Bücher mit dem Tag "horror"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "horror" gekennzeichnet haben.

3.809 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.483)
    Aktuelle Rezension von: Beasonders

    Sebastian Fitzek erschafft vielleicht keine Meisterwerke, aber er hat ein unfassbares Talent, jedes Kapitel mit einem Cliffhanger zu beenden. Eben typisch für ihn. Man ist im Grunde „gezwungen“, weiterzulesen. Die Spannung kriecht einem direkt unter die Haut und am Ende ist man selbst nicht sicher, was man noch glauben kann. Sehr sehr spannend. Anhand des Titels habe ich zwar etwas anderes erwartet, trotzdem war die Geschichte fesselnd. 

  2. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.477)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Charaktere fand ich sehr sympathisch, auch wenn ich mit Arezu erst einmal warm werden musste. Das Buch überraschte mich mit vielen Wendungen, und das sogar noch auf den letzten zehn Seiten. Ein paar tolle Settings waren für mich auch dabei, wie zum Beispiel die U-Bahn Station oder die Kirche. Die Auflösung über die AchtNacht fand recht früh statt, trotzdem blieb die Geschichte aber spannend und steigerte sich sogar noch ein bisschen. Am Anfang war ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden, doch ein entscheidender Fakt wurde ja noch auf den letzten zehn Seiten verraten, weshalb es mir dann gefiel.

  3. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.914)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Schon der Prolog hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und hätte es wahrscheinlich sogar an einem Tag durchgelesen, wenn ich nicht noch andere Dinge zu tun gehabt hätte. So hab ich es eben an zwei Tagen verschlungen – auch nicht schlimm, das macht das Buch ja nicht schlechter.

    Im Grunde war ich mir von vorn herein sicher, dass sich »Passagier 23« zu einem Highlight entwickeln würde. Und da lag ich mit meiner Einschätzung auch goldrichtig! Vom Schreibstil bis hin zuden kleinsten Details war alles in sich stimmig. Es gab Nervenkitzel in jedem einzelnen Kapitel, da jedes mit einem Cliffhanger aufgehört und neugierig auf mehr gemacht hat. Im nächsten Kapitel ging es dann meist aus der Sicht einer anderen Figur in einem anderen Handlungsstrang weiter, also blieb immer die Spannung auf dem höchsten Level. 

    Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, die am Ende alle zusammenlaufen, wird man als Leser*in zum Miträtseln angeregt. Da hat man scheinbar die alles entscheidende Lösung gefunden, und dann fällt einem auf, dass man einen Handlungsstrang vergessen hat einzubeziehen, der einfach nicht mehr dazupassen will. Und sofort muss man sich neu den Kopf zerbrechen, wie alles am Ende zusammenhängt. Und wie zum Geier Fitzek es überhaupt geschafft hat, da noch auf eine am Ende stimmige Lösung zu kommen.

    Besonders fies war mal wieder die Auflösung am Ende. Wobei, eigentlich war es nur die scheinbare Auflösung. Denn zum Schluss – wie es bei Fitzek typisch ist – wurde noch einmal alles umgeworfen. Und das eigentliche Ende schlägt dann noch mal richtig ein wie eine Bombe. Wirklich, ich hatte das Gefühl, mein Herz hört gar nicht mehr auf zu rasen, sobald ich die letzte Seite gelesen und das Buch zugeklappt hatte. Und fast wär mein Kopf auch noch explodiert, das sag ich euch!


    Fazit

    Heißt also zusammengefasst: »Passagier 23« konnte mich – wie die meisten Thriller von Fitzek – zu 100 Prozent abholen, hat mich mitgerissen und in die Geschichte eintauchen lassen. Es war blutig, fesselnd, krank und perfekt durchdacht. Alles in einem also ein Psychothriller wie man ihn sich nur wünschen kann.

  4. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.839)
    Aktuelle Rezension von: Leseute

    Ein Buch voller schwarzem Humor - es hat Spaß gemacht zu lesen. Neben der vielen Aktion bekam ich als Leser noch kleine Geschichtslektionen. Keine Ahnung, ob das alles der Fantasie des Autors entsprang oder wirklich war ist. Genau so soll Urban Fantasy sein.

    Die Charaktere gefallen mir sehr gut, obwohl ich mit Peter durchaus auch meine Probleme habe, weil er auch unangenehme Charakterzüge hat. Da finde ich seinen Chef noch cooler! Die schrulligen Personen bringen Tempo in die Geschichte.

    Die Serie werde ich auf jeden Fall weiter lesen.

  5. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.490)
    Aktuelle Rezension von: v_xcxm

    Total gutes Buch und Tris ist sehr nahbar. Zu den tollen Charakteren ist die Storyline einfach nur spannend ! Sehr zu empfehlen für jeden der Dystopien mag

  6. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Bereits vor 1 Jahr hab ich den ersten Teil der Reihe rund um Francis Ackermann jr gelesen

    Mir persönlich hat der Auftakt zu dieser neuen Thriller Reihe sehr gut gefallen aber ich kann auch verstehen dass es polarisiert … entweder man liebt es oder man findet es abgedreht und unrealistisch oder man schwankt zwischen den beiden Extremen …

    ich fand gerade diese unerwartete Auflösung so genial weil es etwas ist was diesen Thriller von der breiten Masse herausstechen lässt - natürlich mag ich auch Thriller die realistischer sind aber manchmal will ich auch in diesem Genre was lesen was (hoffentlich) reine Fiktion ist 😎 denn sonst könnte ich ja gleich einfach nur True Crime lesen …

    … und sind wir uns ehrlich … irgendwie traue ich den Amis zu dass sogar hier ein Fünkchen Wahrheit drin stecken könnte 🤔

    Was ich (noch) nicht nachvollziehen kann ist der Hype um Ackerman als der Lieblingsserien Killer - so quasi der freundliche Mörder von nebenan aber vielleicht kommt das ja noch - ich stehe ja erst am Anfang der Reihe 😉

    Auf jeden Fall hat der Thriller alles was ich mag - brutale Morde - überraschende Wendungen - interessante Ermittler - Einblick in die Denkweise und (zumindest teilweise) in die Motive des Täters

    Deshalb gibt’s von mir auch eine klare Leseempfehlung und die vollen 5 Sterne

  7. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (991)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Info: Rezension beruht auf dem Buch und nicht auf dem ,,Buch zum Film“.

    Ich habe vor Jahren den Film geschaut, der auf dieser Reihe verfilmt und wollte seitdem unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, also habe ich mir die Bücher gekauft. Und leider bewährt sich mal wieder das altbekannte Dilemma: Es ist immer das besser, was du zuerst gesehen/gelesen hast. In diesem Fall fand ich den Film deutlich besser als das Buch.


    Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


    Insgesamt sind sich Buch und Film ziemlich ähnlich. Es ist eine gute Buchverfilmung, von denen es nicht viele gibt. Ich weiß, man sollte das nicht miteinander vergleichen, aber der Film hat mir so gut gefallen und das Buch/die Reihe hat mich dann einfach nur enttäuscht.


    Die Handlung ist dieselbe und auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut, aber die Protagonisten … Keiner von denen ist sonderlich sympathisch. Ich konnte mich mit keinem so recht identifizieren und Cassie, die den Großteil des ersten Bandes erzählt, war einfach nur nervig. Ich hätte sie am liebsten an die Wand geklatscht. Ein zickiges Teenager-Girl, das bei jedem kleinsten Bisschen ausrastet, stur und bockig ist, immer nur auf sich selbst bedacht. Ihr fehlt jegliche Sympathie, die sie im Film hatte.


    Klar, die menschliche Bevölkerung steht kurz vor ihrem Ende, Milliarden sind schon ausgelöscht. Jeder ist sich selbst der Nächste, trotzdem ist es möglich in einem solchen Szenario sympathische Charaktere zu erschaffen. Ich denke da nur an ›Rain – Das tödliche Element‹ von Virginia Bergin. Die Protagonistin hat auch ihre Eigenarten und ist zickig und launisch, aber dennoch irgendwie sympathisch.


    Zombie und Ringer waren etwas sympathischer, aber schon im Film nicht meine Lieblinge, weshalb ich auch mit ihnen nicht recht warm geworden bin. Einzig Evan Walker hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht … leider kam er nur so wenig vor.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Die Handlung an sich war gut, teilweise sogar noch etwas krasser als im Film und dadurch definitiv moralisch um einiges komplexer. Das hat mir sehr gut gefallen. Da ich den Film schon kannte, war es für mich nicht mehr so spannend, aber das macht nichts. Die Handlung hat mich trotzdem begeistert. Ich hadere halt sehr mit den Charakteren. Eine Handlung oder ein Schreibstil kann noch so gut sein, wenn man die Charaktere nicht leiden kann, ruiniert das die gesamte Geschichte und das war hier leider so ein bisschen der Fall. Ich habe mich ständig darüber aufgeregt, wie Cassie handelt oder mit ihren Mitmenschen umgeht. Das hat leider alles kaputt gemacht.


    Fazit

    Handlung und Schreibstil der Geschichte waren gut. Es war spannend und die Protagonisten mussten sich mit einigen moralisch komplexen Fragen auseinandersetzen und für sich einen Umgang damit finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war die Hauptprotagonistin Cassie die meiste Zeit übellaunig, zickig, stur und kindisch und nur schwer zu ertragen, was die ganze Geschichte leider kaputt gemacht hat und die Bewertung um 2 bis 2,5 Sterne nach unten drückt.

  8. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.225)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Leider an vielen Stellen langatmig. Immer wenn ich mir dachte "jetzt wird es interessant", wurde die Erzählweise verlangsamt. 

    Die Geschichte springt viel in zeit und Ort herum, ohne dies dem Leser sinnvoll zu zeigen. Oft dachte ich "Ich denke der ist tot?" oder "Wie kann jetzt hier Winter sein, wenn eben da sommer war?" Diese Zeitsprünge sind widersprechen sich auch selbst. An den Umständen der Gruppenmitglieder kann man die Zeit eigentlich gut erkennen, allerdings widerspricht sich dies dann mit Aussagen der Gruppe und den Jahreszeiten. 


    Die Figuren wirkten auf mich sehr vorhersehbar, so dass mich auch das Ende nicht überraschen konnte. Stellenweise habe ich das Buch sogar tagelang nicht weiter gelesen. Ich weiß nicht, ob ich den nächsten Teil lesen werden... 

  9. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.848)
    Aktuelle Rezension von: Lex

    Layken musste durch den Tod ihres Vater mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder umziehen. Bei ihrem neuen Zuhause trifft sie direkt ihren neuen Nachbarn und es knistert sofort zwischen den beiden. - An diesem Punkt ging mir die Annäherungsphase zwischen den beiden ein wenig zu schnell. - Es läuft super zwischen den beiden, doch dann kommt schon ein Schicksalsschlag und die beiden müssen sich voneinander fernhalten. Es gibt wieder Annäherungsversuche. Doch im letzten Teil des Buches kommt nochmals zu einem unerwarteten Schicksalsschlag. - Dieser Schicksalsschlag wurde mir jedoch wieder etwas zu schnell überwunden.

    In dem Buch werden die Emotionen sehr gut ausgedrückt, bei mir sind einige Tränchen gerollt. Die Zeitverhältnisse haben mich jedoch etwas irritiert.

  10. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (874)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    „Ich schreibe zum Zwecke der Unterhaltung. Dafür will ich gar nicht das real existierende Leid in der Welt detailgetreu ausschlachten. Ich habe nie verstanden, weshalb es in den Augen sogenannter Kritiker erstrebenswert sein soll, dass sich etwa der hinterbliebene Ehemann beim Lesen denkt: >>Gut recherchiert, Herr Fitzek. Genau so grausam wurde meine Frau von dem Serienkiller hingerichtet!<<“ (S. 380)

    So rechtfertigt sich Sebastian Fitzek am Ende seines Psychothrillers und nimmt mir „sogenannter Kritikerin“ schon einen Kritikpunkt vorweg. Mir ist verständlich, dass Fitzek keine Anleitung für den perfekten Mord schreiben möchte, und das befürworte ich durchaus. Allerdings wirkt diese Aussage wie ein doppeltes Spiel, denn in DER HEIMWEG finden sich explizite Gewaltdarstellungen an Frauen. Diese können genauso als Anleitung missbraucht werden. Somit führt der Autor seinen eigenen Aussagen ad absurdum. Manche Kritiker meinen, dass die Gewaltdarstellungen in diesem Buch zu brutal und frauenfeindlich sind. Was mich vielmehr stört ist, dass Fitzek hier suggeriert, frauenverachtende gewaltbereite Ehemänner wären die Regel statt die Ausnahme und dass Mädchen, die in ihrem Elternhaus gesehen haben, wie die Mutter geschlagen wurde, in ihrem Erwachsenenleben auch von ihrem Mann geschlagen werden (wollen). Und damit nicht genug, die Söhne schauen sich das Verhalten ihrer Väter an und sind in ihrem Erwachsenenleben natürlich auch gewaltbereit und Frauen gegenüber missbilligend eingestellt, da diese es ja über sich ergehen lassen. Fitzek unterschlägt den individuellen Entscheidungswillen und macht seine Protagonisten zu Marionetten, zu simplen Copy-and-Paste-Figuren

    Zweitens fühle ich mich als Leserin nur dann von einem Thriller unterhalten, wenn Schreibstil und Plot zusammenspielen. Bei Fitzek stört, dass er aus jeder Mücke einen Elefanten macht, aus kleinen Details einen riesigen Cliffhanger, der sich am Anfang des nächsten Kapitels schon entschärft. Augenrollend legte ich das Buch so oft wieder weg und verlor dadurch auch das Interesse an den Figuren und der Handlung.

    Drittens, die Handlung zieht sich. Der Protagonist Jules arbeitet beim Begleittelefon – ein Service für Personen, die sich nachts auf dem Heimweg befinden und Angst vor Gefahren im Dunkeln haben. So trifft er auf Klara, die vor jemanden auf der Flucht zu sein scheint. Fast das gesamte Buch über behalten die beiden über das Telefon Kontakt. Wie sieht es da mit dem Realitätscheck aus? „Ups, ich habe ja doch nicht richtig aufgelegt.“, „Oh, der Akku hält ja doch noch.“ „Ach, Mensch, da ist mir das Handy ja erneut runtergefallen, aber hey, der Anruf steht noch.“ „Ich lege jetzt auf...Oh, ne, doch nicht, erzähl mir mehr von deiner Lebensgeschichte.“ Diese Ausreden verlieren schon nach dem zweiten Mal ihre Glaubwürdigkeit.

    Viertens: Wieviel Fanservice denn noch!? Zur Auflösung erklärt der Mörder seine Beweggründe und jedes kleinste Detail wird nochmal aufgekocht, um auch sicherlich alle Lesende satt zu bekommen. Keine Fragen bleiben offen, nichts wird der Fantasie des Lesenden überlassen. Wer so etwas mag, wird an Fitzek seine Freude haben.

    Fazit

    DER HEIMWEG von Sebastian Fitzek ist eine schnöde, qualitativ unterdurchschnittliche Thriller-schmonzette mit eindimensionalen nervigen Figuren, unmotivierten Cliffhangern und einer zugegebenermaßen originellen Prämisse (dafür noch zwei Sterne). Mir gefällt, dass das Begleittelefon als gemeinnützige Organisation durch das Buch an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Ein Gutes hat der unrechtmäßige Ruhm Fitzeks ja schlussendlich doch. Die Geschichte an sich ist jedoch weder lesens- noch empfehlenswert. Wer einen guten Fitzek lesen möchte, sei DER INSASSE empfohlen- inklusive den Fitzek-typischen maßlosen Cliffhangern, aber  mit einer wirklich unterhaltsamen Story.

    An Fitzek scheiden sich die Geister, dass ist mir besonders beim Lesen der positiven Rezensionen aufgefallen. Das Buch habe ich von einer Freundin geschenkt bekommen, welche es mir mit den Worten: „Ich habe es in vier Tagen durchgelesen!“ begeistert in die Hände drückte. Ich habe es nach weniger als vier Kapiteln schon aus der Hand gelegt und einiges an Selbstdisziplin gebraucht, um es wieder in die Hände zu nehmen.

     

    Der Heimweg| Sebastian Fitzek| Droemer Knauer| 2020| 378 Seiten| 22,99€

  11. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann (ISBN: 9783949465000)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

     (776)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Ich mag die Bücher, die ich bisher von Kerstin Gier gelesen habe, im allgemeinen sehr gerne. Der Schreibstil ist sehr ruhig, wie ich finde, aber dennoch spannend und auch die Welten die sie aufbaut sind sehr fantasiereich.

    Mit ihrem neuesten Werk "Vergiss mein nicht" hat sie auch wieder eine Welt geschaffen, von der ich gerne mehr erfahren möchte. Denn viel kann man eigentlich noch nicht sagen, denn in Band eins wurde vieles nur sehr oberflächlich angeschnitten, immerhin weiß ja auch Quinn noch nicht viel von seinem "Glück". Da bin ich auf jeden Fall gespannt, was da noch alles kommt und wie die Fäden alle zusammen laufen werden. Sagen kann ich allerdings schon mal, dass ich die beiden Charaktere Quinn und Matilda gerne mochte. Ich fand es schön, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt hat, auch wenn es vorhersehbar war. Aber man muss ja auch bedenken das es sich um einen Jugendroman handelt und ich daher solche Teenieschwärmereien erwartet habe.

    Teil eins macht auf jeden Fall Lust auch mehr, auch wenn man noch nicht viel zur Handlung/Story selbst erfährt. Aber die Wesen und Charaktere machen Lust auf mehr und ich freue mich auf die beiden Fortsetzungen.

  12. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.303)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  13. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.209)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Klappentext:

    David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.

    Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden

    Meinung:

    Es gefiel mir, das erste mal tiefer in die Forensik eingeweiht zu werden. Die genaue Beschreibung, was mit dem menschlichen Körper passiert, wenn er verwest...in der Natur...war äußerst interessant. 

    Das Geschehen rund herum war schon etwas schleppend. Auch das David Hunter gegen Ende irgendwie jeden verdächtigt und die Polizei jeder "falschen" Spur glauben schenkt amüsierte mich...aber war trotzdem ermüdend!!

    Für mich ist es eher ein Kriminal-Roman als ein Thriller, aber das sei dahingestellt!

    Bewertung:

    Schreibstil: ****

    Handlung: ****

    Spannung: ***

    Atmosphäre: ****


  14. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.948)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Winston Smith lebt in einem totalitären Militär Überwachungsstaat im Jahr 1984, also in der Zukunft, zumindest aus Sicht des Autors. 

    Meine Meinung:

    Keine Rezension könnte jemals diesem grauenerregenden Meisterwerk der Literatur gerecht werden. Ich bin fasziniert und geschockt von der Welt, die sich Orwell hier erdacht hat. Es geht um Machtgier, menschliche Abgründe und die Frage, was bleibt, wenn nicht mal das eigene, logische Denken übrig bleibt.

    Obwohl das Buch so alt ist, ist es doch hochaktuell. Es ist absolut erschreckend zu lesen, teilweise habe ich mich geekelt, weil es so bildhaft beschrieben war. Dennoch war es unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Mehrfach beim Lesen wurde mir vor Augen geführt, welchen Luxus wir doch genießen, in einer freiheitlichen Demokratie leben zu dürfen. Ich bin begeistert und geschockt zugleich und kann nur das Fazit ziehen:

    Jede*r sollte dieses Buch gelesen haben.

  15. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1) (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Die bestialisch verstümmelte Leiche einer Frau wird in Los Angeles aufgefunden und es finden sich keinerlei Spuren am Tatort, doch der Täter hinterlässt ein Zeichen: Er ritzt dem Opfer ein Doppelkreuz in den Nacken. Das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective Robert Hunter wird klar, dass der Kruzifix-Killer noch unter den Lebenden weilt und sein Morden weitergeht. Doch der Killer ist Hunter immer einen Schritt voraus, wird er ihn dennoch stoppen können?

    Mit Der Kruzifix-Killer hat Chris Carter einen fulminanten Reihenauftakt hingelegt, der mit einem packenden Fall, sympathischen Ermittlern und einem grandiosen Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte.

    Robert Hunter und sein neuer Kollege Carlos Garcia arbeiten im Morddezernat des LAPD. Während Hunter bereits durch seine jahrelange Arbeit für das Morddezernat gezeichnet ist, startet Garcia voller Elan in seine neue Arbeitswelt. Beide Charaktere sind so unterschiedlich gezeichnet und dennoch konnten beide volle Sympathiepunkte ergattern, sowohl Hunter als auch Garcia sind auf ihre Weise absolute Sympathieträger und in der Kombination für mich schon jetzt kaum zu toppen.

    Der Fall war von der ersten Seite an interessant, den Täter hatte ich zwar ziemlich schnell unter Verdacht, jedoch konnte Carter immer wieder für Zweifel sorgen und das Motiv blieb für mich bis zuletzt im Verborgenen. Ansonsten hat Chris Carter durch seinen Schreibstil und die kurzen Kapitel auch dafür gesorgt, dass die Spannung (trotz richtigem Riecher) zu keiner Zeit abbrach. Hervorragend hat mir vor allem gefallen, dass die Psyche eine große Rolle spielte und auch das Motiv näher beleuchtet wurde. Das hat für mich das Buch zu einem Highlight gemacht und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil!


  16. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.023)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReader-

    Tatsächlich war das hier mein aller erster Thriller den ich gelesen habe, und Fitzek sowie Tsokos haben mich nicht enttäuscht! 🤩

    Das Buch fesselt den Leser schon ab dem ersten Kapitel, in dem ein Mädchen einem Fremden- welcher sich in der späteren Geschichte als Danny, einen krankhaften Stalker, entpuppt- ins Gesicht schießt. Da auf diese Handlung erst gegen Mitte des Thrillers wieder eingegangen wird, lässt das den Leser unwissend zurück, wie diese Szene mit der fortführenden Handlung im Zusammenhang steht.

    Die einzelnen Charaktere und ihre jeweiligen Gefühle werden sehr detailliert und lebhaft beschrieben, sodass man sich sehr schnell in diese hineinversetzen kann. Vor allem Herzfelds Monologe sowie Gefühle ließen mich mitfühlen, wie schmerzhaft und traumatisch es sein muss, sein Kind zu verlieren. Auch Sadlers Gedanken und Gefühle werden gegen Ende nochmal dem Leser geschildert, um die krankhafte Persönlichkeit des Killers und Vergewaltigers wiederzugeben. Nun, es ist schwer den spannendsten Moment aus dieser Geschichte raus zu suchen, weil mich die komplette Handlung nicht das Buch aus der Hand legen ließ. Die beiden Autoren haben wirklich einen guten Job abgeliefert was das ausbauen der Beziehungen der Figuren angeht- von der Freundschaft zwischen Edler und Linda bis hin zu der von Herzfeld und Ingolf.

    Ich empfehle dieses Buch weiter, allerdings nicht an Leser die Probleme mit Blut oder sonstigem haben- denn dieser Thriller enthält fast durchgängig verstörende und blutige Szenen, die nicht so schön für die eigene angeregte Fantasie sind. 


  17. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.121)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Wie schon beim Vorgänger „Der Augensammler“ besitzt dieses Werk ein Cover in Schwarz- und Gelbtönen. Mir gefällt das sehr gut, das große Auge in der Mitte ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Eyecatcher“. Auch die Idee mit den Augen-Selfies der Fans auf der Innenseite des Buches ist gelungen umgesetzt worden!

     

    Klappentext: Dr. Zarin Suker lebt ein psychopathisches Doppelleben. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Doch seine Leidenschaft gilt den Patientinnen der Nacht: Im Keller seiner Klinik entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider, bevor er sie vergewaltigt – und laufenlässt. Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen. Daraus befreien könnte sie einzig ihr Freund Alexander Zorbach, der jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Alpträume ist …

     

    Meinung: Wie schon den Vorgänger habe ich auch „Der Augenjäger“ bereits zum zweiten Mal gelesen, um besser in „Playlist“ reinzukommen. Ich konnte mich teilweise an die Handlung erinnern, viele Details hatten mich dann aber doch wieder überrascht.

    Der Schreibstil Fitzeks liest sich angenehm und wieder war ich sofort von den Geschehnissen rund um Zorbach gefesselt. Der sympathische Hauptprotagonist versucht seit dem Mord an seiner Frau, den gemeinsamen Sohn Julian zu finden, der vom Augensammler entführt wurde. Ob der Junge noch am Leben ist, wird vorerst nicht verraten. Zorbach lässt nichts unversucht und begibt sich gleich zu Beginn der Geschichte in eine katastrophale Lage. Typisch Fitzek. Dem Autor gelingt es hier sehr gut, die Spannung zu halten.

    Die Perspektive wechselt zu Alina, mit der ich schon im Vorgänger nicht so richtig warm wurde. Ihre Kapitel sind dennoch spannend geschrieben, wobei ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.

    Insgesamt empfinde ich „Der Augenjäger“ als gelungenen Nachfolger, der aber leider in mehreren Punkten nicht überzeugen konnte.

    Achtung! Die folgenden Erläuterungen enthalten Spoiler, verraten jedoch nicht das Ende der Story: Schade fand ich, dass auf den Charakter Iris nicht näher eingegangen wurde. Ihre Motive waren für meinen Geschmack unzureichend ausgearbeitet. Dann fand ich es unrealistisch, dass Alina trotz schwerer körperlicher Verletzung zusammen mit einem vor Kurzem „operierten“ Opfer nicht ins Krankenhaus gebracht wurde, sondern mit gebrochenen Rippen von Zorbach auf ihren Wunsch hin auf der Straße abgesetzt wurde, um in die nächste Katastrophe zu spazieren. Zorbachs körperliche „Verwandlung“ kam auch etwas zu schnell. Natürlich gibt es Fälle, in denen Menschen in Extremsituationen gewaltige Leistungen vollbringen, vor allem, was körperliche Kräfte angeht. Jedoch waren es mir hier einfach zu viele. Trotz lebensbedrohlicher Verletzungen stellen sich die Protagonisten der nächsten Hürde, aus der sie wiederum geschädigt hervorgehen – und immer weitermachen. Auch die Auflösung mitsamt Motiv wirkte ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

    Insgesamt konnte mich „Der Augenjäger“ gut unterhalten, er kommt aber leider nicht an andere Werke des Autors heran. Aufgrund vieler Ungereimtheiten vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Fremd (ISBN: 9783805250849)
    Ursula Poznanski

    Fremd

     (509)
    Aktuelle Rezension von: Nessa

    Was ist, wenn du den Mann vor der Haustür plötzlich nicht mehr kennst? Was ist, wenn dich deine Frau plötzlich für einen Fremden hält?

    Wir erleben die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Joanna und Erik. Joanna hat Erik anscheinend vergessen. Und Joanna denkt, Erik sei eine Art Stalker. Werden sich die beiden gegenseitig vertrauen, um einer drohenden Gefahr zu entkommen?

    Das Buch fing gut an und ging auch gut weiter. Ich fand die Auflösung des Problems toll, aber das Ende hat mir trotzdem nicht so richtig gefallen. Mir hat irgendetwas gefehlt, das Ende war irgendwie so schnell dahin geschrieben. Es hat mich nicht zufrieden zurückgelassen. 

  19. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (498)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Die Reihe war bereits seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste und die Freude meinerseits war riesengroß! Der Klappentext klang äußerst vielversprechend und ich erhoffte mir eine schaurige Atmosphäre, welche nicht allzu kleinlich war mit perfiden Handlungsweisen. Gehofft hatte ich auf Brutalität, Spannung und eine erstklassige Welt, in welcher die Geschichte ihren Lauf nimmt. Doch das, was mir hier geboten wurde, ist das wohl schlimmste, was mir je unter die Augen getreten ist. Da bleibt nur die Frage: Wusste der Autor eigentlich was er da schreibt? Für mich kam das nämlich nicht so rüber....

    Aufmerksam geworden auf die Reihe, bin ich erst durch die wunderschön ausgearbeiteten Cover. Diese sehen faszinierend und abwechslungsreich aus, was dafür sorgte, dass ich auf eine packende und spannungsreiche Geschichte hoffte. Letztendlich war das, was mir dargeboten wurde, einfach nur erbärmlich. 

    Der Schreibstil hatte keinerlei Gefühl, da kam es mir zwischenzeitlich so vor, als ob ich den Eintrag eines Roboters durchlas. Zudem war der Schreibstil nicht nur leidenschaftslos, sondern auch in die Irre führend. Es gab keine fähigen Beschreibungen des Umfelds, oder gar wirklich tiefgründige Charakterbeschreibungen. Es fühlte sich planlos und unstrukturiert an. 

    Es plätscherte alles nur so vor sich hin und Spannung war keinesfalls enthalten, Zwar passierte immer irgendwas, jedoch konnte es mich nicht fesseln oder vollends in den Bann ziehen. Die Charaktere waren unausstehlich und besaßen keine Persönlichkeiten. Der Protagonist Hatcher hätte unscheinbarer nicht sein können und die Protagonistin, welche immer den Schutz des Protagonisten brauchte, hätte nicht naiver und unausstehlicher sein können. Die Beziehung zwischen den beiden war auch äußerst skurril, wobei hierfür der wahnsinnige Altersunterschied verantwortlich war. 

    An Brutalität und Kampfgeist hat es mir auch gefehlt, gerade von der Seite der Protagonistin aus. Es war alle ziemlich vorhersehbar, wobei es keinen wirklichen roten Faden gab. 

    Für mich war dieses Buch leider eine enorme Enttäuschung, da ich mich so darauf gefreut hatte. Meine Erwartungen konnten nicht annährend saturiert werden und dieses Buch hat mir großes Unglimpf angetan. 

  20. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.559)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Tod! -> erzählt die Geschichte der 9 jährigen Liesel während den Kriegsjahren in der Nähe von München. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt, so rührend die Geschichte und so erbarmungslos real. Absolut grossartig erzählt, unbedingt lesen! Unter anderen Preisen hat Markus Zusak mit diesem Buch den deutschen Jugendliteraturpreis 2009 erhalten.

  21. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.197)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Obwohl es so viele Seite hat und man denkt dass es nie endet, kann man nicht aufhören zu lesen.
    Ich habe mit den Menschen gelebt und gefühlt. Die Gedanken lassen einem erschaudern was es bedeuten würden wenn all das eintreten sollte.

  22. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (937)
    Aktuelle Rezension von: Glululu

    Robert Hunter hat es hier erneut mit einem extrem brutalen Serienmörder zu tun. Er und sein Parter finden eine neue Leiche nach der anderen. Alle auf ganz bestiale Art und Weisen getötet und trapiert.

    Robert Hunter stellt erneut sein können als Profiler und Detective unter beweis und übertrifft dabei sich selbst. Zudem wird die Geschichte zwischen Hunter und Garcia weiter ausgearbeitet.

    Eine Überraschung nach der nächten lässt hier auf sich warten.

  23. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570157107)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Bauernfreund

    Lockwood, Lucy und George haben einen neuen Fall: auf einem Friedhof sollen sie einen eisernen Sarg bergen und den innewohnenden Geist verbannen.
    Natürlich klappt nicht alles so wie gewünscht, denn bei dem Job verschwindet ein ganz besonderer Spiegel. Auf der Suche nach dem magischen Teil stolpern sie über eine Leiche. Doch das ist nur der Anfang
    Auch der zweite Teil von Lockwood hat mir sehr gut gefallen. Einige offene Enden des ersten Teiles wurden gelöst, neue kamen hinzu. Die Beschreibung der Charaktere ist sehr ansprechend und der Stil des Autors, der mir schon in der Barthimäus Reihe gefiel, kommt wieder voll zum Tragen.
    Ein höchst unerhaltsames Buch!

  24. Cover des Buches Die Überlebenden (ISBN: 9783442479085)
    Alexandra Bracken

    Die Überlebenden

     (425)
    Aktuelle Rezension von: FaithParker

    MEINUNG?

    Alexandra Bracken kreiert in diesem Werke eine spannende, dystopische Welt, in der die letzten überlebenden Kinder nach einem die meisten Kinder auslöschenden Virus besondere Fähigkeiten aufweisen und aufgrund dieser in Lager eingesperrt und von der Außenwelt abgeschirmt werden.
    Mich hat die Idee dieses Konzeptes schnell gefesselt, weshalb ich das Buch innerhalb von vier Tagen gelesen habe. Es wird eine eher beklemmende Atmosphäre erzeugt, die das Genre der Dystopie gut trifft.

    Zum guten Lesefluss beigetragen hat nicht nur der schöne Schreibstil, sondern unter anderem auch die Protagonistin Ruby, aus deren Sicht die Handlung wiedergegeben wird.

    Die Protagonistin ist ein selbstbewusster, starker Charakter und trotz ihrer teilweise unrealistischen sehr stark ausgeprägten Empathie gefallen mir die Passagen der Geschichte, in denen ihr Charakter deutlich wird. An Cleverness und Geschicklichkeit mangelt es ihr nicht, wodurch ich mich angenehm in sie hineinversetzen konnte.
    Rubys Entwicklung wird das ganze Buch über sehr schön dargestellt; wir können sehen, wie sie sich sowohl in ihren magischen Fähigkeiten als auch ihre sozialen Kompetenzen betreffend positiv entwickelt. Anfangs noch gefürchtet, wurden Rubys besondere Fähigkeiten zum Ende des Buches hin immer ausgefeilter und auch detaillierter beschrieben, weshalb die Kontrolle über diese Kräfte für mich stets nachvollziehbarer wurde. Ich konnte somit mit Ruby parallel mitlernen, was den Lesefluss und die Authentizität gut beeinflusst hat.

    Ihre sozialen Kompetenzen erlernt Ruby langsam, nachdem sie auf die drei Überlebenden Liam (Lee), Suzume (Zu) und Charles (Chubs) stößt und eine Freundschaft zu ihnen aufbaut, wodurch sie Vertrauen und Verlässlichkeit neu erlernt. Hier spiegeln sich ebenfalls sehr gut die Traumata und prägenden Einflüsse der Lager wieder, in denen auch Ruby für eine Zeit lang lebte. Ihr Vermögen, auf Menschen zuzugehen, kann nur mit einem langwierigen Prozess hergestellt werden.
    Nichtsdestotrotz fehlt es mir dennoch hier etwas an den Überbleibseln der Lager. Solch eine langjährige Erfahrung kann nicht an einem Kind vorbeigehen, ohne wirklich tiefgehende Einkerbungen zu hinterlassen, so fehlten mir teilweise im Buch beispielsweise die Wiedergabe der Mentalitäten, die im Lager propagiert wurden.

    Neben der entstehenden Freundschaft entwickelt sich zwischen Ruby und Liam auch eine Liebesbeziehung, die stellenweise ganz süß ist, an der es mir im Gesamten aber an Gefühlen gefehlt hat. Das mag daran liegen, dass ich den Film „The Darkest Minds“ unwissend vor dem Lesen des Buches geschaut habe und mir hier die sehr gut dargestellte Chemie zwischen Ruby und Liam aufgefallen ist. Alle Gefühle wurden grandios rübergebracht, weshalb meine Erwartungen diesbezüglich an das Buch auch etwas höher waren und enttäuscht wurden.
    Zwar werden gelegentlich die Liebkosungen beschrieben, allerdings mangelt es an den tiefgründigeren Gedanken, die z.B. den Charakter des Partners betreffen und die Emotionen von Ruby authentisch rüberbringen. Das Potenzial wurde hier, meiner Meinung nach, nicht vollkommen ausgeschöpft.

    Die Handlung macht diese Makel jedoch wieder wett, denn als Leser wird man von einem Ereignis in das nächste gesogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Zwischendurch gibt es schön beschriebene ruhigere Momente, die einen sehr guten Ausgleich zu all der „Action“ bilden.

    Das Buch endet letztendlich mit einem sehr gemeinen Cliffhanger, der neugierig auf die zwei weiteren Bände macht. Ich persönlich bin sehr gespannt, was mich in der Trilogie noch alles erwarten wird, da ich das ganze Buch über etwas das Gefühl hatte, dass in der für Ruby verborgenen Außenwelt etwas Großes geplant wird/ wurde, das nur darauf wartet, von uns Lesenden entdeckt zu werden.


    FAZIT:

    Von mir gibt es vier ☄️☄️☄️☄️ von fünf, weil mich die Protagonistin, die Nebencharaktere und die Handlung im Ganzen doch überzeugt haben. Stellenweise fehlt es mir etwas an der Authentizität von Ruby und ihren Gefühlen, eine Empfehlung für das Buch kann ich dennoch nur geben (und die Verfilmung fand ich auch nicht schlecht ;))!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks