Bücher mit dem Tag "hospiz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hospiz" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.841)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

    Fazit:
    Gelungene Fortsetzung, die ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Die Geschichte hat sich wieder unfassbar flüssig lesen lassen und ich konnte mich direkt in die Geschichte wieder einfinden. Die ganze Zeit über hat die Geschichte die Spannung gehalten und mich nicht enttäuscht. Jedoch finde ich, dass die Sache mit Deamons und Dees etwas vorhersehbar war. Ich bin gespannt, wie das ganze weitergehen wird. 

  2. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.154)
    Aktuelle Rezension von: Nitsa

    Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte es nicht beiseite legen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich alles drei Bände durchgelesen. Auf eine spannende und aufregende Handlung folgte direkt die nächste und man flog praktisch durch die Seiten. Mir hat Ellas Charakter sehr gut gefallen, sie ist eine Überlebenskünstlerin. Obwohl sie bei den Royals nicht willkommen ist, bleibt sie stark. Auch in der Schule lässt sie sich nicht unterkriegen. Es ist richtig schön mit anzusehen, wie sich Ella langsam in die Herzen der Royal-Brüder und vor allem in das von Reed schleicht. Durch Ella halten die Brüder mehr denn je zusammen und sie werden langsam zu einer richtigen Familie.

  3. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    Rabbit Hayes hat Krebs im Endstadium und wird in neun Tagen sterben. Wie soll sie ihrer kleinen Tochter sagen, dass sie bald ohne ihre Mutter leben muss? Wie sollen ihre Eltern es verkraftet, ihre älteste Tochter zu überleben? und wie sollen ihre Geschwister zukünftig nur noch zu zweit das Leben meistern?

    "die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist ein wirklich sehr emotionales Buch mit einem ernsten Thema. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, da sie zwischen den vielen emotionalen Passagen einige sehr humorvolle Gespräche oder Gedanken mit rein gebracht hat. Das hat dazu geführt, dass man einen Moment zum aufatmen und schmunzeln hatte und nicht alles ununterbrochen tieftraurig war.  Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben und erzählt aus der Sicht der einzelnen Familienmitgliedern und Freunden von Rabbit. Das hat mir richtig gut gefallen, da man so einfach emotional mehr in der Geschichte drin steckt, da man von jedem die aktuelle Gefühlslage mitbekommt. Neben der Hauptgeschichte um Rabbit, gibt es eine ebenso emotionale Nebengeschichte, welche sehr gut in die Hauptgeschichte eingearbeitet wird. Das Buch wird zum Ende hin immer trauriger, sodass ich auf den letzten Seiten die ein oder andere Träne verdrückt habe. Das schlimmste an diesem Buch war für mich, dass es sich um eine Krankheit handelt und es sich so wie in der Geschichte vermutlich leider sehr häufig abspielt.
    Ich fand das Buch trotz der wirklich traurigen Geschichte sehr gut und werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen!

  4. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (671)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Nachdem ich bereits von einem Buch der Autorin enttäuscht wurde, bin ich kritisch an dieses heran gegangen, war aber schon nach wenigen Seiten verliebt.

    Beth O'Leary hat mit Tiffy und Leon ganz tolle Charaktere geschaffen, die man direkt ins Herz schließt.

    Die Art, wie die beiden sich eine Wohnung teilen und wie es überhaupt dazu kommt, ist wundervoll und sehr authentisch beschrieben. Besonders lobenswert ist es auch, dass dieses Wohnungsteilen auch bis zum Schluss präsent blieb und nicht irgendwann in Vergessenheit geriet, wie es leider oft ist, wenn der Klappentext mit Besonderheiten aufwartet. 

    Ich fands auch toll, dass Tiffy und Leon sich lange Zeit nur durch Zettelchen unterhalten und nie persönlich kennenlernen – allerdings wurde das erste Treffen dann auch nicht unnötig lange herausgezögert, sondern kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

    Die Figuren waren herzallerliebst. Beide hatten ihr persönliches Päckchen zu tragen, wurden aber nie überdramatisch, obwohl sie manchmal Grund dazu gehabt hätten. Meistens fand ich die Verhaltensweisen sehr nachvollziehbar und erwachsen. Auch wie die Charaktere im Leben stehen, ihre Jobs, ihre Vergangenheit, ich habe beide einfach gern gemocht. 

    Toll war auch, dass man direkt am Schreibstil erkannt hat, wer gerade erzählt. Leon hat sich in kürzeren Sätzen ohne Personalpronomen ausgedrückt, während Tiffy eher zum Plaudern aufgelegt war. 

    Der Schreibstil der Autorin war aber auch allgemein ganz toll. Sehr bildgewaltig und locker, alles hatte einen roten Faden und alles, was aufgeworfen wurde, wurde aufgelöst und sinnig abgearbeitet. Genau so wünsche ich mir Geschichten.

    Leider gab es dann doch einige Stellen, die sehr klischeebeladen waren, aber insgesamt ein richtig tolles Buch. 

  5. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.307)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  6. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.759)
    Aktuelle Rezension von: ChristaEckert

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört - und war abendelang in seinem Bann. Am Anfang allerdings dachte ich kurz, ob ich weiterlese. Es war mir zu schlicht, zu wenig anspruchsvoll und auch etwas zu ausführlich in Kleinigkeiten, die ich nicht so interessant fand.

    Das hat sich immer mehr geändert, gerade die Details machen das Buch natürlich sehr lebendig und nachvollziehbar und die Figuren liebenswert. Es ist schon so viel geschrieben worden, darum soll meine Rezension so weit genügen: Ich habe es sehr gerne gelesen, finde den moralischen Zeigefinger, den die Autorin gut darstellt, fast schmerzhaft ausführlich, grausam. Über das Leben eines Menschen bestimmen zu wollen mit Hilfe von Moral ist für mich unvorstellbar, doch viele Menschen meinen, damit liegen sie vollkommen richtig, und dass die Autorin das so intensiv aufgreift, ohne zu urteilen, einfach nur zeigt, was ist, rechne ich ihr hoch an. Auch ihre Liebe zu den Figuren ist wunderschön, ich habe mich gerne auch in Luisa verliebt - und in etliche andere ... :)  Schönes Buch!


  7. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (598)
    Aktuelle Rezension von: krimi_und_so

    Nele Neuhaus: Im Wald 🌳 🌲


    Erschienen im Ullstein Verlag 

    Erscheinungstermin: 14. Oktober 2016

    Preis: 22,89€


    Inhalt:

    Oliver Bodensteins und Pia Sanders ermitteln in ihrem 8. Fall in Oliver Bodensteins Heimatgemeinde. Auf einem Waldcampingplatz bei Ruppertshain im Taunus geht eines Nachts ein Wohnwagen in Flammen auf. Nachdem in diesem ein toter Mann gefunden wird, stellt sich schnell heraus dass die Explosion kein Unfall war. Als kurze Zeit später weitere Morde in Bodensteins Umfeld geschehen, erhärtet sich immer mehr der Verdacht dass der Täter in Oliver Bodensteins Jugendfreundschaften zu finden ist. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten desto mehr wird auch ein Zusammenhang mit dem verschwinden von Olivers bestem Freund Arthur im Jahr 1972 deutlich. 


    Meinung:

    Der 8. Teil der Taunusreihe um Oliver von Bodenstein und Pia Sander ist wieder ein sehr guter Nele Neuhaus Krimi. Die Spuren die in Olivers Kindheit führen machen diesen Fall zu seinem bisher persönlichsten. Oliver muss sich mit längst vergessenen, schmerzlichen Erinnerungen auseinandersetzen und so zieht einen die Geschichte immer mehr in ihren Bann. Die immer neuen Wendungen in diesem Kriminalroman lassen keine Langeweile aufkommen und halten die Spannung immer aufrecht. 

    Auch wenn ich immer wieder Probleme bei Krimis mit sehr vielen handelnden Personen habe (in diesem Fall waren es 58), konnte ich bei „im Wald 🌳“ der Geschichte sehr gut folgen. 


    Fazit:

    „Im Wald“ ist ein wieder sehr gut geschriebener Roman von Nele Neuhaus, der einen tief in die Vergangenheit von Oliver Bodenstein eintauchen lässt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet das Buch zu lesen. 


    Klare Leseempfehlung von mir mit 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️


    Unbezahlte Werbung, Buch von mir selbst gekauft.

  8. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.347)
    Aktuelle Rezension von: mabo63


    Harold, pesionierter Kauz unfähig das Leben zu geniessen in den restlichen Jahren die Ihm bleiben erhält einen Brief. Eine frühere Arbeitskollegin schreibt sie habe Krebs und müsse bald sterben. Schokiert darüber schreibt er zurück. : "Das tut mir leid, alles Gute Harold"


    Auf dem Weg zum Briefkasten realisiert er dass er das mit geschriebenen Worten so nicht beantworten kann und macht sich auf den Weg zu Ihr. 1000 Kilometer zu Fuss vom Süden Englands bis nach Schottland. Ohne jegliche Ausrüstung. ..

    Seine Frau weiss noch nichts davon.


    In der Ehe haben sie sich auseinandergelebt, sie ständig mit putzen beschäftigt, oder dann schreibt sie Briefe an ihren verstorbenen Sohn. Er schafft es gerade noch den Rasen zu mähen und die Zeitung aus dem Briefkasten zu holen.

    Ständig wirft sie ihm vor er habe David seinen Sohn nie geliebt, habe Ihn nicht gerettet als er einmal fast ertrunken wäre.


    Auf dem langen Weg beschäftigen Ihn In Rückblenden sein Verhältnis zu seinem verstorben Sohn, seine schwieige Kindheit, auch wird das Verhältnis zwischen seiner Frau Maureen und Ihm thematisiert.


    Es schliessen sich ihm mit der Zeit einige Personen an die ihn begleiten, die teilhaben wollen an dieser Reise, mittlerweilen wie Harold in den Medien so was wie ein Held unserer Zeit gefeiert.


    Hier hätte ich es gerne gesehen wenn die Autorin etwas mehr aus diesen Begegnungen gemacht hätte. Zu langatmig und unglaubwürdig waren für mich auch die Beschreibungen wie Harold zb. auf den Hauptstrassen läuft (Wer macht so was??) Dazu ohne jegliche Ausrüstung?

    Das fand ich doch sehr befremdlich.

    Auch sind Ihm alle stets gut gesinnt auf dieser Reise obwohl er wohl wie ein Penner daherkommt.

  9. Cover des Buches Kaschmirgefühl (ISBN: 9783709934562)
    Bernhard Aichner

    Kaschmirgefühl

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Eine etwas kitschige Liebesgeschichte anderer Art mit überraschendem Ende. Sehr leichte Kost, nichts was man sonst vom Autor so kennt. 

    Kein berauschendes Thema welches aber auf eine Art und Weise geschrieben wurde die einen fesselt, das das man das Buch nicht mehr weglegen möchte weil man sehr gespannt auf das Ende ist.

  10. Cover des Buches Zwanzig Zeilen Liebe (ISBN: 9783492309943)
    Rowan Coleman

    Zwanzig Zeilen Liebe

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy

    Zwanzig Zeilen Liebe wird aus drei Perspektiven erzählt. Einerseit von Stella, der Hospizschwester, die Abschiedsbriefe schreibt. Andererseits von Hope, eine kranke Jugendliche, die sich vor allem fürchtet aber am meisten vor dem Leben selbst. Und dann noch von Hugh einem einsamen Mann.

    Wie die Schicksale der drei zusammenhängen ergibt sich erst mit der Zeit. Viel schöner war es aber zu lesen wie sich die Geschichte langsam entwickelt.


    Aber dann wird es zu spät sein.

    Zwanzig Zeilen Liebe S. 178



    Stella schreibt Briefe, letzte Worte von Patienten an deren Herzmenschen. Die Briefe waren witzitg, berührend und wunderschön. Ich habe diese wirklich sehr gerne gelesen und musste bei dem ein oder anderen Brief sogar weinen. Doch Stalla hat auch selbst ihr Päckchen zu tragen und ich fieberte bei ihrem persönlichen Schicksal sehr mit.

    Hope ist der Sonnenschein der Geschichte, ich mochte sie und ihre Art wirklich sehr! Die Liebesgeschichte, die sich bei ihr entwickelt hat mich ausserordentlich gut unterhalten. 

    Und Hugh, ach Hugh! Er war reizend und hat eine wunderbare Rolle in der Geschichte gespielt.

    Ich mochte wie das Buch gegen Ende hin immer aufschlüssiger wurde und wie sich alles fügte. 

    Schreibstil & Cover

    Ein wunderbarer Schreibstil, der berührt und einen mitnimmt. Das Cover und die Aufmachung sind wunderbar.

    Würde ich das Buch Empfehlen?

    Ja auf jeden Fall. Es ist wirklich schade, dass das Buch und die Autorin nicht mehr Anerkennung erhalten haben. Falls ihr das Buch also noch findet – kauft es und lest es!

  11. Cover des Buches Ich an meiner Seite (ISBN: 9783552059887)
    Birgit Birnbacher

    Ich an meiner Seite

     (63)
    Aktuelle Rezension von: FerrAbbs

    Eine interessante Sichtweise eines Individuums, das sich verloren und Fehl am Platz fühlte. Ein Mensch, der sich mit dem Wandel der Gesellschaft seit seiner Inhaftierung nicht zurecht findet und die Dinge erfrischend anders sieht. Alltägliche Abläufe werden absurd dagestellt. Ich musste zwischendurch schmunzeln, da die Gedankengänge und die Gefühlswelten nicht nur zu der Sparte Ex-Knacki, sondern auch zu anderen sozialen Außenseitern passen könnte. Personengruppen, die sich stetig "beweisen" und "einzugliedern" haben. ich bin mir sicher, dass einige der Fragen, die sich die Hauptfigur stellt auch von einigen anderen gestellt werden.... Auch der "Helfer " Börd benimmt sich recht seltsam unsensibel. Einige Passagen waren ein literarisches Vergnügen, wenn auch die Spannungslosigkeit für einige Leser eher nicht das wahre sein könnte.

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Queenie Hennessy (ISBN: 9783596030699)
    Rachel Joyce

    Das Geheimnis der Queenie Hennessy

     (145)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Da mir "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" sehr gut gefallen hat, lag es auf der Hand, auch den Nachfolger rund um Queenie Hennessy zu lesen. Ich finde, dass es sich um einen gelungenen Nachfolger handelt. Der lange Titel, wie es ja in den letzten Jahren Mode geworden zu sein scheint, hatte mich ehe etwas "Seichteres" vermuten lassen, aber ich fand das Buch doch tiefsinniger und viel besser als erwartet. Einige Themen wie unerfüllte Kinderwünsche oder Tod, die die Protagonisten beschäftigen und belasten, hatte ich in einem solchen Buch gar nicht unbedingt vermutet, war aber dann positiv überrascht, dass die Autorin sie eingebaut und auf ihre Art und Weise verarbeitet hat. Die Figuren sind dadurch sehr viel greifbarer geworden und nicht nur so oberflächlich charakterisiert worden. 

  13. Cover des Buches Immer noch wach (ISBN: 9783709981184)
    Fabian Neidhardt

    Immer noch wach

     (52)
    Aktuelle Rezension von: hannelore259

    Diese Buch war eine Hommage ans Leben. So schön wie es eben sein kein, so traurig ist es auch oft.

    Wie auch für Alex der mit knapp 30 die Diagnose unheilbarer Magenkrebs und damit eine Lebenszeit von noch etwa 6 Monaten erhält. Für ihn steht fest, er will diese letzte Zeit genießen und keinesfalls mit Therapien oder Krankenhausaufenthalten  verbringen. Das stößt auf Unverständnis und Skepsis, aber schnell wird klar, dass das auf das Traumata zurückzuführen ist, seinen Vater an der gleichen Krankheit elend sterben zu sehen.

    Und so akzeptiert sein nahestehendes Umfeld diese Entscheidung, wenn auch sein bester Jugendfreund Bene und seine Freundin LIsa sehr darunter leiden.

    In den letzten Wochen seines Lebens geht er in ein Hospiz wo er viele Leute triftt, die ihm ans Herz wachsen und die er gehen lassen muß. Diese Zeit fand ich sehr berührend dargestellt, aber eben ohne am Kitsch zu kratzen oder das mit einer riesigen die Tränendrüsen reizenden Keule zu versuchen. Überhaupt lebt dieser Roman von dem feinen Humor, der Beobachtungsgabe und Menschlichkeit des Autors und zeigt auf, was zählt im Leben. 

    Auch mit Hilfe von Rückblenden formt sich ein Bild von Alex, dass die Lesenden verstehen läßt, wie er denkt und fühlt und warum er in bestimmten Momenten auch etwas unklar und unlogisch agiert.

    Mir hat auch gefallen, dass die Wendung im Buch nicht in die Liebesschnulzenecke abdriftet.

    Für mich eine herzerwärmendes Buch, was mir mal wieder aufzeigt wo die Prioritäten im Leben liegen sollten.


  14. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783837128727)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    So viele Emotionen, so viel Gefühl. Ich mag eigentlich nicht zu Büchern greifen, wenn ich schon vorher weiß, dass es sehr, sehr traurig wird, doch dieses Buch wurde mir mehrfach empfohlen  und ich bin froh es gehört zu haben. Anna McPartlin  bringt in die Geschichte so viel Schwung, dass auch diese traurige Geschichte für mich sehr hörenswert ist!

    Allerdings muss man Taschentücher bereit halten! Das Cover ist auch wunderschön und der Titel hält, was er aussagt....leider....

  15. Cover des Buches Die Flockenleserin (ISBN: 9781477826447)
    Mike Powelz

    Die Flockenleserin

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Marillenmaus

    Mein Lieblingsbuch

  16. Cover des Buches Jeden Tag ein neuer Himmel (ISBN: 9783404179992)
    Violet Thomas

    Jeden Tag ein neuer Himmel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Irina_Dorn

    Violet Thomas schreibt emotional, feinfühlig und detailverliebt. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. In diesem Buch geht es um Verlust und Trauerbewältigung, Vertrauen und Neuanfang, Liebe und Freundschaft. Charlotte ist eine junge, liebevolle und herzige Frau, die ihren schmerzhaften Verlust zu verarbeiten versucht. Ein überaus talentierter Musiker ist fasziniert von ihr und will sie unbedingt näher kennenlernen. Er ist der perfekte Bookboyfriend. Die Geschichte der beiden ist traurig und wunderschön zugleich, und entwickelt sich zart und vorsichtig, aber das Schicksal legt der gerade erblühenden Liebesbeziehung einige Steine in den Weg ... Was habe ich gelitten! Es ist ein Buch über einen Neustart mit Hindernissen, vermittelt aber auch schöne Botschaften - Hoffnung und Liebe!

  17. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

     (507)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin1998

    Ich mag seinen Schreibstil.

    Ich mag, wie er die Botschaften an die Menschen bringt.

    Ich mag, wie er einem zum Nachdenken anregt.

    Ich mag, wie er schwierige Themen anspricht.

    Mich hat der Autor mit seinem Buch mitten im Herzen getroffen. So schnell werde ich es nicht wieder vergessen.


    Dieses Buch hat es tatsächlich geschafft, mich mehrere Male zum Weinen zu bringen - auf eine gute Art und Weise. Es öffnet einem über viele grundlegende Dinge die Augen und ist überaus schön zu lesen.

  18. Cover des Buches Doctor Sleep (ISBN: 9783453440920)
    Stephen King

    Doctor Sleep

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich von Shining ein wenig enttäuscht war, habe ich mich durchgerungen und Doctor Sleep gelesen und was soll ich sagen? Dieses Buch war so viel besser als der Vorgänger!
    Ich fand die Geschichte von Dan Torrance total spannend und Interessant.

  19. Cover des Buches Du, ich und die Farben des Lebens (ISBN: 9783548613642)
    Noa C. Walker

    Du, ich und die Farben des Lebens

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Janica genießt das Leben und die Farben, die es mit sich bringt in vollen Zügen, denn sie weiß aus eigener schmerzlicher Erfahrung, wie kostbar es ist.
    Eines Nachts trifft sie auf dem Heimweg auf Steffen, der, auf einem Brückengeländer stehend, alle Hoffnung aufgegeben hat. Janica kann ihn dort herunterholen und zu seinem Bruder, Thomas, bringen. Fortan sind die Geschichten der beiden Familien miteinander verwoben und besonders der verschlossene Thomas ist von Janicas lebensbejahender Art vollkommen fasziniert, während sie versucht ihn aus seinem grauen Alltag zu lösen.

    Das Buch liest sich schön flüssig, wartet aber auch nicht lange, um den Leser auf eine Achterbahn der Gefühle zu schicken. Janicas lebensbejahende Lebensweise wird immer wieder von tieftraurigen Situationen abgelöst. So ist nicht nur Steffens versuchter Selbstmord direkt zu Beginn immer wieder Thema, sondern auch schwere Krankheiten und sogar der Tod, denn Janica ist ehrenamtlich in einem Kinderhospiz tätig und auch hier wird alles sehr intensiv beschrieben, sodass es nicht lange gedauert hat, bis bei mir die ersten Tränen geflossen sind. 

    Aber auch als man endlich den Grund für Janicas Sicht auf das Leben erfährt und sich gerade beginnt über die aufkeimende Beziehung zwischen ihr und Thomas so richtig zu freuen, wird man direkt wieder mit schlechten Nachrichten konfrontiert und muss sich mit der neuen Situation erst einmal zurecht finden.

    Hier sei direkt gesagt: es gibt kein Happy End.

    Es gibt zwar viele schöne Momente, diese werden aber immer wieder durch Abschiede und den schmerzvollen Umgang mit dem Tod unterbrochen und zum Ende hin, hatte ich im Grunde einen riesigen durchgehenden Heulkrampf. Also wirklich kein Buch, das ihr in der Öffentlichkeit lesen wollt. Außer natürlich es macht euch nichts aus, eure Zusammenbrüche mit Fremden zu teilen.

    Die Figuren konnten überzeugen, ihre Geschichte noch viel mehr und so habe ich mitgefiebert, mich mitgefreut und vor allem mitgelitten. Trotzdem weiß ich nicht, ob ich dieses Buch gelesen hätte, wenn ich mehr über den Inhalt gewusst hätte, denn eine leichte Lektüre ist es definitiv nicht und lag wohl aus gutem Grund sehr lange auf meinem SuB.


    Fazit: Eine absolutes Gefühlschaos, sehr intensiv, traurig und doch auch immer wieder wunderschön. Aber eben auch voller sensibler Themen und damit sicherlich nicht für jeden Leser geeignet.

  20. Cover des Buches The Love Song of Miss Queenie Hennessy (ISBN: 9780857522450)
    Rachel Joyce

    The Love Song of Miss Queenie Hennessy

     (40)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Nachdem ich den Vorgängerband als Hörbuch sehr genossen habe – ihn tiefgründig und bewegend fand, muss ich sagen, dass dieses Buch sich doch oft etwas zäh gestaltete. Was bewegt manche Menschen – wie Queenie - dazu, im Leben auf alles zu verzichten? Warum konnte sie es nicht über sich bringen, sich Harold gegenüber zu öffnen? Warum gab sie sich zusätzlich noch die Schuld an Davids Tod? Die ellenlangen Erläuterungen zu ihrer Liebe zu Harold waren für mich etwas mühselig. Gut gefallen jedoch hat mir die Atmosphäre im Hospiz. Ich bin immer voller Bewunderung für die Menschen, die dort arbeiten. Man muss wohl schon sehr stark sein um dieses Leid Tag für Tag wegzustecken.
    Eine sehr angenehme Überraschung bereitete mir das Ende des Buchs. Hier hat sich die Autorin richtig was einfallen lassen um die Geschichte rund zu gestalten. Das Ende hat mich dann mit den etwas langweiligeren Passagen wieder versöhnt. So hat mich das Buch dann auch nicht unbefriedigt zurück gelassen. 

  21. Cover des Buches Das Zimmer (ISBN: 9783833306655)
    Helen Garner

    Das Zimmer

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Jacynthe

    Inhalt


    Nur drei Wochen soll Helen ihre todkranke Freundin Nicole bei sich in Melbourne beherbergen. Solange dauert die spezielle alternative Behandlung, zu der sich Nicole entschlossen hat. Doch der Gast zehrt an Helens Nerven. Es ist weniger die körperliche Arbeit, die ihr zu schaffen macht. Es ist Nicoles Weigerung, sich dem Offensichtlichen zu stellen, ihre ständig zur Schau gestellte Fröhlichkeit und Hoffnung und ihr Festhalten an offensichtlicher Scharlatanerei. Doch wie sagt man einer Sterbenden, dass sie los lassen muss? Steht einem das überhaupt zu?



    Meine Meinung


    Dieser autobiografische Kurzroman stellte sich als überraschend tiefgründig heraus, voller unverblümter Wahrheiten über Freundschaft und Familie, über das Leben und den Tod. Wann ist es Zeit, sich einzugestehen, dass es vorbei ist? Wann und vor allem wie sollte man dies einem Kranken mitteilen? Oder sollte man, im Gegenteil, alles dafür tun, die Wahrheit unter Hoffnungen zu begraben?

    Ehrlich und ohne zu beschönigen stellt Garner die kurze Zeit dar, die sie mit ihrer todkranken Freundin Nicole verbringt. Und obwohl man meinen könnte, dass es vor allem die Kranke selbst ist, die leidet, so verdeutlicht einem das Buch auf fesselnde Art und Weise, dass das Umfeld genau so unter der Situation zusammenbrechen kann. Vor allem, wenn der oder die Kranke sich seinen Zustand nicht eingestehen will.

    Nicole hängt am Leben und greift verzweifelt nach jedem Strohhalm, den sie in die Finger bekommen kann. Dass sie dabei auch mal auf Scharlatane herein fällt, bemerkt sie selbst gar nicht. Andererseits - wem steht es zu, darüber zu urteilen, ob eine Behandlung erfolgsversprechend ist oder nicht? Vielleicht hilft es, das viele Vitamin C, oder die Ozon-Sauna. Und vielleicht hilft es auch, ständig mit einem selbstironischen Lächeln durch die Welt zu gehen und Pflegepersonal und Schmerzmittel abzulehnen.

    Doch bei allem Mitleid für Nicole und Verständnis für ihre Situation - ihr Verhalten sich selbst und vor allem ihren Freunden gegenüber konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Am meisten hat mich geärgert, dass sie ihren Aufenthalt bei Freunden stets so darstellte, als sei ihre Gegenwart ein Segen für die Gastgeber.  Helens Unvermögen, mit dieser Situation umzugehen, die alles andere als ein Segen ist, kann wohl jeder Leser gut nachvollziehen, und ich bewundere ihre Ehrlichkeit und Offenheit, die wohl ihr Weg waren, das Erlebte zu verarbeiten. Ihr Buch ist mit Sicherheit eine große Hilfe für alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, oder gerne philosophische Fragen über Leben und Tod aus verschiedenen Sichtweisen beleuchten

    Trotz des schwierigen Themas ist das Buch kurzweilig und drückt nicht so sehr aufs Gemüt, wie man vermuten könnte. Im Gegenteil - auf jeder Seite schwingt Hoffnung mit und die stumme Aufforderung, das Leben so zu nehmen, wie es kommt, und das beste daraus zu machen.

    Zum Schauplatz habe ich eine ganz besondere Verbindung, denn Melbourne zählt mit zu meinen Lieblingsstädten und ich habe einige der im Buch erwähnten Orte und Straßennamen wiedererkannt. Zum Titel möchte ich allerdings noch sagen, dass ich den übersetzten Titel nicht so gelungen finde wie das Original. Er suggeriert irgendwie einen beliebigen Raum und Gefühllosigkeit, während "spare room" freundlicher klingt und auch den Inhalt besser widerspiegelt. Nämlich, dass ein Gast, eine Freundin, willkommen geheißen wird, wenn auch nur vorübergehend.

    Ich vergebe 4 von 5 Wolken für dieses letzte Buch aus 2014.
  22. Cover des Buches Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster (ISBN: 9783462051865)
    Susann Pásztor

    Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

     (109)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Erst letztens habe ich wieder darüber gelesen, dass manche Krankenhausangestellte das Fenster in dem Raum öffnen, in dem jemand gerade gestorben ist. Sie wollen der Seele die Möglichkeit geben, frei zu sein. Deshalb hat mich der Titel, nachdem ich ihn entdeckte, auch sofort angezogen.

    Ich hatte mich, ehrlich gesagt, auf eine Lektüre wie "Dienstags bei Morrie" von Mitch Albom eingestellt. Zugegeben, Alboms Werk hatte mich erst beim Hören völlig umgehauen. Nach dem Lesen war ich einfach nur ernüchtert. Daher hatte ich mir von "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" direkt das Hörbuch besorgt.

    Leider ist es nur bedingt so, wie ich es mir vorgestellt hatte ... und ich bin hin- und hergerissen, ob ich eine Hörempfehlung aussprechen soll.

    Das Thema ist absolut wichtig! Ich habe selbst meine Uroma mit 15 Jahren beim Sterben begleitet. Ein Abschnitt in meinem Leben, den ich nie wieder vergessen werde. Sie durfte, wie von ihr gewünscht, zu Hause sterben, auch wenn nicht alle damit einverstanden waren. Ich denke, man muss erst selbst in solch eine Situation kommen, um zu begreifen, was hinter diesem Wunsch steckt.

    Ich hatte es damals nachvollziehen können.

    Susann Pásztor, selbst ehrenamtliche Sterbebegleiterin, hat versucht, in ihrem Roman der Figur eines Sterbebegleiters eine Stimme zu geben. Bedauerlicherweise ist die Umsetzung in meinen Augen nicht wirklich gelungen.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und ist kein bisschen spannend. Ich war mehrmals kurz davor, das Hörbuch abzubrechen. Hätte ich es als Printvariante gehabt, wäre dies definitiv eine Abbruchrezension.

    Natürlich ist es interessant zu sehen, welchen Konflikten man als Sterbebegleiter*in ausgesetzt ist.
    Es ist ebenso interessant zu sehen, welche Gefühle dieses Thema bei jungen Menschen auslöst.
    Und man sollte auch nicht vergessen, mit welchen Gedanken sich die Sterbenden selbst auseinander setzen müssen und / oder wollen - sofern sie noch in der Lage dazu sind.

    Doch die Geschichte drumherum muss ebenfalls stimmen.

    Es wird zu sehr an der Oberfläche gekratzt. Es werden Passagen eingestreut, die auf den 280 Seiten einfach keinen Platz haben, weil darunter die Tiefe leidet. Ich hätte mir mehr Fokus gewünscht.

    Daher kann ich nur eine bedingte Hörempfehlung aussprechen.
    Ja, es ist ein superwichtiges Thema.
    Nein, es wurde in meinen Augen nicht gut umgesetzt.

    ©2021 a_different_look_at_the_book

  23. Cover des Buches Interview mit dem Tod (ISBN: 9783442174935)
    Jürgen Domian

    Interview mit dem Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite
    Jürgen Domian hat in seiner jahrzehntelangen Radiotalkshow nicht nur ein sehr feinsinniges Gespür für andere Menschen entwickelt, sondern auch immer klar seine eigene Meinung vertreten und den Zuschauer und -hörer damit deutlich näher an sich herangelassen als es die meisten anderen Showmaster getan haben. In seinem Buch „Interview mit dem Tod“ ist er sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt, vor dem er selbst die größte Furcht hat, unter der er leidet und die er nicht ablegen kann: Das Sterben und der Tod. Und wie der Titel des kurzen Buches bereits nahe legt, hat er dabei die Form eines fiktiven Interviews gewählt, das er mit dem personifizierten Tod führt. Darin eingeschoben sind persönliche Erlebnisse des Autors, so hat er sehr intensiv beschrieben, wie er seinen Vater bei seinem Weg auf der Palliativstation durch das Sterben begleitet hat. Aber auch seine Gedanken zur aktiven Sterbehilfe lässt er mit einfließen.

    Domian wählt dabei einen sehr eingängigen Schreibstil, klare Wortwahl und sehr emotional schildert er seine Erlebnisse, die Interviewsequenzen sind hingegen sehr philosophisch angehaucht. Dabei entwirft der Autor auch ein mögliches Szenario, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte und nähert sich dabei eher östlichen Philosophien an. Dennoch zwingt er den Leser dazu, sich selbst mit seinen Gedanken zu dem Thema auseinander zu setzen, wirft oft mehr Fragen auf als beantwortet werden. Und immer ist der große Respekt des Autors gegenüber den Thema zu spüren, der sich dem schließlich auf ungewöhnliche Weise nähert.

    „Interview mit dem Tod“ ist ein kleines, nachdenkliches Buch mit philosophischem Ansatz. Das Gespräch mit dem Tod ist eingängig, ernsthaft und lebendig, die Beschreibung der persönlichen Erlebnisse berührend und nahbar, das Plädoyer für einen anderen Umgang mit dem Sterben inbrünstig und gut argumentiert. Sehr lesenswert!
  24. Cover des Buches Die Traumweberin (ISBN: 9783956492624)
    Ben Bennett

    Die Traumweberin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Binchen84
    Inhalt:
    In einer stürmischen Winternacht wird vor der Küste Cornwalls ein bewusstloser Surfer angespült. Es findet sich nicht der leiseste Hinweis auf seine Herkunft – außer einem geheimnisvollen Amulett mit dem Foto einer jungen Frau. Da er nicht aus dem Koma erwacht, wird er in das alte Hospiz am Meer verlegt, in dem die 25-jährige Ruby Light als Krankenschwester arbeitet. Ruby spürt augenblicklich eine tiefe, unerklärliche Verbindung zu dem unbekannten Patienten. Verzweifelt bittet sie ihre Großmutter Tilda, die in St Ives nur als die Traumweberin bekannt ist, sie in seine Träume zu führen – denn nur so kann sie sein Leben retten …(Quelle: Mira Taschenbuch)


    Über den Autor:
    Ben Bennett, geboren 1970, lebt in Barcelona, wo er märchenhaft-spirituelle Bestseller für Leserinnen jeden Alters schreibt – über die große Liebe, echte Freundschaft und die wahren Werte im Leben. Er hat einen kleinen Sohn und zwei Hunde.(Quelle: Mira Taschenbuch) 

    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch wurde ich mehr überrascht als ich es für möglich gehalten habe. Die Erwartungen die ich daran hatte wurden übertroffen.
    Ben Bennett hat einen sehr einnehmenden und gut zu lesenden Schreibstil. Seine Gedanken über die Träume und den Sinn des Lebens die er mit in diese Handlung hat fließen lassen, haben mich zum Nachdenken angeregt und lassen mich immer noch nicht los. 
    Die Geschichte an sich ist recht einfach gehalten - eine verlorene Jugendliebe die sich nach Jahren wieder finden. Allerdings hat Ben Bennett hier sehr viele Lebensweisheiten mit in die Story gepackt die daraus etwas wirklich neues und atemberaubendes macht.
    Wer jetzt hier viel Spannung erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Klar ist etwas Spannung vorhanden, nämlich ob Ruby es schafft dem Unbekannten das Leben zu retten und ob es ein Happy End gibt. Aber eben nicht im großen Stil. Hier stehen die Gedanken und der Glaube an die Liebe und der Sinn des Lebens doch eher im Vordergrund.
    Vor dem jeweiligen Kapitel war ein dazu passender Begriff aus dem Lexikon der Träume mit einem beschreibenden Stichwort aufgeführt. So kann man sich schon mal auf das Thema des jeweiligen Kapitels einstimmen. 
    Ruby, die Hauptprotagonistin, kommt bodenständig, entschlossen und einfühlsam rüber. Die Einfühlsamkeit hat mich immer wieder beeindruckt, aber wer in einem Hospiz arbeitet, braucht dies wohl auch. Sie ist mir mit ihrer lieben Art schnell ans Herz gewachsen und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
    Tilda, Ruby Großmutter, konnte ich mir ebenfalls bildlich gut vorstellen und ihre wirklich tolle großmütterliche Art konnte mich für sich einnehmen. 
    Auch die anderen Charaktere haben sich hervorragend in das Gesamtkonzept eingefügt. Der eine oder andere war mir etwas unsympathisch aber es können einem ja auch nicht immer alle gefallen. Zudem haben sie der Handlung etwas pepp verliehen. 
    Die vom Autor Ben Bennett beschriebenen Schauplätze wie das verlassene Cottage, das Hospiz oder das Anwesen von Tilda sind sehr liebevoll und detailreich beschrieben, so dass sie schnell vor dem inneren Auge entsteht und man das Gefühl hat, selbst in St. Ives, Cornwall zu sein.

    Fazit:
    Ein sehr gelungenes Buch über die Liebe, den Sinn des Lebens und der Glaube an die Menschen. Es hat mich sehr bewegt und auch im Nachhinein denke ich noch viel über die Hauptaussage dieser Handlung nach. Das Ende ist sehr emotional und ich konnte ein paar Tränen nicht verhindern.

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