Bücher mit dem Tag "klima"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klima" gekennzeichnet haben.

224 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  2. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Jana liebt jedes Detail an dem idyllischen Fischerdorf Kerrybrook. Immerhin hat sie sie auch erfunden. Auf Knopfdruck kann sie es regnen lassen oder einen spektakulär die Sonne über dem Meereshorizont untergehen lassen. Das ist ihr Beruf als Weltendesigner, denn schon lange will niemand mehr in der Realität, in dem das Klima die Erde kaputt gemacht hat, leben. Doch als in ihrem friedlichen Dorf eine Frau umgebracht wird, macht sich Jana auf die Suche nach dem Täter. Schon bald wird sie selbst zur Gejagten durch alle Welten.

    Mich konnte das Buch von Anfang an fesseln. Am liebsten würde man sich selbst eine Welt aussuchen, in der genau das ist, was man sich wünscht, und so der Realität den Rücken zudrehen. Jana versucht herauszufinden, was in Kerrybrook schief ging, und verstrickt sich immer mehr zwischen den Welten. Das Thema des Klimawandels (hier ist es schon fast zu spät, um die Welt zu retten) ist sehr gekonnt reingestrickt. Am liebsten hätte ich eine Fortsetzung.

    Mein Fazit: Das Ende war etwas kurzgehalten, aber ansonsten ein richtiges Lesehighlight. 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  4. Cover des Buches Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5) (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5)

     (761)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    ...wird Tot ernten

    Ein durchweg spannender Krimi von Nele Neuhaus! Bis jetzt haben mir alle Bücher aus dieser Reihe sehr gut gefallen und dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr facettenreich und spannend.

  5. Cover des Buches Zwischen uns die Flut (ISBN: 9783841503510)
    Eva Moraal

    Zwischen uns die Flut

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch war der Hammer außer die letzten 100 Seiten 😂😂😂 ich mit meinen letzten 100 Seiten🤣
    Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch in die Richtung von Fantasy geht aber es war echt richtig gut! Ich glaub würde ich das heute nochmal lesen, würde ich denke: Boah warum machst du so?😂😂😂😂
    Die Geschichte ist richtig GUT! Ich bin wirklich richtig in dem Buch vertieft gewesen. Die Beziehung zwischen Arm und Reich. Zwischen Max und Nina war echt derbe gut, also als Jugendbuch.
    Vor allem, wie das so beschrieben wurde und die ganzen Geheimnisse boah!

    Ich warte seit 7 oder 8 Jahren jetzt auf den 2 Teil aber es wird keiner kommen...
    UND WENN IHR DAS ENDE WÜSSTET😱😱😱😱 Ich sag euch, das hat man einfach nicht erwartet! Das Ende fand ich irgendwie nicht passend...

  6. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  7. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht.
    Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.

  8. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (91)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  9. Cover des Buches Mystic City - Das gefangene Herz (ISBN: 9783473584925)
    Theo Lawrence

    Mystic City - Das gefangene Herz

     (684)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Band 1 einer Trilogie. 

     

    Mystic City, eine Stadt geteilt in arm und reich. Unten in den Tiefen leben die Mystiker, die unterdrückt werden, die Armen. Hoch oben in den Horsten leben die Reichen und Nicht-Mystiker. 

    Aria Rose aus den Horsten verliert ihr Gedächtnis und ist verwirrt. Noch schlimmer wird es, als sie auf Hunter trifft, einen Rebellen. Sie darf sich nicht zu ihm hingezogen fühlen, schließlich gehört er zu den größten Feinden ihrer Familie. 

    Ein Machtkampf beginnt, doch wer wird am Ende siegen?

     

    Meine Meinung: 

     

    Vorab, ich bin begeistert von der Geschichte und bin heilfroh, dass Teil 2 und 3 bereits bei mir liegen. 

     

    Magic City hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in den Bann gezogen. Sofort tauchen schon zig Fragen auf, die man beantwortet haben möchte. Alles wirkt direkt etwas mysteriös und man fragt sich einfach nur, was da alles hinter steckt. Man muss unbedingt dran bleiben, weil man Antworten haben möchte. 

     

    Der Autor hat einen wahnsinnig guten Schreibstil. Lebendig, lebhaft, bildgewaltig, spannend und packend. Ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen und hatte jede Szene richtig vor Augen. Als ob man selbst mitten im Geschehen steckt. 

     

    Es gibt immer wieder spannende Momente. Besonders gegen Ende hatte ich eine Gänsehaut nach der nächsten. So sehr hat mich Theo Lawrence an die Seiten gefesselt. Sehr, sehr packend und bewegend. 

     

    Aria Rose…ach Aria. Die Tochter einer der mächtigsten Familien in den Horsten. Sie hat es alles andere als leicht. Was ihr teilweise angetan wird ist grauenhaft. Sie ist ein Spielball, ein Objekt. Das sogar in ihrer eigenen Familie. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Fakt ist, dass sie ein wirklich schweres Los hat. 

     

    Und ihre Familie, puh. Bei denen musste ich wirklich oft schlucken, weil ich nicht fassen konnte wie bösartig sie sind. Teilweise erschreckend was sie alles unternehmen um ihre Ziele zu erreichen. 

     

    Dann ist da noch Hunter, der es mir schon früh angetan hat. Einfach ein toller Charakter, den man nur gern haben kann. 

     

    In Mystic City geht es um Machtkämpfe, Unterdrückung, Intrigen, eine verbotene Liebe, und und und. 

     

    Fazit:

     

    Mystic City ist ein großer Lesespaß und hat mich sehr gut unterhalten. Eine spannende Story mit Tiefe und Gefühl. Sehr packend geschrieben, so dass man immer weiter lesen möchte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

  10. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (94)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  11. Cover des Buches Dürre (ISBN: 9783453441187)
    Uwe Laub

    Dürre

     (82)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    «Nicht im Traum hätte Alex Baumgart jemals gedacht, dass ein zerknitterter, nach Bier stinkender Kassenbon einer verrauchten Studentenkneipe in Karlsruhe sein Leben verändern würde. Doch manchmal hielt das Schicksal Überraschungen bereit»

    Zusammen mit einem Kumpel entwickelt Baumgart die App „Aequitas“, die den CO2-Fußabdruck jedes Bürgers misst. Von der EU ein paar Jahre später verpflichtend für jeden Bürger eingeführt, werden CO2 Credits zur neuen Währung. Jeder hat nur eine bestimmte Anzahl an Credits, alles, was verbraucht wird (Strom, Wasser, Transport) kostet Credits. Einige sind sparsam, können ihre Credits weiterverkaufen, andere verfallen in Armut, weil sie zu viele verbrauchen und dann gibt es natürlich noch die, die illegalen Profit daraus ziehen. Klar, dass sich aus diesem Grundthema ein spannender Plot stricken lässt. 

    Im Zentrum der Handlung steht das Geschwisterpaar Julian und Leni, die einen Hof in Bayern betreiben, der allerdings auf den Namen ihres verstorbenen Vaters läuft. Dies fliegt auf, als der Hof abbrennt. Zudem haben sie Lebensmittelmarken für drei kassiert. So kommen sie in Kontakt mit der Kontrollgesellschaft, der ACON und ihren „Bluthunden“ und ein Kampf gegen Korruption und gegen die Zeit beginnt.  

    Also, der Hintergrund ist natürlich spannend, die Frage, welche Mittel notwendig sind, um den Klimawandel aufzuhalten, wie sehr der Staat in das Leben des Einzelnen eingreifen darf, um sicherzustellen, dass auch jeder seinen Anteil dazu leistet, ist eine notwendige Frage, die sich sicher auch in einem Roman spannend umsetzen lässt.

    Nur wird dieses Thema „Überwachungsstaat“ ebensowenig thematisiert wie die Folgen des Klimawandels. Abgesehen von der Tatsache, dass wir erfahren, dass Wasser knapp ist, erfahren wir so gut wie nichts über die Umwelt und die Auswirkungen des veränderten Klimas. Der Wissenschaftsthriller zeigt das gleiche Problem, dass es auch meiner Meinung nach in der ganzen Debatte um CO2 Emission gibt, zeigt sich hier: die Auswirkungen des Klimawandels werden ausschließlich in Bezug zum Menschen betrachtet, die Natur spielt hier in dem Roman so gut wie keine Rolle. 

    Was er aber dennoch ist: Es ist ein flott geschriebener Wissenschaftsthriller. Wer sich für Technik, Apps, Hacker usw. interessiert, wem vielleicht auch die letzten drei von Arno Strobel gefallen haben, der ist mit diesem Roman gut bedient. 

    Wer gerne eine Dystopie möchte, in der es um die Umwelt geht, sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen. 

     

     

     

     

  12. Cover des Buches Alea Aquarius - Die Botschaft des Regens (ISBN: 9783789113536)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Die Botschaft des Regens

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich die vorherigen Bücher in der Alea Aquarius Reihe gelesen habe, aber ich bin dennoch ganz gut in die Geschichte reingekommen.

    Das Buch war ganz unterhaltsam, aber über den Großteil des Buches fehlte es mir an Spannung. Die Geschichte plätschert größtenteils vor sich hin, ohne dass wirklich viel passiert. Es wird ein bisschen hin und her geschippert, bisschen geschwommen und bisschen gesungen. Erst zum Ende hin kam wieder etwas mehr Spannung und Action auf.

    Die Unterwasserwelt mit seinen vielen kreativen magischen Wesen fand ich wieder sehr gelungen und einfallsreich. Die Thematik Meeresschutz spielte ebenfalls wieder eine wichtige Rolle, aber ich muss sagen, dass mir die Darstellung hier manchmal zu einseitig war, selbst für ein Kinderbuch.

    Ich bin dennoch gespannt wie es für Alea und ihre Crew weitergeht und werde die nächsten Bücher bald lesen.

  13. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  14. Cover des Buches Alea Aquarius - Der Fluss des Vergessens (ISBN: 9783789104367)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Der Fluss des Vergessens

     (86)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Irgendetwas stimmt an Bord der Crucis nicht. Die Alpha Cru liegt im Hafen von Hamburg vor Anker und Alea ist seit gestern Cru-mitglied… Oder nicht? Einige Dinge an Bord fehlen und andere wiederum gehören niemanden an Bord. Es ist anscheinend mehr Zeit vergangen, als gedacht, aber keiner der Bandenmitglieder kann sich erinnern. Es stellt sich auch heraus, das ein Mitglied, an das sich aber niemand zu erinnern scheint fehlt. Wie kann dass denn sein? Alea und ihre Freunde werden es herausfinden. 

    Der 6te Band der Alea Aquarius Reihe hat es in sich. Es ist bisher das dickste Buch der Reihe und dementsprechend vollgepackt mit spannenden Abenteuern, neuen und alten Freunden und kräftezehrenden Aufgaben. Insgesamt hat sich dieses Buch zu meinem Liebling der Reihe gemausert. Es war so spannend und mitreißend. Es gab viele schöne Momente, aber auch so viele traurige. Und das alles war wunderbar beschrieben und dargestellt. Tanyas Schreibstil ist einfach magisch. Der Aspekt des Naturschutzes wurde wie immer sehr subtil eingebaut und ich habe mal wieder viel gelernt. 

    Fazit: Ein muss für alle Fans! Und wer noch kein Fan ist, dem lege ich Band 1 nahe

  15. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783442770403)
    Maja Lunde

    Die Letzten ihrer Art

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Ehrlich gesagt, habe ich am Anfang nicht so richtig zum Buch gefunden. Ob es jetzt am Thema Pferd lag oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber dann gab es plötzlich und ganz unvorhergesehen endlich meine lang ersehnte Verbindung zu einem der anderen Bücher und auf einmal war das Buch zu Ende …

    In diesem Buch gibt es wieder 3 Handlungsstränge: 1883,1992 und 2064. Ohne zu viel verraten zu wollen hat mich die Geschichte in der Zukunft am meisten gefesselt. Die anderen zwei waren jedoch auch nicht schlecht. Alles in allem schreibt Maja Lunde von Mut, vom Sich-Durchbeißen, Verzweiflung, Liebe und Bindung.

    Ich habe mit allen Hauptpersonen absolut mitgefühlt. Es ist ein Beobachten, Bangen und Mitleben mit den Menschen und den Tieren.

  16. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  17. Cover des Buches Die Reinsten (ISBN: 9783946503903)
    Thore D. Hansen

    Die Reinsten

     (81)
    Aktuelle Rezension von: tala-t-alsted

    Das Thema des Buchs ist immer noch brandaktuell – sowohl was die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen und die Dominanz von technischen Eliten angeht, als auch hinsichtlich der Klimaproblematik. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, denn die zukünftige (von neuen Techniken geprägte) Welt wird sehr detailverliebt und technisch beschrieben.

    Auch hat es etwas länger gedauert, bis ich mit Hauptperson Eve und ihren Freunden warm geworden bin. Das ist aber nicht so verwunderlich, denn die Künstliche Intelligenz Askit, die die Geschicke der Menschheit steuert, hat die Reinsten speziell dahingegen trainiert, dass sie unnütze Emotionen unterdrücken. Denn diese Überreaktionen hat die KI als eins der Probleme der Menschheit ausgemacht, welche in der Vergangenheit zu Missgunst und Kriegen geführt hatten.

    Umso eindrucksvoller wirkt dann Eves spätere Entwicklung und allmähliche Veränderung im weiteren Handlungsverlauf. Für meinen Geschmack hätte die kleine Romanze, die es ebenfalls gibt, einen größeren Platz einnehmen können. Trotzdem habe ich Eves Recherche mit großem Interesse mitverfolgt. Auch wenn das Buch kein „Pageturner“ in dem Sinne war, blieb es immer spannend.

    In Erinnerung bleiben wird es mir vor allem wegen der Zukunftsversion, die es zeichnet. Ich hoffe, dass es nie so kommen wird und wir Menschen stattdessen in den kommenden Jahren noch die Kurve kriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt – und Zukunftsforscher sind sich sicher, dass die Zukunft besser wird als die Gegenwart.

  18. Cover des Buches Klima (ISBN: 9783442491803)
    David Klass

    Klima

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Tom Smith, ein taufrischer FBI Field Agent, jagt den berüchtigten Terroristen „Green Man“, der in den vergangenen zwei Jahren mehrere spektakuläre Anschläge in den USA unternommen hat, um der Welt vor Augen zu führen, dass die Menschheit am Abgrund steht – wenn sie nicht gewillt ist, von ihrem selbstzerstörerischen Handeln abzuweichen. Doch kann Gewalt wirklich ein Weg sein, um die Menschen, die Wirtschaft und die Politik zur Umkehr zu bewegen?

    Mit „Klima“ legt der Autor einen Thriller zu einem brandaktuellen Thema vor. Die Erde schlittert sehenden Auges auf eine unumkehrbare Umweltkatastrophe zu. Diese unfassbare Lage veranlasste „Green Man“ dazu, verschiedenste Anschläge in den USA zu unternehmen, die ihn inzwischen zu einem Held der weltweiten Öko-Szene gemacht haben. Selbst eine Heerschar von einigen hundert FBI-Agenten, die vom Präsidenten höchstpersönlich mit der Ergreifung des Terroristen beauftragt worden ist, konnte bislang keinerlei stichhaltige Hinweise ermitteln, die die Identität des Staatsfeinds Nr. 1 hätte eingrenzen können. Ein weiterer Anschlag auf einen Staudamm, der zig Menschen das Leben kostet, setzt dem ganzen die Krone auf. Während das FBI weiterhin vergeblich nach Indizien sucht, folgt Tom Smith seinen Instinkten – und hat plötzlich eine heiße Spur, als er einen Polizisten ausfindig macht, der nach erfolgter Sprengung des Staudamms einen Autofahrer angehalten hat. Zum ersten Mal sieht sich das FBI im Aufwind. Und „Green Man“ spürt, dass er seiner Ergreifung nicht mehr lang wird aus dem Weg gehen können ...

    Was bleibt, abgesehen von der Story, zu sagen? Mich schlug dieser Roman von Anfang an vollkommen in seinen Bann. Der gelungene Schreibstil, die kurzen Kapitel, die vielschichtigen Charaktere, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, sowie die sich abzeichnende Konfrontation von Öko-Terrorist und aufrechten Staatsbediensteten bilden einen perfekten Rahmen für Spannung. Alle Protagonisten mit ihren teils widersprüchlichen Beweggründen zeigen Schwächen und wuchsen mir, je länger ich las, immer mehr ans Herz. Dies wiederum sorgte dafür, dass ich mit sämtlichen Rollen mitfieberte.

    Warum hat es das Buch trotzdem nicht zur Bestwertung geschafft? Zum einen verliert sich das Leben von „Green Man“, aber auch von Tom Smith und der Umweltaktivistin Ellen, zunehmend in Vergangenheitsbewältigung, was der Spannung und der Handlung gleichermaßen schadet. Zudem unterlaufen „Green Man“ ausgerechnet bei den Vorbereitungen zu seinem letzten Anschlagsziel viel zu viele Fehler, was den Ausgang nur allzu vorhersagbar macht. Und Tom Smith kann gegen Ende jeden Schritt von „Green Man“ vorausahnen, was schlicht und ergreifend unglaubwürdig wirkt. Zudem zeigt der Autor zum Abschluss (ungewollt?) auf, dass das Vermächtnis von „Green Man“ wohl doch von kurzer Dauer sein wird. Keiner der Hauptcharaktere scheint auch nur ansatzweise gewillt, seinen Lebensstandard zu überdenken, was mich als Leser tief enttäuscht hat. Hier hätte ich zumindest erwartet, dass der Autor aufzeigt, wohin die Reise gehen kann, wenn wir die Klima-Katastrophe noch gemeinsam abwenden wollen. Denn auch im Buch gilt: Alles wird einfach nur wieder den kommenden Generationen aufgebürdet …

    Fazit: Starker Auftakt, vorhersehbares, wenig zufriedenstellendes Ende: Obgleich das Thema Klimakatastrophe viel Potenzial bietet, werden nur einige Randaspekte ausgeleuchtet – hier hätte der Autor ruhig mehr Zeit in die Hintergrundrecherchen investieren sollen. Auch dass Tom Smith jeden Winkelzug von „Green Man“ intuitiv erahnen kann, erscheint unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen spannenden Thriller zu einem top-aktuellen Thema, der es durchaus wert ist, gelesen zu werden. Als besonders bitter empfinde ich die Erkenntnis, dass die USA inzwischen mit dem Einsatz des Frackings zu den allerschlimmsten Hauptverursachern von CO2 und Methan gehören – ein Land, das lange Zeit wie kein anderes für Vernunft und Wissenschaft stand.

  19. Cover des Buches Der neunte Arm des Oktopus (ISBN: 9783404185429)
    Dirk Rossmann

    Der neunte Arm des Oktopus

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Der neunte Arm des Oktopus ist ein fesselnder, interessanter Thriller über den Klimawandel und die Welt im allgemeinen.


    Ich bin schnell durch das Buch gekommen und es ist flüssig, leicht zu lesen.

    Die Geschichte springt von Zeiten und Charakteren hin und her.

    So liest man sich z.B. vom Jahre 2100 wieder zu 2018, landet einmal in Indien und anderes mal in Brasilien.


    Das ist super spannend und interessant, die Kapitel sind kurz gehalten und am Anfang steht immer die Datum und Ort.

    Aber ich war zu Beginn deswegen auch etwas verwirrt, da man als Leser direkt in die Geschehnisse geworfen wird.

    Die Charaktere sind interessant und sehr verschieden, manche empfand ich interessanter und authentischer als andere.

    Die Geschichte konnte mich nur nicht vollends abholen oder mitreißen, doch alles in allem sehr lesenswert und interessant. Doch auch Band 2 will ich lesen.


    Das Buch regt auf jeden Fall zum Denken an und sollte uns auch mehr zum Handeln bewegen.


    Dirk Roßmann spinnt zeitlich und geographisch seinen Klimathriller auf und bezieht verschiedenste Charaktere und Szenarien ein.


    Eine Geschichte durch die Zeit, Gedanken und Geschehnisse.

  20. Cover des Buches 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406739682)
    Yuval Noah Harari

    21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ich mutiere zu einem richtigen Fan von Yuval Noah Harari. Schon seine Bücher «Homo Deus», eine philosophische Aussicht auf unsere Zukunft, und die geschichtliche Abhandlung von mittelalterlichen Spezialkommandos «Fürsten im Fadenkreuz» haben mich wahnsinnig fasziniert.

    In diesem Buch widmet er sich unserer Gegenwart und der nahen Zukunft bis 2050. Sind die Dinge, die wir unseren Kindern vermitteln noch zeitgemäß? Dürfen wir darauf hoffen, dass der Beruf, den wir erlernt haben in 30 Jahren noch existiert? Ist Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wichtiger als tiefgehendes Fachwissen in nur einem Bereich? Was sagt uns die politische, gesellschaftliche und religiöse Landschaft unserer Zeit? Wie realistisch ist Sience-Fiction? Wie wappnen wir uns gegen aktuelle und kommende Herausforderungen?

    All diese Fragen und noch einige mehr werden in diesem Buch behandelt. Wie von Harari gewohnt in einer verständlichen, nachvollziehbaren und doch tiefgründigen Art und Weise. Immer wieder geht er in die Vergangenheit zurück und erklärt anhand von geschichtlichen Beispielen, was auch heute noch Gültigkeit besitzt und wie wir daraus lernen können.

    Die Einsichten sind sicherlich nicht gänzlich neu, aber dennoch in ihrer Aufmachung und umfangreichen Zusammenfassung äußerst lesenswert!

    Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne etwas mehr über die Menschheit, die Gefahren, aber auch die Möglichkeiten, die sich uns bieten, erfahren möchte.

  21. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (138)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Nicht, dass ich ein Anhänger irgendwelcher Kategorisierungen wäre. Nein, im Gegenteil. Schon immer empfinde ich diese zwanghafte Penetranz der Verlage, jedem Buch einen Genre-Stempel aufzudrücken, eher als Ausdruck ihrer eigenen anachronistischen Rigidität. Aber bei Ian McEwans „Solar“ fragt man sich dann doch schon mal, was ist das eigentlich?

    Obwohl der Autor sich profunde Kenntnisse in Wind- und Solarenergie erworben hat und diese auch zielsicher und kompetent einfliessen lässt, ist es sicher kein Sachbuch. Es geht um ein (Liebes)Paar, eine Schwangerschaft und um fünf gescheiterte Ehen, aber es ist sicher kein Liebesroman. Es geht um einen Frauenheld mit einigen amourösen Eskapaden, aber ein erotischer Roman ist es auch nicht. Obwohl das Ableben eines Protagonisten durch stumpfe Gewalteinwirkung mit Todesfolge eine zentrale Rolle spielt, ist es sicher kein Kriminalroman. Ich verzichte auf weitere Analogien. 


    Eigentlich geht es in erster Linie um Michael Beard. Er ist die zentrale Romanfigur, um die sich die gesamte Handlung rankt und die McEwan mit erzählerischer Leichtigkeit und viel Humor aufbaut. Aber dennoch reisst der Autor diesem hochgelobten Physiker Beard als stereotypem Inbegriff eines karrieresüchtigen Akademikers - stellvertretend für alle (vor allem männliche) Vertreter seiner Gattung - die schnöde Maske der Ehrenhaftigkeit vom Gesicht. Einmal in seinem Leben hat er eine wissenschaftlich herausragende Leistung vollbracht und zehrt den Rest seines Lebens vom Beard-Einstein-Theorem. Weil das Nobelpreis-Komitee in Schweden sich nicht zwischen zwei anderen Kandidaten entscheiden konnte, wurde Beard der Preis sozusagen als Notlösung verliehen, was als unaufhaltsamer Karriere-Impuls für den Rest des Lebens genügte. Einladungen zu Kongressen aller Art waren garantiert, hoch dotierte Vorträge waren willkommen, die Zugehörigkeiten zu Expertengremien schier unüberschaubar. Wie so viele reale promovierte und habilitierte Akademiker nutzt die Romanfigur Beard das Prestige, um als evolutionäres Alpha-Tier in rascher Folge wahllose und flüchtige Bekanntschaften in seinem weiblichen Umfeld zu erobern, scheinbar als Zeichen seiner maskulinen Größe, aber de facto eigentlich zur immer wiederkehrenden Therapie seines schwachen Selbstwertgefühls. Und als sich die Chance ergibt, schmückt man sich skrupellos mit fremden Lorbeeren. Willkommen im Sumpf der Krokodile.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Literaturwissenschaftler Ian McEwan dank seines universitären Lebenslaufs und ganz viel literarischem Talent nicht nur einen absolut lesenswerten Schreibstil hat, sondern - wie auch der Rezensent - mit den soziologischen Verhaltensweisen in akademischen Kreisen bestens vertraut ist.

    Somit ist „Solar“ am ehesten zeitgenössische Literatur mit einem ganz hervorragenden Stil und mit vielen gesellschaftlichen Einblicken, präsentiert am Prototyp Michel Beard, einem Wissenschaftler, Menschen und Mann. 

  22. Cover des Buches Dark Clouds (ISBN: 9783423220217)
    Thilo Falk

    Dark Clouds

     (58)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Europa versinkt in Wasser. Heftige Regenfälle, Hagelschauer, Dauerregen, Erdrutsche, Sturmfluten, Hochwasser – überall in Deutschland und Europa scheint das Wetter durchzudrehen, aber die Politik rät dazu, ruhig zu bleiben, es bestehe keine Gefahr. Doch ist dem wirklich so? Drei Menschen - die Wolkenkundlerin Fjella Lange, der IT-Spezialist Arian Fischer und der Schadensgutachter Philipp Graf -, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, lernen sich im Zuge ihrer Nachforschungen kennen und beschließen gemeinsam herauszufinden, was los ist und die Menschen zu warnen, bevor es wohlmöglich noch schlimmer kommt. Aber was, wenn nicht nur der Klimawandel bei all dem eine Rolle spielt? Was, wenn das alles viel größer ist, als sie es je gedacht hätten?

     

     

    Anfangs ist das Buch durch die vielen Charaktere recht unübersichtlich. Es dauert, bis man herausgefunden hat, wer wer ist, wer wichtig ist und wie das alles miteinander in Verbindung steht. Man wird in die Handlung geworfen und muss schwimmen.

     

    Die Kapitel sind meistens recht kurz und immer aus einer bestimmten Sichtweise erzählt, die sich aber bei jedem neuen Kapitel ändert. Am meisten Anteil haben die drei Protagonisten Fjella Lange, Arian Fischer und Philipp Graf und ein verwitweter Vater, Jan Baumann, der versucht sich und seine kleine Tochter buchstäblich über Wasser zu halten. Aber es kommen noch einige weiter zu Wort, manche nur ein einziges Mal, andere tauchen wiederholt auf, aber immer muss man sich wieder neu zurechtfinden, was teilweise nicht ganz leicht ist. Am Ende macht es Sinn, aber bis dahin, wird man ab und an verwirrt.

     

    Jeder der drei Protagonisten stolpert in die Sache mehr oder weniger hinein. Sie erkennen Unregelmäßigkeiten oder werden wegen ihrer Expertise hinzugezogen, aber am Ende tun sie sich zusammen, um gemeinsam herauszufinden, was mit dem Wetter los ist.

    Jan Baumann versucht das nicht, ihm geht es nur ums Überleben, seins, aber vor allem das seiner kleinen Tochter Mia. Er ist es, der vor allem die gesellschaftlichen Folgen zu spüren bekommt, Nachbarn, die einander bestehlen, Fremde und Freunde, die zur Gefahr werden, was es bedeutet ein Flüchtling zu werden. Überall lauert Gefahr und Mangel, beides Dinge, die der normale Durchschnittsdeutsche eigentlich nicht mehr kennt.

     

    Im Verlauf kommen noch weitere Charaktere hinzu, denen man länger folgt, eine Feuerwehrfrau und Ermittler der Polizei. Aber auch Politiker kommen zu Wort, allerdings durchweg negativ.

     

     

    Fazit: Ich fand das Buch sehr interessant und spannend. Immer wieder hatte ich wegen der vielen Sichtweisen so meine Probleme, weil gerade, wenn viele neue dazukommen, es schwierig ist, sich alles zu merken. Erst wenn man weiß, wer wichtig ist und auf wen man besonders achten muss, bekommt man einen besseren Überblick. Interessant war es vor allem, weil man diese drei Ebenen hatte, die Wissenschaft, die Politik und die Gesellschaftliche. Die drei Protagonisten vertreten die Wissenschaft, die Politik tritt vor allem durch Nichtstun auf und Jan Baumann und seine kleine Tochter symbolisieren die Gesellschaft, die, die da mitten hineingeraten und einfach bloß überleben wollen.

     

    Faszinierend wie düster und egoistisch es auf der Welt zugeht, wenn es eng wird. Das merkt man im Kleinen immer wieder, aber hier im Großen auf breiter Fläche, obwohl es auch genug gibt, die ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit für andere riskieren.

     

    Ich fand die Auflösung sehr interessant und gruselig. Ich persönlich hätte es anders etwas besser gefunden, aber empfand die Erklärung als stimmig.

     

    Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

  23. Cover des Buches Die Worte des Windes (ISBN: 9783743204560)
    Mechthild Gläser

    Die Worte des Windes

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Als das 16-jährige Waisenmädchen Robin in ein Gewitter gerät, merkt sie schnell, dass es anders ist. In ihm versteckt sich ein Donnerdrache, der es auf sie abgesehen hatte. Als sie der Sturmjäger Aaron rettet, merkt er schnell. Robin scheint mehr zu sein als ein blosses Mädchen. Was er aber nicht weiss, Robin ist die abtrünnige Prinzessin der Hexenwelt und versteckt sich vor ihrer Mutter der Königin unter den Menschen. Doch das Wetter scheint seinen eigenen Willen zu haben und wirbelt Robins Leben komplett durcheinander.

    Das Buch ist einfach fantastisch. Ich habe mich von Anfang an in das Setting verliebt. Hexen, die das Wetter kochen. Gefährliche Drachen, die Blitze schlucken und ein Verrat aus der Vergangenheit. Diese Mischung fand ich berauschend. Einen kleinen Abstrich gibt es für das Ende, das mir etwas zu schnell abgehandelt wurde.

    Mein Fazit: Ein fesselndes Jugendbuch, dass Fantasy-Neulinge und –Fans begeistern kann. Eine Leseempfehlung mit einem kleinen Abzug wegen des Endes. 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Drei auf Reisen (ISBN: 9783036959337)
    David Nicholls

    Drei auf Reisen

     (149)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Etwas skeptisch habe ich dieses Buch begonnen, sind doch sogenannte Bestseller oftmals für meinen Geschmack belanglos und nicht von besonderem Interesse. Der Autor und ehemalige Bühnenschauspieler versteht es jedoch ausgezeichnet, Personen und Stimmungen realistisch und nah darzustellen. So sind dem Leser die Protagonisten nach wenigen Seiten vertraut und ihre Handlungsweisen einleuchtend. Auch der typisch britische Humor kommt zum Ausdruck, was die Lektüre heiter und fröhlich, aber nicht platt und geschmacklos macht. Neben den Reisebeschreibungen durch verschiedene europäische Städte wird vor allem die Ehezeit von Douglas und Connie mit ihrem pubertären Sohn Albie erzählt.

    Ein humorvolles, nicht immer ganz unbeschwertes Buch, das sich gut lesen lässt, aber nicht allzu hohe literarische Ansprüche erfüllt.

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