Bücher mit dem Tag "journalismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "journalismus" gekennzeichnet haben.

683 Bücher

  1. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (950)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Protagonistin Rachel war mir zwar nicht sonderlich sympathisch, aber dennoch war ich sehr interessiert an dem, was ihr wiederfahren ist.

    Das Ende ist sehr emotional und hat mich sprachlos zurückgelassen. Die Auflösung kam aus dem Nichts und war für mich nicht vorhersehbar.

    Das Cover und der Schreibstil gefallen mir richtig gut. Dies war mein erstes Buch der Autorin und hat mir Lust auf mehr von ihr gemacht. Absolute Leseempfehlung von mir.

  2. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (732)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

    Der Schreibstil ist unglaublich schön! Kira hat einen einzigartigen, wunderschönen, detailreichen Schreibstil. Sie schafft es, wie kaum jemand anderes, eine Landschaft und die Umgebung der Charaktere, so zu beschreiben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann, obwohl man noch nie an diesem Ort war. 

    Die Protagonisten Liv und Kjer mochte ich sehr gern. Liv war mir auch von Anfang an sympathisch. Sie ist ein wenig naiv, hat ihr ganzes Leben für ihren Erfolg gearbeitet und hat eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter. Sie wirkte sehr authentisch und lebendig. Ich konnte ihre Gedanken, Gefühle und Emotionen durchweg nachvollziehen. Ihre Entscheidung eine Auszeit zu nehmen, um sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren und sich selbst wiederzufinden, war echt toll und kam zum richtigen Zeitpunkt. Es war so schön, sie auf dieser Reise zu begleiten.

    Mit Kjer musste ich anfangs erstmal warm werden, allerdings hat auch er mich überzeugt. Er lebt sehr zurückgezogen und lässt sich nicht so schnell in die Karten blicken. Er ist ein eher ruhiger Charakter, geheimnisvoll und kann toll singen. Seine Liebe zu Musik sehen auch die anderen in seinem Umfeld und lieben ihn dafür. Leider erfährt man im ganzen Buch nur sehr wenig über ihn, allerdings hat es mich nicht sehr gestört, da das, was die Autorin über ihn preisgegeben hat, mir persönlich gereicht hat.

    Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam. Normalerweise stört es mich, wenn sich dieser Aspekt in einem New Adult Roman ein wenig in die Länge zieht, hier aber hat es einfach perfekt gepasst. Die Atmosphäre war einfach super und die Charaktere, vor allem Liv, haben viel Zeit und Raum bekommen, um sich zu entwickeln.

    „Show me the Stars” ist ein ruhiger, authentischer und vor allem ein origineller Auftakt. Ich habe es so genossen, dieses Buch zu lesen. Es ist romantisch, interessant, humorvoll und hat mich völlig eingenommen. Das wunderbare irische Setting, die kleine Insel mit dem Leuchtturm und die wunderschöne Atmosphäre, die durch all das entstand, haben mich verzaubert. Ich kann’s von ganzem Herzen weiterempfehlen.

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Der letzte erste Kuss (ISBN: 9783736304147)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Kuss

     (492)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Wie viele von euch schon wissen, liebe ich wirklich alle Bücher der Autorin, sie und Stella Tack haben noch sehr vielen Jahren meine Leidenschaft für das Lesen wieder erweckt❤️


    Ich finde, dass Bianca es unglaublich gut hinkriegt, dass man sich in jedes ihrer Bücher so sehr reinversetzen und reinfühlen kann, dass man nach dem lesen glaubt, alles wirklich erlebt zu haben und zu der Clique zu gehören, man spürt garnicht mehr, dass es „nur“ ein Buch war. 


    Genauso fühle ich mich auch bei der „First - Reihe“ von ihr, die vier Bücher beinhaltet. 


    „Der letzte erste Kuss“ ist ein Friends to Lovers Roman und ist wie nicht anders zu erwarten mega gefühlvoll, zum mitfiebern, witzig und unglaublich romantisch☺️


    Ich liebe Elle und Luke,die Protagonisten aus diesem Teil. Die sind beide witzig, sympathisch und sehr authentisch. Ich liebe es, dass sie immer hintereinander stehen, auch wenn sie sauer aufeinander sind, oder Streit haben😂


    Der tollste Nebeneffekt an Buchreihen ist natürlich, dass man erfährt, was die Protagonisten aus den anderen Büchern so treiben😬


    Ich kann jedem diese tolle Reihe ans Herz legen, ihr werdet es definitiv nicht bereuen😉


    „Ich mochte nicht alle Seiten von Elle kennen – vor allem nicht die des Mädchens aus der Oberschicht-, aber ich wusste, wer sie wirklich war.“

  5. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wieder ein Buch von Lucinda Riley, das ich verschlungen habe. Toll geschrieben! 

  6. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

     (793)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich weiß gar nicht, wo ich dieses Buch einordnen soll. Irgendwo zwischen Ermittler-Krimi und Familiendrama – was für mich nichts halbes und nichts ganzes war.

    Beide Dinge für sich gesehen, die Ermittlungen rund um die Mordfälle und das Verhältnis von Camille zu sich, ihrem Körper, der Kleinstadt Wind Gap und ihrer Familie war wirklich interessant, aber die Autorin ist für meinen Geschmack in beide Erzählstränge nicht tief genug rein gegangen und so habe ich mich erst sehr spät mitgerissen gefühlt.

    Die Protagonistin litt früher unter selbstverletzendem Verhalten, weshalb viele eingeritzte Worte ihren Körper zieren. Wie diese Störung beschrieben wurde und wie sie damit umgegangen ist, fand ich sehr interessant, allerdings hatte ich erwartet, dass sie nach wie vor an sich herumritzen würde – dass ich hier falsche Erwartungen hatte, liegt aber wohl an mir.

    Ich fand die Kleinstadt Wind Gap sehr gut beschrieben. Die angespannte Atmosphäre, die seit dem Mord an den Kindern über der Idylle liegt, die Bewohner, die sich hinter vorgehaltener Hand das Maul übereinander zerreißen und Kindercliquen, die sich viel zu erwachsen verhalten. Und mittendrin Camille, die sich immer wieder an ihre Vergangenheit erinnert fühlt und versucht, herauszufinden, was mit den ermordeten Kindern passiert ist.

    Das Verhältnis zwischen Camille und ihrer Mutter fand ich interessant, auch,w enn man recht schnell hinter die Fassade gucken konnte, lange, bevor Camille es tat. Die Dynamik zwischen Camille und ihrer jüngeren Schwester fand ich dann aber am überzeugendsten und dieses Element gehörte tatsächlich zu denen, die mich bei der Stange gehalten haben.

    Tatsächlich dauerte es bis zum letzten Drittel des Buches, bis die Geschichte für mich wirklich Fahrt aufgenommen hat und beide Handlungsstränge irgendwie zusammenwuchsen.

    Gerade die letzten Kapitel haben mir dann wirklich sehr gut gefallen und ich fand es schade, als das Buch dann plötzlich zu Ende war, weiß aber nicht, ob ich noch einmal etwas von der Autorin lesen werde, dafür konnte sie mich letzten Endes doch nicht genug überzeugen. 

  7. Cover des Buches Es muss wohl an dir liegen (ISBN: 9783426517956)
    Mhairi McFarlane

    Es muss wohl an dir liegen

     (324)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Zehn lange Jahre waren Delia und Paul ein Paar. Und das sollen sie plötzlich nicht mehr sein? Delia ist fassungslos und zieht erstmal zu ihrer Freundin Emma nach London. Immerhin findet sie einen Job, doch irgendwie schafft es Adam, ein Skandalreporter, ihr Leben gehörig noch mehr aus den Fugen zu bringen. Und plötzlich taucht Paul wieder auf, alles könnte so einfach sein, wenn es nicht so kompliziert wäre.

    Wunderschön. Ein Stern Abzug, weil das Ende dann doch abrupt und eine Spur zu offen war, ich brauche einfach rundere Happyends. Trotzdem uneingeschränkte Leseempfehlung für Leute, die es romantisch mögen!

  8. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  9. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.188)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Die Idee und die Geschichte fand ich sehr interessant und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Es gibt kein langes Vorgeplänkel, sondern man ist schnell im Geschehen drin. Es gibt viele spannende Wendungen und Überraschungen und das Ende fand ich gut aufgelöst.

    Obwohl ich keinen der Charaktere sonderlich sympathisch fand, habe ich mit ihnen mitgefiebert. Ein kleiner Minuspunkt wäre höchstens, dass es mir (wie auch bei anderen Fitzek-Büchern) ein paar Personen zu viel waren.

    Den Schreibstil fand ich wie immer gut, es liest sich flüssig.

    Alles in allem ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch.

  10. Cover des Buches Fly & Forget (ISBN: 9783328106197)
    Nena Tramountani

    Fly & Forget

     (429)
    Aktuelle Rezension von: zeilefurzeile

    Für mich war es das erste Buch der Autorin. Direkt auf den ersten Seiten hat mich der flüssig zu lesende Schreibstil begeistert, denn es gibt nichts schöneres als schnell in eine Geschichte abzutauchen und sie quasi in einem Rutsch zu lesen.

    Die Charaktere waren mir schnell sympathisch und die Dialoge sehr gefühlvoll. Habs gern gelesen und mit den Protagonist:innen mitgefiebert! 

  11. Cover des Buches Perfect Day (ISBN: 9783423263153)
    Romy Hausmann

    Perfect Day

     (383)
    Aktuelle Rezension von: itchy1705

    Ich liebe den Thriller "Perfect Day" von Romy Hausmann!

    Der Klappentext hat mich bereits sehr überzeugt und selbst, wenn ich den Roman nicht gewonnen hätte, so hätte ich mir das Buch sehr sicher selbst gekauft.

    Ich habe den Roman angefangen und konnte ihn danach nicht mehr weg legen, so fesselnd schreib Hausmann wieder. Innerhalb von nicht mal einer Woche habe ich den Roman regelrecht verschlungen.
    Zwischendurch denkt man, man weiß wer der Schleifenmörder ist bzw. hat man eine Ahnung jedoch wird man wie immer zum Schluss eines Besseren belehrt. Die Story ist sehr gut, da es nicht zum 100. Mal die gleiche Geschichte ist. Sehr einzigartig.

    Die Figuren Ann und ihr Vater haben mir gut gefallen. Die zwischenzeitlichen Tagebucheinträge von Ann verleihen dem Roman eine gewisse "Unschuld" und machen ihn dadurch umso besser. Ich habe sehr mitgefiebert.

    Das Cover finde ich super. Es reiht sich schön ein in die anderen Romane von Hausmann. Sie bleibt ihrem Stil treu und man erkennt direkt, dass es sich um einen ihrer Romane handelt. Sehr schlicht aber trotzdem schön.

    Mein Fazit: Ich kann Perfect Day jedem empfehlen, der gerne Thriller liest. Vor allem in der kalten Jahreszeit treibt es einem einen Schauer über den Rücken. Einfach nur super.

  12. Cover des Buches A Touch of Darkness (ISBN: 9783736317758)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Darkness

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Anfangs hatte ich etwas Bammel mich an das Buch zu wagen, da ich Angst hatte enttäuscht zu werden. Doch ich hatte schon immer eine Schwäche für die griechische Mythologie und was soll ich sagen… Ich bin begeistert!

    Persephone ist die Göttin des Frühlings. Allerdings hat sich ihre Magie noch nicht gezeigt. Bei einer wilden Partynacht , begegnet sie dem düsteren Hades. Dieser ist der Herr der Unterwelt, der auch gerne Mal eine Wette eingeht. So gerät Persephone in einen scheinbar unerfüllbaren Vertrag mit Hades. Sie muss Leben in der Unterwelt schaffen, oder sie verliert ihre Freiheit für immer. Kann sie Gewinnen?

    Der Weltenaufbau hat mich erst überrascht. Die Geschichte spielt in unserer Zeit, in der die Götter auf die Erde gekommen sind und unter uns leben. Ich fand es echt cool, wie modern die Geschichte gestaltet ist. Die Götter nutzen ebenso Smartphones, oder führen ihr Business wie wir. Das bringt einem der Geschichte gleich etwas näher.

    In den Schreibstil konnte ich mich schnell einfinden. Die Geschichte wurde angenehm erzählt. Das Buch könnte Theoretisch auch als Einzelband gelesen werden.

    Persephone ist sehr forsch und zielstrebig. Sie fordert Hades gerne heraus. Das scheint dem düsteren, ernsten Hades aber sogar ein wenig zu gefallen. Normalerweise haben die meisten Sterblichen oder Götter nämlich Angst vor ihm, da fällt nicht oft ein Wiederwort. Da ich die Rezensionen zu Band zwei schon gelesen habe, machen mir Persephones Charakterzüge im Nachhinein aber etwas Sorgen, da sie es doch schnell auf die Spitze treiben kann. Im ersten Band fand ich ihr Verhalten aber genau richtig. An Erotik fehlt es dem Buch garantiert nicht, da muss man schon dafür offen sein, wenn man dieses Buch liest. Für mich war das in diesem Ausmaß genau richtig,  mehr hätte es aber nicht sein dürfen. ich hoffe die Autorin übertreibt auch in Band zwei nicht. 

    An sich war die Storyline oder sogar das Ende nichts besonderes, oder neues. Die Welt hat mir aber so gut gefallen, dass ich das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen konnte. 

    Ich hoffe Band zwei kann mich ebenso überzeugen.

  13. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (460)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch bildet den Abschluss der Jahrhundert-Trilogie, beginnt kurz vor dem Mauerbau und endet mit dem Fall der Berliner Mauer. In den Jahren dazwischen begleiten wir wieder die bekannten Familien aus den ersten zwei Bänden bzw. deren Nachfahren aus Deutschland, England, Wales, Russland und Amerika. Die ersten beiden Bände hatten mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus recherchiertem, geschichtlichen Hintergrund und Fantasie des Autors mit den verschiedenen Protagonisten.  Ich habe - wie bei den beiden Vorgängern - viele Dinge gelernt oder aber einen Aha-Effekt gehabt. LESENSWERT                          

  14. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.210)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig, wenngleich es sich auch gut lesen lies. Die eigentliche Story, der Auftrag, den der Journalist Blomquist von einem reichen Industriellen erhält, erfahren wir nämlich erst nach 100 Seiten. Offiziell soll er eine Familienchronik schreiben. Inoffiziell soll er nach der als 16- jährige verschwundenen Harriet suchen, die der Auftraggeber wie ein eigenes Kind geliebt hat. Damals in den 60zigern hat die Polizei jeden Stein umgedreht ohne Erfolg. Wie soll Blomquist da fast 40 Jahre später neue Spuren finden ? Was er aber entdeckt ist so schrecklich, dass einem der Atem stockt. Je mehr er erfährt, desto grausiger werden seine Erkenntnisse.

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Habe eine ganze Nacht gelesen statt zu schlafen, so hat es mich gefesselt. Und auch jetzt, wo das Buch zuende ist, möchte man die Charaktere nicht missen, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Also werde ich mir gleich das nächste Buch der Trilogie vornehmen. Schade, dass der Autor verstorben ist und nicht die weiteren geplanten 7 Bände schreiben konnte. 

    Klare Leseempfehlung und als Tipp, falls man sich am Anfang auch fragen sollte, wann es denn nun endlich losgeht : Durchhalten, es lohnt sich.

  15. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Elaine Dawson ist zur Hochzeit ihrer Freundin in Gibraltar eingeladen. Doch der Flug wird wegen Nebels in England gestrichen. Völlig verzweifelt weint die junge Frau am Flughafen, bis ein Mann ihr seine Hilfe anbietet - fünf Jahre später ist Elaine Dawson noch immer spurlos verschwunden.

    Rosanne Hamilton ist Journalistin und soll eine Serie über spurlos verschwundene Personen in England schreiben. Darunter auch ihre vor fünf Jahren verschwundene Freundin Elaine... Während Rosanne Nachforschungen anstellt, wird im Epping Forest eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt; noch ahnt niemand, dass die Fälle auf verblüffende Weise verwoben sind.

    Meine Meinung:

    Wow! Link in Hochform! Ich bin spannende Krimis von ihr gewohnt, aber hier konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich fand es so toll, wie viele Fäden gesponnen wurden und wie sie nach und nach entknotet wurden.

    Jede*r Charakter wird greifbar gemacht und man erhält tolle Perspektivwechsel.

    Ich bin total begeistert von diesem Roman und freue mich, weitere Bücher der Autoin zu entdecken.

    Fazit:

    Spannende Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Still Broken (ISBN: 9783736309111)
    April Dawson

    Still Broken

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Frieda_Kutz

    Auf den Klappentext gehe ich nicht weiter ein, der ist sicher mittlerweile hinreichend bekannt.

    Es fällt mir immer schwer, eine schlechte Bewertung bei Büchern abzugeben, weil ich weiß, wie viel Herzblut und Arbeit darin steckt. Leider muss es manchmal dennoch sein.

    Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchlesen können, es ist sehr flüssig geschrieben und der Stil ist eher einfach. Das soll keinen Kritikpunkt darstellen; genau genommen hat es meine Erwartungen an ein YA-Buch hier genauestens erfüllt.

    Zu den Charakteren:
    Norah ist ein typisches graues Mäuschen, das ohne ihre beiden besten Freundinnen wahrscheinlich nicht hinter ihrem Bücherstapel hervorkriechen würde. Sie ist 18 Jahre alt, Ersti an der Brown und noch Jungfrau. Daran ist nichts verwerflich, ich schreibe das nur, weil es im weiteren Verlauf des Plots relevant ist. Sie geht zwar gerne aus, wenn sie von Brooke und Lydia mitgenommen wird, allerdings kann sie dem Partymachen nicht so viel abgewinnen. Alles in allem ist sei eine richtige Überfliegerin. Fünf Kurse am College, einen Job in der Buchhandlung und außerdem arbeitet sie bei der Uni-Zeitschrift, wo sie auch sofort durchstartet. Bereits drei Jahre später hat sie einen Abschluss in der Tasche und ist Außenkorrespondentin bei einem Fernsehsender in New York City.
    Ich hatte Schwierigkeiten, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, weil sie so perfekt ist. Sie kann alles, sie will alles und ist dennoch total naiv und sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie war zwei Jahre mit ihrem Exfreund zusammen, hat nicht mit ihm geschlafen, aber Max lässt sie bereits nach ein paar Dates ran.

    Max ist kein Bad-Boy, auch wenn der Klappentext suggeriert, dass er wahllos die Herzen von willigen Mädchen bricht. Das stimmt nicht. Ja, er v*gelt sich durch die halbe Uni, ist dabei den Mädchen gegenüber aber stets ehrlich und sagt, dass er nicht mehr als das von ihnen will. Er war noch nie verliebt und hatte noch nie eine Freundin - aber Norah ist natürlich die Richtige, mit der er auf jeden Fall zusammensein möchte und der er heiße Liebesschwüre ins Ohr flüstert. Leider liest sich das sehr überstürzt und derart konstruiert, dass ich Probleme hatte, die Beziehung der beiden ernst zu nehmen. Immerhin scheint er schöne, grüne Augen zu haben. Ich weiß nicht, wie oft die Autorin dies in dem Buch erwähnt, ich habe erst ab Seite 186 angefangen, mitzuzählen und von dort bis zum Schluss komme ich auf sage und schreibe elf Mal.

    Brooke, Lydia und Rachel kann man mehr oder weniger zusammenfassen. Sie sind typische Nebenfiguren, die leider ein wenig blass bleiben. Einzig Brooke bekommt einen wichtigen Plotpoint, der aber leider vollkommen überflüssig ist und nicht notwendig gewesen wäre. Dazu später mehr, weil Spoiler.

    Ich mache mir selten Notizen bei Büchern, aber da ich dieses rezensieren wollte, habe ich es dennoch mal getan. Leider haben sich so viele kleine Logikfehler eingeschlichen, dass ich zwischendrin wirklich versucht war, das Buch einfach wegzulegen.
    Norah ist 18, ihre beiden Freundinnen sind 19. Dass die drei auf Collegepartys Alkohol trinken - geschenkt. Das kennt man aus Filmen und entspricht auch der Realität. Dass sie allerdings in Clubs gehen, dort Cocktails schlürfen und Norah zu ihrem Geburtstag eine Flasche Sekt geschenkt bekommt, ist sehr unwahrscheinlich. Es wird nirgends erwähnt, dass die drei Fake-IDs haben und das legal dringing age in den USA ist immer noch 21.
    Norah fängt gerade erst an zu studieren, kennt sich auf dem Campus noch nicht aus, kennt aber schon ihre Kommilitonen mit Namen, bevor die ersten Kurse stattgefunden haben. Das ist seltsam. Überhaupt: warum studieren all ihre Bekannten an der Brown? Aaaron (ihr Ex), ihr Bruder, ihre beiden besten Freundinnen? Alle an derselben Uni? Das ist in den USA sehr unüblich. Bruder und Schwester, okay, vor allem, wenn es in der Familie schon immer so war. Ansonsten ist es unwahrscheinlich, dass alle dort akzeptiert worden sind.
    Sie freut sich, dass sie bei der Zeitung endlich wieder schreiben kann, das hat sie "seit der Highschoolzeit" nicht mehr getan (S. 32). Ihre Zeit auf der Schule ist gerade mal ein paar Monate her...
    Warum hat Rachel Norah nicht erzählt, dass Max auch beim Herald arbeitet? Sie ist Norahs Mitbewohnerin und Max' Schwester. Stattdessen hat sie Norah nicht vorgewarnt. Warum heißt der Chefredakteuer der Zeitung Klaus? Das ist ungewöhnlich, nicht unmöglich, aber die Herkunft des Namens oder der Figur wird nicht genauer erklärt.
    Bei der ersten Schlägerei zwischen Aaron und Max ist Rachel erst noch an Norahs Seite, dann ist sie auf einmal verschwunden und kriegt nichts davon mit, dass ihr Bruder sich prügelt? Und wenn Drew so ein guter Kerl ist, warum begleitet er Norah danach nicht nach Hause?
    Norah erwähnt, dass sie und Clark an Thanksgiving nach Hause fliegen wollen - "Der Superbowl steht an." Nein. Thanksgiving ist im November, der Superbowl in der Regel im Februar. Sowas sollte einer Lektorin auffallen (selbst wenn man, wie in der Danksagung erwähnt, noch so viel Zeitdruck hatte). Noch dazu lässt Norah dieses wichtige Familienevent sausen, um mit ihrem Freund, den sie erst seit kurzem kennt, spontan campen zu gehen. Eher unrealistisch; Thanksgiving ist einer der wichtigsten Feiertage in den USA, den lässt man nicht einfach sausen. Zweitens würden die beiden niemals spontan irgendwo einen Platz zum Campen bekommen.

    +++ AB HIER SPOILER +++
    Brookes Tod trägt meiner Meinung nach überhaupt nicht zu der Story bei und hat lediglich einen Shocking-Effect. Zudem wird er viel zu trivial dargestellt. Die Autorin benötigt grob geschätzt 150 Seiten, damit Norah und Max in die Puschen kommen und arbeitet dann den Tod innerhalb von ein paar Seiten ab. Hier fehlt mir auch total das Gefühl. Es ist sehr viel beschrieben, aber sehr wenig Raum zum Fühlen.
    Lydia hat nach Bookes Tod sofort eine neue Mitbewohnerin (warum? Ihre Eltern sind reich und es besteht keine Notwendigkeit für Lydia, sich die Wohnung teilen zu müssen). Auch hier ist die Norahs Reaktion, als sie erfährt, dass Lydia im Krankenhaus ist, eher unpassend. Entweder ist sie gechockt, oder sie kann sich zusammenreißen. Ein bisschen mehr Einblick ins Innenleben wäre gut gewesen. (S. 184)
    Die versuchte Vergewaltigung durch Aaron kommt sehr konstruiert daher (Lichterkette hängt nicht richtig, das muss Norah natürlich sofort in Ordnung bringen). Da hätte ich mir einfach gewünscht, dass - wenn er sie schon zweimal bedrängen muss - es einfach irgendwann im Dunkeln auf dem Campus tut. Sie gehen auf die gleiche Uni, da läuft man sich doch bestimmt mal über den Weg oder er kann ihr auflauern. Dass er es bei so einem Festakt tut, muss natürlich sein, damit Kameras dabei sind, die Max filmen, der daraufhin Reißaus nimmt, weil man ihm nach dem Leben trachtet.
    Dass Drew drei Jahre später schon Arzt in New York City ist, ist auch etwas überraschend. Er ist zwar älter als Norah (kennt sich zumindest auf dem Campus besser aus), aber es wird nirgends erwähnt, wie viel. Dass er dann einfach mit einem abgebrochenen Telefonat abgefrühstückt wird und sich nie wieder bei Norah meldet, sondern einfach verschwindet, fand ich unglaubwürdig und auch schade. Da hätte ich mir eine andere Auflösung gewünscht.
    Ich fand es sehr unglaubwürdig, dass Max/Austin ein Auto klaut, um damit nach NYC zurückzufahren, nur, damit Norah vom Strandhaus weg kommt. Sie kann sich doch ein Taxi rufen. Dass eine ehemalige Mitschülerin eine Vermisstenanzeige zu Rachel/Lana und Max/Austin aufgibt, die dann aber nicht weiter verfolgt, obwohl sie weiß, dass Max jedes Jahr zum Friedhof geht, um das Grab seiner Eltern zu besuchen, ist auch etwas seltsam. Wieso wartet sie nicht dort auf ihn und schaut, ob er dort auftaucht?
    Clark ist ein gefragter Anwalt, kann sich aber eine Wohnung alleine nicht leisten? Das ist unglaubwürdig.
    Dass Lydia, das Modepüppchen, dann irgendwann zur Polizei geht und sich innerhalb kürzester Zeit zum FBI hochgearbeitet hat, kommt ebenso konstruiert daher. Es ist natürlich für das Ende wichtig. Dass das NYPD und das FBI allerdings angeblich schon lange hinter dem Mafiaboss her sind und nie die Verbindung zu dem alten Fabrikgebäude gesehen haben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Norah und Lydia telefonieren, ist hanebüchen. Sorry.
    Dass Norah am Ende die Retterin aller Beteiligten ist, passt zu ihrem Überflieger-Dasein. Was es leider nicht wenig unglaubwürdig macht. An der Stelle habe ich mich noch gefragt, woher sie Frankys Namen kannte, der in ihren Gedankengängen auftaucht. Max/Austin kannte ihn. Norah hingegen nicht.

    +++ SPOILER ENDE +++

    Alles in allem fand ich die Figuren zu platt und zu klischeehaft. Ja, ich weiß, es handelt sich um ein YA-Buch und da gibt es nunmal Klischees. Taxifahrer mit Indischen Wurzeln (dass Norah das mit einem Blick beurteilen kann, wundert mich!) müssen heutzutage nun wirklich nicht mehr sein. Ist vielleicht dem Umstand geschuldet, dass das Buch ursprünglich 1999 geschrieben worden ist, aber auch hier hätte ich mir gewünscht, dass dies der Lektorin etwas sauer aufstößt.
    Die Figuren handeln insgesamt sehr überstürzt oder unüberlegt, nicht passend zu ihrem Charakter. Einige Formulierungen sind wirklich schmalzig. Ich hatte bei der Lektüre nie das Gefühl, große Gefühle zu lesen, sonden große Platitüden. Schmetterlinge im Bauch, die eine Liebe, für die sich alles lohnt, etc. Es war einfach zu viel.
    Zu den genannten Logikfehlern haben sich auch einige Tipp- und Interpunktionsfehler eingeschlichen, Absätze fehlten in wörtlicher Rede, es gibt einige seltsame Satzkonstruktionen: "Zwar würde ich mich als Partymaus nicht bezeichnen" (S. 13) oder "Das Leben ist, wie wir gesehen haben, sehr kurz." (S. 189)

    Es tut mir wirklich leid, ich wollte, ich könnte Besseres über dieses Buch sagen, das der Autorin offenbar sehr am Herzen lag, sonst hätte sie es nach Jahre nicht noch veröffentlicht. Einige dieser Fehler hätte eine gute Lektorin entdeckt und ausmerzen können, da bin ich mir sicher. Ich weiß nicht, ob es hier tatsächlich am Zeitdruck liegt, aber immerhin wird erwähnt, dass man zusammen die "Deadline gerockt" hat. Das kommt für mich leider nicht so rüber.
    Ich habe noch ein weitere Buch der Autorin im Regal. Ich hoffe, dass ich mich dort den positiven Rezensionen anschließen kann. Alles in allem bin ich froh, dass ich dieses Buch gebraucht erstanden und nicht den vollen Preis gezahlt habe, sonst würde ich mich wahrscheinlich sehr ärgern. Vor allem, dass LYX dieses Buch in der Form verlegt hat. Für die Autorin tut es mir sehr leid. Die Geschichte hatte viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft worden ist, weil sie entweder zu viel wollte oder zu wenig Raum (nur ein Buch anstatt einer Reihe) dafür bekommen hat.

  17. Cover des Buches Das kleine Café in Kopenhagen (ISBN: 9783499275531)
    Julie Caplin

    Das kleine Café in Kopenhagen

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    PF-Frau Kate organisiert eine Pressreise nach Kopenhagen um den Hygge-Hype Hautnah zu erleben, mit dabei 6 Journalisten, darunter auch der mürrische Ben, dem die Reise aufgezwungen wurde. Kate hat die Reise angenommen um ihre Karriere voranzutreiben, merkt aber schnell das ihr dies einiges mehr bringt als nur Klarheit im Beruf...

    Wunderschönes wohlfühlbuch, ich konnte ab der ersten Seite voll und ganz in die Geschichte eintauchen und mit der Protagonistin mitfühlen, es hat viel Humor und Witz und ist sehr unterhaltsam. Mir gefiel auch das Setting mit Kopenhagen, tolle Umsetzung und regt auch an um nachzudenken :). Die Entwicklung der Protagonistin konnte ich nachvollziehen und wurde von der Autorin gut eingefangen und integriert. 

    Die Lovestory bekommt man als Bonus noch obendrauf und rundet die ganze Geschichte ab, für alle die gerne Wohlfühlbücher lesen für einen Abend vor dem kuscheligen Kamin ;)

  18. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (362)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Während der "Blutnacht auf Hiddensee" sind drei Menschen getötet worden, die mutmaßliche Täterin liegt noch nach zwei Jahren schwer verletzt im Koma. 

    Die Journalistin Doro Kagel hat den Auftrag erhalten anlässlich des zweijährigen Jubiläums der Amoktat zu berichten. Sie nimmt deshalb Kontakt mit den Angehörigen der Opfer auf, um die Hintergründe der Tat zu erhellen, denn das Motiv ist unklar und die Komapatientin wird allein aufgrund von Indizien als Täterin beschuldigt. 

    "Das Nebelhaus" ist der Auftakt einer Krimireihe um die Berliner Journalistin Doro Kagel. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert in der Gegenwart die Recherchen der Journalistin, während in Rückblenden die Ereignisse vor der Blutnacht im September 2010 erzählt werden. 

    Der Architekt Philipp Lothringer hat Freunde aus seiner Jugend, zu denen der Kontakt eingeschlafen seit fünfzehn Jahren eingeschlafen ist, in sein Haus nach Hiddensee eingeladen. Mit dabei ist der brotlose Autor Timo, die psychisch labile Kindergärtnerin Leonie und die alternative Esoterikerin Yasmin. Warum sie sich überhaupt und ausgerechnet jetzt auf Hiddensee treffen möchten, bleibt offen. Die Stimmung untereinander ist wenig herzlich und geradezu angespannt. Timo hat ein Auge auf die frustrierte Ehefrau von Philipp geworfen und Leonie macht alle wegen ihrer Waffe nervös, die sie seit einem Überfall in ihrer Handtasche bei sich trägt. 

    Offen bleibt ungewöhnlich lange, wer die Blutnacht überlebt hat. Als Opfer ist zunächst nur die kambodschanische Hausangestellte Nian Nan bekannt. Diese Aussparung sowie die Zweifel an der Schuld von Leonie, die sich aufdrängen, sorgen für eine gewisse Grundspannung. 

    Wenig authentisch wirken hingegen die Charaktere und ihre Handlungen. Die Freunde sind schon fast slapstickartig stereotyp gezeichnet und auch die Hauptfigur Doro Kagel wirkt reichlich seltsam. Ähnlich wie viele Kriminalkommissare in Büchern hat auch sie ein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Den Verlust, den sie erleiden musste, erscheint jedoch nach dreißig Jahren als zu präsent. Zudem erschließt sich nicht ganz, warum sie eigentlich gar nicht über den Amoklauf schreiben möchte, obwohl sie als Journalistin auf derart heikle und brutale Themen spezialisiert ist. 

    So wundert man sich auf beiden Handlungsebenen über zahlreiche Ungereimtheiten, Widersprüche und eigenartige Verhaltensweisen der beteiligten Personen, was das Lesevergnügen trübt und die Morde in den Hintergrund rücken lässt. Auch die künstlichen und hölzernen Dialoge lenken ungut vom eigentlichen Geschehen ab. 

    Die Auflösung des Mordfalls ist so enttäuschend wie die Zeichnung der Charaktere. Die Aufklärung ist überraschend, aber nur weil sie arg konstruiert ist und sich nicht wirklich schlüssig aus der Handlung heraus ergibt. 

    Die Hauptfigur Doro Kagel kann zudem weder mit einer sympathischen Persönlichkeit noch mit Empathie, einer Entschlossenheit oder einer raffinierten Arbeitsweise überzeugen und ist als Journalistin schlicht unglaubwürdig, weshalb ich diese Buchreihe nicht weiter verfolgen werde. 

  19. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (818)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Hannah Farr ist 34 Jahre alt und Fernsehmoderatorin in New Orleans mit einer eigenen Talkshow. Vor zwei Jahren hat sie einen Brief ihrer Mitschülerin Fiona Knowles erhalten, die sie gemobbt hatte und wofür sie sich entschuldigen möchte. In dem Brief waren zwei Steine gelegt - einer als Symbol der Entschuldigung und einer um einen weitern Menschen um Vergebung bitten zu können. 

    Fiona Knowles hat inzwischen ein Buch über ihre Erfahrungen mit den Steinen des Vergebens geschrieben und ist in Hannahs Sendung eingeladen worden. Nachdem sie ihr bisher nicht verziehen und den Stein zurückgesendet hat, muss sie sich nun mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und steht nicht nur vor der Entscheidung, ihrer Mitschülerin zu verzeihen sondern auch vor dem Versuch, sich nach über zwanzig Jahren Funkstille mit ihrer Mutter zu versöhnen. 


    Die Geschichte liest sich leicht und die Symbolik mit den Steinen, um einen ersten Schritt auf einen Menschen zuzugehen und um Verzeihung zu bitten, ist eine schöne Idee. Die Thematik um Reue, Vergebung und Schuldeingeständnisse durchzieht den Roman wie ein roter Faden. 

    In Bezug auf Hannah handelt der Roman weniger um das Mobbing als Schülerin und die Vergebung der Mitschülerin, sondern vielmehr darum, sich mit ihrer Familiengeschichte und insbesondere mit der Beziehung zu ihrer über Tausend Meilen entfernt wohnenden Mutter auseinanderzusetzen. Hannah konnte mich dabei als Charakter nicht rundum überzeugen, denn statt als toughe Fernsehmoderatorin wirkt sie eher verunsichert und wenig souverän. In ihrem Sender kann sie ihre Meinung kaum durchsetzen und sich selbst vertreten. Auch die Beziehung zu ihrem Freund, dem Bürgermeister der Stadt, ist nicht auf Augenhöhe.  

    Das Setting des Romans ist dagegen gelungen. Sowohl Hannahs Arbeitsplatz mit Intrigen von Kollegen und dem Druck der Quote als auch der Schauplatz in Michigan, wo Hannahs Mutter wohnt und wo sie den Weinbauern RJ kennenlernt, ist anschaulich und in Bezug auf die Landschaft malerisch geschildert. 

    Die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter empfand ich jedoch als sehr oberflächlich und simpel, selbst wenn man in Betracht zieht, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Auch dass am Ende der Vorfall mit ihrem Stiefvater nicht aufgeklärt und letztlich verharmlost wird, hat einen faden Beigeschmack. 

    Die Botschaft um Versöhnung und den Mut, Fehler zuzugeben ist vordergründig, es werden jedoch noch weitere Missverständnisse und Geheimnisse aufgedeckt und eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, so dass die Geschichte nicht langweilig wird. Hannah muss sich mit sich selbst und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und geht dabei einen holprigen, aber nachvollziehbaren Weg. 

    Der Roman beweist, dass es nie zu spät ist, andere um Entschuldigung zu bitten, aber auch selbst die Größe zu besitzen, verzeihen zu können, um eine Last abzuschütteln, die das weitere Vorankommen behindert. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass eine Entschuldigung allein in manchen Fällen nicht ausreicht und bestimmte Fehler unverzeihlich sind. 

  20. Cover des Buches Federspiel (ISBN: 9783426516560)
    Oliver Ménard

    Federspiel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Reporterin Christine ermittelt und bringt nicht nur sich dabei in Gefahr! Spannende Story!
  21. Cover des Buches Jane & Miss Tennyson (ISBN: 9783551560254)
    Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Inhalt

    Devon Tennyson absolviert das letzte Jahr ihrer Highschool und ist ein großer Jane Austen Fan. Mit Bedauern muss sie aber feststellen, dass ihr Leben so gar nicht wie einer ihrer geliebten Romane verläuft. Zum einen weiß sie nicht, was sie nach der Highschool mit ihrem Leben anfangen möchte. Zum anderen zieht auch noch ihr Cousin bei ihnen ein und bringt ihr gemütliches Einzelkind-Leben gehörig durcheinander. Und dann ist da auch noch der verschlossene und unsympathische Ezra Linley, der Football-Star der Highschool, dem sie ständig über den Weg läuft.  


    Kurzmeinung

    Einfach wundervoll. Unaufgeregt und voller Humor mit viel Tiefgang erzählt. Eine perfekte gemütliche Highschool-Liebesgeschichte. Unbedingt Lesen!


    Meinung

    Haaaach. So ein schönes Buch. Das beginnt schon beim Cover, das (bis vielleicht auf das Gesicht vorne) wirklich ein Traum ist. Und es verpackt eine Geschichte, die mindestens genauso wunderschön ist. 

    In Devon Tennyson kann sich, glaube ich, jeder Bücherwurm wieder erkennen. Sie lebt ein kleines bisschen in ihrer Welt, hält sich an ihr gemütliches, altbekanntes Leben und schmachtet heimlich ihrem besten Freund hinterher. Dass diese heile Welt durch ihren Cousin gestört wird, geht ihr gewaltig auf die Nerven. Dabei ist auch der einfach nur großartig. Mit ganz viel Liebe und Geduld hat Emma Mills hier einzigartige und authentische Figuren gezeichnet, die man alle einfach nur gernhaben muss. 

    Und obwohl nicht wirklich etwas "passiert", habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Der Stil und die Geschichte nehmen einen mit. Vor allem Devons Entwicklung zu beobachten war perfekt. Die Geschwindigkeit war genau richtig, sie ändert auch ihren Charakter nicht, sondern erkennt lediglich, dass man die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen kann. Gewürzt wird das Ganze mit kleinen, aber feinen Wahrheiten, die einen als Leser noch ein bisschen weiter begleiten. Es geht um erste Eindrücke, um das "in Schubladen stecken" von Personen, um Offenheit, Ehrlichkeit und Freundschaft.  Und natürlich Liebe. Und obwohl das so einige Themen sind, war das Buch nicht überladen. Stattdessen konnte man sich in die Geschichte so richtig einkuscheln und darin wohlfühlen. Und das solltet ihr auf jeden Fall auch tun, wenn euch der Inhalt angesprochen hat. 


    Fazit

    Für mich ein perfektes, kuscheliges und einfühlsames Wohlfühlbuch, das ich definitiv in naher Zukunft noch einmal lesen werde. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, dem der Inhalt zuspricht. Lest es! Es gehört zu meinen Highlights.

  22. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (128)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz sind enorm. Verschiedene Menschen besitzen in Olsbergs Thriller bereits persönliche digitale Assistenten, Mirror genannt, die ihnen in allen möglichen Lebenssituationen für sie passende Handlungsempfehlungen einflüstern. Diese werden auf Basis des bisherigen Verhaltens des Mirror-Besitzers und der Analyse der aktuellen Situation ermittelt. Die Mirror Systeme lernen über neuronale Netzwerke ihren Besitzer immer besser kennen. Dadurch behaupten sich Menschen mit Mirror im Leben besser, sei es im Kontakt mit anderen Menschen, im Beruf oder beim Lernen, sie verfolgen auch ihre persönlichen Ziele konsequenter. Die Mirror Systeme helfen jedem zur Steigerung der individuellen Möglichkeiten weiter. 

    Was zunächst schön klingt, geht nach hinten los. Denn das Netzwerk, das selbständig lernt, erklärt alle Menschen zu seinen Feinden, die Kritik an ihm üben. Und es hat viele Möglichkeit, die Feinde auszuschalten.

  23. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  24. Cover des Buches Wer ist B. Traven? (ISBN: 9783608503470)
    Torsten Seifert

    Wer ist B. Traven?

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Aspasia
    Vor der Lektüre dieses Buches, die nun zugegebenermaßen schon ein paar Monate her ist, wußte ich eines mit Gewissheit…

    Ja, auch, wer B. Traven ist, wusste ich schon vorher, ich meine, ich kannte den Namen, weil ich als lesewütige Zehnjährige seinen Roman Totenschiff im Bücherregal entdeckte hatte, und ich, da ich den Titel schrecklich spannend fand, mich der nicht wirklich kindgerechten Lektüre mit Entdeckereifer widmete, als ich dann merkte, dass ich das über den Inhalt eigentlich nicht sagen würde, habe ich trotzdem wacker bis zur letzten Seite durchgehalten, weil das die pädagogische Bedingung für das Lesen von Erwachsenenbüchern war.

    Was ich nämlich bis zur Lektüre von Torsten Seiferts Erstling mit Gewissheit zu wissen glaubte, ist, dass ich zu einer aussterbenden Art gehöre, man sieht es mir von außen nicht an, aber ich bin ein politisch inkorrektes Pipi Langstrumpf-Mädchen! Und die haben es nicht so mit den großen Abenteuern in der Literatur.

    Ich traue es mich kaum zu gestehen: Huckleberry Finn, Schatz im Silbersee, Moby Dick, Schatzinsel… schafften es wegen der Erfahrung mit dem Totenschiff nicht auf meine Leseliste.

    Als dann noch Seiferts Debut mit den großen amerikanischen „hardboiled novels“ verglichen wurde, dessen hartschaligen Helden, für mich Weichei nie & never an Agatha Christies spitzfindige Miss Marple & ihren bissigen Hercule Poirot oder auch an Patricia Highsmiths aalglatter Mr. Ripley heranreichen können, war das für mich also eher ein weiteres Argument gegen einen Lektüreversuch.

    Aber nun hatte er doch den 2017 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Blogbuster, den Preis der Literaturblogger, gewonnen, vergeben von einer Bloggerjury um den Initiator Tobias Nazemi (Buchrevier), dessen Art Rezensionen zu verfassen ich schätze, da war meine Neugierde dann doch größer als meine kindlichen Vorurteile.

    Also gab ich dem 2. Abenteuerroman meines Lebens eine Chance.

    Seiferts Held Leon ist ein Reporter von altem Schrott & Korn, also bewaffnet mit Bleistift & Din A5 Notizblock, den es 1947 auf der Suche nach der wahren Identität des erfolgreichen Autors B. Traven nach Zentralamerika verschlägt, wo gerade der große John Houston den Traven Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ verfilmt. Dort lenken ihn zwar sagenumwobenen Bogart & Bacall ab, aber der geheimnisumwitterte Erfolgsautor, von dem auch das allwissende Internet heute noch nicht viel weiß, & sein Spürsinn führen ihn nach Wien, um dann zurück nach Mexico, um das Geheimnis zu lüften.

    Spätestens ab Bogart imaginiert der Leser den Romaninhalt nur noch in schwarz-weiß & ab Wien hört man sogar als Hintergrundmusik das Harry-Limes-Theme von Karas.

    Der Abenteuerroman entpuppt sich also recht bald als nostalgische Tour de force à la Hollywood, als das noch legendär war. Seifert spielt gekonnt mit den Versatzstücken unseres popkulturellen Erinnerung, dazu schnelle Szenenwechsel à la Tarantino, das alles unterhält auch ein Mädchen-Mädchen wie mich, die sich dann demnächst auch mal an dem "Graf von Monte Christo" versucht.

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