Bücher mit dem Tag "island"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "island" gekennzeichnet haben.

722 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.710)
    Aktuelle Rezension von: Jacqui_loves_books

    Die Therapie von Sebastian Fitzek, erschienen 2006 im Knaur Verlag.

    Inhalt: 

    Hier geht es um den Psychiater Viktor Larenz, dessen Tochter Josy auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Keine Spuren, keine Leiche und niemand weiß wo sie ist und was genau passiert ist. 

    Vier Jahre später zieht sich Viktor in sein Ferienhaus zurück um den Verlust weiter zu verarbeiten.
    Doch plötzlich steht eine hübsche Unbekannte vor seiner Tür, die von ihm behandelt werden möchte - sie leidet unter Schizophrenie. In ihrer Wahnvorstellungen erscheint immer wieder ein kleines Mädchen, die jedoch Josy sehr ähnlich ist. 

    Was haben diese Parallelen des Mädchens zu Josy zu bedeuten, wer ist diese Unbekannte und wieso geht es Viktor gesundheitlich von Tag zu Tag schlechter? 

    Meine Meinung: 

    Das war nun mein zweites Buch von Herrn Fitzek und muss sagen, ich bin wieder absolut begeistert. 

    Ich hab das Buch innerhalb von zwei Tagen weg gesuchtet. Von Anfang an war ich gefesselt von dieser Geschichte und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 

    Pageturner? 100%  📚
    Spannung? 100%  📚

    Man denkt ein paar mal zu wissen wohin die Reise geht, jedoch wäre es ja kein Fitzek wenn wir am Ende nicht nochmal komplett überrascht werden würden 😊 

    Fazit: 

    Ein absolut klasse Psychothriller mit sehr viel Spannung, Wendungen und einem fantastischen Ende.
    Absolute Leseempfehlung!! 

    ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternchen

  2. Cover des Buches DUNKEL (ISBN: 9783442758609)
    Ragnar Jónasson

    DUNKEL

     (368)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Kommissarin Hulda Hermannsdóttir muss frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf die letzten Tage noch an einem “cold case” arbeiten. Die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt.

    Meine Meinung: Hulda ist eine einsame Frau, die in einfachen Verhältnissen lebt, da sie auf der Karriereleiter nicht sehr hoch geklettert ist. Der bevorstehende Ruhestand macht ihr Angst denn ihre Arbeit gab ihr Halt. Ich mochte Helda und hatte Mitgefühl mit ihr. Der Spannungsbogen dieser Geschichte emfpand ich als durchgehend. Die Stimmung in diesem Buch war durchgehend bedrückend. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Das Ende war sehr überraschend - einmal etwas anderes - allerdings nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.

  3. Cover des Buches The Sky in your Eyes (ISBN: 9783499006630)
    Kira Mohn

    The Sky in your Eyes

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Pfitzipfei

    Kira Mohn hat es geschafft, mich mit diesem Buch mitzureißen. Sie lädt den Leser nach Island ein - mit ihren Worten beschreibt sie dieses Land und lässt grandiose Bilder im Kopf entstehen.
    Elin spielt die Hauptrolle in dieser Geschichte und ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Ich fühlte mich in der ganzen Zeit sehr mit Elin verbunden - habe jeden Schmerz mitgefühlt und mich für ihre Gefühle zu Jon gefreut.

    Eine wunderbare, grandiose Geschichte, die leider viel zu schnell ein Ende genommen hat.... Ich kann dieses Buch unbedingt empfehlen und freue mich auf den zweiten Teil der Island-Reihe von Kira.

  4. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (208)
    Aktuelle Rezension von: moonphase_books

    Dieses Buch ist für alle Islandliebhaber. Es dreht sich nicht nur um die Insel an sich, sondern auch um den Zauber, die Märchen und die Sagen die sich auf der Insel erzählt werden. Hier trifft Realität auf Fantasy. 


    Das Cover scheint auf den ersten Blick unscheinbar lediglich interessant durch die goldenen Striemen die sich darüber ziehen. Faye ist der Name der Protagonistin. 


    Vor 18 Jahren wurde das Herz eines wichtigen Baumes auf Island geklaut. Seitdem wird es jeden Tag dunkler auf der Insel. Wird das Licht am Ende siegen?


    Die Charaktere waren so real wie möglich gestaltet, die Gefühle wurde gut rübergebracht und passten sich gut an die jeweiligen Situationen an. Hier muss ich anmerken, dass ich in jeder Situation genauso wie Faye gefühlt hätte, das brachte sie mir auf Emotionaler ebene sehr nah. 


    Die Story an sich war an mehreren Stellen sehr langatmig und vorhersehbar. Die Reaktion auf gewisse Charaktere stieß einen nahezu in die richtige Richtung.  Somit kannte ich das Ende bevor es überhaupt so weit war. Trotzdem hatte ich Spaß daran es zu lesen und vor allem die Love Story zu verfolgen. 


    Zu diesem Buch passt der Spruch definitiv: ohne Dunkelheit können Sterne nicht scheinen


    4/5 ⭐️

  5. Cover des Buches SOG (ISBN: 9783442756643)
    Yrsa Sigurdardottir

    SOG

     (205)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.

    Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ... 

    SOG ist der zweiten Band der Reihe um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja. Nach dem Huldar bei den Ermittlungen im ersten Band der Reihe (DNA) schwerwiegende Fehler begangen hat und Freyja im Kinderhaus einen Mann erschossen hat, sind beide von ihren beruflichen Positionen degradiert. Huldar ist es recht, die Führungsposition los zu sein, aber er wird von seinen Kollegen geschnitten und leidet. Untereinander machen sich Huldar und Freyja gegenseitig unausgesprochene Vorwürfe, die damalige Situation verschuldet zu haben und sie verzichten im Einklang darauf, miteinander überhaupt in Kontakt zu treten, bis sie dieser neue Fall unabdingbar zur Zusammenarbeit zwingt.

    Die Charaktere von Huldar und Freyja sind intensiv und vielschichtig gezeichnet. Ihre lebendigen Legenden sind interessant und es verbindet sie ein unsichtbares Band. Sie empfinden etwas füreinander, es knistert hin und wieder und dann stoßen sie sich erneut gegenseitig, fast angewidert, voneinander ab. Allein diese beiden Charaktere bieten Stoff für zahlreiche, weitere Bände der Reihe. 

    Yrsa Sigurdardóttir gelingt es erneut, eine unheimliche, düstere, athmospährische Grundspannung zu erzeugen, die 500 Seiten lang vorherrscht. Geschickte Wendungen und intelligente Verstrickungen lassen bis fast zu Letzt keine sicheren Schlüsse zu, wer hier Täter und wer Opfer ist. Mit der Darstellung der tiefen, psychologischen Einblicke in die Seelen von zahlreichen Figuren produziert Yrsa Sigurdardóttir reichlich Futter für Kopfkino und Spekulationen. 

    Das Buch erhält von mir 4/5 Sterne


  6. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (271)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Es gibt Bücher, die Spuren hinterlassen, die in einem etwas bewegen. 


    Das Seelenhaus

    Hannah Kent


    Island 1828:

    Die 34-Jährige Magd Agnes Magnúsdóttir ist des Mordes an ihrem Dienstherren Natan schuldig gesprochen worden. Sie hat ihn brutal und auf hinterlistigster Weise ermordet, besagt das Urteil. Seit Wochen sitzt sie in einem dreckigen und dunklen Verlies und wartet auf ihre Hinrichtung, welche der König erst noch bestätigen muss. 

    Da sie den Pfarrer ablehnt und einen anderen Priester fordert, beschliesst man sie auf einen ehrbaren Bauernhof zu bringen, wo sie bis zur Vollstreckung ihres Urteils arbeiten soll.

    Die Familie des Korsahofes, dessen Gesinde und deren Nachbarn sind außer sich, als sie davon erfahren. Wie kann der Landrat von ihnen verlangen eine Mörderin, ja ein Monster zu beherbergen?

    Doch mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen, auch zu dem jungen Pfarrvikar Toti, und Agnes beginnt ihre Geschichte zu erzählen, die wahre Geschichte, die wahrscheinlich anders verlaufen wäre, wenn sie sich nicht in ihren Dienstherren verliebt hätte:

    „Anschließend hätte ich weinen können. Es war so überaus wirklich. Ich empfand so viel, als dass ich es für das hätte erkennen können, was es war.“ (Seite 252)


    Der Debütroman von Hannah Kent konnte mich von Beginn an fesseln. Er wird aus unterschiedlichen Perspektiven in einem wunderbaren Schreibstil erzählt.

    Die geschickte Zusammenführung von historischen Personen in einer fiktionalen Geschichte ist der Autorin perfekt gelungen.

    Ein beeindruckender und ruhiger Roman, der am Ende trauriger nicht sein könnte.

    Highlight und eine große Leseempfehlung

    5 / 5

  7. Cover des Buches Cottage gesucht, Held gefunden (ISBN: 9783734101113)
    Susan Elizabeth Phillips

    Cottage gesucht, Held gefunden

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Josale

    Ich finde die Bücher der Reihen alle besser als diesen Einzelroman. Inhaltlich sicher etwas schwächer als die anderen Bücher, aber trotzdem gut und leicht zu lesen. 

  8. Cover des Buches INSEL (ISBN: 9783442758616)
    Ragnar Jónasson

    INSEL

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Mit Bestsellern ist es ja so eine Sache: Meistens handelt es sich dabei um etablierte Schriftstellerin/innen à la J. K. Rowling, Ken Follett oder Sebastian Fitzek. Ist dies nicht der Fall, dann ist der Bestsellerstatus in der Regel der cleveren Marketingstrategie des Verlags zu verdanken. Wie im Fall der Hulda-Trilogie.

    Das Besondere dieser Krimireihe soll ja die Tatsache sein, dass sie rückwärts erzählt wird. So weit so gut. Nur finde ich persönlich (habe bisher zwei Bände gelesen) dies gar nicht so clever, da dies erstens eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre und man zweitens in diesem zweiten Teil einiges erfährt, was man eigentlich schon aus dem ersten weiß (z.B. die Story mit Huldas Vater). So schleichen sich Wiederholungen ein.

    Insgesamt ist "Insel" ein absolut unterhaltsamer Krimi, der - zumindest ab der Hälfte (davor passiert eigentlich nichts Krimimäßiges) - spannend ist, jedoch auch nicht in Erinnerung bleibt. Dafür sind die Figuren zu blaß, der Schreibstil zu platt und emotionslos.

    Leider ist in diesem Fall auch der Täter keine Überraschung, da man die Wahl zwischen drei Personen hat. Schade eigentlich, denn der Fall ist interessant und hätte durchaus ein Highlight sein können.

    Ein Plus ist, dass der Roman schnell gelesen ist. Bei mir war er in zwei Tagen durch, auch wenn ich nicht viel Zeit zum Lesen habe.

    Kein schlechter Krimi, verdient den Bestsellerstatus aber eigentlich nicht, denn im Vergleich gibt es weitaus bessere Genrevertreter.


  9. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  10. Cover des Buches Geisterfjord (ISBN: 9783596512683)
    Yrsa Sigurdardottir

    Geisterfjord

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Dieses Buch ist echt unheimlich. Der Grusel ist nicht so vordergründig und dick aufgetragen. Eher wohl dosiert und unterschwellig. Ich kannte die Autorin bis dahin nicht, habe aufgrund dieses Buches aber noch weiter Bücher von Yrsa Sigurdardottir gelesen. Dieses Buch war aber das Beste welches ich von dieser Autorin gelesen habe. 

  11. Cover des Buches Seelen im Eis (ISBN: 9783596195336)
    Yrsa Sigurdardottir

    Seelen im Eis

     (197)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Seelen im Eis (Yrsa Sigurdardóttir)

    Nach dem Tod seiner Ex-Frau bei einem Sturz aus dem Fenster muss sich Óðinn Hafsteinsson allein um seine präpubertäre Tochter kümmern, doch auch seine Arbeit nimmt ihn vollkommen ein. Er soll den Tod zweier Kinder in einem Erziehungsheim untersuchen, die vermutlich in den 70er Jahren vernachlässigt wurden. Doch je weiter der engagierte Ermittler nach Hinweisen aus der Vergangenheit sucht, desto mehr Parallelen erkennt er zur Gegenwart…

    Das Ende eines Buchs vorzuziehen und dem Leser mitzuteilen, ist vormalerweise keine sonderlich clevere Idee und nimmt dem Leser üblicherweise viel Spannung. Yrsa Sigurdardóttir hat genau dies aber im Prolog ihres Thrillers „Seelen im Eis“ vorangestellt. Doch das ungewöhnliche Konzept geht auf, weil man hier eben nicht fieberhaft auf der Suche nach dem Täter ist und so die vielen eingebauten Feinheiten, die man sonst so einfach überliest, sofort ins Auge springen und sich dem Gesamtbild hinzufügen. Die Art der Spannung, die dadurch entsteht, ist eine ganz andere und fühlt sich deswegen umso faszinierender an. Und es ist auch nicht so, als hätte die Autorin keine überraschenden Wendungen eingebaut, die das Geschehen am Laufen halten, immer wieder gibt es neue Hinweise, die die Handlung noch einmal in eine andere Richtung führen. Und auch das Finale ist packend geraten, weil noch einige Enthüllungen auf den Leser warten, die sich hervorragend zusammenfügen und eines dieser Finale entstehen lassen, die noch einige Zeit nach dem Lesen nachhallen und zum Nachdenken anregen.

    Das gelingt auch hervorragend durch die Thematik des Romans, der sich um Kindesmisshandlung und Vernachlässigung dreht, um Gewalt und erschreckende Zustände in Kinderheimen. Das ist intensiv geraten, weil eine zweite Handlungsebene direkt von diesen Ereignissen berichtet und den Leser das Leid der Kinder begreifbar macht. Hervorragend dazu passt eine unheimliche, düstere und bedrohliche Stimmung, die ebenfalls ungewöhnlich für einen Thriller ist, sich hier aber sehr stimmig einfügt und für eine intensive Atmosphäre sorgt. Die wenigen, aber durchaus markanten Szenen aus dem Privatleben des Ermittlers sind dazu eine gelungene Ergänzung und bringen eine emotionale Ebene mit ein.

    Gepaart mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin ist ein lesenswerter Thriller entstanden, der sich zwar etwas langsam entwickelt, aber dafür mit ungewöhnlichen Elementen punkten kann. Denn obwohl der Prolog viel von den Zusammenhängen verrät, gibt es nicht viel Spannung, sondern auch zahlreiche eingebaute Überraschungen. Die Zweiteilung mit Szenen aus Vergangenheit und Gegenwart funktioniert einwandfrei und widmet sich einem weiterhin aktuellen Thema, welches sehr gut umgesetzt wurde.   

  12. Cover des Buches NEBEL (ISBN: 9783442758623)
    Ragnar Jónasson

    NEBEL

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Nachdem ich die Hulda-Trilogie jetzt abgeschlossen habe, muss ich sagen, dass ich damit nie ganz warm geworden sind. Für mich waren alle Bände zwar kurzweilige, jedoch auch mittelmäßige Unterhaltung. So auch Band 3.

    Die Geschichte dieses Abschlussbandes ist gut ausgedacht und kann vor allem durch eine einzigartige Atmosphäre überzeugen, ist jedoch sehr, sehr düster und deprimierend und stellenweise auch recht zäh, z.B. die endlosen Beschreibungen der Aktivitäten und Gedanken der Bauersfrau Erla.

    Auch die oft als genialen Kniff bezeichnete geänderte Reihenfolge der Krimireihe (also, zeitlich gesehen "hinten" anzufangen) ist nicht ganz so genial wie gedacht, da man in diesem Band die ganze tragische Familiengeschichte von Hulda ausgebreitet bekommt, die man aber eigentlich schon aus den anderen beiden Teilen kennt. So entstehen einfach unnötige Redundanzen.

    Viel Ermittlungsarbeit gibt es in diesem Krimi auch nicht, d.h. Hulda taucht in diesem Band weniger als Ermittlerin als als Mutter und Ehefrau auf. Da es sich aber um einen Krimi handelt, erwartet man als Leser*in schon ein wenig Ermittlungsarbeit.

    Wer auf einen spannenden Krimi hofft, sollte lieber anderswo suchen, dennoch ist dem Autor eine interessante Geschichte mit guter Atmosphäre gelungen.

  13. Cover des Buches Nebelmord (ISBN: 9783596030651)
    Yrsa Sigurdardottir

    Nebelmord

     (98)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Nebelmord (Yrsa Sigurdardóttir)

    Ein einsam gelegener Leuchtturm an der isländischen Küste bedarf einer Reparatur, drei Männer nebst einem Fotografen reisen mit dem Hubschrauber auf die kleine Insel. Doch einer von ihnen sollte den Auftrag nicht überleben. Nina, eine von ihren Kollegen gemiedene Polizistin, hat nicht nur auf der Arbeit einen schweren Stand, auch der Selbstmordversuch ihres Mannes beschäftigt sie sehr. In alten Akten findet sie einen Hinweis auf dessen Vergangenheit, ahnt aber nicht, welch Geheimnis er jahrelang gehütet hat…

    Yrsa Sigurdardóttir lässt ihre Thriller in ihrer Heimat Island spielen und dabei die düstere und raue Stimmung des Landes mit einfließen, was sich nur selten besser beobachten lässt als bei „Nebelmord“. Schon im Prolog mit der Suche nach einem vermissten Mann, aber auch in den vielen folgenden Landschaftsbeschreibungen liest man von der kalten Umgebung und düsteren Tagen, was dem Thriller eine sehr markante Atmosphäre verleiht. Das trägt viel zum Gesamteindruck bei, doch auch die Handlung ist sehr spannend. Sie ist dreigeteilt, neben den beiden oben angerissenen Szenerien wird auch von einer isländischen Familie berichtet, die mit einigen Amerikanern für einige Zeit das Haus getauscht hat und nach ihrer Rückkehr einige seltsame Beobachtung machen. Hier kommt noch ein sehr unheimlicher Aspekt mit ein, der gut funktioniert und die Spannung verschärft. Das funktioniert jedoch noch nicht ganz am Anfang, hier müssen sich die drei Stränge erst einmal einspielen, sodass das erste Drittel des Romans noch etwas langsam wirkt.

    Anfangs ist noch nicht klar, wie die drei so unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenhängen, sie laufen zunächst parallel zueinander. Zugegebenermaßen bekommt man irgendwann eine Ahnung, wie alles zusammenhängt, was sich in meinem Fall dann auch bestätigt hat – der Spannung hat sich dadurch allerdings nicht verringert, weil immer noch viele Fragen offen sind. Die schlussendliche Auflösung hat mich dann leider auch nicht vollständig überzeugt und wirkte an zu vielen Stellen noch etwas roh und ungeschliffen, mit einer kurz darauffolgenden Wendung hat die Autorin aber noch einmal das Ruder herumgerissen und für ein Ausrufezeichen hinter ihrem Roman gesorgt.

    In der Kürze der Zeit konnte ich zu den Charakteren keine wirklich intensive Bindung aufbauen, spannend und überraschend ist die dreigeteilte Handlung aber auf allen Ebenen gewesen. Nicht alle eingebauten Ideen konnten mich vollkommen überzeugen, doch lesenswert ist „Nebelmord“ allemal und sorgt mit seiner intensiven Stimmung für einen Thriller mit düsterem Touch.

  14. Cover des Buches Medusas Fluch (ISBN: 9783959911719)
    Emily Thomsen

    Medusas Fluch

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Medusas Fluch liegt tatsächlich schon etwas länger bei mir im Bücherregal, dass es sogar noch die Vor-Drachenmond-Version ist. :) Die Geschichte ist jedoch die selbe, sodass ich jetzt endlich mal dazu gegriffen habe.

    Marie wirkt wie eine starke und taffe Frau, wobei sie so einige Schicksalsschläge hinter sich hat und eigentlich ziemlich verloren ist. Ich mochte ihr Wesen sehr gerne, auch dass sie sich durchbeißt und versucht das beste aus ihrer Situation zu machen.

    Jendrik ist mir persönlich etwas zu Machohaft, auf seine Art „ich bekomme alles was ich möchte“. Es wirkte für mich etwas zu aufgesetzt und hat mich persönlich eher abgeschreckt, als neugierig auf ihn gemacht was ich schade finde.

    Insgesamt finde ich die Grundidee jedoch megacool und die Umsetzung selber hat mir bis auf ein paar Sachen auch sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin einen interessanten Bereich eines Kinderklassikers aufgenommen und mal in einer vollkommen anderen Situation umgesetzt.

    In diesem ersten Band geht es darum, dass wir Maries Hintergrund erfahren, sie selber einschätzen können sowie ihre beste Freundin (welche wirklich herrlich ist) näher kennenzulernen.

    Gleichzeitig lernt Marie aber auch Jendrik kennen und bekommt einiges aus ihrer Vergangenheit ins rechte Licht gerückt. Gerade die Passagen um ihre Vergangenheit und die Auflösung einiger Situationen fand ich toll umgesetzt und haben mich total neugierig gemacht. Aus diesem Grund möchte ich eigentlich auch wirklich die Fortsetzung lesen, da ich gespannt darauf bin was der Hintergrund bei allem ist und gleichzeitig habe ich auch so eine Vorahnung. ;)

    Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Jendrik geht mir persönlich viel zu schnell. Diese Liebeserklärungen, dafür dass sie vielleicht 3-4 Sätze miteinander gesprochen haben finde ich extrem überzogen so leid es mir auch tut. Jendrik könnte ich sogar noch ansatzweise nachvollziehen, aber bei Marie. Sie sperrt sich Jahrelang den Männern und bei ihm macht es von jetzt auf gleich klick. Irgendwie konnte es mich nicht überzeugen, mir fehlten dafür einfach ein paar mehr Seiten der Entwicklung.

    Ansonsten empfinde ich, wenn man diesen Bereich der Liebesentwicklung weglässt, das ganze für eine schöne und feurige Kombination an Charakteren. :)

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Medusas Fluch“ hat Emily Thomsen einen schönen, märchenhaften und gefühlvollen Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Auch wenn sie mich nicht in allen Details überzeugen konnte, macht die Story Luft auf die Fortsetzung und ich bin gespannt, ob meine Überlegungen in gewisser Weise passen.

  15. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (136)
    Aktuelle Rezension von: BuecherMaus

    Diesmal geht es mit Spannung und liebevollen Momenten weiter nach Island, um hoffentlich Aleas Vater zu finden.

    Direkt am Anfang, kommt schon ein heftiges Unwetter auf und die ganze Alpha Cru arbeitet wie immer perfekt miteinander, um das Gewitter zu ,,besiegen". Doch auf einmal entdeckten sie seltsame Wesen, die die Crusis auf besondere Art schützen konnten. Sobald das Unwetter vorbeigezogen war, machten sie sich auf den Weg nach Reykjavík, um dort noch ein wenig Geld zu verdienen, da der Rest des letzten Auftrittes schon verbraucht war. Dort angekommen, bauten sie alles auf und starten sofort ihre Vorführung. Diese lief so gut, dass sie Sammy sogar noch einen oder auch zwei Herzenswünsche erfüllen konnten. Doch jetzt kam es  zu dem eigentlichen Grund, warum sie hier her gekommen waren: Aleas Vater! 

    Werden sie ihn finden?

    Wiedereinmal fand ich dieses Buch total spannend und einfach magisch!

    Dieses Buch ist eindeutig dicker als die anderen beiden Bände. Doch dies merkt man gar nicht, wenn man sich so richtig ,,fest gelesen" hat.

    Wiedereinmal ein super tolles Buch und auch auf jeden Fall ein tolles Geschenk!

  16. Cover des Buches Das kleine Hotel auf Island (ISBN: 9783499003134)
    Julie Caplin

    Das kleine Hotel auf Island

     (105)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Auch dieses Buch von Julie Caplin hat mich gefesselt. Von der ersten Seite an, hat man die Isländische Herzlichkeit gespürt. Das Buch war wie alle anderen Teile auch schon unglaublich toll, etwas kitschig und schnell von der Hand zu lesen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

  17. Cover des Buches The Sea in your Heart (ISBN: 9783499006647)
    Kira Mohn

    The Sea in your Heart

     (127)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Das ging ans Herz - aber manchmal mehr wegen der Wale als wegen der Liebesgeschichte

    Ich liebe Kira Mohns Bücher für ihre außergewöhnlichen, aber so so so wunderschönen Settings, die sie dazu noch so toll beschreibt. Auch in diesem Buch bekommt man davon wieder so viel mit und wünscht sich nach Island.

    Lilja ist eine ebenso beeindruckende Person. In ihren jungen Jahren ist so voller Leidenschaft und Engagement für eine so gute Sache. Jules als anderen Protagonisten konnte ich auch nur ins Herz schließen. Er ist toll, steht für seine Meinung ein und ich fand seine Aussagen und Entscheidungen sehr nachvollziehbar.
    Für Lilja schien das nicht immer der Fall zu sein, was mich zu einem der kleinen Kritikpunkte an diesem Buch bringt. Ich fand seine Reaktionen sehr verständlich, während Lilja will, dass er von jetzt auf gleich sein komplettes Leben umkrempelt für sie, die er gerade mal ein paar Wochen kennt. Mir war das von ihrer Seite etwas zu einfach gedacht und so einfach ist das nun mal nicht, schließlich würde er alles aufgeben (Job, Heimat, Wohnung, Freunde etc.). Jules spricht das auch aus und es wird eine (für mich) sehr gute und realistische Lösung gefunden, aber ich hätte es schön gefunden, wenn Lilja ihr Verhalten in diesem Fall noch etwas reflektiert hätte.

    Wie sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt hat, fand ich sehr schön und ich konnte das Knistern und Chemie zwischen ihnen spüren. An der ein oder anderen Stelle kam mir ihre gemeinsame Geschichte aber etwas kurz. Ich verstehe, dass die Autorin diesem wichtigen Thema in diesem Buch gerecht werden und uns Lesern möglichst viel vermitteln wollte. Das ist ihr auch sehr gut gelungen und es wurde auch für mich sehr emotional, aber ich bin mit der Erwartung eines Liebesromans an das Buch rangegangen. Vielleicht waren das die falschen Erwartungen, aber mit diesen kam mir die Liebe manchmal etwas kurz.
    Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gefesselt und gut gefallen.

  18. Cover des Buches Feuer und Wind (ISBN: 9783736302310)
    Larissa Brown

    Feuer und Wind

     (66)
    Aktuelle Rezension von: EllaVins

    Um eine Bewertung abzugeben, muss man das Buch in 3 Teile zerlegen, denn nicht alles ist auf den erste Blick so, wie es wirkt.

    Der Anfag des Buches war mühsam. Die Naivität des Hauptcharakters ist erschreckend und ernüchternd, fast schon nervig. Es wird zu hastig mit Emotionen umgegangen und zu zäh die Landschaft beschrieben. Man fragt sich, ob man ein paar Seiten aus Versehen übersprungen hat, da ihre Emotionen aus dem Nichts, ohne eine einzige Erklärung kommen. Dagegen wird jede Naturszene ausgerwöhnlich detailliert beschrieben, zu detailliert. Jedes Ereignis im Buch ist vorhersehbar, aufgrund der stereotypischen romantisierten Drama-Liebe. Es gibt keine relevanten Überraschungen, kein Feuer der Leidenschaft und keine Emotionen. Dennoch keimt beim Lesen eine leichte Hoffnung nach 'mehr' in einem auf.

    Der zweite Teil des Buches lässt einen allmählich in den Bann der Zeit ziehen. Man fängt an, die Charaktere zu schätzen und nachzuempfinden. Die Landschaft wird lebendig, auch wenn die detaillierten Beschreibungen nur mäßig abnehmen. Mit jeder Seite wird man mehr gefesselt und tiefer hineingezogen. Auch die leichte Erotik schwingt unaufhaltsam neben einem. Dennoch bleibt das Gefühl des Vorhersehbaren und die Naivität.

    Der dritte Teil schlägt mit vollkommenen unerwarteten Emotionen zu. Ein Wirrwarr aus Gefühlen breitet sich beim Lesen aus. Tränen, Schmerz und Hoffnung. Man hofft und bannt mit jedem Satz. Die Emotionen werden so lebendig, dass man fast schon erschreckt, aufgrund des eher nüchternen Anfangs. Und tatsächlich kann das Buch einen noch überraschen; die Entwicklung des Hauptcharakters ist wie eine sehnsüchtig erwartete Flut. Eine fast schon feministische Stärke, die sich ausbreitet und alles einnimmt. Kein Zeichen von Naivität mehr, kein Zufall in den Emotionen. Es gibt nur die Stärke und die Liebe einer Frau.

    Fazit: Ab dem zweiten Teil kommt man in einen fesselnden Flow, voller Emotionen und Leidenschaft. Es lohnt sich absolut das Buch bis zum letzten Satz zu lesen und es ist fast schon schmerzhaft, dass es nicht weiter geht. Dennoch muss man die Schwerfälligkeit am Anfang des Buches erstmal überwinden.

  19. Cover des Buches Das Versprechen der Islandschwestern (ISBN: 9783548060064)
    Karin Baldvinsson

    Das Versprechen der Islandschwestern

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Als ihre Grossmutter Margarete Pia darum bittet mit ihr nach Island zum 90. Geburtstag ihrer Schwester Helga zu reisen, traut Pia ihren Ohren nicht. Seit Jahrzehnten haben die Schwestern nicht miteinander gesprochen. Was ist in der Vergangenheit passiert, dass sie so entzweit hat? Ihr Geheimnis reicht bis ins Jahr 1949 zurück, als sich Helga und Margarete auf den Weg nach Island machten. Um dem kriegszerstörten Deutschland zu entkommen, erhofften sie sich dort eine neue Zukunft. Doch was fanden sie wirklich?

    Ich bin gut in beide Erzählstränge reingekommen, wobei mir der, der im Jahre 1949 spielt, viel authentischer und bewegender vorkam. In der Gegenwartsgeschichte wiederholen sich immer mal wieder die gleichen Phrasen, was besonders in der Mitte etwas zur Länge tendierte. Gegen Ende kamen dann aber emotionale Momente hoch, die Bauchkribbeln mitbrachten. Obwohl die Erzählung an sich etwas vorherbar strukturiert war, fand ich besonders das Setting Island eindrücklich und, obwohl es oft eiskalt und nass ist, heimelig geschildert.

    Mein Fazit: Etwas vorhersehbar gestaltet ist dieser Roman eine authentische Geschichte über Island und das Leben auf dieser Insel. Besonders gegen Ende flattern noch viele Schmetterlinge umher. 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Lass mich nicht los (ISBN: 9783473585410)
    Sarah Alderson

    Lass mich nicht los

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Inhalt: Em und Jake sind schon seit sie klein sind beste Freunde und verstehen sich sehr gut. Sie bauen gemeinsam ein Baumhaus, trainieren zusammen und sind einfach sehr gerne zusammen unterwegs. Doch aus Freundschaft entwickelt sich plötzlich Liebe, sodass es zu ihrem ersten Kuss nach einem Eishockeyspiel zwischen den beiden kommt. Doch das Glück wird an diesem Tag für Em leider ruckartig zerstört und der Tag entwickelt sich für sie zum schlimmsten Tag ihres Leben. Als dann Jake auch noch plötzlich ihr Leben verlässt, ist sie am Boden zerstört.

    Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut endlich mal wieder ein Buch aus meinem Lieblingsverlag zu lesen. Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Was mir besonders gut gefallen hat war auch, dass das Buch aus 2 Perspektiven geschrieben ist und dass es auch immer mal wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit gab. Kommen wir nun zu den Charakteren. Em finde ich wirklich sehr stark, vor allem dass sie nicht geschwiegen hat über das was ihr damals angetan wurde. Auch wenn sich durch ihr Geständnis dann viel in ihrem Leben geändert hat, war es sehr wichtig meiner Meinung nach. Jakes Verhalten fand ich manchmal echt anstrengend und man hätte sich manche Sachen /Ärger echt verhindern können, wäre er nicht immer so impulsiv gewesen, wenn es um Em geht.

     

     

    Fazit: Eine wirklich süße Story mit dramatischer Vergangenheit. Das Buch ist bis zum Ende sehr spannend und man fiebert richtig mit bis zur letzten Seite. Von mir gibt es 5 verdiente Sterne. 

  21. Cover des Buches Fenrir (ISBN: 9783959912259)
    Asuka Lionera

    Fenrir

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Zuerst will ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich extrem für die nordische Mythologie interessiere. Weshalb dieses Buch in meinem Besitz gelangen musste. Das Cover vom Wolf ist toll gewählt und gibt bereits ein wenig preis, um was es eigentlich geht. Da ich auch Wölfe liebe, und es sich hier sogar um DEN Wolf handelt, konnte ich nicht anders, als es zu lesen. Ich kannte schon vorher einige Fakten über Fenrir, umso mehr war ich gespannt, wie die Autorin nun diese Mythos in dieses Buch eingearbeitet hat. Herausgekommen bin ich mit einem klopfendem Herzen und einem Wirrwarr der Gefühle.

    Emma ist Archäologin und liebt es fremde Welten zu erkunden und Schätze auszugraben. Bis jetzt ist sie aber "nur" eine Praktikantin und versucht so Monat für Monat über die Runden zu kommen. Da ist andauernd weg ist, hat sie kaum Zeit für etwas anderes. Ihre beste Freundin Meghan nimmt sie daher immer auf irgendwelche Partys mit, sobald Emma wieder zu Hause ist. Nur blöd, dass Meg eine Femme fatale ist und sich jeden Mann schnappt, der ihr über den Weg läuft. Emma schiebt es auf ihre Grösse und auch ihrem Aussehen. Sie ist eher das 0815-Mädchen, dass zwar wegen ihrer Grösse auffällt, aber sonst nicht beachtet wird. Als sie plötzlich einen Anruf von ihrem Boss Anthony bekommt, dass sie sofort nach Island reisen müsste, packt sie gleich ihre Sachen zusammen und nimmt den nächsten Flug. Dort angekommen erwartet sie... nichts! Niemand wartet auf sie und ihr Handy hat auch kaum noch Saft. Als es dunkel wurde begibt sie sich allein auf der Suche nach ihrem Team. Plötzlich stolpert sie und fällt in eine Schlucht rein. Dort findet sie eine Höhle. Da sie kaum noch was sieht und ihr Handy den Geist aufgegeben hat, begibt sie sich in die Höhle, um sich auszuruhen und gleich am nächsten Morgen versuchen aus der Schlucht zu gelangen. Zuerst glaubt, sie sei alleine, doch auf einmal erklingt ein Knurren hinter ihr. Als sie sich umdreht, sieht sie direkt in eisblaue Augen. Nach näherem Betrachten erkennt sie, dass es ein grosser schwarzer Wolf ist. Emma ist unsicher, doch sie spürt, dass sie dem Wolf helfen muss. Er ist nämlich an einem goldenem Seil festgebunden. Als sie ihn befreit hat, springt der Wolf sie an und alles wird Schwarz um sie. Als sie wieder aufwacht, liegt ein nackter Mann auf ihr. Sie kann sich nicht erklären woher er kommt, und wohin der Wolf verschwunden ist, aber weil dieser Mann nicht gerade vollends nach einem Mann aussieht, beschliesst sie ihn spontan mit sich nach Hause zu nehmen, um ihn zu studieren. Als sie aus der Schlucht draussen sind, versucht Emma ihm Fragen zu stellen, doch er antwortet ihr entweder nur  vage, oder gar nicht, was sie natürlich ärgert. Doch sie kann nicht leugnen, dass da etwas zwischen ihnen ist. Zu Hause angekommen versucht sie weiterhin an Informationen zu kommen, doch Wulf, wie er sich später vorstellt, bleibt ihr weiterhin ein Rätsel. Je länger sie zusammen sind, desto schneller scheint Emma ihre Professionalität zu verlieren und kämpft zuerst dagegen an. Als sie später Zeugin einer sehr kuriosen Tat von Wulf wird, wird sie unfreiwillig in seiner Welt gezogen. Als Wissenschaftlerin springt ihr Herz natürlich vor Freude, doch schnell wird für sie klar, dass ab jetzt um ihr Leben kämpfen wird. Denn dort, woher Wulf herkommt, ist die Welt nicht für einen Menschen bestimmt.

    Wie schon oben angedeutet liebe ich die nordische Mythologie. Die Autorin konnte so viele Aspekte in diesem Buch einarbeiten, ohne den Leser zu verwirren. Mir ging es jedenfalls so. Ich war echt gespannt, was alles Emma erwartet und wie Wulf sich ihr langsam öffnet. Und um ehrlich zu sein, fand ich Emma die meiste Zeit über extrem nervig und kindisch. Sie sagt zwar selbst, dass sie sich gerade kindisch verhält und nicht angemessen ist, aber dies nervte umso mehr. Während Wulf alles versucht, um sie zu schützen, vermasselt sie eigentlich alles, nur weil sie ihr Mundwerk nicht halten kann. Andererseits fand ich einige Stellen ziemlich amüsant, weil die Götter sie eben genau wegen ihrem losen Mundwerk amüsant finden. Und genau ihr loses Mundwerk, hat schliesslich dazu beigetragen, dass die meisten Beteiligten sie zu mögen anfingen. Die Götter wurden sehr gut beschrieben, auch ihre Welt Asgard. Da wir Menschen keine Bilder von den Götter haben, verlassen wir uns ja hauptsächlich auf Filme, oder Bücher. In dieser Geschichte fand ich es daher nur logisch, dass die Götter nicht gerade freundlich und edel beschrieben werden. So lange wie sie schon leben ist eigentlich klar, dass es ihnen langweilig wird und anfangen irgendwas zu machen, nur weil sie es eben können. Da hat es die Autorin ziemlich gut auf dem Punkt gebracht. Ich bin auch wie Emma eher ein Fan von Loki als Thor. Und in dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Die ganzen Verbindungen der Götter fand ich extrem spannend. Auch all die anderen Wesen und Geschöpfe, obwohl ich bei diesem Eichhörnchen zuerst ziemlich misstrauisch war. Aber der hat mir echt das Fürchten beigebracht. An Spannung fehlt es hier ganz sicher nicht, im Gegenteil. Immer passierte irgendetwas. Wobei ich nach etwa der Hälfte sagen muss, dass mir diese Rettungsaktionen langsam auf die Nerven gingen. Wulf, der Sturkopf, der einfach die erstbeste Lösung akzeptiert und sich in Schwierigkeiten bringen, und Emma, die ihn schliesslich retten muss und sich selbst in Gefahr bringt. Doch am Ende war die Emma endlich mutig genug, um alle zu retten, auch die ganzen Welten. Und ganz ehrlich, was sie alles erlebt hat, hat mich echt zum schwitzen gebracht. Ich habe selten so viele Gefühle auf einmal gespürt, mein Herz raste ununterbrochen. Und am Ende fiel mir die Kinnlade runter. Also das habe ich echt nicht erwartet. Ich hab einige Szenarien im Kopf gehabt, wie sie nun zusammen sein können, aber das war echt eine Überraschung. Die Autorin hat mir echt keine Ruhe gegönnt, aber ich habe die Geschichte sehr genossen. Wenn Emma etwas erwachsener wäre, wäre es ein Highlight, aber ist schliesslich Geschmacksache. 

  22. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (54)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Lionel Lupus Savage ist ein 22jähriger fauler Aristokrat, der in London des Jahres 1850 lebt und sich als begnadeter Dichter sieht. Als ihm sein treuer und als Vaterersatz dienender Butler Simmons eines Tages nach der Äußerung, er wolle sich ein Boot kaufen, mitteilt, dass kein Geld mehr vorhanden sei, ist guter Rat teuer... Für einen Gentleman kommen Handwerksberufe selbstverständlich nicht in Frage - auch Handel ist keine angemessene Tätigkeit... und klingt außerdem erbärmlich. Um also das große Haus am Pocklington Place erhalten und die Internatskosten seiner 16jährigen Schwester Lizzie bestreiten zu können hilft nur eins: reich zu heiraten...

    Schlussendlich stößt er in der vermögenden Familie der Lancaster's auf Vivien, von der er sehr angetan ist und die seinem Werben nachgibt. Bald ist geheiratet und das Einkommensproblem scheint gelöst. Doch die Liebe verblasst recht schnell und damit einher kommt eine immense Schreibblockade. Als Vivien wieder eine ihrer Gesellschaften gibt und sich ein sehr sympathischer und gutaussehender Gentleman zu Lionel in sein Arbeitszimmer verirrt, wo sich der Herr des Hauses Selbstmordgedanken hingibt, ist diesem freundlichen Herrn, der allem Anschein nach der Teufel höchstpersönlich zu sein scheint, im Zuge einer philosophischen Unterhaltung schnell die Ehefrau versprochen... Lionel wird sich seiner wahren Gefühle über Vivien erst bewußt, als diese plötzlich unauffindbar ist...

    Der Debütroman des 27jährigen Forrest Leo, der in einer Blockhütte in Alaska aufwuchs, ist eine Komödie über die Liebe, die Kunst und das viktorianische England. Sein zuerst als Theaterstück verfasster Roman serviert schmunzelnde und intelligent pointierte Dialoge sowie vier Duelle in vier Tagen und eine Reihe exquisiter Figuren: Eine sehr direkte und forsche frühreif erscheinende Schwester, einen jungen Flugmaschinen bauenden Erfinder sowie einen gutaussehenden Abenteurer - den Bruder der verschwundenen Vivien Lancaster. Allesamt jedoch werden von dem souveränen Majordomus des Hauses überstrahlt und in den Schatten gestellt: Die Auftritte des Butlers Simmons sind stets ein Lacher.

    Es gäbe einen Stern mehr, doch dem Roman ist zu intensiv anzumerken, dass er von einem Theaterstück abgeleitet wurde. Trotz des höchst vergnüglichen überspitzten Schreibstils vermag es der Autor nicht, die Qualität durchgehend zu halten und das Auf und Ab der Unterhaltung lässt das kurzweilige und unterhaltsame Lesevergnügen holprig erscheinen. Amüsant die Idee des jungen Debütanten, die Erzählung Lionel's, welche von seinem Cousin Hubert Lancaster veröffentlicht wird, mit Fußnoten zu versehen. Dadurch entspinnt sich eine Geschichte in der Geschichte und vermag einen anderen Blickwinkel als den des jungen faulen Aristokraten zu vermitteln.

  23. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    In der Universität von Reykjavik wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent Harald Guntlieb war fasziniert von alten Hexenkulten und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Die isländische Polizei glaubt an ein Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen. Sie beauftragen die Anwältin Dora Gudmundsdottir, den Fall noch einmal aufzurollen. Zusammen mit dem Deutschen Matthias Reich, einem ehemaligen Polizisten und Mitarbeiter der Familie Guntlieb, begibt Dora sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und findet mehr über dunkle Rituale heraus, als ihr lieb ist.


    Skandinavische Krimis oder Thriller und ich, das ist eigentlich immer eine schwierige Sache. Nicht so mit "Das letzte Ritual", welches mir gut gefallen hat. 

    Sicher liegt das auch am Thema der Hexenverfolgung und Rituale, die Geschichte Islands und die des wohl berüchtigsten Buches der Welt: Malleus Maleficarum, der Hexenhammer. Eine Art Gebrauchsanweisung, wie man im Mittelalter mit angeblichen Hexen verfahren sollte. Damit wurde die Hexenverfolgung quasi legitimiert. Geschrieben wurde das Buch von einem deutschen Theologen, Heinrich Kramer. 


    Mir hat auch der Schreibstil gut gefallen, er ist lebendig und die Geschichte durchweg spannend. Aber es gibt auch Szenen zum Schmunzeln, wenn Dora und Matthias sich gegenseitig aufziehen und z. B. die Unterschiede zwischen Deutschen und Isländern aufzeigen. Die Hintergrundinfos über die Hexenverfolgung sowohl in Island als auch in Deutschland sind gut in die Krimihandlung eingebaut. Nach und nach werden die Puzzleteilchen zusammen gesetzt und der Leser wird zum Miträtseln animiert. 


    Dora als Hauptfigur war mir sehr sympathisch. Sie ist allein erziehende Mutter eines Teenagers und einer jüngeren Tochter, voll berufstätig und versucht allen gerecht zu werden. Sie ist taff und mutig und glaubt an das Gute im Menschen. Auch ihr Verhalten, als ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, fand ich gut. 


    Wie ich gesehen habe, gibt es noch weitere Bücher der Reihe, die ich sicher auch noch lesen werde. 

  24. Cover des Buches Todesschiff (ISBN: 9783596194933)
    Yrsa Sigurdardottir

    Todesschiff

     (133)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

     In Reykjavik wird eine herrenlose Luxusyacht angetrieben, menschenleer und verlassen. Die Anwältin Dora Gudmundsdottir soll den Tod der Passagiere bestätigen, um die Lebensversicherung der Familie auszahlen zu können. Doch als ebenfalls eine Leiche an Land getrieben ist, die eindeutig nicht bei einem Schiffunglück ertrunken ist, will Dora unbedingt herausfinden, wie die Menschen zu Tode gekommen sind…

    Die isländische Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir ist insbesondere für ihre Krimis über die Anwältin Dora Gudmundsdottir bekannt geworden, wobei die die Reihe mit dem sechsten Band „Todesschiff“ abgeschlossen hat. Neben der Hauptfigur sind natürlich auch schon andere Charaktere bekannt, so nehmen die Unstimmigkeiten mit Bella wieder sehr unterhaltsam eingebaut und sorgen für einen leicht humorigen Effekt, auch wenn manche Ideen hier schon etwas überzogen wirken. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits begleitet der Leser Dora bei ihren Ermittlungen. Diese sind stellenweise etwas zu ausgeweitet und tempoarm für meinen Geschmack, sodass sich manche Passagen in die Länge ziehen und die Spannungskurve dann merklich einknickt. Der andere Erzählstrang dreht sich um die Zeit auf der Yacht vor den Todesfällen. Auch hier kommt nicht immer Spannung auf, wenn die Familie sich über recht belanglose Themen unterhält. Doch in der Kombination der beiden Teile, die sich gut reiben und einander ergänzen, ist eben doch eine gelungene Dynamik zu spüren, ebenso wie die vielen kleinen Cliffhanger für Spannung sorgen.

    Die Atmosphäre des Romans hat mir insgesamt gut gefallen – mit Ausnahme der bereits erwähnten langwierigen Passagen – da viele Rätsel gelöst werden wollen und so eine rätselhafte Wirkung entsteht. Nicht alle Charaktere haben bei mir einen lebendigen Eindruck hinterlassen, sie wirken etwas blass und farblos, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Auflösung am Ende ist recht verdichtet und konzentriert sich auf Dora, die ihre Erkenntnisse zusammenfasst, wobei einige reizvolle Ideen eingeflossen sind.

    „Todesschiff“ konnte mich zwar nicht vollkommen begeistern, dafür war der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten und manche Charaktere zu farblos dargestellt. Durch die zwei geschickt miteinander verbundenen Zeitebenen und viele Cliffhanger ist insgesamt dennoch ein spannender Gesamteindruck entstanden. Einige gelungene Wendungen und eine sehr dicht erzählte Auflösung machen den Roman dann doch lesenswert, wenn auch nicht der beste Teil der Autorin vorliegt.   

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks