Bücher mit dem Tag "kameradschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kameradschaft" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (307)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  2. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (312)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Vier Männer und vier Frauen werden für zwei Jahre in ein großes Terrarium gesperrt, um Leben in einem geschlossenen Ökosystem nachzubilden. Man erhofft sich wissenschaftliche Erkenntnisse für mögliche Missionen auf dem Mars. Doch wo Menschen sind, sind auch Emotionen, die die Mission schon bald auf eine harte Probe stellen wird.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch wartet schon sehr lange darauf, von mir gelesen zu werden. Das Experiment hat mich neugierig gemacht, doch schnell musste ich feststellen, dass das große Ereignis aus dem Klappentext erst im zweiten Jahr nach dem Einschluss passieren würde und bis dahin noch sehr viele Seiten gelesen werden mussten.

    Ich hatte einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung reinzufinden. Auf den ersten 100 Seiten ist die Auswahl noch nicht getroffen worden. Es gibt Einblicke in das bisherige Auswahlverfahren, aber so richtig mitfiebern, wer es am Ende schafft, konnte ich nicht. Dazu fehlte mir komplett die Bindung zu den Protagonisten. Sie waren mir lange fremd.

    Danach beginnt Jahr 1 nach dem Einschluss. Es geht um erste Anlaufschwierigkeiten, blinde Passagiere, die Eingewöhnung der Männer und Frauen mit den Umständen und erste menschliche Konflikte. Das Team muss erst zusammenfinden, auch wenn sie sich schon länger kennen.

    Die gesamte Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Dawn Chapman, Ramsay Roothoorp und Linda Ryu erzählt. Dawn und Ramsay sind drinnen. Linda wurde nicht ausgewählt, hofft aber auf einen Platz in Mission 3. Jeder dieser drei Protagonisten bekommt jeweils ein eigenes Kapitel, sodass manche Ereignisse aus mehreren Perspektiven erzählt werden. Der Erzählstil wirkt, als ob die Protagonisten eine Art Protokoll führen. Dabei wird der Leser stellenweise direkt angesprochen.

    Auch wenn man durch die wechselnde Perspektive einen guten Einblick über alle Ereignisse drinnen und draußen bekommt, fehlten mir die Emotionen. Weder Ramsay, noch Dawn oder Linda sind mir besonders nahe gekommen. Dawn konnte ich tatsächlich am wenigsten verstehen. Vor allem gegen Ende fand ich sie wahnsinnig und war ein wenig ensetzt, dass Mission Control ihr Verhalten auch noch unterstützte.

    Nach und nach entwickelte die Handlung eine Sogwirkung, doch so richtig gefesselt war ich leider nie. Am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch beenden, weil ich wissen wollte, was mit Dawn passiert. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass das Buch dann einfach endet, ohne einen weiteren Ausblick auf die Zukunft.

    Am interessantesten waren die menschlichen Aspekte, d.h. die Beziehungen untereinander und die Gruppendynamik. Die wissenschaftlichen Hintergründe wurden zwar verständlich erklärt und waren bis zu einem gewissen Grad auch interessant, aber so richtig hat mich das nicht gefesselt.

    Jahr 2 nach dem Einschluss beginnt erst nach über der Hälfte des Buches. Erst in diesem Teil geschieht das Ereignis, das im Klappentext so groß angekündigt wurde. Das hat mich enttäuscht, weil sich der Klappentext so eher wie ein Spoiler anfühlt. Schließlich warte ich als Leser auf die im Klappentext angedeuteten Geschehnisse.

    Die Emotionen, die mit dem Ereignis einhergehen, sind nachvollziehbar, auf beiden Seiten. Zu Beginn hatte ich für Dawn noch Verständnis, aber gegen Ende der zwei Jahre fand ich sie ziemlich unverschämt. Ich würde mich nicht auf Dawns Seite stellen und kann alle Terranauten verstehen, die wütend auf sie sind. Am Ende war ich einfach froh, dass ich das Buch beendet hatte. Ich glaube, das war das erste und letzte Buch von T.C. Boyle, das ich gelesen habe.

  3. Cover des Buches Blutrote Küsse (ISBN: 9783442266050)
    Jeaniene Frost

    Blutrote Küsse

     (1.163)
    Aktuelle Rezension von: Addicted2Books_ela

    Also dieser Roman ist wie eine Bombe bei mir eingeschlagen und ich bin extrem begeistert und kann einfach mich nicht genug für die Leseempfehlung bedanken.

    Ich bin in diese Welt eingetaucht und war sofort fasziniert von dem Setting und den Charakteren. Ja, dieser Roman hat ein gewisses Suchtpotenzial, dem man sich einfach nur schwer entziehen kann und das verdankt er dem Schreibstil von Jeaniene Frost.

    Ich muss aber auch dazu sagen, dass man diesen entweder liebt oder eben nicht. 


    Ich mochte Cat (Catherine) vom ersten Moment an. Ein zerbrechlicher Charakter, der aber äußerlich absolut stark erscheint. Doch in diesem ersten Band scheint es, als ob sie auf der Suche nach sich selbst und ihrer Bestimmung ist. 

    Bones hingegen hat ein klares Ziel: Er möchte mit Cat zusammen sein, in die er sich unsterblich verliebt hat und er alles dafür tun würde sie zu beschützen.


    Ich habe die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten wirklich genossen. Da sie beide verzetteln sich in Diskussionen bis sie dann nach einigem Hin und Her endlich zur Sache kommen. Ja, ich weiß, dass klingt jetzt abgedroschen, aber ich liebe es,da ich mir das Grinsen einfach nicht verkneifen konnte. 

    Auch dieses Knistern zwischen Cat und Bones ist wirklich spürbar und da hat Jeaniene Frost es wirklich geschafft mich endgültig abzuholen. 


    Beim Cover gilt: Oldie but Goldie. 


    Fazit


    Es ist aber nicht nur die Lovestory oder die knisternde Erotik, die mich an diesem Buch so fasziniert. Auch die Spannung und die Action begeistern mich und machen diesen Roman zu einem wirklich genialen Buch mit Suchtpotenzial. 

    Dabei habe ich den bösen Cliffhanger am Ende des Romans ja noch gar nicht erwähnt. Ganz klare Leseempfehlung und ich kann es gar nicht erwarten weiterzulesen.

  4. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Einer DER Klassiker, zumindest laut meiner ehemaligen Deutschlehrerin. Als ich das Buch dann auf dem Dachboden meiner Eltern gefunden habe, durfte es direkt in mein Regal wandern und ich war gespannt zu erfahren, ob es für mich auch „DER Klassiker schlechthin“ werden würde – kleiner Spoiler vorweg: dem war nicht so.

    Dieses Buch ist fast 100 Jahre alt (erstmals erschienen 1929) und ist seit einigen Monaten leider wieder aktueller denn je für uns Europäer:innen. Denn wir begleiten unseren Protagonisten Paul Bäumer, einen jungen Mann von gerade einmal zwanzig Jahren, zu seiner Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg.

    Was dort erzählt wird, höre ich nicht zum ersten Mal, aber dennoch bin ich jedes Mal aufs neue schockiert, weshalb ich auch nicht aufhören kann über diese Themen / "Ereignisse" zu lesen, weil man es einfach nicht nachvollziehen kann und entsetzt darüber ist, was Menschen Menschen seit Jahrhunderten völlig ungerechtfertigt antun.

    Ich fand die Lektüre dementsrprechend auch interessant, aber vom Schreibstil her, konnte es mich nicht ganz überzeugen. Ja, der Schreibstil von Klassikern ist oft anstrengender, da die Schreibart sich von der von modernen Romanen natürlich unterscheidet und man es als Leser:in von hauptäschlich aktueller Lektüre natürlich nicht gewohnt ist, aber auch hier kann man das natürlich nicht alles über einen Kamm schären, denn es gibt auch Klassiker, die noch deutlich älter sind und mich vom Schreibstil her mehr überzeugen konnten.

    Würde ich es weiter empfehlen? Ja. Denn auch wenn es mich nicht vollkommen überzeugen konnte und ich es wahrscheinlich auch nicht noch einmal lesen würde, unterschreibe ich die Aussage, dass man dieses Buch gelesen haben sollte, wenn man sich für deutsche Literatur interessiert. Ich habe das Gefühl, durch dieses Buch noch einmal eine andere Perspektive auf den I. Weltkrieg bekommen habe, mit dem ich mich sowieso deutlich weniger auseinandersetze als mit dem II. und auch wenn mich der Schreibstil nicht ganz überzeugen konnte, war es ein gutes Buch.

    3/5

  5. Cover des Buches Kuss der Nacht (ISBN: 9783442266234)
    Jeaniene Frost

    Kuss der Nacht

     (865)
    Aktuelle Rezension von: SironiKeilwerth

    Eine starke Heldin und ein liebenswerter Vampir und natürlich etwas spicy

  6. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.298)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.139)
    Aktuelle Rezension von: annas_buecher_liebe

    Kurze Inhaltsangabe:

    Harry glaubt ein ganz normaler Junge zu sein. Durch den Tod seiner Eltern ist er gezwungen bei seiner Tante und seinem Onkel zu leben. Doch an seinem 11. Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist und nach Hogwarts, an die Schule für Hexerei und Zauberei, gehen soll.
    Dort gerät er auch ziemlich schnell in viele Abenteuer, egal ob Bestien, Mitschüler oder Fabelwesen.
    Seine Freunde Ron und Hermine stehen ihm dabei tatkräftig zur Seite.


    Cover und Schreibstil:

    Ich besitze die Neuausgabe, welche zum 20. Jubiläum erschienen ist und ich liebe das Design. Es ist sehr für Kinder / Jugendliche ausgelegt (welche in erster Linie ja auch die Zielgruppe ist). Es verstecken sich im Cover wichtige Details des Buches: Harry, Hermine und Ron, wie auch der Schnatz und der Hogwarts Express, was einen schon in die Welt von Hogwarts einführt.

    J. K. Rowlings Schreibstil ist auch eher an jüngere ausgelegt und sehr bildlich.


    Inhaltsbewertung:

    Das Buch startet mit einer Einführung in Harrys Leben bei den Dursleys. Ich glaube jeder Harry Potter Fan verabscheut sie genauso sehr, wie ich. Und ich finde in diesem Buch wird noch viel deutlicher, wie gemein sie zu Harry sind. Was in den Filmen dagegen gezeigt wurde, ist quasi nichts.

    Wir alle kennen den besten Tag in Harrys Leben, sein 11. Geburtstag. Und schon geht es ab nach Hogwarts, wo er tolle Freunde findet: Ron und Hermine. Das unzertrennliche Trio muss schon im ersten Band viele Herausforderungen meistern und lernen viele magische Wesen kennen.

    Charakterlich gesehen mag ich die drei Hauptfiguren alle sehr, obwohl Harry natürlich immer im Vordergrund steht. Auch Nebencharaktere, welche in den Filmen weggelassen wird, wie zb Peeves ein Poltergeist aus dem Haus Slytherin haben alle ihren ganz speziellen Charakter, der sie einzigartig macht.

    Die Autorin beschreibt alle Charaktere und Orte super bildlich, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

    Durch das ganze Buch hinweg zieht sich ein toller roter Faden und strotz vor Spannung. Man kann das Buch wirklich an einem Tag Weglesen, wenn man genug Zeit hat.

    Im Film wurde glücklicherweise im 1. Band sehr wenig weggelassen, bzw. auch nur wenig verändert. Der Anfang bei den Dursleys ist vielleicht ein wenig zu kurz gekommen und wie oben schon erwähnt existiert Peeves nicht, aber es wurde sich ansonsten stark ans Buch gehalten!


    Fazit:

    "Harry Potter und der Stein der Weisen" bekommt 5 ⭐️ von mir und ist ein wirklich toller Auftakt! Besonders Band 1 ist noch am ehesten für Kinder geeignet. Allerdings können Erwachsene genauso viel Freude daran haben!

  8. Cover des Buches Owen Meany (ISBN: 9783257224917)
    John Irving

    Owen Meany

     (466)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Irving gelingt es in diesem Roman, die Atmosphäre im Amerika der 50er und 60er Jahre bis hinein in die Zeit des Vietnamkrieges unterhaltsam und plastisch darzustellen. Hauptcharaktere sind zwei Jungen, die eng befreundet sind und diesen Lebensabschnitt miteinander gehen. Unterbrochen wird die Erzählung durch intermittierende Zeitsprünge in die 80er Jahre der Reagan-Aera, die nur noch einer der beiden, der Ich-Erzähler, erlebt. Ein Jugend- und Schelmenroman, der viel mit dem Sich- und Gott - finden zu tun hat, mit vielen religiösen und glaubensspezifischen Zügen. Es ist auch eine Erzählung über einen außergewöhnlichen kleinen Menschen, der durch seine Eigenschaften weit mehr Einfluss hat und übt als die anderen. Man fühlt sich gut unterhalten, es ist von alllem etwas dabei, was einen guten Roman ausmacht - Liebe, Leiden, Tragik, Glauben, Krieg, Familie, Abenteuer. 

    Diejenigen die in Irvings Büchern stets nach Bären, Wien, dem Ringen und Prostituierten suchen werden hier nicht fündig werden. 

    Owen Meany ist Irvings politischter Roman

  9. Cover des Buches Das Labyrinth erwacht (ISBN: 9783401507910)
    Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth erwacht

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    Das Labyrinth erwacht ist der erste Band einer dytopieschen Trilogie. Rainer Wekwerth hat hier eine Romanwelt erschaffen, die mich ab der ersten Seite gefesselt und nicht mehr los gelassen hat. Der Schreibtil ist flüssig, leicht und mitreißend. 

    Es sind sieben Jugendliche, aber nur sechs Tore führen in die Freiheit. Und das Labyrinth, das sie gefangen hält, denkt. Es ist bösartig. Sie wissen nicht, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft: Sie haben zweiundsiebzig Stunden Zeit, das nächste Tor zu erreichen, oder sie sterben. Ein tödlicher Kampf um die Tore entbrennt - aber sie sind dort nicht allein. 

    Man wird als gleich zu Anfang in die Handlung reingezogen, die Atmosphäre ist düster und beklemmend, was der Geschichte von Anfang an einen hohen Spannungsbogen verleiht. 

    Es gab viele unvorhersehbare Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. 

    Die Handlung wird hier aus der Erzähler Perspektive erzählt. Zwischendurch bekommen wir immer wieder kleine Einblicke aus der Vergangenheit der Protagonist*inen, was ich sehr gut fande, denn konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. 

    Rainer Wekwerth hat hier tolle Charaktere erschaffen, die alle mit ihrer Vergangenheit, zu kämpfen haben. Und das ein oder andere Geheimnis hüten. 

    Doch bald merken die Jugendlichen, dass sie nur gemeinsam als Gruppe überleben können. 

    Denn überall lauern tödliche Gefahren. 


    Eine spannende Geschichte für Fans von Maze Runner und Die Tribute von Panem. 






  10. Cover des Buches Dream Guardians - Verlangen (ISBN: 9783453315228)
    Sylvia Day

    Dream Guardians - Verlangen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Schreibstil ist recht angenehm, sehr leicht zu lesen. Die Kapitel haben eine nette Länge. Bedeutende Sprüche hätten ruhig etwas hervorgehoben werden können.

    Solche Bücher sind ja eigentlich nicht meine Lieblingsbücher, die Erotik steht hier komplett im Vordergrund, was so etwas die wahre Geschichte in den Hintergrund rückt. Das war zwar alles ganz nett zu lesen, aber manchmal ist weniger mehr. Ich fand es langatmig und dadurch wurde es auch langweilig.

    Es gibt nicht wirklich überraschende Wendungen. Es ist ganz nett zu lesen. Ausserdem gefällt mir nicht, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet.

  11. Cover des Buches Atlantis (ISBN: 9783453435711)
    Stephen King

    Atlantis

     (223)
    Aktuelle Rezension von: MaBoy

    Der Gedanke an den darauf basierenden Film "Hearts in Atlantis" mit Anthony Hopkins erweckt in mir stets ein Gefühl der Nostalgie. Dennoch bezieht sich der Film lediglich auf die erste Teilgeschichte des Buches. Die übrigen widmen sich dem Leben einzelner "Nebencharaktere". Leider ziehen sich die Geschichten etwas in die Länge und verlieren dabei ihre Essenz. In kürzester Zeit wirkten Einzelheiten wie im Meer versenkt.

  12. Cover des Buches Der Club der toten Dichter (ISBN: 9783404115662)
    N.H. Kleinbaum

    Der Club der toten Dichter

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Seit ich den Film in der Schule gesehen habe, liebe ich den Club der Toten Dichter. Das Buch hat nur wenige Seiten, die entsprechend schnell gelesen sind. Dennoch fehlt es ihnen nicht an Tiefe. Ich finde es total spannend, einen Einblick in das Schulsystem der vergangenen Jahrzehnte zu bekommen und meine Literaturkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  13. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.847)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Ein Klassiker, was will man mehr sagen. Ich glaube Krabat war das erste Buch, das ich als Kind wirklich verschlungen habe. Lange vor meiner Eragon  und Harry Potter Zeit.

    Das war natürlich die Freude groß als ich das Buch in einer verstaubten Kiste wieder gefunden habe.

    Ich liebe diese Geschichte von Krabat und den Müllersjungen.

    Die Geschichte ist spannend und mitreisend. Mit erwartet quasi fast hinter jeder Seite das etwas böses auf die Jungen zukommt. Das was es für mich so einzigeartig macht ist der Schreibstil.

    In Englisch kam das Buch 1972 raus, die Geschichte dahinter aber beruht auf einen altem sorbainischen Volksmärchen. Durch den doch sehr „Alte gehaltenen“ Schreibstil wirkt das Buch, als wäre das Buch mitten aus dem 18 Jahrhundert. Ich weiß das viele genau diesen Punkt als Krtik angebracht haben, aber ich muss ehrlich sagen, genau das macht diese Buch doch so einzigartig.

    Eine einzigartiger Jugendklassiker.

  14. Cover des Buches Wem die Stunde schlägt (ISBN: 9783596903221)
    Ernest Hemingway

    Wem die Stunde schlägt

     (149)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Ich will und kann hier nichts gegen Hemingway sagen, den alten Mann auf dem Meer fand ich großartig. Dieses Kriegs- bzw. Anti-Kriegsbuch ist sicher auch ein guter Roman, mich hat er nur einfach nicht erreicht und so hab ich, nachdem ich merkte, dass es mir nicht gelingt eine Beziehung zu den Figuren, die Rebellen im spanischen Befreiungskampf, aufzubauen, den Roman abgebrochen. Es gibt zu viele andere Bücher, die auf mich warten.

  15. Cover des Buches Auf Ehre und Gewissen (ISBN: 9783442478651)
    Elizabeth George

    Auf Ehre und Gewissen

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Auch der vierte Triller von Elizabeth George der Reihe Lynley + Havers fand ich spannend geschrieben. Die Protagonisten sind immer menschlich und problembelastet, sehr sympatisch.

  16. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (611)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Der kleine Emil Tischbein soll zu seiner Großmutter nach Berlin fahren und ihr 140 Mark bringen, eine Menge Geld, die seine Mutter angespart hat. Im Zug wird ihm das Geld jedoch von einem Herrn mit einem großen Hut gestohlen. Als Emil den Diebstahl bemerkt, folgt er dem Herrn und trifft auf Gustav mit der Hupe, der sich der Verbrecherjagd anschließen will und gleich an die 20 weitere Jungen mobilisiert. So beginnt die Jagd von Emil und den Detektiven. 

    Das Buch ist schon fast 100 Jahre alt und dementsprechend sind die Erziehung und die beschriebenen Rollenbilder nicht mehr aktuell. Auch die Sprache ist etwas veraltet. Im Kontext der Zeit betrachtet, ist es aber eine niedliche, witzige Geschichte, kurzweilig und trotzdem mit einer gewissen Spannung, ob es nun gelingt den Dieb zu überführen. Wie die Kinder dabei zusammen halten und sich organisieren fand ich toll. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Kinder.

  17. Cover des Buches Verschollen (ISBN: 9783868275575)
    Dani Pettrey

    Verschollen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Was für ein tolles Buch! Alles drin: Spannung, plastische Charaktere, inhaltliche Tiefe - es bleiben keine Wünsche offen. Allerdings scheint das nicht der erste Band der Serie zu sein, ich habe also noch Nachholbedarf.

    Die Journalistin Darcy hat früher Undercover-Recherchen gemacht, konnte das dann aber mental nicht mehr verkraften und hat damit aufgehört. Doch nun kann sie dem nicht ausweichen: Ihre Freundin Abby, die noch immer in dem Bereich arbeitet, bittet sie um Hilfe und verschwindet gleich darauf spurlos. Also ist Darcy wieder mitten in der Gefahr...
    Empfehlenswert!
  18. Cover des Buches Red Planet - Roter Planet (ISBN: 9783945493731)
    Robert A. Heinlein

    Red Planet - Roter Planet

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Das erstmals 1949 erschienene Science-Fiction-Abenteuer wurde zu einem Klassiker in diesem Genre. Und das Buch hat es auch heute noch in sich. obwohl die Story recht simpel ausgestaltet ist. Die Menschen sind seit fünfzehn Jahren dabei den Mars zu besiedeln. Das Ziel ist es, den Mars für den Menschen bewohnbar und nutzbar zu machen, um damit viel Geld zu verdienen. Dieses Projekt wird von der Company vorangetrieben, die auch das Sagen auf dem Mars innehat. Nun ist der rote Planet aber nicht tot, er besitzt ein dem Menschen völlig fremdes, extrem komplexes Ökosystem und eine - wie sich im Laufe des Buches zeigt- hochentwickelte Zivilisation. In diesem Setting wird die mitreißende Abenteuergeschichte von den zwei Teenagern Jim und Frank geschildert. Nicht zu vergessen Willis, ein lebendiges haariges Kugelding mit erstaunlichen Fähigkeiten. Mehr will ich hier gar nicht sagen, denn „spoilern“ ist nicht so meine Sache.


    Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Klar, die Story kommt etwas verschroben und altbacken daher und ist in einfachen, gut verständlichen Sätzen geschrieben, da es sich um ein Jugendbuch handelt (das durchaus auch Erwachsene lesen können). Und ja, es wimmelt nur so von überholten Stereotypen bezüglich Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die aus heutiger Sicht wirklich seltsam erscheinen, oder bezüglich dem typisch amerikanischen Ideal von Freiheit, vor allem auch der Freiheit, eine Waffe zu tragen (als Ausdruck dafür, ein freier MANN zu sein - einfach nur schrecklich!). Aber es steckt in diesem Buch noch viel mehr, eine klare Message, die sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge. Gerade durch diese Botschaft werden all die eben kritisierten Klischees etwas relativiert. In diesem fantastischen Abenteuerroman geht es ganz allgemein um Toleranz und Intoleranz, was ja immer ein hochaktuelles Thema für uns Menschen darstellt, im Umgang untereinander, aber auch im Umgang mit dem Ökosystem Erde, von dem wir - ob wir wollen oder nicht - Teil sind.

    Auf der einen Seite steht die Company für den knallharten Kapitalismus, der über Leichen, Andersdenkende, die marsianische Flora und Fauna sowie die Kultur der Marsianer ohne Rücksicht hinwegschreiten möchte. Es wird aufgezeigt, was Geldgier und Intoleranz mit dem Menschen machen können. Auf der anderen Seite stehen tolerante Menschen, die sich für ein menschenwürdiges Dasein - auch auf dem Mars - starkmachen. Nur, da sind noch die Marsianer, die sogenannten Ureinwohner des Planeten, die den ganzen Problemen zwischen den Siedlergruppen wenig abgewinnen können. Die dreibeinigen Marsianer sind den Menschen in jeglicher Hinsicht soweit überlegen, dass  die Zweibeiner dies in ihrer Ignoranz nicht einmal in den bisherigen fünfzehn Jahren Kolonialisierung realisiert haben. Eine neue Dimension des Seins, die für die Kolonialisten unfassbar ist, offenbart sich ihnen, was sogar die tolerante „menschliche“ Gruppe stark verunsichert. Ein wirklich mitreißendes Buch, das einfach zu lesen ist und einen in eine völlig fremde Welt mitnimmt. 


    Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Sci-fi mag. Am besten wenn es draußen in Strömen regnet.

  19. Cover des Buches Die Krosann-Saga - Die Auftragsmörderin (ISBN: 9781499355130)
    Sam Feuerbach

    Die Krosann-Saga - Die Auftragsmörderin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ivory-Mc

    Sam Feuerbach hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, einfach, weil er einen so wunderbar in die Welt mitnehmen kann.

    Was aber gar nicht ging, waren die Charaktere...

    Zum einen: Ich werde mit Protagonisten unter 18 nicht warm. Kindliche, jugendliche Hauptcharaktere sind so... fern. Ich finde, dass es noch kein Autor hinbekommen hat, einen kindlichen/jugendlichen Protagonisten glaubwürdig zu schreiben. Denn, seien wir mal ehrlich... die eigene Jugend liegt bei den meisten Autoren schon ein paar Jahre zurück ;-)


    Die Auftragsmöderin persönlich ging mir mit ihrem ständigen "logisch" auf die Nerven. Sie tötet ohne Reue, ohne Mitgefühl, schnell und effizient. Dann am Ende entscheidet sie sich spontan anders, weil ihr "Haustier" sich komisch verhält. 


    Alles in allem... gut geschrieben, aber leider haben mich die Hauptcharaktere nicht mitreißen können, weshalb ich die Folgebände eher nicht lesen werde.

  20. Cover des Buches Die Schiffe der Waidami (ISBN: 9781519407870)
    Klara Chilla

    Die Schiffe der Waidami

     (36)
    Aktuelle Rezension von: JacquelineSprey

    Meine Meinung:


    „Erinnerungen bleiben immer gegenwärtig, man kann einen Menschen nicht für immer von ihnen trennen. Sie lauern wie ein Biest, eingekerkert im Inneren und sobald sich eine Lücke in der Abgeschiedenheit des Käfigs ergibt, wird es diese Gelegenheit nutzen und ausbrechen und seinen Gefängniswärter mit allen guten und schlechten Taten bekämpfen.“ Position 4103


    Wenn ihr Piraten und Abenteuer mögt dürft ihr euch dieses Buch nicht entgehen lassen! Hach, ich segle gedanklich immer noch mit der Monsoon Treasure! Dieses Buch konnte ich, nachdem ich begonnen hatte es zu lesen, gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist so, so spannend. Wird Jess sich von den Waidami lösen können? Wir Lanea ihn und seine Männer verraten?


    Es geht um Mut, um Vertrauen und Verrat. Es geht darum sich ein eigenes Bild zu machen, Vorurteile von Bord zu werfen. Es geht um besondere Verbindungen, um Hoffnung, darum sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Es geht um Zielstrebigkeit, darum etwas zu wagen.


    Für mich ist es auf jeden Fall ein Highlight.


    „Vor der Monsoon Treasure gab es kein Entkommen. Für niemanden.“ Position 137


    Cover:

    Das Cover sticht nicht ins Auge und wirkt eher unscheinbar.


    Charaktere


    Die Charaktere sind authentisch und haben Tiefe.


    Lanea


    Lanea ist eine Waidami, hat rote Haare und funkelnde smaragdgrüne Augen. Seit neustem ist sie Navigatorin der Monsoon Treasure. Wird sie Jess und seine Crew verraten?


    Captain Jess Morgan


    „Ein Menschenleben bedeutet mir nichts, wenn du das wissen möchtest. Schließlich seid ihr selbst Zeuge davon geworden.“ Position 908


    Jess ist der Kapitän der Monsoon Treaser und steht im Ruf mit dem Teufel im Bund zu stehen. Er versenkt die überfallenden Schiffe stets gnadenlos mit ihrer gesamten Besetzung. Niemand überlebt ein Zusammentreffen mit ihm. Seine Crew liebt den Kampf. Jess ist groß und vollständig in schwarz gekleidet. Er hat weizenblondes, zu einem Zopf zusammengebundenes Haar und eisblaue Augen. Auf seiner linken Brust befindet sich eine große und detailgetreue Tätowierung seines Schiffes, welche ihn auf besondere Weise mit seinem Schiff verbindet. So hat er aufgrund der Verbindung ein besonderes Gespür für das Meer und Wasser an sich entwickelt. Der Pirat überlegt schon seit geraumer Zeit sich von den Waidami zu lösen. Immer öfter fühlt er sich wie ihre Marionette, die als Waffe genutzt wird.


    Schreibstil:

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, die Seiten fliegen einfach so dahin. Ihre Beschreibungen sind reich an Details.


    Fazit

    Ich beschäftige mich dann mal mit Band 2 😀

  21. Cover des Buches Alphavampir (ISBN: 9783866081406)
    Sandra Henke

    Alphavampir

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover dieses Buches fügt sich wunderbar in den Stil dieser Reihe ein. Abgebildet ist ein geheimnisvoll aussehender Mann mit blutigem Mundwinkel sowie ein schöner weißer Wolf. Gefällt mir auch dieses Mal sehr gut!

    Meinung: Nachdem mich der erste Band der Alpha-Reihe so begeistert hat, musste ich ohne lange Pause mit Band 2 weitermachen. Der Übergang war nahezu nahtlos und ich fand es toll, zunächst wieder auf Claw und Tala zu treffen. Die beiden rücken aber etwas in den Hintergrund. Dafür geht es in diesem Band um Werwölfin Nanouk und den geheimnisvollen Kristobal, der sich als Vampir entpuppt. Zwischen den beiden knistert es heftig. Beide scheuen sich vor echten Gefühlen, da sie in der Vergangenheit schmerzvolle Erfahrungen machen mussten. Schwierig ist es auch deshalb, weil sie unterschiedlichen "Spezies" angehören. Als aber Gefahr für beide Gruppen droht, schließen sie sich zu einer Allianz zusammen.
    Sandra Henke hat auch in diesem Roman für spannende und funkensprühende Atmosphäre gesorgt. Es fiel mir erneut schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
    Wunderbare Charaktere und aufregender und leidenschaftlicher Handlungsstrang machten auch diesen Teil zu einem tollen Leseerlebnis. Die Sex-Szenen lasen sich sehr gut und somit war das Kopf-Kino ständig in Betrieb.

    Fazit:
    Schreibstil, Handlung und Setting passen hier wie die Faust aufs Auge. Wer die Reihe bisher nicht kennt und Fan von Erotik und Paranormal Romance ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Lesevergnügen garantiert!!!
  22. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  23. Cover des Buches Die Liebe in diesen Zeiten (ISBN: 9783423217545)
    Chris Cleave

    Die Liebe in diesen Zeiten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Der Roman beginnnt im Jahr 1939 und geht bis ins Jahr 1941. In dieser Zeit lernt man ein paar Protagonisten kennen. Jeder hat jeweils seine eigene Kapitel und seine eigenen Ansichten welche den Krieg betrifft. Die Leser/innen erleben den Krieg also aus verschiedenen Blickwinkel. 

    Da gibt es Mary, jung naiv und voller Tatendrang die sich freiwillig zum Kriegsdienst meldet und als Aushilfslehrerin in einer Schule landet. 

    Tom der eine Art Schulleiter ist und sich zu Mary hingezogen fühlt und sich schlecht fühlt weil er nicht an der Front ist.

    Alistair, der beste Freund von Tom, meldet sich freiwillig und bekommt den Krieg hautnah mit.

    HIlda die beste Freundin von Mary.....ist einfach da

    und Zachary ein Schüler von Mary der es aufgrund seiner Hautfarbe nicht leicht hat. 

    Um all diese Personen dreht es sich in diesem Roman. Als ich den Klappentext las, habe ich etwas ganz anderes erwartet. Ich bin der Meinung dass dieser Klappentext einen etwas fehl leitet. Ja, es werden ein paar Briefe ausgetauscht aber ich fand sie weder romantisch noch emotional noch witzig. Und auch fehlte mir zwischen den Protagonisten die Emotionen. Egal in welcher Konstellationen die Paare waren. Mir fehlte es einfach an Tiefgang und ich konnte die Situationen einfach nicht greifen. Auch den Bezug zu den Charakteren fand ich leider nicht. Auch der Titel "Die Liebe in diesen Zeiten" passt meiner Meinung nach nicht. Denn von Liebe egal auf welche Art, habe ich nicht wirklich was heraus lesen können. 

    ABER wenn ich jetzt mal nicht an den Buchtitel oder den Klappentext denke, dann steckt da schon eine lesenswerte Geschichte dahinter. Es spielt mitten im zweiten Weltkrieg und die oben gennanten Protagonisten kämpfen um ihr überleben. Der Autor lässt die Bomben niederregen dass es mir als Leserin schon mulmig wurde. Es werden Situationen beschrieben die verstörend wirken. Der Krieg wird in diesem Buch beschrieben wie er nun mal ist, brutal, unfair, dreckig. Und das finde ich gut. Es wird nichts verschönigt, nichts verharmlost die Protagonisten bekommen alle Facetten des Krieges zu spüren. Besonders spannend und interessant fand ich das Leben von Alistair dem Soldaten. 

    Auch wenn mich das Buch nicht so begeistert hat, kann ich es trotzdem empfehlen. Aber mit dem Hinweis, dass in dieser Geschichte keine romantische Liebesgeschichte zu finden ist.

  24. Cover des Buches Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger (ISBN: 9783734160493)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Das Ende von Band Zehn war verstörend. Das kann es doch nicht gewesen sein. Hat Steven Erikson diese Gruppe aus der Geschichte geschrieben? Einen ganzen Strang vernichtet? Natürlich nicht. Auch Leichen werden bei Steven Erikson ihre Bestimmung erfüllen.

    Zunächst muss ich sagen, dass Erikson in „Die Knochenjäger“ begann, ein größeres Bild des komplizierten Wandteppichs zu enthüllen, den er so meisterhaft gewebt hat. Fast jede Figur, die wir von Anfang an getroffen haben, und ihre jeweiligen Bögen oder Nebenhandlungen fügten sich zusammen, um eine zusammenhängendere Erzählung über alle bisherigen Bände der Serie hinweg zu bilden.

    Im Mittelpunkt stehen aber ganz klar die Knochenjäger, die dem Band ja auch ihren Namen verleihen. Die Soldaten der Vierzehnten unter dem Kommando von Mandata Tavore, die hier endlich ein wenig mehr Profil verliehen bekommt. In den meisten Passagen geht es um das Leben und das Schicksal dieser Männer. Steven Erikson erzählt dabei aus einer Vielzahl von Perspektiven. Durch den Fokus auf Soldaten kommt es zu einigen Kämpfen, womit auch eine Darstellung von Gewalt einhergeht. Der Autor beschreibt dabei nicht unnötig blutige Details, an einigen Stellen geht es aber doch ziemlich heftig zu. Die Actionszenen waren auf eine Weise blutig, die nur Attentäter durch grausames Töten aufbringen können, gemildert mit Finesse und Fähigkeiten, die den Verstand verwirren.

    Auch Schattenthron und Cotillion, finden in diesem Buch besondere Berücksichtigung, da sie sich weit mehr in die Geschicke der Sterblichen einmischen, als sich das für Götter geziemt.

    Die Vorherrschaft der Götter ist in der Handlung vermehrt spürbar. Wir erleben sie in ihrer ganzen Pracht: die Göttin der Träume, der verkrüppelte Gott, der Vermummte, D‘rek, Eres’al, Bosheit, Poliel.  Menschen sind nur Marionetten in ihren Händen.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass es eine große Steigerung bis zum Ende dieses Buches gab, wie in einigen der anderen Büchern. Eher ein stetiger Fortschritt zu einem endgültigen Ziel hin, an dem alles zur Hölle geht. Es liefert überraschenden Enthüllungen und unvorhergesehenen Verrat. Langsam steuert die Geschichte unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zu. Menschen und Götter nehmen ihre Plätze ein, werden gezogen oder gestoßen. Allianzen bilden sich und die Tiste Edur und die Letherii erreichen das Malazanische Imperium und hinterlassen blutige Spuren Das Buch endete mit abschließenden Fäden, die auf eine größere Konvergenz von Kräften hinweisen, die noch kommen werden.

    Viele Figuren sind bis anhin gekommen und gegangen. Einige haben bleibenden Eindruck hinterlassen. Felisin, Coltaine, Duiker, Tehol Beddict und Bagg, die Brückenverbrenner, Elster, Amonander Rake. Bei einigen lässt sich vermuten, dass wir noch etwas von ihnen hören werden, die Lebensgeschichte der Anderen ist beendet. Doch wissen wir natürlich nie, welches Spiel die Götter spielen und ob nicht die ein oder andere Person aufgestiegen ist und uns überraschen wird. Der Autor verzichtet auf kitschige Liebesgeschichten, die hier sehr unpassend wären. Einzig Apsalar und Crokus bilden ein tragisches Paar, das vom Schicksal oder den Göttern getrennt wird.

    Beim Lesen ist jeder von uns mit einer Figur "verbunden", so dass er unwillkürlich anfängt, sich Sorgen um sie zu machen. So sollte es jedenfalls sein. Bei Steven Erickson ist dies jedoch nicht der Fall. Alles bleibt oberflächlich, es gibt keine Vorgeschichte. Keine emotionale Verbindung mit den Protagonisten. Es gibt bestimmte Charaktere, hier und jetzt. Der Autor überlegt mit pedantischer Grausamkeit, was er mit ihr machen soll. Dann wirft er sie in den Kreislauf der Ereignisse. Vielfach lässt uns dieses Leiden kalt. 

    Woran liegt das?

    Nehmen wir eine der Hauptfiguren dieses Zyklus

    Zum Beispiel Ganoes Paran. Der ist von Anfang an, dabei. Mache ich mir Sorgen um ihn?

    Nein! 

    Es ist für mich zwar interessant, die mit ihm verbundenen Ereignisse zu beobachten. Es ist für mich interessant, die Intrigen zu sehen, die sich um ihn ranken. Aber eine emotionale Bindung zu ihm fehlt. Bei der Dynamik der Erzählung und der globalen Natur der Ereignisse hat der Autor einfach keine Zeit, uns die innere Welt seiner Helden zu offenbaren, damit Mitleid aufkommt! 

    Die Figuren aggieren, erledigen ihren Part. Warum? Was sind ihre Beweggründe? Klar - meistens geht es darum, zu überleben. Doch was führte die Protagonisten überhaupt in diese Schei...? Was sind ihre persöhnlichen Motive?

    Dies ist eines der größten Schwächen dieser Buchreihe.

    Ein interessierter Leser sollte sich den Griff zu dieser Serie  zweimal überlegen, wenn seine Leseerfahrung im Allgemeinen und betreffs Fantasy im Besonderen noch am Anfang steht. Es liegt mir fern, mit dieser Aussage affektiert wirken zu wollen, indes ist „Das Spiel der Götter“ nicht immer einfach zu lesen und zu verdauen, so dass sich der geneigte Leser bewusst sein sollte, dass er dieses fulminante Epos nicht einfach so „nebenher“ konsumieren kann.

    Die Entlohnung folgt dann aber in Form einer stimmigen und fantastisch konzipierten Reihe.

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