Bücher mit dem Tag "inspiration"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inspiration" gekennzeichnet haben.

196 Bücher

  1. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.169)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Ich mochte das Buch sehr. Ich bin relativ schnell reingekommen, weil ich die Charaktere schon aus „begin again“ kannte und mochte. Am Ende war ich echt richtig süchtig.

  2. Cover des Buches Save Us (ISBN: 9783736306714)
    Mona Kasten

    Save Us

     (1.661)
    Aktuelle Rezension von: Readingprincess

    Mit „Save us“ schließt Mona Kasten die beliebte Maxton-Hall-Trilogie ab und gibt dieser ein perfektes Finale. 

    Rubys und James‘ Geschichte geht weiter und erlebt neue Herausforderungen. Nach der plötzlichen Suspendierung von Ruby am Maxton-Hall-College, sieht alles danach aus, als würde James verantwortlich dafür sein. Das war‘s mit dem Oxford Studium, oder? 

    Als Inhaltszusammenfassung kann ich den Klappentext empfehlen, ich kann aber so viel verraten: Herzschmerz und Hoffnung stehen hier an erster Stelle. 

    Wem die ersten zwei Teile gefallen haben, wird diesen hier mögen. Besonders wenn einem die Nebencharaktere wie Lydia, Ember, Graham, Alistair, Kesh usw. ans Herz gewachsen sind, kann man sich an diesem Band erfreuen. Auffällig ist nämlich, dass die Geschichte nicht mehr nur auf Ruby und James, sondern auf die ganze Gruppe fokussiert ist. Es wird aus vielen Perspektiven erzählt und bezieht den Leser gut ein. Durch diesen Aspekt ist dieser Teil anders als die anderen zwei Teile, überzeugt mich aber trotzdem. Das Ende der Reihe hat mich zunächst nicht so überzeugen können wie gedacht, ist aber nach längerer Überlegung für die Geschichte geeignet. Als erstes dachte ich, dass es einen Epilog in eine entfernte Zukunft geben wird, gab es aber nicht. Am Ende des Tages ist aber doch gut geeignet, da man als Leser häufig dazu tendiert zu vergessen wie jung die Protagonisten eigentlich sind. So gibt es einen offeneren Spielraum für die Zukunft der Geschichte und könnte noch ergänzt werden. 

    Der Schreibstil ist wie in allen Mona Kasten Büchern perfekt und könnte nicht besser zur Geschichte passen. 

    Die Reihe ist wunderbar und eine klare Empfehlung von mir. Es ist kein Wunder, dass die Reihe so beliebt in diesem Genre ist.

  3. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (905)
    Aktuelle Rezension von: einewienerinliest

    Vorweg muss ich sagen, dass ich selten Bücher abbreche! Ich versuche immer und immer wieder in die Geschichte einzutauchen aber wenn es mir einfach nicht gelingt dann lasse ich es gut sein. Ich habe viel positives von Andreas Gruber und seiner Reihe mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez gelesen und gehört. Deshalb waren meine Erwartungen an seinen ersten Teil „Todesfrist“ dementsprechend hoch.

    Wo soll ich nur anfangen .. die Dialoge sind platt, es wird gerätselt, recherchiert und schwups weiß man auf einmal bei der Hälfte des Buches wer der Täter ist? Ernsthaft? Wo sind bitte die Wendungen? Weil die bleiben dann leider auch komplett aus.

    Der Grund warum ich doch 2 Sterne vergebe sind die Protagonisten! Ich finde sie grandios. Wer keinen spannenden Thriller lesen möchte, sondern einfach nur nett unterhalten werden will kann gerne dieses Buch lesen, sonst würde ich raten sich bei anderen Auto:innen umzuschauen. Band 2 lese ich daher nicht. 

  4. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.317)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  5. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (980)
    Aktuelle Rezension von: bookfeminist

    Das Buch liest sich schnell und gut, ist aber nichts neues. John Strelecky hat sich einfach ein neues Wort einfallen lassen "Zweck der Existenz" für etwas das es schon lange gibt. Wenn man einfach nur eine nette Geschichte lesen möchte kann ich es empfehlen, aber mehr als eine kurzweilige Unterhaltung ist es nicht.

  6. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.908)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Ich finde den Roman Bevor ich sterbe wirklich sehr emotional. Tessa, die an Krebs leidet, möchte vor ihrem Tod noch einige Dinge erleben und stellt sich somit eine Liste zusammen, die sie noch arbarbeiten möchte. Wie es das Schicksal so möchte, lernt sie einen Jungen kennen und sie verliebt sich in ihn. Ob die beiden sich trotz ihrer Krankheit aufeinander einlassen und wie die Geschichte für Tessa endet, müsst ihr jedoch selber erfahren.

  7. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

     (463)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    Mit „Eines Tages, Baby“ liefert Julia Engelmann uns wieder ein Buch mit vielen ihrer tollen Peotry-Slam-Texte! Dieses hier ist das zweite, das ich von ihr gelesen habe und ich mochte es auch wieder gerne. 


    Julia Engelmanns Texte behandeln viele verschiedene Themen und Gedanken, wovon ich sehr viel gut nachvollziehen kann. Bei machen Texten hatte ich das Gefühl, sie spricht mir aus der Seele. 

    Auch wenn manche Gedanken eher trauriger sind, wirken die Texte dennoch nicht traurig und bedrückend.

  8. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  9. Cover des Buches The Big Five for Life (ISBN: 9783423345286)
    John Strelecky

    The Big Five for Life

     (155)
    Aktuelle Rezension von: sticktoyoursushi

    Dieses Buch erinnert mich eher an einen Kurs aus der Uni, wo ich etwas über Unternehmensführung lerne. Die Big 5 sind eher in den Hintergrund geraten (da finde ich das Buch "Safari des Lebens" besser in Bezug auf die Big 5)!

  10. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  11. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (896)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Den Film habe ich vor acht Jahren gesehen, ein paar Jahre hatte ich das Buch auf englisch zuhause, bis ich entschieden habe, dass ich es auf englisch nicht lesen werde, und nun hab ich es endlich auf deutsch gelesen (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Elizabeth Gilbert praktiziert Yoga und meditiert, was ich beides auch sehr gerne tue. In diesem Buch spiegelt es sich dadurch wieder, dass es insgesamt 108 Geschichten gibt, so viel, wie es Perlen an der indischen Gebetskette Mala gibt. Da sie drei Länder bereist hat, sind diese schön aufgeteilt in je 36 Geschichten pro Land. Das lässt beides mein Herz höher schlagen und das Buch hatte mich schon ein bisschen, bevor ich überhaupt angefangen hatte zu lesen. Ich hatte allerdings etwas Sorge, da sie es als Geschichten betitelte, dass es eigenständige Kurzgeschichten sind. Dies hat sich nicht bewahrheitet, es ist trotzdem ein fließend zu lesender Roman. 

    Die einzelnen Teile waren unterschiedlich stark. Im Vergleich hat mir Italien am besten gefallen. Sehr schön wird die Vorgeschichte eingebunden, denn ihre Reise begann schon vorher hie und da im Alltag. Dabei geht es nicht nur ums Reisen selbst, sondern wir lernen viel über sie selbst kennen. Das spiegelt sie reflektiert und ehrlich. Im Teil von Indien und auch von Indonesien gibt es sehr viel Yogawissen und Spiritualität, was mir sehr gefiel. Egal in welchen Teil, man lernt einfach sehr viel über das jeweilige Land. 


    Das fand ich nicht so gut: 

    Vor allem Indien ist zweitweise sehr anstrengend. Sie geht durch viele Tiefen, das macht es aber wiederum authentisch, denn für sie war das sicherlich auch anstrengend. Was ich insgesamt auch anstrengend fand, war, dass jedes Mal, wenn sie neue Leute kennenlernt, ihre gesamte Lebensgeschichte über mehrere Seiten erzählt wird. Das machte das Lesen zeitweise zäh und passte nicht so richtig in die Geschichte. 


    Fazit: Dieser Roman hat manche zähen Stellen, dennoch find ich das Wissen, was in ihm steckt, sehr wertvoll und die Geschichte insgesamt gut. 


    Behalten oder weg? Auf jeden Fall bleibt das Buch. Ich werde es bestimmt immer mal wieder rausnehmen zum nachschlagen/nachschauen. 

  12. Cover des Buches Hippie (ISBN: 9783257070491)
    Paulo Coelho

    Hippie

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat auf jeden Fall seine Längen und Passagen an denen man ein paar Seiten vorspulen möchte, jedoch lohnt es sich diese Passagen durchzuhalten. 

    Man findet viele Informationen darüber wie Hippies damals gelebt haben, wie die Zeit generell war. Es wird sich viel mit Spiritualität auseinander gesetzt und es ist wahnsinnig spannend von Paulo Coelhos persönlichen Erfahrungen zu hören.

  13. Cover des Buches Midnight Blue (ISBN: 9783736309920)
    L. J. Shen

    Midnight Blue

     (201)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Midnight Blue“ erzählt die Geschichte von Indigo »Indie« Bellamy und Alex Winslow. Sie ist ein Hippie, die dringend Geld braucht. Er ist ein weltberühmter Rockstar, der für seine Eskapaden bekannt ist. Das Buch wurde von der US-amerikanischen Autorin L. J. Shen geschrieben und ist 2019 als eBook und Taschenbuch im LYX Verlag (Bastei Lübbe) erschienen.

    Weder Indie noch Alex waren mir sympathisch. Ehrlich gesagt sind mir die beiden ziemlich schnell auf die Nerven gegangen. Irgendwie schienen die zwei nur aus Ecken und Kanten zu bestehen. Was ihnen eine extrem negative Ausstrahlung verpasst hat. Alex ist ein Charakter, der ständig versucht mit dem Kopf durch die Wand zu rennen. Übertroffen wird sein Verhalten nur noch von seinen Entscheidungen, die eher zu einem bockigen Kleinkind gepasst hätten. Indie setzt sich zum Beginn der Geschichte ein unmissverständliches Ziel. Leider dauert es nur wenige Kapitel, bis sie ihre eigenen Wert völlig über den Haufen wirft und plötzlich spielt ihr Ziel überhaupt keine Rolle mehr. Die Tatsache, dass sie scheinbar keinen eigenen Willen besitzt, hat mich massiv gestört. Letzten Endes wurden ihre Entscheidungen immer unlogischer und ihr Verhalten immer absurder. Indie und Alex hätten nicht widersprüchlicher sein können.

    Ich bin ein großer Fan von „Rockstar Romance“. Der Klappentext von „Midnight Blue“ konnte auf Anhieb meine Neugierde wecken. Die ersten Kapitel sind spannend und absolut unterhaltsam, doch dann entwickelt sich die Handlung in eine immer verrücktere Richtung. Am Ende ist die Geschichte in Drama ertrunken. Lediglich der Epilog fällt aus dem Rahmen. Leider hat sich die Autorin hier für ein unerträgliches Maß an Kitsch entschieden. Das Thema „Rockstar“ spielt bei all dem Drama und Kitsch nur eine kleine Nebenrolle.

    Die deutsche Übersetzung von L. J. Shens Schreibstil ließ sich halbwegs flüssig lesen. So wundervoll locker, leicht wie in der „Sinners of Saint“ Reihe war er aber nicht. Die Wortwahl hat nur begrenzt zum Genre gepasst. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Indie und Alex erzählt. Das Buch wurde in der ersten Person geschrieben.


    Fazit

    Mehr Gefühle und weniger Drama wären besser gewesen. 2,5 von 5 Sterne

  14. Cover des Buches Frühstück mit Elefanten (ISBN: 9783548377346)
    Gesa Neitzel

    Frühstück mit Elefanten

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    Vorweg möchte ich noch schicken, dass ich bereits vor dem Buch durch Zufall (im Nachinein gesehen vielleicht eher eine glückliche Fügung oder war es auch bei mir die Bestimmung - ich weiß es nicht) auf Gesas damaligen Blog „Bedouin Writer“ gestoßen bin. Und irgendwie hat mich Gesa schon damals mit ihren Geschichten erreicht und in den Bann gezogen. Sehnsüchtig verfolgte ich ihre Zeit in Afrika via den Blogpostings und war schon sehr gespannt auf das angekündigte Buchprojekt  "Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika" .

    Nicht mehr zufrieden mit ihrem Haupstadt-Alltag fasst Gesa Neitzel, eine Fernsehredakteurin aus Berlin, den mutigen Entschluss für mehrere Monate nach Afrika zu gehen, um eine Ausbildung zur Rangerin zu machen. Auf diese abenteuerliche Reise nimmt sie den Leser in ihrem Buch mit.

    Das vorliegende Buch ist mehr als ein purer Reisebericht in die wilden Teile des südlichen Afrikas und auch keine bloße Beschreibung der Ausbildungsinhalte zum Safari-Guide. Bitte nicht falsch verstehen, man lernt viel über die Flora und Fauna des wilden Afrikas im Süden, erhält intensive Einblicke in die Ausbildung zum Safari-Ranger und welche Fähigkeiten Safari-Guides mitbringen müssen, um die Gäste sicher durch die Wildnis zu geleiten.

    Eine sehr wichtige Fähigkeit davon ist das Tracking - das Spuren-/Fährtenlesen in der Natur. Welche wilden Tiere sind gerade rund um das Camp oder in der freien Wildnis unterwegs. Gesa sucht meiner Meinung nach gerade im wilden Afrika mitten im Safari-Guide-Kurs nach ihrer eigenen Spur. Sie will wieder „auf Spur kommen“ und damit ihre eigentliche Bestimmung im Leben finden. Sie will bewusst nicht wie in Berlin im komfortablen aber stressigen täglichen Hamsterrad („und täglich grüßt das Murmeltier“) nur noch funktionieren und mehr oder weniger zufrieden vor sich hinleben. Gesa nimmt den Leser mit auf diese spannende, nachdenkliche und auch amüsante Reise zu sich selbst. Ich selbst fühlte mich sehr schnell mit ihr im Geiste verbunden und tauchte mit ihr gemeinsam tief in die Wildnis und ihre Erlebnisse ein.

    Sie trifft während ihres gesamten Trips allerlei verschiedene Charaktere und liebenswürdige Menschen wie z.B. Biff, Dorothy, Sam - nein nicht den Trapper namens Hawkens aus Winnetou ;-), Chris, den Herero Old Mattias, Wolfgang, Vaughn und Alan um nur einige hier zu nennen. Gerade diese unterschiedlichen Begegnungen lassen Gesa weiter wachsen und aufblühen aber immer wieder auch erneut zweifeln und mit sich selbst hadern. Sie stellt sich schließlich mutig und manchmal auch mit einigen Selbstzweifeln täglich den neuen Herausforderungen im Busch von Afrika. Wer schon immer wissen wollte, wie es sich anfühlt im Zelt oder unter freiem Himmel in der Wildnis weitab der Zivilisation zu leben und zu schlafen bekommt in diesem Buch Eindrücke aus erster Hand und damit voll auf seine Kosten. Gesa begegnet dabei den unterschiedlichsten wilden Tieren, so z.B. Auge in Auge mit dem Löwen Mburri in der Wildnis, einem röchelnden Leoparden am/im Zeltcamp, mehrere Elefantenbullen auf Stippvisite im Camp (und wieso um Himmels Willen will der Elefant in die Camptoilette?), verdächtige Löwenspuren im Zeltlager etc. - egal ob gewollt oder auch manchmal ungewollt. Ob wirklich der Pangolin der größte fliegende Vogel der Welt ist verrate ich hier aber jetzt nicht. ;-)

    Alles in allem ist es ein wirklich gelungenes Buchdebüt von Gesa Neitzel, in dem sie über einen bloßen Reisebericht hinaus viel mehr Facetten und Tiefgang bietet und uns tiefe Einblicke in die Reise zu sich selbst gewährt. Immer wieder entdeckte ich mich auch ein wenig selbst in diesem Buch, sobald ich zwischen den Zeilen gelesen habe und auch das Gelesene mal etwas habe wirken lassen. Es weckte während dem Lesen ganz verschiedenste starke Emotionen in mir. Nach der alten Volksweisheit ist ja jeder seines eigenen Glückes Schmied und so verstehe ich auch dieses Buch. Es hilft, die Blickrichtung bewusst zu ändern und sich selbst aufzurütteln (raus aus dem Autopilotenmodus) und zeigt den Mut und individuellen Weg der Autorin auf, wie sie durch die Reise ihre eigene Bestimmung fand und wieder auf Spur kam. Ich hoffe es folgen weitere spannende Bücher von Gesa Neitzel.

    © Frechdachs 2022 - Keine Chance den Copycats!

  15. Cover des Buches Die Canterbury Schwestern (ISBN: 9783548287867)
    Kim Wright

    Die Canterbury Schwestern

     (106)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Diana, die Mutter von Che, ist nach langer Krankheit verstorben. Ihr Wunsch war es gemeinsam mit ihrer Tochter nach Canterbury zu pilgern. Ihr Traum konnte nicht mehr in Erfüllung gehen, deshalb bat sie Che ihre Asche nach dem Wallfahrtsort Canterbury zu bringen und dort zu verstreuen. Che ist noch unschlüssig, ob sie diese Reise antreten soll, doch dann erreicht sie ein Brief ihres langjährigen Lebenspartners Ned, der mit ihr Schluss macht. Sie entschließt  sich den Pilgerweg von London nach Canterbury zu gehen gemeinsam mit einer Reisegruppe von acht allein reisenden Frauen. Die Reiseleiterin Tess bittet alle Frauen gemäß der Tradition eine Geschichte zum Thema Liebe während der Wanderung zu erzählen.

    Die Pilgergruppe setzt sich aus sehr unterschiedlichen Frauen zusammen und dies nicht nur vom Alter. Durch die einzelnen Erzählungen werden sie der Leserin näher gebracht und jede Person wird für kurze Zeit zur Hauptprotagonistin. Die Geschichten sind sehr verschieden, manche haben einen persönlichen Bezug, andere weisen mythische Züge auf. Im Laufe der Pilgerwanderung und durch den Austausch über die gehörten Geschichten verändern sich die Frauen. Vorurteile lösen sich auf, sie kommen sich näher, lassen ein Teil von sich zurück und finden neue Wege. 

    Die Landschaftsbeschreibungen und historischen Hintergründe runden diesen Roman ab. Obwohl die Geschichte zu Beginn etwas traurig ist, hat Kim Wright einen ganz besonderen Erzählstil, der mit einer angenehmen Prise Humor durchsetzt ist. Man bekommt Lust sich auf den Weg nach Canterbury zu machen.

  16. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch (ISBN: 9783958342743)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch

     (98)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Im 11. Band nähern wir uns dem finalen Kampf mit der Schattenfrau und doch scheint sie immernoch einen Schritt voraus zu sein. Chris, Kevin & Max sind bei ihren Eltern und wollen sich auf die letzte Schlacht vorbereiten doch dann kommt die Schattenfrau dazwischen. Was hat es mit dem Zwillingsfluch auf sich? Auch dieser Frage stellen sich Chloe, Nikki, Johanna und die Archivarin. Sie suchen in Zeitzeugenerinnerungen (Mentigloben) nach Hinweisen auf den Zwillingsfluch, doch auch hier hat die Schattenfrau bereits vorgesorgt. Währenddessen versuchen Jen & Alex dem Geheimnis um Alex auf die Spur zu kommen und suchen die Schatulle von Mark.

    Wie man bereits erkennen kann, gibt es auch in diesem Band 3 Handlungsstränge. Diese vermitteln nach wie vor einen guten Rundumblick über das Geschehen ohne dabei zu aufgebauscht zu werden. Man hat nicht den Eindruck das einer der Handlungststränge nur eine Nebenhandlung wäre sondern alle sind wichtig für das große und ganze. Hier wird zudem ein sehr sympathischer und neuer Charakter eingeführt - Granny Annora. Wer kennt sie nicht, die Paketboten die nicht klingeln sondern nur einen Zettel einwerfen - wie gerne würde ich diese auch einmal jagen ;) Man sieht also, auch hier wurde wieder toller und authentischer Witz eingearbeitet, das macht für mich diese Serie auch so besonders.

    Der Schreibstil bleibt dem Niveau angepasst - es liest sich leicht, flüssig und angenehm. Das Setting ist ebenfalls hervorragend ausgedacht und beschrieben. Die vielen kleinen Details machen diese Reihe lesenswert. 

  17. Cover des Buches Silberlicht (ISBN: 9783426504352)
    Laura Whitcomb

    Silberlicht

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe das Buch schon vor vielen Jahren gelesen und obwohl ich keine Rezension dazu habe (oder ich finde sie nicht mehr, aber ich war mir relativ sicher, den Eindruck davon schon einmal irgendwo aufzuschreiben), so weiss ich noch ziemlich genau, was meine Meinung und meine Kritikpunkte dazu waren, weshalb ich es noch einmal grob zusammenfassen möchte.


    Das Buch hatte ich damals in der Mängelexemplarecke entdeckt und ich war sofort vom Cover gefangen und auch der Klappentext mit der Geisteridee klang nicht schlecht. Es klang nach einer interessanten Liebesgeschichte.


    Leider war sie das dann aber nicht wirklich. Das Buch wirkte an vielen Stellen oberflächlich. Sie hätte als Muse eine interessante Rolle einnehmen können, was nicht der Fall war.


    Was mir aber am meisten, auch bis heute noch, im Kopf geblieben war, war das eher kindische Verhalten der Charaktere. Rede ist zwar im Klappentext von einem 17-jährigen, aber Helen selbst war glaube ich sogar 27, als sie starb, wenn ich das noch recht im Kopf habe. So oder so, Helen hat mit ihrem Geisterleben noch weitere hundert Jahre auf dem Buckel, die sie ja auch bewusst wahrnahm und in denen sie neues lernte. Egal wie alt sie nun war bei ihrem Tod, man sollte nach so langer Zeit eine gewisse Reife haben, die sie aber einfach einmal zum Fenster hinausschmeisst für die Liebe.


    Ich weiss noch, dass mich das Ende ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat und ich überhaupt nicht überzeugt war von den Charakteren. Es ist mir so sehr geblieben, dass ich doch leider sagen muss, dass das Buch wohl wirklich nicht so gut war, wenn es so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weshalb ich auch leider nur zwei Sterne vergeben kann.


  18. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.078)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Und für mich ein absoluter Klassiker unter den Lektüren zu dem Thema, zumindest im deutschsprachigen Raum.

    Und nach wie vor habe ich mich nicht hundertprozentig entschlossen, ob ich ihn nicht zumindest teilweise mal selber laufen möchte. Ich bin nicht super religiös, aber dennoch gläubig und abgesehen davon, glaube ich, dass es jedem Menschen persönlich sehr viel bringen kann, mal über längere Zeit Abstand vom Alltag zu gewinnen und sich bewusst Zeit für sich zu nehmen.

    Den Schreibstil fand ich eigentlich ganz in Ordnung. Es ließ sich relativ flüssig lesen, war natürlich auch humorvoll (bei was anderem wäre man bei dem Autor ja auch enttäuscht) und man kam eigentlich ganz schnell voran. Zudem hat es mir gefallen, dass über den ganzen Roman hinweg immer mal wieder Fotos eingefügt worden sind, da das gerade bei einer Art „Reisebericht“ definitiv sinnvoll ist und das Erzählte auch lebendiger erscheinen lässt.

    Ich fand es interessant zu lesen, wie Hape Kerkeling den Weg gemeistert hat und was für Menschen er dort begegnet ist, muss aber ehrlich sagen, dass ich es nach ca. 300 Seiten dann auch irgendwie gelangweilt war. Ja, an sich war es interessant, aber dann doch auch nicht so spannend, dass es mich die ganze Zeit über gut unterhalten hätte.

    Das hat sich dann auch insofern ausgewirkt, dass ich die ersten 2/3 des Buchs innerhalb von zwei Tagen  gelesen habe, für die letzten 50 Seiten dann aber irgendwie fast zwei Wochen gebraucht habe, weil ich einfach gar kein Interesse mehr hatte, das fand ich sehr schade.

    Tatsächlich bin ich nun ein bisschen unentschlossen, ob ich „Der Junge muss an die frische Luft“ noch lesen sollte oder nicht, da ich den Film geschaut habe und sehr gemocht habe, aber Angst habe, dass ich mir dieses „Erlebnis“ dadurch kaputt mache, wenn es mir beim Lesen dann wieder so ergehen wird wie bei diesem Buch.

    Fazit: Ein solider Roman, den man nicht gelesen haben muss, aber für Fans des Autors oder für Interessierte an einer Reise auf dem Jakobsweg durchaus lesenswert sein sollte.

     

    3/5

  19. Cover des Buches Ein Garten voller Sommerkräuter (ISBN: 9783442484751)
    Julie Leuze

    Ein Garten voller Sommerkräuter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Miriam bucht ganz spontan eine kleine Auszeit für 3 Wochen in Südengland im Dörfchen Reedcombe. Ein kleines Wellnesshotel soll sie auf andere Gedanken bringen. Die Scheidung von ihrem Mann Jürgen ist durch, das Haus verkauft, die erwachsene Tochter aus dem Haus. Nichts hält Miriam mehr in Deutschland. 

    In Reedcombe lernt sie den charmanten Dylan Thomas kennen, durch ihn lernt Miriam wieder etwas aufzublühen. Bei einem Spaziergang trifft sie auf den netten Hundesenior Percy und verliebt sich unsterblich in den charmanten kleinen Hund. Percy sucht ein neues Frauchen, da sein bisheriges Frauchen vor einiger Zeit starb. Percy führt Miriam in sein altes Zuhause und Miriam verliebt sich noch in das kleine Cottage mit dem wunderschönen Garten. 

    Kurzerhand verlagert Miriam ihren Wohnsitz von Deutschland nach Reedcombe um dort neu anzufangen. 

    Was für ein schöner Roman. Mir hat er so gut gefallen, dass ich diesen in einem Rutsch durchgelesen habe. Miriam ist so eine sympathische Hauptfigur. Die Vorstellung von diesem schönen Häuschen und dem tollen Garten am Fluss hat mich total begeistert. Die vielen Blumen und Kräuter, ich hatte ständig die Kräuterdüfte in meiner Nase. 

    Ein wirklich toller Roman, der einen für eine gewissen Zeit einfach nur wegträumen lässt. 

  20. Cover des Buches Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen (ISBN: 9783442460779)
    Mitch Albom

    Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Mareike_Pfenning

    Ein zu Tränen rührendes Buch über die fünf Menschen, denen der Hauptprotagonist im Himmel begegnet. Gehört für mich zu den Klassikern der Literatur neben dem kleinen Prinz und Dienstaga bei Morrie. Ein Buch, das ich wirklich immer wieder mal lesen kann und das auch für immer einen Platz in meinem Regal haben wird.

  21. Cover des Buches Die sechste Farbe des Glücks (ISBN: B00QHEU9PE)
    Johanna Wasser

    Die sechste Farbe des Glücks

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buchverrueggt

    Mila, eine junge Frau, steckt mitten in der Führerscheinprüfung als ihr Herz Probleme bereitet. Das ist der Anfang einer Odyssee durch den Krankenhausalltag. Statt Parties, Jungs, studieren und Freunde besuchen heißt ihr Alltag von nun an Visiten, Tests, Warten, Hoffen und nicht anstrengen. Besuche erhält sie dabei fast ausschließlich von ihrer Mutter, die den fast unmöglichen Spagat versucht zwischen Mut zu sprechen, sich zu Hause um Milas fünfjährige Schwester zu kümmern und sich selbst dabei nicht zu verlieren. Hilfreich ist dabei das skypen. So kann Mila nicht nur zwischen den Besuchen ihrer Mutter sondern auch mit ihrer jüngeren Schwester aus dem Krankenhaus heraus Kontakt halten und ihr die Geschichte der „Glasherzprinzessin“, ihr eigenes Schicksal, erzählen. Erst als sie den Krankenhausclown Jo kennen lernt schöpft sie ein bisschen Hoffnung. Sie knüpfen eine zarte Bande.

    Während Mila im Krankenhaus auf ein neues Herz wartet kann der Feuerwehrmann Aki ein kleines Kind aus einem brennenden Haus retten. Ihm bereitet die Rettung im Nachhinein jedoch psychische Probleme, so dass er seinen Job zeitweise nicht mehr ausüben kann. Auf der Suche nach dem Auslöser stolpert er über ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

    Johanna Wasser erzählt in zwei Erzählsträngen und aus zwei Perspektiven: Milas und Akis. Sie schreibt sehr gefühlvoll ohne dabei zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Vor allem Milas Schicksal ging mir an die Nieren. So oder so ähnlich liegen unzählige Menschen weltweit in Krankenhäusern und warten auf ein Spenderorgan. Akis Vergangenheit ist sicherlich auch nicht ohne, aber der Spot liegt auf Mila. Jo als Charakter fand ich sehr interessant. Er ist nicht der typische Clown. Das erfährt man aber erst nach und nach.

    Das Cover passt zum Inhalt des Buches. Es ist in freundlichen Farben gehalten. Das mag am Anfang etwas irritieren, wenn man den Klappentext liest, wird sich aber klären, wenn man das Buch liest. Denn das Buch ist auf seine Weise optimistisch und lebensbejahend.

    Fazit:

    Berührend, gefühlvoll und Herz zerreißend! Johanna Wasser erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und überzeugt auf ganzer Linie. Ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durch und kann es nur empfehlen! Deshalb verdiente  Sterne von mir.

  22. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  23. Cover des Buches Ausgerechnet Muse (ISBN: 9783944788432)
    Carola Wolff

    Ausgerechnet Muse

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Aer1th
    Die vollständige Rezension findet ihr auf tthinkttwice.de 😃 .

    {Lesegrund}


    Mir hat der Klappentext von Anfang an zugesagt und da ich bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen und rezensiert hatte, wusste ich, dass mir der Schreibstil gefallen wird.

    {Charaktere}


    Apollonia Parker – die Protagonistin

    Was für ein cooler und zu Beginn doch sturer Charakter. Ich mag Apollonia als Protagonistin wirklich sehr. Sie ist integer, authentisch, witzig und einfach nur tough. Und auch wenn es zu Beginn erst nicht danach aussah, lernt sie aus ihren Fehler und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack!

    Nick – ihr Sidekick

    Nick ist auch ziemlich cool. Ich mag ihn echt gern. Er ist Musiker mit Leib und Seele, hat seine Prinzipien und ist ihnen treu. Er konzentriert sich auf seine Musik und kann mit den Girlie-Girls, die ihn anschmachten nichts anfangen – dafür gefällt ihm die ungewöhnliche Apollonia umso mehr. Und noch ein Pluspunkt: Er trinkt keinen Alkohol!

    Die Nebencharaktere

    Auch diese Charaktere haben alle ihren ganz eigenen Charm und auch jetzt, mehrere Tage nach Beendigung des Buches, sind meine Vorstellungen und Gefühle den einzelnen Nebencharakteren gegenüber sehr präsent – heißt, sie haben Eindruck hinterlassen.

    {Schreibstil}


    Wie bereits weiter oben erwähnt, kannte ich den Schreibstil der Autorin schon aus einem anderen Buch und auch hier in diesem Buch hat er mir wieder sehr gut gefallen.
    Carola Wolff lässt durch ihre Worte ein Bilderkino in meinem Kopf entstehen. Einzelne Szenen sind mir jetzt noch im Gedächtnis geblieben. Sie schreibt mit viel Witz und einer trockenen Art Humor, die ich einfach nur liebe.

    {Fazit}


    “Ausgerechnet Muse” hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Es ist mal eine andere Art von Fantasy-Buch, mit einer echt toughen Protagonistin, die ganz meinem Geschmack entspricht. Ein paar winzige Kleinigkeiten haben mich beim Lesen gestört, daher sind es “nur” sehr gute 4 von 5 Sternen geworden.
  24. Cover des Buches Der nächste beste Schritt (ISBN: B086X1FLJD)
    Jule Pieper

    Der nächste beste Schritt

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Dany_Matthes

    Der nächste beste Schritt von Jule Pieper alias Sandy Mercier wird dich begeistern, aufwühlend, motivieren, zum Lächeln bringen und deine Gedanken ordentlich durcheinander wirbeln. Du wirst dich in der Geschichte wieder finden wenn deine Beziehung seit einiger Zeit nicht mehr das Wahre ist. Du dich aber aus Gewohnheit oder Angst nicht trennen willst. Wenn dich dein Job nervt und du dich nach einem Sinn in deinem Leben fragst. Wenn du dich selbst finden oder neu finden willst. Du lernst neue Welten kennen. Und wirst erfahren wie du dein Leben verändern kannst. Welcher dein nächster bester Schritt sein kann.


    Lass dich darauf ein und probier es aus. Aber denk immer daran, nur das Buch zu lesen reicht nicht. Nur du allein kannst diesen nächsten Schritt machen.

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