Bücher mit dem Tag "kai meyer"

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118 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (307)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  2. Cover des Buches Phantasmen (ISBN: 9783551582928)
    Kai Meyer

    Phantasmen

     (458)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Ich fand das Buch nicht so gut. Hätte mehr von dem Buch erwartet.

    INHALT DES BUCHES: Geht es um zwei Mädchen, die Geschwister sind. Sie haben beim Flugzeugunglück ihre Eltern verloren. Deswegen fahren sie zur Unglüsckstelle der Eltern  und wollen sich das letzte mal von ihnen verabschieden. Dabei sehen sie ihre Elten wieder, nur dieses mal ist es anders als bei den anderen Verabschiedungen. Sie sehen ihre Eltern als Geister und viele andere Geister auch. Diese Menschen sind auch beim Flugzeugabsturz umgekommen. Sie beboachten auch einen jungen Mann, der sich auch von jemanden verschieden möchte. So freunden sich die drei an und erleben viele Dinge miteinander... Jedes Mal wenn jemand stirbt, verwandelt er sich zu einem Geist... Jedes Mal wenn die Geister böse grinsen und du in ihrer Nähe bist, stirbst du inerhalb von kürzester Zeit und wirst selber zu einem Geist... 

  3. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.005)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Ich habe "Arkadien erwacht" als Hörbuch gehört und habe mich von Andreas Fröhlich durch die Geschichte leiten lassen. Leider hatte ich zu Beginn Probleme mich in die Geschichte einzufinden und auch mich mit Rosa und Alessandro anzufreunden. 

    Zur Geschichte: Die 17-jährige Rosa Alcantare zieht nach Sizilien zu ihrer Tante und ihrer großen Schwester, um ihrer Mutter und ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Dabei stellt sie nicht nur fest, dass ihre Tante das Oberhaupt eines großen Maffia-Clans ist, sondern auch, dass die Alcantare-Frauen noch ein weit größeres und fantastischeres Geheimnis hüten, dass auch vor ihr nicht Halt macht. Als sie sich dann noch mit dem Sprössling eines verfeindeten Clans anfreundet, ist das Chaos komplett.

    Alles in allem eine solide Fantasy-Geschichte mit einer wirklich interessanten und spannenden Idee. Leider waren mir die Charaktere zu flach gestaltet (was ich von Kai Meyer weitaus besser gewohnt bin). Anfangs zog sich die Geschichte langsam dahin, nur um am Ende etwas gehetzt zu wirken und auch die Idee mit der Maffia hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr Zeit bekommen können. 

    Dennoch würde ich eine Leseempfehlung aussprechen, da es insgesamt doch ein gelungener Fantasy-Auftakt zu einer Trilogie ist, der vielleicht einfach nur nicht vollständig meinen Geschmack getroffen hat. Außerdem sind die Folgebände vielversprechend.

  4. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.485)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Mit der Welt außerhalb des abgeschiedenen Hauses, in dem Furia mit ihrem Vater und ihrem Bruder lebt, hat die Familie nur wenig zu tun. Doch als die Welt plötzlich zu ihnen kommt und den Tod ihres Vaters sowie die Entführung ihres Bruders zur Folge hat, befindet Furia sich plötzlich und völlig unvorbereitet in der Welt der Bibliomantik. Beim Versuch, ihren Bruder zu retten, verstrickt sie sich immer weiter in die Geheimnisse von Libropolis, den Agenten, den Rebellen und steht am Ende plötzlich vor der Aufgabe, die Welt zu retten und die Auslöschung der Bibliomantik zu verhindern.

    Es wird überwiegend aus Sicht von Furia erzählt und nur hin und wieder durch kurze Passagen anderer Perspektiven ergänzt, um für Verwirrung und Spannung zu sorgen. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und leicht zu lesen.

    Furia ist eine sehr sympathische, mutige und schlagfertige junge Frau, die durch den Tod ihres Vaters von heute auf morgen erwachsen werden muss. Man lernt sie während der Geschichte sehr gut kennen und lieben, fiebert mit ihr mit und entdeckt gemeinsam mit ihr neue Hinweise, lüftet Geheimnisse, lernt neue Menschen können und fragt sich zusammen mit ihr, wem von diesen Leuten man trauen kann und welche vielleicht auf der falschen Seite stehen. Es ist nämlich nicht leicht zu durchschauen, wer hier die Wahrheit sagt und wessen Ansichten zu den Ereignissen die richtigen sind.

    Finnian und Kat wirken vertrauensvoll, aber auch Isis hat gute Argumente, ihr, statt den Rebellen zu folgen. Das hat mir wirklich gut gefallen, man konnte sich nie sicher sein.

    Die Geschichte ist voller kreativer Ideen, fantastischer Abenteuer und spannender Wendungen. Es ist aber auch ziemlich viel und schnelllebig, dass ich manchmal den Überblick verloren habe oder selbst auf dem Weg verloren gegangen bin. Es ist nämlich doch auch sehr komplex und es wird nicht alles ausführlich erklärt und Vieles musste ich mir zusammenreimen. Während dem Autor sicher klar war, wie welches Ereignis zu welchem Ergebnis führte, fehlte mir häufig der Kontext und ich musste Dinge einfach so hinnehmen, ohne dass ich sie wirklich nachvollziehen konnte.

    Die Figuren mochte ich sehr gerne und auch die Dynamiken zwischen ihnen fand ich außergewöhnlich. Auch die Welt hat mir gut gefallen, auch wenn ich sie nicht in ihrer Gänze durchschaut und begriffen habe. Schade, denn ich glaube, da steckt viel Potential drin!

    Die Geschichte fand ich insgesamt spannend, mitreißen konnte sie mich aber nicht immer. Verwirrungen, Verständnislücken und die Erzählgeschwindigkeit haben es mir manchmal nicht leicht gemacht, dranzubleiben.

    Spaß gemacht hat das Buch allemal. Ob ich den zweiten Band noch lesen werde, weiß ich noch nicht. So wirklich packen konnte es mich dann eben doch nicht. Die Charaktere mochte ich aber sehr gerne, deshalb würde ich mich über ein Wiedersehen schon freuen :)

  5. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.259)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Nachdem mich der erste Teil von Meyers Arkadien-Reihe noch nicht ganz überzeugen konnte, hat er mich mit Band 2 nun doch wieder an der Angel. 

    Nach dem großen Showdown am Ende des ersten Bandes sind Rosa und Alessandro nun beide an der Spitze ihrer Clane angekommen. Ihre Romanze wird kritisch gesehen und sie machen sich damit keine Freunde. Als Rosa nach New York reist, deckt sie weitere Intrigen auf und das Geheimnis um die Arkadier scheint größer als bisher gedacht.

    "Arkadien brennt" hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Buch erhoffe: Spannung, Gefühle, Geheimnisse...

    Das einzige, was mich auch bei Band zwei immer noch ein wenig stört ist, dass es den Charakteren irgendwie an Tiefe fehlt. Weder Alessandro noch Rosa sind mir mittlerweile "vertraut" und ich kann ihre Handlungen und Gefühle nicht immer nachvollziehen.

    Dennoch ein sehr gutes Buch und ich bin gespannt auf den dritten Band!

  6. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  7. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783839840771)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Diese Reihe hat viele Parallelen zu einer anderen von Kai Meyer. Das stiftete Verwirrung, aber dann ging es.

    Inhalt:Furia lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder ziemlich abgeschieden in einem Tal. Wenn die Geldsorgen nicht wären, könnte sie sich ganz unbekümmert und ohne jeden Schatten ihren Büchern und dem Training ihrer Bibliomantie widmen.

    Zu ihrem Leidwesen trainiert ihr Vater sie aber schon auf seinen Job, damit sie diesen dann später einmal selbständig weiterführen kann. Allerdings tritt dieses später recht schnell ein, als der Vater bei einem Sprung tödlich verletzt wird und zu Hause, in seinem Arbeitszimmer an den Verletzungen verstirbt.

    Furia und ihr Bruder sind in Gefahr. Eine mächtige und geheimnisvolle Frau ist hinter ihr und einem Buch in ihrem Besitz her. Ihr Bruder ist die Geisel dieser brutalen Verfolger, ein Bekannter des Vater hilft ihr nicht wirklich und sie muss in London anderweitig nach Hilfe und Verbündeten suchen. – In der Zeit lernt sie mehr über Bibliomantik und die Bibliomantische Welt, als in den ganzen Jahren zuvor von ihrem Vater.

    Gerade im richtigen Moment wird Furia dann auch endlich von ihrem Seelenbuch gefunden und kann nun ihre Bibliomantik voll einsetzen. Zeit zum Üben bleibt nicht. Sie muss sich hier Wohnhaus zurückholen und ihren Bruder befreien. Ganz nebenbei gibt sie so noch einer ganzen Menge Leute ein neues und gut bewohnbares zu Hause.

    Fazit: Einmal mehr eine Geschichte voller Fantasie und einer bunten Gestaltung der Welt. Es kamen wieder Bibliomanen und die dazugehörige Magie vor, was mich wirklich sehr stark an die Reihe „Die Spur der Bücher“ erinnert hat. Mir war nicht bewusst, dass die beiden Reihen irgendwie zusammengehören oder aufeinander folgen. Deswegen habe ich diese Tatsache dann auch erst einmal so als gegeben hingenommen.

    In jedem Fall habe ich mit Furia, der Protagonistin, eine sehr interessante Person kennen. Eine Teenagerin, die sich ihres Erbes durchaus bewusst, es aber trotzdem schafft, irgendwie damit klarzukommen. – Sie lebt in einem scheinbar großen Haus mit vielen Büchern und wartet darauf, dass ihr Seelenbuch sie findet. – Auch wieder so eine Parallele zu der Spur der Bücher.

    Dann haben wir da noch ihren kleinen Bruder. Ein scheinbar ganz normaler Junge, der aber psychisch irgendwie einen Schaden genommen zu haben scheint. Die Geschichte mit den bösen Clowns verfolgt ihn durch seinen Alltag und er hat die Eigenheit, dass er nur mit Clownsschminke aus dem Haus geht. Ein kleines Detail am Rande, was aber zunächst nicht wirklich eine Bedeutung zu haben scheint.

    Der Vater hat sämtliche Erinnerungen  an die Mutter vernichtet und widmet sich der Suche nach bestimmten Büchern. Furia muss ihn bei seinen „Sprüngen“ begleiten und gerade, als einer erfolgreich zu sein scheint, geschieht das Unglück und die Story nimmt ihren Lauf.

    Nachdem der Leser bzw. Hörer hier quasi in die Familie, die Welt und die Geschichte eingeführt wurde, ging die Action los. Die Reise der Protagonistin beginnt und führt somit auch den Hörer noch tiefer in die bibliomantische Welt ein. Man lernt das Bibliomantische London mit einigen sehr speziellen Charakteren kennen und ich habe immer wieder mit Furia mit gefiebert, wenn sie einmal mehr an einem Schlüsselpunkt zu sein schien. Immer wieder habe ich die Hochs und Tiefs mit ihr erlebt und zu keinem Zeitpunkt kam mir das Buch irgendwie langatmig vor, obwohl es eine relativ lange Spieldauer hatte. Die ganze Zeit habe ich das Geschehen voller Spannung verfolgt und war komplett aus der realen Welt verschwunden.

    Alles ist recht übersichtlich beschrieben, die Handlung läuft in einem angenehmen Tempo ab und auch mit den ganzen handelnden Personen bin ich sehr gut klar gekommen. Trotz Namensschwäche konnte ich die Leute sehr gut auseinander halten und und allem leicht und ohne Probleme folgen.

    Der Sprecher ist ja in diesem Fall ein Fall für sich. Man hat der seinen Job bombastisch gemacht. Von vornherein hat er schon mal eine sehr interessante und angenehme Stimme. Und dann schafft er es mit kleinen Stimmnuancen jedem Charakter seine eigene Identität zu verleihen, ohne dass es übertrieben wirkt. den Vogel abgeschossen hat er dann allerdings, als er das Seelenbuch von Furia gesprochen hat. Mit kleinen Hilfsmitteln konnte er den eingeklemmten Schnabel oder von vornherein eine wirklich komische Stimme, sehr gut darstellen. Hier habe ich wirklich das eine oder andere Mal schmunzeln müssen.

    Ich kann dieses Buch wirklich nur eingefleischten Fantasy-Fans empfehlen. Kai Meyer neigt auch hier zum epischen, zu großen Geschehnissen, opferreichen Schlachten und das alles in einer Welt, die die Bezeichnung Fantasy wirklich und vollumfänglich verdient hat. So viel Fantasie muss ein Mensch erst einmal haben. – Bin schon auf die Folgebände gespannt.

  8. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (656)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie so häufig, wenn man die Hoffnung hat, einen Feind besiegt zu haben, tauchen weitere, schlimmere Widersacher auf, die einem gehörigen Ärger bereiten. Nicht anders verhält es sich im zweiten Teil von »Die Seiten der Welt«, in der die Adamitische Akademie das Leben von Furia und ihren Freunden bedroht. 

    Es war ein schönes, spannendes und interessantes Wiedersehen mit Furia, Cat, Finnian und den anderen Figuren der Reihe.

    Auch in Band 2 hat die Geschichte rund um die Bibliomantik nichts von ihrer in Band 1 aufs Papier gebrachten Dynamik verloren. Der Stil ist locker und geschmeidig geblieben und verstand es erneut mich an das Buch zu fesseln. Die Fantasie des Autors ist wirklich großartig und schier grenzenlos.

    Insgesamt passt der zweite Teil qualitativ zum ersten und lässt mich darauf hoffen, dass mich auch der mittlerweile bei mir eingezogene dritte Band überzeugen wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

     (957)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Der letzte Teil der Trilogie

     

    Rosa sieht sich am Ende ihrer Kräfte. Ihr einziger Freund Fundling wird gerade beerdigt und die Richterin der Anti-Mafia-Einheit ist ihr ständig auf den Fersen.

     

    Sie will sich mit ihr und Alessandro an einem geheimen Ort treffen, doch daraus wird ein Massaker. Harpyien fallen über das Trio her und nur schwer können Rosa und Alessandro fliehen.

     

    Die Presse ist hocherfreut über das Massaker und hängt dies, ohne lange zu zögern den jungen Paar an.

     

    Die Welt der Dynastien hat sich fast vollständig geändert. Der Hungrige Mann ist aus der Haft entlassen und erlangt Tag für Tag mehr Macht.

     

    Rosa und Alessandro müssen dem Hungrigen Mann das Handwerk legen, aber wie? Beide stoßen dank dem reichen Oligarchen Thanassos auf die Recherchearbeiten von Mori. Dank dessen Forschungen gelangt das Serum in die Hände der Clans und schafft somit eine weitere Einnahmequelle, die grenzenlos scheint.

     

    Das junge Paar wird getrennt und Rosa muss allein eine Reise in ihre Vergangenheit antreten.

     

    Zahlreiche Entscheidungen müssen getroffen werden und einzig die Liebe zu Alessandro und die Hoffnung auf ein normales Leben halten Rosa in der Spur. Diesem Alptraum muss endlich ein Ende gesetzt werden, doch es gibt noch eine weitere Macht, die es zu besänftigen gilt.

     

    Kai Meyer schafft mal wieder ein fulminantes Ende. Man hofft Seite um Seite, dass die Clans untereinander Frieden schaffen und die mafiösen Strukturen aufgebrochen werden.

     

    Doch wie gewohnt, kommt es ganz anders als man denkt. Die Besinnung zu sich selbst und der Glaube an eine uns allen unbekannte Macht, die über alles auf der Erde wacht, lässt dennoch ein wenig Hoffnung aufkommen.

     

    Alle Wege von Rosa und Alessandro führen die beiden zurück zum Ursprung.

  10. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Violet Baudelaire

    Ash ist eine Taschendiebin und als sie das Hotelzimmer des Superstars Parker Cale hatte sie nicht erwartet, dass er dort auftaucht. Vorallem da er sich gerade von seinem Vater, seinem Ruhm und seiner Rolle "Phoenix Hawthorne" losgesagt hat. Diese Aktion weckt eine dunkle Macht welche ihn und nun auch Ash von London bis nach Frankreich bis ans Mittelmeer verfolgt. Den der Preis für den Ruhm hoch und fordert nun seinen Tribut ein.

    Ein richtig gutes Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Zwei sehr gute Hauptpersonen, wobei ich finde, dass über Ash weniger erzählt wurde als über Parker. Auch das Ende war wirklich mehr als spektakulär.

  11. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Maschinengötter (ISBN: 9783596701766)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Maschinengötter

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg.
    Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg.
    Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf versuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande – der Thronwelt der Gottkaiserin.

    Dies ist also nun das Finale der Trilogie von Kai Meyer. Da mir Band 1 und 2 schon wirklich gut gefielen, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Ich würde sagen, dass man nicht einfach quer einsteigen sollte, sondern wirklich die Bände der Reihe nach liest. Es wird zwar alles Wichtige wiederholt, aber die Geschichte ist es wert, gelesen zu werden.

    Leider hatte ich den Fehler gemacht, dass ich nach Band 2 zu lange mit Weiterlesen gewartet hatte, jedenfalls hatte ich etwas gebraucht, um in die Welt hineinzufinden. Was mir schon mal etwas geholfen hatte, war die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Das gibt es viel zu selten bei Fortsetzungen, dabei ist es echt hilfreich. Mit fortschreitendem Lesen machte es mir die stets vorhandene Spannung aber einfach, der Handlung zu folgen und immer besser in die Geschichte abtauchen zu können. 

    Da es keine unkomplizierten Formulierungen beim Schreibstil gibt, ist der Erzählfluss ebenso wie das – tempo angenehm. Durch eine bildhafte Darstellung konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. Kein Wunder also, dass ich die erschaffene Welt sehr faszinierend und ansprechend finde. 

    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Bisher war Kranit mein Favorit, aber mittlerweile weiß ich gar nicht, wen ich am besten finden soll. Jeder hat seinen eigenen Charme. 

    Das Cover passt perfekt zur Reihe und gefällt mir gut. Der Klappentext verspricht ein galaktisches Abenteuer und genau das wurde auch geliefert.

    Mir bleibt eigentlich nur zu sagen, dass mich dieses spannende Buch mit einer komplexen Story prima unterhalten konnte. Daher kann ich es guten Gewissen empfehlen, das gilt übrigens für die ganze Trilogie. Sie ist wirklich lesenswert. Ich vergebe vier Sterne.

  12. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783453533202)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (715)
    Aktuelle Rezension von: Jessis_books

    Da ich ein Fan von Piraten (vorallem in der Karibik) Geschichten bin, musste dieses Buch einfach gelesen werden! Die Story ist gut 😊 mit einigen magischen Zusätzen 😻 Jolly ist ein aufgewecktes Mädchen und eine Piratin 🤩 sie verliert in einem Angriff alles. So trifft sie auf Munk 😊 das Abenteuer was nun folgt ist spannend 👍🏻 Es geht um nichts geringeres als die Rettung der Welt 🥰 Das Ende ist super und echt spannend aber natürlich offen gelassen worden ich freue mich auf Band 2 🙈

  13. Cover des Buches Seide und Schwert (ISBN: 9783551359131)
    Kai Meyer

    Seide und Schwert

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Zuerst muss ich sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Kai Meyer bin und mir seine Art der Fantasy wirklich gut gefällt. Daher habe ich vor vielen Jahren als Kind begeistert mit Seide und Schwert angefangen, habe aber nie geschafft, die Trilogie fertig zu lesen, da ich mittendrin das Interesse verloren habe. 

    Nach all den Jahren wollte ich nun nochmal von vorne beginnen und die Bücher endlich beenden, musste aber leider feststellen, dass sie mich immer noch nicht fesseln konnten. Obwohl die Handlung, die Charaktere und die Welt alles typisch Kai Meyer war, gab es ein großes Hindernis, das mich vom Lesen abhielt: die Hauptperson Niccolo. Ich fand ihn nicht einfach nur unsympathisch sondern eher nervig: am Anfang beschwert er sich nur über die Engstirnigkeit seines Volkes, dann versinkt er in Selbstmitleid, weil er sein Volk vielleicht nicht retten kann, dann ist er unsterblich verliebt in Mondkind, dann versinkt er wieder in Selbstmitleid, weil er nicht mit ihr zusammen sein kann und so geht es immer weiter ... Ich hatte das Gefühl, dass Niccolo eher passiv in der Geschichte ist und wenn er doch mal aktiv wird, dann immer eher im Affekt und mit dem Ziel Mondkind näher zu kommen.

    Ganz im Gegensatz dazu steht Nugua, die zweite Hauptperson. Nugua ist ein Mädchen, das bei Drachen aufwuchs und sich auf die Suche nach ihnen macht, nachdem sie spurlos verschwanden. Sie ist eine sehr interessante Figur, die wohl die größte Charakterentwicklung von allen in der gesamten Trilogie durchmacht. Und trotz aller Widrigkeiten (SPOILER gebrochenes Herz, tödlicher Fluch, Heimweh und Einsamkeit; das Wissen, dass ihre Familie sterben wird SPOILER ENDE) verliert sie nie den Mut und versinkt nie im Selbstmitleid.

    Ich weiß nicht, ob diese enorme Gegensätzlichkeit der Charaktere von Kai Meyer bewusst so gewählt war, ob sie zufällig entstand oder ob nur ich persönlich Niccolo als einen so furchtbaren Jammerlappen empfinde aber ich hätte die Trilogie fast zum zweiten mal nicht beendet wegen ihm.  

    Der einzige Trost beim Lesen waren neben Nugua noch die interessanten Nebencharaktere: Feiqing, ein Mensch ohne Gedächtnis, der in einem verfluchten Drachenkostüm feststeckt und immer wieder für Witz und Humor sorgt. Li, ein unsterblicher Krieger. Und meine Lieblingsperson Wisperwind, Schwertmeisterin eines Clans.

    Nur dank dieser Charaktere, die die fast schon melodramatische Geschichte um Niccolo und Mondkind erträglicher gemacht haben, konnte ich Seide und Schwert und die zwei Nachfolge-Teile letztlich doch noch beenden. 

    Schweren Herzens gebe ich dem Buch nur 2 Sterne, da ich es wahrscheinlich nicht noch einmal lesen werde. 

  14. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (426)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das Sanktuarium wurde zerstört, doch die Ideen wüten weiter und bedrohen die gesamte Welt der Bibliomantik. Die Adamitische Akademie, der Widerstand und einige andere Personen, versuchen, dies zu verhindern – aber auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Furia und ihre Freunde wollen die Refugien retten, doch schon bald stellen sie fest, dass dafür vielleicht ein zu hoher Preis gezahlt werden muss.


    Ein grandioses Finale, wie ich finde, wieder wunderbar geschrieben, mit tollen Formulierungen und Szenen. Die Charaktere habe ich noch ein Stück mehr ins Herz geschlossen und es gab einige Stellen, die mich emotional berührt haben.

    Der Band war nicht unbedingt actionreicher oder aufgeregter als die Vorgänger, von der Atmosphäre und der Handlung her sind alle drei Bände ungefähr gleichwertig. Trotzdem merkt man, dass es hier langsam dem Ende entgegengeht. Dabei sind aber auch immer noch neue Punkte aufgetaucht. Denn in dieser Reihe ist es nicht so, dass es von Anfang an ein Problem gibt und das wird, breit aufgefächert, bis zum Ende bekämpft. Es ist mehr so, dass es viele kleine Stellschrauben gibt, und einige tauchen erst nach und nach auf, während andere dann schon abgehakt wurden. Das ist eine für mich eher unbekanntere Herangehensweise, aber sie überzeugt definitiv (ich hoffe ihr versteht grob, was ich meine).

    Die „eine“ große Bedrohung tat sich dann aber doch noch letztlich auf und um die ging es hier größtenteils. Dabei wurden aber wieder einige Geheimnisse/neue Erkenntnisse unterwegs aufgedeckt, die mich wirklich sehr überrascht haben und die dem Ganzen eine neue Wendung gegeben und gleichzeitig das Gesamtbild „Bibliomantik“ noch weiter zusammengefügt haben. Wie am Ende alles zusammengeflossen ist, erklärt wurde, wie die Welt zustande kommt, das war wirklich klasse.


    Auch mit dem Ende kann ich gut leben, ein klein wenig wehmütig, aber nicht schlecht und auf jeden Fall passend. Insgesamt ist die Reihe nichts, was mich emotional erschüttert oder besonders tief im Herzen berührt hat, aber ich habe sie geliebt, weil die Welt der Bibliomantik eine unfassbar tolle Grundidee ist, die auch noch super gut umgesetzt wurde – mit überzeugendem Schreibstil, spannender Handlung, vielen genialen Einfällen (Lesebändchen-Bäume, Tintlinge, Origami-Vögel, Leseratten und so viel mehr) und es somit einfach ein geniales Werk ist, das Kai Meyer da geschaffen hat. 4,5-5 Sterne.

  15. Cover des Buches Die Sturmkönige - Dschinnland (ISBN: 9783404208456)
    Kai Meyer

    Die Sturmkönige - Dschinnland

     (503)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Schon auf der ersten Seite wird man als Leser sofort mitten in das Geschehen geworfen. Das Tempo ist rasant und man erhält Bröckchen für Bröckchen Informationen, wo man sich befindet und was zu der Situation geführt hat. Jedoch werden bei weitem nicht alle Fragen beantwortet, die während dem Lesen aufkommen. 

    Auch wenn ständig irgendwas passiert war, hatte die Geschichte doch einige Längen und Geschehnisse, die gerne weggekürzt hätten werden können. Auch hätte die Geschichte ohne die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten funktioniert. Sie war meiner Meinung nach überflüssig und sollte nur dazu dienen, ein Gefühl der Verpflichtung und engen Vertrautheit zwischen diesen darzustellen. 


    Dafür hätte ich lieber viel mehr über das eigentliche Hauptthema gehört: Die Dschinne und Samarkand.


    Dennoch handelt es sich hier um Jammern auf hohem Niveau, denn der Autor hat viele Spannungsbögen erzeugt und mit dem häppchenhaften Zuwerfen von Infos, sowohl Fragen beantwortet, als auch neue aufgeworfen. 

    Das Buch selbst endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, der einem verwirrt und mit zig neuen Fragezeichen zurücklässt. 


    Ich bin gespannt auf Band 2 und ob das bisherige Beziehungskonstrukt zwischen den Protagonisten noch an Bedeutung gewinnt.

  16. Cover des Buches Serafin. Das Kalte Feuer (ISBN: 9783737356787)
    Kai Meyer

    Serafin. Das Kalte Feuer

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Maremo

    Nach fast 20 Jahren folgt der ursprünglichen Trilogie um das Mädchen Merle ein neues Buch. Betitelt, nach einem liebgewonnenen Hauptcharakter, und Schwarm vieler Teenie-Herzen, tauchen wir wieder in die magische Welt rund um Zauberspiegel und alte Götter sowie Feind- und Freundschaften ein.

    Doch dieses Venedig, in das uns der vierte Roman entführt, ist ein anderes. Es ist nicht das Venedig, welches wir in den drei vorangegangenen Büchern erlebt, ja, in welches wir uns fast schon eingelebt haben. Und damit treffen wir, leider, auch nicht auf die alten Freunde, sondern neue. Das ist per se nicht schlecht, sondern tut der Geschichte gut, um sie auch als eigenständig ansehen zu können. 

    Merle und ihre Freundin Junipa reisen durch die Spiegelwelt in ein Venedig, in welchem das Wasser in den Kanälen in den Neumondnächten komplett verschwindet. Dadurch werden Schlammsammler angelockt, die in den nun freiliegenden Kanälen nach Schätzen suchen um diese zu verkaufen. So auch Serafin. Mit seiner geflügelten Katze Cagliostra macht er sich auf die Suche nach kostbaren Gegenständen, die er gegen Medizin für seine kranke Mutter eintauschen kann. Doch in dieser Nacht stößt er dabei auf Merle und Junipa, und ihre Geschichten verweben sich erneut. 

    Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem Herzen der Stadt, einen sagenumworbenen Ort, von dem niemand weiß, wo er liegt, und wie er erreicht werden kann. Oder doch? Auf ihrem Weg begegnen sie alten Göttern, Feinden, magischen Wesen und schließen neue Freundschaften. Eben genau das Schema , welches einen schon in der ursprünglichen Trilogie in den Bann gezogen hat. Und es klappt auch dieses Mal erneut.

    Als ich vor gut 20 Jahren das erste Mal in Merles Welt eingetaucht bin, wurde ich verzaubert und am Ende mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen. Und als ich gehört habe, dass ein neuer Teil erscheint, erhoffte sich mein naives, jugendliches Ich, ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Freunden, und vor allem mit Serafin. Die Ernüchterung, dass es nicht dazu kommen wird, wurde von Seite zu Seite stärker. Und doch fing ich an, das ganze gut zu heißen. Niemand kann einfach so ersetzt werden. Und so wie ich mittlerweile erwachsen geworden bin, so sind es auch die Figuren. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in andere, zauberhafte Welten eintaucht, die doch unserer ähnlich sind. Kai Meyer als Meister der Phantastik schafft mit Serafin - das kalte Feuer eine gelungene Fortsetzung zur Merle-Trilogie, die gar keine sein muss. Dabei baut er geschickt Informationen über die ursprüngliche Geschichte ein, die einen noch mal rekapitulieren lassen, was vorher geschah, oder eben Lust darauf machen, die Bücher auch noch zu lesen.

  17. Cover des Buches Imperator (ISBN: 9783426527177)
    Kai Meyer

    Imperator

     (56)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Nach dem Tod ihrer Mutter kann Anna so einiges glauben, aber ganz sicher nicht, dass ausgerechnet ihr Vater der Mörder sein soll. In ihrer Verzweiflung taucht sie undercover ins römische Nachtleben ein, nicht ahnend, dass sie dabei mitten hinein in einen Sumpf aus Intrigen und Machtspielen gerät, der sie dem Mörder stückchenweise näher bringt.


    Meine Meinung

    Hörbücher in gedruckte Versionen umzuwandeln, konnte mich bisher schon bei so einigen Exemplaren überzeugen. Hier bin ich allerdings tatsächlich ein wenig zwiegespalten, denn so gut wie mir die Idee auch gefallen hat, an der Umsetzung hätte man noch ein wenig feilen können.

    Gut gefallen hat mir zunächst einmal das Setting im Rom der 60er – Jahre, das ich grundsätzlich ziemlich spannend fand. Die Abenteuer der Protagonistin in der Welt der Reichen und Schönen waren an sich interessant zu verfolgen, mir persönlich hat aber irgendwie so ein wenig die emotionale Bindung zu Anna gefehlt, um zu einhundert Prozent mit ihr mitfiebern zu können.

    Auch die angepriesenen Fantasyelemente in diesem Buch waren meiner Meinung nach ein kleines bisschen unterentwickelt und hätten gerne mehr Raum einnehmen dürfen. Normalerweise begeistern mich die Bücher von Kai Meyer insbesondere in diesem Punkt so gut wie immer, hier hat mich der in der Umsetzung irgendwie inkonsequente Genremix aus Krimi und Fantasy aber nicht so richtig überzeugen können.

    Sehr schade fand ich außerdem auch, dass das Format des Serienhörbuchs den Spannungsbogen im Buch selbst so ein wenig hat abflachen lassen. In vergleichsweise kurzen Hörbuchepisoden bewirkt das zwar vielleicht das genaue Gegenteil, beim Lesen hatte ich aber leider über weite Strecken der Geschichte das Gefühl, immer so ein wenig in der Luft hängen gelassen zu werden, was dann doch eher enttäuschend für mich war.


    Fazit

    Auch wenn ich die Grundidee der Geschichte eigentlich sehr vielversprechend fand, andere Bücher von Kai Meyer haben mir da ehrlich gesagt schon deutlich besser gefallen. Als Hörbuch wäre ich von dem Format vielleicht ein wenig überzeugter gewesen, so bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich mich wirklich auf einen zweiten Teil freuen möchte.

    Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

  18. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783839841020)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (44)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Fantasie war in Hülle und Fülle vorhanden, nur leider fand ich sie ungeschickt in die Geschichte verwebt.

    Inhalt: Furia hat es sich mit ihrem Bruder und ihren neuen Freunden in der Residenz so gemütlich wie nur irgendwie möglich gemacht. Sie werden finanziell unterstützt vom Vater einer Exlibri und können sich so in aller Ruhe überlegen, wie es im Kampf gegen die Akademie und ihrer harten Herrschaft weitergehen soll.

    Eine Abordnung der Widerständler macht sich auf die Suche nach dem Sanktuarium. Dem Zentrum der Macht der drei Häuser und somit der Akademie. Aber das ist kein Orte, den man mal eben so findet. Zahlreiche Kämpfe und Buchsprünge sind nötig, um dem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur zu kommen.

    Allerdings wissen die Widerständler zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es Haus „Himmel“ ist, die mit Furia ihrem Schicksal am Ende so eng verknüpft ist. Und dass dieses Haus am Ende ganz andere Ansichten hat, als es die anderen haben.

    Machtgier und Gewissenlosigkeit bringen Furia und ihre Freunde in viele schlimme Situationen und bescheren ihnen einige Verluste.

    Fazit: Band zwei dieser Reihe spielt eine geraume Weile nach dem Ende des ersten Bandes. Geschehnisse aus dem ersten Band werden allerdings nicht erwähnt oder irgendwie noch einmal erklärt, aber als Wissen vorausgesetzt. Hat man dieses Wissen nicht, hat man als Leser leider auch keine Chance, die Handlung komplett zu erfassen und das Gelesene zu verstehen. Es ist also in jedem Fall erforderlich, die Reihe der chronologischen Reihenfolge nach zu lesen.

    Ich komme mit Kai Meyer nicht immer sehr gut klar, was seinen Schreibstil angeht. Auch in diesem Buch habe ich das wieder merken müssen. 

    Herr Meyer hat in jedem Fall eine blühende Fantasie. Das merkt man in dieser von Literatur geprägten Welt in jedem Fall. Es kommen neue Charaktere, neue Lebensformen ins Spiel, die sich wunderbar einfügen und die Handlung dadurch bereichern. Es gibt actionreiche Kämpfe, bei der eine Form von Magie eingesetzt wird, die auch nur in dieser literarischen Welt funktionieren kann, und ich war unheimlich fasziniert. Auf der anderen Seite ergeht sich der Autor aber auch in sehr detailreichen Erklärungen der Situation, der Umgebung oder der Personen, dass die Handlung stehen bleibt und langweilig wird.

    Stellenweise versucht er, Erklärungen auch in lange und detailreiche Dialoge zu packen. Aber auch das täuscht nicht darüber hinweg, dass er einfach seine konstruierte Welt erklärt und die Handlung in dem Moment nicht weiter geht. – Wenn ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich es definitiv abgebrochen.

    Gesprochen wurde das Buch von Simon Jäger. Ein Mann mit einer sehr angenehmen Stimme, der man gern zuhört und die einen stellenweise richtiggehend einlullt. Aber eben angenehm einlullt. Nur der Sprecher hat das Buch noch einmal etwas aufwerten können.

    Für meinen Geschmack hat es hier leider zu viele Kämpe, Niederlagen und Tode gegeben. Einige Charaktere, die ich irgendwie lieb gewonnen hatte, mussten ihr Leben lassen und andere schienen sich von der Gruppe abgewendet zu haben. – Das war alles aber so schnell, dass ich nicht wirklich Zeit hatte, mich wirklich gänzlich auf alles einzulassen, und somit fehlten mir da die Emotionen und somit auch ein gewisser Teil Faszination.

    Leider ist hier dieses Phänomen des zweiten Bandes nur allzu deutlich hervorgekommen. Der Autor wollte noch mehr wie im ersten Band. Mehr Action, mehr Fantasy und mehr soziale Interaktion und ist dabei vollkommen über das Ziel hinaus geschossen. Weniger wäre hier mehr gewesen. 

    Wenn ihr dieses Buch lesen oder hören wollt, dann beachtet bitte, dass es sich hier  um den zweiten Band der Reihe „Die Spur der Bücher“ handelt. Es ist hier leider so, dass man nur Bahnhof versteht, wenn der erste Band komplett unbekannt ist. Deswegen achtet bitte auf die chronologische Reihenfolge.

  19. Cover des Buches Die Muschelmagier (ISBN: 9783453533219)
    Kai Meyer

    Die Muschelmagier

     (517)
    Aktuelle Rezension von: Jessis_books

    Der zweite Band ist gut gelungen 🤩 keine Längen und der Schreibstil ist wie immer bei Kai Meyer flüssig und gut zu lesen. Es ist spannend Jolly in ihrer Entwicklung und ihren Entscheidungen zu begleiten 🥰 sie wird von Kapitel zu Kapitel stärker. Am besten finde ich wie sie allem Trotzt und NEIN sagt und geht aber am Ende doch einsieht das nur sie mit Munk die Rettung der Welt herbeiführen kann. Die ersten Annäherungen zwischen Jolly und Griffin sind so süß 🥲 Munk ist etwas nervig Seine oberlehrerhaftes Verhalten ist anstrengend. Aber ich liebe den Wurm der alles Holzige futtert was er nur kriegen kann 😂

  20. Cover des Buches Drache und Diamant (ISBN: 9783551359155)
    Kai Meyer

    Drache und Diamant

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Meine Güte, was bin ich froh, die Trilogie beendet zu haben! Zum einen natürlich, weil mir die beiden Vorgänger-Teile dank der nervigen Hauptperson Niccolo nicht sehr gut gefallen haben und zum anderen hauptsächlich, weil der dritte Teil um Welten besser war! 

    Gelesen habe ich ihn eigentlich nur der Vollständigkeit halber, wurde dabei aber positiv überrascht! Niccolo reißt sich nun endlich wieder ein bisschen zusammen und wird aktiver, auch wenn Mondkind immer noch der Mittelpunkt seiner Gedanken ist. Nugua hat eine vollständige Wandlung durchgemacht, die ich persönlich als die größte Charakterentwicklung in den Büchern empfinde. 

    Das Finale ist fesselnd geschrieben und erstreckt sich gefühlt über das ganze Buch. Die Erzählperspektiven wechseln oft zwischen den Haupt- und Nebencharakteren, wodurch man den großen Kampf aus verschiedenen Sichtweisen erlebt. 

    Ich gebe vier Sterne für das tolle Finale! Es hat sich gelohnt, sich durch die ersten beide Teile durchzuquälen ;-)

  21. Cover des Buches Die Sturmkönige - Glutsand (ISBN: 9783404208470)
    Kai Meyer

    Die Sturmkönige - Glutsand

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    Das war für mich wieder ein wahrer Pageturner. Kai Meyer schafft es wie kaum ein anderer mich in Welten mitzunehmen. 

    Das Setting dieser Triologie hat mir besonders gut gefallen. Auch entwickelt er seine Figuren derart vielschichtig, das man absolut keine Ahnung hat, was sie als nächstes tun werden. 

    Ebenso toll sind seine Wendungen, mit denen man absolut nicht rechnen kann. 

    Mit dieser Triologie hat er ein tolles Setting, grandiose Charaktere und einige neue Fantasygestalten geschaffen. 

    Auch seine Auflösung war wieder genial! 

    Mit Sicherheit werde ich in ein paar Jahren die Sturmkönige wieder besuchen! 

  22. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (157)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Roman spielt in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Abendland ist in den christlichen Überlieferungen und Mythen gefangen. Das Morgenland erlebt den Ansturm der Mongolen. Dies sind die groben Rahmenbedingungen.

    Die Geschichte beginnt mitten im Winter in der Eifel. Albertus Magnus und eine Novizin aus dem Frankenreich - Favola - tauchen in einem abgelegenen Kloster auf. Sie tragen ein gar seltsame und seltene Fracht mit sich; die letzte Pflanze aus dem Garten Eden. Das Ziel diese Pflanze in den verschwundenen Garten Eden zurückbringen auf Grundlage einer uralten und unvollständigen Karte. Mit den beiden Reisenden tauchen die Schergen des Erzbischofs von Köln, angeführt von Gabriel von Goldau, auf. 

    Zusammen mit Aelvin, Libuse und Corax von Wildenburg gelingt den Wanderern die Flucht aus dem Kloster mit knapper Not. 

    Der zweite Handlungsstrang spielt in Asien - irgendwo zwischen dem heutigen Irak und vermutlich Afghanistan. Dort belagert die große Horde den Hauptort der Nizarer. Sinaida, eine mongolische Prinzessin ist die Hauptfigur. 

    Nachdem ihr Ehemann und sie Opfer eines Machtspiels geworden sind, schwört sie Rache und flieht nach Persien.

    Fazit:

    Ein kurzweiliger, farbenprächtiger Roman. Von christlichen Mythen über Magie und die große mongolische Horde bis hin zum Fall Bagdads werden viele Themen angesprochen. 

    Viele Charaktere sind gut dargestellt. Insbesondere die Entwicklung von Aelvin vom unsicheren, zu Streichen aufgelegten Novizen hin zum erwachsenen Mann während der Reise hat mir gefallen. Sinaida ist vielleicht zu eindimensional in ihrem von Rache getriebenen Bestreben geraten.

    Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung. Bei den Sternen habe ich zwischen 4 und 5 geschwankt und mich letztlich für 5 entschieden.


  23. Cover des Buches Die Wasserweber (ISBN: 9783453533226)
    Kai Meyer

    Die Wasserweber

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Jessis_books

    Ein tolles Ende für eine Tolle Reihe 😍 ich liebe den Fantasy Anteil die fliegenden Rochen, die riesigen Seepferdchen die Menschen durchs Wasser tragen, die Götter aus uralten Zeiten die in allen Formen zu finden sind (Menschen, Schlangen, Würmer, usw..) es ist richtig cool das Jolly und Munk unter Wasser atmen können und dadurch als einzigste die Welt vor dem Mahlstrom retten können! Die Wendung die es Unterwasser nimmt war unvorhersehbar und das finde ich immer klasse 😍 ein schönes Happy End hat die Story auch ♥️ klare Empfehlung!

  24. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783839841174)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (40)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Band 3 hat sich für mich wie Kaugummi gezogen. Zu schnell ist klar, dass die Prota eben nicht all das machen kann, was ich mir gewünscht hätte.


    Inhalt: Das Finale dieser Serie steht in Sachen Schreibstil den anderen beiden Bänden in nichts nach. Kai Meyer versucht den Leser in langen, fast öden Dialogen über die Welt und seine Eigenheiten aufzuklären. Die Handlung ist allerdings schnell erklärt.

    Furia ist mit Siebenstern unterwegs, um die Refugien vor dem Untergang durch die Ideen zu retten. Ganz besonders haben es hier die Tintlinge in der missratenen Welt angetan.

    Über Umwege findet Furia heraus, was Siebenstern ihr für Möglichkeiten eingeräumt hat und wie sie die Welt nach ihren Einfällen gestalten und verändern kann. Furia findet mit großem Schrecken heraus, wer für die Ideen verantwortlich ist. Ganz klar, dass das geändert werden muss. Das allerdings geht nur mit einem, sehr radikalen Schritt, den sie mit Hilfe ihres Bruders geht.

    Die Folgen sind nicht so schlimm, wie anfangs befürchtet, aber das ganze Ausmaß dieses Schrittes kommt dann auch erst so nach und nach raus.


    Fazit: Das Blutbuch ist eine neue Facette in dieser ganzen Reihe. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat jeder Bibliomant so etwas. So können seine Hinterbliebenen weiter mit dem verstorbenen Kommunizieren und sich Rat von ihm holen. – Auf der einen Seite faszinierend, diese Möglichkeit zu schaffen. Auf der anderen Seite aber fällt es in dieser ganzen Reihe nicht weiter auf. 

    Auch wenn die Leseratten nur einen sehr kurzen Auftritt hatten, haben sie mich in diesem Teil dann doch am meisten fasziniert. Endlich hat mal ein Autor eine Leseratte wirklich ins bibliomantische Leben befördert. Auch wenn sie nicht gerade Gutes im Sinn hatten, so waren sie doch zumindest mal kurz dabei. Und, sie sahen aus, wie ich mir Leseratten immer vorgestellt hatte. 

    Ansonsten hat Herr Meyer hier einmal mehr sein Faible für Konversation bewiesen. Auch hier hatte es ewig scheinende Dialoge, die die Handlung zum Stehen gebracht haben und mich aus der Handlung katapultiert haben. Die Dialoge sollten wohl zum besseren Verständnis für die Welt an sich gelten, aber so wirklich hilfreich waren sie nicht und ich habe es schnell aufgegeben, diesen dann wirklich folgen zu wollen. – Leider habe ich dann auch den Einsatz verpasst, als die Handlung weiterging, und schon habe ich nur noch die Hälfte mitbekommen und die ganze Story war nur noch halb so spannend für mich, wie sie vielleicht ansonsten gewesen wäre.

    Großartig etwas Neues hat dieser dritte Band der Reihe jetzt nicht gebracht. Allerdings wurde auch ein Spoiler zurückgelassen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich hier einen Fehler gemacht habe. Dass diese Serie vor der anderen mit Furia kam und ich diese Reihenfolge einfach nicht eingehalten habe. Die Welten, in denen die Handlungen spielen sind sich einfach zu ähnlich. Das muss einfach so sein.


    Der Sprecher hat einen großartigen Job gemacht. Nicht nur, dass ich die Stimme von Vornherein absolut mag und als sehr angenehm empfinde, liest Herr Jäger auch in einem sehr angenehmen Tempo und mit einer Betonung, die nicht übertrieben ist. Zwar verstellt er seine Stimme hier und da, aber auch nicht so übertrieben viel, dass es am Ende vielleicht sogar noch lächerlich wirken würde. Am besten fand ich, ist ihm das Schnabelbuch gelungen. Die Stimme, die Betonung... am niedlichsten fand ich es, wenn es wütend geworden ist.

    Ansonsten konnte Herr Jäger ja auch nur das lesen, was Herr Meyer geschrieben hat. Somit blieb dem Sprecher keine große Wahl.


    Der Schreibstil von Herrn Meyer hat sich meiner Meinung nach ganz schön verändert, über die Jahre. Seine anfänglichen Werke haben sich noch wie Butter weggelesen und haben ein übelstes Kopfkino bei mir hervorgerufen. – Allerdings hat sich das hier beendet. Die Fantasy in seinen Werken wurde viel gewaltiger. Es wird viel erklärt, was die Handlung stoppt. 

    Meiner Meinung nach ist gerade diese Welt so stark ausgearbeitet, dass es zu viel ist. Wenn ich dieses Buch gelesen hätte, hätte ich schon den ersten Band abgebrochen und die Folgebände gar nicht erst in Angriff genommen. – Schade eigentlich, aber Herr Meyer hat für seinen Erfolg eben auch den Preis des Verlagsstandarts und der Masse zu zahlen.


    Wenn ihr euch an dieses Werk heranwagen wollt, dann tut das bitte der chronologischen Reihenfolge nach. Alles andere führt zu riesigen Verwirrungen und Verständnisproblemen.

    Achtung, diese Welt ist gewaltig, diese Welt braucht viel Erklärung und diese Welt trieft nur so vor Fantasie.

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