Bücher mit dem Tag "irre"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irre" gekennzeichnet haben.

78 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.509)
    Aktuelle Rezension von: buecherjaeger

    Sebastian Fitzek ist bekannt für Bücher mit hoher Spannung, vielen Cliffhangern und Plottwists. Nicht jedoch für ausgereifte Charaktere und nachvollziehbare Geschichten.

    Ich finde, das zeigt sich in diesem Buch gut. Es ist eines, das in erster Linie von seiner Grundspannung lebt. Die Protagonistin, Emma, und ihre Erlebnisse wirken sehr undurchsichtig für den Leser, was zur Folge hat, dass das Buch ebendiese Grundspannung entwickelt, ohne dass super viel passiert. Außerdem ist «Das Paket» ein sehr unblutiger Fitzek, was auch eine willkommene Abwechslung ist.

    Der oben erwähnte Punkt der unausgereiften Charaktere macht sich aber in einem Buch, in dem es gar nicht so viele Stellen gibt, an denen etwas Krasses passiert, bemerkbar. Durch seine häufig blutigen und beinahe an den Haaren herbeigezogenen – aber dadurch spannenden – Plots schafft Fitzek es oft, seinen Schwachpunkt zu kaschieren. Das funktioniert aber nicht in einem Buch, das weniger von „Spannung zum Haareraufen“ als von einer Spannung, die ein monotones Unwohlsein verursacht, lebt. Weder Emma noch ihren Mann, ihre Freunde oder sonst irgendjemanden habe ich kennengelernt, als ich dieses Buch gelesen habe. Natürlich stehen bei Thrillern die Handlung und Spannung im Vordergrund, aber es gibt definitiv auch solche, die mir eher das Gefühl geben, die Charaktere zu kennen und zu verstehen.

    Da ich über diesen großen Kritikpunkt heraus die Handlung zwar interessant fand, sie mich aber irgendwie nicht richtig mitreißen konnte und ich der Meinung bin, dass es – speziell gegen Ende – zu viele Plottwists bei zu wenig Handlung gab, komme ich zu dem Fazit, dass «Das Paket» bestimmt kein schlechtes Buch, aber eben auch kein richtig gutes ist. Ich finde drei von fünf Sternen vollkommen angemessen.

  2. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.928)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Obsidian von Jennifer L.Armentrout aus dem #carlsenverlag 

    ❤️‍🔥

    Junges unschuldiges Mädchen zieht mit einem allein erziehenden Elternteil um. Neue Schule. Neue Mitschüler. Attraktiver Junge erscheint und er ist anders. Ein Geheimnis muss gelüftet werden. Es besteht Gefahr. Mädchen wird beschützt. Gefühle werden versteckt … so eine Geschichte habe ich schon ziemlich oft gelesen…. Und findet sich auch in diesem Buch.

    .

    Diese Geschichte ist nicht unbekannt und erinnerte mich beim Lesen auch total oft an #twillight und/oder #ichbinnummer4 

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    Nicht schlecht aber auch nicht neu.

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    Wer dieses Art von Geschichten mag, sollte sich dieses Buch aber unbedingt einmal angucken.

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    Katy, die Protagonistin, ist ohne besondere Fähigkeiten ausgestattet und trotzdem nicht das Opfer oder das mega hilflose Mädchen in dieser Geschichte. Das finde ich gut.

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    Das Hin und Her zwischen ihr und dem attraktiven Jungen war zu erwarten und bei insgesamt 5 Bänden auch zu befürchten. Grundsätzlich völlig in Ordnung und von der Autorin auch nicht übergebührlich nervig ausgenutzt… aber mir war es dann doch zu wenig hin… also zueinander … in diesem Band. Dafür bin ich mittlerweile zu ungeduldig. Ich möchte im schlechtesten Fall nicht 5 Bände lesen um endlich mein Happy End zu erhalten.

    .

    Also kein schlechtes Buch. Gute Unterhaltung. Aber ich werde trotzdem die Reihe nicht weiterlesen.

    💔

  3. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.166)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Da ich gerne Thriller lese und schon viel von diesem Buch gehört hatte, musste ich es einfach kaufen. Schon das Cover gefiel mir gut, da es schlicht ist und zum Buch passte. Die Story ist gut geschrieben. Insgesamt sind die Handlungsstränge einfach so miteinander verstrickt, dass ich immer wieder fassungslos war und dringend weiterlesen musste. Die geschilderten Morde von Francis Ackermann junior waren gut beschrieben. Ackerman ist wirklich ein sehr gestörter Charakter. Allerdings erfährt man im Laufe der Story immer mehr von Ackerman's Hintergründen und man kann ihn dadurch besser verstehen. Die Jagd auf Ackerman findet durch Marcus in diesem ersten Band ihren Start und bleibt bis zum Ende hin spannend. Die Spannungskurve war bis auf wenige Ausschläge immer konstant. Dieses Buch hat mich sehr in den Bann gezogen, wie es schon lange kein Thriller mehr geschafft hat. Ethan Cross schreibt spannend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.


  4. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.662)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen, denn es konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und begeistern! Gwen, der Hauptcharakter, ist eigentlich eine angenehme Protagonistin - obwohl sie das typische Klischee der Außenseiterin und des Strebers erfüllt. Zum Anfang ist sie eine sehr schwache Person, wenn man sie mit den anderen Schülern vergleicht. Sie kann nicht kämpfen, aber ist immer loyal, treu und ehrlich. Außerdem kann sie sehr direkt sein und auch sehr fürsorglich. Daphne Cruz, sie war mir wirklich sympathisch, vor allem, da sie bemerkt hat, dass die Liebe stärker als alles andere sein kann. Logan ist der geheimnisvolle Typ. Der Schreibstil war sehr flüssig geschrieben, ich kam angenehm und gut voran. Aber die ewige und endlose Wiederholung waren etwas nervig gewesen.

  5. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang


    Ich liebe prinzipiell Bücher, welche mich in eine komplett andere Welt entführen und mich dort wieder als komplett andere Person wieder aufwachen lassen, ganz so habe ich mich in diesem Buch gefühlt!

    Alyssa ist mit Alice Liddell verwandt, welche uns doch allen bekannt ist, doch diese Alyssa ist anders, denn sie kann Insekten und Blumen reden hören und sieht diese Eigenschaft nicht gerade als Gabe an, da doch ihre Mutter aufgrund dessen in eine Anstalt eingeliefert wurde.

    Nicht nur das Alyssa mit dem alltäglichen Wahnsinn zu kämpfen hat, sie muss auch noch mit Wunderland zurecht kommen.


    Getrieben von dem Wahnsinn der Insekten und der ständigen Beeinflussung des Anblickes ihrer Mutter landet Alice dann doch in Wunderland, aber es ist nicht das Wunderland das sie kennt.


    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und auch das Cover ist sehr schön, doch eines hat mich doch als Leser stark verwundert, das Wunderland das ich kenne, wurde mehr oder weniger durch dieses Buch "zerstört".


    Denn Wunderland ist in diesem Buch nicht Wunderland, angefangen mit dem Kreaturen die dort lauern, den Netherlingen, den beiden Spinnenartigen Schwestern am Friedhof, der Teeparty - welche in einer wilden Verfolgung einer lebenden Ente endet welche verspeist werden soll, ist dieses Buch auf seine eigene Art und Weise faszinierend und erschreckend, doch lesen musste ich es unbedingt.

    Was mir sehr gefallen hat in dem Buch, war Alyssa selbst! Ihr Kleidungsstil, ihre leichte Aufsässigkeit, ihre Wortwahl und ihr Durchsetzungsvermögen ist doch ganz anders als die liebe, brave und gut gekleidete Alice!


    Auf jedenfall ist das Buch lesenswert egal ob man Alice im Wunderland gelesen hat oder nicht, den diese Alice ist anders...

  6. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.248)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Willkommen beim Meister der Verwirrung, Sebastian Fitzek. 😄 Wie würdest du dich entscheiden, wenn es die Möglichkeit gäbe, all die wiederkehrenden Erinnerungen an schlimme Erlebnisse aus deinem Gedächtnis löschen zu können? Würdest du vielleicht erstmal das Radio Orakel befragen?! OKAY! .... *zap zap* 


    Marc Lucas verlor bei einem Unfall seine Frau Sandra und ihr noch ungeborenes Kind. Als wäre das nicht genug, quält ihn noch die Erkenntnis, dass dieser Unfall wohl selbst verschuldet war. Wie viel Risiko hätte es, an einem Experiment teilzunehmen, welches ihn von seinen quälenden Erinnerungen befreien könnte?! 


    Bei diesem Buch gilt eines: ...durchhalten! Erst zum Ende des Buches (😉) gelangt man zur Erkenntnis, warum stellenweise "unlogische" Situationen letztlich doch nicht so unlogisch sind. Die Kapitel sind voller Cliffhanger (muss man halt mögen, ich mags!), zudem lernt man noch Marcs Bruder Benny kennen, bei dem ich mich erstmal fragte, was er zur Geschichte beitragen wird. Aber wie gesagt.... durchhalten 🙃 Mir hat das Buch wieder spannende Lesestunden beschert. 👍


    "Manchmal muss man das Falsche tun, um das Richtige zu bewirken..."

  7. Cover des Buches Die Zelle (ISBN: 9783426512760)
    Jonas Winner

    Die Zelle

     (198)
    Aktuelle Rezension von: rosee_la_books

    Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. 

    Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.

    Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das

    Mädchen verschwunden... 

    . 📚

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln unterteilt und wird in der Ich - Perspektive erzählt. Durch diese Perspektive bekommt man schnell eine Verbindung zum Charakter und wird schnell warm mit der Geschichte. Auch durch den Prolog wird man schnell ins Buch und die Geschichte geführt. 

    Bei den Hauptcharakteren handelt es sich um Sammy und sein Vater. Beide sind ganz großartig und geheimnisvoll beschrieben, so daß man schnell große Lust bekommt, noch mehr von den beiden zu lesen. Allerdings sind sie so erzählt, daß man immer das Gefühl hat, nie ganz hinter Fassade blicken zu können. Etwas störte mich das der 11 - jährige Sammy zu erwachsen wirkte. Daher kam er teilweise etwas ungläubig rüber. 

    Der Schreibstil ist komplett flüssig und einfach gehalten, dass man schnell durch die Geschichte kam. 

    Die Spannung war von Anfang definitiv gegeben und zog einen sofort in seinen Bann. Dies gefiel mir persönlich mit besonders an dem Buch. 

    Das Cover des Buches ist sehr düster und dunkel gehalten. Was aber absolut themenentsprechend ist. 

    . 📚

    Fazit:  Ein toller Thriller, welchen man gelesen haben sollte. Bis auf das "erwachsen wirken" von Sammy hat es mich total begeistert. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

  8. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung

     (1.853)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das letzte Buch von der David-Hunter-Romane "Verwesung", fand ich nicht so gut wie die vorigen Bücher. Die Story war langweilig gewesen, weil es keine richtige Spannung gab und es sind alles in die Länge gezogen hat. Auch der Charakter Sophie, hat mich sehr genervt, ihre Art war mir unsympathisch. Sie hat mich jetzt nicht mitgerissen und Spannung ist nur bedingt, fast gar nicht aufgekommen. Dazu hat das Ende auf mich an den Haaren herbeigezogen gewirkt. Schade ist allerdings, dass die anthropologische Arbeit nicht mehr im Mittelpunkt steht, wo doch gerade diese Ermittlungsmethoden den Reiz der ersten drei Teile ausgemacht haben.

    Fazit:
    Dieses Buch hat eine langweilige Story

  9. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/English version below:

    London, an einem Silvesterabend, vermutlich irgendwann kurz nach der Jahrtausendwende:  

    Vier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben (außer ihre Absicht, bald freiwillig aus dem Leben zu scheiden) treffen zufällig auf einem Hochhausdach aufeinander: Der gescheiterte TV Moderator Martin Sharp will nur vorher noch kurz die Beine ein bisschen baumeln lassen. Da betritt die alleinerziehende Mittfünfzigerin Maureen die Bild- bzw. die Hochhausfläche, deren einziger Daseinsinhalt ihr schwerstbehinderter Sohn, Matty, ist. Um das ungleiche Duo in ein Quartett zu verwandeln, fehlen nur noch die durchgeknallte Ministertochter Jess (der verlassene Teenager kann, wie es sich in so einem Alter gehört, nicht ohne den Ex, Chas, weiterleben) sowie JJ, ein – wie könnte es anders sein – erfolgloser Musiker, der sich das Leben nehmen will, weil er nicht Bruce Springsteen ist. 

    Statt sich umzubringen, beschließen die Vier dann dennoch, den long way down zu nehmen –  statt zu springen, verlässt man das Hochhaus dann doch lieber über die Treppe und vereinbart, erst einmal noch für drei weitere Monate am Leben zu bleiben...  

    Nick Hornbys Geschichte ist herrlich skurril und witzig, trotz der teils recht klischeehaften Backgrounds der Figuren, einer oft flachen Sprache und einer Vielzahl an (meist unnötigen) Kraftausdrücken. Hornby versteht sich auf unvorhersehbare Wendungen und Charaktere, ihm entgeht die Ironie des Lebens genauso wenig wie seinen Protagonisten. Ich habe das Buch zum ersten Mal vor zirka 15 Jahren gelesen, kurz nach seiner Erscheinung und konnte mich nach all der langen Zeit noch recht gut an Martin und Jess erinnern. Es kam mir beinah vor, wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. 


    London, on a New Year's Eve, presumably sometime shortly after the turn of the millennium:  

    Four people having nothing in common (except their intention to end their lives very soon) meet by chance on a high-rise rooftop: the washed-up TV presenter Martin Sharp just wants to let his legs dangle a bit before the big jump...Then Maureen, a single mother in her mid-fifties, steps on the scene, or rather the high-rise, whose only reason for being alive is her severely handicapped son, Matty. All that's missing to turn the mismatched duo into a quartet is the manic minister's daughter Jess (the abandoned teenager can't go on living without her ex, Chas) and JJ, an - how could it be otherwise - unsuccessful musician who wants to take his own life because he's not Bruce Springsteen.  

    Instead of killing themselves, the four decide to take the long way down - instead of jumping, they take the stairs and agree to stay alive for another three months...  

    Nick Hornby's story is wonderfully bizarre and funny, despite the sometimes rather clichéd backgrounds of the characters, often flat language and a multitude of (mostly unnecessary) swearings. Hornby is adept at unpredictable twists and turns of character, he does not miss out on life’s irony – neighter do his protagonists. I read the book for the first time about 15 years ago, shortly after its publication. After all this time I could still remember Martin and Jess quite well. It almost felt like a reunion with old friends. 

  10. Cover des Buches Die Bestimmung des Bösen (ISBN: 9783453359345)
    Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Dieses Buch ist SO spannend! Es ist mir wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, da es einen wirklich großartigen Spannungsverlauf enthält. Selbst gegen Ende als die Mordserie eigentlich bereits aufgeklärt ist, gelingt es der Autorin noch einmal richtig Spannung aufzubauen. Die Kapitel umfassen jeweils nur wenige Seiten, was es noch schwerer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

    Es enthält einige biologische Ausführungen, von denen man zwar zunächst denken könnte, dass sie etwas langweilig daher kommen könnten, tatsächlich sind sie aber so in die Geschichte eingebaut worden, dass sie dem Buch den nötigen Thriller-Ekel-Faktor verleihen. Die Geschichte hat immer wieder ein paar Überraschungen parat.

    Das Buch hält zwischendurch ab und zu Kapitel mit Rückblenden parat, wodurch man nach und nach die Verbindung zu den aktuellen Morden herstellen kann.

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und manche von ihnen weiß man bis zuletzt nicht so richtig einzuschätzen.

    Einfach ein durch und durch grandioses Buch, dass ich allen Thriller-Fans wärmstens empfehlen kann!

  11. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (703)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    ich habe gerade mein erstes Buch von Karin Slaughter beendet und bin sprachlos. Bin begeistert, bin fast vom Stuhl gefallen 🙈Das Ende war der Hammer.
    Dieses Buch ist der Auftakt zur Will Trent Reihe. Ich habe Will also kennengelernt. Ein wirklich toller Mann, welcher sich durchs Leben kämpft. Er wurde zu einem Fall hinzugezogen und begleitet nun die Ermittlungen, welche so unvorhersehbar, brutal und grausam sind. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mir hat es unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil war super. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Eine ganz, ganz klare Empfehlung. Ich werde diese Reihe definitiv weiter lesen. 


  12. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  13. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (883)
    Aktuelle Rezension von: beebuchkind

    Wie krank soll eine Story sein?
    Jack Ketchum "Ja"!
    .
    Dieses Buch ist recht simple zu beschreiben.
    Es ist abartig krank. Und richtig krank wird es, wenn man bedenkt, dass es auch noch heute Menschen gibt, die anderen derartiges antun und es Menschen gibt, die derartiges erleben.
    .
    Meg und Susan verlieren ihre Eltern und werden von Ruth in Obhut genommen.
    Nur leider werden sie dort nicht mit Liebe aufgenommen und behandelt.
    Nein, das Gegenteil ist der Fall.
    Gerade Meg wird brutalst gequält und das nicht nur von Ruth selbst, sondern auch von deren Kindern und Nachbarskindern.
    Und das Ende? Einfach nur unfassbar traurig...
    .
    Die ersten 160 Seiten hab ich mich wirklich extrem gelangweilt und war kurz davor es abzubrechen.
    Gerade frage ich mich, ob es nicht auch besser so gewesen wäre.
    Denn was in dem zweiten Abschnitt kam, puuu. Da braucht man wirklich harte Nerven.
    Ich hab definitiv welche, dennoch hat es mich ein paar Tränen gekostet.
    .
    Evil ist kein Buch, was man lesen sollte, wenn man zart besaitet ist. Man sollte es auch nicht lesen, wenn man selbst schon körperliche und seelische Gewalt erleben musste.
    .
    Was ich aber nach dem Buch im Kopf habe ist...
    Achtet auf eure Mitmenschen. Auf die Kinder und Jugendlichen, auf die Frauen und Männer und wenn ihr den Verdacht habt, dass diese nicht gut behandelt werden, dann meldet es!
    Schaut nicht zu oder weg!

  14. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (429)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  15. Cover des Buches Prey - Deine Tage sind gezählt (ISBN: 9783423216418)
    James Carol

    Prey - Deine Tage sind gezählt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: rosee_la_books

    Jefferson Winter, der Profiler mit dem unheimlichen Gespür dafür, wie Serienkiller ticken, hat gerade einen Job in New York zu Ende gebracht. Vor der Abreise nach Paris zu seinem nächsten Fall geht er in einem Diner etwas essen. Es ist zwei Uhr nachts, der einzige andere Gast ist eine platinblonde Frau mit Lederjacke. Als Winters Essen serviert wird, steht sie auf - und ersticht vor seinen Augen den Koch. Dann geht sie seelenruhig davon ... Eine Provokation, die Winter nicht ignorieren kann: Paris muss warten. Das Spiel ist eröffnet.

    . 📚

    Bei "Prey" handelt es sich um den dritten Band der Reihe um Jefferson Winter. 

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln aufgeteilt und wird auch hier wieder in der Ich-Perspektive von Winter erzählt. 

    Auch in diesem Teil wird Winter uns mit tollen Humor und viel Fachwissen präsentiert. So wird die ganze Geschichte aufgelockert und zieht einen sofort in seinen Bann. 

    Auch die Täterin lernt man sehr gut kennen, und das schon von den ersten Seiten an. Ihre Arten und Weise, ihre Gefühle und Gedanken lernt man wieder sehr gut kennen, so dass man sich wunderbar in sie hinein versetzen kann. 

    Der Schreibstil ist wieder typisch angelehnt an die anderen Bände. Da der Mord direkt am Anfang sehr detailliert geschieht, ist auch die Spannung direkt seit gegeben und lässt mich direkt durchs Buch fliegen. 

    Das Cover ist entsprechend der Reihe und fügt sich dementsprechend sehr gut ein. 


    . 📚

    Fazit:  Wieder ein ganz, ganz großartiger Teil um Jefferson Winter, welchen man gelesen haben sollte. 

    Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

    . 📚

  16. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.797)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt ist eine groteske, amüsante, leicht spannende Komödie. Das Werk ist ein Klassiker und er lässt sich schnell lesen. Es beschäftigt sich mit der Frage wer in einer Gesellschaft verrückt ist und wer nicht. Am Ende ist man überrascht.

    Passenderweise spielt das Drama in einem Irrenhaus. In diesem sitzen drei Physiker die sich teilweise für Newton und Einstein halten. Doch behaupten alle nur den Irrsinn vorzutäuschen. Vor allem um die Menschheit vor ihrem Wissen zu bewahren.

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mit genommen. Die Sätze sind recht kurz, aber prägnant. Die Dialoge sind rasant und laden zum Schmunzeln ein. Durch den Schreibstil eines Theaterstücks und da es sich nur in einem Raum der Irrenanstalt stattfindet konnte sich bei mir sofort ein Kopfkino einstellen. Ich konnte mir die einzelnen Szenen gut vorstellen. Auch hat sich das Buch schnell und flüssig lesen lassen.

    Es ist ein Zeitloser Klassiker der sich auch nach so vielen Jahren immer noch gut lesen lässt.

  17. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.298)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  18. Cover des Buches Das Haus /House of Leaves (ISBN: 9783442739707)
    Mark Z. Danielewski

    Das Haus /House of Leaves

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Zirbi

    Oh Mann, das Buch interessiert mich und es liegt eeewig schon im Regal. Immer wieder fang ich an darin zu lesen und steige wieder aus. Irgendwie bin ich super neugierig, aber ich bekomme keinen Zugang. Mir fehlt das "reinkommen"in die Story und so schaff ich es nicht durchzuhalten. Schade, weil ich so echte nicht viel dazu sagen kann. Aber vielleicht ist es einfach "nicht meins" ?! 

  19. Cover des Buches Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr (ISBN: 9783423716840)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Vivi300

    *** Band 2 ***

    🫖 Klappentext

    Herrliche Weihnachtszeit! Gemma freut sich auf den Urlaub von der Spence-Akademie für junge Damen, freut sich auf die Zeit mit ihren Freundinnen Felicity und Ann, auf aufregende Bälle im noch aufregenderen London. Und tatsächlich scheint sich der attraktive, junge Lord Denby für sie zu interessieren. Doch trotz all der Ablenkungen der großen Stadt gerät Gemma immer wieder in den Strudel ihrer Visionen. Unheilvoller Visionen. Außerdem ist der mysteriöse Kartik wieder aufgetaucht - mit einer Warnung: Die Magie, die sie durch die Zerstörung der Runen freigesetzt hatte, wird nun zu einer Bedrohung für das Magische Reich. Gemma soll in die verzauberte Welt zurückkehren, um den geheimen Tempel zu finden und die Magie dort zu binden. Aber auch andere Kräfte sind an dem Magischen Reich interessiert ...

    🫖 Gesamteindruck

    Den ersten Band habe ich damals mit 16 gelesen und ich weiß noch, wie unfassbar begeistert ich davon war. Seit beinahe acht Jahren steht nun der zweite Band in meinem Regal und schließlich - in guter Erinnerung an den ersten Band schwelgend - begann ich zu lesen.

    Nun, ich schätze, Geschmack verändert sich. Das war leider überhaupt nichts! Ehrlich gesagt liest sich das Buch durch die einfachen Satzstrukturen zwar recht schnell, aber durch die fehlende Kohärenz nicht gut. Oft fehlte mir die Sinnhaftigkeit in Handlungen von Figuren, Erwachsene verhalten sich wie Teenager, die Teenager wie Kleinkinder. Ständig ist jemand gehässig, höhnisch, missgünstig und wird dennoch von der Protagonistin als Freundin deklariert. Gemma soll angeblich die mächtigste Person sein, die je im magischen Orden existiert hat... bis kurz vor Schluss bekommt man davon allerdings nichts zu sehen.

    Das Buch kann in keiner Weise halten, was es verspricht. Es wird eine Liebesgeschichte mit Kartik angeteasert... verblasst in Bedeutungslosigkeit. Stattdessen bekommen wir einen anderen Love interest, der meines Erachtens  keinerlei Chemie mit Gemma hat. Das Buch versprach aufregende soziale Ereignisse der Londoner Oberschicht, mit denen unsere Heldinnen konfrontiert werden... naja, eher ein Mittel zum Zweck, um die Glaubwürdigkeit aller erwachsenen Menschen dieses Buches zu untergraben. Das Buch versprach mehr von dem magischen Reich, längere Aufenthalte, spannendere Begegnungen... für mich eher eine Ansammlung willkürlicher, ungefilterter Ideen, die kaum ausgearbeitet sind und keinerlei innerer Logik folgen. 

    Traumata der Figuren werden in Halbsätzen abgespeist. Ann ist depressiv und verletzt sich selbst? Felicity hat Missbrauch erlebt? Kartik weist auf Rassismuserfahrungen hin? Gemmas Vater hat ein Drogenproblem? Bis auf letzteres gehen die Probleme anderer Figuren im Egozentrismus von Gemma unter. Tja, schade Leute, aber Gemma muss irgendwie das magische Reich retten, auch wenn sie sich dabei anstellt, wie ein Steinzeitmensch, der plötzlich vor einen Windows 10 Rechner gesetzt wurde. 

    🫖 Figuren

    Die Figuren sind für mich wirklich das schlimmste an dem Buch. Absolut niemand ist sympathisch. Kartik, die bisher spannendste Figur hat trotz der angeblichen Mission, die ihn an Gemma bindet, kaum nennenswerte Auftritte. Gemma eiert die ganze Zeit nur herum, hat die Menschenkenntnis eines Neugeborenen und kann wirklich keinerlei sinnvolle Verknüpfungen herstellen. Ihre Mutmaßungen, die sie ständig in den Äther bläst haben schlussendlich bis zu den letzten 50 Seiten keinerlei Relevanz mehr, sind einfach nur anstrengend zu lesen und nervenraubend. Leider gilt dies auch für alle anderen Figuren. Wie viel Zeit sich das Buch einfach gespart hätte und die Seiten mit sinnvollen Dingen hätte füllen können, anstatt der Missverständnisse, sinnlosen Handlungen, irrelevantem Geplänkel. 

    Übrigens finde ich es immer wieder richtig spannend, dass Gemma Ann und Felicity als ihre Freundinnen bezeichnet, während ich nicht eine Sekunde eine echte Verbindung die über die Reise in das Magische Reich hinaus geht zwischen ihnen fühlen konnte. Viel zu sehr sind die drei damit beschäftigt, eifersüchtig, missgünstig, gehässig oder selbstmitleidig zu sein. 

    🫖 Fazit

    Mit 16 Jahren war ich eventuell noch die Zielgruppe für die Trilogie, heute bin ich es definitiv nicht mehr. Den Abschlussband werde ich nicht mehr lesen und ich denke auch nicht, dass ich weitere Bücher der Autorin lesen werde, da ich ihren Erzählstil überhaupt nicht mag. 

  20. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421241)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (424)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  21. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.567)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Sicher werden sich einige hier wundern. Aber auf mich warten wirklich noch die meisten Klassiker. Ich kenne bisher nur sehr wenige dieser Romane. Ich hatte mir in der Zeit vor meinem Konsum der zeitgenössischen Literatur eher viel Zeit zur Lektüre ethnographischer, historischer und linguistischer Sachbücher genommen und hier lag mein Augenmerk sehr auf dem südamerikanischen Kontinent. Jetzt allerdings hat sich das verändert und so werden hier auch ab und zu Bücher erscheinen, die die meisten sicher schon kennen und für mich nun neue Entdeckungen sind.
    Mit "Jane Eyre" hatte ich wirklich zum größten Teil meinen Spaß. Es hat mich sehr erstaunt hier so moderne Ansichten zu finden. Charlotte Brontë blickt auf die Rolle der Frau und formt mit ihrem Charakter Jane Eyre eine schillernde Gestalt der Weltliteratur, ein bewegendes Frauenporträt, manchmal sicher etwas angestaubt im Verhalten, aber dennoch kämpferisch und recht modern wirkend. Ein interessant wirkender Charakter! Nur im letzten Drittel hatte ich einen kleinen Hänger und empfand Jane etwas anstrengend und daraus resultierend fand meine Aufmerksamkeit eher nicht literarische Dinge anziehend. Daher auch die wirklich lange Lesedauer. Aber alles in allem ist "Jane Eyre" recht wenig angestaubt für einen Klassiker und wirklich schnell zu lesen. Und größtenteils ist "Jane Eyre" auch ein Lesegenuss!

  22. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.399)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Zu Schulzeiten hatte ich mal einen Auszug aus Die Vermessung der Welt im Deutschunterricht gelesen und fand damals diesen sehr interessant. Nun, einige Jahre später, entdeckte ich das Buch in einem Laden als Mängelexemplar und nahm es, mich meines alten Interesses erinnernd, kurzerhand mit. Doch konnte mich der Rest des Buches ebenso überzeugen, wie seinerzeit der Abschnitt?

     

    Zwei, die auszogen, die Welt zu erforschen 

    Bei dem Buch handelt es sich um eine fiktive Biografie von  dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. An dieser Stelle sollte das fiktiv nochmals betont werden! Der Autor nimmt sich nämlich so einige künstlerische Freiheiten heraus, wenn er über die Leben dieser großen Denker berichtet. Das sollte einem beim Lesen stets bewusst sein.


    Der Stil ist auf den ersten Blick eigenwillig, denn er verzichtet komplett auf direkte Rede. Dialoge gibt es natürlich schon, auch nicht zu knapp, sie werden aber ausschließlich in indirekter Rede wiedergegeben. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran und nach einer Weile fand ich diesen Stil sogar recht interessant, gerade auch in Kombination mit dem Humor, der in diesem Buch deutlich spürbar ist und mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hatte.

    Die erste Hälfte des Romans war ich daher auch sehr angetan von dem Buch, wobei ich dennoch von Beginn an Humboldts Passagen spannender fand, als die von Gauß, wahrscheinlich, weil mir Gauß mit seiner Überheblichkeit, die stak an Sheldon aus The Big Bang Theory erinnert, weniger sympathisch war, als Humboldt. Nichtsdestotrotz bewunderte ich bei Beiden den Wissensdurst und die Leidenschaft für die Wissenschaft.

     

    Ab der Hälfte ließ meine Begeisterung jedoch spürbar nach. Da das erste Kapitel Humboldt und Gauß aufeinander treffen ließ, dachte ich, dass es zwischen den einzelnen Biografien mehr Berührungspunkte geben würde, doch fast bis zum Ende hat man eher das Gefühl zwei Bücher parallel zu lesen, als ein Einziges. Mir fehlte lange Zeit ein roter Faden, der Humboldt und Gauß über ihren Status als Wissenschaftler hinaus, verbindet. Da ich somit lange Zeit nicht wusste, wo das alles hinführen sollte, empfand ich viele Passagen als zäh und zu ausschweifend, sodass meine Leselust leider mit jeder Seite abnahm. 

    Zum Ende bessert es sich zwar etwas, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon zu gelangweilt, um nochmal echtes Interesse aufbringen zu können.


    Fazit:

    In die Vermessung der Welt gelingt es dem Autor durchaus amüsant das Leben zweier großer Denker zu erzählen, leider verpasst er den Moment, an dem das Alles zu einem Ganzen hätte verbunden werden müssen und durch den mangelnden roten Faden, wird es ab der zweiten Hälfte sehr zäh, sodass ich rückblickend sage: Kann man lesen, muss man aber nicht. 


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  23. Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783453675421)
    Richard Laymon

    Die Jagd

     (260)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Hauptcharaktere Jody und Andy mochte ich; ihr Verhältnis zueinander gefiel mir gut. Zwischenzeitlich vergaß ich sogar, dass sie gar nicht wirklich Geschwister waren. Im Buch gab es einige tolle Settings wie Jodys Haus oder das vertrocknete Flussbett, beziehungsweise alle Schauplätze aus dieser Nacht. Das Motel mit der Galerie, (SPOILER) in dem das Wiedersehen mit Andy stattfand, (SPOILER ENDE) fand ich auch noch ganz nett. Erzählt wurde einerseits über Jody und die anderen, anderseits von einem der „Bösen“. Die Teile über Jody gefielen mir, die des Täters jedoch eher nicht. Er erzählte viel aus der Vergangenheit und brachte die Geschichte auch nicht wirklich voran. Das Buch nahm zudem mit der Zeit ab. Während mir der Anfang noch wirklich gut gefallen hatte, mochte ich das Ende eher nicht. (SPOILER) Ebenso meine Sympathie zu Andy wurde weniger, als er Simon nicht einfach erschoss, sondern lieber Jody begaffte. Das verstand ich auch einfach nicht, weil er vorher so sympathisch gewesen war. Zwar hatte er auch einige Witze gerissen, die ein bisschen übertrieben gewesen waren, doch das war nun zu weit gegangen. Und deshalb hatte mich sein Tod auch nicht wirklich im positiven Sinne berührt. (SPOILER ENDE) Abschließend würde ich also sagen, dass der Anfang zwar sehr stark ist, das Buch danach aber nachlässt und am Ende sogar schlecht wird.

  24. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Cadel hat es nicht leicht: seine Adoptiveltern haben kaum Zeit für ihn, verhindern seine Computerleidenschaft und Probleme mit den Dumpfbacken aus der Schule hat er sowieso. Der Hochbegabte ist eine wahre Herausforderung für jede Lehrkraft. Also bringen ihn seine Eltern mit 7 Jahren zu Dr. Thaddeus Roth. Der Psychologe scheint ihn nicht nur zu verstehen, nein, er fördert sogar Cadels Genie, in dem er ihn Straßenbahn- und Verkehrssysteme analysieren und schließlich lahmlegen lässt, was zu ziemlichem Chaos in der Stadt führt. Als er schließlich mit 13 seinen Highschoolabschluss macht (nicht ohne seine sämtlichen MitschülerInnen mit miesen Noten dastehen zu lassen), bietet ihm Dr. Roth an, am Axis-Institut zu studieren, ein Institut, das von seinem eigentlichen Vater, einem Verbrecherkönig, gegründet wurde, um hier die besten Verbrecher der Welt auszubilden. Doch eigentlich ist Cadel doch nur ein netter, kleiner Kerl, der niemandem etwas zu leide tun möchte.

    Mit  Hilfe seiner geheimnisvollen Onlinebekanntschaft Kay-Lee versucht er, dem Netzwerk des Bösen zu entkommen. 

    "Teuflisches Genie" ist Teil 1 einer Reihe über Cadel Pigott der australischen Autorin Catherine Jinks. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und vor  allem mitreißend. Es geschehen einige Twists in dieser Geschichte. Manchmal fühlt man sich wie Cadel, der sich so  oft verloren in dieser Welt fühlt. Der kleine hochbegabte Kerl (das Vorbild für sein Äußeres war übrigens Elijah Wood) kann zwar alles genau analysieren, aber wirklich verstehen kann er es nicht. Besonders gut gefällt mir die Figur der Kay-Lee. Um nicht zu spoilern, führe ich das nicht weiter aus.

    Einiges hat mich an Artemis Fowl von Eoin Colfer erinnert, allerdings ist Cadel tatsächlich ein wirklich liebenswerter Kerl, von Anfang an, der niemandem etwas Böse möchte, na ja....

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