Bücher mit dem Tag "klavier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "klavier" gekennzeichnet haben.

251 Bücher

  1. Cover des Buches Wie das Feuer zwischen uns (ISBN: 9783736303560)
    Brittainy C. Cherry

    Wie das Feuer zwischen uns

     (613)
    Aktuelle Rezension von: Celina_10

    Ich liebe ja eigentlich alle Bücher von Brittainy C. Cherry bis jetzt. Aber dieses ist in meiner Lieblingsbücherliste nach oben gerutscht! Ich liebe dieses Buch so sehr. Logan und Alyssa haben mein Herz und ich werden das nie vergessen: 

    ,,Du bist okay, Logan Francis Silverstone.“
    ,, Ich bin okay, Alyssa Marie Walters.“

    Ach du meine Güte, war das gut, das Buch. 

  2. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (781)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Sturmschwester von Lucinda Riley ist der zweite Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe,  habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Jedes Buch der Reihe kann man gut alleine lesen. Auch muss man bei dieser Reihe nicht unbedingt auf die Reihenfolge achten. Alle Bücher fangen zum gleichen Zeitpunkt der Geschichte an und bauen dann ihre eigene auf. Auch hat jedes Buch eine verborgene Handlung die erst im siebten Teil gelöst wird.

    In diesem Teil lernen wir die zweite Schwester der Sieben Schwestern kennen. Pa Salt hat sechs Mädchen als Babys adoptiert und sie in seinem Anwesen Atlantis am Genfer See groß gezogen. Nach seinem Tot gibt er jeder Tochter hinweise auf ihre Herkunft. Nachdem Ally nicht nur den Tod ihres Adoptivvaters verkraften muss sondern auch den ihres Lebensgefährten ist sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Um sich abzulenken beginnt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Diese führt sie nach Norwegen und zu einem Komponisten und einer Sängerin des 19 Jahrhunderts.

    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge gibt es eine gewisse Spannung und wird zu einem kurzweiligen Lesegenuss. Das Buch hat eine schöne Kombination aus Liebe, Trauer, Vergeben, Gegenwart und Vergangenheit. Mich konnten sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit abholen und in die jeweilige Geschichte mit nehmen. Die Handlungsstränge fügen sich am Ende sehr gut in ein großes ganzes ein. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Mit der recht schnellen Entwicklung der Beziehung von Ally und Theo, sowie dessen unerwarteten Ende konnte ich Anfangs nicht viel anfangen. Aber dies passt gut den Verlauf der Geschichte.

    Zudem hat Lucinda Riley einen angenehmen Schreibstil. Er ist bildhaft und melodisch. So konnte man sich Gegenden gut vorstellen. Das raue Norwegen und aufstrebende Leipzig im 19 Jahrhundert und heute. Aber auch die musikalischen Werke konnte man beim Lesen fast hören. Dies macht für mich einen guten Schriftsteller aus. Er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und lässt das gelesene im Kopf zum Leben erwachen. Dies passiert in diesem Roman. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  3. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.202)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen! Man glaubt gar nicht, das e-mails soooooo viele Gefühle und sooo viel Liebe wecken können. Dem Autor ist hier ein Buch gelungen, das wirklich fasst alle Leser begeistern kann, da es so romantisch und toll geschrieben ist.

    Nur ein kleiner Stern abzug, da mir der erste Teil "Gut gegen Nordwind" noch einen Tick besser gefallen hat...

  4. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.357)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Der zweite Band hatte damit geendet, dass Ash und Meghan wegen ihrer Liebe zueinander aus dem Nimmernie verbannt worden waren. Ich war gespannt, wie es nun weitergehen würde!

    Leider ist die Menschenwelt nicht mehr das, was sie einmal war, denn überall sind eiserne Feen, die es auf Meghan abgesehen haben. Außerdem hat Meghan noch eine Rechnung offen mit dem Orakel, dem sie in Band eins eine Erinnerung aus ihrer Kindheit gegeben hatte.

    Nach einer Weile kommt es anders als gedacht, denn der Krieg im Nimmernie spitzt sich zu. Meghan wird nun zur Schlüsselfigur und nach einigen Strapazen kommt es gegen Ende zu einem epischen Kampf, der völlig anders verläuft als erwartet.


    die gewohnt liebenswerten, lustigen Charaktere runden das Buch perfekt ab.

  5. Cover des Buches Beat it up (ISBN: 9783426525241)
    Stella Tack

    Beat it up

     (301)
    Aktuelle Rezension von: sophie_loves_books

    Das war mein erstes Buch der Autorin Stella Tack und ich muss sagen, ich hatte mehr erwartet, vor allem nachdem auch Freunde von mir, ihre Bücher empfohlen haben. Der Schreibstil der Autorin war gut, man konnte das Buch flüssig lesen.

    Was mich gestört hat war die Handlung und die Charaktere. Summer fand ich ziemlich nervig und Gabriel konnte ich erst recht nicht leiden. Ich konnte die Beziehung und die Entwicklung der Gefühle absolut nicht nachvollziehen. Wie in anderen Büchern waren sie auf einmal einfach da. Auch das Ende hat mich echt frustriert. Man musste gefühlt hundert Epiloge lesen für nichts. Gabriel und Summer passen nicht zusammen, sie sind die Art von Pärchen das sich direkt wieder trennt, zusammenkommt und wieder von neuem....

  6. Cover des Buches Finding Sky Die Macht der Seelen (ISBN: 9783423715881)
    Joss Stirling

    Finding Sky Die Macht der Seelen

     (1.123)
    Aktuelle Rezension von: Jule24

    Ich hab alles an dem Buch geliebt 🥰 die Charaktere einfach alles ein Buch das aufjedenfall zu wenig Aufmerksamkeit bekommt 😍

  7. Cover des Buches Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit (ISBN: 9783426520567)
    Gilly Macmillan

    Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

     (177)
    Aktuelle Rezension von: ladyinblack

    Anfangs etwas schleppend, aber sehr schnell richtig gut geschrieben.

    Allerdings würde ich es nicht als Thriller bezeichnen.

  8. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anytime (ISBN: 9783736316850)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anytime

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Mit diesem Band verlassen wir dir Dunbridge Academy, obwohl mich eine Geschichte über Grace und Gideon noch interessieren würde. Um Olives Geschichte und die Geschehnisse besser verstehen zu können, sollte man zumindest Band 02 Anyone gelesen haben, denn es baut darauf auf.

    Olive hat ein schweres Jahr hinter sich, der Brand des Westflügels ist der traurige Höhepunkt. Nach mehreren Monaten im Krankenhaus und Reha, kommt sie nun zurück an die Dunbridge Academy. Doch anstatt ihren Abschluss mit ihren Freunden zu machen, muss sie die Elfte wiederholen. Und ob das nicht schon schlimm genug wäre, ist sie auch nicht mehr ein aktives Mitglied des Schwimmteams. Da ist es verständlich, dass Olive deine Wut in sich trägt. 

    Auch Colin kommt mitten im Schuljahr an die Dunbridge Academy und eckt sofort an. Er ist arrogant und lässt keinen Zweifel daran, dass er auf neuen Freundschaften und das Internatsleben mal so gar keinen Bock hat.

    Und genau wie Olive, hat auch er ein persönliches Päckchen zu tragen. Beide müssen ihr Leben neu überdenken und ihren Platz darin finden. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten, nähern sich die Beiden an.

    Sarah Sprinz befasst sich in diesem Band mit schweren Themen, die sie einfühlsam und verständlich rüberbringt. Ich finde Anytime ist ein schönes und gelungenes Ende für die Reihe, die mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle.

  9. Cover des Buches Die Welt ist kein Ozean (ISBN: 9783570162965)
    Alexa Hennig von Lange

    Die Welt ist kein Ozean

     (142)
    Aktuelle Rezension von: hasimausi987

    Ich habe das Buch verschlungen, die Beziehung zwischen Tucker und Franzi ist so Interessant und schön. Es ist eins der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.


    Mehr kann ich dazu nicht sagen.

  10. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (122)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  11. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (799)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    Es geht einfach nicht klar, wenn Bücher keine Warnungen haben. Vor allem was sexuellen Missbrauch angeht. Vor allem wenn dieser ausführlich beschrieben wird. Hätte ich gewusst was passiert, hätte ich das Buch niemals gelesen. Deshalb kann ich hier keine Objektive Bewertung schreiben, sorry. Nicht jeder steckt den Scheiß einfach weg. 

  12. Cover des Buches Irgendwann für immer (ISBN: 9783401069975)
    Katja Millay

    Irgendwann für immer

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Rabea_Honerbom

    Ich liebe dieses Buch und es wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben! Die Geschichte ist so berührend und trotzdem nicht kitschig. Die beiden Hauptcharakter passen so gut zusammen, obwohl sie sooo unterschiedlich sind. Dazu ist eine gute Prise Sarkasmus dabei. Am besten ist aber einfach die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere...

  13. Cover des Buches Die wundersame Geschichte der Faye Archer (ISBN: 9783453529922)
    Christoph Marzi

    Die wundersame Geschichte der Faye Archer

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Lies die vollständige Rezension auf meinem Blog Papiermosaik. 

    Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Gleich am Anfang hat es mich gestört wie unrealistisch Fayes Leben ist. Da der Autor aus Deutschland kommt, nehme ich an, dass er nicht viel Ahnung vom Leben in New York hat. Jedenfalls gibt es dort weder malerische kleine Reihenhäuser, noch Studienabbrecher, die sich eine ganze Wohnung leisten können mit einem Job als Aushilfe im Buchladen. Fayes Leben erschien mir zu sorgenfrei und einfach. Sie hat also einfach einen tollen Job und eine tolle Wohnung bekommen, indem sie mit dem richtigen Kerl bei ihrem Yoga-Kurs geredet hat? Wenn das bloß im realen Leben so wäre! Trotzdem gibt es einen Punkt für Fayes Charakter, sie war in meinen Augen eine sehr liebenswerte Person mit vielen kleinen Macken und Vorlieben, die sie einzigartig gemacht haben. Den anderen Punkt gibt es für den poetischen und atmosphärischen Schreibstil des Autors, der mir gut gefallen hat.

    Für mich scheiterte das Buch vor allem an der Handlung. Auf den ersten 100-200 Seiten passierte praktisch nichts außer einem extrem awkward geschriebenen Austausch von Facebook-Chat-Nachrichten. Vor allem Alex' ewige Logbuch-Nachricht war so langweilig, dass ich sie nur überfliegen konnte. Und die Chat-Nachrichten klangen so gestelzt, dass ich mich echt zwingen musste sie zu lesen. Es wurde interessanter nach der ersten Hälfte des Buches, denn dann begann Alex sich seltsam zu verhalten. Vor allem als Faye dann einen anderen Mann kennengelernt hat, wurde das Buch stellenweise richtig spannend.

    Aber was echt alles kaputt gemacht hat, war das Ende. Nichts wurde erklärt. Allem Anschein nach ist Alex ein Zeitreisender. Warum? Keine Ahnung. Es ist eben so. Vielleicht hat seine Firma heimlich einen Wurmlochgenerator im Keller gebaut, vielleicht ist er ein Halb-Alien von einem anderen Stern. Es interessiert weder Faye noch Alex noch Fayes beste Freundin Dana, die von den Zeitreisen wusste, es aber Faye nicht gesagt hat weil sie eine gemeine Ziege (und ein einziger Stereotyp) ist. Die gesamte Spannung, die im Laufe der 500 Seiten aufgebaut wurde, verpuffte auf den letzten zwei Seiten mit einem Es ist einfach so. Und dazu gab es kaum romantische Spannung zwischen Faye und Alex. Um ehrlich zu sein, war mehr Spannung und realistische Beziehung zwischen Faye und Aaron am Ende. Eigentlich war es sogar richtig beschissen von Faye eine feste Beziehung mit Aaron zu haben und dann plötzlich zu sagen: "Oh ich fühle mich aber gerade richtig mies behandelt. Gut, dass Alex eben an die Tür geklopft hat, und was von mir will. Lass uns keinen weiteren Gedanken mehr an den anderen verschwenden. The Happy End!"

    In dem Sinne kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen. Die Handlung hätte einfach besser überdacht werden müssen, denn das Ende ist so enttäuschend, dass es sich meiner Meinung nach nicht lohnt die Geschichte zu lesen.
  14. Cover des Buches Spiel der Ehre (ISBN: 9783551583895)
    Marie Rutkoski

    Spiel der Ehre

     (73)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung 

    Der zweite Band der Reihe und ich bin nach diesem Ende vom ersten Band, wirklich gespannt gewesen wie es weiter geht.

    Auch hier hat die Autorin ihren tollen Schreibstil beibehalten und so ihre Leser wieder in eine spannende Welt gezogen, voll mit Krieg, Intrigen und Hinterhalt.

    Kestrel, nun die verlobte des Prinzen, versucht aus ihrer Situation das Beste zu machen. Schließlich sind Arin und seine Leute vorerst in Sicherheit. Doch Kestrel wäre nicht Kestrel wenn sie mit ihrem klugen Köpfchen nicht schnell wieder der nächsten Katastrophe auf die Schliche kommt.

    So muss sie voller inneren Zwiespalt, am Hofe, ihrer Liebe zu Arin und ihrem Vater händeln, ohne einen der beiden zu verraten. Schließlich ist es so, dass egal für wen sie sich entscheidet, einen der beiden Männer, die sie liebt, hintergeht. Ist es am Ende Arin oder ihr Vater.

    Das Buch geht genauso spannend weiter wie es aufgehört hat. Kestrel versucht hier einen Mittelweg zu finden an Hofe zu überleben ohne sich dabei selbst aufgeben zu müssen. Dabei muss sie schwere Entscheidungen treffen. Wie sehr ich mit ihr gelitten habe, kann ich gar nicht sagen. Sie tat mit so unendlich leid und ich habe sie innerlich immer angefleht, Arin doch endlich die Wahrheit zu sagen.

    Der romantische Teil kommt hier auch nicht zu kurz, auch wenn beide nicht so oft aufeinandertreffen wie ich es mir gewünscht hätte. Doch alleine die Gerüchte, sie hätte etwas für Arin übrig, können gefährlich sein. So setzt sie ihre eiserne Miene auf und Arin fällt tatsächlich darauf herein, auch wenn er oft zweifelt. Der Moment als er ENDLICH dahinter kommt war so erleichternd, nur das die Autorin hier dann nochmal eine dicke fette Überraschung bereithält und das Buch zum Ende hin noch einen ticken gemeiner ist, wie beim ersten Band.

    Die Situation bauscht sich im Ganzen auf und entwickelt sich immer weiter. So ist der Verlauf des Buches spitzenmäßig, es ist immer etwas los und zu entdecken. Krestel hat hier wirklich eine Begabung an den richtigen Stellen herumzuschnüffeln oder ihre Ohren zu spitzen.

    Auch die Charaktere sind wahnsinnig toll. Mochte ich sie schon im ersten Band, haben sie nun mein Herz erobert. Krestel ist so echt, nicht perfekt aber liebenswert und treu und ich mochte ihre Gefühlswelt. Dieser innere Teil in ihr, der zwischen ihrem Vater und Arin kämpft, ist einfach zerreißend. Sie ist tapfer, treu und klug ohne, dass die Autorin hier zu dick aufträgt.

    Arin selbst ist auch wahnsinnig interessant, seine Gefühlsebene ist ebenfalls toll geschildert und durch kleine Erinnerungen seinerseits, erfährt man mehr über ihn. Auch die Nebencharaktere sind toll und glaubwürdig, handeln ebenfalls echt und auch die neu dazugewonnenen sind klasse geschildert und haben Tiefe.

    Das Ende ist wie oben schon gesagt, richtig fies und ich kann es kaum abwarten den zweiten Band zu beginnen.

     

    Fazit

    Ein toller zweiter Band. Die Romanze ist wunderschön, auch wenn beide nicht so oft zusammen sind wie im ersten Buch. Daneben lassen sich aber die spannende Intrigen des Königs finden, denen Krestel auf der Spur ist. Sie selbst steckt aber in einem Interessenkonflikt und so ist das Buch eben auch noch sehr emotional. Von mir daher 5 Sterne mit Herzchen und ich freu mich schon so auf den folgeband, der mich bereits erwartet.

  15. Cover des Buches Die Muse von Wien (ISBN: 9783746633923)
    Caroline Bernard

    Die Muse von Wien

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Alma Mahler-Werfel war eine sehr facettenreiche Person, das die Autorin sehr schön in diesem Buch rüberbringen konnte.
    Ihre Liebe zu Gustav Mahler war groß, doch auch beispielsweise zu Walter Gropius fühlte sich die junge Wienerin hingezogen.

    Die Geschichte ist spannend und wurde zum Glück nicht langweilig, Almas Leben wurde sehr schön zusammengefasst. Immer wieder hatte ich das Gefühl, sie persönlich gekannt zu haben und durch so manche Situationen mit ihr gemeinsam durchgangen zu sein. Alles wurde ausführlich und manchmal auch herzzerreißend beschrieben.

    Tolles Buch über eine tolle Frau!

  16. Cover des Buches Keeping Hope (ISBN: 9783736315594)
    Anna Savas

    Keeping Hope

     (98)
    Aktuelle Rezension von: nightlove

    Es fällt mir schwer etwas zu dem Buch zu sagen. Auf der einen Seite ist es eine supersüße Geschichte in der viel Potential steckt. Ich habe mich wirklich auf eine süße friends to lovers story gefreut. Man kann auch nicht sagen, dass das Buch dies nicht liefert, denn in vielen Szenen ist es eine wirkliche tolle Geschichte, in die man sich hineinversetzen kann.

    Aber auf der anderen Seite, haben mich die Protagonisten unfassbar wütend gemacht. Diese ständige Selbstverachtung und die fehlende Kommunikation, obwohl sie sich ja schon so lange kennen. Ihr Verhalten ist in der Situation teilweise schon nachvollziehbar, aber meiner Meinung nach haben die beiden sich eher auseinander entwickelt als zu einer Liebesbeziehung hin. Dadurch konnte ich das Ende leider überhaupt nicht nachempfinden. Es kam sehr abrupt und hat für mich einfach nicht die Emotionen rübergebracht, die ich mir für die beiden gewünscht hätte.

    Alles in allem eine gute Idee, aber die Umsetzung hat mich persönlich leider nicht überzeugt :(

  17. Cover des Buches Der Klang der Hoffnung (ISBN: 9783570159903)
    Suzy Zail

    Der Klang der Hoffnung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: MoWilliams
    „Der Klang der Hoffnung – Die Geschichte einer unmöglichen Liebe“ warf mich zuerst aus dem Konzept. Eine Liebesgeschichte in Auschwitz ist nichts, was ich mir als besonders romantisch oder liebevoll vorstelle, erst recht nicht, wenn es sich dabei um eine fünfzehnjährige Jüdin und den Sohn eines Kommandanten handelt. Doch es ist nicht nur eine Geschichte über eine junge Liebe, wie man anfänglich vielleicht glauben mag, sondern ein kleiner Ausschnitt über Menschlichkeit, dessen Verlust und der Frage, ob es eine Rechtfertigung dafür braucht, überleben zu wollen. 

    Der Roman von der australischen Autorin Suzy Zail, deren Vater selbst Auschwitz überlebte und nach Australien auswanderte, erzählt die Geschichte von Hanna Mendel. Bereit, um das ungarische Konservatorium zu besuchen, sobald der Krieg vorbei ist, lebt sie seit geraumer Zeit im Ghetto von Debrecen. Schließlich werden sie in die Serly-Ziegelei umgesiedelt, um wenige Tage später mit dem Zug nach Auschwitz-Birkenau transportiert zu werden. Hanna wird sehr schnell von ihrem Vater getrennt, sie bleibt mit einer verstörten Mutter und ihrer älteren Schwester Erika zurück. Als sie im Mädchenorchester Auschwitz ihre alte Klavierlehrerin Piri trifft, ergibt sich bald eine lebenswichtige Chance – der Kommandant sucht nach einer neuen Klavierspielerin und Hanna wird dazu ausgewählt, vorzuspielen.
    Zail bezieht gleich zu Anfang sehr viele historische Fakten mit ein – darunter das Ghetto, als auch die Serly-Ziegelei, deren Entstehung und Räumung historisch nahezu korrekt datiert ist. Auch das Mädchenorchester in Auschwitz, wie der gleich zu Beginn auftauchende Dr. Mengele hat es wirklich gegeben. Die meisten anderen Personen hat sie frei erfunden – zugleich in dem am Anfang auftauchenden Vorwort betont sie, dass es sich bei diesem Buch um einen fiktiven Roman handelt. Sie scheint sich auch ein wenig selbst aus der Situation „Auschwitz zu erleben“ zu „retten“. Denn ihr letzter Absatz beinhaltet, dass sie nicht so tun möchte, als wüsste sie über das Leben der Häftlinge in Birkenau Bescheid. „Ich denke nicht,“, schreibt sie, „dass jemand, der es nicht am eigenen Leib erfahren hat, das jemals verstehen kann. Aber es ist wichtig, es dennoch zu versuchen.“ 

    Und das tut sie. Suzy Zail überzeugt durch einen sehr bildlichen, eigensinnigen Schreibstil, der sehr viel Platz für Beschreibungen lässt und trotzdem nicht die Spannung aufgibt. Sie hat mit einer erstaunlichen subtilen, aber dennoch nicht zu sanften Art Auschwitz-Birkenau und deren Vorkommnisse beschrieben. Was mir allerdings gefehlt hat, waren die Gefühle zu den Beziehungen zu ihrer eigenen Familie und zu den restlichen weiblichen Häftlingen in ihrer Baracke. Da ihre Mutter von Anfang an die Situation in Auschwitz ignoriert und so tut, als wären sie auf Ferienurlaub, begibt sie sich durch ihr Verhalten nicht nur in Gefahr, sofort erschossen zu werden, sondern auch, sich nicht auf das Überleben zu konzentrieren. Hanna beweist hier nicht sonderlich viele Gefühle und klammert sich an ihre Schwester – auch die Trennung von ihrem Vater und das Auftauchen am Ende (ich werde hier ausnahmsweise nicht spoilern ;D) einer geliebten Person verblasste in wenigen Absätzen und war mir zu wenig. Entweder Hanna dreht ihre Gefühle selbst langsam ab, was allerdings der Begegnung am Ende widersprechen würde, oder Zail hat sich tatsächlich auf andere Faktoren konzentriert. Als Erstes wäre die Darstellung der SS, der vorkommenden Nazis und der Blockführerin zu nennen. Obwohl Hanna von Anfang an betont, wie sehr sie diese Leute dafür hasst, was sie tun, lässt Zail immer wieder Momente der Menschlichkeit einfließen. Der Kommandant ist gegenüber Juden eiskalt und brutal – er behandelt sie, als wären sie wertlos – umso stärker wirkt somit seine liebevolle Behandlung gegenüber seinem Schäferhund. Durch diesen Kontrast hat die Autorin in meinen Augen eine sehr realistische Darstellung von dem geschaffen, was es hieß, als Jude „nichts“ wert zu sein, sogar weniger als ein Tier. Die SS und die Blockführerinnen führen diese Gegensätze fort, untereinander sind die Lagerkommandanten sehr menschlich zueinander und auch die Blockführerinnen zeigen ein anderes Benehmen, sobald man ihnen „Wertschätzung“ entgegenbringt und ihnen Zigaretten, Essen oder Dinge zusteckt, die sie in „Kanada“ umtauschen können. 
    Zweitens, dass Zail Beziehungen durchaus mit sehr viel Feingefühl und vielen Emotionen beschreiben und erzählen kann, beweist die langsame Annäherung zwischen Hanna und Karl, dem Sohn des Kommandanten. Davor habe ich mich definitiv am meisten gefürchtet – was soll ich auch erwarten, wenn ich von „unmöglicher Liebe“ lese und ich automatisch an Twilight denken muss? An Twilight in Auschwitz? Dementsprechend ist diese Vorstellung nach wie vor wahnsinnig grotesk für mich – jedoch hat Zail sich sehr, sehr viel Zeit mit der Beziehung gelassen, die für mich persönlich nicht im Vordergrund der Geschichte stand, da sie im Vergleich viel zu wenig Seiten füllt. Karl rettet ihr vermutlich einmal das Leben und schließlich bemerkt sie, dass er in den Wäschekorb, den sie täglich in die Wäscherei von Auschwitz schicken lassen, Essen schmuggelt. Karl hasst, was sein Vater den Häftlingen antut und verschanzt sich daher im Haus und die meiste Zeit hinter einem Buch, doch er lässt Hanna und die anderen Häftlinge, die bei ihnen im Haus arbeiten, nicht im Stich. So gut er kann, rettet er sie vor seinem Vater und sagt nichts – wenn er außer Haus ist – wenn sie sich an den Essensresten bedienen.

    Je länger ich über diesen Roman nachdenke, umso mehr frage ich mich, ob für Zail selbst die Liebe tatsächlich im Mittelpunkt stand. Denn für mich ist die Freundschaft – die viel länger im Fokus steht und die sich zwischen Hanna und Karl entwickelt – viel wichtiger. Sie allein hätte schon gereicht, um zu zeigen, dass es egal ist, welche Religion Menschen haben oder welcher Minderheit sie angehören. Die Liebe entsteht wahnsinnig zart und lässt Hanna so oft hinterfragen, da Karl immerhin der „anderen“ Seite angehört, dass ich ihr sie glaube. Aber sie hätte diesen Faktor nicht benötigt – Zail hat auch so eine sehr subtile, gefühlsbetonte Geschichte von Auschwitz erzählt. 

    Trotzdem komme ich nicht darüber hinweg, dass diese „unmögliche Liebe“ so stark aufgezogen werden muss. (Ich bin hier sehr genau, weil ich dieses Buch vermutlich noch für eine Uniarbeit benötige) Auf S.90 begegnen sich die beiden das erste Mal, auf S.130 richtet Karl das erste Mal (gezwungenermaßen) das Wort an sie und auf S.160 sprechen sie das erste Mal wirklich miteinander, weil Karls Vater nicht zuhause ist. Auf S.230 müssen sie sich trennen, da die Russen immer näher kommen (das Buch umfasst 280 Seiten). Die „Liebesgeschichte“ spielt für mich keine sonderlich große Rolle. Und wie sollte sie auch? Hanna geht nicht Klavier spielen, hätte es nie getan, wenn es nicht darum gegangen wäre, extra Essensrationen für sie, ihre Schwester und ihre Mutter zu bekommen. Meine persönliche Vermutung ist, mit der ich hoffentlich falsch liege, weil sie mich rasend macht – dass mit dieser verbotenen Jugendliebe (natürlich) die Verkaufszahlen angekurbelt werden sollten. Was auch sonst? Verbotene Liebe zieht doch immer. Aber es geht hier nicht um Twilight, sondern um das Überleben in Auschwitz. Ich hoffe, dass hier ein Marketingteam sich dessen bewusst war.

    Andererseits, falls Suzy Zail ihren Roman tatsächlich als Liebesgeschichte bezeichnet, es sich so gewünscht und dies beabsichtigt hat, möchte ich natürlich fest an ihre vermutliche Intention glauben, dass auch Liebe keine Grenzen kennt, dass auch an einem so grauenvollen Ort wie Auschwitz Liebe entstehen kann. Denn wie hat mein Professor gesagt? Warum muss Auschwitz immer für den Tod stehen, warum kann es nicht auch ein Hoffnungszeichen dafür sein, dass es Menschen gab, die tatsächlich überlebt haben?
  18. Cover des Buches Die Dirigentin (ISBN: 9783455009606)
    Maria Peters

    Die Dirigentin

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Tauriel

    Durch den ruhigen und berührenden Schreibstil der Autorin werde ich gut in diese Geschichte hinein genommen.

    Da die Autorin aus der Ich-Perspektive der drei Protagonisten Willy , Robin und Frank heraus erzählt , bin ich nah bei den dreien und erfahre so , was sie antreibt und bewegt . Dabei verwebt die Autorin gekonnt Fiktion und Wirklichkeit.

    Robin trägt ein Geheimnis mit sich und auch hier ist die Autorin sehr zeitgemäß . Frank ist  die große , von der Autorin angedichteten ,Liebe.

    Der Roman spielt in Amerika,in den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts .

    Willys Pflegeeltern stammen aus der untersten amerikanischen Gesellschaftsschicht . Willys Adoptivmutter ist eine zänkische und herrische Frau und bringt Willy nicht viel Verständnis und Liebe entgegen , während ihr Adoptivvater ihre Liebe zur Musik unterstützt, ja , er bringt  ihr ,von seiner Arbeit als Müllmann , ein altes Klavier mit.

    Als Willy begreift,das sie ein Adoptivkind ist , begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln . Ihr richtiger Name lautet Antonia Brico und sie  nennt sich fortan so .Doch Antonia erklimmt  ihre eigene Erfolgsleiter . Sie möchte nicht im Orchester sitzen,nein sie möchte die Führung übernehmen . In dieser Zeit haben es Frauen generell nicht leicht . Viele Künstlerinnen haben ihre Karriere dem Zeitgeist geopfert ,sie gehören an Herd und Heim . Doch nicht Antonia . Ein bisschen penetrant und mit Elan verfolgt sie unaufhörlich ihr Ziel .

    Von ihren Wegbegleitern belächelt und nicht ernst genommen erkämpft Antonia sich mutig ihren Platz in der Musikwelt.

    Es ist ein steiniger Weg ,den Antonia beschreitet und das Gehabe der anderen Künstler und die Zudringlichkeit eines Lehrers sind ihre geringsten Sorgen.
    Bis sie schließlich am Höhepunkt ihrer Karriere das Philharmonische Orchester dirigiert.

    Ich konnte mich gut in Antonia hinein versetzen und Robin ist eine interessante Figur,die diesen Roman ein wenig Brisanz verleiht.

    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und die Autorin hat mir die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen und mutigen Frau nahegebracht und hat ihr dadurch ein Denkmal gesetzt.


  19. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  20. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Wie immer sehe ich von einer Inhaltsangabe ab, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Rezension so etwas nicht braucht.

    Sowohl inhaltlich als auch sprachlich war ich von dieser Lektüre richtig gut unterhalten. Gut, es gibt einige konstruierte Passagen (speziell das Ende). Über die sehe ich aber zugunsten des hohen Unterhaltungswertes hinweg.

    Was so ein überraschendes Zeitreise- bzw. Wiedergängerdasein mit sich bringen könnte, wurde auf sehr humoristische Art dargeboten. Dabei hat die Autorin aber nicht auf eine liebevolle Darstellung der Figur von Mozart vergessen. Eindeutiges Lesevergnügen.

  21. Cover des Buches Die Musik der verlorenen Kinder (ISBN: 9783746632728)
    Mary Morris

    Die Musik der verlorenen Kinder

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch
    Das Cover besticht durch die Fassade von Chicago. Ein Buch der leiseren Töne. Hektik wäre hier fehl am Platz. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Benny, Napoleon und Pearl. Benny ist der Sohn eines jüdischen Fabrikanten, der Mützen herstellt. Seit sein kleiner Bruder damals im Schneesturm starb und er sich schuldig an dessen Tod führt, ist das Klavierspiel seine einzige Leidenschaft. Hier kann er vergessen. Bei seinen Botengängen für seinen Vater kommt er auch in die nicht so zu empfehlenden Ecken der Stadt. Hier wird Jazz gespielt, was Benny total fasziniert und er eignet sich diesen Stil und diesem Swing an. Napoleon ist ein Waisenkind, er kam aus den Süden nach Chicago und spielt die Trompete wie ein junger Gott, er läßt sie schluchzen, jauchzen und Tierstimmen produzieren. Pearl verliert drei ihrer Brüder bei einem Schiffsunglück, mit den verbliebenen Brüdern und ihren beiden Schwestern betreibt sie eine Bar. In dem Buch erfahren wir, wie diese drei Personen zusammenkommen, lesen über ihr Schicksal, über ihr Leben. Jeder von den Dreien ist unglücklich, mit seinem Leben nicht zufrieden. Wir bekommen Einblick in die goldenen 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Hier werden fiktive Personen mit Al Capone, Benny Goodman, Duke Ellington, Louis Armstrong vermischt. Das Leben der einfachen Bevölkerung während der Prohibition ist ärmlich und sehr hart und es herrscht überall Arbeitslosigkeit. Und doch ist der Jazz immer und überall zu hören. Mary Morris führt uns in eine andere Welt, sie beschreibt die Wege von Benny derart plastisch, man fühlt sich selbst auf den Wegen in Chicago unterwegs. Mir hat dieses Buch einige Dinge nähergebracht, die ich so noch nicht gesehen habe.
  22. Cover des Buches Der Klang der verborgenen Räume (ISBN: 9783423261678)
    Felicity Whitmore

    Der Klang der verborgenen Räume

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Es handelt sich um meinen zweiten Roman von Felicity Whitmore und ich war schon nach dem ersten Kapitel wieder voll gegangen und gefesselt von der Geschichte. Die Autorin hat es wieder geschafft mit zu berühren und auch zu verängstigen mit den von ihr geschaffenen Charakteren.
    Ja klar, der Verlauf ist wieder einigermaßen vorhersehbar aber ich liebe es trotzdem mich ins 19. Jahrhundert.und die Schicksale der feinen Gesellschaft von damals entführen zu lassen

    Wieder eine absolute Leseempfehlung von mir an alle die historische Romane mit verschiedenen Zeitebenen mag


  23. Cover des Buches Canterbury Requiem (ISBN: 9783940258403)
    Gitta Edelmann

    Canterbury Requiem

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Ella soll eine neue Bücher Reihe schreiben. Dazu soll sie für sechs Monate nach Canterbury reisen, um Landschaft und Leute kennen zu lernen. 

     

    Frisch angekommen stirbt die erst kennengelernte Aileen durch einen Unfall. Doch war es wirklich ein Unfall? Immerhin wird ein Betäubungsmittel in ihrem Blut gefunden. 

     

    Ella soll zwar eine neue Liebesroman Reihe schreiben, aber dem Unfall nachschnüffeln ist auch nicht schlecht. Wer hatte es auf Aileen abgesehen?

     

    „Canterbury Requiem – HB“ ist der erste Teil aus der Canterbury Krimi Reihe aus der Feder der Autorin Gitta Edelmann.

     

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Gelesen wurde es von der Sprecherin Astrid Schulz. 

     

    Ich dachte, mit dem Hörbuch hätte ich einen Krimi mit einem Hauch Liebesgeschichte. Leider entpuppte sich das Ganze eher als ganz viel Liebesgeschichte und nur einen Hauch Krimi. Also gar nicht meins. Daher habe ich in der Hälfte des Hörbuchs das Handtuch geworfen und aufgegeben. 

     

    Ella ging mir mit ihrer ganzen Art einfach nur auf die Nerven. Wie kann ihr auch die Polizei am Telefon keine Auskunft über die Ermittlungen geben? Unglaublich! Liebschaften sind ihr auch wichtiger, als ihr Buch zu schreiben. 

     

    Von den ganzen Figuren war mir nicht eine sympathisch. Vielleicht der Polizist, der Ella am Telefon keine Auskunft gegeben hat. 

     

    Dazu kam, dass ich das Hörbuch auf meinem Handy hörte, ohne Bluetooth im Auto. Das Hörbuch ist aber so leise aufgenommen, dass ich teilweise einfach nichts gehört habe. Wobei ich, glaube ich, nicht wirklich etwas verpasst habe.

     

    Das Hörbuch war für mich bis zum Zeitpunkt des Abbruchs sehr anstrengend und nervig. 

     

    Für Liebhaber dieser Cosy Crime Bücher ist „Canterbury Requiem“ mit Sicherheit ein Leckerbissen, für mich halt nicht.

     

  24. Cover des Buches Himmelblau (Elfenblüte, Teil 1) (ISBN: 9783646601114)
    Julia Kathrin Knoll

    Himmelblau (Elfenblüte, Teil 1)

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    "Himmelblau" ist der erste Teil einer fünfteiligen Reihe, in der es um Lillian, genannt Lilly, geht, die in ein bayrisches Dorf zieht und dort auf den Elfenjungen Alahrian trifft.

    Diesen Teil kann man eigentlich nur als Einleitung für die restlichen Bände betrachten, denn viel passiert nicht gerade.
    Man lernt die verschiedenen Charaktere, hauptsächlich natürlcih Lilly und Alahrian, aber auch dessen "Bruder" Morgan, kennen. Die Geschichte wird auch aus den Perspektiven der Drei erzählt, so dass man auch einen Blick in deren Gedanken und Gefühle bekommen kann.
    So bekommt man zwar eine gewisse Verbindung zu den Personen, aber irgenetwas hat mir dennoch gefehlt.

    Da es, unter anderem, auch um die Liebe geht, fängt Lilly sofort an für Alahrian zu schwärmen, sobald sie ihn das erste Mal sieht. Aber in dem Punkt habe ich gar nichts anderes erwartet. Doch nicht nur sie schwärmt vor sich hin, anders herum ist es genauso. Alahrian verliebt sich in Lilly und kann sich dieses Gefühl überhaupt nicht erklären.
    Die beiden gehen verschieden mit ihren Gefühlen um, oder versuchen es zumindest. Da Alahrian aus einer anderen Zeit stammt, ist es für ihn noch schwerer, denn früher war bekanntlich alles anders.
    Außerdem ist er, auf Grund seiner Vergangenheit, skeptisch gegenüber Menschen. Noch etwas, dass die ganze Sache erschwert.

    Der Schreibstil von Julia Kathrin Knoll gefällt mir gut. Ich hatte diesbezüglich keine Probleme in meinen Leserhythmus zu kommen. Das einzige, was mich manchmal stolpern ließ, waren die Namen der Elfenarten. Gegen Ende ging das allerdings auch schon viel besser. Ich denke, im nächsten Teil wird es dann kein Problem mehr sein.

    Ich bin schon gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht.
    Da ich noch Luft nach oben sehe, bzw. weil mir das gewisse Etwas zwischenzeitlich gefehlt hat und ich auch nicht sofort mit den Elfennamen zurecht gekommen bin, gibt es von mir für "Himmelblau" 3 von 5 Sternen.

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