Bücher mit dem Tag "japan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "japan" gekennzeichnet haben.

2.706 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.666)
    Aktuelle Rezension von: Wero

    Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek und ich muss sagen: Er hat mich voll überzeugt! Sehr spannender, durchdachter Thriller mit einem tollen Ende. Wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch vom Autor sein!

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.369)
    Aktuelle Rezension von: FreieFreya

    schöner klarer direkter appell an die menschen am ende. man braucht bisschen durchhaltevermögen. aber wenn man zwischendurch auf das hörbuch umsteigt ist es perfekt. sehr unheimlich und packend.

  3. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783570102909)
    Kanae Minato

    Geständnisse

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


          Puh! Ich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich dieses Buch fand. Die Japaner sind schon echt anders drauf.
    Ich fand den Schreibstil sehr außergewöhnlich, aber gut zugänglich. Es war mal wieder ein Buch, in dem ich eigentlich niemanden leiden konnte, aber trotzdem unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass es hier nicht das für einen Thriller klassische "Who-done-it"-Prinzip gab (weswegen ich ja nicht gerne Thriller lese), sondern es eher um die kranke Psyche der Protagonisten ging. Und mal ehrlich - aller der Reihe nach hatte da niemand.
    Richtig toll fand ich auch, dass die Spannung wirklich bis auf die letzte Seite gezogen wurde. Durch die nacheinader wechselnde Perspektive veränderte sich auch jeweils die eigene Sicht auf das ganze Geschehen.
    Gar nicht mochte ich hingegen die durch den Perspektivwechsel hervorgerufenen Wiederholungen. Und warum ist da ein Apfel auf dem Cover?
  4. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (275)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich denke Marie Kondo dürfte vielen inzwischen ein Begriff sein. Bekannt geworden durch ihre KonMari-Methode des Aufräumens hat sie es sogar zu diversen Netflix Sendungen geschafft. Passend zum Jahresanfang wollte ich mich mal mit ihrem Bestseller beschäftigen und konnte tatsächlich das ein oder andere daraus für mich mitnehmen.

    Kondo erklärt in diesem Buch nicht nur ihre Methode, sondern erzählt auch passend dazu kleine Geschichten von ihren Kunden und deren Problemen. Sie erklärt, warum andere Herangehensweisen höchstwahrscheinlich zu keinem langfristigen Erfolg führen und bei den ein oder anderen Erklärungen habe ich mich tatsächlich auch ein bisschen ertappt gefühlt.
    Zu 100% konnte mich ihre Methode allerdings nicht von sich überzeugen. Das mag auch an den kulturellen Unterschieden liegen, ich bin zum Beispiel nicht so der größte Fan von den spirituellen Elementen. Die grundlegenden Elemente ihrer Methode haben mich aber schon überzeugt und ich denke das ein oder andere werde ich definitiv übernehmen.

  5. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (713)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  6. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.915)
    Aktuelle Rezension von: Fioristas_Buecherwelt

    Die Handlung spielt in Japan in den 30er Jahren. Das Fischermädchen Chiyo wird gegen ihren Willen in die Kaiserstadt Kyoto gebracht. Es beginnt eine qualvolle Ausbildung als Geisha. Doch bald steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas auf. Dann lernt sie den Mann kennen, der maßgeblich ihr Leben beeinflusst. 

    Dem Autor ist ein Meisterwerk gelungen. In beeindruckenden Bildern schildert er das Leben der Geishas zu diese Zeit mit  ihren Traditionen. 

    Ich entdeckte das Buch im Bücherregal meiner Mutter und bin im Nachherein darüber super happy. Ansonsten wäre mir dieses wunderbare Buch wahrscheinlich nie in die Hände gefallen.

    Ich gebe von ganzem Herzen 5 Sterne. 

  7. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (671)
    Aktuelle Rezension von: Julyie
    „Wir konnten alles Mögliche mit der Liebe. Wir konnten sie mehr oder weniger gut verstecken, wir konnten sie hinter uns herziehen, wir konnten sie hochheben, durch alle Länder der Welt tragen oder in Blumengebinden verstauen, wir konnten sie in die Erde legen und in den Himmel schicken. All das machte die Liebe mit, langmütig und biegsam, wie sie war, aber verwandeln konnten wir sie nicht.“ (s. 235) 


    Eckdaten

    Verlag: Dumont Verlag

    Erscheinungsdatum: 18.07.201

    Preise: Taschenbuch 12,00€, E-Book 9,99€, Hardcover 20,00€, Hörbuch 9,99€

    Seitenzahl: ca. 320

    ISBN: 978-3832164577

    Genre: Roman/Erzählungen, Comin-of-Age, Familie, Drama

                       

    Cover

    Dieses Buch hat mich in erster Linie durch das schöne Cover angesprochen. Es ist schön gestaltet, der Titel in Szene gesetzt und grafisch schlicht, so wie ich es mag.

    Außerdem ist es auch perfekt abgestimmt auf den Inhalt der Geschichte.

                                       

    Klappentext

    Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben.

    Immer, wenn der alten Selma im Traum ein Okapi erschein, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Wen es treffen wird, ist allerdings unklar. Davon, was die Bewohner in den folgenen Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, handelt dieser Roman. Vor allem aber erzählt er von Menschen, die alle auf ihre Weise mit der Liebe ringen: gegen Widerstände, Zeitverschiebungen und Unwägbarkeiten – ohne jemals den Mut zu verlieren.

                                       

    Erster Satz

    „Wenn man etwas gut Beleuchtetes lange anschaut und dann die Augen schließt, sieht man dasselbe vor dem inneren Auge noch mal, als unbewegtes Nachbild, in dem das, was eigentlich hell war, dunkel ist, und das was eigentlich dunkel war, hell erscheint.“ (s.9)

                                       

    Meinung

    Ein Herzensbuch!

    Genau dieser Gedanke ging mir während des Lesens und auch danach die ganze Zeit durch den Kopf. Es ist eine absolute Wohlfühl-Geschichte, die wichtige Werte vermittel, emotional und grandios geschrieben ist.

    „Ihr müsst dringend mal ein bisschen mehr Welt hereinlassen.“ (s. 30)

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich tatsächlich mal wieder einen schönen Roman lesen wollte, der kein Ratgeber ist. Und da habe ich mit diesem Schatz, alles richtig gemacht. Es ist eine perfekte „Coming-of-Age“ Geschichte, die für jeden etwas hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand an diesem Buch etwas auszusetzen hätte. Für mich ist es rundum gelungen und sehr harmonisch zu lesen. Der grandiose Schreibstil von Mariana Leky verdient dabei wohl das meiste Lob. Ich habe noch nie so eine Art von Erzählung gelesen. Es ist komplett anders, als man es sonst kennt und sehr besonders. Vor allem die Art, die Gedankengänge der Protagonistin darzustellen, wirkt sehr realistisch und echt. Manch einer würde vielleicht sagen „Hat da ein Lektorat drüber geschaut?“, denn es ergibt manchmal nicht so den zusammenhängenden Sinn, aber genau das ist es, was die Erzählweise so besonders macht. Denn die Gedanken schweifen mal und das macht die Protagonistin einfach sehr menschlich. Was dabei auch wichtig zu erwähnen ist, ist der besondere Perspektivenstil. Denn dort gibt immer unangekündigte Schwankungen, sodass man wirklich von jedem Charakter die Geschichten erfährt und dies in eine ganz außergewöhnliche Erzählperspektive/Schreibweise verpackt.

    „>Lieber auf alten Wegen auf der Stelle treten als auf neuen stolpern, unglücklich fallen und sich mehrere irreparable Wirbelbrüche zuziehen<, sagten die Stimmen.“ (s. 36)

    Die Kerngeschichte an sich ist dazu auch wirklich wundervoll. Es vermittel viel von Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und auch die negativen Seiten wie Trauer, Verlust, Ängste, Sorgen usw. Und durch den präzisen, wundervollen Schreibstil kommt es ganz anders bei mir an, als in anderen Büchern. Es wirkt so nah, so echt und realistisch. Es wird zu keinem Moment langatmig, sondern bleibt durchgehend spannend und interessant, so dass man immer weiterlesen möchte.

    „Wenn wir etwas anschauen, kann es aus unserer Sicht verschwinden, aber wenn wir nicht versuchen, es zu sehen, kann dieses Etwas nicht verschwinden.“ (s. 162)

    Die Charakterausarbeitung ist ebenfalls sehr beeindruckend. Hier wurde viel Zeit und Liebe ins Detail investiert, um die die verschiedenen Charaktere sehr tiefgründig darzustellen. Man lernt viele Eigenarten und Macken kennen und somit wird jede Rolle etwas Besonderes. Auch die Charakterentwicklungen/Veränderungen kommen gut und nachvollziehbar durch.

    „Ich wollte nicht abbrechen, ich ahnte, dass jemand verloren ist, wenn man die Suche nach ihm unterbricht.“ (s. 130)

    Zusammenfassend also eine wirklich grandiose Geschichte, in der meiner Meinung nach alles perfekt ist. Ein außergerwöhnlicher und wunderbarer Schreibstil, wie ich ihn zuvor noch nie gelesen habe. Detaillierte Charaktere und tiefgründige Basis die über das gesamte Buch sinnvoll verteilt ist. Emotionale Wertevermittlung mit großartigen Wendungen und Spannungsmomenten. Und trotzdem einfach eine wunderschöne Herzengeschichte mit der man sich als Leser wohl fühlt.

    „Keiner ist alleine, solange er noch wir sagen kann“ (s. 287)

    Absolute Leseempfehlung von mir, ein Buch das ich auch verschenken würde, eine Autorin von der ich mir noch viel mehr Bücher erhoffe. Das letzte Mal so begeistert, war ich bei den Strelecky Büchern und das hier ist ebenfalls ganz große Kunst auf hohem literarischen Niveau.

  8. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Ein wunderschönes Buch, welches uns die Vergänglichkeit aufzeigt.
    Was würden wir für mehr Lebenszeit tauschen? 

    Was ist der Sinn unseres Lebens ….?

    Das Buch regt zum Nachdenken an, zeigt uns wie wichtig in unserem Leben Dankbarkeit und Vergebung sind.

    Eine Welt ohne Katzen 🐈‍⬛ 🐈 -  auf jeden Fall für mich -  unvorstellbar!!! 

  9. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Booklover9germany

    Mariko, die Tochter eines angesehenen Samurais, befindet sich auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers. Obwohl die junge Frau lieber ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten würde und unabhängig sein möchte, fügt sie sich dem Willen ihres Vaters und stimmt der Verlobung zu. Auf dem Weg dahin wird ihr Geleitzug angegriffen und sie kann in letzter Sekunde in den Wald fliehen. Daraufhin schließt sie sich als Junge verkleidet ihren vermeintlichen Feinden an. Doch das Leben hält noch mehr Überraschungen für sie bereit, von denen sie anfangs nicht zu träumen wagte.


    Das Cover und der Klappentext haben mich aufhorchen lassen in diese Geschichte einzutauchen.. und ich habe es nicht bereut


    Was für mich schwierig war:

    Die 3. Person beziehungsweise der Schreibstil der Autorin. Daran musste ich mich in den ersten Seiten gewöhnen, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus meinen Händen legen.

    Aber auch die japanischen Begriffe. Es macht es für die Geschichte schöner so etwas zu haben, aber ich weiß nicht wie man sie ausspricht/betont etc. Natürlich steht die Übersetzung hinten im Buch, doch wer hat beim Lesen, wie es weitergeht, Lust hinten nachzuschlagen, das Wort suchen, übersetzung in den Kontext einbauen aber letztendlich wieder vergessen.



    Die Geschichte von Mariko und Okami war wundervoll! Ich habe mitgelacht und verzweifelt.. Auch der schwarze Clan, die Jungs sind mir auf irgendeine Art und Weise ins Herz gewachsen


    Marikos Zwillingsbruder war ganz anders, als sie ihn beschrieben hat von der Vergangenheit, das hat seinen Charakter etwas schlechter gemacht


    Aber alles in Allem konnte ich kaum auf den nächsten Tag warten, bis das Buch 2 kam! Ich empfehle euch einmal reinzulesen und es für euch auszumachen ob es für euch ein Problem ist

  10. Cover des Buches Beta Hearts (ISBN: 9783404209682)
    Marie Graßhoff

    Beta Hearts

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Flover, Luke, Andra, Okijen und Byth sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen und erholen sich von ihrer Begegnung mit KAMI.
    Während das Militär sich für ein letztes Gefecht wappnet, setzt Andra immer noch alles daran, den Konflikt friedlich beizulegen.
    Werden sie KAMI stoppen können?

    "Beta Hearts" ist der dritte und finale Band von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Major General Okijen van Dire, Bythan Vica-Chun, Luke Bible, Andra Yun, Captain Flover Nakumura und KAMI erzählt wird.

    Nachdem sie in Moskau auf KAMI getroffen sind, wurde Okijen schwer verwundet und das Militär unter der Führung von General Marshall Llyod zieht sich zurück, um sich für einen letzten Schlag gegen KAMI zu wappnen. Doch ist ein Krieg wirklich der letzte Ausweg?
    Nachdem mir "Cyber Trips", der zweite Band schon nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie der Auftakt, hat es lange gedauert, bis ich den letzten Band der Reihe lesen wollte.
    Auch wenn sich "Beta Hearts" dann gut lesen ließ, konnte der dritte Band für mich leider nicht mehr mit dem starken Beginn mithalten, auch weil die Handlung etwas langatmig war.

    Mein größtes Problem hatte ich mit den Charakteren, da ich dieses Mal mit keinem von ihnen so richtig warm geworden bin und man für meinen Geschmack zu wenig von jedem einzelnen erfahren hat, auch wenn es ein paar Rückblicke in ihre jeweilige Vergangenheit gab. Luke und Flover mochte ich am liebsten und auch Byth hat mir gut gefallen, aber Andra mochte ich leider überhaupt nicht und auch mit Okijen hatte ich so meine Probleme, weil ich ihn in diesem Band kaum wiedererkannt habe. Auch die Entwicklung von Marshall hat mir nicht gut gefallen. Generell hätte ich auch gerne mehr über die Goldenen Drei erfahren.
    Bis auf Andra sind sie alle in einer Welt aufgewachsen, die vom Militär geprägt wird und lernen, dass Angriff immer die beste Verteidigung ist. In diesem Band erfahren wir noch viele interessante Hintergrundinformationen zu der Welt, was es noch mal interessant gemacht hat.
    Es gab wieder ein paar Akten und Interviews, sowie Illustration der Charaktere, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

    Die Geschichte hat sich relativ spannend entwickelt, denn der finale Kampf mit KAMI stand bevor und ich war neugierig, wie Marie Graßhoff letzten Endes alles auflösen würde.
    Doch es wurden nicht alle wichtigen Fragen geklärt und mit dem Ausgang des Konflikts mit KAMI bin ich auch nicht zufrieden, weil es mir zu reibungslos über die Bühne ging.
    Da ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden bin, hatte ich leider auch Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, sodass diese mich auch nicht richtig fesseln konnte.
    Ich fand diesen dritten Band nicht schlecht, muss aber ehrlich sagen, dass ich schon gehofft hatte, dass er mich wieder so sehr abholen würde, wie der erste Band es damals geschafft hat.

    Fazit:
    "Beta Hearts" ist ein guter Abschluss von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der mich aber nicht so sehr begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte.
    Ich hatte leider meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten, denn ich bin mit keinem von ihnen wirklich warm geworden.
    Wahrscheinlich konnte mich deshalb auch die Handlung nicht wirklich packen und auch mit dem Ende bin ich leider nicht ganz glücklich.
    Für mich kann "Beta Hearts" nicht mit den vorherigen Bänden mithalten, denn ich hatte echt ein wenig mehr erwartet, sodass ich schwache drei Kleeblätter vergebe.

  11. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Countofcount

    Für mich ist „Kafka am Strand“ sicherlich eines DER Bücher.

    Murakami breitet seine surreale und kafkaeske Welt so dicht und verwoben aus wie das allenfalls noch in „Die Aufziehvogel-Chroniken“ und „1Q84“ geschieht. 

    Mehrere Handlungsstänge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (und jeweils für sich schon „verrückt“ genug sind), werden kunstvoll verwoben.

    Wie immer bei Murakami kann man das Ganze entnervt nach wenigen Seiten (oder einigen Kapiteln) in die Ecke pfeffern, oder aber man lässt sich drauf ein und erlebt ein (wie ich finde) sehr sensibel gezeichnetes Werk. Natürlich sind sprechende Katzen (oder gar Kühlschränke mit Katzenköpfen), regnende Meeresbewohner oder UFO-ähnliche Geschehnisse nicht jedermanns Sache, ist aber letztlich auch egal, weil Murakami das in der Summe total kunstvoll kombiniert und atmosphärisch verwebt. 

    Und so ist -wie eigentlich so oft bei Murakami- das Thema „Einsamkeit“ / „Suche“ / „Sehnsucht nach Ankommen“ vorherrschend. 

    Für mich persönlich -wie gesagt- eines DER Bücher. Möglicherweise sogar DAS Buch.

  12. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

     (309)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die Ermordung des Commendatore II - Eine Metapher wandelt sich

    Autor: Haruki Murakami

    Erschienen in Deutschland: 2018

    Originaltitel: Kishidanchō goroshi. Killing Commendatore

    Erschienen in Japan: 2017 

    Weitere Informationen:

    Genre: Slice-of-Life, Übernatürliches

    Preis: € 26,00

    Seiten: 489

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-8321-9892-3

    Verlag: DuMont Buchverlag 

     

    Klappentext:

    Mit dem Porträt der 13-jährigen Marie wächst allmählich das Selbstvertrauen des jungen Malers in seinen eigenen Stil. Die wiedergewonnene Sicherheit hilft ihm, das Ende seiner Ehe zu verarbeiten. Während der Sitzungen freunden sich das Mädchen und der Maler an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde "Die Ermordung des Commendatore" steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden. Ein Weg, der durch eine Luke in eine andere Welt führt. 

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Den Vorgängerband habe ich schon vor mehreren Jahren gelesen und fand es ziemlich enttäuschend, dass die erste Szene, der Prolog, absolut nichts mehr mit dem Rest des Bandes zu tun hatte, vor allem, da das der Text auf dem Rücken des Buches war. Mittlerweile weiß ich, dass das ein Fehler des Verlags war und nehme es dem Buch nicht mehr übel. Allerdings wird erst in diesem Band erklärt, was es mit diesem Prolog aus Band 1 auf sich hat und das finde ich schade. Es gibt bestimmt noch mehr Menschen, die davon enttäuscht waren, aber Band 2 nie gelesen haben.  

    Wie Band 1 ist Band 2 nicht sonderlich aufregend, selbst die spannenden Szenen haben eine ruhige Atmosphäre an sich und sind so ruhig eine Stunde Yoga oder eine Teezeremonie. Zwar muss es in einem Buch nicht immer spannend und aufregend sein, aber so im Gesamten war das Buch dann doch ein wenig zu ruhig für meinen Geschmack. Auch habe ich nicht ganz den Zusammenhang verstanden, den der Maler zwischen Maries Verschwinden und dem Bild gesehen hat. Überhaupt war die ganze Reise, die er darauf hin unternommen hat, hat nicht wirklich Sinn gemacht. Hinterher wird durch Marie erklärt, wie und warum sie für mehrere Tage verschwunden ist; aber den Zusammenhang habe ich auch da nicht gesehen. Das fand ich dann doch etwas merkwürdig. 

    Das Lesen an sich hat schon Spaß gemacht, aber ich bin mir sicher, dass die beiden Bände zu der Sorte Buch gehören, die ich einmal lese und dann reicht es mir für den Rest des Lebens. Dass ich nicht das Bedürfnis habe, sie irgendwann wieder zu lesen. Wie auch schon beim Vorgängerband gefällt mir das bunte Cover, da das Buch jedoch nicht mir gehört und der Umschlag teilweise auf das Buch geklebt wurde, liegt an der Bibliothek, von der ich mir das Buch ausgeliehen habe. Zumindest bin ich mir jetzt sicher, dass ich den ersten Band nicht behalten werde. Das habe ich davon abhängig gemacht, ob mir der zweite Band gefällt oder nicht; oder wie sehr. Das hier sind die einzigen zwei Bücher, die ich von dem Autoren gelesen habe, ich weiß nicht, ob ich noch einem anderen Buch von ihm eine Chance geben werde, aber wenn, dann nicht so schnell.  

    Wie auch im Vorgänger wurde ich mit den Charakteren nicht warm, da es immer eine gewisse Distanz gab, sie waren mir nicht so vertraut oder nahe, wie ich es sonst von Bücher-Charakteren kenne. Zwar hat mir Marie am besten gefallen, aber auch sie war so weit weg beim Lesen. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, aber doch erfreut. 

     

    Fazit:

    Wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und einfach etwas komplett ruhiges lesen möchte, dass den Ruhepuls nicht beeinflusst; oder wenn man einfach mal ein Buch braucht für den Balkon/Strand, dann ist das hier wohl das richtige, wobei ich erstmal mit dem ersten Band anfangen würde. Ansonsten sollte man vom dem Buch eher Abstand nehmen. Wie auch schon beim Vorgänger fällt es mir schwer, eine Bewertung zu finden. Aber ich bin dann nach vielen Stunden an Überlegen schließlich doch noch auf einen Nenner gekommen und gebe dem Buch insgesamt 4 Sterne. Nochmal lesen werde ich allerdings wie gesagt nicht.

  13. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Julie Kagawa konnte mich damals mit ihrer Unsterblich Reihe begeistern (Memo an mich: Unsterblich Reihe re-readen und rezensieren). Klar war ich da auch auf ihre neuste Reihe gespannt, zumal ich für asiatische Setting immer zu haben bin 😁.

    Willkommen in Iwagoto
    In ihrem neuen Reihenauftakt entführt uns Julie Kagawa in den fernen Osten. Ihr Reich Iwagoto ist deutlich an Japan während der Edo-Zeit orientiert. Dabei zeigt die Autorin, dass sie im Gegensatz zu manch anderen Autoren, die sich dem feudalen Japan als Inspiration bedienen, ordentlich recherchiert hat. Zumindest so weit ich, als jemand der sich zwar intensiv mit Japan auseinandergesetzt hat, aber sonst keinen japanisch kulturellen Hintergrund hat, beurteilen kann. Besonders die Einbindung der japanischen Folklore mit ihren allerhand verschiedenen Yokais hat mir sehr gut gefallen, aber auch sonst vermittelt das Buch angenehmen fernöstlichen Flair, ohne dabei zu künstlich oder aufgesetzt zu wirken.

    Typisches YA-Buch
    Doch trotz des wirklich schönen Setting und eines typisch Jugendbuch, flotten Schreibstils muss ich sagen, dass sich die ersten 100 Seiten für mich eher zäh gestalteten. Die Handlung braucht lange, um wirklich in Fahrt zu kommen und das erste Drittel des Buches wirkt wie ein ewig langer Prolog bevor es dann endlich losgeht. Das Gefühl verstärkt sich umso mehr, da man in dieser Phase jetzt auch nicht so wahnsinnig viel über die Welt erfährt, sodass man argumentieren könnte, Kagawa möchte den Leser*in sanft mit Iwagoto bekannt machen. Nein, stattdessen werden die Charaktere und ihr bisheriges Leben dargestellt, aber um diese Ausgangssituation zu verstehen hätte es auch die Hälfte der Seiten getan.
    Irgendwann kommt dann aber glücklicherweise der Punkt, an dem es endlich losgeht und ab da wird das Buch auch ganz unterhaltsam. Leider bleibt die Autorin auf altbekannten und sicherem YA-Terrain. Wer schon viel in diesem Genre unterwegs war, erkennt schnell die typischen Muster, was die Handlung leider ziemlich vorhersehbar machte. Gerade der Verlauf der Lovestory ist ausgelutschter als eine überkochte Nudel. Es ist alles nett geschrieben, aber Überraschungen sucht man vergebens.

    Die Kitsune und der Jäger
    Warum lande ich trotz der schwächelnden Handlung trotzdem bei 4/ Punkten? Nun, das dürfte zum großen Teil an Protagonistin Yumeko liegen. Das Fuchsmädchen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist fernab von allem in einem Tempel aufgewachsen und dementsprechend etwas naiv und weltfremd, aber es war eine niedliche Naivität und nicht diese “Was bist du doof Naivität” die mir schnell auf den Senkel gehen würde. Dazu mochte ich einfach ihre offene und positive Art. Selbst als alles, was sie kennt, zerbricht, behält sie ihre Lebensfreude. Bei all den hochdramatischen Protagonist*innen mit ach so tragischen Schicksalen in der YA-Welt fand ich das sehr erfrischend und Yumeko konnte mir mehr als einmal ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

    Wo wir jedoch bei ach so leidvollen Charakteren wären: mit Tatsumi wurde ich erst sehr spät im Buch warm. Er ist das Musterbeispiel für den düsteren, “mysteriösen” einsamen Wolf mit tragischer Vergangenheit. Mit seinen sich ständig wiederholenden inneren Monologen alla “Ich bin gefährlich, ich habe keiner Wahl, als meiner Bestimmung zu folgen” bla bla bla, erinnerte er mich unangenehm an Sasuke aus Naruto 😒. Zum Glück wurde das, wie gesagt, im späteren Verlauf der Handlung etwas besser, auch wenn er immer noch ziemlich viele YA-Klischees erfüllt.

    Fazit:

    Im Schatten des Fuchses, ist gerade was die Handlung und Liebesgeschchte angeht, ziemlich klischeehaft und baucht auch etwas, um wirklich in Fahrt zu kommen. Doch dank eines stimmigen Settings und einer herzlichen Protagonistin konnte mich das Buch dennoch gut unterhalten und ich werde die Reihe weiter verfolgen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner

  14. Cover des Buches Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger (ISBN: 9783423763196)
    Caroline Brinkmann

    Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger

     (146)
    Aktuelle Rezension von: julias_wonderland

    Durch Instagram habe ich viel von diesem Buch gehört und wollte selbst wissen, warum so viele dieses Buch so toll finden. Ich habe nicht lange überlegt als das Buch bei NetGalley als Rezensionsexemplar verfügbar war. Danke noch einmal für diese Change. Das Cover ist einfach nur ein Traum. Viel was im Buch thematisiert wird findet man aufm Cover wieder. Das Setting, die Clans sowie die Hauptprotagonistin. Ich liebe diesen Schreibstil wirklich. Er war durch seine Lockerheit wirklich sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich war zuerst etwas verwirrt, weil es mehrere sichten gab, aber als sich das denn geklärt war ich Feuer und flamme dafür. Denn man versteht die Handlung mehr durch die verschiedenen Sichten.

    Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll zu schwärmen. Ich habe das Buch wirklich genossen. Denn es hat mich doch etwas an ein Drama aus dem asiatischen Bereich erinnert. Die ich momentan sehr viel schaue. Das liegt zum einen daran, dass das Setting asiatisch ist und auch die Clans, die es dort gibt. Das Worldbuilding ist also wirklich nach meinem Geschmack. Es gibt 5 Clans bzw. 4 Clans, der eine wurde gestürzt. Der Tiger Clan musste leider dran glauben da die Anhänger sehr oft was Falsche gemacht hat. Die Wesen, die es auch noch in dieser Welt gab, haben mich ebenfalls fasziniert. Es gibt sogenannte Spirits davon gibt es „Gute“ und „böse“. Beide Arten lernen wir hier auch kennen, den diese Spirits verbinden sich mit den Seelen der Menschen und teilen sich den Körper. Dann gibt es da noch die Methanwale, die mich so wie Erin total beeindrucken. Was mir hier sehr gefallen hat, dass es nicht sofort richtig losgeht, sondern dass man eher mehr die Welt und deren Strukturen kennenlernt. Mit den verschiedenen Schichten, den Clans. Auch die Strukturen zwischen den verschiedenen Clans lernt man sehr gut kennen. Was mich richtig schockiert hat, ist das man als Clan loser gerade Wegs nichts wert ist und auch von Gesetz bzw. allgemein nicht Geschütz wird.

    Je weiter man gelesen hat, desto mehr konnte man mit erleben wie kaputt zum Teil das System dort war. Durch einige Wendungen bei den verscheiden Protagonisten wurde einen ein Konstrukt von Geheimnissen offenbart. Welches einen echt den Atem rauben konnte. Was mir aber besonders gefallen hat war, dass man durch die Sichten von Erin, Ryanne und Kirran nicht 100 % alles sehen konnte, sondern erst selber viel grübeln müsste, um dies zu sehen. Es macht die Handlung für mich noch spannender das ich mit fiebern und raten konnte was losgeht und warum. Allgemein wird die Handlung nach dem Auftauchen von dem lieben Distel spannend. Das Ende hat mir sehr gefallen. Es wurde spannend und die fragen die aufgetreten sind wurden aufgelöst. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich das offene Ende etwas gestört hat. Es ist ja ein Einzelband so weit ich weiß daher ist es etwas doof, aber wenn es einen zweiten Band geben würde, würde ich mich freuen.

    Kommen wir nun zu den drei Protagonisten. Ich mochte alle drei sehr gerne und konnte ihren Gedanken Gängen sehr gut folgen. Ich mochte von allen Erin am meisten. Denn sie ist taff und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Ist auf der anderen Seite aber auch sensibel und weiß nicht immer wie es weiter gehen soll. Ab und zu sollte sie erst nachdenken bevor sie etwas tut, aber ja. Sie war mir einfach von der ersten Seite an die sympathische. Die Tatsache, dass ich durch sie den lieben Distel kennenlernen durfte, mit dem ich was deren Verliebtheit angeht, sehr oft einer Meinung war. Das ist auch das, was ich hier bei ihr als minus Punkt gesehen hatte. Die Verliebtheit war von ihr sehr anstrengend. Kirran mochte ich auch wirklich sehr, denn er ist mit sich nicht so ganz im reinen und musste sich erst finden. Denn er ist einer von denen, die einen guten Spirit in sich, aber dem ist er nicht so warm wie er es eigentlich sollte. Ich mochte seine Art sehr gerne. Ryanne hingegen mochte ich nicht so sehr, denn sie kam mir etwas oberflächlich rüber. Sie hat vieles wie ich finde auch einfach hingenommen. Neben den dreien gibt es eigne anderen Charaktere.

    Fazit

    „Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger“ von Caroline Brinkmann ist ein sehr gelungener Einzelband der mich von der ersten Seite überzeugen konnte. Ich mochte am meisten die geschaffene Welt sowie die Wesen die dort leben. Der schreibstil war einfach nur klasse und ich freue mich noch mehr zu lesen.

  15. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (927)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Haruki Murakami beweist, dass man Liebesgeschichten schreiben kann, ohne dass es kitschig ist. ohne dass man sich als Leser vor all den Klischees gruseln muss. Absolute Leseempfehlung.

  16. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    Als ich das Buch begonnen habe, konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, was ich mir unter dem Buch vorstellen sollte. Doch es hat mich sehr überrascht. Die ganze Geschichte spielt in einer weit entfernten Zukunft - irgendwo auf der Welt mit einer japanischen Kaiserfamilie die über alle sechs Ebenen der Höhle herrscht. Es ist also ein Urban Fantasy Buch, welches sehr visuell geschrieben ist und man als Leser wirklich alle Missstände auf den verschiedenen Ebenen vor Augen hatte. Die Protagonistin ist stark, mutig und verändert sich im Laufe von einer Einzelkämpferin zu einer Anführerin.

    Mehr muss ich eigentlich dazu nicht sagen, das Buch konnte mich ab dem ersten Kapitel total fesseln und bis zum Ende hin auch von sich überzeugen.


  17. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt (ISBN: 9783863342098)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Inhalt

    Christopher Schacht ist 2013 mit 19 Jahren zu einer Weltreise aufgebrochen. Mit nur 50€ in der Tasche und dem Ziel kein Flugzeug zu verwenden.

    In seinem Buch beschreibt er in verschiedenen Episoden seine Reise, berichtet von den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen, seinen Erlebnissen und Begegnungen und erzählt auch Hintergründe zu den jeweiligen Orten, ob es nun Mensch oder Land ist.

    Mit vielen Bildern wird seine Reise noch veranschaulicht und lädt dazu ein es immer wieder aufzuschlagen und schnell von vorne bis hinten durchzulesen.


    Meinung

    Es war wahnsinnig leicht in das Buch rein zu kommen, weil Christopher Schacht eine Erzählweise hat, die einem vermittelt als würde er direkt vor einem stehen und von seinen Erlebnissen und EIndrücken erzählen.

    Im Laufe des Buchs bekommt man mit, dass er durchgehend Tagebuch geschrieben hat und das merkt man. Weil es keine alten und wieder ausgekramten Erinnerungen sind, sondern erzählt wird, als wäre es gerade erst passiert. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. So war es auch chronologisch aufgebaut. Natürlich hat er nicht von jedem Tag erzählt, einzelne Ereignisse genauer beschrieben als andere, aber insgesamt einen wunderbaren Gesamtüberblick über seine Reise vermittelt.

    Obwohl es mich vor dem Buch nicht in die Welt raus gezogen hat und es mich das nach wie vor auch nicht tut, war es wahnsinnig schön zu lesen, wie Christopher Schacht seinen Weg gegangen ist, was er alles erlebt und gelernt hat. Ich fand es inspirierend, welchen Mut er bewiesen hat, wie offen er mit der Menschheit war und wie er aufgezeigt hat, dass ein Großteil der Menschen gut ist und wir viel mehr Vertrauen mitbringen dürfen.

    Ich habe es wirklich gerne gelesen, werde es sicherlich auch noch das ein oder andere mal in die Hand nehmen. Es hat mich zufrieden gemacht das zu lesen. Ich habe dabei auch für mich etwas gelernt und mitgenommen und stellenweise auch ganz schön gelacht.

    Eine ganz klare Leseempfehlung und ein Buch, dem ich sehr gerne seine 5 Sterne gebe!

  18. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  19. Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca95

    Der Schisser hasst Abenteuer, Unordnung, Risiken - eigentlich alles, was sich außerhalb der Komfortzone befindet. Da kommen die von Jahr zu Jahr gleichen Familienurlaube in Dänemark gerade recht. 

    Der erwachsene Schisser würde die Tradition der Eltern nur zu gerne fortsetzen. Wäre da nicht seine Ehefrau. Er liebt sie über alles, nur ihr Drang zu Abenteuern wird ihn irgendwann ins Grab bringen. Davon ist er überzeugt. 

    Seiner Frau zuliebe lässt sich der Schisser zu ständig neuen Fernreisen überreden - Action, Pannen und kulinarische Katastrophen inklusive.

    Aber warum ist der Schisser immer dabei? Für seine Frau? Weil seine Eltern rein gar nichts von der Reiselust ihrer Schwiegereltern halten? Vor dieser Frage steht er immer wieder - sehr zum Leid seines Hausarztes, der vor jeder "gefährlichen" Reise um Rat und nach allen erdenklichen Impfungen gefragt wird. 

    Kann der Schisser seine Ängste überwinden? Sind die Fernreisen am Ende eine Chance, um über sich selbst hinauszuwachsen? 

    Gemeinsam mit dem Protagonisten und seiner Frau reisen die Leser zu den verschiedensten Ecken der Welt. Die Geschichten sind mit viel Witz geschrieben und geben Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schissers. Das Buch ist sehr kurzweilig und Weltenbummler finden hier sicher den ein oder anderen Reisetipp :) 




  20. Cover des Buches Die Perlenfrauen (ISBN: 9783453420298)
    Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.

    Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.

    Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.

     

  21. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (240)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    >>Normalität setzt sich gewaltsam durch, Fremdkörper werden entfernt<<

    Keiko eine Außenseiterin kommt mit den Anforderungen der Außenwelt an sie nicht klar. Schon seit ihrer Kindheit ist sie anders, scheint keine Gefühle zu haben und kann ihre Mitmenschen nicht deuten. Sie findet einen Job in einem Konbini und erst hier scheint sie ihren Platz gefunden zu haben...

     

    Das Buch ist schnell durchgelesen, die Handlung einfach und schnörkellos. Interessant fand ich die Weltanschauung von Keiko. Die Handlung an sich ist weniger spannend, da es hauptsächlich um einen Supermarkt geht. Das Ende ist ziemlich abrupt. Als Gesellschaftskritik ordne ich es nicht ein, dazu müsste man mehr über die Hauptcharaktere wissen. Insgesamt bekommt man den Eindruck das viel fehlt um diesen Roman abzurunden. Probleme der Japanischen Gesellschaft lassen sich eher erahnen, als das sie hier näher beschrieben werden.

     

    Habe mir "Das Seidenraupenzimmer" von dieser Autorin bestellt. Die Ladenhüterin hat mich nicht so ganz überzeugt.

     

    Das Cover aber ist echt ein Hingucker. Ein richtiges Kunstwerk!

  22. Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608984750)
    Natasha Pulley

    Der Uhrmacher in der Filigree Street

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ von Natasha Pulley ist ein Roman, über den ich lange nachgedacht habe, ob ich diesen lesen sollte oder nicht. Der Klappentext verspricht eine geheimnisvolle, magische und ungewöhnliche Geschichte zur viktorianischen Zeit – und auch begeisterte Stimmen dazu weckten meine Neugier. Letztendlich habe ich mich sehr auf einen Historien-Roman gefreut, der Fantasy und Krimi-Elemente zu einer spannenden Story verbindet. Spannung konnte ich am Anfang auch finden – doch das war es dann auch schon. Da der Roman sich aufgrund einiger Punkte eher zu einer Enttäuschung entwickelte, habe ich diesen schweren Herzens ab Seite 201 von 368 eBook-Seiten abgebrochen. Deshalb bewerte ich nur den Teil des Buches, den ich gelesen habe.


     

    Eine Uhr, die ein Leben verändert

     


    „Ich…ich erinnere mich an das, was möglich ist, und vergesse dann das, was unmöglich wird“, […]


    (S. 175 des eBooks „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ von Natasha Pulley, Klett-Cotta Verlag)

     

     

    „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ spielt größtenteils im London der viktorianischen Zeit. Thaniel Steepleton ist Telegrafist beim Innenministerium und führt ein einfaches, sehr geordnetes Leben, das sehr bald zu Ende sein könnte, denn ein Bombenanschlag wurde angekündigt. Sein Leben gerät jedoch erst dann völlig aus den gewohnten Bahnen, als er eines Tages in seinem Zimmer eine geheimnisvolle Taschenuhr findet, die sich nicht öffnen lässt. Und Thaniel muss sich die Frage stellen: Wer hat diese Uhr dort hingelegt und warum? Und überhaupt: Wie ist derjenige in seine Wohnung gelangt? Monate später rettet diese Uhr Thaniels Leben, indem sie zum richtigen Zeitpunkt ein Alarmsignal gibt, kurz bevor eine Bombe explodiert, sodass Thaniel sich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann. Thaniel will dem Geheimnis der Uhr weiter auf den Grund gehen – und findet den Uhrmacher Keita Mori, einen freundlichen und einsamen Japaner. Doch Mori scheint etwas vor ihm verbergen zu wollen. Eine Verbindung zwischen der Uhr und Mori mit dem Bombenanschlag scheint denkbar – das denkt auch die Polizei und bringt Thaniel dazu, Mori auszuspionieren.

    Warum habe ich das Buch nun abgebrochen? Es ist so unglaublich langweilig und zäh. Zwar kann ich nach dem Schreiben des Inhalts behaupten, dass es nach einer ungewöhnlichen Geschichte klingt, die meine Neugier weckt, aber der Weg, diesen Roman zu lesen, ist ein regelrechter Kampf, der mich einiges an Nerven und Zeit gekostet hat. Das Einzige, was mir gefallen hat, ist die Einbindung von Steampunk-Elemten durch die vielen außergewöhnlichen Apparaturen, die der Uhrmacher erschaffen hat. Doch die Umsetzung konnte mich absolut nicht überzeugen. Es kam mir regelrecht vor, dass ich eine Seite nach der anderen gelesen habe, aber so gut wie gar nichts da passiert ist. Beziehungsweise passiert etwas, nämlich eine Menge belanglose Dialoge und Szenen, die nur Seiten füllend sind, umfangreiche Beschreibungen, die dennoch nichtssagend sind. Hinzu kommt noch, dass die Handlungen der Charaktere meistens nicht nachvollziehbar waren, u. a. fand ich dadurch keinen Draht zu ihnen. So wurde z. B. Thaniel dann vom Außenministerium eingestellt, zuständig für Japan, weil er aufgrund des Wohnens bei einem Japaner ja logischerweise auch Japanisch sprechen kann. Natürlich. Und auch sonst blieben die Charaktere blass. Nach einiger Zeit habe ich angefangen, Seiten zu überfliegen – und fand auch später nichts, was mein Interesse an der Story doch noch geweckt hätte oder zumindest meine Konzentration aufrecht erhalten hätte, damit ich nicht jeden Satz fünfmal hätte lesen müssen, weil meine Gedanken ständig am Abschweifen waren. Die Handlung blieb nicht greifbar. Dass die Geschichte einfach keine Fahrt aufnimmt, das Lesen zu einem mühseligen Unterfangen geworden ist und eine Ansammlung von nicht nachvollziehbaren Geschehnissen machten den Roman für mich leider zu einer wahren Enttäuschung. Weshalb ich diesen schlussendlich auch abgebrochen habe.


    Fazit:

    Der Klappentext verspricht eine wirklich sonderbare, magische und geheimnisvolle Geschichte. Leider konnte die Umsetzung mich absolut nicht überzeugen: keine Spannung, langatmig, mühselige und nicht nachvollziehbare Handlungen, Charaktere, die mir nichts bedeuten konnten. „Der Uhrmache in der Filigree Street“ habe ich leider abgebrochen.

  23. Cover des Buches Sieben Nächte in Tokio (ISBN: 9783423761499)
    Cecilia Vinesse

    Sieben Nächte in Tokio

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Litara
    In den ersten Kapiteln zog sich die Geschichte ein wenig dahin, aber es wurde immer spannender, da die Figuren eine wirkliche Entwicklung durchmachen und man mehr über Sophia erfährt. Nur die Rückblenden haben mich ein wenig gestört, da sie meiner Meinung nach nicht immer passend waren. Aber auf jeden Fall konnte mich das Buch fesseln, da sich die Geschichte auch wirklich vorwärtsbewegt und man mit jedem Tag, der in der Geschichte vergeht, mehr mitfiebert
  24. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Jess_Silent

    Ich liebe das Buch. Es hat einen zum Nachdenken verdonnert. Es ist keine richtige Romanze, wo viel über liebe geschrieben wird oder sonst irgendwas. Aber es hat mich auf eine seltsame Art berührt. Ich habe auch den Film davon geschaut und ich muss sagen, das beide Varianten ( Buch oder Film) sehr schön sind und ans Herz gehen.
    Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen, da es auch mal eine völlig andere Art von Romanze ist.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks