Bücher mit dem Tag "insel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "insel" gekennzeichnet haben.

1.937 Bücher

  1. Cover des Buches Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783453321366)
    TJ Klune

    Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte

     (597)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    So eine wundervolle, magische, liebenswerte, einzigartige Geschichte! Ein absolutes Wohlfühlbuch und definitiv mein Jahreshighlight! 😍
    .
    Linus, Arthur und die Kinder, aber auch Zoe und Helen, sie alle sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen eine unvergessliche Zeit auf dieser herrlichen Insel verbracht. Ich habe gelacht, geweint und auch manchmal den Kopf geschüttelt und würde am liebsten jeden von ihnen ganz fest in den Arm nehmen.
    .
    "Wärst du nicht gerne hier?" - Meine Antwort ist Ja!

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.230)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Reihe

    Ein Dorf in England: Zwei junge Brüder folgen einer Spur von Käfern, die in Reih und Glied hintereinander herlaufen. Die Spur führt sie zu der Leiche einer jungen Frau. Sally Palmer war erst wenige Monate in dem Dorf. Hatte sie sich in so kurzer Zeit Feinde gemacht?

    David Hunter, einer von zwei Ärzten in dem Dorf wird um Mithilfe bei der Aufklärung des Verbrechens gebeten. Der ehemalige Rechtsmediziner und forensische Anthropologe ist nach dem Tod seiner Frau und aus Angst vor seiner Vergangenheit in das beschauliche Dörfchen gezogen und wird nun wieder mit seinen tiefsitzenden Ängsten konfrontiert. Dabei bekommt der Rezipient sowohl Einblick in den Fall als auch in das Privatleben den Protagonisten. David Hunter ist ein nahbarer Sympath, der mit seinem ehrlichen Charme beim Aufklären von Mordfällen schon ganze sechs Bände gefüllt hat.

    Die David-Hunter-Reihe hat viele Fans und Anhänger – bei diesem Auftakt kaum verwunderlich. Der Schreibstil von Simon Beckett ist bildsprachlich. Die Handlung ist fesselnd, wenn auch mit einigen Spannungsdurchhängern. Mit seinen forensischen Beschreibungen weiß DIE CHEMIE DES TODES zu bestechen.

    Gerne möchte ich der Reihe weiter folgen und bin gespannt auf den Nachfolger.

    DIE CHEMIE DES TODES| Simon Beckett| Rowohlt Taschenbuch| 656 Seiten| 2011

  3. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (459)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    komplexer einstieg danach jedoch voll toll
    Von Tomi Adeyemis Roman hatte ich schon viel gehört und immer mit mir gerungen ob ich es nun kaufen soll oder lieber nicht. Schlussendlich hat mich dann das Cover dazu gebrach es einfach haben zu müssen und ja was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht - im Gegenteil!
    Die tolle Sprache zieht einen sofort in die Geschichte und das rasante Erzähltempo lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Obwohl ich zu beginn richtig Mühe hatte um in die Geschichte einzusteigen, da es so viele neue Begriffe sind von Völker, Orten, Menschen und und und.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte oft unvorhersehbar ist und ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wie ich selbst an Zélies, Amaris oder Inans Stelle gehandelt hätte. Das Ende war ein richtiger Wow-Moment und ich musste mir den zweiten Teil einfach kaufen.
    Tomi Adeyemi schafft es mit der afrikanischen Mythologie (wie ich herausgefunden habe) und viel Magie eine ganz neue Welt zu kreieren, die man so noch nicht gelesen hat.
    Klare Leseempfehlung und top Highlight im Januar

  4. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (539)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    In Bern wird die Leiche einer Frau gefunden, in ihre Haut ein Symbol eingeritzt. Die BKA-Kommissare Sneijder und Nemez werden auf eine Schnitzeljagd geschickt, bei der immer mehr Opfer auftauchen. Die Taten erinnern an eine alte Mordserie, doch der Täter sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis, oder doch nicht?

    Der Fall ist spannend, auch wenn mich die Szenewechsel und die vielen Personen hier und da etwas aus dem Konzept brachten. Auch fand ich die Geschichte hier und da etwas langgezogen und musste mich zwingen dranzubleiben. Sneijders Art hat mich tatsächlich in diesem Fall auch etwas gestört, obwohl ich ihn ja schon durch die Vorgängerbände kenne. Doch hier fand ich ihn oft viel zu unfreundlich, wo es nicht nötig gewesen wäre.

    Der Fall ist verzwickt, wobei mich am Ende die familiären Verbindungen sowohl überrascht haben als auch ein bisschen unglaubwürdig fand. Aber egal. Insgesamt hat mir dieser Fall der BKA-Ermittler besser gefallen als der letzte Teil. Ob ich die Reihe unbedingt fortsetzen muss, weiß ich nicht, aber „Todesmärchen“ hat mich zumindest gut unterhalten. Okay!

  5. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Vanylle

    Der Klappentext des Buches hatte mich richtig gecatcht, so sehr, dass ich dafür sogar meinen aktuellen Read abbrach. Die Idee eine einsame Insel in Irland als Handlungsort zu nehmen ist definitiv einzigartig und verrückt, ich konnte gar nicht anders.
    Der Anfang war wirklich gut, humorvoll und spannend, das Lesen hatte bis zu Punkt x wirklich Spaß gemacht. Ab da wirkte die Handlung leider nur noch wie ein Speedrun um das Buch möglichst schnell zu beenden, der Humor nahm ab und teilweise war auch die Handlung der Charaktere nur noch schwer nachvollziehbar. Zwischen Drinnen gab es noch einen riesen Zeitsprung, was ich auch echt schade fand. Ich mochte Kjer und Liv, weswegen ich gern mehr von beiden als richtiges Duo gelesen hätte. Was mir jedoch gefallen hat, war, dass die Handlungsstränge, die angeschnitten wurden, relativ gut abgeschlossen wurden, so bleibt man zum Beispiel nicht mit der Frage zurück, warum das Interview nicht so lief. 

    Der zweite Band beschäftigt sich mit Seanna, welche wirklich nur sehr kurz angeschnitten wurde, sodass ich gar nicht das Gefühl habe, wissen zu müssen, wie es mit ihr weitergeht. Ich habe leider keine Bindung zu ihr aufbauen können, das ist bei Airin anders. Vielleicht lasse ich die Geschichte von Seanna aus und gehe direkt über zu Airins.

  6. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

     (726)
    Aktuelle Rezension von: zinas_buchwelt

    Kurz nach dem Tod ihrer Mutter wurde Ivy von ihrem Stiefvater ins Internat abgeschoben. Doch in diesem Sommer, vier Jahre später, möchte er sie unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause. Dort trifft sie auch wieder auf ihren Stiefbruder Asher. Immer noch unausstehlich, kompliziert und viel zu gut aussehend. Und als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen…

    Es war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil von Nikola Hotel ist sehr angenehm - ich konnte sehr leicht in die Geschichte abtauchen und habe das Buch nur ungern wieder aus der Hand gelegt. Ivy mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist eine sehr sympathische Person, in die ich mich durch ihre Art meist gut hineinversetzen konnte. Asher ist gerade zu Beginn der Geschichte unnahbar und wirkt daher auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch. Doch das ändert sich nach und nach, da man zunehmend mehr Einblicke in seine Geschichte bekommt. Beide zusammen und die Entwicklung, die sie gemeinsam durchleben, haben mir gut gefallen. Die Nebencharaktere runden das Ganze wunderbar ab. Aubree und Noah verleihen der ganzen Geschichte noch das gewisse Etwas. 

    Besonders gut gefallen haben mir auch die Handletterings zwischendurch. Sie waren nicht nur wunderschön, sondern greifen auch besonders tolle Stellen aus dem Buch noch einmal auf eine besondere Art und Weise auf.

    Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte die Handlung, die Charaktere und das Setting sehr gerne. Eine schöne Geschichte, die von mir 4,5/5 ⭐️ bekommt.

  7. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.074)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.  

    Als Abraham unter mysteriösen Umständen stirbt, betritt der sechzehnjährigen Jacob eine abgelegene Insel vor der Küste von Wales, um mehr über die seltsamen Geschichten seines Großvaters zu erfahren. Bald findet er sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

  8. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (585)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacob & Co. konnten der Insel entkommen. Doch es gibt ein Problem: Miss Peregrine steckt in ihrer Vogelgestalt fest. Jetzt rennt die Zeit davon. Die Gruppe muss einen anderen Vogel finden, um Miss Peregrine zurück in einen Menschen zu verwandeln, bevor diese für immer ein Vogel bleibt. Und es gibt noch ein weiteres Problem: Ohne passende Zeitschleife werden unsere Freunde zu Staub zerfallen. Damit beginnt der lange und beschwerliche Weg nach London, die einzige Hoffnung für die kleine Gruppe.

    Im ersten Band hatte ich noch ziemliche Schwierigkeiten alle auseinander zu halten. So viele Namen, Fähigkeiten und Geschichten. Das wurde jetzt besser und ich musste nicht mehr jedes Mal überlegen, wen ich gerade vor mir hatte. 

    Ich habe viel davon gehört, dass die Reihe ab dem zweiten Band nicht mehr so gut sein soll. Das verstehe ich überhaupt nicht. Sie ist super, nur total unvorhersehbar. Unsere Freunde erleben auf ihrem Weg nach London sehr viel und lernen immer mehr über ihre eigene Welt dazu. Sie müssen Hollows bekämpfen, aber auch Menschen aus dem Weg gehen.


    Der Schreibstil ist wie im letzten Band ganz angenehm. Mich begeistern vor allem die schmuckhaften Seiten und die Bilder, die sich so gut in die Geschichte reinfügen. Allein für die Darstellung muss der Autor so viel Zeit und Mühe investiert haben, es ist beeindruckend.


    Ein hat mich dieser Band gelehrt: der Autor ist unberechenbar.

  9. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (417)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Ich bin durch Zufall auf diese Buchreihe gestoßen und muss gestehen, dass ich etwas Angst hatte, mit ihr zu beginnen, da ich gar nicht so viel Positives über die Bücher gehört hatte. Dennoch siegte irgendwann die Neugier und darum bin ich so froh, denn dieser erste Band hat mich tatsächlich praktisch von den Socken gehauen. 

    Zum Einstieg war ich etwas verunsichert, so war es doch vollkommen anders, als alles, was ich normalerweise lese. Die düstere und gefährliche Grundstimmung, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Auch merkte ich schnell, dass es hier nicht,  wie normalerweise, eine persönliche Heldin gibt, sondern man die drei Schwestern und ihre Mitmenschen auf ihren Weg begleitetet, sie lieben und hassen lernt. 

    Was mir richtig gut gefallen hatte, war, dass ich das ganze Buch über keine wirkliche Favoritin unter den Schwestern ausmachen konnte. Mal hat mir die Handlung der einen ganz gut gefallen, dann wieder nicht. Alle drei konnten mich aber von ihrer Stärke, ihrer Macht, Mut und ihrem Eigenwillen überzeugen. Aber auch zu den Nebencharakteren konnte ich eine gute Bindung aufbauen. Alle wirkten sehr authentisch und einzigartig auf mich. 

    Die Handlung packte mich irgendwann in ihren Bann. Nachdem ich mich an die Stimmung gewöhnt hatte, wurde ich von ihr so gefesselt, ich fieberte förmlich mit. 

    Es gab auch immer wieder Wendungen, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, welche der ganzen Geschichte immer wieder ein komplett anderes Bild bescherte. Ich konnte einfach nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde. 

    Gerade das Ende war so unglaublich, nach Beenden des Buches musste ich es  tatsächlich erst einmal sacken lassen. 

    Für mich war dieses Buch wirklich fast ein Highlight, schon lange hat mich auch nach Beenden kein Buch mehr so beschäftigt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte sich noch weiter entwickeln wird, welche Überraschungen sie noch bereithalten wird. 

    Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (336)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Auf Amrum werden Paare entführt, am Strand muss der Mann hilflos zusehen, wie seine Frau in der ansteigenden Flut ertrinkt. Und der Mörder hat einen perfiden Plan, bei dem Michael eine wichtige Rolle spielt. Denn Michael ist mit seiner Freundin Julia zusammen mit Andreas und seiner Frau Martina auf Amrum. Und die Morde belasten schon bald durch Misstrauen und Angst ihre Beziehungen. 

       Arno Strobel schafft schnell eine bedrückende und spannende Handlung. Amrum im November ist ein perfekter düsterer Ort, viele Verdächtige tauchen auf und ständiges Misstrauen und die Angst vor dem Psychopathen lassen die Stimmung immer angespannter werden. Das Psychospiel und die Veränderungen der Personen sind dabei wirklich spannend, teilweise spannender als die Frage, wer der Mörder ist. Leider beginnen sich ab der Hälfte des Buches gewisse Szenen in leicht variierter Form zu wiederholen. Am endet rast alles auf ein durchaus überraschendes Ende zu, leider viel zu schnell. Viele der verdächtigen Personen tauchen gar nicht mehr auf, so dass es wirkt, sie sollten nur einige Seiten im Buch füllen. Viele angedeutete Geheimnisse werden nicht aufgelöst, ohne dass sie eine wirkliche Funktion hatten. 

    So hat zum Beispiel Hauptkommissar Harmsen, der etwas zu heftig durch die Handlung poltert, Geheimnisse, die seine Handlungsweise erklären sollen, aus dem einem Geheimnis werden dann plötzlich zwei und beide sind doch wieder so ähnlich, dass ein Geheimnis gereicht hätte.

    Insgesamt verschenkt der Thriller viel von dem in der ersten Hälfte angelegten Potential. Etwas Straffung und Konzentration auf die ausgelegten Spuren wären sehr angenehm gewesen. 

  11. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. 

    Der Autor:

    Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf und studierte in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook. 


    Meine Meinung:

    Das erste Buch des Autors, was ich gelesen habe. Thematisch hat es mich sehr angesprochen und auch die positiven Stimmen dazu, machten neugierig. Die Story geht auch gleich sehr rasant los und das liegt nicht zuletzt an dem super flüssigen und temporeichen Schreibstil. Was ich ganz schön finde, ist am Ende des Buches das Personenregister. Da kann man immer mal wieder nachschlagen, wer welche Funktion hat.


    Die Geschichte beginnt bereits mit spannenden Aspekten. Auch das Setting ist super gewählt und hat mir Bilder in den Kopf gesetzt. Ab einem bestimmten Punkt in diesem Buch, habe ich gefühlt jeden verdächtigt. Auch die Rückblicke waren interessant und geben der Geschichte Tiefgang. Die psychologische Sicht auf die Handlung war sehr passend, denn wir lesen Gesprächsprotokolle von jedem Charakter mit einem Psychologen. Das Buch ist durchweg spannend. Es passiert in diesem Buch so viel, es gibt so viele Wendungen, so das die Geschichte auf keiner Seite langweilig war. 


    Das Ende war für mich ok, aber ich hätte mir etwas anderes gewünscht. Die Frage kam bei mir auf „Kann das so wirklich passiert sein“. Es war einfach etwas unrealistisch. Aber dennoch kann ich das Buch empfehlen, weil es mich gut unterhalten hat. Und genau das wünsche ich mir von einem Buch. Ich freue mich nun auf die weiteren Bücher des Autors.

  12. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

     (396)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Der Preis für die kreativste Fantasywelt geht an… Die Spiegelreisenden-Reihe von Christelle Dabos! Zumindest, wenn ich in diesem Moment die Wahl hätte…

    „Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ ist der zweite Band der vierteiligen Serie und wieder konnte mich die Autorin mit ihren außergewöhnlichen Ideen und Charakteren begeistern. Sanduhren, die in andere Welten führen, schwebende Inseln und Gegenstände, die eine eigene Persönlichkeit entwickeln. Dieser Band war noch absurder als der vorherige, die Gesellschaft noch seltsamer und die Handlung gleichzeitig viel spannender.

    Man könnte schnell den Fehler machen und diese Welt mit ihren vielen bürokratischen Belangen, Anstandsregeln und zum Teil spießigen und satirisch gezeichneten Figuren als harmlos betrachten, doch hinter den Maskeraden lauern die Gefahren. Es ist dieser versteckte Ernst, der mir zum Ende hin den ein oder anderen Schauer beschert hat. Es bleibt eine blasse Vorahnung zwischen den Zeilen hängen - hier kommt noch etwas Großes, das alles verändern könnte. Dieser Band hatte jedenfalls schon einige unerwarteten Wendungen parat.

    Zuletzt finde ich auch den Schreibstil der Autorin wirklich großartig. Die Liebesgeschichte, die eher nebenbei läuft, gleicht nur scheinbar dem klassischen Enemys-to-Lovers-Trope. Die Sympathie muss sich auf sehr vielen Seiten erarbeitet werden.

  13. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (998)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Da ich von Sebastian Fitzek "Das Joshua Profil" gelesen habe, musste ich mir auch "Die Blutschule" besorgen und lesen.

    Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Obwohl viel Phantasie dabei ist, war es schnell zu lesen. Offt musste ich kurz nne haltem um das gelesene zu verdauen.

  14. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.008)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Rosa Alcantara flüchtet aus den USA vor ihrer Mutter und anderen Problemen nach Sizilien zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda. Schon bei der Ankunft des Fliegers trifft sie auf Alessandro Carnevares, weiß aber nichts davon, dass er zu dem verfeindeten Clan ihrer Familie gehört. Denn, wie nicht anders zu erwarten ist in Italien, geht es um die Mafia und beide Familien sind Größen in diesem Geschäft. Das hindert aber Rosa und Alessandro nicht daran, sich anzunähern und sich ineinander zu verlieben. Dennoch haben beide ihre Probleme mit ihren Familien. Rosa, sich in ihre einzugliedern und die Strukturen der Mafiosi zu verstehen und Alessandro, dessen Vater gerade gestorben ist und er sich als neuer Boss „capi“ behaupten muss. Mit Rosas Hilfe versuchen sie einen Verrat in seiner Familie aufzudecken. Zudem hat Alessandros Familie ein raubtierhaftes dunkles Geheimnis und nicht nur das lässt Rosa erzittern, sondern ihr eigenes der Familie ebenso, was allerdings nicht ganz so haarig ist.

     

    Ich mag Wandlergeschichten und Italien mag ich auch, dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so mitreißen. Allerdings kann ich nicht mal sagen, an was das gelegen hat, da mir auch Kai Meyers Schreibstil zusagt. Vor vielen Jahren hatte ich mal die „Merle-Trilogie“ von ihm gelesen und dachte nun, es wäre mal an der Zeit eine neue Reihe von ihm zu lesen und da ich schon viel Gutes über die „Arkadien-Reihe“ gelesen habe, wollte ich es damit probieren.

    Wie gesagt, gefällt mir auch das Thema und der Schreibstil, aber es konnte mich nicht so richtig fesseln. Ich schiebe es mal auf die Figuren, dass die mich nicht so richtig an sich gebunden haben.

     

    Zudem war es am Anfang sehr viel Mafiathematik und ich hatte viel mehr auf die Fantasyelemente gehofft. Das hat am Anfang irgendwie etwas gedauert, obwohl dann davon viel zu lesen war und immer wenn es um die tierischen Geheimnisse ging, hat es mir auch gut gefallen.

    Das mit Alessandro und Rosa ging mir zu schnell. Die haben sich schon von Anfang des Buches angeschmachtet, obwohl die sich noch überhaupt nicht gekannt haben. Dass die sich nicht als Feinde gesehen haben, obwohl dass ihre Familien tun, konnte ich nachvollziehen. Warum auch? Sie kennen sich ja nicht und haben kein Problem miteinander. Warum dann Feinde sein? Aber das die einander so anschmachten… das war schon fast unangenehm. Das war mir irgendwie zu viel.

    Na ja und dann immer das hin und her, diese Spielchen und bis man mal so an die Informationen herangekommen ist, was dort Phase ist. Niemand wollte ja Rosa so richtig die Wahrheit erzählen, sondern dauernd haben sie ihr nur Brocken gegeben. Auch ihre Schwester hat sich seltsam verhalten, die war so sehr in dieser Familiensache verstrickt und hat am Ende dennoch so eine dramatische, undankbare Rolle bekommen.

     

    Warum ich mich mit den Figuren an sich nicht so richtig identifizieren konnte, kann ich nicht richtig sagen. Ich vermute mal, besonders bei der Protagonistin Rosa, dass die mir einfach etwas zu jung ist und ihre Ansichten und ihr Verhalten so gegensätzlich zu mir selbst sind, dass ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie war mir nicht egal, aber auch nicht so, dass ich mich in ihre Emotionen versetzen konnte. Das war etwas schade. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie noch nicht richtig ausgearbeitet war und die Tiefe gefehlt hat.

    Alessandro… ja, bei dem Jungen weiß ich noch nicht, ob ich den mag oder nicht. Zumindest find ich sein tierisches Ich spannender, was jetzt nicht unbedingt für ihn spricht. Aber komplett unsympathisch empfand ich ihn nicht, auch nur zu flach als Figur.

    Die anderen Figuren… waren alle auf ihre Art entweder sehr seltsam oder unsympathisch, weil die immer nur auf ihre eigenen Interessen aus waren. Da war kaum einer mit etwas Empathie befinden. Aber wahrscheinlich muss man so sein, wenn man sich in der Mafia befindet. Einzig Iole macht da wohl eine Ausnahme, aber das arme Mädchen, was jahrelang von der Mafia eingesperrt gewesen war, hat auch echt andere Probleme.

    Sarcasmo hat mir gefallen, aber das war der Hund des Chauffeurs der Carnevares. Allein der Name ist schon witzig, aber der Fahrer hieß ja auch Fundling. Die capis haben schon einen gewissen Sinn für Humor.

     

    Fazit: Ich hoffe, auf die zwei weiteren Teile, dass mich die Geschichte noch etwas mehr packt. Bis jetzt finde ich, dass es sich um eine solide Fantasy-Geschichte handelt, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker reißt. Am Ende konnte ich mich einfach nicht richtig mit den Figuren identifizieren. Darum gibt es 3 Sterne von mir.

  15. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Drillinge kämpfen nun um die Krone. Doch wie wollen sie das nun anstellen? Mirabella weiss inzwischen, dass sie, wenn sie überleben will, ihre Schwestern töten muss. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht will. Arsinoe hingegen hat ein Geheimnis aufgedeckt und versteht nun einiges besser, was ihre Gabe betrifft. Und Katharine? Sie ist nicht mehr das süsse Mädchen und will alles daran setzen, die Krone zu bekommen. Alle Schwestern haben einen Plan. Doch wer wird gewinnen?

    Im zweiten Band geschieht unglaublich viel. Während wir im ersten Band hauptsächlich die Charaktere, die Insel und Regeln kennengelernt haben, geht es hier so richtig ab. Es wird Ernst und die Drillinge müssen irgendwie einander auslöschen. Jede von ihnen hat sich auf ihre Art geändert, wobei Katharine es am schlimmsten getroffen hat. Was ist da ganz genau passiert? Eine Art Magie? Nichts desto trotz mag ich im Grunde alle Schwestern. Es gefiel mir, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. Was sie tun mussten, wie sie sich entwickelt haben und vor allem, was die Nebencharaktere für eine Rolle gespielt haben. Die Nebencharaktere sind das i-Tüpfelchen und sind genau so wichtig wie die Schwestern selbst. Allerdings ist nicht jeder von ihnen treu und loyal. Wobei es nicht verwunderlich ist, wer Intrigen schmiedet. Dennoch gab es immer wieder sehr überraschende Wendungen und vor allem Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jules zum Beispiel hat auch ein Geheimnis und der hat mich aufkeuchen lassen. Billy's Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Kurz war ich skeptisch, aber der verflog ziemlich schnell. Allerdings weiss ich immer noch nicht, was Pietyr genau vor hat. Er ist ein sehr spezieller Charakter, der mir zwar auch gefällt, aber ich nicht sicher bin, welche Absichten er hat. Nicolas mochte ich von Anfang an nicht, dies bestätigte sich auch gegen Ende. Das Setting ist etwas düsterer und es gab auch schaurige Momente. Trotzdem blieb es immerzu spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiss definitiv, wie man den Leser nervös machen muss. 

    Was wird jetzt aus den Schwestern? Denn das Ende war einfach nur ein "WTF-Moment". Die Karten sind neu gemischt, aber was werden sie nun unternehmen? Gegen Ende gab es einige Verluste, die zum Teil auch unerwartet kamen. Dann sind auch noch unerwartete Verbündete aufgetaucht, die hoffentlich im nächsten Band noch öfters vorkommen werden. Eine gelungene Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Schwestern.

    Ausserdem gab es diesmal ein Glossar, der sehr nützlich war. Wobei er vor allem im ersten Band eher gebraucht wurde. Auch die Karte der Insel war wieder dabei, die mir übrigens sehr gut gefällt.

  16. Cover des Buches Summer of Hearts and Souls (ISBN: 9783423740784)
    Colleen Hoover

    Summer of Hearts and Souls

     (264)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Keine Angst, Beyah. Herzen haben keine Knochen. Die können gar nicht wirklich brechen."

    Dieses Buch habe ich als Sommerlektüre gelesen, die mich wirklich gut unterhalten hat. Samson und Beyah waren beides Charaktere, die eine sehr schwierige Vergangenheit haben und nicht wirklich darüber sprechen konnten. Während man über Beyah nach und nach mehr erfahren hat, blieb Samsons bis zum Ende hin ein Geheimnis. Hier fand ich die Auflösung jedoch etwas schwach - ja, sie hat mich überrascht, aber alles in allem hätte ich mir mehr gewünscht. Vielleicht mehr Drama, etwas spektakuläres. Möglicherweise war ich von CoHo nun auch etwas verwöhnt, da ich zuvor "Verity" und "Layla" gelesen hatte, die ja bei der Auflösung der Geheimnisse keinen Wunsch offen gelassen haben. 

    Das sommerliche Setting mit Strand, Lagerfeuer und Meer hat sich für mich sehr echt angefühlt und ich konnte die Charaktere dort richtig sitzen sehen. Alle waren mir sehr sympathisch und konnten ein gutes Gefühl vermitteln - das war es auch, was vor allem Beyah wirklich gebraucht hat. Noch mehr Familiendrama wäre für dieses Buch too much gewesen.

    Alles in allem hat die Handlung nicht besonders viel hergegeben, aber es ging in diesem Buch wohl eher um das Heilen von Wunden der Vergangenheit, sich selbst zu finden, sich zu verlieben und neue Hoffnung für die Zukunft zu fassen. Kombiniert mit eindrucksvollen Zitaten, wie man es bereits von CoHo kennt, war "Summer of Hearts & Souls" genau so, wie der Titel vermuten lässt: Eine tolle Sommerlektüre für das Herz und die Seele. Ich vergebe 4/5 Sterne, da mir das gewisse Etwas gefehlt hat, mich das Buch aber trotzdem sehr gut unterhalten konnte.

  17. Cover des Buches Eisige Schwestern (ISBN: 9783426520147)
    S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Inhalt:

    Das Ehepaar Sarah und Angus Moorcroft hat eine ihrer Zwillingstöchter, Lydia, durch einen tragischen Unfall verloren. Doch schon bald kommen ihnen Zweifel, ob tatsächlich Lydia gestorben ist. Vielleicht war es ja doch Kirstie? Der Umzug auf eine geerbte Insel in den schottischen Hebriden soll ein Neuanfang sein... Doch wie findet man heraus, welche Tochter gestorben ist? Und was ist an jenem Tag wirklich passiert?

    Fazit:

    Mit "Eisige Schwestern" ist S. K. Tremayne ein spannender Psychothriller gelungen.

    Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Sarah geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibung der Landschaft war sehr gut. Man hatte fast das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.

    Ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Verwirrung um die Identität des Zwillings gewünscht, da es für mich von Beginn an doch recht durchschaubar war.

    Die Geschichte braucht zwar etwas, um richtig in Fahrt zu kommen, aber nach einer überraschenden Wendung kam im letzten Drittel nochmal richtig Spannung auf.


  18. Cover des Buches Find me in the Storm (ISBN: 9783499000072)
    Kira Mohn

    Find me in the Storm

     (289)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Nachdem ich mit "Free like the wind" aus der Kanada-Dilogie und mit "The Sea in your Heart" aus der Island-Reihe schon zwei Highlights von Kira Mohn hatte, stand es für mich außer Frage, dass ich ihre bekannte Leuchtturm-Trilogie irgendwann ebenfalls lesen möchte. Als die Autorin vor zwei Wochen Belegexemplare ihrer Verlagsveröffentlichungen in einer tollen Giveaway verschenkt hat, musste ich deshalb sofort mein Glück versuchen und habe mich dementsprechend gefreut, als der dritte Teil der Leuchtturm-Trilogie als signiertes Paperback bei mir gelandet ist. Nachdem ich "Find me in the Storm" nun gelesen habe, finde ich es sehr schwierig, meinen Leseeindruck in Worte zu fassen, ohne zu vernichtend zu klingen. Ich fand die Geschichte nämlich durchaus sehr lesenswert, würde es aber definitiv nicht als mein Lieblingsbuch der Autorin einstufen, da es einfach keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Die Grundidee, dass ein prominenter VIP-Gast mit einer Wette und einem "Date your Village"-Spiel das Leben einer Kleinstadt und vor allem das einer jungen B&B-Besitzerin durcheinanderwirbelt, fand ich schon im Klapptext sehr vielversprechend und hier auch gut umgesetzt. Anders als bei den letzten Büchern, die ich von der Autorin gelesen habe, benötigt die Geschichte allerdings einige Zeit, um in Schwung zu kommen und bleibt auch im weiteren Verlauf trotz stürmischer Themen eine leise Erzählung mit wenig Dramatik und viel Alltäglichem. Das ist natürlich überhaupt kein Problem und macht die Geschichte zu einer gemütlichen Lektüre für zwischendurch, ein wenig mehr emotionale Tiefe hätte ich mir jedoch unterm Strich schon gewünscht.


    Figuren: Das in meinen Augen leichte Defizit an emotionaler Tiefe hängt damit zusammen, dass die Nebenfiguren und deren Handlungsstränge hier sehr dominant sind und unsere Hauptfigur Airin neben ihren eigenen Problemen auch noch die der halben Stadt lösen muss. Mit einem finanziell wacklig aufgestellten B&B, einer nach der Trennung von ihrem Mann psychisch labilen Mutter sowie einem sehr fordernden Freundeskreis mit vielen Problemen ist Airin über weite Teile der Handlung so beschäftigt, dass ihr eigenes Glück oft hintenansteht und weder Platz für anderes noch für die Liebesgeschichte bleibt. Versteht mich nicht falsch, über die 384 Seiten hinweg ist sie mir sehr schnell ans Herz gewachsen, aber leider hatte ich nicht das Gefühl, außer ihrer Aufopferungsbereitschaft für ihre Familie und Freunde nicht besonders viel über sie zu wissen. Was ist ihr Lieblingsessen? Welche Hobbies hat sie? Auch wenn solche Hintergrundinfos über Figuren für die Handlung absolut irrelevant sind, tragen sie doch dazu bei, dass man sie als vielseitige und lebendige Charaktere kennenlernen. Hier schien es leider, als hätten wir nur einen Teil von ihr kennengelernt. Genauso geht es mir leider auch mit Josh, welcher über große Strecken der Handlung etwas blass und schwer greifbar bleibt. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte stark davon profitiert hätte, ihn ab und an ebenfalls aus seiner Perspektive erzählen zu lassen, um besonders seine Meinungsänderung am Ende besser nachvollziehen zu können. Ebenfalls durch die Überfüllung mit Problemen unglaubwürdig dargestellt fand ich, dass hier Personen mit starken psychischen Problemen wie Depressionen im Fall der Mutter und einem Trauma was Josh angeht in null komma nichts "geheilt" werden und auch andere Konflikte sich wie von Zauberhand auflösen. Hier wäre also insgesamt aus meiner Sicht weniger deutlich mehr gewesen.


    Schreibstil: Trotzdem eine ausdrückliche Leseempfehlung für diesen Roman aussprechen kann ich, da die Autorin ihre leise Liebesgeschichte abermals mit einem Traumsetting mit Fernweh-Alarm verbindet. Nach Kanadas Nationalpark und dem Sehnsuchtsort Island entführt die Autorin diesmal an die Küste Irlands in das kleine, beschauliche Castledunns. Neben dem gemütlichen Kleinstadt-Setting, dem stürmischen Meer und dem Leuchtturm Matthew überzeugt sie hier wieder mit einem lebendigen Schreibstil und sorgt dafür, dass wir uns auch gerne eine Auszeit im B&B "Seawinds" oder im Leuchtturm gönnen würden. Auf die ersten beiden Bände der Leuchtturm-Trilogie bin ich nun durchaus neugierig. Ob ich genügend angefixt wurde, um mir die Bücher auch tatsächlich zuzulegen, wird sich zeigen...

     


    Die Zitate


    "Jeder braucht doch mal jemanden, an den er sich anlehnen kann. Manchmal denke ich, dass du eine solche Stütze für so viele bist, aber niemand ist sie für dich."
    "Während man auf das endlose Auf und Ab des Meeres sieht, kommen sich überschlagende Gedanken irgendwann zur Ruhe, verdichten sich zu Erkenntnissen."
    "Es wird lustig." Das selbstsichere Grinsen wird ersetzt durch ein treuherziges Lächeln. Vermutlich würde es mehr Wirkung zeigen, hätte ich dieses Lächeln nicht schon einige Male gesehen: Es ist dasselbe, das er in seiner Sendung aufsetzt, wenn er den aufgeregten Paaren erklärt, die nächste Aufgabe sei quasi ein Kinderspiel. Meistens wird es dann ganz besonders fies."



    Das Urteil

    "Find me in the Storm" ist trotz stürmischer Themen eine leise Liebesgeschichte vor einem gemütlichen Kleinstadt-Setting und damit eine entspannende Lektüre für zwischendurch. Die Figuren, Nebenfiguren und Themen leiden in meinen Augen jedoch leicht darunter, dass die Autorin hier zu viel gewollt und zu viele verschiedenen Themen untergebracht hat, weshalb der Roman nicht unter meinen Top 3 der Autorin landet.

  19. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.209)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  20. Cover des Buches Glanz der Dämmerung (ISBN: 9783959671668)
    Jennifer L. Armentrout

    Glanz der Dämmerung

     (274)
    Aktuelle Rezension von: lxy_and_more

    Im dritten und vorletzten Teil der "Götterleichten"-Reihe müssen sich Seth und Josie wieder mit neuen Herausforderungen, die ihr Leben verändern werden, auseinandersetzen. Das wichtigste hierbei ist jedoch der Kampf um ihre Liebe. Die Erzählung erfolgt aus den Sichtweisen beider Protagonisten. 

    Die Geschichte beginnt mit Seth der nach den Ereignissen am Ende des zweiten Bandes verwirrt ist und versucht nach einer letzten gemeinsamen Nacht Abstand zwischen Josie und sich zu bringen. Apollo will Josie davon überzeugen, dass sie sich in Seth getäuscht hat. Doch sie glaubt an ihn und ihre Liebe. Sie wird vom Titanen Hyperion entführt, was sie fast das Leben kostet. Nach ihrer Rettung schwört Seth, der mittlerweile in eine allmächtige Position gerückt ist, sie nie mehr alleine zu lassen. 

    Josie wird trotz ihrer Rettung immer schwächer und erst im weiteren Verlauf des Buches wird auch klar, wieso das so ist - was ich hier an dieser Stelle aufgrund von Spoilern unerwähnt lasse. Dazu wird sie von Albträumen geplagt, die teilweise gar keine sind, sondern Prophezeiungen. 

    Für mich war die Geschichte wieder sehr gut durchdacht und spannend gestaltet. Die Puzzleteile aus Fragen und Antworten um Seths uns Josies Schicksal setzen sich immer weiter zusammen und doch hat man das Gefühl, dass noch längst nicht alles offenbart wurde. Dazu liebe ich einfach die großen Emotionen, die es zwischen Seth und Josie gibt. Von mir gibt's 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Miroloi (ISBN: 9783446261716)
    Karen Köhler

    Miroloi

     (175)
    Aktuelle Rezension von: enalarson

    Ich fand es etwas zäh, aber zum Ende hin hat es mich dann doch noch gepackt.

  22. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Runa97

    Anni lebt mit ihrem Freund Thies in Bremen, hat einen festen Job als Game-Designerin und ist eigentlich glücklich. Doch als Thies das Thema "heiraten" anspricht und sie gleichzeitig von ihrem Chef die Aussicht auf einen Job in Berlin bekommt, fragt sie sich plötzlich, ob das das Leben ist, was sie eigentlich haben will. Eine Postkarte ihrer ehemaligen Freundin Maria lässt sie spontan nach Norderney reisen - dort stellt sie sich ihrer Vergangenheit, denkt über ihr Leben nach und ist mutig.


    Ich kannte bisher nur die nachfolgenden Werke von Meike und muss sagen, dass mir auch ihr erster Roman sehr gut gefallen hat. Anni ist ein toller Charakter, mit dem ich mich bei einigen Gedankengängen sehr gut identifizieren konnte. Das Thema Mut und Veränderungen zieht sich durch die gesamte Geschichte, verbunden mit Prints - entworfen von Anni - die es am Ende des Buches auch noch als kleine Postkarten gibt.

    Alles in allem ein schöner Roman, nicht zu oberflächlich und dennoch als "leichte" Lektüre zu genießen.

  23. Cover des Buches Versucht (ISBN: 9783596190607)
    P.C. Cast

    Versucht

     (1.622)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Nachdem Zoey und ihre Freunde Kalona und Neferet aus Tulsa vertrieben haben, hätten sie eigentlich eine Pause verdient. Aber leider ist ihnen allen keine Ruhe vergönnt. Stevie Rae glaubt, dass sie mit ihren außergewöhnlichen Kräften alles allein regeln kann und verheimlicht ihren Freunden, was in den Tunneln unter Tulsa vor sich geht. Dort breitet sich eine mysteriöse und beängstigende Macht aus, die ihnen allen gefährlich werden könnte. Zoey stellt sich mittlerweile die Frage, ob sie ihr überhaupt noch vertrauen kann. Werden die beiden Freundinnen die richtigen Entscheidungen treffen? 


    Wie ich finde, wird die Reihe mit jedem Band, den ich lese, besser... Die Charaktere wachsen und wirken reifer, werden immer interessanter. 

    Die Story überzeugte mich mit zunehmender Spannung und ich mag die Rätsel und Geheimnisse, die nach und nach ausgelöst werden.

    Auch die verschiedenen Erzählperspektiven möchte ich, denn so kam die Geschichte dreidimensionaler und greifbarer rüber.


    Bin sehr auf Teil 7 gespannt 🖤

  24. Cover des Buches Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783492311298)
    Jenny Colgan

    Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Jenny Colgan greift ganz tief in die Trendkiste: Sommer und irgendetwas mit einem kleinen Laden, dazu eine Prise Strand und ein niedliches Tier. All das im Titel oder auf dem Cover. Oh Wunder, dass es dabei auch noch um eine Frau mit dem niedlichen Namen Polly geht, die in ihrer Bäckerei zauberhaftes Gebäck zusammenmischt wie die Autorin einen Unterhaltungsroman. Und was soll man sagen? Nicht nur Pollys Gebäck wird zauberhaft, auch der Roman ist es.

    Dabei ist der Start doch etwas holprig, was einerseits dem übertriebenen Anthropomorphismus in Bezug auf den Papageientaucher Neil, andererseits der Tatsache, dass etwas zu viele Probleme auf einmal aufgeworfen werden. Das alles aufzulösen braucht dann die Länge des ganzes Buches, obwohl es der Spannung gut getan hätte, nicht alles im dramatischen Finale zu verarbeiten.

    Die Figuren sind witzig und liebevoll gezeichnet, die Kulisse malerisch und überhaupt ist das ganze Buch wie eine große Hängematte, in die man sich hineinlegen und durch den Sommer träumen kann. Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, wenn auch ein kleines bisschen weniger magisch.

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