Bücher mit dem Tag "imker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "imker" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Der Gesang der Bienen (ISBN: 9783404177776)
    Ralf H. Dorweiler

    Der Gesang der Bienen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Kristin1202

    Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut, es passt hervorragend zu dem Roman.
    Die Schriftgröße ist mir fast ein bisschen zu klein und es könnten ein paar mehr Absätze eingebaut werden, dann würde es sich sicher etwas leichter lesen lassen.

    In Der Gesang der Bienen geht es in erster Linie um den Zeidler Seyfried, dessen Familie in ein großes Unglück stürzt und die er mit Hilfe von Hildegard von Bingen retten möchte.

    Man lernt durch den Roman sehr viel über das arbeiten mit Bienen, was für mich ein ganz neues Thema war.
    Ich fand die Kapitel besonders interessant, in denen es um die Bienenvölker ging.

    Die Frau des Zeidlers gerät durch einen Hinterhalt in Gefangenschaft, die Tochter des Zeidlers, die sich eigentlich nur um ihre Mutter sorgt und so oft wie möglich ihre Nähe sucht, gerät dadurch auch in große Not und zieht den Zorn des Theobald von Molsheim auf sich. Sie trifft aber auch auf tolle Personen die ihr immer zur Seite stehen.

    Der Zeidler begibt sich auf eine turbulente Reise zu Hildegard von Bingen, die erst einmal einige Forderungen stellt, bevor sie Seyfried eventuell helfen wird.

    Die Kapitel, die sich um den Zeidler drehen sind manchmal ein bisschen langatmig, dafür sind die Kapitel in denen es um seine Tochter Anna geht umso spannender.

    Ob es Seyfried am Ende gelingt, seine Familie zu retten und das drohende Unrecht abzuwenden?
    Am Ende des Romans erfährt man es und dann wird der Roman noch einmal richtig spannend.


    FAZIT:

    Ein toller und lehrreicher Roman, der im 12 Jahrhundert spielt mit ein paar Abschnitten, die etwas spannender sein dürften.
    Ich würde das Buch weiter empfehlen.

  2. Cover des Buches Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker (ISBN: 9783548376653)
    Lena Greiner

    Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Woertergarten

    Lehrer soll der schönste Beruf der Welt sein. Auf jeden Fall erleben Lehrer einige lustigen Situationen, wie dieses Buch es beweist. Schüler sind eine unversiegbare Quelle für witziges Material, das die Autorinnen fleißig gesammelt , kategorisiert und in mehreren Bänden veröffentlicht haben.

    Die Schülerantworten sind nach Fächern sortiert, so dass man dieses Buch in kleinen Häppchen für Zwischendurch genießen kann. Schreibfehler und Fehlleistungen liefern einige witzigen Sätze. Weitere Antworten zeugen von der Kühnheit oder der Kreativität einiger Schüler. Allerdings beweisen eine Mehrheit von klaffenden Wissenslücken unserer Kinder, die nach drei Jahren Pandemie zwischen Schulschließungen und Online-Unterricht wahrscheinlich noch nicht aufgefüllt wurden. 

    Erwähnenswert ist auch das Cover: da hat sich jemand mit der Gestaltung wirklich Gedanken gemacht. Der Titel von Band 2 als „b.)“ einzugeben ist ein toller Einfall.

    Mit diesem Buch verbringt man eine nette Zeit. Jedoch hat es bei mir am Ende keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Deswegen die durchschnittliche Bewertung.

  3. Cover des Buches Imkersterben (ISBN: 9783839228333)
    Patricia Brandt

    Imkersterben

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Die Autorin Patricia Brandt nimmt uns mit an die Ostsee , in das beschauliche Hohwart . Der örtliche Polizist Oke Oltmanns  ermittelt in diesem Fall. Wer hat hier etwas gegen Imker und wer spannt Drähte über die Straße. 

    Es gibt einiges an Lokalkollerit und auch witzigen , wie  aber auch spannenden Begebenheiten.  

    Der Schreibstil lässt sich gut lesen , die Kapitellängen haben eine angenehme Länge und sind immer aus der Sicht von dem in der Überschrift benannten Person beschrieben.  

    Auch über das Imkern erfahren wir so einiges wissenswertes . 

    Ein guter unterhalsamer Krimi. 

  4. Cover des Buches Das süße Leben der Sugar Wallace (ISBN: 9783442383313)
    Sarah-Kate Lynch

    Das süße Leben der Sugar Wallace

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Jedes Jahr nimmt Sugar Wallace ihr Bienenvolk und zieht in eine andere Stadt. Wohin es geht, entscheidet ihre Bienenkönigin Elizabeth, die sich auf der alten Landkarte ein Plätzchen aussucht. Diesmal packt Sugar ihre Sachen in New York aus. Schnell verwandelt sich ihre Dachterrasse in ein Paradies für Bienen aber auch die anderen Hausbewohner zieht es ihre kleine grüne Oase.

    Ich bin total begeistert von Sugar, ihren Bienen und den Freunden, die sie in New York findet. Eine schöne Geschichte über Wahlfamilien, so zu sein, wie man nun mal ist und wenn das bedeutet, anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Es erinnert ein wenig an 'Die fabelhafte Welt der Amelie', obwohl solche Vergleiche immer hinken. Ein Buch, voller Wärme, Mitgefühl und Liebe, das ich wohl immer wieder einmal lesen werde.
  5. Cover des Buches Dancing with Bees (ISBN: 9783706626804)
    Brigit Strawbridge Howard

    Dancing with Bees

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Loralora

    Das Buch "Dancing with bees" von Brigit Strawbridge Howard istein außergewöhnliches Buch einer Bienen Liebhaberin für Bienen Liebhaberinnen und Bienen Liebhaber. Der Untertitel „meine Reise zurück zur Natur“ lässt schon erahnen, dass es sich hier nicht um ein streng wissenschaftliches Nachschlagewerk handelt, sondern um eine sehr persönliche Zugangsweise zu der Gruppe der Bienen. Die Autorin berichtet von persönlichen Beobachtungen und Begegnungen mit unterschiedlichsten Wildbienenarten. Gleichzeitig merkt die Leserin bzw der Leser bald, dass die Autorin eine Fülle an Wissen zusammengetragen hat über diese interessante Tiergruppe. Sehr kenntnisreich und Detail verliebt beschreibt sie Verhaltensweisen unterschiedlichster Wildbienenarten und weckt somit die Lust auf entsprechende eigene Beobachtungen in dem eigenen Garten oder in nahegelegenen Wald oder Feldfluren. Eine sehr sympathische Herangehensweise, die wirbt für Naturverbundenheit und die Liebe für Details in der Natur, zu der wir alle auch gehören.
    Das Buch ist mit vielen Aquarellen wunderschön gestaltet. Die wertige Aufmachung als Hardcover mit Lesebändchen und die Verwendung von umweltfreundlichem Papier gefallen mir sehr und passen zum Löwenzahn Verlag, von dem ich das gewohnt bin.. Ich bin beim örtlichen NABU aktiv und verbringe sehr viel Zeit in der Natur. Gerne lese und rezensiere ich auch Bücher die mit Naturbeobachtung zu tun haben, daher hat mich "Dancing with bees" sehr angesprochen und das Buch ist tatsächlich auch eine wunderbare Erzählung über eine Frau die schrittweise die Naturbeobachtung für sich entdeckt und dabei vieles erlebt.

  6. Cover des Buches Der Honigbus (ISBN: 9783596703067)
    Meredith May

    Der Honigbus

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Ein wirklich tolle Geschichte (evtl. sogar autobiographisch???). Der Autorin ist sehr viel am Wohlergehen und Überleben der Bienen gelegen und das vermittelt sie in diesem Buch durch den Großvater der kleinen Meredith, der sie (und damit auch uns Leser*innen) ind die Kunst und das Wissen der Imkerei einführt. Absolute Leseempfehlung.              
  7. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783844532555)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (49)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Dieser hochgelobte erste Teil des sogenannten Klimawandel-Quartetts schlummerte schon eine Weile auf meinem Hörbuch SUB und wurde nun, dank einer Challenge, endlich aus den Tiefen in meinen Player katapultiert. Das Buch teilt sich auf in drei Hörstränge, die jeweils von einem anderen Sprecher zum Leben erweckt wurden. Insgesamt wird mit dem Samenhändler und Biologen William, dem Imker George und der Arbeiterin Tao ein Zeitraum von knapp 250 Jahren abgedeckt, die dem Hörer veranschaulichen soll, wie wir Menschen durch Raubbau aber auch einer gewissen Unwissenheit, die Erde langsam aber sicher zu Grunde richten. Doch die Erde stirbt keinen leisen Tod, sondern wehrt sich durch Stürme, Trockenheit und Hitzewellen so lange bis der Mensch merkt, dass er einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat. Als schließlich die kleinen Bienen nicht mehr fliegen, scheint nichts mehr je wieder so zu sein, wie es mal war. 

    Nicht zuletzt bedingt durch die vielen Rezensionen, freute auch ich mich nun auf diese spannende Geschichte. Ich muss gestehen, dass ich leider ein wenig enttäuscht wurde. Während ich das Konzept der Autorin natürlich verstanden hatte – Anfang, nahendes Ende und Katastrophe – hat sie mich dennoch nicht abgeholt. Jeder Abschnitt für sich war leidlich interessant und das große Ganze aus den Dreien wollte sich bei mir nicht so recht einstellen. So vergebe ich dann leider auch nur drei von fünf möglichen Sternen für dieses Werk und werde mir die weiteren vier Teile verkneifen. 

  8. Cover des Buches Der Geschmack von wildem Honig (ISBN: 9783956491016)
    Susan Wiggs

    Der Geschmack von wildem Honig

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Mit der „Geschmack von wildem Honig“ setzt Susan Wiggs ihre „Bella Vista“-Serie fort, die in „Der Duft von Apfelblüten“ ihren Anfang nahm und auch dort schon tief in die bewegende Familiengeschichte der Johansens eingetaucht ist.
  9. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257245547)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Shimona

    Der ICH-Erzähler, aus der Sicht des Protagonisten erzählt, erlebt seine ganz persönlichen Abenteur im Donbas der Ukraine, im Herzen Europas.

    Drei Jahre nach dem 'offiziellen' Beginn des Krieges beginnt die Handlung.

    Der Roman zeichnet sich durch Stille, Einsamkeit, Freundschaften im positiven wie im negativen Sinne, Pragmatismus der einfachen Leute und schwarzen Humor aus. Sergej, der Imker, hier Bienenzüchter genannt, war mir durchweg symphatisch. Ein Charakter mit Herz und Hilfsbereitschaft, der mir sicher länger im Gedächtnis bleiben wird.

    Sergej lebt in der sogenannten 'grauen Zone', am Grenzgebiet im Osten der Frontlinie. Sein Leben ist eng mit seinen geliebten Bienen verwoben. Er beschließt schließlich, seine Bienen aus der Kriegszone zu bringen und reist auf die paradiesische Krim. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sich nicht nur die Menschen, sondern sogar seine Bienen verändert haben. Daher beschließt er schließlich in sein zu Hause zurückzukehren. 

    Einiges blieb offen in dieser Geschichte. Das fand ich jedoch sehr passend, da dieser Krieg in der Ukraine noch offen ist und ein Ende leider lange nicht in Sicht. Ein perfekter Roman, der sehr gut in unsere aktuelle Zeit passt.

  10. Cover des Buches Niedertracht (ISBN: 9783596512676)
    Jörg Maurer

    Niedertracht

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch

    In der Gipfelwand hoch über einem idyllischen alpenländischen Kurort findet die Bergwacht eine Leiche. Wie kam der Mann ohne Kletterausrüstung überhaupt dort hin? Kommissar Jennerwein ermittelt mit seinem Team zwischen Höhenangst und Almrausch, während  sich die Einheimischen in düsteren Vorhersagen über weitere Opfer ergehen. Was hat derweil die merkwürdige Mückenplage in Gipfelnähe zu bedeuten, warum besitzt ein grantiger Imker auf einmal viel Geld, und wieso hilft ein Mafioso, ein Kind aus Bergnot zu retten? Jennerwein hat einen steilen Weg vor sich …

    Mein Kommentar

    In diesem Band gibt es mindestens zwei Handlungsstränge, die Kommissar Jennerwein zu berücksichtigen hat. Noch weiß er nicht, wie er vorgehen soll. Er wird es mit guten Gebirgskletterern aufnehmen müssen. Mit der Gams fängt es an. Sie gehört zu einem Handlungsstrang,  der mit einem ungeheuren Aufwand nach einem Mädchen in den Bergen sucht: "Das Kind war so unschuldig, wie die Gans damals. Mit der unschuldigen Gams hatte alles begonnen, und mit einem unschuldigen Engerl würde vielleicht alles enden." [Seite 309]
    Die Insekten, "diese Kriebelmücken, die blutgierigen und sauglustigen Archicnephia, ... werden für indiskrete Recherchen und unverschämte Nachforschungen eingespannt .." [Künsterlische Freiheit! Aus dem Nachwort]
    Wieder eine richtig gute Leselektüre! Jetzt gehts zum nächsten Band.

  11. Cover des Buches Das Versprechen des Bienenhüters (ISBN: 9783734109546)
    Christy Lefteri

    Das Versprechen des Bienenhüters

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die Geschichte einer Flucht wird erzählt in zwei Zeitebenen: Vorkriegs und Kriegszeit in Aleppo/Syrien, der Weg durch die Türkei und Griechenland in den Jahren 2015-2016 sowie nach der Ankunft in London.

    Beschreibungen bringen die Landschaft, Länder und Persönlichkeiten näher, die mir völlig unbekannt sind. Hintergrundwissen des Syrien-Krieges und der politischen Situation sind von Vorteil für besseres Verständnis.

    Ich wurde mit dem Protagonisten und Ich-Erzähler Nuri überhaupt nicht warm. Die Zeitsprünge zu den Erinnerungen an seine Kindheit, Jugend und allgemein das „Vorher“ kamen oft überraschend und es fiel mir stellenweise schwer die Handlung zeitlich einzuordnen. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass es sich bei ihm um einen sogenannten „unzuverlässigen Erzähler“ handelt, da ich seine Aussagen anfangs nur als verwirrend, später als widersprüchlich und durcheinander empfand. 

    Nuri berichtet von der ziemlich dramatischen Flucht und den unangenehmen Begebenheiten auf dem Weg von Aleppo nach England in einem so beiläufigen und gelangweilten Ton, dass das Lesen einfach nur langweilig und langatmig wird. Dabei finde ich das Thema so wichtig, damit Nicht-Betroffene ein Gefühl dafür bekommen, was flüchtende Menschen durchmachen und über sich ergehen lassen (müssen). Ich ärgere mich, dass dieses Buch zwar schlimme Situationen schildert, aber so emotionslos wie einen Pressebericht abhandelt. Vielleicht kam es nur mir so vor. Aber wirkliche „Spannung“ kam erst auf den letzten ca 70-100 Seiten auf.

    Wie so oft passt der deutsche Titel nur sehr bedingt zur Geschichte, da das Versprechen eher eine Randnotiz ist. „Der Bienenzüchter von Aleppo“ wäre eine treffendere Übersetzung gewesen.

  12. Cover des Buches Bienen (ISBN: 9783836959155)
    Piotr Socha

    Bienen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Dieses Bilderbuch ist der Hammer! Die Enzyklopädie der Bienen, so könnte man es beschreiben: Ob nun inhaltlich oder künstlerisch, hier bleiben keine Fragen offen! Willkommen im Reich der Bienen! Wir können wir die fleißigen Insekten aus der Nähe betrachten, in einen Bienenstock schauen und alles über das Imkern erfahren. Aber nicht nur das. Das Sachbilderbuch beginnt großflächig mit dem Bienenkörper, geht weiter zu den Aufgaben der einzelnen Bienen, Brutpflege, erklärt den Bienentanz. Selbst die Bionotik wird nicht ausgelassen. Bestäubung durch Insekten und die Bedeutung der Bienen für den Menschen. Seit wann überhaupt gibt es eine direkte Beziehung zwischen Mensch und Biene? 


    Kinder, wenn ihr euren Lehrer blass in der Ecke stehen sehen wollt, lest dieses Buch! Hier erfahrt ihr wirklich alles! Die Biene bei den Ägyptern und Griechen – die Bienengeschichte zu Alexander dem Großen … weiß das der Geschichtslehrer? Die Slawen, Napoleon, die ganze Prominenz wird aufgefahren, es gibt nette kleine Geschichten und Anekdoten. Weiß jemand was ein Zeideler ist, eine Zeidlerei? Die 1.000.000 Euro-Frage … Die gab es vor den Imkern, ein angesehener Beruf mit einer Menge Machtbefugnis. Die heutige Imkerei wird vorgestellt, verschiedene Bienenkörbe – manche wahre Kunstwerke. Andere Länder, andere Sitten, andere Bienen … Das Dilemma der Umweltverschmutzung: vom Wanderimker – bis zur mühsamen Bestäubung durch Menschenhand, weil er der den Bienen den Lebensraum nimmt. Honig und Honigliebhaber, Feinde der Bienen, und das alles humoristisch gestaltet. 


    Ein opulentes Wissenspaket. Mal ganz ab vom umfangreichen Fachwissen ist das Buch ein Augenschmaus. Piotr Socha gehört zu den beliebtesten Cartoonisten Polens - das verstehet man, wenn man durch das Buch liestblättert. Sachlich, bzw. an passenden Stellen urwitzig präsentieren sich die Grafiken. Die Biene, schon lange des Menschen Freundin, Interessantes zu erfahren, das weit über das Naturwissen hinausgeht. Historische Ereignisse, Kulturelles, Religiöses, Anekdoten, Imkerwissen, Umwelt – wer die Biene mag, der wird dieses Buch lieben! Der Gerstenberg Verlag gibt eine Altersempfehlung von ab 5 Jahren. Das ist sehr tief angesetzt, sicher kann man mit einigen Seiten in dem Alter anfangen, später sich mit anderen Kapiteln vertiefen. Ich würde es an 6 / 7 Jahren verschenken, nach oen keine Grenzen … Letztendlich ist das Bilderbuch ein Allageband in seiner gesamten Aufmachung. Ein Bienen- oder Honigliebhaber freut sich garantiert!


    Piotr Socha, Sohn eines Imkers, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Seither arbeitet der Illustrator, der zu den beliebtesten Cartoonisten Polens gehört, für diverse bekannte Zeitungen und Zeitschriften und illustrierte zahlreiche Bücher. Sein Buch hat inzwischen zahlreiche Auszeichnungen erhalten, es wurde zum «Wissenschaftsbuch des Jahres» des österreichischen Wissenschaftsministeriums gekürt und erhielt er 2017 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Er lebt in Warschau.


    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/bienen-von-piotr-socha-rezension.html

  13. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (978)
    Aktuelle Rezension von: Potpourri

    Das Buch erzählt die Geschichten verschiedener Protagonisten und am Ende wird alles zusammengeführt. Was wäre eine Welt ohne Bienen? Besonders der Teil der Geschichte hat mich nachhaltig beeindruckt und beschäftigt. Die geschilderte Utopie lässt einen bedrückt zurück. Mich hat das Buch überzeugt, stellenweise war ich jedoch irritiert. Zum Beispiel als der Protagonist auf dem Boden sexuell aktiv ist. Das hätte es für mich nicht gebraucht und passte in meinen Augen nicht. 

  14. Cover des Buches Was Bären über Bienen wissen (müssen) (ISBN: 9783480237449)
    Pip Cornell

    Was Bären über Bienen wissen (müssen)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Bären lieben Honig.

    Bienen machen Honig.

    Klarer Fall: Der Bär wird Imker und hat dann immer einen Vorrat der süßen Leckerei. 

    Soweit so gut.

    Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht:

    Der Bär muss sich gut vorbereiten, geht auf Bienensuche, baut einen Bienenstock ...

    Weil nur glückliche Bienen reichlich Honig produzieren, liest der Bär ihnen Gute-Nacht-Geschichten vor, überrascht sie mit Blumen und unterhält die keinen Brummer mit Witzen und Liedern.

    Ob seine Mühe mit einer großen Portion der honigsüßen Leibspeise belohnt werden wird?


    Altersempfehlung:

    ab 3 Jahre 


    Illustrationen:

    Den Buchvorsatz schmücken nicht nur honigsüße Zeichnungen von Bienen, zusätzlich finden sich in den Waben viele interessante Fun-Facts rund um die summenden Insekten und bilden so einen Rahmen um die Geschichte.

    Im Innern ergänzen fröhliche und regenbogenbunte Illustrationen die lustigen Aktionen des Bären.


    Mein Eindruck:

    Alles beginnt mit einem Plakat: 

    "Bist du ein Bär?

    Liebst du süßen, selbstgemachten Honig?

    Dann sind Bienen genau das Richtige für Dich!"

    Wer kann hier schon wiederstehen ;-)


    Die Tipps zur perfekten Bienenauswahl, -haltung und eigener Honigproduktion sind nicht immer ganz ernst gemeint. Dafür jedoch herrlich unterhaltsam und witzig, denn der Bär nimmt alles wörtlich und für bare Münze. Zum Glück steht ihm ein kleiner Vogel tatkräftig zur Seite und hat zu jeder missglückten Situation einen schlagfertigen Kommentar.

    Der tollpatschige Kerl hat aber auch ein Pech!

    Spätestens wenn der stattliche Bär einen grazilen Schwänzeltanz aufführt, bleibt kein Auge trocken. Auch der Bau eines Bienenstocks (optional mit Glitzer und hübschen Aufklebern) gestaltet sich herrlich lustig. 

    Dieser "Ratgeber" besticht mit einer großen Portion Humor und punktet zudem durch die schräg-charmante Kombination von tollpatschigem Bären und allwissendem Vogel.

    Und auch wenn man nicht alles ernst nehmen sollte, bietet das Buch (nicht zuletzt durch das Sachwissen im Buchvorsatz) interessante Fakten und macht Lust auf den Besuch bei einem Imker.

    Wortspiele, Missverständnisse und skurrile Aktionen des Bären sorgen in Verbindung mit den liebevoll gestalteten Illustrationen für ein großartiges (Vor-)Lesevergnügen!


    Und falls kleine Lesebienchen nun auf den Geschmack gekommen sind, gibt es am Ende ein weiteres Plakat:

    "Bist du eine Biene?

    Liebst du Bären?

    Dann ist Bärenhaltung genau das Richtige für Dich!

    Es ist ganz einfach und macht RIESENSPASS!" ...

    Bestimmt fallen den kleinen Zuhörer:innen hierzu viele weitere Quatschgeschichten ein.

    Eine geniale Idee und ein runder Abschluss.


    Fazit:

    Ein ungewöhnliches und herrlich schräges Bienenbuch: 

    informativ und irre lustig dank zahlreicher - nicht immer ganz ernst gemeinter -  Tipps und Tricks für künftige Imker.

    Von uns gibt es 5 von 5 Bienen sowie eine Leseempfehlung an alle fleißigen Lesebienchen!

    ... 

    Rezensiertes Buch: "Was Bären über Bienen wissen (müssen)" aus dem Jahr 2022

  15. Cover des Buches Leonie Looping, Band 4: Das Rätsel um die Bienen (ISBN: 9783473365456)
    Cally Stronk

    Leonie Looping, Band 4: Das Rätsel um die Bienen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Falki83

    An erster Stelle möchten Sarina und ich uns für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken. Auch wenn dies ein kostenfreies Exemplar ist, beeinflusst dies nicht unsere Meinung.

     

    Sarina und ich lernen in diesem Buch Leonie kennen, die Ferien bei ihrer Oma macht. Auf diesen Urlaub freut sich Leonie wie jedes Mal sehr, denn auf dem Balkon ihrer Oma wohnen Schmetterlingselfen, die zu Leonie´s Freunden geworden sind. Mit Hilfe von Schrumpferbsen, kann Leonie nämlich auch eine Schmetterlingselfe werden und mit ihren Freunden durch die Gegend fliegen.

    Was eigentlich jedes Jahr ein Heidenspaß ist, wird nun zu einem Abenteuer: Leo und ihre Freunde müssen einem Geheimnis auf den Grund gehen! Denn die Bienen haben ihre Arbeit eingestellt. Doch aus welchem Grund? Was hat das Spritzmittel von Bauer Grünkohl damit zu tun?

    Leonie und ihre Freunde möchten nur eins, den Bienen zu helfen. Denn ohne Bienen, wäre nichts mehr wie es war!

     

    Für uns war es das erste Buch, welches wir von Cally Strong gelesen haben und wir kamen auch super in die Geschichte rein, auch wenn wir mit dem vierten Band der Reihe begonnen haben. Ihr Schreibstil ist sehr schön und auch für Sarina war „Leonie Lopping“ sehr gut zu verstehen. Die Autorin beschreibt die Geschichte sehr bildhaft und anhand der Illustrationen von Constanze von Kitzing war das gesamte Buch eine Reise der Phantasie! Wobei diese Geschichte aus Erwachsenen Sicht nicht der Phantasie entspringt, sondern auch kleinere Kinder mit dem Thema des Bienensterbens vertraut machen soll. An dieser Stelle ein großes Lob dafür. Wir als Dorfkinder finden es wichtig, dass dieses Thema präsent ist. Denn die Bienen verlieren anhand von Spritzmitteln, zu wenig blühenden Pflanzen, etc. ihre Nahrungsquellen und da muss einfach aufgeklärt werden.

    Seitdem wir „Leonie Looping“ gelesen haben, möchte Sarina mehr pflanzen, rettet jede Biene vor dem Ertrinken und im Bienengarten bei uns im Dorf waren wir auch schon. Ich würde sagen: Alles Richtig gemacht Frau Strong!

     

     

     

    Fazit:

     

    Sarina´s Meinung:

    Ich: „Sarina wie fandest du das neue unser neues Buch „Leonie Looping?“

    Sarina: „Ganz toll! Ich hätte auch gerne Schmetterlingselfen im Garten, die mich mit Schrumpferbsen schrumpfen lassen könnten! Und ich mag, dass Leonie und ihre Freunde den Bienen helfen – genau wie wir!“

     

    Mama´s Meinung:

    „Leonie Looping“ ist für mich ein Buch, welches Kindgerecht über das Bienensterben in der heutigen Zeit aufklärt und wirklich in jedes Kinderzimmer gehört. Entweder zum Vorlesen und besprechen oder im Erstlese Alter zum selber lesen. Wobei ich mir hier auch vorstellen könnte, dass dies ein Buch ist, welches man im Kindergarten oder in der Schule besprechen könnte!“

     

    Hier vergeben wir 5 Sterne!

  16. Cover des Buches Die Stadtbienen (ISBN: 9783426789681)
    Erika Mayr

    Die Stadtbienen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fluf
    Bei diesem Buch handelt es sich nicht, wie man vielleicht denken könnte, um ein Sachbuch - sondern eher um eine biografische Erzählung der "Bienenkönigin von Kreuzberg". Was jedoch nicht ausschließt, dass der Leser etwas lernt bzw. das Buch Wissen vermittelt. Wissen über die Natur und all die Zusammenhänge, die auf den ersten Blick möglicherweise verborgen bleiben.

    Mein Vater und auch seine Mutter sind gelernte Imker. Meine Oma hat auch noch immer einige Bienenvölker und sie liegt sogar noch über dem Altersdurchschnitt, dem Erika Mayr im Imkerverein begegnet. Mein Vater betrachtet seine Bienen als Hobby, hat die Imkerei aber früher richtig gelernt. Er war auch im Forst, eben schon immer sehr naturverbunden, mein alter Herr. ;-) Wann immer ich bei meinen Eltern bin, werfe ich einen Blick in den Garten, wo des Vaters Bienchen fleißig summen. Manchmal sitzt er da, auf einer Bank vor dem Bienenhaus - ohne Schleier, denn seine Bienen kennen ihn ja - und guckt.

    Durch einen Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam, ich glaube es wurde mir bei Amazon als Empfehlung angezeigt. Gesehen, gekauft (gebraucht ;-) aber in top Zustand). In meinem Urlaub auf Malta habe ich es am letzten Tag am Pool begonnen und während des Rückflugs durchgelesen. Das Cover ist in natürlichen Farben gehalten, es fühlt sich nach Naturpapier an, liegt gut in der Hand und darauf wurde braun/beige, gelb und weiß gedruckt. In der Mitte gibt es ein paar Fotos von Erika auf den Etappen ihres Lebensweges.

    Im ersten Viertel des Buches geht es noch gar nicht so sehr um Bienen & die Imkerei, sondern man lernt zunächst die Autorin und ihren Lebensweg kennen. Man vollzieht die Reise mit ihr und versteht, wie "ihr Leben zu Summen begann". :-)

    Ein wirklich gut geschriebenes Buch, welches neugierig macht und dazu führt, die Natur bewusster wahrzunehmen. Man bekommt Lust Honig beim Imker um die Ecke zu kaufen (was ich freilich nicht tun muss, ich fahre einfach zu Papa ;-) ) und Bienen auf Blumen zu beobachten. Bienen sind liebe, fleißige und wunderschöne Tiere. Sie haben ein flauschiges und freundliches Erscheinen und wann immer ich eine sehe, freue ich mich.

    Eine interessante Erkenntnis, welche ich persönlich aus diesem Buch mitnehme: Die Natur innerhalb einer Großstadt ist für Bienen abwechslungsreicher und für die Imker ertragreicher, als auf dem Land, wo es viele große Felder und Monokulturen gibt. Das war mir gar nicht so bewusst, ist aber eigentlich ganz logisch. 
  17. Cover des Buches Die Intelligenz der Bienen (ISBN: 9783328104360)
    Randolf Menzel

    Die Intelligenz der Bienen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Nepomurks
    „Die Intelligenz der Bienen“ von Randolf Menzel und Matthias Eckoldt (erschienen im Knaus Verlag) ist wahrlich ein äußerst umfassendes und informatives Fachbuch. Beim ersten Blick, den ich in dieses Buch warf, war ich beinahe ein wenig schockiert über die Dichte und Menge der Informationen. Die beiden Autoren lassen bei ihren Ausführungen wohl wirklich kaum ein Thema aus und erklären, erörtern, definieren und beschreiben anhand vielfältiger und teils recht ausgeklügelter Versuchsergebnisse alle denkbaren Merkmale von Bienen. Viele bildliche Darstellungen ergänzen die gesammelten Inhalte. Man muss dem Thema sicherlich ein wenig zugetan sein, um sich durch dieses umfangreiche und kompakte, aber auch unglaublich tolle Buch zu „arbeiten“. 
    Der Schreibstil ist eingängig, auch wenn viele 'fachliche Fremdwörter' zum Einsatz kommen. Diese werden recht gut erklärt, doch sollte der Leser zudem grundsätzlich bereit sein, das eigene Wissen mit und durch das vorliegende Gesamtwerk zu bereichern. 
    Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel und Matthias Eckoldt in ihrem Buch bieten. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Über im Schlaf lernende und träumende Bienen, den Bienentanz und hochgradiger Duft-Verarbeitung bei Bienen erfährt man derart viele Dinge, dass man sich wohl nach Beendigung dieses Werkes selbst schon fast als „Bienenkenner“ bezeichnen darf. Mir hat es sehr gut gefallen! 
    „Die Intelligenz der Bienen“ ist meiner Meinung nach kein Buch, das man kurz nebenher oder einfach nebenbei zum Vergnügen lesen kann. Dazu ist die Informationsdichte sicherlich zu hoch. Doch es ist sehr lohnenswert, sich daran zu begeben und zu erfahren, wie die Bienen, die so unglaublich wichtig für den Menschen sind, leben und überhaupt „ticken“. Für jeden "Bienen-Fan" wird dieses Buch vielfach neue Erkenntnisse und sehr viele überraschende Fakten bringen. 
    Wahnsinnig spannend, sehr informativ und absolut lesenswert! Deshalb 5 Sterne.
  18. Cover des Buches Kleine Biene Hermine, wo bist du zu Haus? (ISBN: 9783833738159)
    Andrea Reitmeyer

    Kleine Biene Hermine, wo bist du zu Haus?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Inhalt: Die kleine Biene Hermine lebt mit Ameisen, Schmetterlingen, Käfern und vielen anderen Waldbewohnern auf einer wunderschönen Wiese. Doch dann müssen die Bäume für eine Autobahn der Menschen gefällt werden und Hermine begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Ob sie ein neues Zuhause findet?


    Eine Bienengeschichte ab 3 Jahren, die vor allem auf den gefährdeten Lebensraum von Bienen aufmerksam macht. Erstes Wissen über Bienenarten, Körperbau und Aufgabe werden kindgerecht vermittelt. Das Highlight sind hier die detailreichen Illustrationen aus verschiedenen Perspektiven. MIr gefällt, dass die Arbeiter und der Bauer nicht verurteilt werden, sondern Kinder gezeigt wird, dass wir selbst etwas tun können, z.B. mit dem Bau eines Insektenhotels wie am Ende beschrieben.


    Fazit: Ein schön illustriertes Bienenbuch, das Lust auf viele Blumen macht. 


  19. Cover des Buches Ein Winter im Alten Land (ISBN: 9783746639772)
    Julie Peters

    Ein Winter im Alten Land

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    Die Ärztin Bea arbeitet in Hamburg in der Onkologie und versucht niemanden an sich heranzulassen. Als eine ältere Leukämie-Patientin einfach aus der Klinik verschwindet und nur ein Tagebuch zurücklässt, versucht sie deren Neffen Tom zu kontaktieren.

    Dieser hat die Imkerei der Tante übernommen, kümmert sich aber mehr schlecht als recht um die Bienenvölker.

    Noch nicht lange von ihrem Ehemann getrennt, und mit eher nur sporadischem Kontakt zur eigenen Familie, merkt Bea, dass sie tatsächlich einsam ist.

    Bea und Tom, zuerst eine Art Zweckgemeinschaft, beginnen sich gemeinsam um die Bienen zu kümmern.

    So ermöglichen ihr das Interesse und die Arbeit in der Imkerei auch wieder einen neuen Blick auf ihr eigenes Leben.

    Aber auch Tom, der bisher eher ziellos durchs die Welt getanzt ist, beginnt seinen bisherigen Weg zu überdenken.

    Aber haben der chaotische Träumer und die strukturierte Naturwissenschaftlerin auch privat eine gemeinsame Zukunft?


    Die Geschichte um Bea, Tom und Tante Grete ist sehr realitätsnah geschrieben und verzichtet, trotz "romantischem" Cover, auf jeglichen Kitsch.

    Die jeweiligen persönlichen Päckchen, welche die Protagonist(inn)en mit sich tragen, machen sie gleichermaßen sympathisch wie "echt".

    Ein großer Teil der Handlung dreht sich um Bienen und die Imkerei. Dabei lernt man ganz nebenbei viel Neues und Interessantes - ganz ohne "Belehrungen".

    Mir war jedenfalls nicht klar, wie viel Arbeit in einem Glas Honig steckt!

    Die Annäherung der Schwestern Bea und Alix gefiel mir übrigens sehr!

    Die Zwischeneinschübe mit den Tagebucheinträgen bringt Grete den Leser(inne)n näher. Ich mochte sie unglaublich gern!

    Das Ende ist zum Glück kein rosarotes Happy-End, sondern ein Mix aus positiv-realistisch und hoffnungsfroh.

    Und für eine winterlich-weihnachtliche Geschichte dann auch mit genügend Romantik...

    Es handelt sich hier um eine lose Fortsetzung des Buches "Sommer im Alten Land", in dem es um Beas Schwester Alix ging. Diese kommt hier zwar auch vor, aber man kann beide Bücher sehr gut allein lesen.

    Da es vier Schwestern gibt, wäre eine Jahreszeiten-Reihe sehr schön ;-) 

  20. Cover des Buches Die Bienenhüterin (ISBN: 9783442739752)
    Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Zum Inhalt

    Die Geschichte spielt in den 60er Jahren in den Südstaaten der USA. Martin Luther King plädiert für den zivilen Ungehorsam und will so auf friedlichem Wege mehr Rechte für die afroamerikanischen Mitbürger und die Aufhebung der Rassentrennung bewirken. Die schwarze Feldarbeiterin Rosalee, die sich seit 10 Jahren um die mutterlose Weiße, Lily, kümmert, will sich in das Wählerverzeichnis der Kleinstadt eintragen lassen, was ein bedeutsames und wichtiges Ereignis für sie ist, dem sie mit Stolz entgegensieht.

    Lily, die sie begleitet wird Zeugin eines Zusammenstoßes ihrer Kinderfrau mit ein paar rassistischen Farmern und letztendlich, wie sollte es anders sein, der Festnahme von Rosalee. 

    Von ihrem lieblosen Vater kann Lily keine Hilfe erwarten, eher eine drastische Züchtigung. Ihr gelingt es mit Rosalee, die inzwischen zusammengeschlagen im Krankenhaus gelandet ist aus der Heimatstadt zu fliehen. Lily hat nie verwunden, dass ihr Vater ihr erzählt hat, ihre Mutter hätte sie als Kleinkind verlassen wollen, und der Unfalltod ihrer Mutter, die durch einen Schuß gestorben war, der sich aus einer Waffe gelöst hatte, würde ihre Schuld sein. Das Ganze ist passiert als Lily erst 4 Jahre alt war und sie hat keine richtige Erinnerung an die Tragödie. Lily und Rosalee fliehen nach Tiburon in ein Haus von schwarzen Bienenzüchterinnen, die in irgendeinem Zusammenhang mit Lily‘s Mutter stehen. Zumindest hat Lily immer ein Foto von ihrer Mutter dabei, dass sie auf diese Idee gebracht hat. Im pinkfarbenen Haus von Augusta und ihren Schwestern finden die beiden nicht nur Schutz und Geborgenheit, sie werden auch in die Kunst des Imkerns eingewiesen. 

    „Die Bienenhüterin“ war eine warmherzige Wohlfühlgeschichte über die Kraft der Liebe, die sich gut liest und die man sich auch verfilmt gut vorstellen kann.. Allerdings sollte man diesen Roman nicht allzu sehr an der Realität der damaligen Zeit messen und ihn als das nehmen was er ist :ein Märchen!

    Es wird nicht erklärt, wie 3 schwarze Frauen in den Südstaaten der 60erJahre an ein Anwesen kommen konnten, wie es hier beschrieben wird und wie sie unbehelligt von dem rassistischen Irrsinn um sie herum friedlich leben konnten und dazu noch der ihnen vielfach feindlich gesinnten weißen Bevölkerung erfolgreich ihren Honig verkaufen konnten. Die Geschichte ist chronologisch und sehr ruhig , ohne großen Spannungsbogen, aus Sicht der 14jährigen Lily geschrieben. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter und die Angst von ihr vielleicht doch nicht geliebt worden zu sein, wird zunehmend zum zentralen Thema im Buch. Mehr noch hätte mich das Rassismusthema, die Einflechtung der Rassenunruhen in den Roman interessiert.

     Auch das Ende war mir zu sehr Hollywood- like. Etwas weniger Honigsüße hätte mir besser gefallen. Trotzdem denke ich, dass gerade der gefühlsbetonte Schreibstil der Autorin viele Fans haben wird.

    Bei der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Ich fand das Buch jetzt nicht schlecht, aber halt auch nicht richtig gut. Deshalb entscheide ich mich für eine mittlere Bewertung von 3 Sternen.

  21. Cover des Buches Sweet like you (ISBN: 9783499005046)
    Robyn Neeley

    Sweet like you

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Lythn

    Super süße Geschichte für zwischendurch! Sollte man sich auch nur minimal für Bienen interessieren - könnte dieses Buch etwas für dich sein! 


    Einziger Kritikpunkt: bei den Dialogen merkt man, dass die Protagonistin 31 Jahre ist. Sie hat entsprechend eine andere Aussprache als YA oder NA.

  22. Cover des Buches Die Honigfabrik: Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung (ISBN: 9783641210649)
    Jürgen Tautz

    Die Honigfabrik: Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Gogo007

    Gleich am Anfang: das ist kein Buch über Imkern sondern tatsächlich darüber wie Bienen Leben und wie sie den Honig, Wachs und Propolis produzieren. Es wird das Wesen und Lebensart der Bienen beschrieben, wie sie miteinander kommunizieren, ob die Königin das Sagen hat und warum die Drohnen alles dürfen.

  23. Cover des Buches Bienen Praxisbuch (ISBN: 9783835414259)
    Sabine Armbruster

    Bienen Praxisbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    “Das Imkern entwickelt zum Trend: Bienen zu halten ist  >>in<<  – sei es im Kleingarten, auf dem Dachgarten oder sogar auf dem Balkon. Selbst in Schulen gibt es Imker-AGs oder Bienen-AGs. Wer als Hobby Bienen hält, tut dies nicht nur um des Honig willen. Er möchte vielmehr ein wichtiges Stück Natur hautnah erleben, sich um die für unsere Ernährung und unser Ökosystem so wichtigen Bienen kümmern.”

    So die Beschreibung auf der Rückseite des Buches. Das Buch geht auf folgende Themen ein:

    • Von Bienen und Blumen
    • Zauberwelt der Bienen
    • Das Beste aus dem Bienenstock

    Jedes Kapitel ist kurz und bündig gehalten was für Einsteiger hilfreich sein kann um nicht mit dem geballten Wissen Umgehauen zu werden. Für erfahrene Imker jedoch nichts neues bietet. Schön finde ich auch das nach jedem Abschnitt ein Beitrag von verschiedenen Imkern abgedruckt ist. So lernt man die Imkerei durch unterschiedliche persönliche Berichte näher kennen lernen.

  24. Cover des Buches Bienenleben (ISBN: 9783746637341)
    Sarah Wiener

    Bienenleben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilecats

    Was ich mir erhofft habe: Ein informatives und unterhaltsames Buch über das Imkern und die Erfahrungen von Sarah Wiener

    Was mir gefallen hat: Ich fand es toll, dass so viel über die wesensgemäßige Bienenhaltung geschrieben wurde. Davon hatte ich noch nichts gehört und es klingt sehr spannend. Auch wie Sarah Wiener ihre eigene Entwicklung von Furcht hin zu Faszination beschreibt hat mir sehr gut gefallen. Auch der Einblick in das Imkern in der DDR und Südafrika fand ich interessant.
    Das Buch an sich ist schön aufgemacht und die Fotos gefallen mir sehr gut – gerade, dass sie nicht als ein Block in der Mitte des Buches sind sondern in den Kapiteln verteilt.

    Was mir nicht gefallen hat: In ein paar Buchbesprechungen musste ich leider lesen, dass es inhaltliche Fehler gibt. Den ein oder anderen habe ich auch gefunden und ein paar kann ich noch gut entschuldigen (wenn schon beim Lesen selbst klar wird, dass da etwas zum Beispiel mit der Anzahl der Augen nicht stimmen kann: 3 plus 3 macht nicht 5). Aber andere, nicht so offensichtliche Irrtümer finde ich sehr ärgerlich – welcher Information aus dem Buch kann ich trauen? Da fehlt es meiner Meinung nach aber auch sehr am Lektorat, denn es ist ja nicht nur der Autor, der im luftleeren Raum das Buch schreibt.
    Nach einer Weile, besonders bei der Beschreibung der Bienenarten und –aufgaben (also die Kapitel ab dem Schwärmen) war es mir dann langsam doch ein wenig anstrengend, dass die Bienen so arg vermenschlicht wurden. Das hat mein Interesse am Buch geschmälert und ich habe ein paar Abschnitte nur überflogen.
    Aber am meisten hat mich ein kurzer Abschnitt am Ende des Buches verärgert. Darin wird die Behandlung mit Stockluft beworben. Nicht nur, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür gibt (was völlig unterschlagen wird, im Gegenteil, es ist so formuliert als würde es sicherlich helfen), sondern die Behandlung ist auch sonst äußerst umstritten wegen der Aufnahme von Allergenen. Diese Stockluft-Behandlung ist einer der neueren Auswüchse der alternativen Therapie und sollte keinesfalls so unreflektiert und rein positiv dargestellt werden.

    Fazit: Sarah Wiener schreibt sehr unterhaltsam und kurzweilig. Das erste Drittel des Buches hat mich daher auch ziemlich begeistert (und ich habe jetzt ganz viele Ideen, welche Pflanzen in meinen Garten kommen). Im Rest, in dem sie nicht über ihre eigenen Erfahrungen schreibt sondern wissenschaftliche Information vermitteln will, sind jedoch einige Schwachstellen und die flapsige Art zu schreiben ist mir ein paarmal zu viel. Ich hoffe, dass in einer zweiten Auflage die inhaltlichen Fehler korrigiert werden, ebenso wie der Abschnitt über die Apimedizin, besonders die Stockluftbehandlung. Dann kann ich auch eine bessere Bewertung geben.

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