Bücher mit dem Tag "irmgard keun"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irmgard keun" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Ostende (ISBN: 9783462046007)
    Volker Weidermann

    Ostende

     (83)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Wenn man gar nichts über die Situation deutscher Exilschriftsteller Mitte der 30er Jahre in Deutschland weiß, könnte das Buch vielleicht sogar ein bisschen viel auf einmal sein. Ich kannte schon einige der Figuren und saß aber trotzdem die Hälfte der Zeit da und habe mich durch Wikipedia gescrollt und mir oft gedacht: wow, wieso habe ich davon nichts in der Schule gehört? Dabei war es schon fast schade, dass man so oft springt und im Einzelnen wenig Zeit für die doch oft sehr interessanten Figuren bleibt. Klar soll das ein gewisses Chaos und eine Zerrissenheit der Zeit unterstützen, aber manchmal hat mich das gestört. 

    Insgesamt war ich von dem kurzen Bändchen angenehm überrascht und habe viel gelernt. 

  2. Cover des Buches Das kunstseidene Mädchen (ISBN: 9783548609041)
    Irmgard Keun

    Das kunstseidene Mädchen

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Doris ist lebenshungrig und möchte hoch hinaus - Doch ihr Weg ist alles andere als leicht. Viele Enttäuschungen und geplatzte Träume liegen vor ihr. 

    Das kunstseidene Mädchen lässt mich nach Beendigung etwas zwiegespalten zurück. Es war interessant, Doris auf ihrer Reise zu begleiten, die verschiedensten Personen und das damalige Großstadtleben kennenzulernen. 

    Dennoch zog sich der Roman stellenweise und auch die Erzählform und den Schreibstil empfand ich als gewöhnungsbedürftig. Gerade zu Beginn des Buches fiel es mir schwer, in die Handlung hineinzufinden und ich musste erst einmal einige Tage pausieren. Aber nach dem zweiten Anlauf ging es deutlich besser und ich habe die Geschichte relativ zügig durchgelesen.

    Zusammenfassend würde ich sagen, dass Das kunstseidene Mädchen einem einen guten Einblick über die damalige Zeit und Gesellschaft gewährt, aber auch einige Durststrecken besitzt und mich nicht vollkommen für sich einnehmen und überzeugen konnte.

  3. Cover des Buches Kind aller Länder (ISBN: 9783462048971)
    Irmgard Keun

    Kind aller Länder

     (34)
    Aktuelle Rezension von: stuff-books-pictures

    In dem Roman Kind aller Länder von Irmgard Keun, der während der NS-Zeit spielt, erzählt die zehnjährige Kully von ihrem Leben, dass durch die Flucht des Vaters aus Deutschland zu einer scheinbaren endlosen Reise mit vielen Länderwechsel wird. 

    Ich habe den Roman mit dem Hintergrund des Kosmopolitismus gelesen. Daher konnte ich ihm den einen oder anderen Gedanken abgewinnen. Alles in allem aber kein Buch, dass ich freiwillig gelesen hätte. Aber auch nicht „so schlimm“ wie viele andere Bücher die ich im Zuge meines Studiums lesen musste. Für mich nicht sein Geld wert.


    Randfakten:

    🌝🌝🌛/5  -  224 Seiten - HC: 17,99€ - von: Irmgard Keun

  4. Cover des Buches Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften (ISBN: 9783462049916)
    Irmgard Keun

    Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

     (39)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Nachkriegszeit anfangs der zwanziger Jahre bildet den Hintergrund dieses ausgesprochen witzigen und phantasievollen Romans von Irmgard Keun. Ein junges Mädchen, das sich so gar nicht in die bürgerlichen Konventionen einpassen will und mit ihren mutigen aber harmlosen Streichen ihre Umgebung in Schach hält, lässt einem als Leser vermuten, dass Kinder ihre eigene Strategie entwickeln, mit Entbehrungen und einem Leben im Krieg umzugehen und das Erlebte zu verarbeiten. Sie lässt sich auf jeden Fall durch nichts und niemanden unterkriegen und erzählt ihr Leben mit den alltäglichen Unwägbarkeiten voll kindlichem Ernst, der einem immer wieder zum Schmunzeln bringt.


    Ein erhellendes kleines Schmuckstück, das es lohnt, wieder gelesen zu werden. Es erschien erstmals 1936.

  5. Cover des Buches Gilgi - eine von uns (ISBN: 9783548602677)
    Irmgard Keun

    Gilgi - eine von uns

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Die_Buecherfresser
    "Starke Frau in den 1920er Jahren!" ** Inhalt: Gilgi, ein junges und bodenständiges Mädchen aus Köln lebt in den 20er Jahren. Sie will voran, will weiter und tut alles um diesem Ziel näher zukommen, indem sie eigenständig und selbstständig ihr Leben bestreitet. Sie geht arbeiten, hat ein zügiges Leben und beginnt keine richtigen, festen Beziehungen, die sie zu einer Ehe führen könnten. Doch dann trifft das junge Mädchen auf den älteren Martin, der sie zu faszinierend scheint. Schneller als sie ahnt beginnt ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu bröckeln, aber Gilgi wäre nicht Gilgi, wenn sie nicht doch einen Weg finden würde …. ** Meinung: „Gilgi – eine von uns“ ist ein Roman von Irmgard Keun aus dem Jahre 1931. Der Schreibstil passt sich ungemein der Neuen Sachlichkeit an und ist zudem ein Beispiel für das neue Leben einer arbeitenden Frau in den 20er Jahren. ** Gilgi ist als Hauptcharaktere sehr sympathisch, vor allem wenn es sich bei den Lesenden um Frauen handelt. Die Protagonistin ist überzeugt von ihrem Ziel, von ihrer Einstellung und will dafür kämpfen. Trotz Schwierigkeiten beschreitet sie ihr Leben und es ist spannend als Leser auch bei schwerwiegerenden Problemen dabei zu sein. ** Gilgi wirkt für eine Frau aus den 20er Jahren lebendig und vor allem realistisch. Sie strahlt den damaligen Freiheitsdrang der Frauen aus, den nicht jede Frau ausleben konnte. Noch mehr Nähe zur Realität bewirkt die Autorin gekonnt dadurch, dass Gilgi weiblich bleibt und sich letztendlich doch schwer verliebt, wobei sie dies eigentlich vermeiden wollte. ** Zudem ist die Geschichte von Irmgard Keun sehr informativ, wenn man sich für das Leben von Frauen um 1930 interessiert. Es gibt viele verschiedenen Szenen und weitere weibliche Charakter, sodass man ein gutes Bild von der damaligen Zeit bekommen kann. ** Gefallen hat mir auch diese Schnelligkeit innerhalb des Romans. Nicht nur der Schreibstil ist kurz und knapp, sondern auch die verschiedenen Szenen oder Dialoge. Die Geschichte entwickelt durchweg Tempo und bleibt interessant zu lesen. ** Außerdem wirkt die ganze Handlung keineswegs altbacken. Natürlich liest sich die Geschichte anders als heutige Lektüre, aber dennoch bleibt das Problem von Gilgi im Grunde sehr real auch für die heutige Zeit. ** Der Schreibstil schreibt sich vor allem der Neuen Sachlichkeit zu. Man merkt dies durch eine kurze und knappe Wortwahl. Einen Kölner Dialekt oder auch der realistischen Darstellung der Schauplätze. Dazu werden auch oft Liedtexte von damaligen Schlagersongs mit eingearbeitet, wodurch der Roman wieder eine frische Brise erhält. Man fühlt sich geradezu in die Zeit versetzt. Allerdings haben mich die ab und an sehr verkürzten und umgangssprachlichen Formulierungen dann doch gestört. ** Zu meiner Ausgabe kann ich nur sagen, dass der Schein trügt. Das Buch hatte bei mir knappe 262 Seiten, aber diese sind stark vergrößert. Die Abstände am Rand der Seite sind ebenso großzügig gehalten, wodurch man das Buch relativ schnell durch hat. ** Fazit: „Gilgi – eine von uns“ ist ein zeitgenössischer Roman aus den 20er Jahren. Die Handlung ist realistisch und beschäftigt sich mit den Problemen einer jungen, selbständigen Frau. Emanzipation, Unabhängigkeit und Liebe in dem bunten Leben der 20er spielen hier die Hauptrolle und verdeutlichen nur zu gut, dass wir im Jahre 2011 immer noch solche Problem all zu gut kennen. Eindeutig ein Lesetipp!
  6. Cover des Buches Irmgard Keun (ISBN: 9783451067563)
    Katja Kulin

    Irmgard Keun

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Ostende – 1936, Sommer der Freundschaft (ISBN: 9783862313525)
    Volker Weidermann

    Ostende – 1936, Sommer der Freundschaft

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buecherschmaus

    Es ist ein Trend, Geschichte als Collage aus lauter kleinen Puzzlestücken, aus Fakten und Anekdoten, Weltgeschichtlichem und ganz Privatem zusammenzusetzten. So entstehen Mischwesen aus biografischem Sachbuch, romanhaftem Einfühlen und fiktivem Füllen von Leerstellen. Ein sehr erfolgreiches Verfahren, das Florian Illies in "1913" oder auch Hans Pleschinski in "Königsallee" auf ihre je eigene Art angewandt haben. Volker Weidermann verfährt nun so mit der Schilderung eines Sommers. Es ist 1936, Deutschland schon fest im Griff des Nationalsozialismus, als sich im belgischen Seebad Ostende noch einmal die berühmten Gäste aus der Kunst- und Literaturszene zur Sommerfrische trafen. Egon Erwin Kisch, Arthur Köstler, Hermann Kesten, Erwin Toller und andere sind hier teils schon aus dem Exil angereist, um noch einmal unbeschwerte Tage zu verleben. Noch glaubt und hofft man, irgendwann in die alte Heimat zurückkehren zu können. Immer mehr zeichnet sich aber ab, das diese Hoffnung vielleicht unerfüllt bleiben wird. Im Zentrum des Buches steht das ungleiche Freundespaar Stefan Zweig und Joseph Roth. Stefan Zweig, der distinguierte, immer etwas abseits stehende Erfolgsschriftsteller und Joseph Roth, haltloser Trinker, literarisch immer weniger erfolgreich, finanziell und gesundheitlich ruiniert verbindet eine innige, aber dennoch distanzierte Freundschaft. Roth klammert sich an Zweig, brüskiert ihn gleichwohl, dieser leidet immer mehr am Verlust der europäischen Welt, die er liebte, kann und will Roth schließlich nicht mehr helfen. In kleinen Momentaufnahmen schildert Weidermann diese seltsame Freundschaft, diese seltsame Stimmung eines Sommers am Vorabend des Untergangs der alten europäischen Welt, der all die hier Versammelten so sehr verbunden waren. Es ist eine Atmosphäre des Abschieds, des Verlusts, die das Buch durchzieht, sehr einfühlsam, manchmal sogar ein bisschen zu gefühlsselig geschildert. Aber es vermittelt eindrucksvoll und kenntnisreich, was diese Menschen seit 1933 verloren haben, was aber auch Deutschland durch Verstoßung seiner intellektuellen Größen verloren hat. Ein Abschied von der "Welt von Gestern", wie Stefan Zweig sein großes autobiographisches Werk, bereits im brasilianischen Exil geschrieben, nennen wird. Am Ende schildert Weidermann, was aus all den Figuren im Laufe der Zeit noch wurde. Das ist in vielen Fällen todtraurig, macht aber Lust darauf, sich ihre Werke, deren Lektüre zumindest bei mir etliche Jahre zurück liegt, wieder einmal hervor zu nehmen.

    Ruhig und wunderbar einfühlsam gelesen wird das Hörbuch von Ulrich Noethen.

  8. Cover des Buches Nach Mitternacht (ISBN: 9783898616768)
    Irmgard Keun

    Nach Mitternacht

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Alice-33
    Nein, so hatte sie es sich nicht gedacht…
    Susanne – Sanna - das 19jährige Mädchen vom Land sucht ihre Chancen in der Großstadt. Hier erlebt sie die Anfänge des Hilterlismus (1933-36) und schildert in ihrer naiven Sprache, was sie sieht, hört und erlebt. Doch gerade diese scheinbare Naivität ist es, die die bürokratisierte Tyrannei, die weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen, die lebensbedrohende Verlogenheit aber auch die Persönlichkeit jedes Einzelnen, seine Einstellung, sein Verhalten, sein Tun und seine Motive umso deutlicher erkennen lässt. Irmgard Keun lässt ihre Sanna das alles aus eigenem unmittelbaren Erleben und der ihr adäquaten Sprache erzählen: humorvoll, ironisch, sarkastisch, traurig und bitterböse. Ein wunderbarer Roman der trotz seiner Kürze ungeheuer viel zu vermitteln und zu erklären vermag.
  9. Cover des Buches Das kunstseidene Mädchen (ISBN: 9783898309684)
    Irmgard Keun

    Das kunstseidene Mädchen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Wortklauber

    1931: Doris ist „ein Mädchen von achtzehn und auch sonst auf der Höhe“, ihr Leben ist „wie Film“, und so möchte sie auch schreiben, „ohne Kommas“ und „richtiges Deutsch“. Darüber, dass sie „ein Glanz“ zu werden gedenkt. Ein Glanz kann man aber nicht sein, wenn man als Tippfräulein in einem Büro versumpft, bei einem Rechtsanwalt, der fehlende Kommas zählt. Und so geht Doris aus der rheinischen Provinz nach Berlin, mit einem geklauten Pelz im Gepäck – und ihrem Heft mit ausgeschnittenen Tauben drauf, in dem sie ihre Erlebnisse festhält. Sie flattert von Mann zu Mann, lässt sich aushalten, verabschiedet sich von der romantischen Liebe und ist doch nicht davor gefeit.

    Doris ist eine genaue und gewitzte Beobachterin, eine Zeitzeugin von unten, sie ist pfiffig und naiv zugleich, der Ton ist schnoddrig, wirkt aber nie aufgesetzt oder gekünstelt, niemals kitschig. Der Roman hat damit einen ganz eigenen Ton. Der scheint auf den ersten Blick wie mühelos dahingeworfen, und hat doch auf den zweiten einen ganz eigenen Rhythmus, eine ganz eigene Melodie.

    „Das kunstseidene Mädchen“ ist der 1932 erschienene zweite Roman der 1905 bei Berlin geborenen Schriftstellerin, der wie der erste („Gilgi, eine von uns“) ein großer Verkaufserfolg wurde, aber auch Gegenstand eines Skandals, nachdem Plagiatsvorwürfe erhoben worden waren (denen der Autor des Romans, von dem Keun angeblich abgekupfert hatte, erst 1966 widersprach). 1933/34 wurden Keuns Bücher von den Nazis aus „undeutsch“ verboten, ein Antrag auf Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer wurde gestellt, aber abgelehnt. 1936 ging Keun ins Exil. Sie kehrte noch während des Krieges zurück und lebte mit gefälschten Papieren im Untergrund. Nach dem Krieg gelang es ihr nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen, sie verarmte und trank und wurde 1966 in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie jahrelang blieb. Ende der 1970-er Jahre wurden ihre Romane wiederentdeckt. 1982 starb Irmgard Keun in Köln.

    Wer heute „Ostende – 1936, Sommer der Freundschaft“ von Volker Weidermann liest, kommt vielleicht darüber zurück zu Keuns Romanen. Ansonsten macht eine Veröffentlichung als Hörbuch, in der Fritzi Haberlandt die Doris nicht nur spricht, sondern ihr echtes Leben einhaucht, den Zugang leicht. Heute liest man „Das kunstseidene Mädchen“ offenbar im Schulunterricht. Der Roman ist aber deutlich mehr als nur Unterrichtsmaterial/Pflichtlektüre.

  10. Cover des Buches Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen (ISBN: 9783546453721)
  11. Cover des Buches D-Zug dritter Klasse (ISBN: 9783546453684)
    Irmgard Keun

    D-Zug dritter Klasse

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Blinkmotte
    In einem D-Zugabteil der dritten Klasse treffen sechs Menschen aufeinander, die ihr Leben mit sich tragen, wie ihre Koffer in den Gepäcknetzen. Und auf der Fahrt von Berlin nach Paris erzählen sie sich ihre Geschichten. Ein Buch wie aus dem Leben, aus Lenchens Leben, die vielleicht naiv ist, vor allem aber geängstig und sich eigentlich etwas ganz anderes Wünscht, als eine Karriere am Theater, viele Verehrer oder ihren Begleiter Karl zu heiraten, den sie mal abgrundtief hasst und dann wieder das Gefühl hat nicht ohne ihn Leben zu können. Dieses Buch beinhaltet alles: einen Mord, Liebesgeschichten, Tragik und Komik. Nur eines nicht, das ich mir sehr gewünscht hätte: ein Happy End.
  12. Cover des Buches Ohne Frauen geht es nicht (ISBN: 9783869151373)
    Unda Hörner

    Ohne Frauen geht es nicht

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Gilgi, eine von uns. Bastei Lübbe 11160 : Bestseller ; 3404111605 (ISBN: B0063X8GD6)
  14. Cover des Buches JOSEPH ROTH: IRMGARD KEUN, DER LEVIATHAN (ISBN: 9781158754526)
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