Bücher mit dem Tag "himmel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "himmel" gekennzeichnet haben.

601 Bücher

  1. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

     (2.263)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Colleen Hoover lässt einen in diesem Buch wieder ein unfassbar schweres Schicksal erleben. Sky wächst behütet und ohne Internet bei ihrer Adoptivmutter Karen auf, die sie über alles liebt. Karen ist Sky eine gute Mutter und sie ihr eine gute Tochter - auch wenn sie manche Sachen vor Karen verheimlicht, wie zum Beispiel die Jungs, die bei ihr regelmäßig durchs Fenster steigen. Allerdings kann sie nichts bei deren Küssen empfinden, bis sie auf Holder trifft, welch er sie eines besseren belehrt. Sie fühlen sich tief verbunden und kommen sich massiv bekannt vor, was Sky jedoch nicht direkt auffällt, da sie so überwältigt von Dean Holder ist. Als er ihr etwas über ihre Zeit vor der Adoption erzählt, ist sie vollkommen geschockt und kann sich an immer mehr erinnern - was zu vielen Auseinandersetzungen und Problemen führt. Es erstaunt mich noch immer, wie gut dieses schwere Leben beschrieben wurde. Colleen Hoovers Bücher beinhalten häufig gelungene Plottwists, wie auch hier. Ein Ereignis und Erinnerung ist überraschender als die nächste. Ich bin immer noch geschockt, von dem was Skys Vater tat - mehr darüber kann man nicht sagen, ohne zu spoilern. Als ich dann auch noch erfuhr wer Karen wirklich ist, war ich extrem überrascht und musste erstmal eine Stunde aufhören zu Lesen, um das Geschehene zu verarbeiten, da es wirklich bedrückend ist. Was mich jedoch sehr verwundert und fast schon zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass Sky nicht komplett zusammengebrochen ist nachdem sie erfuhr, was ihr angetan wurde. Es ist schon eine enorme Belastung, zu realisieren, dass einem

    so etwas geschah, vor allem wenn man dann auch noch fast komplett auf sich allein gestellt ist. Sonst störte mich eigentlich nichts an den Charakteren, Holder ist wundervoll und ich liebe so gut wie alles an ihm. Vor allem, dass er Linden Sky Davis derart unterstützt, sie nicht im Stich lässt und stets hinter ihr steht. Auch seine Ansichten zu allen ersten Malen ist sehr süß. Ich freue mich wirklich, dass die zwei anscheinend sehr glücklich sind, allerdings erwarte ich noch irgendetwas, dass die beiden wieder etwas auseinander reißen könnte - so ist es bei Colleen Hoover häufig und es überraschte mich schon fast, dass alles glatt lief.

    Zusammenfassend war dieses Buch wirklich toll und es gab so einige Überraschungen und dann wieder erleuchtende Momente. Tolle Charaktere, die alle ihre eigene verkorkste Geschichte haben.

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.116)
    Aktuelle Rezension von: lisa-sdk

    Ein schöner Jugend-/ Fantasieroman. Habe den ersten Teil schon vor Jahren einmal gelesen und mir nun auch die letzten beiden Teile gekauft. Ein sehr schönes Buch!

  3. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.248)
    Aktuelle Rezension von: Bookheart

    Noch nie hat mich eine Geschichte so sehr schockiert und mitgenommen! Es ist eine Enemies to Lovers Story und handelt von einer 17 Jährigen (June) die nach dem Mörder ihres Bruders suchen soll. Sie hat Day, den meistgesuchten Verbrecher im Verdacht und verkleidet sich als ein Mädchen auf der Straße, um Day zu finden. Später findet sie jedoch raus, das Thomas (Der beste Freund ihres Bruders Metias) ihren Bruder ermordet hat. Sie plant Day und seinen Bruder John mit Hilfe der Patrioten zu befreien. Dabei stirbt Days Bruder. 

    Das Buch ist sehr zu empfehlen, ich liebe es!

  4. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.532)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Was für ein wunderbarer Roman. Schon das Cover lädt zum Träumen ein. Der Baum als Symbol für die Synthese von Himmel und Erde und der Titel sind einfach passend.

    Die Protagonisten sind sehr authentisch und sympatisch dargestellt und in ihren Charakteren gut einzuordnen.

    Themen sind die Eltern Kind Beziehung, die sich, bei Vater und Mutter sehr unterscheiden können. Hier eine schlechte Vater Tochter, aber eine wunderbare Mutter Tochter Beziehung, die noch über den Tod hinaus geht. Und im Zusammenhang damit sich auf die Suche nach verlorenen Träumen und Zielen zu machen. 

    In einem sehr berührenden und angenehmen Schreibstil hat die Autorin hier eine Geshcichte zu Papier gebracht, die nachdenklich und hoffnungsvoll macht aber auch sehr berührt.

    Es war eine wunderbare Reise, auf der wir Brett begleiten durften, ihre längst begrabenen Träume wieder an die Oberfläche zu holen und ihnen zu folgen. So ergibt eins das andere und führt letzten Endes zum einem wunderbaren Ganzen und einem erfüllten Leben.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben.



  5. Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)
    Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

     (846)
    Aktuelle Rezension von: allswonderland

    Ich bin auf direktem Weg Band 2 zu kaufen!!! 

    Suchtgefahr Achtung :D!

    Mal wieder ein Meisterwerk von Julia Dippel.

    Ich habe die ersten drei Bände von Izara im März verschlungen und den vierten irgendwie herausgezögert, weil ich nicht wollte, dass Aris und Lucians Reise für mich endet. Die beiden haben nämlich einen sehr großen Platz in meinem Bookheart erobert. Jedenfalls habe ich vorgestern diese wundervolle Reihe beendet und direkt mit "Cassardim" angefangen, da ich ebenso begeistert von Julias Schreibstil und Charakteren bin. 

    Sie hat mal wieder Charaktere erschaffen die wirklich stark sind!.. meine Lieblinge sind definitiv Mo, Amaia, Pash und der Schattenprinz aber da möchte ich euch natürlich noch nicht zu viel verraten.

    Es werden aufjedenfall die Folgebände gekauft und dann natürlich brav weitergelesen :D 

    Ob ich das Ende auch wie bei Izara hinausziehen werde weiß ich noch nicht genau, muss ich schauen wie kaputt ich wäre wenns zum Schluss kommt.

    Was ich auf jedenfall sagen kann: Ich habe nicht nur Amaia auf ihrer Reise der Selbstfindung begleitet, mit ihr das Reich der Toten erkundet und sehr viele Intriegen und Verrat miterlebt, nein ich habe ebenfalls mit ihr getrauert und geweint denn irgendwie passieren immer die herzzerreißenden Dinge in Julias Büchern. Naja, sie schafft es mich jedes mal aufs Neue zu verletzen.

    Trotzdem lese ich wirklich gerne ihre Bücher und werde weiterhin wohl oder übel mit einem gebrochenen Herzen leben müssen ( und das ist okay solange ich Julias Bücher habe :D)

    Ich hoffe wirklich das es genauso gut wird wie Izara und stürze mich einfach Kopfüber in ein weiteres Abenteuer mit Amaia und Noar. 

    Zudem würde ich mir mehr Maia & Noar Screen time in Band 2 wünschen, denn irgendwie ist das im ersten Band etwas zu kurz gekommen aber klar verstehe ich; wenn man eine komplett neue Welt erkundetund dann auch noch um das Leben von tausenden kämpfen muss weul irgend ein Alter Mann Amok läuft dann bleibt für die Liebe und kuscheln eher weniger Zeit, aber hey, ich habe noch Hoffnung.

  6. Cover des Buches Engelsnacht (ISBN: 9783570308400)
    Lauren Kate

    Engelsnacht

     (1.865)
    Aktuelle Rezension von: Melidi10

    Mach bloß keine Dummheiten wie dich in ein Aschehäufchen verwandeln oder so was.“

    (Auszug aus dem Buch)

    .

    Ich bin auf diesen Roman gestoßen, nachdem eine Klassenkameradin mir den Film empfohlen hat, seitdem lag die Geschichte auf meinem Stapel der Schande und das obwohl ich den Film spannend fand🤔😅

    Auf jeden Fall habe ich die Geschichte jetzt durch und omg, ich bin verliebt😍 Ich weiß noch nicht, ob es ein Jahreshighlight ist und hat sich gab es dann doch einige Szenen, die es im Film nicht gab, so war der Tod einer bestimmten Person ein echter Schockmoment. Ich dachte noch sie würde überleben und dann…

    .

    Wie dem auch sei. An sich hasse ich eigentlich die Erzählperspektive, aber hier bemerkt man es eigentlich kaum. Man lebt Luce’s Geschichte mit jedem Buchstaben, aber auch die von Cam und Penn. Cam ist mein Liebling, ein Teufel mit Engelsflügel. Ich LIEBE diesen Mann, vor allem weil ich nicht einschätzen kann, wie er zu Luce wirklich steht. In solchen Momenten liebe ich es im Internet nach Fandom- Seiten zu stöbern und mich selbst zu Spoilern, aber hier ging es leider nicht, weil es kaum etwas dazu gibt🙈

    .

    Worum geht es?

    An sich ist es wirklich schwer zu erklären ohne zu spoilern, aber ich versuche es:

    Daniel gehört zu einem der verstoßenen Engel, die auf die Erde verbannt wurden. Ihm wurde jedoch zusätzlich eine besonders harte Strafe zugeteilt, denn jede 17 Jahre trifft er auf eine Reinkarnation von Lucinda und nach jedem Kuss oder »Erwachen« stirbt sie und verbrennt vor seinen Augen. 

    Nachdem Luce jedoch auf die Sword & Cross kommt und dort auf Daniel trifft, spürt sie vom ersten Moment an diese tiefe Sehnsucht. Eine Sehnsucht, die bescheuchert ist, wenn man bedenkt, dass sie ihn noch eigentlich kaum kennt. Nach und nach versteht man jedoch wieso und auch, was ihre Träume zu bedeuten haben.

    .

    Noch habe ich nicht genau verstanden, welche Rolle die anderen spielen, aber Cam scheint sie unbedingt verführen zu wollen und ich denke nicht, dass Liebe hier der Grund ist.

  7. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (510)
    Aktuelle Rezension von: miss_fux

    Plötzlich Banshee ist w Nina typisch voll von Spannung, trockenem Humor und viel lehrreichen Wissen. Mythologie und das Wissen zu den Kreaturen wird toll vermittelt und in den einzelnen Charakteren typisch wieder gegeben. Von der Abwehrhaltung zur Einsicht das sie eine Banshee ist, dauert es doch etwas und gleichzeitig bringt der überaus attraktive Detektiv auch noch ihre Pläne durcheinander. Es ist ein auf und ab zwischen Freundschaft, aufkeimender Liebe, Familiengeheimnissen und Bösewichten, die sich infiltrieren, dass man doch den ein oder anderen „Ne oder.. „ Moment hat.

  8. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.567)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Das erste Buch, welches sie stahl, gehörte einem Bestatter. Sie stahl es auf der Beerdigung ihres kleinen Bruders. Bei ihrer neuen Familie lernt Liesel es zu lesen. 

    Ein Mädchen, welches vieles erleben und erleiden muss und welches den Tod selbst in ihren Bann zieht. 

    Diese Geschichte bohrt sich ins Herz des Lesers und lässt es in alle Einzelteile zerspringen. Keiner kann etwas nachvollziehen, was er nicht selbst mit erlebt hat; dieses Buch schafft es zwar nicht gänzlich, aber sicherlich so weit es mit Worten überhaupt möglich ist, den Menschen das Ausmaß des dritten Reiches spüren zu lassen. 

    Das Buch ist in mehrere Teile mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. Der Erzähler ist der Tod selbst. Die Geschichte wird von ihm mit Anmerkungen und Erläuterungen ergänzt. Dies wie auch die kleinen Geschichten und Illustrationen, erdacht von den Protagonisten, lockern das Schmöckern durch die vielen Seiten auf. 

  9. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  10. Cover des Buches Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5) (ISBN: 9783551312464)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5)

     (1.387)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...so könnte man den fünften und letzten Teil der Percy-Jackson-Reihe kurz und knapp umschreiben. 

    Beim Kampf gegen Kronos bietet der Autor noch einmal alles auf was Rang und Namen hat. So sind neben Percy und seinen vielen Freunden aus dem Half-Blood Camp Skelettkrieger, Titanen, fliegende Schweine und jede Menge griechischer Sagengestalten am Start. Wie und ob Percy und seine Mitstreiter das Chaos in den Griff bekommen und die Prophezeiung seine Bestimmung erfährt müsst ihr unbedingt lesen – es lohnt sich wirklich. 

    Fazit: Mich konnte der letzte Percy-Band absolut überzeugen. Die beschriebenen Actionpassagen ließen mein Kopfkino anspringen. Alle Fragen, die sich mir im Verlauf stellten wurden beantwortet. Somit ist „Die letzte Göttin“ ein sehr gelungener Abschlussband, den ich gern weiterempfehle und den ich mit vollen 5 Sternen bewerte.

  11. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.237)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  12. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.318)
    Aktuelle Rezension von: Einhorn7

    Ich liebe Geschichten mit Engeln und somit war ich schon sehr gespannt auf Daughter of Smoke and Bone. Ich bin absolut begeistert von dieser tollen und einzigartigen Geschichte. Die düstere und zugleich magische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an das Buch gefesselt. Die Idee finde ich wirklich schön und ich liebe Bücher, die etwas Besonderes haben, Daughter of Smoke and Bone gehört auf jeden Fall dazu! Karou und Akiva sind zwei großartige Charaktere, die einige Überraschungen mit sich bringen. Es ist eine wirklich schöne, einzigartige Geschichte, mit Engeln, Chimären und einer verbotenen Liebe… Ganz große Empfehlung!

  13. Cover des Buches Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe (ISBN: 9783522506984)
    Julia Dippel

    Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Vorweg: Eine Leseempfehlung für diese Reihe!
    Sie gefällt mir echt richtig, richtig gut.

    Der zweite Teil ist meiner Meinung nach eine gelungene Fortsetzung.
    Das World-Building wird hier fortgesetzt. Wir sind an neuen Orten Cassardims - allen voran in der Schattenfeste. Durch die neuen Orte, Figuren, Pflanzen und Wesen in diesem Teil wird die Welt noch einmal deutlich plastischer.

    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Sie war wirklich spannend und eine gute Mischung aus Liebesszenen zwischen Amaia und Noar, aber auch anderen Szenen. Der Fokus lag natürlich auch auf der Bedrohung des Reiches, auf politischen Machtspielchen, aber auch auf Amaias Beziehung zu ihren Geschwistern, der Frage danach, ob sie nun Kartairs Tochter ist oder nicht, und und und.

    Das Ende war dann ähnlich wie im ersten Teil sehr ereignisreich. Es geschah viel auf einmal und gab noch einmal einige Wendungen.
    Und der aller letzte Satz..........Das müsst ihr einfach selbst lesen.


    Fazit: Eine wirklich gelungene und spannende Fortsetzung. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil in die Hände zu nehmen!

    Cassardim II: Jenseits der schwarzen Treppe bekommt von mir 5,0 / 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (788)
    Aktuelle Rezension von: graphida

    Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel


    Aufgrund des Titels hätte ich mir dieses Buch sicher nicht gekauft, aber nachdem mich die Autorin bereits positiv überrascht hat, wollte ich es gern lesen. Der Roman greift auch frühere Themen wieder auf. Ein scheinbar in ruhigen Bahnen verlaufendes Leben und die plötzliche Wende durch eine verschwiegene Vergangenheit.


    Im Roman begleiten wir Hope, die Massachusetts eine Bäckerei führt; ein Familienunternehmen mit traditionellen Backwaren, die an sich gut ankommen, aber wirtschaftlich kann sie kaum gegen Bäckereiketten ankommen und so steht das Geschäft eines Tages kurz vor dem Aus. Damit nicht genug kämpft Hope mit dem Ex-Ehemann um Erziehungsfragen, erlebt die täglichen Auseinandersetzungen mit ihrer pubertierenden Tochter und kümmert sich noch um die Großmutter, Rose, mit einer beginnenden Demenz.


    In einem 'lichten' Moment vertraut die ihr eine Liste mit Namen an, französische Namen, die ihr etwas bedeuten, aber was, verrät sie nicht. Hope hat diese Namen niemals gehört und kann sich keinen Reim darauf machen, aber sie beginnt nachzuforschen und deckt ein Familiengeheimnis auf. Ohne zu viel zu verraten stellt sich heraus dass die Großmutter eine aus Paris geflohene Jüdin ist, die ihre Familie und auch ihre grosse Liebe in Auschwitz verloren hat.

    Hope gibt die Hoffnung nach anfänglicher Skepsis dennoch nicht auf und die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung...


    Der Roman war gut zu lesen, nach stellenweise etwas langatmigen Passagen nimmt das Schicksal die LeserIn mit und am liebsten möchte man Hope bei der Suche unterstützen und Rose Mut machen und bitten nicht aufzugeben, noch nicht.


    Lesenswerte und bewegende Geschichte; Cover und Titel zu seicht.

  15. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.550)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

    -Unbezahlte werbung-

  16. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (3.104)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    Titel: Diebe im Olymp

    Autor: Rick Riordan

    Reihe: Percy Jackson # 1/5

    Verlag: Carlsen

    Genre: Jugend|Mythologie

    Seiten: 439

    Klappentext:

    Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer 

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch das erste Mal vor über 10 Jahren gelesen und liebe es auch heute noch. Selbst beim vierten Mal kann es mich immer noch so begeistern und das liegt nicht nur an Riordans super Schreibstil, bei dem ich quasi nur so durch die Seiten fliege, sondern vor allem an der Kombi von Jugendbuch und griechische Mythologie.

    Seit meiner Kindheit begeistere ich mich für die Mythologien dieser Welt und vor allem die griechische finde ich super spannend. Natürlich ist es für Kinder und Jugendlich abgemildert worden, aber den Kern hat der Autor beibehalten. Selbst ich kann immer noch wieder meine Kenntnisse ein wenig auffrischen und das Glossar am Ende des Buches bietet noch mehr Wissen.

    Die Geschichte braucht anfangs seine Zeit, um wirklich zu fesseln, aber dann kann man nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Dem Leser wird kaum ein ruhiger Moment gegönnt, stattdessen geht es von Knall auf Fall und manchmal überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Meinem Buddyread-Partner, mit dem ich das Buch las, und mir war es manchmal etwas zu viel, auch wenn zu dem Buch passte.

    Dennoch war es sehr spannend und es gab einige nachdenkliche und lustige Momente, die die Geschichte etwas auflockerten und eine neue Richtung gaben.

    Das Finale ist mir persönlich etwas zu lang gezogen. Nach dem großen Ereignis hätte es gerne schneller zum Schluss kommen können, auch wenn es durchaus interessant war. Aber irgendwie fand ich es etwas langweilig.

    Die Charaktere gefielen mir wieder sehr gut. Vor allem Percy, Grover und Chiron habe ich wieder sofort in mein Herz geschlossen. Percy ist sehr mutig und ich mochte seine hibbelig und ruhelose Art sehr. Annabeth kann ich mittlerweile sehr gut leiden, aber in diesem Band nervte sie mich immer noch ein wenig. Ich kann sie durchaus verstehen, aber mir ist sie wenig sympathisch. Grover liebe ich total. 

    Der Schreibstil ist klasse und ich liebe ihn immer noch. Es gab zwar ein paar zähere Stellen, aber insgesamt ist er sehr flüssig, bietet viel Humor, aber auch Tiefgang und ruhigere Momente.

    Fazit:

    Ein toller Auftakt, der sich manchmal zu überschlagen droht, aber von der ersten bis zur letzten Seite, trotz einiger Längen, fesselt und einen super unterhalten kann. Mir hat es auch beim vierten Mal wieder sehr viel Freude gemacht. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne



  17. Cover des Buches Nachtjagd (ISBN: 9783453532717)
    J.R.Ward

    Nachtjagd

     (1.862)
    Aktuelle Rezension von: Romys_Leselounge

    Was soll ich sagen: J. R. Ward weiß zu schreiben und den Leser auf eine wunderbare Reise voller Vampire mitzunehmen. „Nachtjagd“ ist der Auftakt einer gelungenen Buchserie, in der Erotik und Romantik nicht zu kurz kommen.

    Im ersten Teil werden zunächst die Charaktere vorgestellt – und J. R. Ward versteht ihr Handwerk. Gekonnt führt sie den Leser an die einzelnen Menschen und Vampire heran – und als Leser weiß man sofort, auf welcher Seite man zu stehen hat. Hinzu kommt, dass sie dem Leser regelrecht einen Bildband über heißblütige Vampire vorlegt, denn die Bruderschaft der Black Dagger, wie sich die Vampire nennen, sind alle zusammen „echte“ Kerle. Wie schon erwähnt, J. R. Wards Roman gleicht einem Bildband von muskelbepackten, breitschultrigen Männern, und alle – wirklich alle! – haben in purem Testosteron gebadet.

    Der erste Teil rückt vor allem Wrath, den König der Black Dagger, in den Mittelpunkt. Wrath ist eigentlich kein perfekter Vorzeigekönig, er trägt lieber Lederklamotten und kämpft auf offener Straße mit einer scharfen Waffe. Alles ist für ihn besser, als zeremoniellen Erlässen nachzugehen.

    Tja, und dann trifft er Beth – und Wrath verliert von einer Sekunde zur nächsten den Kopf. Alle seine Instinkte schreien förmlich danach, dass Beth die EINE ist, seine Königin. Natürlich ist das alles nicht so leicht, denn auch Beth muss erst einmal verstehen, dass der riesige, übrigens fast blinde Mann in ihrer Wohnung ein Vampir ist.

    J. R. Ward lässt es auf fast 300 Seiten gewaltig knistern, und die Erotik kommt wahrlich nicht zu kurz. „Nachtjagd“ endet mit einem bösen Cliffhanger – aber wer sich auf die Serie einlässt, hat damit vermutlich gerechnet.

  18. Cover des Buches Dark Elements - Steinerne Schwingen (ISBN: 9783959671712)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements - Steinerne Schwingen

     (1.737)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Buch: dark elements 

    Autorin: Jennifer L. Armentrout 

    Verlag: man

    Genre: YA, Fantasy

    Reread 


    Was hat mir gefallen?

    Wie immer begeistert Armentrout mit einem lockeren, lustigen Schreibstil, der mich in den Bann zieht. Ich konnte mich sehr schnell in die Dämonen- Wächter- Welt, die in D.C. spielt, hineinversetzen. Es gab zum Glück auch keine langatmigen Szenen, daher habe ich u.a.das Buch durchgesuchtet.

    Was mich auch absolut gefesselt hat, war die Chemie zwischen Roth und Layla. Es knisterte! Es wurde aber immer wieder durch Roth witzige Kommentare unterbrochen, daher musste ich auch an einigen Stellen lachen. Es ist wirklich unterhaltsam! Ich bin ein klarer Roth- Fan!

    Zudem wurde auch ein paar tiefgründige, ruhige Momente mit eingebracht, die mich zum Innehalten gebracht haben.

    Auf der anderen Seite hat es aber auch nie an Spannung gefehlt. Es gab immer wieder Dämonenangriffe und Kämpfe, sowie unerwartete Überraschungen. 

    Zudem ist eine Stärke von Armentrout, immer wieder unerwartete Wendungen in die Bücher einzubauen. So auch hier. Mehr als einmal blieb mir der Mund fassungslos offen stehen. 

    Wenn etwas in Armentrouts Büchern nicht fehlen darf, dann sind es starke Frauen. Layla, die Protagonistin, ist genau das. Man begleitet sie auf den Weg zur Selbstfindung und erlebt Hören und Tiefen mit. Sie ist zunächst gefangen zwischen ihrer Wächter- und Dämonenseite. Sie trägt beides in sich, doch sie fühlt sich weder zu den Wächtern, wo sie aufwächst, noch bei den Dämonen, die sie zunächst bekämpft, zugehörig. 

    Doch als sie Roth, den Hohendämon trifft, ändert sich alles. Bei ihm muss sie sich nicht verstecken, denn sie wird von ihm so akzeptiert, wie sie ich und ermutigt sie, ihre Dämonenseite anzunehmen. Letztenendes verliebt sie sich auch in ihn. 

    Und auf der anderen Seite ist da noch Zayne, den Wächter, in den sie schon seit einer Ewigkeit verliebt ist, doch sie können aufgrund ihres Dämonenblutes nicht zusammen sein. Wie tragisch! 

    Armentrout hat dieses Gefühlschaos von Layla gut beschrieben, sodass ich es jederzeit nachvollziehen konnte. Es gab auch kein nerviges hin und her zwischen ich- liebe- ihn- oder- doch- ihn, das war sehr erleichternd. 


    Warum gibt es keine 5 Sterne?

    Nach dieser durchweg positiven Rezi müsste es eigentlich 5 Sterne geben, aber ich denke, es gibt noch Luft nach oben. Das war ein außerordentliches gutes Buch, keine Frage, aber ich erhoffe mir in den Folgebänden noch etwas episches. 


    Fazit: Ein großartiges Buch, was man in einem Rutsch durchgelesen kann. Also ein zweites Buch parallel zu lesen ist nahezu unmöglich. 

    Es punktet mit Leichtigkeit, aber auch tiefgründigen Momenten sowie reichlich Action.

    Ich freue mich sehr auf Band 2!

       

    Bewertung: 🌕🌕🌕🌕,5/🌕🌕🌕🌕🌕

  19. Cover des Buches Über uns der Himmel (ISBN: 9783442383337)
    Kristin Harmel

    Über uns der Himmel

     (287)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Kate hat am 11.09.2001 ihren Ehemann bei den Anschlägen auf das Wolf Trade Center verloren. Dreizehn Jahre später ist sie, trotz ihres Freundes Dan und die Unterstützung ihrer Familie, immer noch nicht darüber hinweg. Auf einmal kommen noch sehr realistische Träume von dem Leben, dass sie geführt hätte, wäre ihr Ehemann nicht gestorben. Sie hinterfragt ihr Leben und beginnt sich für neue Dinge zu interessieren, was ihr das Gefühl gibt, dass ihr Leben noch nicht vorbei ist. Kann sie ihr Herz wieder öffnen, 13 Jahre nach dem Patrick gestorben ist?

    Mich hat das Buch sehr mitgenommen. Es zeigt, dass es natürlich nicht einfach ist, über einen schweren Verlust hinwegzukommen, sondern man hart dafür arbeiten muss. Die Figuren sind alle sehr sympathisch und ich finde die Idee mit den Träumen super. Sie ist auch toll umgesetzt worden. Ein schönes Buch, was sich absolut lohnt!

  20. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.120)
    Aktuelle Rezension von: Cookie02
    Bei diesem ersten Teil einer dreiteiligen Fantasy/Sciene Fiction-Reihe begleiten wir Aria und Perry auf ihrer gefährlichen Reise. Der Hintergrund der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein: Aria hat ihr Leben in fiktiven Welten verbracht, wuchs in Sicherheit auf und empfand nie so etwas wie Hunger oder Furcht. Perry kennt nichts anderes als die Gefahr, die immerzu vom Himmel, von anderen Menschen oder von einem knurrenden Magen ausgeht. Beide begegnen sich, als sie gerade ihre Heimat verloren haben und verzweifelter kaum sein könnten, und treffen ein Arrangement. Während sie sich zu Beginn mit Angst und Hass begegnen, lernen sie einander während ihrer Reise immer besser kennen, überwinden Vorurteile und Zweifel und finden Halt in dem jeweils anderen - und mehr.


    Ich liebe die Figuren, welche die Autorin hier erschaffen hat. Denkt man zu Beginn der Geschichte noch, Aria und Perry würden nur so vor Klischee triefen - Aria das typische verwöhnte, unselbstständige Mädchen, Perry der typische Draufgänger, der sie rettet - wird man sehr schnell eines besseren belehrt. Ich fand sehr gelungen beschrieben, wie Aria trotz ihrer Ängste, Unsicherheiten und Verzweiflung nicht aufgibt, sondern Schmerzen auf sich nimmt und versucht sich anzupassen, um ihr Ziel zu erreichen - und schließlich als selbstbewusste junge Frau aus diesem Buch hervorgeht. Und ich habe geliebt, wie fürsorglich Perry im Umgang mit den Menschen ist, die ihm etwas bedeuten, wie sensibel und schüchtern er eigentlich ist und wie er gar nicht anders KANN, als zu helfen. Die beiden waren ein tolles Team und es war eine spannende, emotionale Reise für mich, sie zu begleiten. Aber auch Roar darf man hier nicht vergessen, denn auch er hat mein Herz im Sturm erobert. <3


    Neben den Figuren habe ich auch die Gestaltung der Welt geliebt. Die Landschaft erinnert an Nordamerika; mal große freie Ebenen, mal Kiefernwälder, mal von Flüssen durchzogene Berge. Der Himmel wird bedeckt von einem Ätherstrudel, der immer mal wieder als Sturm auf die Erde bricht und dabei nicht nur Nutzfläche und -tiere, sondern auch Menschenleben verbrennt. Die Menschen, die dort wie Perry in Stämmen aufgeteilt leben, haben teilweise besonders ausgeprägte Sinne. Ich fand diesen Aspekt der Geschichte besonders interessant, da er für eine völlig andere Dynamik zwischen den Figuren gesorgt hat.


    Fazit:
    Eine wirklich, wirklich spannende, emotionale und süße Geschichte - wobei sich das Wort "süß" hier falsch anfühlt, bei all dem Blutvergießen. ^^ Absolut empfehlenswerte 5 Sterne für diesen ersten Band, aber auch für die gesamte Reihe.
  21. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783862789863)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    „Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.

     

    Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.

     

    Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?

     

    Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).

     

    All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.

     

    Fazit

    „Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.

  22. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (723)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.  Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen  zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft  und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!                            

  23. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  24. Cover des Buches Vampire Academy - Schattenträume (ISBN: 9783802582035)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Schattenträume

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Rose hat ihren ersten Strigoi getötet, doch seitdem wird sie von düstern Gedanken, ständiger unbändiger Wut und merkwürdigen Visionen geplagt. Dabei muss sie sich doch auf das abschließende Praktikum in ihrer Ausbildung als Wächterin konzentrieren. Da sie dabei immer davon ausging, das Lissa ihr zugeteilt wird, fällt sie aus allen Wolken, dass sie nun Christian beschützen soll. Und in typischer Rose-Manier poltert sie erstmal los, anstatt darüber nachzudenken, dass das Ganze auch noch einen anderen Sinn haben könnte.

    Und auch Lissa macht Rose Sorgen, denn sie experimentiert wieder mit ihrer Magie. Dabei wird Lissa von Adrian unterstützt, der genau wie sie auch das Element Geist benutzt. Dann erfahren die Freundinnen, dass Viktor Dashkov noch nicht rechtmäßig verurteilt ist und sie reisen gemeinsam mit Christian und Adrian an den Königshof. 

    Kaum sind sie zurück überschlagen sich die Ereignisse an der St. Vladimir. Immer mehr Schüler scheinen Verletzungen zu haben, doch alle Schweigen darüber. Rose's Neugier ist jetzt geweckt und sie kommt der Lösung auf die Spur. Und gerade als sie und Dimitri sich endlich näherkommen und sich ihre Liebe gestehen, ihrer Leidenschaft nachgeben, passiert das womit niemand gerechnet hat.

    Die St. Vladimir Academie wird angegriffen und alle Wächter und Schüler sind in Lebensgefahr!!!

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