Bücher mit dem Tag "hellsehen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hellsehen" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.665)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Die mystische Welt und ihre eigenen Kräfte, von denen sie bis vor kurzem nichts gewusst hatte, sind komplett neu für Gwen.

    Hinzu kommt, dass sie erst neu an der Mythos Academy angefangen hat und noch keinen Anschluss gefunden hat.


    Im Vergleich zu Gwen war es für mich sehr einfach in die Welt rund um die Mythos-Academy einzutauchen, denn die Autorin gibt einem gleich am Anfang eine gute Fülle an Informationen. Gerade so viel um zu verstehen, aber nicht zu viel, dass es die Spannung nimmt. 


    Obwohl Gwen dem typischen Streber und Außenseiter Klischee entspricht, ist sie eine sehr sympathische Protagonistin, die mich Seite für Seite immer mehr für sich einnehmen konnte.

    Anfänglich ist sie eine etwas unbeholfene Persönlichkeit.

    Durch einen unglücklichen Zufall lernt sie Logan kennen. Und ab diesem Zusammentreffen entwickelt sie sich immer mehr zu einer selbstbewussteren Persönlichkeit.

    Logan ist ein Spartaner und dementsprechend verhält er sich auch. Meist distanziert. Natürlich hat auch er ein Geheimnis und trägt seine Probleme mit sich herum, die früher oder später zum Problem werden.


    Die beiden werden durch wundervoll ausgearbeitete Nebencharaktere begleitet. Authentisch, aber mit Ecken und Kanten, die sie noch perfekter machen.

    Besonders Vic hat mich des Öfteren zu Lachtränen gerührt.


    Auch die Story ist keine 0815 Fantasystory, die man schon zur Gänze kennt. 


    Um es kurz zu machen: Das Buch ist einfach perfekt und ich kann es jedem empfehlen. Besonders im Herbst/Winter in einer kuscheligen Decke und einem heißen Getränk kann man sich super in diesem Buch verlieren.


  2. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.723)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Frostfluch setzt unmittelbar an Frostkuss an. Vielleicht etwas zu sehr, denn auf den ersten Seiten (ca. 150) wird gefühlt die gesamte Handlung von „Frostkuss“ wiedergegeben. Diese ganze Wiederholung zieht das Buch ziemlich und lässt es langatmig wirken.

    Aber: Durchhalten lohnt sich!

    Denn in diesem Teil wird es wieder spannend, wenn nicht sogar etwas spannender als im ersten Teil.


    Gwens Charakterentwicklung nimmt in diesem Teil sogar noch etwas zu. Langsam wird aus dem grauen Mäuschen eine selbstbewusste Frau.

    Während sie versucht kämpfen zu lernen und sich gegen die Schnitter zu verteidigen, bringt sie das Training teilweise an Ihre Grenzen. Doch sie hält durch.


    In diesem Teil war es möglich etwas mehr über Logan zu erfahren, denn er zeigt sich hier auch mal von seiner weichen Seite.


    Und ich mochte die Atmosphäre des Winterkarnevals, wäre auch gerne hingegangen. 


  3. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.386)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Als ich begonnen habe die Psychothriller von Sebastian Fitzek zu lesen, hatte ich ja keine Ahnung, wie süchtig diese machen würden.

    Es gelingt dem Autor so unglaublich gut, das Blut in Wallung zu bringen, die Nerven zum Zerreißen zu spannen und einen immer und immer wieder zu überraschen. 

    Jedesmal sitze ich total fasziniert und überwältigt mit meiner neuesten Errungenschaft auf der Couch oder im Bett und kann das Buch nicht weglegen, bis ich die - jedesmal völlig unerwartete - Wendung/Auflösung erlebe und vollkommen geflasht da sitze und noch eine ganze Weile die Geschichte nachklingen lassen muss.

    Kein Krimi oder Thriller Autor schafft es auf diese Weise, mich zu einem emotionalen Wrack werden zu lassen - und mich zugleich diesen Zustand auch lieben zu lassen.

    "Das Kind" war für mich eines der besten und liebsten Werke von Fitzek, weil ich bis zum Schluss einfach nicht glauben konnte, wie er da das Ruder noch herumreißen will. Und doch ist es ihm wieder gelungen, mich zu überraschen, zu schocken und mir eine regelrechte Gänsehaut zu verpassen.

    Man möchte verzweifeln während man es liest und kann einfach nicht aufhören es zu verschlingen.

  4. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (946)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Der Vollstrecker“ ermittelt Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia in einem Fall, der sie in die Vergangenheit führt. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2011 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Der Vollstrecker“ ist der zweite Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Auch der zweite Fall für Hunter und Garcia kommt mit einem sehr detailliert beschriebenen Kriminalfall daher. Wer brutale Mordfälle liebt, der ist hier genau richtig. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Beschreibungen noch extremer sind als in Band eins. Für mich als Fan solcher Bücher war die Geschichte perfekt. Zartbesaiteten Lesern rate ich von dieser Reihe jedoch ab.

    Das Wiedersehen mit Hunter und Garcia hat sich wie nach Hause kommen angefühlt. Die beiden waren mir wieder auf Anhieb sympathisch und ich habe jede Sekunde genossen, die ich mit ihnen verbringen dürfte. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber die Chemie, die zwischen den beiden herrscht, ist sehr unterhaltsam. Ja ich weiß, dass ist eine Thriller, trotzdem konnte mich das Buch in bestimmten Momenten zum Lachen bringen.

    Ich werde mich hier weder über den Kriminalfall noch über den Täter äußern, weil das meiner Meinung nach nur spoilert. Für mich wurde das Ganze schlüssig aufgeklärt und über alles andere mach ich mir nur bedingt Gedanken. Die Frage ob der Kriminalfall realistisch ist muss sich jeder selber beantworten. Mich konnte das Buch erstklassig unterhalten und das ist in meinen Augen das Wichtigste.

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Hunter und Garcia erzählt, es gibt aber auch Kapitel, die dem Leser Einblicke in die Gedanken und Gefühle anderer Charaktere gewähren. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Ein grandioser zweiter Band, den ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Ein genialer Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

  5. Cover des Buches Wer die Lilie träumt (ISBN: 9783839001547)
    Maggie Stiefvater

    Wer die Lilie träumt

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Es ist der zweite band von der Ravenboys die aus vier Bändern besteht.


    Ich möchte nicht so viel über das Buch schreiben/reden, da es wie gesagt der zweite band ist, was ich sagen kann ist wir begleiten Blue und andere charaktere weiter die wir schon im ersten Band kennengelernt haben. In buch kennen lernen wir auch noch andere charaktere kennen. Mir hat der band auch gut gefallen,. Allerdings hat mir der erste Band mehr gefallen bis jetzt. 


    Da es ein Rezensionsexemplar ist, möchte ich mich bei droemer knauer  bedanken, für dir Bereitstellung des buches.

  6. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (740)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ist meiner Meinung nach etwas schwächer als die vorhergehenden. Neue Personen werden - wie so oft eingeführt - doch irgendwie überzeugen diese nicht.

    Das gilt insbesondere für den namengebenden "Sohn des Greifen", um den sich viele Seiten dieses Buches drehen. Zusammen mit Tyrion und einigen verschworenen Begleitern ist der Sohn des Greifen auf dem Weg zu Daenerys, die sich jedoch immer noch mit den Problemen in Meeren herumschlagen muss.

    Ganz im Norden versuchen sich Jon Schnee und König Stannis zu behaupten und neue Verbündete zu gewinnen. 

    Cersei fällt in die Grube, die sie selber gegraben hat und wird vom Hohen Spatz gefangen genommen. Aller Macht beraubt hofft sie auf ihren Zwillingsbruder.

    Fazit:

    George Martin erweitert den Kreis der möglichen Kandidaten auf den Eisernen Thron geschickt. Handwerklich ist an diesem Buch so rein gar nichts auszusetzen außer, das die Story nicht wirklich vorankommt.


  7. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  8. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.552)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

    -Unbezahlte werbung-

  9. Cover des Buches Was die Spiegel wissen (Band 3) (ISBN: 9783785583302)
    Maggie Stiefvater

    Was die Spiegel wissen (Band 3)

     (263)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich finde es bei Rezensionen zu Folgebänden immer schwer sie spoilerfrei zu gestalten, da sich ja beispielweise der Schreibstil nicht wirklich verändert, die Charaktere manchmal auch nicht und wenn man dann nichts zum Inhalt sagen will, wird’s schwierig dann etwas aufs Papier zu bringen :D

    Aber ich will doch versuchen zu jedem Unterpunkt des Buches ein paar Sätze beizusteueren.

    Als erstes Thema das Cover: Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so schön wie die von Band 1 und 2, aber dennoch gefällt es mir und passt von der Gestaltung gut zu den Vorgängern. Mir gefällt, dass sie gut auf die Titel abgestimmt sind, die wiederum gut auf den Inhalt abgestimmt sind und auch eine etwas verspielte Gestaltung haben.

    Zum Schreibstil: Auch nach dem mittlerweile siebten Buch aus der Feder von Maggie Stiefvater kann ich immer noch sagen, dass mich der Schreibstil absolut überzeugt. Gerade in diesem Teil hat sie dadurch so unfassbar spannende Szenen geschaffen, das mir an manchen Stellen gefühlt die Luft weggeblieben ist, weil ich so schnell wissen musste, wie es weiter geht und dadurch auch einige Wörter oder sogar ganze Sätze übersprungen habe.

    Zu den Charakteren: PENELOPE; OMG!!! ... Gansey und Blue <3 Mit Adam bin ich immer noch nicht richtig warm geworden, aber ich akzeptiere ihn :D Ronan und Orla mag ich auch sehr.

    Zum Inhalt: Die Entwicklung, die sich hier zuträgt, hat sich ja bereits in den Vorgängern abgezeichnet, aber dennoch haben sich für mich viele Dingen und Wendungen erschlossen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, aber trotzdem gut fand. Ich habe auch immer noch überhaupt keine Ahnung, inwiefern die Geschichte im vierten Band aufgelöst wird, bin zur Zeit aber noch offen für alles.

    Fazit: Auch der dritte Teil der "Raven Boys" hat mich absolut überzeugt und kann mit den vorherigen Bänden definitiv mithalten. Jetzt bin ich sehr gespannt auf das Finale!

    4,5/5

  10. Cover des Buches Evermore - Das Schattenland (ISBN: 9783442476206)
    Alyson Noël

    Evermore - Das Schattenland

     (976)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nah sein können. Keine Berührung darf sie riskieren, sonst wird seine Seele auf ewig im Schattenland gefangen sein. Doch Ever will sich damit nicht abfinden. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie auf den coolen Surfer Jude, der ihr sofort sehr vertraut ist. Und während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, beginnt sie sich zu fragen, ob Damen wirklich der Richtige für sie ist. Oder hält das Schicksal vielleicht einen ganz anderen Weg für sie bereit?

    Der dritte Band der Reihe beschert uns neben dem Fluch, der auf Ever &‘ Damen liegt &‘ der es ihnen unmöglich macht sich nah zu sein, noch eine nervige Dreiecksgeschichte. Genauso wie die beiden Vorgänger hatte ich das Buch schnell gelesen, da der Schreibstil weiterhin flüssig war. Allerdings beendete ich das Buch mit vielen Augenverdrehern.

  11. Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608984750)
    Natasha Pulley

    Der Uhrmacher in der Filigree Street

     (131)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Thaniel ist Telegrafist und ein unscheinbarer Angestellter der Regierung des historischen London. Eines Tages entdeckt er eine ungewöhnliche und offensichtlich sehr teure Taschenuhr in seinem Besitz, die ihm aber nicht gehört. Als die Uhr dazu beiträgt, dass er einen Bombenanschlag knapp überlebt, macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher.

    Eindruck: Die Liebe zu dieser Geschichte entwickelte sich sehr langsam und heimlich, aber etwa ab der Hälfte war ich begeistert und das Buch wurde für mich zum Pageturner.

    Ich bin ein Fan von Geschichten, die im historischen London spielen. In diesem Buch kamen noch Einblicke in das historische Japan und die Entwicklung von japanischer Kultur im alten London durch Einwanderung hinzu. Das war sehr interessant und ein Thema, zu dem ich bisher noch nichts gelesen hatte.

    Die Geschichte wird in zwei Perspektiven/Ebenen erzählt. Zum einen London 1884, wo es um Thaniels Erlebnisse geht und Oxford 1884, wo es um Graces Erlebnisse geht. Die Verbindung zwischen diesen Charakteren bleibt lange unklar, doch die Auflösung hat mir sehr gefallen.

    Die Entwicklung von Thaniel im Lauf der Geschichte ist der Autorin absolut realistisch gelungen. Realistisch deshalb, weil mir beim Lesen kaum etwas aufgefallen ist, so fein und unscheinbar war die Veränderung. Aber wenn ich inne gehalten habe und an den Thaniel vom ersten Kapitel gedacht habe, war die Entwicklung deutlich zu sehen. 

    In diesem Buch habe ich zum ersten Mal von "Synästesie" erfahren. Das ist ein Phänomen, wegen dem manche Menschen Sinnesreize anders wahrnehmen bzw. ihre Sinne anders miteinander verbunden sind. Es gibt zum Beispiel Menschen, wie der Hauptcharakter Thaniel, die Geräusche als Farben und Muster sehen können. Das wird im Lauf der Geschichte immer mal wieder erwähnt und war sehr faszinierend.

    Der japanische Uhrmacher Mori hat auch eine besondere Fähigkeit, auf die ich aus Spoiler-Gründen nicht genauer eingehen kann. Aber mir hat die Darstellung sehr gut gefallen. Am Anfang kann man auch als Leser nur raten, worum es sich dabei handelt, aber gegen Ende der Geschichte erfährt man immer mehr und dadurch sieht man die voran gegangene Handlung plötzlich in ganz anderem Licht. Sehr cool gelöst.

    Die Geschichte wirkt am Anfang eher unscheinbar, doch es lohnt sich dran zu bleiben, denn sie entwickelt sich schnell zu etwas Besonderem mit sehr spannendem Finale. :) Ich empfehle das Buch allen Leser*innen, die sich für das historische London und Japan interessieren und gerne Geschichten mit nur einem kleinen Hauch Fantasy lesen.


    ACHTUNG! Es folgen SPOILER! (Nur für Leute bestimmt, die das Buch schon gelesen haben!)

    #### SPOILER!!!! #####

    Mein einziger Kritikpunkt ist die angedeutete romantische (und möglicherweise sexuelle?) Beziehung zwischen Thaniel und Mori. Diese Enthüllung kam für mich völlig unerwartet und macht für mich keinen Sinn im Rahmen dieser Geschichte. Im Verlauf der Handlung ist offensichtlich, dass sich eine besondere Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Ich habe diese aber die ganze Zeit als enge Freundschaft und Verbundenheit wahrgenommen und nie als "mehr". Bis zu diesem plötzlichen Kuss aus dem Nichts. Möglicherweise habe ich auch alle vorangegangenen Hinweise in diese Richtung übersehen, aber das bezweifle ich sehr.... Für mich wirkt die Romantisierung dieser Beziehung sehr erzwungen und fehl am Platz, als hätte man einen noch stärkeren Grund gebraucht, warum Thaniels Ehe nicht halten wird. Dabei gab es meiner Meinung nach schon genug Gründe und diese Entwicklung hat mich überrumpelt und eher verwirrt. Dazu kommt noch der gravierende Altersunterschied (Thaniel ist etwa 25 und Mori wird so beschrieben, dass ich ihn auf etwa 60? schätze.)

    EDIT: Ich habe nichts gegen die Darstellung gleichgeschlechtlicher oder anderer Beziehungen. Aber es muss für mich in den Kontext der Geschichte passen und das ist für mich hier überhaupt nicht der Fall.

  12. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (468)
    Aktuelle Rezension von: LesePinguin

    Ich wollte ein richtig gutes Sci-Fi-Buch lesen und bin bei der Recherche immer wieder auf "Der Wüstenplanet" gestoßen.

    Das erste Kapitel hat mich sofort erwischt und ich war hin und weg. Sah mich schon alle Bücher der gesamten Reihe lesen und ab Kapitel zwei dann due Ernüchterung. Es wurde von Seite zu Seite langweiliger, vorhersehbarer (und mich kann man eigentlich auch mit bekannten Wendungen überraschen...) und gleichzeitig verwirrender. Dinge, die mich interessierten (wie leben die Menschen dort wirklich) wurden nur am Rand erwähnt und dafür bekam ich endlose Beschreibungen von Politik.

    Und leider war auch der Science Fiction Aspekt für mich nicht ganz ausreichend. Es war mehr ein Fantasy-Märchen (was nicht schlecht ist) aber unter Sci-Fi verstehe ich etwas anderes. Das kann aber auch einfach meine falsche Erwartung gewesen sein.

    Ich habe mich fast durchgehend gequält und immer wieder ausgerechnet wie viele Seiten ich noch habe. Da es aber so ein Klassiker ist, wollte ich es auch nicht abbrechen. Die zwei Sterne für die Grundidee und die schönen Ansätze. Vor allen wenn man das Erscheinungsjahr mit berücksichtigt.


  13. Cover des Buches LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel (ISBN: 9783570163078)
    Eva Siegmund

    LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Nika488
    Eva Siegmund- Lúm  Zwei wie Licht und Dunkel 

    KURZBESCHREIBUNG 

    Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint

    In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

    MEIN FAZIT!!!

    Der klappentext klang für mich super interessant und ansprechend, so das ich keine Sekunde gezögert habe in der Bücherei... 
    Unter anderem habe ich bereits Pandora von der Autorin gelesen und war super begeistert von ihrem Schreibstil...
    Sage ich es mal so, wirklich von Hocker hat mich das Buch nicht gehauen...
    Der Anfang des Buches war echt sehr gut und hat mir total gefallen ... die Charaktere Meleike und Fynn find ich total super und ihre Teile der Story total gut ... leider muss ich sagen so ab Seite 180, wo die ganzen nebengeschichten hinzu kamen, wurde es teilweise uninteressant oder das ich dachte kann ich dir paar Seiten überblättern, brauch man die zwingend und so muss ich gestehen, dass ich wirklich einige Passagen quer gelesen habe... wirklich leider ... sobald die Story wieder den Fokus auf Meleike und Fynn, sowie Meleikes Familie kam war ich echt vertieft und interessiert ... deswegen finde ich es so schade, dass die nebengeschichten die hauptstory so runter drückt ... 
    Sicher gehen die Meinungen hier auseinander und der nächste sagt was das fand ich total gut, gar keine Frage Meinungen sind verschieden..
     Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Buch gut und flüssig... man ist super schnell in der Story drin und lernt die Umgebung und die Menschen schnell kennen... 
    Dennoch kann ich dem Buch für mich nur 3 von 5 Sternen geben ... 

  14. Cover des Buches Tattoo (ISBN: 9783734106514)
    Ashley Dyer

    Tattoo

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch wird als "Thriller" angepriesen. Als solchen habe ich es aber nicht wahrgenommen; es ist eher ein Krimi und beschäftigt sich ganz überwiegend mit der Ermittlungsarbeit der Protagonisten in einem mehrfach Mordfall.

    Insofern ist die Geschichte schon etwas Besonderes, denn die Betrachtungsweise durch diverse Perspektiven macht das Lesen denn schon ziemlich abwechslungsreich. Das neben dem Hauptfall noch ein weiterer Mordfall involviert wurde, verwirrt zunächst etwas. Zusätzlich hat die Autorin noch etwas wie "Mystik" in die Geschichte eingebaut. Nicht so recht passend für meinen Geschmack.

    Die Protagonisten sind zwar ganz gut gezeichnet, konnten aber bei mir keine Sympathie aufkommen lassen. Ich habe auch nicht immer deren Handlungsweisen nachvollziehen können. 

    Die Schreibweise ist noch in Ordnung, aber doch recht langatmig. Das hat die Spannungsspitzen ziemlich verwässert. Erst gegen Ende kam noch einmal richtig Spannung auf, die aber in dem abrupten Finale gleich wieder verpufft ist.

    Ein Krimi den man lesen kann, oder auch nicht. Er hebt sich jedenfalls nicht von der Masse der Bücher dieses Genres ab.

  15. Cover des Buches Vergiss mein nicht! (ISBN: 9783401069203)
    Kasie West

    Vergiss mein nicht!

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    Seit langem mal wieder ein Fantasy angehauchtes Buch für mich, das mich gefesselt hat. Tolle Charaktere und spannende Sichtweise durch zwei Zukunftsperspektiven.
    Ich wusste nicht das es einen Band 2 gibt und habe ihn mir gleich bestellst. 😬😅

  16. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.321)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  17. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.161)
    Aktuelle Rezension von: AnnaMarike

    Eigentlich ist das Leben des Harry Potter im Großen und Ganzen wohl den meisten bekannt. Daher eine kurze Zusammenfassung:

    Harry wächst nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante, seinem Onkel und seinem Cousin auf. Alle drei sind Muggel (Nicht-Magier) und halten auch nichts von Hexerei. Als Harry an seinem 11. Geburtstag eine Einladung nach Hogwarts bekommt, wird das von der Familie nicht begrüßt. Mit Umwegen kommt er doch nach Hogwarts und lernt dort seine neuen Freunde Hermine und Ron kennen. Kaum sind sie richtig dort angekommen stürzen sie sich  zusammen ins Abenteuer und kämpfen gemeinsam gegen die dunklen Mächte.

    Nachdem ich nur den Film kannte habe ich beschlossen doch noch einmal die Bücher anzufangen - und ich war begeistert.

    Die Geschichte kannte ich durch den Film bereits, doch das Buch hat mich mit vielen Details und mehr Informationen in den Bann gerissen.

    Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen und besonders mit Hermine konnte ich mich identifizieren. Die Spannung des Buches bleibt bis zur letzten Seite und das Abenteuer von Harry, Ron und Hermine habe ich vom Gefühl her hautnah miterlebt.

    Der erste Band hat in mir die Lust geweckt auch die anderen Bände zu lesen.

    Eine klare Empfehlung, wenn man ein bisschen Magie im Alltag benötigt.  

  18. Cover des Buches Mandeljahre (ISBN: 9783492304979)
    Katrin Tempel

    Mandeljahre

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Als Katharina Nicklas die Jugendstilvilla ihrer Familie an der pfälzischen Weinstraße entrümpelt, findet sie im Keller Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter Marie. Die sensible Ehefrau eines gnadenlosen Großunternehmers schreibt darin über den Aufstieg und Fall einer Kaffeeröster-Dynastie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts – und über ihre geheime Liebe zu einem naturverbundenen Mandelbauern ...


    Mir hat das Buch gefallen. Es wurde gut erzählt wie es zur Zeit des Krieges und dlavor mit der Familie und der Kaffeerösterei ausgeht. 

  19. Cover des Buches The Rules of Magic: Eine zauberhafte Familie (ISBN: 9783596700608)
    Alice Hoffman

    The Rules of Magic: Eine zauberhafte Familie

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Rules of Magic, eine zauberhafte Familie - gelesen dank Netgalley.

    Familie Owens ist magisch begabt - genauer gesagt, nach Meinung der Mutter mit Magie gestraft - denn sie ist sicher, dass die Magie eine Liebe unmöglich macht, den geliebten Menschen zu einem frühen Tod verurteilt.

    Doch trotz ihrer Regeln, die Magie unmöglich machen sollen, finden alle 3 Kinder den Zugang dazu. Doch auch die Liebe schleicht sich - obwohl nicht gewollt ein.

    Ein zauberhafter Roman, liebevoll erdachte Charaktere und gute Erkenntnisse auch für magieunbegabte Menschen

    1. Teil einer Reihe

    #TheRulesofMagicEinezauberhafteFamilie #NetGalleyDE  #AliceHoffmann #KathrinliebtLesen #Bookstagram

  20. Cover des Buches Danger (ISBN: 9783426509227)
    Lisa Jackson

    Danger

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Yennefer

    Ein grausamer Serienkiller versetzt ganz New Orleans in Angst und Schrecken. Er verbrennt, enthauptet oder vergräbt seine Opfer bei lebendigem Leibe. Detective Rick Bentz ermittelt unter Hochdruck. Als die nächste barbarisch entstellte Leiche gefunden wird, ein Heiligenmedaillon in der Hand, kommt dem Detective ein schrecklicher Verdacht: Könnte der katholische Heiligenkalender dem Täter als Vorbild für diese Ritualmorde dienen? Die schöne Olivia, zu der sich der Detective unwiderstehlich hingezogen fühlt, will die Morde in ihren Träumen vorhergesehen haben.

    Der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch der Spannungsbogen konnte gut aufrecht gehalten werden. 

    Allerdings verursachen die Kommunikationsprobleme zwischen Olivia und Bentz oft Kopfschütteln, das hätte man auch einfacher gestalten können. Zudem kommt noch die Tochter, das wirkte einfach zu aufgesetzt. 

    Insgesamt dennoch ein gutes Werk. 

  21. Cover des Buches Die Heimsuchung von Grayson Manor (ISBN: 9783945493755)
    Cheryl Bradshaw

    Die Heimsuchung von Grayson Manor

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich mag Geistergeschichten und Bücher zum Gruseln. Daher kam ich an diese Juli Neuerscheinung nicht herum. Ich versprach mir eine schöne Gänsehaut verursachende Geisterstory.

    Meine Meinung:

    Doch leider traf mich schon auf den ersten Seiten der Schlag: Der Schreibstil ist fürchterlich. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung oder am Original Stil liegt, da ich die englische Version nicht gelesen habe kann ich das nicht beurteilen. Ich denke es liegt aber an beiden, denn auf mich wirkte der Stil so unglaublich plump und lieblos, dass er nicht gänzlich die Schuld einer Übersetzung sein kann, wobei aber auch diese grottenschlecht ist, insbesondere durch komische Metaphern, die wortwörtlich übersetzt wurden. Auf mich wirkte es insgesamt einfach platt und simpel. Er sagte dies. Sie tat das. Dann tat sie das. Und so weiter und sofort.

    Das ist alles ziemlich schade, denn die Geschichte hatte das Potenzial eine solide Mysterystory zu werden. Kein Horror, denn dafür waren die Geistererscheinungen nicht gruselig genug, aber eben Mystery. Die Frage was in dem Haus passiert war fand ich persönlich ebenso interessant wie Addison und auch ihre Spurensuche in das Hollywood der 50er hat mir ganz gut gefallen. Streckenweise fühlte sich das Buch zwar an wie ein Krimi, aber das empfand ich nicht als schlecht, denn immerhin war ich ja auch neugierig was denn nun vorgefallen ist.Das Ende war dann zwar nichts besonderes, aber stimmig.

    Was ich als noch ausbaufähig empfand, war die Liebesbeziehung. Da fehlte mir definitiv das Feuer und das Funken. Es war eher wie
    “Hey du bist mir sympathisch, lass und ein Paar werden.“
    -“Ja ok, warum nicht. Ich finde dich auch ganz nett“

    Selbst wenn in einem Geisterroman die Liebesbeziehung nicht der Fokus sein sollte, fehlte hier einfach der Pepp.

    Fazit:

    Die Geschichte hatte Potenzial, aber ein fürchterlicher Schreibstil lies die Sache eher zu eine zähen Geduldsprobe werden, schade.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

  22. Cover des Buches Lamento - Im Bann der Feenkönigin (ISBN: 9783426283714)
    Maggie Stiefvater

    Lamento - Im Bann der Feenkönigin

     (338)
    Aktuelle Rezension von: trueloveisadream

    Brauchte dafür, dass das Buch nur ca. 360 Seiten hatte recht lange. Habe mir diese Zeit jedoch gerne genommen, da ich die Liebesgeschichte zwischen Deirdre und Luke sehr spannend fand. Was mich jedoch gestört hat war das Ende. Ich hatte wirklich gehofft mehr über die Beziehung erfahren zu können und wie es mit den beiden weiter gegangen ist. 

  23. Cover des Buches Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals (ISBN: 9783442479818)
    Mina Hepsen

    Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhaltsangabe:
    Celine ist kein normales Mädchen. Dies wird dem Leser schnell klar, als sie beim Legen ihrer Tarot Karten Visionen erhält, diese sich immer mehr ausprägen. Aufgewachsen in einem Waisenhaus und später von einer grausamen Familie, die sie wie eine Sklavin gehalten haben groß gezogen, ist Celine geflohen. Sie vertraut ganz auf ihre Visionen und lässt sich durch diese leiten. So wird sie direkt in die Arme von Josh Beaumont geleitet…

    Meine Meinung:
    „Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“  von Mina Hepsen ist ein Fantasy-Roman mit einer leicht komplexen Geschichte, die von Dschinn, Tarot Karten und Visionen erzählt. Es ist der erste Band einer Reihe.
    Zum Schreibstil der jungen Autorin gibt es nicht sonderlich viel zu sagen. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Hier und da sind die Handlungen ein wenig detaillierter beschrieben aber die Autorin verliert sich nicht durchweg in Details. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive unserer Protagonistin Sarah / Celine. Hierdurch wird eine gewisse Distanz bewahrt, denn wir erfahren nur das, was die Protagonistin über sich Preis geben mag.
    Gleich zu Beginn steht ein spannender Prolog. Der Leser erfährt hier bereits etwas über Dschinn, jedoch nur soweit um neugierig zu machen, was einen alles erwartet und man noch nichts zuordnen kann. Dadurch ist der Spannungslevel zu Beginn gleich ein wenig höher angesetzt, was in der Mitte meiner Meinung nach leider doch wieder um einiges abfällt. Dadurch empfand ich es als ein wenig langweilig, da wir als nur die ganzen Lebensumstände von Sarah / Celine erfahren haben, aber kein wirklicher Schwung in die Sache kam.
    Zunächst wirkt Sarah / Celine wie ein normales Mädchen, dessen Leben bisher unter keinem guten Stern stand, da sie als Waise in eine schreckliche Familie vermittelt wurde, in dieser sie wie eine Sklavin gehalten wurde. Doch als sie anfängt Tarot Karten zu legen und Visionen zu haben, verändert sich ihr Leben schlagartig und wir erleben eine taffe junge Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz bewahrt.  
    Auch die weiteren Charaktere sind gut gewählt, wirken distanziert und wahren so ihre Geheimnisse, so dass ihre wahre Identität erst nach und nach ans Licht kommt.
    Ab und an nimmt die Handlung mal hier und da kleine Wendungen und wir erleben kleine Spannungsspitzen, weshalb die Autorin es schon geschafft hat, mich am Lesen zu halten. Erst zum Ende des ersten Bandes hin wurde es richtig spannend und die vielen kleinen Geheimnisse wurden offenbart. Aber auch hier bleiben Fragen offen, welche sich wohl erst in den kommenden Bänden klären werden.
    Dschinn wurden in letzter Zeit ja des Öfteren in Jugendbüchern thematisiert, doch die Idee diese in unterschiedliche Kategorien und Fähigkeiten einzuordnen und noch dazu Methoden wie man Dschinn bekämpft ist für mich neu und konnte mich insoweit überzeugen. Allerdings hat mich die Jagd auf die Dschinn an diverse Fernsehsendungen, wie „Buffy – Die Vampirjägerin“, „Supernatural“, etc. erinnert.
    Allen in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, jedoch wurde das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt und es bleibt noch Luft nach oben.

    Fazit:
    „Flammenblut – Im Zeichen des Schicksals“ von Mina Hepsen ist ein Fantasy-Roman über Dschinn, Tarot Karten und Visionen, dessen Grundidee großartig ist, jedoch das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt wurde. Ein klein wenig mehr Spannung tät dem Buch kein Abbruch. Dennoch interessant zu lesen.
  24. Cover des Buches Asche (ISBN: 9783802584909)
    Lori Handeland

    Asche

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Es war ganz okay. Ich muss ehrlich sagen, dass es wohl keine allzu gute Idee war das Buch vor dem Fernseher während der Werbepause zu starten, denn ich bin nie richtig reingekommen und habe mich danach auch nicht mehr bemüht in die Geschichte zu tauchen, dazu kommt die lange Pause zwischen dem Lesen und der Rezension (sie wurde auf Wunsch eines Mitglieds des Aminos noch später geschrieben). Vieles weiss ich dadurch auch gar nicht mehr, denn ich habe die Seiten wirklich nur durchgescannt.

    Das Buch wäre wohl sicher nicht allzu schlecht, wenn ich nur konzentrierter gewesen wäre, aber bildet euch bitte eine eigene Meinung dazu!

    Ich selbst bin nicht ganz so begeistert von der Sache. Wie gesagt, ich bin von Anfang an nicht gerade gut mitgekommen und so ist mir auch nicht viel Positives aufgefallen. Die Geschichte entspricht eigentlich einem Bereich den ich mag: Fantasy mit einigen erotischen Seiten, aber in diesem Genre habe ich definitiv schon besseres gesehen. Wenn es mich trotz schlechtem Start nicht packen kann, ist es einfach nicht so gut.

    Auch Negatives gibt es durch dieses „nicht-viel-Mitbekommen“ nicht viel zu bemerken. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass der Titel nicht viel aussagt. Es gibt Gestaltwandler in dem Buch, die sich in Tiere verwandeln, aber keinen der sich in einen Phönix verwandelt. Dieser ganze Phönix und Ascheaspekt wird allgemein viel zu wenig aufgegriffen. Sogar in den „GrimmChroniken“ wird der Phönix besser beschrieben und dort ist sie nur eine von vielen Charakteren. Ich hatte wirklich etwas mehr darauf gehofft.

    Wie bereis gesagt, ich habe das Buch zu einem blöden Zeitpunkt gestartet und war so nicht richtig reingekommen und hatte danach auch keine Lust mehr und so ging die Geschichte einfach an mir vorbei. Bildet euch bitte eine eigene Meinung dazu. Ich werde noch Bücher von der Autorin lesen und wenn mir diese gefallen, werde ich dem Ganzen sicher noch eine Chance geben. Von mir reicht es in diesem Falle aber nur für drei Sterne.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

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