Bücher mit dem Tag "kidnapping"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kidnapping" gekennzeichnet haben.

268 Bücher

  1. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.611)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    wobei ich die ständige Bedrohung der Hauptfigur schon etwas übertrieben finde

  2. Cover des Buches Engelsschlaf (ISBN: 9783944676081)
    Catherine Shepherd

    Engelsschlaf

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch Engelsschlaf ist der zweite Teil der Laura Kern Reihe von der Autorin Catherine Shepherd. Dieser Thriller beginnt zunächst eher ruhig, da zwar von einem unbekannten Täter Frauen entführt werden, aber er sie nicht tötet. Warum entführt der Täter die Frauen? Was ist sein Motiv?

    Dies ließ sich nicht so leicht herausfinden. Nur durch einige Rückblicke in die Vergangenheit des Täters lernte man diesen näher kennen und erfuhr nach und nach etwas über sein Motiv. Die Story spitzte sich bis zum Ende hin noch einmal richtig zu und auch die Spannung stieg an.

    Gut gefiel mir im Buch das Zwischenmenschliche, in dem man auch etwas aus dem Privatleben der Ermittler erfuhr. Dies traf sowohl auf Max und seine Frau Hannah zu als auch auf Laura. Hier fand ich die Einblicke in Lauras Vergangenheit sehr interessant. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Laura ab und zu von Albträumen aus der Vergangenheit heimgesucht wird und man gerade auch in diesem Teil weitere Details dazu erfuhr.

    Die Ermittlungsarbeiten empfand ich als schlüssig. Max und Laura besitzen eine gute Kombinationsgabe und gingen vielen Hinweisen und Spuren nach und kamen dem Täter damit näher und näher.

    Insgesamt hatte ich viel Freude an diesem Buch. Es war spannend und ich habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Ich vergebe volle fünf Sterne und kann die Bücher der Autorin nur sehr empfehlen.

  3. Cover des Buches K - Kidnapped (ISBN: 9783734100413)
    Chelsea Cain

    K - Kidnapped

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Lisa0312

    Zum Inhalt 

    Kick wurde,als sechsjährige entführt und verbrachte,5 Jahre in Gefangenschaft, bevor sie befreit wurde. Zehn Jahre nach sichere Befreiung taucht plötzlich ein Mann bei ihr auf ,dem sie helfen soll vermisste Kinder aufzuspüren. 


    Meine Meinung 

    Ein sehr gut erzählter Thriller, der Gott sei dank nicht jedes Detail erzählt, was Kick passiert ist. Man kann es sich auch so denken. In Rückblenden erinnert sie sich an ihre Zeit als Gefangene ,was aber auch nicht zu sehr ausgeschmückt wird. Das Buch zeigt auch ,was mit einer Familie passiert und wie jeder damit umgeht. Kick und Bishop sind ein gutes Team und sehr sympathisch. 

    Ich hatte trotz des Themas, Spaß am Lesen und spannend war es auch. Auf eine Fortsetzung würde ich mich freuen.

  4. Cover des Buches Still (ISBN: 9783453419346)
    Zoran Drvenkar

    Still

     (240)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Ich kann mich den anderen Lesern nur vollumfänglich anschließen. Ein absolutes Muss für jeden Thriller-Fan.

    Der Schreibstil - anfangs ungewohnt und verwirrend - macht mit jeder Seite mehr Sinn und hat mich in seinen Bann, in den Bann des Buches gezogen. Gibt es Menschen, die so abgrundtief böse sind - ich hoffe nicht und befürchte, dass die Hoffnung vergebens ist.

    Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten um nicht unnötig zu spoilern. Lest es und lasst Euch auf diese Geschichte ein!

  5. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    „Schattenfreundin“ ist der 1. Fall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer aus der Feder von Christine Drews. Die Inhaltsangabe las sich für mich spannend und interessant. Der Anfang mit der Geschichte rund um die eigentliche Krimihandlung konnte mich durchaus überzeugen, aber die weitere Umsetzung fand ich dann nicht mehr so gelungen. Die Handlungen mancher Figuren konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Und auch Charlotte Schneidmann kommt anfänglich unsympathisch rüber. Das relativiert sich dann jedoch schnell, als man mehr über ihre persönliche Vergangenheit erfährt. Ihr Kollege Peter Käfer hingegen blieb mir zu blass, was ich schade fand. Aber vielleicht ändert sich das ja noch in den Folgebänden? 

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Autorin einen durchaus gut gemachten Serienstart geschaffen hat. Durch eingebaute Wendungen schafft sie es etwas Spannung zu erzeugen. Aber im Ganzen betrachtet hat mich der Krimi nicht richtig fesseln können. Deshalb vergebe ich eine Leseempfehlung aber nur 3 von 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Der Kindersammler (ISBN: 9783945386453)
    Sabine Thiesler

    Der Kindersammler

     (1.253)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Es ist mein erstes Buch von Sabine Thiesler, aber ich wurde nicht enttäuscht. Es ist gut geschrieben und zu Beginn wird die Spannung schon gut aufgebaut. 

    Die Figur des Täters ist für mich sehr authentisch dargestellt - ein perfider, etwas unheimlicher Psychopath. Das Thema ist sehr gewagt - heftig, krass. 

    In diesem Buch wird dem Leser von idyllischen Landschaften bis hin zu Angst der Eltern, ihr geliebtes Kind zu verlieren, alles geboten. Es handelt sich hierbei um ein Werk, über das ich auch nach dem Beenden noch längere Zeit nachgedacht habe. 

    Definitiv empfehlenswert, wenn man nicht zu zart besaitet ist.

  7. Cover des Buches Heilbronn 37° (ISBN: 9783954513659)
    Henrike Spohr

    Heilbronn 37°

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Klappentext:
    Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: 'Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!' Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein.

    Zum Inhalt:
    Jahrhundertsommer in Heilbronn. Die Menschen stöhnen unter der Hitze und leiden unter den vielen Unwettern, die diese mit sich bringt. Tamara bekommt davon kaum etwas mit. Jeden Tag pendelt sie zwischen ihrer Wohnung und ihrem Atelier hin und her und arbeitet an der Fertigstellung ihrer Bilder. Denn Tamara hat es geschafft, schon bald findet ihre erste eigene Vernissage statt. Doch etwas trübt ihre Vorfreude und vor allem ihre Konzentration, denn Tamara hat mehr und mehr das Gefühl, beobachtet, ja sogar verfolgt zu werden. Ihre Unruhe und ihre Ängste übertragen sich auch auf ihre Ehe und sogar ihr Mann Paul hört Dinge in ihrer Wohnung die er sich nicht erklären kann. Auch er beginnt langsam verrückt zu werden. Sollen die beklemmenden und ängstlichen ja fast schon panikartigen Gefühle Tamaras wirklich Recht behalten und die Vergangenheit und die Gefahr, die von ihr ausgeht holen sie tatsächlich wieder ein?

    „Heilbronn 37 Grad“ von Henrike Spohr ist der Debütroman der Autorin. Und dieser ist ihr wirklich gut gelungen, auch wenn für mich eher als Psychothriller daher kommt und nicht wie auf dem Cover betitelt als Kriminalroman. Mir kam das gerade recht und ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Spohr ist es von Anfang an gelungen eine dichte und düstere Atmosphäre zu schaffen, der Leser spürt förmlich die flirrende und geladene Luft, die nicht nur durch das hochsommerliche Wetter entsteht. Die Autorin erzählt mit flüssigem und spannend zu lesenden Schreibstil eine von Anfang bis zum Ende gut durchdachte Geschichte, setzt gekonnt falsche Fährten und überrascht den Leser mit einem verblüffenden und unvorhersehbaren Ende. Hier hätte ich mir aber dann doch ein bisschen mehr Aufklärung über das „Warum“ gewünscht, andererseits bleibt so natürlich auch genug Raum für eigene Interpretationen. Die Protagonisten, die recht überschaubar sind, was mir besonders gut gefallen hat, sind glaubhafte und individuelle Charaktere, die sich im Laufe des Buches auch weiterentwickeln und der Leser Stück für Stück ihrer jeweiligen Persönlichkeiten 
    kennenlernen darf. 

    Henrike Spohrs Debüt „Heilbronn 37 Grad“ ist ein atmosphärisch dichter, abwechslungsreicher und gut gelungener Thriller, der auch ohne Blutvergießen und Massenmorde eine spannende und bedrückende Stimmung vermittelt. Ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin und gebe hier gerne eine Leseempfehlung. 
  8. Cover des Buches Dark Heroine (ISBN: 9783492280754)
    Abigail Gibbs

    Dark Heroine

     (272)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Die Gestaltung

    Das Cover ist der Hauptgrund, weshalb ich mir das Buch damals gekauft habe. Denn mal ganz ehrlich, wer von uns ist denn kein Coverkäufer? Und ich finde, das Cover von „Dark Heroine“ macht auf jeden Fall etwas aus. Da habe ich also nichts dran auszusetzen. 

    Auch im Inneren finde ich die Aufmachung sehr ansprechend. Die Kapitel sind einfach bezeichnet mit Kapitel 1,2,3,usw., und daneben steht in großer, verschnörkelter Schrift, aus wessen Sicht das Kapitel erzählt wird. 


    Der Erzählstil

    Obwohl „Dark Heroine“ ursprünglich eine Wattpad-Story war, merkt man davon überhaupt nichts. Abigail Gibbs‘ Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, nicht zu ausschweifend und nicht zu nüchtern, also genau perfekt. Dadurch habe ich das Buch trotz seiner 606 Seiten an nur einem einzigen Tag durchgelesen!

    Dadurch, dass das Buch nicht nur aus Violets Sicht, sondern auch aus der von Kaspar geschrieben wurde, hat man direkt ein Bild davon bekommen, wie es in ihrem Innersten aussieht. Auch waren die Dialoge zwischen den Charakteren sehr authentisch und die ganze Geschichte sehr gefühlvoll.


    Die Handlung

    Die Handlung ist genauso authentisch und nachvollziehbar wie die Dialoge. Das ganze Buch über ist dieser rote Faden erkennbar, und die kurzen Kapitel machen die Geschichte zu einem wahren Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

    Auch das Setting finde ich unglaublich passend gewählt – zu gern würde ich Varnley mal einen Besuch abstatten! Anfangs habe ich ja noch mit einer Twilight-ähnlichen Geschichte gerechnet, aber im Nachhinein kann ich auf jeden Fall sagen, dass „Dark Heroine“ etwas vollkommen Anderes ist. Und zwar auf gute Art und Weise anders. Allein schon die Idee der unterschiedlichen Dimensionen hat mich fasziniert und in ihren Bann gerissen, sodass ich es kaum erwarten kann, auch Teil 2 zu lesen, der aus der Sicht einer Person aus der ersten Dimension geschrieben ist. 

    Die Actionszenen waren unglaublich mitreißend beschrieben, und die Erotischen Teile genau richtig und ohne diese vulgäre Sprache, die ich sonst überhaupt nicht leiden kann. Dadurch sind Herzrasen und Schockmomente beim Lesen auf jeden Fall vorprogrammiert.


    Die Charaktere

    Violet ist eine sehr toughe Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Sie hat Stärken und Schwächen und obwohl sie manchmal ein bisschen wankelmütig ist und viele genau das als Kritikpunkt auffassen, finde ich gerade das an ihr so realistisch, denn ich hätte in vielen Situationen genauso gehandelt wie sie. 

    Und Kaspar ist ein Bookboyfriend, den man erst lieben lernen muss – so wie Violet es musste. Anfangs war überhaupt nicht sicher, ob das zwischen den beiden überhaupt was werden kann, und ich werde auch nicht verraten, wie sie sich letztendlich entscheidet. Nur so viel: Ich war wirklich überrumpelt. 


    Fazit

    „Dark Heroine“ ist ein Buch, das Action, Spannung und Emotionen perfekt widergegeben hat, wodurch der Nervenkitzel unumgänglich war. Die ganze Story war unglaublich nervenaufreibend, weshalb ich sie jedem Vampirfan empfehlen kann!

  9. Cover des Buches Totengeld (ISBN: 9783453437944)
    Kathy Reichs

    Totengeld

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Eine junge Frau wird tot in Charlotte gefunden, ihre Leiche achtlos in einem Straßengraben deponiert. Keine Papiere, keine sonstigen Hinweise auf ihre Identität. Forensikerin Tempe Brennan wird bei der Untersuchung klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Der zuständige Detective Slidell hat schnell eine Erklärung: eine illegale Prostutuierte, die anscheinend niemand vermisst. Aber Tempe ist sich da nicht so sicher.

    Gleichzeitig bekommt sie den Fall eines Schmugglers auf den Autopsietisch, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Bei ihren Recherchen stößt sie auf eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem anscheinend lukrativen Handel mit Schmuggelware. Aber wie hängt das Ganze zusammen? 

    Und dann bittet auch noch Tempes Ex-Mann Pete sie um einen Gefallen und sie fliegt in ihrer Eigenschaft als Beraterin für das Militär mitten ins Kriegsgebiet nach Afghanistan. Auch in der Hoffnung, ihre Tochter Katy einmal wiederzusehen. Doch auch hier lässt sie der Gedanke an das tote Mädchen nicht los. Denn sie hat ihr versprochen, dass sie herausfindet, wer sie ist und wer ihr das angetan hat.

     

    "Totengeld" ist bereits der 16. Fall für die forensische Anthropologin Tempe Brennan. Kleine Anmerkung am Rande: Ich finde, der Originaltitel "Bones of the lost" hätte besser gepasst. 

     

    Ansonsten hat mir das Buch wieder gut gefallen. Ich mag die Reihe einfach und es ist schließlich nicht einfach, über so viele Jahre und Geschichten, die Spannung gleichbleibend oben zu halten. Kathy Reichs gelingt das meiner Meinung nach aber sehr gut. Sie weiß schließlich, wovon sie schreibt. 


    Schade nur, dass Ryan nicht dabei war. Die Diskussionen zwischen ihm und Tempe haben immer einen hohen Unterhaltungswert in den Büchern. Wobei der Schlagabtausch zwischen ihr und Slidell auch oft zum Schmunzeln ist. Und Kater Bird natürlich, der heimliche Star der Reihe. 😉

     

    Den Teil mit Afghanistan und Tempes Einsatz für das Militär fand ich zunächst ein wenig irreführend, da nicht direkt ersichtlich ist, wohin das Ganze führen wird. Aber zum Ende wird klar, dass das "Intermezzo" doch Sinn macht und nicht einfach nur eine Lobeshymne auf das US-Militär sein soll.  Trotzdem wird beim Lesen klar, dass Amerika anscheinend immer noch vom Einsatz in Afghanistan überzeugt ist. Allerdings ist das Buch auch von 2013. 

     

    Einem Zitat von Tempe, das wahrscheinlich auch die Meinung der Autorin widerspiegelt, stimme ich nur zu gerne zu: "Aber absolut keine Toleranz habe ich für einen Glauben, der nicht nur Mädchen jegliche Bildung verweigert, sondern zudem den Missbrauch von Frauen entschuldigt, sogar gutheißt. Für ein Dogma, das Männern erlaubt, Angehörige meines Geschlechts zu schlagen, zu verstümmeln, ja sogar zu töten. Mein einziges Vorurteil. Ich verachte die Taliban. Und ich glaube fest daran, dass die Arroganz und Grausamkeit ihrer Gefolgsleute von Unwissenheit, Angst und männlicher Unsicherheit herrühren."


    Fazit: Ein für mich weiterer spannender Teil der Reihe, mit einer Protagonistin, auf deren Wiedersehen ich mich jedes Mal freue wie bei einer alten Freundin. 

  10. Cover des Buches Die Moortochter (ISBN: 9783442488186)
    Karen Dionne

    Die Moortochter

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo Ihr Lieben,

    die Idee zu diesem Buch gefiel mir unfassbar gut ABER die Umsetzung leider zu 75% nicht.
    Das Ende gefiel mir dann aber der Rest war doch sehr langatmig und nicht wirklich spannend. Mit einem Psychothriller hatte das nicht viel zu tun.
    Für mich persönlich hätte es deutlich mehr potenzial gehabt. Leider keine Empfehlung an dieser Stelle.

  11. Cover des Buches Hier könnte das Ende der Welt sein (ISBN: 9783446245075)
    John Corey Whaley

    Hier könnte das Ende der Welt sein

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Laura1634
    Inhalt: Cullen stehen wie immer quälend lange Ferien in der Kleinstadt Lily bevor. Es ist ein Ort, an den man ziehen möchte, kurz bevor man stirbt. Teenager kann so viel Ruhe und Frieden deprimieren – zumal wenn sie unglücklich verliebt sind. Zum Beispiel in Ada, auch die "Schwarze Witwe" genannt, weil sie bisher quasi alle ihre Freunde durch mysteriöse Unfälle verloren hat. Da taucht eines Tages ein Fremder auf und behauptet, er habe eine ausgestorbene Spechtart in Lily entdeckt. Kurz darauf verschwindet, inmitten der aufkommenden Specht-Hysterie, Cullens Bruder Gabriel … Ein spannendes Jugendbuch über das Erwachsenwerden, die Suche nach dem Glück und – die erste Liebe. Meine Meinung: Ich hatte dieses Buch schon einmal gelesen, konnte mich aber an kein einziges Wort mehr erinnern, also habe ich es nach drei Jahren erneut gelesen. Die Idee an sich und der Klappentext sagen erstmal nicht viel aus, weisen aber schon darauf hin, dass das Buch alternativ werden könnte. Das Buch hat zwei verschiedene Handlungsstränge, die sich am Ende zusammenfügen. Auf welche Weise der Autor das gemacht, ist schon mal genial. Der Schreibstil war überhaupt total toll. Es wird aus der Sicht des Protagonisten, Cullen, geschrieben und einfach super. Manchmal redet Cullen z.B. über sich selbst mit „man“ oder „jemand“, außerdem ist das Buch lyrisch und gleichzeitig lustig geschrieben. Das Verschwinden von Cullen Bruder Gabriel hat der Autor auch gut in der Geschichte verwoben. Insgesamt habe ich nur auszusetzen, dass Cullens „Zombie-Träume“ manchmal etwas verwirrend waren. Tolles Buch! 5/5
  12. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (529)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    >>Manche Gebäude lassen die Vergangenheit so lebendig werden, als wären sie Batterien. Sie scheinen die Energie von allem gespeichert zu haben, das jemals in ihnen vorgegangen ist. Und manchmal lassen sie diese Energie wieder ab, wie die Gefühle, die in diesem Koffer gesteckt haben.<<

    Von dem Buch "Creepers" von David Morrell muss ich ehrlich sagen habe ich vorab nicht so viel erwartet. Ich wollte ein bisschen was einfaches, dennoch spannendes, gruseliges, bei dem ich einfach nicht viel nachdenken muss und letztlich habe ich genau das richtige bekommen.
    Die Geschichte strickt sich insgesamt sehr einfach und gerade zum Ende wird es ein bisschen vorhersehbar und erinnerte mich an "Saw" aber wie gesagt, das hat mich nicht gestört denn ich wollte mich ja schließlich auch nicht in Theorien verheddern.
    Das alte Hotel, um das es hier geht hat es wirklich in sich! Es ist unheimlich interessant der Geschichte dieses Hotels auf die Spur zu kommen und das lies mir tatsächlich auch den ein oder anderen Schauer durch die Adern ziehen!
    Fazit: Alles in allem ein guter Thriller, der Sogwirkung hat, sich gut lesen lässt und mit einer interessanten, sowie spukigen Geschichte aufwartet! Kleiner Hinweis an dieser Stelle, es wird mitunter auch hin und wieder ein bisschen blutig...🤗

  13. Cover des Buches Good Girl - Entführt (ISBN: 9783453358591)
    Mary Kubica

    Good Girl - Entführt

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Good Girl" ist ein Buch, dem das Thriller-Etikett nicht so richtig gerecht wird, ebenso wie das Buch selbst dem Genre nicht richtig gerecht wird. Unter einem Thriller erwartet man wohl etwas anderes: Mehr Spannung, unter anderem, Mörder, böse Menschen, Verrückte, irgendetwas von der Sorte. Aber dieser Roman fällt da etwas aus dem Rahmen.

    Gut gefallen hat mir an dem Buch der Erzählstil. Obwohl die Benutzung des Präsent sonst ein Grund für mich ist, um ein Buch einen Bogen zu machen, finde ich die Wahl hier gut getroffen. Man ist so noch näher an der Handlung, und vor allem an den handelnden Personen dran. Und bei den handelnden Personen liegt eine weitere Stärke des Buches: Ich finde die Protagonisten, ihre Gefühle und ihre Taten, absolut nachvollziehbar. Man fühlt mit ihnen, kommt ihnen ganz nah, schließt sie in sein Herz. Man fiebert mit ihnen, man versteht sie.
    Ebenfalls gut finde ich die bedrohliche Atmosphäre, die zu Anfang des Buches aufgebaut wird, die vielen Fragezeichen, mit denen der Leser konfrontiert wird.

    Nicht so gut gefallen hat mir, dass die meisten dieser Fragezeichen sich schon zu früh auflösen. Spätestens nach der Hälfte des Buches weiß man, was geschehen ist bzw. am Ende geschehen wird, was einem Thriller die Spannung nimmt. 

    Für mich ist dieses Buch eher ein menschliches Drama als ein Thriller und unter diesem Blickwinkel hat es mir gut gefallen, es hat mich berührt und interessiert.
  14. Cover des Buches Up in Smoke (ISBN: 9783736309371)
    T. M. Frazier

    Up in Smoke

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Smoke lebt im Schatten seit dem Tod seiner Freundin und des ungeborenen Kindes. Er lebt nur für die Rache an dem Mann der ihm dies genommen hat. Frank Helburn, seit einem Jahr versucht er diesen aufzufinden, eines Tages bekommt er seine Tochter in die Finger und Kidnappt diese, da sie der Köder für den Vater sein wird.

    Smoke hat man ja bereits in den vorherigen Bänden immer wieder angetroffen und ich war auf seine Geschichte sehr gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht, Smoke ist ein sehr düsterer Charakter mehr als die bekannten männlichen Protagonisten in den bisherigen Bänden und trotzdem schliesst man ihn ins Herz. Es wird sehr spannend gehalten, da man ewig nicht weiss was hinter Frankies Geheimnis steckt, und die Auflösung hat mir sehr gut gefallen und ihrem Charakter noch was edles dazugegeben. Die Geschichte nimmt dann eine komplett andere Richtung als gedacht und war sehr unterhaltsam.

    Teilweise waren mir die Szenen aber zu viel des guten, Action ist ok, aber Flammen und Explosionen und ein Mann der daraus kommt…naja und leider wird eine Schussverletzung im Bauch mit einer Infusion und ein wenig herumgedoktert wieder gut, dies lässt mich manchmal als Krankenschwester etwas schmunzeln, da sieht die Realität aus Erfahrung anders aus…aber die Geschichte in einem Buch darf auch mal extrem und too much sein vor allem wenn der Rest stimmt, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe bis spät in die Nacht gelesen… Das ist es was ich an Fraziers Bücher so mag, ich kann voll und ganz in ihren Geschichten eintauchen und mein Kopf Kino geht automatisch an 😉

    Für alle die Dark Romance mögen, aber für Einsteiger eher weniger dann würde ich lieber die anderen Bücher der Autorin empfehlen.

  15. Cover des Buches In der Finsternis (ISBN: 9783492309134)
    Sandrone Dazieri

    In der Finsternis

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Sandrone Dazieri hat mit „In der Fisternis“ den 1. Teil seiner Thriller-Reihe mit dem Ermittler-Duo Dante Torre und Colomba Caselli vorgelegt. Neben der absolut genialen Handlung begeistern gerade die beiden Ermittler. Beide haben ein Trauma zu bewältigen. Dantes liegt schon lange zurück aber es hat ihn zu dem gemacht der er heute ist. Und Colomba hat noch mit den Folgen einer polizeilichen Aktion zu kämpfen und ist eigentlich noch gar nicht wieder diensttauglich. In ihrem Fall erfährt man dann nach und nach, warum ihr Chef sie jedoch für diesen Einsatz angefordert hat. Wobei Dantes Geschichte in einer Art Vorkapitel erzählt wird. Der Thriller ist fulminant. Der Autor baut immer wieder neue Wendungen und falsche Spuren ins Geschehen ein. Und das Finale hat mich dann noch einmal echt verblüfft. 

    Kurzum:  Dies ist ein hochklassiger, rasanter, fesselnder und mit erstaunlichen Wendungen daherkommender Psychothriller. Sowohl der Handlungsablauf als auch die Darstellung der beiden Hauptakteure haben mich überzeugt. Wer mehr als nur Krimi will, sollte sich diesen „Psycho“ gönnen. Von mir gib es eine absolute Empfehlung und 5 von 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Die Witwe (ISBN: 9783499271670)
    Fiona Barton

    Die Witwe

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Eine alptraumhafte Thematik die Autorin Fiona Barton sich ausgesucht hat, aber dem Hörer/Leser weiß zum Zuhören/lesen zu animieren. Das Buch wirkt unfassbar gut geplant und mit den richtigen Charakteren ausgestattet. Leider hat es mir hier und dort gefehlt den Tiefgang bei den Charakteren zu erfahren. Mehr Emotionen außer von der Frau raus zu lesen obwohl sie Stimmlich auf jeden Fall sehr authentisch und überzeugend dargestellt wurde. Ich empfand dieses Buch wirklich als Spannend, wenn auch als schwere Koste. Der Psychologische Aspekt ist hier gut und überzeugend rüber gebracht und erweckt den Eindruck das die Autorin sich Gedanken darüber gemacht und wirklich recherchiert hat.


    Die Geschichte lies mich ab und an Aufseufzen. Nicht nur  wegen der Thematik sondern auch wegen der Lösung. Ich mag es sehr überrascht zu werden, komplett auf einem falschen Grad zu wandern, bevor die Auflösung mich eiskalt erwischt. Das hat die Autorin hier leider nicht geschafft. Es hat mich unterhalten das Buch, ich fand es gut umgesetzt und wirklich auch authentisch, hat mich aber nicht vollends überzeugen können, jetzt sofort den zweiten Band der “Detective Bob Sparkes” Reihe zu kaufen. Für etwas spannendes zwischen drin, mit einer Thematik die wirklich zum schaudern einlädt, ist Die Witwe aber auf jeden Fall etwas!


    Über den Link könnt ihr meine komplette Rezension lesen :) 


    https://calipa.de/2022/07/06/die-witwe-von-fiona-barton-hoerbuchrezension/

  17. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846600924)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

     (1.441)
    Aktuelle Rezension von: Xenia0712

    Das Buch wartete bei mir schon lange darauf, endlich gelesen zu werden und nun bin ich auch endlich dazu gekommen, es zu lesen. Als es damals ja herauskam war es ja relativ gut angekommen und ich war deshalb schon neugierig darauf und wurde dann auch nicht enttäuscht.

    Am Anfang blickt man nicht durch wer wer ist. Dies wird aber am Ende des 1 band klar.

    Ich mochte auch die Charaktere sehr. Lia ist stark und hat ihren eigenen Kopf, aber man merkt auch gut, dass auch sie ihre Schwächen hat. Sie ist schlau und versucht das Beste aus der Situation zu machen oder irgendwie einen Ausweg daraus zu suchen und ich mochte das. 

    Im gesamten freue ich mich den zweiten Teil zu lesen.

  18. Cover des Buches Als Luca verschwand (ISBN: 9783453360426)
    Petra Hammesfahr

    Als Luca verschwand

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Strokeline

    Luca ist verschwunden und die ersten Seiten waren für mich gleich das Beste. leider hat das Buch es nicht geschafft, mich zu packen. Die einzelnen Figuren wurden kurz dargestellt und dann folgte der Wechsel zum nächsten Protagonisten. Immer wenn ich wieder im Thema war, kam erneut ein Switch. Die Familienverhältnisse waren so stellenweise so verquer und kompliziert für mich, dass ich das Interesse am Buch verloren habe. 

    Es ist eins von ganz wenigen Büchern, die ich nicht zu Ende gelesen habe. So weiß ich zwar nicht, was mit Luca geschehen ist, habe mir aber Zeit gespart. Schade!!!

  19. Cover des Buches Bunker Diary (ISBN: 9783423716734)
    Kevin Brooks

    Bunker Diary

     (230)
    Aktuelle Rezension von: justagirl

    Ich werde damit anfangen zu sagen, das dies nicht wirklich eine Rezension wird... ich habe das Buch vor ein Paar Minuten zu Ende gelesen, hab geheult, und werde jetzt diesen Kommentar zu dem Roman schreiben:

    Also, ich habe das Buch wie oben schon erwähnt gerade zu Ende gelesen, und habe dann wegen des Endes geweint. Dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Nerven, ich bin 12 und mich hat das Buch echt etwas mitgenommen vor allem wegen dem dramatischen Ende. Dadurch das dieses Buch in der Sicht eines 16jährigen Teenagers geschrieben wurde, lässt es einem so vorkommen, als ob das alles wirklich von jemandem in seiner Situation geschrieben worden ist. Es ist ein wirklich grandios schönes aber auch trauriges Buch, aber ich würde jedem empfelen dieses Meisterwerk zu lesen. Dieser Roman hat mich angeregt über viele Dinge nachzudenken, um die man sich im Alltag überhaupt nicht schert; wie das man jeden Moment sterben kann wenn man nicht richtig auf sich aufpasst, und das man seinen Freunden immer Hoffnung schenken sollte.

    Trotzdem würde ich wirklich alle die das hier lesen, bitten das Buch zu lesen.

  20. Cover des Buches AUF LEBEN UND TOD (ISBN: 9783958351141)
    Martin S. Burkhardt

    AUF LEBEN UND TOD

     (32)
    Aktuelle Rezension von: WendyAleina
    Entführung alá Natascha Kampusch! Mann hält jahrelang Leute in ausgebautem Keller gefangen und zwingt sie zu blutigen Kämpfen!

    Was schön und interessant genug klang, dass ich mir das Buch in der nächsten Bibliothek ausgeliehen hab, hatte mit den Anpreisereien rasch kaum noch etwas zu tun. Bereits auf den ersten Seiten überrascht das Buch mit ungelenken, holprigen Formulierungen, die sich alles andere als flüssig lesen. Unterbrochen wird der krückige Erzählstil im Regelfall mehrfach pro Seite von allergröbsten Komma-, Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Diese sind nicht mal durchgängig. Wenn ich inständig schon falsch als "innständig" schreibe, dann doch bitte durchgehend und nicht Seiten später wieder richtig. Wenn ich "jemand ist Gold wert" schon falsch schreibe als "goldwert", dann sollte ich auch das durchziehen und nicht etwas später plötzlich "Goldwert" schreiben.
    Hier war der verantwortliche Lektor eindeutig betrunken, gleichgültig oder der deutschen Sprache nicht mächtig. Wie schwer kann es sein, sich die Regel einzubläuen, wann vor einem "als" ein Komma stehen muss und wann nicht?
    Ich erkläre es mal kurz. Wird "als" zeitlich verwendet, sollte prinzipiell ein Komma erfolgen. Bei einem Vergleich NICHT.
    Es heißt also NICHT: "Ich war größer, als Tom". Es heißt allerdings schon: "Ich war traurig, als Tom nicht anrief."
    Allein an diesen Grundlagen scheitert es nicht nur ab und zu, sondern wirklich mindestens einmal pro Seite.
    Es kommt kein Lesefluss auf und ich habe mich ausschließlich aufgeregt.

    Dazu wird gleich nach wenigen Seiten der brutale "König" der Gefangenenschaft verklärt - er hatte nämlich eine ganz, ganz böse Kindheit mit superfiesen Eltern. Na klar, da muss man ja gestört werden und Leute im Keller foltern.

    Der Roman strotzt vor Ungereimtheiten und auch Themen, die in irgendeiner Form einen Vergleich mit dem Fall Kampusch rechtfertigen, vermisse ich gänzlich. Stockholm-Syndrom, Gegenwehr gegen Vergewaltigungen, Erpressungen.
    Ein Haufen Erwachsener und Teenager lebt hier ohne jegliche Gegenwehr unter dem merkwürdigen Regiment des Königs, niemand revoltiert, alle finden das in Ordnung. Warum sollte sich auch eine Gruppe Erwachsener, die im Gegensatz zu den Teenies ja doch "oben" aufgewachsen ist und nicht reingeboren wurde in die Situation, zusammentun gegen einen dusseligen Kerl um ihn eventuell zu überwältigen und sich zu befreien?

    Das Buch hat inhaltlich ganz interessante Ansätze, wird aber völlig falsch online angepriesen. Mich wundern auch die zahlreichen lobenden Rezensionen. Die Folterszenen sind ordentlich beschrieben, hier lässt der Autor Fantasie walten. Der Rest der Geschichte ist aber recht lieblos hinerzählt. Die Charaktere sind eindimensional, durchleben keine nennenswerte Weiterentwicklung. Habe ich eine unlektorierte Erstveröffentlichung in den Händen, die nun korrigiert wurde und sich hundertmal besser liest? Man weiß es nicht. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass so gut wie niemand auch nur ein Wort über die wirklich massiv häufigen, sehr groben Fehler verliert, denn die ruinieren das Leseerlebnis gänzlich.
    Katastrophe.
  21. Cover des Buches Alle Augen auf dich (ISBN: 9783839001653)
    Gina Mayer

    Alle Augen auf dich

     (34)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Keinen der Charaktere fand ich sehr sympathisch. Auch kam leider bei so richtig viel Spannung auf. Ich hatte (SPOILER) Miriam schon früher im Verdacht, aber habe die Idee mit der inszenierten Entführung wieder verworfen, weil sie verletzt wurde. Dasselbe war bei mir auch bei Fünf von Ursula Poznanski. Eigentlich hatte ich die ganze Zeit Holm in Verdacht und dachte auch, dass sein Tod nur vorgetäuscht war. Immerhin, das muss man der Autorin lassen, konnte ich die Auflösung nicht vorher absehen. (SPOILER ENDE) Leider gab es aber auch kein rasantes Ende. Vielleicht werde ich nochmal ein Buch der Autorin lesen.

  22. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

     (188)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Mit dem Roman Breaking News begibt sich Frank Schätzing in das Genre des Polit-Thrillers. Sein Thema: die Geschichte des Staates Israel beginnend in der Zeit des britischen Protektorates für Palästina bis in die beginnenden 10er Jahre des 21. Jahrhunderts. Ein gewaltiges Thema und entsprechend komplex. Vorher kommt der Hass und die Unvereinbarkeit von Israelis und Palästinensern, welche Fehler sind gemacht worden und warum war bis dato je Bemühung für einen dauerhaften Frieden zum Scheitern verurteilt. 

    Schätzing verwebt historische belegte Ereignisse mit der Lebensgeschichte zweier befreundeter Familien, die es in den frühen 1920er nach Palästina verschlägt. Über die Elterngeneration und deren Kinder und Enkeln zieht sich der gespannte Bogen. Logisch, dass es bei diesem Unterfangen immer wieder Längen gibt. 

    Die Hauptperson ist Tom Hagen, ein deutscher Journalist, der nach einer missglückten Aktion in Afghanistan in Misskredit geraten ist. Da spielt ihm ein befreundeter Fotoreporter einen Kontakt zu einem Verkauf von CDs, die Materials den israelischen Inlandsgeheimdienst enthalten sollen. Hagen sieht seine Chance gekommen, beruflich wieder Fuß zu fassen. Doch das Material erweist sich als nur bedingt interessant. Um seine Redaktion zufriedenzustellen, erfindet Hagen ein Komplott gegen einen israelischen Spitzenpolitiker. Hagens Lüge erweist sich als nur allzu wahr und so gerät er und alle seine Kontakte in Lebensgefahr.

    Fazit:

    Vielleicht nicht der beste Roman aus der Feder von Frank Schätzing, aber auf jeden Fall lesenswert. 

    Historisch sehr informativ, streckenweise extrem spannend, gute Charaktere, eine hochbrisante Geschichte um politische Attentate und die Welt der Geheimdienst - passt.


  23. Cover des Buches Private London - Falsche Schuld (ISBN: 9783442481163)
    James Patterson

    Private London - Falsche Schuld

     (28)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Private ist eine weltweite private Detektivagentur, die verschiedene Sitze auf der Erde hat. Dan Carter ist der Leiter von Private London und bekommt von dem Gründer von Private Jack Morgan einen besonders harten Fall. Hannah Shapiro, als sie 13 Jahre alt war, wurde zusammen mit ihrer Mutter entführt. Hannah konnte in letzter Minute gerettet werden, musste aber kurz zuvor mit ansehen wie ihre Mutter misshandelt und dann getötet wurde. Jack Morgan erschoss beide Entführer. 7 Jahre später kommt Hannah in die Obhut von Dan Carter, denn die Amerikaner möchte in London studieren. 18 Monate geht es gut, bis sie erneut gekidnappt wird. Gibt es eine Verbindung zu ihrer ersten Entführung oder handelt es sich um einen Zufall? Zur gleichen Zeit tauchen in London getötete Frauen auf, deren Organe entnommen wurden und der Ringfinger abgenommen wurde. Wird Hannah das nächste Opfer sein oder gibt es dazu keine Verbindung? Dan Carter und sein Team arbeiten unter Hochdruck.

     

    Nachdem ich bei der „Women’s Murder Club“ – Reihe aufgeholt habe, hatte ich nun etwas Entzug von James Pattersons Geschichten und habe daher nun zur „Private“-Reihe gegriffen. Tatsächlich habe ich Parallelen festgestellt, die mir richtig gut gefallen.

    Es gibt auch in dieser Reihe sehr kurze Kapitel, die die Dynamik der Geschichte automatisch erhöhen. Dabei muss ich allerdings zugeben, dass ich manche Kapitel nicht verstanden habe. Einige von diesen haben mitten in der Szene unterbrochen, als wäre da jetzt an der Zeit gewesen ein neues Kapitel zu setzen, anstatt die Szene in dem jetzigen Kapitel einfach zu Ende zu schreiben. Das war schon mehr als seltsam.

    Der Schreibstil war wieder unglaublich mitreißend. Ich war in der Geschichte voll drin und habe mit den Figuren mitgefiebert. Allerdings hat mich hier etwas verwirrt, dass gerade aus Dan Carters Sicht, dieser immer wieder die Größe der einzelnen Figuren erwähnt hat. Wenn eine neue Figur eingeführt wurde, war das wichtigste erst einmal die Körpergröße zu erwähnen. Gleichzeitig finde ich es absolut faszinierend, wie der Autor (oder die Autoren in dem Fall) es schafft, mit wenigen Merkmalen mir eine Figur bildlich vors Auge zu bringen. Sie beschränken sich hier wirklich auf die wichtigen Merkmale (die Fixierung auf die Körpergröße mal außer Acht gelassen). Knackig und detailliert zugleich.

    Typisch an dem Buch für Patterson war auch, dass der Hauptcharakter, Dan Carter, aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Das hatte man ja bei Lindsay Boxer und der „Women’s Murder Club“ – Reihe ja auch. Die anderen Perspektiven wurden aus der personellen Sicht geschrieben. Man hat auch einiges über Carter erfahren und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Er ist kein sympathischer Protagonist, aber dieses Buch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass es das auch nicht braucht. Nachvollziehbar müssen die Figuren sein. Das er dabei ein elendiger Chauvinist ist, kann man gut mit leben.

    Neben ihm gab es ja noch seine Ex Kirsty Webb, die ja am anderen Fall mit den entnommenen Organleichen gearbeitet hat. Auch sie ist… nun ja, nicht die sympathischste. Aber auch hier hat mich das absolut nicht gestört. Es war sehr unterhaltsam.

    Etwas schwierig hat es gemacht, dass in dem Buch sehr viele Figuren auftreten. Da muss man schon aufpassen, dass man da nicht den Überblick verliert. Aber mir ist das erstaunlich gut gelungen. Bei manchen Nebenfiguren wusste ich zwar nicht immer gleich, wo die gleich hingehörten, aber das hat dem Gesamtbild der Geschichte keinen Abbruch getan.

     

    Im Buch wird immer wieder erwähnt, dass Private die besten Mittel zur Verfügung stehen und sie der Polizei in einigen Dingen überlegen sind. Das hat mich schon gewundert, dass deren Technik so viel besser sein soll und ich fragte mich, wie realistisch das wirklich ist. Ich meine, dass Private sich auf einen Fall konzentrieren kann, während die Polizei wahrscheinlich an vielen weiteren arbeitet und daher die Chance bei Private größer ist, dass sie den Fall zu einem Erfolg bringen, da sie alle Kräfte auf diesen konzentrieren, kann ich mir sehr gut vorstellen. Das ist ja der Vorteil einer privaten Detektivagentur, die ja vor allem von überreichen Menschen benutzt wird. Das sie daher ihre Mittel weitreichend sind, ja, aber das sie der Polizei so überlegen sind?

     

    Am Ende des Buches gab es noch einmal mehrere überraschende Wendungen. Auf den letzten 50 Seiten wurde es noch einmal so… wild. Ich saß nur da, habe gelesen und mich gefragt, ob das jetzt sein ernst ist. Er kann das doch nicht in die letzten Seiten alles packen. Das war mir dann tatsächlich ein Bisschen zu viel des Guten, auch wenn ich an den Seiten geklebt habe und es mir wie ein Unfall vorkam, bei den man einfach nicht wegschauen kann.

    Auch hat er dann eine Thematik mit eingegriffen, die zwar kurz mal bei Dan Carters Vergangenheit erwähnt wurde, allerdings nicht in diesem Detail, mit der ich mich aber so gut wie gar nicht auskenne. Es ist wahrscheinlich auch wieder so ein amerikanisches Ding, dass Autoren dieses Thema zu gern mit in ihre Bücher bauen und in wieweit, dass in eine Richtung lenken soll (oder eben auch nicht), kann ich nicht beurteilen, weil ich davon wirklich kaum eine Ahnung habe.

     

    Fazit: Ich mag die Bücher von James Patterson sehr. Sie sind spannend und lassen sich sehr gut lesen. Auch seine Figuren (zumindest die Hauptfiguren) sind greifbar. Was mich stört, sind die Wendungen, die meist auf den allerletzten Seiten einen den Glauben an alles verlieren lassen. Ich dachte mir zwar schon, dass da noch was Anderes dahintersteckt, aber so wie es letzten Endes kam, gar nicht. Überraschungen sind zwar gut, aber etwas früher wäre es auch in Ordnung gewesen. Auch die vielen Figuren können anstrengend sein. Dennoch für mich ein gutes Buch und ich vergebe 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

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