleichermaßen schadet. Zudem unterlaufen „Green Man“ ausgerechnet bei den Vorbereitungen zu seinem letzten Anschlagsziel viel zu viele Fehler, was den Ausgang nur allzu vorhersagbar macht. Und Tom Smith kann gegen Ende jeden Schritt von „Green Man“ vorausahnen, was schlicht und ergreifend unglaubwürdig wirkt. Zudem zeigt der Autor zum Abschluss (ungewollt?) auf, dass das Vermächtnis von „Green Man“ wohl doch von kurzer Dauer sein wird. Keiner der Hauptcharaktere scheint auch nur ansatzweise gewillt, seinen Lebensstandard zu überdenken, was mich als Leser tief enttäuscht hat. Hier hätte ich zumindest erwartet, dass der Autor aufzeigt, wohin die Reise gehen kann, wenn wir die Klima-Katastrophe noch gemeinsam abwenden wollen. Denn auch im Buch gilt: Alles wird einfach nur wieder den kommenden Generationen aufgebürdet …

    Fazit: Starker Auftakt, vorhersehbares, wenig zufriedenstellendes Ende: Obgleich das Thema Klimakatastrophe viel Potenzial bietet, werden nur einige Randaspekte ausgeleuchtet – hier hätte der Autor ruhig mehr Zeit in die Hintergrundrecherchen investieren sollen. Auch dass Tom Smith jeden Winkelzug von „Green Man“ intuitiv erahnen kann, erscheint unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen spannenden Thriller zu einem top-aktuellen Thema, der es durchaus wert ist, gelesen zu werden. Als besonders bitter empfinde ich die Erkenntnis, dass die USA inzwischen mit dem Einsatz des Frackings zu den allerschlimmsten Hauptverursachern von CO2 und Methan gehören – ein Land, das lange Zeit wie kein anderes für Vernunft und Wissenschaft stand.

  18. Cover des Buches New Earth Project (ISBN: 9783961291700)
    David Moitet

    New Earth Project

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Lobelia192

    Ich bin auf das Buch durch das Internet aufmerksam geworden. Es ist ein Jugendroman in dem die schlimmen Folgen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung noch einmal sehr gut verdeutlicht werden. An sich ist das Buch gut und sehr spannend jedoch fand ich das Ende mit Hasards Armee etwas unrealistisch und das Geheimnis des New Earth Projects einfach nur  schrecklich und brutal.

  19. Cover des Buches Rising (ISBN: 9783401604930)
    Jennifer Alice Jager

    Rising

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Inzwischen ist klar, die Menschheit hat Terra Mater echt verärgert und sie setzt die Vernichtung der Welt, wie wir sie kennen, fort. Addy setzt weiterhin auf die Zerstörung der Kraftwerke, um Terra Mater zu beschwichtigen, aber erstens gestaltet sich das gar nicht so einfach und zweitens scheint die Veränderung der Welt schon zu weit fortgeschritten zu sein, um das Ganze noch aufhalten zu können…

    Die Geschichte geht schräg weiter. Naturgeister fallen aus ihrer Dimension und besetzen menschliche Körper, um weiterexistieren zu können. Das ist aber nicht die einzige Dimension, die sich geöffnet hat. Etwas Dunkles, das sich von Wut und Hass ernährt, setzt sich in den Menschen fest und verändert sie. Inwiefern das mit unserer Art und Weise, die Erde zu behandeln, zusammenhängt, konnte ich trotz Erklärungsbemühungen seitens der Autorin nicht nachvollziehen. Für mich hinkt die Story einigen Ecken und ich tue mich schwer, die Zusammenhänge zu verstehen. Teilweise kamen sie mir ein wenig konstruiert vor.

    Wie auch im ersten Teil, wird die Geschichte auch hier überwiegend aus Addys Perspektive erzählt und durch die von Liam, Younes und Ayumi ergänzt. Ihre Schicksale scheinen irgendwie zusammenzugehören, sie sind auf merkwürdige Weise miteinander verbunden. Diesen Teil der Geschichte fand ich ganz spannend, wenn auch nicht ganz durchschaubar. Da kommt in den beiden Fortsetzungen bestimmt noch was. Ich bin gespannt!

    Ansonsten kann ich die Figuren gut leiden, sie bleiben mir jedoch immer noch fern. Auch machen sie in diesem Buch keine nennenswerten Entwicklungen durch, aber auch hier kann sich sicherlich noch was in Band drei und vier tun.

    Die Dinge, die mich im ersten Teil gestört haben, gefallen mir auch in diesem Buch nicht so gut. Der Schreibstil lässt sich schnell lesen, ist allerdings sehr platt und plakativ. Die Botschaft „Behandelt die Erde besser, uns rennt die Zeit davon“ schreit mir entgegen und ist nicht so richtig in die Geschichte reingebastelt.

    Nach wie vor gilt, die Grundidee find ich ganz interessant, die Message richtig und wichtig, die Umsetzung hat in meinen Augen deutlich Luft nach oben. Vielleicht liegt es auch an der jüngeren Zielgruppe, die hier angesprochen werden soll. Langweilig wurde es jedenfalls nie, ich wurde gut unterhalten und bin weiterhin neugierig darauf, ob und wie unsere vier Hauptfiguren die Welt retten werden.

  20. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  21. Cover des Buches Der neunte Arm des Oktopus (ISBN: 9783404185429)
    Dirk Rossmann

    Der neunte Arm des Oktopus

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Der neunte Arm des Oktopus ist ein fesselnder, interessanter Thriller über den Klimawandel und die Welt im allgemeinen.


    Ich bin schnell durch das Buch gekommen und es ist flüssig, leicht zu lesen.

    Die Geschichte springt von Zeiten und Charakteren hin und her.

    So liest man sich z.B. vom Jahre 2100 wieder zu 2018, landet einmal in Indien und anderes mal in Brasilien.


    Das ist super spannend und interessant, die Kapitel sind kurz gehalten und am Anfang steht immer die Datum und Ort.

    Aber ich war zu Beginn deswegen auch etwas verwirrt, da man als Leser direkt in die Geschehnisse geworfen wird.

    Die Charaktere sind interessant und sehr verschieden, manche empfand ich interessanter und authentischer als andere.

    Die Geschichte konnte mich nur nicht vollends abholen oder mitreißen, doch alles in allem sehr lesenswert und interessant. Doch auch Band 2 will ich lesen.


    Das Buch regt auf jeden Fall zum Denken an und sollte uns auch mehr zum Handeln bewegen.


    Dirk Roßmann spinnt zeitlich und geographisch seinen Klimathriller auf und bezieht verschiedenste Charaktere und Szenarien ein.


    Eine Geschichte durch die Zeit, Gedanken und Geschehnisse.

  22. Cover des Buches Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden (ISBN: 9783453596450)
    Kevin Emerson

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mvlvssv
    Ich war irgendwie nicht so ganz bei der Sache beim Lesen des Buches. Es war interessant und man hat sich schon drinnen wiedergefunden, aber so ganz mit Herz war ich nicht dabei. Den zweiten Teil habe ich aber trotzdem gelesen und der war wirklich toll. Also lesen!!!
  23. Cover des Buches Dark Clouds (ISBN: 9783423220217)
    Thilo Falk

    Dark Clouds

     (74)
    Aktuelle Rezension von: jasbr

    Bei mir muss es spannend und aufregend sein. Genau das habe ich von diesem Buch erwartet und auch bekommen.
    Der Klimawandel ist eine echte Bedrohung und wird immer noch zu wenig ernst genommen. Das zum Thema des Buches zu machen war super. Ich mag es, wenn aktuelle und brisante Themen in fiktiven Büchern verarbeitet werden. Und so ist dieses erschreckend und spannend zu gleich, denn Deutschland bzw. Europa hat mit den Folgen der Klimakrise zu kämpfen.
    Mir hat besonders gefallen, wie das Buch aufgebaut war. Es gab erzählenden Passagen aus unterschiedlichen Perspektiven und an unterschiedlichen Orten. Zwischendrin Interviews oder Zeitungsberichte. Eine schöne Abwechslung.
    Gut war auch, dass man schnell wusste, wer die wichtigen Personen im Buch sind, die die Handlung vorantreiben.
    Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Manchmal wurde es sehr technisch, aber mich hat das nicht gestört. Im großen und ganzen habe ich immer verstanden, worum es ging.
    Ich fand das Buch klasse, weil es so real war. Das sorgte für Spannung, war aber auch erschreckend.
    5 Sterne von mir!

  24. Cover des Buches 2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt (ISBN: 9783548063201)
    Noah Richter

    2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt

     (94)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Ich glaube ich habe mir viel mehr von dem Buch erwartet als ich dann letztendlich bekommen habe, es hat mich nicht so mitgerissen wie gedacht. Ich habe auch sehr lange zum lesen gebraucht. Klar das Thema ist wichtig und auch sehr spannend und es ist durchaus wichtig sich damit zu beschäftigen, darüber zu lesen und zu schreiben. So an sich finde ich die Idee des Buches auch wirklich gut , denn dadürch kann man wirklich darauf aufmerksam machen, was wir alles zerstören bewusst oder unbewusst. Mich hat der Schreibstiel leider nicht so mitgerissen und so wirklich drin war ich auch nicht im geschehen, da ich das Buch so oft weglegen musste, da ich mir immer wieder dachte "ja reicht jetz schon" was ich wirklich schade finde, ich hätte mich sehr gerne Verzaubern lassen. Vielleicht sehen andere das anders, was mich sehr freuen würde da das Thema wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient.

            

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