Bücher mit dem Tag "kiez"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kiez" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Musste ein paar mal schmunzeln, der Sprachgebrauch ist erfrischend und kurzweilig. Herr Lehmann überzeugt mit Berliner Charme und einem authentischen Einblick in das Leben eines ganz normalen Typen 

  2. Cover des Buches Große Freiheit (ISBN: 9783446262560)
    Rocko Schamoni

    Große Freiheit

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Hochkultur, aber das erwartet glaube ich auch niemand von den Büchern Schamonis. Eine nette Gute-Nacht-Lektüre, welche die intellektuellen Fähigkeiten sicherlich nicht überstrapaziert.

  3. Cover des Buches So was hat ein Mann im Gefühl (ISBN: 9783499269660)
    Mia Morgowski

    So was hat ein Mann im Gefühl

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Toby steckt mitten in der Planung seines 40. Geburtstages, da entdeckt er auf dem Handy seiner Freundin Birte eine sehr eindeutige SMS. Birte druckst erst noch herum und stammelt dann "eigentlich wollte ich es dir erst nach deinem Geburtstag sagen...". Doch was ändert es schon? Sie hat einen neuen. Seit über einem Jahr und beabsichtigt auszuziehen und zu ihm zu ziehen.

    Toby ertränkt seinen Frust erst Mal in ausreichend Alkohol. Glücklicherweise hat er gute Freunde die ihm dabei zur Seite stehen. Sein Freund Mirko stellt ihm seine Wohnung in der Nähe der Reeperbahn zur Verfügung? Doch ist dies die richtige Unterkunft für einen anständigen Anwalt?

    Die Abwechslung ist reichlich. Toby lernt eine Frau nach der anderen kennen. Doch keine ist wie Alice! Alice ist eine Mandantin die Toby von Anfang an fasziniert.

    Mir hat das Buch super gut gefallen. Ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Mir hat Toby stellenweise so sehr leidgetan, ich wollte unbedingt wissen wie es mit dem sympathischen Tollpatsch weitergeht. Ich kann das Buch nur empfehlen. Dieses Buch von Mia Morgowski hat mir von ihr bis jetzt am besten gefallen.

  4. Cover des Buches Knastpralinen (ISBN: 9783426500385)
    Simone Buchholz

    Knastpralinen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Drei männliche Leichen, teilweise nur in Stücken, aber dafür hübsch verpackt, beschäftigen das Team um Staatsanwältin Chastity Riley in ihrem nunmehr zweiten Fall. Zwischen den Mordopfern scheint es einen Zusammenhang zu geben. Doch offenbart sich der erst ab Seite 170 (von 246). Diesmal dauert es lange und einige Alkoholexzesse bis bei Chas der sprichwörtliche Groschen fällt.

    In der Zwischenzeit stößt Staatsanwältin Chastity Riley an die Grenzen des Rechtsstaates. Stalking, Vergewaltigung und alltägliche Gewalt gegen Frauen werden von den Behörden viel zu wenig verfolgt. Wenn die Täter dann doch ausgeforscht sind und vor Gericht gestellt werden, kommen sie mit lächerlichen Strafen davon. Da kann es schon passieren, dass die Staatsanwältin eher mit denjenigen sympathisiert, die das Recht in die eigenen Hände nehmen. Wie z.B. Carlas Freunde, die ihr nach ihrer brutalen Vergewaltigung, die Täter fein verschnürt in den Keller legen.

    Liegt der Schlüssel zum Täter in diesem Zitat?

    „Ich wünschte, solche Typen würden die Angst, die sie verbreiten, ein einziges Mal selbst erleben. Nur ein einzige verdammtes Mal. Ich wette, die würden sich in die Hosen scheißen. Vielleicht würde die sogar sterben vor Angst.“ (S. 180)

    Ein stilistisch interessanter Kniff sind die Einschübe aus Sicht einer Frau, die von Männern verfolgt und sexuell missbraucht wird.

    Fazit:

    Ein etwas anderer Krimi rund um Chas Riley. 

  5. Cover des Buches Hausbesuche (ISBN: 9783813506853)
    Stepha Quitterer

    Hausbesuche

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Guildenstern

    Es klingt irgendwie naiv und liebenswert, was Stepha Quitterer sich da vorgenommen hat: in 200 Tagen ebenso viele Nachbarn in ihrer Straße kennenzulernen, indem sie unangemeldet vor deren Tür steht und selbst gebackenen Kuchen und Kaffee dabei hat. Eine nette Idee, mag man denken - aber es ergeben sich doch einige unerwartete Situationen - spannende, potentiell gefährliche ... Sie erfährt nicht nur freundliche Reaktionen, lernt auch ganz traurige und erschütternde Schicksale kennen. Ich habe richtig mitgefiebert, wie die weiteren Begegnungen sich wohl gestalten.
    Fazit: ein unbedingt lesenswertes Buch von einer, die auszog, ihre Nachbarn in einer anonymen Großstadtstraße kennenzulernen, dabei eine Gemeinschaft stiftete und sogar ein paar neue Freunde fand.

  6. Cover des Buches Großer Bruder Zorn (ISBN: 9783847906018)
    Johannes Ehrmann

    Großer Bruder Zorn

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fascination
    Johannes Ehrmann, dem ein oder anderen Leser womöglich durch seine Beiträge für den Tagesspiegel bekannt, legt mit „Großer Bruder Zorn“ seinen ersten Roman vor. Schauplatz ist der Berliner Wedding, Brennpunkt von Kulturen und sozialen Schichten, den der Autor aus eigener Erfahrung so gut wie seine Westentasche kennt. Genauer gesagt fokussiert sich die Handlung auf den fiktiven, aber dennoch echten Orten angelehnten, Bellermannplatz.  Hier beobachten wir Aristoteles Andreadakis, Box-Promoter kurz vor der Privatinsolvenz, Sedar Schröder, gute Seele vom Spätkauf, Jessi, Angestellte im roten Netto, Heinz Hönow, Opfer eines Überfalls in seinem Schmuckgeschäft sowie last but not least den Flaschenfascho, auf seiner täglichen Tour durch seinen persönlichen Wahnsinn. Die Einblicke in verschiedene Leben sind zusammengefasst ähnlich einer Daily Soap, man schaut den Protagonisten bei allen möglichen Szenarien über die Schulter. Für die Figuren mag das alles gar nicht so witzig sein, für den Leser bedeutet es hingegen amüsanten Lesespaß! Der Einstieg in die Story geschieht in medias res. Johannes Ehrmann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gerade die ungeschönte Ausdrucksweise wirkt schließlich lebensnah. Man findet schnell in die parallel laufenden Handlungsstränge hinein. Ob die Figuren nun stellvertretend alle Anwohner der Umgebung ausmachen, sei dahingestellt. Hier winkt schon in der Vorstellungsrunde das eine oder andere Klischee. Aber ehrlich gesagt, es stört nicht. Schon eingangs finden sich Hinweise, dass sich die Schicksale der Charaktere später in der Erzählung kreuzen und machen neugierig auf das große Ganze. Der Schreibstil ist natürlich kein Einheitsbrei, gerade das macht allerdings einen gewissen Reiz aus. Die Dialoge fügen sich nahtlos ein, sind trotz fehlender Anführungszeichen dennoch als solches erkennbar. Die relativ kurzen Kapitel, 86 an der Zahl, und Perspektivenwechsel springen im hohen Tempo durchs Geschehen, machen es dadurch aber auch irgendwie spannend. Langsam aber sicher gewinnen die Charaktere im weiteren Verlauf an Substanz und ihre Beziehungen werden deutlich. Selbst der Flaschenfascho bringt seine Vergangenheit ein und Verhalten und Denkweisen bekommen ihren Sinn. Der Leser kann hier und da spekulieren, sich Dinge zusammenreimen und erkennt Missverständnisse - das ist ein großer Pluspunkt des Buches! Man hat in der Tat das Gefühl, als kenne man diese Menschen, wenn auch nur vom Sehen oder Beobachten im Alltag. Es sind schon eine Menge Schicksale, die da Knall auf Fall aufeinandertreffen. Ein bisschen Normalität täte der Geschichte hier und da ganz gut. Aber vielleicht wird das Geschehen dadurch auch umso interessanter und vor allem unterhaltsamer. Die Story lebt gerade von diesen überspitzten Darstellungen. Nebenbei erwähnt seien aber auch recht feinfühlige Passagen. Ob im Buch nun Wedding dran steht oder nicht, es könnte genauso gut ein anderer Knotenpunkt diverser Kulturen und Bevölkerungsschichten sein. Das Ende ist in sehr vielen Belangen offen und bis dato dem Leser überlassen. Ein ungewöhnliches Debüt, ein Buch, das irritiert, schmunzeln lässt aber schlussendlich auch zum Nachdenken anregt.
  7. Cover des Buches Die Schwebfliege (ISBN: 9783946762676)
    Anja Gust

    Die Schwebfliege

     (40)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    Der biedere und unscheinbare Angestellte Hinnerk Thies, der sich bisher mehr für seine Leidenschaft für Schwebefliegen, als für Frauen interessiert hat, steht eines Tages durch einen seltsamen Zufall seiner ehemaligen Freundin Tatjana und ihrem jetzigen Lebensgefährten und gleichzeitig ihrem Zuhälter, Aribert Klabunde gegenüber. Von dem Moment an ist sein bis dahin ruhiges und geordnetes Leben vorbei. Plötzlich ist er mittendrin in einem Milieu das beherrscht wird von brutalen Schlägern, Prostituierten und sonstigen zwielichtigen Gestalten. Als auch noch Cindy, Tatjanas Freundin und Kollegin seine Wege kreuzt und sie bei ihm Gefühle erweckt, die er sich eigentlich nicht eingestehen möchte, gerät Hinnerk immer mehr in einen gefährlichen Strudel aus Lügen, falschen Spielen und jede Menge Ärger mit skrupellosen Menschen.

    ,, Die Schwebefliege- Eine schmutzige Geschichte“ ist der 436 Seiten starke sozialkritische Roman der Autorin Anja Gust, wo der Leser in die brutale und unmenschliche Welt der Prostitution eintauchen wird und gleichzeitig Zeuge davon wird, wie unter anderem korrupte Politiker sich in dubiose Geschäfte verwickeln lassen,  damit es für ihre Karriere dienlich ist.

    Wie gewohnt hat dabei die Autorin sich vorab von diversen Experten wie z.B einem Ermittler beim BKA oder eines Privatdetektivs beraten lassen und sich Informationen eingeholt, damit sie diesen Roman mit einem doch aufwühlenden Thema, so glaubwürdig und realitätsnah wie möglich zu schreiben.

    Der Schreibstil ist dabei eine Mischung zwischen einer eher gehobenen Ausdrucksweise und   immer wieder einmal kehrenden  sogenannten ,,Kietzsprache“ . Was man aber auch dabei findet ist ein feiner, gezielt eingesetzter Humor, der Stellenweise aufblitzt und somit die Geschichte auflockert.

    Die Protagonisten Hinnerk, Tatjana und Cindy durchleben ein Wechselbad der Gefühle, wo es als Leser, speziell bei Tatjana, wo ich oftmals dachte, dass sie schizophrene Züge aufweist, nicht immer leicht ist den Durchblick zu bewahren. Da war ich dann stellenweise doch ein wenig überfordert, weil die ,,Beziehung“ zwischen Tatjana und Hinnerk dadurch geprägt ist, dass man nie genau weiß, wann sie es ehrlich mit ihm meint und wann nicht.

    Die Autorin zeichnet dabei ein gutes Bild davon, wie die Prostitution aufgezogen wird und in welchem Abhängigkeitsverhältnis die Frauen und Mädchen ihren Zuhältern gegenüber stehen. Selbst wenn man es als Leser nicht glauben will oder kann, so wird man in dem Roman immer wieder Zeuge davon wie brutal dieser ,,Menschenhandel“ abläuft.

    Es ist eine Geschichte die auch die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, aber auch die scheinbare seelische Kälte der Frauen aufzeigt und es dabei nicht verwundert, wenn sie es selbst nicht glauben können oder wollen, dass sie überhaupt für echte Gefühle noch fähig sind. Hinnerk hat in dem Roman die größte Wandlung durch gemacht, wo er aber auch immer wieder mehr Glück als Verstand gehabt hat.

    So tun als ob und falsche Spuren auslegen und schon werden die Gegner nervös. Es ist ein ständiges Katz- und Mausspiel wo man aufpassen muss, damit man nicht ganz den Überblick verliert, wer nun bei wem echte Gefühle oder nur vorgetäuschte seinem Gegenüber vermittelt.

    ,, Die Schwebefliege“ lädt also alle Leser ein in die Hamburger Halbwelt einzutauchen und einen Blick ,,hinter die Kulissen“ der Prostitution zu werfen.

      

  8. Cover des Buches Onno Viets und der Irre vom Kiez (ISBN: 9783499259739)
    Frank Schulz

    Onno Viets und der Irre vom Kiez

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Meine Güte, manche Sätze muss man sich ganz langsam zu Gemüte führen, um sie zu kapieren.
    Knapp 70 Seiten habe ich geschafft, dann gab ich auf. Mein Kopf war voll mit blödsinnigen Sätzen. Lesevergnügen ist anders. Oft wurde in den Sätzen noch etwas in Klammern erklärt, sodass der eigentliche Sinn für mich nicht mehr erkennbar war.
    So schade, ich hatte mich auf dieses "Heimspiel", eine Geschichte vom Kiez gefreut. 



  9. Cover des Buches So was von da (ISBN: 9783462044416)
    Tino Hanekamp

    So was von da

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Eine Geschichte über Freundschaft, Existenzängste, Verlust, Liebe und noch vielem mehr.

    Oskar Wrobel ist Clubbesitzer oder sollte es besser heißen: war Clubbesitzer? Denn es ist die letzte Nacht seines Clubs. Die letzte Nacht, bevor er abgerissen wird. Die letzte Nacht, in der eine letzte Party schmeißt, die nicht nur vor Beginn, sondern auch währenddessen mit einigen Überraschungen und Herausforderungen auf sich warten lässt.

    Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Nicht unbedingt, weil er besonders malerisch oder gewählt ist, sondern weil er ungeschönt, derb und authentisch ist. Er unterstreicht die Geschichte einfach perfekt und bringt einen in genau die richtige Stimmung.

    Die Charaktere sind alle grundverschieden und haben mit ihren Problemen zu kämpfen, aber dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie haben alle ihren Platz im Roman verdient, sind auf ihre eigene Weise mal mehr und mal weniger skuril gezeichnet und bereichern das Gelesene.

    Auch wenn sich das Buch nur um einen Tag und eine Nacht dreht, ist man als Leser so involviert, dass es zu keiner Zeit langatmig oder unnötig ist.

    Die Sprache, die Handlung und die Charaktere haben es mir so angetan, dass mich das Buch auch im Nachgang noch eine Weile beschäftigen wird.

  10. Cover des Buches Blaue Nacht (ISBN: 9783518467985)
    Simone Buchholz

    Blaue Nacht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: IngridWerner

    Oft schon wurde mir nahegelegt, ein Buch von Simone Buchholz zu lesen, schließlich bekam sie 2019 für ein anderes Buch sogar den renomiierten Deutschen Krimipreis. Jetzt war es endlich soweit. Blaue Nacht war meine erste Lektüre von ihr - und wird sicherlich nicht die letzte sein. 

    Der knappe, schnörkellose Schreibstil, der aber hin und wieder poetischen Formulierungen Platz macht, hat mir sehr gut gefallen. Staatsanwältin Riley ist eine gelungene Hauptperson. Sie wird mit schnellen Strichen skizziert, trotzdem hat man ein präzises Gefühl davon, wer sie ist. Und obwohl ihr Wesen alles andere als einschmeichelnd ist, hat Riley die Sympathien der LeserInnen. Wirklich gut gemacht!

  11. Cover des Buches Schlussakkord (ISBN: 9783898095389)
    Bernd Mannhardt

    Schlussakkord

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube
    Dieses Buch erschien 2018 im be.bra Verlag und beinhaltet 264 Seiten.
    Ein Straßenmusiker wird vor der Arminius-Markthalle mit einem gezielten Kopfschuss aus einem Fenster des gegenüberliegenden Rathauses getötet. Nun sieht sich Kommissar Hajo Freisal mit einer Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert. Er fragt sich, ob der Täter einer der Angestellten des Bezirksamtes sein könnte, da diese sich von der schrägen Musik des Toten seit Monaten terrorisiert fühlten. Der Täter könnte aber auch zu einer Bande von Schutzgeld-Erpressern gehören. Doch als allmählich die Wahrheit ans Licht kommt, verschlägt es selbst dem Gemütsmenschen Freisal die Sprache...
    Dies ist nicht mein erstes Buch des Autoren Bernd Mannhardt und ich kann nur sagen, dass sein Kommissar Freisal mir echt gut gefällt, er hat einen tollen Humor... Der Autor schreibt sehr flüssig und ich musste doch an einigen Stellen ziemlich schmunzeln über die Dialoge zwischen Freisal und Gutzeit und wie sie miteinander umgehen. Die ganze Zeit habe ich versucht, mit zu ermitteln, jedoch ging es mir wie Kommissar Freisal, auch mir hat es die Sprache verschlagen, als die Wahrheit ans Licht kam. Damit habe ich auf keinen Fall gerechnet. Dieser Krimi, der in Berlin spielt, hat mich super unterhalten.  Auch die Karte von Berlin-Moabit, die sich am Ende des Buches befindet lässt mich als Leserin doch alles besser vorstellen. Ich empfehle diesen humorvollen Krimi allen weiter, die Krimis, die es mögen, wenn witzige Dialoge eine Rolle spielen. Mich hat es prächtig unterhalten und ich freue mich auf weitere Bücher mit Hajo Freisal!!!
  12. Cover des Buches Küstenschatten (ISBN: 9783839220368)
    Heike Meckelmann

    Küstenschatten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: katikatharinenhof
    Mit der beschaulichen Ruhe auf der Insel ist es im Nu vorbei, als Urlauber am Strand  vom Grünen Brink eine grausam zugerichtete Leiche entdecken. 
    Einziger Hinweis auf seine Identität ist sein auffälliges Tattoo im Nacken.
    Die Polizei muss in alles Richtungen ermitteln und wird  bei der suche nach dem Täter quer über die Insel gehetzt. Wer hat diese grausame Tat verübt und warum ?

    Heike Meckelmann hat  mit ihrem zweiten Roman erneut die Inselschönheiten gekonnt mit einem blutigen und grausamen Krimi vereint. Die vielschichtigen Charaktere sind schön angelegt und so fällt es dem Leser nicht schwer, schon nach kürzester Zeit direkt ins Geschehen einzutauchen. Alle Handlungsorte kommen dem Inselurlauber bekannt vor und so hat man das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Es ist die Mischung aus Originalschauplätzen und Fiktion, die das Buch so interessant macht. Auch der lebhafte Schreibstil tut sein Übriges, die Spannung wird konstant erhalten und so verfliegt regelrecht Seite um Seite.
    Einziges Manko - es gibt ein wenig zu viele Nebenschauplätze, die die ganze Geschichte ein wenig unruhig wirken lassen. 
    Erwähnenswert finde ich noch, dass der geschichtliche Hintergrund am Fundort der Leiche dem Leser auch noch erläutert wird. So wird noch mehr der Bezug zur Insel und den Ereignissen hergestellt.

    Fazit: solider Inselkrimi, der mit viel Lokalkolorit und Inselcharme zu überzeugen weiß.
  13. Cover des Buches Die Heuschrecke (ISBN: B010PWCL04)
    René Junge

    Die Heuschrecke

     (5)
    Aktuelle Rezension von: noita
    Der zweite Teil der "Simon Stark-Reihe" war wieder von Anfang bis Ende spannend und sehr actionreich. Er liest sich flüssig und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Einen Stern Abzug gibt es aber, weil die Handlung sich dieses mal noch mehr auf den Actionfokus legte und es kaum ein Hintergrundthema gab. Das war im ersten Buch besser gelungen und ich hoffe der nächsten Teil wird wieder interessanter.
  14. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783499271274)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich dazu das Buch lesen, denn Bücher bringen ja meist mehr Informationen und Stimmungen mit rein, die kein Film schafft... aber... die ekelhafte, widerliche Grundstimmung, die man sofort spürt (ob Film oder Buch), wurde von Autoren perfekt dargestellt. Ich musste mich regelrecht überwinden, weiter dieses Buch zu lesen. Stimmungstechnisch war das Buch gut... aber mehr auch nicht. Stellenweise überflog ich die Seiten, weil es vor langweiligen Passagen gefüllt war. Die wiederrum aber dennoch diese eklige Grundstimmung hatten.... kein Buch, was ich empfehlen möchte. Es war leider überhaupt nicht meins

  15. Cover des Buches Bordsteinkönig (ISBN: 9783426785508)
    Michel Ruge

    Bordsteinkönig

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Story in Kürze:
    Michel Ruge berichtet aus seiner Kindheit, die er auf St. Pauli verbracht hat. Er wuchs auf dem Kiez auf, seine Vorbilder waren Zuhälter, seine Freunde fand er innerhalb einer Straßengang. Michels ganze Familie verdiente ihr Geld auf unterschiedliche Art und Weise im Milieu. Da ist es kaum verwunderlich, dass Michel seinen ersten Sex mit 12 Jahren hatte, die Schule schwänzte und sich mit seinen Fäusten beweisen wollte.

    Rezension:
    Das Buch lässt sich sehr leicht lesen; es bedarf keiner großen Konzentration. Ruge schreibt in einer Umgangssprache und auch der für Hamburg typisch norddeutsche Schnack kommt insbesondere in den Dialogen zur Geltung. Es gibt es im Buch keine Längen - die Geschehnisse sind schlüssig aneinander gereiht.
    Ruge verdeutlicht sehr ansprechend, wie Kids aus St.Pauli, dessen Eltern Ihnen kein gesundes boten, zur damaligen Zeit Anerkennung unter Gleichaltrigen suchten. 
    Einige von Michels Freunden sind den Drogen oder der Prostitution verfallen. Warum gerade Michel es schafft, sich gegen Drogenkonsum zu positionieren, wird leider nicht ausreichend themtisiert.

    Fazit:
    Lesern, die mehr über das St.Pauli der 80er Jahre, die damals dort herrschenden Regeln und über das Miteinander in einer Straßengang, erfahren wollen, kann ich dieses Buch empfehlen. Wer tiefgründige Gedankengänge erwartet, wird hier nicht bedient.
  16. Cover des Buches Löre & Luc – Unser lautes Leben (1). Folge 1: Wir ziehen um / Folge 2: Ich gehe allein Brötchen holen (ISBN: 9783742422873)
    Jenny Alten et al.

    Löre & Luc – Unser lautes Leben (1). Folge 1: Wir ziehen um / Folge 2: Ich gehe allein Brötchen holen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Isabell47

    Löre und Luc  wohnen in Berlin und diese Atmosphäre kommt im gesamten Hörspiel herüber. ich fand es großartig, wie gelassen die Eltern gemeinsam mit Löre und ihrem Freund Luc den Umzug meistern, obwohl ich noch nie davon gehört habe, dass man in unrenovierte Räume einzieht, denn wie Löre schon bemerkt...es riecht dort noch. Lassen wirklich Eltern ihrer vierjähjrigen Tochter den Schlüssel für die Wohnung, um diese aufzuschließen? Hmm.... was ich an Handlungsweisen ein wenig kritisiere gleicht aber der fröhliche Erzählstil - tolle Stimmen und Musik - wieder aus. Für Kinder, die nicht in einer großen  Stadt leben, ist einiges nur durch Hören evtl. schlecht vorstellbar und würde eher durch ein Buch vermittelt.

    Vier Sterne!

  17. Cover des Buches Hotel Cartagena (ISBN: 9783518471548)
    Simone Buchholz

    Hotel Cartagena

     (69)
    Aktuelle Rezension von: MichisBuecherDingsBums

    Zack ahoi, das ist mein vierter Kriminalroman von Simone Buchholz im Suhrkamp Verlag. Was soll ich sagen? Spektakulär klasse!

    Simone Buchholz hat so eine ganz eigene Art und Weise der verehrten Leseschaft die Hamburger Halbwelt zu vermitteln, man mag es und geniest es oder man lässt es lieber sein, Die Story fügt sich mal wieder aus zwei Handlungen in unterschiedlichen Zeitebenen zusammen. Zum einen wird man unweigerlich in die Halbwelt des internationalen Drogenschmuggels eingeführt und sitzt quasi im Hawaihemd auf einer tickenden Bombe, zum anderen fesselt ein die Gegenwart in einer Hamburger Bar zusammen mit Gleichgesinnten und den irren Geiselnehmern. Auch hier macht es letztendlich ordentlich BUUUM! Es bleibt in dieser bizarren Situation genügend Zeit um so einige Charaktere, wenn nicht schon bereits mehrmal geschehen, ordentlich abzuarbeiten. Wieder eine klare Leseempfehlung, für den der Lust hat, sich auf den Wahnsinn einzulassen. Es wird hamburgisch gesprochen im Klartext und es richt nach Hafen...


  18. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Wer sich wie ich für alternative Lebensformen bzw. andere Lebensentwürfe interessiert und es spannend findet, wie andere Menschen (egal ob berühmt oder nicht) ihr Leben gestalten, ist mit diesem Buch jedenfalls gut beraten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor diesem Buch relativ wenig über Frau Obermaier wusste und das Buch eher wegen ihren Ausflug in die Kommune 1 gekauft habe. Als ich dieses jedoch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für diese Frau. Sie erzählt ungeniert und offen was und mit wem sie was erlebt hat, ist ehrlich, kompromisslos und humorvoll. Ich liebe dieses Buch, auch wenn ich dieses Leben nicht führen wollen würde und auch nicht immer jede Situation nachvollziehen oder verstehen kann.

    Auf jeden Fall wird hier ein spannender Teil eines Lebens verarbeitet, der teilweise auch etwas zum Umdenken anregt.
  19. Cover des Buches Kieztränen (ISBN: 9783754330760)
    Nina-Marie Holz

    Kieztränen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover ist etwas dunkel geraten, aber passte etwas zur Geschichte, auch wenn es nicht viel aussagt.


    Geschichte:

    Luna wacht auf und ihr Freund David ist verschwunden. Sie hatten schon vorher etwas abstand in der Beziehung, aber das er so lange weg war, ohne ihr es zu sagen, war ihr neu. Deshalb beginnt Luna, ihn zu suchen. Durch ihre Arbeit lernt sie jedoch Nico kennen, und sie beginnt sich zu fragen, was ihr wichtig ist.

    Die Grundidee der Geschichte war nicht verkehrt, denn es war ein mix aus Nachtleben, Krimi, Thriller und New Adult Liebesroman. Doch die Umsetzung war alles andere als gelungen. Das ganze Buch fühlte sich an, als hätte jemand die hälfte des Buches gestrichen. Viele Dialoge wirkten sehr trocken und leer. Es gab merkwürdige Zeitsprünge, als hätte man als Leser einen Filmriss und auch die Umgebung wurde so gut wie gar nicht beschrieben, wenn dann aber nur das unwichtigste. Dennoch gab es auch positive Dinge. Die Handlung war nicht langweilig, weshalb ich trotz allem keinen Drang verspürt hatte, das Buch abzubrechen. Auch der Plottwist und der Cliffhänger am Ende haben mir ganz gut gefallen.


    Charaktere: Luna war mir vom Grundpörinzip ganz okay, doch durch die fehlenden Beschreibungen und nur sehr wenigen Gedankengänge wirkte selbst sie etwas Flach. Generell waren alle Charaktere einfach nur da. Selbst der Antiheld wirkte langweilig, da er kaum was gemacht hat und nur paar Sätze gesagt hatte.


    Schreibstil: Der Schreibstil an sich war in Ordnung, doch das ganze Buch wirkte irgendwie abgehackt und leer. Auch die Dialoge und die Beschreibungen was Geschah war leblos.


    Fazit: Die Idee und die Plottwists sind gut, die Umsetzung jedoch leider sehr gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich fand es nicht als totalen  reinfall, aber empfehlen kann ich es wirklich nur Leuten, die was für zwischendurch haben wollen.

  20. Cover des Buches Neulich in Neukölln (ISBN: 9783548268187)
    Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Und so ist das vorliegende Buch auch eine Art Liebeserklärung an Neukölln geworden, an seinen spröden Charme und den seiner Bewohner. Freilich fällt die Liebeserklärung selbst ein wenig spröde aus; es ist eher ein von Herzen kommendes „Geht das nicht in deinen dämlichen Schädel: Ich lieb dich doch, du blöde Kuh!" Uli Hannemann schreibt über seine Wahlheimat Berlin-Neukölln – mit einer gehörigen Portion Ironie, der einen oder anderen Hyperbel, einem Schuss Wahnsinn und immer auch – Liebe. So sehr er sich auch bemüht, das Schlechteste an Berlins wohl berühmtesten Bezirk – Rütli-Schule, gescheiterte Integration und Hundekacke, um nur drei Dinge zu nennen – herauszukehren, klingt dennoch ein ums andere Mal durch: Ja, dieser Bezirk hat seine Tücken und ist laut und dreckig und trotzdem möchte ich nirgendwo anders wohnen. Nicht jeder Witz zündet, manche Dialoge oder Situationen sind zu bekloppt und skurril und gehen damit haarscharf an der Wahrheit vorbei. Jedoch versteht Hannemann es vorzüglich, dem Leser mehr als ein Schmunzeln abzuringen und ihn zu heftigem innerlichen Kopfnicken zu bewegen. "Gut, getrunken habe ich heute Abend auch was, ausnahmsweise, um die Erkenntnis aufzufrischen, warum man das nicht tut.“ Wer Berliner und/oder Neuköllner ist, wird an diesem Buch höchstwahrscheinlich seine Freude haben. Große Literatur ist es selbstverständlich nicht, aber den Anspruch hat man wohl angesichts des Titels nicht. Uli Hannemann taugt als Kolumnist jedenfalls mehr als manch anderer. „Im Streckenverlauf der U8 (auch Orient-Express genannt) findet ein sukzessiver Austausch der Verrückten statt. In Neukölln steigen zunächst weniger, dafür aber Schwerstverrückte ein – Qualität vor Quantität. Im gemäßigteren Kreuzberg steigen diese wieder aus oder mischen sich mit der Masse zusteigender Mittelverrückter. Vor dem Erreichen von Berlin-Mitte jedoch verlassen dann alle, wie auf ein geheimes Kommando hin, den Zug, denn vor diesem jungdynamischen Ortsteil haben die Verrückten offenbar ungeheure Angst. Sie werden ersetzt durch Leichtverrückte, die ihrerseits auf Weddinger Gebiet fluchtartig einer frischen Kolonne Schwerverrückter weichen. Ich fahre meistens mit dem Rad.“
  21. Cover des Buches St. Pauli unser (ISBN: 9783499626579)
    Julia Suchorski

    St. Pauli unser

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Persönliche Ansichten auf den FC St. Pauli aus Sicht prominenter Fans. Ganz schön
  22. Cover des Buches Gefühltes Wissen (ISBN: 9783644402300)
    Horst Evers

    Gefühltes Wissen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Horst Evers schreibt so lustige Geschichten!
  23. Cover des Buches Vom Kiez zum Kap (ISBN: 9783667103147)
    Bernd Volkens

    Vom Kiez zum Kap

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Schildi_88



    Haben sie Lust auf ein Abenteuer von zu Hause aus? Dann ist dies genau ihr Buch! 
    Allein das Cover hat mich schon angesprochen. Auf der einen Seite die Pyramide und links daneben der kleine Bulli der Abenteurer. Dieses Buch schreit schon nach spannende Erlebnissen. Mir hat sehr gut gefallen, dass es ein Weiches- Hardcover besitzt, somit konnte ich es ohne Probleme überall mit hinnehmen und es auch mal beim Lesen knicken. Im Innencover vorne und hinten kann der Leser sich einen Überblick über die Reiseroute machen. Sehr schön finde ich dabei die Gestaltung, hier heißt es weniger ist mehr. Die Karte ist nur mit wenigen Farben gestaltet worden. Beim Lesen habe ich immer wieder auf die Seite zurückgeblättert und geschaut wo die Reisenden genau auf ihrer Route sind. Sehr gelungen finde ich auch das Inhaltsverzeichnis, aufgeteilt in die Länder die durchfahren werden, dies bietet eine sehr gute Übersicht und die Möglichkeit schnell sich zu orientieren. Als sehr angenehm und originell finde ich die Vorstellung der Hauptakteure, den Mitreisenden und natürlich dem Bulli. Bei diesem Buch wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Leser ein Teil der Reise ist. Bereits ab dem ersten Kapitel ist man an diesem Buch gefesselt. Hier ist man live dabei. Dann ganze wird Unterstützt durch die Zahlreichen Fotos mit sehr passenden kurzen Bildbeschreibungen. Keine Frage bleibt offen. Dennoch kommt das Bild- Text- Verhältnis nicht zu kurz. Die Schriftgröße ist sehr angenehm beim Lesen. Ab Seite 17 geht die Reise dann so richtig los. " Hamburg- Istanbul"- der Leser weis sofort wo wir uns befinden. Rechts sind die durchfahrenden Länderflaggen abgebildet, darüber die gefahrenen Kilometern. Hier bleibt keiner zu Hause. Das Buch ist toll geschrieben. Immer wieder sind kleine Szenen bei denen der Leser einfach schmunzeln muss. Zum Beispiel auf Seite 18 erste Verständigungsschwierigkeiten. Aber nicht nur zum Schmunzeln ist was dabei, auch mitfiebern heißt es hier. Die ganze Nacht in der Wildnis und der Bulli droht voll zulaufen, Kräfte zerrend oder als der Bulli brannte. Ist das Abenteuer nun vorbei? Aufgeben gibt es hier nicht. Es gibt für alles eine Lösung und das merkt auch der Leser gleich. Fußball! Ich persönlich bin ebenfalls Fußball begeistert und habe auch eine Verbindung zum St. Pauli. Aus diesem Grund habe ich dieses Buch nur so verschlungen. Denn hier kommt auch der Fußballfan auf seine Kosten. Hat nicht jeder Fußballer schon mal davon geträumt, im Busch zu spielen? Unsere Reisenden hatten den Fußball immer dabei und merkten schnell wie die Sportart verbinden kann. Beide Hauptakteure schreiben von ihren persönlichen Hochs und Tief, von spannenden Grenzübergängen und genauso spannenden Reparaturen. Mir hat sehr gut der Epilog gefallen. Was ist mit den Beiden heute? Was hat die Reise für beide gebracht? Hier gibt es die Antwort. Als Abschluss nochmal alle Fotos vom Bulli bei den einzelnen Stopps. Durch dieses Buch habe ich Lust auf die eigene Reise bekommen und das Gefühl Afrika etwas näher zu sein.
  24. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783838779409)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Isabelle arbeitet in einem Blumenladen. Sie liebt ihre Arbeit und will den Laden später einmal übernehmen. Außerdem liebt Isabell noch ihren Traum vom fliegen, die vietnamesische Nudelsuppe im Restaurant gegenüber und ihren geregelten Wochenablauf ohne Überraschungen.
    Als das vietnamesische Restaurant schließt und von Jens Thiel neu eröffnet wird, wirft sie das gehörig aus der Bahn. Die Gleichförmigkeit ihres Tagesplans, zu dem mittags die vietnamesische Nudelsuppe gehörte, was ihr Sicherheit gab, brach einfach so weg.
    Dann hat auch noch Birgit mit ihrem Blumenladen Probleme, weil ein neuer Laden aufgemacht hat und der Berater Axel tritt in ihre Leben.Er bringt doch tatsächlich die Schmetterlinge in ihrem Bauch zum flattern. Aber was ist plötzlich mit Jens los, der inzwischen ein guter Freund geworden ist ?

    Isabelle hat ihren Vater früh verloren. Ihre Mutter erzählt immer von ihrer traumhaften Verliebtheit. Diesem Idealbild strebt Isabelle auch nach. Sie mag das Unerwartete nicht und baut sich einen strikten Tages und Wochenplan.Veränderungen sind ihr ein Graus. So versucht sie auch zunächst Jens davon zu überzeugen das er ihr eine vietnamesische Nudelsuppe macht und er kann sie zunächst nicht davon überzeugen, dass Veränderungen auch ihr Gutes haben können und das man sich einfach mal drauf einlassen soll.
    Sehr zu ihrem Leidwesen will nun auch noch ihre beste Freundin wegziehen. Wie gut das Merle, die Halbschweter von Jens unerwartet in ihr Leben tritt und dieses gehörig aufmischt.
    Da muss sie flexibler werden und so kommt sie auch mit neuen Leuten näher in Kontakt und bricht hin und wieder aus dem Alltag aus. Als Alex dann auch noch auf der Bildfläche erscheint scheint alles perfekt. Endlich ist der Traummann da. Aber sie wirkt trotzdem nicht glücklich, auch wenn sie es sich beständig einredet.
    Alles wirklich kompliziert.

    Da ich schon das Hörbuch : "Meistens kommt es anders wenn man denkt" gehört habe und es mir gut gefallen hat, habe ich mir dieses Hörbuch in der Bücherei mitgenommen.
    Und ich wurde nicht enttäuscht. Es gefiel mir sogar noch einen Ticken besser als das andere. Die Liebesgeschichte war nicht ganz so verniedlicht und da konnte ich besser mit umgehen.
    Diese Zwickmühle, wenn das Liebesleben aus den Fugen gerät und man nicht weiß wie man sich nun entscheiden soll, hat sicherlich fast jede schon mal erlebt.
    Ich habe das Hörbuch an meinem freien Tag in einem Rutsch gehört. Morgens im Bett angefangen, beim Bügeln und Essen kochen fertig gehört. Es besteht aus 4 CD´s und hat eine Laufzeit von 299 Minuten.

    Ich kann dieses Hörbuch weiterempfehlen.

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