Bücher mit dem Tag "invasion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "invasion" gekennzeichnet haben.

207 Bücher

  1. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (231)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  2. Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423790406)
    Hank Green

    Ein wirklich erstaunliches Ding

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Kurzfazit: Glatte 4 Sterne. Klappentext zeigt nicht so richtig den eigentlichen Hauptkern der Geschichte. Die Charaktere werden unsymphathisch, aber irgendwie auch auf eine verständliche Weise. Zielgruppe ist eher Richtung Anfang/Mitte Zwanzig. Dennoch hat es mich positiv überrascht!

    Die längere Fassung:
    Hank Green. Genau. Green wie in John Green, der Autor der die bekannten Werke "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Margos Spuren" und "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" geschrieben hat. Hier ist nun das erste Buch seines jüngeren Bruders Hank Green, der vor allem über soziale Medien bekannt ist.

    Dadurch, dass ich auch die Bücher von John Green gelesen habe, war mein erster Fehlgedanke: ich habe erwartet, dass auch Hank Green ein Jugendbuch geschrieben hat. Das ist es nicht! Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind alle im Alter "nach dem Studium" und arbeiten schon! 

    Das Buch kann irgendwie als Science Fiction eingestuft werden, aber auch nur am Rande. Deswegen zum Inhalt:
    April arbeitet zu viel in dem Start-Up Unternehmen, aber zumindest hat sie einen Job. Als sie eines Nachts (nach zu vielen Überstunden) nach Hause geht, entdeckt sie eine riesige Statur. Kurzerhand beschließt sie, davon ein Video zu drehen, die Statur zu interviewen und verpasst ihr den Namen Carl.
    Doch am nächsten Morgen stellt sie fest, dass eben jenes Video viral ging und es überall auf der Welt diese Robotor-Statuen gibt. Erst glauben alle an einen Werbegag, doch dann werden die Statuen abgeriegelt und Militär schaltet sich ein. April, als eine der ersten Personen, die solch eine Statue gesehen hat, wird nun befragt und immer damit in Verbindung gebracht. Sie nutzt diese Chance und teilt digital ihre Meinung, Sichtweise, neuen Ergebnisse und Erkenntnisse. 

    Meine Meinung:
    Hank Green hat unheimlich viel in dieses Buch gepackt. Es ist unmöglich in einer Rezension alles zu erläutern, was Hank Green hier auffährt. Das ist wissenschaftliches Wissen, was hier angewendet wird (die Zusammensetzung der Statuen, das Entschlüssen von Daten mit dem Hex-Zahlsystem), soziale Medien und Content Creater (April, die aktiv auf diesen Plattformen agiert und ihr "Wissen" teilt), das Arbeitsleben (April und ihr Job), Weltfrieden, Aliens, Freundschaft, Liebe, Arroganz, Fremdenfeindlichkeit, Gruppierungen innerhalb einer Gesellschaft und so viel mehr.
    Für mich hat er es geschafft, alle diese Themen gut darzustellen und eine spannende Geschichte zu schreiben. Aber ich glaube vielen ist das einfach zu viel, zu konfus und nicht einschätzbar.

    Die Charaktere:
    Das ist so eine Sache. Aprils Video geht viral. Plötzlich merkt sie, dass an ihr lebhaftes Interesse besteht. Die Follower-Zahlen steigen und irgendwann fängt sie an, sich darüber zu definieren. Langsam aber sicher, war mir April dann wirklich unsympathisch, aber nachvollziehen konnte ich die Entwicklung schon. Was macht Erfolg mit uns? Was passiert, wenn die Follower-Zahlen runter gehen? Was, wenn der Algorithmus sich ändert? Alles habe ich schon gesehen, auch bei Content-Creator, die ich mag. Sie verdienen darüber ihr Geld, Einbruch bedeutet Verlust. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass April für mich einfach arrogant und unnahbar geworden war. 

    Für wen ist dieses Buch jetzt was?
    Keine Ahnung. Es schneidet so viele Themen an,  dass ich es nicht sagen kann. Sind es die Statuen (und damit die Debatte um Außerirdische)? Der Social Media Aspekt? Ich glaube, das Buch reißt manche mit (wie mich), oder aber sie kriegen keinen Bezug zur Geschichte und den Charakteren.

    Achso:
    Ist der erste Band. Ob der zweite jemals auf Deutsch erscheint? Ich weiß es nicht, ich bin jedenfalls vom Cliffhanger überrascht worden.
    Und die Protagonistin heißt mit vollen Namen April May. Ja, April Mai...


  3. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  4. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (384)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

     Inhalt: New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares ... Für Ephraim Goodweather, den Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, ist es keine Nacht wie jede andere. Für die gesamte Menschheit ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen eine gerade gelandete Maschine unvermittelt zum Stehen, der Pilot bricht den Funkverkehr ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt seine Leute zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Es bietet sich ihnen ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und rühren sich nicht. Als Goodweather näher herangeht, bemerkt er bei allen einen kleinen Schnitt am Hals. Und er macht eine weitere unglaubliche Entdeckung: Die Passagiere leben – aber sie sind keine Menschen mehr ... Nein, es ist keine Nacht wie jede andere: In dieser Nacht beginnt der epische Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt. 

    Daten: Herausgeber: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Gebundene Ausgabe: 528 Seiten ISBN-103453266390 ISBN-13978-3453266391 

    Meinung: Am Anfang habe ich mir gedacht, okay. Da wird ein Unwesen gejagt. Dann kamen die ersten Verwandelten und ich dich, ok, so ein Zombiebuch. Ich fand es etwas grausam und dann wurde ich überrascht, als ich erfahren habe, dass es Vampire sind. Wenn man sie tötet kommen kleine Würmer raus. Die Vampire haben auch einen Stachel. Vollkommen anders als andere Vampirebücher und deshalb auch so großartig. Kann das Buch nur jedem empfehlen.

  5. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Im zweiten Teil der Serie ist die Handlung nicht sonderlich voran gekommen. Im Prinzip ist die Ausgangslage noch vergleichbar mit dem Stand vom Ende von Teil 1. Karou und der Wolf haben versucht eine Armee aufzustellen (Karou immer in der Gefahr erneut vom Wolf getötet zu werden). Faktisch haben sie aber nicht viel erreicht, außer ein paar Terroranschlägen. Währenddessen versucht Jael die Welt der Menschen zu erobern. 

    ...

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/zwischen-den-welten-daughter-of-smoke-and-bone-serie/

  6. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

     (106)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Fleischfressende Spinnen haben Los Angeles, Oslo, Delhi, Rio de Janeiro und weitere Städte befallen. Millionen von Menschen sind weltweit gestorben und China gleicht einem nuklearen Wasteland. Da gibt die Wissenschaftlerin Melanie Guyer Entwarnung. Die Spinnen sterben, die Plage scheint überstanden. Doch hat sie damit recht?

    Als in Japan ein Kokon gefunden wird, der Spinneneier gigantischen Ausmaßes enthält und Überlebende in Los Angeles die Quarantänezone mit Waffengewalt verlassen, müssen die Regierungen einsehen: Der Ausnahmezustand kann nicht aufgehoben werden. Jetzt muss die Präsidentin der USA mit einer schrecklichen Nachricht an die Presse: Jeder ist auf sich allein gestellt - denn die Spinnen haben sich Wirte gesucht, menschliche Wirte.

    Meinung:

    Dieses Buch konnte mich nicht so fesseln, wie der erste Band. Für mich ist es ein typischer Zwischenband mit seinen typischen Schwächen. 

    Wie auch im ersten Buch gibt es viele Charaktere und viele unterschiedliche Handlungsstränge – zu viele, meiner Meinung nach. Auch hier wurden einige Charaktere nur eingeführt, um wenige Sekunden später das Zeitliche zu segnen. 

    Lange Zeit sind keine Spinnen in Sicht und es kommt kaum Nervenkitzel auf. Es wird viel gequatscht, diskutiert und gestritten. Zudem gibt es unnötige Handlungsstränge, die das Buch aufblähen. Ich habe Band 3 bereits angelesen und kann daher behaupten, dass die Geschichte auch gut in zwei Büchern hätte erzählt werden können.

    Nichtsdestotrotz war es spannend, zu lesen, wie die Menschen mit dieser Situation umgehen - einige sind die Ruhe selbst, andere verlieren die Nerven. Auch im Weißen Haus liegen die Nerven blank und es werden gar Atomwaffen eingesetzt. 

    Zudem macht es trotz allem neugierig auf mehr. Denn es wird angedeutet, dass da noch etwas viel Größeres und Schlimmeres auf die Menschheit zukommen wird.

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl ich diesem Buch eher kritisch gegenüberstehe, war es in Ordnung. Ich fühle mich nicht so, als hätte ich mit dem Buch Zeit vergeudet. Trotzdem war dieser Zwischenband, meiner Meinung nach, unnötig.

  7. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  8. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht so ideal. Es war nicht leicht, in die Handlung einzutauchen. Dazu war der Beginn der Erzählung zu fragmentiert. Vieles wurde angedeutet, ohne es zu Ende zu führen.

    Wir haben einen Assassinen, hier Blutjunge genannt und seinen Lehrling. Es gibt drei Magier, einer davon prophetisch begabt, so dass er das Geschehen mit Hilfe eines magischen Schwertes lenken will. Dazu kommt ein junger Lord und dessen Vater, den Herzog, der den besseren König abgegeben hätte. Doch das Reich hat mit dem egoistischen, faulen und einfältigen König Aleine Gunder IX. einen schwachen König. Die wirkliche Macht im Land haben die Sa´kage, neun Unterweltfürsten, die alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu den Regierungsgeschäften im Griff haben. Dies setzen sie mit Gewalt, Erpressung und der Ermordung lästiger Gegner durch. Dazu kommt noch ein Gottkönig, der das Reich von außen her bedroht. 

    Wir haben interessante Figuren und zahlreiche Konflikte. Dennoch muss sich der Leser durch knapp siebenhundert Seiten kämpfen, um die Geschichte zu begreifen.  

    Die Handlung wird aus Sicht mehrere Personen erzählt. Die einzelnen Fragmente scheinen willkürlich und ohne Zusammenhang. Hauptprotagonist ist Kylar, der eigentlich Azoth heißt. Doch diese Figur wird nie richtig greifbar, so dass der Leser sich mit ihr nicht wirklich identifizieren kann. 

    Nicht nur Kylars Lebensgeschichte steht im Vordergrund des Buches, sondern auch der Krieg um die Stadt Cenaria, bei dem das Nachbarland Khalidor und sein Gottkönig eine tragende Rolle spielen. Auch die Sa'kagé haben ihre Finger mit im Spiel. Der Krieg am Ende des Buches kam zwar ein wenig übereilt daher, aber dadurch blieb das Ende offen.

    Der Mord an dem jungen Prinzen entbehrt jeder Logik. Auch wenn es ein Auftragsmord war, so wäre er nie auf diese Weise durchgeführt worden. Die Ermordung des Prinzen durch die Geliebte des Königs erschien mir zu konstruiert.

    All die sinnlosen Morde auf den Schluss hin. Der Autor hat einige der interessantesten Figuren mit einem Handstreich aus dem Spiel genommen. So viele verpasste Gelegenheiten, die der Handlung eine völlig neue Richtung hätten geben können. 

    Es gibt mehrere Gründe warum Roth nicht Ratte sein kann: Erstens kannten etliche Personen sowohl Roth wie auch Ratte. Unmöglich, dass einer die Identität des anderen annehmen konnte. Zweitens hatte Durzo Blint Rattes Leiche gesehen, wäre es Roth anstelle des geforderten Mordopfers gewesen, hätte der Blutjunge dies erkennen müssen.

    Trotz manchen Schwierigkeiten ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ein gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen. Insgesamt hat mich die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert. Aber auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt wiedergeben.

  9. Cover des Buches Die Brut - Das Ende naht (ISBN: 9783596035847)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Das Ende naht

     (81)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Die Brut", des amerikanischen Autors Ezekiel Boone, ist von 2017 – 2018 im FISCHER Taschenbuch-Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Trilogie. Die Buchreihe ist vollständig erschienen.

    Band 1: Die Brut – Sie sind da (Ersterscheinung: 24.05.2017)
    Band 2: Die Brut – Die Zeit läuft (Ersterscheinung: 24.08.2017)

     Band 3: Die Brut – Das Ende naht (Ersterscheinung 23.05.2018)

    Klappentext:

    +++ Die Menschheit befindet sich am Rande der Ausrottung.
    +++ Die zweite Welle der Spinnen ist größer, schwieriger zu töten und noch schrecklicher, denn die Tiere kommunizieren untereinander.
    +++ Die verzweifelte Reaktion des Militärs lässt nichts mehr übrig, was man retten könnte.
    +++ Shotgun ist es gelungen, die Kommunikation der Spinnen zu dekodieren.
     +++ Das stärkste Signal kommt von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Anfangs war ich der Meinung, dass dieser Band wieder spannender wird, als sein Vorgänger. Tatsächlich war die Spannung, aufgrund des Putschversuchs gegen die Präsidentin, etc., tatsächlich höher als in Band 2, doch die Euphorie hat sich schnell wieder gelegt. Auch dieser Band konnte mich nicht mehr so sehr fesseln, wie Band 1. Grundsätzlich lässt mich das Gefühl nicht los, als hätte der Autor ab Band 1 die Lust und Motivation für die Geschichte verloren und das widerspiegelt sich deutlich in den Büchern. Band 1 war stark, Band 2 mittelmäßig und Band 3 eine echte Enttäuschung.

    Man hätte deutlich mehr aus der Thematik herausholen und deutlich mehr Nervenkitzel einbauen können. Vom anfänglichen Gruselfaktor ist nun kaum noch etwas zu spüren. Die Gruselstimmung ist gar vollkommen verpufft. Die Spinnen hinterlassen nur noch ein müdes Schulterzucken. Zudem sind viele Handlungsstränge vollkommen belanglos und bieten nur Füllmaterial. 

    Der Kampf, gegen die Spinnen, endet in einem kurzen, emotions- und spannungslosen Finale. Einige der Fragen bleiben vollständig ungeklärt (bspw. Was haben nun die Nazca-Linien mit der Brut zu tun? Wieso lassen sie manche Menschen am Leben?). 

    Nichtsdestotrotz ist das Buch, aufgrund der kurzen und knackigen Kapiteln, ein Pageturner und man fliegt nur so durch die Seiten. Das alleine vermag die Geschichte jedoch nicht zu retten.

    Fazit/Empfehlung:

    Leider nicht der "krönende Abschluss", den ich mir erhofft hatte.

    Nachdem ich nun alle 3 Bände gelesen habe, muss ich sagen, dass die gesamte Handlung gut in einem einzigen dickeren Band Platz gehabt hätte. Dann wäre es eine sehr spannende Geschichte gewesen. Diese Reihe zeigt jedoch nur, dass man auf Biegen und Brechen einfach eine dreiteilige Reihe daraus machen wollte und das hat der Geschichte deutlich geschadet. 

    Ich würde die Reihe nachträglich wohl nicht mehr empfehlen.

  10. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
  11. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (994)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Info: Rezension beruht auf dem Buch und nicht auf dem ,,Buch zum Film“.

    Ich habe vor Jahren den Film geschaut, der auf dieser Reihe verfilmt und wollte seitdem unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, also habe ich mir die Bücher gekauft. Und leider bewährt sich mal wieder das altbekannte Dilemma: Es ist immer das besser, was du zuerst gesehen/gelesen hast. In diesem Fall fand ich den Film deutlich besser als das Buch.


    Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


    Insgesamt sind sich Buch und Film ziemlich ähnlich. Es ist eine gute Buchverfilmung, von denen es nicht viele gibt. Ich weiß, man sollte das nicht miteinander vergleichen, aber der Film hat mir so gut gefallen und das Buch/die Reihe hat mich dann einfach nur enttäuscht.


    Die Handlung ist dieselbe und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, aber die Protagonisten … Keiner von denen ist sonderlich sympathisch. Ich konnte mich mit keinem so recht identifizieren und Cassie, die den Großteil des ersten Bandes erzählt, war einfach nur nervig. Ich hätte sie am liebsten an die Wand geklatscht. Ein zickiges Teenager-Girl, das bei jedem kleinsten Bisschen ausrastet, stur und bockig ist, immer nur auf sich selbst bedacht. Ihr fehlt jegliche Sympathie, die sie im Film hatte.


    Klar, die menschliche Bevölkerung steht kurz vor ihrem Ende, Milliarden sind schon ausgelöscht. Jeder ist sich selbst der Nächste, trotzdem ist es möglich in einem solchen Szenario sympathische Charaktere zu erschaffen. Ich denke da nur an ›Rain – Das tödliche Element‹ von Virginia Bergin. Die Protagonistin hat auch ihre Eigenarten und ist zickig und launisch, aber dennoch irgendwie sympathisch.


    Zombie und Ringer waren etwas sympathischer, aber schon im Film nicht meine Lieblinge, weshalb ich auch mit ihnen nicht recht warm geworden bin. Einzig Evan Walker hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht … leider kam er nur so wenig vor.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Die Handlung an sich war gut, teilweise sogar noch etwas krasser als im Film und dadurch definitiv moralisch um einiges komplexer. Das hat mir sehr gut gefallen. Da ich den Film schon kannte, war es für mich nicht mehr so spannend, aber das macht nichts. Die Handlung hat mich trotzdem begeistert. Ich hadere halt sehr mit den Charakteren. Eine Handlung oder ein Schreibstil kann noch so gut sein, wenn man die Charaktere nicht leiden kann, ruiniert das die gesamte Geschichte und das war hier leider so ein bisschen der Fall. Ich habe mich ständig darüber aufgeregt, wie Cassie handelt oder mit ihren Mitmenschen umgeht. Das hat leider alles kaputt gemacht.


    Fazit

    Handlung und Schreibstil der Geschichte waren gut. Es war spannend und die Protagonisten mussten sich mit einigen moralisch komplexen Fragen auseinandersetzen und für sich einen Umgang damit finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war die Hauptprotagonistin Cassie die meiste Zeit übellaunig, zickig, stur und kindisch und nur schwer zu ertragen, was die ganze Geschichte leider kaputt gemacht hat und die Bewertung um 2 bis 2,5 Sterne nach unten drückt.

  12. Cover des Buches Illuminae Files - Obsidio (ISBN: 9780553499193)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Obsidio

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Sianna


    "Live a life worth dying for." - Amie Kaufman, Jay Kristoff

    Spoilers Ahead!

    Oh thank god, they're all alive 😅 I thought I was having a small heart attack when Chimera 01 was shot down. ⭐⭐⭐⭐⭐Like with the first two, there's not a second of calm on this book. It's nail biting, delicious agony all the way through.
    I still can't decide whether I like AIDAN or if I just apreciate it's unfailing logic🤔 Anyway it's very well written and keeps you in a constant zone of grey morality.

  13. Cover des Buches Der letzte Stern (ISBN: 9783442487059)
    Rick Yancey

    Der letzte Stern

     (198)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    »Der letzte Stern« ist der letzte Teil der leider größtenteils enttäuschenden Trilogie von Rick Yancey. Insgesamt fand ich ihn etwas besser als die ersten beiden Teile, aber das Ende hat mein Happy End Leserherz doch schon sehr zerbrochen …


    Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...


    Insgesamt wird dieser Teil besser, weil die Truppe sich endlich etwas zusammenrauft und nicht mehr jeder nur auf sein eigenes Überleben fokussiert ist. Und endlich fangen sie auch an zu agieren und nicht bloß auf all das zu reagieren. Die Spannung blieb auch in diesem Band wieder erhalten, aber zwischenzeitlich bin ich bei den ganzen Erklärungen, was genau die ›Anderen‹ denn jetzt sind, trotzdem wieder ausgestiegen, weil es dem Leser einfach nicht verständlich erklärt wird. Oft habe ich mir gedacht, Ist ja ganz nett, dass du eine genau Vorstellung davon hast, Rick Yancey, aber ich sitze hier draußen und nicht in deinem Kopf. Du müsstest also etwas konkreter werden …


    Naja, das Ende hat mich dann ein bisschen gekillt, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe, aber es ist definitiv mal was anderes. Und das Schicksal der Erde ist tatsächlich immer noch nicht ganz klar. Die Hauptbedrohung ist zwar besiegt, aber überall lauern noch Schläfer. Es bleibt ein wenig offen, ob die Menschheit sich wirklich komplett erholen wird …


    Fazit

    Insgesamt der beste Teil der Reihe, aber trotzdem bleiben die Erklärungen lückenhaft und obwohl die Charaktere sympathischer werden, kann ich nicht sagen, dass ich warm mit ihnen geworden bin. Insgesamt eine eher enttäuschende Endzeit-Dystopie. Nachdem der Autor so gefeiert worden ist, hatte ich ehrlich mehr erwartet.

  14. Cover des Buches Pheromon - Sie sehen dich (ISBN: 9783522505543)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon - Sie sehen dich

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Im Wesentlichen geht es so weiter wie bisher: Man kann es gut lesen, es hat aber praktisch keine Tiefe. Ein Buch zum Einmal lesen, nicht zum Kaufen. Gut, daß es Leihbüchereien gibt!

  15. Cover des Buches Duddits - Dreamcatcher (ISBN: 9783453437333)
    Stephen King

    Duddits - Dreamcatcher

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    5 Freunde seit der Kindheit,

    ein Kind, welches sehr besonders ist

    und seinen Freunden übernatürliche Fähigkeiten verliehen hat.

    4 erwachsene Männer, 

    die einen Ausflug machen

    und um ihr Leben kämpfen müssen,

    denn nun zeigt sich, wovor der fünfte Freund immer gewarnt hat.

     

     

    Zum Inhalt:

    Vier Männer planen einen harmlosen Jagdausflug in die Wälder von Maine, der schließlich in einer bizarren tödlichen Bedrohung endet. Kann ihr alter Freund Duddits mit seinen telepathischen Fähigkeiten sie aus dem nicht enden wollenden Albtraum retten?

    Cover:

    Das Cover meiner Version zeigt das gängige Filmplakat des Films „Dreamcatcher“, welcher die Geschichte von „Duddits“ erzählt. Wir sehen hier eine warm eingepackte menschliche Gestalt, die von hinten angeleuchtet wird und scheinbar mitten im Schnee sitzt. Das macht natürlich neugierig und wer den Film und das dazugehörige Plakat kennt, der weiß auch, um welche Person es sich hier handelt und was in dem Buch zu lesen ist. Passend. Wer sich ein Buch ohne Filmplakatcover holt, der wird entweder ein weißes oder grünes Cover vor sich haben mit einem Dreamcatcher darauf. Das sagt nicht viel aus, außer, dass es zum Titel passt. Assoziieren würde man damit eher eine Indianergeschichte, aber eben nicht das, was man hier präsentiert bekommt.

     

     

    Eigener Eindruck:
     Die vier Freunde Henry, Jonesy, Biber und Pete planen wie jedes Jahr einen Jagdausflug in eine abgelegene Hütte in den verschneiten Bergen. So, wie sie es schon immer getan haben, auch als ihr Freund Duddits noch gesund war. Gern erinnern sie sich an ihn und ihre Kindheit zurück, in der Duddits plötzlich auftauchte und sie zu etwas Besonderem gemacht hat. Seit ihrer Freundschaft mit dem besonderen Jungen besitzen die vier Freunde besondere Fähigkeiten und hüten diese als Geheimnis. Als die Freunde auf dem Weg zu ihrer Hütte einem Menschen in Not helfen, ahnen sie nicht, dass dieser Mensch die Gefahr in sich trägt, vor der Duddits die Freunde immer gewarnt hat. Schon bald müssen die Freunde um ihr Leben kämpfen und sich einer Macht gegenüberstellen, die die Menschheit bedroht.

     

    Wer den Film „Dreamcatcher“ kennt, der weiß bereits, auf was er sich einlässt. Wer den Film nicht kennt, bekommt hier wieder eine wirklich großartige Möglichkeit in die Welt von Stephen King einzutauchen. Dieser Mann ist einfach großartig – vielleicht ein bisschen wahnsinnig, wenn man so seine Ideen bedenkt, aber einfach großartig. Man findet sich sehr schnell in die Geschichte ein und sie ist so detailliert, dass man alles regelrecht vor Augen sehen kann und man keinerlei Fragen zu der Geschichte hat. Wer Bücher von King kennt, der weiß, dass der Autor stellenweise zum Geschwafel neigt und die Bücher bisweilen recht einschläfernd werden können, das ist hier aber nicht der Fall. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Und das obwohl die Thematik eigentlich nicht ganz so mein Genre ist – mehr kann ich fast schon nicht sagen, wenn ich euch nicht spoilern will. Fakt ist, dass ihr das Buch unbedingt lesen solltet. Wir haben tolle Charaktere, gruselige Momente, Action und viele Geheimnisse, welche aufgedeckt werden müssen.

     

    Fazit:

    Stephen King mit einem seiner interessantesten Bücher, wie ich finde. Genial, detailliert und einfach nur zum süchtig werden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783453437333

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 896 Seiten

    Verlag: Heyne

    Erscheinungsdatum: 10.06.2013

     

  16. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.309)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also ich war BEGEISTERT von diesem ausergewöhnlichem Buch!!! Nach den Biss-Büchern die ich auch schon gelesén habe dachte ich, na kann die Autorin nach diesen Bücher so etwas ganz anderes gut rüberbringen??? JA, sie kann!!!

    Ein supertolles Buch, mit einer tollen Handlung, wenn man die ersten 100 eher noch langatmigen Seiten hinter sich gebracht hat...

    Man fiebert voll mit den Protagonisten mit, auch wenn die Entscheidungen von einigen Hauptpersonen manchmal ganz schön bescheuer sein können...aber lest bitte selbst-es lohnt sich!!!!!!!!!

  17. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (547)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Bernard Cornwell ist ein hochgelobter Autor, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe, als Einstieg in sein Werk entschied ich mich für „Das Letzte Königreich“, den Beginn der sog. Uhtred-Saga. Leider wurde ich sehr enttäuscht, habe ich den Schreibstil doch als sehr langatmig empfunden und fand die Geschichte insgesamt seelenlos. Ich habe mich durch das Buch gekämpft, war aber häufiger davor das Lesen abzubrechen. Bei mir entstanden bei der Lektüre keinerlei Emotionen, auch einen Bezug zu den Figuren konnte ich nicht aufbauen. Weitere Bände aus dieser Reihe werde ich nicht lesen, aber ich gebe dem Autor noch eine Chance und werde mir als nächstes seine Artus-Reihe genauer anschauen. Doch nun zum Buch.

    Uhtred, Sohn des Aldermanns Uhtred, wohnhaft auf der Bebbanburg, begegnet 866 im Alter von zehn Jahren erstmals den Dänen. Sein ältester Bruder wird ermordet, als dieser die Dänen näher auskundschaften soll. Im Jahr 867 zieht Uhtreds Vater dann in den Krieg gegen die Dänen, wird aber vernichtend geschlagen und der Zehnjährige wächst fortan bei den Feinden auf, und zwar bei seinem Ziehvater Ragnar und dessen blindem Vater Ravn. Er freundet sich auch mit Rorik, dem zweiten Sohn Ragnars an, und wird schon bald von Ragnar als seinesgleichen akzeptiert. Ab 868 beginnen die Nordmänner ihren Machtbereich zu erweitern, Uhtred ist an Ragnars Seite mittendrin. Zuerst fällt Northumbrien, dann Mercien, später Ostanglien. Der Autor betont dabei auch, dass es vor allem um einen Aufeinanderprall zweier unterschiedlicher Glaubensrichtungen geht. Uhtred durchläuft eine Ausbildung und integriert sich mit der Zeit so gut, dass er als Däne, als einer von den ihren, akzeptiert wird. Dann geht es gegen Wessex, man eilt von Schlacht zu Schlacht. Doch diese werden weder opulent, noch mitreißend in Szene gesetzt. Als einzige Ausnahme kann die Schlacht am Ende des Buchs angeführt werden, in der der gereifte Uhtred gegen Ubba in den Kampf zieht. Anders als die anderen Provinzen Englands erringt Wessex jedoch einen Sieg gegen die Wikinger, keine Seite kann sich danach so richtig durchsetzen. 871 wird Alfred neuer König von Wessex, es kommt zu einem Friedensvertrag. Als Uhtred 16 Jahre alt ist, wird sein Ziehvater Ragnar brutal und heimtückisch von einem alten Feind ermordet. Uhtred schwört Rache. Er begibt sich mit Brida in den Süden von Mercien, von dort verschlägt ihn das Schicksal nach Wessex zu König Alfred. Uhtred gibt ihm wichtige Informationen zu den Dänen und Alfred will, dass Uhtred auf einem seiner Schiffe das Kommando führt. Jahre später treffen die Dänen und Alfred erneut im Kampf aufeinander, diesmal kämpft Uhtred auf englischer Seite, beide Seiten können sich nicht durchsetzen. Uhtred heiratet und er erhält das Kommando über die Flotte von Alfred. Er reift zu einem Anführer heran. 

    Das Problem bei der Darstellung dieser Ereignisse ist aber, dass keinerlei Emotion beim Lesen aufkommt, der Stil ist viel zu sachliche, nüchtern und distanziert. Die Charaktere bleiben flach, die Beziehungsverhältnisse zwischen den Figuren sind oberflächlich. Die Protagonisten besitzen keinerlei psychologische Tiefe. Dies wird allzu deutlich, wenn man sich z.B. das Verhältnis von Uhtred und seiner Freundin Brida anschaut, die praktisch nicht vorkommt. Das alles ist richtig enttäuschend. Das einzige, was dieses Buch in Hülle und Fülle bietet ist Brutalität in Kampfhandlungen, doch diese wird nicht einmal sonderlich kreativ oder gar fesselnd in Szene gesetzt, sondern sie langweilt. Insgesamt fehlte mir in dieser Geschichte eine Art übergeordnetes Ziel. Worauf zielt die Handlung ab? Wo geht die Reise hin? Dass ein Handlungsziel fehlt, darunter leidet die Motivation, überhaupt weiterzulesen, denn man weiß überhaupt nicht, worauf die Entwicklung Uhtreds hinauslaufen soll, zumal er wie ein emotionsloser „Brocken“ dargestellt wird. 

     

    Fazit: Ein langatmiger historischer Roman, der keinerlei Emotion beim Lesen auslöst und nur flache Charaktere sowie oberflächliche Beziehungsverhältnisse aufweist. Eine herbe Enttäuschung!

  18. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  19. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  20. Cover des Buches Illuminae Files - Gemina (ISBN: 9781780749815)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Gemina

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Alle auf der Raumstation Heimdall bereiten sich auf die Feiertage vor. Auch die inoffzielle Prinzessin Hannah ist mit Eifer dabei, sich für ihren Freund hübsch zu machen und eine beliebte Partydroge vom Badboy der Station zu besorgen. Nik flirtet gern mit Hannah, doch es sieht so aus, als hätte er nicht den Hauch einer Chance. Bis eine feindliche Kampfeinheit die Station übernimmt und sich daran macht die Raumstation zu vernichten. Womit aber keiner gerechnet hatte, ist das die Produktion der Partydroge in unentdeckten Winkeln der Station aus den Fugen gerät und die ganze Vertuschungsaktion nicht so läuft, wie die Beteiligten sich das vorgestellt haben. Hannah und Nik tragen kräftig dazu bei, die Auslöschung der Sprungstation zu verhindern.

     

    Gemina steht dem ersten Teil Illuminae in nichts nach. Ebenso phantasievoll illustriert wie der erste Band folgt man hier Hannah und Nik. Zunächst haben die beiden so gar nichts gemein, außer vielleicht den Konsum einer Bewusstseinserweiternden Droge. Aber durch ihren gemeinsamen Kampf, gegen das übergriffige Unternehmen, das Heimdall vernichten möchte, nähern sie sich an. Da man durch den ersten Teil schon an die ungewöhnliche Erzählweise der Geschichte gewöhnt ist, fällt es noch leichter sich auf die Story einzulassen. Ich bin gerade so durch das Buch geflogen. Insbesondere das letzte Drittel war so spannend, dass ich die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen mochte. In Gemina haben mir die „Alienwürmer“, in denen die Partydroge hergestellt wird, eine Gänsehaut beschert. Gerade weil dem Leser zu Beginn mit einem Wikipedia-ähnlichen Eintrag über besagte Würmer, das Ganze doch recht anschaulich nähergebracht wird. Das diese Parasiten sich dann auch noch in den Hirnen von Kühen vermehrten, machte es nicht appetitlicher. Ich empfand zum Einen Mitleid mit den Kühen und zum Anderen Ekel vor diesen seltsamen Parasiten. Die Illustrationen im Buch fand ich wieder einmal bezaubernd. Substanz bekommt der Plot durch Chatverläufe und die Niederschrift von Videoaufzeichnungen. Es dauerte ein bisschen, bis ich alle Personen auseinanderhalten konnte, im Besonderen die Usurpatoren, aber mit Hilfe von Portraitphotos bekamen sie alle ein Gesicht und ich wusste wer gegen wen kämpft oder wer gerade in die Unendlichkeit des Weltall gespült wurde.

     

    Ich kann es kaum erwarten den dritten Band in die Finger zu bekommen. Schade das er bis dato noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Sollte ich ihn in Englisch lesen, werde ich mir aber die physische Ausgabe zulegen, denn im Kindle leidet der grafische Charakter der Erzählung, besonders wenn er sich über eine Doppelseite erstreckt.

  21. Cover des Buches Die Königin der Schatten (ISBN: 9783453319417)
    Erika Johansen

    Die Königin der Schatten

     (358)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    "Die Königin der Schatten" von Erika Johansen ist der erste Teil einer  Trilogie. Es geht um ein junges Mädchen, das lernen muss, eine Königin zu werden, und die in einem  Kampf gut gegen böse- gegen eine finstere Zauberin kämpfen muss.  Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet  und die kaum auszuhaltendeSpannung machen dieses Buch zu einem totalen Highlight. 

    Kann nur jedem der Fantasy liebt dieses Buch empfehlen

  22. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist der vierte Band der sogenannten "Uhtred-Saga". Die Handlung schliesst sich unmittelbar an das Geschehen des Vorgängerbandes an. Insofern kommt man schnell in die Geschichte. Die meisten Figuren sind dem fleissigen Reihenleser Leser ja aus den früheren Büchern ohnehin bekannt. Natürlich fallen auch wieder einige weg, schließlich geht es in dem Buch nicht gerade zimperlich zu. Dafür kommen neue Figuren hinzu.

    Das Buch hat einige recht brutale Schlacht- und Kampfpassagen, die einen zartbesaiteten Leser erschrecken könnten. Aber das war zu damaligen Zeiten nunmal so....!

    Leider gibt es auch einige Längen und vor allen Dingen haben mich etliche Wiederholungen ziemlich gestört. Das ist halt der Preis, den der Autor zu zahlen hat, um auch Leser von Einzelbänden zufrieden zu stellen. Das hat mich aber letztendlich zu einem Punktabzug veranlasst.

  23. Cover des Buches Giants - Zorn der Götter (ISBN: 9783453534803)
    Sylvain Neuvel

    Giants - Zorn der Götter

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Spannung ist von Anfang an recht hochgehalten und steigert sich sogar noch bis zum Finale. Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt 

    Der zweite Band ist ein gewaltiges Paket und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es war einfach super spannend. Die Wendungen waren sehr gut platziert und haben mich immer wieder mit Entsetzen und Fassungslosigkeit überrollt. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Aber was hier letztendlich kam ist gewaltig, emotional und absolut megaspannend und kein Stück vorhersehbar. In diesem Band geht es sehr viel wissenschaftlicher zu, als im letzten. Dennoch ist es dadurch nicht weniger actionreicher oder gefühlvoller.

    Lesenswert

  24. Cover des Buches Pheromon - Sie jagen dich (ISBN: 9783522505550)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon - Sie jagen dich

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Es hat sich ein bißchen gezogen und streckenweise ging es arg militärisch zu, aber alles in allem dennoch ein toller Abschluß der Reihe. Hat sich gelohnt!

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