Bücher mit dem Tag "kim harrison"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kim harrison" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed (ISBN: 9783453317307)
    Kim Harrison

    Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Als die Zeitagentin Peri Reed und ihr Partner und Liebhaber Jack bei einem ihrer Aufträge für die Agentur Opti eine Liste korrupter Opti-Agenten finden, gerät Peris Leben aus den Fugen. Peri muss beim Einsatz einen Zeitsprung machen und verliert dabei die Erinnerungen an die letzten 6 Wochen. Als sie herausfinden will, was wirklich bei dem Einsatz geschehen ist, gerät sie in ein Gespinst aus Lügen und Intrigen. Schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sind ihre Erinnerungen wahr oder ebenfalls eine Lüge?



    Meine Meinung:

    Zeitreisen - das klang gut und da ich von Kim Harrison schon einige Romane gelesen hatte, die ich gut fand, hatte ich mir vor ein paar Jahren diesen Roman gekauft. Nun habe ich ihn endlich von meinem SUB erlöst - und bin ratlos, was ich hier eigentlich gelesen habe.
    Zunächst einmal ist es kein typischer Zeitreise-Roman. Peris Fähigkeit, in der Zeit zurückzureisen, beschränkt sich auf ein paar Sekunden, die sie erneut erleben kann. Dann jedoch vergisst sie die erste Zeitlinie und nur ein anwesender Anker - so werden die Partner der Zeitagenten, die ebenfalls spezielle Fähigkeiten haben, genannt - erinnert sich noch an die ursprünglichen Ereignisse. Dafür kann es jedoch geschehen, dass die Zeitagenten mehr vergessen als nur die ersetzten Sekunden. Manchmal sind es Minuten, manchmal Tage, aber sie können auch Monate oder Jahre vergessen, wenn sie die Zeitmanipulation aus irgendeinem Grund nicht verkraften. Dann ist es die Aufgabe des Ankers, die Erinnerungen lückenlos und wahrhaftig wiederherzustellen - und nicht immer liegt das im Interesse des Ankers.
    An sich ist die Grundidee des Romans nicht schlecht. In der Umsetzung ergibt sich dadurch jedoch ein Problem, denn durch das Vergessen von größeren Zeitabständen, die Manipulation ihrer Erinnerungen und ihre Geheimagenten-Tätigkeit mit doppelten Intrigen verhält sich Peri nicht, wie eine normale Person. Sie ist sprunghaft, inkonsistent, zeigt Persönlichkeitsveränderungen. Dazu kommt, dass die Handlung selbst sehr verwirrend ist, da sie zum größten Teil aus Peris Sicht erzählt wird und Peri vieles nicht weiß. Dazu kommen noch Momente, wo ich dachte: Moment mal, müsste ich die Erlebnisse aus einem früheren Roman kennen?
    Die Folge war, dass ich die Beziehungen der Personen untereinander nur ganz schlecht einschätzen und durchschauen konnte. Zum Teil war das so Absicht und von der Autorin angelegt, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass ich keinen Zugang zu der Geschichte und den Personen bekam. Ich fühlte mich streckenweise sehr verwirrt und meine Sympathien für die Figuren verloren sich im Laufe des Romans. Irgendwann wollte ich ihn nur noch beenden, in der Hoffnung, dass sich die Geschichte irgendwann noch einmal aufklären würde.
    Schade, aber das war nicht mein Buch. :(

  2. Cover des Buches Blutnacht (ISBN: 9783453526167)
    Kim Harrison

    Blutnacht

     (233)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    ein paar neue sehr spannende Enthüllungen und vieles was sich zum wiederholtenmale wiederholt. DAs hätte gut und gerne auch auf 400 Seiten spannend verpackt werden können, statt auf 700.

    Es zieht sich. Jetzt werde ich eine Pause brauchen bis ich Band 7 irgendwann zur Hand nehme.

  3. Cover des Buches Blutkind (ISBN: 9783453533523)
    Kim Harrison

    Blutkind

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Die Kurzinfo hier auf der Buchseite gibt kaum etwas an Informationen bezüglich der Handlung. Ich werde trotzdem zu dem Thema nichts ergänzen, weil aus meiner Sicht nur die vorherige Lektüre der Vorgängerbände zu einem ordentlichen Leseerlebnis führt. Andernfalls fehlen dem Leser jede Menge Hintergrundinformationen, die für das Verständnis wesentlich sind.

    Dieser siebte Band der Reihe um die Hexe Rachel Morgan schwächelt leider etwas.  Obwohl die Autorin neue magische Wesen einführt (Banshees - die sich von den Gefühlen anderer Wesen ernähren), wird doch sehr viel in alten Geschichten "herumgerührt".
    Dabei kommt es zu deutlichen Längen, die nur hin und wieder gegen Schluss durch ein paar Spannungsmomente unterbrochen werden.
    Dafür hat die Autorin diesmal nicht an der Gefühlsfront gespart; hier kommt es zu einigen recht berührenden Momenten.

    Gut war die Bonusgeschichte "Schmutzige Magie" im Anhang zum Buch. Dort wurde noch einmal schön umfassend auf die neue Banshee-Figur Mia eingegangen, mit einem Einblick in deren Leben, Lieben und Charakter.

    Insgesamt aber zu wenig um als einer der besseren Bände der reihe durchzugehen. Ich hoffe, dass dies nur ein vorübergehender Einbruch war und die Autorin mit den nächsten Bänden wieder zu alter Starke zurück findet.
  4. Cover des Buches Blutpakt (ISBN: 9783453528840)
    Kim Harrison

    Blutpakt

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...ist der 4. Teil der Rachel-Morgan-Reihe von Kim Harrison, und für mich zweifellos das beste Buch der Reihe bisher, und auch das mit Abstand actionreichste.
    Das Schlüsselwort in diesem Roman ist die Welt der "Weres", denn das sind die, die hinter Rachel und ihren Freunden her sind. Die Autorin versieht ihre Geschichte wieder mit vielen Wendungen, so dass die Spannung und das Tempo immer wieder angehoben wurde und ich länger am Buch geblieben bin, als ich vorab wollte.

    Die Handlung wird allmählich komplexer bleibt aber dank der ausgezeichneten Schreib- und Erzählkunst überschau- und nachvollziehber. Ich liebe es einfach wie sich die Welt der Rachel Morgen vor meinem inneren Auge immer weiter entwickelt. Ich empfehle auch diesen Teil wieder gern weiter und vergebe 4,5 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Blutlied (ISBN: 9783453529502)
    Kim Harrison

    Blutlied

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Sehr gutes Buch. Für mich bisher der beste Teil der Serie. Viel Spannung und diesmal am Ende auch etwas traurig.
    Wie immer flüssig zu Lesen.
  6. Cover des Buches Blutspiel (ISBN: 9783453533943)
    Kim Harrison

    Blutspiel

     (349)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Auch im 2. Fall von Rachel Morgan geht es wieder ordentlich zur Sache. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen und genau diesem, muss sich unsere tapfere Hexe stellen. Dabei treffen wir wieder auf unser chaotisches Trio, die sich neben dem Fall auch noch mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander setzen müssen, als die Situation zwischen Ivy und Rachel zu eskalieren droht. Auch alte Feinde lassen sich blicken und Rachel kommt zumindest einem Teil des Geheimnisses welches Trent umgibt, auf die Schliche. Die Spannung ist wie bereits im Vorgänger durchwegs gegeben und man kommt dabei kaum zum Durchschnaufen. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht und Ärger ist vorprogrammiert. Unsere Lieblingshexe manövriert sich in ausweglose Situationen, die sie nur mit all ihrer Kraft und Intelligenz überwinden kann. Ich habe die Lesestunden wieder sehr genossen und fand diesen Teil sogar noch besser als den Vorgänger. Es wird keine Zeit mehr mit Erklärungen verschwendet, da man mittlerweile genau weiß, auf was man sich hier bei diesem Abenteuer eingelassen hat. Auch mein Lieblingsdämon hat wieder seinen großen Auftritt und ich habe so das Gefühl, dass Rachel diesen nicht so schnell wieder los wird. Wir erfahren darüber hinaus mehr aus Rachel's Vergangenheit und lernen viele neue Charaktere kennen. Insbesondere die Struktur der Vampirwelt wird näher erläutert, was ich äußerst interessant fand. Das Finale endet wie immer in einem großen Knall, wobei die Folgen von diesem noch nicht ganz absehbar sind. Alles in allem handelt es sich wieder um einen rundum gelungenen Fantasyroman, welcher das actionreiche Tempo und die Spannung vom 1. Teil halten kann.

  7. Cover des Buches Bluteid (ISBN: 9783453527508)
    Kim Harrison

    Bluteid

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Dieses ist der achte Band der "Rachel-Morgan-Reihe". Erstaunlicherweise zeigt die Reihe noch keine Ermüdungserscheinungen - obwohl zwischenzeitlich doch ein gewisses Schwanken des Begeisterungsfaktors zu bemerken war.
    Der vorliegende Band ist aber wieder eines der besseren Bücher.
    Zum Inhalt sage ich nichts, empfehle aber dringend die Reihe von Beginn an zu lesen, nur so kann sie ihre ganze Faszination entfalten.

    Die Geschichte dieses Bandes kann mit viel Action punkten, aber auch sehr schöne, gefühlvolle und traurige Momente sind vorhanden. Die Autorin fügt nicht nur immer mal wieder neue Figuren ein, sie lässt durchaus auch lieb gewordene Figuren den Serientod sterben. 

    Das Buch endet diesmal mit einem deutlichen "Cliffhanger" und lässt den Leser mit viel Vorfreude auf den nächsten Band zurück.
  8. Cover des Buches Zeitspiel (ISBN: 9783641194765)
    Kim Harrison

    Zeitspiel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Eine spannende Vorgeschichte, die mir noch ein paar offene Fragen aus dem Roman beantwortet hat.

    Der Schreibstil ist wie im Roman flüssig und flott, die Story eine schöne Mischung aus HIntergrundinfos und Action.

    Allerdings bin ich froh, zuerst "Die Zeitagentin" gelesen zu haben, sonst hätte mich diese Vorgeschichte wahrscheinlich eher verwirrt.

    Definitiv eine Empfehlung für alle, denen "Die Zeitagentin" gefallen hat.

  9. Cover des Buches Madison Avery - Totgeküsste leben länger (ISBN: 9783841501851)
    Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger

     (82)
    Aktuelle Rezension von: TanjaChristmann

    Dies ist meine persönliche Lesemeinung. Sie muss nicht mit anderen Lesermeinungen übereinstimmen.



    Zum Inhalt mit meinen Worten:

    Madison ist tod, aber weil sie dem schwarzen Engel sein Amulett entwedet hat, kann sie weiterleben. Doch der schwarze Engel möchte das nicht auf sich sitzen lassen und versucht ihr das Amulett wieder zu entwenden. Allerdings hat sie einen weißen Engel (Barnabas) auf ihrer Seite.

    Als dieser abgezogen wird, scheint es, dass der schwarze Engel sein Ziel erreichen kann...


    Sicht des Erzählers:

    Ich-Erzähler


    Meine persönliche Lesemeinung:

    Zuerst musst ich mich etwas in die Geschichte einfinden. Gerade weil ich eiskalt hineingeworfen wurde, fast so, als hätte es einen Vorband gegeben, oder eine Vorgeschichte.

    Aber einmal in der Handlung drin, hat diese mich nicht mehr los gelassen. Wenn das Buch auch überwiegend Jugendliche ansprechen soll, fand ich die Geschichte faszinierend.

    Das Cover wirkt etwas verwirrend... die Fledermäuse z.B. suggerieren, dass es um Vampire geht, doch weit gefehlt. Zwar kommen Engel und auch eine Fee darin vor, aber keine Vampire, also hier nicht beeinflussen lassen.

    Es geht um Madison, die just an ihrem 17 Geburtstag von dem schwarzen Todesengel als „gefährlich“ eingestuft wird und umgebracht wird. Doch dass diese sich dagegen wehrt und nur leben möchte ist verständlich.

    Da ich alle drei Teile habe, werde ich auch gleich beim nächsten Band weiterlesen.


    Mein liebstes Zitat aus dem Buch:

    „Ich selbst zu sein – mit lila Haaren, lauter Musik, tot und überhaupt -, machte mich eben einfach glücklicher als jeder Versuch, mich den Amys dieser Welt anzupassen.“


    Bildquelle:

    Mein Eigentum. Krümel lag so schön bei mir, dass ich ihm das Buch zugeschoben habe. Danach habe ich ihm gesagt wie hübsch er doch ist und ihn weitergestreichelt. (damit er auch weiterhin für Bilder zur Verfügung steht ;-))

  10. Cover des Buches Blutsbande (ISBN: 9783453529519)
    Kim Harrison

    Blutsbande

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Blutsbande“ ist für mich der letzte „Rachel Morgan“-Band. Ich breche die Reihe ab. Ich habe wirklich versucht, mit der Protagonistin Rachel auszukommen, aber es funktioniert nicht. Wir passen nicht zusammen. Ein geeigneter Moment, um zurückzuschauen und euch zu erzählen, wie die Reihe entstand. Der erste Band „Blutspur“ begann als Kurzgeschichte, die Kim Harrison schrieb, als sie unter ihrem echten Namen Dawn Cook veröffentlicht werden wollte. Anfang der 2000er war der Kurzgeschichtenmarkt äußerst bizarr. Harrison wusste, dass sie dieses Level niemals erreichen würde, also schrieb sie die merkwürdigste Szene, die ihr einfallen wollte, steckte eine Hexe, einen Pixie und eine Vampirin in eine Bar und wartete ab, was passierte. Ihre Kurzgeschichte trug den Titel „Life is a Bowl of Cereal“ und wurde später das erste Kapitel von „Blutspur“. Obwohl ich es sympathisch finde, dass „Rachel Morgan“ ihren Anfang mit einer Trotzreaktion nahm, hindert es mich dennoch nicht daran, Rachel nun Lebewohl zu sagen.

    Endlich ist Rachel Morgan die haltlosen Vorwürfe des Hexenzirkels los. Dummerweise bringt ein offizieller Status als Dämon allerdings haufenweise bürokratische Unannehmlichkeiten mit sich. Rachel darf nicht mal Autofahren. Deshalb überlegt sie nicht lange, als ihr die Inderland Security einen Deal anbietet: hilft sie ihnen dabei, eine grausige Mordserie aufzuklären, bekommt sie ihren Führerschein zurück. Die ritualisierten Morde weisen auf dämonische Aktivitäten hin, Rachel erkennt jedoch schnell, dass die Tatorte inszeniert sind. Nicht von Dämonen, nicht von Inderlandern, sondern von Menschen. Eine radikale Hassgruppe entführt Hexen und experimentiert mit ihnen, um einen Weg zu finden, alle Übernatürlichen vom Antlitz der Erde zu tilgen. Bisher ohne Erfolg. Bisher. Denn jetzt, da Rachel die Ermittlungen übernommen hat, befindet sich die eine Zutat, die dazu beitragen könnte, alle Inderlander auszulöschen, in greifbarer Nähe: Rachels Blut …

    Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass meine Entscheidung, „Rachel Morgan“ nach „Blutsbande“ abzubrechen, meine Lektüre nicht beeinflusst hätte. Natürlich hatte das Auswirkungen auf meine Wahrnehmung des zehnten Bandes. Mich interessierte nicht mehr wirklich, was ich da las. Ich wollte es lediglich hinter mich bringen, um mich endlich von Rachel verabschieden zu können. Daher empfand ich kaum emotionale Resonanz. Mein Herz machte ein Nickerchen und wachte ausschließlich auf, wenn Rachel mich mal wieder auf die Palme brachte. Mein Kopf hingegen war hellwach und erkannte säuerlich, dass „Blutsbande“ genau dieselben Probleme aufweist wie bereits die Vorgängerbände. Es hat sich nichts geändert. Rachel lässt sich in Konflikte hineinziehen, die eigentlich nicht die ihren sind und macht durch ihre Anwesenheit alles nur noch schlimmer. Und wofür das alles? Wofür setzt sie durch ihre Involvierung in einen unnötig komplizierten, sehr weit hergeholten und übertrieben dramatisierten Kriminalfall die Zukunft aller Inderlander aufs Spiel? Für ihren Führerschein. Sie will Autofahren. Wurde jemals ein banalerer Grund für die Teilnahme an einer Mordermittlung erfunden? Die Inderland Security ist auf ihre Hilfe angewiesen, sie hätte alles verlangen können – aber nein, Rachel möchte einfach wieder hinterm Steuer sitzen. Was für ein Humbug. Vielleicht sah sogar Kim Harrison ein, dass Rachels Motivation bestenfalls fragwürdig ist und dichtete deshalb ein Erpressungsszenario und eine versehentliche Entführung dazu. Ich hatte das Gefühl, dass sie Rachel krampfhaft in den Fall verwickeln wollte und deshalb ständig neue künstliche Verbindungen herstellte. Da ihr dieses Drama aber offenbar immer noch nicht ausreichte, eröffnete sie einen überflüssigen Nebenschauplatz, der mich erst recht aufregte. Dieser Nebenschauplatz heißt Wayde. Solltet ihr euch jetzt fragen, wer zum Teufel Wayde ist, keine Sorge, mir erging es ebenso. Wayde ist Rachels Bodyguard, der irritierenderweise nie richtig vorgestellt wird. Kim Harrison behandelte ihn, als wäre er schon immer Teil der Geschichte, als müsste ich ihn kennen, doch ich kann mich nicht daran erinnern, ihm vor „Blutsbande“ begegnet zu sein. Damit hätte ich mich durchaus abfinden können, woran ich mich allerdings massiv störte, war die Art und Weise, wie Rachel sich ihm gegenüber verhält. Sie ist ja grundsätzlich nicht für ihre souveränen sozialen Kompetenzen bekannt, aber an Waydes Stelle hätte ich sofort gekündigt. Erst unterstellt sie ihm, dass er seinen Job nicht beherrscht, spricht ihm jegliche Kompetenz ab und ist trotz seiner Natur als Werwolf felsenfest überzeugt, dass sie ihm überlegen ist. Dann beweist er ihr, dass er sehr wohl weiß, was er tut und plötzlich beschwert sie sich, dass er „ihre Freiheit einschränkt“. Meine Güte, Rachel. Lass den armen Mann doch in Ruhe.

    Aus, Ende, vorbei. „Blutsbande“ war definitiv mein letztes Abenteuer mit Rachel Morgan und ich weine ihr keine Träne nach. Drei Bände lang habe ich mich nur über sie aufgeregt und geärgert – ich bin erleichtert, dass wir jetzt getrennte Wege gehen. Ich denke, ich bin der Reihe „Rachel Morgan“ einfach irgendwann entwachsen. Kim Harrison gelingt es nicht mehr, meine inhaltlichen Ansprüche zu erfüllen. Ich finde ihre Protagonistin unerträglich anstrengend und hysterisch; die Handlung erscheint mir oft umständlich, nicht plausibel und übertrieben dramatisch. Erstaunlicherweise nehme ich ihr das allerdings nicht übel. Im Gegensatz zu Rachel ist mir Harrison durchaus sympathisch, es ging mir lediglich auf, dass wir literarisch nicht auf einer Wellenlänge schwingen und es vermutlich auch nie werden. Sie setzt andere Prioritäten als ich. Es hätte keinen Sinn, mich nur deshalb weiter durch „Rachel Morgan“ zu quälen, um die Reihe abzuschließen. Ich fühle mich mit diesem Abbruch wohl und verabschiede mich von Kim Harrison ohne Groll. Rachel hingegen … Die kann bleiben, wo der Pfeffer wächst.

  11. Cover des Buches Blutmagie (ISBN: 9783453527874)
    Kim Harrison

    Blutmagie

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Catrin91

    Kim Harrison gibt und mit dieser Geschichte, einen kurzen Einblick in das Leben von Ivy, bevor diese eng mit Jenks und Rachel zusammen arbeitet. 

    Mir gefiel die Idee, dass man Ivy vor ihren Veränderungen kennen lern. Es ist befremdlich, aber nicht schlecht. 

    Jedoch gefällt mir die jetzige Ivy doch besser. 

    Die Autorin möchte Ivys kurze Vorgeschichte mit Art erzählen, jedoch ist diese Novelle nicht so gut geschrieben, wie die anderen Bücher. 

    Der Spannungsbogen ist kaum vorhanden und man muss sich durch die Geschichte quälen. 

    Ich finde die Idee nicht schlecht, denke jedoch, dass der Schreibstil hier etwas nachgelassen hat.

  12. Cover des Buches Blutflüstern (ISBN: 9783453528864)
    Kim Harrison

    Blutflüstern

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Catrin91

    Wer ein Fan von Rachel Morgen ist, kenn nur die taffe, mutige und manchmal auch etwas verplante Rachel. 

    In dieser Novelle lernt der Leser die junge Rachel Morgen kennen.

    Sie ist 18, erholt sich noch immer von eine jahrelang anhaltenden, eigentlich tödlichen Krankheit, hat aber das Herz am rechten Fleck und möchte etwas verändern. - Dieses Bild vermittelt das kleine Büchlein sehr gekonnt. 

    Wieder einmal bewundere ich Rachel ihre naive Art im Bezug auf Gefühle. Sie ist komplett unvoreingenommen und kühn. Eine feministische erfrischende junge Frau. 

    Ich empfehle jedem Fan der Rachel Morgen Serie diese Novelle zu lesen.

  13. Cover des Buches Blutdämon (ISBN: 9783641104719)
    Kim Harrison

    Blutdämon

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Kim Harrison hat einen Abschluss in wissenschaftlicher Technologie, mit dem Schwerpunkt Biologie. Ihr Vater schüttelt bis heute den Kopf darüber, dass sie diese Ausbildung genoss, um jetzt Bücher zu schreiben. Harrison lässt ihr Studium allerdings sehr wohl in ihre Werke einfließen. Das Magiesystem der „Rachel Morgan“-Reihe ist ihr Versuch, Ley-Linien wissenschaftlich zu erklären. Die Kraftlinien sind Einschnitte im Zeitgefüge, die alternative Realitäten miteinander verbinden und der Protagonistin Rachel erlauben, die Domäne der Dämonen zu besuchen. Sie sind darüber hinaus der Grund, dass die Reihe in Cincinnati, Ohio, spielt, weil die salzige Luft der Küsten Magie negiert. Im neunten Band „Blutdämon“ muss sich Rachel mit genau diesem Effekt herumschlagen, denn ihr steht eine Reise nach San Francisco bevor.

    Steigen eine Hexe, ein Pixie, eine Vampirin und ein Elf in ein Auto… Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, entpuppt sich für Rachel Morgan als wahrgewordener Albtraum. Sie wusste, dass der Weg nach San Francisco schwierig und gefährlich werden würde, aber ein Roadtrip in der Begleitung von Trent Kalamack stand ganz oben auf der Liste der Dinge, die sie niemals tun wollte. Leider ist sie auf ihn angewiesen, will sie rechtzeitig an die Westküste gelangen, um an ihrer Verhandlung vor dem Hexenzirkel teilzunehmen und ihren Namen reinzuwaschen. Natürlich ist Trents Hilfe nicht umsonst. Er braucht eine Eskorte, denn er hat etwas zu erledigen. Als sie auf ihrer Route von Elfen angegriffen werden, dämmert es Rachel, dass es sich wohl nicht um ein Geschäftsessen handelt. Trent pfuscht mit uralter, wilder Magie herum und schon bald müssen sie sich ebenso vor den Folgen seiner Experimente schützen wie vor den Schergen des Hexenzirkels, die versuchen, Rachel aufzuhalten. Ein Witz ist diese Reise ganz sicher nicht.

    Ich begann „Blutdämon“ in dem Wissen, dass meine Tage mit „Rachel Morgan“ gezählt sind. Die Reihe entspricht nicht mehr meinem Geschmack, weshalb ich entschieden habe, sie nach den letzten beiden ungelesenen Bänden in meinem Regal abzubrechen. Ich wappnete mich für eine weitere Begegnung mit einer Protagonistin, die ich mittlerweile unerträglich finde. Tatsächlich gestaltete sich die Lektüre jedoch weniger schlimm, als ich erwartet hatte. Ich kam überraschend gut mit diesem Band zurecht; einerseits, weil ich auf Rachel vorbereitet war, andererseits, weil ich mir einen Spaß daraus machte, zu analysieren, wieso sie mich aufregt. Alles eine Frage der Einstellung. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich „Blutdämon“ wirklich gern gelesen habe. Etwa die Hälfte der Handlung besteht aus einem Roadtrip nach San Francisco, den Rachel gemeinsam mit Ivy, Jenks und ihrem Erzfeind Trent Kalamack unternimmt, um vom Hexenzirkel für ihren Einsatz von schwarzer Magie begnadigt zu werden. Über 300 Seiten lang sind die Figuren in einem viel zu kleinen Auto eingepfercht – und ich mit ihnen. Es fühlte sich an wie die längste, anstrengendste Autofahrt aller Zeiten, weil die räumliche Enge alle reizbar stimmt und ihre Spannungen unangenehm in den Vordergrund rückt. Rachel ist ohnehin keine ausgeglichene Person; eingesperrt in einem Wagen mit Trent bricht sich ihre kindisch-bockige Art ungezügelt Bahn und überträgt sich auf ihn, sodass auch er sich infantil und trotzig aufführt. Sie provoziert ihn, wann immer sich eine Gelegenheit bietet. Wäre sie nur ein wenig reifer und vernünftiger, hätten viele Konflikte durch Kommunikation vermieden werden können. Aber nein, sie bleibt stur und streitet sich lieber Meile für Meile. Gepaart mit der erneut sehr hohen Rate heftiger Actionszenen entfaltete sich „Blutdämon“ daher als laute, schrille Lektüre voller Gekreisch und Geschrei. Das Buch tat mir in den Ohren weh. Ich hoffte, dass sich das Erregungslevel mit der Ankunft in San Francisco etwas beruhigen würde – natürlich nicht. Dort trifft Rachel auf den Hexenzirkel, deren Mitglieder Kim Harrison als rückständige, verbohrte Narren und Amateure darstellt, denen ihre alberne, willkürliche Unterteilung in schwarze und weiße Magie wichtiger ist als die Bedrohung aus dem Jenseits. Die Beziehung zwischen Rachel und dem Zirkel ist ein passendes Beispiel, um ein Problem zu illustrieren, das mich grundsätzlich an der Reihe stört. Rachel ist meiner Ansicht nach als Hexe mäßig talentiert. Sie verfügt über großes magisches Potential, weiß diesen Vorteil jedoch selten effektiv zu nutzen. Ihre Impulsivität steht ihr im Weg und verführt sie zu unklugen Entscheidungen. Um ihren Status als Heldin dennoch zu bestätigen, spricht Kim Harrison allen Figuren in ihrem Umfeld Kompetenz ab. Der Zirkel erscheint wie ein Haufen Stümper, Trent hat keine Kontrolle über seine Elfenmagie, Ivy wird trotz ihrer vampirischen Kräfte immer wieder verletzt und Jenks disqualifiziert sich durch seine Größe. Sie dürfen nicht fähig wirken, damit Rachel sie retten kann. Diese Rollenverteilung gefällt mir nicht. Ich finde es falsch, alle Nebenfiguren schwächer zu charakterisieren, nur um Rachel stärker wirken zu lassen. Eine wahre Heldin hat das nämlich nicht nötig.

    „Blutdämon“ festigte meinen Entschluss, die „Rachel Morgan“-Reihe nach dem nächsten Band abzubrechen. Wie alle anderen Leser_innen auch lasse ich mich gern ab und zu von leichter Unterhaltungsliteratur berieseln, doch mit diesen Romanen gelingt mir das nicht. Mir missfällt der Tenor der Reihe: laut, grell, atemlos, aggressiv. Ich empfinde die Geschichte als disharmonisch und übertrieben dramatisch. Eine Katastrophe jagt die nächste, die Protagonistin Rachel balanciert stets auf dem schmalen Grat zum vollständigen Kontrollverlust und reißerische Special Effects ersetzen eine gut durchdachte Handlung. Ich kann nicht abschalten, weil ich mich entweder ärgere oder gehetzt fühle. „Rachel Morgan“ bietet mir nicht das, was ich suche, wenn ich mich für Urban Fantasy entscheide. Glücklicherweise kann ich mich bald verabschieden.

  14. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783641091743)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (568)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Rachel-Morgan-Reihe ist eine Urban-Fantasy-Serie, die in einer Welt angesiedelt ist, in der die Menschheit fast vollständig ausgerottet ist, da genmanipulierte Lebensmittel für eine lebensbedrohliche Seuche und für zahlreiche Untote gesorgt haben. In dieser Welt versucht nun die temperamentvolle Hexe Rachel Morgan, Angestellte der Inderlander Security, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Nach wiederholten Differenzen mit ihrem Vorgesetzten wird Rachel gekündigt, was sie veranlasst ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Mit dabei sind ihre Freunde Jenks - ein Pixie (ein fliegender Elf) und Ivy - eine Vampirin.

    Dramatische und temporeiche Passagen wechseln sich gekonnt ab und durch den teils scharfzüngigen Erzählstil, bei dem ich mir manchen Lacher nicht verkneifen konnte, wird das Lesevergnügen konstant hoch gehalten. Mich hat dieser Teil gut unterhalten - ich kann das Buch  empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Prom Nights from Hell (ISBN: 9780061976001)
    Stephenie Meyer

    Prom Nights from Hell

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Musegirl90
    Das Buch besteht aus 5 Geschichten, die sich alle um eins drehen: Prom (dt. Abschlussball). Die erste Geschichte trägt den Titel „The Exterminator’s Daughter“, von Meg Cabot. Es geht um Mary, die Tochter einer Monsterjägerin, die sich an dem Vampir rächen will, der ihre Mutter verwandelt hat. Sie bekommt dabei unerwartete Unterstützung von Adam, der zu Beginn der Geschichte nicht einmal wusste, dass Vampire existieren … Die zweite Geschichte „The Corsage“ von Lauren Myracle handelt von einer geheimnisvollen Corsage. Frankie geht mit ihren zwei besten Freunden Will und Yun Sun zu einer Wahrsagerin. Sie hofft, dass Will sie fragt ob sie mit ihm zum Abschlussball geht und hofft dass er bei der Wahrsagerin etwas ermutigt wird. Dort entdecken sie die Corsage und die Wahrsagerin erzählt ihnen die Geschichte, die drei halten die Geschichte für erfunden und machen sich darüber lustig. Später nimmt Frankie die Corsage und spricht ihren Wunsch aus … In „Madison Avery and the Dim Reaper“ geht es um Madison, die auf dem Prom den gutaussehenden Seth trifft, der ihr anbietet sie nach Hause zu fahren. Die beiden haben einen Unfall und Madison verliert das Bewusstsein. Als sie in der Leichenhalle wieder aufwacht, wird ihr schnell klar was passiert ist: Sie ist tot. Doch damit findet sie sich nicht ab … Es geht weiter mit Michele Jaffe’s „Kiss and Tell“. Miranda geht auf ein Internat in Santa Barbara und scheint ganz normal, abgesehen davon, dass sie Superkräfte besitzt, wie zum Beispiel ein übernatürlich gutes Gehör. Sie arbeitet bei einem Fahrservice und soll eine Kundin vom Flughafen abholen. Ihre Kundin ist Sibby eine vierzehnjährige, die jeden Jungen küsst der ihr zu nah kommt und die Miranda ziemlich auf die Nerven geht. Doch als Sibby in Gefahr gerät versucht sie alles um sie zu beschützen … Und last but not least die Geschichte „Hell on Earth“ von Stephanie Meyer. Auf dem Abschlussball der Reed River High läuft nicht alles wie geplant. Der Grund: Sheba, ein Dämon. Sie sät überall Zwietracht. Allerdings gibt es einige wenige Ausnahmen. Gabe und seine Freunde bleiben von ihr verschont, was Sheba zunächst unbegreiflich ist, bis sie merkt, dass Gabe zur Hälfte ein Engel ist … Die 5 Geschichten sind alle sehr gut geschrieben, auch wenn ich ein oder zwei, wie zum Beispiel „Kiss and Tell“ etwas langatmig fand. Alle Geschichten drehen sich wie bereits gesagt um den Prom, auch wenn man auf unterschiedliche Weise daran erinnert wird. Alle Geschichten sind Kurzgeschichten, obwohl man bei „Madison Avery and the Dim Reaper“ eher den Eindruck hat, dass es sich hier um eine Leseprobe von einem Roman handelt. Leider muss ich sagen, dass mich nicht alle Geschichten fesseln konnten, die ersten Geschichten waren wirklich sehr spannend, besonders „ The Corsage“, aber dann kippte das Ganze ein wenig und die Geschichten waren nur noch mäßig spannend. Fazit: Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch, es ist alles dabei von Vampiren bis zu Engeln, die gegen Dämonen kämpfen.
  16. Cover des Buches Blutjagd (ISBN: 9783453533950)
    Kim Harrison

    Blutjagd

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Beim ersten Lesen hat es mich nich ziemlich gepackt vor ein paar Jahren. Jetzt, da ich alle Bücher der Serie habe mach ich einen Reread und muss sagne, dass viele Wiederholungen, Ähnlichkriten und Gefühlsduselei dabei ist. Die guten Punkte sind Jenks, der Grundplot und big Al. Die Vampire gehen mir schon auf den Senkel. 

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