Bücher mit dem Tag "kent"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kent" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.413)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Was wäre wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?

    (Diese Rezension enthält Spoiler!)
    Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12 Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: Mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen des selben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen den, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte...

    Oder - Und täglich grüßt das Murmeltier. Es ist offensichtlich, dass die Autorin sich an diesem Klassiker orientierte, aber ihre neue Interpretation ist Lauren Oliver unglaublich gut gelungen. Mit jedem Tag bekommen die Charaktere mehr Tiefe und man kann immer wieder neue Blickwinkel erhaschen, besonders die Protagonistin Sam entwickelt sich innerhalb dieser Tage richtig weiter. Der Schreibstil war in meinen Augen sehr poetisch, erinnerte mich wieder daran, dass man manchmal genauer hinsehen oder gar sich selbst reflektieren bzw infrage stellen sollte.

  2. Cover des Buches Queen Victoria (ISBN: 9783806237849)
    Julia Baird

    Queen Victoria

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Jollymare

    Queen Victoria – Julia Baird

    Biographie, wbg Theiss, 598 Seiten

    Inhalt:
    Sie wächst als zukünftige Königin in absoluter Abgeschiedenheit auf. Ihr Onkel sitzt auf den englischen Thron und hat keine Nachfolger. Daher ist es ihr Schicksal die nächste Königin von England zu werden.
    Das einsame Kind träumt sich durch die Kindheit und entwickelt einen sehr ausgeprägten Eigensinn, der ihr auch im vorgeschrittenen Alter nicht abhandenkommt. Als sie früh den Thron besteigen muss sind viele anscheinend Wohlmeinende Personen in ihrer Nähe. Doch erst durch die Heirat mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha kann sie sich von ihrer Übermutter und den politischen Ratgebern distanzieren. Die Ehe der jungen Königin mit Albert steht unter einem guten Stern. Sie bekommen viele Kinder und bis zum frühen Tod ihres Mannes kann sie das Eheleben genießen. Obwohl die die Königin über das halbe Weltreich ist, bestimmt in der Familie Albert das Geschehen und sie ordnet sich freiwillig unter.
    Nach dem frühen Tod ihres Mannes betreibt sie eine zukunftweisende Heiratspolitik bei der sie die führenden Königshäuser zusammenführt. Deutschland, Russland, Dänemark. In vielen Beispielen werden die politischen und familiären Ränkespiele der Herrscherin verdeutlicht.
    Eine große Frau ihrer Zeit und ein Vorbild bis heute.

    Cover:
    Nicht besonders Originell aber trotzdem sachdienlich. Die Verarbeitung ist wie immer gut. Ein Lesebändchen wäre bei einem solch umfangreichen Buch noch von großem Vorteil gewesen.

    Fazit:
    Eine Biographie nach meinem Geschmack. Keine Königin hat ihrer Zeit mehr den Stempel aufgedrückt als diese imposante Frau. Diese Biographie erfüllt alle Ansprüche. Historisch Detailliert hat Julia Baird das Leben, die politischen und historischen Personen sowie der Kontext in der Geschichte zusammengeführt. Nur an wenigen Stellen wird der Erzählfaden nicht spannend genug gehalten. Dokumentiert durch die Bilder entsteht beim Leser ein Roter Faden, dem man gerne durch die Epoche folgt. Damit gehört diese Queen Victoria Biographie für mich zu den besten der letzten Jahre.

  3. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442487455)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

     (644)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ..sieben Schwestern nicht in der Reihenfolge gelesen, mochte aber jedes einzelne mehr oder weniger.

    Da hier ist das letzte, bevor ich dann Pa Salt in Angriff nehmen werde. Hier geht es um Star, die ja zutiefst verbunden mit Ihrer Schwester CeCe war und ist. Und nun lernen muss, sich zu lösen, für sich selbst gerade zu stehen, Ihre Herkunft zu finden und damit zurecht zu kommen.

    Es ist in meinen Augen einer der schwächeren Bände, was vor allem für mich an beidem liegt: Gegenwart und Vergangenheit. Beides konnte mich nicht so richtig überzeugen.

    Macht aber nichts - und ich freue mich schon jetzt auf den „Abschluss“.

  4. Cover des Buches Die fernen Stunden (ISBN: 9783453356566)
    Kate Morton

    Die fernen Stunden

     (374)
    Aktuelle Rezension von: Viinchente

    Gemeinsam mit der Protagonistin geht der Leser auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter welche als Evakuierte des Krieges in ein mysteriöses Haus gesteckt wurde. 

    Der Erzählstil der Autorin spricht mich sehr an. Der Leser bekommt viele Einblicke in die Gefühlswelten und Machenschaften der einzelnen Charaktere. Man kann sich auch gut mit einzelnen Charakteren identifizieren und deren Gedanken nachvollziehen. Alle paar Seiten wird somit ein Sichtwechsel ermöglicht und Spannung aufgebaut.

    Das Buch benötigt einige Zeit um Fahrt aufzunehmen. Nachdem die Spannung erst einmal begonnen hat, lässt einen das Buch nicht mehr los - allerdings ist es dann auch wieder viel zu rasch zu Ende. Persönlich hätte ich mich gefreut, wenn die Autorin dem Ende noch etwas mehr Liebe geschenkt hätte und einige Dinge besser aufgeklärt hätte.

  5. Cover des Buches Ein Traum am Kaminfeuer (ISBN: 9783442481910)
    Abby Clements

    Ein Traum am Kaminfeuer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Blueberry87

    Amelia und ihr Mann Jack wollen raus aus London. Deshalb kaufen sie eine Cottage auf dem Land. Doch als sie über die Schwelle ihres Traumhauses treten, entwickelt es sich ganz schnell zum Alptraum. Auch ihre Beziehung leidet unter diesen Problemen.

    Dieser Roman war ein Cover-Kauf. Ich wollte eine schöne weihnachtliche Geschichte mit viel Herz, doch leider hat dieser Roman wenig mit Weihnachten zu tun. Erst auf den letzten zehn Seiten geht es um Weihnachten.

    Für mich ist es nicht nachvollziehbar was der Verlag sich dabei denkt, so ein weihnachtliches Cover zu gestalten und dann handelt die Geschichte um die Eheprobleme und die Renovierung eines Cottages.

    Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Amelia ist eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Die Probleme mit ihrer Mutter, entpuppen sich als Probleme mit ihrem Vater und damit schließt sich der Kreis warum sie insgeheim nie Mutter werden wollte.

    Besonders haben mir die Szenen gefallen, als es um die Renovierung des Cottages ging. Gerne hätte dies noch ausführlicher sein können.

    Fazit:
    Alles in allem ein sehr schöner, ruhiger Roman über die Renovierung eines Cottages und die Schwierigkeiten in einer Ehe. Man sollte sich nur nicht von dem Cover blenden lassen.

  6. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Es ist eine schöne, leichte (auch lange) Geschichte von zwei Mordfällen in einem, mit vielen Verzweigungen und Umwegen, meist körperlich etwas langsamer, aber gedanklich sehr flott. Ich fand das Buch sehr erheiternd, mir hat es von Anfang bis Ende sehr gut gefallen.Ich mochte die Hauptcharaktere sehr gerne und das Ende war super geschrieben :)

    kein Buch zum Todlachen, aber trz recht amüsant.

  7. Cover des Buches Revenge. Sternensturm (Revenge 1) (ISBN: 9783551318695)
    Jennifer L. Armentrout

    Revenge. Sternensturm (Revenge 1)

     (412)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Nachdem ich mein Herz an Daemon und Katy verloren hatte, musste ich definitiv das Spin-Off der Lux-Reihe dazu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Schon damals empfand ich Luc als einen sehr interessanten Charakter und habe mich daher sehr gefreut, ihm auf seinem weiteren Lebensweg zu folgen. In Sternensturm hätte ich nicht damit gerechnet, wie viel hinter Evelyn steckt, so viele Geheimnisse wurden in diesem Teil gelüftet und bin somit auf den nächsten Teil sehr gespannt.

  8. Cover des Buches Canterbury Blues (ISBN: 9783940258649)
    Gitta Edelmann

    Canterbury Blues

     (17)
    Aktuelle Rezension von: SchwarzeFee
    Im dritten Teil der Canterbury-Reihe von Gitta Edelmann um die Schriftstellerin Ella Martin, kehrt Ella nach England zurück. Für ihren neuen Roman wird sie auf einen englischen Landsitz eingeladen und möchte sich dort über die Lebensweise des englischen Adels in früheren Zeiten informieren. Zudem gab es in Zeiten des 2. Weltkrieges in dieser Familie eine tragische Liebesgeschichte, die sie mit in ihrem Roman verarbeiten möchte.


    Zunächst sieht alles gar nicht danach aus, als könnte Ella auch hier wieder in einen Kriminalfall verwickelt werden, doch dann findet sie die Gebeine eines vermissten Familienangehörigen... 


    Natürlich erfährt man auch hier wieder etwas über Ellas Privatleben und auch diesmal hat mir die Mischung aus ein bisschen Krimi und ein bisschen Liebe sehr gut gefallen. Schön auch die Ermittlungen den längst verjährten Todesfall angehend. 


    Für mich bisher der beste Teil der Reihe - ich freue mich schon auf ein Wiederlesen mit Ella! 
  9. Cover des Buches Rebellion. Schattensturm (Revenge 2) (ISBN: 9783551320155)
    Jennifer L. Armentrout

    Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)

     (200)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Der zweite Teil aus dem Spin-Off des Lux-Universums, hat einfach alles besessen, was mein Romantasy Herz höher schlagen lässt. Es gab so viele Wendungen und so viel Action und ich habe etwas Angst, den dritten Teil zu lesen. Die Autorin hat sehr viel Freude daran, alle ihre Charaktere leiden zu lassen und ich würde ihr einfach ein Bad-End zutrauen, dennoch bin ich natürlich sehr neugierig wie es weitergeht. 


    Trotzdem muss ich leider gestehen, dass mich Evie und Luc als Paar nicht soooo dolle begeistert. Wie seht ihr das denn?

  10. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404189151)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (456)
    Aktuelle Rezension von: Moritz_Hoffmann

    Der dunkle Thron ist - zu unrecht, wie ich finde - als Rebecca Gablés schwächster Roman abgestempelt. Dabei finde ich es genial, dass dieser erfrischend anders ist, als die anderen Waringham-Romane. Dieser spielt in der Renaissance, nicht im Mittelalter. Und das ist eine gewaltige Änderung!

    Nebenbei empfinde ich Nick of Waringham zwar als den kompliziertesten Waringham-Charakter, doch trotzdem, oder gerade deswegen, ist er hier mein persönlicher Lieblingscharakter. Er ist Kind seiner Zeit und gewiss nicht der "nette Junge von nebenan", doch er ist eine sehr interessante Figur mit positiven Eigenschaften von der Art, wie sie die meisten seiner Zeitgenossen nicht haben: Er ist kein Heuchler, wahrheitsliebend, ehrlich, mutig, aufrichtig gläubig ... Kurzum: Ich empfinde ihn trotz aller Ecken und Kanten nie als unsympathisch und gewiss nicht als dumm (er ist mit den aufgezählten Eigenschaften ziemlich oft auch das, was in der heutigen Zeit vielen fehlt).

    Dass Nick es als entwürdigend sieht, eine Magd heiraten zu müssen: Logisch! Er ist eben ein Adliger des 16. Jahrhunderts. Die pflegten keine Mägde zu heiraten.

    Gut finde ich ebenso, dass Der dunkle Thron sich nicht der üblichen Dämonisierung der Katholischen Kirche anschließt, dabei jedoch auch nicht vor deren Fehlern und Misständen die Augen verschließt.

    Dass Nick und Henry VIII. manchmal ihre gegenseitigen Spiegelbilder sind, obwohl sie einander so rigoros ablehnen, halte ich für einen besonderen, gelungenen Kunstgriff.

    Zudem ist dieser auch noch der erste Waringham-Roman, in dem ich einmal Sympathie für einen Antagonisten aufbringen konnte: Für Louise, Nicks Stiefschwester. Und das war überraschend, weil die Gegner der Haupthelden bei Frau Gablé sonst eigentlich immer ziemlich miese Typen waren. Man liebt es schon, Mortimer Dermond (Das Lächeln der Fortuna) zu hassen. Arthur Scrope aus Die Hüter der Rose ging mir zwar eher auf den Zeiger, aber das wenigstens auf widerliche Weise. Und Thomas Devereux (Das Spiel der Könige) habe ich sein viel zu mildes Ende - wenn auch als Krüppel, der seinen Lieblingssohn verloren hat - nicht gegönnt ... Louise war anders als die üblichen Waringham-Schurken. Nicht böse, nur eben Nicks Gegnerin. Und das nicht einmal in vollem Umfang ...

         

  11. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783404174225)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Sehr Unterhaltsam und gut geschrieben. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden gut eingearbeitet so das man nicht den Faden verliert. Leider kommt es an die vorangegangenen Bücher nicht ran. Was meiner Meinung wohl auch daran liegt das die Geschichte der Familie Warringham diesmal nicht nur auf das Gestüt eingeschränkt ist, sondern auf dem Meer stattfindet wo die Ereignisse, für mich, zu weit ausgeholt beschrieben wurden.

  12. Cover des Buches 3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer (ISBN: 9783453439757)
    Tony Kent

    3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer

     (17)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Für Joshua ist es ein einfacher Auftrag – für den Agenten Joe Dempsey ein sicherheitstechnischer Albtraum – und für CNN Reporterin Sarah Truman einer dieser Reportagen, die theoretisch keinerlei Überraschungen bereithalten: mitten auf dem Trafalgar Square kommen der Präsident der Vereinigten Staaten, sein Vorgänger als auch hochrangige britische Politiker zusammen, um den Soldaten, die während der Konflikte in Afghanistan und dem Irak für ihr Land gekämpft haben, Dank und Ehre auszusprechen. Hier nun hat sich der Auftragskiller Joshua als einer vor insgesamt zwanzig, rund um das Areal verstreuter Scharfschützen positioniert und wartet darauf, dass sein Ziel in Aktion tritt. Mitten in der Menge befindet sich Eamon McGale, der letztlich mehrere tödliche Schüsse auf den britischen Politiker Neil Matthewson abgeben wird und damit eine immense politische Katastrophe in Gang setzt. Diese bezieht sich nicht alleinige darauf, dass die Waffe, mit der McGale auf den Politiker schießt von einem Insider noch vor der Veranstaltung unter dem Sitz platziert wurde, sondern auf die Tatsache, dass Joshuas Auftrag misslingt den Todesschützen im Anschluss zu eliminieren, um die Spuren zu den eigentlichen Drahtziehern hinter dem Attentat zu verwischen. Nachdem also die tödlichen Schüsse auf Matthewson, den Außenminister für Nordirland und Führsprecher zu den andauernden Friedensverhandlungen, abgegeben wurden, verfehlt Joshua die Gelegenheit den Schützen McGale zu liquidieren, da es dem Agenten Joe Dempsey gelingt diesen niederzuwerfen und in Gewahrsam zu nehmen. Die ganze Handlung dieser wenigen Sekunden, wird dabei von CNN Reporterin Sarah Truman und ihrem Kameramann auf Band festgehalten. Spannend ist nun, dass von Beginn an der Verdacht geäußert wird, dass womöglich die wahre IRA hinter dem tödlichen Attentat steckt, weshalb die Priorität lautet ein politisches Fiasko, insbesondere zu den USA zu vermeiden. Daher liegen die primären Interessen nun auf dem Faktor Aufklärung: wer platzierte die Waffe unter dem Sitz des Schützen und handelte dieser tatsächlich im Auftrag der IRA? Während diese Fragen insbesondere den Anwalt Michael Devlin, als auch den britischen Sicherheitsdienst umtreiben, führt Dempseys Weg zunächst zum zwanzigsten Scharfschützen auf dem Dach. Wer ist der unbekannte Mann und wer hatte die Befugnis einen unbekannten Agenten, kurzfristig als Scharfschützen einzuteilen…

    Während nun die Grundstory wenig Neues bereithält, sondern im Sinne von Verschwörung und falschen Annahmen zusammenzufassen ist, scheint die Frage zwangsläufig worin also die Besonderheit des Thrillers begründet liegt? Der aus einer irischen Familie stammende, ehemalige Amateurboxer und Barrister, Toni Kent schuf mit seinem Debütroman IM KREIS DER VERSCHWÖRER einen nervenaufreibenden, vor allem aber sowohl strukturell, als auch inhaltlich überzeugenden und spannenden Thriller. Nach den laut der Neuen IRA „versehentlich tödlichen“ Schüssen auf die Reporterin Lyra McKee im April dieses Jahres, verwundert es kaum, dass Kents Roman auch einen unterschwellig aktuellpolitischen Bezug auf die erneuten Unruhen in Irland nimmt – und das bereits im vergangenen Jahr, als der Roman mit dem originalen Titel „Killer Intent“ erschien. Auch nun schwingt dieser thematische Bezug während des Lesens automatisch mit, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut – ganz im Gegenteil. Vielmehr nutzt Kent die noch immer vorherrschende Terrorgefahr, die von der militanten Gruppe der IRA ausgeht, um seiner Geschichte einen Funken Authentizität einzuhauchen; konkret jedoch um den Leser in eine gewisse Richtung zu drängen – ihm eine Sicht auf die Ereignisse zu geben, die er womöglich im Laufe des Romans gezwungen ist aufzugeben. Gerade aus diesem Grund, gehört IM KREIS DER VERSCHWÖRER vermutlich zu den besten Thrillern der vergangenen Zeit. Selten ist die Situation dergestalt, dass die Seiten nur so vor dem Auge davonziehen, jedes neue Kapitel nicht nur zwangsläufig die Spannung erhöht, sondern in einer Manie ausartet das Buch nicht aus den Händen legen zu können. Obgleich der Roman durch und durch als gelungen und mitunter sogar herausragend beschrieben werden kann, ist der Handlungsstrang dann auch gelegentlich vorhersehbar: dies betrifft konkret den Tod von Michael Devlins Co-Anwalt und Freund Daniel Lawrence. Dennoch ist dieses tragische Ereignis absolut notwendig, nicht nur für die Story an sich, sondern in erster Instanz aus dramaturgischen Gründen. Die Tatsache, dass Daniel sich kurz vor seinem Unfall noch mit dem Todesschützen, dem Iren Eamon McGale, unterhielt und in den Besitz entscheidender Informationen gelangt, die Daniel via Telefon zwangläufig nicht an seinen Freund Michael weiterreichen kann, führen Seitens des Lesers zwangsläufig zu frustartigen Zuständen, erhöhen aber erwartungsgemäß die Neugierde.

    Gerade auch die Stringenz, mit der Kent seine Geschichte zu Ende erzählt und die bereits im Roman erwähnten „losen Enden“ zusammenführt, sind als kongenialer Schachzug zu beschreiben. So wundert es nicht, dass auch diese überdurchschnittliche Erzählung bereits zum Gegenstand etwaiger Überlegungen avancierte für Kino oder Fernsehen adaptiert zu werden. Auch hier dürfte das Ergebnis letztlich durchaus überzeugend ausfallen. Doch bleibt die Frage noch unbeantwortet, worin nun in IM KREIS DER VERSCHWÖRER die besondere Essenz zu finden sei? Es ist die persönliche Note, die insbesondere in der Figur des Barristas Michael Devlin zum Ausdruck kommt, und vermutlich gewisse autobiografische Tendenzen zu Kent selbst vermuten lassen– sie wirken nicht nur authentisch, sondern vor allem wahr – und Wahrheit ist letztlich das Quäntchen, welches einen durchschnittlichen, von einem überragenden Roman unterscheidet.

  13. Cover des Buches Canterbury Serenade (ISBN: 9783940258502)
    Gitta Edelmann

    Canterbury Serenade

     (24)
    Aktuelle Rezension von: SchwarzeFee
    Nachdem mir Canterbury Requiem so gut gefallen hatte, landete unlängst der zweite Teil der Reihe auf meinem Reader und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. 


    Nachdem die Autorin Ella Martin ihren ersten Mordfall verdaut hat, sich ihrem gefundenen Vater angenähert hat und nun endlich dabei ist, ihren Canterbury-Liebesroman weiterzuschreiben, trifft sie auf eine Gruppe deutscher Touristinnen, die ihre Reiseleiterin vermissen. Diese wird tot aufgefunden - ein neuer Fall für Ella? 


    Als sie gebeten wird, als Reiseleiterin einzuspringen, macht sie dies und beginnt, Fragen zu stellen... Fragen ergeben sich auch in ihrem Privatleben, denn auch dieses plätschert nicht einfach so dahin. 


    Auch dieses Mal bin ich sehr gut unterhalten worden, der Plot des Krimis ist schlüssig, Ella private Erlebnisse sind auch nicht wenig spannend und so ist dies für mich alles in allem ein Wohlfühlkrimi, der sich gut lesen ließ und mich schon auf den nächsten Band der Reihe vorfreuen lässt. 


    Wenngleich dies auch Band 2 der Reihe ist, kann man ihn auch einzeln lesen, die Hintergründe, die man unbedingt wissen muss, werden noch einmal erläutert, ohne aber für Kenner der Vorgeschichte langweilig zu sein. 

  14. Cover des Buches Fool (ISBN: 9783442542598)
    Christopher Moore

    Fool

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Ein greiser König, der sich in seinen drei Töchtern täuscht. Zudem ein Narr und drei Hexen, die versuchen den Schlamassel wieder hinzubiegen. Begleitet wird das Abenteuer vom königliche Hofstaat inklusive Schmeichler und Intriganten - und wie könnte es anders sein von einem reimenden Geist. 

    Meine Meinung: Gleich vorweg - ich bin mit Shakespears Original 'König Lear' nicht vertraut. Beim Lesen hat mich das nicht beeinträchtigt. Mein Start ins Buch war flüssig, man lernt nach und nach alle Protagonisten kennen. Ich fand die Idee eines Narren als Hauptcharakter und Erzähler sehr spannend und es eröffnete viele Möglichkeiten. Die Geschichte orientiert sich wohl an der Originalvorlage und man kann ihr auch ganz gut folgen. Motive und Handlungen der einzelnen Protagonisten sind klar, wenn auch aufgrund von Wahnsinn nicht immer nachzuvollziehen. Warum ich trotzdem nicht mit dem Buch warm geworden bin, ist die Tatsache, dass die teilweise doch sehr tiefe Sprache, sowie der Humor und das ganze Rumgef**** meinen Geschmack nicht getroffen haben. Es war mir einfach zu übertrieben. 

    Meine Meinung: Hat meinen Humor leider nicht getroffen, war aber mal was anderes. Deshalb gibt es gut gemeinte 2.5 Sterne von mir. 

  15. Cover des Buches Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (ISBN: 9783257601329)
    John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

     (291)
    Aktuelle Rezension von: hankhauser

    Wow, endlich habe ich dieses Buch gelesen! Ich hab es in den vergangenen Jahren gleich mehrere Male nach den ersten Seiten abgebrochen, weil es besonders für den geneigten Irving-Leser nicht Liebe auf den ersten Blick ist. Man wird ziemlich ins kalte Wasser geworfen, weil Fred "Bogus" Trumper schon in den Zwanzigern ist, schon in einer Beziehung und sogar schon eine Ehe hinter sich hat, aus der ein Sohn stammt. Außerdem ist Bogus ein ziemlicher Loser, aber man merkt schnell, ein liebenswerter Loser. Auch die anderen Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Abgesehen von Ralph Packer vielleicht ;-) Es geht um Sex, Liebe und Freundschaften, und jedes Wasserlassen wird analysiert. Aber es ist genial, vielleicht etwas sprunghaft und anekdotenreich. Es eröffnet sich dem Leser nicht so ein Panorama wie bei Irving sonst, aber es hat seine Momente und ist aberwitzig. man merkt, dass er danach "Garp" geschrieben hat. Man kommt sich vor wie in einem Film von Woody Allen, weil es so neurotisch und exzentrisch ist. Ich fühlte mich an die erste Folge "Shameless" erinnert, wo einem alles etwas zu viel ist. Aber es hat alles, was irving ausmacht und es ist ein wirklich guter Irving, was bedeutet, dass ich es bestimmt nochmal lesen werde. Wenn es euch am Anfang zu trivial erscheint und nicht wirklich gut oder greifbar, am Ende macht alles, aber auch alles Sinn, auch die Lektüre an sich! Am Ende möchte man auch so gute Freunde haben, vielleicht wie im Film "Der große Frust"...

  16. Cover des Buches Tödliche Nähe (ISBN: 9783751715782)
    Shiloh Walker

    Tödliche Nähe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG 3. und letzter TEIL der Ash-Trilogie! nun in diesem letzten teil erfährt man endlich wer die mörderin oder der mörder ist! nachdem ich jetzt alle drei teile gelesen habe, komme ich zum schluss,dass es nicht nötig gesen wäre drei bücher zu schreiben und den mörder oder die mörrin erst am schluss auffliegen zu lassen.da hätte ein buch mit vielleicht mehr seiten völlig gereicht.es wurde einfach alles in die länge gezogen um eine serie daraus zu machen.bei diesem dritten teil interessierten mich nicht mal mehr die protagonisten.ich wollte einfach nur noch wissen wer die mörderin oder der mörder war.das fand ich sehr schade,denn die darsteller waren sehr gut ausgearbeitet.fazit: die trilogie ist recht gut gelungen.gesamthaft gibt es eher wenig romantik und erotik dafür mehr thrilleranteil. klappentext:der serienmörder, der in ash , kentucky sein unwesen trieb,ist tot - doch nia hollister findet hinweise ,dass der richtige täter noch auf freiem fuss ist. auf der suche nach der wahrheit wird sie von dem undurchsichtigen aussenseiter law reilly unterstützt. schon bald jedoch ziehen ihre nachforschungen die aufmerksamkeit des echten killers auf sich,und nia gerät in grösste gefahr...
  17. Cover des Buches Liv, Forever (ISBN: 9783407747365)
    Amy Talkington

    Liv, Forever

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liv ist tot, hinterrücks ermordet. Dabei hatte sie sich das Schuljahr am neuen Internat ganz anders vorgestellt. Wer steckt hinter ihrem Mord? Liv versucht dem Geheimnis von Wicked Hall auf die Schliche zu kommen und dabei ist sie nicht allein.

    Das Cover ist absolut wunderschön. Nachdem ich dann noch den Klappentext gelesen hatte, war es um mich geschehen. Die Atmosphäre ist düster und mystisch und mir gefallen die Zwischenkapitel der anderen Mädchen, die wichtige Hintergrundinfos liefern. Ein sehr gefühlvolles Buch, welches sich locker und leicht durchlesen lässt. Es passt wunderbar in die Genres Fantasy und Jugendbuch. Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Potential für eine eventuelle Fortsetzung.

    Eine geheimnisvolle Geschichte über ein wundersames Internat, Geister und einer Liebe, die über den Tod hinausgeht.

  18. Cover des Buches Der Weihnachtsgast (ISBN: 9783641029319)
    Anne Perry

    Der Weihnachtsgast

     (13)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    „Im Raum knisterte es vor Spannung. Trauer, Neid, Wut, vor allem Angst. Roch es vielleicht sogar nach einen Skandal?“

    Zitat aus dem Buch

    Zum Inhalt: Mariah Ellison soll Weihnachten bei ihrer „ehemaligen“ Schwiegertochter Caroline und deren jetzigen Mann Joshua verbringen. Nur widerwillig nimmt sie die Einladung an. Kurzfristig kommt noch ein unerwarteter Gast. Maude Barringten ist lebenslustig, kerngesund und voller Elan. Als sie in der Nacht im Schlaf stirbt, wird Mariah misstrauisch. Sie glaubt, jemand hätte Maude vergiftet und fährt zu deren Verwandten, um ihnen die traurige Mitteilung persönlich zu überbringen. Gleichzeitig will sie den Mörder finden…

    Meine Meinung: Der Schreibstil von Anne Perry ist wieder unterhaltsam mit einer Portion Sarkasmus. Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts an der Küste von Kent. Die Hauptperson ist diesmal Mariah Ellison, die Großmutter von Charlotte Pitt. Eine verbitterte alte Frau, die es anderen schwer macht, sie zu mögen. Sie hat aber auch positive Eigenschaften, wie Entschlossenheit und Gerechtigkeitssinn. Durch den überraschenden Todesfall, wird ihre Neugierde geweckt. Die Verwandten haben anscheinend Geheimnisse, deren Ursprung schon Jahre zurückliegen…

    Die Spannung im Kriminalfall ist eher niedrig. Die Nachforschungen sind interessant und machen nach und nach deutlich, wie die verschiedenen Personen sich über Jahre selbst belogen haben. Wer der Täter ist, wird ziemlich zeitig klar. Das Besondere in dieser Geschichte sind allerdings die Aspekte der Selbstfindung, der Zuversicht und Dankbarkeit. Ehrlichkeit nicht nur gegenüber anderen, sondern auch sich selbst…

    Besonders empfehlenswert für Anne Perry-Fans, die schon ein paar Bücher aus der Thomas Pitt-Reihe gelesen haben. Für Quereinsteiger nur bedingt.

    Eine kleine Weihnachtsgeschichte mit einem Mordfall, die kurzweilig unterhält und gleichzeitig zum Nachdenken anregt!

    „Für alle, die an Neuanfänge glauben.“

    Zitat aus dem Buch, Widmung

    3,5 Sterne

  19. Cover des Buches Letzte Runde (ISBN: 9783423143806)
    Graham Swift

    Letzte Runde

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Von ihrem Stammpub in Bermondsey/London nach Margate, an die Südostküste Englands. Das ist der Weg, den vier Freunde fahren und gehen werden, zusammen mit Jack Dodds, dem fünften im Bunde, der jetzt allerdings in einer Urne ruht und nach seinem letzten Willen vom Pier dieses Seebads in alle Richtungen verstreut werden soll. Aus dieser Fahrt macht Graham Swift eine Reise in die Vergangenheit und wechselt immer wieder in die Gegenwart. Stilistisch wählte er kurze Kapitel, die jeweils aus der Warte der Einzelnen berichten. So kommt es bei den Retrospektiven zu Verknüpfungen, der Leser wird erst etwas verwirrt, doch dann fügen sich die Teile wie ein Puzzle zusammen und herauskommt ein Füllhorn von menschlichen Erlebnissen und Gefühlen, ein Gemälde, so nuanciert, das man die zusammengesetzten Teile als Gesamtexistenz sehen kann, die viel an sensiblen Momenten offenbart, die in einem Leben auftauchen können. Generationskonflikte, Eheprobleme, Berufswahl und deren Auswirkungen genauso wie Romantik, noch in einer Form, die zu Gedichten anregen konnte. Das alles versieht Swift mit einem hintergründigen Humor, wie man ihn wohl nur bei den Briten nachlesen kann. Der Autor, auf der Insel in einem Atemzug mit Größen wie Julian Barnes genannt, ist hierzulande noch relativ unbekannt. Eine Entdeckung lohnt sich allemal.
  20. Cover des Buches Invasion der Barbaren (ISBN: 9783608964264)
    Peter Heather

    Invasion der Barbaren

     (10)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Grob in zwei Teile lässt sich das erste Jahrtausend nach Christi unterteilen und ebenso grob kann man diese Zweiteilung im Buch thematisch wiederfinden. Unter dem ständigen Augenmerk auf die Migration ganzer Volksstämme in Europa in andere Landschaften und Lebensumstände hinein findet sich zunächst der jahrhunderte andauernde Niedergang des römischen Imperiums bis zu dessen Auflösung. Im Buch sind dies gut die ersten 300 Seiten. Auf denen Heather sauber herausarbeitet, dass es, nicht nur, aber im Wesentlichen auch, die Bedrängung durch die diversen 'Barbarenstämme' waren (diese lagen allerdings ebenfalls untereinander jeweils in Konflikten und verfolgten nicht als primäre Ziel die Absicht der Zerschlagung des römischen Imperiums, auch wenn die Völkerwanderungen der ersten Jahrhunderte einen gewichtigen Teil zur Auflösung der alten Ordnung beitrugen). 476 war das Ende des weströmischen Reiches durch Absetzung des Kaisers Romulus Augustus besiegelt, eine Neuordnung Europas im Westen und in den slawischen Ländern nahm nun zunehmend Formen an.

  21. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3) (ISBN: 9783471360521)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Twinki

    "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" ist der dritte Teil der Mordclub-Serie von Richard Osman und ein weiteres Juwel in dieser einzigartigen Krimireihe. Die ungewöhnliche Truppe aus Rentnern - bestehend aus Elisabeth, Joyce, Ron und Ibrahim - begibt sich erneut auf Spurensuche, diesmal im Fall des rätselhaften Mordes an einer Fernsehjournalistin. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung, der sie sich stellen müssen. Elisabeth gerät in die Fänge eines mysteriösen Wikingers, was die Geschichte noch spannender und abwechslungsreicher macht.

    Was "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" so besonders macht, ist der außergewöhnliche Mix aus humorvollen Elementen und einer packenden Kriminalhandlung. Osman versteht es meisterhaft, den Leser mit seinem erfrischenden Schreibstil zu fesseln und gleichzeitig immer wieder zum Schmunzeln zu bringen. Die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere sind das Herzstück des Romans. Ihre einzigartigen Persönlichkeiten und Eigenheiten machen sie zu authentischen und liebenswerten Figuren, mit denen man einfach mitfiebern muss.

    Besonders beeindruckend ist die gelungene Weiterentwicklung der Charaktere. Man merkt, wie sie im Laufe der Geschichte an Tiefe gewinnen und sich weiterentwickeln, dabei jedoch stets ihre liebenswerten Eigenheiten beibehalten. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und macht es zu einem wahren Vergnügen, die Reise der Rentnergruppe zu verfolgen.

    Richard Osman schafft es erneut, den Leser in eine Welt voller Rätsel, Überraschungen und herzerwärmender Momente zu entführen. "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" ist ein absolutes Muss für alle Fans der Mordclub-Serie und ein Buch, das man einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Abenteuer mit Elisabeth, Joyce, Ron und Ibrahim und kann es kaum erwarten, zu sehen, was der Donnerstagsmordclub als nächstes erleben wird!

  22. Cover des Buches Radio Silence (ISBN: B01K910MCA)
    Alice Oseman

    Radio Silence

     (48)
    Aktuelle Rezension von: LaluB

    Mit Radio Silence hat Alice Oseman sehr lebendige Charaktere geschaffen, bei denen man nicht anders kann, als mitzufühlen. Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft. 

    Die Geschichte ist sehr spannend und ich konnte das Buch kaum beiseite legen. Auch Emotionen kommen nicht zu kurz. 

    Alles in Allem ein Buch, das ich sofort weiterempfehlen würde.

    Leider wurde das Buch noch nicht ins Deutsche übersetzt, weshalb es sehr lange gedauert hat, bis ich es gelesen habe. Mein Englisch ist nicht das beste, aber Alice Oseman schreibt mit einer derart angenehmen Sprache, dass es auch für mich gut zu verstehen war.

  23. Cover des Buches Am ersten Tag (ISBN: 9783442376582)
    Marc Levy

    Am ersten Tag

     (101)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume

    Die Archäologin Keira und den Astrophysiker Adrian verbindet ein gemeinsamer Sommer, an dessen Ende sie ihn wieder verlässt. Beide haben lange keinen Kontakt und gehen ihren Berufen leidenschaftlich nach, bis sie ein hochdotierter Wissenschaftspreis wieder zusammenbringt. Doch auch dieses Mal ist Adrian nicht mehr als eine Nach vergönnt, nach der Keira einen geheimnisvollen Anhänger bei ihm lässt.
    Sie will wieder zu ihrer Ausgarbungsstätte nach Äthiopien zurückkehren, während Adrian versucht herauszufinden, was Keira ihm mit diesem geheimnisvollen Anhänger mitteilen wollte. Als er sich auch nach einiger Zeit keinen Reim auf das alles machen kann reist er zu Keira und versucht gemeinsam mit ihr das Geheimnis um den mysteriösen Anhänger zu lüften. Die beiden reisen um die Welt und ihre Fragen beantwortet zu bekommen und sind sich lange nicht bewusst, dass all die Unfälle um sie herum keine Zufälle sind, sondern sie mit ihrer Suche eine mächtige Organisation gegen sich aufbringen, die vor wenig zurückschreckt.

    Ich habe mich gefreut auf einen Liebesroman, der mir mein Herz erwärmt. Bekommen habe ich ein Buch, dessen Gerne ich nicht so recht einordnen kann mit Dialogen, die wahrscheinlich kein Mensch so verkrampft führen würde. Lange wusste ich nicht, wohin mich die Geschichte führt (außer einmal fast um die ganze Welt), am Ende angelangt war ich von Marc Levy als Reiseführer leider aber nicht sonderlich überzeugt.
    Abgesehen von den völlig krampfhaft konstruierten Dialogen war ich spätestens ab Hälfte des Buches sehr genervt von der geheimnisvollen Gruppierung, die Adrian und Keira um jeden Preis stoppen will. Man bekommt als Leser immer nur kleine Stückchen zugeworfen, die nicht mal den hohlen Zahn füllen und nicht wirklich Informationen bringen, die mich gerne zum Weiterlesen bewegt haben.

    Alles in allem mache ich keine Freudensprünge bei der Aussicht auf Teil zwei, auf der anderen Seite möchte ich aber natürlich wissen, was es mit dem Anhänger jetzt wirklich auf sich hat und vor allem, wie es Adrian geht. Hoffnung auf große Verbesserungen mache ich mir aber leider nicht.

  24. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783548068039)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)

     (206)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    Die rüstigen Senioren des Donnerstagsmordclubs von Coopers Chase bekommen es diesmal mit einem Fall zu tun, der sie persönlich betrifft. Der ehemalig Psychiater Ibrahim wird überfallen und schwer verletzt, während Elizabeth von Douglas Middlemiss, einem ehemaligen Geheimdienst-Kollegen, um Hilfe gebeten wird. Es geht um Diamanten im Wert von 20 Millionen Pfund und die New Yorker Mafia. Doch wer sich mit dem Donnerstagsmordclub anlegt, hat schnell das Nachsehen!

    "Der Mann, der zweimal starb" ist der zweite Fall für den "Donnerstagsmordclub". Richard Osman schickt seine vier scharfsinnigen Senioren auch hier wieder mit viel Witz auf Mörderjagd. Die Dialoge sind streckenweise einfach zu herrlich und treiben Lachtränen in die Augen. Doch es geht auch um sehr nachdenkliche Themen wie Tod, Demenz und Trauer, hier fühlt man sehr mit den Senioren mit. Obwohl man schon in Teil 1  eine starke Verbindung zu den Charakteren aufgebaut hat, wird dies hier noch intensiviert. Richard Osman schafft es, den Personen noch mehr Charakter zu geben. Der Krimi besticht durch unvorhersehbare Wendungen, ist dadurch sehr spannend und läßt nicht mehr los. Insgesamt bekommt man hier einen typisch britischen Krimi mit Flair, sympathischen Charakteren und Humor.

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