Bücher mit dem Tag "kindergarten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kindergarten" gekennzeichnet haben.

358 Bücher

  1. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453439689)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

     (544)
    Aktuelle Rezension von: sticktoyoursushi

    Ja gut, die Mordgeschichte ist ganz witzig, aber mein Schreibstil und Humor ist es nicht. Fande es anstrengend zu lesen und wollte es einfach hinter mich bringen und das Ende wissen...

    Schreibstil: 5/10

    Charaktere: 8/10

    Story: 6/10

    Cover: 7/10

    Besonderheit: Ein lustiger Mord

  2. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

     (185)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Der nunmehr freiberuflich tätige Anwalt Björn Diemel hat endlich mal die Muße, mit seiner von ihm getrennt lebenden Frau und ihrer gemeinsamen Tochter ein Paar Tage Urlaub zu machen. Er hat sich schon alles ganz genau ausgemalt. Doch ein arbeitsscheuer Kellner macht aus dem schönen Plan ein gefühltes Fiasko. Wie bereits ein halbes Jahr zuvor, schickt Katharina ihn zu seinem Therapeuten. Diemel soll das mit dem überzogenen Ausrasten besser in den Griff kriegen. Und wieder steht Björn Diemel vor Joschka Breitners Tür und wartet nach dem Klingeln geduldig. Bei seinem Therapeuten hört er dann zum ersten Mal von seinem inneren Kind.


    Eigentlich sollte es mit dem Morden vorbei sein, nachdem Björn Diemel vor einem halben Jahr gemeinsam mit Sascha alles geregelt hat. Sascha hat die Leitung des Kindergartens übernommen und Björn seine eigene Kanzlei im gleichen Haus. Die Gang leitet er weiterhin im Auftrag von Dragan, der sich auf den Grund des Sees zurückgezogen hat. Doch die Sache mit dem Kellner war wirklich unglücklich und nun ist auch noch Boris verschwunden, der eigentlich seit einem halben Jahr im Keller sitzt. Da ist Björn wirklich heilfroh, dass sein Therapeut ihm seine klugen Ratschläge zukommen lässt.


    Bei seinem zweiten Auftritt lernt Anwalt Björn Diemel sein inneres Kind kennen, das Kind, welches in seiner Kindheit von den Eltern nicht genügend beachtet wurde, dessen Wünsche nichts galten. Doch wie kann ihm das jetzt helfen? Zwar muss man sich zu Beginn etwas sehr um Diemels inneres Kind kümmern, doch je mehr er sich mit ihm und seinen einzigen Eltern versöhnt, desto gewitzter werden Diemels Lösungsansätze. Gemeinsam mit Sascha heckt er einen Plan aus, der ihn von allen Problemen befreien soll. Da macht es so langsam Spaß, ihm zu folgen und zu sehen, wohin es führt. Ob das Konzept mit dem Täter auf Selbstfindungstripp ewig funktioniert, ist zwar fraglich, aber dieser zweite Band der Reihe weiß sehr gut zu unterhalten.

  3. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Als 2003 dieser Debutroman erschien, hatte ich mir das gemerkt und aufgeschrieben. Ein paar Jahre später hatte ich es gebraucht besorgt und dann stand es 15 Jahre im Regal, doch solche Entdeckungen machen auch Spaß...

    Geschichte: Katrin zieht mit Ihrem Mann und ihrem Sohn Leo in die alte Heimatstadt Münster. Während ihr Mann berufsbedingt hauptsächlich mit Abwesenheit glänzt und auch oft auf Geschäftsreisen ist, versucht Katrin sich wieder in Münster einzuleben. Auf dem Spielplatz lernt sie Tanja kennen, die ebenfalls frisch hergezogene Mutter von Ben, der sich gleich mit Leo anfreundet und Katrin freut sich vielleicht eine Freundin gefunden zu haben. Als Katrin von Ihrem Arzt erfährt, dass sie wieder schwanger ist, geschehen viele Dinge auf einmal. Ihr Vater stirbt überraschend, ihr Mann ist auf Geschäftsreise in Lima. Tanja bietet an, während der Beerdigung auf Leo aufzupassen und Katrin nimmt dankbar an. Als Sie Leo nach der Beerdigung abholen will, gibt es von Tanja und Leo keine Spuren mehr...

    Personen und Schreibstil:  Immer wenn Kinder im Spiel sind, gehen die Emotionen auf Achterbahnfahrt, denn nichts ist schlimmer als der Moment, wenn man denkt, man hat sein Kind verloren. Thomas , der Ehemann spielt eher die Nebenrolle und ist der typische Mann, der nie da ist. Als Charlotte Schäfer und Peter Käfer anfangen zu ermitteln, wird alles immer verworrener. Starb der Vater eines natürlichen Todes wie bisher angenommen? Mit wem hatte er telefoniert, dass er sich plötzlich total gewandelt hatte? Was hatte Catrins Vater mit dem verschwinden von Leo zu tun ? Der Schreibstil ist hervorragend und das Buch ist sehr schnell gelesen. Die Spannung bleibt hoch und ist wirklich kurzweilig.

    Meinung:  Fragen über Fragen, die Geschichte nimmt Fahrt auf und bleibt spannend bis zum Showdown mit der Frage, was ist das Motiv? Ein absolut gelungenes Debut der Autorin, das mich  sehr gut unterhalten hat. 4 Sterne von mir und eine klare Empfehlung.

  4. Cover des Buches Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! (ISBN: 9783548377490)
    Lena Greiner

    Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Strokeline

    Das Buch hangelt sich durch die verschiedenen Altersphasen und gibt einen guten Überblick über die Verhaltensweisen von Helikopter-Eltern. T.w. schmunzelt man (hat gar selbst schon so gehandelt :-)) und t.w. ist man schockiert. Das Buch ist schnell gelesen und verspricht das, was es hält!

  5. Cover des Buches Die Netten schlafen allein (ISBN: 9783499272646)
    Steffen Weinert

    Die Netten schlafen allein

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Blubbl
    Da ich vom Beruf her auch mit Kindern arbeite fand ich die Sicht von christoph auf die Kinder sehr lustig und konnte gut seine Probleme mit den Eltern verstehen. Die Freunde von Christoph waren mir auch gleich sympathisch. Die Handlungen sowohl als auch das Ende haben mir wirklich gut gefallen :)
  6. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Laura_Bodenhagen

    Ich lese gerne lustige Bücher, um zu entspannen und abzuschalten. Bastian Bielendorfer kenne ich von seinem Bühnenprogramm und finde ihn sehr unterhaltsam. Deshalb habe ich dieses Buch ausgesucht. Der Schreibstil ist durchweg flüssig, manchmal sind die Kapitel jedoch etwas langatmig. Teilweise fehlt es auch an Witz und Charme, darum nur vier Sterne.

  7. Cover des Buches Hortensiensommer (ISBN: 9783453422148)
    Ulrike Sosnitza

    Hortensiensommer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...


    Ich hab es gern gelesen und das Cover ist so schön ❤❤❤

  8. Cover des Buches Immer noch wir (ISBN: 9783945362518)
    Elja Janus

    Immer noch wir

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin102Books

    Es ist eine einzigartige, schöne Geschichte mit viel Gefühl. Das Buch ist gefüllt voller schöner und berührender Worte, wo man sich wohlfühlt. Es ist ein Wohlfühlbuch und es hat mich auch an manchen Stellen nachdenklich gemacht.

    Ich habe das Lesen sehr genossen und ich fühlte mich von der Geschichte umarmt.

  9. Cover des Buches Home Run zu dir (Baseball Love 7) (ISBN: 9783960876434)
    Saskia Louis

    Home Run zu dir (Baseball Love 7)

     (92)
    Aktuelle Rezension von: chris-liest

    Vorab möchte ich bemerken, dass ich ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe.

    Das wird mich aber nicht in meiner Rezension beeinflussen.

    Jake wird nach einer Nacht, in der er einen Spielplatz verwüstet hat, vom Gericht zu Arbeitsstunden verurteilt. Diese soll er in einem Kindergarten abarbeiten.  Da er darauf keine Lust hat, hofft er auf eine junge Kindergärtnerin, die er um den Finger wickeln kann, damit er seine Unterschriften auch ohne die geleistete Arbeit bekommt.

    An seinem ersten Arbeitstag trifft er auf Olivia, die sich nicht um den Finger wickeln lässt. Jake muss seine Arbeitsstunden ableisten und beginnt tatsächlich Spaß an der Arbeit mit den Kindern zu haben.

    Liegt das vielleicht auch Oliva, eine Sorte Frau die Jake noch nie über die Füße gelaufen ist.

     

    Wieder eine tolle Liebesgeschichte um die Spiele der Philadelphia Delphies. Schön ist, dass man die Entwicklung der schon bekannten Paare auch noch miterlebt.

  10. Cover des Buches Nimm das Glück in beide Hände! (ISBN: 9783746630557)
    Antje Szillat

    Nimm das Glück in beide Hände!

     (47)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Clara ist genervt: Ihre beiden Töchter Lilli und Luzie befinden sich in der Trotzphase oder mischen den Kindergarten auf. Ihre beste Freundin ist frisch verliebt und völlig unzurechnungsfähig, Labradorhündin Maya macht sowieso, was sie will, und Claras Ehemann Paul ist mal wieder dauerabwesend. Höchste Zeit, sich ihr Leben wieder zurückzuerobern, findet Clara. Doch das ist leichter geplant als getan, vor allem, wenn sich plötzlich auch noch die exzentrische Schwiegermutter ankündigt und man auf einmal Heißhunger auf saure Gurken und Schokolade bekommt …

    Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen.
    Ich bewundere die Hauptakteurin Clara (auch die restlichen Mütter dieser Welt, die sich mit dieser Story identifizieren können), die als 2fach Mutter plus Hund ohne Mann (Auslandsjob) und mit einem Haus alles auf die Reihe bekommt, hört sich für mich (alleinstehend), sehr kompliziert an. Aber Clara war schon immer sehr aktiv und hat sich nicht mit dem "Mutterstatus" zufrieden gegeben. Als Sie erfuhr, dass Sie zum 3. mal Schwanger ist, hatte Sie sich schon in den Kopf gesetzt, dass Sie einen Teeladen eröffnen möchte (in dem alten Geschäft ihrer Freundin, die nach Mallorca auswandert). Ihre Freundin legt ihr Steine in den Weg, die sich auch wieder wegräumen lassen. Als es dann soweit ist und Ihr Schwiegermonster eingetrudelt ist, schafft Clara es dann doch vor dem Schwiegermonster und vor ihrem Mann zu verheimlichen (er war ja nicht dafür, dass Sie sich mit einem Teeladen selbstständig macht), das Sie den Laden einrichtet udn eröffnet.
    Es kommt durch einen ganz dummen Zufall dazu, dass ihre Kinder mit Oma auf einmal im Laden stehen. Man könnte meinen, jetzt fliegen die Fetzen, aber nein...es wird viel besser.

    Für alle die einfach einmal ein wenig abschalten und ein wenig schmunzeln wollen. :)
  11. Cover des Buches Dünenmord (ISBN: 9783746629230)
    Katharina Peters

    Dünenmord

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Monika Sänger wird tot am Strand von Göhren aufgefunden. Ihre Leiche weist brutale Verletzungen auf. Kommissarin Romy Beccare beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Dabei stellt sich heraus, dass sie tief in der Vergangenheit graben müssen, um diesen Fall zu lösen.

    "Dünenmord" ist bereits der zweite Fall für Romy Beccare. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist es nicht zwingend notwendig, den ersten Teil zu kennen. Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt mühelos, denn Katharina Peters versteht es hervorragend, bereits früh das Interesse an der Handlung zu wecken.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden dabei so lebendig beschrieben, dass man alles mühelos vor Augen hat und sich ganz auf die spannenden Ermittlungen einlassen kann. Das Team geht einigen Spuren nach, die in die Vergangenheit führen. Hier scheint das Motiv für den Mord zu liegen. Dennoch ist der Fall nicht so einfach zu lösen, denn es gibt einige überraschende Wendungen, die dafür sorgen, dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Krimifans, die gerne miträsteln, dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, da nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Spannende Fortsetzung, die durch überraschende Wendungen und authentische Ermittlungen überzeugt.

  12. Cover des Buches I Want It That Way (ISBN: 9783956492099)
    Ann Aguirre

    I Want It That Way

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Ich mochte Nadia und Ty, sie sind realistische Charaktere, die man auch in der realen Welt treffen kann, aber ihre Liebesgeschichte war nichts, was mich umgehauen hat. Es gab Anziehungskraft, einige wirklich schöne Momente und einige durchschnittliche Sexszenen, aber es fehlte mir diese besondere Chemie. Das zeigt sich dann auch in Tys Verhalten gegenüber Nadia in Bezug auf ihre Beziehung. Dass hier mal der männliche Part als der Alleinerziehende dargestellt ist war mal eine angenehme Abwechslung. Und wie Nadia letzlich für drei kämpft hat mir gut gefallen. 

    Alles in allem ein Buch, das ohne besondere Momente oder Tiefe auskommt und durchaus schon sehr vorhersehbar ist. Aber es ist ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen.

  13. Cover des Buches Große Ärsche auf kleinen Stühlen (ISBN: 9783596197163)
    N. Benni-Mama

    Große Ärsche auf kleinen Stühlen

     (84)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Benni-Mama teilt in diesem Buch ihre KiTa-Erfahrungen, die scheinbar zu 99,9% aus negativen Erlebnissen zu bestehen scheinen. Ganz ehrlich, dieses Buch ist eher was für die "ältere Generation", denn ich glaube nicht, dass man sich den Stress wirklich antun würde. Bestimmt gibt es den ein oder anderen Betreuungsort, in dem es wie beschrieben abläuft. Gerade die Suche nach einer KiTa kann mit vielen Hürden verbunden sein. Aber der Rest? Wenn man so viel "leisten" muss, nur um eine Betreuung für das Kind zu bekommen, dann reduziert man wohl besser seine Arbeitsstunden (sowohl Mann als auch Frau) und verzichtet auf Erzieherinnen und Erzieher. Das wäre zwar schade, aber so negativ wie dieses Buch ALLES darstellt.. Nein danke. Junge Mütter und Väter (oder die, die es noch werden wollen) - Lasst lieber die Finger von diesem Buch. Nach dem Lesen stellt sich kein erheitertes Gefühl, sondern eher Frust ein. So macht KiTa KEINEN Spaß und sorgt nur für zusätzlichen Stress. Auch die Darstellung von "die Frauen müssen sich um alles kümmern, weil die Männer sich rausreden" ist schrecklich. Warum sagt man da als Partnerin nichts? Wir sind doch Teil der Gesellschaft. Wenn man was ändern möchte, dann natürlich auch in den eigenen vier Wänden. Das Buch spielt mit Klischees und langweilig. Leider nur ein Stern.

  14. Cover des Buches Meter pro Sekunde (ISBN: 9783985680115)
    Stine Pilgaard

    Meter pro Sekunde

     (49)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie Stine Pilgaards „Meter pro Sekunde“. Ich fand das Buch zwar schön und die darin verpackten Geschichten sowohl poetisch als auch nachdenklich machend – aber was mir die Autorin mit ihrem Werk sagen will, bleibt mir ein Rätsel. Das Buch kommt für mich über ein „ganz gut“ und „recht nett“ nicht hinaus.

    Aber von vorn.

    Jütland scheint das „Land der kurzen Sätze“ zu sein. Ich musste auf jeden Fall beim Lesen immer an den Satz über die Norddeutschen denken: „Moin moin ist schon Gesabbel“. Auf diese Form der Schweigsamkeit trifft die von Haus aus quirlige Protagonistin, als ihr Lebensgefährte einen Job an der Heimvolkshochschule von Velling bekommt. Mit dabei ist auch ihr eineinhalbjähriger Sohn, ebenfalls bis kurz vor Schluss namenlos und überwiegend sprachlos. Lichtblicke in ihrer Einöde aus schlaflosen Nächten und ihren Versuchen, mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen, sind ihre Fahrstunden. Allerdings nur für sie, ihre Fahrlehrer (sie wird von einem zum nächsten weitergegeben) treibt sie zur Verzweiflung. „Einerseits sind Dauerschüler natürlich eine sichere Einnahmequelle, andererseits kann es auch ein bisschen mühsam werden“, sagt ihre (dritte?) Fahrlehrerin Mona. Vermutlich wird die Protagonistin nie einen Führerschein haben und das ist auch besser so.

    Der große Lichtblick in ihrem Leben ist aber ihre Arbeit als „Kummerkastentante“ bei der örtlichen Zeitung und die Treffen mit dem Journalisten Anders Agger. Und so reihen sich mehr oder weniger zusammenhanglos Episoden aus ihrem Leben an Kummerkasten-Texte wie bei einem Flickenteppich. Ihre Antworten auf die Kummerkasten-Briefe sind zwischen philosophisch, banal und schlicht falsch anzusiedeln. Und letztendlich münzt sie auch jede Anfrage auf sich selbst um. „Hier soll es nicht um mich gehen“ – so fängt sie ihre Antworten gerne an und schreibt dann frei von der Leber weg aus ihrem Leben. Vielleicht mangelt es ihr auch an Lebenserfahrung, um wirklich fundierte Ratschläge geben zu können, zumal einige der Fragestellenden älter sind als sie.

     Alles in allem fand ich das Buch sehr „dänisch“. Nicht falsch verstehen. Mein bester Freund ist Däne, ich kann fließend Dänisch lesen und schreiben. Aber es werden Dinge erzählt, für die es in Deutschland keine Entsprechungen gibt. Die Heimvolkshochschule, eine Art Weiterbildungsinternat für junge Erwachsene – gibt es in Deutschland nicht. Würde ich in meinem Dort etwas wie „fællessang“ („Gemeinschaftsgesang“) vorschlagen, würde ich mit Fackeln und Mistgabeln verjagt. In Dänemark ist das gemeinsame Singen der Lieder aus dem Højskolesangbog (Liederbuch für Heimvolkshochschulen) eine große Sache. Und nicht zuletzt Anders Agger – wer in Deutschland kennt den für seine bewegenden Reportagen bekannten Journalisten?

    Ich denke also, es ist sehr schwierig, ein solches Buch für den ausländischen Markt „passend“ zu machen, allerdings ist die Übersetzung hervorragend. Die Charaktere im Buch sind alle sehr speziell. Die Einheimischen sind kauzig und wortkarg und werden entweder mit Namen genannt (Maj-Britt), nach ihrer Funktion („die Schulleiterin“) genannt oder bekommen Spitznamen („Parkplatzpeter“). Auch die Ich-Erzählerin ist namenlos, ihre Fahrlehrerin nennt sie allerdings immer Dolph, „nach diesem unverschämten mannsgroßen Stoffnilpferd aus dem Fernsehen“.

    Stilistisch finde ich das Buch schwierig. Wie in „Dolphs“ Leben trifft Poesie auf Zurückhaltung. Die zusammenhanglosen Episoden mit den ebenfalls völlig alleinstehenden Kummerkasten-Fragen und Antworten machten für mich einen Lesefluss fast unmöglich, da mein Leser-Hirn immer nach einem roten Faden suchte. Kontinuierlich auftauchende Themen gibt es zwar mehrere (die Fahrstunden, die Suche nach einem Namen für den Sohn der Erzählerin, die Treffen mit Anders Agger) aber die sind teilweise mehr „running gag“ als roter Faden.  Insgesamt fand ich das Buch aber nur mäßig unterhaltsam. Schade, ich hätte es gerne gemocht. Von mir daher drei Sterne.

  15. Cover des Buches Theo (ISBN: 9783552061408)
    Daniel Glattauer

    Theo

     (120)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Wer ist Theo? Der Neffe des Autors Daniel Glattauer. Bei Theos Geburt fasste der stolze Onkel den Entschluss, das Kind beim Aufwachsen zu beobachten und jährlich ein Porträt über ihn zu schreiben. Als Theo 14 Jahre alt ist, endet das Projekt und er führt eine Revanche-Interwiew mit seinem Onkel.

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem gezeichneten Kind; auffällig durch die grüne Farbe.

    Dies war mein fünftes Buch von Daniel Glattauer – schon der Einstieg hat mich sehr amüsiert: „Als ich Theo kennenlernte, war er ein aussergewöhnlich kleiner Mensch. Er lag im Brutkasten, mass 47,5 Zentimeter Länge und behauptete 2‘570 Gramm Körpergewicht. Neugeborener ging es nicht.“ Klein Theo, das Wunschkind, kommt zu früh auf die Welt. Die Schwangerschaft selbst war angenehm, er reiste im fünften Monat sogar noch mit seiner Mutter, die als Ärztin arbeitet, nach Griechenland. Sie blieben dort drei Wochen. Es war nicht so aufregend.
    Sehr viele Kinder beherrschen das Weinen auf Abruf – so auch Theo: „Tränen sind für ihn Perlen der Taktik. Sie stehen auf Abruf bereit, treten blitzartig und kerzengerade aus den Augen und trocknen in Bruchteilen von Sekunden, wenn sie überflüssig geworden sind.“ Das Wort „Nein“ findet er – ebenso wie alle Gleichaltrigen – völlig unmöglich. Er würde ja nicht extra etwas verlangen, wenn er es nicht unbedingt bräuchte, oder? Also.
    Es gab wirklich viele sehr kurzweilige Passagen, so heisst z.B. die weitverbreitetste Rasse der Hunde „Der tut dir nix“. Klar. Sandkasten findet er doof (man wird „tmutzig“ – er hat Probleme mit „sch“), beim Spielen zu verlieren kann er nicht leiden. Ferraris sind toll, Mädchen überhaupt nicht.
    Wenn Theo findet, ein Thema sei nun ausreichend erörtert, sagt er schlicht „Genug.“. Wer nochmals nachhakt, dem wiederholt er mit mehr Vehemenz „Genug!“ und verlässt dann den Ort des Geschehens – die Erwachsenen begreifen ja so gar nichts!

    Es ist wahrlich nicht leicht, ein Kind zu sein… Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich musste auch immer wieder mal lachen, aber ein paar Seiten früher aufzuhören, hätte dem Buch nicht geschadet. Ich zitiere hier abschliessend nochmals Theo: „Genug“!
  16. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

  17. Cover des Buches Buntschatten und Fledermäuse (ISBN: 9783442152445)
    Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse

     (171)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die letzten Seiten möchte man am liebsten möglichst lange hinauszögern, um nicht Abschied nehmen zu müssen von diesem wunderbaren Buch. Es hat mich gefesselt, berührt, traurig gemacht, aber vor allem auch sehr erheitert. Mit den wunderbaren Beschreibungen aus seiner andersartigen Welt gewinnt man dieses einzigartige und freundliche Wesen einfach lieb. Jemandem, dem der Zugang zur Gefühlswelt der genannten Buntschatten (die sympathischen Menschen) und der Fledermäuse (die unsympathischen) weitestgehend rätselhaft erscheint, und dem es trotz grosser Kommunikations-Schwierigkeiten bis hin zur völligen Sprachlosigkeit dennoch gelingt, auf unübertreffliche Weise die eigene, differente Perspektive so herrlich zu beschreiben, der verdient grosse Hochachtung.

    Mit viel Humor, Aufrichtigkeit und ganz eigenen Wortschöpfungen vermag Axel Brauns einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern! Danke für dieses grossartige Lese-Erlebnis und den wunderbaren Einblick in eine andere Welt.

  18. Cover des Buches Auf High Heels in den Kreißsaal (ISBN: 9783442174621)
    Lucie Marshall

    Auf High Heels in den Kreißsaal

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Zwergenzimmerchen

    Als Lucie 37 Jahre alt ist, trifft sie auf eine junge schwangere Kollegin und hat plötzlich nur noch einen großen Wunsch: endlich ein Baby bekommen.

    50 Wochen und 6 Tage später ist es endlich soweit: mitten in der Nacht macht sie einen positiven Schwangerschaftstest. Und so beginnt die Reise der Schwangerschaft. Der Nestbautrieb packt sie völlig und dazu muss sie sich noch Horrorgeschichte von fremden Leute über Geburten anhören. Nach 34 Wochen Schwangerschaft kommt ihr Sohn Sam dann zur Welt und sie müssen noch eine schreckliche Zeit im Krankenhaus erleben.

    Nach dem Horrortrip der Geburt beginnt ein völlig neues Leben für Lucie und ihren Mann Marc. Lucie fühlt sich am Anfang noch super und freut sich über ihre wachen Nächte, denn so kann sie endlich mal in Ruhe Bücher lesen. Kurze Zeit später holt sie die Wahrheit aber ein, denn ihre Kaiserschnittnarbe entzündet sich. Nun muss sie alles etwas langsamer angehen.

    Neben körperliche Problemen kommen nun auch ganz andere Fragen auf sie zu: lässt sie ihr Kind impfen oder nicht? Egal wie man es macht, man macht es natürlich falsch. Auch andere Themen beschäftigen Lucie: Pekip, Sex nach der Schwangerschaft, Stillen, Stilldemenz und andere Sachen, die eben dazu gehören.

    "Stillnebel - zauberhafter, leicht verwirrender, manchmal aber auch sehr unterhaltsamer Zustand für alle Beteiligten, der immens gute Geschichten für die Nachwelt liefert."

    Nach einem Umzug von Berlin nach München lernt sie auch andere Mütter kennen und Mütter unter sich können manchmal auch ganz gemein sein. Das Stichwort 'Mommywars' kennen viele von uns Müttern.

    Nach einer Zeit geht es für die Familie aber auch wieder zurück nach Berlin. Endlich wieder in der alten Heimat sein denkt sich Lucie, bis sie merkt, dass das Leben mit Kind eben doch ganz anders ist, als es vorher ohne Kind war. In Berlin geht dann auch die Schlacht um einen Kitaplatz los und auch das Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau mit Kind stört sie ganz ungemein. Warum werden Männer gelobt, wenn sie von einem wichtigen Geschäftstermin weg müssen wegen dem Kind und warum werden Frauen dafür missachtet?

    Lucie Marshall muss sich mit vielen neuen Dingen auseinander setzen, denn mit einem Kind wird das Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.



    Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt. Teil 1 beschäftigt sich mit dem Kinderwunsch und der Schwangerschaft. Teil 2 handelt vom ersten Elternjahr und Teil 3 vom 2. Jahr als Eltern. Über jedem Kapitel wird genau gezeigt zu welcher Zeit das Buch spielt, z.B. 27. April, 5 Monate. Lucie erzählt die ganze Geschichte aus ihrer Perspektive.



    Dieses Buch ist einfach genial und ich bin wirklich sehr begeistert davon. Fragt meinen Mann, denn ich saß lachend mit Tränen auf der Couch und er hat mich nur ungläubig angestarrt. Aber wenn Lucie dem Postboten mit offenem Still-BH die Tür öffnet, dann kann ich das einfach nicht überlesen. Und nicht nur an dieser Stelle musste ich Tränen lachen. Es spricht mir so aus der Seele und viele Situationen kommen mir sehr bekannt vor. Für mich ist dieses Buch so lebensnah und doch komplett verrückt. Manchmal dachte ich nur, dass Lucie über mein Leben schreibt.



  19. Cover des Buches Unter dem Herzen (ISBN: 9783499630019)
    Ildikó von Kürthy

    Unter dem Herzen

     (107)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Autorin erzählt über die abenteuerliche Zeit als Schwangere und als „neugeborene“ Mutter. Sie wünscht sich eine Bedienungsanleitung für das Kind, denn obwohl Mama und Baby schon viele Monate Schwangerschaft gemeinsam unterwegs waren, verstehen sie einander nicht: Warum weint das Baby? Warum weint es nun nicht? Warum schläft es so lange? Warum will es nicht einschlafen? Wer sagt einem, was normal ist? Ein Sachbuch der etwas anderen Art.

    Erster Eindruck: Ein Sachbuch in Tagebuchform mit vielen Illustrationen von Stefan Werthmüller und Auszügen aus Chats mit Freundinnen – aussergewöhnlich, gefällt mir.

    Das erste Mal musste ich gleich beim Lesen der inneren Klappen in Bezug auf einen möglichen Gast laut auflachen, denn da stand: „Babys Herzchen schlägt, und ich ringe mit mir, meinen Frauenarzt zu bitten, in unser Gästezimmer einzuziehen. Nur zur Sicherheit und bloss für die nächsten acht Monate.“ Ich fand das so eine herrliche Vorstellung, denn ich habe mir als junge Erwachsene immer gedacht, als Schwangere am liebsten spätestens im sechsten Monat in ein Geburtshaus einzuziehen und mich dann die letzten vier Wochen nicht mehr als fünfhundert Meter davon zu entfernen!

    Der Humor der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es hat so viele amüsante Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben. Hier ein paar meiner Highlights:
    - „Schwanger sehe ich nicht aus, sondern verfressen. Ich glaube, meine Taille hatte sich schon wenige Stunden nach der Zeugung von mir verabschiedet.“ (S. 41)
    - „Ich finde, wenn man schwanger ist, sollte man nicht nur Rohmilchkäse, rotes Fleisch, Drogen, Springreiten und das Wühlen in frischem Katzenkot vermeiden, sondern auch das Internet. Wehe, du hast eine winzige Beschwerde, ein leichtes Ziepen, ein minimales Wehwehchen.“ (S. 76)
    Ja, das mit dem Internet kann ich durchaus bestätigen. Aus einem einfachen Schnupfen kann da durch das Googlen und Surfen in Foren kurzum eine lebensbedrohende Krankheit entstehen. „Denn ich als neurotische Erst-Schwangere mit zu viel Internetwissen und überbordender Phantasie kann zurzeit nicht einordnen, was von dem, was da gerade Seltsames mit meinem Körper passiert, nur normal und was tatsächlich Grund zur Sorgen ist.“ (S. 103)
    - „Ich habe zwar davon gehört, dass bereits Frauen vor mir schwanger gewesen sein sollen, aber ich kann nicht anders, als all das für einzigartig zu halten.“ (S. 124)

    Mir hat Johanna, eine gute Freundin der Autorin, sehr gefallen. Sie selbst war zum Zeitpunkt der hier beschriebenen Schwangerschaft bereits zweifache Mutter und hat daher aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen können und Ildikó auch ungeschönte Wahrheiten präsentiert. Vom Humor und Unterhaltungswert hätte das Buch 5 Sterne verdient. Einen Stern Abzug mache ich jedoch für die aus meiner Sicht unnötigen (und uncharmanten) Verweise auf diverse Prominente.

  20. Cover des Buches Französisch von unten (ISBN: 9783966980869)
    Wolfgang A. Gogolin

    Französisch von unten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Maydu

    Man kommt schnell in die Geschichte und den zwischenmenschlichen Beziehungen.  Leider hat man vom Krimi nicht viel bemerkt. Es war demnach nicht so spannend,  aber trotzdem amüsant.  Es ist einfach mal was Anderes. 

    Unkompliziert und mit der Hauptfigur schon zum Lächeln.  Man kann sich das Ganze sehr gut bildlich vorstellen. 


  21. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (188)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  22. Cover des Buches Alles muss versteckt sein (ISBN: 9783453357655)
    Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Triggerwarnung

    ACHTUNG: INHALTE VON SE*UELLER GEWALT.

    Leider keine Warnung der Autorin über das o.g. Thema. Sowas ist für betroffene ohne Vorwarnung schlimm. Ich kämpfe für die Sicherheit der Leser die ohne Angst lesen wollen. Ich hoffe sehr, dass in Zukunft ein Umdenken der Autoren und oder Verlage stattfinden. Es geht um einen kleinen Satz am Ende oder Anfang eines Buches. Das Thema hat selbstverständlich eine Daseinsberechtigung, aber für mich ist essenziell einen Hinweis darüber zu bekommen. Damit auch viele andere ungewollt belastet werden.  Es gibt tolle Psychothriller die dieses Thema nicht beeinhalten. 

  23. Cover des Buches Big Little Lies (ISBN: 9781405916363)
    Liane Moriarty

    Big Little Lies

     (49)
    Aktuelle Rezension von: SaendraBee

    Was für ein wahnsinnig fesselndes und mitreißendes Buch! Man möchte ständig wissen, wie es weiter geht! Absolute Leseempfehlung! Es werden auch sehr gut verschiedene Themen wie häusliche Gewalt, Mobbing unter Kindern oder auch die Dynamik welche in Gruppen entstehen kann - ein MUSS unter den Büchern!

  24. Cover des Buches Der Killer im Lorbeer (ISBN: 9783492304795)
    Arthur Escroyne

    Der Killer im Lorbeer

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Selten hatte ich während eines Krimis dauerhaft ein Grinsen im Gesicht. Arthur, der hier als 36. Earl of Sutherly in seinem Garten voll und ganz aufblüht und dazu noch seine Lebensgefährtin, die bei der Polizei arbeitet. Bei dieser Konstellation ist der Witz schon vorprogrammiert. Anfangs war ich über den Earl etwas irritiert. Wer war er? Autor und gleichzeitig auch Protagonist? War das überhaupt möglich? Oh ja!!! Sehr gut sogar! Durch die ausgefeilten Kenntnisse über den Gartenbau und die Pflanzenpflege erhält der Krimi eine leichte Beinote, die aber keineswegs langatmig ist. Ganz im Gegenteil. Ich fand es sogar sehr lehrreich, gerade im Umgang mit alternativer Schadtierbekämpfung. Rosy, also Rosemary erscheint mir sehr bodenständig und das nicht nur, weil sie immer Wanderschuhe trägt. Auch ihre Standhaftigkeit hat mir sehr gut gefallen. Das Verhältnis der beiden zueinander ist einfach entzückend und von großen Gefühlen geprägt.

    Der Kriminalfall gerät zwar manchmal etwas ins Hintertreffen, jedoch schafft es der Autor gekonnt, diesen dann immer wieder ins Spiel zu bringen, so dass die 300 Seiten einfach nur so dahin fliegen.

     Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover wurde absolut passend gewählt, obwohl...die Rose? Oder ist das als Assoziation zu Rosy gemeint? Der Titel bezieht sich sowohl auf die Tote, als auch auf Arthurs Leidenschaft.

    Der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig, so dass man sofort in dem Buch blättern möchte. Und wer einmal das Buch in Händen hält, wird es wohl schwerlich ungelesen wieder weglegen können.

     📚 Lesespaß oder Lesefrust 📚

     Für mich war es ein absoluter Lesespaß. Die Protagonisten harmonieren perfekt und auch der Kriminalfall ist gut durchdacht und anschaulich präsentiert. Klar, es ist mit Sicherheit nicht der spannendste Fall auf Erden, jedoch ist er von soviel Harmonie geprägt, dass es einfach Spaß macht, sich auf den Krimi einzulassen.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die bereits auf mich wartet.


    Meine komplette Rezension findet ihr hier:

    https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/09/962018_20.html

    Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

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