Bücher mit dem Tag "heitz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heitz" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches DOORS X - Dämmerung (ISBN: 9783426523872)
    Markus Heitz

    DOORS X - Dämmerung

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    DOORS X ist für mich die letzte der drei Türen aus der ersten Trilogie die ich geöffnet hatte

    Ich bin froh dass wir diese Reihenfolge gewählt haben denn für mich war dieses Buch das beste von allen dreien und so wurde es von Buch zu Buch besser

    In diesem Teil werden unsere Abenteurer getrennt und ein Teil von ihnen landet in einer dystopischen Zukunft - in Frankfurt 2049 … und dann werden sie noch mit ihren dunkelsten Geheimnissen und Ängsten konfrontiert und man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit

    auch Ritter, Erzengel, das Wesen und Anna Lena sind wieder mit von der Partie und auch das Ende ist für mich mehr wie ein Abschluss als bei den andere Büchern

  2. Cover des Buches DOORS ? - Kolonie (ISBN: 9783426523889)
    Markus Heitz

    DOORS ? - Kolonie

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Auf die Reihe von Markus Heitz war ich sehr gespannt da ich manche seiner anderen Romane gern gelesen habe und sie auch gut fand. Zuerst habe ich überlegt mit welchem Buch ich zuerst beginnen sollte, aber nachdem ich mitgekriegt habe das es eigentlich egal ist welches Buch man zuerst liest habe ich mich für das Buch „Kolonie“ entschieden. Und das war vielleicht mal spannend, actionreich und interessant. Und nachdem ich das erste Buch der Staffel 1 gelesen habe, werde ich auch so nach und nach die anderen beiden Bücher der Staffel lesen. Denn ich bin mir sicher, das die beiden anderen Geschichten auch sehr interessant sein werden. Es wurde auch schon verkündet das es eine weitere Staffel mit 3 Doors Büchern geben wird, da bin ich ja mal gespannt wie die Titel lauten werden.


    Man hat hier wieder mal ein rundum gelungenes Werk von Markus Heitz in der Hand. Das nicht nur interessant, sondern auch spannend und actionreich geschrieben wurde. Man kann diese 3 Bücher unabhängig voneinander lesen.

  3. Cover des Buches DOORS ! - Blutfeld (ISBN: 9783426523896)
    Markus Heitz

    DOORS ! - Blutfeld

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist auch hier wieder super gestaltet worden. Es ähnelt sehr den anderen Büchern aus Staffel 1. Insgesamt gibt es sechs Bänder dieser Reihe plus den Einleitungsbüchern.

    Das Buch Blutfeld ist genauso spannend, wie die anderen Teile. Die Protagonisten sind wieder super beschrieben und man kennt sie schon sehr gut aus den anderen Büchern, nur das sie da immer andere Wege gegangen sind.

    Sie reisen diesmal in die Welt des Mittelalters und dort sind sie in einer Männerwelt. Die Kaiserin soll gestürzt werden. Die Geschichte ist wieder solide aufgebaut und richtig spannend. Hat mir diesmal super gefallen.

    Klare Weiterempfehlung.

  4. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Die Zwerge wurde mir schon oft empfohlen als deutscher Fantasymeilenstein. Nun habe ich mich mal an die Lektüre gemacht und nun ja, man kann es ganz gut weglesen, aber als Meilenstein habe ich es jetzt nicht empfunden.

    Hauptfigur ist Tungdil, der zwar ein Zwerg ist, aber bei einem Zauberer aufgewachsen. Als Leser*in begleitet man ihn dabei, wie er auszieht, um mehr über seine Herkunft zu erfahren und gleich mit einer Handvoll Gefährten eine schreckliche Bedrohung für das Geborgene Land abwehren muss.

    Vielleicht liegt es daran, dass das Buch schon so alt ist, vielleicht sollte man es nicht mit so vielschichtigen Werken wie Game of Thrones und Herr der Ringe vergleichen (obwohl es ironischerweise genau von Letzterem seine Inspiration nimmt). Auf jeden Fall ist die Handlung und selbst die Personenzeichnung sehr platt und vorhersehbar. Eben das was in unzähligen Abenteuerromanen/Spielen passiert. Außenseiter geht auf Reisen, löst Quests, sammelt Informationen und Artefakte für die Herstellung einer Waffe und muss sich mit einer Gruppe von Freunden, die immer mehr zusammenwächst einem übermächtigen Feind stellen.
    Die Handlung ist sehr geradling. Probleme lösen sich durch Draufhauen oder glückliche Zufälle auf.
    (Gute) Zwerge haben Bärte, sind in der Handwerkskunst bewandert, stark, loyal, kampflustig und hassen Elben. Ich fand es sehr schade, dass dieses Schema nicht aufgebrochen wird. Manchmal wird es mit ein wenig Humor kommentiert, das hat mich ein bisschen versöhnt.
    Gerade die Bösen sind schlecht ausgearbeitet. Orks sind eben dumm und nur in der Masse gefährlich, bei den verschlagenen Charakteren riecht man deren schlechte Absichten 100 Meter gegen den Wind.

    Fünf Zwerge nehmen es ohne Probleme mit hunderten Orks auf, da sorgt es für wenig Spannung wenn die Helden wieder einmal plötzlich vor einer Armee stehen. Wenn schon Personenzeichnung und Konstruktion der Welt nicht so dolle sind, dann erwarte ich wenigstens unterhaltsame Action, aber auch das habe ich nicht so vorgefunden. Es gibt halt ab und an Gemetzel, was aber kaum emotional mitnimmt, da es eh die Möglichkeit gibt zu heilen. Ach ja und Untote laufen auch noch rum.
    Es liest sich trotzdem ganz gut und man kann in die Welt, die der Autor schafft, eintauchen. Es hat mich aber vermutlich besonders wegen meiner Erwartungshaltung enttäuscht.

    Vielleicht bieten die Folgebände noch etwas mehr Innovation und Ambivalenz, ich werde erstmal nicht weiterlesen. Als Zeitvertreib in Ordnung, wenn man die hochkomplexen Fantasyschinken nicht so mag, Zwerge genau so schätzt, wie sie meist dargestellt werden und auch mal ein paar Seiten unkonzentriert querlesen können möchte. Mir war das zu wenig.

  5. Cover des Buches Oneiros - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783426505908)
    Markus Heitz

    Oneiros - Tödlicher Fluch

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy


    Stell dir vor, du schläfst ein und wenn du aufwachst, hat der Tod um dich rum gewütet, nur du lebst noch. So ergeht es in diesem Roman den sogenannten Todesschläfern. 
    Der Tod kann sie nicht sehen, er ist darüber so erzürnt, dass er alles niedermäht, wenn der Todesschläfer einschläft. Egal ob Tier, Pflanze oder Mensch. Und von mal zu mal, wird der Radius des Todes größer… Was würdest du tun? 



    In diesem Buch geht es um verschiedene Personen, die mehr oder weniger mit diesem Fluch zu tun haben. Es ist schwer etwas zu erzählen, ohne viel zu verraten. So viel sei gesagt, es beginnt mit einem Flug, der in Paris enden soll, aber in einer Katastrophe endet! Also Spannung von Anfang an! 



    Markus Heitz versteht sich einfach auf Spannung, dem Übersinnlichen, und dem „Oh mein Gott“ Effekt, wenn man denkt, das wird aber jetzt nicht passieren?! Nichts ist unmöglich in seinen Büchern. Und zudem ist er ein super sympathischer und lustiger Kerl (hatte das Glück, ihn bei einer Signierstunde vor Corona kennenzulernen  )
    Also, eine klare Empfehlung! Grundsätzlich alle seine Bücher!


  6. Cover des Buches DOORS - Der Beginn (ISBN: 9783426454817)
    Markus Heitz

    DOORS - Der Beginn

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    4,5 Sterne, aufgerundet auf 5
    Es sind nur 80 Seiten, da passiert natürlich noch nicht sonderlich viel. Vielmehr lernen wir hier die Protagonisten kennen bzw. die Charaktere lernen sich kennen...
    Dabei scheint so mancher ein Geheimnis zu haben.
    Und geheimnisvoll ist hier alles. Darum mag ich es auch so. Ich liebe Rätsel, Mysteriöses und Geheimnisvolles.
    Zudem finde ich die Idee klasse. Am Ende dieser "Vorgeschichte" kann der Leser zwischen drei Türen bzw. drei Büchern wählen...
    Ich bin sehr neugierig und gespannt, was sich hinter den Türen verbirgt!
    Der Anfang ist auf jeden Fall sehr vielversprechend und ich freue mich darauf, weiterzulesen!

  7. Cover des Buches Die Klinge des Schicksals (ISBN: 9783426654484)
    Markus Heitz

    Die Klinge des Schicksals

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Shoko

    Dies war mein erster und nicht letzter Heitz! Einenfantastische Welt, eine tolle Heldin, superspannende Geschichte. Bis zur letzten Seite!

  8. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (681)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die "Kinder des Judas" ist der Auftakt einer Vampir-Trilogie und alle drei Bücher gehören zum "Pakt der Dunkelheit". Die Kinder des Judas wird meines Wissens offiziell als Band 3 gehandelt des Paktes der Dunkelheit, ich habe allerdings die anderen Bände vorher nicht gelesen und ich hatte keine Probleme die Geschichte zu verstehen.

    Markus Heitz liefert uns hier einen soliden Vampir-Roman mit viel Spannung, Action und Blutvergießen. Mitunter sind die Szenen recht brutal, aber nicht niveaulos oder billig. Ein hochwertiger Vampirroman ohne den bekannten Kitsch, abwechslungsreich und mit einigen Tempowechseln in der Geschichte. Es gibt einen ordentlichen Spannungsbogen, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

    Die Protagonistin Sia ist sehr gut dargestellt, kann ich das Wort "authentisch" benutzen, obwohl sie eine Vampirin ist? Mir gefällt die Figur ausgesprochen gut, eine mitunter brutale Kämpferin mit sehr schön ausgearbeiteten menschlichen Zügen und überraschend viel Herzwärme. Auch die Figuren um Sia herum sind gut ausgearbeitet und gestalten so eine abwechslungsreiche und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist locker und flüssig.

    Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen, war aber so begeistert, das ich mir gleich Band 2 und 3 der Trilogie gekauft habe. Wer Vampire mag, dem kann ich den Roman nur ans Herz legen.

  9. Cover des Buches Die Rückkehr der Zwerge 1 (ISBN: 9783426227558)
    Markus Heitz

    Die Rückkehr der Zwerge 1

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Der Zwerg Goimron arbeitet im Geborgenen Land als eher untalentierter Gemmenschnitzer. In seiner Freizeit streift er durch alte Läden und in zwielichtigen Gegenden herum, um Sachen, Gegenstände, Artefakten oder Dinge aus der alten Zeit zu finden und zu sammeln. Nicht selten wird er dabei übers Ohr gehauen und ist sich des Spottes sicher. Doch dann findet Goimron in einer alten Kiste ein Buch mit handschriftlichen Notizen. Erstaunlich dabei ist, dass es in Zwergisch geschrieben wurde. Alles deutet darauf hin, dass der heldenhafte Tungdil Goldhand der Verfasser des Buches ist. Aber dieser gilt bereits seit Hunderten von Zyklen verschollen. Und überhaupt, kann ein Zwerg wirklich so alt werden?

    Da es nur einen Weg gibt, das herauszufinden, begibt sich Goimron auf die Suche nach Goldhand. Doch er ist nicht alleine. Können er und seine Gefährten Goldhand lebend finden? Werden sie gegen uralte Intrigen, Machtkämpfe, Albae, Drachen und anderen Feinden bestehen können?

     

    Endlich geht die Zwergen-Saga weiter. Mit einem mehrere Zyklen dauernden Abstandstand, ließ mich der Autor Markus Heitz wieder in das Geborgene Land zurückkehren. Im Fokus steht Goimron, ein junger Zwerg, der an den alten Zeiten hängt und als Gemmenschnitzer nicht wirklich etwas taugt. Und doch ist er so sympathisch in seiner Art, dass man schnell mit ihm warm wird.

    Markus Heitz bedient sich einer Sprache, die leicht verständlich und sehr bildhaft ist. Die Seiten des Buches fliegen nur so dahin. Perspektivenwechsel, Cliffhanger, Schrecksekunden jagen komische Situationen und manchmal wird es auch ein wenig romantisch. Das Buch bietet dem Leser sehr viel, vor allem wenig Möglichkeit, es aus den Händen zu legen.

    Ich habe die Rückkehr ins Geborgene Land sehr genossen, freut mich über das Wiedersehen mit den Zwergen, Albae und den anderen. Und natürlich trieb auch mich die Frage um, lebt Goldhand tatsächlich noch und kann Goimron ihn finden?

     

    Fazit:

    Ein grandioser Start einer neuen Reihe, die auf einer alten Sage wurzelt und eigentlich eine Fortsetzung ist. Die Zwerge sind wahrlich zurückgelehrt – Chapeau, Markus!

  10. Cover des Buches Totenblick (ISBN: 9783426505915)
    Markus Heitz

    Totenblick

     (192)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996
    In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen. 

    Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
  11. Cover des Buches Wédora – Staub und Blut (ISBN: 9783426517796)
    Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Eine gewaltige, den Stürmen trotzende Festung inmitten der Wüste. Ein die Stadt beherrschender Mann, der in den Schatten verweilt und eher einem Gott denn einem Menschen zu gleichen scheint. Ein Ort, bedroht von gegen den Diebstahl der großen Wasserquelle aufbegehrende Wüstenvölker und umringt von (neidvollen?) Nationen. Dazu Intrigen und zwei durch Magie aus ihrer Heimatwelt gerissene und in Wédora gestrandete. Mehr braucht es nicht, für eine spannend und abwechslungsreich erzählte Geschichte.

    Markus Heitz hat eine Welt abseits von Zwergen, Albae und Vampiren erschaffen, die mich zu überzeugen verstanden hat. Magie bildet hier eine wichtige Basis.

    Die Charaktere funktionieren, harmonieren oder stoßen sich ab, je nach Wunsch, und erwecken die Welt zum Leben.

    Ich kann das Buch wärmsten empfehlen und werde in Band 2 »Schatten und Tod« schon bald nach Wédora zurückkehren.

  12. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge (ISBN: 9783492281027)
    Markus Heitz

    Der Krieg der Zwerge

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der überwältigende Erfolg der Buchreihe „Die Zwerge“ von Markus Heitz führte dazu, dass die Geschichte des Zwerges Tungdil in andere Medien übertragen wurde. Darunter finden sich ein Brettspiel, eine Comic-Reihe und ein Videospiel, das von der Bremer Firma King Art 2016 realisiert und zum Teil über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Das Rollenspiel folgt der Handlung des ersten Bandes „Die Zwerge“. Heitz war intensiv in die Entwicklung involviert und berichtet, dass die Zusammenarbeit mit King Art erschreckend reibungslos ablief. Er schrieb sogar extra für das Spiel eine neue Begleitfigur, die im Buch nicht auftaucht. Dennoch blieb es bei diesem einen Spiel. Der zweite Band „Der Krieg der Zwerge“ wurde bisher nicht umgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Das Geborgene Land feiert. Der böse Magier Nôd’onn ist besiegt und erstmals herrscht Einigkeit unter Menschen, Zwergen und Elben. Tungdil hofft, endlich ein richtiger Zwerg zu werden. Leider fällt es ihm schwer, sich den strengen Gesetzen der traditionsbewussten Stämme unterzuordnen. Er fürchtet schon, sich niemals unter seinesgleichen einzufügen, doch dann erfährt er von den Freien. Die Gemeinschaft verstoßener Zwerge folgt eigenen Regeln und begrüßt ihn mit offenen Armen. Er schließt sich ihnen an und verlässt seine Freunde, um ein neues Leben zu beginnen. Aber Tungdil wäre nicht Tungdil, stünde er nicht sofort bereit, wird er gebraucht. Denn der Frieden im Geborgenen Land hält nicht an. Orks, Albae und der Zwergenstamm der Dritten säen Angst, Misstrauen und Zwist. Abgelenkt von Scharmützeln und Intrigen entgeht Tungdil und seinen Verbündeten beinahe eine mysteriöse Gefahr, die sich unaufhaltsam von Westen nähert und das gesamte Geborgene Land zerstören könnte. Wollen sie ihre Heimat schützen, bleibt ihnen nur eine Wahl: sie müssen alte Feindschaften überwinden und sich mit denjenigen verbrüdern, gegen die sie seit Generationen kämpfen.

    Ich fürchte, ich bin zu zynisch für „Der Krieg der Zwerge“. Wie schon der erste Band ist diese Fortsetzung sehr klassische, gradlinige High Fantasy und kommt beinahe vollständig ohne versteckte Handlungslinien und komplexe Intrigengeflechte aus. Nicht, weil sich keine Gelegenheiten für Niedertracht und Heimtücke ergeben würden, sondern weil man sowas im Geborgenen Land offenbar einfach nicht tut. Es war, als fehlte (fast) allen Figuren Vorstellungskraft und Wille, um zu lügen, zu betrügen und zu manipulieren. Daher begleitet die Geschichte eine Note von unschuldiger, ehrlicher Naivität, mit der ich hin und wieder ernste Schwierigkeiten hatte, weil ich sehr wohl über die nötige Fantasie verfüge, mir subtile, hinterhältige Schemata auszumalen. Hinter jeder Ecke witterte ich Verrat und erwartete, dass die Figuren für das blinde Vertrauen, das sie ihren Gegenspieler_innen gegenüber zeigen, bestraft werden, worauf Markus Heitz allerdings verzichtet. Gut für sie, irritierend für mich. Ich konnte kaum fassen, dass die vielen Chancen, die bestimmte Charaktere in vorteilhafte Positionen gebracht hätten, hätten sie sich weniger ehrenhaft verhalten, ungenutzt verstrichen. Meiner Meinung nach hängt diese generelle, optimistische Gutmütigkeit in „Der Krieg der Zwerge“ eng mit der Art und Weise zusammen, wie Markus Heitz die Konflikte der Geschichte inszeniert. Er reiht sie auf wie die Perlen einer Kette: sie berühren einander, verwickeln sich jedoch nie. Dadurch wirkte die Handlung unnatürlich geordnet; er schließt jeden Konflikt erst einmal hübsch sauber ab, bevor er den nächsten aus dem Ärmel zieht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend, sondern künstlich und einen echten Abschluss erhält lediglich die Auseinandersetzung mit dem rätselhaften Feind, der das Geborgene Land von außen bedroht. Ich fand es schade, dass Heitz diese sogenannten Avatare nicht einsetzt, um das Worldbuilding außerhalb seines Settings zu erforschen, habe aber bemerkt, dass den Figuren im zweiten Band der Reihe zumindest auffällt, wie wenig sie darüber wissen, was sich hinter den schützenden Bergen ihrer Heimat befindet. Ich kann mir vorstellen, dass diese Überlegung eine Vorbereitung für die Folgebände ist und wir den Inselstatus des Geborgenen Landes durchbrechen, falls es Heitz gelingt, eine Motivation für die Figuren zu formulieren, die sie über dessen Grenzen hinausführt. Ich traue ihm zu, diese Herausforderung zu meistern, weil mir die Charakterentwicklung in „Der Krieg der Zwerge“ gut gefiel. Tungdil steht selbstverständlich im Fokus; aus seiner Perspektive erleben wir eine Variante des Widerstreits zwischen Gesellschaft und Individuum und erfahren interessante Details über die Kultur der Zwerge. Ich freute mich, dass Heitz Tungdils Volk nun doch eine eigene Note verleiht und ihre Gesellschaftsordnung untersucht, denn im ersten Band vermisste ich Neugier und Originalität schmerzlich. Seine Darstellung enthält noch immer eine Menge Klischees, aber ich hatte durchaus das Gefühl, etwas Neues zu lernen.

    Die Fortsetzung „Der Krieg der Zwerge“ gefiel mir etwas besser als der erste Band „Die Zwerge“. Die Geschichte war für meinen Geschmack zwar zu glatt, naiv und einseitig, da die klare, unangefochtene Rollenverteilung meiner Vorliebe für Ambivalenz widerspricht und trotz gewisser Verschiebungen immer eindeutig ist, wer die Guten und wer die Bösen sind, doch die Verfeinerung des kulturellen Worldbuildings und die Weiterentwicklung der Figuren sind Verbesserungen, die „Die Zwerge“ meiner Ansicht nach dringend brauchte. Vermutlich wird mir die Reihe immer etwas simplifiziert erscheinen, weil ich nicht daran gewöhnt bin, dass Charaktere ihre Absichten so offen zur Schau tragen, auf Hinterlist und Tücke verzichten und sich Handlungen eher unkompliziert gestalten. Markus Heitz‘ High Fantasy spiegelt die Mentalität seiner kleinen Held_innen wider: solide, altmodisch und etwas grob, aber dennoch liebenswert.

  13. Cover des Buches Des Teufels Gebetbuch (ISBN: 9783426517802)
    Markus Heitz

    Des Teufels Gebetbuch

     (199)
    Aktuelle Rezension von: pewehh

    Des Teufels Gebetbuch" ist ein überraschend schwacher Heitz. Was dem Autor im Zwerge-Epos wunderbar gelingt, geht hier gründlich schief. Wir haben blasse Charaktere, eine dürftige Story, die auch durch jede Menge High-Speed-Action nicht an Spannung gewinnt; die Überdosis Leichen (100 oder mehr?) sind wohl bereits Ausdruck der schöpferischen Verzweiflung.  Am besten sind noch die Teile, die im alten Leipzig spielen; das Auftauchen des jungen Goethe ist immerhin amüsant. Alles andere folgt einem furchtbar vorhersehbarem Schema, heraus kommt ein Westentaschen Dan Brown - inklusive Weltverschwörung - allerdings bar jeder Raffinesse. Vielleicht muss man als Heitz-Fanboy dieses Werk durchhalten, alle anderen können es getrost links liegen lassen

  14. Cover des Buches P. S. Ich töte dich (ISBN: 9783426508572)
    Sebastian Fitzek

    P. S. Ich töte dich

     (305)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    Ihr mögt Thriller? Ihr mögt Kurzgeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! 

    Sebastian Fitzek vereint in diesem Buch 11 Autoren und 13 spannende Thriller Kurzgeschichten, zwei davon aus seiner eigenen Feder.

    Ich gestehe, dass ich von den meisten anderen Autoren in diesem Buch bisher nichts gehört habe, ich kenne keines ihrer sonstigen Werke. Ich habe aber hinterher einige gegoogelt :D 

    Nichtsdestotrotz fand ich diese Sammlung verschiedener Thriller Kurzgeschichten echt toll. Bis auf ein oder zwei Stories haben mich echt alle gepackt, und das, obwohl die Geschichten echt nur wenig Raum einnehmen. Aber in diesen Fällen heißt es wohl "in der Kürze liegt die Würze!". Wirklich unglaublich, wie es die Autor*innen geschafft haben mich teilweise von den ersten paar Zeilen an direkt zu fesseln. 

    Mein Fazit: Definitiv lesenswert! Die Autor*innen haben echt ein paar spannende Geschichten raus gehauen. Man kann prima zwischendurch (zB in der Bahn, im Wartezimmer, oder wie ich, beim kochen,...) mal eben eine Geschichte lesen. Ist mal eine etwas andere Thriller Erfahrung!

  15. Cover des Buches Die Rache der Zwerge (ISBN: 9783492281034)
    Markus Heitz

    Die Rache der Zwerge

     (516)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: 5 Zyklen war es ruhig und friedlich im Geborgenen Land. Aber plötzlich treten neue Feinde auf, die es auf den magischen Diamanten abgesehen haben. Wer ihn besitzt, beherrscht die Welt. Erneut ist es an Tungdil und seiner magischen Axt sein Land zu retten, obwohl das Schicksal mit ihm persönlich schrecklich mitgespielt hat.

    Ich hatte noch in Erinnerung, dass dieser Band mich nicht komplett begeistern konnte wie die ersten beiden und dies hat sich beim Lesen auch bestätigt. Es liegt einerseits daran, dass liebgewonnene Figuren im vorherigen Teil sterben mussten, aber das auch die verbliebenen sich verändert haben. Tungdil war gerade am Anfang sehr verändert und als man den Grund erfahren hat, konnte ich das zwar nachvollziehen bis zu einem gewissen Grad, aber dennoch hätte ich ihn gern geschüttelt für sein unmögliches Verhalten. Auch kann ich verstehen, dass er das Kämpfen müde ist, dass es immer wieder an ihm liegt, das Geborgene Land zu retten und er es immer ist, der Frieden predigt, man aber nicht auf ihn hört. Zudem fühlt er sich niemand wirklich zugehörig, weder den Menschen noch den Zwergen. Er ist innerlich unruhig und auch das stört mich an ihm, da er damit andere verletzt. So einige persönliche Entscheidungen konnte ich bei ihm nicht nachvollziehen und hat ihm etwas von seinem heldenhaften, legendären Glanz genommen.

    Auch Boindil, Tungdils bester Zwergenfreund, hat sich verändert. Er ist nicht mehr das Heißblut wie in den ersten Bänden, nicht mehr der irre Kämpfer, sondern etwas gesetzter. Obwohl in gewissen Situationen diese Charaktereigenschaften wieder durchkommen. Allerdings ist er für mich in dem Band noch sympathischer geworden. Eigentlich weiß ja sowieso jeder, der die Zwergen-Reihe liest, wer der wahre Liebling ist, obwohl mir sein Bruder schon sehr fehlt. Zusammen waren sie einfach ein tolles Gespann.

    Gleichzeitig hat es Boindil die Möglichkeit gegeben sich einige Schritte weiter zu entwickeln. Wer hätte gedacht, dass er einen Lehrling annimmt (wenn er auch dazu gezwungen wurde) und er tatsächlich für sie Gefühle entwickelt?

    Irgendwie war die ganze Thematik des Buches nicht so packend wie die ersten Teile. Es war ein Hin und Her mit der Jagd auf den Diamanten und dem herausfinden, wer nun Freund und wer Feind ist. Wie man es von Heitz gewohnt ist, viele Irrwege, Intrigen, viele Kämpfe, aber auch ein paar auflockernde Szenen (wann wird denn endlich der Witz mit dem Zwerg und den Ork vollständig erzählt?).

    Wie immer war das Buch sehr gut geschrieben. Es gab erneut überraschende Tode, aber auch ein paar Auferstehungen mit denen man nicht gerechnet hat. Tatsächlich bin ich überrascht, wie wenig ich noch vom Inhalt des Buches wusste, obwohl ich es doch vor einigen Jahren bereits gelesen habe. Da waren mir Band 1 und 2 präsenter, was wohl auch zeigt, dass diese mir besser gefallen haben.

    Fazit: Ich liebe es einfach in die Zwergenwelt einzutauchen, auch wenn der dritte Band leider nicht an seine Vorgänger herankommt. Dennoch mochte ich ihn sehr und vergebe 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Exkarnation - Krieg der alten Seelen (ISBN: 9783426505922)
    Markus Heitz

    Exkarnation - Krieg der alten Seelen

     (197)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Claire wird von einem Auto überfahren, ihr Mann bei einem Überfall erschossen. Doch Claires Seele verlässt die Erde nicht. Sie landet aus Versehen im Körper der Selbstmörderin Lene. Aber Lene war für eine andere Seele gedacht, und so wird Claire in den Krieg der alten Seelen hineingezogen.

    Es war angenehm, einen Fantasy-Roman zu lesen, der im Hier und Heute spielt mit Protagonisten, welche keine künstlichen oder konstruierte Namen haben. Hier geht es um ganz gewöhnliche Menschen, und dementsprechend sind auch die Namen. Doch hier ist nichts alltäglich. Vampire, Dämonen oder Seelenwanderer können sich hinter der Fassade des eigenen Nachbarn verstecken, ohne dass man dies merkt.

    Man weiß nie, auf wen Claire im nächsten Kapitel treffen wird. Viele Wendungen und immer wieder die Frage nach Gut und Böse, welche ständig neu gestellt wird, sorgen für gruseliges Thriller-Feeling. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, und besonders Claire erreichte mich emotional. Mit jeder neu aufkommenden Frage oder Geschehnis steigert sich die Spannung ein großes Stück mehr. Die Figuren stammen aus dem Universum der Romane von Markus Heitz. Daher kennen Fans die Hintergründe der jeweiligen Figur. Ich konnte der Geschichte trotz fehlender Vorkenntnisse gut folgen.

    Die etwa 600 Seiten fliegen nur so dahin. Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Duologie und dieser lässt den Leser mit einigen Cliffhängern zurück. Eines steht fest, ich muss den zweiten Teil lesen, so bald wie möglich.

  17. Cover des Buches Schatten über Ulldart (ISBN: 9783492285285)
    Markus Heitz

    Schatten über Ulldart

     (233)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Anfang war interessant. Als die Prophezeiung ausgesprochen worden ist, war ich faszinierend und auch irgendwie geschockt über den ein oder anderen Satz der Charaktere. Dann aber war es vorbei. Ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. Den Prinzen hätte ich am liebsten mit seinen Keksen erschlagen. Offen und ehrlich gesagt habe ich auch nicht viele Seiten gelesen. Immer wieder habe ich es versucht weiter zu lesen. Doch die Geschichte hat mich nicht wirklich an sich gefesselt. Das Verhalten der Charaktere hat mich auch nicht wirklich so für sich eingenommen. Ich kann es einfach schwer beschreiben und deshalb habe ich es nach wenigen Seiten abgebrochen.

  18. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  19. Cover des Buches Der Orden der Schwerter (ISBN: 9783492285292)
    Markus Heitz

    Der Orden der Schwerter

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Der zweite Teil der Ulldart - Saga schließt nahtlos an den ersten Teil an. Auch in diesem Teil dreht es sich um Lodrik und das Wiederkehren der Dunklen Zeit.

    Während Lodrik zu Beginn des ersten Bandes noch als “Keksprinz” verspottet wurde, hat er nun eine Entwicklung durchgemacht. Er hat körperlich hart an sich gearbeitet und Erfahrungen im Regieren gesammelt. Da er sich mit den Adligen und Großbauern angelegt hatte, fielen diese Erfahrungen auch nicht zu knapp aus.

    Der junge Lodrik ist auf dem Weg in seine Heimat, um sich zum Kabcar krönen zu lassen. Doch der Weg an die Macht gestaltet sich schwerer als erwartet. Auch als Herrscher geht er keinen einfachen Weg und stellt sich gegen die Mächtigen, um dem einfachen Volk das Leben zu erleichtern. Was natürlich nicht bei allen gut ankommt. Zwar stehen ihm nach wie vor treu seine beiden Gefährten Waljakov und Stoiko, sowie seine Geliebte Norina treu zur Seite, doch die Brojaken, der Großadel Tarpols, lehnen sich gegen die geplanten Reformen auf. So wird der neue Herrscher rasch unter Druck gesetzt. Hin und wieder will einen Verzweiflung überkommen, wenn der arme Lodrik erneut über die Steine stolpert, die ihm zahlreich in den Weg gelegt werden.

    Da er als jung und unerfahren gilt, strecken die Nachbarreiche ebenfalls ihre Finger aus und wollen sich ein Stück seines Reiches einverleiben. Hustraban fordert die Hälfte der Lurdumvorräte von Kostromo. Zudem unterstützt Borasgotan Worlac, damit es eigenständig wird. Da die Lurdumabgaben abgewiesen werden und der Kabcar der Provinz Worlac die Eigenständigkeit verbietet, nimmt Hustraban Kostromo ein und Borasgotan beginnt einen Krieg mit Tarpol. 

    Als wäre das nicht Ärgernis genug, muss Lodrik auch noch die ihm verhasste Großcousine ehelichen, um Kabcar zu werden. Ein Vermächtnis, dass ihm sein sterbender Vater in seiner Todesstunde noch aufgedrückt hat. Die Politik zwingt Lodrik, diese Zweckehe einzugehen. Seine ihm Angetraute verfolgt jedoch eigene Wege. Sie möchte die Kabcara des Landes werden - ohne einen Mann an ihrer Seite.

    Neben den aufziehenden Kriegen, die ganz Ulldart bedrohen, verwirrt Lodrik seine Umgebung mit seinem ungezügelten Temperament - und gelegentlich mit unerklärlichen Phänomenen. Seine Wutausbrüche, Angesichts seiner aussichtslosen Lage, haben auch den Ausbruch von Magie zur Folge. Ungezügelte Kräfte, die er bislang nicht zu kontrollieren vermag. Insgesamt keine allzu guten Aussichten, da sich zudem langsam ein Krieg anbahnt und Lodrik nicht gerade viele Verbündete zu haben scheint.

    In diesem Teil ist schon sehr stark spürbar, wie das Böse in Ulldart einzieht, wen es umgarnt und wer sich dadurch beeinflussen lässt. Viele Geheimnisse werden etwas klarer, dafür treten andere an ihre Stellen und es wird nie langweilig.

    Noch immer wird vieles erzählt und nicht gezeigt. Plötzliche kurzfristige Wechsel des Erzählers inmitten eines Erzählstrang tun das übrige. Zudem gibt es einige Zeitsprünge, die es teilweise schwer machen, der Handlung zu folgen. Befinden wir uns gerade noch in einer Besprechung im Königreich Tarpol im Palast des Kabcar, stehen wir im nächsten Augenblick an der Front dem Feind gegenüber und es wird zum Angriff geblasen. Diese Erzählweise bezeugt die damalige Unerfahrenheit des Autors. Wir haben es mit einem Erstlingswerk zu tun. Da dürfen noch über einige Fehler hinweggesehen werden. Doch erscheinen sie in diesem Band noch zu häufig. Was unbedarfte Leser jedoch nicht davon abhalten dürfte, dieses Werk begeistert zu verschlingen.

    Auch in diesem Teil ist die Erzählweise einfach gehalten. So lässt sich die Handlung mehrheitlich leicht nachverfolgen. 

    Die Spannung steigt: Krieg bricht aus im Lande Ulldraels und Lodrik ist von Verrätern umgeben. Der junge König sieht sich einem riesigen Heer von Feinden gegenüber, und um das Königreich Tarpol zu retten, sucht er Hilfe bei dunklen Mächten. Es scheint so, als ob Lodrik mit dieser Tat die gefürchtete Dunkle Zeit heraufbeschwört.

    Wie schon im ersten Band gewinnt Heitz vor allem mit seinen Figuren. Manche sind sehr sympathisch (wie der Pralinen essende König Perdór und sein Narr Fiorell), von anderen weiß man genau, dass sie bis in ihr innerstes bösartig sind, und die dritte Kategorie ist überhaupt nicht einzuschätzen (auf welcher Seite steht die grünhaarige Kensustrianerin Belkala?).

    Insgesamt hat mir die Fortsetzung gefallen, nur manchmal waren Reaktionen oder Entscheidungen von Figuren etwas unglaubwürdig. Vor allem kommen sie alle ein wenig Leichtgläubig daher. Nichts wird hinterfragt! Eine zweifelhafte Behauptung scheint auszureichen, um jemanden mit ganzer Überzeugung für etwas kämpfen zu lassen. 

    Die politischen Interessen der einzelnen Länder werden sehr detailliert beschrieben und behandelt, so lassen sich die Beweggründe der Parteien nachvollziehen. Auch wenn einige davon hinterfragt werden müssten. 

    Gerade die neuen Charaktere, die in die Geschichte eingebunden werden, bringen großen Schwung und die Geschichte. Die Änderungen, die sie herbeiführen, können bis zum Ende des Buches noch nicht mal als gut oder schlecht eingeschätzt werden. Und so bleiben einige Fragen offen, was neugierig auf die Fortsetzung macht.

    Wie im ersten Band gibt es auch hier mehrere Geschichten, die parallel ablaufen und scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Später greifen diese jedoch gut ineinander, sodass die Komplexität der Handlung erweitert und vertieft wird.

    Das Buch endet mit einem Paukenschlag, der mich ein wenig ratlos zurücklässt. Denn eine der Meisterleistungen von Markus Heitz ist es, den Leser im Unklaren über die Rolle von Lodrik zu lassen. Mehr und mehr wird klar, dass sein Schicksal nicht eindeutig bestimmt ist, und das lässt enorme Möglichkeiten in Bezug auf seine Charakterentwicklung - und die schöpft Heitz voll und ganz aus!

    Ich freue mich auf die Fortsetzung - lässt doch das Ende wenig Gutes für Ulldart und seine Bürger hoffen.

  20. Cover des Buches Judastöchter (ISBN: 9783426505892)
    Markus Heitz

    Judastöchter

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Ich schreibe grundsätzlich nichts zum Inhalt, bzw. versuche es.

    Der letzte und meiner Meinung nach beste Teil der Reihe. Endlich kam der Spannungsaufbau auch bei mir an, da hatte ich bei den Vorgängern so meine Probleme...
    Schreibstil wie immer flüssig und gut zu Lesen. Diesmal sogar eine kleine Liebesgeschichte nebenbei, welche nur ein halbes Happy End hat. Sehr gut Umgesetzt! Meiner Meinung nach muss nicht alles immer Perfekt für alle Beteiligten enden, dass ist auf dauer auch langweilig.
    Aber es gibt Hoffnung, dass es doch irgendwann mal weitergeht. Zumindest könnte man bei diesem Ende damit rechnen.
    Alles in allem sehr Empfehlendswert. 4,5 Sterne von mir.
  21. Cover des Buches Unter den Augen Tzulans (ISBN: 9783492285315)
    Markus Heitz

    Unter den Augen Tzulans

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Als erstes muss zu dem Buch gesagt werden¸ vergesst den Klappentext. Das was da steht, trifft nicht zu. Ansonsten ist das ein sehr gutes Buch geworden. Der vierte Band der Reihe gefällt mir wieder deutlich besser als der dritte Band. Die Erzählung wird lückenlos und logisch weitergeführt. 

    Die Eroberungen gehen weiter. Lodriks Reich wird immer größer. Seine Macht gewinnt zunehmend an Einfluss. Nur noch wenige Königreiche wurden bis jetzt von ihm verschont, doch auch diese bereiten sich auf den Kampf vor. Zusätzlich übernimmt er auch noch den Vorsitz des Ulldrael-Ordens wird. Somit kann er auch diesen nach seinen Ideen und Vorstellungen lenken.

    Die Prophezeiung hat sich noch nicht erfüllt, auch wenn alle Welt immer wieder Anzeichen dafür sehen möchte und das schicksalsträchtige Jahr eigentlich erreicht wäre. Durch einen Fehler in der Zeitrechnung ist das böse Jahr gar nicht das böse Jahr und vergeht ereignislos.

    Die Freunde und Vertraute des Kabcar hat nun fast alle das Schicksal ereilt. Stoiko sitzt im Gefängnis in Ulsar, genannt 'Verlorene Hoffnung'; Waljakov, Norina, Matuc, Fajta, Torben Rudgass und der Neugeborene Lorin sind bei einem Kampf auf hoher See versenkt worden; Hetral, der stumme Tûrit, wurde bei der Schlacht von Telmaran schwer verletzt, Belkala zieht als mordende Bestie durchs Land und Neresto von Kuraschka, der Angor-Jünger hat sich auf Lodriks Seite geschlagen. Es scheint, als könnte niemand mehr Lodrik zur Besinnung bringen,

    Noch immer steht Lodrik unter dem Einfluss seines Konsultanten Mortva Nescera. Auch seine Ehefrau Aljascha beteiligt sich an dem Komplott. Lodrik scheint langsam zu ahnen, dass er hintergangen wird, ihm fehlen jedoch die Beweise. Auch seine Kinder entwickeln sich nicht so, wie gehofft, denn auch hier mischt Mortva mit.

    Trotzdem entwickelt Lodrik neue Ideen¸ um sein Land zu regieren. Lodrik versucht Ideen aus früherer Zeit, die er einst mit Norina entworfen hat, umzusetzen. Da klingen tatsächlich demokratische Regeln an. Leider ist er jedoch wieder einmal allein. Obwohl er nur das Beste für sein Land will¸ geht er den falschen Weg. Für viele ist es eindeutig! Er ist der Mann¸ mit dem der Untergang des Kontinentes verbunden ist. Der Herrscher, der die dunkle Zeit einläuten wird.  Doch so ganz klar ist dies noch immer nicht. Auf der einen Seite scheint er Tzulan zu dienen. Andererseits¸ löst er sich langsam von seinem Berater.

    So scheint Lodrik nicht der böse Herrscher zu sein, der er werden sollte und vor dem sich so manch einer fürchtet. Dafür scheint sich die Schlechtigkeit unter seinen Söhnen breit zu machen. Zumindest gibt es einen, der tatsächlich bösartig ist und die Prophezeiung erfüllen könnte. Das würde jedoch bedeuten, dass es zu einem Vater-Sohn-Kampf kommen müsste, bei dem es nicht klar ist, wer diesen gewinnen würde.

    Währenddessen wächst unerkannt weit entfernt sein Sohn Lorin auf. Und natürlich gibt es auch noch den Ulldrael-Gläubigen Priester Matuc¸ der mit der Wahrsagerin Fatja und dem kleinen Lorin auf dem Kontinent Kallistron festsitzt. Gemeinsam versuchen sie in der Stadt¸ in der sie strandeten¸ mehr schlecht als recht zu überleben. Matuc ist ein wenig stur und hat sich bald mit der Hohepriesterin Kallistras angelegt und bei den Leuten unbeliebt gemacht. Fatja hingegen gelingt der Spagat zwischen den beiden Göttern und der kleine Lorin kennt es nicht anders. Nach vier Jahren stößt auch der Leibwächter Waljakov wieder zu den Dreien. Er bringt Lorin das Kämpfen bei¸ während Matuc ihn den Rest lehrt. Außerdem beherrscht Lorin eine besondere Art der Magie¸ er kann sich selbst heilen¸ aber auch Gewalt anwenden. Ist Lorin die Hoffnung, die das Königreich nun braucht? 

    Aber auch die ehelichen Kinder von Lodrik haben alle mehr oder weniger gut entwickelte magische Fähigkeiten.

    Die Entwicklung der Kinder hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass die Charaktere der Kinder so verschieden sind.

    Ein weiterer Handlungsstrang führt uns zum Piraten Torben¸ der ebenfalls den Fluten entkommen konnte. Er schafft es innerhalb eines Jahres¸ ein neues Schiff zu bauen und mit seiner Besatzung wieder auf Fahrt zu gehen. Dabei ist ihm Varla behilflich. Eine neue Figur, die in diesem Band in die Handlung einsteigt.

    In einem weiteren Strang erleben wir mit, wie Stoika, ehemaliger Berater Lodriks, sowie König Perdor und dessen Hofnarr Fiorell gemeinsam nach einer Lösung suchen, um Lodrik von dem Einfluss Mortvas zu befreien. 

    Zudem wird eine neue Person eingeführt: Tokaro, königlicher Reitmeister, aufstrebendes Talent und unheimlich verliebt in Zvatachna, Lodriks wunderschöne Tochter. Dies führt natürlich zu einigen Verwechslungen, Missverständnissen und Unruhen. 

    Und immer wieder gibt es kleine Einwürfe von verschiedenen Seiten. Doch hatte ich nie das Gefühl, durcheinander zu kommen. Den Protagonisten wird genügend Spielraum eingeräumt, so dass sich der Handlung leicht folgen lässt. Mittlerweile hat sich so ein komplexes Muster ergeben, dass es unabdingbar ist, die Reihe von Anfang zu lesen. Quereinsteigern dürfte es schwerfallen, die Zusammenhänge zu verstehen. Wenn man in der Materie drin ist, ergibt sich eine fantasiereiche und vor allem spannende Geschichte, deren Ausgang noch ungewiss ist.

    Leider bleibt in diesem Band Norina, die ehemalige Geliebte von Lodrik gänzlich verschollen - keiner weiß, was mit ihr geschehen ist.

    Ich bin vom vierten Band deutlich begeisterter. Durch die Kinder gewinnt die Handlung etwas an Fahrt und auch die verschiedenen anderen Charaktere entwickeln sich weiter. Zudem bereichern neue Figuren die Handlung.

    Der Detailreichtum des Autors macht den Reiz dieser Buchreihe aus. Die Welt ist lebendig, farbenfroh, düster und gefährlich, aber auch weitläufig, was ganz besonders in diesem Band erkennbar wird. Was ich dem Autor vorwerfen könnte, wäre, dass die Geschichten zum Teil etwas zu rasch voranschreiten. Immerhin handelt er einfach einmal nebenher vierzehn Jahre ab. Und so geschieht auch recht schnell alles Schlag auf Schlag. Das ist ein wenig schade. Die Frage ist nun, wohin die Geschichte steuern wird. 

    Der vierte Band ist ruhiger als seine Vorgänger, die Geschichte vergeht aber auch schneller. Was der Höhepunkt hätte sein sollen, ist keiner. Dennoch lässt sich das Buch gut lesen. Wir treffen zahlreiche alte Bekannte wieder und lernen auch neue Charaktere kennen. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall!

  22. Cover des Buches Die Mächte des Feuers (ISBN: 9783492281065)
    Markus Heitz

    Die Mächte des Feuers

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    »Die Mächte des Feuers« stand schon sehr lange auf meiner Leseliste. Seit meinem Praktikum 2006 bei den Bücherhallen möchte ich es lesen. Ich hatte das Buch damals in die Hände bekommen, weil ich es einarbeiten sollte. Seitdem hatte ich es auf meiner Wunschliste. Erst imaginär, dann seit 2010 auch digital.
    Seit Januar 2019 habe ich es in Besitz und nun endlich habe ich es durchgelesen und kann drüber schreiben, wie es mir gefallen hat.
    Spoileralarm: Es hat mir verdammt gut gefallen.

    Das Buch ist ein Hardcover mit Buchumschlag. Die Buchdeckel sind rot und mit schwarzen Silhouetten von fliegenden Drachen geschmückt.
    Der Buchumschlag ist in den Farben rot, schwarz und bläulich gehalten. Es ist ein Gargoyle drauf abgebildet, der irgendwo auf einem oder an einem Gebäude sitzt. Das Gebäude lässt sich jedoch nicht erkennen.
    Das Buch hat übrigens ein schwarzes Lesebändchen, worüber ich mich sehr gefreut habe
    Auf den Innenseiten der Buchdeckel befindet sich eine Weltkarte über die eine Silhouette eines Drachens liegt. Wie ein Schatten, der über der Welt liegt...
    Die Kapitel sind nummeriert. Am Anfang eines jeden Kapitels steht links eine graue Drachensilhouette. Sie markiert jeden Kapitelbeginn. Zusätzlich stehen Datum und Ort unter der Kapitelnummer. Darunter befindet sich ein Auszug aus einer Quelle über Drachen. Meist vom Officium.
    Die Kapitel sind teilweise recht lang, aber tatsächlich noch zusätzlich unterteilt. Diese Unterteilungen sind wieder mit einem Drachensymbol markiert, aber kleiner als das Symbol vom Kapitelanfang und zentriert.

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Im Zentrum steht Silena, die zu Beginn einen schweren Schicksalsschlag erfährt.
    Es gibt aber noch andere Erzählstränge, die sich am Ende dann alle zu einem einzigen verbinden.
    Mir gefällt sehr, dass es zum Beispiel auch Passagen aus der Sicht der Drachen gibt.
    Man wird in eine Geschichte katapultiert, die einem zu Beginn sehr mysteriös erscheint. Vieles ist unklar und kann man sich erst nach und nach erschließen.
    Die Charaktere wusste ich ziemlich lange nicht einzuschätzen. Länger als üblich. Ich wurde als Erstes mit Silena warm. Zadornov und Arsènie misstraute ich noch eine ganze Weile und Onslow Skelton noch viel länger. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise kann ich Charaktere schneller einschätzen. So blieb es eine Weile mysteriöser.
    Schon auf den ersten Seiten des Prologes passiert so viel auf einmal, dass mir zwischendurch der Atem stockte! Hätte ich zwischendurch nicht an Leseunlust gelitten, hätte ich das Buch sicherlich weit schneller durchgelesen. Es ist wirklich äußerst spannend und wird natürlich immer spannender je näher man dem Ende kommt.
    Die Idee hinter dem Roman ist wirklich einzigartig. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und das gefällt mir sehr.
    Irgendwann wurde mein Verdacht bestätigt, was ich schon sehr cool fand, da ich meine Idee ziemlich ungewöhnlich und kreativ fand. Dass sie am Ende hinkommen könnte, hätte ich nie erwartet.
    Der Showdown am Ende des Buches las sich irre fesselnd, wenngleich er mich auch gleich mehrmals schockierte. Dann geschah etwas, womit ich absolut nicht einverstanden war (Ich rief abends im Bett laut und empört: "Nein!") und durch die letzten Seiten musste ich mich dann quälen. Ich war sehr frustriert und zunächst mit dem fiesen Ende gar nicht einverstanden.
    Ich las aber weiter und wurde belohnt: Es gab noch einen genial verfassten Twist, der mich dann wieder begeistert auflachen ließ. 😂
    Die Geschichte ist tatsächlich in sich abgeschlossen. Im Nachwort weist der Autor jedoch auf die Möglichkeit eines Wiedersehens hin. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Fortsetzung von Anfang an geplant war, aber einige Jahre galt »Die Mächte des Feuers« tatsächlich als Einzelband.

    Mein Fazit:
    Sehr spannende Fantasygeschichte, die so noch nicht dagewesen ist und mir besser gefallen hat als ich ahnte.

  23. Cover des Buches Der Triumph der Zwerge (ISBN: 9783492281058)
    Markus Heitz

    Der Triumph der Zwerge

     (103)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Ein Zyklus ist vergangen und Frieden ist in das Geborgene Land eingekehrt. Böindil hat nur mit sehr viel Widerwillen das Amt des Großkönigs der Zwerge angenommen. Er wird vor große Aufgaben gestellt, als ein Mädchen in einem Gebirge auftaucht, dass zunächst nur albisch kann. Die Zwerge wollen es sofort töten, doch die Menschen und Elben beschützen es. Diese Völker beginnen sich zu verändern und bereiten den Zwergen Sorge. Zudem taucht erneut ein Zwerg auf, der behauptet Tungdil Goldhand zu sein. Aber ist es wirklich Böindils alter Freund oder erneut ein Trugbild von diesem? Die Zwerge wissen instinktiv, dass es wieder einmal an ihnen liegt, ihre Heimat vor dem Bösen zu beschützen.

     

    Den Band habe ich mir damals 2015 gekauft, aber noch nicht gelesen gehabt. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil mir Band 4 noch im Kopf war und dieser mich nicht wirklich überzeugt hat. Heute muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn der fünfte Band hat mich ähnlich begeistert wie der Anfang der Reihe. Er ist wahrlich ein krönender Abschluss für diese Pentalogie (die neuen Zwergen-Bänden führen ja einen neuen Zyklus ein, wie ich gelesen habe). An die ersten beiden Bände der Reihe ist es schwer heranzukommen, sicherlich, aber dieser Band hat mich begeistert. Und dieses Mal war nicht allein Böindil die tragende Kraft, dieses Mal haben viele Figuren dazu beigetragen, dass mir das Buch gefallen hat. Außerdem muss ich mal anmerken, dass ab knapp über der Hälfte Böindils Anteil immer weniger wurde. Das fand ich schon sehr schade, denn für mich ist und bleibt er der wahre Held der Zwergen-Reihe. Obwohl mir in diesem Band der zurückgekehrte Tungdil auch gefallen hat, denn er hat sehr an den Tungdil aus den ersten und zweiten Band der Reihe erinnert. Während ich im vierten Band zu dem angeblichen Tungdil eine wirkliche Abneigung entwickelt hatte, hat dieser mir die Liebe zu diesem Zwerg zurückgegeben. Danke an Markus Heitz, dass er mich mit Tungdil doch noch versöhnlich gestimmt hat.

     

    Was kann ich sonst noch zu diesem Band sagen? Nicht viel. Dieser war mit Abenteuer, Freundschaft und vielen Kämpfen gespickt, genauso wie ich es in einem Zwergen-Band erwarte. Die Figuren haben mir durchweg gefallen, die Guten wie auch die Bösen und ich konnte hier etwas mit der Storyline anfangen. Im Band 4 hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen, hier fühlte ich mich wieder mittendrin und es ging sogar so weit, dass ich Sympathie für die Elben bekommen habe. Bisher fand ich diese weder greifbar, noch sympathisch. Ich hatte da so eine ähnliche Abneigung wie die Zwerge selbst, aber hier fand ich deren Rolle wirklich gut.

    Heitz hat es sich natürlich wieder nicht nehmen lassen, eine Figuren sterben zu lassen. Er spielt nicht nur mit den Gefühlen der Figuren, sondern auch mit denen der Leser. Es tat einfach nur weh, dass er liebgewonnen Figuren weggenommen hat. Das Ende hat mir nicht gefallen, einfach, weil Heitz mein Vertrauen zerstört hat. Es war auf eine Art ziemlich offensichtlich, aber er hat mir die Figur so schmackhaft gemacht, dass ich es bis zum Schluss nicht glauben wollte… das war wirklich gemein.

     

    Fazit: Ich bin froh, dass der vierte Band nicht der Abschluss dieses Zyklus war, denn das wäre dieser Reihe unwürdig gewesen. Sie verdient so ein Ende, wo die Helden noch einmal in ihrer vollen Pracht glänzen können. Ich mochte in dem Band auch, dass nach jedem Kapitel eine kurze Anekdote oder eine Zwergenweisheit kam. Das hat sehr gut gepasst und vielleicht wird das ja beibehalten. Ich vergebe dem Band sehr gute vier Sterne.

  24. Cover des Buches Die Magie des Herrschers (ISBN: 9783492285322)
    Markus Heitz

    Die Magie des Herrschers

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Im fünften Band des Ulldart-Zyklus kommt Bewegung in die Geschichte: Mortva übernimmt die Erziehung von Lodriks Kindern - besonders die seines Sohnes Govan, der über ein enormes Potential an magischen Energien verfügt. Aber auch seine bildhübsche Tochter Zvatochna wird in der Magie unterwiesen.

    Lodrik arbeitet derweil daran, seine Gedanken an ein demokratisches Reich voranzutreiben und auf Papier zu bringen. Doch gibt es weiterhin Widerstand, der niedergeschlagen werden muss. Aljascha zeigt ihr wahres Gesicht und Lodrik erkennt endlich, welche Intrigen um ihn herum gesponnen werden. Sogar seine Kinder scheinen sich von ihm abzuwenden und schmieden Mordpläne, bis auf seinen geistig behinderten, aber sehr starken Sohn Krutor, der ihn abgrundtief liebt. Berater Mortva, zieht weiterhin im Hintergrund die Fäden.

    Norinas uns Lodriks unehelicher Sohn Lorin wächst derweil zum Mann heran, tritt in einige Fettnäpfchen, verliebt sich und wird schließlich zum Helden in seinem Heimatort in Kalistron. Er entwickelt sich zu einem taffen, jungen Mann, der sich mit seinen Taten endlich die Sporen verdient, die ihm zustehen.

    Wir erfahren, wie es mit Torben Rudgass und seiner Geliebten Varla weitergeht und was mit Lodriks früherer Geliebten Norina geschehen ist. Außerdem spielt das Sumpfwesen Pashtak eine größere Rolle. Sein Mitwirken bei dem großen Ganzen ist noch unklar. Jedenfalls gewinnt seine Figur an Bedeutung.

    Diesmal kommen fast alle Charaktere ausführlich zu Wort. Lodrik, Lorin, Tokaro, Waljakov, Perdor, Fiorell und all die anderen entwickeln sich weiter. So gibt es einen mächtigen Schub in der Geschichte.

    Am Ende des Buches steht ein überraschendes Ereignis, welches zwar irgendwann zu erwarten war, dann jedoch sehr plötzlich kam.

    Dadurch ändert sich alles und das Königreich scheint unaufhaltsam in die Dunkle Zeit zu stürzen, die seit langem prophezeit wurde. Einzige Hoffnung sind die wenigen Widerständler, die im Geheimen Pläne schmieden, um dem entgegenzuwirken. Doch ist es schwer, gegen die Übermacht anzutreten.

    Ich bin nun gespannt, wie der letzte Teil der Reihe alles auflöst, was sich bisher angesammelt hat.

     

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks