Bücher mit dem Tag "kindermädchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindermädchen" gekennzeichnet haben.

176 Bücher

  1. Cover des Buches Wie die Ruhe vor dem Sturm (ISBN: 9783736312791)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Ruhe vor dem Sturm

     (826)
    Aktuelle Rezension von: Marleenka

    In dem Buch " Wie die Ruhe vor dem Sturm" von Brittainy C. Cherry, geht es um eine Nanny namens Eleanor, welche ihren neuen Job bei einer reichen Familie antritt. Allerdings ahnt Eleanor nicht, dass es die Familie ihrer ersten großen Jugendliebe Greyson ist. Doch Greyson ist nicht mehr der selbe wie damals. Nachdem seine Frau Nicole gestorben ist und sie ihn mit ihren beiden Töchtern zurückgelassen hat, ist Greyson in ein Loch gestürzt und seine Familie droht auseinander zu brechen. Eleanor versucht mit aller Macht die Familie zusammen zu halten, wobei jede Menge Gefühle aufgewirbelt werden.

    Ich mochte die Geschichte und die darin behandelte Thematik sehr und man konnte sich als Leser sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen. Wer auf Gefühlschaos und brennende Leidenschaft steht, für den ist das Buch perfekt geeignet.

    Ich hätte auch die weiteren Bände noch gelesen, allerdings mag ich persönlich es nicht, wenn die Hauptcharaktere von Band zu Band wechseln.

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.775)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  3. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

     (1.407)
    Aktuelle Rezension von: Mary_Book

    Die Bücher von Kerstin Gier liebe ich! Wolkenschloss habe ich im Winter gelesen, wo es auch genau reinpasst. Dieses Buch habe ich sozusagen verschlungen, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und habe mich in die Protagonisten verliebt. 

  4. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (7.197)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    „Silber – das erste Buch der Träume“ ist der erste Band der Reihe „Silber“. Das Fantasy Jugendbuch ist in der ersten Person Singular aus Liv Silbers Sicht geschrieben. Die 15jährige Liv zieht mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Mia nach England. Es gab in ihrem Leben schon etliche Umzüge und diesmal hat sie gehofft, dass sie aufs Land ziehen und alles anders als sonst sein wird. Doch Pech gehabt ihre Mutter hat sich verliebt und entscheidet sich in London zu leben, aber genau dies ist der Beginn eines magischen Abenteuers für Liv. Durch Zufall landet sie in dem Traum von Grayson, welcher wohl eines Tages ihr Stiefbruder werden wird und lernt durch den Traum ihn und die anderen drei beliebtesten Jungs der Schule kennen. Dabei kann Liv erst einmal gar nicht verstehen wie es sein kann, dass die Jungs so viel über sie wissen, denn sie hat das alles doch nur im Traum verraten. Doch es wird noch gefährlicher und spannender und sie wird ihr Herz an einen von ihnen verlieren.

     

    Ich mochte Liv ab Seite eins und das finde ich bei Büchern, welche aus der ersten Sicht Singular geschrieben sind, extrem wichtig. Ich mochte ihren Humor, ihre Art zu denken, ihre Neugierde und ihren Mut. Doch auch die anderen Charaktere im Buch haben mir sehr gefallen. Vor allem Mia, Livs kleine Schwester, Grayson und Henry. Bei einigen Charakteren bin ich sehr neugierig wie sie sich entwickeln werden, weil sie doch ein wenig bleich sind oder anders gesagt zu wenige Eigenschaften haben damit ich mir eine Meinung über sie bilden konnte. Die Mischung aus netten und unangenehmen Charakteren hat mir sehr gefallen, es war einfach eine gute Mischung.

     

    Die Fantasy im Buch sind natürlich die Träume und was man in diesen erleben kann. Eine wunderbare Idee, auch wenn ich hoffe, dass niemand mich besuchen kann oder falls doch jemand so eine Gabe hat das meine Tür gut verschlossen ist. Die Idee find ich  faszinierend und ich fand es auch sehr interessant verschiedene Träume mit Liv besuchen zu können. Vor allem hat dies mit Henry Spaß gemacht, ich bin noch sehr gespannt was er noch alles kann. Die Träume und das Geheimnis der Jungs sind ein Rätsel und sind eine spannende Idee, dabei frage ich mich was da noch kommen wird. Ob die Antwort in diesem Buch final war oder ob da doch noch mehr kommt. Ganz wunderbar fand ich die Träume von Henrys kleiner Schwester Amy. Pfeffer in die Schulgeschichte bringt ein Blog, dessen Artikel gut ins Buch und in die Geschichte eingefügt wurden.

     

    Mir hat das Buch gut gefallen. Es gab Liebe, was ich einfach in solchen Büchern mag, die Fantasy war faszinierend. Zudem brachte mich das Buch zum Lachen, scheinbar hat die Autorin Kerstin Gier einen wunderbaren Humor, aber es war auch spannend. Die ganze Mischung hat das Buch für mich zu einem schönen Leseerlebnis gemacht und hat einen wunderbaren Beginn in diese Fantasy Geschichte gebildet. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.  

  5. Cover des Buches Glücksmädchen (ISBN: 9783548288444)
    Mikaela Bley

    Glücksmädchen

     (192)
    Aktuelle Rezension von: zanis_book_story

    Darum gehts: 

    Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

    Meine Meinung: 

    Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, Psychothriller lese ich sehr gerne, daher habe ich nicht lange überlegt und das Buch gekauft. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.. Der Fokus war durchgehend auf Ellen gesetzt, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hatte. Spannung kam hier in keinster Weise auf. Auch die eingeführten „ Wendungen „ konnten der Geschichte nicht den fehlenden Wow Effekt bescheren. Die Geschichte ist vorhersehbar und konnte mich nicht überzeugen.

  6. Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)
    Stacey Halls

    Die Verlorenen

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    London 1754: Die junge Krabbenverkäuferin Bess Bright lebt in einem der Armenviertel der Stadt am Hafen. Ungewollt schwanger und mittellos, wie die Familie ist, muss sie das Baby am Tag seiner Geburt im Foundling Hospital abgeben, einem Heim für Waisen und Kinder armer Mütter wie Beth, die ihre Kinder nicht ernähren können.

    Sechs Jahre später möchte Beth ihre Clara aus dem Heim nach Hause holen. Doch das Kind ist weg. Es wurde bereits abgeholt von einer fremden Frau, die sich für Beth Bright ausgegeben hat. Ihre Recherchen führen Beth zu einer wohlhabenden Dame im reichen Stadtteil Bloomsbury, die unter starken psychischen Beeinträchtigungen leidet, an ihrer Seite lebt ,wie in einem goldenen Käfig, ein sechsjähriges Kind mit einem anderen Namen: Charlotte.

    Wie auch "Die Vertraute", die ich im Vorfeld bereits gelesen habe, werden "Die Verlorenen" wieder bildgewaltig erzählt. Die Betrachtung der Leben und Leiden der armen Beth und der reichen Alexandra sind beide detailliert, die Lebensumstände der Zeit leicht lesbar beschrieben. Auch liegt der Schwerpunkt wieder darauf, dass eine Frau, entgegen der herrschenden Zwänge ihrer Zeit, für ihr Glück kämpft. Es ist bewegend zu verfolgen, wie die eine einen Kampf gegen die Armut und die daraus resultierenden Ungerechtigkeiten führt, während die andere nur mit sich selbst und ihren inneren Dämonen ringt. Dazwischen ein unschuldiges Kind und drei junge Männer. Zwei davon unterstützen die Frauen mit ganzer Kraft, einer zerstört mit seinem Verhalten alles, was ihm zu nahe kommt.

    Leider habe ich nicht so gut in das Buch gefunden, wie bei "Der Vertrauten". Die Sympathien für die beiden Protagonistinnen haben sich nicht so recht entfaltet, sodass ich das Buch als schwächer empfunden habe als seinen Nachfolger. Und das letzte Kapitel fand ich etwas zu gewollt und konstruiert, nicht glaubwürdig für die Zeit, in der der Plot spielt, und konnte so mit dem Rest des Buches nicht mithalten.

    Trotzdem liest man hier ein toll recherchiertes und gut geschriebenes historisches Buch (das Foundling Hospital hat es so tatsächlich gegeben), für welches ich gern 4 Sterne vergebe.



  7. Cover des Buches Draußen wartet die Welt (ISBN: 9783570402153)
    Nancy Grossman

    Draußen wartet die Welt

     (181)
    Aktuelle Rezension von: london_girl

    Das Thema des Buches ist sehr ungewöhnlich, weil welches Jugendbuch handelt schon von einem Mädchen aus einer Gemeinde, die wie im Mittelalter lebt...

    Umso faszinierender und interessanter fand ich es aber das Buch zu lesen. Dadurch, dass man unsere für uns normale Welt durch die Augen eines Amisch-Mädchen sieht, sieht man auch selbst die Welt auf einmal mit anderen Augen. Es ist sehr spannend geschrieben, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es an einem Stück gelesen. 

  8. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (795)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    ´Mord im Orientexpress´ ist wieder mal ein gelungener Band;) Sozusagen einer meiner Lieblingsbänden. Empfehlenswert...

  9. Cover des Buches Wenn ich wiederkomme (ISBN: 9783257071702)
    Marco Balzano

    Wenn ich wiederkomme

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Coriso

    Es geht um die Frauen aus Osteuropa, die in Europa "unsere Alten" in den Familien pflegen - Tag und Nacht, in intimster Nähe, oft ohne Pausen. Dafür verlassen sie ihre eigenen Kinder - ihre Familie. Hintergrund ist Armut und die tiefe Sehnsucht, dass es die eigenen Kinder einmal besser haben sollen.

    Marco Balzano beschreibt die Situation von Daniela aus Rumänien, die sich zunächst nur für kurze Zeit nach Italien anheuern lässt. Nachts verlässt sie heimlich ihre Familie, weil es ihr sonst das Herz brechen würde. Diese Entscheidung hat Konsequenzen für ihren Sohn Manuel und die Tochter Angelica. Der Vater ist es nicht gewohnt sich in Erziehung und Haushalt einzubringen, so versuchen die Großeltern Rosa und Mihai zu retten was eben geht. Vor allem Manuel rutscht inˋs Bodenlose, besonders als der Großvater stirbt.

    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: zunächst Manuel, dann Daniela selbst und im dritten Kapitel Angelica. Berührend ist, dass es sich nicht nur um eine fiktionale Einzelgeschichte handelt, sondern um eine Realität die uns alle angeht. Jeder kennt sie, die Arbeiter:innen aus dem Osten. Wie groß waren die Rufe währen des Corona-Lockdowns, als die Frauen aus dem Osten nicht mehr über die Grenze konnten. Es sind die Mittelschicht Frauen aus Osteuropa, die in Not geraten und sich bei uns um die Pflege der gebrechlichen Senioren kümmern und unser Sozialsystem stützen. Reich werden sie dabei nicht, sie bezahlen aber einen hohen Preis für ihre eigenen Familien. Ein tolles Buch mit einem brisanten Thema.

    "Ein Roman über die wahren Heldinnen unserer Zeit" (Klappentext)

  10. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (687)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil des Buches ein wenig zu kämpfen und stolperte über einige Wörter, aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich dran.

    Die Geschichte ist äußerst berührend und regt zum Nachdenken an. Obwohl man über die Rassentrennung in den Südstaaten Bescheid weiß, schockieren und betrüben einen dennoch einige Details in dem Buch, die die damalige Realität widerspiegeln. Es ist kaum vorstellbar, dass dieser Zustand "nur" 60 Jahre zurückliegt.

    Die drei Hauptcharaktere sind äußerst liebenswert.

  11. Cover des Buches Haus der tausend Spiegel (ISBN: 9783570310748)
    Susanne Gerdom

    Haus der tausend Spiegel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: ElenaKatherinePierce

    War nicht so meins. Hab ab Seite 100  aufgehört zu lesen.

  12. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (102)
    Aktuelle Rezension von: waldpilzsuppe

    Ich habe das Buch vor einigen Wochen erst gelesen, weil ich den Titel so spannend fand. Ich fand besonders die Überforderung die man spürt so beeindruckend- ich konnte mich gut reinfühlen und war gespannt was auf mich wartete. Ich fand die Geschichte allerdings sehr lahm. Es passiert irgendwie nichts und dann auf einmal ganz viel. Der Mann hat eigentlich keine Rolle und die Babysitterin wird zur Muse und Erfüllung aller Träume. Natürlich muss es auch um Drogen und blut und ähnliches gehen, aber diese Szenen sind irgendwie nur Beiwerk für mich gewesen. Das Ende habe ich gar nicht verstanden und ich war am ende auch froh das es vorbei war


    schade , schade, da das thema Überforderung und eventuell sogar regreting motherhood sooo viel potenzial gehabt hätte

  13. Cover des Buches Der verbotene Fluss (ISBN: 9783453356504)
    Susanne Goga

    Der verbotene Fluss

     (126)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Ich weiß, ein seltsamer Titel für einen historischen Roman. Aber diese englische Köstlichkeit wird im Buch so oft erwähnt, dass ich mir den Spaß einfach machen musste. Um Gebäck geht es in „Der verbotene Fluss“ jedoch nicht, sondern um ein altbewährtes und beliebtes Thema: Gouvernanten, englischer Landadel und gruselige Kinder. Na gut, als gruselig würde ich unsere Emily nicht bezeichnen, dennoch scheint das Kind besessen von einem Geist zu sein. Genauer gesagt, dem Geist ihrer kürzlich verstorbenen Mutter. Doch davon weiß die Gouvernante Charlotte Pauly nichts, als sie den weiten Weg aus Deutschland antritt, um Klein Emily zu unterrichten. Charlotte ist jedoch äußerst resolut wie besonnen und weiß mit dem schüchternen Mädchen umzugehen. Es entwickelt sich ein harmonisches Miteinander, was aber immer wieder durch Emilys Anfälle getrübt wird. Treibt wirklich ein Geist sein Unwesen oder hat der Spuk einen natürlichen Ursprung? Um dies herauszufinden, wird der Journalist Tom Ashdown hinzugezogen, welcher auch paranormale Phänomene auf ihre Echtheit überprüft. Dieser ist von der Existenz von Geistern allerdings weniger überzeugt.


    Von diesem Roman gibt es tatsächlich einen Nachfolger und für die, die es nicht wissen, es ist „Das Geheimnis der Themse“. Den habe ich, ohne zu wissen das ihm ein Roman vorausgeht, zuerst gelesen und wollte Teil 1 danach natürlich noch nachholen. Außer dem Thema Spiritismus und den Protagonisten Charlotte und Tom, gibt es aber kaum Zusammenhänge. Die Hauptfiguren sind in beiden Teilen überaus sympathisch und das ist auch einer der Pluspunkte. Ich habe bisher nur diese beiden Romane von Susanne Goga gelesen, aber ich liebe ihren angenehmen und geradezu freundlichen Schreibstil, auch wenn die Geschichte ebenso seine düsteren Momente hat.
    Die Handlung um ein Herrenhaus in dem es spukt ist eines meines liebsten Themen und das viktorianische England sowieso. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam, auch wenn das Rätsel um den Geist zumindest für mich schnell gelöst war. Hier wird sich nämlich an einem berühmten Klassiker orientiert, an den ich auch sofort denken musste und im Nachwort bestätigt die Autorin das dann auch. Ich verrate jetzt selbstverständlich nicht, um welchen Roman es sich handelt, aber es ist fast schon ein wenig zu offensichtlich. Und tatsächlich stört mich das ein bisschen. Autoren „klauen“ ständig von anderen Romanen und das ist okay. Mich ärgert es nur, dass ich gerade dadurch zu schnell hinter das Geheimnis gekommen bin. Mein zweiter Kritikpunkt ist das prompte Ende. Ohne zu verraten was passiert, hätte ich mir hier eine etwas längere Ausführung gewünscht. Da ich den zweiten Teil bereits kannte, wusste ich ja wie sich die Situation entwickelt und wäre jetzt am Schluss mehr passiert, wäre mir das auch zu schnell gegangen. Aber irgendwie…..klafft mir da eine zu große Lücke zwischen den Teilen. Man hätte den Roman als Einzelband stehen lassen können, aber dafür war das Schicksal unserer Protagonistin zu offen. Mit dem Wissen, wie „Der verbotene Fluss“ zu Ende geht und „Das Geheimnis der Themse anfängt“ fühle ich mich als Leser etwas überrumpelt. Das hätte man noch etwas besser aufbauen können.
     Aber genug gemeckert, ansonsten ist es ein wirklich toller Roman und sicher nicht mein letzter von Susanne Goga.

  14. Cover des Buches Haus der Geister (ISBN: 9783492307994)
    John Boyne

    Haus der Geister

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London 1867. Eliza Caine ist einundzwanzig Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie fasst den Entschluss, ihre Stellung als Lehrerin einer Mädchenschule aufzugeben und geht nach Norfolk. In Gaudlin Hall wird sie Gouvernante der zwölfjährigen Isabella und des achtjährigen Eustace. Schon auf dem Bahnhof in Norwich hat sie eine merkwürdige Begegnung und als sie am Herrenhaus ankommt, sind dort nur die Kinder, kein Vater, keine Mutter. Und auf dem Grundstück lebt nur der missmutige Kutscher Heckling. Schon die erste Nacht ist unheimlich und Eliza bereut ihren Entschluss schon fast. Der Anwalt der Familie erzählt ihr schließlich die tragische Geschichte und Eliza ist sich sicher, dass sie doch nicht so allein sind auf Gaudlin Hall sind wie anfangs gedacht. Aber wer oder was will sie unbedingt von dort fortjagen? Und was ist mit den Gouvernanten vor ihr passiert?

     

    Ein wunderbar erzählter Roman, eine Schauergeschichte aus dem viktorianischen England, die mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Atmosphärisch und spannend. Ich war sofort in der Geschichte und konnte mich gut in die damalige Zeit hinein versetzen. Die Beschreibung des damaligen Londons sowie des eher ländlichen Norfolks ist lebendig und anschaulich, der Schreibstil und die Sprache angemessen. 

     

    Erzählt wird in der ersten Person aus Sicht von Eliza. Sie hält sich selbst nicht für sehr attraktiv und hat sich damit abgefunden, als unverheiratete Lehrerin ihr Leben zu leben. Der Schritt, nach Norfolk zu gehen, ist eigentlich untypisch für sie, aber nach dem Tod ihres Vaters wagt sie einen Neuanfang. Sie ist klug und gebildet und hat recht moderne Ansichten für eine Frau in der damaligen Zeit. Beschränkungen, die nur aufgrund ihres Geschlechts für sie gelten, kann sie oft nicht nachvollziehen. Gut gefallen hat mir auch die Diskussion in der Kirche mit dem Pfarrer über Gott und die Bibel. 

     

    "Haus der Geister" ist keine Horrorgeschichte, nicht, dass da jemand beim Lesen enttäuscht sein wird. Ich würde das Buch auch nicht als übermäßig gruselig bezeichnen. Aber es ist, wie schon geschrieben, fesselnd und atmosphärisch geschrieben. England, das viktorianische Zeitalter, Herrenhäuser, Nebel, Geister...was kann man mehr von einer Schauergeschichte erwarten? 

    Und gerade jetzt im Oktober, in der Zeit vor Halloween, passt sie perfekt.  

  15. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (448)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  16. Cover des Buches Clara und die Granny-Nannys (ISBN: 9783442382996)
    Tania Krätschmar

    Clara und die Granny-Nannys

     (62)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Roman hat mir recht gut gefallen und fesselte mich gleich. Daher eine Leseempfehlung und 4 Sterne. Die Romane dieser Autorin sind immer unterhaltsam. Perfekt für den Urlaub oder für zuhause auf dem Balkon. Ein Punkt ziehe ich ab, da der Roman etwas vorhersehbar war und ich mir mehr Lokales von Berlin gewünscht hätte. 

  17. Cover des Buches Versunkene Gräber (ISBN: 9783442479955)
    Elisabeth Herrmann

    Versunkene Gräber

     (108)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Frau Herrmann erzählt gekonnt und spannend einen Kriminalfall. Sie baut geschickt Parallelstränge auf, weckte dadurch meine Neugierde. Die Spannung hielt bis zum Schluss und auch die Auflösung war befriedigend. Den fünften Stern erhält sie für einen Bonus: Ich habe durch das Buch etwas über die jüngere Geschichte gelernt. Sie Navigiert souverän durch Nazizeit, Weltkrieg und Umsiedlungen. Danke. Ich werde sicher noch mehr von ihr lesen.

  18. Cover des Buches One Dream (ISBN: 9783426523506)
    Lauren Blakely

    One Dream

     (96)
    Aktuelle Rezension von: LanaAnge

    Was für ein Buch. Das Ende hat es noch gerettet.
    Ich konnte dem allen nicht so viel abgewinnen wie erhofft. Ich fand den Klappentext interessant und freute mich unheimlich aufs Lesen aber dann wurde ich enttäuscht. Leider. Der Schreibstil gefiel mir an sich sogar noch gut und flüssig lesen ließ sich das Buch auch aber der Inhalt war nicht so gut wie erhofft. Wobei der Inhalt auch nicht stimmt. Die Story war okay aber die Charaktere waren das Problem. Ich habe nichts gegen Sex-Szenen oder das die Charaktere daran denken aber wenn sie sich verhalten wie notgeile Teenager die nur daran denken, stört es mich total. Mir kam es so vor als wäre jeder zweite Satz „Ich will mit ihr/ihm schlafen, weil sie/er so verboten gut aussieht, aber ich darf es nicht“. Ich habe selten so oft die Augenverdreht wie bei dem Buch. Auch wenn das Ende das Buch rettete (Immerhin waren sie nicht mehr notgeile Teenager) war es übertrieben unrealistisch. Es war süß ja, aber zu viel. Einfach zu viel. Das ganze Buch war zu viel obwohl es so wenige Seiten hat.
    Am meisten mochte ich Hayden und Abbys Freundin mit Verlobten.

  19. Cover des Buches Vier Pfoten retten Weihnachten (ISBN: 9783959731577)
    Petra Schier

    Vier Pfoten retten Weihnachten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Petra Schier habe ich bereits mehrere Hunde bzw. Weihnachtsromane gelesen. Doch keiner konnte mich bisher so begeistern wie dieser. 

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren im Buch wuchsen mir gleich ins Herz. Besonders Elena und die Hündin Lulu gefielen mir sehr von ihrer Art her. Schön fand ich auch die Szenen in der Gärtnerei und in der Sozialstation. Dass der Roman recht voraussehbar war tat meiner Lesefreude keinen Abbruch. Eine herzerwärmende Geschichte, die Lust auf Weihnachten macht. Daher empfehle ich dieses tolle Buch sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne. Dieser Roman wird einen Platz in meinem Bücherregal finden und wird irgendwann nochmal von mir gelesen wie auch andere Romane dieser Autorin. 



  20. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.567)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Sicher werden sich einige hier wundern. Aber auf mich warten wirklich noch die meisten Klassiker. Ich kenne bisher nur sehr wenige dieser Romane. Ich hatte mir in der Zeit vor meinem Konsum der zeitgenössischen Literatur eher viel Zeit zur Lektüre ethnographischer, historischer und linguistischer Sachbücher genommen und hier lag mein Augenmerk sehr auf dem südamerikanischen Kontinent. Jetzt allerdings hat sich das verändert und so werden hier auch ab und zu Bücher erscheinen, die die meisten sicher schon kennen und für mich nun neue Entdeckungen sind.
    Mit "Jane Eyre" hatte ich wirklich zum größten Teil meinen Spaß. Es hat mich sehr erstaunt hier so moderne Ansichten zu finden. Charlotte Brontë blickt auf die Rolle der Frau und formt mit ihrem Charakter Jane Eyre eine schillernde Gestalt der Weltliteratur, ein bewegendes Frauenporträt, manchmal sicher etwas angestaubt im Verhalten, aber dennoch kämpferisch und recht modern wirkend. Ein interessant wirkender Charakter! Nur im letzten Drittel hatte ich einen kleinen Hänger und empfand Jane etwas anstrengend und daraus resultierend fand meine Aufmerksamkeit eher nicht literarische Dinge anziehend. Daher auch die wirklich lange Lesedauer. Aber alles in allem ist "Jane Eyre" recht wenig angestaubt für einen Klassiker und wirklich schnell zu lesen. Und größtenteils ist "Jane Eyre" auch ein Lesegenuss!

  21. Cover des Buches Silber – Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783839841747)
    Kerstin Gier

    Silber – Das erste Buch der Träume

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Die Idee und Story hinter „Silber - Das erste Buch der Träume“ finde ich super spannend. Allerdings ist es mir an einigen Stellen (insbesondere zum Ende hin) etwas zu kitschig. Ich hätte mir etwas eher im Buch eine rasantere Entwicklung erhofft. Trotzdem werde ich bestimmt noch den 2. und vielleicht 3. Band der Reihe anhören, um zu erfahren wie die Story um die Träume weiter geht.

  22. Cover des Buches Passion - Leidenschaftlich begehrt (ISBN: 9783442482467)
    S. Quinn

    Passion - Leidenschaftlich begehrt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Gl
    Schon lange lag dieses Buch auf meinem SUB und nun hat es endlich geklappt. Ich wurde nicht enttäuscht und hätte es viel früher lesen sollen. 
    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben. Die Erotik steht hier gar nicht so im Vordergrund. Schön finde ich auch, wie viel Wert die Autorin in die Beziehung zu Sera und Bertie legt. Der Junge tut einem so leid. Es ist eine wunderschöne Story, die wirklich alles hat. Es gibt dunkle Geheimnisse, leichten Thrill und auch Erotik. 
    Einen kleinen Minuspunkt muss ich bei Patrick abziehen. Ich finde er wird sehr ruppig dargestellt und ist ein absoluter Macho. Da dachte ich mir manchmal: "Was für ein Arsch". Auch Seras Reaktion auf seine Art wirkt nicht echt. Ich kann es verstehen, dass sie findet, dass ein Lord und die Nanny nie ein Happy-End haben können, aber sie hat mir da doch ein bisschen zu sehr drauf rumgeritten. Wo man sich dachte: "nun lass es doch endlich zu". 
    Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht, denn eigentlich ist die Geschichte erzählt worden. Ich hoffe, dass Bertie wieder dabei sein wird. Vielleicht wird es auch ein Wiedersehen mit Patricks Vater geben. Es wird bestimmt spannend. 
    Der Schreibstil ist flüssig und es gibt auch keine komischen Namen, die man nicht aussprechen kann. Toll fand ich auch die kurzen Kapitel. Ein toller Roman, den man gemütlich lesen kann.
     
  23. Cover des Buches Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise (ISBN: 9783749904020)
    Julia Quinn

    Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Stillesen

    Im fünften Teil der Bridgerton-Reihe geht es um Eloise und Philipp, die sich über eine Brieffreundschaft kennen und lieben lernen. Eloise macht allerdings den Fehler und stattet Philipp einen überstürzten Besuch ab, ganz ohne sich vorher über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Denn plötzlich stehen ihre vier (!) Brüder auf der Matte und verlangen die Heirat. 

    Wieder schafft es Julia Quinn hier einen eigenen Kosmos zu schaffen und auch Eloise bekommt eine Geschichte mit ihrer ganz eigenen Note. Bloß hat sie mir gefallen? Wenn ich länger darüber nachdenke, würde ich das schon eher bejahen. Allerdings hat man es mir als Leserin schwer gemacht. Sir Philipp Crane ist nämlich ein echt unsympathischer Charakter, der nicht leicht zu mögen ist. Beim Lesen stellte ich mir immer wieder die Fragen: Wie konnte Eloise sich nur in so jemanden verlieben? Wird ihr das gerecht? 

    Philipp ist verwitwet und da er wohl als alleinerziehender Vater etwas überfordert ist, flüchtet er sich tagsüber in sein Gewächshaus und überlässt dem Personal die Erziehung seiner Kinder. Er ist verbittert, wortkarg und ungeschickt. Außerdem sind seine Kinder außer Rand und Band und haben nichts als Unsinn und Streiche im Kopf. 

    Doch dann kommt Eloise auf das Anwesen und alles wird besser. Durch ihre ganz eigene Art rettet sie alle und auch für sie selbst wendet sich alles zum Guten und sie muss ihr Dasein nicht als alte Jungfer fristen. 

    Niemand anderes hätte das so hinbekommen wie sie! Um die Frage von oben zu beantworten: Ja, die Geschichte wird Eloise gerecht. Sie ist so erfrischend anders und ein bisschen verrückt und all’ das spiegelt sich in den Worten wider.

  24. Cover des Buches Die Nanny (ISBN: 9783734110726)
    Gilly Macmillan

    Die Nanny

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Kurzbeschreibung

    Sie ist die Tote im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen!

    Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß – Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Guten in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde …

    Der Roman ist anfangs sehr spannend,  flacht jedoch etwas ab. Der Thriller ist trotzdem flüssig zu lesen, die unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven finden zuletzt sehr gut zusammen und der Leser wird durch ein ungewöhnliches Ende überrascht.

    Mit dem  Roman von Gilly MacMillan wird man gut unterhalten. 

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