Bücher mit dem Tag "historische fantasy"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "historische fantasy" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Goddess of Poison - Tödliche Berührung (ISBN: 9783845815138)
    Melinda Salisbury

    Goddess of Poison - Tödliche Berührung

     (249)
    Aktuelle Rezension von: KureijiPankeki

    Stell dir vor eine einzige Berührung von dir führt jemanden zum Tod.

     Twylla ist die perfekte Waffe. Seit einigen Jahren lebt sie am königlichen Hof und wird verehrt, da sie die wiedergeborene Tochter des Gottes Daeg und der Göttin Naeht sein soll. Außerdem wurde sie auch dazu auserwählt die Frau des Kronprinzen zu werden. Jedoch hat all das seinen Preis: Twylla muss jeden umbringen der bei der Königin in Ungnade fällt und muss jeden Monat ein Gift trinken, gegen das nur sie und die Königsfamilie immun ist. Sie führt ein sehr einsames Leben, da jeder aus Furcht ihre Nähe meidet. Bis es zu dem Zeitpunkt kommt, als man ihr einen neuen Wächter zur Seite stellt. Ihr neuer Wächter Lief hat keine Angst und kommt ihr immer wieder gefährlich nahe. Nur er erkennt das Mädchen in ihr, das sie in Wahrheit ist. Durch Lief bekommt Twylla neue Erkenntnisse und beginnt schließlich an ihrer eigenen Bestimmung zu zweifeln.

    Ich habe Twylla und Lief sehr lieb gewonnen. Bei Merek jedoch bekam ich immer wieder Zweifel und mochte ihn nicht. Im Laufe der Geschichte wurde es aber ein wenig besser mit ihm, dass ich schließlich auch Mitleid für ihn empfand und er richtige Entscheidungen schloss.

    Dafür, dass Twylla 17 ist hat sie schon viele grauenhafte Dinge erlebt. Ich habe angefangen sie zu lieben, da sie einerseits so zärtlich und liebevoll ist, aber andererseits eine sehr starke Frau sein kann. In so vielen Momenten war ich am mitfiebern, zu sehen wie ihr Traum am Königshof einfach nur zu einem Alptraum wurde.  Am königlichen Hof ist sie vollkommen isoliert und hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Zum Selbstschutz hat sie gelernt, ihre Emotionen gut zu verstecken. Sobald sie ihre Gemächer verlässt, schlüpft sie in die Rolle der göttlichen Daunen, die sich nach außen hin emotionslos und kalt zeigt.

    Ihr Wächter Lief lässt sich nur wenig gefallen und tut aus Zuneigung alles für Twyllas Wohl. Sie steht zwischen den beiden Männern, wobei ich wirklich gehofft habe, dass es mit Merek einfach nicht klappt. Aber es ist immer wieder etwas passiert, dass Merek auf Twyllas Hilfe angewiesen war und sie diese einfach nicht abschlagen konnte, ohne von Schuldgefühlen zerfressen zu werden.


    Auch dieses Buch konnte mich durch sein Cover verführen. Die Geschichte übertraf wirklich meine Erwartungen. In Twyllas Situation habe ich mich dank der Position als Ich-Erzählerin von Anfang an gut hineinversetzen können. Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und das Buch ließ sich schnell lesen.

    Das Ende bekam wirklich eine unerwartete Wendung mit so hoher Spannung, dass ich so schnell wie möglich den 2. Teil lesen möchte!


  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.575)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Auch wieder ein gelungener Band! Ich glaube langsam, dass Arya zu meiner Lieblingsfigur wird. Sie hat schon soviel durchmachen müssen und trotzdem schlägt sie sich weiter tapfer durch.

  3. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  4. Cover des Buches Blut schreit nach Blut (ISBN: 9783743187450)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Blut schreit nach Blut

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Das Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.

    Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

    Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.

    Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.

    Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?

  5. Cover des Buches Wolfsthron (ISBN: 9783442487356)
    Leo Carew

    Wolfsthron

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ich war vorsichtig optimistisch, als ich den Roman mit dem wunderschönen Cover in die Hand nahm. Und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Anfangs las sich das Ganze für mich noch sehr ungewohnt. Denn Leo Carew verbindet ein historisches Setting mit Fantasy-Elementen. Albion ist ein alter Ausdruck für England, das Festland heißt Erebos, was ebenfalls eine historische Bezeichnung für Europa ist.

    Aber mit jeder Seite verging meine Irritation mehr und mehr. Eine epische, dramatische Schlacht reißt einen gleich zu Beginn in die Handlung, die ersten Charaktere werden vorgestellt und die ersten Konflikte ins Rollen gebracht. Die Gegner Roper und Bellamus sind gleichzeitig die Identifikationsfiguren, die man während ihrer Pflichten, Rückschläge und Siege begleitet.

    Mir persönlich sind authentische, vielschichtige Charaktere in einem Roman wichtig. Und genau das liefert Carew. Bellamus als Antagonist ist kein reiner Bösewicht, er hat seine eigenen Pläne, Ziele und Hoffnungen. Ebenso wie Roper, der einen schweren Stand bei seinem eigenen Volk hat. Einerseits muss er seine Herrschaft verteidigen und andererseits seine Heimat gegen weitere Angriffe aus dem Süden beschützen.

    Nach und nach findet Roper Verbündete, die den Namen „Held“ auch wirklich verdienen. In vielen Fantasyromanen werden die heroischen Taten der sogenannten Helden besungen, aber die Charaktere agieren unglaubwürdig und schwach. Oder genau umgekehrt: Man hat perfekte Helden, die sämtliche Waffen beherrschen, Drachen im Vorbeigehen erschlagen und dazu klug, belesen und weise sind.

    „Wolfsthron“ findet genau den richtigen Weg, seine Helden zu zeigen. Es sind Heroen, die vielschichtig, glaubwürdig und kühn sind. Sie riskieren ihr eigenes Leben, um ihre Brüder zu verteidigen, stellen sich in den Dienst der Sache und überwinden  ihre Angst für das größere Wohl. Genau so etwas liebe ich!

    Die Schlachten konzentrieren sich nicht auf reine Action und Gemetzel, sondern greifen auch taktische Aspekte auf. Intrigen werden gesponnen und Bündnisse eingegangen. Verwoben in die Handlung und allgegenwärtig ist das Worldbuilding. Die Kultur der Anakim und ihre Lebensweise sind in sich schlüssig und stimmig, nicht völlig fremd, aber doch andersartig.

  6. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht (ISBN: 9783845805030)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Einen für alle und alle für einen, so lautet auch der Spruch für die jungen schwarzen Musketiere um 1620. Henrik und ich haben gemeinsam den historischen Jugendroman von Oliver Pötzsch gelesen und waren mehr als begeistert. Allerdings würde ich diesen Jugendroman erst ab 14/15 Jahren frei geben, denn die Hexenverbrennungen und Hinrichtungen im Krieg sind schon heftig in Schriftform wiedergegeben worden. Und die Kinder bzw. die jungen Jugendliche haben dann doch wieder ein anderes Fantasiebild als wir Erwachsene. Aber trotzdem wurde es wunderbar umgesetzt, so das ganz viel Spannung und interessante Geschichte um die Zeit vermittelt wurde. Wir beide können das Buch empfehlen zu lesen, nicht nur für Junge Leser geeignet.

  7. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Die Grundidee ist sehr gut. Ein magischer Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht. Celia und Marco zwei Magier, verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie durch einen Zauber miteinander verbunden sind und in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten werden müssen. 

    Die Atmosphäre ist sehr gelungen aber der Handlung fehlt der rote Faden. Ich habe nie so richtig verstanden, um was es eigentlich geht. Die Geschichte begann mich zu langweilen und ich habe sie bis zum Schluss nicht verstanden. Mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden.

  8. Cover des Buches Die Magier Seiner Majestät (ISBN: 9783426519141)
    Zen Cho

    Die Magier Seiner Majestät

     (38)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Es musste einmal eine Zeit gegeben haben, da ihn die Launen und Befindlichkeiten aufdringlicher Frauen nicht von allen Seiten bedrängt hatten, dachte Zacharias reumütig, aber jenes goldene Zeitalter schien lange vergangen.*


    Zacharyas Wythe hat das Amt des Königlichen Magiers erst kurz inne, als er sich schon Verleumdungen und Anfeindungen der „Sozietät Wiedernatürlicher Philosophen“ gegenübersieht. Nicht nur wollen ihn die Thaumaturgen als ehemaligen Sklaven und Schwarzen nicht als Magier anerkennen, auch die schwindende Magie Britanniens macht ihm Sorgen. Als er diesem Phänomen auf dem Grund gehen will, trifft er in einer Mädchenschule auf Prunella Gentleman. Die ehrgeizige junge Frau zeigt großes Talent für Magie, obwohl diese Frauen verboten ist. Sie schließt sich Zacharias an, in dem Glauben, damit ihre Ziele erreichen zu können. So entsteht eine Zweckgemeinschaft, bei denen beide erst lernen müssen, einander zu vertrauen und voneinander zu lernen.



    Die Geschichte spielt in einer alternativen viktorianischen Umgebung, in der nicht nur Magie gewirkt werden kann, sondern auch Feen und andere magische Wesen zwar nicht zum Alltag gehören, aber durchaus bekannt sind und immer mal wieder in Bezug auf die Belange der Thaumaturgen mitmischen.


    Zacharias ist zwar seiner Zeit als Mündel des vorhergehenden Königlichen Magiers skeptisch gegenüber eingestellt und spricht immer mal wieder melancholische Gedanken zu seiner „Adoption“ an, aber gerade durch sie hat er sich umso mehr an die gehobene Gesellschaft angepasst. So ist er manchmal zu sehr Gentleman und pflichtbewusst seinem Amt gegenüber.


    Prunella hingegen widersetzt sich nicht nur dem Verbot des Magiewirkens. Grundsätzlich weiß sie, was sie will und setzt dies auch über alle Konventionen hinweg durch. Dabei wirkt sie mitunter kaltherziger als der überkorrekte Zacharias. Dennoch konnte ich ihre Gedanken und Entscheidungen immer nachvollziehen und kam mit ihrem Charakter gut zurecht.


    Die Geschichte gestaltete sich als Mischung aus magiegeladenem fantasy und historischem Roman, da die Gepflogenheiten der Gesellschaft Londons, die Fragen des Anstands aber auch Bälle und allerlei Klatsch die fantastischeren Momente immer wieder unterbrach.


    Fazit: Ich fand die Mischung interessant und besonders die authentischen Charaktere überzeugend.

  9. Cover des Buches Schildmaid (ISBN: 9783492705981)
    Judith Vogt

    Schildmaid

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Schildmaid war mein Buddy Read im November, was ich zusammen mit Nenatie gelesen habe. Wir haben uns viel vom Buch versprochen, erntete es doch bereits sehr viel Lob und wurde für seien Progressivität gefeiert. Leider muss ich aber sagen, dass der Funken weder bei mir, noch bei Nenatie übergesprungen ist. Warum,weshalb, wieso, will ich jetzt näher erläutern.

    Ein Buch, dass die Vielfalt feiert
    Doch fangen wir mit dem positiven an. Das Buch hat eine klare Mission: Es möchte Vielfalt abbilden, Gesellschaftsstrukturen hinterfragen und mit Rollenbildern brechen. Alles Ziele, die ich ohne weiteres begrüße und unterstütze. Besonders das Hinterfragen der Rolle der Frau, was Mutterschaft bedeutet und das Beleuchten verschiedener Lebensmodelle fand ich gut gelungen.

    "Die größte, schrecklichste Macht, die es gibt, ist die Illusion, dass es nur eine mögliche Art und Weise gibt, wie wir leben können."

    (Schildmaid: Das Lied der Skaldin von Judith & Christian Vogt, Piper, 2022, S. 335)


    Ebenso positiv fand ich, wie die AutorInnen ihre queeren Charaktere in historischer Kulisse umschrieben, ohne auf moderne Begriffe zurückgreifen zu müssen. Das hatte zudem die Wirkung, dass man sich solchen Charakteren als LeserIn ganz anders nährte. Es war nicht sofort klar, diese Person ist Trans und die andere Genderfluid, man fand es erst nach und nach hinaus, indem die Charaktere ihre eigenen Worte fanden, um das, was sie sind und fühlen zu umschreiben.
    Auch sonst gehen Judith und Christian Vogt sehr sensible mit ihren Charakteren um und wenden viel Zeit und Seiten dafür auf, ihre Gefühlswelten zu erkunden, wobei sich viele Charaktere tatsächlich erst im Verlauf der Handlung bewusst werden, wer sie sind und wer sie sein wollen, was zu einigen gut gelungen Charakterentwicklungen führt.

    Irgendwo ist auch ein Plot versteckt
    Doch so sehr ich die Diversität in diesem Buch an sich begrüße, hat mir manches nicht zugesagt. Mein Hauptproblem mit dem Buch lässt sich im Grunde auf zwei Faktoren reduzieren: 1. Die AutorInnen wollen zu viel und 2. Sie wollen es zu sehr. Man ist bemüht, wirklich jeder marginalisierten Gruppe von Menschen einen Platz auf der Skjaldmaer zu verschaffen, Was in der Theorie eine lobenswerte Idee ist, führt in der Praxis jedoch dazu, dass wir eine Schiffsbesatzung von 20 Frauen haben, von denen wir bei den meisten nicht viel mehr wissen, als ihre “besondere” Eigenschaft. Natürlich erwartet niemand komplette Backgroundstorys zu jedem Nebencharakter, trotzdem fühlte sich für mich ein Großteil der Besatzung der Skjaldmaer wie pures Dekowerk an, damit es eben eine genderfluide Person, eine asexuellen Person oder einen Menschen mit Behinderung im Team gibt. Als gäbe es eine Quote zu erfüllen. Das ist insoweit schade, als dadurch deren eigentlich wichtigen persönlichen Geschichten untergehen.

    Doch nicht nur mit den Charakteren, auch sonst haben sich die AutorInnen thematisch viel vorgenommen. Da steht an vorderster Front natürlich der Kampf gegen patriarchale Strukturen und feste Rollenbilder, aber auch Mutterschaft, Endometriose, Rassismus, offene Familienmodelle und viele weitere gesellschaftlich höchst relevante Themen wollen angesprochen werden, das benötigt Zeit und Seiten, da Dialoge zwischen den Charakteren hier das Mittel der Wahl sind, gesellschaftskritische Themen zu verarbeiten. Und zwischen all diesen Gesprächen geht der Plot dann leider völlig unter. Der Auftrag der Götter wird zur Nebensache, der Viking Raubzug zur Kulisse und das Buch beginnt ziemlich zäh zu werden. Für mich persönlich sogar umso mehr, da ich Skade, eine der Hauptprotagonistinnen, echt nicht leiden konnte und sie wahnsinnig nervig fand, sodass ich jedes Mal, wenn eine Passage aus ihrer Sicht kam, nur hoffte, er möge schnell wieder vorbei sein.
    Letztendlich erfüllt Schildmaid nicht mehr das, wofür ich es lese: um eine interessante Geschichte mitzuerleben. Stattdessen kommt man sich vor wie in einer Podiumsdiskussion, was an sich ja nicht uninteressant ist, aber dafür hätte ich eben nicht zu einem Fantasybuch greifen müssen. Ich denke es hätte dem Buch gut getan, wenn weniger Themen im Vordergrund gestanden hätte, diese aber gekonnter mit der Handlung verknüpft worden wären, sodass beides, Plot und Gesellschaftskritik, mehr Raum zur Entfaltung gehabt hätten.

    Komm liebe*r Leser*in, ich nehm dich an die Hand
    Vielleicht hätte mich all dies gar nicht so sehr gestört, wenn ich nicht permanent das Gefühl gehabt hätte, ich sei ein Kleinkind, dass von dem AutorInnenpaar an die Hand genommen muss, damit es auch ja keine tiefgründige Stelle verpasst. Alles von der ersten, bis zur letzten Seite wirkt rigoros durchkonstruiert. Die Geschichte entfaltet keinen Lesefluss, der sich “natürlich” anfühlt. Stattdessen fühle ich mich als Leserin herumgeschubst und belagert. Jeder Satz wurde mit Bedeutung aufgeladen, jede Äußerung der Charaktere ist bewusst tiefgründig arrangiert. Es ist eine einzige Inszenierung, die trotz gut gemeinter Absicht auf Dauer einfach nur noch anstrengend ist. Man hätte den LeserInnen hier durchaus mehr Eigenständigkeit zutrauen können und sie selbstständig gewisse Problematiken entdecken lassen können, als es ihnen immer direkt ins Gesicht zu werfen. Manchmal erzeugt Subtilität ein umso größeres Echo und manche Botschaften zwischen den Zeilen hallen umso länger beim Leserin nach, weil man sie sich selbst erarbeitet hat. Beides ist bei Schildmaid leider nicht zu finden.

    Fazit:

    Ich habe größten Respekt vor dem, was das AutorInnenduo Vogt hier erreichen wollte, trotzdem bleibe ich dabei: Diversität allein macht noch kein gutes Buch. Es ist toll gesellschaftskritische Themen einzuarbeiten und marginalisierten Gruppen eine Stimme geben zu wollen, wenn darüber hinaus aber sämtlicher Plot flöten geht und ich permanent das Gefühl habe in bestimmte Richtungen geschubst zu werden, dann macht es einfach keinen Spaß zu lesen, schade.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  10. Cover des Buches Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin (ISBN: 9783959816861)
    Marie Brennan

    Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin

     (25)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Auf den Auftakt rund um die 4teilige Reihe des Onyxpalastes von Marie Brennan, war ich immens gespannt.
    In das Cover hab ich sofort verliebt.
    Klassisch, elegant, aber auch sehr fantastisch und magisch angehaucht.
    Etwas, was den Inhalt einfach perfekt wiedergibt.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und leicht. Leicht verständlich, in seiner Ausführung. Es wird eine gehobene Sprache verwendet. Da es im 15. Jahrhundert spielt, passt das einfach perfekt.
    Hinzu kommt, dass es stückweise wirklich sehr weise und poetisch wirkt.
    Am Anfang hätte ich nie erwartet, dass mich dieses epische Werk so begeistern würde.
    Denn ich brauchte eine geraume Zeit um hineinzufinden. Die Konstellationen untereinander zu verstehen und einfach die Komplexität zu begreifen.
    Dabei haben es die Charaktere geschafft mich am meisten zu beeindrucken.
    Ich war fasziniert von den beiden Königinnen Elisabeth und Invidiana.
    Licht und Schatten. So lässt es sich am besten umschreiben.
    Zwei Frauen ,die unterschiedlicher kaum sein könnten und aufgrund dessen ,diese Story so herausragend gut machen.
    Die eine geliebt, die andere gefürchtet.
    Ich war begeistert von ihrer Intensität. Wobei ich tatsächlich sagen muss, dass sie zwar recht blass blieben, aber wie Herrscher über allem schweben.
    Allein die Atmosphäre, die Explosivität des Ganzen, ist so gewaltig, dass man sich dem nicht entziehen kann.

    Eine ganz besondere Verbindung konnte ich zu Deven und Lune aufbauen. Zwei Charaktere, die diese Geschichte beherrschen und zum zentralen Punkt werden. Zum größten Teil begleiten wir die beiden, was Ihnen enorm viel Tiefe und Ausdruck verschafft.
    Lune kam mir erst etwas kühl und kalkuliert vor. Aber je mehr ich sie kennenlernte, umso mehr schloss ich sie in mein Herz.
    Verletzlich, loyal, aber dennoch sehr stark und mutig. Sie geht über ihre Grenzen hinaus, ohne sich nur einmal umzublicken.
    Und das ist einfach so großartig.
    Ebenfalls haben mich die Schwestern Goodmeade begeistert. Weise und voller Elan, den man Ihnen gar nicht zutraut.

    Die Story selbst brauchte erst etwas Anlaufzeit, um sich richtig entfalten zu können. Dabei hat dies die Autorin in fünf Akte unterteilt.
    Man wird hineingezogen in eine Welt aus Dunkelheit und Schmerz.
    Trauer und Angst.
    Intrigen und Manipulationen.
    Von dieser Kombination war ich unglaublich begeistert. Denn anfangs hatte ich nicht das Gefühl, dass sich die Emotionen so Bahn brechen könnten, wie sie es letztendlich taten.
    Doch die Welt, die Charaktere entwickelten sich immer mehr und zeigten, dass sie einfach mehr sind.
    Lune und Deven haben am meisten zu kämpfen und geraten in einige gefährliche Situationen, die sie alles kosten könnten.
    Doch sie sind raffiniert und nicht auf den Kopf gefallen, weshalb sie immer wieder ein Schlupfloch fanden.
    Beängstigend hingegen waren die Fae und die Magie an sich.
    Wenn man die Story versteht, begreift man erst, wie gefährlich.
    Es ist verstörend, wozu sie imstande sind.
    Wie sie manipulieren und intrigieren.
    Aber nicht jeder ist gleich. Weshalb es auch sehr abwechslungsreich und unglaublich spannend gehalten ist.
    Dabei verliert sich die Autorin in sehr vielen Details, was der Story aber noch mehr Intensität und Konturen verschafft.
    Ich hab einfach ununterbrochen mitgefiebert und mitgezittert.
    Denn hier geht es nicht um den einzelnen Menschen. Es geht um alles. Um die ganze Welt.
    Um die Dunkelheit, die alles beherrscht und in Ketten legt.
    Besonders der psychologische Aspekt wiegt hier so verdammt schwer.
    Zarte, reine Seelen werden zerstört und umgekehrt. Doch wenn keine Hoffnung mehr da ist, was bleibt dann noch?

    Etwas aufgelockert wird das Ganze durch eine sanfte, sehr zarte Liebesgeschichte. Die kaum wahrnehmbar, aber dennoch sehr intensiv ist und einfach die Emotionen unglaublich verstärkt.
    Die Handlung lebt von Entwicklungen, die den Nervenkitzel erhöhen.
    Stellenweise ist es sehr grausam und beklemmend. Aber nicht weil es so brutal ist.
    Sondern weil man es hier mit Machtspielen und Niedertracht zutun bekommt.
    Es gab einige Wendungen, die ich so gar nicht erwartet habe. Die mich sprachlos gemacht und gleichzeitig so viel nachvollziehbarer gemacht haben.
    Die Blickwinkel verschieben sich.
    Es wird reiner, klarer .
    Das Ende beinhaltet keinen Cliffhanger, hat mich dennoch unsagbar berührt.

    Ich bin sehr gespannt, was im nächsten Band passiert.
    Denn ohne Frage, hat die Autorin etwas sehr Einzigartiges und faszinierendes zu Papier gebracht, das trotz der Perfidität, einen Hoffnungsschimmer schenkt.

  11. Cover des Buches Göttertochter (ISBN: 9783841422316)
    Eleanor Herman

    Göttertochter

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey
    Der zweite Band geht super weiter. Es ist alles sehr gut beschrieben und es hat mir richtig Spaß gemacht und die Fantasywelt abzutauchen. Freue mich jetzt auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. 
  12. Cover des Buches The Darkest London - Im Bann des Mondes (ISBN: 9783802589843)
    Kristen Callihan

    The Darkest London - Im Bann des Mondes

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Im Bann des Mondes (Band 2) von Kristen Callihan aus dem #lyxverlag 

    🌑 

    Diese Rezension richtet sich an alle, die Band 1 gelesen haben…

    Ihr mochtet Band 1, dann mögt ihr auch Band 2!

    .

    Ihr habt Band 1 verschlungen, dann verschlingt ihr auch Band 2.

    .

    Ihr fandet Band 1 doof?!? Warum überlegt ihr dann Band 2 zu lesen?!?

    .

    In diesem Band wird die (Liebes-) Geschichte der zweiten Schwester Daisy erzählt. 

    .

    Hier geht es um Liebe und Werwölfe, Geheimnisse und Kämpfe.

    .

    Die Geschichte ist wie die Geschichte im ersten Band aufgebaut.

    .

    Ich konnte hier sehr gut abtauchen und habe mitgefiebert. Gut zum Abschalten. Vielleicht gibt es hier Ungereimtheiten… aber da ich den Kopf ausgeschaltet habe, habe ich mich von dieser #fantasy Geschichte einfach nur unterhalten lassen 

  13. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht (ISBN: 9783845814285)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buechermaus88

    Auch im zweiten Band nimmt uns der Autor auf die abenteuerliche Reise von Lukas von Lohenstein mit. Lukas, seine Schwester Elsa sowie seine Freunde bekommen Besuch von Senno, einem Sterndeuter. Dieser hat schlimme Nachrichten. Ihr alter Feind der Inquisitor Waldemar von Schönborn hat die drei Reichsinsignien gestohlen, um damit vermutlich das Reich zu erpressen. Das können und dürfen sie nicht zulassen. Also reisen sie mit Hilfe von Elsas Kräften nach Prag, wo diese versteckt zu sein scheinen, doch die Suche danach ist alles andere als leicht.

    Ich habe wieder sehr schnell in die Geschichte reingefunden und war sofort gefangen. Seit Sennos Botschaft ging es Schlag auf Schlag und mit Hilfe von den anderen Schwarzen Musketieren wie dem Anführer Zoltan sowie geheimen Botschaften, die den Aufenthaltsort der Reichsinsignien erörtern, gelingt es recht schnell, diese ausfindig zu machen. Doch wieso ist jemand so auskunftsfreudig und hilft den Freunden? Was hat es mit der Bogenschützin auf sich? Wohin ist Senno verschwunden? Und Elsa verändert sich immer mehr, was Lukas Angst macht. Ist das Grimorium gut? Fragen über Fragen, die nach und nach beantwortet werden. 

    Besonders gefallen hat mir wieder mal, dass man ganz in diese Zeit eintauchen kann. Mit Hilfe des kleinen Reiseführers am Ende des Buches findet man sich in Prag noch besser zurecht und da ich persönlich schon mal dort war, hatte ich ein noch besseres Bild der Stadt vor Augen während dem Lesen. Auch gibt es am Ende ein kleines Lexikon der historischen Begriffe sowie zum Thema Fechten. Das Buch wirkt gut recherchiert und ich hatte das Gefühl immer und überall hautnah dabei sein zu können, sei es bei den Kämpfen, im Judenviertel oder in der schlammigen Moldau. 

    Genau wie Lukas hat mir die Veränderung von Elsa Sorgen gemacht und ich habe das Schlimmste befürchtet. Ihre Nase steckt ständig im Grimorium, sie möchte fast alles mit Hilfe von Zaubern lösen und wird zunehmend aggressiver gegenüber jedem, der irgendetwas schlechtes über Zauberei, das Grimorium oder sie selbst sagt. 

    Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Die Geschichte selbst scheint erst mal abgeschlossen, aber in einem anderen Sinne gibt es ein offenes Ende, was das Abenteuer natürlich noch weitergehen lässt. Ich warte auf Band 3. 

    Mein Fazit:

    Ein tolles Jugendbuch mit Historie und tollen Figuren. Nicht nur Jugendliche haben hier ihren Spaß.

  14. Cover des Buches Elayne (Band 2): Rabenherz (ISBN: 9783038960317)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 2): Rabenherz

     (36)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    kann Spoiler enthalten

    Nachdem mich vor wenigen Monaten Band 1 der Reihe überzeugen konnte und ich wenig später auch das Spin Off gelesen habe, habe ich nun Band 2 gelesen - und ich finde ihn genauso gut wie den ersten Teil!

    Elaynes Reise führt sie nach Camelot und auch hier hat man wieder gemerkt, wie gut sich die Autorin mit dem Stoff der Artussaga auseinander gesetzt hat. So hat sie wieder nicht nur unzählige Verwandtschaftsbezüge hergestellt, sondern auch historische Fakten eingebaut. Es kamen viele neue Figuren hinzu, was mich teilweise wieder verwirrt hat (und ich könnte auch trotz mehrfacher Erklärungen der Verwandtschaftsverhältnisse diese nicht wiedergeben), dennoch war es erfreulich für mich zu lesen, dass mir einige Namen doch bekannt vorkamen. Ich hätte mir vielleicht noch ein Figurenregister mit den wichtigsten Informationen gewünscht, da es doch wirklich sehr schwierig war, sich alle Beziehungen zu merken und zu verfolgen.

    Die Geschichte beinhaltet viele kleine Nebenhandlungen, die allerdings sehr angenehm zu lesen waren. Dennoch gab es einen runden Bogen, denn der Beginn des Buches wurde am Ende noch einmal aufgeschlüsselt und thematisiert. Vor allem der Abschluss hat noch einmal für Spannung gesorgt!

    Außerdem fand ich es interessant, zu sehen, wie sehr Elayne sich in Bezug auf Band 1 verändert hat. Auch dass sie Lancelot nicht gleich vergeben, sondern offen kommunziert hat, was ihr Anliegen ist, fand ich gut, da ich anfänglich die Befürchtung hatte, dass es sich um einen Klischee-Liebesroman handeln würde, in welchem alle vergänglichen und vor allem kritischen Taten ignoriert werden.

    Klare 5 Sterne von mir! Ich freue mich auf Band 3!

  15. Cover des Buches Im Schatten des Himmels (ISBN: 9783596035700)
    Guy Gavriel Kay

    Im Schatten des Himmels

     (21)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Herrschenden von Kitai – eine Fantasy-Version des Chinas der Tang-Dynastie – wollen jedoch keinen neuen Konkurrenten neben sich dulden und senden Mörder aus, um Shen Tai aus dem Weg zu räumen. Nach einem ersten Attentatsversuch beschließt Shen Tai, in die Hauptstadt zu reisen, um die Pferde dem Kaiser zum Geschenk zu machen. Begleitet wird er von der jungen Kriegerin Wen Song, die geschworen hat, ihn mit ihrem Leben zu beschützen, und dem berühmten Dichter und Trunkenbold Sima Zian, der seinem jungen Freund mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Gefährten erwartet eine abenteuerliche und gefährliche Reise, auf der sich das Schicksal des Reiches entscheiden wird.

  16. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 4 (ISBN: 9783959818063)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 4

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Band 4 von Marie Brennans Buchreihe rund um Lady Isabella heißt "Im Labyrinth der Draken" und spielt in der heißen Wüste Akhiens.

    Lady Isabella Trent berichtet uns in diesem Teil ihrer Memoiren über all die Vorfälle und Probleme, vor die sie sowohl vor, als auch während und nach ihrer Expedition nach Akhien leider wieder einmal gestellt wurde. Neben den gesellschaftlichen Schmähungen diverser Klatschblätter, kam Lady Trent auch nicht um die moralischen und intellektuellen Dilemmas herum. Doch dem nicht genug, wir sprechen immerhin von Lady Isabella Trent - selbstverständlich geht keine ihrer Expeditionen vonstatten ohne dass es zu politischen Komplikationen kommt.

    Diesen vierten Band fand ich etwas schwächer als die drei Vorgänger. Er hatte diesmal viele Längen durch die ich mich etwas durchbeißen musste. Mir persönlich hat das letzte Drittel am besten gefallen, das Labyrinth der Draken hat mir dann echt die Sprache verschlagen - vor allem die Entdeckung, die Isabella und ihre Begleiter dort machten. Gerne hätte ich das mit eigenen Augen gesehen...

  17. Cover des Buches Grotesque (ISBN: 9783453315655)
    Page Morgan

    Grotesque

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89
    Die Geschichte war sehr gut durchdacht, viele neue Aspekte, welche ich so noch nicht kannte. Allerdings war dieses Buch für mich eine Mischung aus Spannung und Langeweile zugleich. Einerseits konnte ich es kaum erwarten, was als nächstes passiert, andererseits fand ich es schleppend aber dennoch spannend geschrieben... Gegen Schluss jedoch konnte ich gar nicht mehr aufhören, als endlich alles aufgedeckt wird. Habe die letzten Kapitel verschlungen und wollte nicht mehr aufhören. 
    Ingrid gefiel mir ganz besonders und dieser Luc hat mich zuerst immerzu genervt, aber dennoch fand ich ihn mit der Zeit einfach nur süss. Die Engel mochte ich hier jedoch überhaupt nicht, so wie sie die Gargoyles behandeln... Ihre Schwester und ihren Zwillingsbruder waren auch auf ihre Weise spannend beschrieben, besonders Gabby und ihren Sarkasmus. Hab mich sehr für sie gefreut, als ein Happy End für sie drin lag, Grayson tat mir einfach nur Leid. Die ganze Idee, wie alles umgesetzt wurde, hat mich schon von den Socken gehauen. Hätte evtl. etwas besser geschrieben werden können, aber habe es ganz sicher nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Da das Ende in meinen Augen kein Ende war, hoffe ich auf eine Fortsetzung...
  18. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

     (393)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Aura Institoris, Tochter eines Alchimisten, wächst in einem düsteren Schloss am Meer auf. Auf dem Weg nach Zürich, wo sie ein Mädcheninternat besuchen soll, verliebt sie sich in den Mörder ihres verhassten Vaters und gerät mit ihm in einen Krieg zwischen Templern und Unsterblichen, der über Jahrhunderte voller Hass brodelt.

    Meine Meinung:
    - düstere Atmosphäre
    - durchweg fesselnd und spannend
    - teils grausame Szenen
    - detailreiche Landschafts- und Charakterbeschreibungen
    - gerade die detaillierten Beschreibungen in Verbindung mit dem leicht und schnell zu lesenden Schreibstil gefiel mir sehr.
    - leider blieben die Charaktere bezüglich ihrer Gedanken und Emotionen etwas farblos
    - die eigentliche Geschichte beginnt erst ab ca der Hälfte und ab da nahm leider auch die Spannung etwas ab, da das vorangegangene Rätseln von Antworten abgelöst wurde.

    Top oder Flop?
    - für mich persönlich eher Top

    Empfehlung?
    - Für Freunde von Genremix, historischen Romanen (Templer), Krimis/Thriller mit Fantasy/Mysterytouch

  19. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 5 (ISBN: 9783959816946)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 5

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Mit "Im Refugium der Schwingen" enden Lady Trents Memoiren von Marie Brennan.

    Ihre letzte Reise führte Lady Isabella Trent weit hinter das Gebiet der Feinde Scirlands, ins höchste Gebirge: den Mrtyahaima. Dort auf dem Gipfel des Gyaptse sucht sie nach einer besonderen Drachenrasse und will nun endgültig Lord Edgeworth' Theorien der Entwicklungslabilität widerlegen. Aber von vorne: Alles beginnt während einer Vorlesung Suhails in der Caffrey Hall. Als ein ausländischer, noch dazu yelangesisch aussehender Mann einen großen Tumult verursacht. Dieser Mann stellte sich als Thu Phim-Lat vor und wollte Lady Isabella unbedingt eine Entdeckung mitteilen, die er in besagtem Gebirge machte. Natürlich ging es dabei um Drachen. Und ja, Thu hatte Lady Isabella sofort am Haken. Jedoch ist eine Reise zum Mrtyahaima einfach nur wahnsinnig - das Bergsteigen steckte zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen -, aber wir, die wir Isabella kennen, wissen, dass sie sich von keiner Gefahr abschrecken lässt. Und so überzeugte sie die Krone und das Militär, ihr Caeliger (Prototypen der Luftschiffe) zur Verfügung zu stellen. Das Militär stimmte irgendwann zu, allerdings schickten sie natürlich militärisches Personal mit - immerhin wurde Feindesland überflogen. In Hlamtse Rong angekommen mussten die Expeditionsteilnehmer jedoch erst einmal den Monsun abwarten, eine wahre Zerreißprobe für Lady Ungeduld. Als es dann endlich losging, mussten sich Isabella, Suhail, Tom und Thu durch den tiefsten Schnee, über Gletscher und immer der Gefahr eines Absturzes in tückische Gletscherspalten kämpfen. Doch was sie letztendlich fanden, das raubte auch mir den Atem...

    Der Abschluss dieser Reihe hat mir zum Teil ganz gut gefallen, vor allem der Aspekt der Expedition in das verschneite Gebirge und die Entdeckung einer für immer verloren geglaubten Zivilusation, hedoch zog sich das Ende für mich unnötig in die Länge und hat mich dann doch gelangweilt.
    Mein Fazit zu dieser Reihe: Die ersten drei Bände haben richtig gut gefallen, wobei Band 3 mein Lieblingsband der Reihe ist. Bei Band 4 und 5 hat sich die Geschichte dann leider etwas abgenutzt, da so wirklich viel Spannung nicht mehr aufkam.
    Alles in Allem ist es aber eine schöne Buchreihe, mit einer interessanten und starken Frau, die aus den gesellschaftlichen Zwängen ausbricht und der es scheißegal ist, was das für ihren Ruf bedeutet. Diese Reihe lässt sich prima nebenbei lesen, da sie auch nicht viel Konzentration von seinen Lesern verlangt.

    Besonders erwähnenswert finde ich die vielen schönen Zeichnungen, die diese Buchreihe mit sich bringt.

  20. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan (ISBN: 9783551314352)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Fay und Lee haben sich auf die Suche nach den Insignien gemacht und finden dabei erstaunliches heraus. Wir erfahren mehr über Fays Leben, ihre Familie und Herkunft, und auch über Pan und das Elfenreich. Allerdings scheinen die Drachen und Elfen andere Insignien zu meinen, als der Schattenmann, der Fay zur Seite steht und ihr hilft. Doch auch Ciarans Geständnis sorgt für Aufregung, und bringt Fay und auch Lee, in eine Zwickmühle. 

    Durch die Suche nach den Insignien, reisen Lee und Fay auch in die Vergangenheit, was oft sehr unangenehm ist, vor allem für Fay. Sie wird wieder einmal entführt, diesmal von den Drachenkindern, die sie auf ihre Seite ziehen wollen. Doch Fay lässt sich nicht so einfach beeinflussen und trifft wie so oft eine überraschende Entscheidung.

    Für mich war das ein sehr gelungenes Finale und ich freu mich sehr auf die Spin-offs. Überrascht war ich sehr, wer der Verräter ist und warum gerade Phillys, als Fays beste Freundin, so über Fays Veränderung wütend war.

  21. Cover des Buches Gawain: Lichtfalke (ISBN: B08539Z3GP)
    Jessica Bernett

    Gawain: Lichtfalke

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch Gawain handelt von gleichnamigen Ritter, den man bereits in der Elayne Reihe kennenlernen durfte. Zeitlich spielt dieses Buch nach dem zweiten Teil der Elayne Reihe. Wer diese Reihe lesen möchte und sich nicht Spoilern möchte, sollt vorher die ersten beiden Elayne Bücher lesen. Buchcover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend. Ein weiteren Pluspunkt bekommt das Buch durch den Stammbaum und die Karte der Britischen Inseln. Hier bekommt man einen guten Überblick wo man die jeweiligen Charaktere einordnen kann und kann den Weg, den Gawain im Buch beschreiten auf der Karte mitverfolgen.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wieder sehr gut. Das Buch lässt sich angenehm lesen, es gibt Spannung, Emotionen und auch eine Portion Humor. Die ist auch dem Charakter von Gawain geschuldet. 

    Schon in der Elayne Reihe war mir der Ritter Gawain sehr sympathisch. Man könnte ihn zwar als Frauenheld bezeichnen, lernt aber gerade auch in diesem Buch andere Seiten von ihm kennen. Man kann ihn trotz seinem Hang zu wechselnden Bettgeschichten trotzdem als ehren- und gewissenhaften Ritter bezeichnen. Neben Gawain trifft man aber auch auf bereits bekannte Charaktere wie König Artus, Morgaine, Elayne und auch weitere Ritter der Tafelrunde.

    Das Setting in Form des frühmittelalterlichen Britanniens mit seinen Burgen und den vielen grünen Landstrichen gefiel mir ebenfalls sehr gut. Es hatte etwas mystisches an Sich. Dies wurde durch Gawains Reise durch den Zauberwald besonders deutlich.

    Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut. Die Mischung aus historisches mit Fantasy empfand ich als sehr spannend und interessant zu lesen. Der Einzelband Gawain ist somit eine perfekt Ergänzung zur Elayne Reihe. Ich hatte viel Freude an dem Buch und vergebe daher fünf Sterne.

  22. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783453424746)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Im 19. Jahrhundert, die Magie ist eigentlich totgeglaubt, gibt es mit einem Male doch zwei Zauberer, die sich in das Weltgeschehen einmischen.

    Worum geht es wirklich?
    Macht, Missgunst und Zwischenwelten

    Lesenswert?
    Nein, hat mir echt nicht gefallen. Manche Sachen waren ganz interessant gemacht, aber im großen und ganzen kein Lesegenuss. Irgendwo habe ich einen Vergleich zum Herr der Ringe von Tolkien gelesen und das kann durchaus sein: Kein Vergnügen, das zu lesen, aber tolle Ideen. Das trifft auch hier zu.

    Man begleitet also auf gut 1000 Seiten die beiden Herren Strange und Norrell, die über die Fähigkeit zu zaubern verfügen, obwohl die Zauberei eigentlich für tot geglaubt wird.

    Sie greifen also in Kriege ein, begeben sich auf die Suche nach Elfen, spielen mit ihren Mitmenschen wie mit Puppen und waren in meinen Augen vor allem eins: Unsympathisch. Sie sind arrogant, sprechen schlecht über andere Mitmenschen und schrecken vor kaum etwas zurück. Sie sind eben ganz besonders.

    Dieses Verhalten in einem Buch solch eines Umfangs zu lesen, war einfach ermüdend. Die Frauen meist nur Randfiguren, mit denen nach belieben gespielt werden kann und über die entschieden wird. Natürlich spielt das ganze im 19. Jahrhundert. Aber wenn man auch die Zauberer historisch möglich macht, dann könnte man ja auch andere Dinge freier gestalten. Ebenso der Umgang mit einem Protagonisten of Color.

    Manche Szenen sind unheimlich und mysteriös beschrieben, die Autorin kann dort eine tolle Stimmung erzeugen. Das hat mir wirklich gut gefallen und an sich auf die zahlreichen Fußnoten, die beinahe 10% des Textes ausmachen und manchmal seitenlang sind. Hier war es enttäuschend, dass im Ebook (ePub auf Tolino) die Fußnotenfunktion kaum bis gar nicht funktioniert hat und man immer erst am Ende eines jeden Kapitels diese lesen konnte.

    Die Sprache ist machmal recht umständlich mit langen Kettensätzen. Passend irgendwie zum Inhalt, aber ebenfalls keine Bereicherung.

    Ich würde definitiv empfehlen, eine Leseprobe vorab zu lesen, damit man nicht von diesem Buch enttäuscht ist.

  23. Cover des Buches Königsfall – Die Geisel (ISBN: 9783453320161)
    Jeff Wheeler

    Königsfall – Die Geisel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Die Geisel – Teil 1 der Königsfall Trilogie von Jeff Wheeler

    Der Hundertjährige Krieg und der Rosen-Krieg. Historische Vorlagen, auf die in vielen Fantasy Geschichten zurückgegriffen werden. Auch Jeff Wheeler hat sich in seinem Auftaktroman zur Königsfall Trilogie dieser Vorlagen bedient. Eigentlich keine schlechte Wahl, doch in diesem Fall fehlt das gewisse Etwas:

    Weltenbau (2/5)
     Wie bereits eingangs erwähnt erinnert die Welt der Königsfall-Trilogie mit ihrer Geografie und Ereignissen an Europa während der Zeit des Hundertjährigen Krieges und der Rosenkriege. Geschichtsaffine Leser*innen werden im Verlauf der Story Anspielungen wie solche auf die Jungfrau von Orleans entdecken. Abgesehen von vereinzelten Ausnahmen verzichtet Wheeler in seiner Geschichte auf eine detaillierte Beschreibung der Umgebung, was Leser*innen erlaubt sich ein eigenes Bild der Welt zu machen. Für mich persönlich ist vor allem der Weltenbau einer der faszinierendsten Faktoren des Fantasy-Genres. Wheelers Herangehensweise lässt mich in diesem Fall etwas enttäuscht zurück. Abgesehen davon hätte ich mir eine Karte im Buch gewünscht - diese ist ausschließlich auf Jeff Wheelers Homepage abrufbar.

    Die Charaktere (2/5)
    Die Protagonisten konnten mich leider allesamt nicht wirklich überzeugen. Allen voran haben wir Owen. Er kommt im zarten Alter von acht Jahren an den Hof des Königs und wird von Beginn an mit den Intrigen am Hof konfrontiert. Hier taucht auch schon das erst Problem auf. Teilweise handelt Owen seinem Alter entsprechend und spielt in der Ecke der Küche mit seinen Kacheln (Dominosteine). Im nächsten Moment analysiert er gemeinsam mit seiner neuen Freundin Evie das politische Ränkespiel als wäre er bereits ein Meister der höfischen Diplomatie. Widersprüche dieser Art findet man im Verlauf der Geschichte noch öfters. Hier sollte man allerdings anmerken, dass es sich dabei um ein häufiges "Coming-of-Age-Problem" handelt, mit dem nicht nur Jeff Wheeler zu kämpfen hat.
     Die Anzahl an (im Moment) relevanten Charakteren bleibt überschaubar. Leider fehlt ihnen im Allgemeinen die Tiefe. Durchaus möglich, dass wir in den nachfolgenden Teilen mehr über ihre Geschichte und Motivationen erfahren - ich würde es mir wünschen. Einzig allein König Severn konnte mein Interesse wecken. Er bewegt sich im Graubereich zwischen Gut und Böse und man darf gespannt sein, wie sich dieser Charakter weiterentwickelt.

    Magie (3/5)
     Das Magie-System spielt im ersten Teil der Trilogie noch eine untergeordnete Rolle und wird daher nur am Rande beschrieben. Das Konzept der Quelle klingt allerdings vielversprechend und ich bin überzeugt davon, dass wir im Laufe der Geschichte noch mehr dazu erfahren werden, zumal es für die Entwicklung von Owen zum Ende hin maßgeblich von Bedeutung war. Was die Magie betrifft würde ich dieses Buch als Teaser für die kommenden Teile der Geschichte beschreiben.

    Plot (2/5)
     Zum Plot gibt es aus meiner Sicht nicht viel zu sagen. Leider. Der junge Bub am Hof des Königs, politische Intrigen, Erbfolgestreit - alles schon mal da gewesen und nicht merklich verändert. Das erste Buch liest sich wie ein klassischer Auftakt und scheint uns auf den weiteren Verlauf der Geschichte vorbereiten zu wollen. Erst gegen Ende hin nimmt die Story etwas Fahrt auf - ich hoffe dieser Schwung wird im zweiten Teil fortgesetzt und im Idealfall noch erhöht. Ich habe leider auch so meine Befürchtungen, wohin sich die Beziehung zwischen Owen und seiner neuen Freundin Evie entwickeln könnte...

    Schreibstil (3/5)
     Nichts Außergewöhnliches, aber das muss jetzt nicht zwingend schlecht sein. Der Schreibstil passt zum Gesamtbild: Man kommt zügig voran, wobei man sich keine lyrischen Leckerbissen à la Tad Williams oder Tolkien erwarten darf. Muss auch nicht immer sein.

    Fazit (2.5/5)
     Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, dann würde ich "einsteigerfreundlich" wählen. "Massentauglich" wäre vermutlich meine zweite Wahl. Wheeler bedient sich in seinem Werk bewährter Vorlagen mit samt seiner Stilmittel und schafft es dabei nicht eine eigene Note hinzuzufügen. Die Charaktere wirken flach und in ihrer Verhaltensweise zum Teil etwas unstimmig. Das Magiesystem hat Potenzial, spielt allerdings bislang nur eine untergeordnete Rolle. Zusammengefasst ist "Die Geisel" ein einsteigerfreundlicher Auftakt einer Trilogie mit Potenzial und viel Luft nach oben.

     Ich bin gespannt wie sich die Geschichte im Laufe der nächsten Teile entwickelt und werde dementsprechend dranbleiben.

  24. Cover des Buches Nachtglanz (ISBN: 9783453534025)
    Tanja Heitmann

    Nachtglanz

     (83)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek
    Ich weiß nicht, wann ich dieses Buch gekauft habe - es muss schon ein paar Jahre auf meinem SUB gelegen haben -, doch noch mehr frage ich mich, warum ich es gekauft habe. Denn als ich vor zwei Tagen den Klappentext gelesen habe, fühlte ich mich nicht angesprochen. Vampire oder Dämonen, wie sie hier genannt werden, reizen mich schon lange nicht mehr.


    Dabei fing es noch ganz interessant an mit einem jungen Mann, der 1889 ohne Gedächtnis, aber mit einem Dämon in seinem Innern erwacht, der ihn Adam nennt. Adams Sinne, besonders sein Geruchssinn, sind geschärft, damit er dem Dämon, der seinen Körper als seinen Tempel betrachtet, Blutopfer bringen kann, der ihm wiederum Unsterblichkeit und Selbstheilungskräfte gibt. Klingt nach Vampir und ist es irgendwie auch. 


    Der Roman ist in zwei Teile aufgeteilt. Der kürzere erste Teil erzählt von Adams ersten Tagen als Träger eines Dämons und spielt in Paris, der zweite Teil spielt im Jahr 1861 und in Kalifornien. Neben Adam, der Hauptfigur, gibt es weitere Erzählfiguren, den menschenliebenden Unsterblichen Etienne, die Verführerin Rischka, den machthungrigen Dämon Anders und die Menschenfrau Esther.


    Ich fand die Idee, dass Dämon und Wirt in unterschiedlichem Maßen verschmelzen, wenn der Dämon über einen Kuss in den Körper fährt - wozu jedoch nicht jeder menschliche Körper imstande ist, sodass einige Wirte qualvoll sterben - und dass Adam der einzige ist, der zwei Persönlichkeiten in einem Körper trägt, anfänglich noch interessant. Allerdings begann die Geschichte schnell mich zu langweilen. Ich konnte mich den Charakteren nichts anfangen, ihre Motivationen verstand ich genauso wenig wie einige ihrer Handlungen und Gefühle. 


    Ich dachte erst, dass mein Unverständnis davon herrührt, dass ich die Vorgängerbände nicht kannte, obwohl "Nachtglanz" Adams Vorgeschichte erzählt, doch daran lag es nicht. Das Buch lag mir einfach nicht.


    Schlecht geschrieben ist es nicht, aber leider gefiel es mir persönlich so gar nicht, sodass ich nicht mehr als 2 Sterne geben kann.

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