Bücher mit dem Tag "japan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "japan" gekennzeichnet haben.

2.789 Bücher

  1. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Ich habe erst 2x das Hörbuch gehört bevor ich dann das Buch gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht!!!


    Dieses Buch ist das erste Buch in dem ich markiert und Post its eingeklebt habe. 

    Es ist ein Angenehmer leichter Schreibstil und das schmale Buch ist schnell gelesen.

    Sowohl ich, als euch eine gute Freundin haben jetzt Angefangen die Anleitung Schritt für Schritt umzusetzen. Und erstaunlicher Weise funktioniert es wirklich! 


    Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Und es macht mich Glücklich! 

  2. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (726)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Eine fantastische Geschichte, deren Kreativität beeindruckend ist. Obwohl ich die Story nicht wirklich kapiert habe, konnte ich das Buch nicht weglegen.

  3. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Ein wunderschönes Buch, welches uns die Vergänglichkeit aufzeigt.
    Was würden wir für mehr Lebenszeit tauschen? 

    Was ist der Sinn unseres Lebens ….?

    Das Buch regt zum Nachdenken an, zeigt uns wie wichtig in unserem Leben Dankbarkeit und Vergebung sind.

    Eine Welt ohne Katzen 🐈‍⬛ 🐈 -  auf jeden Fall für mich -  unvorstellbar!!! 

  4. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover finde ich etwas nichtssagend. Ja, es geht um ein Mädchen, ja es spielt in der Natur, doch mehr sagt dieses Cover nicht aus. Dabei sollte es mehr Aussagen, denn sonst werden nicht viele diese tolle Geschichte lesen.


    Geschichte: Mariko wurde immer als seltsam angesehen, da sie sehr wissbegierig ist. Als sie den ersten Sohn des Kaisers von Wa heiraten soll, akzeptiert sie es, denn sie war es gewohnt, dass über ihr Schicksal entschieden wird. Doch auf der Reise zum Kaiserpalast wird ihre Reisegruppe von überfallen. Sie schafft es, dem Mordanschlag zu entkommen und sich als Tod darzusgellen. Mittellos will sie den Grund für den Anschlag herausfinden und begibt sich als Mann verkleidet auf die Suche nach dem schwarzen Clan.


    Die Geschichte war wirklich schön. Das Japanische Setting gab mir ein Gefühl von Geborgenheit. Die Charaktere waren sympathisch und auch die Geschichte war wirklich gut. Es startet recht zügig und actionreich, doch dann ist es bis zum Finale relativ ruhig, was keinesfalls schlimm ist. Dadurch lernt man die Charakere besser kennen und ich konnte eine Bindung aufbauen. Es gab einige wirklich schöne Szenen, die fast perfekt gewesen waren. Das Ende von Band 1 war sehr spannend und etwas überraschend. Ich war vor allem gegen Ende sehr gefesselt und verspüre nun den Drang zu erfahren, wie es weitergeht.


    Charaktere: Ich mochte wirklich fast alle Charaktere, bis die, die im Kaiserpalast waren, da mir zu denen die Bindung fehlte. Mariko war mir durch ihre schlaue, neugierige Art und dem Wunsch nach Gleichberechtigung sehr sympathisch. Ihre Art zu denken und zu handeln war realistisch und gut nachvollziehbar. Auch Ōkami mochte ich auf seine kalte und mysteriöse Art, so wie Ranmaru, Yoshi und Kenshin. Mit den Charakteren hat es einfach Spaß gemacht.


    Schreibstil: Der Schreibstil war eher ruhig und hielt sich sehr an die Japanische Lebensart, was es sehr überzwugend gemacht hat. Es gab viele japanische Begriffe, die aber hinten im Glossar alle erklärt werden und durch die Kursivschreibung erkennbar sind. Ich war durch diesen flüssigen und geschmeidigen Erzähler schnell vorangekommen und habe nur selten mitbekommen, wie viele Seiten ich am lesen war.


    Fazit: Eine wunderschöne, süße, japanische Fantasygeschichte die mich oft an die Geschichte von Mulan erinnert hatte. Wer also Mulan oder Japan sehr mag und gerne auch Mal Fantasy mit nur wenig Fantasyelementen liest, der ist hier sehr richtig.

  5. Cover des Buches Beta Hearts (ISBN: 9783404209682)
    Marie Graßhoff

    Beta Hearts

     (166)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Beta Hearts ist das Finale der Neon Trilogie und leider muss ich sagen, dass es mich absolut nicht überzeugt hat. Ich wollte es eigentlich abbrechen, aber da mir meine Freunde, die das Buch gelesen haben, nicht sagen wollten, wie es endet, habe ich mich durchgebissen. Und es war hart, denn es hat sich leider gezogen wie Kaugummi und auch das Ende war nicht meins. Im Endeffekt hat mir die Lösung nicht gefallen und es hat für mich nicht gepasst. 


    Zum Glück sind Meinungen ja verschieden und ich glaube, dass es viele Leser gibt, die auch das Ende der Trilogie feiern (meine Freunde zählen auch dazu) und das ist auch gut so. Man merkt wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat und wie viel Herzblut in der Reihe steckt, deshalb lasst euch bitte nicht von meiner Meinung beeinflussen, denn vielleicht trifft genau der Verlauf und das Ende der Story euren Geschmack.


    Trotz allem habe ich die Protagonisten in mein Herz geschlossen, denn sie sind so einzigartig und man muss sie einfach gern haben. Ich mag die innige Freundschaft zwischen Flover und Luke. Ich habe auch die Vermutung, dass zwischen den beiden mehr sein könnte, aber das werden wir wohl nie erfahren. 


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und auch diesmal haben die Protagonisten aus ihrer Sicht von den Geschehnissen berichtet, sodass man ihre Reaktionen nachvollziehen konnte.


    Das Cover passt zu den anderen Bänden und zeigt den Titel des Buches und eine Stadt mit Neon Beleuchtung.


    Fazit: 

    Leider konnte mich das Finale der Neon Trilogie nicht von sich überzeugen. Die Story war mir zu langatmig und auch das Ende hat meinen Geschmack nicht getroffen. 


  6. Cover des Buches Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger (ISBN: 9783423763196)
    Caroline Brinkmann

    Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Die Idee einer Steampunk-fantasy-japan-welt finde ich richtig cool. Dazu kommt noch ein bisschen was von Venom und anderen kreativen Ideen, die das Buch sehr kreativ machen. Zwischendurch kam es mir jedoch etwas so vor, als ob die ganzen Ideen nicht ganz zusammenpassen, denn irgendwie hätte ich mir ein größeres Japanfeeling erhofft, aber das ist Geschmackssache. Außerdem war die Idee des Clanprinzieps nicht ganz sinnig, wie ich finde, da die Mitglieder zu stereotypisch beschrieben wurden, dafür, dass man so schnell wechseln kann. Vielleicht wurde die Welt auch einfach etwas oberflächig beschrieben, sodass bei mir persönlich noch zu viele Fragen offen blieben. Aber die Geschichte mit ihren Charakteren an sich konnte mich überzeugen. Die Personen sind einzigartig und sympathisch und ich konnte gut mit ihnen mitfiebern. Zu de Actionreichen Szenen kommt noch ein Hauch Krimi, der auch für Spannung sorgt und mich gut unterhalten hat.
    Alles in allem also eine kreative und spannende Fantasygeschichte, die vielleicht nicht bis ins letzte Detail durchdacht ist, aber trotzdem Spaß macht.

  7. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (164)
    Aktuelle Rezension von: ninawirths

    Ein weiteres Jahreshighlight habe ich vor kurzem beendet und zwar ist das der 1. Teile der Trilogie. 

    Ab der 1. Seite habe ich Yumeko ins Herz geschlossen und ihre Geschichte voller Hingabe verfolgt.

    Yumeko ist wundervoll und ich habe sie sofort wegen ihrer frechen, lustigen und kindlichen Art geliebt. Die Idee, dass sie ein Fuchsmädchen ist, hat mir an ihr besonders gut gefallen. 


    Tatsumi war perfekt ausgearbeitet und im krassen Gegensatz zu Yumeko. Der ständige Kampf mit dem Dämon, der von ihm Besitz ergreifen wollte, war sehr spannend und ich habe richtig mitgefiebert. Generell harmonieren die Beiden wunderbar miteinander.


    Die Geschichte fängt spannend und unerwartet an, und ich war direkt begeisert. Während Yumekos Reise geschehen viele unerwartete Dinge und interessante Charaktere kreuzen ihren Weg. Als es zum Ende zuging, sind die Seiten nur daher geflogen da Tatsumi nicht herausfinden durfte, dass Yumeko eine Kitsune ist.


    Die Autorin führt uns in eine sagenhafte Welt die aus japanischen Mythen und Geisterwesen besteht. Und genau das macht das Buch wirklich perfekt für mich. Für mich hat das Buch wirklich alles, was ein wunderschönes Werk ausmacht.

    Deshalb ist es ein Jahreshighlight und verdient 5+ von 5 Sterne

  8. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (276)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Bei Wikipedia wird Ladenhüter mit „übrig gebliebene Ware“ erklärt. Das passt auch gut auf Keiko Furuka, die Ich-Erzählerin dieses kurzen Romans. Sie ist allerdings eine Ladenhüterin in doppeltem Sinne: als Aushilfe in einem „Kombini“ passt sie bereits seit 18 Jahren auf, dass in dem Laden alles geregelt zugeht.

    Seit ihrer Kindheit ist sie Außenseiterin; wird von ihrer Umgebung nicht anerkannt. Mit 38 Jahren immer noch Aushilfe, ohne Mann und Kinder, das entspricht nicht dem gängigen Bild einer japanischen Frau. Erst als sie Herrn Shihara kennenlernt und ihm in ihrer Wohnung einen Unterschlupf bietet, ändert sich ihr Ansehen.


    Zu Beginn der Geschichte fragte ich mich, was an diesem Buch bei den Lesern so gut ankommt. Ich hatte Probleme mit der Protagonistin. Ich konnte mich nicht in sie hineindenken, die sich über andere identifizierte, Mode und Sprechen nachahmte. Weil mir japanische Namen und Speisen nicht geläufig sind, war mir auch das Setting fremd. Doch als Shihara auftauchte, schaffte es die Autorin, mich ans Buch zu binden. Kopfschüttelnd beobachtete ich den Schmarotzer, der im Gegensatz zu Keiko, die sich bemüht, nirgends aufzufallen, völlig unangepasst handelt. Immer wieder entfuhr mir ein empörter Auflacher darüber, was Keiko mit sich machen lässt.

    Doch die Menschen ihrer Umgebung freuen sich. Endlich scheint Keiko so zu leben, wie die anderen es für sie erhofften.


    Fazit: Ein Buch, das nachdenklich macht. Das Konventionen hinterfragt, die nicht nur in Japan geläufig sind. Ein Buch, bei dem ich öfter auflachen konnte, obwohl das Beschriebene eigentlich zum Weinen war.

  9. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.760)
    Aktuelle Rezension von: Shirinkollegger

    Das Buch hat mir eigentlich noch gut gefallen, jedoch wurde ich vom Ende etwas enttäuscht.

  10. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Sakura wartete lange Zeit in meinem Bücherregal, obwohl ich den Klappentext so spannend fand, dass ich es mir schon kurz nach Erscheinen zugelegt habe. Bei meiner aktuellen Lektürenauswahl war für mich auch ausschlaggebend, dass es ein Einzelband ist, was perfekt ist, wenn man gerade nicht so viel Zeit zum Lesen einer ganzen Reihe hat. Einen ganzen Tag lang wusste mich Kim Kestners Roman gut zu unterhalten, auch wenn ich an manchen Stellen durchaus etwas zu kritisieren habe.

     

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wahnsinnig gut, denn Kestner bietet uns ein spannendes Worldbuilding: Juri lebt in einer Welt, die sich in eine unterirdische Höhle und „die Oberfläche“ unterteilt. Die Höhle weist verschiedene Ebenen auf, die an die Distrikte in „Die Tribute von Panem“ erinnern, nur dass sich diese Ebenen aufeinanderstapeln. In ihnen herrschen unterschiedliche Lebensbedingungen, je nachdem, wofür die Ebenen zuständig sind. Juri lebt im „Scheißhaus des Kaisers“ und so, wie das klingt, sind auch die Zustände zu erwarten. Die Menschen hungern, kränkeln und leben nicht lange. Die elenden Zustände werden von Kestner sehr eindrucksvoll und glaubwürdig geschildert, sodass man sich wie hautnah dabei fühlt. Für ein Jugendbuch ist Sakura auch erstaunlich offenherzig in der Sprache und manchmal sogar etwas plump, was von Juris Herkunft in der ersten Ebene herrührt. Das gelegentliche „oder so“ beim Erzählen störte mich aber doch das eine oder andere Mal beim Lesen.

     

    Eines Tages tauchen Menschen von der Oberfläche auf, die manche (vermeintlich vollkommene) Bewohner der Ebenen auserwählen, um eine „Blüte“ zu werden und an die Oberfläche geholt zu werden. Juri ist keine von ihnen, weil sie zu muskulös und groß ist, für ein Mädchen nicht im herkömmlichen Sinne hübsch. Durch eine Verbündete gelangt sie dennoch an eine der begehrten Blütenkarten. Sie muss sich aber als Junge ausgeben, denn nur als solcher könnte sie als vollkommen durchgehen. Von da an muss sie mit rund tausend „anderen“ Jungen ihre Vollkommenheit in drei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen.

     

    Derartige Geschichten, in denen die Protagonisten um ihr Überleben kämpfen oder verschiedene Prüfungen bewältigen müssen, mag ich besonders gerne, deshalb war ich beim Lesen von Sakura direkt Feuer und Flamme für die Grundidee. Die Prüfungen sind einfallsreich und spannend und animieren definitiv zum Weiterlesen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist Juris Darbietung in diesen Prüfungen, da ich mir für eine toughe Protagonistin etwas anderes gewünscht hätte. Ohne zu viel zu spoilern: Der Verlauf war für mich etwas ernüchternd und hat mir etwas die Freude genommen, mit ihr mitzufiebern. Ich fühlte mich sogar etwas übers Ohr gehauen. Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. 

     

    Juri ist ohne Frage tough und mutig. Sie ist so angelegt, dass der Leser durchaus mit ihr mitfiebern könnte. Leider stellt sie dies in den Prüfungen nicht ganz so unter Beweis. Auch gibt es in ihrem Charakter manchmal leichte Widersprüche bzw. sogar Unstimmigkeiten: sie behauptet von sich, nicht gerne und wenig zu reden, ist andererseits aber die Erste, die ihrem Unmut Worte verleiht und sich damit Probleme einhandelt. Das fand ich zwar sehr gut, da sich gerade darin ihr großer Mut zeigt, aber ich hätte mir gewünscht, dass ihr Selbstbild dann nicht so konträr dazu angelegt worden wäre.

     

    Kestner entwirft des Weiteren viele spannende, vielfältige und interessante Nebencharaktere, die man mit Juri zusammen ins Herz schließt. Dahingehend ist sie auch für Überraschungen gut. Im Zuge der Tatsache, dass ich mit der Zeit Sympathien für gewisse Charaktere aufgebaut habe, fing ich auch an, mir bestimmte Liebesgeschichten zu wünschen. Juri hatte mit einem bestimmten Charakter eine wahnsinnig gute Chemie, was sich aber leider als falsche Fährte entpuppt hat. Wohin es dann letztendlich für besagten Charakter ging, war für mich positiv überraschend, Juris romantische Storyline fand ich dagegen sehr unzufriedenstellend. Ihre Liebesgeschichte war wenig glaubwürdig, weil zwischen ihnen viel weniger Chemie aufkam als zwischen Juri und dem anderen Charakter. Auf einmal sind Gefühle da, die sich überhaupt nicht anbahnen konnten. Das war ziemlich schade.

     

    Der Haupthandlungsstrang wartet gegen Ende mit großen Überraschungen auf, die ich einerseits sehr faszinierend und gelungen fand, andererseits waren sie jedoch auch sehr verwirrend erzählt, sodass es mir nach wie vor schwerfällt, mir das Worldbuilding richtig vorzustellen. Kestner beschreibt hier manches zu kompliziert und undurchsichtig und sie erklärt meiner Meinung nach zu wenig. Nichtsdestotrotz legt sie aber zuvor sehr geschickt Köder aus, um den Leser neugierig zu machen und zum Miträtseln zu animieren, ohne je zu viel durchsickern zu lassen. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ein Einzelband viel zu kurz angelegt ist für die gewaltige Idee, die hinter allem steckt, aber letztendlich ist es Kestner doch irgendwie gelungen, die wichtigsten Dinge abzuhandeln. Gegen Ende geht einiges sehr schnell, nicht alles wird mehr so detailliert geschildert und der Schluss lässt viel Raum zum Weiterspekulieren, aber man wird nicht unzufrieden gestellt zurückgelassen. Richtig zufriedenstellend ist der Ausgang aber auch nicht. 

     

    Fazit

    Insgesamt ein solides Jugendbuch mit einer sehr faszinierenden, einfallsreichen Grundidee, die zwischen Fantasy und Dystopie balanciert. Der Twist war ziemlich spannend, aber leider auch zu undurchsichtig und verwirrend erzählt, sodass ich mit dem Ausgang leider nicht so zufrieden bin. Zudem hätte ich mir auch eine mitreißendere Liebesgeschichte gewünscht. 3,5 Sterne!

  11. Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca95

    Der Schisser hasst Abenteuer, Unordnung, Risiken - eigentlich alles, was sich außerhalb der Komfortzone befindet. Da kommen die von Jahr zu Jahr gleichen Familienurlaube in Dänemark gerade recht. 

    Der erwachsene Schisser würde die Tradition der Eltern nur zu gerne fortsetzen. Wäre da nicht seine Ehefrau. Er liebt sie über alles, nur ihr Drang zu Abenteuern wird ihn irgendwann ins Grab bringen. Davon ist er überzeugt. 

    Seiner Frau zuliebe lässt sich der Schisser zu ständig neuen Fernreisen überreden - Action, Pannen und kulinarische Katastrophen inklusive.

    Aber warum ist der Schisser immer dabei? Für seine Frau? Weil seine Eltern rein gar nichts von der Reiselust ihrer Schwiegereltern halten? Vor dieser Frage steht er immer wieder - sehr zum Leid seines Hausarztes, der vor jeder "gefährlichen" Reise um Rat und nach allen erdenklichen Impfungen gefragt wird. 

    Kann der Schisser seine Ängste überwinden? Sind die Fernreisen am Ende eine Chance, um über sich selbst hinauszuwachsen? 

    Gemeinsam mit dem Protagonisten und seiner Frau reisen die Leser zu den verschiedensten Ecken der Welt. Die Geschichten sind mit viel Witz geschrieben und geben Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schissers. Das Buch ist sehr kurzweilig und Weltenbummler finden hier sicher den ein oder anderen Reisetipp :) 




  12. Cover des Buches Die Perlenfrauen (ISBN: 9783453420298)
    Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.

    Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.

    Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.

     

  13. Cover des Buches Sieben Nächte in Tokio (ISBN: 9783423761499)
    Cecilia Vinesse

    Sieben Nächte in Tokio

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Litara
    In den ersten Kapiteln zog sich die Geschichte ein wenig dahin, aber es wurde immer spannender, da die Figuren eine wirkliche Entwicklung durchmachen und man mehr über Sophia erfährt. Nur die Rückblenden haben mich ein wenig gestört, da sie meiner Meinung nach nicht immer passend waren. Aber auf jeden Fall konnte mich das Buch fesseln, da sich die Geschichte auch wirklich vorwärtsbewegt und man mit jedem Tag, der in der Geschichte vergeht, mehr mitfiebert
  14. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (109)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Der Schreibstil war mal etwas komplett anderes und für mich völlig neuartig. Die Liebesgeschichte entwickelt sich ganz zart und steht zunächst garnicht im Vordergrund. Viel mehr begleitet man Taki und Mitsuha auf ihrer einzigartigen Reise und versucht mit ihnen das Rätsel des Körpertausches zu lösen. Die Perspektivwechsel scheinen am Anfang zunächst verwirrend, steigern sich dann aber immer schneller in ihrer Spannung bis zu einer unvorhersehbaren Wendung. Zwischen den Zeilen steckt viel Poesie, manchmal wählt der Autor dafür Worte und manchmal ist eine Szene umso eindrücklicher aufgrund der Worte, die fehlen. 

    Für mich eine wunderschöne Überraschung!

  15. Cover des Buches Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe (ISBN: 9783423763929)
    Emiko Jean

    Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Brigitte_Wallinger

    Ein Jugendbuch zum Dahinschmelzen: Unbedingt lesen!

    Die Story klingt irgendwie bekannt: Die junge Amerikanerin Izumi erfährt, dass der japanische Kronprinz ihr Vater ist (klingt wie "Plötzlich Prinzessin", räusper). Trotzdem ist das Buch mega! Emiko Jean hat sich eine höchst unterhaltsame Geschichte ausgedacht - umwerfender, grimmiger Bodyguard inklusive .

    Dass man dieses Buch geradezu verschlingen will, liegt auch an Katarina Ganslandts genialer Übersetzung!

  16. Cover des Buches Reckless - Auf silberner Fährte (ISBN: 9783791501550)
    Cornelia Funke

    Reckless - Auf silberner Fährte

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Katinka9311

    In diesem vierten Band der Reihe begleiten wir Jacob und Fuchs nach Asien, wohin sie reisen, um Jacobs Bruder Will zu finden, der versucht einen weiteren Spiegel zu finden, der Siebzehn helfen soll und um eine Möglichkeit zu finden Jacobs Deal mit Spieler zu lösen. Neben den bereits bekannten Feinden und Freunden kommen in diesem Band neue hinzu.

    Besonders Hideo ist ein toller neuer Charakter, der einige besondere Eigenschaften aufweist und für Fuchs und Jacob ein wichtiger neuer Freund ist. Wie immer gelingt es Cornelia Funke eine zauberhafte Welt zu erschaffen, in der man sich vorstellen kann, dass alles geschehen kann. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und der Verlauf ist spannend.

    Das Augenmerk liegt, nach den europäischen Märchen in den ersten drei Bänden, in diesem Band auf ostasiatischen/chinesischen Märchen. Mit ihrem Buch schafft es Cornelia Funke die Märchen und Legenden neu zu interpretieren und einer neuen Leserschaft zugänglich zu machen.

    Obwohl die Gesamthandlung der Reihe in diesem Band nicht die Riesenfortschritte macht, so ist der vierte Band doch spannend und legt einige Grundlagen, die in der Zukunft wichtig sein könnten. Ich hoffe wir bekommen einen weiteren Reckless-Band und irgendwann die Auflösung der Geschichte.

  17. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.406)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Was für eine Handlung. Wie hängt alles auf der Welt zusammen. 

    Frank Schätzing hat ein Meisterwerk geschaffen das ich persönlich jedem RATE zu lesen. Am Anfang sind es eine kurze Kapitel- die jeweils für sich einen neuen Anfang bilden- doch schnell geht es zu Sache. Nach diesem Buch sieht man die Welt durch andere Augen. Vor einigen Jahren habe ich es schon gelesen und jetzt erneut - um auf die Verfilmung zu warten. 


  18. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

     (196)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut und ich bin recht einfach in die Geschichte reingekommen. Es hat etwas gedauert, bis ich dort angekommen bin. Die ganzen Deformationen waren für mich erst ein mal schwer vorstellbar. Generell ist die Welt jedoch recht spannend. Pressia empfinde ich als einen sehr angenehmen Charakter. Ich mag ihre mutige, verantwortungsbewusste Art. Aber auch Partridge und Bradwell finde ich als handelnde Personen gut gelungen.

    Jedoch fand ich ca. das letzte Drittel ziemlich langweilig und habe sehr großzügig weitergeblättert. Irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und zu unwirklich. Ich habe sogar überlegt das Buch abzubrechen und werde wohl nicht weiter die Buchreihe verfolgen. 


    Schade!

  19. Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Die recht eigenwillige und leicht erregbare Hamburger Kommissarin Claudia Harms ist wieder einmal sauer! Da hat man doch ausgerechnet ihr den Auftrag erteilt, sich um den Kollegen Ken Takeda aus Tokio zu kümmern, der im Rahmen eines wenig beliebten, verächtlich belächelten Austauschprogramms für zwei Jahre nach Deutschland geschickt wird, um hier Erfahrungen zu sammeln und die hiesige Vorgehensweise bei der Verbrechensbekämpfung zu studieren, wobei er voll eingebunden sein soll in alle anfallenden Ermittlungen. Claudia aber weiß es besser! Als Kaltstellen ihrer Person betrachtet sie ihre unliebsame Aufgabe, weiß sie doch, dass sie, die einzige Hauptkommissarin der Mordkommission, nicht nur ihren ausschließlich männlichen Kollegen sondern vor allem ihrem Chef, der sie liebend gerne loswerden möchte, ein Dorn im Auge ist, ein Ärgernis, der man jede Gelegenheit verwehren sollte, ihr unanzweifelbares Können bei der Lösung auch der kompliziertesten Fälle unter Beweis zu stellen.

    Doch die Vorbehalte, die Claudia dem Japaner gegenüber hat, zerstreuen sich schnell, denn dieser ist, so stellt sich rasch heraus, ein außerordentlich sympathischer und höflicher Mann, der nicht nur ein begabter Saxophonspieler und Karaoke-Sänger ist, sondern darüber hinaus auch noch mit einem besonderen Gespür für Kriminalfälle gesegnet ist – und einer enormen Neugierde auf Deutschland, das Land, das ihm sein Vater, ein Verehrer der deutschen Kultur und überhaupt alles Deutschen, in den leuchtendsten Farben geschildert hat.

    Dass der erste Einsatz, zu der der Chef die mürrische und besserwisserische Claudia und den eleganten Japaner mit der Vorliebe für teure Anzüge abordnet und der als unwichtige und von Anfang an als bereits gelöst betrachtete Angelegenheit angesehen wird, sich als ziemlich verzwickt herausstellen würde, war nun wirklich nicht geplant! Dem ungleichen Ermittlerpaar wird nämlich schnell klar, dass der als Selbstmord eingestufte Tod eines Buchhändlerpaares im Hamburger Stadtteil Altona in Wirklichkeit ein geschickt getarnter und mit großer Sorgfalt ausgeführter Mord ist! Der Täter scheint bald festzustehen, doch ist er so offensichtlich, dass den inzwischen gut zusammenarbeitenden west-östlichen Ermittlern berechtigte Zweifel kommen. Gegen alle Widerstände beginnen sie, in einem Sumpf von Verrat, rücksichtsloser Bauspekulationen, grassierendem Ausländerhass und unkontrollierbarer Aggressionen zu stochern – und geraten alsbald immer tiefer in immer gefährlicher werdende Situationen, bis sie schließlich, als es für beide schon beinahe zu spät ist, die ganze trübe, traurige und zutiefst abstoßende Wahrheit erkennen....

    Der Japankenner Henrik Siebold hat mit dem ersten Band um die beiden Kommissare Ken Takeda und Claudia Harms einen trotz der düsteren Szenerie erfrischend neuen, einen jedenfalls nicht alltäglichen Kriminalroman geschrieben, der sich angenehm von der den längst unüberschaubar gewordenen Krimimarkt überflutenden Massenware mitsamt ihrem auf die Nerven gehenden Lokalkolorit unterscheidet.

    Dabei ist der Mordfall, um den es in vorliegendem Roman geht, zwar nicht leicht zu durchschauen, aber auch nicht sonderlich spektakulär, der Hintergrund, vor dem die beiden Hauptfiguren ermitteln, ist, wenn auch traurige Wirklichkeit, nichts, worüber man unbedingt Bescheid wissen möchte und schon gar nichts, was als Stoff für einen wirklich guten Krimi vorstellbar wäre. Und auch das ungleiche Polizistenpaar hat man ganz ähnlich schon in zahlreichen anderen Kriminalgeschichten angetroffen. Was vielmehr den Reiz der hier zu besprechenden Geschichte ausmacht, ist die Art und Weise, wie der Autor die aus anderen Romanen dieses Genres hinlänglich bekannten Ingredienzien miteinander mischt und verschmelzen lässt, wie er Schritt für Schritt eine Reihe von unannehmbaren Zuständen wie auch Machenschaften vor der Kulisse der bei so vielen Menschen angesagten und ach so attraktiven und lebenswerten Stadt Hamburg aufdeckt, durchaus auch vorsichtig anprangert, die umso erschütternder sind als sie, man kann es nicht mehr leugnen, der Realität entsprechen und, möchte man Prognosen wagen, eskalieren werden, wenn keine Lösungen gefunden werden.

    Der eigentliche Glückstreffer des Kriminalromans allerdings, die Figur, mit der alles steht und fällt und ohne die die Geschichte doch wieder in die Durchschnittlichkeit zurückfallen würde, ist Kenjiro Takeda, der in den uralten Traditionen seines Heimatlandes verwurzelte Japaner, der dennoch offen allem Neuen und für ihn unendlich Fremden gegenübersteht, dessen ausgesuchte Höflichkeit so wohltuend ist und durch dessen Augen der Leser einen Blick wirft auf das eigene Heimatland – und damit auch auf sich selbst. Gleichzeitig nähert er sich dem Land, aus dem Inspektor Takeda stammt, erfährt nicht wenig über eine ganze Reihe japanischer Gepflogenheiten, über für Westliche sehr fremdartig anmutende Denk- und Verhaltensweisen, die aber trotzdem, oder gerade deshalb, eine eigenartige Faszination ausüben.

    Auch Takedas Zusammenspiel mit der kantigen, oft grob unhöflichen, insgesamt wenig sympathisch erscheinenden, doch außerordentlich fähigen Kollegin Claudia Harms hat seinen Reiz. Beide finden trotz entgegengesetzter Ansichten und Lebensphilosophien eine tragfähige gemeinsame Basis, finden zu einem tiefen gegenseitigen Verständnis, das eher auf Instinkt als auf Ratio beruht und das, so meine ich, von dem Autor dem Leser sehr glaubhaft vermittelt wird, authentisch geradezu, in keiner Weise konstruiert oder an den Haaren herbeigezogen wirkend, wie man das des öfteren in ähnlichen Roman-Konstellationen bereits erleben und erleiden durfte.

    Und dieses wunderbare west-östliche Paar, dessen Zusammenarbeit sich – bisher! - ausschließlich aufs Berufliche bezieht, lässt denn auch – fast – gewisse Mankos vergessen, die vor allem in der sich doch etwas zu sehr hinziehenden, sich auf zu vielen Schlachtfeldern abspielenden und damit unnötig verwirrenden und auch überfrachteten Handlung zu finden sind. Hier wäre etwas weniger gewiss mehr gewesen.... Doch sei's drum – der Krimi ist in jedem Falle empfehlenswert und macht neugierig auf ein Wiedersehen mit dem anziehenden Japaner in den inzwischen erschienenen drei Folgebänden!

  20. Cover des Buches Battle Royale (ISBN: 9783453437210)
    Koushun Takami

    Battle Royale

     (196)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bin damals durch Suzanne Collins' "Hungergames" drauf aufmerksam geworden. "Battle Royale" hat dann noch eins drauf gesetzt. Die Handlung ist zwar völlig surreal, aber trotzdem handeln die Charaktere absolut nachvollziehbar. Mir ist es immer wichtig, dass ich mich in Charaktere hineinversetzen kann, was Koushun Takami wirklich gelungen ist (trotz der kulturellen Unterschiede). Er schafft es innerhalb weniger Seiten einen Charaker so tiefgehend zu beleuchten, dass man erst merkt, wie sehr man ihn doch mochte, wenn er gerade von jemand anderem brutal getötet wird. Gänsehaut & Emotionschaos pur! 

    Die Tribute von Panem sind dagegen nur ein müder Abklatsch.

  21. Cover des Buches Das Geschenk eines Regentages (ISBN: 9783103970678)
    Makoto Shinkai

    Das Geschenk eines Regentages

     (85)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Da bei uns ebenfalls eine Katze zu Hause ist, hat mir die Idee des Buches gut gefallen. Auch der Anfang war schön umgesetzt. Kann ich doch aus Erfahrung sagen, dass Katzen Stimmungen wahrnehmen bzw. mit ihrem Verhalten selbst Stimmungen ausdrücken können. 

    Im Verlauf der Handlung nehmen die Katzen für mich in ihrem Verhalten doch zu stark menschliche Züge an, was ich dann nicht mehr überzeugend fand. Für mich persönlich ist das dann doch das falsche Genre. 


  22. Cover des Buches Das Herz aus Eis und Liebe (ISBN: 9783846600887)
    Renée Ahdieh

    Das Herz aus Eis und Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich fand den ersten Teil Inhaltlich viel viel besser. Man hätte einfach beim ersten Teil ein gutes Ende finden sollen und nicht noch eine zweiten Teil. Es war sehr zäh und nicht mehr sonderlich spannend. Fand ich sehr schade weil der erste Teil mir super gefallen hat 

  23. Cover des Buches Verdächtige Geliebte (ISBN: 9783492303552)
    Keigo Higashino

    Verdächtige Geliebte

     (118)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Yasuko hat ihren gewalttätigen Ehemann ermordet, das weiß der Leser bereits zu Beginn an, somit entfällt das Rätseln, um den Täter. Ich war sofort auf der Seite der Täterin, hatte keinerlei Mitleid mit dem Opfer, da dieses Yasuko ja übel mitgespielt hatte. Doch die Polizei beginnt nun, einen Kriminalfall zu lösen, der alles andere als einfach ist. Schließlich verfügt die eigentliche Täterin über ein offenbar wasserdichtes Alibi. Keigo Higashino hat seinen Lesern hier eine großartige Geschichte präsentiert, die in ruhigem, sogartigem Schreibstil und subtiler Spannung daher kommt, die einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt. Yasuko wird bei dem Katz-und-Maus-Spiel, das sie mit der Polizei treibt, unterstützt von ihrem Nachbarn, Ishigami, einem Mathematikgenie, in meinen Augen ein richtiger Nerd, der alles tut, um die Täterin zu decken. Was treibt ihn an? Wer agiert so selbstlos? Für meinen Geschmack hat der Autor hier großartige Unterhaltung der ganz besonderen Art geboten, dafür gibt es von mir selbstverständlich die volle Punktzahl und eine absolute  Leseempfehlung!   

  24. Cover des Buches Schwimmen mit Elefanten (ISBN: 9783746630809)
    Yoko Ogawa

    Schwimmen mit Elefanten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 318 Seiten

    Verlag: Aufbau Taschenbuch (5. Dezember 2014)

    ISBN-13: 978-3746630809

    Originaltitel: Neko wo Daite Zô to Oyogu

    Übersetzung: Sabine Mangold

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book erhältlich


    Surreal und berührend


    Inhalt:

    Der Junge wurde mit einer Missbildung der Lippen geboren. Deshalb wird er von anderen Kindern gehänselt. Seine einzigen Freunde sind ein toter Elefant, ein imaginäres Mädchen und ein toter Busfahrer. Nach und nach wird sich dieser Freundeskreis auch auf lebende Menschen erweitern, allen voran ein ehemaliger Busfahrer, der den Jungen das Schachspielen lehrt. In diesem findet er eine erhabene Schönheit und eine ganze Welt.


    Meine Meinung:

    Selten gibt Yoko Ogawa ihren Figuren Namen, so auch hier. Der Junge wird stets „der Junge“ genannt, auch als er schon längst erwachsen ist. Das mag einem seltsam erscheinen, aber eigentlich passt es hier ganz gut, denn der Junge beschließt im Alter von elf Jahren, nicht mehr weiterzuwachsen. 


    Mir gefällt Yoko Ogawas kraftvoller Schreibstil sehr gut. Sie entführt einen damit in eine fremde Welt und bringt sie einem nahe. Obwohl die Geschehnisse zum Teil recht unrealistisch sind, kann man sich gut in die Handlung hineinfühlen. Besonders die Gedanken des Jungen werden detailliert dargestellt.


    Wer mit dem Schachspiel überhaupt nicht vertraut ist, wird hier möglicherweise außen vor bleiben und dem Roman nichts abgewinnen können. Denn Schach dominiert hier alles, das Brett, die Figuren, die Spielzüge. In all dem gibt es so viel zu entdecken. Das Schachspiel wird als eine Sinfonie beschrieben, ein Kunstwerk, die Spielzüge als verschlungene Muster. Ich bin leider nicht so ein begnadeter Schachspieler wie der Junge, aber ab und zu spiele ich. Und so konnte ich leicht nachvollziehen, was der Junge darin sieht.


    Mich konnte die Autorin mit diesem Werk bezaubern und berühren. 


    ★★★★★

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