Bücher mit dem Tag "james carol"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "james carol" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen (ISBN: 9783423215503)
    James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jefferson Winter ist Profiler und spezialisiert auf Serienmorde. Er ist der Sohn eines amerikanischen Serienkillers, eines Frauenmörders.
    In London sind jetzt nacheinander insgesamt vier Frauen verschwunden, die nach einer gewissen Zeit wieder auftauchten: misshandelt, verstümmelt und lobotomiert. Ihre Körper leben noch, ihre Seelen sind tot. Sie werden für den Rest ihres Lebens anderen Menschen ausgeliefert bleiben.

    Jetzt ist eine fünfte Frau vermisst. Jefferson Winter wird zu dem Fall hinzugezogen. Winter ist hochintelligent, sehr selbstbewusst und konzentriert. Er war bei der Hinrichtung seines Vaters anwesend. Der flüsterte ihm auf dem Sterbebett vier Worte zu, die Winter immer wieder beschäftigen: Du bist wie ich. Das ist zunächst schockierend für Winter. Es löst die Angst aus, dass es stimmen könnte. Es scheint, als würde ihn das bei seiner Arbeit als Profiler antreiben. Jedesmal, wenn er einen Täter zur Strecke bringt, bringt er wohl auch seinen Vater zur Strecke. Dennoch ist wohl auch etwas Wahres daran. Vielleicht ist Winter wie sein Vater, aber er geht anders mit seinen Kräften um. Und vielleicht kann er sich deshalb so gut in die Täter hineinversetzen. Vielleicht ist er deshalb so kaltblütig und gnadenlos mit den Tätern. Jefferson Winter ist ein Einzelkämpfer im positivsten Sinne. Er weicht allen Nachteilen des Teamworks aus, nutzt jedoch dessen Vorteile. Er handelt unorthodox und eigenverantwortlich, manchmal auch grenzwertig. Er kann die Situation immer ohne Illusionen einschätzen und ist nie zögerlich aber auch nicht leichtsinnig. Interessant ist, dass er seine Einschätzung stets weiterhin hinterfragt, überprüft, jederzeit darauf gefasst, etwas übersehen oder falsch eingeordnet zu haben.
    Die sehr attraktive und ebenfalls sehr intelligente Londoner Polizistin Templeton ist seine Team – Partnerin.

    Der Fall der verschwundenen Frauen ist deshalb etwas besonderes, weil die Opfer am Ende nicht tot sind. Wer ist der Täter? Sind es zwei? Zwei Männer oder ein Pärchen? Was passiert in den Wochen und Monaten, in denen sie verschwunden sind? Es gibt keine Spuren. Auffällig ist, dass die Frauen alle mit Männern verheiratet sind, die ständig fremdgehen. Außerdem sehen die Opfer einander ähnlich. Die Widersprüchlichkeit, mit der die Frauen behandelt werden lässt auf zwei Täter schließen: einer, der grausam und brutal ist und einer, der sie pflegt und sich kümmert.

    Das Buch ist ein toller Lesestoff, einer von der Sorte, die man regelrecht verschlingt. Der Schreibstil ist leichtfüßig. Die Spannung ist geschickt durchkomponiert. Der Leser weiß Dinge, die Jefferson noch nicht weiß. Aber es gibt auch Dinge, die Winter weiß, der Leser aber nicht. Und es gibt Fakten, die noch niemand weiß, außer, dass danach gesucht werden muss. Stück für Stück nähert man sich dem Szenario des Horrors an.

    Am Ende steht eine mehr als verkorkste Mutter-Sohn-Beziehung. Die Mutter, vom Hals ab gelähmt nach einem Verkehrsunfall, steuert den Sohn, der alles tut, was die Frau von ihm verlangt, vom Bett aus. Über Monitore verfolgt sie, was ihr Sohn mit den im Keller des Hauses gefangenen Frauen tut. Die Frau lebt all ihren im Leben erlittenen Frust an diesem Frauen und auch an ihrem Sohn aus. Das gipfelt in solchen Aktionen, dass die Frauen angezogen und frisiert werden wie die Mutter als junge Frau ausgesehen hat. Das löst in der alten Frau höchste Verzückung aus. Verquaste und verkorkste Persönlichkeiten, für immer unerreichbar für Heilung und das Ende des Elends.

  2. Cover des Buches Watch Me - Ich werde es wieder tun (ISBN: 9783423215954)
    James Carol

    Watch Me - Ich werde es wieder tun

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Das ist das erste Buch, das ich von James Carol lese. Das Vorliegende ist zwar das zweite aus der Jefferson Winter - Reihe, aber eben mein Winterdebüt und ich bin restlos begeistert. 

    James Carol ist Schotte, 1969 eben im Lande des Single Malt Whiskys geboren. Er hat bereits als Gitarrist, Toningenieur, Journalist und Pferdetrainer gearbeitet. Er lebt mit Frau Karen und den Kindern Niamh und Finn in Hertfordshire ( Hartfordshör ausgesprochen, Har! Har! )/ Merry old England. 

    Er hat exzellent recheriert und viel Arbeit für den Background geleistet, damit sein Buch authentisch ist und das ist ihm vollauf gelungen. 

    Jefferson Winter ist ein unkonventioneller Profiler, Anfang Dreißig ( Stand 2014 ) und aufgrund einer genetischen Besonderheit verfügt er über komplett weiße Haare. Daß er sie sich nicht färbt hat seinen speziellen Grund, den man im Laufe der Handlung erfährt. Er hatte einst für FBI gearbeitet, ist aber nun freiberuflich tätig. 

    Diesmal wird er in Nordlouisiana benötigt. Sam Galloway, ein Anwalt einer Kleinstadt wird bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Tat wurde gefilmt und online gestellt. Ein neuer Countdown läuft im Netz und wenn dieser abgelaufen ist, droht es einen neuen Toten zu geben.

    Denn Winter ist sich sicher, daß ein neuer Serienkiller kurz vor seiner "Geburt" steht. Er traut keinem in dem kleinen, ach so idyllischen blitzsauberen Städtchen. Nur Taylor, ein Polizist, der erst vor kurzem seinen Dienst angetreten hat und Hannah, die junge, sehr aufgeweckte Pensionsbesitzerin genießen sein volles Vertrauen. 

    Und bald schon beginnen sich die Ereignisse gefährlich zu überschlagen ...

    Winter ist ein ungewöhnlicher und exzeptioneller Protagonist. Nicht nur, daß er exzentrisch ist im Auftreten und durch sein Äußeres, nein, er ist hochintelligent. Er ist natürlich nicht allwissend, aber schaltet schnell und registriert Dinge, die andere nicht einmal ansatzweise wahrnehmen. 

    Vor allem möchte er nicht Jefferson, oder Mr Winter genannt werden, sondern nur Winter. Durch seine unkonventionelle Art hat er schnell meine Sympathie gewonnen, aber ebenso auch Taylor und Hannah.

    Der Plot selbst ist sehr raffiniert von James Carol konstruiert worden. Nichts ist, wie es zunächst scheint. Wenn man als Leser denkt, ah, jetzt habe ich's! Denkste! Ein neuer Haken wird geschlagen, die nächste Kapriole läßt einen aufs Angenehmste schwindlig werden. 

    Deswegen war ich am Ende ziemlich überrascht. Denn erst schien die Auflösung klar zu sein, um dann doch wieder kontrapunktisch ausgestochen zu werden. Verblüffend! Ein Labyrinth in einem Labyrinth in einem Labyrinth! Der Autor führt einen kongenial an der Nase herum.

    Die Atmosphäre ist unheimlich, verdichtet und so spannend, daß die Nerven wie Gitarrensaiten vibrieren! Hauptsache, man wird man selbiger oder gar einer Klaviersaite stranguliert! Bruhahahaha!

    Großartiger Pageturner, bei welchem man sich wundert, wo die Zeit abgeblieben ist, weil man derart in die Handlung vertieft ist! Die anderen muß ich mir ebenfalls noch zu Gemüte führen! Phantastisch!!!

  3. Cover des Buches Prey - Deine Tage sind gezählt (ISBN: 9783423216418)
    James Carol

    Prey - Deine Tage sind gezählt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: rosee_la_books

    Jefferson Winter, der Profiler mit dem unheimlichen Gespür dafür, wie Serienkiller ticken, hat gerade einen Job in New York zu Ende gebracht. Vor der Abreise nach Paris zu seinem nächsten Fall geht er in einem Diner etwas essen. Es ist zwei Uhr nachts, der einzige andere Gast ist eine platinblonde Frau mit Lederjacke. Als Winters Essen serviert wird, steht sie auf - und ersticht vor seinen Augen den Koch. Dann geht sie seelenruhig davon ... Eine Provokation, die Winter nicht ignorieren kann: Paris muss warten. Das Spiel ist eröffnet.

    . 📚

    Bei "Prey" handelt es sich um den dritten Band der Reihe um Jefferson Winter. 

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln aufgeteilt und wird auch hier wieder in der Ich-Perspektive von Winter erzählt. 

    Auch in diesem Teil wird Winter uns mit tollen Humor und viel Fachwissen präsentiert. So wird die ganze Geschichte aufgelockert und zieht einen sofort in seinen Bann. 

    Auch die Täterin lernt man sehr gut kennen, und das schon von den ersten Seiten an. Ihre Arten und Weise, ihre Gefühle und Gedanken lernt man wieder sehr gut kennen, so dass man sich wunderbar in sie hinein versetzen kann. 

    Der Schreibstil ist wieder typisch angelehnt an die anderen Bände. Da der Mord direkt am Anfang sehr detailliert geschieht, ist auch die Spannung direkt seit gegeben und lässt mich direkt durchs Buch fliegen. 

    Das Cover ist entsprechend der Reihe und fügt sich dementsprechend sehr gut ein. 


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    Fazit:  Wieder ein ganz, ganz großartiger Teil um Jefferson Winter, welchen man gelesen haben sollte. 

    Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

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  4. Cover des Buches Fürchte dich (ISBN: 9783746630984)
    J. S. Carol

    Fürchte dich

     (23)
    Aktuelle Rezension von: mamenu
    Was ist ein Leben wert?
    Dreißig Gäste in einem exklusiven Restaurant in Los Angeles,die ungestört von Paparazzi ihr Abendessen genießen möchte.Unter ihnen Alex King,ein junger aufstrebender Schauspieler,der seiner trostlosen Jugend in einem Trailerpark entkommen konnte,Jody Johnson,seine ambitionierte Agentin.An diesem heißen Sommerabend ist King mit dem skandinavischen Model Simone verabredet.Doch plötzlich stürmt ein Maskierter das Restaurant,und ein perfides Psychospiel um Leben und Tod beginnt.



    Meine Meinung

    Der Klapptext hat sich schon mal ganz gut gelesen. Also dachte ich mir, dieses Buch könnte was für mich sein.
    Es fängt auch schon gleich zu Anfang mit einer Geiselnahme an, was schon sehr spannend ist. Denn der Geiselnehmer kennt kein erbarmen und so nimmt das Drama seinen Lauf.
    Ich möchte eigentlich gar nicht so viel schreiben denn dann würde ich doch zu viel verraten.
    Doch ich kann sagen, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, denn der Geiselnehmer lässt sich einiges einfallen und ist nicht gerade zimperlich mit seinen Geiseln.
    Wo ich doch schon manchmal den Moment hatte, das ich das Buch an die Seite packen musste. Nicht weil es schlecht war, sondern um mal kurz Luft zu holen. Manchmal ging alles Schlag auf Schlag und ich habe echt mitgezittert und gehofft, das die Geiseln alle gut da raus kommen.
    Ob sie es geschafft haben, müsst ihr schon selber lesen, das möchte ich nicht verraten.
    Die einzelnen Charakteren haben mir auch sehr gut gefallen. Sie wurden alle gut ausgearbeitet und man konnte sich gut in Sie hinein versetzten.
    Ich habe lange nicht ganz verstanden, warum der Geiselnehmer so handelt.  Das hat für mich die Spannung sehr hoch gehalten und auch bis zum ende ist es so geblieben.
    Hier kann ich sagen, das war mal wieder ein sehr gutes Buch und kann eine Lese-Empfehlung geben.
  5. Cover des Buches Prey – Deine Tage sind gezählt. Ein Fall für Jefferson Winter (ISBN: 9783862316908)
    James Carol

    Prey – Deine Tage sind gezählt. Ein Fall für Jefferson Winter

     (11)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Ich fand die Geschichte eher mittelmäßig und hatte am Anfang etwas Probleme dabeizubleiben. Es hat mich einfach nicht wirklich gefesselt. Die Geschichte an sich war ok, aber auch irgendwie vorhersehbar. Die Ermittlerin war mir auch eher unsympathisch. Ich mag es nicht, wenn die immer ein auf harte unnahbare Frau machen. 

  6. Cover des Buches Silent Night - Eine Jefferson-Winter-Geschichte (ISBN: 9783423429870)
    James Carol

    Silent Night - Eine Jefferson-Winter-Geschichte

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mistellor

    Jefferson Winter, der Profiler, der der Polizei geholfen hat einen Serienmörder zu fangen, sitzt am Weihnachtsabend alleine in einem Restaurant.
    Plötzlich setzt sich ein kleines Mädchen zu ihm. Sie trägt ein Prinzessinnenkleid und strahlt vor Freude. Sie unterhält sich mit Winter, erkennt seine Traurigkeit und seine Einsamkeit.
    Weiteres kann ich nicht berichten, sonst würde ich zu viel verraten.
    Diese Geschichte handelt eigentlich von Jefferson Winter, der den grausamen Fall, den er mit der Polizei bearbeitet hat noch nicht verarbeiten konnte.  Man erkennt, dass dieser Beruf einsam macht, dass man das Erlebte nicht teilen kann. Dass man sich eine andere Welt wünscht, in der die Opfer noch leben.

    Der Schreibstil ist gut, manchmal ein wenig kitschig z.B." Die Augen waren rund wie Silbermünzen und so klar wie Eis."
    Die Protagonisten wirken lebensecht, als Leser nimmt man Anteil. Überraschend ist das Ende.

    Ich habe noch ein Buch von James Carol im SuB, ich denke, dass ich es bald lese.

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