Bücher mit dem Tag "hexenverfolgung"

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273 Bücher

  1. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (955)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Die Dreizehnte Fee schlief für tausend Jahre den Dornröschenschlaf. Sie sollte durch einen Kuss, der ihre wahre Liebe darstellt, erweckt werden. Doch für den Prinzen, der sie erweckt hat, empfindet sie nichts. Ihr Interesse gilt eher dem Hexenjäger, der ihn begleitet. Doch dieser macht Jagd auf ihresgleichen, den Feen die die Menschen nur Hexen nennen…

    Denn dem Hexenjäger wurde im Turm, in dem die dreizehnte Fee schlief, eine Waffe gegen die zwölf Feen/Hexen versprochen. Und als er erkannte, dass es sich bei der Waffe um die erweckte Frau handelte, nahm er sie als Gefangene mit auf seine Reise. Denn diese sinnt auf Rache an ihren zwölf Schwestern, die ihr ihre Magie nahmen.

    Aufgewacht ist sie als Mensch und muss sich jetzt ohne Magie ihren Schwestern stellen und man merkt trotzdem, dass sie einst die mächtigste der Feen und somit die böse Königin war. Als Mensch ist sie jetzt jedoch auch mit Gefühlen konfrontiert, die sie so bisher nicht kannte. Vor allem mit Mitleid, Rache, Eifersucht, aber auch mit Liebe. Vor allem auch mit dem Schmerz von nicht erwiderter Liebe. Gerade diesen Aspekt fand ich besonders spannend. 

    Aber auch wie die Autorin bekannte Märchenfiguren ein düsteres Gewand verleiht, fand ich interessant. Die Guten sind hier jetzt die Bösen bzw. man kann nicht so einfach zwischen Gut und Böse unterscheiden.

    Die Geschichte wird aus der Sicht der Dreizehnten Fee erzählt und man bekommt gute Einblicke in ihre Gefühlswelt. Auch wenn man erfährt was für schreckliche Dinge sie getan hat, entwickelt man direkt Sympathie für sie. Auch der Hexenjäger ist eine interessante Figur, dem man aber noch nicht ganz Greifen kann. Ich bin sehr gespannt wie es mit den beiden in Band zwei weiter geht.

    An den Erzählstil der Geschichte musste ich mich erst etwas gewöhnen. Er ist schon besonders, aber auch total passend für diese märchenhafte und düstere Geschichte.

    Wer mal die dunkle Seite von Märchen kennen lernen möchte, muss sich diese Reihe anschauen.

     

  2. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.188)
    Aktuelle Rezension von: boerdeschmetterling_liest

    Zum Inhalt: „Die Seelen der Nacht“ ist der erste Teil einer dreibändigen Reihe um die Hexe Diana Bishop und den Vampir Matthew Clairmont. Die Hexe und Geschichtsprofessorin Diana Bishop findet in der Bodleian Library in Oxford zufällig das verschollene und unter einem magischen Bann stehende Manuskript „Ashmole 725“. Als Folge davon wird sie von allen möglichen Kreaturen belagert und lernt den mysteriösen Vampir Matthew Clairmont kennen. Bei dem Versuch mehr über das Manuskript herauszufinden, kommen sich Matthew und Diana näher – eine verbotene Liebe, die die beiden mehr als einmal in Gefahr bringt.

     

    Klingt die Beschreibung des Buches zunächst einmal, wie der Inhalt vieler ähnlicher Romantasy-Bücher, so finde ich „Die Seelen der Nacht“ doch außergewöhnlich. Die beteiligten Charaktere sind gut ausgestaltet und es fiel mir sehr leicht, mich in Diana und Matthew hineinzuversetzen. Die Dialoge zwischen den beiden sind mitreißend und haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Auch die Charakterentwicklung beider Hauptcharaktere ist gut dargestellt. Dianas Akzeptieren ihrer magischen Fähigkeiten, Matthews Übergang vom „einsamen Wolf“ hin zum Rudelführer wirken natürlich und nicht an den Haaren herbeigezogen.
    Besonders gefällt mir, wie gut historische und naturwissenschaftliche Details dargestellt und recherchiert sind. Das gibt dem Roman eine Tiefe, die in vielen anderen Romanen fehlt. Relativ schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf, es treten viele Charaktere auf, deren Bedeutung und Motivation sich erst nach und nach erklären. 

     

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch. Wichtig zu wissen: es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe mit drei Bänden. 

  3. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (ISBN: 9783959911320)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

     (530)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Uns gehörte der Wald, ihnen die ganze Welt. Aber es war ihnen nicht genug.
    S. 128/Tolino

    Achtung, Band 2 von 3!

    Inhalt
    5 ihrer Schwestern sind gefallen, gerichtet vom Hexenjäger und von ihr selbst. Nun wurde Lilith, die dreizehnte Fee, die Königin, von ihren restlichen Schwestern gefangen genommen um erneut gebannt zu werden. Aber Lilith will leben und lieben, die dreizehnte Fee will sich erinnern und die Königin in ihr sinnt nach Rache...

    Meine Meinung
    Wow. So viel Schmerz in einem Buch. So viel Dunkelheit und Brutalität. Aber auch Liebe, unendliche Liebe. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber Lara Adrian schafft es, ein düsteres und bildgewaltiges Märchen heraufzubeschwören, in der man die böse Königin irgendwie verstehen kann, in der sie einem fast schon leidtut.

    Die Charaktere sind wunderbar umgesetzt, allen voran Lilith. Sie ist nach ihrer Erweckung (Band 1) mehr das Mädchen, das sie einst war, denn die böse Königin, zu der sie schließlich wurde. Sie fängt an zu lieben umd sich zu erinmern. Sie erkennt den Schmerz und das Leid, das sie über so viele Menschen gebracht hat.
    Der Hexenjäger kommt hier etwas kürzer und seine Beweggründe sind mir nicht ganz so klar, aber das Buch kommt tatsächlich super aus ohne den Love Interest.
    Auch die übriggeblieben Schwestern haben mich fasziniert, weil sie brutal und gefürchtet sind, aber eben auch irgendwie verletzlich.

    Und das alles, diese wunderbaren und doch so tragischen Charaktere, diese düstere, brutale Geschichte, ist in einem einzigartigen Schreibstil erzählt, der einen sofort im seinen Bann zieht.

    Fazit
    Ein dunkles Märchen, in dem die böse Königin sich erinnert, warum sie geworden ist, wer sie ist. Voller Schmerz und Tragik, teils düster und brutal, manchmal voller Liebe und Hoffnung. Aber einfach immer nur wahnsinnig gut und spannend.

  4. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    „Everflame - Feuerprobe“ ist für mich ein reread. Ich habe das Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich etwas enttäuscht, da ich mir etwas völlig anderes unter der Geschichte vorgestellt habe. Trotzdem hat mich das Buch nie richtig losgelassen, weshalb ich die Reihe jetzt beenden möchte, wozu ich Band eins zum Verständnis erneut gelesen habe. 

    Lily ist 17 Jahre alt, hat feuerrote Haare und wird immer wieder von lebensbedrohlichen Allergien geplagt. Als sie von ihrem Schwarm Tristan schwer enttäuscht wird, gibt sie der geheimnisvollen Stimme nach, die sie zu sich ruft. Plötzlich befindet sie sich in einem Paralleluniversum, in dem sie auf ihre böse Doppelgängerin trifft. Kann sie sie besiegen? Welche Absichten verfolgt diese Lilian wirklich?

    Jetzt nachdem ich noch so ungefähr wusste in welche Richtung das Ganze geht, konnte ich mich auch ganz anders auf die Geschichte einlassen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht diese Welt zu erforschen. Sie wirkt sehr modern, zugleich aber auch etwas mittelalterlich. Der Mix ist etwas ganz besonders, da Wissenschaft auf Magie trifft. Es wartet auf jeden Fall keine 0815 Hexen Story auf einen.

    Auch die Charaktere sind aufgrund ihrer Verletzlichkeit und ihrer Gefühle sehr sympthisch. Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit, was natürlich zu dem ein oder anderen Problem führt. Besonders die Doppelgänger-Problematik macht es spannend. Wie ist es in zwei verschiedene Versionen der selben Person verliebt zu sein? Vor allem wenn mit einer der Versionen schon negative Erfahrungen vorhanden sind?

    Eine Frage die ich gerne mit in Band zwei nehme, nach diesem spannenden Ende.

  5. Cover des Buches Wo die Nacht beginnt (ISBN: 9783442381388)
    Deborah Harkness

    Wo die Nacht beginnt

     (493)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    In diesem Fortsetzungsroman landen der Wissenschaftler Matthew und die Historikerin Diana, nachdem sie ihre Zeitreise im 21. Jahrhundert in Nordamerika gestartet haben, im elisabethanischen London des 16. Jahrhunderts. Matthew und Diana sind keine „normalen“ Menschen. Er ist ein „alter“ Vampir, sie eine Hexe mit ganz besonderen Fähigkeiten. Die beiden verfolgen mit ihrer Zeitreise zwei Ziele: Erstens suchen sie ein Manuskript, von dem sie sich Antworten auf brennende Fragen erhoffen. Und zweitens muss Diana unbedingt eineN loyale Lehrmeister*in finden, die / der sie in der Hexenkunst unterweist. Ihr Ausflug in die Vergangenheit führt die beiden zurück in Matthews früheres Leben, zu seinen überaus interessanten Freunden, in verschiedene Länder des alten Kontinents, zu Matthews Vater, zu Königin Elisabeth I. sowie zu Kaiser Rudolf II. nach Prag. Matthew und Diana sind nicht nur von Freund*innen umgeben. So gestaltet sich ihr Ausflug in die Vergangenheit schwieriger als gedacht...

    Vor einer Weile habe ich den ersten Teil „Die Seelen der Nacht“ gelesen, und ich war neugierig auf die Fortsetzung. Nachdem ich mit dem Lesen des 2. Teils begonnen hatte, war der Zauber der Geschichte sofort wieder da. Es war spannend mit Matthew und Diana in die Vergangenheit zu reisen. So habe ich viel über Matthews frühere „Lebens“umstände und Denkweisen erfahren. Für Diana war das reale Leben im 16. Jahrhundert vollkommen neu. Sie musste vieles lernen und zudem die Erfahrung machen, dass ihr Blick, den sie als Historikerin eingenommen hat, nicht immer der Realität entsprach. Diese Zeitreise stellt die Liebe von Diana und Matthew nicht nur einmal auf die Probe. Und natürlich darf auch eine kräftige Prise Erotik nicht fehlen. Mir hat es sehr zugesagt, dass die Autorin in ihrer Handlung Personen der Geschichte bzw. historische Ereignisse mit fiktiven Figuren verwoben hat. Dabei wimmelt es nur so von Menschen, Hexen, Vampiren, Dämonen... Es kommt dem Buch zugute, dass Frau Harkness nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Professorin für europäische Geschichte ist. Ich musste immer mal wieder zum Nachdenken innehalten oder nachlesen, um mich in der Dichte und den Wendungen der Handlung nicht zu verlieren. Gefallen hat mir, dass außer der Protagonistin Diana weitere starke Frauenfiguren existieren. Berührend fand ich die Begegnungen mit den jeweiligen Vätern.

    Warum Frau Harkness stets erneut darauf hinweisen musste, dass es sich bei Matthew um einen Vampir und bei Diana um eine Hexe handelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Das fand ich etwas übertrieben bzw. störend. Irgendwann hat es die Leserin doch verstanden. Insgesamt betrachtet habe ich mich von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt.


  6. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (465)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Dies ist nun der zweite Roman, den ich von Luca Di Fulvio gelesen habe - und ich bin nicht weniger begeistert. Erneut hat mich der Schreibstil des italienischen Autors fasziniert, der Roman ist sehr gut zu lesen und hat mich vollkommen überzeugt.
    "Ein dicker Wälzer" dachte ich zunächst als ich das Buch erstmalig in den Händen hielt: Dennoch war die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite spannend und in kürzester Zeit hatte ich den "dicken Wälzer" durchgelesen. Leider, kann ich da nur sagen, denn die Geschichte hat mich sehr berührt!

    Rom gilt als erster Schauplatz des Romans, wo die Straßenkinder Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole sich mit Betrügereien ihren Lebensunterhalt verdienen. Nach einem "Zwischenfall" müssen sie aus der Stadt flüchten und machen sich auf den Weg nach Venedig. Auch das jüdische Mädchen Giudetta findet gemeinsam mit ihrem Vater in Venedig eine neue Heimat.

    Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert und Luca Di Fulvio versteht es, den Leser an dieser längst vergangenen Zeit teilhaben zu lassen, als wäre man selbst mittendrin. Der Leser findet sich plötzlich im Judenviertel wieder, erfährt einiges über die Franzosenkrankheit und leidet mit den Huren, die ein schreckliches Leben führen müssen. Ebenso finden sich in der Geschichte der christliche Fanatismus wieder, Ganoven, die die Stadt Venedig regieren und das Leben armer Menschen. Neben den sympatischen Hauptfiguren, treten immer wieder zahlreiche Nebenfiguren in den Vordergrund, die nicht weniger interessant sind.

    Auch die Liebe hat ihren festen Platz in der Geschichte und natürlich werden den Liebenden immer wieder Steine in den Weg gelegt, die es beiseite zu räumen gilt. Die Sprache ist einfach gehalten , aber gut ,unterhaltsam und spannend zu lesen und ich habe mich wirklich keine Sekunde gelangweilt, eher im Gegenteil, ich habe dieses Buch inhaliert und mich auf jede Stunde des Lesens gefreut,da das Buch durchaus zu fesseln weiß;. Sicherlich sind einige Ungereimtheiten in diesem Buch zu lesen, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals schon Kleider " von der Stange " gab, aber das hat mich bei diesem überaus unterhaltsamen Buch nicht gestört.
    Wer also für eine gewisse Zeit abschalten will, sich in das Venedig des 16. Jahrhunderts auf unterhaltsame Weise entführen lassen will, ist mit diesem Buch gut beraten.Ich denke auch alle Fans von Charlotte Thomas kommen auf ihre Kosten.

  7. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der historische Roman "Feuerrot" wurde von Nina Blazon im Februar 2016 im Ravensburger Verlag veröffentlicht.

    Dieses Buch erzählt einen Teil der Geschichte der Hexenverfolgung. Die Geschichte spielt in Ravensburg im Jahr 1484. Ein Gast taucht im Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis aus, zeitgleich trifft der Inquisitor Heinrich Kramer in Ravensburg ein. Dieser schreibt an dem Malleus Maleficarum, dem Hexenhammer, das wichtigste Werk der Hexenverfolgung.

    Als die Dinge nicht so laufen, wie der Gast es sich wünscht, fängt er an die Frauen als Hexen zu bezeichnen. Dies ist ein Todesurteil und der Verrat nimmt seinen Lauf.

    Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch mit überraschenden Wendungen. Einiges mag man zwischendurch erahnen, aber die Autorin treibt es immer noch ein Stück weiter. Doch lest am besten einfach selbst. 

  8. Cover des Buches Der Hexenschöffe (ISBN: 9783499268007)
    Petra Schier

    Der Hexenschöffe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia

    Klappentext:

    EIN WAHRE GESCHICHTE AUS DUNKLER ZEIT

    Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

    Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur „versengten Art“: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

    Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …


    Meine Meinung:

    Erstklassig geschrieben und recherchiert lässt mich die Autorin Petra Schier wirklich so richtig schön in das Rheinbach des 17. Jahrhunderts eintauchen. Da ich nicht weit von Rheinbach weg wohne und den Ort somit auch kenne, hat manches natürlich auch so einigen Wiedererkennungswert, so das dieser auch noch zusätzlich zu einem wirklich grandiosen Leseerlebnis beträgt.

    Ich kenne mittlerweile fast alle Bücher der Autorin und bin ein absoluter Fan ihrer Adelina Reihe, die alle im mittelalterlichen Köln spielen. Aber Hermann Löher und seine mutige und liebenswerte Familie haben es mir wirklich auch angetan. Ich war richtig enttäuscht, als ich die letzte Seite gelesen habe, das es jetzt leider nicht weiter geht. Da hätte ich wirklich noch so manche weitere Lesestunde mit verbringen können.

    Aber dann werde ich mich eben bald ins nächste Abenteuer der Autorin stürzen, die ja zu meinem Glück in regelmäßigen Abständen neue tolle historische Romane auf den Markt bringt.

  9. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  10. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (566)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  11. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Tina_book_and_style

    INHALT

    Wir sind im Jahr 1699 in einer kleinen Stadt namens Fount Royal. Der Richter  Isaac Woodward wird gemeinsam mit seinem Gerichtsdiener Matthew Corbett in die Stadt gerufen, um einen Hexen Prozess zu machen.

    Rachel Howarth wird beschuldigt zwei Männer umgebracht zu haben, darunter ist auch ihren Mann. Sie soll auch an den seltsamen Dingen in der Stadt verantwortlich sein.

    Deswegen wollen die Bürger von der Stadt sie Hängen sehen.

    Matthew glaubt dem ganzen nicht so ganz und versucht der Sache auf die Spur zu gehen, dabei gerät er in Schwierigkeiten und er muss aufpassen das er nicht vom rechten weg ab kommt. Ist Rachel eine Hexe oder wollen sie nur alle Hängen sehen weil sie anders aussieht? 


    MEINUNG

    Dieses Buch ist grandios! Spannend von der ersten Seite bis zur letzte Seite. Der Autor hat die Gabe dich mit zu reisen, so das du nicht mehr aufhören willst zu lesen. Die Charaktere und die Umgebung sind sehr Bildhaft beschrieben, sodass man Hautnah dabei ist und das Gefühl hat man ist im Jahr 1699. Die Dialoge zwischen den Personen sind dem Schreibstiel zu der damaligen Zeit angepasst. 

    Matthew und Woodward fand ich sehr sympathisch und authentisch. 

    Ich habe einen neuen Lieblings Autor gefunden!

    Trotz der über 500 Seiten war ich ziemlich fix durch.

    Ich liebe solche Bücher einfach die so lebendig und Bildhaft sind das man denkt es ist ein Film. 


    Ein wahnsinns Buch und ein noch besseres Autor. 

    Den Zweiten Teil gehört daher auch unbedingt verschlungen.


    ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne von mir!

  12. Cover des Buches Die Tochter der Hexe (ISBN: 9783453319752)
    Paula Brackston

    Die Tochter der Hexe

     (81)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird.


    Elizabeth Anne Hawksmith
    Kräuterheilkundige, Hexe, auch Bess genannt.
    Über dreihundert Jahre alt und ruhelose Reisende, die sich aufgrund ihrer nicht vorhanden Alterung nicht lange an einem Ort aufhalten kann. Sie lebt allein und richtet ihre Aktivitäten nach den Lehren der Magie aus.
    Ihre Persönlichkeit ist von Distanziertheit und Einsamkeit geprägt, auch wenn sie eigentlich gern Kontakt zu anderen Menschen hat. Sie ist liebevoll und hilfsbereit, wenn man sie lässt. Bess ist durch die Lehren ihrer Mutter eine Kräuterheilkundige und hat ihr Wissen über die Zeit immer weiter vertieft und sich auch in Naturwissenschaften, insbesondere der Medizin, weitergebildet.

  13. Cover des Buches Fire Girl - Gefährliche Suche (ISBN: 9783845816401)
    Matt Ralphs

    Fire Girl - Gefährliche Suche

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, " Fire Girl- Gefährliche Suche", von dem Autor Matt Ralphs, ist der erste Teil der Reihe.

    Das Buch handelt von Hazel Hooper. Sie wünscht sich, dass sich bei ihr ihre magischen Fähigkeiten entwickeln. Dies geschieht genau zu dem Zeitpunkt als ein Dämon ihre Mutter entführt. Hazel macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter, doch außerhalb der Lichtung gibt es Gefahren wie zum Beispiel Hexenjäger. Was wird Hazel auf ihrer Reise erleben und wird sie ihre Mutter finden ?

    Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben.

    Das Buch beginnt mit einem Prolog und endet mit einem Epilog. Die Geschichte ist in Kapiteln untergliedert.

     

    Mein Fazit:

    Die Spannung baut sich nur langsam auf. In der ersten Hälfte des Buches passiert meiner Meinung nach recht wenig. Im Buch sind keine romantischen Elemente enthalten. Ich persönlich brauche etwas mehr Liebe in der Story.  Ich fand die Charaktere jedoch sehr interessant und authentisch beschrieben. Hazel ist 13 Jahre alt . Ich würde die Reihe daher in dieser Altersgruppe empfehlen, wenn man Abenteuer, Magie und Hexen mag. Ich glaube ich bin einfach zu alt für die Story.

  14. Cover des Buches Die Henkerstochter (Die Henkerstochter-Saga 1) (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter (Die Henkerstochter-Saga 1)

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Wiedermal ein Buch über das finstere Mittelalter...halt nicht ganz; es ist nach dem 30jährigen Krieg im beschaulichen Pfaffenwinkel in Bayern. Und das finstere trifft in diesem Fall eine Henkersfamilie. Denn die hatten es nicht leicht. Man durfte nicht über seinem Stand heiraten. Das heißt: Henker oder Schinder.

    Doch die Henkerstochter Magdalena Kuisl liebt den jungen Kaffeeliebhaber und Stadtmedicus Simon. Damit nicht genug, findet man einen sterbenden Jungen, bei dem alles auf Hexerei hindeutet. Und der Hexerei bezichtigt wird die alte Hebamme des Ortes. Obwohl sie alle Kinder des Henkers auf die Welt gebracht hat, muss er sie berufswegen foltern.  

    Henker Jakob Kuisl, seine Tochter und Simon fangen zusammen an zu ermitteln. Können sie den wahren Täter finden oder wird er schon gefoltert?


    Ein spannender Krimi mit Familienbezug, da Oliver Pötzsch`s Vorfahren Kuisl hießen und Henker waren. Er erzählt somit also einen kleinen Teil seiner Familiengeschichte.

    Lesenswerter Auftakt zu einer spannenden Familiensaga...

  15. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Hexe von Fount Royal - Band 2 (ISBN: 9783958352308)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Hexe von Fount Royal - Band 2

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die junge Rachel Howarth scheint in Fount Royal als Hexe überführt zu sein und der Termin für ihre Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen steht. Der Gerichtsdiener Matthew Corbett glaubt fest an ihre Unschuld und möchte das unbedingt beweisen. Er hat einen Verdacht, aber ihm fehlen noch die Beweise. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit, die wahren Schuldigen für die ganzen Morde und Brände zu finden…

    Meine Meinung: Dieser zweite Teil der Geschichte um die Hexe von Fount Royal zieht sich meiner Meinung nach etwas in die Länge. Auch muss man dranbleiben, um der Geschichte mit seinen vielen Wendungen folgen zu können! Nichtsdestotrotz schafft es der Autor auch in diesem Band wieder, die drückende Hitze, den quälenden, nie aufhören wollenden Regen und die Stimmung der Bewohner von Fount Royal in den Sümpfen in Southcarolina gut einzufangen!

    Der Richter liegt schwerkrank im Bett und kann Matthew von daher auch nicht helfen. Hier muss er ganz alleine forschen. Natürlich kommt er auch hier wieder in brenzlige Situationen… und lernt die von allen gefürchteten Indianer kennen…

    Das Ende ist ein wenig traurig, auch wenn es so abzusehen war und in sich stimmig ist. Ich werde die Reihe um Matthew auf jeden Fall weiterverfolgen, da ich gespannt bin, wie es mit ihm weitergeht!

    Mein Fazit: Nach einigen Längen am Beginn dieses Teils wird es noch richtig spannend mit Matthew, weil er sich natürlich auch hier wieder öfter selber in Gefahr bringt! Mir gefällt die Reihe richtig gut und werde dranbleiben!

  16. Cover des Buches Der Pestreiter (ISBN: 9783442480883)
    Deana Zinßmeister

    Der Pestreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Trier 1652: Susanna Arnold ist nach dem Schatzfund endlich zur Ruhe gekommen und lebt mit ihrem Vetter Arthur bei den Blatters, die sich nach ihrer Migration aus der Schweiz nach Trier ein neues Leben aufbauen wollen.

    Karl Kasper von der Leyen ist nun neuer Erzbischof und Fürst von Trier. Sein Anliegen ist es, die Stadt nach dem langen Krieg wieder aufzubauen. Doch noch immer wütet in einigen Dörfern die Pest und die Menschen sind den Juden und Hexen schlecht gesonnen. Die Menschen machen sie für die Pest verantwortlich.

    So ersinnt er einen Plan: Er will den Pestreiter durch die Dörfer schicken, um die Kranken von den Gesunden zu trennen. Außerdem soll Bendicht Blatter zusammen mit seinem Neffen Urs die Pest weiter erforschen, um vielleicht ein Heilmittel finden zu können. Doch das muss in aller Heimlichkeit geschehen, denn der Kurfürst möchte keinen Aufruhr.

    Susanna, nach dem Schatzfund reich, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, nachdem sie glaubt, das Urs kein wirkliches Interesse mehr an ihr hat. Doch auch sie ist sich den Gefahren nicht bewusst und lernt die falschen Menschen kennen.

    Mein Fazit:

    Ich bin mit einer ziemlich hohen Erwartungshaltung an diesen Roman rangegangen, denn bislang konnte mich die Autorin mit ihren Geschichten überzeugen. Den ersten Band habe ich ja begeistert gelesen und wusste daher noch, worum es ungefähr geht.

    Aber leider wurde ich mit diesem Band enttäuscht. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Autorin ein wenig verzettelt hat. So viele verschiedene Personen und häufige Sprünge zwischen den verschiedenen Stationen haben die ganze Geschichte etwas unübersichtlich gemacht. Wie ich finde, wurde es auch bis zum Schluss zu keinem richtigen Bild geformt.

    Des Weiteren empfand ich es sehr befremdlich, dass eine junge Frau zu diesen Zeiten sich eine eigene Wohnung nahm und somit völlig ohne Schutz leben konnte. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals so möglich war, ohne dass die Frau irgendwelche Repressalien erfuhr. Es ist richtig, dass sie keine Familie hatte. Aber sie konnte bei den Blatters leben und irgendwie hätte ich das glaubwürdiger gefunden.

    Andererseits hat die Autorin sehr viele historische Ereignisse in den Roman eingebunden. Der damalige Erzbischof und Fürst von Tier, Karl Kasper von der Leyen, war seiner Zeit wirklich voraus und schaffte heimlich die Hexenverfolgung ab. Auch war ihm daran gelegen, die Stadt wieder zur Blühte zu bringen und so die Wirtschaft anzukurbeln. Aber ob es den Pestreiter wirklich gab? Darüber gibt es wohl nichts zu lesen! Die Pest war und ist eine furchtbare Krankheit. Daher wurde hier ziemlich plastisch geschildert, wie sehr Bendicht und Urs um das Leben der erkrankten kämpften, aber meist doch verloren.

    Nun, ich habe mich da ziemlich durchgekämpft und fand es oftmals sehr schwierig, die schnellen Sprünge zwischen den Orten und Personen nachzuvollziehen. Leider fehlte mir von Anfang der rote Faden. Schade, das kann die Autorin wirklich besser. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne, in der Hoffnung, dass der letzte Band der Trilogie wieder leichter zu lesen ist.

  17. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  18. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    8,99 €
    ISBN: 978-3-442-37916-3
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 6
    2012
    Cat & Bones-Reihe
    375 Seiten + 1 Seite Danksagung + 3 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das erste Cover, das Licht ins Dunkle bringt. Es passt aber trotzdem zu den eher düsteren, vorherigen Covern. Aber ich frage mich seit dem ersten Cover, wer die Frau sein soll. Cat hat ja bekanntlich rote Haare und graue Augen. Hätte der Verlag besser machen können.

    Inhalt
    Die Auseinandersetzung mit Apollyn, dem dunklen Propheten der Ghule, ist vorüber – eine Auseinandersetzung, die beinahe zu einem Krieg zwischen Vampiren und Ghulen geführt hätte und in der Cat nur bestehen konnte, weil sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau Macht über Geister erhalten hatte. Jetzt ist Cat nur noch müde, und sie will weiter nichts als endlich wieder einmal ein bisschen Zweisamkeit mit ihrem geliebten Bones zu genießen. Doch ihre neuen Fähigkeiten erwecken das Interesse eines uralten heimtückischen Geistes, der sie für seine eigenen Zwecke nutzen will. Vor vielen Jahrhunderten war er ein Hexenjäger, und jetzt nimmt er jedes Jahr am Abend vor Allerheiligen wieder körperliche Gestalt an, um unschuldige Frauen zu foltern und dann bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Unzählige Frauen hat er auf diese Weise schon getötet, doch einer Frau wie Cat ist er noch nie begegnet. Das merkt er, als er Bones aus dem Weg zu räumen versucht – und Cat so richtig wütend wird…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der fiese Cliffhanger vom letzten Band hat mich unglaublich neugierig und hibbelig auf den diesen Band werden lassen. XD Ihr Onkel ist gestorben, aber er weilt dennoch als Geist unter ihnen. Weshalb? Hoffentlich steht ihr Vater dann auch nicht wieder auf… Das wäre fatal!
    Seit dem Tod ihres Onkels herrschen auf ihrer Arbeit für das Militär ganz neue Töne, denn der neue Controller ist ein ziemlicher Idiot. Es scheint, als wolle er etwas ganz anderes als Don.
    Ein neuer Feind taucht auf. Dieses Mal haben Cat und Bones es mit einem fiesen und gewalttätigen Geist zu tun. Da fragt man sich doch, wie ein Geist Gewalt anwenden kann, aber ja, dieser Geist kann es und er tut es auch. Es ist doch sehr gruselig. Kramer, der Geist, ist echt fies und den schien es sogar wirklich zu geben! Echt krass, welche Taten er vollbracht hat und auch noch damit durchgekommen ist. Ich sage nur: Hexenverbrennung.
    Wir sehen, im Leben von Cat und Bones wird es nie langweilig, denn es wird immer jemanden geben, der es entweder auf ihrer beider Leben abgesehen hat oder die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Immerhin stellen sich beide gemeinsam den Herausforderungen und meistern sie eigentlich immer, auch wenn es immer brenzlig zu werden scheint. ^^
    Super! Ich liebe Cat und Bones und kann einfach nie genug von ihnen bekommen! Dieser Band war spannend und abwechslungsreich! Die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser halten kann. Ich habe nicht mit so einem Feind gerechnet und dachte, die beiden hätten doch eigentlich schon gegen alles gekämpft, was es gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. ;)

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  19. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (921)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein tolles und spannendes Buch. 

    Ich habe es gekauft weil mich die Leseprobe nicht los gelassen hat. 

    Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Spannend und mitreißend. Gefühlschaos. Tolle Charaktere und schön geschrieben 

  20. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    In der Universität von Reykjavik wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent Harald Guntlieb war fasziniert von alten Hexenkulten und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Die isländische Polizei glaubt an ein Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen. Sie beauftragen die Anwältin Dora Gudmundsdottir, den Fall noch einmal aufzurollen. Zusammen mit dem Deutschen Matthias Reich, einem ehemaligen Polizisten und Mitarbeiter der Familie Guntlieb, begibt Dora sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und findet mehr über dunkle Rituale heraus, als ihr lieb ist.


    Skandinavische Krimis oder Thriller und ich, das ist eigentlich immer eine schwierige Sache. Nicht so mit "Das letzte Ritual", welches mir gut gefallen hat. 

    Sicher liegt das auch am Thema der Hexenverfolgung und Rituale, die Geschichte Islands und die des wohl berüchtigsten Buches der Welt: Malleus Maleficarum, der Hexenhammer. Eine Art Gebrauchsanweisung, wie man im Mittelalter mit angeblichen Hexen verfahren sollte. Damit wurde die Hexenverfolgung quasi legitimiert. Geschrieben wurde das Buch von einem deutschen Theologen, Heinrich Kramer. 


    Mir hat auch der Schreibstil gut gefallen, er ist lebendig und die Geschichte durchweg spannend. Aber es gibt auch Szenen zum Schmunzeln, wenn Dora und Matthias sich gegenseitig aufziehen und z. B. die Unterschiede zwischen Deutschen und Isländern aufzeigen. Die Hintergrundinfos über die Hexenverfolgung sowohl in Island als auch in Deutschland sind gut in die Krimihandlung eingebaut. Nach und nach werden die Puzzleteilchen zusammen gesetzt und der Leser wird zum Miträtseln animiert. 


    Dora als Hauptfigur war mir sehr sympathisch. Sie ist allein erziehende Mutter eines Teenagers und einer jüngeren Tochter, voll berufstätig und versucht allen gerecht zu werden. Sie ist taff und mutig und glaubt an das Gute im Menschen. Auch ihr Verhalten, als ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, fand ich gut. 


    Wie ich gesehen habe, gibt es noch weitere Bücher der Reihe, die ich sicher auch noch lesen werde. 

  21. Cover des Buches Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) (ISBN: 9783548291277)
    Remy Eyssen

    Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6)

     (123)
    Aktuelle Rezension von: AStrelow

    Leon Ritter, die sechste. Schon das Cover versetzt den Leser nach Südfrankreich und in Urlaubsstimmung.
    Wieder ist das beschauliche Lavandou Schauplatz für weniger beschauliche Morde. Diesmal treibt ein besonders brutaler Serienmörder sein Unwesen.Leon Ritter ermittelt gewohnt akribisch und natürlich auch ausserhalb seiner Kompetenzen. Die Protagonisten sind vertraut und der französische Lebensstil aus diesem Teil Südfrankreichs wird gut transportiert. Auch die Landschaftsbeschreibungen kommen nicht zu kurz, so dass man als Leser die malerische Provence genau vor Augen hat.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und mit gerichtsmedizinischen Details gespickt. Das Privatleben hat einen angenehmen Anteil in der Story und ist mit der Krimihandlung verflochten, überlagert diese aber nicht.
    Remy Eyssen hat hier wieder einen atmosphärisch wunderbaren Krimi vorgelegt, der gut in die Sommerzeit passt. Die Serie ist auch nach Band 6 immer noch lesenswert.

  22. Cover des Buches Hexenliebe (ISBN: 9783426514313)
    Marita Spang

    Hexenliebe

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Blockbuster

    Die historischen Geschehnisse hat Marita Spang sehr gut recherchiert. Die Hexenverfolgung mit ihren grausamen Auswüchsen machten auch vor der Neuerburg und Umgebung nicht halt. Im Roman trifft Claudia von Leuchtenberg auf Sebastian de la Val, in den sie sich verliebt. Da Sebastian sich mit Barbara verlobt, wenn auch nicht aus Liebe, sondern wie meistdamals auf Druck der Familie, kann die gegenseitige Sympathie und Verliebtheit nur im Geheimen geschehen. Die intrigante Adela mit ihren Praktiken der verschiedenster Art schreckt nicht vor geheimen Treffen mit dem Verlobten von Elisabeth, der Tochter des Landgrafen, zurück. Claudia und Adela verabscheuen sich, während Claudia ihre Aufgabe als Begleiterin von Elisabeth auf der Neuerburg besinnt.

    Die Verfolgung unschuldiger Frauen, wie etwa die Wirtstochter, die gut dargestellte Magdalena oder die schließlich durch dubiose Anschuldigungen ebenfalls gefangen genommene Barbara, rufen einen schrecklichen Prozess hervor…

    Was mir an der Umsetzung der umfangreichen Geschichte weniger zusagte, waren die unglaublich vielen Adjektive. (Dazu z.B. die Beschreibung „lustiges Feuer“, das mehr als einmal auftauchte und man nachdenkt, was an einem Feuer lustig ist). Sie ließen keinen Raum für die eigene Fantasie. Mehr noch störte mich, dass es mindestens 13 Protagonisten gab, von denen manche nur in einer Szene vorkamen, wo man sich fragte, warum taucht z.B. Marie die Köchin jetzt auf mit ihren eigenen Gedanken, da verschwanden sie wieder in der Versenkung. Mancher Wechsel von Szenen wurde nicht weiter hinten nicht wieder aufgenommen. Oder Widersprüche, etwa als Sebastian die Bäume am Wegrand nicht mehr erkennt, weil es so dunkel ist, gleichzeitig aber unterscheiden kann, ob die Hufspuren frisch sind oder nicht. Weniger genaue Beschreibung von den Treffen zwischen Adela und ihrem Knecht wären mir lieber gewesen.

    Zudem gab es manche intensive Beschreibung unwichtiger Dinge, wie etwa die Herkunft einer Madonnenfigur, die nicht relevant für die Geschichte waren, die Spannung ausbremste und ehrlich gesagt nicht interessierte. Manche Figuren/Hauptdarsteller waren mir zu einseitig dargestellt,  wie etwa Claudia zu modern handelnd, Barbara zu duckmäuserich.

    Insgesamt hat mich die Recherche und Detailgenauigkeit rund um die Hexenprozesse beeindruckt. Mit der stilistischen Umsetzung konnte ich mich weniger anfreunden.

  23. Cover des Buches Die unwissende Magierin: Magie der Natur 1 (ISBN: B07R88LPDQ)
    Marlene Beer

    Die unwissende Magierin: Magie der Natur 1

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt

    Arah wurde als Kind ausgesetzt und wächst bei einem Pater in einem kleinen Dorf auf. Als ein Exorzist dorthin kommt, wird sie aus ihrer sorgenlosen Welt gerissen, denn der Exorzist ist auf der Suche nach Magiern, um diese umzubringen. Als er Arah beschuldigt, eine Magierin zu sein, muss diese in den Wald fliehen, wo sie erfährt, dass es Magie tatsächlich gibt.


    Cover

    Das Cover finde ich gelungen, da es geheimnisvoll wirkt und die farbliche Gestaltung gut zum Inhalt der Geschichte passt. Ich gehe davon aus, dass es Arah sein soll, die auf dem Cover dargestellt ist, dafür finde ich wirkt die Person aber etwas zu alt, da Arah im Buch 13 Jahre alt sein soll.

    Schreibstil
    Der Schreibstil ist einer der ersten Punkte, die leider dafür gesorgt haben, dass die Geschichte von ihrem Potenzial eingebüßt hat. An sich lässt sich der Schreibstil recht flüssig lesen, allerdings springt der Erzählstil immer wieder zwischen verschiedenen Formen. Im einen Moment wird man als Leser direkt vom Erzähler angesprochen, dann erlebt man das Geschehen mehr aus Arahs Sicht und kurz darauf befindet man sich wieder in einer außenstehenden Perspektive. Das stört doch sehr beim Lesen und verhindert etwas, dass man richtig in die Geschichte abtauchen kann.

    Meine Meinung zur Geschichte

    Die Geschichte war interessant und es gab einige wirklich gute Ideen. Ich mag es auch, dass die reale Hexenverfolgung hier mit Fantasy verbunden wurde. Hierbei wird eine Welt dargestellt, die an der realen Vergangenheit orientiert ist. Im Klappentext ist von einem mittelalterlichen Dorf die Rede, in dem Arah aufwächst. Im Buch selbst ist noch die Inquisition relevant, genauer wird der Zeitraum nicht eingegrenzt. Hierzu möchte ich aber anmerken, dass der Großteil der Hexenverbrennungen in Mitteleuropa nicht im Mittelalter stattgefunden haben, sondern erst in der Frühen Neuzeit (das Mittelalter endete um 1500, die richtige Hexenverfolgung fing da gerade erst an, der Höhepunkt war zwischen 1550 und 1650). Außerdem war das Hauptziel der Inquisition nicht die Hexenverfolgung, sondern Personen, die von der Kirche abweichende Weltanschauungen und Meinungen hatten. Durch eine kurze Recherche findet man das schnell heraus, das wurde hier anscheinend leider nicht gemacht und so dieser weit verbreitete Irrglauben weiter unterstützt.


    Arah selbst ist mir größtenteils sympathisch gewesen, auch wenn man durch den schwankenden Schreibstil nicht immer ganz mit ihr mitfühlen kann. Bei ihren Erlebnissen verhält sie sich größtenteils nachvollziehbar, aber vieles hätte weiter ausgeführt werden können und einige Ungereimtheiten gibt es schon. Beispielsweise nimmt sie auf ihrer Flucht Proviant für einige Tage mit, kann sich nach zwei Tagen aber vor Hunger kaum noch auf den Beinen halten. Solche Momente gibt es immer mal wieder, wo man sich dann fragt, wie es dazu gekommen ist, ohne dass irgendwo etwas erwähnt wird.

    An sich hat die Geschichte durchaus Potenzial, sehr spannend zu sein. Es gibt auch immer wieder Momente, die sehr fesselnd sind. Leider werden diese oft sehr schnell abgehandelt oder der auktoriale Erzähler taucht mal wieder auf und nimmt schon etwas vorweg, sodass man schnell weiß, wie es weitergeht, und man nicht richtig von der Handlung gefesselt wird. Hier hätte das Buch mehr Länge und Ausführlichkeit gut vertragen können. Wie eine andere Rezensentin schon vor mir schrieb, liegt eben nicht immer in der Kürze die Würze. Hier wurde sehr viel Potenzial verschenkt, was ich sehr schade finde, weil es deutlich besser hätte genutzt werden können.


    Das Ende kam dann sehr überraschend und hat einen geradezu überrumpelt, weil besonders viel auf einmal geschehen ist. Man hatte kaum Zeit, sich in die entsprechende Situation einzufinden, da war schon alles vorbei. Auch hier hätte man das also deutlich ausführlicher machen können.

    Hinzu kommt, dass ich persönlich mit dem Ende etwas unzufrieden bin, da aus meiner Sicht sehr schnell in schwarz und weiß eingeteilt wurde und die Grautöne dazwischen gar nicht beachtet wurden. Einiges war auch nicht ganz nachvollziehbar. Genauer kann ich das hier leider nicht begründen, da ich sonst potenziellen Lesern alles vorwegnehmen würde.

    Gut fand ich, dass die Geschichte in sich soweit abgeschlossen ist, dass man nicht gezwungen wird, die Folgebände zu lesen. Als ich gesehen habe, wie wenig Seiten ich noch vor mir habe, aber wie viel noch offen ist, hatte ich schon befürchtet mitten aus der Handlung geworfen zu werden und den nächsten Band lesen zu müssen, um die nötigen Erklärungen zu bekommen. Das ist dann doch nicht eingetreten, worüber ich froh war, aber wie gesagt wurde dann alles sehr schnell abgehandelt, obwohl es etwas mehr Länge gut vertragen hätte.


    Insgesamt ist es also eine Geschichte mit tollen Ideen, die mich auch durchaus unterhalten hat, aber noch einiges an Verbesserungspotenzial aufweist, was die Umsetzung betrifft. Ich finde es wirklich sehr schade, dass hier so viel Potenzial verschenkt wurde.
    Ich habe lange überlegt, ob ich zwei oder drei Sterne vergebe, weil die Geschichte wirklich Potenzial hat. Auch mit Blick auf die anderen Bücher, die ich bisher mit drei Sternen bewertet habe, musste ich mich aber für zwei Sterne entscheiden, da es hier noch deutliche Probleme bei der Umsetzung der vielen Ideen gab. Wenn die Autorin weiter an ihrem Schreibstil arbeitet, kann ich mir aber vorstellen, dass sie noch sehr gute Bücher schreiben wird, da sie auf jeden Fall tolle Ideen hat.
    Ich würde auch nicht vom Lesen des Buches abraten. Wer Lust auf eine kleine fantasievolle Erzählung hat, kann sich hier durchaus gut unterhalten fühlen. 

  24. Cover des Buches Das Hexenbuch von Salem (ISBN: 9783442473748)
    Katherine Howe

    Das Hexenbuch von Salem

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der Roman springt zwischen Gegenwart (1991) und Vergangenheit (1692) hin und her. Die Hauptperson in der Gegenwart ist Connie, eine Doktorandin aus Harvard. Sie soll das Haus ihrer vestorbenen Großmutter auf Vordermann bringen. Dabei taucht sie in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Die Geschichte in der Vergangenheit beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in Salem.

    Beide Erzählstränge sind immer unterteilt in jeweiligen Kapiteln, so hat man immer einen guten Überblick. Die Geschichte ist leider sehr langatmig erzählt. Die über 500 Seiten hätte man sicher um 200 kürzen können, ohne der Geschichte etwas wichtiges zu nehmen. Nicht immer ist soviel Information gut und spannend.

    Der Roman an sich ist eine gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Geschichte und Fiktion.

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