Bücher mit dem Tag "johannes der täufer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "johannes der täufer" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  2. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  3. Cover des Buches Die Bibel & ich (ISBN: 9783548609393)
    A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was passiert, wenn man sich ein Jahr wörtlich an die Vorschriften der Bibel hält? Das beschreibt A. J. Jacobs in diesem Buch. Auch wenn er sich nicht an alle Vorschriften zugleich hält, so stellt sich dieses Unterfangen als ganz schön schwierig und teils auch unsinnig heraus. Denn der Autor interpretiert die Regeln so, wie sie wörtlich in der Bibel stehen. Ohne Kontext und ohne Adaption an die heutige Zeit. 


    So kommen von Kreationisten bis hin zu den Red Letter Christians auch verschiedene Gruppierungen zu Wort: Dadurch dass Jacobs sich aber für die wörtliche Auslegung der Bibel entscheidet, sind es zumeist hochpolarisierte, evangelikale Gruppen, die zu Wort kommen. Der "gläubige Mainstream" erhält in diesem Buch keine Aufmerksamkeit. Und Jacobs probiert tatsächlich auch jede noch so schräge Regel aus.


    Letztendlich war das Buch vermutlich eine tiefe Erfahrung für den Autor selbst, der zwar nicht zum Glauben aber zu einigen Ritualen gefunden hat. Für den*die Leser*in ist das Buch stellenweise aber nur amüsant. Einen tieferen Sinn dahinter kann ich für mich selbst nicht entdecken, außer: Wenn die Bibel wörtlich ausgelegt wird, wird sie in unserer Zeit unsinnig. UND: Keiner hält sich an die gesamt Bibel, sondern es wird immer eine Auswahl getroffen, an die man sich hält. Ob man dadurch zu Gott finden kann, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

  4. Cover des Buches Das Haupt des Täufers (ISBN: 9783404122066)
    Josef Nyáry

    Das Haupt des Täufers

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Und wasche meine Hände in Unschuld (ISBN: 9783828900813)
    Susanne Scheibler

    Und wasche meine Hände in Unschuld

     (4)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    Tiberius ist Kaiser von Rom. Aber die meiste Zeit verbringt er auf Capri. In Rom hat Sejanus das Sagen. Er ist Tribun Pontius Pilatus wohlgesinnt und sorgt dafür, dass er als neuer Präfekt in die römischen Provinzen Judäa und Samaria geschickt wird.

    Der Roman erzählt Stück jüdischer Geschichte. Doch im Mittelpunkt steht Pontius Pilatus und seine junge Frau Procula. Die Erzählung beginnt mit seiner Berufung nach Judäa und endet mit seinem Tod. In dieser Zeit geschieht der Mord an Johannes des Täufers, die Kreuzigung Jesu und seine Auferstehung. All das ist geschickt mit dem Leben und Wirken des Pilatus verwoben.

    Daneben gibt es einen zweiten Handlungsstrang. Hier spielt Barnabas eine Rolle.

    Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Widersprüche in der jüdischen Gesellschaft aufzuzeigen. Die Adelsschicht um Herodes Agrippa lässt es sich wohlergehen und kümmert sich nicht um Recht und Gesetz. Die Pharisäer um Kaiphas fürchten um ihre Macht. Gleichzeitig steht für viele Juden der Glaube im Mittelpunkt. Das bekommt Pilatus zu spüren, als er Standarten mit dem Bild des Kaisers in der Festung im sichtbaren Bereich des Tempels aufstellen lässt. Er war mit gutem Willen und viel Enthusiasmus an seine neue Aufgabe gegangen. Doch nun gibt es die ersten Toten. Pilatus muss aber auch auf die Wirkung seines Handelns in Rom Rücksicht nehmen. Verbannung und Todesurteile sind schnell gesprochen in der Zeit des Kaisers Tiberius.

    Esther, eine junge jüdische Frau, verachtet die Tatenlosigkeit ihrer Umwelt. Nach dem Tode von Vater und Bruder treiben sie ihre Rachsucht und ihr Hass gegen die Römer in die Arme von Bar-Abba, der von den Römern Barnabas genannt wird.

    Gleichzeitig verdichten sich in Judäa die Gerüchte um den erschienen Messias. Deutlich wird, welch unterschiedliche Hoffnung der einzelne in ihn setzt.

    Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert. Das betrifft Pontius Pilatus, aber auch Procula.  

    Procula, die Frau des Pilatus, ist eine intelligente junge Frau. Sie ist aber auch eine Suchende. In Rom hat sie zu dem unbekannten Gott gebeten. Nun lässt sie sich von ihrer Sklavin Ruth in die Religion und die Sprache der Juden einführen.  

    Selbst die Nebenfiguren werden deutlich herausgearbeitet. Eine besondere Rolle dabei spielt Daniel, der Esther bedingungslos liebt, auf Jesus hofft, bei seinem tod zusammenbricht und dann den neuen Weg erkennt.

    Hass, Eifersucht, Liebe und Verrat geben dem Roman seine Würze. Zwar wird die biblische Geschichte auf neue Art erzählt, doch sie bleibt nahe am Original. Die wichtigsten Lebensstationen Jesus werden beleuchtet. Interessant sind die Gespräche zwischen Procula und Pilatus.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich zügig lesen. Viele Stellen zeugen von exakter Recherche der Autorin. Es bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.     

  6. Cover des Buches Es begab sich aber – JETZT! (ISBN: 9783038480624)
    Karsten Jung

    Es begab sich aber – JETZT!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Karsten Jung, evangelischer Religionslehrer und Professor für Religionspädagogik, hatte die Idee zu den 56 Kurzgeschichten dieses Buches bei einer Fortbildung. Inspiriert von der Bibel und davon beseelt, Jugendlichen die Bibel im Unterricht oder im Zuge der Jugendarbeit näher zu bringen, stellt er auf je einer Doppelseite einen Bibeltext einer Kurzgeschichte gegenüber. Als besonderes „Extra“ hat er einen ungewöhnlichen Anhang gewählt: er liefert zu jeder einzelnen Kurzgeschichte eine Hintergrundinformation, eine Frage zum Bibeltext und Denkanstöße. Die Idee an sich hat mir ausnehmend gut gefallen, und der Autor hat sein Ziel auch erreicht: er brachte mich durch diesen Anhang wiederholt zum Innehalten und Nachsinnen über das Gelesene.

    Man sollte vielleicht auch die angenehme Schriftgröße und den kurzen, prägnanten und eindringlichen Schreibstil hervorheben, der direkt auf seine jugendliche Zielgruppe angepasst zu sein scheint.

    Zu den jeweiligen Schilderungen einer ganz alltäglichen Situation präsentiert Karsten Jung auf jeder Doppelseite eine Bibelgeschichte, oftmals in Kurzfassung, und ermuntert seine Leser dazu, sich dem ungekürzten Inhalt in der Bibel selbst zu widmen. Dr. Roland Werner könnte durchaus richtig liegen, wenn er im Vorwort schreibt, dass es sich hierbei um „einen lebendigen, anregenden Zugang zur Bibel und eine Bereicherung für Jugendgruppen und Schulklassen“ handelt.

    In den Aufforderungen zur Diskussion werden geschickt ganz aktuelle Themen der heutigen Zeit aufgegriffen und die Leser dazu animiert, sich näher damit zu beschäftigen, sich in die handelnden Personen hinein zu versetzen unter anderem auch deren Sichtweisen zu diskutieren. Zwischenmenschliche Beziehungen, aktuelle Themen wie die Flüchtlingsproblematik, Politik, Christenverfolgung heute und Massenmorde sowie Menschenrechtsverletzungen, Religion und Toleranz, die Unterscheidung zwischen dem, was richtig und falsch ist, praktizierte Feindesliebe, familiäre Beziehungen, Scheidung oder der Umgang mit Missständen im täglichen Leben zählen unter anderem zur großen Themenvielfalt, die der Autor darbietet.

    Obgleich ich definitiv nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, hat mir dieses Jugendbuch sehr gut gefallen und würde es jedem Jugendlichen ans Herz legen. Es ist meiner Meinung nach ein wertvolles Instrument, sowohl für den Unterricht, als auch für die christliche Jugendarbeit, und punktet zusätzlich zum Inhalt auch mit einer flotten Gestaltung des Buchcovers.



  7. Cover des Buches I.N.R.I (ISBN: 9783492286183)
    Michael Moorcock

    I.N.R.I

     (21)
    Aktuelle Rezension von: metalmueller1807
    Karl Glogauer, ein neurotischer jüdischer Intellektueller, ist fixiert auf religiöse Requisiten. Vor allem interessiert ihn der Wahrheitsgehalt des Christusmythos. Als er die Möglichkeit findet, mit einer Zeitmaschine in die Lebenszeit Jesu zu reisen, nimmt er die Gelegenheit wahr. Doch was er in Nazareth vorfindet, ist völlig anders, als wir es aus der Bibel kennen: Die Frau des Zimmermanns Joseph ist eine Schlampe und ihr Sohn ein Debiler. Für Glogauer gerät die Reise zum Alptraum, als er mit Entsetzn bemerkt, dass er immer mehr in die Rolle gerät, die ihn zeitlebens fasziniert hat, dass er die "Imitatio Christi" wortwörtlich am eigenen Leib erfährt. Ein umstrittenes Buch; vor allem für die Zeit (1970!). Es ist erschütternd, aber auch sehr spannend geschrieben und ist zwar eine krasse, aber auch sehr gelungene Konfrontation mit der Frage, wie viel Glaube nötig oder möglich ist, und wie Mundpropaganda, die erst später niedergeschrieben wurde (wie es bei der Bibel der Fall ist), den eigentlichen Inhalt gravierend verfälschen kann...
  8. Cover des Buches Zeichnungen (ISBN: 9783458089704)
    Lucas Cranach der Ältere

    Zeichnungen

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Schleier der Salome (ISBN: 9783442368884)
    Eric Walz

    Die Schleier der Salome

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Asmodina66X

    Inhalt

    Salome – Fürstin, Geliebte, Friedensstifterin. Als Verräterin beschimpft und als Mörderin gebrandmarkt, regen Salome, die Prinzessin von Judäa, und ihr berühmter Schleiertanz seit 2000 Jahren die Fantasie von Dichtern, Malern und Komponisten an. Doch wer kennt schon das Leben dieser außergewöhnlichen Fürstin und Friedensstifterin, die um der Liebe willen den größten Fehler ihres Lebens beging?

    Schreibstil

    Eric Waltz' Schreibstil ist das, was ich bei diesem Buch einfach nur genial nennen würde. Denn es gelingt ihm nicht nur, Salome in ein völlig anderes Licht zu rücken als wir es aus der Bibel kennen. Obwohl das Buch sehr dick ist, kommt nicht einmal Langeweile auf.

    Fazit

    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und hoffe, dass der Autor in weiteren Werken mehr historisch unbekanntere Personen zeigen wird.

  10. Cover des Buches Internationales Templerlexikon (ISBN: 9783706518260)
    Dieter H. Wolf

    Internationales Templerlexikon

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Internationale Templerlexikon bietet einen hervorragenden Überblick über die (zeitweise) verworrene Geschichte des Ordens der Tempelritter. Das Lexikon bietet umfassende, spannende und historisch exakte Informationen.
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