Bücher mit dem Tag "israel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "israel" gekennzeichnet haben.

902 Bücher

  1. Cover des Buches Während die Welt schlief (ISBN: 9783453356627)
    Susan Abulhawa

    Während die Welt schlief

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Nil00

    Der Roman behandelt ein sehr wichtiges Thema, welches in der westlichen Welt totgeschwiegen wird. Während dem Lesen fühlt man sich so, als wäre man mittendrin dabei.

  2. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Nachdem ich vor ein paar Jahren das erste Buch von Jonas Jonasson ("Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand") sehr gut gefallen hatte, habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch im Tauschregal entdeckte.

    Der Schreibstil ist ähnlich besonders, der Inhalt wieder schräg und kurios. Für mich persönlich war das Buch nicht wirklich was. Daher darf es zurück ins Regal und kann hoffentlich einen anderen Leser begeistern

  3. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Elchdame

    Ich bewerte hier das Hörbuch, das ich leider nicht eintragen kann. Gelesen habe ich das Buch nicht, aber mehrfach gehört.

    Ich liebe dieses Hörbuch einfach und ich höre es immer wieder. 

    Stephen Foxx, ein Student aus den USA nimmt als freiwilliger Helfer an einer archäologischen Ausgrabung in Israel teil. Dort findet er in einem Grab aus etwa dem Jahr 30 n.Ch. die Bedienungsanleitung für eine Sony Videokamera. Natürlich fragt er sich, was das Ganze zu bedeuten hat. Nach einigen Überlegungen kommt er zu dem Schluss, dass es sich bei dem Skelett in dem Grab um einen Zeitreisenden aus der Zukunft handeln muss, denn wie sich herausstellt, wird die Kamera, zu der die Bedienungsanleitung gehört, in frühestens drei Jahren auf den Markt kommen.

    Doch was hat es zu bedeuten, dass die Bedienungsanleitung in dem Grab lag? Er kommt zu dem Schluss, dass irgendwo in Israel die Kamera versteckt sein muss. Und dass der Zeitreisende vor 2000 Jahren nur ein Motiv zum Ziel gehabt haben kann: Jesus Christus.

    Zum selben Schluss kommt auch John Kaun, Geldgeber der Ausgrabung, der nach dem Fund an der Ausgrabungsstelle auftaucht und Experten zu Rate zieht, die mit ihren jeweiligen Fähigkeiten dazu beitragen sollen, das Versteck dieser Videokamera zu finden.

    Zwischen Stephen Foxx samt seinen Freunden Judith und Yehoshua Menez auf der einen Seite und dem Multimillionär John Kaun auf der anderen Seite entbrennt ein atemberaubender Wettlauf, in dessen Verlauf sich der Vatikan einschaltet, ein abgeschiedenes, fast vergessenes Kloster mit einer handvoll Mönchen und schließlich auch das israelische Militär eine Rolle spielen.

    Die Charaktere werden in diesem Buch sehr glaubhaft dargestellt und ich kann sie mir lebhaft vorstellen. Es wird zudem eine gute Spannung aufgebaut. Gelesen wird das Buch von Matthias Koeberlin sehr ansprechend und mitreißend. Er ist großartig!

    Schließlich das Resümee, welches Stephen Foxx aus den ganzen Ereignissen zieht – ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Aber ich finde das Resümee auch als gläubiger Christ als Gewinn. Auch wenn ich es nicht eins zu eins bejahen würde und mir das Geschenk der Vergebung fehlt, ist es doch für mich nachvollziehbar und ansprechend.

    Ich kann dieses Hörbuch wirklich von ganzem Herzen empfehlen – auch gegenüber der gekürzten Version, die ich zwar auch schon mehrfach gehört habe, der aber einfach einiges fehlt. Denn die Kürzungen sind zum Teil doch recht erheblich. Lasst Euch auf die unglaubliche Geschichte ein und verfolgt selbst den spannenden Wettbewerb, das ist meine Empfehlung.

  4. Cover des Buches Nur ein kleiner Sommerflirt (ISBN: 9783570308615)
    Simone Elkeles

    Nur ein kleiner Sommerflirt

     (492)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    Amy ist nicht begeistert als sie erfährt, dass sie den Sommer mit ihrem Vater in seiner Heimat in Israel verbringen soll. Sie kennt ihn doch gar nicht, da sie praktisch nur bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Leider kommt es zunächst so, dass sie mitkommen soll. Dort angekommen ist vieles erst einmal ungewohnt. Der Schlimmste von allen ist aber ihr Nachbar Avi, der Amy wirklich auf die Nerven geht, zumindest anfangs…


    Es ist wirklich schade, dass mich dieses Buch von Simone Elkeles nicht überzeugen konnte, da die Trilogie von „Du oder das ganze Leben“ das auf Anhieb geschafft hatte. Dieses Buch war ganz anders. Es war eigentlich schön, dass die Autorin sich Israel als Ort ausgesucht, denn so konnte man dieses Land und das Leben dort sehr gut kennenlernen.

    In anderen Punkten konnte mich das Buch dann aber gar nicht überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, dass die Protagonisten etwas jünger waren, aber schon nach der ersten Seite konnte ich mich nicht mit Amy anfreunden. Sie wirkte sehr kindisch und unreif auf mich. 

    Vieles blieb mir dann auch einfach zu unrealistisch und oberflächlich bezogen auf die Liebesgeschichte zwischen Amy und Avi. Zum Beispiel das plötzliche Umschlagen von Amys Hass auf Avi zu scheinbar richtigen Gefühlen oder dass die beiden sofort so getan haben, als wären sie ein richtiges Paar. Dabei hatte ich aber ständig das Gefühl, sie wussten noch viel zu wenig übereinander. 

    Was mir auch eindeutig zu schnell ging, war die Veränderung oder Entwicklung von Amys Verhalten. Dass sie am Ende auf einmal so erwachsen und abgeklärt wirkte, war mir zu unrealistisch und ein bisschen zu klischeehaft. 


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die weiteren Teile wohl nicht lesen werde. Leider blieb das Buch für mich viel zu oberflächlich und seicht deswegen kann ich nur zwei von fünf Sterne vergeben.

  5. Cover des Buches Die Attentäter (ISBN: 9783789104565)
    Antonia Michaelis

    Die Attentäter

     (105)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich habe das Buch am Erscheinungstag gekauft und tatsächlich drei Jahre gebraucht, um es zur Hand zu nehmen, so schwierig fand ich das verarbeitete Thema. Doch Antonia Michaelis hat mich bisher nie enttäuscht und so habe ich es schließlich doch gewagt.

    Nun muss ich sagen, ich bin doch recht zwiegespalten, was „Die Attentäter“ angeht.

    Die Beschreibung Berlins mit seinen Mietshäusern und den darin lebenden, so gänzlich verschiedenen, Menschen fand ich sehr gelungen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer. Das liegt wohl auch daran, dass Michaelis hier keinen gleichmäßigen roten Faden gewebt hat. Viel zu oft ändern sich Erzählperspektive und Zeitstrang. Die Autorin spring wie sie es will von Erzählperspektive zum Ich-Erzähler. Das war sehr ungewohnt von ihr und echt verwirrend.

    Die Geschichte an sich war ab dem zweiten Drittel nicht unspannend. Aber durchzogen von unnötigen Längen. Man hatte oft das Gefühl, dass sich dieselben Szenen immer wieder wiederholen.

    Viel zu spät erfährt man, wie sich die Sache mit dem IS entwickelt hat und was einer der Protagonisten vorhat.

    Okay, das Ende ist dann unheimlich spannend und ich habe sogar eine Nachtschicht eingelegt, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich wusste, wie es nun ausgeht, aber der Weg dahin war einfach nicht optimal.

    Die Protagonisten Cliff und Alain fand ich gut gezeichnet, aber die dritte im Bunde, Margarete, war im Grunde überflüssig. Sie bekam am Ende von Michaelis noch eine bedeutungsschwangere Schlussszene, aber man hätte den ganzen Charakter weg lassen können und es hätte sich nichts an der Story geändert.

    Ich muss auch sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin schon mal besser fand. Hier finden sich nicht diese bildgewaltigen und poetischen Umschreibungen, die ich sonst so von ihr liebe.

    Im Fazit behandelt das Buch ein sehr aktuelles und krasses Thema – aber mir ging die Erzählung einfach zu schleppend. Für mich leider nicht das beste Buch der Autorin.

  6. Cover des Buches Löwen wecken (ISBN: 9783036959405)
    Ayelet Gundar-Goshen

    Löwen wecken

     (137)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Den Roman kann ich von der Thematik her empfehlen.

    Er hat seine ganz eigene Sprache, die mich jedoch persönlich nicht ganz ansprechen konnte.

  7. Cover des Buches Was Nina wusste (ISBN: 9783446267527)
    David Grossman

    Was Nina wusste

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Zakko

    Es gab Phasen, die ich übersprungen habe, zu brutal oder zu langatmig

  8. Cover des Buches Zwischen uns die halbe Welt (ISBN: 9783570308646)
    Simone Elkeles

    Zwischen uns die halbe Welt

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Nach einem unglaublichen Sommer in Israel hat Amy Nelson-Barak daheim in Chicago der Alltag wieder. Doch der hat sich durch die Begegnung mit ihren jüdischen Verwandten ganz schön verändert. Die Siebzehnjährige führt eine Fernbeziehung mit Avi, der zurzeit seinen Militärdienst ableistet, und möchte konvertieren. Zudem wohnt sie jetzt bei ihrem Vater, den sie vorher kaum gekannt hat. Von der Vorstellung, dass ihre Eltern, die lediglich auf dem College eine kurze Affäre miteinander hatten, wieder zusammenkommen könnten, muss sich Amy verabschieden, denn ihre Mutter hat gerade geheiratet und ist schwanger. Damit ihr Dad nicht mehr allein ist, gibt sie heimlich eine Kontaktanzeige für ihn auf, was der alles andere als lustig findet. Auch Amy ist genervt, allerdings von Nathan Greyson, der neu an ihrer Schule ist und bei seinem Onkel und seiner Tante, ausgerechnet ihren Nachbarn, eingezogen ist. Der mysteriöse Junge nennt sie ständig Barbie. Als er sie urplötzlich küsst, taucht kurz darauf überraschend Avi auf.

    Der erste Band der Sommerflirt-Trilogie war etwas ganz Besonderes. Doch wie das so ist mit Ferien, die gehen irgendwann zu Ende und mit ihnen dieses magische Gefühl. Genau so ist das mit „Zwischen uns die halbe Welt“. Der Zauber verfliegt langsam, und in Sachen Romantik verlagern sich die Hoffnungen schnell auf die Fortsetzung. Begann Amy in Israel, sich Gedanken über ernste Themen zu machen, kommt sie nun viel oberflächlicher rüber. Jetzt beschäftigt sie sich vermehrt mit Teeniekram, den sie eigentlich hinter sich gelassen zu haben schien. Da passt Nathans Spitzname für sie mitunter ganz gut. Trotzdem quasselt sich die Ich-Erzählerin einem wieder ins Herz mit ihrer unverfälschten und direkten Art. So fehlt zwar diesmal ein bisschen der Tiefgang, aber den Humor und das freche Mundwerk hat die Protagonistin behalten. (TD)

  9. Cover des Buches Totengebet (ISBN: 9783442482498)
    Elisabeth Herrmann

    Totengebet

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.

    Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte.

    Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade.

    Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

  10. Cover des Buches Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2) (ISBN: 9783548613147)
    Stefan Ahnhem

    Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)

     (181)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk, angesehener Ermittler bei der Stockholmer Polizei, ist mit seinen Eheproblemen beschäftigt, das ständige Auf und Ab in seiner Beziehung kostet ihn viel Kraft. Und dennoch muss er den Fokus auf einen politisch äußerst brisanten Fall lenken: Der Justizminister ist nach einer Sitzung im Parlament nicht zu Hause angekommen und gilt seitdem als vermisst. Risk, dem eigentlich strenges Stillschweigen auferlegt wurde, muss die eine oder andere Grenze überschreiten, um den Fall zu lösen…


    Fabian Risk kennt der geneigte Leser bereits aus „Und morgen du“ aus der Feder von Stefan Anhem, mit „Herzsammler“ hat er den zweiten Band der Reihe vorgelegt – und dieser ist zeitlich vor dem anderen Fall angesiedelt. Sicherlich macht das für die eigentlichen Ermittlungen keinen sonderlich großen Unterschied, in der Entwicklung des Privatlebens des Ermittlers und in Bezug auf einige polizeiinterne Angelegenheiten bringt das aber eine interessante Note mit ein. Vieles ergibt nun einen engeren Sinn, zumal es mir viel Spaß gemacht hat, dass näher auf einige Hintergründe eingegangen wird und viele Zusammenhänge klarer sind. Das Privatleben von Risk nimmt stellenweise etwas zu viel Raum ein, die Streitereien mit seiner Frau sind aber treffend und vielseitig dargestellt. Die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen, man bekommt einen offenen Eindruck von ihnen und kann Beziehungen mit ihnen aufbauen – insbesondere da Fabian Risk ein recht bodenständiger und normaler Typ ist, der mal ganz ohne psychischen Knacks auskommt.


    Die Handlung ist in zwei verschiedene Stränge aufgeteilt, neben dem Verschwinden des schwedischen Justizministers wird auch der Mord an einer jungen Frau im dänischen Kopenhagen erzählt, in dem die engagierte Polizistin Dunja Hougaard ermittelt. Dem Leser ist natürlich klar, dass es einen Zusammenhang gibt, doch wie sich dieser gestaltet, ist lange Zeit unklar, die Verflechtungen werden aber sehr gekonnt zusammengeführt. Diese dynamische Erzählweise mit seinen recht kurzen Kapiteln und den schnellen Wechseln wird durch Einblicke in die Psyche eines Täters ergänzt, der mit seinen Gewaltfantasien und -beschreibungen schockiert. Das ist schon hart an der Grenze geschrieben und sicherlich nichts für schwache Nerven, durch die Themenwahl bekommt der Roman aber auch eine Schärfe verliehen, die die Spannung merklich erhöht.


    „Herzsammler“ lässt sich auch gut vor dem eigentlichen ersten Teil der Reihe um Fabian Risk lesen und erzählt einen früheren Fall des Ermittlers, der spannend, dynamisch und ziemlich heftig erzählt wurde. Da wird mit Leser wie Charakteren nicht gerade zimperlich umgegangen, was für eine düstere Faszination und viele spannende Momente sowie eine markante Entwicklung der Geschichte sorgt. Heftig, aber auch lesenswert!

  11. Cover des Buches Kann das auch für immer sein? (ISBN: 9783570308707)
    Simone Elkeles

    Kann das auch für immer sein?

     (310)
    Aktuelle Rezension von: ilovemalec

    Ich habe das Buch von meiner Freundin bekommen und hätte es von selbst wohl nie in die Hand genommen. Das Cover lässt auf eine Liebesgeschichte schließen, was im Folgenden auch bestätigt wird. Trotzdem bietet das Buch sehr viel mehr als nur das.

    Da die Protagonisten entweder Juden oder Israelis sind, wird auch etwas Politik in die Geschichte mitverwoben. Dies ist jedoch eher nebensächlich.

    Diese Liebeskomödie ist einfach unglaublich lustig und ich hatte konstant ein Schmunzeln auf dem Gesicht und gelegentlich sogar ein lautes Lachen (für meine Familie sicher auch ganz amüsant).

    Mit der Protagonistin Amy hatte ich zunächst so meine Schwierigkeiten, da sie zu Beginn sehr oberflächlich wirkt, doch das gibt sich nach einer Weile, da sie eine unglaublich große Veränderung durchmacht.

    Die Geschichte wird die ganze Zeit aus ihrer Sicht erzählt, was sehr schön ist, da sie als Person wirklich nicht in die Örtlichkeiten des Buches passt und somit viel Spaß schon vorprogrammiert ist.

    Amy wurde mir mit jeder Seite des Buchs sympathischer und ich habe sie am Schluss richtig in mein Herz geschlossen.

    Auch Avi habe ich sehr gemocht, da er als unglaublich attraktiv, sportlich und cool beschrieben wird (gut, dass ich jetzt nicht oberflächlich bin, haha :) ) und ich ihn die ganze Zeit bewundert habe.

    Der Alltag in der israelischen Militärbasis wird sehr gut erzählt, ich konnte mir den Ort echt gut vorstellen und war schon nach kurzer Zeit voll in der Geschichte drin.

    Der Schreibstil ist flüssig, ich konnte die Geschichte locker und leicht durchlesen und habe sie bereits nach einem Tag beendet.

    Ich werde auf jeden Fall die anderen beiden Bände der Trilogie lesen (da sich diese bereits in meinem Bücherschrank befinden, dürfte das ja kein Problem sein ;) )

     

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  12. Cover des Buches Vertrauen (ISBN: 9783257071771)
    Dror Mishani

    Vertrauen

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „In einem Vorort von Tel Aviv wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes gefunden. Am selben Tag verschwindet ein Tourist und lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück. Inspektor Avi Avraham hat genug von Bagatellfällen und häuslichen Dramen. Deshalb stürzt er sich gleich in den rätselhaften Vermisstenfall. Doch bald merkt er, dass auch das Private Sprengstoff birgt – und gerät in ein Labyrinth aus Gewalt und Täuschung, das ihn bis nach Paris führt und nicht nur mit dem Mossad in Konflikt bringt.“


    Autor Dror Mishani hat sich mit seinem Roman „Drei“ fest bei mir ins Lesergedächtnis eingebrannt. Mit seinem aktuellen Roman „Vertrauen“ gehen wir Leser wieder in die Kategorie Krimi. Ich muss gestehen, man sollte hierbei die ersten Bände der Reihe rund um Ermittler Avi Avraham doch gelesen haben um ein besseres Verständnis für die Person zu erhalten. Ich stand dabei etwas im Regen da ich die andere Bücher der Reihe nicht kannte. Der Plot der Story rund um den Vermisstenfall und alle anderen „Bagatellen“ geben gewisses Futter für eigene Gedanken aber dennoch hält uns der Autor an der Stange. Es gab dennoch langwierige Parts mit für mich mit unverständlichen Aspekten und langweiligen Gesprächen. Der Leser ist bei zwei Fällen gleichzeitig präsent und verfolgt die Arbeit Avrahams mit. Ich konnte trotz allem keine richtige Bindung zu ihm aufbauen und verstand so manches Mal nicht wirklich was Mishani mir damit sagen wollte. Der Krimi war für mich weder Fisch noch Fleisch. Ich bin nicht richtig warm geworden aber schlecht war er wiederum eben auch nicht. Ich reihe mich hier in die Leserschaft ein, die den Roman als „verwirrend“ beschrieben hat, denn genau so habe ich ihn beendet. 3 von 5 Sterne für diesen „Krimi“ der anderen Art. 


  13. Cover des Buches Später Frost (ISBN: 9783462044492)
    Voosen | Danielsson

    Später Frost

     (158)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dies ist der erste Teil einer neuer Schweden-Krimi-Reihe. Smaländische Kommissarin und ihr Ermittlerteam ermitteln in einem komplizierten Fall. Die Protagonisten sympathisch, die Geschichte spannend und interessant und verwoben, nicht so einfach, Licht ins dunkel zu bringen. Sehr guter Auftakt.

  14. Cover des Buches Schicksal (ISBN: 9783827011862)
    Zeruya Shalev

    Schicksal

     (55)
    Aktuelle Rezension von: KataRaf

    Atara trägt einen Zorn in sich, den sie im leidenschaftlichen Kämpfen mit ihrem zweiten Mann Alex auslebt. Ihr gemeinsamer Sohn Eden ist Elitesoldat, befindet sich in einer Krise und entzieht sich. Die beiden Kinder aus den ersten Ehen sind weit weg und verstrickt in die Konflikte. 


    Als Ataras Vater Meno stirbt, ist sie getrieben, seine Geschichte zu rekonstruieren. Sie weiß von ihm, dass er in der paramilitärischen Untergrundsorganisation Lechi gegen die britische Besatzung kämpfte. Zu Atara war er immer streng, ungerecht, gewalttätig, schweigsam. Im Totenbett wird er sanft und weich, spricht sie aber als seine erste Frau Rachel an, beschwört seine Liebe, bittet um Vergebung. 


    Es lässt Atara keine Ruhe, sie sucht und findet die tabuisierte Rachel und möchte alles wissen. Atara stellt sich, ihr Handeln und ihre Gefühle bis zur Schmerzgrenze in Frage. Im Wechsel erfahren wir von Ataras und Rachels Geschichte, spüren ihre tiefe Verbindung auf, die in der Gegenwart immer intensiver wird. 


    Mit Schicksal hat Shalev einen gewohnt emotional-tragisch, schonungslosen, liebesgetränkten Roman geschrieben. Ungewohnt explizit greift sie die politisch - gesellschaftliche Situation in Israel auf. In der Familiengeschichte werden die Situationen und Positionen von Untergrundskämpfer:innen, Siedler:innen, Soldat:innen, Ein- und Auswander:innen, Religiösen, Nichtreligiösen, Zweistaatenbefürworter:innen und Dazwischenstehenden beschrieben. Immer wieder streut sie biblische und Staatsgründungs-Geschichten, kontroverse Positionen von der Vergangenheit bis heute ein, verbindet sie in der Familiengeschichte, zieht Trennlinien und Parallelen. 


    Vielen Dank an @berlinverlag für das Rezensionsexemplar.


    Zeruya Shalev - Schicksal  Berlin Verlag 2021

    Übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer 


    Eine kleine kritische Anmerkung zum Cover in den Kommentaren 🔻🔻🔻🔻🔻


    Zum Cover

    Ich habe es schade gefunden, dass eine hübsche junge Frau auf dem Cover zu sehen ist. Die beiden Hauptfiguren sind deutlich älter. Atara ist fast 50, Rachel 90 Jahre alt. Wünschen würde ich mir Frauen im passenden Alter. 

  15. Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebt (ISBN: 9783423142465)
    Olga Grjasnowa

    Der Russe ist einer, der Birken liebt

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher



    *Klappentext*

    Mit kühler Ironie und beeindruckender Prägnanz erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte der höchst eigenwilligen jungen Mascha, die keine Grenzen kennt. In ihrer Welt kommen viele Kulturen und viele Traditionen zusammen. Sie könnte überall leben. Doch eine Heimat hat sie nicht.

    (©dtv_verlag )


    *Meinung*

    Wow, dieses kurze Buch beinhaltet so viele Themen. Mascha ist traumatisiert von dem Bürgerkrieg in ihrem Geburtsland Aserbaidschan und erfährt in Deutschland eine Retraumatisierung durch einen schweren Schicksalsschlag. 

    Sie kann fünf Sprachen und hat verschiedene Wurzeln. Sie ist Jüdin, Russin, Deutsche.

    Es geht um Zugehörigkeit und um die Frage, wie sehr wir uns mit unserer Herkunft identifizieren (müssen?) und in wie fern sie uns ausmacht. 

    🌳🌳🌳🌳🌳🌳

    Die Geschichte wurde gegen Mitte etwas zäh und das zog sich bis zum Ende hin. Der Roman lebt nicht davon, DASS die Geschichte erzählt wird, sondern WIE.

    Die Autorin hat es aber sehr gut geschafft, das "Innere" der Protagonisten nach Außen zu bringen und es gleichzeitig geschafft, dass sie uns fern bleibt, weil sie einfach niemanden an sich ran lässt.


    *Fazit*

    Für mich ein gutes Buch, welches wichtige Themen anspricht, mich aber ab der zweiten Hälfte nicht mehr richtig packen konnte.

    Hätte ich es nicht empfohlen bekommen, wäre es mir aufgrund des (meiner Meinung nach) nicht gelungen Covers wohl nicht aufgefallen. 

  16. Cover des Buches Das geheime Versprechen (ISBN: 9783426513736)
    Annette Dutton

    Das geheime Versprechen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Inhalt (Klappentext):

    Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die „vergessenen Kinder“. Englische Kinder aus armen Familien, die nach Australien gebracht wurden, oft ohne das Wissen ihrer Eltern. Ein Coup zweier Regierungen – ohne Rücksicht auf Gefühle. Ein Verdacht keimt in Sarah auf: hat auch ihre Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.


    Meine Meinung:

    Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Ich lese gern Romane mit geschichtlichen Hintergrund, gern auch mit zwei Erzählsträngen. Dieses Buch konnte mich aber leider nicht überzeugen. Am nervigsten empfand ich die Zeitsprünge, oft wechselte es in jedem Kapitel und man musste sich immer wieder neu orientieren. Am Ende wird zwar alles gut zusammengefasst, aber der Weg dahin war anstrengend.

    Von den Protagonisten konnten mich Leah und Michael am meisten überzeugen… zwei Jugendliche, mit den Kindertransporten nach England geschickt, und mit dem Auftrag zu versuchen ihre Familien nachzuholen und somit zu retten. Was sie erleben und wie sie darauf reagieren und sich entwickeln ist sehr spannend zu verfolgen.

    Sarah und ihr Vater blieben dagegen blass. Da hätte ich mir mehr Tiefe, mehr Emotionen und Gedanken gewünscht. Bei David erkennt man eine Entwicklung, vom verschlossenen Mann zu einem Mensch, der sucht und findet und sich auf andere einlässt. Sarah dagegen blieb durchweg farblos.


    Fazit:

    „Das geheime Versprechen“ ist ein interessantes Buch über sensible Themen während und nach dem 2. Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Ich hätte mir bei manchen Personen mehr Tiefe gewünscht, deshalb vergebe ich nur 3 Sterne.

  17. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  18. Cover des Buches PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen (ISBN: 9783955206789)
    Matthias Jösch

    PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Uwes-Leselounge

    Die Geschichte wird einmal aus der Sicht von einem jungen Mann names S. erzählt. Hier erleben wir die Gräueltaten der SS im 2. Weltkrieg hautnah mit, die sehr brutal, ausführlich und schonungslos erzählt werden. Dies war und ist starker Tobak! Parallel zu dieser Geschichte befinden wir uns in der Gegenwart und lernen Adrian von Zollern kennen. Er besitzt eine Dozentenstelle an der Humboldt-Universität in Berlin, die er aber gekündigt hat, um seine neue Stelle beim BND anzufangen. 

    Durch den Erwerb einer Holzkiste bekommen es Adrian, sein bester Freund Sebastian und dessen Schwester Violetta mit einer Organisation zu tun, die es sich zur Aufgabe gemacht hat das 3. Reich wie ein Phoenix aus der Asche auferstehen zu lassen, um eine neue Weltordnung zu schaffen. Aber was hat dies alles mit der Holzkiste und den Schallplatten zu tun? Währenddessen geht die junge und schöne Israelin Shari verschiedenen Hinweisen bezüglich einer Verschwörung nach und dabei stößt sie auf Adrian und seine Freunde. Es beginnt eine gnadenlose Jagd quer durch Deutschland, Österreich, England, Argentinien, Israel und Syrien nach Hinweisen aus der Vergangenheit. Wird es unseren Protagonisten gelingen, den Plan der Organisation zu vereiteln oder fällt Deutschland und Europa in die Zeit des 2. Weltkrieges zurück?

    Mit dieser Geschichte arbeitet der Autor Matthias Jösch unsere Vergangenheit rund um den 2. Weltkrieg und der Herrschaft von Hitler auf. Dies tut er in einer schonungslosen und mitunter sehr brutalen Weise. Eigentlich bin ich schon recht hart im Nehmen, was so etwas angeht, aber gerade das Thema Judenverfolgung und hier speziell Ausschwitz, haben mir teilweise den Atem geraubt bzw. mehrmals schlucken lassen. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie ein so großer Hass auf andere Menschen, Religionen oder Ansichten entstehen und man einem einzelnen Mann folgen kann...

    Hier wird dem Leser nochmals ein Spiegel vor das Gesicht gehalten. Und ich möchte hoffen, dass ein solches Szenario wie im Buch beschrieben, niemals eintrifft. Die Protagonisten wurden allesamt gut ausgearbeitet, ohne jedoch einen besonders hervorheben zu wollen. Die Geschichte an sich, ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und weißt eine sehr hohe Spannung auf, die sich zum Ende hin nochmals stark erhöht. So sollte ein Thriller sein. Gerade auf Grund der schweren Thematik des Buches, aber auch der noch relativ jungen Vergangenheit von Eurokrise und ähnlichem, ist das Buch nicht mal eben so weg zu lesen. Ich werde jetzt erst mal ein, zwei Tage Pause einlegen, da mich dieses Buch gedanklich doch noch recht beschäftigt.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!

  19. Cover des Buches Auf der Straße heißen wir anders (ISBN: 9783608981988)
    Laura Cwiertnia

    Auf der Straße heißen wir anders

     (47)
    Aktuelle Rezension von: ElliP

    Gefangen zwischen den Kulturen – die Hauptfigur Karlotta wächst mit einer deutschen Mutter und einem armenischen Vater in D. in einem Brennpunktviertel in Bremen auf. 

    Emotionale Spurensuche nach ihrer Herkunft: Nach dem Tod der Großmutter macht sich Karlotta mit ihrem Vater auf, in der ehemaligen Heimat die Vergangenheit zu finden und Auskunft über ihre Herkunft zu erhalten.

    Ein Roman, in dem vier Generationen erzählen und das Gesamtbild ergeben. Es geht um Familientraumata, Verdrängung, Flucht, Entwurzelung, Rassismus, aber auch Überwindung des Hasses und Integration. Verschiedene Orte, Generationen, Geschichten bilden ein interessantes Ganzes, bei dem der Leser die Aufgabe hat, die Puzzleteile zusammen zu setzen.

    Ein gehaltvolles, emotionales und spannendes Thema und eine klare Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406727863)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

     (144)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Homo Sapiens steht an einer Grenze und wann wird er den Homo Deus erschaffen, einen durch Technik verbesserten Menschen? Einen Homo Deus, der sich vom Homo Sapiens deutlich mehr unterscheidet als dieser vom Neandertaler.

  21. Cover des Buches Die Hochzeit der Chani Kaufman (ISBN: 9783257244304)
    Eve Harris

    Die Hochzeit der Chani Kaufman

     (107)
    Aktuelle Rezension von: allemeineendchen

    Dieses Buch stand schon lange in meinem Regal und ich bin so froh endlich zu der Geschichte gegriffen zu haben. Ich fand die Geschichten aller Protagonist:innen sehr interessant und fand es spannend die Parallelen und Unterschiede in ihren Lebenswegen, Vorstellungen und Weltbildern zu erkennen. Dabei stand bei allen eigentlich immer die Forderung nach Freiheit und Glück im Fokus und es war schön zu sehen, dass jeder und jede seinen oder ihren ganz eigenen Weg finden musste oder gefunden hat, um sich dafür Räume zu erschaffen. Obwohl das Buch relativ kurz ist, wurden die Konflikte und die Vielschichtigkeit der Charaktere sehr gut herausgearbeitet und die Bedeutung des Glaubens innerhalb dieser Gemeinschafft ebenfalls ausgiebig und vielseitig thematisiert. 

  22. Cover des Buches Hannah und Ludwig (ISBN: 9783784435695)
    Rafael Seligmann

    Hannah und Ludwig

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Kolumna_liest

    "Heimatlos in Tel Aviv" - so lautet der Untertitel der als Familiengeschichte des Autors beworbene zweite Teil der Familiensaga aus der Feder von Rafael Seligmann. Geschildert wird das Leben des jungen Juden Ludwig Seligmann und seines Bruders Heinrich nach deren Flucht nach Tel Aviv, wie sie es schaffen, ihre Familie nachzuholen, dort zu überleben und mehr oder weniger Fuß zu fassen. 

    Den ersten Teil der wohl als Trilogie angelegten Geschichte mit dem Titel "Lauf, Ludwig, lauf" habe ich nicht gelesen. Wann der dritte Teil erscheinen soll, konnte ich nicht eruieren.

    Es soll die authentische Geschichte der Familie Ludwig Seligmann sein, erzählt aus der Feder des Sohnes. Jedoch lässt der Vorsatz im Buch, in dem steht, dass lediglich die engsten Familienmitglieder sowie die beiden im Buch genannten Freunde Siegfried Herrligkoffer und Karl Seiff reale Personen waren. Alle übrigen Protagonisten sind Fiktion. Nachdem das Buch aber von den fiktiven Charakteren lebt, frage ich mich, in wieweit das Beschriebene tatsächlich erlebt worden sein kann. Leider äußert sich der Autor dazu nicht. 

    Mir hat an dem Buch vor allem die Schilderung der geschichtlichen Fakten gefallen. Der Palästinakonflikt ist wohl für die meisten Laien nur schwer zu durchschauen. Hier schafft es der Autor, die Fakten so aufzubereiten, dass man sie als interessierter Laie gut verstehen kann. Ganz offensichtlich kommt hier der Journalist im Autor durch. Für mich persönlich ein Glück für das Buch, denn leider ist er kein Erzähler. Die Sprache ist in großen Teilen - also vor allem in den erzählerischen - merkwürdig gestelzt. Die real existierenden Personen blieben für mich unbelebt und hölzern, im Gegensatz dazu wurden die fiktiven Charaktere - allen voran Lewinsohn -  plastisch und lebhaft gezeichnet. Bei den Schilderungen von Orten und Landschaften geht es nicht ganz so zugeknöpft zu. Erklärt der Autor in den geschichtlichen Fakten die Zeitsprünge, so machen sie dem Leser in den erzählerischen Teilen das Leben schwer. Wie auch die erzählerischen Perspektivwechsel, die nicht unbedingt schlüssig sind. 

    Das Buch ist hochwertig aufgemacht, allerdings fehlt das Lesebändchen. Leider schien es in einigen Teilen so, als seien Lektorat und Korrektorat nur über die Seiten gehuscht, was in meinen Augen nicht passieren dürfte. 

    Meine Bewertung des Buches fällt deshalb zwiegespalten aus: Ginge es um die Bewertung als Sachbuch - also ohne die erzählte Geschichte - bekäme es von mir 4 von 5 Sternen. Die erzählte Geschichte selbst bekäme von mir lediglich 2 von 5 Sternen. Damit erhält das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne von mir.

  23. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.349)
    Aktuelle Rezension von: earring

    Eine originelle Idee, leider aber nicht mehr. 

    Wie schon bei Safiers  "Mieses Karma" geht die Geschichte echt witzig und total spannend los, um dann bis zum Ende ziemlich ideenlos dahinzuplätschern. Eigentlich hätte eine zehnseitige Kurzgeschichte gereicht.

    David Safier schreibt sehr leicht und flüssig, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack so sehr auf jugendlich und cool gemacht, dass die Grenze zur Peinlichkeit erreicht ist. Vielleicht kommen jüngere Leser damit besser klar.
    Das Thema "Jesus kommt herunter" finde ich in Als Jesus aus den Wolken fiel / Gogolin überzeugender und komischer behandelt.

  24. Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
    James Rollins

    Das Evangelium des Blutes

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    bewährte James Rollins Qualität, aber diesmal mit Fantasyelementen. Das wird nicht jeder mögen, aber ich fands sehr gut.

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