Bücher mit dem Tag "julien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "julien" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.775)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  2. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9783551313683)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (1.201)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    in diesem BAnd sind die Kapitel in "jetzt" und "damals" eingeteil, wodurch wir nach jedem Kapitel in der Zeit springen. Durch diese Zeitsprünge möchte man die ganze Zeit weiterlesen, da man unbedingt wissen will, was zu den jeweiligen Zeitpunkten passiert ist.

    In den damals Kapiteln erfahren wir, wie sich Lena in der Wildnis geschlagen hat, wie sie sich anderen Menschen anschließen konnten und wie sich ihr Leben verändert hat.

    In den jetzt Kapiteln befindet sie sich wieder innerhalb der Mauern und versucht einen Auftrag für die Rebellen zu erledigen, welche sie vor verschiedene Schwierigkeiten stellt, während ihre Gedanken und ihr Herz noch bei Alex sind. Jedoch schleicht sich mit der Zeit noch eine weitere Person in ihr Herz.

    Der zweite Teil ist anders als der erste, was aber nicht schlimm ist und man neuen Schwung bekommt und der Cliffhänger am Ende sorgt dafür, dass ich auf jeden Fall wissen muss wie der dritte Teil weiter geht. Zusätzlich gibt es noch die ein oder andere Überraschung, die einem geboten wird in diesem Buch.

  3. Cover des Buches Winterzauber in Paris (ISBN: 9783442487066)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Paris

     (153)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ava wurde grade von ihrem Freund verlassen und ihre Mutter nervt sie mit einem Modeljob. Da kommt es grade sehr gelegen, dass ihr Freundin Debs nach Paris reisen will. Eigentlich braucht sie keine Männer mehr, aber da taucht Julien auf.

    Julien verarbeitet immer noch einen Schicksalsschlag und zieht sich zurück. Da begegnet er Ava und seinem Leben wird neue Energie eingehaucht. 


    Es lässt sich sehr gut lesen, da die Kapitel recht kurz sind. Es wird immer der Ort, an dem das Kapitel spielt, genannt, ich hätte mir noch eine zeitliche Angabe gewünscht. Es gefällt mir sehr gut, wie sich die Stränge entwickeln, wenn auch teilweise vorhersehbar.


    Ein bisschen gibt es natürlich auch krach, aber ich bin sehr erstaunt, dass dieser Roman wenig darauf abzielt und eher harmonisch ist, aber auch nicht zu viel oder unrealistisch. Im Gegenteil. Es gibt sehr normale Erklärungen. 


    Fazit:


    Ich kann von diesem Roman nur schwärmen. Er vereint alle Elemente, die ich liebe: Familie, Freundschaft, Liebe und Wünsche und Träume und das auf vielen Ebenen. Außerdem hat es einen Hauch von Gilmore Girls, was nicht verwunderlich ist, da Mandy Baggot selbst ein Gilmore Girls-Fans ist.  
  4. Cover des Buches Requiem (ISBN: 9783551315236)
    Lauren Oliver

    Requiem

     (872)
    Aktuelle Rezension von: Bethany_be

    Was mich wirklich gefreut hat, ist, dass in diesem Buch aus Lenas und Hanas Perspektive geschrieben wird. Beide sind sehr starke Charaktere und vor allem der Kontrast zwischen Wildnis und Zombieland hat mir gut gefallen. 

    Jede Seite war spannend und durch den detaillierten, lebhaften Schreibstil wurde ihr Leid, aber auch ihr Glück oder ihre Wut verstärkt. 

    Die Dystopie hat ein wirklich interessantes Thema und die Ausarbeitung ist wirklich gelungen. Das Setting ist sehr detailliert, ich konnte mir einen Stadtplan von Portland machen und auch ein gutes Bild von der Situation im Allgemeinen. 

    Julian und auch Alex fand ich in diesem Band zu wenig ,,anwesend" . Die Liebesgeschichte, besonders ihr Liebesdreieck, hätte meiner Meinung nach noch mehr fokussiert werden können. 

    Das Ende war wirklich fesselnd, doch hat es mich nicht ganz überzeugt. Ich habe noch so viele offene Fragen: Wie geht es mit dem Kampf weiter? Was passiert aus Alex, Lena und Julian? Wird Lena ihre Mutter noch weiter kennenlernen? Wie geht es Tack, nachdem Raven gestorben ist? 

    All das hätte ich gerne in einem Epilog erklärt bekommen.... 

  5. Cover des Buches Das Herz des Dämons (ISBN: 9783570306901)
    Lynn Raven

    Das Herz des Dämons

     (714)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Die Handlung:

    Dawn und Julien sind ein Liebespaar, das auf dem Hale- Anwesen zusammen wohnt. Beide versuchen Ihren Alltag mit Schule, Beziehung und Julians Blutdurst unter einen Hut zu bringen und beide haben ein Geheimnis das gewahrt werden muss. Julien sucht neben bei noch seinen verschwundenen Bruder. Zu guter letzt taucht auch noch ein alter Bekannter von Julien auf, der nichts gutes im Sinn hat......


    Mein Fazit:

    Ich habe den 1. Teil zu dieser Serie nicht gelesen, deswegen kann ich keine Vergleiche zwischen den Büchern ziehen.

    Den 2. Teil ("Das Herz des Dämons") finde ich ganz okay, allerdings hat er mich nicht vom Hocker gerissen.

    Der Schreibstil ist sehr einfach und locker gehalten und man kann der Story gut folgen.


    Dawn macht immer genau das Gegenteil von dem, was man Ihr sagt, wirkt aber trotzdem sehr weinerlich und ängstlich, während Julien das komplette Gegenteil ist und immer wieder versucht über Dawn zu bestimmen (wenn es gefährlich wird).

    Die anderen Charaktere sind im Zusammenhang mit diesem Buch gut ausgearbeitet und die Handlungen nachvollziehbar.


    Das Buch kann man wunderbar zwischendurch lesen, da es leicht zu lesen ist.

  6. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.133)
    Aktuelle Rezension von: Ansonstern

    95 Tage muss sich Lena Haloway noch bis zu ihrem 18. Geburtstag gedulden, dann wird sie endlich gegen amor deliria nervosa geheilt. Das Mittel ist noch nicht ausgereift genug, um Minderjährige heilen zu können - fatale Nebenwirkungen können entstehen. Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte Lena sich schon längst der Prozedur unterziehen lassen. Ihr ganzes Leben lang ist sie belehrt worden, dass Liebe eine schlimme Krankheit ist, und dass man erst nach der Heilung ein glückliches Leben führen kann. Natürlich kann man nicht verhindern, dass Teenager ab und zu einer Schwärmerei erliegen, doch nach einer OP ist sowieso alles vergessen; man wächst darüber hinaus und lässt seine Vergangenheit ohne ein  Wimpernzucken hinter sich. 

    Für heute steht für Lena ist erst einmal der Tag an, an dem ihr Wert auf einer Skala festgelegt wird, um ihr einen passenden Ehepartner zu bestimmen. Lena selbst haftet der rufschädigende Stempel ihrer Mutter an, die selbst nach mehreren Operationen nicht von amor deliria nervosa nicht geheilt werden konnte und am Ende sich das Leben nahm. Lena ist nun fest entschlossen, dass sie anders ist als ihre Mutter - nämlich völlig normal.

    Es ist nicht leicht, keine Angst zu haben, solange ich noch nicht geheilt bin, obwohl ich bisher nicht von der Deliria befallen worden bin.Trotzdem mache ich mir Sorgen. Es heißt, die Liebe habe die Leute früher in den Wahnsinn getrieben. Das ist schon schlimm genug. Das Buch Psst berichtet aber auch von Menschen, die gestorben sind, weil sie die Liebe verloren oder nie gefunden haben. Und das macht mir am meisten Angst. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht.

    Die Ausgangssituation ist Fans von Dystopien nicht gänzlich unbekannt: Die Hauptperson meint, ein zufriedenstellendes Leben in einer Gesellschaft zu führen, deren System angeblich nur zu ihrer Sicherheit dient (beispielsweise auch in "Die Auswahl" von Ally Condie). Auch in "Delirium" bestimmt das System, was das Beste für alle Beteiligten ist: In Lenas Welt ist Liebe eine gefährliche Krankheit, die wie Unkraut vernichtet werden muss, und um dieses Thema kreisen ihre Gedanken immer häufiger, bis sie beginnt zu hinterfragen, ob Liebe tatsächlich etwas so Schlechtes ist, wie alle sagen.

    Lauren Oliver hat sich bereits mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" vom ersten Kapitel an in mein Herz geschrieben. Im Vergleich fehlte mir bei "Delirium" ein gewisser Spannungsbogen; im mittleren Teil plätscherte die Handlung für meinen Geschmack ein wenig zu sehr vor sich hin, bis es zum Ende hin aber wieder spannender wird.

    Die Idee hinter "Delirium" ist jedoch sagenhaft, und besonders erwähnenswert ist der wunderbare Schreibstil der Autorin. Lauren Oliver hat nicht nur ein wahnsinnig einfallsreiches dystopisches Setting geschaffen, sondern erzählt die Geschichte auf eine Weise, von der viele andere nur träumen können. Ihre Worte schweben in der Luft, als würde die Autorin Sauerstoff einatmen und Poesie ausatmen. Lena ist ein völlig gewöhnliches Mädchen, das völlig zufrieden damit ist, das von der Regierung vorgeschriebene Leben zu leben. Eben jene gewöhnliche Protagonistin wird nicht auf künstlich aufgeblasene Weise zur Heldin gemacht; stattdessen zeigt Lauren Oliver glaubwürdig auf, wie in Lena die ersten Zweifel gesät werden, dann leise aufkeimen und immer lauter werden, obwohl sie sich dagegen wehren möchte.

    Den Ausgang der Geschichte fand ich etwas unbefriedigend, weil es sich so liest, als hätte die Autorin einfach noch etwas für die beiden Folgebände übrig lassen wollen. Und doch könnte ich die letzten Sätze immer wieder lesen, allein wegen der Art, mit welcher sie Worte zu Sätzen zusammenstrickt, die mir noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben werden. 

  7. Cover des Buches Das Blut des Dämons (ISBN: 9783570307656)
    Lynn Raven

    Das Blut des Dämons

     (625)
    Aktuelle Rezension von: rita_andotherstories
    Das Ende von Julien und Dawn, noch bevor es begonnen hat? Denn die zwei stehen vor einem riesen Problem: nur Dank Juliens Blut ist es Dawn möglich, dass sie am Leben ist. Und dann ist es soweit: Dawn muss zu ihrer Familie.

    Auch Teil 3 konnte mich leider nicht ganz überzeugen, da es wieder einige Längen in dem Buch gab, sodass ich mir oft dachte, ok, ich überspring das jetzt, da es eh wiederholt wird bzw. der Plot jetzt nicht so komplex ist, dass man alles lesen muss. Natürlich wollte ich wissen, wie die Geschichte der beiden ausgeht, denn der Weg zu ihrer gemeinsamen Liebe war lang, aber auch das Lesen war lang.

    Schlussendlich war ich dann auch vom Ende enttäuscht und hätte mir hier etwas mehr erwartet. Das wurde mir zu schnell abgehandelt und dann war das Buch schon aus.

    Es ist ein leicht geschriebenes Buch und jeder, der gerne mal eine Alternative zu Twilight sucht, solle es für sich selbst probieren und lesen. Ich persönlich verabschiede mich hier von Julien und Dawn. 
  8. Cover des Buches Die Sternseherin (ISBN: 9783802582301)
    Jeanine Krock

    Die Sternseherin

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Die Fortsetzung von der Venuspakt (muss man nicht unbedingt gelesen haben um die Sternseherin zu verstehen) hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich mag die Charaktere und den Erzählstil. Außerdem finde ich es toll, dass zwar durchaus romantische und erotische Szenen beschrieben werden, das Buch damit aber nicht zu überladen ist. Es bleibt also durchaus noch Raum für eine spannende Handlung.

  9. Cover des Buches Die Rosenzüchterin (ISBN: 9783734109003)
    Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Franca reist einmal im Jahr nach Guernsey. Sie leidet unter Panikattacken. Um diese ein wenig zu mildern, checkt sie jedes Mal im selben Hotel ein. Bekanntes tut ihr gut. Doch bei ihrer letzten Reise geht etwas mit der Buchung schief. Es ist kein Zimmer für sie reserviert. Das Hotel ist ausgebucht. Als sie erfährt, dass auf der gesamten Insel kein einziges Zimmer für sie frei ist überkommt sie die altbekannte Panik. Wie der Zufall es so will, fällt sie dabei Alan in die Hände, dessen Mutter ein altes Cottage besitzt und so nett ist Franca einige Tage unterzubringen. 

    Die beiden Frauen schließen schon bald Freundschaft. Doch wie das bei einem Krimi so ist, geht es nicht immer bilderbuchmäßig zu und früher oder später (hier wohl eher später) muss der Leser mit einer Leiche rechnen.


    Charlotte Link ist wirklich eine super Autorin. Die Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, waren immer super spannend. Ich freute mich also riesig darauf "Die Rosenzüchterin" zu lesen. 

    Leider tat ich mir schon anfangs schwer Sympathien für die jeweiligen Charaktere aufzubringen. Beatrice fand ich einfach nur gemein, weil sie zu ihrer Mitbewohnerin nicht ein einziges Mal freundlich sein kann. 

    Ihr Sohn Alan ist Alkoholiker und ertrinkt in Selbstmitleid, weil er seit Jahren in die falsche Frau verliebt ist, einem Flittchen. Ihre Lebenseinstellung allein reichte für mich schon, sie abzustempeln.

    Dann gibt es noch Franca, die an Panikattacken leider und sich von ihrem Mann runterziehen lässt.

    Und natürlich noch einige andere Charaktere, die zwar ebenso von Bedeutung sind, für mich hier von ihren Wesenszügen jedoch nicht weiter erwähnenswert.

    Im Laufe der Handlung änderte sich meine Sichtweise auf die Personen ein wenig. Besonders Franca gefiel mir extrem gut. Sie machte eine unglaubliche starke Entwicklung durch. 

    Die Story an sich plätscherte aber nur so vor sich hin. Meist liest man über Beatrices und Helenes Leben vor 50 Jahren. Mehr ein historisches Liebesdrama als ein Krimi. 

    Nach 500 Seiten kam endlich Spannung auf, die nach 200 Seiten wieder zu Ende war. Die gesamte Hintergrundgeschichte hätte es absolut nicht gebraucht. Ich war richtig, richtig enttäuscht.


    Fazit: Das bisher schwächste Buch in meiner Charlotte Link Sammlung. 

  10. Cover des Buches All The Fucks We Give (ISBN: 9783740763992)
    Nina Kay

    All The Fucks We Give

     (42)
    Aktuelle Rezension von: julika1705

    Wahnsinn! 

    Selten, eigentlich nie, habe ich ein Buch gelesen, in dem die Charaktere so sensibel und intensiv beschrieben wurden! - Mit all ihrer Schönheit, Zerbrochenheit, jeder Regung, allem Schmerz und allem Kampf, um klarzukommen... Mit all ihren noch so kleinen Empfindungen und Gedanken. Sowohl das Innen, als auch das Außen, die gegenseitige Wahrnehmung. Und die atemberaubende Wirkung, die beide aufeinander haben. Leise und doch gewaltig... 

    In einer Sprache, die wunderschön und ehrlich ist, ohne Schnörkel - und mit ganz viel Liebe zur Gebrochenheit, zum Detail, zur Schönheit. 

    Diese Charaktere gehen mitten ins Herz. 

    Tief berührend, absolut beeindruckend und wahnsinnig empfehlenswert! 

  11. Cover des Buches Die kleine Souvenirverkäuferin (ISBN: 9783492054904)
    François Lelord

    Die kleine Souvenirverkäuferin

     (65)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Der Roman "Die kleine Souvenirverkäuferin" von François Lelord erscheint im Piper Verlag. 

    Hanoi in den 90er Jahren: Der Franzose Julien arbeitet als Arzt in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land. Da bricht eine Epidemie aus und Julien reist trotz aller Verbote in die Krisenregion. Min Thi (Herbstlicht), eine Souvenirverkäuferin, die Julien täglich getroffen hat, wird von den Behörden verhaftet, weil sie Kontakt zu ihm, einem Ausländer hatte. Dabei braucht ihre Familie ihren Verdienst zum Überleben.  

    Lelord entführt uns in seiner Geschichte in das Vietnam der 90er Jahre, als das Land noch kommunistisch regiert wurde. Er erzählt eine Liebesgeschichte, die sich vor einer drohenden Epidemie zwischen dem Arzt Julien und der jungen Vietnamesin Min Thi entwickelt. Eine Liebe, die nicht sein darf und damit für viele Überlegungen Julians im Buch sorgt. Julien ist ein einfühlsamer und umsichtiger Arzt, aber trotzdem kein Charakter, der mir richtig sympathisch wurde. Seine Liebe zu Herbstlicht ist gegen alle geltenden Konventionen und das ist auch Julien klar. Kann man sich verlieben, wenn einen Welten trennen? Es zeigen sich im Verlauf der Geschichte die Probleme, die daraus entstehen.  

    In diesem Roman lernt man die Lebens- und Denkweise der Menschen in Hanoi näher kennen und erfährt auch einiges über die Geschichte und die Geflogenheiten Vietnams. Die Charaktere werden nicht so intensiv gezeichnet, dass ich sie zu kennen meine. Vielleicht konnte ich deshalb nicht mit ihnen fühlen. Sie blieben mir merkwürdig fremd und auch die Geschichte konnte mich nicht richtig packen. Es gibt einige politische Verstrickungen, die den Ausbruch des Virus verheimlichen wollen. Hier den Durchblick zu behalten zwischen den vielen Personen wie Polizisten, Botschaftern und anderen Behördenmitarbeitern, war mir nicht möglich. Die Vertuschung einer Epidemie ist gerade jetzt eine Idee, bei der mir nicht wohl ist. Dabei wirkt der Roman durch den wunderbaren Schreibstil so einfühlsam und ist angenehm zu lesen. Ich bin gerne eingetaucht und muss sagen, es fehlte mir etwas mehr Eindeutigkeit, mehr sichtbare Gefühle und das besondere I-Tüpfelchen, was nach der Lektüre im Gedächtnis haften bleibt.  

    Das ist eine zwar wunderschön und leise erzählte Geschichte, die mit vielen Aspekten der fremden Kultur und Denkweise unterhält, aber doch nicht so interessant ist, dass sie im Gedächtnis haften bleibt.  

  12. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9781444722932)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (80)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Ich begann "Pandemonium" ohne das Wissen, dass es sich hierbei um die Fortsetzung des ersten Teils einer Trilogie handelt. Wahrscheinlich hätte ich das Buch gar nicht gelesen, wenn mich Lauren Olivers Jugendbuch "Before I fall" vor ein paar Jahren nicht von der Autorin überzeugt hätte.

    Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen und ich ware ein paar Mal kurz davor, abzubrechen. Dies lag aber hauptsächlich daran, dass ich aufgrund des nicht gelesenen ersten Teils des Buches nicht so recht wusste, worum es in dem Buch eigentlich gehen sollte. Nach den ersten paar Dutzend Seiten war ich dann aber bereits irgendwie in die Geschichte "eingetaucht" und wollte sehr gerne wissen, wie es mit der Protagonistin Lena weitergehen wird.

    Die Idee des Buches fand ich ziemlich originell. Ja, ich finde, da hat sich Lauren Oliver wirklich ein spannendes Szenario ausgedacht. Von Umsetzung und Schreibstil her erinnerte mich das Buch teils stark an die "Hunger Games", doch es hatte dennoch seinen ganz eigenen Charme zu bieten.

    Brilliant fand ich den Schreibstil nicht, eher "typisch Jugendbuch". Das Buch liest sich flüssig und relativ temporeich, aber mich wirklich ganz und gar auf Lena einlassen - nein, das gelang mir leider nicht, dafür wurde mir zu wenig auf ihr Gefühlsleben eingegangen. Trotzdem wollte ich jedoch wissen, wie die Geschichte ausgeht!

    Den Plot an sich fand ich ganz gut, allerdings mit einigen deutlichen Schwächen. Viel zu oft - unrealistisch oft - hat die Protagonistin einfach nur Riesenglück und man fragt sich, ob diese ständigen "Rettung in letzter Sekunde"-Szenarien, in die sie gerät, nicht etwas übertrieben sind. Darüber konnte ich letztlich aber hinwegsehen. Obwohl spannend, machten diese unrealistischen Szenarien das Buch natürlich gleichzeitig weniger glaubwürdig. Für ein Jugendbuch empfand ich die Handlung jedoch als völlig in Ordnung.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Dieser ist durchaus vielversprechend und erweckte in mir auch die Neugierde, wie es wohl im nächsten Buch Olivers weitergehen wird. Aber leider hatte ich den Cliffhanger bereits vorausgeahnt. Wirklich überraschend kam die plötzliche Plot-Wendung für mich also nicht.

  13. Cover des Buches Der König bin ich (ISBN: 9783446247185)
    Hugo Horiot

    Der König bin ich

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Au revoir, les enfants (ISBN: 9783150092903)
    Louis Malle

    Au revoir, les enfants

     (49)
    Aktuelle Rezension von: 1007merle

    Dieses Buch habe ich gerade im Französischunterricht gelesen und bin mehr als positiv überrascht. Das Thema -zweiter Weltkrieg- hat mich schon immer interessiert und dann auch noch in meiner Lieblingssprache! 

    Nach den ersten paar Kapiteln war ich zugegebenermaßen nicht überzeugt, die Handlung war zwar schon interessant und leicht emotional, doch wurde erst gegen Ende so richtig ergreifend. Nach dem Ende hätte ich buchstäblich heulen können, die zunächst distanzierte und kühle aber doch sehr tiefe wahre Freundschaft zwischen den beiden Hauptcharaktern Bonnet und Julien hat mich dabei wohl am meisten mitgenommen.

    Ich habe viel über die dunkle Zeit des Krieges in Frankreich und deren Sicht auf die Deutschen erfahren. Und mittendrin die Geschichte von zwei ganz normalen aber sehr unterschiedlichen Jungen. Viele versteckte Gefühle, Ernsthaftigkeit und Treue, nichts für schwache Herzen.

  15. Cover des Buches Der Kuss des Dämons (ISBN: 9783641241087)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Dämons

     (978)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das Buch habe ich schon ein paar Mal gesehen und als ich es nun auf YouTube als Hörbuch gesehen habe, habe ich auch nicht nein gesagt, auch mal reinzusehen. Ich habe von Anfang an nicht viel erwartet, denn die Geschichte klingt eben auch wie etwas, was auch eher noch typisch für die Zeit ist und viele, inzwischen leicht veraltete, Thematiken nutzt.


    Das war dann auch der Fall. Und ich muss sagen, ich habe einige Lieblinge, die eben nach diesem alten Schema aufgebaut sind, aber die meisten sind inzwischen auch etwas Nostalgiebasiert. Dieses hier sticht so inzwischen auch einfach heraus und leider nicht auf eine solche positive Weise, denn Klischees hin oder her, es ist auch einfach langweilig umgesetzt und man kann es mit den Klischees auch etwas übertreiben und der mysteriöse Typ und das naive Mädchen ist etwas, was wirklich sehr besonders aufgebaut sein muss, damit es mich noch richtig anspricht.


    Die Geschichte zieht sich unglaublich, bis etwas richtig passiert und bis Dawn auch mehr erfährt. Und bis dahin ist es einfach nur ein ewig langes Hin und Her zwischen ihr und Julien, welches sich durchzieht. Annäherung – Abstossung – Annäherung – Abstossung. Immer das gleiche.


    So oder so muss man natürlich sagen, dass es auch einfach zu dem damaligen Trend gehört und vielleicht hätte es mir damals auch mehr gefallen. Ich glaube aber, dass es so oder so nicht ganz meins geworden wäre.


    Da das Tempo doch auch langsamer ist, besteht immerhin nicht die Gefahr, dass man auch gross etwas verpasst, wenn man mal nicht richtig mithört für eine Weile. So kann man der Geschichte auch gut folgen.


    Alles in allem okay. Es ist eben so, wie man es wohl auch erwartet: Inzwischen etwas veraltet, aber auch nicht schlecht. Es hat jetzt nichts an sich, was es herausragen lässt, auch von anderen Büchern mit ähnlichem Aufbau aus dieser Zeit, aber es ist auch so genügend. Von mir gibt es drei Sterne.


  16. Cover des Buches Ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk: Erotische Kurzgeschichte (ISBN: 9783739628578)
    Adina Pion

    Ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk: Erotische Kurzgeschichte

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Fiona hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und das kurz vor Weihnachten. Ihre beste Freundin möchte sie über die Feiertage nicht alleine lassen und so schenkt sie ihr einen unvergesslichen Abend in einem Hotel mit einem Callboy. Das alles dann irgendwie anders kommt als gedacht, damit hätte Fiona nicht gerechnet.
    Die Geschichte war sehr unterhaltsam und außerdem nicht sofort durchschaubar. Für mich war nicht sofort ersichtlich in welche Richtung das ganze gehen soll und als dann am Ende alles aufgeklärt wurde war ich begeistert.
  17. Cover des Buches Wenn die Liebe tanzen lernt (ISBN: 9783442482726)
    Jean Kwok

    Wenn die Liebe tanzen lernt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Solvejg
    Der Inhalt:
    Charlie Wong lebt mit ihrer Schwester und ihrem Vater in New York, wo sie in Chinatown als Tellerwäscherin arbeitet. Doch erstens stellt sie sich da ziemlich tollpatschig an und zweitens ist es nicht ihr Traumjob. Ihre Schwester überredet sie schließlich in einem Tanzstudio als Rezeptionistin anzufangen. Das auf einmal sie das Talent zu einer begnadeten Tänzerin haben soll, hat sie so nicht kommen sehen...

    Rezension:
    Das Cover ist schlicht aber sehr hübsch. Durch die Farbe fällt es schon auf im Regal und es passt wirklich super zum Inhalt. Gerade durch die Einfachheit gefällt es mir sehr gut! 

    Der  Einstieg ist recht flüssig, wenn es mich auch kurz irritiert hat, das zunächst die Kennenlerngeschichte von Charlies Eltern im Fokus steht. Dies geht jedoch recht schnell über zu Charlie, welche gerade im Restaurant steht und Teller wäscht. 
    Leider war dies etwas unspektakulär, wodurch ich das Buch kurzzeitig beiseite gelegt hatte. Ich dachte zunächst, dass es einfach der Anfang sei, der etwas Zeit braucht, doch leider fand ich das Buch insgesamt sehr langatmig. Hier hätten weniger Seiten definitiv mehr für die Geschichte getan. 
    Die meiste Zeit war das Buch recht zäh und hat sich stellenweise sehr gezogen. Manchmal hätte ich mir aber noch viel mehr Tanzszenen gewünscht, da diese zentraler Bestandteil der Handlung sind.  
     
    Wenn es aber Tanzszenen gab, waren diese echt wundervoll beschrieben und ich konnte mir das Ganze sehr bildlich vorstellen und hatte das Gefühl dabei zu sein. Außerdem lernt man eine Vielzahl an Tänzen kennen, welche wirklich gut beschrieben sind. Ich denke gerad bei Tanzszenen muss die Beschreibung einfach stimmen - und das tut es hier! Egal ob Walzer, Foxtrott, Samba oder Cha Cha Cha, sie alle sind gut beschrieben Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und lässt sich gut lesen.

    "Die Musik ist in uns drin", erklärte Dominic, "wir brauchen keine Musik, um miteinander zu tanzen." 

    Die Charaktere fand ich richtig toll ausgearbeitet!! Charlie ist mir super sympathisch - da sie einfach so echt ist. Ich mag die Wandlung die sie in dem Buch durchmacht. So ist sie schüchtern und ziemlich tollpatschig, doch mit jeder Seite entwickelt sie sich weiter. Die Charakterentwicklung passt hier super in die Geschichte und ist klasse ausgearbeitet. Auch die anderen Charaktere sind einzigartig und haben ihre Besonderheiten. Hier hat die Autorin definitiv tolle Persönlichkeiten geschaffen, welche  zur Geschichte beitragen. 

    Gut eingebracht sind auch die chinesischen Traditionen - wobei ich nicht beurteilen kann inwiefern diese wirklich echte Traditionen sind oder nicht. Manchmal war es mir aber fast schon etwas zu viel Tradition. Trotzdem wird dem Leser hier sehr gut das "chinesische Leben" in New York dargestellt. 

    Die I dee der Geschichte finde ich schön, aber auch nicht neu. Es ist eben eine typische "vom Tellerwäscher zum Millionär" - Geschichte. Oder eben von der Tellerwäscherin zur Tänzerin. 

    Fazit:
    Trotz mancher positiven Aspekte konnte mich das Buch aber nicht zu 100% fesseln und begeistern. Es ist ein schönes Buch, aber eben keins, welches mich ganz überzeugt hat. Ich denke, wenn man gerne Geschichten zum Thema Tanz, Leben und einer Prise Liebe mag, dann ist dies das richtige Buch. 

  18. Cover des Buches Drift (ISBN: 9783608502114)
    Michel Bozikovic

    Drift

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Svuechiatrie
    Als ich mir “Drift” von Michel Bozikovic aus dem Klett-Cotta Verlag für eine Rezension ausgesucht habe, lag das hauptsächlich daran, dass die Auswahl sehr gering war und es bei dem anderen Buch schon wesentlich mehr Bewerber als Bücher gab. Klar, völlig abstoßend fand ich die Geschichte auch nicht, aber der Hauptgrund war tatsächlich, dass ich einfach möglichst schnell ein Buch wollte. “Gerade von seiner Freundin getrennt, klaut der 19-jährige Julien das Auto seiner Mutter und fährt in einem Höllentrip an die Front in Kroatien. Er will seinem Leben einen Sinn geben oder ihm ein Ende setzen. Jahre später interviewt ihn dazu der abgehalfterte Journalist Martin, der seine große Chance als Schriftsteller wittert. Eine dunkle Wallfahrt ins ehemalige Jugoslawien.” Dann war das Buch da und ich muss sagen, dass ich das Cover sehr ansprechend finde. Deswegen habe ich auch schnell mit Lesen angefangen. Die Neugier war geweckt. Doch dann die erste Enttäuschung: Die ersten 90 Seiten waren zäh wie Kaugummi und hätte ich das Buch nicht lesen “müssen” hätte ich bis dahin möglicherweise schon längst aufgehört zu lesen. Obwohl ich Episodengeschichten im Regelfall sehr gern lese fand ich es hier einfach nur mühsam. Die Martin-Episoden waren zwar vom Schreibstil her besser zu lesen, langweilten mich inhaltlich aber zu Tode. Der Charakter “Martin” erzeugt bei mir nur Mitleid und den Wunsch ihn zu schütteln und/oder zu ohrfeigen. Das ändert sich auch die gesamten 300 Seiten nicht. Inhaltlich sind die Julien-Episoden wesentlich interessanter, allerdings auch erst ab Seite 90. Schwierig ist hier zumindest zu Beginn der Schreibstil. Die “temporeiche Erzählung” wird weitestgehend dadurch erreicht, dass Sätze mit Kommata über halbe Seiten hin gezogen werden. Einmal blinzeln und man verliert den Faden. Ob sich der Satzbau ändert, oder man sich daran gewöhnt kann ich nicht sagen. Gegen Ende ist es mir nicht mehr negativ aufgefallen. Irgendwann habe ich angefangen die Abschnitte über Martin nur noch zu überfliegen. Die detaillierte Drogenaufbereitung war einfach nicht mein Fall. Auch die Szenen mit seiner (Ex)Freundin Helena sind eher ermüdend. Ich finde sie durchgehend unsympathisch. Julien-Episoden fand ich jedoch von Mal zu Mal spannender und fesselnder. Für weiche Gemüter dürften die durchaus blutigen & brutalen Kriegsszenen jedoch nichts sein. Die Drogenaufbereitung übrigens auch nicht Das Ende ist überraschend. Und verwirrend. So ganz kapiert habe ich es noch nicht und aus diesem Grund werde ich das Buch eventuell noch ein zweites Mal lesen. Weil mir so etwas ja keine Ruhe lässt. Bewertung: + Episodenstil + überraschendes Ende + eindrucksvolles Cover - zu viele unsympathische (Haupt)charaktere (Martin, Helena) - schleppender Beginn - (zunächst) anstrengender Schreibstil Weil ich auf überraschende Enden stehe… gibt es immerhin 3 von 5 Sternen. Ob ich das Buch empfehlen würde? Mhm… ich würde wahrscheinlich kein Geld für ausgeben. In der Bibliothek ausleihen dürfte aber nicht weh tun.
  19. Cover des Buches LaLaurie - Purpurne Träume (ISBN: B010OU6INI)
    Jules Saint-Cruz

    LaLaurie - Purpurne Träume

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Reika-chan
    „LaLaurie – Prupurne Träume“ knüpft direkt an die letzten Geschehnisse aus dem zweiten Band an und Tara ist sichtlich geschockt, versteht nicht wieso Julien mit einem Schlag so herzlos zu ihr ist. Das dann auch noch Ethan bei ihr auftaucht schreit gerade so nach Problematiken. Doch auch davon lassen sich die beiden nicht unterkriegen. Sie geben den Kampf nicht auf, auch wenn sie dafür mal für einige ruhige Momente aus der Stadt fliehen. Doch auch Ben bleibt nicht untätig mit seinen Plänen gegen seine Schwester.

    Das Finale um Tara und Julien hatte mich schon mit wenigen Seiten wieder völlig gefangen und auch die Spannung ließ mein Tablet förmlich knistern. Die Autorin Jules Saint-Cruz liefert mit „LaLaurie – Purpurne Träume“ eine absolut grandioses Finale mit einer Achterbahnfahrt an Emotionen. Die Bindung zwischen Tara und Julien scheint greifbar zu sein und auch die anderen Gefühle, die die beiden Protagonisten durch machen, rissen mich förmlich in mein Ebook hinein. Was ich unglaublich schön fand war die tragende Schlüsselrolle von Taras Kater, der natürlich auch im letzten Teil nicht zu knapp kam.

    Meiner Meinung nach war dies ein wahrhaft gelungener Abschluss einer unglaublich tollen Triologie. Schade ist nur das es keine weiteren Erlebnisse mit Tara und Julien geben wird. Mit der LaLaurie Reihe hat Jules Saint-Cruz eine wunderbare Reihe in die Regale der Eroktik-Fans gebracht und ich kann die Reihe jedem nur wärmstens ans Herz legen.


    Die Reihe
    LaLaurie - Dunkle Spiele
    LaLaurie - Stumme Herzen
    LaLaurie - Purpurne Träume

    Inhalt:

    Taras und Juliens Hoffnung auf ein gemeinsames Leben zerplatzt wie eine Seifenblase, als Ben LaLaurie aus dem Gefängnis verschwindet. Alle Spuren deuten darauf hin, dass er das Land verlassen hat und irgendwo auf der Welt untergetaucht ist, doch Julien und Tara vermuten ihn noch in New Orleans. Sie finden keine Ruhe. Der Zweifel am Sinn und an der Kraft ihrer Liebe lässt sie die Grenzen ihrer Leidenschaft suchen, wobei sie an Orte gelangen, die mal märchenhaft und mal trostlos sind. Die Reise führt sie nicht nur durch eine Zeit, die Traum in Traum zu sein scheint, sondern vor allem zur Erkenntnis über sich selbst …

  20. Cover des Buches LaLaurie - Dunkle Spiele | Erotischer Liebesroman (ISBN: 9783734784712)
    Jules Saint-Cruz

    LaLaurie - Dunkle Spiele | Erotischer Liebesroman

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Tara LaLaurie ist Dozentin an der Uni.Und liebt die dunkle Romantik.
    In ihren Liebesleben,passiert schon einiges nur ohne Leidenschaft,aber das soll sich rasch ändern.
    Als sie Jay kennenlernt.Naja ,so richtig heißt er ja nicht Jay,aber das macht ihn schon so interessant,nicht zu wissen wer er eigntlich wirklich ist.Zwischen Tara  und Jay beginnt es sehr heiß zu werden.

    Ein toller Auftakt zur LaLaurie Reihe,und kaum das eine beendet,gleich zum nächsten greifen
  21. Cover des Buches Die Gespielin (ISBN: 9783442475803)
    Fanny Lasalle

    Die Gespielin

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Vicky209
    Leidenschaftlich, überzeugend und stimmig, ein Roman, der die 5 Sterne definitiv verdient hat und besonders zu empfehlen ist! Frankreich 1730 (lasst euch nicht von der Zeit abschrecken!) Suzanne hat vom geistlichen und strengen Leben hinter den Mauern des Klosters die Nase voll. Sie ist eine reife und erwachsene Frau, die wissen möchte, was sie draußen im Leben verpasst. Um aus dem Kloster entfliehen zu können, provoziert sie ein Techtelmechtel mit einem jungen Boten, was zum Rausschmiss führte. Da sie weder Mutter noch Vater hat, kommt ihr Vormund Hector ins Spiel. In Suzannes Augen ist er zunächst ihr Retter - bis sie kurze Zeit später seine wahren Absichten erkennt. Suzannes attraktive Weiblichkeit soll ihm den Weg zum Versailler Hof ebnen! Für alle, die sich bereits mit dem Erotik-Genre angefreundet haben, oder sich vielleicht etwas neues Literarisches wagen wollen, ist Fanny Lasalles Roman besonders zu empfehlen. Die Autorin beschreibt sehr niveauvoll und entbehrt jede Obszönität, alle Formulierungen sind mit Bedacht gewählt und wirkt konstruiert oder plastisch. Von Anfang an wirkte das Buch sehr authentisch angefangen bei den Charakteren bis hin zu den Schauplätzen. Die dargestellten Gefühle lassen einen in das Innenleben der jeweiligen Figur schauen und machen somit auch das Handeln und Vorgehen transparent. Jeder der erotischen Szene lassen es gewaltig knistern und die Experimentierfreude der Versailler Höflinge wirken nahezu anregend und dennoch real. Tja, und wer jetzt glaubt, es sei ein reiner Erotikroman, der irrt, denn Franny Lasalle lässt ihre Hauptfigur zur Heldin werden, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und gewinnt! Es ist der beste Roman dieses Genres, den ich gelesen habe - sollte es sich irgendwann ändern, informiere ich euch darüber ;)
  22. Cover des Buches LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman (ISBN: 9783734784743)
    Jules Saint-Cruz

    LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Tara und Julien wollten Getrennte wege gehen.Weil ihre Bezeihung nicht sein darf,zu viele Gefahren birgt ,für beide.
    Aber das Schicksal meint es anders mit den beiden,und wie man weiß,jedes Geheimnis kommt irgendwann an die Öffentlichkeit.Entweder freiwillig oder mit einen schalg und deren schweren folgen.

    Auch im zweiten Teil geht es hochher zwischen den beiden,und ich bin jetzt sooo gespannt auf den dritten.
  23. Cover des Buches Der Ruf der Grauen Wächter (ISBN: 9783833220586)
    David Gaider

    Der Ruf der Grauen Wächter

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller

    "Genevieve drehte sich um, und ich Gesicht drückte erst Ärger, dann Besorgnis aus. Der Jäger starrte mit aufgerissenen Augen, in denen blanke Angst stand, nach oben. Sie folgte seinem Blick gleichzeitig mit Maric und allen anderen, und dann sahen sie, was die Dunkle Brut davon abgehalten hatte, ihnen zu folgen. Etwas ließ sich von oben auf sie herab, etwas Gewaltiges. Etwas mit großen, ledernen Schwingen."

    Nachdem ich mit unendlich großer Begeisterung die Dragon Age Spiele von BioWare auf der Konsole gezockt hatte, stand für mich eindeutig fest, dass ich die Bücher des Erfinders David Gaider ebenfalls lesen würde. "Der Ruf der Grauen Wächter" ist das zweite, welches in meine Hände gelangt ist und hat mich noch mehr überzeugt als sein Vorgänger.

    Dabei sah es anfangs nicht sonderlich rosig für diesen Band aus. Dies lag vorallem am Schreibstil, mit dem ich nicht warm werden konnte. Die Sätze erschienen mir abgehackt und es gab den einen oder anderen Sprung in der Story. Außerdem finden sich auch in diesem Band zahllose Übersetzungsfehler, die den Lesefluss etwas stören. Doch zum Glück hatte ich mich durch "Der gestohlene Thron" bereits daran gewöhnt, sodass dies dem Buch nicht zum negativen gereichte. Die ersten Seiten verliefen eben durch diesen Schreibstil etwas schleppend, aber schon bald konnte ich dieses Hindernis überwinden und dem Lesevergnügen stand nichts mehr im Weg.

    Und um ein Lesevergnügen handelte es sich bei "Der Ruf der Grauen Wächter" allemal! Da hier die Grauen Wächter, welche zu meinen Lieblingen in den Spielen zählen, die Hauptrolle übernahmen, klebte ich geradezu an den Seiten. Es tauchen altbekannte Personen wie Duncan, Maric und Loghain auf und es wird zudem erzählt, warum bestimmte Ereignisse in den Spielen eintrafen, wodurch man einen besseren Eindruck erlangt.

    Fasziniert wurde ich abermals von der komplexen Welt, die der Autor geschaffen hat. Obwohl die einzelnen Elemente eher schlicht gehalten wurden, entfaltet sich vor den Augen des Leser eine unglaublich vielschichtige Welt, die ihn in seinen Bann zieht und zudem Probleme aufzeigt, die auch in unserer realen Welt bestand haben. David Gaider scheut sich nicht, diese schonungslos aufzuzeigen.

    Als großer Pluspunkt erwiesen sich zudem die Kämpfe: Diese waren actionreich, detailliert und spannend - genauso wie ein solcher auch sein muss. Die Protagonisten stolpern auf ihrer Reise durch die Tiefen Wege in einen Kampf nach dem anderen, sodass dem Leser kaum Zeit bleibt, Luft zu holen.

    Fazit: Ein wahnsinnig guter Teil der Dragon Age Reihe und nicht nur für Fans der Spiele geeignet. Ich liebe es!

  24. Cover des Buches Die Herrscher der Aristeia (ISBN: 9783744896511)
    Stephanie Drechsler

    Die Herrscher der Aristeia

     (7)
    Aktuelle Rezension von: ButterflyEffekt24
    Cover 
    Das Cover passt bildlich perfekt zu dem vom ersten Teil, da beide im selben Stil gehalten sind. Zudem passt es gut zum Inhalt des Buches ohne vorher zu viel zu verraten. 

    Klappentext
    Ein Vierteljahrhundert ist seit dem Ausbruch der lebenden Toten vergangen und das Werk der Aristeier hat Früchte getragen. Die Bürger des Staates genießen ein Leben in Ruhe und Normalität. Chiara selbst wurde nach dem Ausbruch geboren und würde alles dafür geben, eine Wächterin zu werden. Noch ahnt sie nichts von dem dunklen Pfad, der ihr bevorsteht, ihrer eigenen Bestimmung und dem Feind, der sich in ihrem Schatten erhebt. Nicht nur die hochangesehenen Gründer der Aristeia, sondern auch die Söhne der Ersten werden ihr Leben verändern. 

    Inhalt
    Chiara ist unzufrieden, da sie eigentlich Wächterin werden wollte, stattdessen aber ins Volk gesteckt wurde. Sie tut alles um zu den Wächtern zu kommen, aber alle Gründer und sogar Devin der Herrscher der Aristeia lassen sie nicht zu den Wächtern. Darauf verlässt sie die Aristeia und versucht draußen zurecht zu kommen, aber schon nach einem Tag ist sie umgeben von Toten und kann denen dank einigen Nomade entkommen. Sie zieht einige Zeit mit ihnen rum und erzählt ihnen Geschichten und lehrt sie ein paar Sachen, trotzdem vermisst sie ihr Leben in der Aristeia und vor allem Cem, eines der Gründerkinder in dem sie verknallt ist. Mit den Nomaden geht sie auf ein Konzert, was nach ihrer Vermutung von Toten angegriffen wird. Chiara rettet die Nomaden und will diese nach Aristeia bringen. Auf den Weg dahin findet sie ein Baby welches sie Europa tauft. Bevor sie allerdings nach Aristeia kommen werden sie gefangen genommen und nach Kaedes gebracht. Dort wird Chiara versklavt, beugt sich aber nicht dem Willen ihres neuen Bosses und trifft kurz darauf auf Emmy, die Tochter der Gründer. Sie erfährt das auch die anderen Gründerkinder da sind und rettet alle, nachdem sie sich für Emmy gebrandmarkt gelassen hat um ihren Boss zu überwältigen. Sie fliehen zur Aristeia und dank Cem darf sie wieder in den Staat, aber danach scheint das Drama und der Krieg erst richtig anzufangen und Chiara ist nicht mehr sicher und muss schon bald einiges an Lasten tragen. 

    Charaktere 
    Chiara ist eine herzensgute Person, aber auch ziemlich stur. Diese Sturheit bringt sie ziemlich oft in Schwierigkeiten, aber sie ist stärker als sie aussehen mag und nimmt vieles auf sich um die Menschen die sie mag zu schützen. 

    Cem ist schwer einzuschätzen, aber im Laufe der Geschichte erfährt man wieso er so handelt, wie er eben handelt. Auch er ist in meinen Augen ein herzensguter Mensch, auch wenn er oft ziemlich arrogant rüber kommt. 

    Julien ist irgendwie eine Nummer für sich, aber mit ihm ist es irgendwie immer lustig. Trotzdem ist er manchmal einfach unausstehlich, da er meint er kann alles besser und auch er kommt oft arrogant rüber.

    Emmy kann man einfach nur lieben. Sie ist nett und hilfsbereit und hat einfach nur ein großes Herz. 

    Emmys Bruder Connor kam mir nicht ganz so sympatisch rüber. Er hat eine ziemlich eigene Weltansicht und vertritt auch seine Meinung, was ihn außerhalb der Mauern der Aristeia laufen lässt. 

    Dann gibt es natürlich noch die Gründer, welche man im ersten Teil "Die Wächter der Aristeia" schon kennen gelernt hat, diese sich aber kaum verändert haben, außer das sie älter geworden sind. 

    Melina ist die Königin von Kaedes und will einfach nur Rache an Adrian nehmen, der sie damals für Tara verlassen hat. Deshalb plant sie die Aristeia zu überrennen. 

    Gestaltung
    Der Schreibstil ist wie beim ersten Buch ebenfalls angenehm zu lesen und wenn man sich noch dran erinnert was im ersten Teil passiert ist, dann hat man keine Probleme in die Geschichte zu finden. Eigentlich wäre am Anfang des Buches eine kurze Wiedergabe was passiert war praktisch, aber wenn man das Ende vom ersten Teil nochmal lesen kann, hilft das einen auch weiter. Die Spannung bleibt über das ganze Buch hinweg bestehen und es tauchen immer wieder einige Rätsel auf, welche auch Chiara zu lösen hat. Was ein wenig verwirrte waren die plötzlichen Zeitsprünge, aber damit kam man dann irgendwann klar. 

    Fazit 
    Im Endeffekt eigentlich eine relativ interessante Geschichte und ein guter zweiter Teil, doch ich habe das Gefühl das die Geschichte der von Tara irgendwie gleicht, doch der Gedanke kam erst am Ende und es hat trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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