Bücher mit dem Tag "kindstod"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindstod" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783548612584)
    Annette Wieners

    Kaninchenherz

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Annika-gier

    Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin Annette Wieners. Deswegen hab ich mir direkt die ganze Reihe zugelegt. 

    Band eins ist schon mal nicht schlecht, aber es war mir zwischendurch ein kleines bisschen zu langweilig es kam mir so vor als würde die Autorin, wie ihre Kommissare auf der Stelle treten. Aber trotzdem werde ich auch Band zwei lesen, weil ich mich bei Band eins gut unterhalten gefühlt hab. Richtig klasse waren die Ergänzungen zu denn Steckbriefen von giftigen Pflanzen, man lernt ja bekanntlich nie aus.

  2. Cover des Buches Hortensiensommer (ISBN: 9783453422148)
    Ulrike Sosnitza

    Hortensiensommer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...


    Ich hab es gern gelesen und das Cover ist so schön ❤❤❤

  3. Cover des Buches Seit du tot bist (ISBN: 9783453410442)
    Sophie McKenzie

    Seit du tot bist

     (147)
    Aktuelle Rezension von: mamenu



    Klapptext
    Die Hoffnung lebt - und wird dich zerstören Gens Tochter kam vor acht Jahren tot zur Welt. Nun steht eine fremde Frau vor ihrer Tür und behauptet, dass sie lebt. Dass alle bei der Geburt Anwesenden gekauft waren, damit jemand Gen ihr Baby wegnehmen konnte. Zunächst hält Gen das für einen geschmacklosen Scherz. Aber etwas in ihr sagt ihr, dass die Frau die Wahrheit sagt, und eine trügerische Hoffnung keimt in ihr auf. Aber wer sollte so etwas tun, falls es tatsächlich wahr ist? Es kann nur jemand aus ihrem engsten Umfeld gewesen sein ..
    Meine Meinung

    Dieses Buch habe ich schon länger in meinem Regal stehen. Warum kann ich gar nicht genau sagen, denn der Klapp-Text hört sich ganz gut an. Ich denke eher, das Cover hat mich nicht richtig angezogen,da es doch sehr schlicht gehalten ist.
    Doch jetzt habe ich mich endlich dazu entschlossen, es zu lesen.
    Am Anfang dieser Geschichte war ich doch noch ein wenig skeptisch, da ich bis zur Hälfte des Buches nicht so richtig an Spannung aufbauen konnte. Es wurde viel über Gens leben geschrieben, was alles so passiert ist und warum ihr Mann unbedingt nochmal eine Künstlerische Befruchtung wollte, aber Gen sich nicht richtig dazu bewegen konnte.
    Dies war mir dann doch etwas zu viel und zu langatmig.Ab der Hälfte der Geschichte hat sich das Blatt dann gewendet und ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen .Denn ab da fing Gen an, Nachforschungen anzustellen, ob ihre Tochter vor acht Jahren wirklich Tod zur Welt gekommen ist oder ob man sie ihr weggenommen hat. Ich muss sagen, ab da fing bei mir auch das Kopfkino an, denn man kann sich gar nicht vorstellen wozu Menschen alles fähig sind.
    Also was mir gut gefallen hat, war, das die Autorin bis zum Ende der Geschichte mich echt auf eine falsche Fährte gelockt hat. Das habe ich mir immer wieder bei lesen anders vorgestellt. Doch das war gut so, denn dadurch kam für mich immer wieder Spannung auf.
    Die Charakteren waren alle für mich sehr gut ausgearbeitet, so das ich alles von ihnen gut nachvollziehen konnte.
    Sehr sympathisch war mir Gen, denn mit ihr habe ich richtig mitgefiebert beim Nachforschen und habe auch mit ihr gelitten.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht, so das man sehr gut durch dieses Buch lesen konnte.
    Da dieser Thriller nicht sehr blutrünstig ist können auch Leser mit schwachen Nerven ihn gut lesen, was bei einem Thriller nicht immer der Fall ist.
    Mir hat es mal wieder sehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich werde auf jeden Fall schauen was es noch von dieser Autorin zu lesen gibt. Denn dies war mein erstes Buch von ihr.
  4. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.398)
    Aktuelle Rezension von: allswonderland

    Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek. Die Klappentexte sind immer der Hammer, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Plot Twists hauen mich jedes mal vom hocker. 

    Sebastian, you have my heart.

  5. Cover des Buches Sommerkind (ISBN: 9783847906261)
    Monika Held

    Sommerkind

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Svanvithe

    Kolja ist fünfzehn, als seine sieben Jahre jüngere Schwester Malu unbedingt im Freibad und nicht im Meer schwimmen will. Während er auf einer Bank sitzt und ein Buch liest, fällt ihm nicht auf, dass sie nicht zurückkommt. Vielmehr ist es Ragna, ein Jahr älter als Kolja und in ihn verliebt, die das bemerkt, aufspringt, losläuft, Malu reglos im Schwimmbecken liegen sieht und das Mädchen aus dem Wasser rettet. Doch ein normales Leben wird es nicht mehr sein. Malus Gehirn ist bereits geschädigt, sie fällt ins Koma. Malu ist ein Sommerkind.

    Es ist das Bild des kleinen Mädchens auf dem Grund des Beckens, das Ragna 25 Jahre mit Erinnerungen konfrontiert, die ihr nicht mehr gegenwärtig und lückenhaft sind. Im Rahmen eines Forschungsprojektes befasst sie sich mit der Frage, ob es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen den Orten der Kindheit und dem Verlauf des Lebens gibt. Und ob der Mensch am Ende seines Lebens dorthin zurückkehrt.

    Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen, nach Kolja und danach, was damals wirklich geschehen ist. Dabei begegnen ihr Menschen, die Kolja auf seinem Weg begleitet haben. Ragna trifft seine Mutter, Malu und spricht mit der Ärztin, die mit mehr Fürsorge und Augenmerk auftritt, weil sie die Sensibilität erkennt und die Schuldgefühle, mit denen Kolja belastet ist. Denn vor allem Koljas Mutter vermittelt ihrem Sohn, verantwortlich für das Geschehen zu sein. Zur Strafe muss er seine Schwester im Krankenhaus besuchen, und es ist nur verständlich, dass er darauf mit Abwehr reagiert. Stattdessen widmet Kolja seine Zeit und seine Zuneigung einem kleinen Jungen, der vom Wickeltisch gefallen ist und den er "Kai in der Kiste" nennt.

    "Der Satz, mit dem sie ihn fortschickte, verschmolz mit dem Geräusch der Tür, die sie leise hinter ihm ins Schloss drückte."

    Sommerkind ist ein emotional intensives Erlebnis. Der Roman besticht durch seine stille, tiefgründige, gleichwohl poetische Sprachgewalt und das psychologisches Feingefühl, mit dem Monika Held ihre Figuren porträtiert. Es gelingt ihr nicht nur, die Fassungslosigkeit der Eltern ob dieses Unglücks zu verdeutlichen, sondern auch die Einsamkeit und den Schmerz darzustellen, denen Kolja ausgesetzt ist und unter denen er leidet.

    Im hohen Maße schafft die Autorin eine glaubhafte Darstellung. Dabei erzählt sie zeitversetzt aus zwei Blickwinkeln. Ragna nimmt die Ich-Position ein, wodurch es stets möglich ist, an ihren Gedanken und Emotionen teilzuhaben. Hingegen wird Koljas Geschichte aus der Sicht von Dritten geschildert. Insgesamt beleuchtet die Autorin ein Geschehen, das unsagbar traurig und betroffen macht und doch nicht ohne Hoffnung und schöne Momente ist.

    Vielleicht ist am Ende nicht alles gesagt, aber so viel, dass die Geschichte schließen kann. Und es ist auch nicht wichtig. Denn Ragna und Kolja werden sich treffen, wenngleich wir nicht mehr dabei sind...

  6. Cover des Buches Das Haus am Leuchtturm (ISBN: 9783426511404)
    Kimberley Wilkins

    Das Haus am Leuchtturm

     (51)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Isabella reist mit ihrem Mann 1901 nach Australien um ein bedeutendes und wertvolles Schmuckstück, hergestellt von ihrem Mann einen Amststab auszuliefern.  Isabella ist nicht glücklich, sie wird von ihrem Mann und dessen Familie förmlich gehasst. Doch das Schiff verunglückt und sie ist die einzigste Überlebene mit dem Stab den sie im Schlepptau hat. Dieses Schmuckstück wird ihr in Australien ein neues Leben unter falschen Namen ermöglichen. Sie findet auch endlich die große Liebe und kann somit auch ihre Trauer um ihren verlorenen Sohn überwinden. Der Sohn wurde nur 3 Wochen alt und die Familie hat sie in ihrer Trauer alleine gelassen. In der Gegenwart kommt Lilly hinter das alte Geheimnis um den Amststab der auch im Wrack des untergegangen Schiffes nie gefunden wurde. Lilly besitzt das Haus am Leuchtturm, der Leuchtturm wo damals Isabella beim Leuchtturmwächter Zuflucht gefunden hatte. Diese Geschichte ist sehr spannungsreich und begeistert von der ersten Seite an.
  7. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (430)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    »Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden.«

    Das Buch ist so schön, so heftig, so brutal, dass es zu einem Gefühlschaos führt und man sich von Lou leiten lässt, als würde man in ihren Fußstapfen stecken, als wäre man sie und würde verzweifelt versuchen, etwas in Ordnung zu bringen, für das man keine Kraft besitzt.

    Lou ist hochbegabt, eine richtige Denkmaschine, deren Gedanken immer zu rasen und auch wenn sie in allem nach einer Logik sucht, einem Muster, das sie aufzählen kann, das sich addieren und subtrahieren lässt, verliert sie sich doch in ihren Gefühlen und schafft es nicht, das Leben zu verstehen. Sie ist bereit, alles für ihre beste Freundin zu opfern und als der Moment kommt, zögert sie keinen Moment lang.

    Es ist ein schönes Buch, eine kräftige Geschichte, die alles von seinem Leser abverlangt, bis die Worte einem die Brust schnüren und man fühlen muss, wie sich das Herz zu einem Klumpen schrumpft, dessen Gewicht einen erdrückt. Lous Wünsche und ihre Machtlosigkeit werden zu einer Bürde, die man als Leser zu tragen beginnt, obwohl man das nicht will, man sich sogar am Anfang dagegen wehrt, aber irgendwann tut man es doch, weil man stark für Lou sein möchte, weil ihre Probleme zu der eigenen werden. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und doch habe ich mich am Schluss geschlagen gefühlt, hilflos und verloren und so endlichen traurig, als hätte ich ihr Schicksal durchlebt, als wäre mir das im wirklichen Leben passiert! Das gelingt nur einer guten Autorin.

    Man merkt, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt und alles tut, damit man als Leser die Seele der Figur zu spüren bekommt. Von Anfang an blieb das Buch spannend, die Vorarbeit war nicht quälend, sondern interessant, wichtig, etwas Besonderes, das sich am Ende mit einer Wucht entfalten hat, als hätte die Autorin einen Faustschlag tief in meine Seele versetzt.

  8. Cover des Buches Allerliebste Schwester (ISBN: 9783453435667)
    Wiebke Lorenz

    Allerliebste Schwester

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Anipani20

    Was würdet ihr tun, wenn ihr eines Tages eure Schwester verlieren würdet?

    Vor allem wenn es eure zwillingsschwester wäre;

    diejenige mit der ihr dasselbe Gesicht teilt?

    Nunja, Eva, die Protagonistin dieses Buches, entschied sich dafür das Leben ihre Schwester Marlene zu übernehmen. Sie heiratete den Mann ihrer Schwester, hört mit ihrer musikalischen Karriere auf und beginnt in der selben Buchhandlung zu arbeiten, wo einst auch Marlene gearbeitet hatte. Allerdings erfüllte sie das nicht. sie war eine leere Hülle, eine Marionette, die ihre Rolle spielte, ohne Ziel und ohne Träume. Doch eines Tages taucht in der Buchhandlung jemand auf, der so viele Gefühle in ihr auslöste, sodass sie sich wieder lebendig fühlte. Doch welche Konsequenzen birgt diese Bekanntschaft?

    〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️

    naja...wo soll ich nur anfangen?🙈

    Eins meiner Probleme mit diesem Buch ist, dass die Figuren sehr oft "out of character" sind. Es gibt immer wieder Szenen wo sie einfach so handeln, dass es keinen Sinn ergibt, da es für ihren Charakter keine sinnvolle oder logische Reaktion wäre. Auch wenn die Figuren psychische Störungen haben, sind die Handlungen nicht realistisch.

    Als nächstes finde ich es auch verstörend, dass die Zwillingsschwester (Eva) mit dem Ehemann ihrer Schwester (Marlene) geschlafen hatte, als diese noch am Leben war.🤦🏻‍♀️ 

    Allgemein war die Geschichte einfach nur eigenartig, komisch und verwirrend. Sa finde ich sogar den englischen Begriff "cringe" sehr passend.

    Man sollte allerdings auch erwähnen, dass es das erste Werk dieser Autorin war und dadurch auch viele error in der Handlung und den Charakteren existieren.

    Von mir erhält dieses Buch 2 Sterne, da es trotzdem hin und wieder echt gute Szenen gab, aber das Buch im großen und ganzen trotzdem enttäuschend gewesen ist. Es ist wirklich kein Buch, das man gelesen haben muss.

  9. Cover des Buches Schwarze Elbe (ISBN: 9783954515028)
    Heike Denzau

    Schwarze Elbe

     (20)
    Aktuelle Rezension von: parden
    LIEBE, SCHULD, VERZWEIFLUNG...

    Carola von Ahren wird von den Schatten der Vergangenheit eingeholt, als ihre siebzehnjährige Tochter Pauline an Leukämie erkrankt und auf eine Stammzellenspende innerhalb der Familie angewiesen ist. Ihr Plan, Paulines Leben zu retten, führt zu einer grauenvollen Tat, die eine andere Frau in Todesgefahr bringt. Lyn Harms versucht fieberhaft, Licht in die alptraumhaften Ereignisse zu bringen, um ein Blutvergießen zu verhindern.


    "Etwas Furchtbares war passiert. Sie wusste nicht, was. Sie wusste nicht, wieso. Sie wusste nur, dass es dem Alp gelungen war, sein grausiges Traumreich zu verlassen. Er war hier."


    Die Diplomatentochter Pauline bricht an ihrem 17. Geburtstag bewusstlos zusammen. Statt der großen Feier gibt es zahllose Untersuchungen im Krankenhaus, und als klar wird, dass sie Leukämie hat, bricht für Pauline und ihre Eltern eine Welt zusammen. Besonders ihre Mutter Carola von Ahren reagiert fassungslos und verzweifelt. Denn nicht nur das Leben Paulines ist nun bedroht, sondern ihrer aller Leben, das sie bislang geführt haben. Denn in Carolas Vergangenheit schlummert ein großes, böses Geheimnis, das nun hervorbricht und Taten gebiert, die alle gefrieren lassen.

    Drei parallele Handlungsstränge sorgen hier für einen anhaltenden Spannungsbogen um drei starke Frauen in Lebenskrisen und ihre Kinder - drei ganz verschiedene Rollen, drei Schicksale, die sich zunehmend miteinander verquicken. Einen Krimi mit psychologischem Tiefgang hat Heike Denzau hier geschrieben, bei dem die Ermittlungen lange eine eher untergeordnete Rolle spielen und erst gegen Ende an Bedeutung zunehmen.

    Lyn Harms ist eine der drei Frauen, auf denen hier der Fokus liegt, und sie ist eine der ermittelnden Kommissarinnen. Dies ist nicht ihr erster Fall ('Schwarze Elbe' ist Band 4 einer Reihe), doch ist es hier tatsächlich eher ihr Privatleben, das von Bedeutung ist. Dies störte mich aber nicht, reihte sich dieser Handlungsstrang doch harmonisch zwischen den anderen ein und gewann gegen Ende an Fahrt.


    "Ich dachte immer, was man aus Liebe tut, ist gut, ist wahrhaftig und richtig. Aber das ist es nicht. Liebe ist auch zerstörerisch (...) und brutal."


    Auch wenn schnell absehbar war, welche Hintergründe hier eine Rolle spielen, war es spannend, wie sich das Geschehen entwickelt. Die Hintergründe haben mich nachdenklich werden lassen, doch vor allem überzeugte mich hier die Spannung. Manche Stellen waren für mich kaum erträglich, so dass ich bemüht war, mein Kopfkino auszuschalten, andere Passagen empfand ich dagegen doch als zu überzogen und unvorstellbar. Insgesamt jedoch konnte mich der Krimi überzeugen und hat sich für mich als Pageturner entpuppt.

    Heike Denzau hat mich mit diesem Band jedenfalls neugierig werden lassen auf die andere Folgen um die Ermittlerin Lyn Harms!


    © Parden
  10. Cover des Buches Das Haus am Hyde Park (ISBN: 9783442479979)
    Monica McInerney

    Das Haus am Hyde Park

     (31)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Was für ein schönes Buch!
    Ich habe es mir auf Empfehlung einer Freundin zugelegt und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht, außer, dass das Buch viel zu schnell ausgelesen war.

    Ella verliert durch einen tragischen Unfall ihren kleinen Sohn und zieht sich seitdem aus dem Leben zurück. Schuld an dem Unfall war ihre Halbschwester Jess.

    Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von Ella geschildert. Man erfährt nach und nach, was passiert und wie sie sich fühlt. Man kann den Schmerz aus ihren Gedanken herauslesen und es wird einem selbst schwer ums Herz. Man leidet und trauert richtig mit.
    Gleichzeitig gibt es Ausschnitte aus Jess' Tagebuch. Die junge Frau scheint den Tod ihres Neffen überwunden zu haben. Ihre Tagebucheinträge sind fröhlich und frisch, das steht im Gegensatz zu Ellas Passagen. Allerdings merkt man auch hier zwischen den Zeilen, dass nicht alles so wunderbar ist, wie Jess es dastellt.
    Außerdem gibt es Briefe, die Ellas Mann an den verstorbenen Sohn schreibt. Hier standen mir regelmäßig Tränen in den Augen. Es war so traurig und trotzdem so schön.
    Und dann gibt es noch E-Mails, die Ellas Halbbruder an die Familie schreibt. Diese sind witzig und bilden einen schönen Gegensatz zur Trauer.
    Dass das Buch so abwechslungsreich erzählt wurde, hat mir richtig gut gefallen. Es werden ja nicht nur die Perspektiven gewechselt, sondern auch die Art des Erzählens. Daumen hoch!

    Auch die Sprache war sehr flüssig und gut zu lesen. Ich könnte gar nicht aufhören. Und obwohl das Buch knapp 500 Seiten hat, war es nach zwei Leseabenden vorbei. Leider.

    Ich werde die Autorin im Auge behalten, denn die Geschichte war einfach wunderbar!
  11. Cover des Buches Verträumt (ISBN: 9783745074628)
    S.T. Kranz

    Verträumt

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Latzel
    Erstmal vorab. 
    Dieses und der zweite Teil lagen schon einige Zeit auf meinem Sub, da mich der Titel und das Cover total angesprochen habe. 

    Ich habe mich im Nachhinein sehr darüber geärgert, das ich es nicht gleich gelesen habe. 
    Obwohl ich sagen muss, das ich den Klappentext vorab nicht gelesen habe ( mache ich oft nicht, wenn für mich vorn alles stimmt) und ich etwas anderes erwartet hatte.

    Warum?
    Weil es einfach grandios ist !
    Es regt zum Nachdenken an, es hinterlässt Fragen wie: Warum hat keiner hingesehen, zugehört, wieviel Leid kann ein Mensch vertragen.

    Der Schreibstils des Autors wirkt "etwas gehoben", weshalb ich ein paar Seiten brauchte um in das Buch zu kommen. Doch dann hat er mich gefesselt und ich habe das Buch in zwei Rutschen verschlungen.

    Wir haben selbst einen Menschen mit dieser Erkrankung in der Familie ( er ist seit 17 Jahren trocken) und vieles was geschildert wurde kommt mir bekannt , gerade die Reaktionen aus dem Umfeld.
    Man darf nie die Augen verschliessen, es gibt nicht nur starke Menschen. Und aus irgendwelchen Gründen können diese, aber auch ähnliche Krankheiten jeden von uns treffen.
    Wir Menschen ,alle samt , sollten hinterfragen und nicht immer vorschnell Urteilen.

    Der Autor hat das Gefühlsleben aller sehr gut und glaubhaft dargestellt.

    Das Buch regt zum Nachdenken,auch im Nachhinein an.
    Danke an Dich Stefan!
  12. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (603)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  13. Cover des Buches Die Tochter des Fotografen (ISBN: 9783746624440)
    Kim Edwards

    Die Tochter des Fotografen

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Mariel
    Habe ich sehr gerne gelesen, Spannend und sehr gefühlvoll. Schönes Buch.
  14. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Rachel, geschieden, arbeitslos und alkoholabhängig, beobachtet jeden Tag aus dem Zug heraus das gleiche Haus. Das Haus in dem Jason und Jess, das perfekte Pärchen mit dem perfekten Leben wohnen. Jeden Tag sieht sie sie und jeden Tag malt sie sich das Leben der beiden aus, das komplette Gegenteil zu ihrem trostlosen, einsamen Leben. Bis Jess, die eigentlich Megan heißt, eines Tages verschwindet, und das ausgerechnet am Tag nachdem Rachel sie vor ihrem Haus mit einem anderen Mann gesehen hat. Rachel weiß, sie muss etwas unternehmen, doch die Alkoholabhängigkeit, ihre Gedächntnislücken und nicht zuletzt ihr Ex-Mann und seine neue Frau vernebeln ihr das Hirn

    Meine Meinung: Rachel hat mir als Hauptcharakter richtig gut gefallen, sie ist einfach völlig anders ist als man es für gewöhnlich von Hauptcharakteren kennt. Sie hat ihr Leben völlig gegen die Wand gefahren, es geht ihr richtig schlecht und das merkt man auch wirklich, man bekommt es nicht nur erzählt, ohne es tatsächlich in ihren Handlungen und in ihrer Art zu sehen. Sie ist einfach total interessant zu lesen. Auch alle anderen Charaktere waren interessant, ich mochte den häufigen Perspektivwechsel zwischen den drei Frauen sehr gerne. Gestört hat mich lediglich der Aufbau der Story. Es war schon interessant, aber bis sich endlich mal richtige, anhaltende Spannung eingestellt hat, hat es einfach unfassbar lange gedauert. Es war ein gutes, interessantes Buch, aber keines, das ich auf keinen Fall aus der Hand legen wollte. 

  15. Cover des Buches Die Schuldlosen (ISBN: 9783499258725)
    Petra Hammesfahr

    Die Schuldlosen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Alex Junggeburth wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Vor sechs Jahren soll er eine junge Frau im Alkoholrausch umgebracht haben. Im Dorf ist man nicht begeistert von seiner Freilassung.

    Petra Hammesfahr erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der es nicht leicht hatte im Leben, mit mehreren Zeitsprüngen und aus verschiedenen Perspektiven. Es zeigt sich, dass das Leben mehrerer Menschen miteinander verzahnter ist, als zunächst gedacht, und dass nicht nur Alex Junggeburth Probleme hat(te). Fast alle Charaktere des Romans haben ein mehr oder weniger großes Päckchen zu tragen, und fast niemand ist ganz ohne Schuld. Am Ende hat sich das zu einer Tat zugespitzt, die das Leben mehrerer Menschen auf unterschiedliche Weise zerstört hat. Viele unglückliche Verwirrungen, viele Lügen, viel Unausgesprochenes – mir war das dann doch ein bisschen zu viel Drama.

    Leider konnte mich der Roman nur bedingt packen. Ich habe durchaus Mitleid für den ein oder anderen Charakter entwickeln können, auch gewisse Sympathien, aber mir war auch relativ schnell klar, wie alles zusammenhängen könnte. Der Autorin ist es nicht gelungen, mich zu überraschen und auch meine Emotionen blieben eher oberflächlich.

    So ist dieser Roman für mich ein allenfalls durchschnittlicher Roman, den man nicht unbedingt lesen muss. Von mir gibt es 2,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

  16. Cover des Buches Robert Enke (ISBN: 9783492273169)
    Ronald Reng

    Robert Enke

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Als Robert Enke den Freitod wählte, beschäftigte sich die deutsche Medienlandschaft erstmals mit einer Krankheit, die so noch nicht bekannt war. Depressionen sind schwer fassbar und für den Laien nicht diagnostierzierbar, dennoch ein Zustand, aus dem man aus eigener Kraft nicht herauskommt. Natürlich legte sich das Interesse wieder, als der Stoff medial nichts mehr hergab, umso wichtiger ist dieses Buch, weil der ehemalige Nationaltorwart der Krankheit ein populäres Gesicht gab und somit zumindest einige Informationen ans Licht brachte, die auch vom „normal Sterblichen“ aufgenommen werden konnten.

    Wobei der Anteil an Fakten über diese Krankheit hier gar nicht so groß ist, denn im Mittelpunkt steht das Leben des Torhüters mit allen Facetten, die der Beruf des Fußballers mit sich bringt. Autor Reng, ein anerkannter Sportjournalist und auch persönlicher Bekannter von Enke, musste sich beim Verfassen seines Buches auf einem schmalen Grat bewegen. Was durfte er preisgeben, wo fängt die Intimsphäre an, die auf keinen Fall verletzt werden darf, wieweit konnte er die persönlichen Aufzeichnungen von Robert Enke verwenden, wann bestand die Gefahr, Freunde und Weggefährten zu verletzen und nicht zuletzt musste er auch das Ziel im Auge behalten, das ihm Enke selbst vorgegeben hatte: Über die Krankheit zu berichten, aufzuklären und somit auch die Maske des Sportlers abzunehmen, die er ein ganzes Leben lang getragen hat. Mit der Unterstützung einiger Freunde und Mitarbeiter, sowie Enkes Frau Teresa, ist ihm eine großartige Biografie gelungen, die in der Sportwelt ihresgleichen sucht.

    Der begnadete Torwart Enke hatte eben nicht die „glatte, sportliche“ Karriereleiter erklimmen können, denn seine Krankheit legte ihm Steine in den Weg, genauso wie das gnadenlose Fußballgeschäft, die Wahl falscher Vereine, das Zusammentreffen mit Trainern, die die Persönlichkeit Enkes nicht verstanden. Denn das war er, eine Persönlichkeit, die sich Veränderungen unterwerfen konnte, deren soziale Kompetenz außerordentlich war und dem im Privatleben die ärgsten Prüfungen auferlegt wurden.

    Reng beschreibt ausführlich den Werdegang des Nationaltorhüters, verbindet keineswegs irgendwelche Statistiken mit Erfolg, sondern widmet sich den Wechselwirkungen von Vereinen und Orten auf den Menschen Enke. Das macht er so packend, dass man meint, man liest einen Kriminalroman.

    Wenn man nach der Lektüre das Buch zuklappt, dann spürt man eine große Beklemmung, gar Trauer und vielleicht den Gedanken, dass es sie „Besten immer zuerst erwischt“. Das ist natürlich eine recht banale Essenz, die dem Ganzen auch nicht gerecht wird, aber das Buch ist zutiefst emotional und erst dann lenkt es das Hauptaugenmerk auf die Ursachen. Wer sich damit weiterbeschäftigt, gehört zu denen, die Enke und sein Biograf ansprechen wollten. Deshalb darf man diesem Buch nicht nur eine ausgezeichnete Umsetzung der Recherchen attestieren, sondern auch eine große Nachhaltigkeit. Eines der besten Sportbücher, die man lesen kann.

  17. Cover des Buches Rosenduft in Thunder Point (ISBN: 9783956497070)
    Robyn Carr

    Rosenduft in Thunder Point

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Grace liebt ihren kleinen Blumenladen, der langsam zu einem großen Erfolg wird. Sie genießt ihr neues Leben in Thunder Point und verdrängt ihre Vergangenheit. Das geht gut bis sie im Highschool-Lehrer Troy den Mann fürs Leben findet. Je näher sie ihm kommt desto schwieriger wird es die Wahrheit zu sagen und dann holt ihre Vergangenheit sie ein.

    Wieder eine neue romantische Geschichte aus dem Küstenstädtchen Thunder Point, das mittlerweile zu einem zweiten Zuhause für mich geworden ist. Das schönste an der Reihe ist, dass man mit jedem Band auch immer mehr über die bereits bekannten Charaktere erfährt, sodass jedes Buch nur den Fokus ein wenig verändert, im Grunde aber ein großes Panorama entrollt wird. So auch hier. Bekannte Erzählfäden werden weitergesponnen, der bereits angefangene von Grace und Troy ausgearbeitet und leise neue Fäden mit eingeflochten, die in einem der Folgebände in den Mittelpunkt rücken werden.

    Der siebte Band ist genauso genial wie die vorhergehenden. Mitreißend geschrieben und romantisch – rundum ein Wohlfühlbuch. Als besonderer Bonus gibt es hier wieder eine kurze Anspielung auf die Virgin River-Reihe, sodass Robyn Carr es wieder schafft, ihre Geschichten zu einem einzigartigen großen Universum zu verknüpfen, in das man immer wieder gerne zurückkehrt.

  18. Cover des Buches Und plötzlich guckst du - bis zum lieben Gott (ISBN: 9783442155477)
    Markus Lanz

    Und plötzlich guckst du - bis zum lieben Gott

     (67)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen
    Kurzbeschreibung des Buches
    Horst lichter ist der geniale Entertainer unter Deutschlands spitzenköchen. Die Kochshow, die er und Johann lafer im ZDF machen gilt als eine der erfolgreichsten fernsehinnnivationen seit langen. Lichter Restaurant ist für anderthalb Jahre ausverkauft. Was die Zuschauer nicht ahnen : er hat Krisen durchlebt wie kaum ein anderer. Horst lichter ist der krisenherd der gehobenen Küche. Zweimal ist er beinahe gestorben und hat viele Monate seines Lebens in Kliniken und Rehazentren verbracht. Doch ausgerechnet am tiefpunkt seines Lebens gelang ihm die entscheidende Wende. Wie war es möglich.,aus einer solchen Situation ein derartigen Erfolg zu machen? Davon erzählt dieses Buch....

    Mein Fazit
    Der Autor Markus Lanz, den man unter anderen kennt von seiner frührern Show Stern TV, bei RTL hat dieses Buch, gefühlvoll über Horst lichter geschrieben... Es zeigt eine andere steite von den fernseh Clown der immer ein Lächeln und ein lockeren Spruch auf der Zunge hat.. Ein Horst lichter der in seiner Vergangenheit viel negatives durch gemacht hat, aber wieder aufgestanden ist..Man lernt Horst lichter von einer sehr nachdenkliche Seite kennen, wie er zweimal mal den Tod ins Auge geblickt hat, wie er seine kleine Tochter durch den kindstot verloren hat, seine ehmahlige Ehe zu bruch ging... 
    In den Buch sind viele Bilder abgebildet, die zu den Kapiteln her passen... Ich find es sehr bewegend geschrieben und es macht einen Mut nicht aufzugeben, egal in welche lebenskrise man steckt... 
  19. Cover des Buches Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus (ISBN: 9783832165369)
    Jana Revedin

    Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

     (23)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Wenn man weiß, dass es sich hier um einen Roman handelt, dann kann man das Buch mit Genuss lesen. Mich hat es wunderbar unterhalten, ich lese auf Grund des Jubiläums gerade viel rund um das Baushaus und derer, die damit im Zusammenhang standen und stehen, ob Sachbuch oder Roman, klar, hier spielt auch die Fantasie eine Rolle, aber es muss ja nicht immer nur strickt sachlich zugehen. Es handelt sich um einen Unterhaltungsroman, der mir vom Stil sehr gut gefallen hat. Das Bauhaus kommt in seiner Art lebendig und authentisch rüber, das ist mir aufgefallen, außerdem hat die Autorin die Charaktere sehr lebendig dargestellt und die Kapitel sind nicht zu lang, gliedern und strukturieren die Biografie nachvollziehbar. Die Autorin schreibt lebendig, sie hat mich sofort in die Handlung hineingezogen, hat mir gut gefallen.

  20. Cover des Buches Früh am Morgen beginnt die Nacht (ISBN: 9783548610276)
    Wally Lamb

    Früh am Morgen beginnt die Nacht

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 893 Seiten

    Verlag: RM Buch und Medien (1999)

    Originaltitel: I Know This Much Is True

    Übersetzung: Heinrich Koop und Franca Fritz

    Preis: vergriffen


    Von Schuld und Vergebung, von Liebe und Hass


    Inhalt:

    Dominick und Thomas sind eineiige Zwillinge. Dominick fühlt sich einerseits ohne seinen Bruder nicht vollständig, andererseits leidet er darunter, dass ihre Mutter Thomas scheinbar mehr liebt. Der schizophrene Thomas entwickelt sich zu einer immer größeren Last für Dominick, der sich für ihn verantwortlich fühlt. Dass die beiden einen gewalttätigen Stiefvater ertragen müssen, macht die Sache auch nicht gerade besser …


    Meine Meinung:

    „Früh am Morgen beginnt die Nacht“ ist ein ganz schöner Brocken, sowohl was den Umfang des Romans betrifft als auch bezüglich des Inhalts. Womit die Zwillinge zu kämpfen haben, ist wirklich übel. Ich möchte hier nicht näher ins Detail gehen, aber es ist fast mehr, als ein Mensch ertragen kann.


    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Dominick. So begleitet man diesen von der Kindheit bis in die Vierziger, zum Teil in Form von Rückblicken in psychiatrischen Sitzungen. Hier wird vieles hervorgeholt, was er lange Zeit verdrängt hat. Dabei geht Wally Lamb sehr einfühlsam vor. Ich konnte mich wirklich leicht in Dominick, aber auch in Thomas und die anderen Charaktere hineinversetzen. Die Figuren sind sehr tiefgründig angelegt und erwachen beim Lesen direkt zum Leben. 


    Mit einer Geschichte in der Geschichte, nämlich der Lebensgeschichte von Dominicks Großvater, wurde ich zuerst nicht warm. Im Nachhinein empfinde ich sie aber als genau richtig, so wie Lamb sie geschrieben hat.


    Mich hat das Schicksal beider Zwillinge und überhaupt ihrer ganzen Familie stark berührt und gefesselt. Durch die detaillierte Erzählweise kann man beim Lesen tief eintauchen und ist so mitten im Geschehen dabei. Immer wieder nimmt die Handlung eine überraschende Wendung und bleibt dadurch spannend und interessant. Besonders auch den Schluss fand ich sehr gelungen und befriedigend. 


    ★★★★★


  21. Cover des Buches Lullaby (ISBN: 9783442542192)
    Chuck Palahniuk

    Lullaby

     (118)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Skurrile Gesellschaftskritik, mysteriöse Vorkommnisse, Hexerei und eine Reise durch die USA - alles vereint in "Lullaby", einem äußerst zynischen und bösartigen Buch, dessen Staccatostil an die schnellen Cuts im Actionfilm erinnert. Bissig und genervt beschreibt die Hauptfigur, der Reporter Carl Streator, die Welt, die ihn umgibt. Die allgegenwärtige Sucht nach Unterhaltung, nach einer Geräuschkulisse, treibt ihn fast zum Wahnsinn. "Phobiker der Stille" - eine geniale Umschreibung für die Menschen, mit denen er tagein tagaus leben muss. Bis seine Recherchen ihm das Märzlied in die Hände spielen, mit dem er ruck-zuck alle seine Probleme lösen kann. So weit konnte ich der Geschichte noch folgen, doch zum Schluss hin wird sie derart skurril und abgehoben, dass ich froh war, wie sie endlich vorbei war. Das Ende bleibt irgendwie offen, verstanden hab ich es nicht. Oder es gab einfach nichts zu verstehen, das wär ja theoretisch auch noch möglich. Auf jeden Fall gehört "Lullaby" nicht zu den Büchern, die ich weiterempfehlen werde. Das Hörbuch (exklusiv und ungekürzt bei audible.de) wird im Grunde sehr gut gelesen von Torsten Sense, aber gerade da kommt dieser kurzangebundene "Er sagt - Sie sagt" - Stil noch intensiver rüber und nervt nach einiger Zeit ganz gewaltig. Wenn schon "Lullaby", dann als Print, würde ich sagen.
  22. Cover des Buches Die letzten Kinder von Schewenborn (ISBN: 9783473476954)
    Gudrun Pausewang

    Die letzten Kinder von Schewenborn

     (365)
    Aktuelle Rezension von: feliSS

    Als ich das Buch gelesen hatte, war ich wie in einem Trance. Es war Abends, kurz vor Mitternacht, ich war müde, aber wollte nicht schlafen. Ich wollte das Buch zu ende lesen! Als ich dann fertig war (übrigens, ich hatte deswegen schon paarmal Tränen vergossen), hatte ich das Gefühl, ich habe das so erlebt. Das war ganz komisch. Ich war so mitgerissen, es war so gut beschrieben, und die Schicksale gingen mir so ans Herz, dass ich das Gefühl hatte ich war dabei. Erst paar Minuten später habe ich realisiert, dass ich nicht dabei war, und das in dieser Form nicht passiert ist. (In Deutschland gab es noch keine Atombombe, nur in Russland und Japan, deshalb ist die Familie, die das erlebt, nur erfunden.) Trotzdem fühlte sich das wirklich echt an!! Nur ein kleiner Hinweis: Es sollten die richtigen Personen lesen. Wenn jemand sehr stark sensibel ist oder es hasst, von anderer Menschen leid zu erfahren, oder deswegen Albträume bekommen könnte, sollte er es lieber nicht lesen. Und ich finde das ehrlich gesagt auch nicht passend für einen Schulunterricht. Nicht jeder Schüler ist psychisch stark, dass er das ohne weiteres lesen könnte. 

  23. Cover des Buches Engelskinder (ISBN: 9783499271625)
    Elly Griffiths

    Engelskinder

     (27)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Bei Ausgrabungen an einer Burgruine in der Nähe von Norfolk entdeckt Ruth Galloway eine Reihe Leichen, die offenbar damals hingerichtet wurden. Damals bedeutet in diesem Fall in viktorianischer Zeit. Einige sind sogar noch gefesselt und an einem Leichnam entdecken sie, dass er statt einer Hand einen eisernen Haken hat. Sollten das tatsächlich die sterblichen Überreste von “Mother Hook” , die tatsächlich Jemima Green hieß,sein? Sie galt in ihrer Zeit als eine der berüchtigsten Kindermörderinnen, die Waisenkinder bei sich aufnahm, um sie dann später zu töten. Im Laufe der Untersuchung kommen Ruth aber Zweifel, ob die Person, deren Überreste sie hier gefunden hat tatsächlich eine Kindermörderin war.

    Einmal im Jahr wird dieser ökumenische Gottesdienst für die namenlosen Toten von Norwich abgehalten: die in anonymen Gräbern verscharrten Leichen, die Armen, die Pestopfer – von allen vergessen und unbetrauert, wäre da nicht dieses bunt gemischte Häuflein aus Archäologen, Historikern und anderen Getreuen. Engelskinder, S. 7

    Mein Eindruck:

    Es herrscht wie immer ein gewisses Chaos, das aber mit einem gewissen System.

    Engelskinder

    Wie bereits in den anderen Büchern verbindet sich auch in Engelskinder der historische Fund bzw. der historische Fall mit einem aktuellen Fall. In diesem Fall ist das ein kleiner Junge namens David, dessen Tod noch nicht geklärt ist. War es plötzlicher Kindstod oder doch ein ein Verbrechen? Es gibt mehrere Verdächtige, denen man aber im Prinzip nichts nachweisen kann. Dann verschwindet mitten in der Nacht ein weiteres Kleinkind und alles muss noch einmal neu überdacht werden.

    Nebensache

    Die Geschichten rund um die Archäologin Ruth Galloway entsprechen ein bisschen den Krimiserien, die es früher (?) öfter im Fernsehen gab. Ein bestimmte Gruppe an Menschen, aller irgendwie untereinander bekannt und befreundet, versuchen ihre persönlichen Problemchen zu lösen und ihr Leben zu regeln. Nebenbei stoßen sie auf einen Kriminalfall, denn sie dann ebenfalls gemeinsam lösen. Im Grunde eine sehr simples Konzept, das von den handelnden Charakteren lebt.

    Liebenswert

    In dieser Reihe sind die stets vorhandenen Charaktere allesamt ein bisschen schrullig und seltsam, aber durchaus liebenswert und nett. Die meisten jedenfalls :-) Wesentlich interessanter als der Kriminalfall ist in der Regel wer gerade mit wem und warum ein Problem oder eine Liaison hat. Nebenbei erfährt man noch recht viel über die Arbeitsmethoden bei archäologischen Ausgrabungen und ein bisschen was über diverse Geschichtsepochen und natürlich geht es auch um den Kriminalfall, aber letzteres eher am Rande.

    Entwicklung

    Man sollte diese Art Geschichten schon mögen, ansonsten sollte man besser zu einem anderen Buch greifen. Wenn man aber solche Erzählungen mag, dann hat man mit dieser Reihe von Elly Griffiths eine ganz wunderbar unterhaltsame Serie gefunden, die viel Spaß macht. Alle Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch weiter und zwar so, wie man sich das auch im ganz normalen Leben vorstellen könnte. Ich finde es immer wieder sehr entspannend zwischendurch solche Cosy Crime Geschichten zu lesen.

    Mein Fazit:

    Engelskinder hat mich, genau wie die Bücher davor, wunderbar leicht unterhalten. Es macht dem Genre Cosy Crime alle Ehre.

  24. Cover des Buches Eiswind (ISBN: 9783453354647)
    Sandra Gladow

    Eiswind

     (39)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Joggerinnen im Lauerholz werden überfallen und erstochen, Anna Lorenz ahnt noch nicht, dass sie selber auch in Gefahr kommen könnte. Aber genau das geschieht. Zum Glück kommt Kommissar Bendt ihr zu Hilfe!

    Spannenden Einstieg in eine neue Serie, ich habe das Buch verschlungen!

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