Bücher mit dem Tag "kaiser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaiser" gekennzeichnet haben.

461 Bücher

  1. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (182)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!

    Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …

     Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.

    Der Start in die Geschichte war überaus harzig. Für meinen Geschmack geht es viel zu sehr um Düfte, die Redewendungen und auch sonst alles hängt damit zusammen. Mit dieser Tatsache bin ich nicht wirklich warm geworden. 

    Die Hauptfiguren sind zwar irgendwie sympathisch und bleiben doch unnahbar. 

    Sobald Rakel und Ash dann unterwegs sind, wird die Geschichte etwas besser und nimmt auch endlich Fahrt auf. Die Düfte sind zwar immer noch allgegenwärtig, nehmen jedoch nicht mehr so viel Raum ein, wie zu Beginn. Gegen Ende wird das Buch wirklich immer besser und interessanter. 

    Der Cliffhänger soll dem Leser der zweite Teil schmackhaft machen. Leider hat mich aber die Geschichte nicht so sehr gepackt, dass ich den zweiten Teil in nächster Zeit lesen werde.

    Harziger Start, ansonsten ganz ok, aber nichts, das man gelesen haben muss. 

  2. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Sakura wartete lange Zeit in meinem Bücherregal, obwohl ich den Klappentext so spannend fand, dass ich es mir schon kurz nach Erscheinen zugelegt habe. Bei meiner aktuellen Lektürenauswahl war für mich auch ausschlaggebend, dass es ein Einzelband ist, was perfekt ist, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum Lesen einer ganzen Reihe hat. Einen ganzen Tag lang wusste mich Kim Kestners Roman gut zu unterhalten, auch wenn ich an manchen Stellen durchaus etwas zu kritisieren habe.

     

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wahnsinnig gut, denn Kestner bietet uns ein spannendes Worldbuilding: Juri lebt in einer Welt, die sich in eine unterirdische Höhle und „die Oberfläche“ unterteilt. Die Höhle weist verschiedene Ebenen auf, die an die Distrikte in „Die Tribute von Panem“ erinnern, nur dass sich diese Ebenen aufeinanderstapeln. In ihnen herrschen unterschiedliche Lebensbedingungen, je nachdem, wofür die Ebenen zuständig sind. Juri lebt im „Scheißhaus des Kaisers“ und so, wie das klingt, sind auch die Zustände zu erwarten. Die Menschen hungern, kränkeln und leben nicht lange. Die elenden Zustände werden von Kestner sehr eindrucksvoll und glaubwürdig geschildert, sodass man sich wie hautnah dabei fühlt. Für ein Jugendbuch ist Sakura auch erstaunlich offenherzig in der Sprache und manchmal sogar etwas plump, was von Juris Herkunft in der ersten Ebene herrührt. Das gelegentliche „oder so“ beim Erzählen störte mich aber doch das eine oder andere Mal beim Lesen.

     

    Eines Tages tauchen Menschen von der Oberfläche auf, die manche (vermeintlich vollkommene) Bewohner der Ebenen auserwählen, um eine „Blüte“ zu werden und an die Oberfläche geholt zu werden. Juri ist keine von ihnen, weil sie zu muskulös und groß ist, für ein Mädchen nicht im herkömmlichen Sinne hübsch. Durch eine Verbündete gelangt sie dennoch an eine der begehrten Blütenkarten. Sie muss sich aber als Junge ausgeben, denn nur als solcher könnte sie als vollkommen durchgehen. Von da an muss sie mit rund tausend „anderen“ Jungen ihre Vollkommenheit in drei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen.

     

    Derartige Geschichten, in denen die Protagonisten um ihr Überleben kämpfen oder verschiedene Prüfungen bewältigen müssen, mag ich besonders gerne, deshalb war ich beim Lesen von Sakura direkt Feuer und Flamme für die Grundidee. Die Prüfungen sind einfallsreich und spannend und animieren definitiv zum Weiterlesen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist Juris Darbietung in diesen Prüfungen, da ich mir für eine toughe Protagonistin etwas anderes gewünscht hätte. Ohne zu viel zu spoilern: Der Verlauf war für mich etwas ernüchternd und hat mir etwas die Freude genommen, mit ihr mitzufiebern. Ich fühlte mich sogar etwas übers Ohr gehauen. Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. 

     

    Juri ist ohne Frage tough und mutig. Sie ist so angelegt, dass der Leser durchaus mit ihr mitfiebern könnte. Leider stellt sie dies in den Prüfungen nicht ganz so unter Beweis. Auch gibt es in ihrem Charakter manchmal leichte Widersprüche bzw. sogar Unstimmigkeiten: sie behauptet von sich, nicht gerne und wenig zu reden, ist andererseits aber die Erste, die ihrem Unmut Worte verleiht und sich damit Probleme einhandelt. Das fand ich zwar sehr gut, da sich gerade darin ihr großer Mut zeigt, aber ich hätte mir gewünscht, dass ihr Selbstbild dann nicht so konträr dazu angelegt worden wäre.

     

    Kestner entwirft des Weiteren viele spannende, vielfältige und interessante Nebencharaktere, die man mit Juri zusammen ins Herz schließt. Dahingehend ist sie auch für Überraschungen gut. Im Zuge der Tatsache, dass ich mit der Zeit Sympathien für gewisse Charaktere aufgebaut habe, fing ich auch an, mir bestimmte Liebesgeschichten zu wünschen. Juri hatte mit einem bestimmten Charakter eine wahnsinnig gute Chemie, was sich aber leider als falsche Fährte entpuppt hat. Wohin es dann letztendlich für besagten Charakter ging, war für mich positiv überraschend, Juris romantische Storyline fand ich dagegen sehr unzufriedenstellend. Ihre Liebesgeschichte war wenig glaubwürdig, weil zwischen ihnen viel weniger Chemie aufkam als zwischen Juri und dem anderen Charakter. Auf einmal sind Gefühle da, die sich überhaupt nicht anbahnen konnten. Das war ziemlich schade.

     

    Der Haupthandlungsstrang wartet gegen Ende mit großen Überraschungen auf, die ich einerseits sehr faszinierend und gelungen fand, andererseits waren sie jedoch auch sehr verwirrend erzählt, sodass es mir nach wie vor schwerfällt, mir das Worldbuilding richtig vorzustellen. Kestner beschreibt hier manches zu kompliziert und undurchsichtig und sie erklärt meiner Meinung nach zu wenig. Nichtsdestotrotz legt sie aber zuvor sehr geschickt Köder aus, um den Leser neugierig zu machen und zum Miträtseln zu animieren, ohne je zu viel durchsickern zu lassen. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ein Einzelband viel zu kurz angelegt ist für die gewaltige Idee, die hinter allem steckt, aber letztendlich ist es Kestner doch irgendwie gelungen, die wichtigsten Dinge abzuhandeln. Gegen Ende geht einiges sehr schnell, nicht alles wird mehr so detailliert geschildert und der Schluss lässt viel Raum zum Weiterspekulieren, aber man wird nicht unzufrieden gestellt zurückgelassen. Richtig zufriedenstellend ist der Ausgang aber auch nicht. 

     

    Fazit

    Insgesamt ein solides Jugendbuch mit einer sehr faszinierenden, einfallsreichen Grundidee, die zwischen Fantasy und Dystopie balanciert. Der Twist war ziemlich spannend, aber leider auch zu undurchsichtig und verwirrend erzählt, sodass ich mit dem Ausgang leider nicht so zufrieden bin. Zudem hätte ich mir auch eine mitreißendere Liebesgeschichte gewünscht. 3,5 Sterne!

  3. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.269)
    Aktuelle Rezension von: sabeck

    Wie in vielen seiner Werke, schafft Ken Follett es auch in diesem Buch eine Vielzahl an komplexen Charakteren zu erschaffen, deren Leben man als Leser gerne verfolgt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Jahrhunderttrilogie, die im gesamten 20. Jhdt. spielt. Der erste Band behandelt die Geschehnisse vor, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. 

    Charaktere unterschiedlichster Herkunft: Adelige, Hausmädchen und Fabrikarbeiter aus allen wichtigen Handlungsorten: England, Deutschland, Russland, Amerika, spielen die Hauptrollen. Sie sind allesamt sehr menschlich, wodurch ihre Schicksale oft sehr berührend, manchmal jedoch auch frustrierend sind. 

    Wie immer recherchierte Ken Follett sehr ausführlich für sein Werk, wodurch reale Charaktere, wie der amerikanische Präsident, mit den erfundenen Figuren gekonnt verschmelzen.

    Fazit: Sehr informativ und trotzdem nicht langweilig, auch wenn der Einstieg durch die vielen neuen Charaktere etwas zäh ist.

  4. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  5. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  6. Cover des Buches Waffenschwestern (ISBN: 9783596701100)
    Mark Lawrence

    Waffenschwestern

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Freundschaft war ein Bund. Nona war nur zu oft verwirrt von dem, was die Menschen taten, und wie sie sich verhilten. Aber Freundschaft verstand sie. Für einen Freund war man bereit zu sterben. Oder zu töten.


    Nona hat eine eigene Art die Dinge zu sehen. Sie hat in ihrem Leben viel schlechtes erfahren und der Leser bekommt davon nur Stück für Stück einen Eindruck. Immer wieder wird das Bild, das man sich gemacht hat verworfen und neu zusammengestellt. Es geht um die Ausbildung eines jungen Mädchens, dass irgenwie nur akzeptiert werden will, jedoch ohne sich dabei wirklich zu öffnen. 


    Mark Lawrence schafft es immer wieder neue Twits einzubauen. Es sind kleine Dinge, die uns zum Nachdenken bringen. Manche offensichtlich, andere versteckt. Neben der Ausbildung von Nona und den anderen Novizinnen erfahren wir auch imme mal etwas über ein späteres Ereignis, in dem die Hauptcharakter ausgebildete Schwestern sind. Das hat natürlich Einfluß darauf, wie man die aktuelle Situation liest und welchen Anwesenden man (miss-)traut. Beim ersten lesen scheinen diese Passagen sehr eindeutig. Ist man dann etwas weiter in der Geschichte fallen einem plötzlich die eigenen Fehlinterpretationen auf. 

    Ein großer Teil der Geschichte liegt natürlich bei der Ausbildung. Diese ist ganz klassisch, kämpfen, "Magie" , Gift und Geist. Dieses Schema findet man in unzähligen anderen Büchern. Ich persönlich kann mich daran nicht stören. Durch die verschieden Ausprägungen der Menschen wird das ganze nicht langweilig und spaltet sich ein wenig von anderen Büchern dieser Art ab. 

    Mit anderen Worten rundum gelungen. 

  7. Cover des Buches Der grüne Palast (ISBN: 9783548613529)
    Peggy Hohmann

    Der grüne Palast

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M

    "Der grüne Palast" von Peggy Hohmann ist ein Briefroman der historisch Ereignisse aufgreift.

    Wien, 1816: Erzherzogin Leopoldine von Östereich wird mit dem portugiesischen Thronfolger Dom Pedro verheiratet - zu diesem Zeitpunkt im Exil in der Kolonie Brasilien bleibt der Habsburger Tochter nichts anderes übrig als ihrem zukünftigen Ehemann über den großen Ozean zu folgen. Die Beschreibungen des fernen Paradieses erweisen sich jedoch schon bald als Täuschung.

    Obwohl mir Briefromane in der Regel nicht gefallen, fand ich an diesem Buch Interesse. Wir haben sieben Charaktere, die hier die Feder in die Hand nehmen: Erzherzogin Leopoldine; ihre Schwester Marie-Louise, Herzogin von Parma; ihr Vater, Kaiser Franz I.; ihre Gesellschafterin Gräfin Lazansky; deren Schwester Caroline; Fürst von Metternich; der portugiesische Diplomat Marquis von Marialva. Über jeden Brief steht genau von wem für wen.

    Dadurch dass es eine Geschichte in Briefform ist, kann man es wirklich nur als Roman mit historischem Hiteergrund bezeichen, da unklar ist ob und wie weit die Charaktere mit einander geschrieben haben bzw. was dazu gedichtet wurde (Anmerkung: es ist auch nicht als historischer Roman deklariert). Die Autorin erklärt im Nachwort auch noch einmal dass wirklich viel frei erfunden ist, so hat zum Beispiel Caroline gar nicht existiert.

    Trotzallem ist der Rahmen korrekt. Erzherzogin Leopoldine wurde nach Brasilien verheiratet und musste dort mit den neuen Sitten und Gepflogenheiten des Landes/ ihres Ehemannes klarkommen. Im Buch wird sie als willensstark dargestellt. Eine Person, die sich für das Leid der Bevölkerung interessiert hat.

    Fazit: Eine interessante Geschichte mit historischem Rahmen.


  8. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (798)
    Aktuelle Rezension von: Lisi33

    Die Geschichte handelt von der Zeit vor und während dem 2. Weltkriegs. Sie wird anhand vieler Handlungsstränge erzählt, von denen viele die Fortsetzung des 1. Buchs der Trilogie sind. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, auch und vor allem weil viele vertraute Bekannte aus dem 1. Teil  wieder vorkommen. Außerdem frischt man quasi im Vorübergehen sein geschichtliches Wissen auf  

    Teilweise ist die Handlung jedoch etwas zu blumig erzählt, und rein ‚zufällig‘ ist an jedem großen, geschichtlichen Ereignis einer der Hauptcharaktere hautnah vor Ort.

  9. Cover des Buches Empire of Storms - Pakt der Diebe (ISBN: 9783453317857)
    Jon Skovron

    Empire of Storms - Pakt der Diebe

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa_fantastische_Buecherwelt

    4,5 Sterne

    + Charaktere, Geschichte
    - Titel

    Dieses Buch ist ein toller Auftakt für die Triologie. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere und dass nicht nur die Liebe eine Rolle spielt sondern auch Freundschaft und Loyalität. Die Welt an sich ist spannend und die Geschehnisse vor allem in der Stadt haben sich realistisch für diese Welt angefühlt.
    Schön fand ich auch den Verlauf und die Entwicklung der Charaktere über die Zeit zu sehen und so eine bessere Verbindung zu Ihnen aufbauen zu können.
    Das Magiesystem ist spannend, aber auch abstoßend. Einige Szenen sind brutal, weswegen ich das Buch auch als Erwachsenenfantasy sehe.
    Was mich etwas verwirrt hat war der Titel des Buchs. Ich habe eine "reine" Diebesgeschichte bestehend nur aus Dieben als Hauptcharaktere erwartet. Zwar gab es einige Nebenstorys in die Richtung aber eigentlich ist dies ein Roman über Rache, Freundschaft und eine kaputte und korrupte Welt. Auch hatte ich Empire of Storms wohl etwas zu wörtlich verstanden.

    Fazit: Ein toller High Fantasyroman, voller Rache, Diebe, Freundschaft, ein Hauch Liebe, gesellschaftliche Unterschiede und was man bereit ist für sich und seine Lieben zu tun. Ich bin bereit für Band 2.

  10. Cover des Buches Ein König für Deutschland (ISBN: 9783404160181)
    Andreas Eschbach

    Ein König für Deutschland

     (257)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Im Roman Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach entwickelt der Programmierer Vincent ein Programm zur Manipulation von Wahlcomputern. Er baut allerdings eine Hintertür in das Programm ein, mit der gezeigt werden kann, dass die Wahl manipuliert wurde. Hierfür muss eine Partei mit einer bestimmten Abkürzung an der Wahl teilnehmen. Als diese Wahlcomputer für die Bundestagswahl in Deutschland eingesetzt werden, formiert sich eine Gruppe rund um Simon König, Vincents Vater, um die Manipulation aufzudecken. in dem sie eine Partei gründen, die in Deutschland die Monarchie wieder einsetzen möchte.

    Zuallererst muss ich sagen, dass ich durch dieses Buch unheimlich viel gelernt habe. Ich habe mich zuvor noch nie mit dem Thema Wahlcomputer beschäftigt, da ich dachte, dass das bei uns in Deutschland überhaupt keine Rolle spielt, weil Computer immer eine Möglichkeit bieten sie zu manipulieren. Durch zahlreiche Fußnoten (ganze 100 Stück!) belegt Andreas Eschbach die Grundlagen seines Romans sehr glaubwürdig. Mich hat vor allem erschrocken, dass auch in Deutschland für Landtagswahlen Wahlcomputer eingesetzt wurden. Diese sind aber mittlerweile aufgrund der Möglichkeit zur Manipulation wieder verboten.

    Im ersten Teil der Geschichte erfahren wir wie Vincent den Programmcode für die Wahlmaschinen entwickelt (für mich als Informatik-Nerd ein Pluspunkt, weil die technischen Details auch sehr genau ausgeführt wurden), während der zweite Teil sich um die Ereignisse rund um die Bundestagswahl dreht. Die Geschichte wird sowohl aus der Perspektive von Vincent, als auch von Simon König erzählt. Gerade in der Mitte des Buches waren diese Perspektivwechsel sehr häufig, was mich beim Lesen etwas gestört hat. Außerdem habe ich irgendwie einfach keinen Zugang zu den Charakteren gefunden und konnte mich nicht gut in sie hinein fühlen. Vor allem den Sinneswandel von Simon König und wie er das Spiel als neuer potentieller Monarch mitmacht, konnte ich nicht mit dem Charakter in Verbindung bringen, den ich zuvor kennen gelernt habe.

    Auch entwickelt sich die Handlung gegen Ende in eine Richtung, die ich nicht ganz verstanden habe. Es war kein Showdown abzusehen und ich wusste nicht so genau wo der Roman hinführt. Ich war zwischenzeitlich sehr verwirrt und konnte das Ende nicht nachvollziehen.

    Alles in allem finde ich die Thematik von Ein König für Deutschland sehr wichtig und finde die prinzipielle Idee und den Aufbau des Buches (Belege gemischt mit Fiktion) sehr gut, auch wenn mich die Umsetzung nicht begeistern konnte.

  11. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (572)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Wie Schnee so weiß“ ist der Abschluss der Luna-Chroniken (das Zusatzmaterial nicht mitgezählt).

    Die Protagonistin ist dieses Mal Prinzessin Winter. Ich war sehr gespannt auf ihren POV und er hat der Reihe nochmal etwas Neues gebracht.  Allgemein sind die wichtigen Charaktere meiner Meinung nach alle sehr gut ausgearbeitet und wirken mit ihren Stärken und Schwächen meistens realistisch. Besonders schön fand ich, dass die Figuren jeweils nicht nur mit ihrem Love Interest interessante Interaktionen haben. Im Laufe der Handlung wird die Gruppe in ganz verschiedenen Konstellationen aufgespaltet und jeder muss mal mit (fast) jedem zusammenarbeiten.

    Etwas schwierig ist nur, dass die Charaktere zwar alle interessant sind, es aber in diesem Buch einfach sehr viele Hauptfiguren werden. Neben Winter haben auch die wichtigen Charaktere aus den vorherigen Büchern POV-Abschnitte (vor allem Cinder hat natürlich viele). Das ist gerade im Finale nicht optimal, wenn viele Sachen gleichzeitig passieren und die Handlung die ganze Zeit zwischen den vielen Charakteren springt, sodass man kaum richtig in die Situation von einem Charakter „eintauchen“ kann, bevor es mit dem nächsten weitergeht.

    In diesem Buch sehen wir auch deutlich mehr von Luna, als in den vorherigen Teilen. Ich denke, dass man aus der Kultur und Gesellschaft in Luna vielleicht noch mehr hätte herausholen können, aber andererseits ist das Buch auch so schon ziemlich dick.

    Wenn man die Reihe bis jetzt mochte, dann lohnt es sich definitiv auch, „Wie Schnee so weiß“ zu lesen. Trotz kleinerer Probleme macht das Lesen viel Spaß.

  12. Cover des Buches Der Fluch der Hebamme (ISBN: 9783426506066)
    Sabine Ebert

    Der Fluch der Hebamme

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Historischer Roman, mit sorgfältig recherchierten historischen Details. Sehr lebendig und bildhaft geschrieben, wird der Leser in das 12. Jahrhundert zurückversetzt. Die Charaktere von Marthe, Lukas bleiben unverändert gut. In diesem Band treten zusätzlich Albrecht und seine Kumpane als die Verkörperung der menschlichen Abgründe, sowie Clara, Reinhard, Thomas (Sohn von Marthe) sowie Roland (Sohn von Raimund) in den Vordergrund sowie unzählige andere Namen. Und natürlich der erneut fehlgeschlagene Kreuzzug mit allen seinen Gewalttaten und der höchst fragwürdigen Rechtfertigung durch die Kirche. Sabine Ebert hat es wieder einmal geschafft sehr gut die damalige Zerstrittenheit auf allen Ebenen des Adels herauszuarbeiten, etwas unter dem vor allem das „einfache“ Volk zu leiden hatte. Ich jedenfalls weine diesem ehemaligen Adelsstand keine Träne nach, im Gegenteil.

    Fazit:

    Historischer Roman, sorgfältig recherchiert, fesselnd und kurzweilig erzählt: fünf Sterne.

  13. Cover des Buches EONA - Das letzte Drachenauge (ISBN: 9783570402726)
    Alison Goodman

    EONA - Das letzte Drachenauge

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Varoli

    Die Handlung von EONA - Das letzte Drachenauge knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Eona schließt sich dem Widerstand an und gemeinsam müssen sie und Kaiser Kygo einen Weg finden, sich den Thron zurück zu erobern. Zudem muss Eona die Drachenkraft kontrollieren lernen und die Geheimnisse ihrer Vergangenheit lüften. 

    Ich war doch sehr überrascht (vielleicht hätte ich den Klappentext lesen sollen^^), dass dieser zweite Teil vollkommen von der Liebesgeschichte dominiert wird, da im ersten Teil nichts darauf hinwies. Ich habe eine Romanze zwischen Eona und Kygo erwartet, aber nicht, dass sie dermaßen viel Raum einnimmt. Mir ist es lieber, wenn diese eher eine untergeordnete Rolle einnimmt und der Geschichte nur etwas zusätzliche Würze verleiht. Als sich dann noch eine Liebesdreieck anbahnte, wurde meine Enttäuschung immer größer. 

    ABER: Ich wollte mir den ersten Band (5 Sterne für mich) dadurch nicht kaputt machen lassen und habe mich bewusst auf diesen Aspekt der Geschichte eingelassen. Und ja, der Romance-Teil ist schon gut gemacht. Durch das ernste Kriegs-Setting wirkt die Liebe authentisch und das süße Prickeln kommt gut herüber. 

    Im Vergleich zum ersten Teil ist in diesem Band das Tempo stärker angezogen und auch handlungsmäßig passiert mehr. 

    Das Aufdecken der Geheimnisse von Eonas Vergangenheit, Geheimnisse über die Drachen und der Spiegeldrachenaugen war eines der stärksten Aspekte in diesem Buch! 

    Auch Eonas Charakter macht eine Wandlung durch, die zwar zum einen etwas nerven kann, aber zum anderen ihre Persönlichkeit total real erscheinen lässt. Ich finde es absolut spannend, wenn Charaktere moralische Ansichten hinterfragen müssen, auch Ecken und Kanten haben und trotzdem versuchen ihr Bestes zu geben. 

    Für mich ist die Dilogie definitiv ein Highlight, auch wenn mir der erste Band ein wenig besser gefiel. 

  14. Cover des Buches Der Winterkaiser (ISBN: 9783596036189)
    Katherine Addison

    Der Winterkaiser

     (39)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Ich habe eine Regel: kenne ich den Auren/ die Autorin nicht und habe von niemandem Brief und Siegel zur Qualität, dann muss das Buch mich innerhalb von 100 Seiten überzeugen und dieser Roman ist daran grandios gescheitert.

    Ich habe George R R Martin gesucht und habe Charakterentwicklung ohne Handlung gefunden, was mich dermaßen eingeschläfert hat, dass ich regelrecht froh war, meine 100 Seiten-Marke erreicht zu haben. Dazu tragen die unzähligen fremden Namen bei, die einen nicht abtauchen lassen, weil man sich ständig fragt, wer das denn jetzt schon wieder ist...

    Hardcore-Fantasy-Fans finden da vielleicht auch Fantasy, aber für mich war das nichts. 

  15. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.275)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Elias steht kurz vor dem Abschluss der Militärakademie Schwarzkliff. Seit seiner Kindheit wurde er in effizienten und brutalen Kämpfen geschult um eine „Maske“ zu werden, doch er fühlt sich unter der silbernen Maske nicht wohl. Masken sind die grausamsten aller Kämpfer des Imperiums. Als eines Nachts Masken in Laias Heim eindringen, ihre Großeltern ermorden und ihren Bruder gefangen nehmen, bittet sie den Widerstand um Hilfe um ihren Bruder zu befreien. Doch dafür muss sie im Gegenzug undercover als Sklavin in Schwarzkliff arbeiten. Die beiden Protagonisten stehen auf völlig unterschiedlichen Seiten der Gesellschaft, doch beide kämpfen insgeheim für ein Leben, in dem sie frei und sie selbst sein können.

    >>Der Tod verdrängt alles. [...] Die guten Erinnerungen, die ich an diese Männer habe - an Lachen ohne Ende, an gewonnene Wetten und ausgeheckte Streiche - stehlen sich davon. Alles, woran ich noch denken kann, sind die schlimmsten Dinge, die dunkelsten Dinge.<<, Elias, S. 391

    Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste, weil alle so begeistert davon sind und ich kann mich dem nur anschließen! Sabaa Tahir hat eine grandiose Fantasywelt geschaffen. Durch die Masken ist sie einerseits total grausam und brutal, andererseits gibt es aber auch einige magische Elemente. Es ist nicht nur eine einfache Geschichte, in der das eine Volk herrscht und dabei das andere unterdrückt. Durch die Struktur der Herrschenden und die Geschichte des Landes wird die Situation im Buch vielschichtiger. Die Autorin hat dadurch eine extrem spannende Erzählung geschaffen, die mich oft überrascht und vor allem sehr viele Fragen aufgeworfen hat. Sabaa Tahir beschreibt Gefühle sehr bildhaft, besonders und so passend, dass ich die Worte, trotz ihrer oftmals schmerzhaften Bedeutung, einfach wunderschön finde. Ich will unbedingt mehr erfahren, Beziehungen besser begreifen und erneut in die Geschichte eintauchen. Auch die Charaktere sind sehr unterschiedlich, wobei es natürlich die eine Figur gibt, die von Grund auf böse ist, aber sonst sind es viele Persönlichkeiten, von denen man nicht alle durchschauen kann oder endlich mehr über ihr Leben erfahren möchte, wie zB bei Köchin. Ihre angedeutete Vergangenheit oder die undurchschaubaren Charaktere im Widerstand geben dem Geschehen viel mehr Spannung. Mehr noch als actiongeladene Szenen oder Kämpfe.

    Die Kapitel werden immer abwechselnd aus Elias‘ und Laias Ich-Perspektive geschildert, deren beide Gefühle nachvollziehbar sind und die Protagonisten sympathisch machen. So vieles ist miteinander verwoben und durch die wechselnde Erzählperspektive schafft Sabaa Tahir ein umfassendes Bild von der Entbehrung und Gewalt in diesem Land. Laia hat anfangs nur ihre Fehler gesehen, ist im Laufe der Geschichte aber über sich hinausgewachsen. Elias hingegen erschien mir trotz seiner Empathie manchmal sehr naiv, was mich überrascht hat. Die Liebe der beiden entwickelt sich sehr langsam, ohne die fesselnden Ereignisse zu verdrängen, was mir gut gefällt. Teilweise handelt es sich um ein Liebesviereck, aber das hat sich glücklicherweise schrittweise gelöst.

    >>Alle Schönheit der Sterne bedeutet nichts, wenn das Leben hier auf der Erde so hässlich ist.<<, S. 257


    Fazit:
    „Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“ ist ein großartiger Auftakt der Tetralogie! Eine Geschichte voller Spannung, Brutalität, Fragezeichen und Wendungen. Auch wenn ich über Kleinigkeiten gestolpert bin, gaben diese der Geschichte noch mehr Spannung und ich will unbedingt wissen, wie alles ausgeht, wie Personen zusammenhängen und was bestimmte Figuren in der Vergangenheit erlebt haben. Ich bin begeistert von der fantasievollen und bildhaft geschriebenen Geschichte!

  16. Cover des Buches Cinder (ISBN: 9781250007209)
    Marissa Meyer

    Cinder

     (149)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.


    Die Idee, Cinderella in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich von Anfang an sehr interessant. Auch die Umsetzung konnte mich dann letztendlich nicht enttäuschen. Der Aufbau der Welt wird verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand ich sehr spannend zu lesen. 

    Allerdings bin ich aufgrund der Diskriminierung, die die Cyborgs erfahren, etwas irritiert. Sie alle werden nämlich als Menschen 2.Klasse angesehen. Allerdings gelten wohl auch schon Menschen, mit einer Beinprothese als Cyborg, wobei ich es da irgendwie seltsam finde, dass sie als unmenschlich angesehen werden. Schließlich ist es nur ein Bein und kein im Hirn integrierter Computer. In dem Fall könnte ich die Vorurteile dann doch schon eher verstehen.


    Die Geschichte an sich war von Anfang an spannend. Alleine diese neue Welt, die hier geschaffen wurde,zieht einen direkt in ihren Bann. Sobald die Geschichte dann aber so richtig ins Rollen kommt, kann man das Buch erst recht nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt mehr über diese Gesellschaft, die Charaktere, diese Krankheit, die dort existiert, und die politischen Vorgänge erfahren will.

    Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend, besonders gegen Ende aber auch wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen.

    Allerdings fand ich den wohl "größten" Plottwist des Buches doch eher sehr vorhersehbar, was ich schade fand. Andererseits war das auch die einzig mögliche Entwicklung der Geschichte, die meiner Meinung nach Sinn ergeben würde.

    Auch das Herz bleibt dabei allerdings nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mich aber auch mit der Protagonistin gefreut, wenn etwas gut lief, und mit ihr gelacht. Ihr Humor ist nämlich wirklich großartig.

    Auch die Romantik kam natürlich nicht zu kurz. Mein Herz schlägt noch immer schneller, weil die Liebesgeschichte so süß war, obwohl sie noch nicht vorbei ist.


    Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.

    Cinder ist ein Cyborg und gleichzeitig eine brilliante Mechanikerin. Sie ist unglaublich stark, kämpferisch und hat einen sehr guten Humor. Gleichzeitig ist sie wirklich freundlich und liebt bedingungslos.

    Ihre ständige Begleitung ist der/ die Android(in?) Iko, die eine meiner absoluten Lieblingscharaktere aus dem Buch ist. Sie ist einfach unglaublich süß.

    Auch Cinders kleine Schwester ist unglaublich liebenswürdig, die ältere Schwester und die Stiefmutter hingegen weniger. Typisch Cinderella eben.

    Prinz Kai ist unglaublich liebenswürdig. Er will immer nur das Beste für sein Volk, steht für das ein, was ihm wichtig ist und ist bei all dem auch noch unglaublich charmant. Ich finde ihn einfach unglaublich süß.

    Dabei steht er im absoluten Kontext zur Herrscherin der Luna, Queen Levana. Sie ist wunderschön von außen, innen dann aber doch eher weniger.

      

    Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich guten Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, weshalb das Buch trotz kleiner Schwächen 4 Sterne von mir bekommt.


  17. Cover des Buches Rabenmond - Der magische Bund (ISBN: 9783570306703)
    Jenny-Mai Nuyen

    Rabenmond - Der magische Bund

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Das Cover ist bezaubernd, kann aber über die schlechte Story nicht hinweghelfen. 


    Erst begann die Story gut, baute allerdings schnell wieder ab. Das Ende wurde dann wieder etwas besser. Konnte aber nichts mehr retten.


    Teilweise kann ich Mion nicht verstehen und auch nicht Ihre Handlungen nachvollziehen.

    Den Prinzen verstand ich da schon besser.

    Aber über Baltibb war ich einfach schockiert! Wie kann ein Mensch sich nur so extrem verändern und das gegen die eigenen Werte?!

    Naja und die anderen Nebendarsteller waren auch sehr merkwürdig.


    Auch wenn dieses Buch mich minimal Begeistert hat, würde ich es absolut nicht weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Roman Quest - Flucht aus Rom (ISBN: 9783845827803)
    Caroline Lawrence

    Roman Quest - Flucht aus Rom

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Rom, 94 nach Christus: Mitten in der Nacht stürmen Soldaten die Villa von Jubas Familie. Kaiser Domitian beschuldigt Jubas Eltern des Verrats: ein sicheres Todesurteil für die ganze Familie. Juba und seinen Geschwistern gelingt in letzter Sekunde die Flucht aus der Villa, während die Eltern zurückbleiben. Eine furiose Verfolgungsjagd beginnt. Die Geschwister wollen sich zu ihrem Onkel nach Britannien durchschlagen, am Ende der den Römern bekannten Welt. Auf der weiten Reise drohen todbringende Gefahren: Mörder, Banditen, skrupellose Sklavenhändler und heftige Stürme. Wem können die Geschwister trauen? Und die Häscher des Kaisers sind ihnen auf ihrer atemlosen Odyssee stets auf den Fersen…

     

    Fazit:

    Nachdem ich mein erstes Buch veröffentlich hatte, bin ich durch Zufall auf den ersten Band dieser Buchreihe gestoßen. Das wunderbare Cover von Maximilian Meinzold hat mich sofort in den Bann gezogen. Alle vier Bücher sehen einfach toll aus!

    Der Schreibstil ist einfach und kinderfreundlich. Allerdings sind die Bücher auch perfekt für Jugendliche und Erwachsene! Es wird sehr viel Wissen über die römische Antike vermittelt. Durch eine lange Reise, die sich über alle vier Bände erstreckt, bekommt man einen guten Einblick in das „Imperium Romanum“. Die Geschichte greift sowohl Essensgewohnheiten, Bräuche und Sitte als auch die unterschiedlichen Lebensgewohnheiten auf.

    In England ist die Autorin vor allem für ihre Buchreihe „The Roman Mysteries“ bekannt, welche auch verfilmt wurde.

    Ich bin mir sicher, dass diese Buchreihe auch Lesern gefallen wird, die ansonsten keine historischen Romane lesen.

    Alles in allem würde ich das Buch ab einem Alter von acht Jahren empfehlen.

  19. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.035)
    Aktuelle Rezension von: Avada_Kaddavra

    Dieses Mal geht es um eine Rotkäppchenadaption (habt ihr euch wohl gedacht, nä?😜) mit genau der richtigen Dosis Spannung, Action und Romantik (kein ich-kann-ohne-dich-nicht-leben-Gefasel!!) mit sympathischen Protas und ohne künstlich erzeugte Missverständnisse (erfrischend!!). 

    Ich bin echt gespannt was diese Reihe noch im Kampf gegen die böse Königin Levana bereithält😬😬

  20. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (782)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Cinder hat es geschafft mit einem Kapitän aus dem Gefängnis zu fliehen. Sie möchte den Imperator Kai vor der Hochzeit mit der lunarischen Königin bewahren, jedoch muss sie hierbei aufpassen, denn sie ist eine gesuchte Ausbrecherin. Scarlet spürt, dass etwas nicht stimmt, deshalb macht sie sich auf die Suche nach ihrer Großmutter. Cinder und Wolf helfen ihr dabei und arbeiten als Team zusammen.

    Diese Buchreihe hat einen großen Hype erlebt, weshalb ich mir diese Buchreihe damals auch zugelegt habe. Die Reihe lag dann auch eine Weile bei mir rum und ich habe Ewigkeiten gebraucht, um diese anzufangen. Und als ich diese angefangen habe diese Reihe zu lesen, habe ich mich Hals über Kopf in die Reihe verliebt. Bisher hat mir der zweite Band am besten gefallen, jedoch hat auch der dritte Band einiges in sich und wir durchleben ein wahnsinniges Abenteuer mit den dreien.

    Die Charaktere aus diesen Büchern sind alle individuell und einzigartig. Wolf ist halb Mensch und halb Wolf, der genetisch von Luna verändert wurden. Er kämpft sehr gerne und würde für Scarlet alles tun. Scarlet ist halb Mensch und halb Lunarier und Cinder ist ein Cyborg. Alle Charaktere fand ich richtig cool und vor allem sind sie ganz tolle Charaktere. Sie wurden alle sehr gut ausgearbeitet und dargestellt. Ich habe sie alle total ins Herz geschlossen und freue mich sehr auf Band 4.

    Auch die ,,Nebencharaktere‘‘ haben mir sehr gut gefallen. Diese wurden gut gezeichnet und ich konnte mir ein gutes Bild von diesen Charakteren machen. Sybil ist Levanas rechte Hand und hat Scarlet in ihrer Manipulations Gewahrsamkeit. Cress ist Häckerin, quasi nur eine Hülle. Sie lebt seit Jahren allein im Satelliten und spionierte Kai, den Kaiser von China, aus und hilft am Ende der Gruppe. Ich mochte alle Charaktere richtig gerne und jeder hat seinen Platz im Buch gefunden!

    Den Schreibstil von Marissa Meyer kenne ich bereits aus den anderen Büchern von ihr und sie konnte mich auch in diesem Buch mit ihrer Schreibweise komplett überzeugen. Sie hat eine actionreiche und spannungsgeladene Schreibweise, die dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Geschichte ist durchweg spannend, es passiert immer wieder etwas, weshalb es niemals langweilig sein wird. Auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört.

    Das Buch ist insgesamt in vier Teile eingeteilt, sodass man unterscheiden kann, was bis jetzt alles passiert ist und was als nächstes passieren wird. So viel kann ich gar nicht zu der Geschichte sagen, denn es ist wirklich viel passiert. Bei diesem Buch könnt ihr euch auf ein großes Abenteuer einlassen. Jeder der Märchen Adaptionen mag, sollte unbedingt diese Reihe lesen, denn sie ist es wirklich wert. Ich kann euch die gesamte Reihe nur ans Herz legen, es lohnt sich meiner Meinung nach total.

    ,,Wie Sterne so golden‘‘ hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich bei der Geschichte total fallen lassen und habe viele wunderschöne Lesestunden mit dem Buch verbracht. Das Abenteuer der Gruppe bringt eine Menge Spaß mit sich und es wird niemals langweilig. Ich bin richtig gespannt darauf, wie es im vierten Band weitergehen wird, denn dieser ist ja noch um einiges dicker, als der dritte Band. Ich werde demnächst mit dem vierten Band weiter machen, er soll nicht lange warten!

  21. Cover des Buches Der Sturz des Doppeladlers (ISBN: 9783990500521)
    Birgit Mosser

    Der Sturz des Doppeladlers

     (37)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Birgit Mosser hat dieses Werk als Trilogie angelegt und deshalb ist es eigentlich unfair, die einzelnen Bände schon zu Beginn abschließend zu bewerten. Im Prinzip kann ich feststellen: Die Gesamtgeschichte hat Potenzial, aber es ist noch nicht absehbar, ob dieses vor allem in der Plotkonstruktion, die mir immer sehr wichtig ist, auch völlig ausgeschöpft werden wird.

    Eines kann man jetzt schon sagen: Die Autorin kann Handlungen und Stimmungslagen der untergehenden Epoche des Habsburgerreichs gut beschreiben. Im ersten Band gibt es zahlreiche Erzählstränge, die das Schicksal von vier Familien beschreiben und die bisher bedauerlicherweise für meinen Geschmack noch viel zu wenig miteinander zu tun haben. Zudem bevölkert eine Unzahl an Personal - Protagonisten wie Nebenfiguren - die Handlung, viele Locations werden bedient, aber es wird recht anständig versucht, trotz der vielen Szenenwechsel möglichst keine Verwirrung zu stiften, sondern eher Struktur zu geben.

    Von der Sprachfabulierkunst ist die Geschichte eher einfach angelegt, keine wortreichen, treffenden politischen und gesellschaftlichen Analysen habe ich gefunden, aber es ist halt auch reichlich unfair von mir, diese zu suchen und gedanklich den Roman automatisch mit dem Oeuvre meines absoluten Lieblingsschriftstellers Joseph Roth zu vergleichen, nur weil er in derselben Zeit mit ähnlichem Figurensetting und Locations operiert.

    Gelungen fand ich auf jeden Fall die Integration kleiner historischer Details und realer Anekdoten in die Handlung, die Otto Normalverbraucher nicht unbedingt so bekannt sind. Zum Beispiel besucht Minnerl aus dem Burgenland ihre Schwester Ernestine in Wien und versorgt die Familie mit sehr dringend gebrauchtem Essen, denn die Wiener hungern schon monatelang. Ernestine steht schon seit Jahren tief in der Schuld von Minnerl, da diese auch ihre Tochter in Neusiedl - respektive ihren ledigen Bastard - vor Ernestines hochangesehenem, strengen und bigotten Ehemann August versteckt hat. Da Ernestine vom Gatten sehr kurzgehalten wird und nicht viel als Kompensation zu bieten hat, macht sie ihrer Schwester eine riesige Freude. Im Kaffeehaus arrangiert sie ein Treffen mit Minnerls Lieblingsschriftsteller Schnitzler, der ihr ein Autogramm mit persönlicher Widmung auf den „zufällig“ mitgebrachten Leutnant Gustl gibt.



    „Schnitzler sieht auf und lächelt versonnen. „Ausgerechnet der Gustl! Wissen Sie, dass mich dieses Büchlein meinen Rang als Oberster der Reserve gekostet hat? Er wurde mir aberkannt, weil …“, er bricht ab und schüttelt den Kopf. „Sprechen wir nicht davon. Das ist lang her.“


    Ebenso an der südlichen Front beim Konflikt mit den Italienern während der Annexion Südtirols werden sehr gut historische Details mit Familienschicksalen verwoben. Leutnant Holzer gerät zum Beispiel wie viele in Kriegsgefangenschaft, weil beim Chaos während der Kapitulation der K&K Armee die Verlautbarungsfristen für den Waffenstillstand nicht berücksichtigt wurden. Die Österreicher haben sich qua Befehl schon ergeben, weil die Kapitulation schon beschlossen war, aber die Italiener sich einen Tag Veröffentlichungsfristen ausbedungen haben. Ein allerletztes Mal wurden die Österreicher geleimt, dieser eine Tag kostet der gesamten Kompanie jahrelange Kriegsgefangenschaft, Folter und Tod. Als Leutnant Holzer durch einen günstigen Umstand von einem Conte kurz vor dem elendiglichen Verrecken gerettet wird, möchte er sich endlich auf den Heimweg zu seiner Familie machen. Als sein Lebensretter ihn nach dem Hotel der Eltern fragt, wird beim Zeigen auf der aktuellen Karte offenbar, sein Haus steht im neuen Südtirol, das sich die Italiener unter den Nagel gerissen haben.

    Auch einen politischen Erzählstrang weist das Werk auf. Ferdinand von Webern arbeitet im Außenministerium in Wien und bringt historisch-diplomatische Hintergründe in den Plot ein. Er kommentiert auch nach Kriegsende sehr treffend und fachkundig die Bildung der neuen Regierung.

    Die ungarisch-burgenländische historische Komponente wird durch das Schicksal der Familie Minnerls abgedeckt und der Bruder von Ferdinand von Werbern gerät an der Ostfront in russische Kriegsgefangenschaft, wird nach Sibirien verschleppt und deckt somit das östliche Reich ab. Der Diplomat von Webern verlangt bei Friedensverhandlungen die Freilassung seines Bruders, aber dieser weigert sich zurückzukehren, denn er will seine Kameraden in Gefangenschaft nicht ohne seine ärztliche Unterstützung zurücklassen.

    So, was fehlt uns noch aus dem ehemaligen Habsburgerreich? Genau! Die Unterschicht und die slowenische Grenze. Diesen Erzählstrang bedient das Dienstmädchen Berta, die auch ledig schwanger wird, dann ihren Bauernsohn Lois kennenlernt, der aus Liebe ihre Schande tilgt und den Bastard Viktor adoptiert. Im Kärtner Elternhaus von Lois sieht die böse Schwiegermutter die neue Patchworkfamilie nicht so entspannt. Eine Intrige nach der anderen wird gesponnen. Bis die kleine Familie vor der bösen Alten nach Wien flüchtet.

    So, Ihr seht also, das Fundament für ein sehr gutes Epos ist zwar gelegt, die unzähligen Figuren auf dem Schachbrett sind bereits aufgestellt und müssen nun in Interaktion zusammenkommen. Warum ich noch so verhalten urteile, ist auch klar. Die Konstruktion der Geschichte hat hohes Potenzial, noch richtig großartig zu werden, wenn die Handlungsstränge wie ein Puzzle konsistent ineinandergleiten. Aber auch die Gefahr einer verwirrenden, zerfledderten Handlung besteht, bei der man irgendwann einmal die Beziehung zu den Protagonisten verliert. Da ich heuer so etwas auch schon bei kürzeren Romanen erlebt habe, bin ich vorsichtig, urteile mit 3,5 Sternen, die ich beim ersten Band vorläufig auch noch sehr streng abrunde. Wenn die derzeitigen Nahtstellen und Umbrüche perfekt ineinander gleiten, werde ich meine Bewertung noch einmal überdenken.

    Eines muss ich auch noch in dieser strengen vorläufigen Beurteilung mitschicken: Birgit Mossers Roman hat mir wesentlich besser als Elena Ferrantes Meine Geniale Freundin gefallen, denn beim Lesen der Saga der italienischen Autorin wusste ich gleich, dass ich die Geschichte nicht weiterverfolgen will, weil sie mich gar so genervt hat.

    Fazit:
    Ich bin sehr gespannt, wie es mit den Familien weitergeht, werde fortfahren und davon berichten.         

           

                      

             

             


  22. Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)
    Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

     (888)
    Aktuelle Rezension von: Altela

    "`Ein Blutstern. Die einzige Pflanze in Cassardim, die das Chaos nicht nur überlebt, sondern auch noch Kraft daraus schöpft.´ Beiläufig wandte er sich zu Noár. `Wie passend, findest du nicht?`" S.185

    Der Schreibstil in diesem Buch war anfangs etwas sehr jugendlich, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. Zumal das für mich auch irgendwie nicht zu einer Fantasy-Geschichte gepasst hat. Es wurde viel Jugendslang verwendet und ein paar seltsam benutzte sprachliche Mittel. Wie auf dem Klappentext schon steht, ist Amaia zwar offiziell 16, dies aber schon seit Jahren, da sie viel langsamer altert. Dementsprechend müsste sie ja eigentlich reifer sein als andere mit 16 Jahren, von daher hat der Jugendslang auch nicht wirklich zu ihr gepasst. Auch sonst gab es anfangs ein paar Ungereimtheiten, aber das Weiterlesen hat sich dafür sehr gelohnt.

    Entweder ich habe mich an den Sprachstil gewöhnt, oder die Schreibweise ist mit der Protagonistin erwachsener geworden. Jedenfalls hat mich das immer weniger gestört. Die Hintergrundgeschichte ist komplex und spannend und es gibt eine Menge tolle Charaktere. Amaia macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch und lernt viel dazu. Sie zeigt, dass hinter der jugendlichen Art eine intelligente Frau steckt, was sie sehr sympathisch gemacht hat. Auch ihre Familie und Noàr mit seinen Ecken und Kanten fand ich sehr gelungen.

    Was mir allerdings an diesem Buch am meisten aufgefallen ist, ist die beeindruckende Fantasy-Welt, bei der wirklich alles dabei ist. Von magischen Tieren über unwirkliche Landschaften bis hin zu einem Kaiserhof. Wenn ihr euch den vibe von Cassardim vorstellen wollt, gebt bei Pinterest mal Cassardim ein (könnte aber etwas spoilern). Außerdem war es mal etwas neues, welche Regeln in diesem Reich herrschen und welche "Gesetze" die Dinge haben.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, vor allem wegen der schönen Fantasy-Welt.

  23. Cover des Buches Tod am Nord-Ostseekanal (ISBN: 9783954519781)
    Anja Marschall

    Tod am Nord-Ostseekanal

     (28)
    Aktuelle Rezension von: bigpanda

    Hauke Sötje ist nun Kriminalsergeant in Kiel und wird aber, nachdem er die brutale Niederschlagung eines Aufstandes der sozialistischen Arbeiter mitansah, nach Brunsbüttel geschickt um dort einen Unfall, der im Zuge der Bauarbeiten am Nord-Ostsee Kanal passierte, zu protokollieren. Aber ein Hauke Sötje folgt nicht unreflektiert Befehlen und so folgt er seiner Intuition und ersten vagen Hinweisen, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord handelte. Und gibt es eventuell Verbindungen zwischen dem Arbeiteraufstand in Kiel und den “Unfällen“ am Nord-Ostsee-Kanal?

    Man muss Hauke Sötje einfach mögen, wie er sich etwas mürrisch und eher zurückhaltend, aber mit dem Herz am rechten Fleck durch die Fälle ermittelt. 

  24. Cover des Buches Die letzte Prinzessin (ISBN: 9783458176831)
    Martin Prinz

    Die letzte Prinzessin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: krimielse
    Das Buch "Die letzte Prinzessin" von Martin Prinz schildert das ereignisreiche Leben der letzten Habsburger Prinzessin Elisabeth vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Es ist ein Roman, keine Biografie, und daher kein vollständiger Lebensbericht und auch nicht chronologisch aufgebaut. Elisabeth Petznek alias Prinzessin Elisabeth, alias die "rote Prinzessin" ist die Tochter von Kronprinz Rudolf, beeinflusst und erzogen von ihrem Großvater Kaiser Franz Joseph, wuchs in Glanz und Gloria der Donaumonarchie auf. Aus den kühlen familiären Verhältnissen ihrer Jugend, geprägt vom frühen und geheimnisvollen Tod ihres Vaters Kronprinz Rudolf, vom Großvater als mögliche Erbin herangezüchtet, heiratet sie gegen dessen Willen früh und unter ihrem Stand, verbunden mit dem Verzicht auf jegliche Ansprüche auf den Thron. Nach unglücklicher Ehe und den Schrecken des Ersten Weltkrieges, die sie zwar spürte, aber keinesfalls wie die übrige österreichische Bevölkerung hungernd durchleiden musste, wendet sie sich den Sozialdemokraten zu und heiratet 1948 Leopold Petzek, einen Sozialdemokraten, Lehrer und langjährigen Weggefährten. Die Geschichte beginnt mit dem Tod der 80jährigen Elisabeth Petznek 1963 in Wien und ist über weite Passagen aus der Sichtweise ihres Portiers Paul Mesli erzählt. Parallel dazu erinnert man sich als Leser gemeinsam mit dem alten Portier an Elisabeths Jugend, so wie sie ihm davon erzählt hatte. Für mich überraschend wurde den Tagen nach dem Tod der Prinzessin und dem Bericht des Portiers darüber viel Raum eingeräumt, auch am Ende des Romanes findet der Autor den Weg dorthin zurück. Durch für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen verlor sich die Geschichte hier zu sehr. Viele rückblickend betrachtete Ereignisse in Elisabeths Leben sind unter der Voraussetzung beschrieben, dass man einigermaßen sattelfest in der Habsburger Familiengeschichte ist - ich musste hier einiges nachschlagen bezüglich Verwandschaftsverhältnissen und historischen Ereignissen, an denen sich der Autor ohne näher darauf eingeht entlang hangelt. Die ausführlicher beschriebenen Begebenheiten sind eher familiärer Natur, teilweise verflochten mit ziemlich banalen Gedanken. Das gibt dem Ganzen zwar einen recht persönlichen und familiären Touch, andererseits ist es mir unmöglich nachzuvollziehen, was Dichtung und was Wahrheit entspricht. Bei letzteren stört mich ehrlich gesagt auch die kindlich-naive Sprache, die so ganz verschieden von der recht sachlichen (und mir teilweise zu verschachtelten) Sprache ist, mit der Ereignisse und Hintergründe angetippt werden. Ich habe manchmal das Gefühl, zwei Bücher zu lesen. Ein stichpunktartiges Sachbuch und einen (für mich ehrlich gesagt recht banalen) Roman über einen alten Portier und eine Prinzessin. Nach sehr gut geschriebenen Passagen in der zweiten Hälfte des Buches, wie zum Beispiel Hergang des Attentates auf den österreichischen Ministerpräsident Stürgkh und die Person des Friedrich Adler, der sich von der als opportunistisch dargestellten Sozialdemokratie abwendet, wird die Zeit zwischen den Weltkriegen leider gar nicht angesprochen, statt dessen findet der Autor wieder zu Portier Muesli und seinen Gedanken zurück. Das Buch hat mich leider nicht wirklich abholen können. Es ist eine in meinen Augen nicht gut gelungene Mischung aus historisch belegter Biografie, den Erinnerungen eines Wegbegleiters und einem schwülstigen Schmöker, letzteres ist so gar nicht mein Metier, besonders wenn Inhalt und Sprache sehr seicht sind.

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