Bücher mit dem Tag "jim butcher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jim butcher" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Codex Alera 1 (ISBN: 9783442269372)
    Jim Butcher

    Codex Alera 1

     (254)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amara ist eine Kursoren-Anwärterin, bald soll die den ersten Fürsten im Reich vertreten. Doch bei ihrer Abschluss-Prüfung fällt ihr ihr eigener Lehrmeister Fidelias in den Rücken und verschwört sich gegen die Krone. Nun ist es an Amara, den Fürsten zu warnen und seine Interessen im Reich zu vertreten. Und diese Mission führt sie ausgerechnet ins Calderon-Tal, wo Wehrhöfer, Gutsbesitzer mit mächtigen Elementaren, leben, mit deren Hilfe sie die Elemente bändigen können.

    Fazit: Ich musste von Seite 1 an zugeben, dass die Geschichte spannend war. Doch na ja, sie ist nicht direkt mein Genre. Obwohl High Fantasy ohne deutlichen Romantasy-Aspekt eigentlich nicht direkt mein Fall ist, konnte mich dieses Buch jedoch überzeugen! Denn die Spannung blieb konstant hoch, es gab Intrigen und Allianzen zu bilden und zu zerstören. Meine Lieblingsfiguren waren wohl Isana und Kitai. Es ist dem Autor sehr gut gelungen, starke und sympathische Frauenfiguren zu schreiben, die neben ihren männlichen Kollegen kein Stück zurückstehen. Ich bin sehr zufrieden!

    Empfehlung: Nicht nur für High-Fantasy-Fans ein Leckerbissen!

  2. Cover des Buches Windjäger (ISBN: 9783734160004)
    Jim Butcher

    Windjäger

     (67)
    Aktuelle Rezension von: bookaddict10

    Ich muss sagen, dass ich am Anfang leider nicht so gut in die Geschichte reingekommen bin. Auf den ersten 30 Seiten hatte ich schon ziemliche Probleme weiterzulesen, ab Seite 90 wurde es dann besser.

    Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das Buch zu einer echt spannenden Geschichte entwickelt, die mir insgesamt wirklich gut gefallen hat. 

    Die Personen waren auch sehr schön dargestellt und man hat mit ihnen mitgefiebert und Rowl muss man einfach mögen.

    Schlussendlich war das Buch also doch noch was für mich und die Schlachten auf den Luftschiffen waren sehr spannend zu verfolgen.

  3. Cover des Buches Codex Alera 2 (ISBN: 9783442269662)
    Jim Butcher

    Codex Alera 2

     (125)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Zwei Jahre sind seit der gescheiterten Invasion der Marat vergangen. Und während Tavi dem Ende seiner Ausbildung zum kaiserlichen Spion entgegenfiebert, droht Alera bereits neue Gefahr. Denn ausgerechnet als Kaiser Gaius Sixtus schwer erkrankt und die Mächtigen des Reichs ihre Intrigen vorantreiben, bewegen sich die Furcht erregenden Vord auf die Hauptstadt zu – uralte Schreckensgestalten, für deren Wiedererweckung auch Tavi mitverantwortlich ist …

    Am Anfang des Buches habe ich ein paar Seiten gebraucht, bis ich wieder in der Story drin war und ich mit den vertrauten Charakteren ihre Geschichte erleben konnte. Es war interessant zu sehen wo alle Personen nach dem letzten Buch gelandet sind. Es sind auch ein paar neue Charaktere dazu gekommen, von denen ich vor allem Max ins Herz geschlossen habe. Ich hoffe, dass es weiterhin eine große Rolle in der Reihe übernehmen wird. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, aber nicht ganz so gut wie der erste Teil. Was vor allem an den vielen Kriegsszenen lag. Die zwar sehr gut beschrieben wurden, aber für mein Geschmack einfach viel zu lang waren und zu viel Platz eingenommen haben. Deswegen war ich in diesem Buch am wenigsten gern bei Amara und Bernard. 

    Das Ende war sehr gut und hat einen vielversprechenden Blick auf den nächsten Band gegeben. Ich bin super gespannt wie es weiter geht. Ich finde die Reihe großartig. Das Buch bekommt 4/5 Sternen. 

  4. Cover des Buches Codex Alera 3 (ISBN: 9783442264124)
    Jim Butcher

    Codex Alera 3

     (103)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    „Die Menschen planen, das Schicksal lacht“ (Eingangszitat)

    Zwei Jahre sind vergangen seit dem letzten Band. Der Hohe Fürst von Kalare, Kalarus Brencis, startet eine Revolution gegen Gaius Sextus, Erster Fürst Alera Imperias, und lässt sich dabei mit Feinden Aleras ein, die er womöglich nicht in Zaum halten kann.

    Der dritte Band der Reihe wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Tavi, der immer noch als Hauptcharakter, wenn auch nicht als einziger Protagonist fungiert, wird undercover zur Ersten Aleranischen Legion geschickt, die gerade im Aufbau ist. Von allen Städten wurden Soldaten dorthin geschickt, um eine militärische Truppe zu haben, die dadurch den Frieden im Land wahren soll.

    Tavis Verwandte, Isana und Bernard, werden in die Auswirkungen der Revolution verstrickt. Während Isana eine eigene Perspektive erhält, gehört die dritte der Frau an Bernards Seite, Gräfin Amara, die wie Tavi Kursorin ist, und hier eine Menge spannender Szenen erhält – wobei Tavis Szenen noch ein bisschen spannender sein werden.

    Spannend, anders kann man den Roman wirklich nicht nennen, wobei es zunächst eher gemächlich beginnt, dann aber zunehmend anzieht, und sich schließlich so steigert, dass man den Roman kaum aus der Hand legen mag, wobei die Perspektivewechsel ein übriges tun. Jim Butcher hat das allerdings nicht auf die Spitze getrieben, so dass oft mehrere Kapitel bei einem Charakter bleiben, spannend ist das schon genug.

    In diesem Band erfährt man, endlich möchte ich sagen, obwohl ich es bis dahin gar nicht so sehr vermisst hatte, mehr über Tavi, über seine Eltern, und auch über seine fehlenden Elementarkräfte. Denn, während die Welt, die der Autor hier entwickelt hat, sehr römisch anmutet, gibt es daneben Magie. Die Aleraner, und zwar alle außer Tavi, besitzen Elementarkräfte, die bei guten Elementarwirkern teilweise spektakuläre Auswirkungen haben, die sich vor allem in den Kämpfen gut machen, sich aber auch im täglichen Leben bewähren. Andere Völker, wie die Canim, wolfartige Wesen, haben diese Kräfte nicht, dafür aber andere Fähigkeiten. Dass Tavi trotz seines „Mangels“ seinen Mann steht, zeugt von einem außergewöhnlichen Charakter, er muss eben anders agieren und mehr seinen Kopf einsetzen.

    Apropos Kämpfe, davon gibt es einige, aber, die sind nie langweilig, denn Jim Butcher, der sich für Kampfsport begeistert, weiß sie spannend zu inszenieren, und hier kommen zusätzlich die oben beschriebenen Fähigkeiten zum Tragen, die der Autor meisterhaft einbezieht. Selbst ich, die Kämpfe oft langweilig findet, lese hier gebannt.

    Tavi ist ein wunderbarer Charakter, den man als Leser:in einfach mögen muss, und dessen Leben man gespannt verfolgt. Auch die anderen Charaktere sind Jim Butcher sehr gut gelungen, sie wirken lebendig und echt und berühren.

    Da noch weitere drei Bände folgen werden, ist die Geschichte hier natürlich noch nicht auserzählt, doch es gibt einen gewissen Abschluss – dennoch wird man schnell den nächsten Band lesen wollen.

     Band 3 der Reihe fügt sich sehr gut ein, die Geschichte bietet Überraschungen, führt das bisherige Geschehen interessant fort und macht Lust auf Band 4. Ich empfehle die Reihe unbedingt und vergebe natürlich wieder volle Punktzahl.

  5. Cover des Buches Sturmnacht (ISBN: 9783867621113)
    Jim Butcher

    Sturmnacht

     (280)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    Das Telefonbuch von Chicago birgt einen sonderbaren Eintrag:

    „Harry Dresden-Magier. Suche verlorene Gegenstände. Paranormale Ermittlungen. Beratung und Ratschläge. Erschwingliche Honorare. Keine Liebestränke, keine unerschöpflichen Geldbörsen, keine Partys, keine sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen.“ (S. 6-7)

    Eine dieser paranormalen Ermittlungen dreht sich um zwei Leichen, die grausam verstümmelt in einem Hotelzimmer aufgefunden werden. Eigentlich soll Harry sich die Sache nur ansehen. Eigentlich soll er nur Hinweise liefern. Doch dann haben plötzlich mehrere Leute Harry auf ihrer schwarzen Liste und es beginnt ein Wettlauf um sein Leben.

    Es ist unmöglich, diese Geschichte nicht zu mögen. Mit Witz und guten Manieren schreibt Jim Butcher seinen Harry in die Herzen seiner Leserschaft und verpackt alles in eine Story, die vor Spannung nur so prickelt.


  6. Cover des Buches Codex Alera 4 (ISBN: 9783734160431)
    Jim Butcher

    Codex Alera 4

     (88)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Die Armee der wolfsähnlichen Canim marschiert in Alera ein und treibt die Menschen immer weiter zurück. Tavi und die erste aleranische Legion versuchen, sie aufzuhalten, aber der junge Kommandeur verfügt über viel zu wenig Soldaten. Endlich trifft Verstärkung ein, doch anstatt ihn für seine Verdienste zu belohnen, wird Tavi des Befehls enthoben. Verzweifelt bemüht er sich dennoch, das Schlimmste für seine Männer zu verhindern. Dabei ahnt er nicht, dass sein Tod längst beschlossene Sache ist.

    Was für ein Teil! Ich fand ihn richtig richtig gut! Nach dem ersten Teil, ist das der beste Teil! Dieses mal gab es nicht so viele Schlachtszenen und weniger Krieg. Das fand ich echt gut. Die Charaktere waren diesem viel unterwegs, was mir auch richtig gut gefallen hat. Wir haben auch wieder viele neue Dinge erfahren und es gab ein paar emotionale und ergreifende Szenen, die mir echt manchmal Tränen in die Augen getrieben haben. Ich freue mich wahnsinnig auf das nächste Buch! Es war ein Highlight und bekommt 5/5 Sterne. 

  7. Cover des Buches Codex Alera 5 (ISBN: 9783734160608)
    Jim Butcher

    Codex Alera 5

     (80)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks

    Der Autor bleibt seinem Schema treu und so steht Tavi wieder mal vor einer unzähligen Menge an Problemen und weiß gar nicht wessen er sich zuerst zuwenden soll. 

    Gemeinsam mit Varg ist Tavi auf dem Weg zu dessen Heimat und dort werden sie, nach langer Überfahrt, ganz anders empfangen als erwartet. Tavis strategisches Genie ist wieder gefordert, nicht nur um seinem Volk, sondern auch dem der Canim zu helfen. 

    Währenddessen breiten sich die Vorg in Alera immer weiter aus und stürzen das ganze Volk und sämtliche Fürsten in Bedrängnis. Es gibt also zwei große Schauplätze in diesem Band und beide Handlungsstränge könnten spannender nicht sein. Während man Alera inzwischen ganz gut kennt, war es schön auch die Heimat der Canim und ihr Volk weiter kennenzulernen.


    Jim Butcher widmet sich in diesem Band verstärkt den Hauptfiguren, wodurch einige Nebencharaktere etwas in den Hintergrund geraten. Mich hat das allerdings nicht gestört, denn so wurde Tavi, Bernard, Amara und Isana genügend Raum für ihre Erlebnisse gegeben. 

    Die Atmosphäre ist weniger humorvoll als in den vorherigen Bänden und man merkt deutlich, dass der Autor das Finale einläuten möchte. 


    Besonders im letzten Drittel wird das Tempo noch einmal stark angezogen und der Leser pausenlos mit neuen Ereignissen konfrontiert. Die Auflösung einiger Probleme ist äußerst ungewöhnlich, aber schlüssig und Tavi hat mich erneut begeistern können. 

  8. Cover des Buches Wolfsjagd (ISBN: 9783867621120)
    Jim Butcher

    Wolfsjagd

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Conan08

    In Wolfsjagd, dem zweiten Teil der Harry-Dresden Buch-Reihe von Jim Butcher geht es rund um das Thema Werwölfe. Hierbei lernt der Leser alle Arten bzw. Formen von Werwölfen kennen. Zunächst ist die Geschichte auf den ersten 100 Seiten wieder sehr linear aufgebaut, nach einem ähnlichen Schema, wie wir es bereits vom Roman „Sturmnacht“ kennen. Hierbei werden die Charaktere vom Hauptprotagonisten Harry Dresden und der Polizistin bzw. Polizeiermittlerin Karrin Murphy schon deutlich genauer unter die Lupe genommen. Sowohl deren Beschreibung als auch deren berufliche Beziehung zueinander gewinnen eindeutig mehr Breite bzw. Tiefe als noch im ersten Teil. Insgesamt muss sich Harry diesmal deutlich mehr Feinden entgegenstellen. Nach den ersten 100 Seiten reiht sich quasi eine Actionszene nach der anderen ein. Dieses Dauer-Action-Stakato hält bis zum Ende des Buches an. Dieser Roman ist auch deutlich blutiger ausgefallen. Wer also auf jede Menge unterschiedlicher Action, Blut und ein wenig Detektivarbeit steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Verstümmelte Leichen gibt es hier im Übermaß. Neben den ganzen Werwölfen nimmt auch der Schurke Johnny Marcone eine deutlich größere Rolle ein. Insgesamt gesehen haben die Charaktere deutlich zugenommen. Entsprechend liest sich dieser Roman deutlich subjektiver als sein eher objektiver Einsteiger-Vorgänger-Roman. Fast ganz ist diesmal der Humor auf der Strecke geblieben. Die Witze bzw. der Sarkasmus waren deutlich rarer gesät. Insgesamt war dieses Buch deutlich ernster. Erotische Szenen bzw. Anspielungen mit Ausnahme eines Kapitels waren ebenso deutlich spärlicher gesät. Trotz der ganzen Non-Stop-Action war das Buch ein Hauch anspruchsvoller als der 1. Roman, woran man die positive Entwicklung des Autors zwischen den Romanen herauslesen kann. Das Buch ist einfach flüssiger zusammenhängender geschrieben. Trotz alledem, und das lag wohl an der Wolfsthematik und an der pausenlosen Action hat das Buch in Punkto gruseliger Atmosphäre deutlich eingebüßt. Unterm Strich mit allen Vor- und Nachteilen ist das Buch im Vergleich zu „Sturmnacht“ genauso gut geworden. Den Höhepunkt fand ich um Das Massaker im Polizeipräsidium, das quasi zu Schutt und Asche zerlegt worden ist. Diese Kapitel haben echt am meisten Spaß gemacht beim Lesen mit Kopfkino und großem Unterhaltungswert. Für meinen Geschmack hat der „übernatürliche“ Magier Harry Dresden an der ein oder anderen Stelle zu viel einstecken müssen, dass es noch gesund sein kann, ohne Spätfolgen davon zu bekommen. Und dass sich die „bösen Bubis“ am Ende teilweise gegenseitig an die Gurgel springen empfand ich trotz aller Beschreibungen, bzw. Formulierungen dazu etwas befremdlich. Die Gürtel die sie trugen, haben sie zu unberechenbaren Monstern gemacht. Aber wieso die mal zusammenarbeiten, und sich erkennen, zusammenreißen können und dann wieder nicht, wenn es drauf ankommt, merkwürdig. Vielleicht war es ja so beabsichtigt, ich vergleich das mal mit „ schizophren, Hirne wie Zombies unter dreifacher LSD-Halluzinogenen-Vollrausch“, keine Ahnung. Fantasy hin oder her, es war sehr unrealistisch. Um die Wirkung und Bedeutung der Gürtel noch näher zu umschreiben wäre es dann vielleicht doch angebrachter gewesen ein bisschen Fahrt herauszunehmen und weniger Action-Aneinanderreihungen zu vollführen. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch gut gestanden.

  9. Cover des Buches Codex Alera 6 - Der erste Fürst (ISBN: 9783734160929)
    Jim Butcher

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst

     (63)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks

    Die Vord übernehmen mehr und mehr das Land der Aleraner, während das der Canim längst verloren ist. Die hohen Fürsten verschanzen sich in ihren Städten und wehren sich mit allen Mitteln die ihnen zur Verfügung stehen. Doch eines ist klar: Stirbt die Vordkönigin nicht, ist das Land und auch seine Bewohner verloren. 


    Der junge Tavi ist erwachsen geworden und auch stärker und reifer. Ein letztes Mal muss er sein Geschick und Genie unter Beweis stellen, um seinem Volk zu Hilfe zu eilen und die Vordkönigin zu besiegen. Alles steuert auf einen letzten großen Kampf hin und wieder einmal hat Jim Butcher mich beeindruckt. Alle Handlungsstränge werden miteinander verwoben und zusammengeführt für das anstehende Finale. 


    Nebenbei entwickelt sich auch seine Beziehung zu Kitai weiter, die nun darauf wartet, dass Tavi nach den Regeln ihres Volkes um sie wirbt. Die beiden sorgen bei der aufgeladenen Atmosphäre für ein paar Schmunzler und etwas Erleichterung, sie geben dem Leser immer wieder einen Moment zum durchatmen.


    Die gemeinsame Bedrohung schafft neue Bündnisse und Freunde und lässt alte Zwietrachten in den Hintergrund rücken. Die Raffinesse der Aleraner hat mich mehrfacht in Staunen versetzt und das Finale ließ mich den Atem anhalten. Auf der einen Seite hat es großen Spaß gemacht die Reihe zu beenden, aber auf der anderen Seite wäre ich gerne noch länger bei den Völkern gewesen.

  10. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783867621021)
    Jim Butcher

    Schuldig

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Harry bleibt mein Held! Dresden Files Band 8: Harry quält sich noch schlimmer als sonst mit Selbstvorwürfen. Er fühlt sich schuldig weil er nicht die ganze Welt gleichzeitig retten kann. Unterstützung und Gegner bekommt er von Bob, dem intellektuellen Geist, Thomas vom Weißen Hof der Vampire, Fae vom Sommerhof, Fae vom Winterhof, dem Torwächter, dem Anteil eines gefallenen Engels; da gibt es Schwarze Magie, weiße Magie, Ritualmagie, Schwarzelfen, Traumdiebe, Phobophagen (Geisterwesen die Furcht fressen) und anderes Gesocks. Und natürlich Detective Murphy, Harrys Fels in der Brandung.

    Ich fühlte mich manchmal geradezu erschlagen bzw überfordert von der magischen Fülle. Auch Kampfszenen gab es in Hülle und Über(?)Fülle. Zum Glück gab es aber auch die sarkastisch-witzigen Seiten von Harry, die ich so liebe. Und ungewohnt amouröse Anwandlungen, der arme Kerl. Zwei Jahre ohne Sex scheinen ihn mürbe werden zu lassen. 

    Die Komplexität dieses Buches führt mich zur Vergabe von objektiven 5 Sternen, auch wenn ich nicht in Allem hundertprozentig folgen konnte oder wollte. Ich kann diese Reihe nur empfehlen und bin gespannt darauf, wie es weitergeht! 

  11. Cover des Buches Grabesruh (ISBN: 9783867621137)
    Jim Butcher

    Grabesruh

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Divina_Commediante
    Die Geisterwelt spielt verrückt. Jemand foltert Geister und besitzt die Macht, dich in einen Träumen heimzusuchen. Es gilt herauszufinden wer den „Alptraum“ steuert und wozu. Zusammen mit seinem Freund Michael, dessen Glaubensmagie und magischen Schwert Amoracchius, gelingt es Harry Dresden gerade noch das Leben neugeborener Kinder auf einer Säuglingsstation vor einer durchgedrehten, toten Amme zu retten. 

    Nach den Ereignissen in Wolfsjagd ist Murphys Sondereinheit ziemlich ramponiert und spielt eine untergeordnete Rolle. Das tut den Büchern gut; weniger Cop-Show, mehr Supernatural. Zumal ich mit Katrin Murphy als Charakter nicht wirklich warm werde. Zur Einführung in die Serie leistete der Film-Noir-Detektive einen guten Dienst, doch nun gibt Butcher Vollgas in die Richtung, in die es auch im weiteren Verlauf geht: Auf zu mehr Magie! 

    Es gibt einen ersten Einblick in das Niemalsland, Harrys Feen-Patentante, die Leanansidhe /„Lea“ kommt ins Spiel und alles in allem wird die Welt von Harry Dresden größer und größer. Die Charaktere werden tiefer, die Erzählstränge komplexer. 

    Allerdings hatte das Buch so seine Schwächen. Irgendwann ist der Alptraum gebannt und der Schuldige gefunden. Alle Fäden ziehen sich zusammen und alle Entscheidungen führen Harry Dresden letztendlich an den Roten Hof der Vampire. 

    Was dort passiert hat erheblichen Einfluss auf die Handlung der folgenden Bücher; nichtsdestotrotz habe ich mich ein wenig da durch gequält. Natürlich wieselt sich Harry am Ende heraus und er tut das auf eine unterhaltsame und clevere Weise, die nicht all zu vorhersehbar ist. Aber alles in allem dauerte mit die ganze Chose ein wenig zu lang. Vermutlich war ich einfach Butchers hohes Tempo gewohnt, sodass mich die angezogene Handbremse aus der Bahn warf.

    Oft als einer der stärksten Bände genannt, für mich bis jetzt der schwächste. Ich habe es aber nicht so mit Vampiren, weswegen ich sie als Antagonisten immer ein bisschen fad finde … egal wie gut sie konzipiert sind. Dennoch ist Grabesruh lesenswert und für der Verständnis der folgenden Bücher sehr zu empfehlen.  
  12. Cover des Buches Feenzorn (ISBN: 9783867621144)
    Jim Butcher

    Feenzorn

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Ich lese mich gerade suchtgetrieben und in Rekord-Zeit durch sämtliche Harry-Dresden-Bücher. Das Abenteuer, das ich gestern beendet habe, war nun also Feenzorn - zumindest am Anfang nicht ganz so rasant wie Grabesruhe und deshalb eine sehr angenehme Erholung von den letzten Bänden. Denn ausnahmsweise fallen Harry nicht sämtliche Verbündeten in den Rücken, sondern nur ein paar, und es gibt ruhige Passagen, bevor die Ereignisse im letzten Drittel wieder Fahrt aufnehmen und sich zu einem gewaltigen, stürmischen Finale verdichten. Nach dem heftigen Zusammenprall mit den Vampiren des Roten Hofs im Vorgängerband ist Harrys Geliebte Susan infiziert mit dem Vampir'virus', d.h. sie verwandelt sich in einen Vampir und hat sich deshalb an einen Ort zurückgezogen, den Harry nicht kennt - damit sie ihn nicht versehentlich in Gefahr bringt. Harry, mittlerweile schwer depressiv, forscht vergeblich Tag und Nacht nach einem Heilmittel, während er sich mächtig hängen lässt und sein normales Leben allmählich komplett aus den Fugen bricht. Mitten in diese Lethargie platzt die mächtige Feenkönigin des Winterhofes Mab, die die Schuld, die er seiner Feen-Patentante Lea gegenüber hat, auf sich selbst übertragen hat und die ihm Freiheit von der Verpflichtung verspricht, wenn er ihr drei Wünsche erfüllt. Mabs erster Wunsch ist, dass er einen Mord an einem alten Mann aufklären soll, der bislang als Unfall behandelt wurde. Harry will das zuerst nicht tun, denn sich mit Feen einzulassen, ist immer eine schlechte Idee. Doch dann erpresst ihn der Weiße Rat, Mabs Wunsch Folge zu leisten, denn im Gegenzug wird sie dem Rat beim Kampf gegen die Vampire helfen. Tut er es nicht, wird er selbst den Vampiren zum Fraß vorgeworfen ... Natürlich hat die Sache wieder einen Haken, der spätestens dann zuschnappt, als seine totgeglaubte Geliebte aus Jugendtagen auftaucht, Elaine... . Wie schon eingangs bemerkt, beginnt dieses Buch etwas ruhiger als die anderen, nimmt allerdings rasch Fahrt auf. Wieder einmal ist ein vertrackter, vielfach verwickelter Fall aus der paranormalen Welt zu lösen, in den viele Spieler mit unterschiedlichen Interessen verstrickt sind. Sobald Harry der Lösung näher kommt, sind alle möglichen Kreaturen hinter ihm her ... insbesondere das Feenreich hat da phantasievolle Wesen aufzubieten. Und wieder einmal kommt man bis fast zum Schluss nicht darauf, wer hinter all dem steckt und warum. Erst, als Harry es herausfindet, ist plötzlich alles klar und alle Puzzle-Steine fallen in die vorgesehenen Stellen. Diesen Moment liebe ich in den Harry-Dresden-Büchern: Den Augenblick der Wahrheit, in dem alles auf perfekte Weise Sinn macht. 'Feenzorn' ist wieder gelungene UrbanFantasy, eine tolle Mischung aus Geheimnissen und Ermittlungen, Überraschungsmomenten und plötzlichen Wendungen, einer guten Dosis Selbstreflektion und zwischenmenschlichen Verwicklungen zwischen erfreulich tiefgründigen Charakteren, richtig spannender Action und gewürzt mit Harry Dresdens lakonischem Humor. Für kurzweilige Lesestunden, bei denen man förmlich an den Seiten festklebt, sehr zu empfehlen.
  13. Cover des Buches Silberlinge (ISBN: 9783867621151)
    Jim Butcher

    Silberlinge

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ....ist der 4. Band der Harry-Dresden-Reihe und wieder mal bekommt Harry so einiges zu tun.

    Kam die Handlung im Vorgänger noch reichlich chaotisch daher, ist diesmal die Story um einiges strukturierter. Auch wenn wieder vieles auf unseren Helden einstürzt ist es eine spannende Story, die aber nicht nur von der Action lebt, denn auch die einzelnen Protagonisten sind gut gezeichnet.

    Alles in allem wieder eine stimmige Geschichte, in der auch der typische trockene Humor des Ich-Erzählers Harry Dresden wieder nicht zu kurz kommt.
    Meine Leseempfehlung bekommt dieser 4. Teil und meine Bewertung sind 5 von 5 Sterne

  14. Cover des Buches Bluthunger (ISBN: 9783867621168)
    Jim Butcher

    Bluthunger

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Harry in Bestform! Ausgerechnet Harry, der so gut wie kein Sexleben hat, wird beauftragt, die Mitarbeiter eines Pornofilmsets zu schützen. So erleben wir mal, wie Harry ins Schwitzen kommt und seine Dusche, die nur kaltes Wasser gibt, zu schätzen lernt. Außerdem erfahren wir, weshalb Thomas, der nette Vampir vom Weißen Hof, nett zu Harry ist und ihm zur Seite steht. Eine große Verblüffung für Harry. Und dann steht ihm noch ein Schlag in die Magengrube bevor - sein alter Mentor ist auch nicht, was er zu sein schien. Er fühlt sich allein, doch das wird nicht lange so bleiben. Es gibt einen Hoffnungsschimmer. Ganz nebenbei muss Harry noch diverse Mordanschläge der Vampire des Schwarzen Hofs abwehren, und dann trachtet Thomas’ Familie plötzlich auch noch nach seinem Leben. Also alles wie gehabt - der ganz normale Wahnsinn von Harrys Leben. Wenn da nicht ein kleines freundliches Wesen wäre, das sich an seine Seite heftet…

    Wie immer einfach toll geschrieben. Harry betrachtet wie üblich die Welt mit seinen ganz eigenen Augen, mit Witz und Ironie, bzw. Galgenhumor. Die Ereignisse überschlagen sich wie üblich und so kommt beim Lesen keine Langeweile auf.

    Mein Fazit: sarkastisch, wizig, schräg - 5 verdiente Sterne!
  15. Cover des Buches Geistergeschichten (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 13) (ISBN: B01N2IBK7N)
  16. Cover des Buches Happy Bissday! (ISBN: 9783423210966)
    Charlaine Harris

    Happy Bissday!

     (35)
    Aktuelle Rezension von: yullana
    Hier kann man von verschiedenen Autoren der Gruselszene kleine Kurzgeschichten verspeisen! ^^
  17. Cover des Buches Summer Knight (ISBN: 9780356500300)
    Jim Butcher

    Summer Knight

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die „Dresden Files“ von Jim Butcher feiern 2020 ihr 20-jähriges Jubiläum. Den anhaltenden Erfolg der Reihe darf sich natürlich Butcher selbst auf die Fahnen schreiben, einen kleinen Anteil daran hat aber auch die Produktion der beliebten Hörbücher. Im Original werden sie von James Marsters eingesprochen, den einige von euch vielleicht als Spike aus der Serie Buffy kennen. Die „Dresden Files“ waren Marsters‘ erstes Audio-Projekt, da er jedoch umfangreiche Theatererfahrung hat, lernte er schnell, worauf es ankommt. Dadurch bereitete ihm selbst der vierte Band „Summer Knight“ trotz vieler auftretender Figuren wenig Probleme. Wie seine Produzentin bemerkte: manchmal wirkte es, als sei er mehr als nur ein Mann. ;-)

    Es regnet Kröten in Chicago. Richtige, echte, lebendige Kröten. Abgesehen davon, dass tierischer Niederschlag irgendwie lästig ist, ist er ein sicheres Zeichen, dass sich etwas Großes zusammenbraut. Wie in „Loch im Gewebe der Realität“-groß. Für Harry Dresden, magischer Privatdetektiv, könnte das Timing kaum schlechter sein. Der Weiße Rat ist in der Stadt, um über den Krieg mit dem Roten Hof der Vampire zu konferieren. Ein Krieg, den Harry vielleicht ein kleines bisschen mitverursachte. Schon an guten Tagen ist er nicht das beliebteste Mitglied des Rates, aber jetzt würde es ihn nicht wundern, wenn die verbohrten alten Sturköpfe Mistgabeln und Fackeln auspacken. Ihm bleibt nur eine Option, um zu verhindern, dass sie ihn an die Blutsauger ausliefern: Er muss sich in Feenpolitik einmischen. Es gäbe einfachere Methoden, Selbstmord zu begehen, aber der Krötenregen deutet darauf hin, dass nicht nur sein Leben auf dem Spiel steht. Der Ritter des Sommerhofes wurde ermordet. Das empfindliche Gleichgewicht der Macht zwischen den Sidhe des Sommers und des Winters wurde gestört und findet Harry nicht bald heraus, wer dafür verantwortlich ist, könnte ein Krieg ausbrechen, der die ganze Welt erschüttert.

    Argh, die Bewertung der Bände der „Dresden Files“ fällt mir immer schwer. Ich empfinde große Sympathie für den Protagonisten Harry Dresden sowie für den Autor Jim Butcher und ich genieße den hohen Unterhaltungswert der einzelnen Fälle, aber ich kann nicht ausblenden, dass sie mich technisch nicht überzeugen. Leider fielen mir auch während der Lektüre des vierten Bandes „Summer Knight“ einige Ungeschicktheiten auf. Die Figurenfülle, die ich eingangs erwähnte, ist eine davon. „Summer Knight“ verfügt über einen äußerst umfangreichen Cast, der fast komplett neu vorgestellt wird. Prinzipiell hatte ich keine Schwierigkeiten, diese Parade neuer Figuren zu akzeptieren, weil der Besuch des Weißen Rates in Chicago und Harrys Untersuchungen an den Feenhöfen durchaus rechtfertigen, dass er mit Charakteren in Kontakt kommt, die den Leser_innen bisher nicht begegneten. Ich störte mich allerdings daran, dass Butcher den Fall des ermordeten Ritters des Sommers und der drastischen Konsequenzen ausschließlich mithilfe dieser Vielzahl neuer Figuren aufziehen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass er viel zu viele Statist_innen brauchte, um Regeln für die vorstellbar komplizierte und strikte Politik der Sidhe aufzustellen und konnte dennoch nicht einschätzen, ob der Mord im Kontext seiner übernatürlicher Welt realistisch ist, weil ich die involvierten Parteien zu wenig kannte, um ihr Verhalten beurteilen zu können. Harrys Bemühungen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen, boten mir ebenfalls keine Anhaltspunkte, denn diese können meiner Ansicht nach nicht als ernstzunehmende Ermittlungen bezeichnet werden. Er sammelt keine Beweise, er hetzt von Katastrophe zu Katastrophe und zieht aus den Ereignissen Schlüsse, die ich nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht hätte sich Butcher einfach mehr Zeit nehmen müssen, um die Handlung von „Summer Knight“ gewissenhaft aufzubauen und die Gegebenheiten zu definieren, statt erneut ein Actionfeuerwerk zu veranstalten, in dem sein Protagonist nicht einmal in Ruhe eine Pizza essen kann. Möglicherweise hätte ich dann auch endlich eine Ahnung, wie Harrys magische Fähigkeiten einzuordnen sind. Er wird häufig als mächtig bezeichnet, verfügt jedoch über keinerlei Finesse und wirkt überwiegend konfus, planlos und absolut nicht im Reinen mit seinen Kräften. Anlässlich der Tagung des Weißen Rates fragte ich mich, wie es Harry überhaupt gelingen konnte, als vollwertiger Magier anerkannt zu werden, denn er betont immer wieder, dass seine Kontrolle begrenzt ist, er oft nicht weiß, was er tut und das Bisschen, das er kann, gegen die Bösen nichts ausrichtet. Die Zweifel des Rates an seinem Status konnte ich daher gut verstehen, obwohl sich Butcher wirklich anstrengt, den Großteil der Mitglieder als ignorante Idioten abzustempeln. Ihre Feinseligkeit gegenüber Harry erschien mir nicht plausibel und dient meines Erachtens nach nur dazu, seine Einzelgänger-Rolle zu bestärken, die ich ohnehin fragwürdig finde. Als hätten die keine anderen Probleme als Harry Dresden.

    Jim Butcher sagt über die „Dresden Files“, dass sie Popcorn sind. Keine versteckten Bedeutungen, kein tieferer Sinn. Dass der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht, heißt allerdings nicht, dass konzeptionelle Mängel einfach durchgewunken werden können. Um bei der Analogie zu bleiben: Schmeckt mein Popcorn nicht so, wie ich es möchte, beschwere ich mich ja auch. Ich weiß, dass Butcher noch nicht lange professionell schrieb, als er „Summer Knight“ 2002 veröffentlichte und ich bin optimistisch, dass er die Stolpersteine mit Fortschreiten der Reihe beseitigen konnte, aber meiner Lektüre des vierten Bandes half dieses Wissen leider nicht. Es war… nett. Aufregend und atemlos, sicher, doch nicht wirklich überzeugend. Langsam sollte eine schriftstellerische Weiterentwicklung sichtbar werden, sonst weiß ich nicht, ob ich die „Dresden Files“ nach den acht Bänden, die ich bereits besitze, noch weiterverfolge – Sympathie für Harry und Butcher hin oder her.

  18. Cover des Buches Grave Peril (ISBN: 9780356500294)
    Jim Butcher

    Grave Peril

     (33)
    Aktuelle Rezension von: book_sorcery

                


                                                  4 ⭐

    Der dritte Band hat mir nochmal um Einiges besser gefallen als der zweite Band. Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt so richtig in der Geschichte angekommen, kenne die Charaktere und fühle mit ihnen mit.
    Die weiblichen Charaktere haben es immer noch schwer, sind entweder nackt oder ohnmächtig oder beides. Trotzdem war es mal wieder fulminant actionreich, spaßig, flott erzählt, rundum unterhaltsam. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände!
  19. Cover des Buches Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1) (ISBN: B075K7JL3X)
  20. Cover des Buches Furies of Calderon (ISBN: 044101268X)
    Jim Butcher

    Furies of Calderon

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Dieses Buch habe ich nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Ich kann nicht einmal genau festmachen, warum es mich nicht zu fesseln wusste ... es hat durchaus seine spannenden Momente. Trotzdem hat es mich nicht genügend gepackt, um es weiterlesen zu wollen. Zudem ist das Englisch in diesem Roman recht herausfordernd - was das Lesen zu einer anspruchsvollen Übung macht, selbst wenn man die Sprache als Nicht-Muttersprachler flüssig beherrscht. Vielleicht starte ich noch einmal einen Versuch, wenn es mal auf Deutsch erscheint (was ich hoffe). Ich mag den Autor eigentlich sehr und die Art, wie er schreibt.
  21. Cover des Buches Side Jobs (ISBN: 9780451463845)
    Jim Butcher

    Side Jobs

     (11)
    Aktuelle Rezension von: PhantaNews
    Ge­schich­ten aus dem Uni­ver­sum des Harry Dres­den Ich bin ein sehr gro­ßer Fan der Ro­mane von Jim But­cher um den ein­zi­gen Ma­gier im Te­le­fon­buch von Chi­cago, seit ich da­mals auf den ers­ten Band ge­sto­ßen wurde und lese die neu­es­ten Ro­mane re­gel­mä­ßig kurz nach Er­schei­nen im Ori­gi­nal. Zu­dem bin ich ein An­hän­ger von Kurz­ge­schich­ten, die hier­zu­lande lei­der von den Pu­bli­kums­ver­la­gen mehr als stief­müt­ter­lich be­han­delt wer­den (weil sie an­geb­lich nie­mand kauft) und diese Pu­bli­ka­ti­ons­form fast aus­schließ­lich von Klein­ver­la­gen be­dient wird. In eng­li­scher Spra­che wird man al­ler­dings glück­li­cher­weise ge­rade im Be­reich Phan­tas­tik in ste­ti­gem Strom mit An­tho­lo­gien ver­sorgt. Et­was mehr Zeit als mit den »Haupt­ro­ma­nen« hatte ich mir mit dem Kauf der Sto­ry­samm­lung aus dem »Dres­den­verse« ge­las­sen, da ich in ihr zwar ge­wohnt kurz­wei­lige Kost, je­doch nichts Über­ra­gen­des wähnte. Wie man sich täu­schen kann… Klap­pen­text: As Chicago’s only pro­fes­sio­nal wi­zard, Harry Dres­den has had ca­ses that have pit­ted him against in­sane ne­cro­man­cers, power-hungry fae­rie queens, enig­ma­nic dark wi­zards, fal­len an­gels — pretty much a ›who’s who‹ of hell and beyond — with the sta­kes in each case ran­ging from a lone hu­man soul to the ent­ire hu­man race. But not every ad­ven­ture Harry Dres­den un­der­ta­kes is an epic tale of life and de­ath in a world on the edge of an­ni­hil­a­tion. Here, to­ge­ther for the first time, are the shor­ter works of #1 New York Ti­mes best­sel­ling aut­hor Jim But­cher — a com­pen­dium of ca­ses that Harry and his cadre of al­lies ma­na­ged to close in re­cord time. With ta­les ran­ging from the deadly se­rious to the ab­surdly hil­arious — in­clu­ding an all-new never-before-published story — this is a must have collec­tion for every de­vo­ted Harry Dres­den fan. SIDE JOBS ver­ei­nigt elf Kurz­ge­schich­ten aus dem Um­feld der Ro­mane, die in al­ler Re­gel zwi­schen die­sen Bü­chern spie­len. Ei­nige we­nige die­ser Sto­ries konnte man be­reits im Web le­sen, bei­spiels­weise auf der Web­seite des Au­to­ren, an­dere er­schie­nen be­reits in An­tho­lo­gien wie MY BIG FAT SU­PERNA­TU­RAL WED­DING oder an­de­ren. Die letzte ent­hal­tene Ge­schichte AF­TER­MATH ist neu und wurde noch nir­gendwo an­ders ver­öf­fent­licht. Die Ti­tel der ent­hal­te­nen Sto­ries lau­ten: * RE­S­TO­RA­TION OF FAITH * VI­GNETTE * SO­ME­THING BOR­RO­WED * IT’S MY BIRTH­DAY, TOO * HEO­ROT * HARRY’S DAY OFF * BACKUP: A STORY OF THE DRES­DEN FILES * THE WAR­RIOR * LAST CALL * LOVE HURTS * AF­TER­MATH But­cher be­herrscht die Kurz­ge­schichte ebenso vir­tuos wie den Ro­man, es zeigt sich so­gar, dass er die Mög­lich­kei­ten der kur­zen Form der Er­zäh­lung sehr ge­konnt nut­zen kann, um ei­nen an­de­ren Harry zu zei­gen, oder ei­nen in un­ge­wohn­ten Si­tua­tio­nen; aber auch, um auf Cha­rak­tere ein­zu­ge­hen, die in die­ser Form in den Ro­ma­nen bis­lang nicht dar­ge­stellt wur­den. Auch wenn die meis­ten Ge­schich­ten wie ge­wohnt aus der Sicht von Harry er­zählt sind, so gibt es zwei maß­geb­li­che Aus­nah­men. Zum ei­nen BACKUP, die aus der Ich-Perspektive von Dres­dens Bru­der Tho­mas Raith be­rich­tet, und zum zwei­ten AF­TER­MATH, in der Kar­rin Mur­phy die Prot­ago­nis­tin ist und eben­falls in Ich-Form ihre Aben­teuer dar­legt. Diese bei­den Ab­wei­chun­gen vom übli­chen Kon­zept sor­gen ebenso für ein fri­sches Le­se­er­leb­nis, wie die vie­len, klei­nen, net­ten Ideen, die But­cher wie ge­wohnt vor dem Fan aus­brei­tet. Dazu ge­hört, dass man be­kannte Fi­gu­ren aus der Se­rie er­neut be­sucht, bei­spiels­weise die Wer­wölfe (die gleich mehr­mals) oder den im Ver­laufe ei­nes der Ro­mane zum Krüp­pel ge­wor­de­nen Ex-Schwertträger Mi­chael. Den Nerd er­freuen aber auch ins­be­son­dere schräge Ein­fälle wie Har­rys Be­such auf ei­nem Vampir-LARP, bei dem ver­ständ­li­cher­weise ei­ni­ges schief und ein Ein­kauf­zen­trum in Trüm­mer geht, oder die Tat­sa­che, dass er mit den Wer­wöl­fen ein Fantasy-Pen‑ & Paper-Rollenspiel spielt und da­bei die Ak­tio­nen des Ma­gi­ers (Har­rys Cha­rak­ter stellt ei­nen Bar­ba­ren dar) als nicht rea­li­sisch be­män­gelt. Köst­lich! Harry Dresden-Fans soll­ten sich diese Ge­schich­ten­samm­lung auf gar kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen, al­ler­dings setzt sie durch­aus Vor­wis­sen vor­aus und es wer­den sich nur Per­so­nen an­ge­mes­sen daran er­freuen könne, die alle Bü­cher ge­le­sen ha­ben. Zu­sätz­lich sollte man sich dar­über im Kla­ren sein, dass die letzte Story, AF­TER­MATH, In­halte aus dem vor­letz­ten Ro­man CHAN­GES spoi­lert. Wer den noch nicht ge­le­sen hat und sich nichts ver­der­ben will, sollte mit der Lek­türe zu­min­dest die­ser Ge­schichte war­ten. Ich würde die Samm­lung ei­gent­lich auch je­dem an­de­ren Freund von Ur­ban Fan­tasy Herz le­gen, al­ler­dings ma­chen die In­halte ohne Kennt­nis der Ro­mane deut­lich we­ni­ger Spaß und di­ver­sen An­spie­lun­gen ge­hen auf­grund des feh­len­den Hin­ter­grungs ein­fach ver­lo­ren. Des­we­gen: wer noch nichts aus der Se­rie ge­le­sen hat, sollte das drin­gend nach­ho­len – und da­nach diese Samm­lung le­sen! (An­mer­kung dazu: die in deut­scher Spra­che in der ers­ten Auf­lage bei Knaur er­schie­ne­nen und nicht mehr lie­fer­ba­ren Ro­mane sol­len von Fe­der & Schwert suk­zes­sive neu auf­ge­legt wer­den). Ich spre­che je­den­falls eine ab­so­lute und un­ein­ge­schränkte Le­se­emp­feh­lung aus! Und jetzt lese ich end­lich: GHOST STO­RIES! phantanews.de
  22. Cover des Buches Ghost Story (ISBN: 9780451464071)
    Jim Butcher

    Ghost Story

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    'Ghost Story' bricht mit den bisherigen Traditionen der Serie - es ist ein Experiment. Für den Mut gebührt dem Autor Respekt. Nachdem Chicagos Meistermagier Harry Dresden am Ende des Vorgänger-Bandes (Changes) erschossen wurde, findet er sich zu Beginn von 'Ghost Story' als Geist wieder. Aus einer seltsamen Zwischenwelt wird er zurückgeschickt nach Chicago, um seinen eigenen Mörder zu finden und um zu verhindern, dass dreien seiner Freunde ein schlimmes Leid geschieht. Dort angekommen, stellt er zunächst einmal fest, dass er als Geist sich weder in der Geisterwelt auskennt, noch in der realen Welt irgendetwas ausrichten kann. Denn er kann nichts berühren, seine Magie funktioniert nicht, und hören oder gar sehen können ihn nur die wenigsten Menschen. Zugleich aber wird er damit konfrontiert, dass in Chicago nun Chaos herrscht: Nachdem der Rote Hof der Vampire von ihm persönlich im Feldzug um die Sicherheit seiner Tochter ausgelöscht wurde, hat sich eine neue, noch schlimmere Bedrohung in dem entstehenden Machtvakuum eingenistet: Die Fomor. Chicago ist zum paranormalen Kriegsschauplatz geworden. Wütende Geister terrorisieren die Stadt, angeführt von alten Feinden Harrys, die dieser einst vom Leben in den Tod beförderte. Seine alte Polizeifreundin Murphy führt nun in Selbstjustiz Krieg gegen übernatürliche Widerlinge, und sein Lehrling Molly, die von der Schlacht gegen den Roten Vampirhof schwere psychische Traumata davongetragen hat, versucht mehr schlecht als recht, Harrys Erbe aufrechtzuhalten und in seinem Namen Schrecken zu verbreiten. Und Harry läuft entgültig die Zeit davon, als auch noch der einzige Mann entführt, der ihm helfen könnte, der kleine Geisterbeschwörer Mort... . Die Frage ist allerdings, ob dieses Experiment funktioniert, und ich muss sie für mich eher mit 'Nein' beantworten. Zu Beginn des Buches wabert Harry hilflos und weitgehend unbemerkt in der Luft herum, zurückgesetzt auf Null, ein blutiger Anfänger, der weder weiß, was er tun soll, noch mit seinen Anstrengungen auch nur irgendetwas ausrichtet. Denn in der Geisterwelt ist er ein blutiger Anfänger, und auf die reale Welt kann er so gut wie keinen Einfluss nehmen. Das degradiert ihn für den größten Teil der Handlung zu einem Beobachter, der nach Schatten schlägt und lakonisch kommentiert. Es ist schwierig für mich als Leser, dass sich dieser Zustand bis fast zum Ende des Buches nicht ändert. Harrys erzwungene Passivität fängt irgendwann an, fürchterlich zu nerven. Man liest Action und Ereignisse, die stets anderen widerfahren, obwohl man doch den Magier selbst in der Hitze des Gefechts sehen möchte. Die Szenen dazwischen sind angefüllt mit Rückblenden in die Jugend des Magiers, in seine Zeit bei Justin Du Mourne, was für ein paar Seiten unterhaltsam ist, doch nichts am großen Problem dieses Buches ändert: Es gibt keinen echten Protagonisten! Der Held beobachtet nur und fliegt ein bisschen in der Gegend herum, und andere schlagen seine Schlachten (die sich dabei nicht einmal besonders clever anstellen). Er sinniert und hadert mit sich selbst und schwelgt in vergangenen Erinnerungen, aber nie kommt wirklich Spannung auf. Und selbst der Humor, der typisch für diese Serie ist, erscheint hier irgendwie gedämpft, nicht ganz auf der Höhe. Harry wird zum Maulhelden, statt aktiv ins Geschehen einzugreifen. Ganz ehrlich, ich habe nach zwei Dritteln bis zum Schluss weitergeblättert (was ich noch NIE bei einem Harry Dresden Buch getan habe, um mir die Spannung nicht zu verderben), weil ich wissen wollte, ob er wenigstens am Ende wieder der alte wird, in Fleisch und Blut neu ersteht. Wäre ich nicht ein eingefleischter Fan, ich hätte 'Ghost Story' nach der Hälfte der Lektüre abgebrochen. So muss ich leider sagen, dieses Experiment war keine Ruhmesstunde des Autors, und ich warte einfach sehnsüchtig auf den nächsten Band, der hoffentlich zu alten Tugenden zurückfindet. Wer die anderen Bände gelesen hat, wird wahrscheinlich nicht umhin kommen, auch diesen zu lesen - und sei es nur, um nicht den Faden zu verlieren, wenn es danach weitergeht. Wer Harry Dresden noch nicht kennt, aber damit liebäugelt, einen Blick zu riskieren, sollte auf gar keinen Fall zu diesem Buch greifen, denn neben der Tatsache, dass es in seinem Unterhaltungswert gegenüber allen anderen Bänden der Serie massiv abfällt, ist es wahrscheinlich komplett unverständlich, wenn man nicht die anderen Bücher gelesen hat. . Sorry Harry, Du hattest schon bessere Tage. See you back soon in better shape ;)
  23. Cover des Buches Skin Game (Dresden Files) (ISBN: 9780748130825)
    Jim Butcher

    Skin Game (Dresden Files)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: leucoryx
    Im 15. Teil "Skin Game" bekommt der Zauberer Harry Dresden den Auftrag von Mab den Heiligen Gral von Hades Schatzkammer zu stehlen. Als Winterritter muss er den Auftrag von Mab erfüllen, aber wie soll er das überleben? In diesem Fall kann er nicht einmal seinen Weggefährten trauen.

    Nach dem letzten Teil wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht, vor allem mit Molly. Leider spielt sie so gut wie gar keine Rolle in dem Teil. Dafür haben andere Charaktere wie Murphy, Butters und Michael tolle Auftritte. Harry selbst ist mal wieder in Bestform und hat sogar auf seiner Insel Parkour gelernt, was ihm sehr zu gute kommt in einem seiner schwierigstens Aufträge. Die Idee, dass Harry Hardes bestehlen soll, finde ich super, aber die Umsetzung war doch eher langwierig. Viele Gespräche, viele unnötige Auseinandersetzung und kaum Weiterentwicklung der Beziehungen der Charaktere. Erst zum Ende hin wird es richtig spannend und Harry zeigt, was er in all den Jahren gelernt hat. Ich habe den EIndruck, dass die Bücher immer dicker werden ohne dass mehr passiert. Dieses Buch legt den Grundstein für zukünftige Ereignisse und hatte gerade durch die altbekannten Charaktere sein übliches Flair. Harry selbst kann wie immer seinen Mund nicht halten, was nach wie vor witzig ist.

    Dieser Teil und der Teil davor legen das Fundament für weitere spannende Abenteuer und Auseinandersetzung. Es bleibt also spannend. Wie immer eine klare Leseempfehlung.
  24. Cover des Buches Jim Butcher's Dresden Files (ISBN: 9781606904381)
    Jim Butcher

    Jim Butcher's Dresden Files

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    'Welcome to the Jungle' ist keiner der regulären Romane um den Berufsmagier Harry Dresden, den einzigen Magier, der im Chicagoer Telefonbuch zu finden ist und sein Geld u.a. als Berater der Polizei in übernatürlichen Angelegenheiten verdient. Sondern es handelt sich um einen Comic - der allerdings von Jim Butcher geschrieben wurde, das heißt, er liest sich genauso spannend, temporeich und witzig wie die Bücher. Zudem ist er ausnehmend schön gezeichnet, fühlt sich also wirklich fast an, als würde man einen Film lesen. . Zur Story: Im Zoo von Chicago wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden, und Blut vom Toten im Gehege des Gorillas Moe. Die Polizei will den Fall schon für gelöst und Moe als den Täter erklären, doch zieht - nur für alle Fälle - Harry Dresden noch mal hinzu. Der findet schnell Spuren magischer Manipulation, wird jedoch nicht gerade herzlich von den Zoomitarbeitern willkommen geheißen, die Moe unter allen Umständen retten wollen. Natürlich eskaliert die Situation nach kurzer Zeit, als sich Harry plötzlich einer Horde blutrünstiger Raubtiere gegenüber sieht, die der unbekannte Mörder mittels magischer Manipulation auf ihn hetzt - und das ist erst der Anfang ... . Die Geschichte ist richtig packend erzählt, voller Spannung und macht großen Spaß. Gewürzt ist sie mit dem unvergleichlich sarkastischen Humor, der der Serie zueigen ist. 'Welcome to the Jungle' ist nicht nur ein richtig gut erzählter und toll gezeichneter Cartoon (oder sollte ich sagen 'Graphic Novel'), sondern auch noch eine tolles, unkonventionelles Spin-off der Harry Dresden Serie, bei der man hofft, dass es vielleicht noch mehr solcher Auskopplungen geben wird. . Auf alle Fälle sehr zu empfehlen - nicht nur für Comic-Liebhaber.

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