Bücher mit dem Tag "jahrhundertwende"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jahrhundertwende" gekennzeichnet haben.

195 Bücher

  1. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.155)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Zu aller erst: ich glaube ich bin schockverliebt.

    Warum habe ich dieses Buch noch nicht eher gelesen?

    Ich kannte bereits alle Filme von der Edelsteintrilogie, und muss ja sagen ich fand die auch alle sehr gut.

    Aber jetzt, wo ich das Buch dazu kenne.. 🤷🏽‍♀️

    Eigentlich ist gar nicht so richtig was passiert, aber irgendwie eben schon.

    Man fliegt nur so durch die ersten 100 Seiten, und fragt sich dann, was eigentlich bisher passiert ist, aber gleichzeitig ist man schon so im Bann des Buches, dass man es auch nicht weglegen kann.

    Band 1 der Trilogie hat sich für mich angefühlt, wie die Vorgeschichte zum eigentlichen Buch.

    Letztendlich hat man nämlich noch mehr Fragen als vorher, und will noch dringender das Große und Ganze verstehen.

    Ich bin so froh, dass ich jetzt nicht ein halbes Jahr auf eine Fortsetzung warten muss :D

    (Ich gebe zu, durch die Filme weiß ich ja schon, das es noch spannender und noch großartiger wird und freue mich einfach riesig darauf Band 2&3 zu lesen).

    Der Schreibstil hat mich zu 100% abgeholt, genauso wie die Charaktere und das Setting.

    Es hat einfach alles gepasst.

    Um es kurz zusammenzufassen:

    Ein richtiger Edelstein, dieses Buch!

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.264)
    Aktuelle Rezension von: Erwin-Reader

    Ganz in der Tradition der "Kingsbridge-Saga" erweckt hier Ken Follett die Zeit um den ersten Weltkrieg zum Leben. An seinen Charakteren "Billy with Jesus", Ethel, Lady Maud, Walter von Ulbrich, Fitz, Grigori und und und ... nimmt man nur zu gerne Anteil. Man fiebert mit ihnen und taucht ganz in ihre ganz persönliche Sichtweise auf das Leben der damaligen Zeit ein.

    Das ist auch der Schwachpunkt, der zu einem Stern Abzug führt bei mir: das detailreiche Ausleuchten der (vielen) Charaktere erfordert viele Seiten und führt so unweigerlich zu einem fast unlesbaren Wälzer.

    Dennoch habe ich jede Seite genossen.

  3. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Die Grundidee ist wirklich gut. Ein Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht und irgendwie magisch ist. Celia und Marco (ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren, aber ich fand die Namen etwas unpassend und ulkig für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt 😅), die beide Magier sind, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie seit frühester Kindheit durch einen Zauber miteinander verbunden sind und irgendwann, stellvertretend für ihre Väter,  in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten müssen. Die Bilder, die teilweise kreiert werden, sind wirklich hübsch, jedoch ist die Handlung ein einziges Chaos. Es gibt keinen roten Faden, viele Zeitsprünge und irgendwie hatte ich eigentlich praktisch keine Ahnung, was gerade passiert und worum es genau geht. Es ist Erin Morgensterns Erstlingswerk, wenn ich mich nicht irre. Ich glaube, würde sie es neu schreiben und ein bisschen mehr Struktur reinbringen, hätte es echt Potenzial.  

  4. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    . . . diese Worte bläut die junge Italienerin Cetta Ihrem Sohn Natale ein, kaum dass er alt genug ist, die Bedeutung zu verstehen. Im Jahr 1909 betritt sie mit 15 Jahren und ihrem 8 Monate alten Sohn zum ersten Mal amerikanischen Boden und landet von einem Elend im anderen.

    Natale, der nun Christmas genannt wird, kennt nur das arme New Yorker East End, bis er 12 Jahre später durch seine Hilfsbereitschaft auch einen Einblick in das reiche Upper Manhattan erhält und einen ersten Eindruck von der Liebe bekommt.

    Wir lernen in diesem Moment die 13-Jährige Ruth kennen, die innerhalb einer Nacht, durch Bill, den Gärtner ihres Großvaters, ihre Kindheit und sich selbst verlieren wird.

    Auf 784 Seiten begleiten wir diese 4 Charaktere über insgesamt ca. 20 Jahre. Das Leben ist hart, die Taten brutal. Gangs beherrschen die Straßen, Prostitution, Vergewaltigung, nichts wird geschönt. Aber es ist keine blutige Effekthascherei. Es ist die Beschreibung von schweren Schicksalen in den 1910er und 1920er Jahren, über alle Gesellschaftsschichten hinweg. Es ist das Leben.

    Und Christmas hat ein besonderes Talent, das ihm dieses Leben erleichtert. Er hat Charisma, mit dem er Menschen für sich einnehmen kann, und die Fähigkeit Geschichten zu erzählen, die man ihm glaubt. Und dies ist seine Chance das Leben zu ändern. Seines und das von anderen.

    Ich empfand das Buch als sehr intensiv und trotz des Umfangs nicht zu lang. Ich fand es hart, aber ich habe es alles so empfunden, als könnte diese Geschichte wirklich passiert sein. Und ich fand es ganz toll, dass im Laufe des Buches immer mal historische Persönlichkeiten in die Geschichte eingestreut wurden.
    Christmas ist eine tolle, vielschichtige Romanfigur und seine Mutter ist eine bewundernswert starke Frau. Selbst die Nebenfiguren sind beeindruckend, liebevoll und intensiv beschrieben.

    Ein Buch wie ein Hollywoodfilm. Für alle, die nicht zu zart besaitet sind.
     

  5. Cover des Buches Die Schokoladenvilla (ISBN: 9783328103226)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla

     (238)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein sehr berührender Roman. Obwohl die Handlung einigermassen vorhersehbar ist, verläuft die Geschichte spannend. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und man fiebert geradezu mit den vielen Charakteren und ihren Lebensumständen mit.

    Ein nettes Detail: am Ende des Buches gibt es einen Überblick über die mitwirkenden und über historische Personen sowie ein Glossar über die damalige Mode und den historischen Hintergrund.

    Ein schöner und lesenswerter erster Band einer Trilogie.

  6. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof (ISBN: 9783548289960)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem historischen Roman fiel mir zuerst das Cover auf. Als dann auch noch der Klappentext interessant klang, war mir klar das ich diesen Roman lesen möchte.


    Und so habe ich mich sehr über das Rezensionsexemplar gefreut. So habe ich voller Interesse mit dem Lesen begonnen und konnte den Reader kaum mehr aus der Hand legen. Denn ich habe es geschafft, das Ebook in einem Rutsch durch zu lesen.


    Es ist flüssig geschrieben, und hat spannende und interessante Stellen die man entdecken kann. Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Auch kommen zB romantische Szenen im Roman vor.

    Aber auch die ein oder andere Actionszene kommt auch darin vor.


    Wer gut geschriebene historische Romane mag, sollte sich ihn mal anschauen.

  7. Cover des Buches Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1) (ISBN: 9783864931666)
    Oliver Pötzsch

    Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

     (250)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Der erste Band der Totengräber Serie von Oliver Pötzsch war eher ein ungewöhnlicher Ausflug für mich.

    Ein historischer Kriminalroman sozusagen.

    Was definitiv ziemlich interessant war.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend und fesselnd.

    Ich muss direkt sagen, dass ich mich schnell gut zurechtgefunden habe.

    Leopold von Herzfeldt mochte ich sofort total gern. Er ist jemand, der sich nicht sofort hervortut und genau diese Art hat mir recht gut gefallen.

    Und dann haben wir noch den Totengräber Augustin Rothmayer, was ein ziemlich interessanter Punkt in diesem Roman ist.

    Ich mochte ihn sofort. Etwas skurril und eigen, aber unglaublich liebenswert und klug.

    Menschlich erreichen konnten mich zwar nicht alle Charaktere, was mich hier aber tatsächlich nicht gestört hat.

    Weil ich mich doch sehr auf Leopold fokussiert habe, zu dem man aber auch die meiste Verbindung aufbaut. Insgesamt sind die Charaktere aber recht einfach und flach gehalten, ich hoffe, dass die Feinarbeit diesbezüglich noch in den weiteren Bänden erfolgt.


    Der Roman spielt 1893.

    Mehrere Dienstmägde wurden ermordet und brutal gepfählt. Was an sich schon sehr erschütternd und brutal ist.

    Interessant ist jedoch die Ausarbeitung und wie der Glauben damals war. Gerade dieses historische Wissen hat mich die Handlung sehr interessiert verfolgen lassen.

    Die Ermittlungen sind dabei überaus interessant und erkenntnisreich.

    Dabei mochte ich besonders den Wiener Dialekt, was einfach total sympathisch ist, als auch die damaligen Begriffe, die mir doch den ein oder anderen Schmunzler entlockt haben.

    Dabei muss ich ganz ehrlich gestehen, hat es mich emotional eher weniger gepackt.

    Dafür gelingt es dem Autor, durchweg für Spannung zu sorgen.

    Die Wendungen selbst waren für mich nicht weiter überraschend, da der erste Eindruck, den ich erhielt und dadurch etwas irritiert war, dadurch noch mehr manifestierte.

    Insgesamt ein guter Auftakt der definitiv Lust auf mehr macht.


    Fazit:

    Wer sich für historische Kriminalfälle interessiert, sollte definitiv ein Stopp beim Totengräber einlegen.

    Ein sehr interessanter erster Band, der mich trotz kleinerer Schwäche absolut packen konnte.

    Ich bin gespannt auf mehr.

  8. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Der Roman von Kate Morton spielt in Australien und England (London, Cornwall). Es geht um drei Frauen aus drei Generationen in drei Zeitebenen.
    Tatsächlich erfordern die ständigen Zeitsprünge maximale Aufmerksamkeit und Flexibilität im Denken, aber das ist ein besonderer Reiz dieses außergewöhnlichen Romans. Ganz toll, wie es die Autorin schafft, die Geschichten erst nach und nach zusammenzuführen und die zahlreichen Rätsel aufzulösen. Manches kann man erahnen, anderes ist wirklich überraschend, teilweise aber auch schockierend.

    Absolute Leseempfehlung für ale die gerne tief in eine Geschichte eintauchen!

  9. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (7.082)
    Aktuelle Rezension von: ems

    Ich glaube was mir am meisten bei dieser Reihe gefällt sind die Charaktere & die Dialoge! Sie sind alle so individuell & interessant. In diesem Teil wurde noch ein Dämonendrache (?) als neuer Charakter vorgestellt & habe ihn sofort ins Herz geschlossen :) 

    Es macht einfach total viel Spaß Gwendolyn auf ihrem Abendteuer zu begleiten! 

    Das Einzige was ich zu kritisieren hätte, wäre das Pacing. Dadurch dass die einzelnen Szenen mit so viel Detail & Dialog vollgepackt werden, hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte langsam voran ging. Aber das hat mich nicht wirklich großartig gestört.

    Für mich ist die Reihe wirklich zu einer komfort Serie geworden<3 Freue mich schon sehr den dritten Teil zu lesen & bin gespannt wie die Geschichte aufgeht! :)

  10. Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

     (637)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    Die Idee an sich, der Aufbau der Geschichte und auch das Setting haben mir sehr gut gefallen.
    Jedoch mangelte es meiner Meinung nach an Erklärungen und dem nötigen Tiefgang.
    Der Schreibstil hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Er ist zwar sehr einfach gehalten wirkte auf mich aber oft etwas abgehackt, wobei ich nicht weiss, ob dies vielleicht auch an den Kürzungen lag. Ebenso erschienen mir manche Ausdrucksweisen als zu modern und nicht der Epoche entsprechend.

    Die Beschreibung der Charaktere war eher oberflächlich, entsprechend hinterliessen die einzelnen Protagonistinnen nur einen blassen Eindruck auf mich. Vielleicht ändert sich dies ja noch mit den weiteren Bänden. Mir fehlte einfach allgemein die Bindung zu den Charakteren, weshalb mich ihre Handlungen oder die Ereignisse auch nicht gross berührten.
    Ausserdem konnte ich die Freundschaft der Mädchen überhaupt nicht nachvollziehen, welche wie aus dem Nichts kam.

    Für mich leider kein wirklich gelungener Auftakt. Doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, und werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe auf eine Steigerung.

  11. Cover des Buches Marmorkuss (ISBN: 9783839001660)
    Jennifer Benkau

    Marmorkuss

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung: 

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher Februar2019 vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    So wie der Klappentext klingt, klang das für mich wie eine Märchen Geschichte und hatte mich deswegen schon sehr neugierig gemacht. ich möchte nicht spoilern, deswegen sag ich gar nichts. Wenn ihr aber den Klappentext liest und dazu, wie ich die Protagonisten fand, könnt ihr euch vorstellen, wie die Handlung verlaufen wird. .In den ersten hundert Seiten hat die Geschichte braucht um in Ganz gebracht zu werden, aber danach wurde es immer heftiger und spannender. 

    Das Buchcover ist mega schön gemacht. Es erinnert mich ein bisschen an Schneewittchen oder Rapunzel und ist ein Augengucker. Wie gut, das dieses Buch dann auf meine Wunschliste gelandet ist. 

    Der eine Schreibstil ist in der Ich-Form, die andere aus der Sicht der Person, das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. 

    Es gibt zwei Perspektiven. Eine Er Sicht, er heißt Jarno und möchte Fotograf werden, aber hasst Ungerechtigkeiten. Erst als er die Chance hatte, stellt sich heraus das die andere Person schwarz arbeitetet und ihn damit sein Leben provoziert und erpresst. Ich an Jarnos Stelle hätte sofort gehandelt und wäre sofort zu Polizei gegangen, nach allem was diese Typen ihn angerichtet hatten. 

    Die zweite Perspektive ist die Klara, die aus einem anderen Jahrhundert kommt und eigentlich verlobt ist und niemand weiß. Sie wird von einer bösen Hexe verfolgt und wacht 100 Jahre später durch einen Kuss auf. Die böse Hexe möchte durch Klara jünger werden und von der bösen Hexe erfährt man nicht viel, nur das sie immer da ist, wo Klara ist. 


  12. Cover des Buches Das saphirblaue Zimmer (ISBN: 9783734104275)
    Karen White

    Das saphirblaue Zimmer

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Klappentext:

    Drei Frauen in bewegten Zeiten und ein Schicksal, das sie alle verbindet...

    Manhattan 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenel, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, das ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler- Frauen bestimmt und seinen Anfang im "Saphirblauen Zimmer" nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus in der Upper East Side befindet und könnte auch Kate und Cooper vor eine ungeahnte Entscheidungen stellen...

    Autorinnen:

    Karen White wurde in Amerika geboren und wuchs in London auf. Heute lebte sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Atlanta, Georgia.

    Beatriz Williams arbeitete zunächst als Beraterin in London und New York. Heute schreibt sie in ihrem Haus an der Küste Connecticuts, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kinder lebt.

    Lauren Willig schreibst Liebesromane seit sie 6 Jahre ist. Nach dem Studium arbeite sie ein Jahr in einer Rechtsanwaltskanzlei, bis sie sich ganz dem schreiben widmet.

    Inhalt:

    Kate und Cooper lernen sich durch Zufall kennen und finden dann nach und nach heraus, das ihre Familien schon seit Jahren miteinander verbunden sind.
    Als sie versuchen dem ganzen auf die Schliche zu kommen, wird ihre Liebe mächtig auf die Probe gestellt.

    Erster Satz:

    Der Regen, der auf die verdunkelte Glaskuppel über meinem Kopf trommelte , wirkte so hypnotisierend wie das Ticken einer Uhr, und weder die harte Marmortreppe , auf der ich saß, noch die fein gearbeitete Spindel des Treppengeländers, die sich gegen meine Stirn presste, konnte etwas gegen das einlullende Schlaflied der Regentropfen ausrichten.

    Die Meinung von meiner Mama:

    Als ich die Leseprobe bei uns daheim gelesen hat und mir war klar das ich das Buch lesen wollte und habe mich auch sehr darüber gefreut als ich das Buch bekommen habe.

    Das Cover finde ich sehr schön und auch ansprechend. Ich finde es hat was harmonisches an sich, aber es verrät nicht zuviel vom Inhalt.

    Der Schreibstil der drei Autorinnen, war wirklich sehr angenehm zu lesen und man spürte als Leser nicht das sich hier drei Autorinnen abwechselten, was mir wirklich sehr gut gefiel.

    Die beiden Protagonisten Kate und Cooper waren mir von Anfang an sehr sympathisch und es hat mir sehr gut gefallen, das man als Leser miterleben dürfte, wie die beiden sich verliebten und wie sie herausfanden, dass ihre Familien schon seit Jahren miteinander verbunden sind.

    Es war auch schön mal wieder was anderes zu lesen, das nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist und das die Familien schon eine Ewigkeit sich mit dem "saphirblauen Zimmer" rumschlagen.

    Alles in einem kann ich an diesem Buch wirklich nicht meckern und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen.

  13. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (628)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, aber da mir das Cover so gut gefallen hat, musste ich es schnell aus dem Regal holen und loslesen.

    Ein Roman über das Zeitreisen.

    Es geht um Andrew, dessen grosse Liebe 1896 von Jack the Ripper ermordet wird. Er ist untröstlich, da zeigt ihm 8 Jahre später sein Cousin eine Lösung auf. Er hat eine Agentur gefunden die Zeitreisen organisiert...

    Der Roman befasst sich mit der Frage ob es Zeitreisen wirklich gibt oder ob das alles nur letztlich eine Illusion war und man dem Leser einen "Bären aufgebunden" hat.
    Ich dachte erst es geht mir zu sehr in Science Fiction rein aber das war nicht der Fall...nur gegen Ende dann. Es war ein kurzweiliges Buch, mit einer netten Geschichte.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Mittsommernacht (ISBN: 9783404174034)
    Christine Kabus

    Das Geheimnis der Mittsommernacht

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ ist mein erster Roman von der hochgelobten Christine Kabus, von daher war ich hier besonders gespannt, ob sie mich mit ihrem Norwegenroman überzeugen kann. Meine Erwartungen waren hoch und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

    Die Geschichte hat zwar durchaus seine Längen und wäre mit Sicherheit auch ohne gut fünfzig Seiten weniger bestens ausgekommen, allerdings konnte mich das Buch aufgrund der tollen Atmosphäre und den interessanten Figuren durchaus in den Bann ziehen, sodass die Geschichte sehr schnell ausgelesen war.

    Zuerst einmal soll gesagt werden, dass man sich schon in gewisser Art und Weise für Norwegen und die Geschichte des Landes interessieren sollte, wenn man sich voll und ganz auf „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ einlassen möchte, denn hier geht es nicht nur um Sofie Svarstein und Clara Ordal, sondern auch um das Land an sich, was ich sehr interessant fand.

    Sofie Svarstein und Clara Ordal könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sofie bei ihrer Familie todunglücklich ist und mit ihrem Vater nur schwer klar kommt, wollte Clara eigentlich mit ihrem Mann aus Liebe nach Deutsch-Samoa auswandern, allerdings kam dann ein verhängnisvoller Brief dazwischen, der ihren Mann dazu zwingt, zurück in seine Heimat Norwegen zu gehen, wo seine Mutter, mit der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, im Sterben liegt.

    Dadurch, dass die Geschichte aus zwei Sichten erzählt wird und somit zwei Erzählstränge besitzt, lernt man Sofie und Clara und ihre Lebensgeschichten gleichermaßen gut kennen und ich empfand beide als sympathisch. Bis sie sich treffen, hat es allerdings eine ganze Weile gedauert, sodass man hier einiges an Geduld aufbringen muss.

    Das Cover ist hübsch anzusehen und passt perfekt in die Geschichte hinein. Ich habe zwar schon gelesen, dass es gleichzeitig auch sehr altbacken wirken soll, allerdings kann ich dies nicht bestätigen. Auch die Kurzbeschreibung ist durchaus gelungen, auch wenn ich hierbei sagen muss, dass das angekündigte Geheimnis doch eher ein laues Lüftchen ist und somit nicht ganz den Erwartungen entspricht.

    Kurz gesagt: Wer sich für historische Romane und Norwegen interessiert, der wird an „das Geheimnis der Mittsommernacht“ durchaus seinen Spaß haben, denn die Geschichte besticht gleichzeitig auch mit einer tollen Atmosphäre und interessanten Figuren, sodass ich das Buch nur empfehlen kann.

  15. Cover des Buches Die Sammlerin der verlorenen Wörter (ISBN: 9783453292635)
    Pip Williams

    Die Sammlerin der verlorenen Wörter

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Oxford, Ende des 19. Jahrhunderts. Esme wächst in einer Welt der Wörter auf. Unter dem Schreibtisch ihres Vaters, der als Lexikograph am ersten Oxford English Dictionary arbeitet, liest sie neugierig heruntergefallene Papiere auf. Nach und nach erkennt sie, was die männlichen Gelehrten oft achtlos verwerfen und nicht in das Wörterbuch aufnehmen: Es sind allesamt Begriffe, die Frauen betreffen. Entschlossen legt Esme ihre eigene Sammlung an, will die Wörter festhalten, die fern der Universität wirklich gesprochen werden. Sie stürzt sich ins Leben, findet Verbündete, entdeckt die Liebe und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen.

    Mein Fazit: 


    ich musste abbrechen und habe mich damit sehr schwer getan. 200 Seiten habe ich gelesen und dachte, dass der Roman doch langsam mal ab fahrt aufnehmen müsste. Tat er in meinen Augen aber nicht. Es passiert einfach nichts und ich glaube, dass esmes Geschichte auch in weniger Worten erzählt gewesen wäre. Sie ist so eine zarte und unscheinbare Persönlichkeit, kann sich kaum gegen die männerdomäne durchsetzen, beginnt dann aber hinterrücks Worte zu sammeln, die eher anrüchiger Natur sind. Das war spannend, ging dann aber plätschernd über 100 Seiten so. Ich hab mich nur noch gequält. Leider. Denn sowohl Story als auch Cover sahen so vielversprechend aus. Ich fühle mich wirklich schlecht, weil ich aufgehört habe, aber 200 Seiten müssen genügen, um den Leser zu binden. Der Schreibstil ist gut, der Erzählstil nunmal eher weniger :/ 

  16. Cover des Buches Elbstürme (ISBN: 9783499003455)
    Miriam Georg

    Elbstürme

     (89)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Lily lebt nun seit drei Jahren in Liverpool und vermisst ihre Familie. Vor allem aber vermisst sie Jo.

    Als ihr Vater schwer krank wird, kehrt sie an der Seite ihres verhassten Ehemanns Henry nach Hamburg zurück...

    Meine Meinung:

    Auch dieses Buch habe ich buchstäblich verschlungen! Jedoch trifft der Titel "Stürme" die Handlung doch sehr gut. Die Grundstimmung des Buches ist sehr düster und am Ende wird man als Leser*in nachdenklich und wehmütig zurück gelassen.

    Mir persönlich hat Band 1 besser gefallen, aber auch dieses Buch war eine absolute Lesefreude, die ich gerne weiterempfehle.


  17. Cover des Buches Die Villa am Meer (ISBN: 9783442485956)
    Micaela Jary

    Die Villa am Meer

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Amber144
    Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen. Allerdings hat mich bei diesem Buch der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.

    Das Cover finde ich sehr passend und gibt den Inhalt der Geschichte auch sehr gut wieder.

    Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen und mich gefangen genommen.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, dass ich als Leser die Gefühle, die die Autorin rüber bringen wollte, genau nachvollziehen konnte.

    Es ist eine tragische Geschichte in der es um eine Heirat mit einem viel älteren Mann geht. Katharina ist in der Ehe nicht wirklich glücklich, da ihr Mann gerne eine Frau hätte, die nur im Haus tätig ist und sich um die Kinder kümmert. Dies möchte Katharina allerdings nicht. Sie möchte einen Strandkorbverleih aufbauen und so ihrem Mann auch finanziell nicht zur Last fallen.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Katharinas Entscheidungen und Erlebnisse haben mich mit ihr mitfiebern lassen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch das Einspielen des ersten Weltkriegs und wie es die Bewohner des Ortes trifft fand ich sehr passend und nicht übertrieben.

    Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe absolut verdiente 5 Sterne für diese tolle Geschichte von einer starken Frau.
  18. Cover des Buches Tiefer Fall (ISBN: 9783462046656)
    Annelie Wendeberg

    Tiefer Fall

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nachdem Anna London fluchtartig verlassen hat, wärt ihr ruhiges Leben in ihrer ländlichen Heimat nur kurz. Als man ihr mit dem Tod ihres Vaters droht, bleibt ihr nicht viel anderes übrig als mit einem der gefährlichsten Menschen der Welt zu kooperieren, Moriarty. Anna soll für ihn eine biologische Waffe entwickeln, die zur Ermordung vieler Unschuldiger eingesetzt werden soll. Um sich und ihren Vater zu retten, braucht Anna die Hilfe eines brillanten Geistes. Doch wie soll sie, in der Falle in der sie sich befindet, nur Kontakt zu Sherlock Holmes aufnehmen. Für Anna beginnt ein gefährlicher Tanz mit ihrem Entführer, in dem sie sich keine Fehler erlauben kann.

    Anna Kronberg ist schon wie im ersten Teil eine außergewöhnliche Frau mit außergewöhnlich scharfem Verstand, besonders für die gesellschaftliche Zeit in der das Buch spielt. Unter Frauen, die gewöhnlich nur als Anhängsel ihrer Männer, ohne Verstand und eigene Meinung gesehen werden, sticht sie heraus und wird auch dadurch so interessant für ihren Entführer Moriarty. Ich finde die Entwicklung des Buches und besonders des Charakters Anna leider insgesamt sehr fahrig. Im Gegensatz zum ersten Band vermisst gerade die Handlung Spannung und Vorankommen. Annas Gefangenschaft und ihre Spielchen mit Moriarty stehen im Vordergrund, sind jedoch auf Dauer sehr ermüdend. Letztendlich dreht sich die gesamte Handlung darum, dass beide sich nicht vertrauen, aber den anderen davon zu überzeugen versuchen, dass sie zusammenarbeiten. Insgesamt bietet die Handlung also keinen sehr großen Spanungsbogen, was auch das Ende des Buches vorrausnimmt. Die einzigen Lichtblicke bieten die sehr kurzen Zusammentreffen von Anna und Sherlock, die sehr amüsant und wohltuend für die Handlung sind und leider viel zu selten vorkommen. Da im nächsten Band Anna und Sherlock wieder gemeinsam unterwegs sind und ich mir dadurch etwas mehr von dem Esprit des ersten Bandes verspreche, werde ich auch den nächsten Band lesen. Dieser Band war insgesamt leider doch sehr schwach.

  19. Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1) (ISBN: 9783548063867)
    Susanna Leonard

    Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    „Träume dir dein Leben schön, und mach aus diesen Träumen eine Realität.“

    Dieses Zitat von Marie Curie beschreibt ihr Leben, genau wie der Titel dieses Buches, nahezu perfekt.

    Zu Beginn der Handlung lebt die kleine Maria Skłodowska zusammen mit ihrer Familie im vom Russischen Zarenreich besetzten Teil Polens.

    Die Unterdrückung der Polen und die Beschneidung ihrer Rechte prägen Marie Curie ihr Leben lang. 

    Was sich aber nie unterdrücken lässt, das ist der Wunsch, nein der Hunger nach Wissen.

    Ihr Interesse an den Naturwissenschaften entdeckt Marie schon als kleines Kind - und lässt sie nie wieder los!

    In kurzen Zwischenkapiteln erzählt die 59jährige Marie rückblickend aus ihrem Leben und diese unterteilen das Buch in drei Abschnitte.

    Der erste Abschnitt behandelt die Kindheit der späteren Nobelpreisträgerin. Die enge Bindung der Familie, besonders der Schwestern zueinander.

    Im zweiten Teil geht es verstärkt um Maries Kampf um Bildung und die Möglichkeit studieren zu dürfen. Hier wird der brennende Ehrgeiz sich, trotz vieler Hindernisse, Wissen anzueignen immer deutlicher.

    Den dritten Teil, den ich als besonders spannend empfunden habe, legt den Fokus auf ihre Forschungen und auf ihre große Liebe, Ehemann Pierre Curie.


    Vieles ist über das berühmte Paar bekannt. Aber zumeist sind dies trockene Fakten.

    Die Autorin schafft es, den Menschen Marie hinter der Wissenschaftlerin Curie hervortreten zu lassen.

    Ihre Besessenheit ein neues Element im Periodensystem als erste zu entdecken, empfand ich manchmal als erschreckend, allerdings die tiefe Liebe zu Pierre als gleichfalls unglaublich stark und intensiv.

    Die beiden haben sich sehr geliebt, sich immer unterstützt und zu Höchstleistungen angetrieben. Ein echtes Power-Couple!

    Was mir beim lesen aber regelmäßig feuchte Hände bereitet hat, das waren die Beschreibungen der Forschung mit Uran und Pechblende oder den von den Curies entdeckten Elementen Radium und Polonium.

    Das Marie das "so schön leuchtende" Radium teilweise in einer einfachen Phiole in der Hosentasche mit sich trug, hat mich regelrecht gegruselt.

    Spätestens bei den Selbstversuchen möchte man ihnen zurufen "Lasst es sein, es tötet euch!" 

    Vieles könnte man aus diesem spannenden Buch über eine außergewöhnliche Frau hervorheben. Ihre Kraft, ihre Energie, ihr unerschütterlicher Wille ihren Lebenstraum zu erfüllen.

    Ich glaube Marie hat irgendwann gewusst, dass die Handhabung mit den radioaktiven Stoffen den Körper von ihr und Pierre irgendwann zerstören würde.

    Aber ich glaube auch, sie hat keinen Tag, keine Entscheidung bereut.

    Ein außergewöhnliches Buch über eine große Frau und eine große Wissenschaftlerin!

  20. Cover des Buches Das Lied des Nordwinds (ISBN: 9783404176434)
    Christine Kabus

    Das Lied des Nordwinds

     (75)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Stavanger, Norwegen 1905 – Liv

    Die achtzehnjährige Liv ist ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen und wird vom Pfarrer ihres Heimatortes als Dienstmagd zur Familie Treske vermittelt. Pfarrer Nylund ermahnt Liv noch einmal eindringlich, ihre Tochterpflicht zu erfüllen. Damit ist gemeint, dass Liv ihr schwer verdientes Geld wöchentlich an die Mutter, die noch für fünf weitere Kinder und einen kranken Mann Sorge trägt, abzuliefern hat. Livs erster Eindruck vom Lehrer Oddvar Treske ist erschütternd. Gerade als sie sich bei der Familie vorstellen will, versetzt Herr Treske seinem neunjährigen Sohn eine solche Ohrfeige, die den kleinen Elias ins Wanken bringt. Schon nach kurzer Zeit bemerkt Liv, dass der Junge auch von seiner Mutter keine Hilfe zu erwarten hat. Die ängstliche Frau zieht sich mit ihrem kleinen Töchterchen zurück und überlässt Elias der Brutalität und Kälte ihres Mannes. Liv kann dem Treiben ihres Arbeitgebers nach einer gewissen Zeit nicht mehr zuschauen und möchte dem kleinen Jungen, der sie so an ihren verstorbenen Bruder Goran erinnert, helfen. Sie schmiedet einen Plan … 

     

    Schlesien, 1905 – Karoline

    Karoline heiratet glückselig Moritz, den Sohn des Grafen von Blankenburg-Marwitz und lebt auf Schloss Katzbach. Schon bald nach der Eheschließung stellt sich heraus, dass die Grafenfamilie nur hinter dem Geld her war, das Karoline als Mitgift in die Ehe einbrachte. Moritz ist ein Tunichtgut, der keine Verantwortung übernehmen will und sich in der Weltgeschichte herumtreibt. Wie seine hartherzige Mutter scheint er von Karoline keine Notiz nehmen zu wollen. Die junge Gräfin ist allen nur lästig und wird dementsprechend schlecht behandelt. Als Moritz schwer krank wird, zittert die Grafenfamilie um ihren Besitz, denn ohne männlichen Erben würde das Schloss an einen entfernten Verwandten gehen. Karoline wird heimlich Zeugin eines Gesprächs, das ihr fast das Herz bricht, und beginnt zu handeln …

    Ich halte ein Buch mit einem wunderschönen Cover und einer wunderbaren Geschichte in Händen. Die Geschichte spiegelt im Jahre 1905 abwechselnd das Leben von Liv, einem armen Bauernmädchen und Karoline, einer Tochter aus gutem Hause, das durch die Heirat zur Gräfin avancierte. Der Schreibstil ist flüssig und so spannend, dass man am Ende eines Kapitels aufstöhnt, weil man unbedingt gleich wissen will, wie es mit den beiden jungen Frauen weitergeht. Besonders gefallen hat mir der Teil, wie sich Liv um den kleinen Elias kümmert. Immer unter dem Mantel der Angst, dass ihre Liebe, die sie dem kleinen Jungen entgegenbringt, durch eine Unachtsamkeit auffällt. Das hätte ja zur Folge, dass sie ihren Arbeitsplatz verliert und Elias es bei den Treskes noch schwerer gehabt hätte. Auch die Wandlung von Karoline zur starken Frau hat mich sehr beeindruckt. Auch in dieser Geschichte wird immer wieder die Unterdrückung der Frau zur damaligen Zeit angesprochen. Ein großes Lob gebührt der Autorin für ihre tolle Recherche zu den politischen Ereignissen und gut vorstellbaren Beschreibungen der jeweiligen Landschaften. Natürlich gibt es auch hier einen roten Faden, der sich langsam aber stetig und dem Leser sehr willkommen, am Ende der Geschichte zu einem Ganzen zusammenfügt. Das war für mich das erste Mal, dass sich die Fäden nicht nach Jahrzehnten, sondern im gleichen Jahr verbinden. Mir hat es große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen. Einen halben Stern Abzug gebe ich nur, weil mir die wiederholten Handlungen, Vorlieben, Kriegsvorbereitungen diverser Kaiser und manche Landschaftsbeschreibungen zu langatmig waren. 4 ½ Sterne. 

  21. Cover des Buches Der Jahrhunderttraum (Jahrhundertsturm-Serie 2) (ISBN: 9783548288277)
    Richard Dübell

    Der Jahrhunderttraum (Jahrhundertsturm-Serie 2)

     (77)
    Aktuelle Rezension von: _BuchstabenZauber_

    Nach einem grandiosem und mitreißendem 1. Band der Jahrhundertsturm-Serie geht es packend und spannungsgeladen mit Teil 2 "Der Jahrhunderttraum" weiter.
    Richard Dübell widmet sich dabei in diesem Buch den Enkeln von Alvin und Louise von Briest und Paul Baermann und berichtet über die Jahre 1891 bis 1909.

    Anfangs irritierte mich der enorme Zeitsprung von 20 Jahren, da ich das Gefühl hatte nicht nahtlos an Band 1 "Der Jahrhundertsturm" anknüpfen zu können.
    Zwar tauchten bekannte Figuren aus dem vorhergehenden Band wieder auf, doch liegt der Augenmerk in diesem Teil der Trilogie auf Otto, Levin und Amalie, den Kindern von Moritz und Antonie von Briest.
    Das Gefühl des Unbekannten und Neuem verflog aber sehr schnell und ich war wieder in der bewegenden und fesselnden Geschichte des 19. und den Anfängen des 20. Jahrhunderts gefangen.
    Obwohl die Familie von Briest fiktive Personen sind, schafft es Richard Dübell meisterhaft zahlreiche historische Ereignisse und Personen in sein Buch einzuflechten.
    An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass irgendwelche Beziehungen zueinander unstimmig oder unglaubhaft waren.
    Dies hat mich auch wieder dazu veranlasst, wie im Vorgängerband, sehr oft im Internet zu recherchieren, Dinge nachzuschlagen und mir weitere Informationen einzuholen.
    Und ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.
    Mir waren bis dahin die Entwicklungen der Luftschifffahrt, aber auch der Flugtechnik im Allgemeinen größtenteils unbekannt.
    Die Pionierarbeit so vieler tapferer Männer und Frauen, die ihre Passion und Leidenschaft schlussendlich mit dem Tod bezahlt haben, aber der Menschheit einen riesigen Fortschritt bescherten.

    "Der Mensch steht am Boden und denkt, er hat den Drachen an der Leine.
    Aber der Drache ist es, der fliegt, nicht der Mensch.
    Vielleicht verstehen wir ganz einfach falsch, wer in Wirklichkeit an der Leine hängt."

    Zitat S. 56 aus "Der Jahrhunderttraum" von Richard Dübell

    Doch dies ist nur ein Bruchteil der Informationen, die der Autor in sein Buch verwoben hat.
    Neben der bedeutenden Ära der Luftschifffahrt greift er auch weitere, sich abzeichnende politische Umbrüche auf, wie z.B. der steigende Antisemitismus oder die Frauenrechtsbewegungen.
    Sehr gut haben mir auch die Entwicklungen der führenden Figuren gefallen, die sich von jungen Menschen zu gestandenen und selbstbestimmten Personen entfaltet haben.
    Nachdem sich Band 1 der Reihe als Ankerpunkt mit den Entwicklungen der Eisenbahn und des Schienennetzes und Band 2 mit der Eroberung der Lüfte und der Luftschifffahrt beschäftigt haben, bin ich nun sehr auf den Abschlußband "Das Jahrhundertversprechen" gespannt.
    Doch auch schon jetzt kann ich sagen, dass die Jahrhundertsturm-Serie von Richard Dübell nicht nur eine wunderbare Unterhaltung darstellt, sondern einem die Geschichte Europas, insbesondere Deutschlands, näher bringt und aufzeigt, wie schnelllebig, innovativ, aber auch erfindungsreich die letzten zwei Jahrhunderte waren.

    *Fazit*
    Eine spannende und mitreißende Geschichte über die Eroberung der Lüfte, deren Anfänge, Niederlagen und Triumphe. Eingebettet in ein Familienepos verspricht das Buch wahren Lesegenuss!

  22. Cover des Buches Die Erben von Seydell - Das Gestüt (ISBN: 9783442491223)
    Sophie Martaler

    Die Erben von Seydell - Das Gestüt

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    Erster Band der dreiteiligen Reihe.

    Elisabeth ist verwitwet und ihr Mann hat ihr Schulden hinterlassen. Im Jahr 1947 hat sie nur noch ihren Onkel, der ihr einen Teil des Gestüts Seydell hinterlässt. 

    Man erfährt als Leser eher kurz etwas über Elisabeth und dann wird die Geschichte vom Gestüt Seydell bzw. der Familie erzählt. Was dann ein uneinsichtiger Mensch für Unheil anrichten kann. 

    Ich hatte aufgrund der Beschreibung mehr über Elisabeth erwartet. Doch die Geschichte der Seydell-Brüder ist interessant und auch spannend. Immer wieder kommt die alte Feindschaft der Brüder zum Tragen und zerstört vieles.

    Mir hat eindeutig mehr vom Leben auf einem Gestüt gefehlt, mehr über die Pferde halt.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Geschilderte konnte ich mir gut vorstellen. Das Ende hat neugierig auf den Fortgang gemacht.

  23. Cover des Buches Das Schloss in den Wolken (ISBN: 9783551560148)
    Lucy Maud Montgomery

    Das Schloss in den Wolken

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    Valancy Stirling ist zu Beginn des Buches ein wirklich wohlerzogenes, braves Mädchen🙇‍♀️. Egal, welche Gehässigkeiten auf sie einprasseln, sie bleibt stets ruhig und ergibt sich ihrem vermeintlichen Schicksal🙍‍♀️. Nachdem sie sich von ihrer Familie löst und beginnt ihr Leben endlich in vollen Zügen zu leben, versprüht sie echte Lebensfreude und tut ehrlich ihre Meinung kund😝. Durch Mut und ohne Zurück zu sehen findet sie ihr Selbstbewusstsein und die Stärke für sich selbst einzustehen und voranzuschreiten. Das ganze Buch ist außerdem sehr naturbezogen🏝️, man erfährt viel über ihr vorangegangenes Leben und bewundert, wie sie aus ihrem Käfig🔓 ausbricht. Sie bricht alle Konventionen ihrer damaligen Zeit, wie ein Mädchen zu sein hat und schafft es so, in Liebe❤️ und Lebenslust🧭 einzutauchen.

    Ausserdem beinhaltet das Buch eine der schönsten Liebeserklärungen😭😱, die ich jemals gelesen habe und Valancy ist ein Vorbild💪 für alle Mädchen/Frauen, dass man sich nicht der Gesellschaft beugen sollte, sondern seinen eigenen Weg einschlagen muss - um glücklich🍀 zu werden.💕

    Ich empfehle es allen Jane Austen Fans, allen, die gerne Romane aus einer früheren Zeit lesen und allgemein allen (Frauen) die gerne lesen 🤭

  24. Cover des Buches Solang die Welt noch schläft (ISBN: 9783548285412)
    Petra Durst-Benning

    Solang die Welt noch schläft

     (133)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Berlin, um 1890. Eine Gesellschaft, in der Männer die Zukunft bestimmen und Frauen gefälligst die Pedale einer Nähmaschine und nicht die eines Fahrrads zu treten haben.
    Doch der Jahrhundertwind fegt durch die Straßen und flüstert verheißungsvoll von Aufbruch und Abenteuer.
    Drei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können: Josefine, die Tochter eines Hufschmieds bricht in die Männerdomäne des Radfahrens ein und wird bitter dafür bestraft. Die brave Apothekertochter Clara will endlich frei sein von der Tyrannei ihrer Eltern. Und die Fabrikantentochter Isabelle sehnt sich nach der großen Liebe.
    Die Konventionen der Kaiserzeit, Standesdünkel und Vorurteile machen den jungen Frauen das Leben schwer. Doch der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit ist unbezähmbar. Mutig macht sich das Freundinnentrio auf seinen Weg in eine neue, bessere Zukunft.

    Meine Meinung:

    Durch Petra Durst-Bennings Reihe "Die Fotografin" wurde ich auf die Jahrhundertwind-Trilogie aufmerksam, in der es um Josefine, Isabelle und Clara geht - nun habe ich das erste Buch endlich gelesen bzw. verschlungen.
    Eine Geschichte über Frauen (nicht nur auf Fahrrädern), die sich ihre Rechte erkämpfen, am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Einzige, die damit Erfolg hat, ist jedoch Josefine. Sie hatte es in ihrer Familie noch nie leicht; man gibt ihr die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, für die Eltern ist sie die Persona non grata. Durch ihre rebellische Art und - für damalige Zeit mutige - Taten macht sie sich das Leben teilweise selbst schwer und muss als Konsequenz ein paar Jahre im Frauengefängnis absitzen. Was sie dort erlebt, ändert ihre Ansichten so sehr, dass sie nun für ihre Träume lebt (und radelt) und sich nichts mehr sagen lässt. Ihre Freundin, Apothekerstochter Clara, lässt sich sehr schnell unterbuttern, von den Eltern und von ihrem Mann, dem "Herrn Doktor". Soviel Unselbständigkeit und Unterwürfigkeit haben mich öfters den Kopf schütteln lassen. Dann lieber Jo mit ihrem Dickschädel - sie weiss, was sie will und beisst sich durch. Fabrikantentochter Isabell, Jos andere Freundin, lässt sich ebenfalls von den Eltern aushalten, bis sie den passenden Mann gefunden hat (allerdings nach ihrem Geschmack, nicht nach dem Willen der Eltern). Die beiden verwöhnten Töchter passen gut zusammen, aber doch nicht so recht zu Josefine. Dafür hat Jo treue Unterstützung von Frieda und deren Nichte Lilo und eine Überraschung hält Frieda ebenfalls für Jo bereit.
    Der Schreibstil gefällt mir gut, das Buch liest sich sehr flüssig, ich musste immer wieder daran erinnert werden, dass es um 1890 spielt. Die Geschichte des Velozipeds fand ich sehr spannend und interessant und auch, wie sich die Frauen in diesen Sport drängen, der zunächst den Männern vorbehalten und z. B. Rennen für Frauen verboten waren. Es gab schon damals richtige Wettkämpfe und Rennen, hätte ich nicht vermutet. Die Hinweise am Ende des Buches geben noch ein paar Informationen dazu preis. Ganz besonders toll fand ich das Tausend-Kilometer-Rennen durch Dänemark - waren doch meine Kinder letzte Woche von Kopenhagen nach Roskilde auf einem Lager mit 44.000 Pfadfindern unterwegs - zwei Orte, an denen die Rennstrecke, zumindest im Buch, verlief. Ich weiss, was man heute für eine Radtour oder Radurlaub an Ausrüstung, Kleidung etc. braucht - wie war es vor über 130 Jahren? Man konnte nicht mal schnell alles ins Auto laden und losfahren. Da kommt man schon beim Lesen zum Vergleichen, was heute anders ist.
    Jos morgendliche Radrunden durch Berlin stelle ich mir sehr entspannt vor, wenn alles ruhig ist und man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Ihre Begeisterung für Technik und Reparaturen finden einige Leute unpassend, die werden sich noch umschauen. Mich hätte noch interessiert, wie reagieren Jos Eltern auf Adrian?
    Die fiktive Erzählung dreier junger Frauen mit historischen Begebenheiten gemischt ist der erste Band der Trilogie "Jahrhundertwind", Josefines Geschichte hat mir sehr gut gefallen (Clara war mir zu langweilig, obwohl sie anfangs, als sie in der elterlichen Apotheke aushalf, doch einen vernünftigen Eindruck machte und Isabell war einfach das Leben als "bessere Tochter" gewöhnt, nichts Eigenes im Sinn) und bekommt mit 4,5 bis 5 Sternen eine Leseempfehlung von mir.


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