Bücher mit dem Tag "heitz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heitz" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches DOORS X - Dämmerung (ISBN: 9783426523872)
    Markus Heitz

    DOORS X - Dämmerung

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Die Idee des Buches ist echt genial und der Autor hat es auch geschafft eine düstere und mysteriöse Stimmung zu erzeugen. Leider ist es bis zum Schluss so mysteriös, dass noch viele Fragen offen bleiben und da auch vieles nicht ganz zur Erklärung kommt, habe ich teilweise das Interesse an der Geschichtd verloren. Die Personen wirken dagegen ziemlich echt und lebendig, sind aber auch nicht so auselegt, dass man sie besonders sympathisch finden oder gut tiefgehend mit ihnen mitfühlen kann. Da dies aber das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, und ich gehört habe, dass die Reihe eigentlich noch spannender wird, werde ich dennoch weiterlesen, auch wenn dieses Buch mich nicht überzeugen konnte.

  2. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.099)
    Aktuelle Rezension von: Stephi_Wittig

    Ich habe es als Hörbuch gehört und muss sagen, der Sprecher hat eine Lebendigkeit in die Geschichte gebracht, Wahnsinn. Die Geschichte um die Zwerge, Elben, Menschen und Co. waren sehr interessant und die Reise war bis zum Schluss spannend. Man wurde direkt ins Geschehen rein geschmissen und am Anfang ist es verwirrend, aber man gewöhnt sich dran. Viele Kampfszenen, Intrigen und Todesopfer, egal ob Freund oder Feind. Ich fand es fantastisch. 

  3. Cover des Buches DOORS ? - Kolonie (ISBN: 9783426523889)
    Markus Heitz

    DOORS ? - Kolonie

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Auf die Reihe von Markus Heitz war ich sehr gespannt da ich manche seiner anderen Romane gern gelesen habe und sie auch gut fand. Zuerst habe ich überlegt mit welchem Buch ich zuerst beginnen sollte, aber nachdem ich mitgekriegt habe das es eigentlich egal ist welches Buch man zuerst liest habe ich mich für das Buch „Kolonie“ entschieden. Und das war vielleicht mal spannend, actionreich und interessant. Und nachdem ich das erste Buch der Staffel 1 gelesen habe, werde ich auch so nach und nach die anderen beiden Bücher der Staffel lesen. Denn ich bin mir sicher, das die beiden anderen Geschichten auch sehr interessant sein werden. Es wurde auch schon verkündet das es eine weitere Staffel mit 3 Doors Büchern geben wird, da bin ich ja mal gespannt wie die Titel lauten werden.


    Man hat hier wieder mal ein rundum gelungenes Werk von Markus Heitz in der Hand. Das nicht nur interessant, sondern auch spannend und actionreich geschrieben wurde. Man kann diese 3 Bücher unabhängig voneinander lesen.

  4. Cover des Buches DOORS ! - Blutfeld (ISBN: 9783426523896)
    Markus Heitz

    DOORS ! - Blutfeld

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist auch hier wieder super gestaltet worden. Es ähnelt sehr den anderen Büchern aus Staffel 1. Insgesamt gibt es sechs Bänder dieser Reihe plus den Einleitungsbüchern.

    Das Buch Blutfeld ist genauso spannend, wie die anderen Teile. Die Protagonisten sind wieder super beschrieben und man kennt sie schon sehr gut aus den anderen Büchern, nur das sie da immer andere Wege gegangen sind.

    Sie reisen diesmal in die Welt des Mittelalters und dort sind sie in einer Männerwelt. Die Kaiserin soll gestürzt werden. Die Geschichte ist wieder solide aufgebaut und richtig spannend. Hat mir diesmal super gefallen.

    Klare Weiterempfehlung.

  5. Cover des Buches DOORS - Der Beginn (ISBN: 9783426454817)
    Markus Heitz

    DOORS - Der Beginn

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    4,5 Sterne, aufgerundet auf 5
    Es sind nur 80 Seiten, da passiert natürlich noch nicht sonderlich viel. Vielmehr lernen wir hier die Protagonisten kennen bzw. die Charaktere lernen sich kennen...
    Dabei scheint so mancher ein Geheimnis zu haben.
    Und geheimnisvoll ist hier alles. Darum mag ich es auch so. Ich liebe Rätsel, Mysteriöses und Geheimnisvolles.
    Zudem finde ich die Idee klasse. Am Ende dieser "Vorgeschichte" kann der Leser zwischen drei Türen bzw. drei Büchern wählen...
    Ich bin sehr neugierig und gespannt, was sich hinter den Türen verbirgt!
    Der Anfang ist auf jeden Fall sehr vielversprechend und ich freue mich darauf, weiterzulesen!

  6. Cover des Buches Die Klinge des Schicksals (ISBN: 9783426654484)
    Markus Heitz

    Die Klinge des Schicksals

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Shoko

    Dies war mein erster und nicht letzter Heitz! Einenfantastische Welt, eine tolle Heldin, superspannende Geschichte. Bis zur letzten Seite!

  7. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (687)
    Aktuelle Rezension von: 19gernot-winkler90

    Mit "Kinder des Judas" trifft Markus Heitz genau meinen Vampirgeschmack. Auf der einen Seite richtig schön blutig, wie sich das für Vampirliteratur gehören sollte, auf der anderen Seite historische, intelligente und organisierte Vampire. Das einzige, was etwas stört, ist die im dritten Teil des Buches etwas zu sehr im Vordergrund stehende Lovestory. Aber irgendwie auch ein cleverer Schachzug von Heitz, so wollte er sicherlich das Buch auch für Frauen ansprechender machen. Man muss ja auch auf die Verkaufszahlen achten. Aber da der Ausgang des ganzen versöhnt, sehe ich von einem Punktabzug ab.

  8. Cover des Buches Die Rückkehr der Zwerge 1 (ISBN: 9783426227558)
    Markus Heitz

    Die Rückkehr der Zwerge 1

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Als absoluter Neuling bin ich in die Reihe der Zwerge eingestiegen. Durch die geschickte Konstruktion des Autors konnte ich dieses Buch ohne die bereits veröffentlichten Bände sehr gut lesen. Ich bin von der ganzen Aufmachung und der Story sehr begeistert. In der Geschichte geht es um dem Zwerg Goïmron, welcher in der Stadt Malleniaswacht arbeitet. In der Stadt Malleniaswacht im vereinigte Großkönigsreich Gauragon leben Zwerge neben den Menschen, welche die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Goimron gelangt dabei an ein Buch. Schnell ist er sich im Klaren, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Buch handelt. Er ist der Überzeugung, dass es sich um das Buch des heldenhaften Tungdil Goldhand handeln könnte. Doch wird er von vielen belächelt, welchen er sein Geheimnis anvertraut. So macht er sich auf eine Suche mit dem festen Glauben diesen Helden zu finden. Wird er das Geheimnis lösen können? Goïmron ist ein sehr sympathischer Hauptdarsteller, welcher durch eine sehr starke Charakterwandlung im Laufe der Erzählung überzeugt. Anfänglich eher schüchtern und ängstlich lässt ihn der Glaube an eine „Vereinigung“ der verschiedenen Zwergen-Stämme nicht los und er wird mutiger. Auch seine Offenheit gegenüber anderen Lebewesen und Völkern wie z.B. gegenüber einem Srgáláh (humanoides Wesen mit Hundekopf) hilft ihm seine Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die Geschichte lebt von sehr vielen interessanten Darstellern unterschiedlicher Völker. Doria und Gata haben mir von allen am besten gefallen. Doria, eine Puppenspielerin, spielt eine besondere mystische Rolle was mir sehr gut gefallen hat. Gata, ist die mutige Tochter des Königs des dritten Stammes und weiß sich gegen die einzelnen „männlichen Widerstreiter“ sehr gut durchzusetzen.

    Der Aufbau der Story ist stringent und wird nur durch wenige Zeitsprünge unterbrochen. Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft, dialogorientiert und sehr gut lesbar. Gerade die sehr detaillierte Beschreibung der Welt des „Geborgenen Landes“ ist faszinierend und der Leser fühlt sich an einen Kinofilm erinnert. Ich hatte die Welt Tolkiens vor Augen, wobei mich diese Story und die beschriebenen Gebiete noch mehr gefesselt haben. Die Spannung der Geschichte wird durch kurze Effekte immer wieder aufgebaut und bleibt während der ganzen Erzählung in einem hohen Niveau. Als Besonderheit sind eine Karte des Geborgenen Landes, ein Personenregister, eine Übersicht über die einzelnen Völker sowie ein Begriffsverzeichnis zu nennen. Das Fazit ist sehr positiv. Wortgewaltige Welten gepaart mit einer spannenden und fantastischen Story sind die besten Zutaten für gute Bücher. Ich bin bereits nach dem ersten Buch ein sehr großer Fan der kleinen Helden geworden und werde alsbald den nächsten Band zu lesen beginnen.

  9. Cover des Buches Totenblick (ISBN: 9783426505915)
    Markus Heitz

    Totenblick

     (194)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996
    In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen. 

    Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
  10. Cover des Buches Wédora – Staub und Blut (ISBN: 9783426517796)
    Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Eine gewaltige, den Stürmen trotzende Festung inmitten der Wüste. Ein die Stadt beherrschender Mann, der in den Schatten verweilt und eher einem Gott denn einem Menschen zu gleichen scheint. Ein Ort, bedroht von gegen den Diebstahl der großen Wasserquelle aufbegehrende Wüstenvölker und umringt von (neidvollen?) Nationen. Dazu Intrigen und zwei durch Magie aus ihrer Heimatwelt gerissene und in Wédora gestrandete. Mehr braucht es nicht, für eine spannend und abwechslungsreich erzählte Geschichte.

    Markus Heitz hat eine Welt abseits von Zwergen, Albae und Vampiren erschaffen, die mich zu überzeugen verstanden hat. Magie bildet hier eine wichtige Basis.

    Die Charaktere funktionieren, harmonieren oder stoßen sich ab, je nach Wunsch, und erwecken die Welt zum Leben.

    Ich kann das Buch wärmsten empfehlen und werde in Band 2 »Schatten und Tod« schon bald nach Wédora zurückkehren.

  11. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge (ISBN: 9783492281027)
    Markus Heitz

    Der Krieg der Zwerge

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der überwältigende Erfolg der Buchreihe „Die Zwerge“ von Markus Heitz führte dazu, dass die Geschichte des Zwerges Tungdil in andere Medien übertragen wurde. Darunter finden sich ein Brettspiel, eine Comic-Reihe und ein Videospiel, das von der Bremer Firma King Art 2016 realisiert und zum Teil über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Das Rollenspiel folgt der Handlung des ersten Bandes „Die Zwerge“. Heitz war intensiv in die Entwicklung involviert und berichtet, dass die Zusammenarbeit mit King Art erschreckend reibungslos ablief. Er schrieb sogar extra für das Spiel eine neue Begleitfigur, die im Buch nicht auftaucht. Dennoch blieb es bei diesem einen Spiel. Der zweite Band „Der Krieg der Zwerge“ wurde bisher nicht umgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Das Geborgene Land feiert. Der böse Magier Nôd’onn ist besiegt und erstmals herrscht Einigkeit unter Menschen, Zwergen und Elben. Tungdil hofft, endlich ein richtiger Zwerg zu werden. Leider fällt es ihm schwer, sich den strengen Gesetzen der traditionsbewussten Stämme unterzuordnen. Er fürchtet schon, sich niemals unter seinesgleichen einzufügen, doch dann erfährt er von den Freien. Die Gemeinschaft verstoßener Zwerge folgt eigenen Regeln und begrüßt ihn mit offenen Armen. Er schließt sich ihnen an und verlässt seine Freunde, um ein neues Leben zu beginnen. Aber Tungdil wäre nicht Tungdil, stünde er nicht sofort bereit, wird er gebraucht. Denn der Frieden im Geborgenen Land hält nicht an. Orks, Albae und der Zwergenstamm der Dritten säen Angst, Misstrauen und Zwist. Abgelenkt von Scharmützeln und Intrigen entgeht Tungdil und seinen Verbündeten beinahe eine mysteriöse Gefahr, die sich unaufhaltsam von Westen nähert und das gesamte Geborgene Land zerstören könnte. Wollen sie ihre Heimat schützen, bleibt ihnen nur eine Wahl: sie müssen alte Feindschaften überwinden und sich mit denjenigen verbrüdern, gegen die sie seit Generationen kämpfen.

    Ich fürchte, ich bin zu zynisch für „Der Krieg der Zwerge“. Wie schon der erste Band ist diese Fortsetzung sehr klassische, gradlinige High Fantasy und kommt beinahe vollständig ohne versteckte Handlungslinien und komplexe Intrigengeflechte aus. Nicht, weil sich keine Gelegenheiten für Niedertracht und Heimtücke ergeben würden, sondern weil man sowas im Geborgenen Land offenbar einfach nicht tut. Es war, als fehlte (fast) allen Figuren Vorstellungskraft und Wille, um zu lügen, zu betrügen und zu manipulieren. Daher begleitet die Geschichte eine Note von unschuldiger, ehrlicher Naivität, mit der ich hin und wieder ernste Schwierigkeiten hatte, weil ich sehr wohl über die nötige Fantasie verfüge, mir subtile, hinterhältige Schemata auszumalen. Hinter jeder Ecke witterte ich Verrat und erwartete, dass die Figuren für das blinde Vertrauen, das sie ihren Gegenspieler_innen gegenüber zeigen, bestraft werden, worauf Markus Heitz allerdings verzichtet. Gut für sie, irritierend für mich. Ich konnte kaum fassen, dass die vielen Chancen, die bestimmte Charaktere in vorteilhafte Positionen gebracht hätten, hätten sie sich weniger ehrenhaft verhalten, ungenutzt verstrichen. Meiner Meinung nach hängt diese generelle, optimistische Gutmütigkeit in „Der Krieg der Zwerge“ eng mit der Art und Weise zusammen, wie Markus Heitz die Konflikte der Geschichte inszeniert. Er reiht sie auf wie die Perlen einer Kette: sie berühren einander, verwickeln sich jedoch nie. Dadurch wirkte die Handlung unnatürlich geordnet; er schließt jeden Konflikt erst einmal hübsch sauber ab, bevor er den nächsten aus dem Ärmel zieht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend, sondern künstlich und einen echten Abschluss erhält lediglich die Auseinandersetzung mit dem rätselhaften Feind, der das Geborgene Land von außen bedroht. Ich fand es schade, dass Heitz diese sogenannten Avatare nicht einsetzt, um das Worldbuilding außerhalb seines Settings zu erforschen, habe aber bemerkt, dass den Figuren im zweiten Band der Reihe zumindest auffällt, wie wenig sie darüber wissen, was sich hinter den schützenden Bergen ihrer Heimat befindet. Ich kann mir vorstellen, dass diese Überlegung eine Vorbereitung für die Folgebände ist und wir den Inselstatus des Geborgenen Landes durchbrechen, falls es Heitz gelingt, eine Motivation für die Figuren zu formulieren, die sie über dessen Grenzen hinausführt. Ich traue ihm zu, diese Herausforderung zu meistern, weil mir die Charakterentwicklung in „Der Krieg der Zwerge“ gut gefiel. Tungdil steht selbstverständlich im Fokus; aus seiner Perspektive erleben wir eine Variante des Widerstreits zwischen Gesellschaft und Individuum und erfahren interessante Details über die Kultur der Zwerge. Ich freute mich, dass Heitz Tungdils Volk nun doch eine eigene Note verleiht und ihre Gesellschaftsordnung untersucht, denn im ersten Band vermisste ich Neugier und Originalität schmerzlich. Seine Darstellung enthält noch immer eine Menge Klischees, aber ich hatte durchaus das Gefühl, etwas Neues zu lernen.

    Die Fortsetzung „Der Krieg der Zwerge“ gefiel mir etwas besser als der erste Band „Die Zwerge“. Die Geschichte war für meinen Geschmack zwar zu glatt, naiv und einseitig, da die klare, unangefochtene Rollenverteilung meiner Vorliebe für Ambivalenz widerspricht und trotz gewisser Verschiebungen immer eindeutig ist, wer die Guten und wer die Bösen sind, doch die Verfeinerung des kulturellen Worldbuildings und die Weiterentwicklung der Figuren sind Verbesserungen, die „Die Zwerge“ meiner Ansicht nach dringend brauchte. Vermutlich wird mir die Reihe immer etwas simplifiziert erscheinen, weil ich nicht daran gewöhnt bin, dass Charaktere ihre Absichten so offen zur Schau tragen, auf Hinterlist und Tücke verzichten und sich Handlungen eher unkompliziert gestalten. Markus Heitz‘ High Fantasy spiegelt die Mentalität seiner kleinen Held_innen wider: solide, altmodisch und etwas grob, aber dennoch liebenswert.

  12. Cover des Buches Des Teufels Gebetbuch (ISBN: 9783426517802)
    Markus Heitz

    Des Teufels Gebetbuch

     (201)
    Aktuelle Rezension von: pewehh

    Des Teufels Gebetbuch" ist ein überraschend schwacher Heitz. Was dem Autor im Zwerge-Epos wunderbar gelingt, geht hier gründlich schief. Wir haben blasse Charaktere, eine dürftige Story, die auch durch jede Menge High-Speed-Action nicht an Spannung gewinnt; die Überdosis Leichen (100 oder mehr?) sind wohl bereits Ausdruck der schöpferischen Verzweiflung.  Am besten sind noch die Teile, die im alten Leipzig spielen; das Auftauchen des jungen Goethe ist immerhin amüsant. Alles andere folgt einem furchtbar vorhersehbarem Schema, heraus kommt ein Westentaschen Dan Brown - inklusive Weltverschwörung - allerdings bar jeder Raffinesse. Vielleicht muss man als Heitz-Fanboy dieses Werk durchhalten, alle anderen können es getrost links liegen lassen

  13. Cover des Buches P. S. Ich töte dich (ISBN: 9783426508572)
    Sebastian Fitzek

    P. S. Ich töte dich

     (307)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    Ihr mögt Thriller? Ihr mögt Kurzgeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! 

    Sebastian Fitzek vereint in diesem Buch 11 Autoren und 13 spannende Thriller Kurzgeschichten, zwei davon aus seiner eigenen Feder.

    Ich gestehe, dass ich von den meisten anderen Autoren in diesem Buch bisher nichts gehört habe, ich kenne keines ihrer sonstigen Werke. Ich habe aber hinterher einige gegoogelt :D 

    Nichtsdestotrotz fand ich diese Sammlung verschiedener Thriller Kurzgeschichten echt toll. Bis auf ein oder zwei Stories haben mich echt alle gepackt, und das, obwohl die Geschichten echt nur wenig Raum einnehmen. Aber in diesen Fällen heißt es wohl "in der Kürze liegt die Würze!". Wirklich unglaublich, wie es die Autor*innen geschafft haben mich teilweise von den ersten paar Zeilen an direkt zu fesseln. 

    Mein Fazit: Definitiv lesenswert! Die Autor*innen haben echt ein paar spannende Geschichten raus gehauen. Man kann prima zwischendurch (zB in der Bahn, im Wartezimmer, oder wie ich, beim kochen,...) mal eben eine Geschichte lesen. Ist mal eine etwas andere Thriller Erfahrung!

  14. Cover des Buches Die Rache der Zwerge (ISBN: 9783492281034)
    Markus Heitz

    Die Rache der Zwerge

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Stephi_Wittig

    Was erwartet uns in dieser Geschichte? Wir haben doch eigentlich alles gesehen, gehört, gelesen, oder?. Tatsächlich entdecken wir unbekannte Wesen, am Anfang  wissen wir nicht ob sie gut oder böse sind, findet es selber heraus. Aber es sei gesagt, es macht die Geschichte wieder spannend. Ich fand es sehr interessant und stellt einiges, das was wir kennen auf den Kopf. Das es um eine Mission, jede Menge Abenteuer, Verrat, Vertrauen, Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe geht, muss ich nicht erst sagen. Die Charaktere wachsen mir immer mehr ans Herz und es ist immer wieder schön von einigen die Entwicklung zu sehen. Die Geschichte war diesmal ein wenig schwächer als die anderen Bände. Aber es ist trotzdem eine gute Reihenfortsetzung und empfehlenswert. 

  15. Cover des Buches Exkarnation - Krieg der alten Seelen (ISBN: 9783426505922)
    Markus Heitz

    Exkarnation - Krieg der alten Seelen

     (198)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Claire wird von einem Auto überfahren, ihr Mann bei einem Überfall erschossen. Doch Claires Seele verlässt die Erde nicht. Sie landet aus Versehen im Körper der Selbstmörderin Lene. Aber Lene war für eine andere Seele gedacht, und so wird Claire in den Krieg der alten Seelen hineingezogen.

    Es war angenehm, einen Fantasy-Roman zu lesen, der im Hier und Heute spielt mit Protagonisten, welche keine künstlichen oder konstruierte Namen haben. Hier geht es um ganz gewöhnliche Menschen, und dementsprechend sind auch die Namen. Doch hier ist nichts alltäglich. Vampire, Dämonen oder Seelenwanderer können sich hinter der Fassade des eigenen Nachbarn verstecken, ohne dass man dies merkt.

    Man weiß nie, auf wen Claire im nächsten Kapitel treffen wird. Viele Wendungen und immer wieder die Frage nach Gut und Böse, welche ständig neu gestellt wird, sorgen für gruseliges Thriller-Feeling. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, und besonders Claire erreichte mich emotional. Mit jeder neu aufkommenden Frage oder Geschehnis steigert sich die Spannung ein großes Stück mehr. Die Figuren stammen aus dem Universum der Romane von Markus Heitz. Daher kennen Fans die Hintergründe der jeweiligen Figur. Ich konnte der Geschichte trotz fehlender Vorkenntnisse gut folgen.

    Die etwa 600 Seiten fliegen nur so dahin. Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Duologie und dieser lässt den Leser mit einigen Cliffhängern zurück. Eines steht fest, ich muss den zweiten Teil lesen, so bald wie möglich.

  16. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  17. Cover des Buches Judastöchter (ISBN: 9783426505892)
    Markus Heitz

    Judastöchter

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Ich schreibe grundsätzlich nichts zum Inhalt, bzw. versuche es.

    Der letzte und meiner Meinung nach beste Teil der Reihe. Endlich kam der Spannungsaufbau auch bei mir an, da hatte ich bei den Vorgängern so meine Probleme...
    Schreibstil wie immer flüssig und gut zu Lesen. Diesmal sogar eine kleine Liebesgeschichte nebenbei, welche nur ein halbes Happy End hat. Sehr gut Umgesetzt! Meiner Meinung nach muss nicht alles immer Perfekt für alle Beteiligten enden, dass ist auf dauer auch langweilig.
    Aber es gibt Hoffnung, dass es doch irgendwann mal weitergeht. Zumindest könnte man bei diesem Ende damit rechnen.
    Alles in allem sehr Empfehlendswert. 4,5 Sterne von mir.
  18. Cover des Buches Die Mächte des Feuers (ISBN: 9783492281065)
    Markus Heitz

    Die Mächte des Feuers

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    »Die Mächte des Feuers« stand schon sehr lange auf meiner Leseliste. Seit meinem Praktikum 2006 bei den Bücherhallen möchte ich es lesen. Ich hatte das Buch damals in die Hände bekommen, weil ich es einarbeiten sollte. Seitdem hatte ich es auf meiner Wunschliste. Erst imaginär, dann seit 2010 auch digital.
    Seit Januar 2019 habe ich es in Besitz und nun endlich habe ich es durchgelesen und kann drüber schreiben, wie es mir gefallen hat.
    Spoileralarm: Es hat mir verdammt gut gefallen.

    Das Buch ist ein Hardcover mit Buchumschlag. Die Buchdeckel sind rot und mit schwarzen Silhouetten von fliegenden Drachen geschmückt.
    Der Buchumschlag ist in den Farben rot, schwarz und bläulich gehalten. Es ist ein Gargoyle drauf abgebildet, der irgendwo auf einem oder an einem Gebäude sitzt. Das Gebäude lässt sich jedoch nicht erkennen.
    Das Buch hat übrigens ein schwarzes Lesebändchen, worüber ich mich sehr gefreut habe
    Auf den Innenseiten der Buchdeckel befindet sich eine Weltkarte über die eine Silhouette eines Drachens liegt. Wie ein Schatten, der über der Welt liegt...
    Die Kapitel sind nummeriert. Am Anfang eines jeden Kapitels steht links eine graue Drachensilhouette. Sie markiert jeden Kapitelbeginn. Zusätzlich stehen Datum und Ort unter der Kapitelnummer. Darunter befindet sich ein Auszug aus einer Quelle über Drachen. Meist vom Officium.
    Die Kapitel sind teilweise recht lang, aber tatsächlich noch zusätzlich unterteilt. Diese Unterteilungen sind wieder mit einem Drachensymbol markiert, aber kleiner als das Symbol vom Kapitelanfang und zentriert.

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Im Zentrum steht Silena, die zu Beginn einen schweren Schicksalsschlag erfährt.
    Es gibt aber noch andere Erzählstränge, die sich am Ende dann alle zu einem einzigen verbinden.
    Mir gefällt sehr, dass es zum Beispiel auch Passagen aus der Sicht der Drachen gibt.
    Man wird in eine Geschichte katapultiert, die einem zu Beginn sehr mysteriös erscheint. Vieles ist unklar und kann man sich erst nach und nach erschließen.
    Die Charaktere wusste ich ziemlich lange nicht einzuschätzen. Länger als üblich. Ich wurde als Erstes mit Silena warm. Zadornov und Arsènie misstraute ich noch eine ganze Weile und Onslow Skelton noch viel länger. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise kann ich Charaktere schneller einschätzen. So blieb es eine Weile mysteriöser.
    Schon auf den ersten Seiten des Prologes passiert so viel auf einmal, dass mir zwischendurch der Atem stockte! Hätte ich zwischendurch nicht an Leseunlust gelitten, hätte ich das Buch sicherlich weit schneller durchgelesen. Es ist wirklich äußerst spannend und wird natürlich immer spannender je näher man dem Ende kommt.
    Die Idee hinter dem Roman ist wirklich einzigartig. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und das gefällt mir sehr.
    Irgendwann wurde mein Verdacht bestätigt, was ich schon sehr cool fand, da ich meine Idee ziemlich ungewöhnlich und kreativ fand. Dass sie am Ende hinkommen könnte, hätte ich nie erwartet.
    Der Showdown am Ende des Buches las sich irre fesselnd, wenngleich er mich auch gleich mehrmals schockierte. Dann geschah etwas, womit ich absolut nicht einverstanden war (Ich rief abends im Bett laut und empört: "Nein!") und durch die letzten Seiten musste ich mich dann quälen. Ich war sehr frustriert und zunächst mit dem fiesen Ende gar nicht einverstanden.
    Ich las aber weiter und wurde belohnt: Es gab noch einen genial verfassten Twist, der mich dann wieder begeistert auflachen ließ. 😂
    Die Geschichte ist tatsächlich in sich abgeschlossen. Im Nachwort weist der Autor jedoch auf die Möglichkeit eines Wiedersehens hin. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Fortsetzung von Anfang an geplant war, aber einige Jahre galt »Die Mächte des Feuers« tatsächlich als Einzelband.

    Mein Fazit:
    Sehr spannende Fantasygeschichte, die so noch nicht dagewesen ist und mir besser gefallen hat als ich ahnte.

  19. Cover des Buches Ritus (ISBN: 9783426523384)
    Markus Heitz

    Ritus

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Pascal_thewild

    Die Sprünge zwischen vergangenheit und Gegenwart haben mich überzeugt. Das ist wirklich eine spannende Art, etwas zu erzählen. klare empfehlung

  20. Cover des Buches Der Triumph der Zwerge (ISBN: 9783492281058)
    Markus Heitz

    Der Triumph der Zwerge

     (105)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Ein Zyklus ist vergangen und Frieden ist in das Geborgene Land eingekehrt. Böindil hat nur mit sehr viel Widerwillen das Amt des Großkönigs der Zwerge angenommen. Er wird vor große Aufgaben gestellt, als ein Mädchen in einem Gebirge auftaucht, dass zunächst nur albisch kann. Die Zwerge wollen es sofort töten, doch die Menschen und Elben beschützen es. Diese Völker beginnen sich zu verändern und bereiten den Zwergen Sorge. Zudem taucht erneut ein Zwerg auf, der behauptet Tungdil Goldhand zu sein. Aber ist es wirklich Böindils alter Freund oder erneut ein Trugbild von diesem? Die Zwerge wissen instinktiv, dass es wieder einmal an ihnen liegt, ihre Heimat vor dem Bösen zu beschützen.

     

    Den Band habe ich mir damals 2015 gekauft, aber noch nicht gelesen gehabt. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil mir Band 4 noch im Kopf war und dieser mich nicht wirklich überzeugt hat. Heute muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn der fünfte Band hat mich ähnlich begeistert wie der Anfang der Reihe. Er ist wahrlich ein krönender Abschluss für diese Pentalogie (die neuen Zwergen-Bänden führen ja einen neuen Zyklus ein, wie ich gelesen habe). An die ersten beiden Bände der Reihe ist es schwer heranzukommen, sicherlich, aber dieser Band hat mich begeistert. Und dieses Mal war nicht allein Böindil die tragende Kraft, dieses Mal haben viele Figuren dazu beigetragen, dass mir das Buch gefallen hat. Außerdem muss ich mal anmerken, dass ab knapp über der Hälfte Böindils Anteil immer weniger wurde. Das fand ich schon sehr schade, denn für mich ist und bleibt er der wahre Held der Zwergen-Reihe. Obwohl mir in diesem Band der zurückgekehrte Tungdil auch gefallen hat, denn er hat sehr an den Tungdil aus den ersten und zweiten Band der Reihe erinnert. Während ich im vierten Band zu dem angeblichen Tungdil eine wirkliche Abneigung entwickelt hatte, hat dieser mir die Liebe zu diesem Zwerg zurückgegeben. Danke an Markus Heitz, dass er mich mit Tungdil doch noch versöhnlich gestimmt hat.

     

    Was kann ich sonst noch zu diesem Band sagen? Nicht viel. Dieser war mit Abenteuer, Freundschaft und vielen Kämpfen gespickt, genauso wie ich es in einem Zwergen-Band erwarte. Die Figuren haben mir durchweg gefallen, die Guten wie auch die Bösen und ich konnte hier etwas mit der Storyline anfangen. Im Band 4 hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen, hier fühlte ich mich wieder mittendrin und es ging sogar so weit, dass ich Sympathie für die Elben bekommen habe. Bisher fand ich diese weder greifbar, noch sympathisch. Ich hatte da so eine ähnliche Abneigung wie die Zwerge selbst, aber hier fand ich deren Rolle wirklich gut.

    Heitz hat es sich natürlich wieder nicht nehmen lassen, eine Figuren sterben zu lassen. Er spielt nicht nur mit den Gefühlen der Figuren, sondern auch mit denen der Leser. Es tat einfach nur weh, dass er liebgewonnen Figuren weggenommen hat. Das Ende hat mir nicht gefallen, einfach, weil Heitz mein Vertrauen zerstört hat. Es war auf eine Art ziemlich offensichtlich, aber er hat mir die Figur so schmackhaft gemacht, dass ich es bis zum Schluss nicht glauben wollte… das war wirklich gemein.

     

    Fazit: Ich bin froh, dass der vierte Band nicht der Abschluss dieses Zyklus war, denn das wäre dieser Reihe unwürdig gewesen. Sie verdient so ein Ende, wo die Helden noch einmal in ihrer vollen Pracht glänzen können. Ich mochte in dem Band auch, dass nach jedem Kapitel eine kurze Anekdote oder eine Zwergenweisheit kam. Das hat sehr gut gepasst und vielleicht wird das ja beibehalten. Ich vergebe dem Band sehr gute vier Sterne.

  21. Cover des Buches Das Schicksal der Zwerge (ISBN: 9783492281041)
    Markus Heitz

    Das Schicksal der Zwerge

     (382)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: 250 Zyklen sind vergangen seit der heldenhafte Zwerg Tungdil Goldhand in die schwarze Schlucht gestürzt ist. Das geborgene Land wird inzwischen von den Feinden beherrscht – den Drachen Lohisbrand, einen Kordrion, den Albae und Lot-Ionan, der Magus der sich in den vielen Jahren stark verändert hat. Eines Umlaufs, als der Schutz der Barriere bricht, tritt ein zwergischer Krieger in einer Tioniumrüstung heraus. Boindil Zweiklinge, auch Ingrimmisch genannt, ist sich sicher, dass es sich um seinen Freund den Gelehrten Tungdil Goldhand handelt. Doch viele zweifeln daran, denn der einst legendäre Zwerg hat sich stark verändert. Ist es wirklich Tungdil und wird dieser es erneut schaffen seine Heimat aus den Klauen des Bösen zu befreien?

     

    Auch diesen Band habe ich vor einigen Jahren bereits gelesen (eindeutiger Beweis sind die Leserillen am Buchrücken), aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mich an diesen überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Obwohl die Bände 1-3 länger zurücklagen, konnte ich mich da noch grob an den Inhalt erinnern, aber hier war ich einfach nur erstaunt.

     

    Tatsächlich muss ich auch sagen, dass mir dieser Teil am wenigstens gefallen hat. Inhaltlich war dieser zwar gut und der Schreibstil packend wie gewohnt, aber irgendwie bin ich nicht so richtig reingekommen und gerade mit dem „Tungdil“ kam ich gar nicht zurecht. Klar war, dass er sich nach so langer Zeit in der schwarzen Schlucht, ständig Krieg und Gewalt ausgesetzt, verändert haben muss. Es gab zwar Momente, wo damalige Tungdil durchgeschienen hat, aber das war zu wenig, als dass ich wirklich glaubte, dass er es ist. Erschwerend hinzu kam, dass nicht aus seiner Sicht geschrieben wurde. Das sollte anscheinend dazu dienen, dass man als Leser sich nie wirklich sicher sein konnte, ob es nun der Tungdil ist oder doch nur ein Trugbild.

     

    Dafür wurde aus der Sicht von Boindil geschrieben, was in den vorherigen Bänden kam der Fall war. Das wiederum hat mich sehr gefreut. Ingrimmisch ist sowieso einer meiner Lieblingscharaktere. Über die Bände hinweg ist er stetig etwas ruhiger geworden. Im ersten Band war er der wilde, ungezügelte Zwerg, den man im Kampfesrausch kaum aufhalten kann. Diese Eigenschaft hat er immer noch, wenn es darauf ankommt, aber er ist deutlich gesetzter, wohl auch durch das Alter. Allerdings merkt man bei ihm immer, dass in ihm noch der Boindil vom Anfang der Reihe steckt und mit seinen derben Witzen, seinen vorlauten Mundwerk und da er sich die Meinung nicht verbieten lässt, gefällt er mir. Dennoch hätte ich ihn gern für seine Starrsinnigkeit das ein oder andere Mal gern auf den Kopf geschlagen. Ich bin allerdings sehr froh, dass Boindil bis zum Schluss ein Held geblieben ist. Irgendwie habe ich schon immer geahnt, dass Boindil der wahre Held der Zwergenreihe ist.

     

    Die beiden Zwerge, die noch mit Boindil und Tungdil gereist sind, Slin und Balyndar konnten mich nicht wirklich überzeugen. Es sollte wohl wie ein Ersatz für die aus dem ersten Band wirken, aber ich fand beide nicht besonders ansprechend. Witzig bei Slin war nur, dass er ständig „Entzückend“ gesagt, sowie Boindil immmer „Ho“ oder „Hussa“ von sich gibt. Slin fand ich auch noch den besseren von den Beiden. Balyndar mit seiner ständigen Feindseligkeit und Misstrauen war anstrengend, wenn ich ihn auch verstehen kann. Aber es war einfach zu viel des Guten.

     

    Mit den Nachfahren der Menschen hatte ich so meine Probleme. Nach 250 Jahren konnten ja nicht mehr die alten Figuren von damals leben und sich erst einmal an die Nachfahren zu gewöhnen war für mich am Anfang schwierig. Ich habe mich zwar an diese gewöhnt, aber so richtig… ich weiß auch nicht. Mallenia gefiel mir, die Nachfahrin von Prinz Mallen, obwohl ich deren Namen allein seltsam finde. Wie kommt man darauf? Nur damit es einen Bezug zu Mallen gibt und das nach 250 Jahren? Komich, aber gut. Rodario fand ich schon immer etwas nervig, obwohl auch dieser sich gebessert hat. Das er natürlich wieder seine Frauengeschichte am Start hat wie sein Ahne… typisch. Aber irgendwie auch witzig. Rodario selbst war mir suspekt. Die Magierin Coira fand ich zwar eigentlich allein durch ihre Magie interessant, aber sie stand sich so oft selbst im Weg.

    Von den Feinden fang ich jetzt gar nicht erst an. Die Albae sind sowieso gruslig, obwohl ich ja solche Figuren gerade mag. Von dem Magier aus der schwarzen Schlucht hat man zu wenig erfahren, als dass ich ihn beurteilen könnte.

     

    Und neben den Figuren, an die ich mich erst einmal gewöhnen musste, konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen. Irgendwie ging mir das alles zu geradlinig. Die hatten einen Plan und den haben sie Punkt für Punkt abgearbeitet. Mir haben so etwas die Abweichungen gefehlt. Es sind zwar immer ein paar Unbedeutsame gestorben, aber das war es schon. Das war mir teilweise zu einfach. Wenn man am Anfang so viel aufbaut, dass das ganze geborgene Land so untergegangen ist, dass man gar nicht mehr diesen Namen verwenden sollte, dann müssten es doch eigentlich größere Herausforderungen sein. Aber mit dem „Tungdil“ war das irgendwie nicht so eine große Schwierigkeit.

    Dazwischen immer wieder die Zweifel an Tungdil. Ist er es oder ist er es nicht? Und wenn er es nicht ist, was hat er vor?

     

    Fazit: Band 3 der Reihe hatte schon nicht an die ersten beiden herangereicht und dieser hat noch mehr sein Ziel verfehlt. Boindil ist der Lichtblick dieses Buches und wenn ich den fünften Band lese, freue ich mich schon, erneut auf diesen Zwerg zu treffen. Ansonsten fand ich den Band eher enttäuschend und habe ihn wohl deshalb aus meinem Gedächtnis gestrichen. Schade. Von mir gibt es 3 Sterne.

  22. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492269650)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Negothia

    Es kribbelt einen in den Fingern finde ich, wenn man irgendetwas total faszinierend findet und man dann dazu kommt, sich in eben diesem Thema etwas neues anzuhören oder anzulesen...und so ging es mir mit den vergessenen Schriften.

    Vermutlich habe ich auch eben aufgrund der Tatsache, dass das Buch bzw. Hörbuch an einigen Stellen sehr trocken war, eine gewisse Wunschvorstellung gehabt wie das ganze rübergebracht wird.

    Leider ist es so, dass mich hier der Sprecher absolut nicht fesseln konnte.

    Natürlich ist es schwer als einzelne Person zehn oder mehr verschiedenen Charakteren eine Stimme zu verleihen, aber ich finde wenn man das nicht kann, wird es wirklich schwer, ein Buch gut in ein Hörbuch umzuwandeln. - Einer der Gründe, warum ich Hörbücher mit mehreren Sprechern klüger finde.

    Nun gut, sei es wie es sei, ein Hörbuch sprechen ist mit Sicherheit nicht einfach, aber wünsche ich mich dabei doch trotzdem den Anspruch des „gefesselt -werdens“ stellen zu können.

    Das ist hier leider gar nicht passiert - teilweise erschien mir das ganze noch wesentlich trockener als Tolkiens Silmarillion (und wer das gelesen hat weiß, dass es wirklich schon sehr trocken ist).

    Handlungstechnisch ist es auf jeden Fall eine nette Erweiterung, aber dann – zumindest für mich – doch wenn überhaupt nur noch als Buch.

    Fazit:

    Buch ja, Hörbuch nein.

  23. Cover des Buches Collector (ISBN: 9783453527386)
    Markus Heitz

    Collector

     (165)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Das Buch ist großartig. Natürlich dauert es etwas, bis man in Heitz Kosmos angekommen ist, es gibt eine Vielzahl an Charakteren, verbündeten und verfeindeten Konzernen, Planeten und Spezies. Trotz dieser Fülle schaffte es Heitz aber, dass ich problemlos und sehr zügig in seine Welt eintauchen konnte. Dazu trägt auch bei, dass er auf ausschweifende Erklärungen der Technologien, Völker und deren Geschichte verzichtet. Das mag dem einen oder anderen zu wenig sein, ich habe dieses Hintergrundwissen aber nicht vermisst.

    Das Buch liest sich sehr kurzweilig und die Story ist spannend, mit einigen überraschenden Wendungen. Nur die scheinbar obligatorische Romanze war sehr vorhersehbar. Ich hätte mir auch gewünscht, dass alle Handlungsstränge zu Ende geführt werden, manche verlaufen im Sande. Insgesamt fand ich das aber verzeihlich. Die Charaktere sind glaubhaft und sehr originell. Heitz bietet hier einiges an Einfallsreichtum. Heitz Ausflug vom Fantasy-Genre zur SciFi ist für mich sehr gelungen.

  24. Cover des Buches Drachenkaiser (ISBN: 9783492281072)
    Markus Heitz

    Drachenkaiser

     (115)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG: 
    Die Großmeisterin Silena ist tot - zumindest offizieller Art. Als Anastasia Zadornov und Ehefrau von dem Hellseher Fürst Grigorij Wadim Basilius Zadornov lebt sie in der Abgeschiedenheit Schottlands und bildet die 'Skyguards', ihre eigene Staffel zur Bekämpfung von Drachen aus. Allerdings ist es nach der finalen Schlacht am Triglav ruhiger um die Herrscher der Erde geworden. Diese Chance wollen sich die asiatischen Drachen nicht entgehen lassen und Europa sich nun endgültig Untertan machen. Auch für Silena alias Anastasia und ihren Gatten Grigorij gibt es keine Ruhe, werden die fanatischen Drachenfreunde immer radikaler gegenüber den Drachenjägern und attackieren sogar den Hauptsitz des Officium Draconis - Silenas ehemaliger Arbeitgeber. Keiner ahnt, dass ein erneuter Kampf um den mächtigen Weltenstein begonnen hat, welcher anscheinend doch nicht vernichtet wurde. Wer von diesen vielen Interessengruppen kann sich behaupten und können die Drachenjäger überhaupt Paroli bieten?

    KOMMENTAR:
    Musste ich mich beim ersten Band namens 'Die Mächte des Feuers' der Drachen-Romane des deutschen Autors Markus Heitz erst hineinlesen, war dies mit der Fortsetzung 'Drachenkaiser' kein Problem. Der Schriftsteller bringt seine Leser schnell zurück in seine fiktive Welt der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, welche heimlich von Drachen beherrscht wird. Und der Schriftsteller hetzt den Leser mit mehreren Handlungssträngen regelrecht durch das Buch. Dabei sollte man konzentriert Lesen, denn manch beschriebene Geschehnisse sind nach den folgenden Seiten geschehen - daher die Empfehlung, immer ein Augenmerk auf das Datum am Anfang eines Kapitels zu haben. So bietet Heitz wieder einiges Spektakuläres auf; es ist schon eine intrigante Zeit, in der Selina und ihre Freunde leben. Auch die kleine Prise Steam-Punk mit den eigensinnigen Waffen gegen Drachen und natürlich den imposanten Luftschiffen ist in dem Buch wie in seinem Vorgänger enthalten. Der Autor lehnt sich an einigen realen zeitlichen Geschehnissen an, wobei ich das Stichwort Wirtschaftskrise in den Raum werfen möchte - ohne nun zu viel zu verraten. Andere wiederum verdreht er ein wenig, in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts waren die Zaren in Russland schon Geschichte. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch, welche in 'Drachenkaiser' schon fast von der Action dominiert wird. Damit entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner; wenn auch einige Szenarien etwas gestreckt wirken - Selina bleibt in China schon eine echt lange Zeit und der Handlungsstrang um die Geister von York ist wirklich schön zu Lesen, jedoch irgendwie der Haupthandlung nur zweit- oder drittrangig dienend. Allerdings eröffnen solche Stränge natürlich noch Optionen für einen weiteren Roman; stehen die Bände inhaltlich schon für sich und diese Fortsetzung ist mehr aus einer Laune des Autors entstanden und drei Jahre nach dem ersten Drachen-Roman erschienen. Heute wissen wir, dass ja sogar noch ein Band folgte. Aufgrund dem zweiten wirklich allen Fantasy-Fans zu empfehlenden Roman um die Altvorderen Drachen, Selina und dem faszinierenden Grigorij, kann man sich ungetrübt auf den dritten Drachen-Roman aus der Heitzschen Feder freuen...

    8,0 Sterne


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