Bücher mit dem Tag "jonas jonasson"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jonas jonasson" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  2. Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783570585627)
    Jonas Jonasson

    Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

     (194)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Leider nicht das beste Werk von Jonas Jonasson. Wie viele andere, so bin auch ich am Debütroman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" hängengeblieben und ich fand es grandios. Der Nachfolgeroman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" war auch noch gut, holte mich aber schon ein weniger ab. "Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten", habe ich daheim, aber noch nicht gelesen. Warum auch immer, ich habe mich zuerst dem vierten Teil des Autors zugewandt. Nämlich diesem hier. "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" war leider absolut nicht meins.

    In der Geschichte geht es um Johan Andersson, der Mörder-Anders genannt wird. Nach einem Gefängnisaufenthalt trifft er auf die Pfarrerin Johanna Kjellander sowie auf den Hotel-Rezeptionisten Per Persson. Gemeinsam gründen sie eine Körperverletzungsagentur. Soll heißen: Mörder-Anders tritt als Auftragsschläger auf, kassiert dafür richtig viel Kohle, führt die Aufträge aber nicht aus. Schließlich will er ja auch keinem mehr was zuleide tun. Geld braucht er trotzdem. Vom Prinzip her ist die Idee ja gut, leider hapert es an der Umsetzung. Die Schreibweise fand ich ziemlich langweilig. Es wirkte stark so, als wolle der Humor aus "dem Hundertjährigen" kopiert werden, was leider nicht aufging. Leider zieht sich alles sehr in die Länge und es passiert nicht wirklich was. Die drei sind zwar eine ganz nette Truppe, jedoch nicht wirklich unterhaltsam. 

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich anderen Büchern vom Autor nochmal eine Chance geben soll. Der Erfolg vom "Hundertjährigen" scheint nicht mehr mitzuwirken. Die Fortsetzung, die ich bereits daheim habe, werde ich mir vielleicht noch reinziehen, jedoch keine weiteren Bücher mehr kaufen.

  3. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Wenn man akzeptieren kann dass alles möglich ist, alles undenkliche zutreffen kann, dann eröffnet sich mit diesem Buch eine eigene Welt. Mit herrlichem Humor geschrieben, erfährt man in dieser Reise des schwarzen Mädchens Nombeko fast nebenher zudem weltgeschichtliche Zusammemhänge.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich, in diesem Fall bin ich hin und her gerissen - die Story ist einfach schon sehr konstruiert als dass sie mich überzeigen konnte.

  4. Cover des Buches Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten (ISBN: 9783328105084)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: derchrizz

    Schönes Buch für zwischendurch, kommt aber bei Weitem nicht an den Vorgänger heran.

  5. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783867177818)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen. Mit viel Charme begleitet Otto Sander den schlitzohrigen Allan auf seiner herrlich komischen Flucht durch Schweden und lässt augenzwinkernd die politischen Verwicklungen des 100-Jährigen Revue passieren.

     

    Fazit:

    Das Faszinierende bei dem Buch ist, dass es vollkommenen unrealistisch ist, allerdings durch den witzigen und fesselnden Schreibstil irgendwie real wirkt. 

    Das Buch habe ich schon ein paar Mal gelesen. Einmal sogar auf Englisch (für die Schule). Ich war schon sehr gespannt, wie das Hörbuch dazu sein würde. Vor allem, da es auf drei Stunden gekürzt wurde. Leider war es nicht so ganz mein Fall. Vor allem für Leser/ Hörer, die das Buch noch nicht kennen, dürfte die Geschichte verwirrend sein. 

    Am Ende komme ich zu dem Entschluss, dass man zuerst das Buch lesen sollte, bevor man das Hörbuch anhört. 

  6. Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783844521313)
    Jonas Jonasson

    Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

     (33)
    Aktuelle Rezension von: MariaArcos
    Ich habe aufgegeben.
    Ganz ehrlich: es passiert sehr selten, dass ich bei einem Hörbuch nicht bis zum Schluss durchhalte, aber hier war einfach keine Möglichkeit mehr, weiterzuhören, ohne Schaden zu erleiden.
    Dabei hatte ich mich nach dem Hundertjährigen und der Analphabetin unbändig auf Jonassons nächstes Buch gefreut.

    Die Story selber ist jetzt nicht schlecht: 
    Drei verlorene Seelen finden sich, ein Mörder, der lange in Haft war, ein zielloser, aber geldgieriger junger Mann und eine Pfarrerin, die nicht an Gott glaubt und der deswegen gerade gekündigt wurde. Gemeinsam und manchmal auch gegeneinander suchen sie einen Weg zu Geld und durchs Leben. Dieser Weg ist nicht immer einfach und natürlich kommt es dabei häufiger zu Auseinandersetzungen mit dem "alten" Leben des Mörders.

    Die Idee hat Potential, die Umsetzung bleibt dahinter zurück.
    Irgendwie fehlen die witzigen Ideen, die liebevolle Ausarbeitung und die umwerfende Situationskomik. Das Geschehen plätschert dahin, hier und da kommt ein Seitenhieb auf Politik, Presse und Religion als kleines satirisches Highlight, aber fesselnd ist etwas anderes
    Die Schreibe ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber lange nicht so umwerfend wie Jonassons bisherige Bücher.

    Geköpft wird der Roman allerdings durch die Hörbuchfassung.
    Ja, um alles in der Welt, was hat Herrn von der Lippe da geritten, die einzelnen Charaktere so zu entstellen?
    Man kann - und soll - als Vorleser den einzelnen Personen Leben einhauchen.
    Man soll nicht - nein, man darf nicht - jeden einzelnen Menschen mit einem Dialekt und einem Sprachfehler versehen und dadurch lächerlich machen.
    Der Mörder klingt wie ein weinerliches Kleinkind, es wird gelispelt und genuschelt und zwischen Köln und der Nordsee hin- und hergesprungen, dass ein Zuhören immer schwieriger wurde.

    Nachdem ich das Hörbuch viermal (!) zugunsten anderer Hörbücher unterbrochen habe, schwenke ich jetzt nach stolzen drei Vierteln die weiße Fahne und kapituliere.
  7. Cover des Buches The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out of the Window and Disappeared (ISBN: 9781843915720)
    Jonas Jonasson

    The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out of the Window and Disappeared

     (50)
    Aktuelle Rezension von: janaengelke
    Allan hat Geburtstag und wird 100 Jahre alt. Da er jedoch der Aufruhr um seine Person entfliehen möchte, entscheidet er sich, aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim zu steigen und zu verschwinden.
    Am Bahnhof soll er auf den Koffer eines Reisenden aufpassen und in seiner spontanen Laune, entschließt er sich, diesen Koffer mitzunehmen. 
    Der Eigentümer des Koffers entpuppt sich als Bandenmitglied und  beginnt die Jagd auf Allan. Auch die Polizei wird auf den verschwundenen 100-Jährigen aufmerksam. Dieser trifft auf seiner Flucht auf verschiedene Persönlichkeiten, unglaubliche Dinge geschehen, Menschen kommen zu Tode, neue Freunde werden auf spannende Weise gewonnen. 
    Nebenbei wird nach und nach Allan Lebensgeschichte erzählt.
    Und am Ende kommen Allan und seine Freunde doch noch glimpflich davon.

    Jonasson überzeugt durch seinen witzigen Schreibstil und lässt den Leser schnell in das Geschehen eintauchen. Bei den Zeitsprüngen kann ich mich noch nicht so ganz auf eine Meinung festlegen. Die Geschichte wirkt teilweise zu unglaublich, ist jedoch durch und durch schlüssig erklärt, sodass man als Leser immer wieder vor Erstaunen den Kopf schütteln muss. Allerdings wirken die Rückblicke teilweise eher wie eine Art Seitenfüller, denn die Hauptstory, die Flucht vor Bande und Polizei, ist selbst ein wenig kurz. Diese Rückblicke ziehen sich also teilweise ziemlich in die Länge, während man eigentlich wissen will, wie die Geschichte in der Gegenwart weiter geht. 

    Ein großes Lob jedoch an Jonasson dafür, dass er immer wieder die Illusion erzeugt, eine wahre Geschichte zu erzählen. Der Leser fragt sich immer wieder, was nun wirklich und in welcher Konstellation stattgefunden hat, denn Jonasson bezieht sich immer wieder auf reelle Ereignisse in der Geschichte. 

    Wer eine Mischung aus Spannung und Witz mag, der wird an dieser Story seine wahre Freude haben. 
  8. Cover des Buches Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte (ISBN: 9783328108412)
    Jonas Jonasson

    Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Auch in diesem Roman ist sich der schwedische Schriftsteller Jonas Jonasson treu geblieben. Die Geschichte ist haarsträubend und verwickelt, die Protagonisten sind schrill und ich konnte mich nur sehr bedingt in sie einfinden oder mit ihnen identifizieren. Die Geschichte pendelt zwischen Kenia und Schweden, zwischen Moderne und Aufbegehren und zwischen rückständigem Nationalismus und rechtem Gedankengut. Jonasson erweckt mit Irma Stern eine reale historische Person wieder zum Leben: die Malerin Irma Stern. Sie steht für die Moderne, das Unangepasste und die Freiheit. Victor, einer der Protagonisten im Roman, steht im Gegensatz dazu für das Nationalistische und stramm rechte.

    Ausgerechnet dieser Victor wird mit der Tatsache konfrontiert, dass er mit einer schwarzen Prostituierten ein Kind gezeugt hat und will dieses Kind nur noch loswerden. Warum also nicht gleich den ungeliebten „Sohn“ in Afrika aussetzen? Nun nimmt die Geschichte Fahrt auf, der Autor lässt seine handelnden Figuren Pirouette um Pirouette drehen. Eine zentrale Rolle spielen dabei zwei Werke Irma Sterns, die jede der beteiligten Parteien für ihre Zwecke nutzen möchte. Doch die Geschichte trägt insgesamt nicht. Die Verwicklungen – am Anfang noch von einer gewissen Komik und Leichtigkeit – werden immer haarsträubender und so trägt die Geschichte einfach nicht über die gesamte Länge des Buches. Die Figuren selbst bleiben irgendwie leblos. Und sollte der Autor mit der Geschichte eine Lanze gegen Rassismus und nationalistische Tendenzen brechen wollen, so verschwindet dieses Anliegen unter dem dicken Mantel der lustigen, konstruierten Inszenierung.

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