Bücher mit dem Tag "heldin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heldin" gekennzeichnet haben.

228 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

     (1.648)
    Aktuelle Rezension von: alinesch

    Bei „Die Kriegerin im Schatten“ handelt es sich um Band 2 der Throne of Glass Reihe und dieses enttäuscht mit keiner Seite. 

    Der Leser erhält einen tieferen Einblick in die Vergangenheit und wird von den Ereignissen, Intrigen und Enthüllungen mitgerissen. 

    Celaena’s Geschichte und ihre persönliche Entwicklung ist interessant und man erfährt Stück für Stück mehr über sie und ihre Beweggründe. Leider konnte ich ihre Handlungen nicht immer 100% nachvollziehen und habe mir in gewissen Situationen eine andere Reaktion von ihr erhofft.  

    Vermutungen, die man zu Beginn hatte, manifestieren sich mit der Zeit und die Komplexität der Story kristallisiert sich immer mehr heraus. Dieses Buch begeistert durch einen angenehmen Schreibstil, komplexe Charaktere, eine Prise Liebe und spannende Kampfszenen. 

    In meinen Augen eine gelungene Fortsetzung, dank dieser man sich auf einen ereignisreichen und aufregenden Band 3 freut.

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Erbin des Feuers (ISBN: 9783423716536)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Erbin des Feuers

     (1.259)
    Aktuelle Rezension von: Buecherklatsch

    Band 3 war für mich schon deutlich schwächer als die ersten beiden Bände. Ich fand ihn deswegen nicht schlecht, aber er konnte mich nicht so sehr fesseln.

    Es kommen einige neue Perspektiven dazu, in die einfach zu lange eingeführt wird. Es dauert dadurch unglaublich lange bis in den einzelnen Handlungssträngen die Story dann mal so richtig los geht. Stellenweise hat es sich dann sehr gezogen. An sich mag ich aber die neuen Charaktere, die dazu kommen und auch das Ende war wieder richtig gut und hat einen neugierig auf Band 4 gemacht (der mir bis jetzt auch wieder deutlich besser gefällt🤭). In Band 3 werden einige wichtige neue Beziehungen geknüpft, man erfährt einiges aus Aelins Vergangenheit und bekommt auch so interessante Informationen, was die Magie und die Machenschaften des Königs angeht. Trotzdem fand ich den Schreibstil manchmal etwas anstrengend und die Story hat sich für mich etwas zu sehr gezogen.

  3. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

     (6.592)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich finde alle Reihen von Kerstin Gier super super toll. Ihr Schreibstyle ist einfach leicht und schwebend. Ich habe die Reihe vor ein paar Jahren gelesen und sie ist mir immer noch im Kopf hängen geblieben. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptdarstellern ist immer spannend sie wie die ganze Geschichte mit dem Zeitreisen . Einfach eine Hammer Buchriehe, 

  4. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: fluesterndezeilen

    Day ist der meistgesuchte und meist gefürchtete Verbrecher der Republik. Im Alter von 10 Jahren hat er den Großen Test nicht bestanden und hat es anschließend geschafft zu fliehen und sich auf der Straße praktisch unsichtbar zu machen. Mit allen Mitteln versucht er der Republik zu schaden. Als dann aber sein kleiner Bruder an einer Virus Mutation erkrankt, versucht er ihn zu retten. Dabei schmeißt er, nicht nur sich, noch weiter in die Schussbahn der Republik. Das Cover ist schön schlicht und man kann alle wichtigen Details drauf erkennen. Der Anfang des Buches fing erstmal holprig an, da ich mit der Welt ein paar Probleme hatte und sie nicht ganz verstand, aber das ist für eine Dystopie eigentlich ziemlich normal. Was mich ein bisschen stört ist, das der Anfang nicht ganz so gut strukturiert ist und mir ein richtiger Handlungsstrang fehlt. Diese Problematik hob sich dann im Laufe des Buches auf und eine klare Handlung ließ sich erkennen. Mehr auszusetzen habe ich aber nicht. Charaktere, Setting und später auch der Inhalt waren gut strukturiert und ausgebaut. Man konnte mit den Charakteren richtig mitfühlen. Was noch ein Pluspunkt gibt, ist das es keinen wirklichen Cliffhänger gab. Bei Trilogien mag ich es nicht so wenn gleich schon Band 1 einen besitzt, Band 2 finde ich aber vollkommen ok. Band 2 veignme ich mit den gleichen Leuten an Ostermontag und freue mich schon rießig. Fazit: Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung, denn bis auf den Anfang fand ich alles super! Legend 2 Fallender Himmel bekommt von mir 4,75 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.436)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich den ersten Band regelrecht verschlungen hatte, musste ich wissen, wie es weitergeht. Zuerst musste ich mich in die Zeit finden, aber dann war ich in der Handlung drin. Kaum war ich mitten drin, konnte ich nur schwer aufhören.

    Spannend hatte ich Claires und Jamies Zeit in Frankreich verfolgt und gehofft, dass sie irgendwann dann doch wieder in die Highlands zurückkehren.

    Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist flüssig, detailverliebt und fesselnd. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. 

  6. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan (ISBN: 9783551314352)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan

     (1.136)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich habe die ganze Reihe bestimmt schon 5x gelesen und fand es jedes mal so gut. Ich liebe diese so sehr. Das Thema war gut umgesetzte und Sie hat ein super Schreibstyle was bei der Reihe sehr gut rüber kam. Ich fand die Liebesgeschichte zwischen den Hauptdarstellern aufregend und herzzerreißend. Die Reihe hat mich sehr berührt und mich in eine Wundervolle Welt entführt.  

  7. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.386)
    Aktuelle Rezension von: WednesdayAddams

    Obwohl das alte Cover großartig ist, irritierte es mich doch oft sehr. Daher dachte ich immer es wäre eine kleine Krimigeschichte für Kinder. Aber dem ist nicht so. Es erinnerte mich sehr an einen Christie Roman und daher konnte mich diese Geschichte absolut überzeugen. Nicht so spannend dass man vergisst Luft zu holen aber ein ausgeklügelter Krimi der in den 50er Jahren spielt, mit viel britischem Charme, schwarzem Humor und liebevollen Details. Der Detektiv - eine 11 jährige Giftmischerin & ein Wunderkind im Fachbereich Chemie, die diesem Buch das gewisse Etwas verleiht. Ich mochte dieses Buch, Flavia und ihre Familie sehr und freue mich auf den 2. Teil der Reihe.

  8. Cover des Buches Iskari - Der Sturm naht (ISBN: 9783453271234)
    Kristen Ciccarelli

    Iskari - Der Sturm naht

     (362)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    So sehr habe ich mich auf diese Reihe gefreut, sogar extra darauf gewartet, dass der dritte Band übersetzt wird. In den sozialen Netzwerken konnte man verfolgen, wie sehr darum gekämpft worden war. Muss ja eine mega gute Geschichte sein, dachte ich deshalb. Na ja, ich verstehe ehrlich gesagt, warum eine Übersetzung von Band 3 vom ursprünglichen Verlag nicht mehr geplant war.

    Kommen wir erst mal zur Grundstory. Asha lockte als Kind einen mächtigen Drachen an, der ihr Freund sein sollte. In Wahrheit aber war er das nicht und löschte die Heimat von Asha aus. So kam es, dass Asha eine Iskari geworden ist, eine Drachentöterin und eine verdammt gute noch dazu. So weit, so gut. Es soll also darum gehen, dass Asha diesen Drachen lyncht.

    Das größte Problem schon nach kurzer Zeit war für mich Asha selbst, denn ich mag sie nicht. So gar nicht. Sie ist ein naiver Sturkopf, wirkt sehr dümmlich dabei. Sie hat keine Standhaftigkeit, wenig Mitgefühl (das könnte man ja noch durch die Nummer mit dem Drachen entschuldigen, immerhin eine grausame Erfahrung) und sie ist ziemlich herablassend. Eine Eigenschaft, die man einer Prinzessin sicher mal durchgehen lassen kann. Ihr aber nicht. Dafür ist es zu viel, was stört. Alles in allem hat sie mich mit ihrer Art sehr genervt. 

    Die Nebenfiguren können das Ruder herumreißen, dachte ich. Immerhin mochte ich den Sklaven Torwin gleich auf Anhieb und auch Dax, den Bruder von Asha. Kommandant Jarek, der ebenfalls keine unbedeutende Rolle spielt, war mir zu blass dargestellt. Leider haben die Sidekicks nicht dazu führen können, dass ich Ashas Wesen einfach „ignoriere“. Und Torwin allein konnte auch nicht genug schaffen, damit die Liebesgeschichte nur ansatzweise für mich fühlbar war. Auch war mir die Veränderung von Asha durch den Einfluss von Torwin schlicht nicht genug. Sie war für mich zu schnell verbrannt.

    Auch die Story an sich konnte nicht ganz packen, wenngleich sie auch nicht schlecht war. Sie war bloß zu vorhersehbar.

    Mein Fazit:

    Eine an sich nette und vorhersehbare Geschichte mit Luft nach oben. Spannung blieb bisher für mich aus, die netten Randfiguren und die Welt an sich wurden mir zu sehr durch die unausstehliche Protagonistin negativ beeinflusst, sodass ich aktuell nicht den Drang verspüre, die Fortsetzungen zu lesen. Leider war es mir nicht möglich, die hier geschaffene Welt positiv genug zu betrachten, um die fehlende Nähe zu den Figuren und die für mich nicht authentische Liebesgeschichte „hinzunehmen“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

     

     

     

     

  9. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (340)
    Aktuelle Rezension von: KA01

    Zum Inhalt: Die Menschen leben in digitalen Welten, können dort ihr eigenes Leben aufbauen und ihre eigenen Träume wahr werden lassen. Jana ist eine Weltendesignerin angestellt bei dem Großkonzern Mastermind. Ausgerechnet in Kerrybrook, Janas Lieblingswelt, geschieht ein Mord, der Jana in Probleme verwickelt. 

    Meine Meinung: Wie eigentlich jedes Buch von Ursula Poznanski ist auch wieder dieses eine Meisterleistung. Es ist so fesselnd geschrieben, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will und hat eine sehr überzeugende Handlung die keine Fragen offen lässt. Man fiebert mit Jana mit und ist voll in der Geschichte gefangen. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.

  10. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Kipfal87

    Inhalt:

    Wenn Menschen sterben, gelangen ihre Geschichten in die große Bibliothek, von der nur Auserwählte wissen und dessen Existenz geheim bleiben muss. Manchmal versuchen solche Geschichten zurück ins Leben zu finden, doch sie sind nicht mehr das, was sie als Menschen mal waren. Um das zu verhindern gibt es Wächter, deren Aufgabe es ist, diese Chroniken wieder einzufangen, um sie zurückzubringen, bevor sie Schaden anrichten können. Als sich solche Vorfälle jedoch häufen und drohen das System zu sprengen, vermutet die junge Wächterin Mac mehr als Zufälle dahinter. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss sie ihre eigene Geschichte überwinden und nach vorne sehen.


    Stil:

    Da das Buch eine Übersetzung aus dem Englischen ist, lässt sich das immer nur verfälscht sagen. Der deutsche Stil war jedoch einwandfrei zu lesen. Leicht und locker, manchmal detailreich beschreibend und trotzdem zieht sich die Geschichte nie hin. Geschrieben ist es im Präsens aus Mackenzies Sicht. Dazwischen gibt es gut sichtbar abgetrennte Passagen als Erinnerungen an ihren Opa. Ich mochte diese Auflockerung sehr und Stück für Stück hat man so ein paar Informationen präsentiert bekommen. Schauplätze gibt es auch ein paar verschieden, was für Abwechslung sorgt. Der Zeitverlauf ist sonst chronologisch und ohne riesige Sprünge. Ich fand das Tempo sehr angenehm.


    Meine Meinung: 

    Ich habe das Buch als Print gelesen und immer wieder lächelnd durch die Seiten geblättert. Ich liebe die Idee und Umsetzung. Es ist ein sanftes, harmonisches Buch mit ein paar spannenden Seiten. Trotzdem eher leicht und ruhig. Kein großes Action Epos, sondern gefühlvoll und mysteriös. Mir allein haben die Beschreibungen rund um die »Geschichten« alias »Chroniken«, die Bibliothek und das ganze System darum gereicht, um gut unterhalten zu sein. Im Hintergrund gibt es Macs eigene Tragödie, über die sie versucht mit ihrer gebrochenen Familie hinwegzukommen. 

    Das Einzige, was mich wirklich ständig irritiert hat war, dass »den Cafe« (Restaurant) dastand. Bei mir ist es immer noch DAS Cafe xD. Aber joah, liegt vermutlich an mir. 

    Zu empfehlen ist das Buch für jeden, der zarte Jugendgeschichten mit Fantasy-Elementen mag. Es gibt ein paar romantische Vibes, doch im Vordergrund stehen die Chroniken und nicht die Romanze. Es gibt Kampfszenen, doch auch die sind eher spärlich, wenngleich ich besonders das Ende spannend und aufregend fand. Der Teil ist in sich rund und abgeschlossen, es bleiben kaum offenen Fragen. Die Fortsetzungen werde ich sobald nicht lesen, weil ich erstens soviele andere Bücher hier habe und zum anderen gibt es sie nur auf Englisch und dazu muss ich in der richtigen Stimmung sein :) 

    Eine wirklich tolle Fantasiewelt rund um den Tod mit jugendlichen Charakteren, die schon viel für ihr Alter bewältigen müssen.

  11. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.310)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man kam schnell voran.

    Das Buch beginnt spannend. Die Ereignisse überschlagen sich und es stört überhaupt nicht, dass einige Begriffe (noch) nicht erklärt werden. Somit wird der Lesefluss durch nichts gestört und der eingängige Schreibstil rundet das Gesamtbild des Romans perfekt ab. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen und Alina ist mir wegen ihres Mutes im Kampf und ihrer Sorge um Maljen, richtig ans Herz gewachsen. Ihre innere Zerrissenheit über die Bedeutung ihrer Gabe und die Zweifel an der Aufrichtigkeit des Dunklen werden deutlich in immer neuen, überraschenden Wendungen der Handlung. So bleibt der Spannungsbogen fast kontinuierlich über die gesamte Zeit erhalten.

    Fazit:

    Ich kann dieses Buch jeden empfehlen.

  12. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.044)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Das Buch "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von der Autorin Caragh O'Brien ist eine Dystopie (Wir befinden uns ca. im Jahre 2400-2500 - korrigiert mich, wenn ich falsch liege, es wird nämlich, wenn dann nur nebenbei erwähnt.). Es gibt eine kleine eher subtile Liebesgeschichte, die aber nur wenig zum Vorschein kommt. Außerdem wird es von LovelyBooks in die Kategorie Young Adult eingeordnet, welchem ich nur bedingt zustimmen kann, denn es ist, meiner Meinung nach, nicht mehr wirklich ein Jugendbuch, sondern es ist schon recht erwachsenen geschrieben und es gibt auch einige Szenen, die nicht unbedingt ohne sind. Aber größtenteils ist es eine Geschichte, die auch Zartbesaitete lesen können. Ich finde, es ist ein Buch, welches an der Grenze liegt zwischen Jugendbuch und Erwachsenen Buch. Außerdem ist die Hauptprotagonisten noch sehr jung (also 16 Jahre). Daher wird sicher die Einordnung in Young Adult her rühren. 


    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch wirklich großartig und kann zumindest den ersten Teil definitiv empfehlen (die anderen zwei Teile habe ich ja noch nicht gelesen). In, für mich, sehr kurzer Zeit habe ich das Buch verschlungen und konnte manchmal wirklich nicht aufhören zu lesen. Sowohl die Welt als auch die Charaktere fand ich nicht nur spannend und interessant, sondern auch vor allem authentisch und insbesondere nicht nur schwarz oder weiß. Es gibt also gute als auch schlechte Seiten der Welt und der auftretenden Personen, was ich wirklich super fand. Man wird zwar in die Welt hineingeschmissen, aber man findet sich dennoch schnell zurecht und kann sehr gut der Handlung folgen. An vielen Stellen empfand ich die Handlungen als zuerst unlogisch, aber dann stellte sich letztendlich doch immer heraus, warum Person X so und nicht anders handelte und dann machte dieses Verhalten auch wieder Sinn. Auch mochte ich die Ästhetik der Geschichte sehr gern. Es ist irgendwas zwischen modern und schon zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Ein interessanter Mix. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Nicht zu deskriptiv und auch nicht zu wenig beschreibend. Auch die Gefühle sind gut bei mir angekommen und ich der Schreibstil wirkte auch nicht zu steif und war gut verständlich. Die Charaktere sind übersichtlich gestaltet und es würde mir keiner einfallen, der irgendwie langweilig oder nicht gut ausgearbeitet war. 

    Grundsätzlich hat mir das Buch also sehr gut gefallen und freue mich auf Band Zwei. Ich hab auch sonst weiter nichts zu bemängeln. 

  13. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783442749850)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (374)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    erzählt wird die Geschichte der blinden Marie-Laure die zusammen mit ihrem Vater 1944 vor den Nazi's nach Saint-Malo flüchtet. Und erzählt wird die Geschichte des Waisenjungen Werner der durch seine technischen Fähigkeiten der deutschen Wehrmacht hilft Wiederstandskämpfer aufzuspüren. Die beiden Lebenswege kreuzen sich.

    Sehr unterhaltsam wie aus dem Leben der zwei Jugendlichen erzählt wird, hab das Buch verschlungen.

  14. Cover des Buches Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen (ISBN: 9783423761970)
    Leigh Bardugo

    Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!

     

     

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
    So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

    Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
     Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.

    Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.

     Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.

    Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.

    Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.

    Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.

     Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat.

  15. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 1 (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 1

     (2.819)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Buecherliebe

    Inhalt:

    Sonea lebt in den Hüttenvierteln von Imardin in sehr armen Verhältnissen. Während der sogenannten "Säuberung", welche von der Gilde der Magier jährlich durchgeführt wird, nimmt Sonea mit einigen anderen Kindern und Jugendlichen an einem Protest teil. Dabei werfen alle Steine gegen die Magier. Die Magier sind jedoch mit einem Schild geschützt, welchen die Nicht-Magier nicht durchbrechen können. Erstaunlicherweise schafft Sonea es mit ihrer Wut und reiner Willenskraft, einen Stein durch den Schild zu werden und trifft dabei einen der Magier.  Bis zu diesem Zeitpunkt ahnte sie nicht, dass auch sie magische Fähigkeiten besitzen könnte. Die Jagd auf die nun wilde Magierin Sonea beginnt. Ihre unkontrollierte Magie ist gefährlich für sie und die ganze Stadt. Wird es ihr gelingen, die Kontrolle über ihre Magie zu erlangen?


    Fazit:

    Ich bin ein grosser Fan von Fantasy. Das erste Mal gelesen habe ich die Trilogie vor einigen Jahren. Mit der Idee dieses Buches bzw. dieser Trilogie hat mich die Autorin sehr angesprochen. Der Schreibstil von Trudi Canavan ist grandios. Ich mochte jeden Charakter, so wie er lebhaft beschrieben wurde. Man muss unbedingt erfahren, wie es Sonea ergeht, was für eine Rolle Rothen und Dannyl dabei spielen, ob und was für eine Rolle der dunkle Lord spielt und wie die anderen Jugendlichen in der Gilde Sonea gegenüber weiterhin verhalten werden.

    Was mir besonders gefallen hat war eigentlich der letzte Teil des Buches. Im ersten Teil passiert ausser ihrer Flucht nicht wirklich viel. Man erfährt jedoch viel über die Charaktere, was für mich in einem solchen Buch unglaublich wichtig ist. Aber im letzten Teil wird es für mich sehr spannend und vor allem weckt der Schluss eine grosse Neugierde auf den nächsten Band. Sehr gelungen!

    Ich würde alle drei Bücher jederzeit wieder lesen, da ich sie wirklich sehr toll fand.

  16. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 3 (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 3

     (2.014)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Klappentext:

    "Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch einiges hätte sie lieber nie erfahren - Dinge, die sie im Gewölbe des Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein böses Spiel sein könnte, mit dem er ihre magischen Kräfte für finstere Ziele gewinnen will. Doch sie wagt nicht, ihm zu trotzen, denn sie ahnt, dass ihre Zukunft in seiner Hand liegt..."

    Fazit:

    Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber es ist furchtbar schwer keine Rezension mit Spoilern zu schreiben...das dritte Buch der Reihe "Die Gilde der Schwarzen Magier" ist eindeutig das beste der drei Bücher. Der Anfang ist spannend aufgebaut, in der Mitte jedoch flaut die Spannung etwas ab, diese steigt aber auf jeden Fall wieder gegen Ende des Buchs. Das Geflecht der Beziehungen der Charaktere ist wirklich wundervoll ausgearbeitet. Ich habe auch das Gefühl, dass der Schreibstil flüssiger geworden ist. Der ständig wechselnde POV hat mehr von den Gefühlen der wichtigsten Charaktere offenbart. Ich habe einige Magier und Diebe fest ins Herz schließen können. 

    Dieses Buch lässt mich zurück mit einer bittersüßen Traurigkeit...das schaffen bei Weitem nicht alle Bücher!

  17. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.205)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  18. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.096)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Kurze Zusammenfassung (Achtung Spoiler-Alarm)🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨🚨

    Sonea lebt seit ihrer Entscheidung Magierin zu werden und mehr Kontrolle über ihre magischen Fähigkeiten zu erlangen in der Gilde der Magier. Als armes Hüttenmädchen (und somit als "Abschaum" von Imardin) muss sie viele Schikanen und Streiche über sich ergehen lassen. Vor allem Regin, ihr Erzfeind, setzt ihr zunehmend zu...das alles erträgt sie jedoch, da sie auch viel Zuspruch ihres Mentors Rothen bekommt. Doch noch immer lauert die Gefahr der schwarzen, verbotenen Magie über der Gilde. Akkarin, der Hohe Lord der Magiergilde, betreibt Schwarze Magie und erfährt alsbald, dass Sonea, Administrator Lorlen und Rothen ihm auf die Schliche gekommen sind. Er ernennt sich selbst zu Soneas Mentor, um sie zum Schweigen zu bringen und Kontrolle auszuüben. Kann der Hohe Lord noch gestoppt werden? 

    Meinung:

    Genau wo das erste Buch etwas flach ausgefallen ist, finde ich viele neue, spannende Aspekte im zweiten Buch. Vom Inhalt passiert schon deutlich mehr. Vor allem, weil wir Botschafter Dannyl auf seinen Reisen ins Ausland begleiten. Dannyl erforscht auch die ehemalig angetretene Reise von Akkarin und entdeckt dabei nicht nur einige brisante Dinge über den Hohen Lord, sondern auch über sich selbst. 

    Die neuen Charaktere wie Tayend und Dorrien sind einfach liebenswert. Ich bin sehr gespannt wie es im dritten Band mit all den Beziehungen unter den Charakteren weitergeht. Und auch ob der Hohe Lord wirklich so böse ist, wie alle denken ...


  19. Cover des Buches Auf immer gejagt (ISBN: 9783551583536)
    Erin Summerill

    Auf immer gejagt

     (240)
    Aktuelle Rezension von: julika1705

    Schon zu Beginn des Buches fasziniert dieses durch einen besonders bildhaften, atmosphärischen und intensiven Schreibstil!

    Die Protagonistin wirkt zunächst etwas spröde - und mit ihr der Einstieg, da es eine Ich-Erzählung ist. - Dies begründet sich allerdings in der zurückliegenden Zeit, voller Entbehrungen...

    Und es ist wunderschön, während des Lesens mitzuerleben, wie auch sie sich zusammen mit der fortlaufenden, immer atemberaubender werdenden Geschichte, immer mehr entfaltet!! 

    Es kommt, trotz einer an sich ruhig wirkenden Erzählung, zu stetig steigender Spannung, zunehmender Tiefe - und letztendlich Information zu einer alles umspannenden, zugrunde liegenden Magiewelt.

    Cohen als Charakter mochte ich sofort ganz besonders - und die Liebe zwischen den beiden geht wirklich ans Herz, berührt tief. - Die Charakterbeschreibungen insgesamt, auch der Nebencharaktere, sind großartig - und berühren, sind bildhaft und glaubwürdig. 

    Daher 5 Sterne! - Und Band 2!

  20. Cover des Buches 28 Tage lang (ISBN: 9783499266638)
    David Safier

    28 Tage lang

     (551)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    1942 lebt die 16-jährige Jüdin Mira im Warschauer Ghetto und schmuggelt Lebensmittel, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Hannah zu ernähren. Ihr Vater hat sich vor der Deportation das Leben genommen, ihr Bruder Simon arbeitet bei der Judenpolizei. Beide empfindet sie als Verräter. 

    Als sich die Lage im Warschauer Ghetto zuspitzt und die Deutschen beginnen, die jüdische Bevölkerung weiter in den Osten "umzusiedeln", schließt sich Mira, die vor lauter Hoffnungslosigkeit empfindet, nichts mehr zu verlieren zu haben, der jüdischen Widerstandsorganisation ŻOB an. 

    "28 Tage lang" wird aus der Perspektive der 16-jährigen Mira geschildert, die einerseits mutig, aber andererseits auch kopflos und naiv agiert. Schon während ihrer Schmuggeltätigkeit bringt sie sich laufend in Gefahr, hat jedoch immer wieder aufs Neue Glück, nicht von der SS erwischt zu werden. Auch ihre Träume von Liebe und Tanzen und einer Sehnsucht nach New York wirken kindlich. Das Buch würde ich deshalb eher als Jugendbuch einordnen, als einen Roman. 

    Aufgrund der eindringlichen Thematik und der wirklich erschütternden Schilderungen über Hunger, Leid, Angst und Gewalt ist es jedoch auch für Erwachsene ein relevantes Buch über den Holocaust und #GegendasVergessen. 

    Mir war der Roman zu wenig bildhaft geschrieben, das jüdische Ghetto wurde für mich nicht lebendig und vorstellbar, auch die Charaktere wirkten blutleer. Die Geschichte verliert sich häufig in der Gedankenwelt von Mira. Auch wenn man das als Flucht vor der schrecklichen Realität nachvollziehen kann, hatte die Geschichte damit, gerade bis zum Anschluss Miras an den Widerstand, immer wieder ihre Längen. 

    Phasenweise vermittelte der Roman zudem eine sehr einseitige Botschaft hinsichtlich der Frage von Anstand und Moral. Man erhielt die Vorstellung, dass nur der unbedingte Kampf gegen die herrschenden Zustände und die Gefährdung des eigenen Lebens als integer galt. 

    Dagegen fehlte mir ein Gefühl für die Atmosphäre im Warschauer Ghetto, da die Schilderungen des Alltags arg an der Oberfläche blieben. Die junge Mira, die mehr Glück als Verstand hat, konnte mich als Heldin nur bedingt überzeugen, taugt jedoch als Identifikationsfigur für jugendliche Leser*innen.  

  21. Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)
    Katherine Arden

    Der Bär und die Nachtigall

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Katherine Arden entführt uns gemeinsam mit Hauptprotagonistin Wasja tief ins nördliche Russland, in ein Reich voller Sagen und Legenden, die Wirklichkeit zu werden scheinen. Uralte Geschichten und uralte Magie, die nur Wasja zu sehen scheint. Und auch nur sie sieht die Gefahr die allen bevorsteht. Es liegt an ihr, ihr zuhause und die, die sie liebt zu beschützen.

    Die Autorin hat einen ruhigen, aber dennoch fesselnden Schreib- und Erzählstil. Man taucht vollkommen in ein Russland ein, dass an dunkler, magischer Atmosphäre kaum zu überbieten ist. Es werden die Sagen und Legenden dieses Landes mit einer fantasievollen und wunderschönen Geschichte verwoben. Wasja als Hauptprotagonisten ist ein sehr spezieller Charakter, der stark und eigenwillig daherkommt. Dennoch wickelt sie den Leser direkt um den Finger, so dass man mitfiebert, leidet und liebt. Das Setting hat etwas wirklich Einzigartiges an sich und die Idee hinter der Geschichte hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Am Anfang zieht sich die Erzählung ein wenig und man wartet auf das Ansteigen des Spannungsbogens. Doch der nimmt relativ schnell Fahrt auf und man kommt absolut auf seine Kosten. Die Geschichte saugt einen förmlich ein und man wird mitgerissen in diese magische Welt. Die Nebencharaktere und die Geschöpfe sind mit sehr viel Liebe und Detail gezeichnet, so dass man sie bildhaft vor sich hat. Einige russische Sagen kommen einen bekannt vor, andere sind völlig neu und spannend. Insgesamt liegt über der Geschichte eine sehr dunkle, gedrückte Stimmung was zum Gesamtkonzept sehr gut passt. Dennoch verflechtet die Autorin helle Momente mit ein, so dass eine wunderschöne Mischung entsteht. Ich mochte wie schon gesagt das russische Flair sehr gerne und war absolut verzaubert. Das Ende ist actionreich und holt einiges aus der ersten Hälfte des Buches wieder auf.

    Eine wirklich magische, wunderschöne Geschichte die etwas braucht um in Gang zu kommen aber dennoch nichts an Atmosphäre und Charme verliert. Zwar ist in der Geschichte stets Winter und auch die Grundstimmung ist dem angepasst, man kann meiner Meinung nach aber das Buch zu jeder Zeit lesen. Denn es bietet sehr viel Spannung, Zauber und Unterhaltung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Ich freue mich auf Band 2.

  22. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Der Fantasyroman "Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven handelt von zwei Völkern, den Kjer und den Nivard, die sich seit Ewigkeiten im Krieg befinden. Um von seiner Krankheit geheilt zu werden, befiehlt der Herrscher der Kjer seinem Heermeister Mordan, die Heilerin Lijanas zu ihm zu bringen. Lijanas ist allerdings eine Nivard und Mordan reist in das Reich der Nivard, um sie zu entführen. Auf ihrem gemeinsamen Weg in das Reich der Kjer, wandelt sich die Beziehung der beiden. Obwohl Mordan Lijanas' Entführer und sie die so-gut-wie Verlobte von Ahmeer, dem Thronfolger der Nivard ist, nähern sich die beiden immer weiter an.

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Es klingt doch sehr nach einer kitschigen Romeo und Julia Geschichte. Allerdings ist die Geschichte alles andere als kitschig. Die Annäherung der Protagonisten ist sehr gut beschrieben. Die Beziehung ist holprig und auch geprägt von Rückschritten. Allerdings findet die Autorin genau den richtigen Weg die anbahnende Liebesgeschichte trotz des Verhältnisses von Entführer und Entführter zu beschreiben.

    Die Erzählperspektive wechselt mit fortschreitender Seitenzahl immer öfter zwischen den Protagonisten und gibt Einblicke in deren Gedanken und Gefühle. Dieser Perspektivenwechsel ist der Autorin, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen. Ab und zu wechselt die Erzählersicht auch zu anderen Charakteren, wie zum Beispiel Ahmeer. Viele dieser Perspektivenwechsel sind verständlich und erklären die Hintergründe. Manchmal kann man diese Passagen nicht direkt einordnen, aber im Laufe des Buches lassen sie auch schon die Auflösung vermuten. Allerdings waren für mich einige Passagen unverständlich und ich konnte sie nicht in den Kontext der Geschichte einfügen. Vermutlich versteht man diese Passagen auch erst beim zweiten Lesen richtig. Für mich als Erstleser waren sie jedoch etwas verwirrend.

    Noch eine Anmerkung zum Schluss, auch wenn dieses Buch ein Fantasyroman mit einer Liebesgeschichte ist, ist das Buch brutal geschrieben und Blut und Gewalt sind durchgehend zu finden. Wer damit ein Problem hat, sollte vielleicht Abstand nehmen, ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen.

  23. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.746)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eine Frau kämpft in der grausamen Welt des Mittelalters um ihr Glück.
    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Ich finde das Buch klasse geschrieben. Mich fasziniert wie die Autorin das Mittelalter beschreibt und wie sie sich in Marie hineinversetzen kann. Was unter anderem auch toll am Buch ist, dass viele ältere Begriffe verwendet wurden. So geraten die nicht in Vergessenheit. 

  24. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.278)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Momo ist und bleibt einfach ein Klassiker. Es ist einfach eine Geschichte die bewegt und einem zum Nachdenken anregt. Gleichzeitig kann man es heute noch als Kritik an unserer Gesellschaft nehmen, dass wir immer mehr verfremden und die Kinder lieber in Schulen, Vereinen und so unterbringen oder eben sie vor Handys und anderen Spielekonsolen absetzten anstatt unsere Zeit in ihre Kindheit zu investieren. Das es spannungstechnisch mit den heutigen Abenteuerromanen nicht mithalten kann ist normal, schließlich ist das auch nicht die Zielsetzung dieses Märchen-Romans. 

    Zu den Charakteren kann man sagen, dass sie unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch jeder sich in einer der Figuren wiederfindet oder sich zumindest sich in sie hineinversetzten kann. 

    Der Schreibstil ist gut verständlich, auch wenn einiges etwas anspruchsvoller war, liegt es eher an einzelnen Begriffen, welche 1973 gebräuchlich waren und heute eher unbekannt sind. Diese haben aber dann keine tragende Rolle in dem Buch.

    Insgesamt hat es mich einfach immer wieder an die Kinderserie von damals erinnert und mich mitgenommen in eine Zeit als Kinderfernsehen noch wirklich was zu bieten hatte. Gleichzeitig habe ich leider wirklich viele Parallelen zu unserer aktuellen Zeit gefunden die mich etwas beunruhigt haben.

    Ich wünschte unsere Welt hätte noch mehr Momos die einem zuhören und sich um jedermann kümmern.

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