Bücher mit dem Tag "inquisition"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inquisition" gekennzeichnet haben.

350 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.767)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Leider muss ich wirklich sagen, dass wäre ich nicht großer Fan der Filme diesen Teil bestimmt abgebrochen hätte. Allein der Anfang ist sowas von nervig. Harry verhält sich seinem Cousin gegenüber genau so wie Draco seinen Freunden Ron und Hermine... 

    Anstatt sich nach den Strapazen zu freuen alle wieder zu sehen schreit er sie nur an und verhält sich einfach wie das letzte Ar***... 

    Abgesehen von Harry ist aber auf jedenfalls interessant mehr über die Zaubererwelt zu erfahren. Das Ministerium und auch das Krankenhaus, sowie deren Abläufe und Geheimnisse. Auch das mit den Bildern ist nun "logischer" als in den Filmen. 

    Neville und Luna sind für mich auch immer ein Highlight. Cho hingegen mochte in den Filmen schon nicht aber in diesem Buch ist sie alle 5 Minuten am Heulen... 

    Wohingegen die Zentrauren und die Riesen endlich mehr Aufmerksamkeit erhalten und einige Fragen geklärte, andere wiederum offen bleiben.  

    Fazit: Die Welt und die Nebencharaktere absolut Top. Mit Harry wäre ich allerdings nicht befreundet.. Vielleicht hätte es mir als Kind tatsächlich besser gefallen (Bzw. als zickiger Teenager)

  2. Cover des Buches Young Elites (Band 2) - Das Bündnis der Rosen (ISBN: 9783785584156)
    Marie Lu

    Young Elites (Band 2) - Das Bündnis der Rosen

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil einer Trilogie. Wie schon beim ersten Teil gefällt mir der Schreibstl der Autorin gut. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was mir gut gefällt, da man so viele verschiedene Einblicke in die Welt bekommt und die Protagonisten besser kennenlernt.

    Im Fokus der Geschichte steht Adelina, welche eine ser düstere Person ist. Ihr Handeln ist in diesem Buch davon geprägt, dass sie gute Absichten verfolgt, die jedoch mit düsteren und brutalen Taten erfüllen möchte. Dadurch ist sie keine Helden, vielleicht sowas wie eine Antiheldin, aber kann es eine Antiheldin geben, wenn es keine wirklichen Helden gibt? Alle Protagonisten sind hier weder schwarz noch weiß, alle sind in verschiedene grau Töne gehalten, wodurch meiner Meinung nach die Personen sehr realischtisch dargestellt werden.

    Die Geschichte an ich gefällt mir gut, trotzdem gab es für mich die ein oder andere Länge und zwischendurch wirktenn manche Stellen etwas unrealischtisch. Da mich das aber nicht sehr gestört hat, hat das Lesen trotz kleiner Mankos Spaß gemacht. Zusätzlich hat die Geschischte ein sehr schnelles Tempo, wodurch immer wieder viel passiert und man neue Protagonisten kennenlernt.

    Nach diesem Band muss ich unbedingt den 3. Teil lesen und bin sehr gespannt, wie die Geschichte rund um Adelina enden wird.

  3. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (465)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Dies ist nun der zweite Roman, den ich von Luca Di Fulvio gelesen habe - und ich bin nicht weniger begeistert. Erneut hat mich der Schreibstil des italienischen Autors fasziniert, der Roman ist sehr gut zu lesen und hat mich vollkommen überzeugt.
    "Ein dicker Wälzer" dachte ich zunächst als ich das Buch erstmalig in den Händen hielt: Dennoch war die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend und in kürzester Zeit hatte ich den "dicken Wälzer" durchgelesen. Leider, kann ich da nur sagen, denn die Geschichte hat mich sehr berührt!

    Rom gilt als erster Schauplatz des Romans, wo die Straßenkinder Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole sich mit Betrügereien ihren Lebensunterhalt verdienen. Nach einem "Zwischenfall" müssen sie aus der Stadt flüchten und machen sich auf den Weg nach Venedig. Auch das jüdische Mädchen Giudetta findet gemeinsam mit ihrem Vater in Venedig eine neue Heimat.

    Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert und Luca Di Fulvio versteht es, den Leser an dieser längst vergangenen Zeit teilhaben zu lassen, als wäre man selbst mittendrin. Der Leser findet sich plötzlich im Judenviertel wieder, erfährt einiges über die Franzosenkrankheit und leidet mit den Huren, die ein schreckliches Leben führen müssen. Ebenso finden sich in der Geschichte der christliche Fanatismus wieder, Ganoven, die die Stadt Venedig regieren und das Leben armer Menschen. Neben den sympatischen Hauptfiguren, treten immer wieder zahlreiche Nebenfiguren in den Vordergrund, die nicht weniger interessant sind.

    Auch die Liebe hat ihren festen Platz in der Geschichte und natürlich werden den Liebenden immer wieder Steine in den Weg gelegt, die es beiseite zu räumen gilt. Die Sprache ist einfach gehalten , aber gut ,unterhaltsam und spannend zu lesen und ich habe mich wirklich keine Sekunde gelangweilt, eher im Gegenteil, ich habe dieses Buch inhaliert und mich auf jede Stunde des Lesens gefreut,da das Buch durchaus zu fesseln weiß;. Sicherlich sind einige Ungereimtheiten in diesem Buch zu lesen, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals schon Kleider " von der Stange " gab, aber das hat mich bei diesem überaus unterhaltsamen Buch nicht gestört.
    Wer also für eine gewisse Zeit abschalten will, sich in das Venedig des 16. Jahrhunderts auf unterhaltsame Weise entführen lassen will, ist mit diesem Buch gut beraten.Ich denke auch alle Fans von Charlotte Thomas kommen auf ihre Kosten.

  4. Cover des Buches Clans of London - Hexentochter (ISBN: 9783473401802)
    Sandra Grauer

    Clans of London - Hexentochter

     (275)
    Aktuelle Rezension von: selena_riddle

    Klappentext:

    Eine uralte Prophezeiung.
    Ein gefährlich charmanter Magier.
    Und eine Stadt voller verfeindeter Hexenclans ...

    Als Caroline den geheimnisvollen Ash kennenlernt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben schon bald in seinen Händen liegen wird. Denn Ash ist ein Magier und Caroline eine Hexe. Eine Hexe, deren Magie nie aktiviert wurde und das wird sie an ihrem 18. Geburtstag das Leben kosten. Während Caroline und Ash alles daransetzen, dieses Schicksal durch ein magisches Ritual abzuwenden, kommen sie sich immer näher. Doch dann erfährt Caroline, dass die beiden mächtigsten Hexenclans von London Jagd auf sie machen. Denn Caroline ist Teil einer uralten Prophezeiung. Und sollte diese sich erfüllen, sind die Hexenclans dem Untergang geweiht ...

    Band 1 des magischen Zweiteilers!


    Lesegrund:

    Da ich die Flame & Arrow Reihe lesen möchte und ich erfahren habe, dass die Clans auch dort eine Rolle spielen, habe ich mich zunächst für die Clans of London Reihe entschieden.


    Schreibstil:

    Das Buch war leicht und flüssig zu lesen. Der Schreibstil war angenehm, aber einfach. Eine Ausnahme bilden Carolines Traum-Szenen, hier wurde eine geschwungene, schnörkelige Schriftart gewählt, die ich schwer zu lesen fand und meinen Lesefluss hemmten.


    Meine Meinung:

    Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht und ich war gleich in der Story drin. Caroline geht mit ihrer Freundin und Mitbewohnerin Megan aus und lernt im Zuge dessen sowohl Ash als auch Henri kennen. Auf der Party erleidet Caroline einen Migräne-Anfall und wird von Ash nach Hause begleitet. Schnell zeigt sich, dass Caroline nicht unter gewöhnlichen Kopfschmerzen leidet, sondern sie eine Hexe ist, deren Magie noch nicht aktiviert wurde. Sollte diese nicht noch vor ihrem 18. Geburtstag aktiviert werden, stirbt Caroline. Aus diesem Grund muss sie so schnell wie möglich ihre Eltern ausfindig machen, welche sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennen gelernt hat, da sie bereits als Säugling in ein Kinderheim gekommen ist. So nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf und ein Spiel gegen die Zeit beginnt.


    Nach dem tollen Einstieg kam leider schnell die Ernüchterung. Die Grundidee finde ich super und hat auch viel Potential, welches meiner Meinung nach aber nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, während aber nicht viel passiert. Das bisschen was passiert, war sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Lange, lange stand das Liebes-wie-entscheide-ich-mich-nur-Drama im Mittelpunkt. Die darauf bezogenen langen Diskussionen nahmen viel Raum in Anspruch. Das war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar... Also, wenn ich erfahre, dass meine Magie vor meinem 18. Geburtstag aktiviert werden muss und ich andernfalls sterbe, konzentriere ich mich doch nicht verstärkt auf mein Liebesleben ... oder?! Das war mit einer der Gründe, weswegen ich nicht mit Caroline warm wurde. Außerdem hat mich ihr zwanghaftes Misstrauen Ash gegenüber gestört. Ohne ersichtlichen Grund wollte sie unbedingt das Schlechte in ihm sehen. Gleichzeitig begehrt sie ihn sehr und möchte ihm nahe sein.

    Ash dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist charmant, witzig und sehr fürsorglich und hilfsbereit. Obwohl für ihn viel auf dem Spiel steht, gibt er sein Bestes um Caroline zu helfen und steht ihr immer bei. 

    Herni war für mich schwer zu greifen. Ich kann ihn irgendwie nicht einschätzen und seine Darstellung erschien mir im Vergleich eher schwach.


    Das letzte Drittel hat das Ruder wieder rum gerissen. Hier kam endlich Spannung auf und die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch endet mit einem richtig fiesem Cliffhanger, bei welchem man sofort weiterlesen will.


    Fazit: Eine tolle Idee mit einigen Schwächen, welche die Spannung im letzten Drittel teils wieder ausbügeln konnte.

  5. Cover des Buches Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun (ISBN: 9783453316881)
    T.S. Orgel

    Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. 

    Macht, Intrigen und geheime Bündnisse - alles ist vorhanden, wird sehr gut beschrieben und natürlich gibt es einige Überraschungen. Auch wenn es etwas länger dauert, bis man versteht wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen.

    Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich ließe sich die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie „Die Blausteinkriege“ des Autorenduos T. S. Orgel beschreiben. 

    Das riesige Kaiserreich Berun, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von Tertys. Doch der Löwe von Berun, so wie der Kaiser allgemein genannt wurde, ist längst verstorben und sein Erbe entpuppt sich als absolut unfähigen Herrscher, welcher außer Vergnügungen nichts im Sinn hat und das einstige Großreich Berun an den Rand des Untergangs regiert. Das durch eine enttäuschende Führung geschwächte Berun ruft die Kontrahenten auf den Plan, sowohl im eigenen Staat als auch in den angrenzenden Ländern. So gehören Machtspielchen und Intrigen zum alltäglichen Geschäft.

    Immer tiefer darin verwickelt werden drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sara, ein junges Straßenmädchen, Thoren der Puppenspieler und Marten der Schwertmann. Trotz großer Unterschiede wird im Verlaufe der Geschichte deutlich, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind.

    Welche Rolle Marten spielt, ist lange unklar. Vor allem das Interesse des Puppenspielers an seiner Person bleibt im Dunkeln.

    Weitere Protagonisten sind im ersten Band der Blaustein – Trilogie Lebrec, Messer, Danil und Cajetan ad Hedin, am Rande spielt auch noch Cunrat ad Koredin seine Rolle. Noch weitere interessante Charaktere treten in Erscheinung. Nebencharaktere, die tragende Rollen spielen. 

    Es warten große Herausforderungen auf die Charaktere in einer Welt voller Gewalt, Macht und Magie.

    Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun ist ein packender Auftaktroman, welcher zwar etwas die magischen Elemente unterschlägt und zwischenzeitlich etwas langatmig wird aber alles in allem mit einer sehr durchdachten Story und fantastischen Charakteren von sich überzeugen kann und mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

    Ein Aspekt ist der Blaustein, ein besonderes Gestein, welches gekaut besondere Eigenschaften von "Gezeichneten" hervorrufen kann. Diese Eigenschaften können beispielsweise sein: Macht über das Wasser oder Schmerzen zu besitzen, die Unsichtbarkeit und noch einiges mehr. Oftmals wissen die Betroffenen gar nicht davon.

    Das Besondere: Im Kaiserreich, ein riesiges Reich, wird nicht darüber gesprochen beziehungsweise ist es verpönt.

    Auch die verschiedenen Religionen überzeugen vollkommen, die Religion der Reisenden ist äußerst ungewohnt, aber auch erfrischend. Das Erbe von Berun ist empfehlenswert, für all diejenigen, die Fantasy im Stile „The Games of Thrones“ lieben. 

  6. Cover des Buches Hidden Worlds - Der Kompass im Nebel (ISBN: 9783733550004)
    Mikkel Robrahn

    Hidden Worlds - Der Kompass im Nebel

     (147)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Nachdem Elliot Craig seinen Job im Burgerladen verloren hat, macht er sich Sorgen um seine Zukunft und die seines kranken Vaters. Doch der hat überraschenderweise einen Tipp für ihn, und so spricht Elliot im Theodores Kiltladen vor. Die Überaschung wird noch größer, als Theodore ihn einstellt und ihm seinen wahren Arbeitsplatz offenbart: Das Merlin-Center, das Kaufhaus für das Phantastische, zu dem man nur mittels Schnellreisezauber gelangt.

    Zauber? Ja, Elliot lernt eine ganz neue Welt kennen, in der er es nicht nur mit Zaubersprüchen zu tun bekommt, sondern auch mit allerlei Geschöpfen, die er bisher im Reich der Märchen und Legenden wähnte. Doch vor Jahren hatte die Inquisition das Portal nach Avalon geschlossen, und viele mythische Wesen sind in der „normalen“ Welt gestrandet.

    Als dann die Inquisition sich auf seine Spur setzt, wird die Sache sehr persönlich für Elliot.

    Hidden Worlds ist ein Urban-Fantasy-Trilogie, die zumindest im ersten Band in großen Teilen in Schottland spielt, und mir schnell sympathisch wurde. Elliot, der bei seinem kranken Vater lebt, die Mutter ist schon vor einigen Jahren verschwunden, erwartet nicht mehr allzu viel vom Leben, und das mit Anfang 20. Es dauert auch ein bisschen, bis er sein „neues“ Leben annehmen kann, das nicht immer ungefährlich ist. Er wird dem mystischen Zoo zugeordnet, der sich im Merlin-Center befindet, hier werden alle möglichen Fabeltiere gehalten, auch, um sie vor der „normalen“ Welt zu schützen. Sein Vorgesetzter, Gerry der Buffaloman (man stelle sich einen Minotaurus vor, statt Stier aber Büffel), macht es ihm immerhin leicht, sich einzufügen – dieser Charakter war mir einer der liebsten. Die meisten Mitarbeiter im Kaufhaus sind mystische Wesen und meist recht skurril.

    Nicht nur die Inquisition macht Elliots Leben schwer, auch, dass er sich bald mehr oder weniger verpflichtet fühlt, ein Geheimnis aufzudecken, das ihn und die Elfin Soleil Boulanger, mit der er sich anfreundet, in einige sehr gefährliche Situationen bringt. Es gibt eine ganze Reihe überraschender Wendungen, und das Ende bietet einen heftigen Cliffhanger auf, gut das es die beiden Folgebände bereits gibt.

    Ich fühlte mich gut unterhalten von diesem ersten Trilogieband, der sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ansprechen kann, die Geschichte ist spannend, die Charaktere liebenswert und/oder skurril, manche auch sehr gefährlich. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

  7. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der historische Roman "Feuerrot" wurde von Nina Blazon im Februar 2016 im Ravensburger Verlag veröffentlicht.

    Dieses Buch erzählt einen Teil der Geschichte der Hexenverfolgung. Die Geschichte spielt in Ravensburg im Jahr 1484. Ein Gast taucht im Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis aus, zeitgleich trifft der Inquisitor Heinrich Kramer in Ravensburg ein. Dieser schreibt an dem Malleus Maleficarum, dem Hexenhammer, das wichtigste Werk der Hexenverfolgung.

    Als die Dinge nicht so laufen, wie der Gast es sich wünscht, fängt er an die Frauen als Hexen zu bezeichnen. Dies ist ein Todesurteil und der Verrat nimmt seinen Lauf.

    Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch mit überraschenden Wendungen. Einiges mag man zwischendurch erahnen, aber die Autorin treibt es immer noch ein Stück weiter. Doch lest am besten einfach selbst. 

  8. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Elchdame

    Ich bewerte hier das Hörbuch, das ich leider nicht eintragen kann. Gelesen habe ich das Buch nicht, aber mehrfach gehört.

    Ich liebe dieses Hörbuch einfach und ich höre es immer wieder. 

    Stephen Foxx, ein Student aus den USA nimmt als freiwilliger Helfer an einer archäologischen Ausgrabung in Israel teil. Dort findet er in einem Grab aus etwa dem Jahr 30 n.Ch. die Bedienungsanleitung für eine Sony Videokamera. Natürlich fragt er sich, was das Ganze zu bedeuten hat. Nach einigen Überlegungen kommt er zu dem Schluss, dass es sich bei dem Skelett in dem Grab um einen Zeitreisenden aus der Zukunft handeln muss, denn wie sich herausstellt, wird die Kamera, zu der die Bedienungsanleitung gehört, in frühestens drei Jahren auf den Markt kommen.

    Doch was hat es zu bedeuten, dass die Bedienungsanleitung in dem Grab lag? Er kommt zu dem Schluss, dass irgendwo in Israel die Kamera versteckt sein muss. Und dass der Zeitreisende vor 2000 Jahren nur ein Motiv zum Ziel gehabt haben kann: Jesus Christus.

    Zum selben Schluss kommt auch John Kaun, Geldgeber der Ausgrabung, der nach dem Fund an der Ausgrabungsstelle auftaucht und Experten zu Rate zieht, die mit ihren jeweiligen Fähigkeiten dazu beitragen sollen, das Versteck dieser Videokamera zu finden.

    Zwischen Stephen Foxx samt seinen Freunden Judith und Yehoshua Menez auf der einen Seite und dem Multimillionär John Kaun auf der anderen Seite entbrennt ein atemberaubender Wettlauf, in dessen Verlauf sich der Vatikan einschaltet, ein abgeschiedenes, fast vergessenes Kloster mit einer handvoll Mönchen und schließlich auch das israelische Militär eine Rolle spielen.

    Die Charaktere werden in diesem Buch sehr glaubhaft dargestellt und ich kann sie mir lebhaft vorstellen. Es wird zudem eine gute Spannung aufgebaut. Gelesen wird das Buch von Matthias Koeberlin sehr ansprechend und mitreißend. Er ist großartig!

    Schließlich das Resümee, welches Stephen Foxx aus den ganzen Ereignissen zieht – ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Aber ich finde das Resümee auch als gläubiger Christ als Gewinn. Auch wenn ich es nicht eins zu eins bejahen würde und mir das Geschenk der Vergebung fehlt, ist es doch für mich nachvollziehbar und ansprechend.

    Ich kann dieses Hörbuch wirklich von ganzem Herzen empfehlen – auch gegenüber der gekürzten Version, die ich zwar auch schon mehrfach gehört habe, der aber einfach einiges fehlt. Denn die Kürzungen sind zum Teil doch recht erheblich. Lasst Euch auf die unglaubliche Geschichte ein und verfolgt selbst den spannenden Wettbewerb, das ist meine Empfehlung.

  9. Cover des Buches Der Hexenschöffe (ISBN: 9783499268007)
    Petra Schier

    Der Hexenschöffe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia

    Klappentext:

    EIN WAHRE GESCHICHTE AUS DUNKLER ZEIT

    Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

    Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur „versengten Art“: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

    Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …


    Meine Meinung:

    Erstklassig geschrieben und recherchiert lässt mich die Autorin Petra Schier wirklich so richtig schön in das Rheinbach des 17. Jahrhunderts eintauchen. Da ich nicht weit von Rheinbach weg wohne und den Ort somit auch kenne, hat manches natürlich auch so einigen Wiedererkennungswert, so das dieser auch noch zusätzlich zu einem wirklich grandiosen Leseerlebnis beträgt.

    Ich kenne mittlerweile fast alle Bücher der Autorin und bin ein absoluter Fan ihrer Adelina Reihe, die alle im mittelalterlichen Köln spielen. Aber Hermann Löher und seine mutige und liebenswerte Familie haben es mir wirklich auch angetan. Ich war richtig enttäuscht, als ich die letzte Seite gelesen habe, das es jetzt leider nicht weiter geht. Da hätte ich wirklich noch so manche weitere Lesestunde mit verbringen können.

    Aber dann werde ich mich eben bald ins nächste Abenteuer der Autorin stürzen, die ja zu meinem Glück in regelmäßigen Abständen neue tolle historische Romane auf den Markt bringt.

  10. Cover des Buches Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche

     (627)
    Aktuelle Rezension von: readingaileen

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Ich fand es schön Mal über eine Protagonistin zu lesen, die nicht perfekt aussieht, sondern auch Narben hat und nicht von jedem als eine Schönheit hochgelobt wird. Sie kam mir dadurch als Person viel realistischer vor. 

    Es war auch schön, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. Einmal hat man die Sicht der Protagonistin, die in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Dadurch fühlt man sich besser in ihre Situation ein und versteht ihre Gefühle und Gedanken besser. Dann gibt's noch zwei weitere Sichten - unter anderem des Antagonisten -, die aber in der dritten Person geschrieben ist. Dadurch schafft die Autorin eine Distanz zu den Charakteren, obwohl man sie besser kennenlernt. Nichtsdestotrotz ist es hier klar, wer der Hauptcharakter ist. 

    Ich muss sagen, dass es ein typisches Fantasybuch ist. Es ist jetzt nichts außergewöhnliches, aber dennoch liest sich das Buch sehr gut. Der einzige Makel ist, dass das Buch ziemlich vorhersehbar ist. Es war sehr klar, wie das alles enden würde. Aber wie gesagt, ist es nicht so tragisch. 

    Ich kann das Buch empfehlen.

  11. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (156)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Reinhild und ihr Gemahl Gottfried wollen in ihre Heimat Koblenz zurückkehren. Doch leider werden sie von einer Räuberbande überfallen und Reinhild entgeht nur knapp dem Tod. Für Gottfried endet dieser Überfall tödlich, weil er einem kleinen Mädchen das Leben rettet. Nur langsam erholt sie sich von diesem schrecklichen Ereignis. Doch ihr ist auch schnell bewusst, dass sie allein für ihren Sohn, wieder heiraten muss. Auch wenn ihr immer klarer wird, dass für sie da nur ein Mann in Frage kommt, weiß sie auch das eine Verbindung mit ihm vor allem ihr Vater nicht gutheißen wird…

    Dieser neue Reihenauftakt schließt an die Kreuz-Trilogie an. Aber auch ohne Vorwissen, kann man diesen Roman gut lesen. Mir war auch anfangs nicht bewusst, dass es eine Vorgänger-Reihe gibt. Es werden ein paar Geschehnisse kurz angedeutet und gut in die Geschichte eingebaut, so dass man keinerlei Nachteile als Neueinsteiger hat. Außerdem gibt es zu Beginn des Buches ein sehr hilfreiches Personenregister, da man gerade am Anfang erstmal vielen Personen begegnet und die jeweiligen Verwandtschaftsbeziehungen vielleicht nicht gleich klar werden. So dass es sehr gut ist auf dieses zurückgreifen zu können.

    Vorrangig wird diese Geschichte aus der Sicht von Reinhild, Palmiro und Conlin erzählt. Die drei kennen sich schon seit der Kindheit und treffen jetzt wieder aufeinander. Ich fand es sehr spannend mit der Zeit ihre jeweiligen Geschichten und Beziehung zueinander zu erfahren. Die Autorin schafft es sehr gut dem Leser häppchenweise immer mehr Details und Geheimnisse über die Figuren zu präsentieren. So dass für mich die Figuren wirklich bis zum Ende hin teilweise noch sehr geheimnisvoll, aber vor allem interessant wirkten.

    Mal etwas ganz anderes und besonders fand ich die Geschichte um die alte Reliquie. Dieses Kreuz, dass jetzt im Besitz von Palmiro ist, tauchte wohl schon in der vorherigen Trilogie auf und birgt so einige Geheimnisse. Die natürlich noch längst nicht alle gelüftet sind. Mit dieser Reliquie bekommt diese Geschichte auch einen fast mystischen oder fantastischen Anstrich, den ich anfangs erstmal etwas merkwürdig fand. Aber im Nachwort erklärt die Autorin für mich sehr logisch diesen Aspekt. Und ich bin sehr gespannt wie es dahingehend im zweiten Band weiter geht. Vor allem weil man nach diesem offenen Ende sowieso unbedingt weiter lesen muss.

    Wer gut recherchierte Romane mag und auch nicht gegen etwas Mystik in historischen Geschichten abgeneigt ist, kommt hier auf seine Kosten.

  12. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (921)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein tolles und spannendes Buch. 

    Ich habe es gekauft weil mich die Leseprobe nicht los gelassen hat. 

    Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Spannend und mitreißend. Gefühlschaos. Tolle Charaktere und schön geschrieben 

  13. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht (ISBN: 9783845805030)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Einen für alle und alle für einen, so lautet auch der Spruch für die jungen schwarzen Musketiere um 1620. Henrik und ich haben gemeinsam den historischen Jugendroman von Oliver Pötzsch gelesen und waren mehr als begeistert. Allerdings würde ich diesen Jugendroman erst ab 14/15 Jahren frei geben, denn die Hexenverbrennungen und Hinrichtungen im Krieg sind schon heftig in Schriftform wiedergegeben worden. Und die Kinder bzw. die jungen Jugendliche haben dann doch wieder ein anderes Fantasiebild als wir Erwachsene. Aber trotzdem wurde es wunderbar umgesetzt, so das ganz viel Spannung und interessante Geschichte um die Zeit vermittelt wurde. Wir beide können das Buch empfehlen zu lesen, nicht nur für Junge Leser geeignet.

  14. Cover des Buches Tyll (ISBN: 9783499268083)
    Daniel Kehlmann

    Tyll

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Nora_liest

    Nachdem sein Vater, ein heilkundiger Müller, als angeblicher Hexer hingerichtet wurde, flieht Tyll aus seinem Dorf und zieht als Gaukler durch die Lande. In verschiedenen Episoden lässt Kehlmann ihn an der Seite historischer und fiktionaler Figuren auftreten und die Zeit des Dreißigjährigen Krieges so lebendig werden. Bild- und figurenreich veranschaulicht er auf zugleich schelmische und ernsthafte Weise dessen Ereignisse und Auswirkungen. Ein absolut lesenswerter Roman!

  15. Cover des Buches Die unwissende Magierin: Magie der Natur 1 (ISBN: B07R88LPDQ)
    Marlene Beer

    Die unwissende Magierin: Magie der Natur 1

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt

    Arah wurde als Kind ausgesetzt und wächst bei einem Pater in einem kleinen Dorf auf. Als ein Exorzist dorthin kommt, wird sie aus ihrer sorgenlosen Welt gerissen, denn der Exorzist ist auf der Suche nach Magiern, um diese umzubringen. Als er Arah beschuldigt, eine Magierin zu sein, muss diese in den Wald fliehen, wo sie erfährt, dass es Magie tatsächlich gibt.


    Cover

    Das Cover finde ich gelungen, da es geheimnisvoll wirkt und die farbliche Gestaltung gut zum Inhalt der Geschichte passt. Ich gehe davon aus, dass es Arah sein soll, die auf dem Cover dargestellt ist, dafür finde ich wirkt die Person aber etwas zu alt, da Arah im Buch 13 Jahre alt sein soll.

    Schreibstil
    Der Schreibstil ist einer der ersten Punkte, die leider dafür gesorgt haben, dass die Geschichte von ihrem Potenzial eingebüßt hat. An sich lässt sich der Schreibstil recht flüssig lesen, allerdings springt der Erzählstil immer wieder zwischen verschiedenen Formen. Im einen Moment wird man als Leser direkt vom Erzähler angesprochen, dann erlebt man das Geschehen mehr aus Arahs Sicht und kurz darauf befindet man sich wieder in einer außenstehenden Perspektive. Das stört doch sehr beim Lesen und verhindert etwas, dass man richtig in die Geschichte abtauchen kann.

    Meine Meinung zur Geschichte

    Die Geschichte war interessant und es gab einige wirklich gute Ideen. Ich mag es auch, dass die reale Hexenverfolgung hier mit Fantasy verbunden wurde. Hierbei wird eine Welt dargestellt, die an der realen Vergangenheit orientiert ist. Im Klappentext ist von einem mittelalterlichen Dorf die Rede, in dem Arah aufwächst. Im Buch selbst ist noch die Inquisition relevant, genauer wird der Zeitraum nicht eingegrenzt. Hierzu möchte ich aber anmerken, dass der Großteil der Hexenverbrennungen in Mitteleuropa nicht im Mittelalter stattgefunden haben, sondern erst in der Frühen Neuzeit (das Mittelalter endete um 1500, die richtige Hexenverfolgung fing da gerade erst an, der Höhepunkt war zwischen 1550 und 1650). Außerdem war das Hauptziel der Inquisition nicht die Hexenverfolgung, sondern Personen, die von der Kirche abweichende Weltanschauungen und Meinungen hatten. Durch eine kurze Recherche findet man das schnell heraus, das wurde hier anscheinend leider nicht gemacht und so dieser weit verbreitete Irrglauben weiter unterstützt.


    Arah selbst ist mir größtenteils sympathisch gewesen, auch wenn man durch den schwankenden Schreibstil nicht immer ganz mit ihr mitfühlen kann. Bei ihren Erlebnissen verhält sie sich größtenteils nachvollziehbar, aber vieles hätte weiter ausgeführt werden können und einige Ungereimtheiten gibt es schon. Beispielsweise nimmt sie auf ihrer Flucht Proviant für einige Tage mit, kann sich nach zwei Tagen aber vor Hunger kaum noch auf den Beinen halten. Solche Momente gibt es immer mal wieder, wo man sich dann fragt, wie es dazu gekommen ist, ohne dass irgendwo etwas erwähnt wird.

    An sich hat die Geschichte durchaus Potenzial, sehr spannend zu sein. Es gibt auch immer wieder Momente, die sehr fesselnd sind. Leider werden diese oft sehr schnell abgehandelt oder der auktoriale Erzähler taucht mal wieder auf und nimmt schon etwas vorweg, sodass man schnell weiß, wie es weitergeht, und man nicht richtig von der Handlung gefesselt wird. Hier hätte das Buch mehr Länge und Ausführlichkeit gut vertragen können. Wie eine andere Rezensentin schon vor mir schrieb, liegt eben nicht immer in der Kürze die Würze. Hier wurde sehr viel Potenzial verschenkt, was ich sehr schade finde, weil es deutlich besser hätte genutzt werden können.


    Das Ende kam dann sehr überraschend und hat einen geradezu überrumpelt, weil besonders viel auf einmal geschehen ist. Man hatte kaum Zeit, sich in die entsprechende Situation einzufinden, da war schon alles vorbei. Auch hier hätte man das also deutlich ausführlicher machen können.

    Hinzu kommt, dass ich persönlich mit dem Ende etwas unzufrieden bin, da aus meiner Sicht sehr schnell in schwarz und weiß eingeteilt wurde und die Grautöne dazwischen gar nicht beachtet wurden. Einiges war auch nicht ganz nachvollziehbar. Genauer kann ich das hier leider nicht begründen, da ich sonst potenziellen Lesern alles vorwegnehmen würde.

    Gut fand ich, dass die Geschichte in sich soweit abgeschlossen ist, dass man nicht gezwungen wird, die Folgebände zu lesen. Als ich gesehen habe, wie wenig Seiten ich noch vor mir habe, aber wie viel noch offen ist, hatte ich schon befürchtet mitten aus der Handlung geworfen zu werden und den nächsten Band lesen zu müssen, um die nötigen Erklärungen zu bekommen. Das ist dann doch nicht eingetreten, worüber ich froh war, aber wie gesagt wurde dann alles sehr schnell abgehandelt, obwohl es etwas mehr Länge gut vertragen hätte.


    Insgesamt ist es also eine Geschichte mit tollen Ideen, die mich auch durchaus unterhalten hat, aber noch einiges an Verbesserungspotenzial aufweist, was die Umsetzung betrifft. Ich finde es wirklich sehr schade, dass hier so viel Potenzial verschenkt wurde.
    Ich habe lange überlegt, ob ich zwei oder drei Sterne vergebe, weil die Geschichte wirklich Potenzial hat. Auch mit Blick auf die anderen Bücher, die ich bisher mit drei Sternen bewertet habe, musste ich mich aber für zwei Sterne entscheiden, da es hier noch deutliche Probleme bei der Umsetzung der vielen Ideen gab. Wenn die Autorin weiter an ihrem Schreibstil arbeitet, kann ich mir aber vorstellen, dass sie noch sehr gute Bücher schreiben wird, da sie auf jeden Fall tolle Ideen hat.
    Ich würde auch nicht vom Lesen des Buches abraten. Wer Lust auf eine kleine fantasievolle Erzählung hat, kann sich hier durchaus gut unterhalten fühlen. 

  16. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (953)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  17. Cover des Buches Das Fundament der Ewigkeit (ISBN: 9783404177707)
    Ken Follett

    Das Fundament der Ewigkeit

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Es handelt sich um den dritten Teil der umfangreichen Geschichte von Kingsbridge. Das Original ist 2017 unter dem Titel „A Column of Fire“ (Eine Feuersäule) erschienen. Beide Titel passen nicht so recht zum Werk, sind also nicht besonders gut gewählt. Wie zwischen Band 1 und Band 2 hat Follett wieder ca. 200 Jahre vergehen lassen, bevor er die Geschichte Kingsbridges fortschreibt. Der Roman spannt sich über einen Zeitraum von über 60 Jahren von 1558 bis im Grunde 1605. Er beginnt also im letzten Regierungsjahr von Maria Tudor und endet im Wesentlichen nach dem Tod ihrer Nachfolgerin Elisabeth I. im Jahr 1603 und dem aufgedeckten Anschlag auf Maria Stuarts Sohn und Elisabeths Nachfolger James im Jahr 1605. Der Sprung ins Jahr 1620 ist mehr ein Anhängsel als echte Romanhandlung. Oder vielleicht auch eine Art Ankündigung für eine Fortsetzung der Geschichte wieder 200 Jahre später mit einem Handlungsort in Amerika. Prägend für diesen Roman sind die Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten in Frankreich und England, garniert mit erzählerischen Ausflügen nach Spanien, die Niederlande und sogar Hispaniola. Neben der eigentlichen Romanhandlung, die chronologisch erzählt wird, wobei kapitelweise zwischen den Schauplätzen hin und her gesprungen wird, gibt es immer kurze Einschübe, in den jemand auf sein Leben zurückblickt. Recht bald wird dem Leser klar, dass dieser jemand Ned Willard ist, einer der Hauptprotagonisten des Romans und Nachfahre von Merthin, dem Erbauer des Kingsbridger Kathedralenturms und der Brücke über den Fluss (vgl. Die Tore der Welt).

    Aus meiner Sicht ist das ein ganz typischer Ken Follett Historienschinken. Ein umfangreiches Werk, in leicht verständlicher Sprache gehalten und unterhaltsam geschrieben. Typisch ist auch die schablonenhafte, holzschnittartige Figurenzeichnung, die einem Groschenroman ähnelt. Als meistenteils gut gemacht wiederum empfinde ich die Anbindung an reale historische Ereignisse und die Einbindung historischer Persönlichkeiten. Dahinter steckt eine Menge geschichtlicher Recherchetätigkeit. Die umfangreiche Liste der im Roman erwähnten historischen Persönlichkeiten legt ein bisschen Zeugnis dafür ab. Die Verarbeitung des Bildersturms von Antwerpen, der Bartholomäusnacht, des Untergangs der spanischen Armada ist hervorragend gelungen. An manchen Stellen aber schwächelt der Roman ungewöhnlicherweise auf diesem Gebiet, z.B. wenn es um die Entscheidung im Machtkampf zwischen den katholischen Höflingen Guise und den Bourbonen geht, die sehr lückenhaft beleuchtet wird. Ebenso finde ich Behandlung der Ridolfi-Verschwörung zu kurz geraten. Da war Follett schon besser und genauer unterwegs. Wie gewohnt enthält der Roman auch einige logische Fauxpas, wie die Gerichtsverhandlung, die Alice Willard um das verliehene Geld bringt. (Bastei Lübbe Tb 2017, S. 252 ff) Ebenso ist nach dem Frieden von Saint-Germain der Verkauf verbotener Bücher einmal nicht mehr lebensgefährlich (ebd., S. 697), um ein paar Seiten weiter wieder lebensgefährlich zu sein (ebd., S. 733), ohne dass sich an der historischen Situation etwas geändert hätte. Und auch sehr vorhersehbare Teile fehlen nicht. So weiß jeder einigermaßen erfahrene Follett-Leser mit Bestimmtheit, dass Margery nach der Vergewaltigung durch den Grafen Swithin von Shiring (ebd., S. 540 ff) schwanger sein wird.

    Ein schönes Zitat habe ich auch gefunden, wobei ich nicht weiß, ob das eine Art Redewendung ist, die ich bisher nur nicht kannte. Jedenfalls lässt Follett Ned Willards Großtante Betsy aus Sevilla sagen: „Wer eine Hexenjagd beginnt, der wird auch Hexen finden.“ (ebd., S. 156)

    Zusammenfassend wieder ein Werk Folletts, über das das Feuilleton die Nase rümpfen wird, das aber aufgrund seiner Massentauglichkeit hohe Auflagen erzielen wird. Wenn man seine Erwartungen an die literarische Qualität nicht allzu hoch ansetzt, dann erwartet einen eine unterhaltsame, leicht lesbare, handwerklich ordentlich gemachte Lektüre, bei der sich der Denkaufwand in Grenzen hält. Drei Sterne.

  18. Cover des Buches Klingentänzer (ISBN: 9783596701124)
    Mark Lawrence

    Klingentänzer

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Nachdem mich der erste Band "Waffenschwestern" von Mark Lawrence poritiv überrascht hat, wollte ich Band 2 unbedingt lesen. Die Geschichte um Novizin Nona und ihren Freunden hat mich aus irgendeinem Grund nicht mehr losgelassen. Daher: gekauft und sofort gelesen!

    Band 2 setzt ein paar Jahre später an Band 1 an. Nona ist mittlerweile in die Mystische Klasse aufgestiegen und muss sich im Konvent zur Süßen Gnade erneuten Prüfungen unterziehen. Allerdings währt ihr Frieden nicht lange, denn dank eines Hinterhalts muss sie den Konvent verlassen - nur,, um in die Hände ihrer Feinde, den Tacsis, zu fallen. Und der Tod ist für Nona noch zu gnädig ...

    Eines muss ich vorneweg sagen: Dieses Buch hat die BESTE Inhaltsangabe zum vorherigen Band bekommen, die ich jemals gelesen habe! Nicht nur, dass die Geschichte auf wenigen Seiten noch einmal zusammengefasst wird, nein, auch die Welt wird in knappen Sätzen erklärt. Was man sich in Band 1 also noch mühsam zusammenreimen musste, da die Welt mit der Schneise und dem Brennmond zwar immer wieder Erwähnung aber nur wenig Erklärung fand, bekam man komprimiert auf wenige Absätze vereint, sodass man auch dem weiteren Verlauf der Geschichte ohne Probleme folgen konnte.

    Ich mag die Geschichte um Nona. Punkt. Mehr brauche ich eigentlich nicht zu sagen, aber ich mache es trotzdem. Ich weiß nicht, wieso, aber Mark Lawrence' Schreibstil hat etwas an sich, der mich anzieht. Er schreibt recht distanziert, genau auf den Punkt gebracht und benutzt Metaphern sparsam, dafür umso wirkungsvoller. Der kühle Stil passt perfekt zum Setting, umfasst aber emotionale Szenen genauso gut wie ein sehr ausschweifender Stil. Ich muss zugeben, es ist nicht mein Lieblingsschreibstil, aber er fasziniert mich einfach.

    Die Charaktere sind das zweite, was mich fasziniert. Man lernt in Buch 2 die beiden Nonnen Kessel und Apfel (die in einer Beziehung sind) besser kennen und hat sogar viele Kapitel aus der Sicht von Glas, der Äbtissin des Konvents. Nona wächst zu einer mutigen, jungen Frau heran (ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Charaktere so um die 15/16 Jahre alt sind in dem Buch) , die für ihre Freunde durchs Feuer gehen würde. Die Freundschaft zwischen den Novizinnen hat mich auch schon in Band 1 begeistert, denn diese kommen nicht Schlag auf Schlag, sondern schleichend und mit der Zeit. Ich erinnere mich noch, dass Nona zuerst Stress mit Arabella und Darla hatte, und diese im zweiten Band zu ihren treuesten und besten Freundinnen gehören. Auch Zole, die Auserwählte, hat einen speziellen Charakter, dennoch ist sie mir absolut ans Herz gewachsen; und das, obwohl ich sie in Band 1 überhaupt nicht leiden konnte. Jede einzelne Novizin (und auch die Nonnen) besitzen ihre eigenen Charakterzüge, die sie leicht zu unterscheiden machen, aber gleichzeitig auch authentisch. Nona ist etwas Besonderes, als Dreiblut und mit der Fähigkeit, Fehlklingen zu bilden, aber im Konvent stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und auf Probleme, die es zu bewältigen gibt. Ihre Freundinnen unterstützen sie tatkräftig dabei.

    Gemeinsam wollen sie erforschen, wohin Yisht mit dem Schiffsherz verschwunden ist. Der Leser von Band 1 mag sich erinnern, dass am Ende Yisht das wertvolle Herz gestohlen und wahrscheinlich zu Sherzal, der Kaiserschwester, gebracht hat. Nonas Emotionen sind zudem durch den Tod ihrer Freundin Hessa stark getrübt und sie lässt sich nur allzu leicht von ihrer neuen Feindin Joeli, provozieren. Ihre Neugierde und ihr Edelmut werden ihr leider allzubald zum Verhängnis und sie wird bei einem schwerwiegenden Verstoß der Klosterregeln erwischt. Da sich zeitgleich die Inquisition im Konvent aufhält, ist Nona gezwungen, das Kloster zu verlassen, wenn sie nicht sterben will.

    Hier beginnt die zweite Hälfte des Buches. Die erste hat sich vielleicht ein bisschen gezogen, da erst einmal gezeigt werden muss, wie Nona und ihre Fähigkeiten sich entwickelt haben. Zudem wird Keot, ein neuer Charakter, eingeführt, ein Teufel, den Nona von Raymel Tacsis vererbt bekommen hat. 

    In der zweiten Hälfte wechseln die Perspektiven von Nona zu Glas und zu Schwester Kessel. Nona wird von den Noi-Guin geschnappt und Äbtissin Glas der Häresie beschuldigt, sodass ihr der Prozess gemacht wird. Zole und Kessel indes versuchen, Nona zu finden und zu befreien - ein mutiges, aber genauso erfolgloses Unterfangen, da die Noi-Guin bekanntlich zu den besten Assassinen der Welt gehören.

    Gerade in der zweiten Hälfte hat der Leser Glas dadurch noch viel besser kennengelernt, ebenso wie Kessel und sogar Apfel, die zwar nur am Rande vorkommt, aber eine entscheidende Rolle spielt. Die einzelnen Stränge verbinden sich am Ende zu einer Geschichte voller Spannung, Kämpfen, Geheimnissauflösungen und Schmerz, den die Protagonisten erfahren müssen. Besonders hier zeigt sich einmal wieder der beeindruckende Zusammenhalt im Konvent zur Süßen Gnade; die Novizinnen versuchen, Glas zu befreien, Nona schafft es, sich zu befreien und trifft auf eine alte Freundin wieder und der Plan Sherzals wird aufgedeckt, ebenso wie der Fund zweier Schiffsherzen. Gerade das Ende ist mit so viel Kampf und Emotionen gespickt, dass ich atemlos durch die letzten einhundert Seiten gerauscht bin. 

    Was lässt sich noch sagen?

    Eigentlich nicht mehr viel. Mit "Klingentänzer" hat Mark Lawrence eine beeindruckende Fortsetzung für die Geschichte von Novizin Nona geschrieben. Alte Geheimnisse wurden gelüstet, aber neue Probleme sind hinzugekommen. Die Charakterentwicklung war beeindruckend und ich bin jetzt wirklich gespannt auf den letzten und finalen Band der Reihe!

  19. Cover des Buches Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (ISBN: 9783570308455)
    Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Ella_Frey_Scamander

    Valerie lebt ihr Leben lang mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Dorf wie es viele gibt. Nur das dieses, jeden Monat zum Vollmond von dem Wolf heimgesucht wird. Als der Wolf nach über 20 Jahren das erste Mal wieder ein Menschenleben fordert, ändert sich Valeries Leben schlagartig. Und nicht nur das, auch ihr bester Freund aus Kindertagen taucht wieder im Dorf auf.

    Die Geschichte ist sowohl im Buch, als auch als Film spannend. Man kann immer ein bisschen miträtseln. Allerdings wird im Buch versucht, die Figuren etwas greifbarer zu machen, was aber meiner Meinung nach, nur zum Teil gelingt. Die Geschichte ist trotz ihrer Düsternis und ihrer Spannung, eine sehr einfach gehaltene Geschichte und ich finde 290 Seiten reichen nicht aus, um sich mit den Figuren zu identifizieren. Außerdem fehlt mir manchmal das Gefühl in einer ausgewogenen, umfassenden Geschichte zu sein. Ich finde schon, dass die Figuren durch ihre Einfachheit zur Geschichte eines Märchens (und so zu dieser Zeit) passen, aber trotzdem geht mir die Geschichte nicht tief genug. Vor allem da Regisseurin Cathrine Hardwicke, in ihrem Vorwort, meint dass es dem Buch gelungen ist, die Vorgeschichten der Figuren noch auszubauen. Tut mir leid, dass schaffen für mich keine drei Kapitel am Anfang des Buches.

    Das Ende fand ich war eine gute Idee, die aber nur funktioniert, wenn man den Film noch nicht gesehen hat. Sonst wirkt es nur wie ein kläglicher Versuch, die Geschichte abzukürzen.

  20. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  21. Cover des Buches Witches of London - Vom Teufel geküsst (ISBN: 9783570402863)
    Laura Powell

    Witches of London - Vom Teufel geküsst

     (50)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Das Buch hat mich sehr gut unterhalten .

    Ich mag ja besonders Geschichten die in England spielen, da hatte diese Geschichte  dementsprechend auch eine tolle Atmosphäre.

    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. 

  22. Cover des Buches Die Bibliothek der Schwarzen Magie (ISBN: 9783442264056)
    Christopher Nuttall

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie

     (39)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Dies ist Band 1 von vieren. Leider ist nur der Erste auch ins Deutsche übersetzt worden. Dabei ist es eine so spannende, mitreißende und gut erdachte Geschichte. Aber gleich vorweg: es lohnt sich diesen Band zu lesen, auch wenn man die Weiteren nie kennen lernen wird. Das Ende ist schön abgerundet und zeigt einen möglichen Weg in die Zukunft. Natürlich gibt es aber auch noch eine offene Frage, die einen sicherlich durch alle vier Bände begleitet. Der englische Titel lautet "Bookworm" und er ist sehr passend und allen englisch Lesenden stehen alle vier Bände zur Verfügung. 😉

    Trotz teils etwas längerer Sätze liest es sich super. Sehr interessant und spannend und doch nicht zu rasant. Insgesamt vergehen in den 477 Seiten nur ein paar Wochen.
    Man bekommt die Erklärungen zum komplexen Weltaufbau immer schön Stück für Stück, genau die richtige Menge um die Story an sich dafür nicht zu sehr zu unterbrechen.
    Einiges wiederholt sich / wird dem Leser immer wieder in Erinnerung gerufen, aber das empfand ich nicht als störend. Es ist sehr gut in den Text integriert und auch Elaine muss sich selbst immer wieder daran erinnern.

    Es gibt hier und da in der Übersetzung wohl kleine Fehler. Und einen wirklich Groben, weil so wie es da steht keinen Sinn macht und sich selbst widerspricht.
    Aber davon abgesehen ist es ein echt gutes Buch in einer Welt der Menschen, die die unterschiedlichsten Abstufungen von magischen Talenten und Fähigkeiten haben, bis hin zum einfachen Mensch, ganz ohne Magie. Und für die Märchenfans: es kommt auch eine Königsfamilie darin vor, mit einem Prinzen und einer Prinzessin. 😄

  23. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  24. Cover des Buches Frevel im Beinhaus (ISBN: 9783499254376)
    Petra Schier

    Frevel im Beinhaus

     (87)
    Aktuelle Rezension von: bettinahertz

    Inhalt: „Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben.
    Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet …“

    Im Roman „Frevel im Beinhaus“ reisen wir wieder nach Köln ins 14. Jahrhundert. Autorin Petra Schier nutzt als historischen Hintergrund die Verurteilung eines Klerikers, die in Zeiten der Absetzung König Wenzels in den Geschichtsakten auftauchte. Daraus strickt Petra Schier einen packenden historischen Roman, der mit hervorragenden Krimielementen gespickt ist.

    Der Schreibstil ist wieder toll zu lesen, sehr anschaulich erleben wir Köln im 14. Jahrhundert und tauchen buchstäblich in eine andere Zeit ab. Petra Schier kann herrlich lebendig schreiben, ich hatte alles stets vor Augen und konnte mich in allen Situationen hineinversetzen.

    Zu Beginn des Romans tauchen wir wieder in Adelinas Haushalt bzw. in ihre Apotheke ein. Es war mir eine Freude, alle Personen der Familie, Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Es ist einige Zeit zum Vorgängerband vergangen und man konnte von jedem seine persönliche Entwicklung verfolgen. Hinzu kommt die persönliche Geschichte des städtischen Hauptmanns Tillmann Greverode. Diesen Part finde ich absolut gelungen!

    Adelinas Mann Neklas Burka, städtischer Medicus, gerät in einem schlimmen Verdacht und wer Adelina kennt, weiß, dass sie nicht eher ruhen wird, bis der wahre Schuldige gefunden ist. Dabei gerät sie in immer verstricktere Situationen und ein Ausweg erscheint schier unmöglich. Wer hat es auf ihre Familie abgesehen? Ist es Bruder Thomasius, um den es lange Zeit ruhig war? Holt Neklas Vergangenheit ihn wieder ein?

    Petra Schier glänzt nicht nur mit historischen Aspekten, sondern knüpft auch hier einen spannenden Kriminalfall ein. Ich fand es außerordentlich interessant, wie damals ermittelt wird, für einen Unschuldigen keine leichte Kost. Der Spannungsbogen ist enorm hoch, man mag das Buch kaum aus der Hand legen.

    Ein Personenverzeichnis, Nachwort und ausführliches Glossar machen diesen Roman zu einer kompletten Einheit. Insgesamt ist es ein weiterer lesenswerter Roman aus der Adelina Reihe. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.

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